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Altermedia Deutschland - Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)

Dieselben Verdächtigen wie immer - NPD-Wahlkampferöffnung in Lübtheen (19.06.06)

June 19th, 2006 · Post your comment (9 Comments)

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Lübtheen / Mecklenburg: Nachdem der NPD-Wahlkampf im östlichen Mecklenburg bereits Ende Mai mit einer Demonstration in Neubrandenburg begonnen wurde, zog man jetzt im westlichen Teil des Landes nach. So fand gestern in Lübtheen (Kreis Ludwigslust) ebenfalls eine Wahlkampferöffnungsveranstaltung statt. Diesmal unter Mitwirkung des Spitzenkandidaten Udo Pastörs und des NPD-Landesvorsitzenden Stefan Köster (Listenplatz 4), die seinerzeit in Neubrandenburg nicht mit dabei waren. Neben einer Kundgebung gab es auch Informations- und Versorgungsstände sowie ein buntes Rahmenprogramm mit einer Blasmusikkapelle.
In einem parteioffiziellen Bericht verwies man darüber hinaus voller Optimismus darauf, daß letzte Umfragen die NPD derzeit bei vier Prozent der Stimmen sehen würden. Dies ist durchaus richtig, allerdings wurde die NPD im Sommer 1998 zeitweise sogar bei acht Prozent der Stimmen gehandelt, ehe sich die DVU dazu entschloß, hier ebenfalls zu den Landtagswahlen anzutreten.

NPD-Spitzenkandidat Udo Pastörs
(Nach einem ursprünglichen, aus taktischen Gründen allerdings später geänderten Wahlplakatvorschlag)

Nach NPD-Angaben nahmen etwa 200 Personen an der Veranstaltung teil. Zwischenfälle gab es keine. Allerdings gab es im Vorfeld die üblichen Hetz- und Verleumdungskampagnen. Auch bildete sich seitens örtlicher Kartellpartei- und Kirchenvertreter ein Bündnis gegen Rechts, daß gestern für eine Gegenveranstaltung sorgte, ohne allerdings direkten Einfluß auf die NPD-Veranstaltung zu nehmen. Bei den Bundestagswahlen im vergangenen Jahr stimmten in Lübtheen 231 Wähler für die NPD. Angesichts der Wahlbeteiligung von 64,1 Prozent kam die Partei damit auf 8,9 Prozent der Stimmen.

Während offizielle Presseberichte hier von 400 Veranstaltungsteilnehmern sprechen, nennt man seitens der NPD Augenzeugenberichte, die diese Zahl lediglich auf 120 beziffern. Es ist daher nicht unwahrscheinlich, wenn man die wirkliche Zahl irgendwo in der Mitte zu suchen hat. Beide Seiten beanspruchen, wie gewohnt, den Sieg für sich. Tatsächlich aber läßt sich wohl sagen, daß die Masse der Lübtheener, deren es immerhin 5000 gibt, weder so richtig für die eine wie noch die andere Veranstaltung interessierte, sondern lieber zum Mecklenburg-Vorpommern-Tag nach Ludwigslust fuhr, wo wesentlich mehr los war. Ingesamt weilten dort am Samstag und am Sonntag etwa 40.000 Menschen.

Unter den Gegendemonstranten in Lübtheen befand sich gestern auch Landrat Rolf Christiansen, ebenso wie die NPD-Spitzenkandidaten Pastörs und Köster ein typischer Vertreter westlichen Polit-Carpetbaggertums, daß sich nach der Wende in den neuen Bundesländern in der Hoffnung auf rasche politische Karriere angesiedelt hat. Kein Wunder also, wenn Christiansen seinen Kampf gegen Rechts durchaus persönlich ansieht und zwar nicht allein nur aus ideologischen Gründen, sondern auch getragen von dem Wunsch seine Politpfründen gegen die ungeliebte Konkurrenz zu verteidigen.

