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Verflixte 129 Euro!
Dagegen sein, aber nehmen? Die sechs Schweriner NPD-Landtagsabgeordneten sehen sich derweil vermutlich mit einem Problem konfrontiert. Der Grund ist eine Gehaltserhöhung, die eigentlich niemand von ihnen wirklich haben wollte.
Die Abgeordneten des Schweriner Landtags genehmigten sich eine Diätenerhöhung von 129 Euro monatlich. Das bedeutet, jeder von ihnen bezieht statt „nur“ 4.465 Euro, ab Januar 4.594 Euro. Abgesegnet wurde die Diätenerhöhung von nahezu allen Abgeordneten, mit Ausnahme der im Landtag vertretenen Nationaldemokraten, was freilich sehr löblich ist.
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Nun können sich die sechs NPD-Abgeordneten Udo Pastörs, Tino Müller, Michael Andrejewski, Stefan Köster, Birger Lüssow und Raimund Borrmann mit Händen und Füßen gegen ihre Gehaltserhöhung wehren, die zusätzlichen 129 Euro beziehen sie trotzdem, ob sie die nun wollen oder nicht.
Nun gibt es freilich nur wenige Möglichkeiten, nach denen die Abgeordneten verfahren können. Sie könnten zum Beispiel die 129 Euro verbrennen. Sie könnten das zusätzliche Geld, wenn auch zähneknirschend behalten und für sich verwenden. Oder sie lassen sie monatlich demonstrativ einem guten Zweck zukommen, was unter deutschen Abgeordneten wohl ein Novum wäre. Dagegen sein ist schließlich kein Problem, im Anschluss aber dennoch nehmen, hingegen schon. Das wäre so nach dem Motto: Naja, wir stimmen dagegen, die anderen erhöhen die Gelder auch ohne uns.
In einer entsprechenden NPD-Pressemeldung heißt es dazu unter anderem: „Während 30% der Kinder und Jugendlichen in unserem Bundesland in Armut leben und die Rentner mit einer Aufstockung von 1,1% abgespeist werden, beschenkt sich die Politikerkaste großzügig selbst“ Zu dieser Politikerkaste zählen nun allerdings auch die sechs NPD-Abgeordneten, die davon –wenn auch zähneknirschend- betroffen sind. Sie können aber zeigen, dass sie sich deutlich von dieser Politikerkaste unterscheiden und eben nicht nur offiziell dagegen sind um dann schlussendlich die ungeliebten 129 Euro zusätzlich einsacken, sondern sie zum Beispiel wohltätigen Zwecken zukommen ließen. Bei sechs Abgeordneten immerhin 774 Euro, bei der spärlichen Finanzierung mancher Jugend- oder Sportvereinen sicher ein Zugewinn der sich auch im Ansehen der NPD niederschlagen würde.
Aber das ist nur unsere Auffassung – die sechs NPD-Abgeordneten werden schon wissen, was mit dem Geld zu tun ist!






40 responses so far ↓
1 Ulex // Sep 24, 2008 at 11:36
Nunja,
so unüblich und ein Novum dies Geld (parteinahen) Vereinen, Initiativen oder Stiftungen zukommen zu lassen, wäre es mitnichten.
2 Eine andere Feldpostnummer // Sep 24, 2008 at 11:55
Die NPD wird demnächst hierzu keine Presseerklärung abgeben dass hat sie vor Neidern am Rand der Bewegung nicht nötig und durch ein mahnendes Schweigen wird auch den egomanischen “Kameraden” hier vermitteln mit welch´ überlegener Ruhe sie über dergleichen Kleinkariertheiten zu stehen pflegt.
Da ich aber gerade von meiner ARGE die Fortbildung “Presseerklärungen für Naziparteien verfassen” auf´s Auge gedrückt bekam (nebenbei DAS Anzeichen dass das System in 3 Tagen zusamenbricht, die Ratten orientieren sich schon um!) skizziere ich hier zur Übung die nicht gegebene Presseerklärung.
