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Die gar nicht so Neuen Rechten in Thüringen – DVU will frühere NPD-Strukturen in Thüringen übernehmen (11.07.09) (Ergänzt)

July 11th, 2009 · Post your comment (44 Comments)

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Erfurt / Thüringen: Die Gründung eines DVU-Kreisverbandes in der thüringischen Landeshauptstadt steht unmittelbar bevor. Die Basis besteht vornehmlich aus früheren NPD-Mitgliedern, die mit der gegenwärtigen Parteiführung in Thüringen in Zwist geraten sind und nunmehr versprechen, die ganz wirkliche und einzige nationale Alternative für Thüringen zu sein.

In einer Meldung der Nationalen Plattform Deutsches Erfurt hieß es dazu gestern:
„…Seit einiger Zeit demontiert sich ,unter Führung von Schwerdt und Wieschke, die Thüringer NPD selbst. Sie hat seitdem den Anspruch, die alleinige nationale Alternative zu sein, verloren. Nun hat sich in Thüringen eine “Neue Rechte” formiert. Ein Bündnis aus “Pro Thüringen”, BZH, verschiedenen freien Gruppen und Aktivisten sowie der DVU stellen dem Niedergang der Thüringer NPD eine wirkliche nationale Alternative entgegen. Die Anzahl der Mitglieder , insbesondere die aktiven, dieses Zusammenschlusses nationaler Kräfte, übersteigt jene der NPD deutlich, sodaß künftig mit entsprechendem landesweiten Wirken zu rechnen sein wird.
Mit ihrer Neustrukturierung und der anstehenden Gründung mehrerer Kreisverbände, hat die DVU die führende Rolle in dem nationalen Bündnis übernommen.
Die Gründung des DVU – Kreisverbandes in der Landeshauptstadt wird in den nächsten 14 Tagen stattfinden. Die Gründungen der weiteren Kreisverbände wird zeitnah folgen.“

Entsprechende Vorgespräche zwischen DVU-Chef Matthias Faust und Vertretern der NPD-Kontrahenten, wie Kai Uwe Trinkaus und Konrad Förster, gab es übrigens schon Tage vor der Aufkündigung des Deutschland-Paktes mit der DVU durch die NPD. Sie wurden sogar ausgerechnet von Indymedia dokumentiert. Daß sich nunmehr die verschiedenen NPD-gegnerischen Klein- und Kleinstgruppen unter dem Namen der DVU sammeln wollen, kommt nicht überraschend, da sie für sich allein kaum eine Chance haben, politisch ernstgenommen zu werden. Medial dürfte sich jedoch allein schon durch die Öffentlichmachung und Diskussion solcher Pläne die Chance bieten, die Chance der NPD, nach den Landtagswahlen in den Erfurter Landtag einzuziehen, weiter zu beschneiden. Galt diese zu Anfang des Jahres noch ziemlich sicher, ist sie nach unserem Dafürhalten inzwischen doch eher etwas vage geworden.

Siehe auch
NPDE 10.07.09

Anhang:
So schreibt Indymedia am 27. Juni, dem Tag an dem die NPD den Deutschland-Pakt kündigte u. a. folgendes:
„…Bis zum letzten Jahr galt der DVU der Wahlantritt bei der Landtagswahl am 30. August 2009 noch durch den Pakt als garantiert. Doch auf Druck des Thüringer NPD-Landesvorstands folgte auf Bundesebene eine Nachverhandlung bei der die NPD eindeutig die Richtung vorgab und die DVU zur Wahl das Feld räumen musste. Grund war, dass sich der Thüringer Landesvorstand im Gegensatz zur DVU immer weiter ausbaute und eigenen Angaben nach sogar die Thüringer Grünen in der Mitgliederzahl überholte. Nach internen Streiterein wurde der Aufwind gestoppt, es folgte die seit Jahren heftigste Schlammschlacht zum Machtkampf um den Landesvorstand. Der Erfurter NPD-Chef Kai-Uwe Trinkaus und NPD-Bundesvorstandsmitglied Thorsten Heise wollten den Vorstand übernehmen, hatten knapp die Hälfte aller Thüringer Kreisverbände hinter sich, aber scheiterten knapp und wurden schließlich raus geschmissen. Seit dem versuchen Kai-Uwe Trinkaus und seine bessere Hälfte Konrad Förster Gegenstrukturen zur NPD in Thüringen vor allem durch die Bildung sogenannter „Pro-Vereine“ zu etablieren, konnten aber keine nennenswerten Erfolge erzielen. Lediglich im südlich gelegenen Hildburghausen errang Tommy Frenck, derzeit politischer Ziehsohn von Kai Uwe Trinkaus ein Mandat bei den jüngsten Kommunalwahlen für den Kreistag. Die DVU ist bislang seit Jahren nur in einem Stadtrat mit Mandat vertreten und thüringenweit eher schwach strukturiert. Doch nun scheint verspätet das einzutreten, was von BeobachterInnen bereits seit Beginn der Szeneschlammschlacht erwartet wurde: Die geächteten ehemaligen NPD-Kader wechseln in die DVU und wollen dem Anschein nach den Thüringer DVU-Landesverband drei Monate vor der Landtagswahl wieder aufbauen.