Natürlich fehlte es den linken Gegendemonstranten in Lübtheen auch nicht am geistlichen Segen. So heißt es diesbezüglich in der Lokalpresse:
„…Bereits am Morgen hatte Pastor Knut Willemer während des Gottesdienstes die Lübtheener zur Zivilcourage aufgerufen. “Sehen Sie nicht ängstlich und passiv zu, nehmen Sie Ihren Mut und Ihre Kraft zusammen.” Zwischen Säulen mit bunten Papierschleifen sprach Willemer seine Predigt unter dem Motto “Lasst uns Gutes tun”.
Die Angst einiger Lübtheener im Vorfeld der NPD-Wahlveranstaltung sei erschreckend, so Willemer. “Wenn es schon Mut braucht, um Gesicht zu zeigen, kann ich nur sagen “Armes Deutschland.”“

Ja, armes Deutschland. Wie wahr, wie wahr, nur vergißt Hochwürden, daß für das in der Tat arm gewordene Deutschland nicht so sehr die NPD verantwortlich ist, sondern das Parteiensystem, daß er mit der politischen Propaganda in seinem Gottesdienst so vehement verteidigte. Darüber hinaus entbehrt es wohl nicht einer gewissen Frechheit – oder ist es einfach nur ein Zeichen von Dummheit? – wenn Willemer sich über die angebliche Angst einiger Lübtheener mokiert, die sich nicht trauen würden, der NPD gegenüber Gesicht zu zeigen. Eine offenkundige Verkehrung der Tatsachen, wie sie in der christlichen Überlieferung allerdings nicht eben selten ist. Tatsächlich ist es in Lübtheen, wie auch andernorts in Deutschland für gewöhnlich üblich, Leute unter Druck zu setzen, die gar zu gern für die NPD Gesicht zeigen würden. Daß ein solcher Druck jedoch mit der Zeit auch Gegendruck erzeugt, zumal in einer Zeit permanenter politischer Entmündigung und sozialen Abbaus, sollte wohl daher niemanden verwundern, ist dies doch ein Zeichen wahrer Zivilcourage, indem man den Verfechtern von Meinungsdiktatur und politischer Intoleranz ein deutliches „Bis hierher und nicht weiter“ zu verstehen gibt.

An sich ein Zeichen zur Freude, wüßte man es nicht besser, so ist es allgemein bekannt, daß auch die NPD Mecklenburg-Vorpommern es nur sehr bedingt mit Freiheit und Toleranz hat und sie sich in diesem Punkt von den Kartellparteien eigentlich nur durch die fehlenden Machtbefugnisse unterscheidet, aber vielleicht war dies ja gerade dies mit ein Grund, weshalb beide Veranstaltungen gestern in Lübtheen, gemessen an der Gesamtbevölkerung des Ortes, eher nur auf mäßige Resonanz stießen, während der Großteil der Einwohner es vorzog, lieber auf die mehr oder minder leeren Versprechungen beider Seiten zu pfeifen und sich statt dessen in Ludwigslust beim Mecklenburg-Vorpommern-Tag amüsieren zu gehen. Kann man es ihnen verdenken?

PS: Bereits am 16. Juni gab es einen Vorgeschmack auf die gestrige Politshow in Lübtheen, als Ministerpräsident Harald Ringstorff (SPD) sowie Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust (CDU) vor Ort weilten, um einige „Stolpersteine“ für Beusts jüdische Vorfahren setzen zu lassen. Die Resonanz hielt sich jedoch in Grenzen. So berichtet das HAMBURGER ABENDBLATT von „100 Lübtheenern“, die dieser Zeremonie beigewohnt haben sollen. Tatsächlich unterschlägt man dabei jedoch, daß der Großteil dieser „Lübtheener“ zum Gefolge der beiden Politgrößen gehörte, während die anderen Lübtheener hauptsächlich Vertreter der örtlichen etablierten Polit-Honoratiorenschaft waren, das gemeine Volk blieb dieser Veranstaltung fern – wie gewöhnlich. Woran das nur liegen mag.

