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Die GEFDAZ in Frankfurt - Systemtreue Propaganda in Reinkultur (19.06.06)

20:49 · Post your comment (29 Comments)

Am vergangenen Samstag, den 17.06.2006, fand in Frankfurt am Main die GEFDAZ statt, die „gefährdetste Demo aller Zeiten“, sie war „so gefährdet, daß sie von der Mordkommission beschützt wurde“, schreibt denn auch die Frankfurt-Ausgabe der BILD-Zeitung in einer Mischung aus wohligem Schauer auslösendem Gruselkabinett und volksverdummernder Sensationsgier.

Bisher wurde die Mordkommission ja immer erst gerufen, wenn irgendwo ein Mord geschehen war, diesesmal kam sie prophylaktisch zum Einsatz, so als sei ein Mord gar nicht mehr zu vermeiden. Zu erklären wäre das eigentlich nur dann, wenn bei dieser Demo Personen aufträten, die so beliebt sind, daß man mit ihrer sofortigen Ermordung rechnet, wenn sie sich irgendwo blicken lassen. Dazu wird doch hoffentlich nicht Michel Friedman zählen, den viele fälschlicherweise für den Erfinder des Antisemitismus halten? Oder gar Arno Lustiger, der seinem Namen insofern alle Ehre machte, als das, was er erzählte immer lustiger wurde?

So meinte er z.B. mit Blick auf die laut BILD „knapp 1.000 Zuhörer“: „Ich bin bewegt, daß soviele gekommen sind. Ich bin überwältigt!“ Überwältigt kann man eigentlich nur von der Dreistigkeit sein, mit der Lustiger diese Vollpleite noch in einen Erfolg umzumünzen versuchte.*

* Lustiger war sogar noch lustiger und zwar als er den iranischen Präsidenten als «pathologischen Judenhasser» bezeichnete, der ein Regime führe, daß den Terror unterstütze, Andersdenkende verfolge, den Bau von Atombomben forciere und die westliche Welt und die Juden bedrohe. Vorwürfe die sich von der Gegenseite freilich mit gleichem Recht zurückgeben lassen, nur mit dem Unterschied, daß hier die Juden nicht unter den Bedrohten sind, wohl aber unter denen die die ganze Welt mit ihrem Auserwähltheitswahn und Atombombenterror bedrohen und zwar nicht erst seit heute. Nicht minder lächerlich sind die Terrorvorwürfe und die Vorwürfe wegen der Verfolgung Andersdenkender, die man an die jüdische Adresse ebenfalls zurückgeben kann. Von diesem Aspekt aus betrachtet, kann man Lustigers Greisengesabbel von denkenden Menschen wohl nur als seniles Scheuklappendenken aufgefaßt werden, bei dem man nur aus Höflichkeit und mit Achtung vor dem Alter auf das Werfen von Steinen und anderen Gegenständen verzichtet.
Die Reaktionen in Frankfurt zeigen freilich, daß Friedman und Lustiger kaum Anklang in der Bevölkerung fanden und schon gar nicht bei den Fans.
Bei einer artverwandten Veranstaltung in Leipzig am gleichen Tag blieb man jüdischerseits gleichfalls weitestgehend unter sich. – Die Schriftleitung

Mischääl in Action – Judendemo in Frankfurt/Main am 17. Juni

Eine Stadt wie Frankfurt am Main, mit c.a. 700.000 Einwohnern, die als WM-Stadt zurzeit sicher weit über eine Million Menschen beherbergt, bekommt trotz prominenter Unterstützung durch die Herren Friedman und Lustiger gerade mal 1.000 Leutchen* auf die Beine, um „gegen Irans neuen Hitler, gegen den Terror von rechts“ (so BILD-Frankfurt) zu demonstrieren. Das ist blamabel, meine Herren!

* Polizeiberichte, auf die sich die Nachrichtenagentur AFP beruft, sprechen lediglich von 500 Demo-Teilnehmern. – Die Schriftleitung

Wären die knapp 0,1% der derzeit in Frankfurt lebenden Menschen wenigstens noch alle dem hehren Motto gefolgt, aber auch hier muß nochmal kräftig subtrahiert werden. Zieht man also noch jene ab, die überall hingehen, wo sich Menschen ansammeln, auch ohne zu wissen, um was es geht, zieht man die zufällig vorbeigekommenen Passanten ab und zieht man dann noch jene ab, die aus dienstlichen Gründen an der Veranstaltung teilnahmen, dann hätten Friedmann und Lustiger auch ins Operncafe´ einladen können. BILD-Frankfurt schreibt in diesem Zusammenhang: „Es war die am besten bewachte Kundgebung seit Jahren! Bei der Demo gegen Iran-Präsident Ahmadinedschad am Opernplatz wimmelte es von Geheimagenten und Zivilfahndern – und sogar die Ermittler der Frankfurter Mordkommission sicherten die Veranstaltung.“

Man überlege: Die am besten bewachte Kundgebung, es wimmelte von Sicherheitsleuten, also da kann ja an reinen Demonstrationsteilnehmern nicht mehr viel übrig bleiben und BILD hat sicher die Teilnehmerzahl ohnehin schon großzügig aufgerundet, um die Blamage erträglicher erscheinen zu lassen.

Mit allen Mitteln - Jüdische Hetze gegen Ahmadinedjad in der FAZ vom 16. Juni

Wenn also zukünftig die Initiatoren einer rechten Demo von einem großen Erfolg sprechen, obwohl vielleicht nicht ganz so viele Aktivisten teilgenommen haben, wie erwartet oder erhofft, dann sollte man ihnen das nachsehen. Mit einer solchen Dreistigkeit hat die nationale Opposition jedenfalls noch nie eine völlig in die Hose gegangene Veranstaltung zum Erfolg stilisiert, nein umgelogen, wie diese Meister der systemkonformen Propaganda aus dem Hause Springer.