1. Wir die NPD werden seit 40 Jahren permanente angegriffen, terrorisiert blabla ehrliche Patrioten verlieren ihre Lebensgrundlage…. (Tränendrüßenalarm, braucht jede NPD Erklärung)
2. Das pöse Süstem blabla dreiste Bereicherung, dagegen unsere DEUTSCHEN Menschen (Rentner, Arbeitslose ect…) (2-Minuten-Haß)
3. Wären die Menschen nicht geblendet…. wenn denn wir dann (Utopia für ganz arme)
4. Abgeordnete werden in echt Deutschen Opfergeist, für die Sache, für euch unsere Kameraden (*hach*)….wie bereits früher….
5. Aber man muss erwähnen, dass auch ihr Kameraden in diesen schwersten Schicksalstunden erwägen solltet der NPD finanziell etwas….
6. Man muss anmerken, dass auch ihr Kameraden in diesen heroischen Schicksalsringen erwägen solltet der NPD finanziell etwas….
7. Es darf hier auch erinnert werden dass auch ihr Kameraden in dieser “blutigsten” Entscheidungsphase erwägen solltet der NPD finanziell etwas….
[Die Worte "Nach Kemna" "fressen uns aus der Hand" "Deppenhaufen" "Besser NPD´ler als Harzer, auch wenn die Politik nervt" zerstören sich soweit vorhanden 3 Sekunden vor dem Lesen selbst....]
3 Aktivist // Sep 24, 2008 at 11:56
6 x 129 Euronen monatlich, die in die Bewegung gesteckt werden könnten!
4 Jens // Sep 24, 2008 at 12:04
Entscheidend ist doch, kenntlich zu machen, dass man dieser Diätenerhöhung selbst nicht zustimmt, und an politischen Verhältnissen zu arbeiten, in denen diese Art der Selbstbereicherung beendet wird.
Der Artikel ist etwa auf dem Niveau, dass man seine Schulstullen nicht wegwerfen darf, wo die Kinder in Afrika hungern, oder kein Auto mehr benutzen, weil man etwas gegen das Ozonloch, die Zersiedelung des Landes hat, oder überhaupt nichts mehr einkaufen dar, weil doch immer irgendwo der Jude mit im Aufsichtsrat hängt usw.usf.
Oder wollte Altermedia dezent daran erinnern, dass 129 Euro bei Altermedia am besten angelegt wären? Hat nicht Altermedia einstens Artikel gegen die Euro-Einführung gepostet?
Fazit: Darf, wer gegen den Euro und für die Deutsche Mark ist, überhaupt Euros annehmen???
5 v. Leers // Sep 24, 2008 at 12:16
Mit 774 Euro könnte man die NPD Internetseite vielleicht etwas optisch aufrüsten!? KA wie viel so etwas wirklich kosten mag. Ich schätze mal…
6 Vitus // Sep 24, 2008 at 12:25
Die Abgeordneten in Sachsen verdienen jetzt schon wesentlich mehr, als die Schweriner Abgeordneten nach der Erhöhung bekommen werden:
* Grundentschädigung steuerpflichtig – 4.481 Euro brutto
* Kostenpauschale steuerfrei (abhängig von der Entfernung der Hauptwohnung zum Sitz des Landtages)
o Hauptwohnung am Sitz des Landtages – 1.908,36 Euro
o Entfernung der Hauptwohnung (außerhalb Dresden) vom Sitz des Landtages:
bis 50 km – 2.359,80 Euro
51 bis 100 km – 2.565,00 Euro
über 100 km – 2.770,20 Euro
Wieviel sie davon wohl pro Monat wohltätigen Zwecken spenden?
7 sachsenuwe // Sep 24, 2008 at 12:43
@Aktivist
Dann musst von deinem Lohn aber auch was in die Bewegung pumpen!