Siehe auch
NPD-MV 18.06.06

NPD-MV 17.06.06

Ludwigsluster Tageblatt (SVZ) 19.06.06

TAZ 17.06.06

Hamburger Abendblatt 16.06.06

Hamburger Abendblatt 18.06.06

Quelle: Störtebeker-Netz 19.06.06



Tags: Allgemeines

9 responses so far ↓

  • 1 Teilnehmer // Jun 19, 2006 at 22:14

    Naja, Störtebeker ist mittlerweile vollkommen unrealistisch.

    Auch nicht unrealistischer als die politischen Vorstellungen gewisser Parteien.

    Ich bin selbst der Einladung der NPD gefolgt und konnte mich vor Ort davon überzeugen, wie verankert die NPD in Lübtheen ist.

    Welche Kameradschaft, welche nationale Organisation ist denn schon so weit, daß etwa 100 Einwohner nicht nur einem Redebeitrag folgen, sondern ein NPD-Straßenfest besuchen.* Die Situation in dieser kleinen Stadt ist leider mittlerweile so, daß viele weitere Einwohner - die gerne zur NPD-Veranstaltung gekommen wären - es sozusagen von der Frau Lindenau verboten bekamen. Aus Rücksichtsnahme auf den eigenen Betrieb, die Kinder usw. haben sich leider viele meiner Nachbarn nicht getraut. Gegen die Herren Pastörs und Köster wurde seitens der Stadt eine richtige Hatzjagd in Gang gesetzt. So etwas habe ich noch nie erlebt.**

    Interessanterweise nennst du sogar noch weniger Teilnehmer als der offizielle NPD-Bericht, der immerhin von 200 sprach. Die Gesamteinwohnerzahl von Lübtheen beträgt in etwa 5000, da erfahrungsgemäß anzunehmen ist, daß NPD-Befürworter- und -Gegner sich zudem auch noch Verstärkung von außerhalb mitgebracht haben ist die Geschichte eigentlich nur ein Rechenexempel.

    **Dann bist du aber noch nicht lange im Milieu.

    Aber dennoch haben gut 100 Lübtheener an der Veranstaltung teilgenommen, die rund 5 Stunden dauerte. Die auswärtigen Krawallmacher waren hingegen nach 1,5 Stunden wieder außerhalb der Stadt.

    Die Redaktion von Störtebeker sollte daher bitte einmal belegen, wann und wo so viele \\\\\\\”normale\\\\\\\” Menschen sich an einer Veranstaltung auf regionaler Ebene beteiligt haben.*

    Ach da gibt es mehrere. Erinnert sei an das Kinderfest der NPD Greifswald im Jahre 2001, oder die Kinderfeste der NPD Stralsund in den letzten Jahren und das alles sogar nur auf lokaler Ebene. Nehmen wir deine 100 als Grundlage, so lag die Beteiligung in allen Fällen bedeutend höher.

    Den Verantwortlichen des Kreisverbandes der NPD in Ludwigslust zolle ich meinen größten Respekt. So eine tolle Veranstaltung habe ich bisher nicht erlebt. Mittlerweile bin ich stark am überlegen, mich der NPD anzuschließen.

    Das erste Mal ist immer das schönste uns so lange man nicht allzu tief in die Materie eindringt kann eigentlich auch nicht viel passieren. Viel Glück. Festivitäten dieser Art sind allerdings ebenso wenig einen Ersatz für richtige Politik wie bloße Plakatparolen die im Wahlkampf auftauchen und von denen man in den Jahren dazwischen nicht mehr allzu viel bemerkt. Und nicht vergessen, als künftiger Nationaldemokrat wird die Lektüre des und die Konversation mit Stoertebeker unerwünscht und wird als Zeichen mangelnder Linientreue gewertet. Das uns keine Klagen kommen.