Da lacht selbst die Antifa. “Konspiratives” Treffen á la DVU noch vor der Aufkündigung des Deutschland-Paktes durch die NPD .
v.l.n.r.: Konrad Förster, Kai-Uwe Trinkaus und Mathias Faust vor dem „Willy B.“ in Erfurt

Vor wenigen Tagen wurde auch der DVU-Bundesvorsitzende in Erfurt gesichtet. Er war zu einem Treffen mit den zwei führenden Thüringer NPD-Abtrünnigen verabredet, die zwei Wochen vorher auch dem NPD-Bundesvorstandsmitglied Frank Schwerdt eine Anzeige wegen Wahlbetrug bescherte. Ob aus Trotz, aus Rache oder aus getrübten Erfolgsaussichten, über die Motivation der DVU-Führung kann man hier nur mutmaßen. Es scheint so, als wolle man auch ohne eigenen Namen auf dem Wahlzettel der NPD die Stimmen wegfangen. Interessant ist hier auch die Positionierung einiger Freien Kräfte. So verkündete das Freie Netz Altenburg noch im letzten Jahr, ausschließlich die NPD bei der Wahl zu unterstützten. Gestern allerdings fand sich eine Art Solidaritätserklärung mit der DVU bzw. Matthias Faust auf deren Internetseite und das aktuelle Verhalten der NPD wird als hinterlistig bezeichnet. …“

Quelle: Indymedia (27.06.09)über Treffen zwischen DVU-Chef M. Faust und NPD-Frondeuren vor der Deutschland-Paktkündigung

Anhang (nachgesetzt am 12.07.09)
Endstation Rechts: DVU-Chef Faust und NPD-Vertriebener Trinkaus wollen offenbar gemeinsam DVU-Strukturen in Thüringen aufbauen

Kai-Uwe Trinkaus, umstrittener Ex-Linker und Ex-NPDler aus Erfurt, traf sich vor kurzem mit dem DVU-Chef Matthias Faust in einer Erfurter Kneipe, um offenbar die Neustrukturierung der DVU-Verbände in Thüringen voranzutreiben.

Trinkaus dürfte in den Reihen der Thüringer NPD wohl zu den unbeliebtesten Figuren des nationalen Lagers gehören. Getreu dem Motto “Der Feind meines Feindes ist mein Freund” unternahm nun der DVU-Chef Matthias Faust den Versuch einer Annäherungen an Trinkaus´ lose verstreute Pro-Gruppierungen in Thüringen. Indymedia veröffentlichte Ende Juni ein Foto, das Kai-Uwe Trinkaus, seinen Adjutanten Konrad Förster und Matthias Faust beim entspannten Plausch in einer Erfurter Kneipe zeigte.

Worum es bei dem Gespräch geht, ist allerdings unklar. Das rechtsextreme Szeneportal „Altermedia“ vermutet, dass sich die verschiedenen „NPD-gegnerischen Klein- und Kleinstgruppen unter dem Namen der DVU sammeln wollen“. Trinkaus bestätigt auf seiner Internetseite diese Pläne. Dort heißt es: „(E)in Bündnis aus ,Pro Thüringen‘, BZH (Bündnis Zukunft Hildburghausen – Anm. R.S.), verschiedenen freien Gruppen und Aktivisten sowie der DVU stellen dem Niedergang der Thüringer NPD eine wirkliche nationale Alternative entgegen.“

Ziel des Bündnisses scheint die außerparlamentarische Opposition gegen die außerparlamentarische NPD zu sein und soll offenbar verhindern, dass der NPD der Einzug in den Thüringer Landtag gelingt. So heißt es auf Trinkaus’ Internetseite: „Die Anzahl der Mitglieder , insbesondere die aktiven, dieses Zusammenschlusses nationaler Kräfte, übersteigt jene der NPD deutlich, sodaß künftig mit entsprechendem landesweiten Wirken zu rechnen sein wird.“

Zudem wird auf der Seite die Gründung eines Erfurter DVU-Kreisverbandes angekündigt. Damit dürfte sich das vorgebliche Ziel der DVU, die Gründung einer gemeinsamen Rechten, in weite Ferne verschieben. Das Prekäre an der Sache: Das Treffen mit Trinkaus fand angeblich vor der Ankündigung der NPD den Deutschlandpakt aufzukündigen statt.