Was die Kunst Menschen zu begeistern betrifft, so muß Herr Friedman endlich einsehen, daß er eben nicht Jesus, der Gesalbte ist, sondern nur Michel, der Gegelte. Wobei wir gar nicht so genau wissen wollen, was er sich so alles in die Haare schmiert, aber Auftritte wie diesen, gegen den „neuen Hitler“, den kann er sich getrost in die Haare schmieren.

Thomas Brehl

Siehe auch
ddp 17.06.06 16:10

AFP 17.06.06 17:22

Quelle: Störtebeker-Netz 19.06.06

Tags: Allgemeines

29 responses so far ↓

  • 1 Flugzeugführer // Jun 19, 2006 at 21:31

    Friedmann und Seinesgleichen sollten versuchen aus der Geschichte zu lernen und den Bogen nicht zu weit überspannen.
    Sonst könnte es sein das sich Geschichte wahrhaftig wiederholt!

  • 2 Verschwörer // Jun 19, 2006 at 21:40

    Kennt jemand die Quelle zu dem Hitler-Zitat aus der FAZ-Anzeige?

  • 3 Haunebu // Jun 19, 2006 at 22:12

    „Ich bin bewegt, daß soviele gekommen sind. Ich bin überwältigt!“

    Offenbar hatte er wohl schon selbst klammheimlich Zweifel, dass überhaupt noch jemand zu seinem Geschwafel kommt oder wie soll man solche Worte sonst deuten?

    Wen´s interessiert…

    Ich könnte mir gut vorstellen, dass solche Gestalten selbst für eine Vielzahl der hier lebenden Juden mittlerweile nur noch als ein Klotz am Bein (der Geschichte) emfunden werden und in ihrem Wirken eher schädlich für ein halbwegs nachbarliches Zusammenleben mit deutschen Volksgenossen sind.
    Das ist natürlich reine Spekulation, aber wie sonst erklärt sich, dass ausgerechnet in FFM nur so wenige kamen?

  • 4 Thomas Brehl // Jun 19, 2006 at 23:33

    Danke Altermedia für die Montage des obigen Zeitungsartikels. Den sehe ich zum ersten Mal und leider sind wir mittlerweile so weit, daß sicher einige das oben Adolf Hitler zugeschriebene Zitat für echt halten. Ich möchte bloß wissen, wer sich sowas immer einfallen läßt? Das hat Hitler nie und nimmer gesagt!

  • 5 S.Schneit // Jun 20, 2006 at 0:40

    Ich glaube Herr Ahmadinedjad könnte vieleicht Recht haben, falls er das wirklich gesagt haben sollte.
    Denen steht das Wasser bis zum Hals. Das kommt davon, wenn man Selbigen nicht vollkriegen kann.

    Eine Quellenangabe für das angebliche Zitat von IHM bleibt uns dieser ekelhafte EKI Verein natürlich schuldig.

  • 6 Bergfeuer // Jun 20, 2006 at 10:15

    Die bleiben es schuldig, weil es erlogen und jüdische Propaganda ist.

  • 7 Exil-Pfälzer // Jun 20, 2006 at 10:31

    Interessant, dass hagalil sogar von 1500 Demonstranten spricht:
    http://www.hagalil.com/archiv/2006/06/kundgebung-ffm.htm

  • 8 Bergfeuer // Jun 20, 2006 at 11:55

    na klar, die Laberbacke Fischer. Was will man von diesem Verhetzer erwarten? Nichts.

    Wenn man seine Schädeldecke abnehmen würde, sähe man nur einen Draht von links nach rechts. Und das nur damit die Ohren dranbleiben.

    Seine Texte sind Schundprosa und überhaupt nicht wahrheitsgemäß geschweige denn ernst zu nehmen.

  • 9 Cogito // Jun 20, 2006 at 14:00

    Es sind doch erst 3 Jahre her, daß im Zusammenhang mit dem organisierten Verbrechen Der Spiegel fragte: „Und welche Verbindungen hat [Friedman] zu einer ukrainischen Bande, die junge Frauen nach Deutschland schleust und deren Dienste anbietet?“ Des lieben Friedens willen akzeptierte Friedman ganz fix einen Strafbefehl in Höhe von 17.000 Euro. Prominente Juden, nicht nur im Zentralrat, fanden ihn untragbar und schubsten ihn vom Podest. Jetzt will er aber wieder dahin und als wichtig gelten, ach, was waren das für schöne Zeiten, so in Limousine mit Panzerglas und Bodyguard. Und wenn er alle Privilegien wieder zurück haben will und daß die deutschen Eliten wieder vor ihm katzbuckeln, muß er schon was tun. Erbärmliche Kreaturen, die ihn für einen Marktschreier halten, sieht man denn nicht , daß es ihm eigentlich nur um den Frieden in diesem Lande geht! „Lieb und teuer bin ich schon wieder dem deutschen Steuerzahler, keine Kosten und Mühen werden zu meinem Schutz gescheut. Ich glaube, die 1. Sprosse der Leiter habe ich schon wieder genommen“, meint unser Friedensengelchen.