    Schriftleitung Altermedia

  • 2 Alexander // Jun 20, 2006 at 11:15

    Wer sich einige Bilder der Gegendemo, ein Photo vom Spitzenkandidaten der NPD, Udo Pastörs, wie er gerade interviewt wird, und die Ausgüsse der antideutschen Demonstranten vor und nach der Gegendemo ansehen möchte, gehe auf

    http://forum.links-lang.de/viewtopic.php?p=3206#3206

    @ Schriftleitung:
    Ob Ihr auf Euren Veranstaltungen aber auch so leckeren Kuchen für 50 T-Euro-Cent im Angebot hattet, wie das in Lübtheen der Fall war, möchte ich bezweifeln.

    Der Kuchen wurde unserer Erinnerung nach kostenlos verabreicht, ebenso wie andere Speisen und Getränke. In den Medien fand man das gar nicht gut und sprach von einer \”Bratwurststrategie\”

    Schriftleitung Altermedia

    Nebenbei: zur Hochzeit der NPD-Veranstaltung waren sicherlich mindestens 150 Zuhörer/Zuseher zugegen. Die vielen \”Zaungäste\” auf der anderen Straßenseite nicht mitgezählt. Außerdem gab es viele Klein- und Kleinstkinder. Stets eine Freude, das zu sehen.

    Ach ja, noch eins zum Ablachen: witzig waren die wagemutigen Gegendemonstranten, die mit ihren PS-schwachen Bolliden hupend und mittelfingerzeigend an der NPD-Veranstaltung vorbeifuhren. Einer hatte sogar eine Israel-Fahne aus dem Fenster hängen. Na, das nenne ich fulminanten antinationalen Widerstand.

    Gruß

    AvL

  • 3 Teilnehmer // Jun 20, 2006 at 12:19

    Naja, von den Festen in Greifswald und besonders in Straslund habe ich auch schon gehört. Haben da denn 100 Erwachsene teilgenommen, die zuvor mit nationaler Politik, außer evtl. der Wahlkabine, nichts am Hut hatten?

    Es waren in jedem Fall mehr als 100.

    Schriftleitung Altermedia

  • 4 Ralf // Jun 20, 2006 at 16:18

    Ihr/wir sollten endlich aufhören mit den unsinnigen Zahlenspielerrein und unnötigen schlecht reden gelungener nationaler Veranstaltungen, welches unweigerlich zum kaputt reden der Gleichen führt.
    Desweiteren sind Bürgernahe Veranstaltungen wie in Lübtheen, Stralsund und ehemals in Greifswald etc. sehr wichtige und sicherlich noch ausbaufähige Meilensteine, die mehr Wirkung und Erfolg erzeugen, als hunderte unzureichend vor-, und nachbereitete Demonstrationen die Inhaltlich sowie teilweise am geringen Interesse unseres Volk scheitern.
    Die Gründe dafür sind so unterschiedlich Natur und doch jedem bekannt, daß eine weitere Ausführung der Gründe an dieser Stelle zu lang währe und bei dieser Diskusion nicht angebracht ist.
    Erfolge sind in alljenen Veranstaltungen zu erkennen, welche vom Otto Normalverbraucher angenommen werden und somit letztendlich die politische Botschaft ins Volk getragen wird.
    Gerade deshalb sind Kinder-,und Bürgerfeste, sowie soziale Aktionen ein wichtiger Baustein des nationalen Widerstandes. Diese Aktivitäten zeugen auch davon, das nationale Politik nicht nur wie immer wieder behauptet wird leere Worthülsen sind, sondern diese Politik für das deutsche Volk zugeschnitten ist und es mit Ihm auch gemeinsam gelebt wird.*
    M/V ist darin der Vorreiter und sollte zu mindestens in dieser Warte als hervorragendes Beispiel von Volksnähe und Verbundenheit gesehen werden. Diese muß natürlich ohne Frage weiter ausgebaut werden– damit es überall Volksnähe und Verbundenheit wie in Lübtheen, Stralsund, Grimmen etc gibt.
    Dieses geht aber nur mit konstruktiver Kritik, welche ohne Neid und Missgunst geführt werden kann und muß! Wenn es Verbesserungsvorschläge für Veranstaltungen gibt oder gar Unterstützung so setzt Euch doch direkt mit den Verantwortlichen in Verbindung,damit Zukünftig statt Wortgeklüngel und Bessermacherei endlich die geballte Ladung nationaler Solidarität in Kerndeutschland erfolgt. Nur so verändern wir etwas und zwar gemeinsam!