Trinkaus machte zuletzt von sich reden, als er dem Thüringer NPD-Landesvorsitzenden, Frank Schwerdt, vorwarf, Wahlbetrug begangen zu haben, da er bei den Kommunalwahl als Kandidat in Erfurt antrat, dort aber gar nicht seinen Hauptwohnsitz habe. Die Staatsanwaltschaft ermittelt mittlerweile in dieser Sache.

Vor etwa einem Jahr versuchte Trinkaus – noch als NPD-Mitglied – gemeinsam mit dem NPD-Kader Thorsten Heise einen Putsch gegen Schwerdt. Nachdem dieser gescheitert war, nahm Trinkaus bis zu seinem Parteiausschluss eine innerparteiliche Oppositionsrolle ein.

Quelle: Endstation Rechts 11.07.09



Tags: Allgemeines · DVU / NPD

44 responses so far ↓

  • 1 Markus Willinger // Jul 11, 2009 at 7:07

    Das kann doch nicht war sein! Sind diese verdammten Egomanen von der DVU denn wirklich total wahnsinnig geworden!?

  • 2 Max // Jul 11, 2009 at 7:35

    “Pro Thüringen”, BZH, verschiedenen freien Gruppen und Aktivisten sowie der DVU stellen dem Niedergang der Thüringer NPD eine wirkliche nationale Alternative entgegen. Die Anzahl der Mitglieder , insbesondere die aktiven, dieses Zusammenschlusses nationaler Kräfte, übersteigt jene der NPD deutlich, sodaß künftig mit entsprechendem landesweiten Wirken zu rechnen sein wird

    Also wenn es die gleichen “Aktivisten” wie in z.B. in NRW sind, dann gute Nacht. Klingt wie “Pro NRW”, das überall die Reste der Reps usw. aufsaugt und so aus alten Flaschen und Karteileichen “die neue Bewegung” schmieden will.

  • 3 Dr. H. G. // Jul 11, 2009 at 7:36

    Das Verhalten dieser DVU-Clique zeigt wieder einmal mehr, wo unsere Feinde sitzen.
    Die DVU ist genau so wie die LINKEN, CDU usw.unser Feind, Das müsste inzwischen auch jedem Nationalisten klar sein. Von Vorteil für die NPD ist ist allerdings, dass sich das intellektuelle Niveau dieser DVU – Granden doch deutlich unterhalb dem der LINKEN bewegt, so dass man derartige Feinde am besten einfach ignoriert.

  • 4 NPD KV UNNA / HAMM // Jul 11, 2009 at 7:37

    Sage mir, mit wem Du umgehst und ich sage Dir wer Du bist.
    Dieses Treffen des Herrn Faust mit diesen Thüringer Vorzeigenationalen, die sich leider auch einmal bei uns haben bewegen dürfen, zeigt doch die ganze Verlogenheit der Haltung des DVU-Vors.
    Sich bereits vor der Beendigung des Paktes durch die NOPD mit Abtrünnigen zu treffen, straft doch jede DVU Äußerung Lügen.
    Das Verhalten unseres PV wird dadurch auch noch im nachhinein legitimiert.
    Auf die Reaktion von Chr.Worch, den wir ans sich für einen Mann von Ehre halten zu diesem Treffen sind wir gespannt.
    Oder begegnete man sich rein zufällig um eine leckere Thüringer Bratwurst zu verputzen? Recht unwahrscheinlich, oder ?

  • 5 FN Altenburg // Jul 11, 2009 at 7:51

    Nur kurz zur Klarstellung:

    Das FN reicht Herrn Faust und der DVU (ebenso wie allen anderen parteigebundenen oder parteifreien Kräften) punktuell und situationsabhängig die Hand wie der NPD bzw. arbeitet mit Ihr zusammen!

    Mit Trinkaus und Förster allerdings wird es DEFINITIV KEINE Zusammenarbeit geben, denn diese Personen werden von uns als pol. Feinde betrachtet (egal wo sie sich bewegen!)

    FN ABG

  • 6 borger // Jul 11, 2009 at 8:41

    Gut so! Die DVU kann als „gelber Sack“ des politischen Geschehens tatsächlich noch eine nützliche Aufgabe übernehmen – immer rein damit. Und nach der Brandenburgwahl wird der Müllsack dann endgültig entsorgt.

  • 7 Feldpostnr. 07 // Jul 11, 2009 at 8:50

    Wenn die DVU tatsächlich solche Leute wie Trinkaus ins “Neue Rechte” Boot holt, wird dieser schon dafür sorgen, daß die schmalen hölzernen Planken der mageren DVU-Thüringen schneller morsch werden als Herr Faust nen Latte Macchiato durch nen Strohhalm schlürfen kann.
    Trinkaus und dessen ketzerischer Anhang haben nie etwas produktives geleistet. Wieso sollte sich dies unter neuer Flagge ändern?
    Sicher ist die NPD-Thüringen nicht der lobenswerteste Landesverband. Aber mit solchen Holzköpfen kann sie es noch aufnehmen.