  • 10 J.B. // Jun 20, 2006 at 17:03

    Zu dieser Aussage findet man im Netz folgendes:

    “Wenn ich einmal wirklich an der Macht bin, dann wird die Vernichtung der Juden meine erste und wichtigste Aufgabe sein. Sobald ich die Macht dazu habe, werde ich zum Beispiel in München auf dem Marienplatz Galgen neben Galgen aufstellen lassen. Dann werden die Juden gehängt, einer wie der andere, und sie bleiben hängen, bis sie stinken. So lange bleiben sie hängen, wie es nach den Gesetzen der Hygiene möglich ist, sobald man sie abgeknüpft hat, kommen die nächsten dran, und das geschieht so lange, bis der letzte Jude in München ausgetilgt ist. Genauso wird in anderen Städten verfahren, bis Deutschland vom letzten Juden gereinigt ist.”
    http://www.sgipt.org/politpsy/3reich/volkwis.htm

    Quelle und Faksimile Institut für Zeitgeschichte/ Archiv, ZS 640/ Josef Hell:
    http://www.sgipt.org/politpsy/3reich/hitl1922.gif

    Zur Entstehung der Quelle führt das Institut für Zeitgeschichte aus: “Anliegende Aufzeichnung stammt von Major a.D. Josef Hell, München, Galeriestr. 6a. Sie beruht auf den Notizen, die sich der Verfasser 1922 gemacht hat. Wie uns Herr Dr. Richard Wolff, der im Rahmen seiner Forschungen über den Reichstagsbrand mit H. in Verbindung kam, mitteilte, wurde sie in der vorliegenden Form nach 1945 zu Papier gebracht. Hell war Mitarbeiter von Dr. Gerlich an der Wochenzeitschrift ‘Der gerade Weg.’ München, 28. Nov. 1955″

    Allerdings ist der im Zitat verwendete Stil nicht Hitlers Stil. Auch die Herkunft des Zitats bürgt nicht unbedingt für dessen Echtheit. Wieso veröffentlicht der Mann, der offensichtlich keine weiteren Zeugen hat, dieses unheimlich wichtige Zitat erst nach 1945, also mehr als 23 Jahre nach dessen angeblicher Äußerung? Vielleicht, weil Hitler diese Äußerung oder das gesamte Gespräch nicht mehr dementieren kann? Dabei hatte er doch als Mitarbeiter der Wochenzeitschrift „Der gerade Weg.“ schon vor 1933 Gelegenheit gehabt, diese angebliche (wirklich brutalprimitive) Hitler-Äußerung zu journalistisch zu verwerten!?

    Zur Zeitschrift „Der gerade Weg“:

    Ab Januar 1932 brachte Gerlich seine Zielsetzung durch einen neuen Titel der Wochenschrift zum Ausdruck: “Der Gerade Weg. Deutsche Zeitung für Wahrheit und Recht” (verstanden als Naturrecht). “Illustrierter Sonntag” blieb zweiter Untertitel. Im Geraden Weg warnte der Chefredakteur, wirkungsvoll unterstützt von dem Eichstätter Kapuziner Ingbert Naab (1885-1935), unentwegt vor der Gefahr und “geistigen Pest” des Nationalsozialismus, und prophezeite die von einer Regierung Hitler zu erwartende Schreckensherrschaft. Unbeschadet einer Steigerung der Verkaufsauflage der Wochenschrift auf 62.000 Exemplare blieb ihr Verlag finanziell in den roten Zahlen.

  • 11 Hermann // Jun 20, 2006 at 17:28

    Der eigentliche Zweck der in den Lizensmedien bejubelten Aktion fuegt sich als kleiner Baustein stimmig in den “grossen Plan” ein, welcher beispielsweise in den Veroeffentlichungen von Herrn W. Eggert “Israels Geheimvatikan” und “Erst Manhattan - dann Berlin” nachgelesen werden kann.

  • 12 Thomas Brehl // Jun 20, 2006 at 19:53

    Für jemanden der unentwegt vor den Schrecknissen des Nationalsozialismus warnt, wäre eine solche Äußerung Hitlers ja geradezu eine Steilvorlage gewesen. Er bringt sie aber nicht, der gute Gerlich, das hebt er sich auf, bis keiner mehr widersprechen kann…

    Unseriöser kann kaum zitiert werden, aber egal, es dient ja einem “guten Zweck” und wenn man´s nur oft genung wiederholt, steht´s irgendwann in den Geschichtsbüchern.

  • 13 Völkischer Beobachter // Jun 20, 2006 at 20:59

    @ Verschwörer & J.B.:

    Klaus Schneider hat in “Deutschland in Geschichte und Gegenwart” (Grabert-Verlag, Tübingen) Nr. 4/2000 (S. 6 - 13) die Geschichte dieser von Hell erfundenen angeblichen Aussage Hitlers zerpflückt, die heute wieder von zionistischen Kreisen für ihre infame Hetzpropaganda hervorgekramt wurde.

    Schneider schreibt dort unter anderem:

    “Betrachten wir zuerst die im Institut für Zeitgeschichte vorliegende Aufzeichnung von Josef Hell [Hell, Josef (1884 - 1963), Major a.D., Kunsthändler, Schriftsteller, geboren am 18. Mai 1884 in Ulm; 1903 - 1920 Berufsoffizier; 1914 - 1918 im Ersten Weltkrieg, EK II u. I; 1920 als Hauptmann a.D. aus dem Militärdienst verabschiedet; 1921 als Major a.D. charakterisiert; 1920 Gewerbeerlaubnis als Kunsthändler, 1924 und 1930 verlängert; 1930 (?) - 1933 Schriftleiter bei der Wochenzeitung 'Illustrierter Sonntag', ab 1932 fortgesetzt als 'Der gerade Weg'; 1933 - 1934 Flucht ins Ausland; Major der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg: vom 15.06.1941 bis 02.11.1944 in Westfrankreich, beim Ostfeldzug und ab 12.05.1943 als Leiter der Nachschubstelle der Luftwaffe in Rovaniemi in Finnland; 1948 Zeuge im Mordprozeß Bell; stirbt am 29.08.1963 im Bezirkskrankenhaus Haar bei München]:

    ‘ZS 640: Hell, Josef
    Anliegende Aufzeichnung stammt von Major a.D. Josef HELL, München, Galeriestr. 6a. Sie beruht auf Notizen, die sich der Verfasser 1922 gemacht hat.
    Wie uns Herr Dr. Richard Wolff, der im Rahmen seiner Forschungen über den Reichstagsbrand mit H. in Verbindung kam, mitteilte, wurde sie in der vorliegenden Form nach 1945 zu Papier gebracht.
    Hell war Mitarbeiter von Dr. Gerlich an der Wochenzeitschrift ‘Der gerade Weg.’ München, 28. Nov. 1955, gez. Dr. Hoch’
    [...]
    Diese Aussage Hitlers soll auf Notizen beruhen, die sich Hell damals machte. Leider hat er diese Notizen weder im Original noch in Kopie beigelegt, wodurch er die Glaubwürdigkeit der etwa dreißig Jahre danach gemachten Niederschrift untermauern könnte. Versuchen wir nun die Datierung der Hellschen Aufschreibung mit der poetischen Überschrift ‘Wie mich Adolf Hitler über sich belehrte und für immer mich von seinem Ich bekehrte’.

    Da Hell, wie auf dem Deckblatt der Archivalie zu lesen ist, die Aufschreibung nach 1945 machte, kann zur Datierung die handschriftliche Angabe neben der Unterschrift: ‘J. Hell, München, Schakstr. 1′ helfen. Da Hell zwar schon in der Kriegszeit, aber dann wieder vom 8. Februar 1946 bis zum 28. August 1954 in der Schackstr. 1 gewohnt hat, dürfte er die Niederschrift über sein angebliches Treffen mit Hitler im Jahre 1922 in der Zeit von 1946 bis 1954 angefertigt haben.[...]
    Über den Beginn der Bekanntschaft von Josef Hell mit Dr. Fritz Gerlich wissen wir nichts. Um keine Möglichkeit auszulassen, gehen wir auf das Jahr 1922 zurück, als Gerlich bereits zwei Jahre Chefredakteur der ‘Münchener Neuesten Nachrichten’ war. Wäre Hell also bereits damals mit Gerlich bekannt gewesen, hätte er diesem sicher von einem so wichtigen Ereignis wie seinem Treffen mit Hitler berichtet. Daß Gerlich nach Kenntnis der Äußerungen Hitlers noch bis November 1923 dessen ‘Unterstützer’ geblieben wäre, kann wohl ausgeschlossen werden. Gerlich dürfte also damals die von Hell gehörten Hitler-Worte nicht gekannt haben. Als Hell etwa 1930 Schriftleiter der von Dr. Gerlich herausgegebenen Wochenzeitung ‘Illustrierter Sonntag’ (später ‘Der gerade Weg’) wurde, dürfte er Gerlich dann von Hitlers Äußerungen im Jahre 1922 berichtet haben. Warum hat der Hitler-Gegner Gerlich diese überaus brisanten Hitler-Worte über die Judenvernichtung nicht veröffentlicht? Oder Hell selbst? Oder muß man annehmen, daß Hell Hitler gar nicht getroffen und dessen Äußerungen erst viel später erfunden hat? Hat deshalb Gerlich nie etwas von diesen Hitler-Worten gehört? Warum hat Hell die Hitler-Worte nach 1945 nicht veröffentlicht? Warum wurden sie vom Instítut für Zeitgeschichte 1955 zwar archiviert, aber nicht publiziert? Hat man Hell nicht geglaubt? [...] Hat Hell dabei übersehen, daß man ihm die Hitler-Worte kaum glauben kann, wenn man weiß, daß diese nicht schon vor 1933 publizistisch gegen Hitler benutzt wurden? [...] Warum ist der hitlerfeindliche Hell, obwohl schon 57 Jahre alt, noch 1941 als Luftwaffenmajor in die Wehrmacht eingetreten? Er wußte doch, daß er schwören mußte ‘…Adolf Hitler, dem Oberbefehlshaber der Wehrmacht, unbedingten Gehorsam [zu] leisten’. Was bleibt, sind Fragen und bisher keine Antworten, keine Argumente, die Hells Glaubwürdigkeit unterstützen könnten.

    Fazit: Die Aufschreibung von Josef Hell ist als historische Quelle wertlos, da keinerlei Beweise dafür sprechen, daß Hitler die ihm zugeschriebenen Aussagen wirklich gemacht hat. Da vom toten Hitler kein Dementi zu erwarten war, konnte Hell leicht dem Beispiel anderer Erfinder folgen und Hitler in den Mund legen, was er gern von diesem gehört hätte. [...]
    Hermann Rauschning, Carl Jacob Burckhardt und Josef Hell haben der Wahrheit nicht gedient. - Sie haben von ihnen erfundene Texte Adolf Hitler als wörtliche Rede in den Mund gelegt. Diese Aussagen, deren Authentizität nicht feststeht, sind für die Geschichtsschreibung wertlos. Das sollte auch von den Schreibenden, die diese erfundenen Hitler-Worte zitieren, beachtet werden!”

    Schneider zitiert in seinem o.g. sehr lesenswerten Artikel aus Hells Aufzeichnung: “[...] Als aber ein guter Bekannter sich bereit erklärte, eine Zusammenkunft mit Adolph Hitler ['Adolf' schreibt Hell, mit Ausnahme in der Überschrift, immer falsch 'Adolph'] herbeizuführen, die mir Gelegenheit geben sollte, unter vier Augen mich mit diesem vielgenannten Mann in aller Ruhe zu unterhalten, war ich ohne weiteres damit einverstanden.
    Als ich zur vereinbarten Zeit in die Wohnung dieses Bekannten kam, traf ich zunächst einen bayerischen General mit dessen Gattin, einer geborenen Engländerin. Diese Dame hatte einen erheblichen Pfundbetrag gestiftet, um Hitler kennenzulernen und bei einer Tasse Tee einige Worte mit ihm zu wechseln. [Wer war der Bekannte, wer war der General? Warum verschweigt Hell Namen und Adressen?]
    Auf die Minute pünktlich erschien Hitler und etwa fünf Minuten später saß ich ihm allein gegenüber [Es folgte also angeblich ein Gespräch ohne Zeugen]“.