8 jochen // Sep 24, 2008 at 12:52
Es gibt sicher in MV genug kinderreiche, nationale Familien, die jede Unterstützung gebrauchen können. Pastörs wird da schon etwas einfallen.
9 fragender // Sep 24, 2008 at 13:00
“Oder sie lassen sie monatlich demonstrativ einem guten Zweck zukommen, was unter deutschen Abgeordneten wohl ein Novum wäre.” – SCHWACHSINN: ist in der Linken, ehemals PDS schon seit der ersten Diätenerhöhung nach der Wende Praxis. Sowohl auf Bundes – wie Landesebene. Die Abgeordneten sind sogar zur Abgabe verpflichtet, da ansonsten parteidisziplinarische Maßnahmen folgen.
10 Zitronen-Diät // Sep 24, 2008 at 13:01
Wer wird die Gelder der NPD schon öffentlichkeitswirksam entgegennehmen? Es würden Pressekampagnen gegen diesen gefahren!
Bist Du nur doof, oder tust Du nur so? Ist Dir eigentlich im Klaren was das für eine PR-Kampagne wäre, wenn die Medien die NPD-Abgeordneten dafür an den Pranger stellen, dass sie was von ihren Gehältern abgeben wollen? – Der Hausmeister
Eine andere Möglichkeit ist die Organisation von Kinderfesten u. dergl. von diesem Geld. Dann hätten alle was davon.
11 Bube // Sep 24, 2008 at 13:12
Naja, die 129,- machen den Kohl nicht fett. Sollte nicht sowieso ein Großteil der Diäten für die Parteiarbeit verwendet werden? Das kann man ja nicht alles verhuren und verkoksen wie anderenorts.
12 Schaudern Burgunderwald // Sep 24, 2008 at 13:25
Eine andere Feldpostnummer, des Weges instabil ins Gericht gegangen? Es ist immer so…
Deestro Germanske folket es tra kalm!
13 Ulex // Sep 24, 2008 at 13:44
@´Vitus
Danke für die Zahlen (wobei die Abgeordneten in MV dann eben doch mehr verdienen künftig) aber der guten Ordnung halber sollte man statt auf Sozialneid zu machen vielleicht festhalten, dass 4500 Euro im Monat zu versteuerndes Einkommen plus Spesen nun nicht sonderlich viel sind, zumindest im Vergleich zu dem was Akademiker oder Leute im mittleren Management verdienen.
14 StuKa // Sep 24, 2008 at 13:57
Das Geld würde ich nicht spenden ! An wen den ? Die ganzen Sport und Jugendvereine engagieren sich doch immer so fleißig gegen Rechts wenns drauf ankommt und Krankenhäuser etc. würden das Geld niemals annehmen obwohl sie es dringend nötig haben , ich würde das Geld lieber sparen , schliesslisch sitzt die NPD ja noch ein paar Jährchen im Landtag , da kommen einige tausend Euros zusammen und das würde ich in Werbekampagnen oder auch in die Internetseite stecken , die sieht auch schon ziemlich alt und aufgebraucht aus.
15 Nationalis // Sep 24, 2008 at 13:59
Es ist löblich, dass die NPD sich gegen diese Diätenerhöhung gestellt hat – PUNKT –
Für mich ist es selbstverständlich, dass Sie das Geld auch zwangsläufig für die politische Arbeit nutzen werden. Also, bitte nicht ständig diese “NPD-Schlecht-Macherei”…
Die NPD ist die einzige Alternative in diesem Land und Sie verdient unsere Unterstützung, auch wenn nicht alles 100% perfekt ist. Man kann ja selber der Partei beitreten und selber aktiv werden, wenn man bestimmte Sachen ändern möchte…!
Handeln! Tu es! Jetzt!
16 Lotse // Sep 24, 2008 at 14:14
Wer bereits jetzt 4.465 Euro bekommt, sollte schon längst einen Teil davon einem guten Zweck zukommen lassen anstatt jetzt auf einmal so zu tun als ob man sich mit Händen und Füssen gegen eine Diätenerhöhung wehrt. Ich finde das ganze nicht sonderlich glaubhaft.