  • 8 Zynist // Jul 11, 2009 at 9:07

    Wenn es auch nach dem Bruch des Deutschlandpaktes für die NPD in Thüringen nicht mehr zum Einzug in den Landtag reichen könnte, so sind doch mögliche 3 oder 4 % in Brandenburg und ein dortiges Überrunden der DVU im Nullkommabereich, verbunden mit deren Rauswurf aus dem Landtag, ein tröstlicher Ersatz.

  • 9 Olaf // Jul 11, 2009 at 9:21

    Spätestens jetzt sollte jedem klar sein, dass Faust und Molau die wahren Spalter sind.

  • 10 Olaf // Jul 11, 2009 at 9:36

    @ FN Altenburg
    Auch Ihr solltet so langsam einsehen, wessen Geistes Kind der Faust ist. Man kann nun nicht mehr zwischen Faust und Trinkhaus trennen.

  • 11 Volksgenosse // Jul 11, 2009 at 9:39

    So lange wir nicht die Courage haben, den wahren Feind entgegen zu treten, werden wir immer nur auf Nebenfeinde zeigen, und uns mit Leidenschaft bekämpfen und all unsere Energie verbrauchen. Und der wahre Feind reibt sich dabei die Hände und weiß, daß er uns im Sack hat. Ich finde das einfach nur traurig und auch beschämend, was sich im “parlamentarischen Kampf” (?!) abspielt – von allen Beteiligten.

  • 12 Marco // Jul 11, 2009 at 9:46

    “Die Anzahl der Mitglieder … übersteigt jene der NPD deutlich”

    :-) ))

    Gibts genaue Zahlen ? sind es (inklusive Trinkaus) denn nun schon mehr als 10 ? ;-) )))

  • 13 Frankfurter // Jul 11, 2009 at 9:46

    Die npd ist für den Arsch, auch in Frankfurt wird sie bald nichtsmehr zu melden haben. dvu in den römer!

  • 14 Marco // Jul 11, 2009 at 9:51

    Aber ihr habt Recht, von Faust ist einfach nichts mehr zu halten, er unterscheidet sich von Leuten wie Trinkaus, Molau und vielen anderen “Konservativen” Spaltern überhaupt nicht mehr.
    Das es Gespräche von Seiten der DVU mit Trinkaus noch während des Deutschlandpaktes gegeben hat, zeigt, wer in wirklichkeit diesen Pakt gebrochen hat.
    Ich glaube nicht das die NPD in Thüringen etwas zu fürchten hat. Die Handvoll Pseudo-Rechten werden den Einzug in den Landtag nicht verhindern können.
    Ich ärgere mich schon maßlos darüber, daß ich zur Europawahl dieses Verräterpack gewählt habe.

  • 15 Frankfurter // Jul 11, 2009 at 9:54

    Im Deutschlandpakt stand nicht, dass man keine Gespräche zum Aufbau von Strukturen führen darf. Der Paktbruch war doch von der npd schon von langer Hand geplant. Das sieht jeder der politisch nicht völlig blind ist. Ich war selbst mal in der npd und weiss wie man dort über die dvu gesprochen hat.

    Die DVU war noch cleverer, sie hat ihre Pläne bereits seit Monaten über Gesamtrechts.tk ausgeplaudert. Wen willst du also beeindrucken. –
    Die Schriftleitung

  • 16 Olaf // Jul 11, 2009 at 10:03

    Wer sind wohl die nächsten DVU Mitglieder?

    FNB, Henrich, Deckert, Henry, Kruk?

    Man kann nur hoffen, dass die DVU-Sympathisanten innerhalb der NPD aus Sachsen, Bayern und dem Saarland auch so langsam merken welche neuen Kräfte sich bei der DVU tummeln und sich rechtzeitig von diesen Spaltern abwenden.

  • 17 Frankfurter // Jul 11, 2009 at 10:05

    Die dvu hat sich an den Deutschlandpakt gehalten, die npd nicht. Das ist ein unumstösslicher Fakt. Ende 2009 wäre der Pakt ausgelaufen und die Partner hätten neu verhandeln können.