    Die Absurdität der Vorstellung, daß Hitler, der ja zu diesem Zeitpunkt um die Macht in Deutschland kämpfte, einem ihm völlig Unbekannten eine Unterredung unter vier Augen gewährt haben und dabei solch völlig irrsinnige Aussagen gemacht haben soll, bedarf wohl keiner weiteren Erläuterung.

    Die infame Skrupellosigkeit der hierzulande herrschenden und die Meinung der Öffentlichkeit manipulierenden Zionisten ebensowenig.

  • 14 PA // Jun 20, 2006 at 23:44

    Namensänderung: “Das Institut für Zeitgeschichte (IfZ) begann 1949 als „Institut zur Erforschung der nationalsozialistischen Politik“ mit seiner Arbeit. [...] wurde 1952 der Institutsname in „Institut
    für Zeitgeschichte“ geändert.”

    Quelle: http://tinyurl.com/fyl66

    Dieses pseuowissenschaftliche “Institut” wurde also ganz klar als Propagandainstrument der Besatzer gegründet. Natürlich wird sich heute jeder an diesem Institut arbeitende Wissenschaftler gegen die Definition als Propagandainstrument wehren. Das ist nur allzu verständlich, hat doch keiner dieser Leute bei seiner Ausbildung gelernt, über den Tellerrand seines Fachgebietes hinauszublicken.

  • 15 meister // Jun 21, 2006 at 13:29

    Vor vielen Jahren hatte ich mal mehrere Schriftwechsel zum Holocaust und zur sog. Reichskristallnacht mit diesem Institut für Zeitgeschichte in München.
    Damals bekam ich zunächst als Antwort auf meine Fragen die bekannten Allgemeinplätze übermittelt. Nachdem ich weitere bohrende Fragen nachgeschoben hatte, übergab der Leiter flugs (und feige) meine Fragen nach Dokumenten- und Tatbeweisen einer untergeordneten Dame, die sich als äußerst hilflos erwies und mir noch nicht einmal die Frage “Wer gab nachweislich den Befehl zur “Reichskristallnacht”" beantworten konnte. Auch nicht als ich im weiteren ausführte, daß nicht Hunderte befehlsgewohnte SA-Männer in vielen deutschlandweit verstreuten SA-Büros Dutzende von Synagogen anstecken und jüdische Geschäfte zerstören würden, ohne daß ein ausdrücklicher schriftlicher Befehl der vorgesetzten Dienststelle vorgelegen haben mußte.
    Nur: Trotz der Besetzung ganz Deutschlands durch die Alliierten ist bis heute nicht ein einziges Schriftsück dieser Art aufgetaucht. Also, Schwindel und Lüge wohin man schaut.
    Eine gute Quelle zur mysteriös verlaufenden Reichskristallnacht ist das Buch von Ingrid Weckert mit dem Titel: “Flammenzeichen”.

  • 16 Cogito // Jun 21, 2006 at 15:00

    Merkwürdig ist, daß Hell 1934 vor dem NS-Regime floh und 1941 keine Schwierigkeiten hatte, sich zum Dienst in der Wehrmacht zu melden. Was mußte er aufbieten, damit er nicht verdächtig war? Nach dem Krieg erkannte er wohl schnell, daß nichts einer Überprüfung standhalten mußte, wenn es nur im Sinne der Erfinder war.

  • 17 Lothar1881 // Jun 21, 2006 at 15:23

    # Flugzeugführer :
    June 19th, 2006 at 21:31

    Friedmann und Seinesgleichen sollten versuchen aus der Geschichte zu lernen und den Bogen nicht zu weit überspannen.
    Sonst könnte es sein das sich Geschichte wahrhaftig wiederholt!
    ————–
    Nicht wiederholen, sondern wahr wird.

  • 18 Lothar1881 // Jun 21, 2006 at 15:27

    # Verschwörer :
    June 19th, 2006 at 21:40

    Kennt jemand die Quelle zu dem Hitler-Zitat aus der FAZ-Anzeige?
    —————-
    Ja ich.
    Ein jüdisches Gehirn.

  • 19 Völkischer Beobachter // Jun 21, 2006 at 16:36

    Das “Institut für Zeitgeschichte” wurde, ebenso wie sein Wiener Pendant, das dortige “Institut für Zeitgeschichtsforschung”, laut dem ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten (1946-1954) und Justizminister (1945) Hans Ehard (CSU) “auf Anregung der Amerikaner” (und deren Wünsche waren bekanntlich nicht nur damals Befehl!) “als zentrale Institution der Geschichtsbildkontrolle” gegründet [Caspar von Schrenck-Notzing, "Charakterwäsche. Die Politik der amerikanischen Umerziehung in Deutschland", Ullstein, Frankfurt/M. - Berlin 1994, S. 243].

    Bezeichnend für diese Desinformationszentrale gewisser Kreise ist die Episode, die Dr. Georg Franz-Willing in seinem Buche “Vergangenheitsbewältigung. Bundesrepublikanischer Nationalmasochismus” (Nation-Europa-Verlag, Coburg 1992, S. 66) schildert:

    Ein ehemaliger Mitarbeiter des Hauptarchivs der NSDAP habe dem Institut Quellenmaterial angeboten, was mit der Begründung “Wir sammeln nur Belastungsmaterial!” abgelehnt wurde!

    Nach Armin Mohler “vermochte [das Institut] den Verdacht, es betriebe weisungsbedingte Forschung, nie ganz auszuräumen” [A. Mohler, "Der Nasenring. Vergangenheitsbewältigung vor und nach dem Fall der Mauer", Langen Müller, München 1996, S. 249].