17 Hans // Sep 24, 2008 at 15:00
In Anbetracht der schlechten finanziellen Lage, in welcher sich die NPD befindet (Stichwort “Kemna”), können die zusätzlichen Gelder – als Spenden deklariert – zur Schuldentilgung der Partei verwendet werden…
Sofern Abgeordnete diese Spende an eine Partei steuerlich geltend machen können, kommt zudem noch ein Steuervorteil heraus
18 Kritischer Geist aus Sachsen // Sep 24, 2008 at 15:37
Was Sachsen angeht, bin ich so wieso gespannt, ob die Abgeordneten Rechenschaft ablegen, eben auch über finanzielle Zuwendungen ihrer Bezüge. Denn sie wurden 2004 nicht in den Landtag gewählt, weil sie Apfel, Delle oder ect. heißen (Stichwort Direktmandat), sondern weil ein jeder innerhalb und außerhalb der Partei (man nennt dies gerne Bewegung) seinen Beitrag geleistet hat. Und wenn man ehrlich ist, zurück gekommen ist von den Abgeordneten bisher noch nicht viel. Oder wo wurden Grundstücke und Gebäude erworben, die zur Festigung einer politischen Basis notwendiger denje sind? Und Apfel, Delle und ect. wollen doch gewiß wieder zur nächsten Landtagswahl im kommendem Jahr auf der Landesliste stehen. Nur sollten sie vorher Rechenschaft ablegen. Und dies ist keine Neiddebatte, aber Parlamentarismus sollte schon Mittel zum Zweck sein, wozu auch finanzielle Mittel gehören und vielleicht nicht zum Selbstzweck verkommen. Und wer der Meinung ist, die Bezüge als Abgeordneter sind nicht gerade hoch, im Vergleich zu Positionen in der Wirtschaft oder anderswo, der kann sich ja gerne in der Wirtschaft sein ehrliches Geld in dieser Höhe verdienen.
19 Carsten // Sep 24, 2008 at 16:05
Bankenkrise… Milliarden verspekuliert… Völlig abgehobene Gehälter der “Eliten”, Minilöhne für die Werktätigen….
Und jetzt Blinden Leuten das Geld kürzen und sich selbst die Diäten erhöhen?
Das ist die PsychopathenWelt, wie sie leibt und lebt… Skrupellos, arrogant, Ich-Wahn, Habsüchtig, verlogen, Pseudogefühle und Faulheit – das ist der Massentypus “Mensch” in der kommenden Einen-negativIntelligenz-Welt.
_________________________
Dagegen bestehen und sich wehren!
20 Vitus // Sep 24, 2008 at 16:14
@Ulex: Ich hege diese Form von Sozialneid nicht. Das ist eher das Steckenpferd der Nationalisten. Das ist ja gerade der Treppenwitz daran: Sie gönnen nicht mal ihren eigenen Kameraden den Erfolg.
Beim Thema Gleichmacherei passt zwischen dass Fußvolk der Rechten und die kommunistischen Splittergruppen in und um die Partei Die Linke kein Blatt Papier.
21 Tom // Sep 24, 2008 at 16:39
Muß ich dir leider zustimmen Vitus,nix ist so ausgeprägt wie der Sozialneid unter “Kameraden” und auch deinem Kommentar aus Sachsen muß ich zustimmen,das Freiräume geschaffen werden in Form von Grundstücken oder Häusern ist total verschlafen worden….
22 BdU // Sep 24, 2008 at 17:23
Das Geld könnte zusammengelegt werden und über ein Jahr gesammelt werden und dann als
“Deutscher Heimatschutz-Preis” an einzelne Bürger oder Organisationen verliehen werden die sich im Kampf gegen die Zerstörung und Überfremdung der Heimat Verdienste erworben haben. Auch denkbar wäre den Preis Deutschen für die Verteidigung zu spenden, die sich gegen Übergriffe durch Migratten gewehrt haben und dafür von der Systemjustiz angeklagt worden sind wie in Mügeln.