    Die DVU war so dumm gewesen und hat ihre Intrigen gegen die NPD öffentlich gemacht, ohne sich in irgendeiner Weise davon zu distanzieren. Wer so dämlich ist, muß sich nicht wundern, wenn ihm der Partner abhanden kommt. Daß die NPD den Fehler gemacht, den Pakt zu kündigen steht auf einem anderen Blatt. Sie wäre schlauer gewesen, wenn sie euch hätte so ins Messer rennen lassen.
    Allzu große Vorwürfe kann man ihr freilich nicht machen, wenn man sieht, daß jemand beim Spielt mogelt, steht man eben auf und wirft die Karten hin. In der großen Politik ist das nicht anders.
    Die Schriftleitung

  • 18 Frankfurter // Jul 11, 2009 at 10:12

    @Olaf es wird anders herum laufen. Die kritischen Kräfte in der npd werden über kurz oder lang zur dvu gehen. die npd ist pleite und kein retter in sicht.

  • 19 Olaf // Jul 11, 2009 at 10:14

    Faust spielt weiter das Unschuldslamm und spaltet weiter. Mittlerweile kündigt er ein Antreten bei den Bundestagswahlen und ein Zusammegehen mit den politfähigen NPD-Kräften im nächsten Jahr an.

    “Im nächsten Jahr werden wir mit politikfähigen Nationaldemokraten und Anhängern anderer Gruppierungen zu einer politischen Gemeinsamkeit finden, die unser Land so bitter benötigt. Schade ist nur, dass wir damit wieder einige Jahre verloren haben”

    Quelle: http://www.dvu.de

    Das DVU Portal “spalterrechts” wird dafür wohl jetzt bald werben.

    Apfel, Franz und Rossmüller sollten sich wirklich gut überlegen, ob sie mit Leuten wir Trinkhaus und Faust zusammenarbeiten wollen.

  • 20 Arminius // Jul 11, 2009 at 10:16

    Die DVU kann sich doch wohl treffen mit wem sie will. Mit dem Pakt hat das doch wohl überhaupt nichts zu tun.

    Daß hier Mitglieder und Anhänger der NPD sich über die vermeintlichen Intrigen und Lügen der DVU ereifern und den Paktbruch dadurch zu legitimieren versuchen, ist mehr als billig.

    Ach hör doch auf, du zeigst auch nur auf die andere Seite, während du das Gestänker der eigenen geflissentlich ignorierst. Der Paktbruch war lediglich eine taktische Dummheit, überfällig war er schon lange. Als regelmäßiger Gesamtrechts-Leser solltest du das eigentlich wissen.
    Dein Verein hatte nur zu früh das große Maul und nicht damit gerechnet, daß er bei den Europawahlen auf die Nase fällt.
    Die Schriftleitung

  • 21 chris // Jul 11, 2009 at 10:21

    Es gab da mal ein Film, der hiess glaube ich “Faust im Nacken” …
    grins …
    Druck auf die NPD kann nicht schaden. So müssen sich einige Herren und die paar Damen auch mal ein bisschen mehr anstrengen, politische Reihen zu halten.
    Allerdings habe ich den Eindruck, dass derzeit in der DVU nur als “Neumitglieder” politische Querulanten geworben werden können. Mit solchen Menschen ist auf Dauer kein Staat zu machen. Kommt es zu Unstimmigkeiten, gehen sie wieder, mit viel Getöse und veralssen verbrannte Erde.
    Diese Menschen wollen nicht lernen, dass zu einer Politikfähigkeit auch das finden von Mehrheiten gehört. Ab und an muss man sich dann auch mal zurücknehmen, innerhalb einer Partei und akzeptieren, dass es andere Mehrheiten gibt. Diese Damen und Herren Politikrambo´s sind auch in der DVU Auslaufmodelle… nur weiss das offensichtlich die DVU noch nicht…
    Oder ihr ist es egal …

  • 22 griesgram // Jul 11, 2009 at 10:23

    So kurz vor den Wahlen ist das natürlich absoluter Zufall!
    Da hat einer in Brühl gut aufgepaßt.
    Gibt bestimmt nen Orden “verdienter Kundschafter”, oder wie das nach der Übernahme durch Merkel jetzt heißt.

  • 23 Frankfurter // Jul 11, 2009 at 10:33

    Die npd wird den Paktbruch noch schwer bereuen. Die dvu sollte keine Rücksicht mehr auf diese Paktbrecher nehmen.

  • 24 borger // Jul 11, 2009 at 10:45

    @Olaf // Jul 11, 2009 at 10:14

    Faust spielt weiter das Unschuldslamm und spaltet weiter. Mittlerweile kündigt er ein Antreten bei den Bundestagswahlen und ein Zusammegehen mit den politfähigen NPD-Kräften im nächsten Jahr an.
    “Im nächsten Jahr werden wir mit politikfähigen Nationaldemokraten und Anhängern anderer Gruppierungen zu einer politischen Gemeinsamkeit finden, die unser Land so bitter benötigt. Schade ist nur, dass wir damit wieder einige Jahre verloren haben”