    Gewisse Zugeständnisse an die geschichtliche Wahrheit würden dort nur “widerwillig unter dem Druck von Forschungsergebnissen” gemacht (Georg Franz-Willing, a.a.O., S. 67).

    David Irving, der dem Institut Hunderte von Originaldokumenten als “Sammlung Irving” übergeben hat, schreibt:

    “Nachdem Dr. Martin Broszat in den 70er Jahren zum Direktor ernannt worden war, hielt ein neues Klima des Hasses [gegen Irving] dort Einzug. Der jüdische Experte des Instituts, Dr. Hellmuth Auerbach, zog hinter den Kulissen die Fäden, um Irvings Namen anzuschwärzen”.
    http://fpp.co.uk/Germany/IfZ/120699.html

    Irving hatte entdeckt, daß die angeblichen “Tagebücher” von Hitlers Heeresadjutant von 1938 - 1943, General Gerhard Engel, erst Jahre nach dem Krieg geschrieben worden waren, als sich dieser für eine Verwendung bei der neuaufgestellten Bundeswehr empfehlen wollte und seine “politische Sauberkeit” dafür unter Beweis stellen wollte. Irving schreibt:

    “Ich habe das Institut für Zeitgeschichte diesbezüglich in den 1970er Jahren gewarnt und der Direktor des Bundesarchiv - Militärarchiv bestätigte dies. Dieses Archiv hatte den auf das Jahr 1942 bezogenen Inhalt (ein bestimmtes Manstein - Telegramm) mit dem Original in ihrem Archiv verglichen - das Telegramm sagte das Gegenteil von dem, was Engel behauptete, aus - weil Engel seine Tagebuchversion auf Mansteins nach dem Krieg erschienenen Memoiren aufbaute, in denen der Feldmarschall den Inhalt des Telegramms ebenfalls falsch wiedergegeben hatte!

    Mein verstorbener Freund am IfZ, der Chefarchivar Dr. Anton Hoch, rang mit den Händen und errötete peinlich berührt, so oft ich neue Beweise für die Fälschung lieferte. Er gab zu verstehen, daß er meiner Meinung war, aber daß es hinter den Kulissen Dinge gab, die er mir nicht erzählen konnte.

    Das Institut für Zeitgeschichte hatte jedenfalls eine große Summe Geldes für den Kauf dieser gefälschten Tagebücher ausgegeben und sie von Prof. Helmuth Krausnick, einem der berühmtesten deutschen Historiker und Dr. Hildegard von Kotze, wenn ich mich recht erinnere, herausgeben lassen.
    Und sie gestanden hinter vorgehaltener Hand gegenüber dem BA-MA, daß sie so viele gerichtliche Sachverständigengutachten für Kriegsverbrecherprozesse unter Verwendung dieses Materials abgegeben hätten, daß sie nun nicht mehr zugeben könnten, daß die Tagebücher Fälschungen seien, ohne die Sachverständigengutachten widerrufen zu müssen. Eine schockierende Geschichte, die einer der Gründe war, weshalb es zum Bruch zwischen dem Institut für Zeitgeschichte und mir kam. [...]

    [Unterredung Irving mit Manfred Kehring (Chef Bundesarchiv-Militärarchiv am 03.09.1990]:

    Er erzählte mir, wie er Martin Broszat, Helmut Heiber, Anton Hoch, Hildegard von Kotze und Hellmuth Krausnich beibringen wollte, daß das ‘Engel-Tagebuch’ eine Fälschung war.
    Bayer GmbH hatte das Papier analysiert und festgestellt, daß es 1947 hergestellt worden war. Ich erwiderte, ich hätte dasselbe getan (vor der Fälschung gewarnt) auf der Grundlage der Tagebücher von Walter Hewel [Vertreter des Auswärtigen Amtes im FHQ]. Er [Kehrig] hatte es zuerst mit einem Korps-KTB verglichen. Das IfZ erklärte ihm dann, das große Problem wäre, daß das Engel-Tagebuch in zahllosen Kriegsverbrecherprozessen verwendet worden sei, die alle wiederaufgenommen werden müßten; also entschied sich das IfZ, fortzufahren als sei nichts gewesen…und es mit einer geeigneten Einleitung zu veröffentlichen. ‘Unfug’ sagte ich, ‘Unfug’ stimmte mir Kehrig zu”

    http://www.fpp.co.uk/docs/Irving/RadDi/2005/270805.html

  • 20 Thomas Brehl // Jun 21, 2006 at 22:16

    @ Meister

    Ich habe Ingrid Weckert in München persönlich kennen gelernt, sie verfügte über ein unglaubliches Detailwissen gerade im Bezug auf die Reichskristallnacht. Ihr Buch -dessen Vorwort von Wilfred von Oven geschrieben wurde, dem letzten persönlichen Referenten von Dr. Goebbels- heißt allerdings nicht “Flammenzeichen”, sondern “Feuerzeichen”. Das soll jetzt keine kleinkrämerische Kritik sein, ich denke mir aber, daß vielleicht einige Leser sich das Buch gern besorgen würden, da ist dann beim Suchen der korrekte Titel sehr hilfreich.

    Beste Kampfesgrüße

    Thomas Brehl

  • 21 meister // Jun 22, 2006 at 10:09

    @ Thomas Brehl

    Danke für die Korrektur meiner Buchtitelangabe.
    Natürlich heißt das Buch von I. Weckert “Feuerzeichen” und nicht “Flammenzeichen”, aber der Titel war mir nicht mehr so geläufig, da etliche Jahre vergangen sind, seit ich es gelesen habe.