23 jochen // Sep 24, 2008 at 17:27
@ Vitus
Leider nur zu wahr.
24 PP // Sep 24, 2008 at 17:42
Wo ist das Problem? Die NPD kann das Geld doch gut gebrauchen!
25 Sachse // Sep 24, 2008 at 18:08
Denkt bitte daran, dass die NPD-Abgeordneten 50 % ihrer Diäten an die Partei abgeben!
26 Neuköllner // Sep 24, 2008 at 18:30
Wenn Herr Pastör sich mal als etwas gewiefter Politiker was einfallen lassen täte! Was für eine tolle Gelegenheit bietet sich hier! – z. Bps. wie man denn mit den Schanddiätenerhöhungen wirklich öffentlichkeitswirksam die ganze Politikriege an den Pranger stellen kann! Man könnte doch mal ganz aktuell und unkonfessionell reagieren, indem man sich der geplante Streichung des Blindengeldes annimmt, und das Geld einfach den Blinden zukommen läßt. Das gäbe nicht nur ein Aufjaulen der Presse und natürlich würden die Blinden öffentlich bekunden müssen, daß sie von “Nazis” nichts nehmen, aber vielleicht würde sich ja dann die Gutmenschen-Politik (ähnlich wie bei den geplanten Käufen heruntergekommener Immobilien) entschließen, das Blindengeld doch nicht zu kürzen, nur um den “Nazis” ihre “Zivilcourage” zu beweisen.
Also Herr Pastörs! Tun sie mal was Gutes für die Diäten, die sie nicht wollen. Helfen Sie den sozial benachteiligten und wehrlosen Blinden! Zwingen Sie das System in seinem Krampf gegen rechts Farbe zu bekennen! Führen Sie dem Volk das Grotekse dieses Systemkampfes gegen alles Nationale vor! Bis jetzt sind Sie den Beweis schuldig geblieben, daß die NPD in Meckpom wirklich für alle Menschen Politik machen will, und nicht nur für ihre eigene Klientel.
27 Atheist // Sep 24, 2008 at 18:44
@ Vitus
Es gibt Gleichmacher und Ungleichmacher und zu den letzten gehörst wohl du.
Was spricht eigentlich dagegen ,alle anderen mit den gleichen Privilegien auszustatten wie du sie hast? Sag nicht, dass du um soviel schlauer bist als all die andere, die diese Privilegien nicht haben, das nimmt dir nämlich keiner ab. Sag mal lieber, damit es dir besser geht muss es den anderen schlechter gehen, das wäre eine ehrliche Antwort. Und vergiss nicht, zur Ungleichheit gehören auch Verteilungskämpfe. Wer das eine will, wird auch das andere kriegen.
Aber vieleicht bist du ja schon das schlafen mit offenem Auge gewöhnt.
28 tim // Sep 24, 2008 at 18:45
Altermedia: “Oder sie lassen sie monatlich demonstrativ einem guten Zweck zukommen, was unter deutschen Abgeordneten wohl ein Novum wäre.”
Das ist nicht Euer Ernst, oder? Seit annähernd 20 Jahren spenden Grüne, LINKE und sogar SPD-Politiker diverser Bundesländer ihre jeweiligen Diätenerhöhungen … mal teilweise … mal vollständig.
Dass Ihr darin ein “Novum” seht, wirft ein aussagekräftiges Bild auf Eure Recherchekünste.
29 Vitus // Sep 24, 2008 at 20:04
@Atheist:
Du kannst mir sicher verraten, wie der Sozial-Populismus der Gleichmacherei mit dem ausgeprägten Elitedenken (Auslese der Besten usw.) der Rechten zusammenpassen könnte.