    Im nächsten Jahr, wenn die Gelder aus Brandenburg nicht mehr fließen und der Mitgliedschwund der DVU sich nicht mehr kaschieren lässt, dann werden sich die 3 (Irr)Lichtgestalten Faust/Molau/Brinkmann ganz schnell aus dem Staub machen. Ohne Moos nix los, wo keine Kohle mehr zu ziehen ist, können diese „sauberen“ Herren auch nichts mehr „für Deutschland“ tun.
    Insofern: Der NPD-Antritt in Brandenburg war genau die richtige Antwort für diese hinterhältigen Spalter. Die DVU sollte auch ruhig selbst zur BTW antreten. Viel Schaden anrichten kann sie damit nicht, denn in direkter Konkurrenz zur NPD bleiben von ihren sagenhaften 0.4 Prozent nicht einmal die Hälfte. Das würde ein für alle mal Klarheit über die politischen Qualitäten der „glorreichen Drei“ Faust/Molau/Brinkmann schaffen. Danach kehr dann wieder Ruhe ein, weil dann auch der dümmste NPD-LV endgültig erkannt hat, dass er sich von diesen Polit-Scharlatanen besser nichts einflüstern lässt.

  • 25 griesgram // Jul 11, 2009 at 10:47

    @Frankfurter
    Das könnte gut so sein!
    Nämlich dann, wenn die NPD mit 4,8% scheitert und die DVU die fehlenden 0,2 % hat.

  • 26 grob durchgerechnet // Jul 11, 2009 at 11:47

    Die NPD WIRD bei den noch anstehenden Wahlen 2009 kräftig Stimmen gewinnen und sich dies 2010 in BARE MÜNZE auszahlen, allem Neurechten zum Trotz. Die nächstjährigen Rechenschaftsberichte, die bei bundestag.de detailiert einsehbar sind, werden zeigen, wer die stärkste Rechtspartei ist.

  • 27 Mars Ultor // Jul 11, 2009 at 11:57

    @ Frankfurter

    Sie können sich ja der DVU in Bremen anschließen und um deren 1 – 2 % Wählerstimmen kämpfen. Noch nie hat es sich als Nationaler weniger gelohnt Anschluss an die DVU zu suchen.

  • 28 Marco // Jul 11, 2009 at 12:54

    “Die dvu hat sich an den Deutschlandpakt gehalten, die npd nicht.”

    DAS IST DER WITZ DES TAGES :-)

    @ Frankfurter

    Wer verbirgt sich wohl hinter Deinem nichtssagenden Spitznamen ? ;-)

  • 29 Patriot54 // Jul 11, 2009 at 13:01

    Nein liebe DVU. Da ist in all den Jahren unter Herrn Dr. Frey keine vernünftige Rechtspartei organisiert worden. Das wird jetzt unter Herrn Faust auch nicht anders verlaufen. Sicher, man kann schon für 1,50 Euro monatlich Mitglied werden und 3,00 Euro ist der Monatsbeitrag. Das ist aber auch das einzig Erwähnenswerte. Es kann jetzt auch kein Streitpunkt sein, ob es sinnvoll war, den Deutschlandpakt jetzt von der NPD zu beenden oder am Jahresende auslaufen zu lassen. Die nächsten Jahre werden zeigen, ob wir als Deutsche noch Herr in unserem eigenen Land sein werden oder ob wir uns in das 17 Bundesland nach Mallorca zurückziehen sollten, um weiterhin unter Deutschen zu bleiben.

  • 30 Antifa // Jul 11, 2009 at 13:03

    Wie läuft denn eine Diskussion beu DVU und NPD ab?

    “ICH bin mehr deutsch.”
    “Nein ICH bin mehr deutsch.”

    Ist wie Tischtennis.^^ :-)
    Oder ein Kreis.

  • 31 Anhaltiner // Jul 11, 2009 at 13:04

    Tja,das ist Politik,vielleicht wirds noch was mit der dvu und sie findet zu ihrer alten Stärke aus den 90ern zurück!Da war die npd nämlich am rande der Selbstauflösung aufgrund fehlender Strukturen und Wähler.

    Möge der Bessere gewinnen!!!

  • 32 kphp // Jul 11, 2009 at 13:31

    @Olaf,

    „Apfel, Franz und Rossmüller sollten sich wirklich gut überlegen, ob sie mit Leuten wir Trinkhaus und Faust zusammenarbeiten wollen.“

    @Olaf, genau diese Pseudonationalen aus dem Molauring, man stelle sich vor Molau wäre zum „Königsmörder“ geworden, dann hätten diese VS-Gehilfen keine DVU benötigt. Jetzt können sie noch bei dem Einen oder Anderen wankelmütigen Nationalen für Unruhe sorgen, wer braucht diese vom Davidstern verblendeten Molaujünger. Bevor der Hahn dreimal kräht………….?