  • 22 fox // Jun 24, 2006 at 14:36

    Also erst mal zur Reichskristallnacht: Hier wurden unschuldige Leute zusammengeschlagen und die Geschaefte unschuldiger Leute zerstoert (ich weiss, das das Wort ‘unschuldig’ hier sicher auf Kritik stossen wird, aber zumindest haben diese Menschen nichts getan, was solche Aktionen rechtfertig)
    Die SA, SS und wie sie sonst so alle heissen haben sicher auch auf ‘muendliche’ Befehle reagiert! Stellen sie sich mal einen Krieg vor, in dem man fuer jedes ‘in Deckung’ und ‘marschiert’ etc Briefe an die gesammte Mannschaft schreiben muesste!


    Mein verstorbener Freund am IfZ, der Chefarchivar Dr. Anton Hoch, rang mit den Händen und errötete peinlich berührt, so oft ich neue Beweise für die Fälschung lieferte. Er gab zu verstehen, daß er meiner Meinung war, aber daß es hinter den Kulissen Dinge gab, die er mir nicht erzählen konnte.”

    Wie war das noch vorhin, mit den Worten, die man in Zweigespraechen gehoert haben will und Toten in den Mund legt, weil die sich nich wehren koennen???

  • 23 Völkischer Beobachter // Jun 24, 2006 at 20:53

    An den Klugscheißer “fox”:

    Der verstorbene Chefarchivar des IfZ, Dr. Hoch, ist, wie aus Irvings Ausführungen hervorgeht, bei weitem nicht der einzige Zeuge für die ungeheuerlichen Machenschaften des IfZ hinsichtlich der gefälschten Engel-Tagebücher und ihrer Verwendung in Sachverständigengutachten in Kriegsverbrecherprozessen durch das IfZ.

    Der Leiter des Bundesarchiv-Militärarchiv, Dr. Manfred Kehring, hat diese Tatsache Irving gegnüber bestätigt, Kehring hat durch Vergleiche mit authentischen Originaldokumenten, ebenso wie Irving selbst, festgestellt, daß die Tagebücher lange nach dem Krieg geschrieben wurden und die Firma Bayer hat bei Laboranalysen festgestellt, daß das Papier nicht vor 1947 hergestellt worden war.

    Ist es eigentlich notwendig, für sich begriffsstutzig stellende Antifa-Schwachköpfe hier alles fünfmal zu wiederholen?

  • 24 meister // Jun 25, 2006 at 12:17

    @ Fox

    Das erinnert mich an das Gespräch zweier Archäologen, von denen einer angab, man habe in einem altägyptischen Grab Kupferdraht gefunden. Und das beweise, fügte er hinzu, daß die alten Ägypter schon telefoniert hätten. Woraufhin der andere meinte, daß man in einem sumerischen Grab nichts gefunden habe. Und das beweise, daß die alten Sumerer schon drahtlose Telegraphie besessen hätten.
    Nun, Spaß beiseite. Daß in jener Reichskristallnacht etwas unschönes passiert war, steht außer Zweifel. Bis heute ist aber trotz der totalen Besetzung Deutschlands nicht ein einziges Dokument aufgetaucht, weder von Stellen der Reichsregierung noch von irgendeiner Parteidienststelle, auf welchem ein solcher Aktionsbefehl verzeichnet war. Wie anders, wenn nicht schriftlich und von langer Hand vorbereitet, will denn jemand zeitgleich eine solche Aktion in vielen deutschen Städten durchführen lassen? Mit Gedankenübertragung oder mit Flüsterpropaganda geht so etwas nicht. Auch nach dem Kriegsende hat sich nicht ein einziger Denunziant gefunden, der glaubwürdig ausgesagt hätte, der Befehl zur Durchführung der Reichskristallnacht sei von dieser oder jener Dienststelle gekommen. Und auch das IfZG kann NICHTS dergleichen vorweisen, obwohl diesem jüdischen Institut alle Quellen weltweit offenstehen.
    Erwiesen ist nur das fassungslose Entsetzen der damaligen Reichsregierung und des sehr klugen Dr. Joseph Goebbels über die Vorkommnisse!
    Andererseits wird uns Deutschen kollektiv die Reichskristallnacht stets und ständig unter die Nase gerieben, obwohl noch nicht einmal nachweislich die Anstifter und Verursacher beim Namen genannt werden können! Übrigens: Haben Sie schon mal überlegt, daß nicht zwangsläufig jeder in einer Polizeiuniform Steckende auch ein Polizist sein muß? Ich empfehle wirklich, das o.g. Buch von I. Weckert zu lesen.
    In dem gleichen Zeitabschnitt gab es übrigens eine maßlose Hetze einhergehend mit dem Boykott deutscher Waren und der wilden Zerstörung deutscher Geschäfte durch aufgewiegelten Mob z. B. in den USA, so daß infolgedessen das ursprünglich deutsche Viertel in New York, das es ähnlich dem Italienerviertel gab, nahezu zur Gänze aufgegeben werden mußte und heute nicht mehr existiert.
    Von Wiedergutmachung und Entschuldigung seitens der US-Behörden habe ich bis heute nichts gehört!

  • 25 Hakennase // Jun 26, 2006 at 11:57

    ziemlich viele Spinner hier, die an der \”Echtheit\” des Hitler Zitats zweifeln.

    Selbst wenn der Wortlaut nicht stimmt, so ist der Inhalt wahrheitsgemäß wiedergegeben.

    Schön, und wo liegt das Problem wegen welchem man sich dabei schlaflose und vom Gewissen geplagte Nächte bereiten sollte. Wir können da nichts erkennen, welches solche Nervenaufreibung rechtfertigen könnte.

    Schriftleitung Altermedia

  • 26 Völkischer Beobachter // Jun 26, 2006 at 18:40

    @ Hakennase:

    Selbst wenn der Wortlaut nicht stimmt, so ist der Inhalt wahrheitsgemäß wiedergegeben.