30 Mikey // Sep 24, 2008 at 21:27
Was soll immer das Geseiere über die “Anderen”?
Fragen sich auch alle: Was habe ich heute gutes getan?
Habe ich Kameradschaft und Volksgemeinschaft gelebt!
Habe ich einen “Hartz-Empfänger” gesprochen, ihm Mut gemacht und ihn unkonventionell auf ein Bier/Kaffee eingeladen ohne von ihm zu verlangen daß er es irgendwann zurück gibt?
Tacitus sagte einst 9.nCh.:
“Neid und Mißgunst bringt die Germanen zu Fall”
Also gebt euren Vorväter ein Beispiel, wie sie euch eins gaben und hackt nicht immer rum.
Selbstdarstellung und Egoismus bringen uns nicht weiter…..
NS – Jetzt!!!!!!!!!!!!!!!!!
Freie Kräfte Osthavelland
31 2. Sachse // Sep 25, 2008 at 3:51
Vitus // Sep 24, 2008 at 12:25,
..”wohltätigen Zwecken spenden…”, wenn man selbst kaum etwas hat, kann man dem Nachbar nichts geben.
Aber sei beruhigt, es wird einiges getan, um an den derzeitigen Zuständen Änderungen herbei zuführen.
Jeder sächsische NPD-MdL spendet 500.-Teuronen mtl. an einen Sonderfonds.
Die nach der letzten Kommunalwahl in die Kreistage eingezogenen Kreisräte der NPD haben sich verpflichtet, 20% ihrer Aufwandsentschädigung (mit der sie auch die Ausgaben für Tätigkeiten in ihren Wahlkreisen abdecken müssen) gleichfalls abzuführen.
Und das, obwohl bei den nach der Neugliederung der Landkreise überdehnten Wahlkreise die Kostendeckung kaum gewährleistet ist, schon in Betracht auf das “Superwahljahr 2009″!
Finanzielle Hilfe wird seitens des Landesverbandes kaum zu erwarten sein, also werden die Mandatsträger vor Ort die Hauptlast der anstehenden Wahlkämpfe finanziell tragen.
Wir sind das schon gewohnt *lach*!
32 Ulex // Sep 25, 2008 at 7:27
@Vitus
Dann sind wir uns ja einig.
@Kritischer Geist
Hmm, ich komme aus Zusammenhängen wo es durchaus üblich ist, Politik auch privat zu finanzieren und von erhaltenen Mandatsgeldern einen guten Teil wieder in die Politik zu re-investieren, wie es auch der 2. Sachse dargestellt hat.
Dennoch leidet eben die ganze Politik (auch bei den Etablierten) daran, dass zuvorderst Leute in die Parlamente einziehen, für die die Diäten tatsächlich einen sozialen und finanziellen Aufstieg darstellen und die dadurch hochgradig von der politik abhängig werden.
33 NationalistMV // Sep 25, 2008 at 8:41
Da war doch was:
“Ursprünglich sollte mit einer internen Sammelaktion dem Kameraden geholfen werden, dessen Pkw Anfang August in Malchin zerstört wurde. Nach den jüngsten Anschlägen vom Wochenende ruft der Landesvorstand zur Solidarität mit den Geschädigten auf. In der Erklärung heißt es:
“Jeder volkstreue Aktivist ist ständig der Gefahr ausgesetzt, ein Opfer linksextremer Gewalt zu werden. Der linke Terror soll die Betroffenen einschüchtern und die volkstreue Opposition in ihrer Struktur lähmen. Es ist wichtig, daß den Betroffenen – aber auch unseren Gegnern –
gezeigt wird, daß sie in solchen Fällen nicht allein gelassen werden.
Daher bitten wir die Kameraden des Landesverbandes, unsere politischen Mitstreiter, Unterstützer und Sympathisanten mit einer Zuwendung zu helfen.”
Das Geld kann auf das Konto des Landesverbandes der NPD eingezahlt werden.