    @Frankfurter,

    „die npd ist pleite und kein retter in sicht.“

    Darf ich dir Pfeife dazu die Meinung von Johann Gottlieb Fichte nahebringen?

    Unser Volk wird gewißlich nicht untergehen; denn in ihm lebt ein unverwüstlicher Kern geistiger Wiederherstellungskraft.

    Deshalb benötigen die NPD und ihre natonal gesinnten, wertvolle deutsche Menschen keinen Retter oder Brinkmann.

    Daß aber können nur dem deutschen Volke treu ergebene Nationale nachempfinden.
    „Frankfudder Wöschtsche“ aus der judengasse können das nicht.

  • 33 Dr. H. G. // Jul 11, 2009 at 14:27

    @Frankfurter:
    Nehmen Sie wenigstens regelmäßig Ihre Tabletten? Vielleicht sollte Ihre Betreuerin die Dosis erhöhen. IQ-Zombis wie Sie passen ja ganz gut in die Deutsche Volltrottel Union!

  • 34 Nikolaus Be // Jul 11, 2009 at 14:52

    Dr. H. G. 3
    “Das Verhalten dieser DVU-Clique zeigt einmal mehr, wo unsere Feinde sitzen.”

    Sie benennen sie richtig. Nach allem was man von ihnen gehört u. gelesen hat, stehen Molau-Brinkmann-Faust & Co. den Werten des deutschen Nachkriegsnationalismus, dessen älteste u. wichtigste Kraft die NPD war und ist, eindeutig feindlich gegenüber. Hinter dem Gerede von der “Politikfähigkeit” steckt nichts weniger als das Bestreben dem deutschen Nationalismus eine grundsätzlich andere (weltanschauliche) Richtung zu geben. Insoweit ist das auch keine Debatte unter Gleichgesinnten, Kameraden und Freunden mehr, wie es sie in früheren Jahrzehnten gegeben hat. Mit den Aspekten Volksbestimmung nach Abstammung und Geschichtsrevisionismus hat erstmals der Feind einen Fuß in die Tür des nationalen Lagers gesetzt.

    “so dass man derartige Feinde am besten einfach ignoriert.”
    Lieber Dr.! D e n Feind k a n n man eigentlich nicht mehr unterschätzen. Die Entwicklung nach dem NPD-Parteitag zeigt, daß die Partei nicht mehr zur Ruhe kommt, die Neuwahl des Vorstands hat ihr nichtmal eine Atempause verschafft. Das dürfte kein Zufall sein. Es ist einfach u. bequem sich über den Egomanen Molau, den Millionär (weil man dessen Millionen noch nicht recht gesehen hat) und den sog. Vorsitzenden Faust (der vielleicht nicht der Hellste ist) oder über deren Europawahlergebnis lustig zu machen. Doch die Vehemenz ihrer Angriffe, bei denen sie aus der Partei selbst noch unterstützt werden, auf die NPD muß zu denken geben. So treten m.M. nach Leute auf, die genau wissen was sie wollen.

  • 35 Nikolaus Be // Jul 11, 2009 at 15:10

    NPD-KV UNNA/HAMM 4
    “Oder begegnete man sich rein zufällig um eine leckere Thüringer Bratwurst zu verputzen?”

    Das Treffen Fausts mit den NPD-Dissidenten Trinkaus u. Förster in einem Erfurter Straßencafé war natürlich kein Zufall. Es zeigt sehr gut, was man von Fausts Schwadronieren über “deutsche Werte” (z.B. “Vertragstreue”) halten muß – er ist ein Heuchler.
    Viel interessanter ist aber noch die Frage, woher “Indymedia” (oder der Fotograf, der das Ereignis eindrucksvoll dokumentiert hat) eigentlich wußte, wann Faust bzw. umgekehrt Trinkaus, Förster sich wo mit wem treffen ! War die Antifa rein zufällig zur Stelle?

  • 36 Adler // Jul 11, 2009 at 17:26

    Am bestenwäre doch, wenn die NPD am 30. August in den Landtag einzieht. Das wäre die passende Antwort auf alle Intrigen und Machenschaften!

  • 37 HansGut // Jul 11, 2009 at 17:28

    Donnerwetter. Die Leiche NPD tanzt nochmal. Wie Michael Jackson zwei Tage vor seinem Ende.

  • 38 Kampfgruppe Bitterfeld // Jul 11, 2009 at 18:03

    Nikolaus Be 34
    “so dass man derartige Feinde am besten einfach ignoriert.”
    Lieber Dr.! D e n Feind k a n n man eigentlich nicht mehr unterschätzen.“

    Dem kann ich nur voll zustimmen!