    Also Ihre Quintessenz:

    Und wenn es auch erstunken und erlogen ist, so ist es doch lehrreich.

    Schönen Dank, daß Sie Ihre Auffassung von geschichtlicher Wahrheit, historischer Objektivität und korrektem Zitieren hier so entlarvend demonstrieren!

  • 27 fox // Jun 27, 2006 at 18:00

    @den exkrementintelligenten voelkischen beobachter
    \”An den Klugscheißer ?fox?:\”
    nun mal nicht gleich so boese worte benutzen, man koennte ja meinen, sie haben angesichts ihrer broeckelnden Beweislage die Fassung verloren! (nur ein Tipp fuer weitere Diskussionen, ich selbst bin hier nicht sehr empfindlich…)

    @meister:
    Sie widersprechen sich selbst! Zum einen kritisieren sie, dass den Deutschen die Vorgaenge der Reichskristallnacht im Kollektiv vorgeworfen werden, andererseits bestreiten sie, dass es Befehle dafuer gab. Die Folge dafuer waere ja, das es eine unbefohlene Gewaltwelle des Volkes waere (vergleichbar mit den Aussschreitungen in Frankreich) und diese kollektivanklage durchaus angebracht.
    Andererseits muss man auch auf die technischen Errungenschaften der damaligen Zeit achten: Auch im dritten Reich gab es TELEFONE!!! Die konnten sogar die Nazis bedienen. Nach einer Flutkatastrophe etc werden die Feuerwehren aus allen Ecken der Republik auch schnell an den Ort des Geschehens gerufen, ohne das man hierfuer Formulare in fuenfacher Ausfuehrung braeuchte…

    und @ schriftleitung: also ICH habe damit keine Probleme, nur einige Braune hier schlagen sich damit naechte um den Kopf, weil das Bild ihres sanften Fuehrers zu broeckeln beginnt….*

    Ach da mach dir mal keine Sorgen, kein Mensch der ernsthaft bei Verstand ist, sieht hier etwas bröckeln, im Gegenteil, Ikonen des modernen Demokratismus sollten da weit mehr Sorgen über den Bestand ihres Bildes haben. Na und was die \”Kristallnacht\”, so können wir die Aufregung darum gar nicht nachvollziehen, andere Nationen haben da die Bartholomäusnacht oder die Sizilianische Vesper und machen deswegen auch kein Gedöns, obwohl diese vergleichsweise längst nicht so zurückhaltend in Szene gesetzt wurden, wie die Nacht des allgemeinen Glasbruchs.

    Schriftleitung Altermedia

  • 28 meister // Jun 28, 2006 at 9:34

    @ fox, 27.06.

    Zitat: “…eine unbefohlene Gewaltwelle des Volkes…”
    Können Sie mir erklären, was das ist? Noch nicht einmal Sie und Ihre Frau können, wenn Sie abends im warmen Wohnzimmer sitzen, gleichzeitig aufstehen und das Fenster öffnen, OHNE daß einer von beiden das “Kommando” dazu gegeben haben muß.
    Warum suchen Sie also krampfhaft nach Befehlen Verantwortlicher, die bis heute offensichtlich weder gegeben wurden noch bekannt sind, sonst wären sie in jedem deutschen Schulgeschichtsbuch abgebildet. Die meisten SA-Leute waren Veteranen des 1. Weltkrieges und von daher als auch aufgrund der Parteiinteressen an Befehl und Gehorsam gewöhnt. Glauben Sie, daß die lediglich aufgrund von irgendwelchen Telefonanrufen losstürzen und straffällig werden und dafür hinterher vor Gericht gestellt werden wollten? Und wer soll da telefonische Befehle erteilt haben? Nicht ein einziger Name irgendeiner höheren Dienststelle ist jemals bekannt geworden, und auch diese hätten sich rückversichert! Alles telefonisch - da kennen Sie aber den deutschen Behördenapparat schlecht. Ohne schriftliche Weisung geht da gar nichts, schon gar nicht bei einer offensichtlichen Gesetzesübertretung (Landfriedensbruch).
    Fest steht, daß es die Vorkommnisse der Reichskristallnacht gab, die Anstifter jedoch bis heute unbekannt sind und weder bei deutschen Staatsbehörden noch bei NS-Dienststellen gefunden werden konnten, und das trotz fortlaufender alliierter Besetzung Deutschlands, dem Zugriff auf alle relevanten Dokumente und einer Fülle von Denunzinanten nach 1945, die es bei jeder Niederlage gibt und die sich dem Sieger an den Hals werfen.
    Haben Sie schon mal daran gedacht, daß das ganze auch eine von außen mit geheimdienstlichen Mitteln gesteuerte Operation gewesen sein konnte? Es ist doch bekannt, daß nach 1933 viele Kommunisten in die SA übertraten. Glauben Sie, die haben (alle) mit dem Anziehen der braunen Uniform auch ihre Gesinnung sofort gewechselt?
    Und da bemängeln Sie, daß ich das deutsche Volk von jeder Schuld freisprechen will?

  • 29 C. Zero // Jan 19, 2008 at 1:37

    Selten soviel Unsinn gelesen wie hier.
    Man muß geistig schon sehr herausgefordert sein um diesen Wust aus Desinformation tatsächlich zu glauben.
    Solange die rechte Szene aus solchen Leuten besteht muss sich niemand Sorgen.
    Zumindest hätte Hitler noch nicht einmal im Ansatz eine Chance gehabt, wenn seine Gefolgsleute eine genauso unterdurchschnittliche geistige Kapazität gehabt hätten, wie sie einem hier begegnet.
    Eine Argumentation die lautet: 1. Es gab keinen Holocaust und 2. Wird es Zeit das er sich wiederholt, präsentiert sich selbst in all ihrer Plump- und Dummheit.

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