In mindestens zwei Fällen trägt keine Versicherung die verursachten Schäden. Die Versicherungsprämien hätten in keinem Verhältnis zu den Zeitwerten gestanden. Der Schaden beläuft auf ca. 3.000 Euro zzgl. den Entsorgungskosten. Über den Erfolg der Sammlung werden wir hier berichten.
Inzwischen wurden bereits über 800 Euro aus den Reihen des Landesvorstandes und der NPD-Fraktion zusammen getragen. ”
Quelle: http://www.npd-mv.de/index.php?sek=0&pfad_id=37&cmsint_id=1&detail=1886
Mmmhhh, bei 6 Abgeordneten, die jeweils 129,- Teuro spenden lassen sich immerhin 774,- € / Monat sammeln. Was bleibt ist die Frage warum Herr Lüssow als Inhaber eines Nationalen Bekleidungsgeschäftes und Mitglied des Landtages (mit nunmehr immerhin 4594,- Teuro / Monat) dringender auf Unterstützung angewiesen ist als der freie Aktivist aus Malchin ? Macht die Mitgliedschaft in der NPD den Unterschied ?
34 Finanzjuden // Sep 25, 2008 at 14:35
NPD hin oder her – es sind halt auch nur deutsche Finanzjuden…
35 Oliver N. // Sep 25, 2008 at 16:50
Das ist mal wieso so ein Text, der gezielt gegen die NPD stichelt.. wobei überhaupt kein Anlass im Raum steht.
Genausogut kannst du ja auch einen Bericht entwerfen, welcher sich damit befasst, ob ein NPD Mann deiner Partei nun finanziell aushelfen würde wenn er DIE 6 richtigen tippen würde..
36 Dummenfang // Sep 26, 2008 at 9:48
Die NPD-Pappkameraden verdienen diese Unsummen
ebenso wenig wie die anderen Abgeordneten der etablierten
Parteien. Sie leisten nämlich auch überhaupt nichts – und
werden schwerlich ein System abschaffen wollen, von dem
sie finanziell profitieren. Wer NPD wählt, ist selbst schuld.
37 Balder // Sep 26, 2008 at 11:41
Bis jetzt hat man mit den Geldern doch nur Kemnas Küchenstudio finanziert. ^^
38 Zille sein Milljöh // Sep 26, 2008 at 23:13
DIE LINKE: Bodo Ramelow: Wir spenden die Diätenerhöhung:
http://de.youtube.com/watch?v=9ZuT7cHOGmA
Spenden für Tibet
http://de.youtube.com/watch?v=stnARz2SepI
Spenden von Osama
http://de.youtube.com/watch?v=jI1LJRQ5oOE
39 Lustig // Sep 27, 2008 at 8:31
Oh man wie der Artikel schon sagte, (ja ausnahmsweise ein kleines Lob für euch) die NPD ist nun mal eine Partei und sie weiß auch das es einen guten Eindruck macht wenn man gegen so etwas stimmt, ich bezweifle mal sehr stark das die NPD das Geld wirklich spenden wird oder ähnliches, sondern wie die Geschichte von dieser Partei bisher gezeigt hat wird das Geld mit einem grinsen in der eigenen Tasche verschwinden!
Aber nicht schlecht liebe NPD da hat das ränke schmieden gut geklappt.
40 Andrea // Sep 27, 2008 at 14:36
Die Grünen z.B. sind auch immer gegen Diätenerhöhung, die wehren sich auch immer wieder (erfolglos) dagegen. Was, bitte , sollen NPD- Abgeordnete machen?* “Nein danke, gebt das Geld lieber den anderen Parteien? Wenn die NPD es nicht nimmt ,geht es an die anderen Parteien. Also, ich denke deutsches Geld auch für Deutsche
Hm, unter Umständen sich mit dem bisherigen Satz begnügen und den überzähligen Zuschuß einem allgemein nützlichen Zweck zukommen lassen … – Die Schriftleitung
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