    Ärgerlich auch diese Weichspülerei aus Unna Hamm.
    Die/Der tun irgendwie immer nur so viel, um nicht als Gegner eingestuft zu werden.
    Denke da an die vielen Zusprüche zu Kommentaren, deren Schreiberlinge nach diesem klärenden Gewitter allesamt dem Pro oder DVU Lager zugerechnet werden müssen.

    Auch dieser Spruch aus Unna Hamm gibt wieder Rätsel auf.
    Sind die/der etwa erpressbar?

    NPD-KV Unna-Hamm:
    „Auf die Reaktion von Chr.Worch, den wir ans sich für einen Mann von Ehre halten zu diesem Treffen sind wir gespannt.“

    · Worch:
    · @ NPD-KV Unna-Hamm:
    Ich sehe keine Veranlassung für eine Diskussion mit dir. Du wirst wissen, warum. Und wenn nicht, reicht es in dem Fall, daß ich es weiß. http://de.altermedia.info/general/christian-worch-der-angstbis-06-07-09_31483.html
    ———————————————————————-
    Wer solchen vagen Unterstellungen/Andeutungen nicht entgegentritt, zündet das eigene Haus an!
    Offenbar sind einige Nationale nicht ausreichend in der Lage, sich auf das „Heute“ zu konzentrieren.

  • 39 Thusnelda // Jul 11, 2009 at 18:25

    @ Nikolaus Be
    “Viel interessanter ist aber noch die Frage, woher “Indymedia” (oder der Fotograf, der das Ereignis eindrucksvoll dokumentiert hat) eigentlich wußte, wann Faust bzw. umgekehrt Trinkaus, Förster sich wo mit wem treffen ! War die Antifa rein zufällig zur Stelle?”

    Absolut korrekt. Nach allem, was man von Trinkaus gehört hat, ist doch davon auszugehen, dass er ein Spitzel ist.

  • 40 Nikolaus Be // Jul 11, 2009 at 23:27

    @ Kampfgruppe Bitterfeld 38
    Ja, der Faden ist mir noch in lebhafter Erinnerung ! Der “Mann von Ehre” hatte, wie immer, sein Bestes gegeben. In dortigen # 76 + 81 wurde auch mal wieder seine Wut auf “die Anonymen” deutlich.

    @ Thusnelda 39
    Es muß ja nicht der T. sein, die Quelle kann auch in seinem Umfeld liegen. Auch im Umfeld von Faust kann sie sein. Staatliche Stellen u. Antifa arbeiten zusammen, durch Grüne u. PDS-Linke ist die Antifa ein Teil des Repressionsapparats geworden. War früher in der Fußballszene aktiv. Habe dort selbst erlebt, wie eine halbstaatliche Stelle (sozialpädagogisches Aufgabengebiet, von Kommune u. Land gemeinsam finanziert) Infos zur Person an Linksextreme weitergibt u. bin öffentlich denunziert worden. Ein anderes Mal, ähnlicher Zusammenhang, kamen übers Netz unverhüllte Drohungen. Nicht das beste Beispiel, klar. Aber an irgendwelche “Zufälle” glaube ich nicht mehr.

  • 41 NPD KV UNNA / HAMM // Jul 12, 2009 at 0:19

    Liebe Kampfgruppe Bitterfeld@ 38, dass wir nicht erpressbar sind, sondern loyal zu unserer Partei stehen, sollte sich eigentlich rund gesprochen haben.
    Im übrigen spülen wir nichts weich, sondern sind nicht hektisch und nicht konfus, sondern sind uns durchaus der Stärken unserer Gemeinschaft bewußt.

  • 42 borger // Jul 12, 2009 at 6:12

    @Nikolaus Be

    Trinkaus nutzt eh jede Gelegenheit, sich irgendwie ein bisschen Beachtung zu verschaffen – und wenn Faust, der ansonsten eher in abgedunkelten Hinterzimmern agiert, sich so öffentlich auf den Präsentierteller setzt, dann dürfte er zumindest nichts dagegen gehabt haben. Letztlich ist ja – wenn man voraussetzt, dass die beiden sich einig waren – eine Zusammenarbeit nur öffentlich möglich.

  • 43 Mars Ultor // Jul 12, 2009 at 10:21

    @ Antifa

    Wie läuft denn eine Diskussion bei der Antifa ab ?

    ” Der ist ein Fascho ”
    ” Nein, der ist mehr Fascho”

    Ich geb dir mal einen Ratschlag. Fick mehr, dann kommst du nicht auf so blöde Gedanken dich mit der Antifa zusammenzuraufen.

  • 44 borger // Jul 12, 2009 at 11:26

    @Mars Ultor

    Alles Faschos – außer Mami. Den Aushilfsbriefträger, der unser Papi sein soll, haben wir ja nie kennengelernt.

    Und ficken ist sowieso doof, da kommen nur kleine Faschos bei raus.

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