Wie in den letzten Wochen unverkennbar, nimmt die Gewalt an deutschen Schulen immer mehr zu. Den Medienberichten nach werden fast wöchentlich neue Taten aufgedeckt. Deutsche Schüler werden von Mitschülern vor laufender Kamera gefoltert und mißhandelt.
Man sollte sich jedoch fragen, ob die neue Erkenntnis der steigenden Gewaltbereitschaft an deutschen Schulen wirklich neu ist oder erst jetzt an die Öffentlichkeit kommt. Denn Fakt ist, daß das Thema Gewalt schon immer eine große Rolle an deutschen Schulen gespielt hat. Das einzig Neue dabei ist, daß die Gewalt nun auch von Deutschen gegen Deutsche ausgeht. Daß dies nur ein weiters wichtiges Merkmal des Zerfalls der deutschen Volksgemeinschaft ist, die es in unserer heutigen Ellenbogengesellschaft ohnehin schon nicht mehr gibt, ist wohl unumstritten.
Zu fragen dabei ist, warum die Lehrkräfte nichts gegen solche Untaten unternehmen. Es ist wohl schwer zu glauben, daß ein Lehrer oder eine Lehrerin nichts davon mitbekommt, wenn ein Schüler von mehreren Mitschülern brutal mißhandelt wird. Einige Opfer haben sogar vor der Polizei ausgesagt, daß Lehrer oft tatenlos im Nachbarzimmer saßen und den hilflosen Opfern jegliche Hilfeleistung verwehrten.
Die von der Regierung angekündigten Maßnahmen, wie zum Beispiel Gewaltpräventionen, sind genauso teuer wie nutzlos. Daß in der Vergangenheit alle Maßnahmen der Regierung im Kampf gegen Drogen und Gewalt gescheitert sind, läßt sich heute ganz leicht an den vielen Opfern der Gewalt zeigen. Schon als ein Schüler in Erfurt Amok lief, suchte man nach der einfachsten Lösung und gab kurzerhand später der den Medien die Schuld daran. Von der wahrscheinlichsten Lösung aber, nämlich daß der Schüler vielleicht selber ein Opfer der Gewalt war und keinen anderen Ausweg mehr sah, ging man nie aus.
Wie können unsere Kinder sicher und zufrieden aufwachsen, wenn sie nicht einmal in einer staatlichen Einrichtung sicher sind, in der sie ja eigentlich für die Zukunft lernen sollen. Doch das Einzige was unsere Jugend heute in der Schule lernt ist, daß Gewalt und Drogen oftmals die einzige Lösung für Probleme sind. So viel zum Thema “Kinder- und famlienfreundlicheres Land” was ja eines der Ziele der Agenda 2010 sein soll.
Das deutsche Volk sollte sich nun entschieden gegen diese Taten aussprechen und der Regierung klar machen, daß es so nicht mehr länger weiter gehen kann. Denn es geht ja hier schließlich nicht um 10 Euro, die man ab sofort zahlen muß, wenn man wegen Krankheit zum Arzt muß, sondern es geht hier um das höchste Gut eines jeden von uns, nämlich die Zukunft unserer Kinder.
Daniel Badinter, 17. Februar 2004
Quelle: www.npd.de


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