    Oh ein Idealist, so etwas gibt es also auch noch, fast möchten wir weinen, ob solch so selten gewordener Volksgenossen. Allerdings fürchten wir, daß die Erfahrungen der vergangenen Jahr uns schon ein kleines bißchen verroht haben. C\’ est la vie.
    Du solltest dir jedoch schon jetzt deinen gutgläubigen Idealismus sauer einlegen, du wirst ihn in späteren Jahren noch brauchen. Im Übrigen wendest du dich hier mit deinen Vorschlägen an die falsche Adresse, aber nichts für ungut, das sind wir gewöhnt. Wir begnügen uns lediglich damit die Dinge so darzustellen, wie sie sind und wie wir sie sehen. Daraus parteipolitische Propaganda oder gar Wahlkampf zu machen betrachten wir nicht als unser Aufgabengebiet. Daß wir diesbezüglich schon gespendet hätten, bemerkten wir an dieser Stelle ja schon häufiger.

    Schriftleitung Altermedia

  • 5 Teilnehmer // Jun 20, 2006 at 19:50

    Das ist doch wunderbar, daß auch in Ostvorpommern mehr als 100 Erwachsene an NPD-Veranstaltungen teilgenommen haben. Nun hat Westmecklenburg gleichgezogen. Was können wir für unser Land mehr wünschen.*Ich habe Herrn Köster auf Störtebeker.net angesprochen. Er hat kein Probkem damit, daß nationale Menschen hier diskutieren.

    Schwer zu sagen, ein paar Millionen mehr als 100 oder einfach nur echte Alternativen. Wer weiß? Was Herrn Köster betrifft, so hat dieser nicht nur kein Problem, sondern auch keine Wahl, da diese Seite hier unabhängig ist und in der Regel niemanden um Erlaubnis fragt, was sie zu tun oder zu lassen hat. Darüber hinaus war es eben jener Herr Köster, der noch vor nicht allzu langer Zeit meinte, daß Informationssperren gegen das Störtebeker-Netz durchaus auch seinen Beifall finden. Das ist natürlich sein gutes Recht, doch sollte selbst er inzwischen mitbekommen haben, daß derartige Repressionsmaßnahmen gegen unliebsame Medien eher das Gegenteil von dem erzielen, was man ursprünglich damit beabsichtigt hat. Im Übrigen kennen wir uns bereits wesentlich länger und viel zu gut, um zu wissen was wir von einander zu halten haben. Ginge es nach der NPD-Landesführung Mecklenburg-Vorpommern wären Altermedia und Störtebeker bereits seit Jahren Geschichte. Man gestatte uns daher, wenn wir auch weiterhin bei unserer bisherigen Arbeitsweise bleiben, ist übrigens auch gut für die Quote. Man gönnt sich ja sonst nichts.

    Schriftleitung Altermedia

  • 6 Maik // Jun 22, 2006 at 15:35

    Hallo Zusammen, Zahlen hin und her, klar ist dass sich eine Menge Lübtheener Einwohner mehr als anzunehmen war, trotz der in Lübtheen angelaufenen Hetzjagd durch Bürgermeisterin Lindenau, auf dem Fest der Nationaldemokraten gezeigt haben und damit ganz klar “Flagge” gezeigt haben. Wer miterleben durfte wie plötzlich vermeintlich “gute Bekannte” nach der Veranstaltung nur noch “alter Schimpfwörter” mächtig waren gegenüber Teilnehmer der NPD Veranstaltung, der weis das dies nicht ganz leicht ist in solch kleiner Stadt Farbe zu bekennen. Und aus persönlichen Gesprächen kann ich nur bestätigen, daß viele Einwohner gerne zur NPD gekommen währen, aber aufgrund verschiedensten Druck von außen und echter Angst vor möglichen Repressalien nicht hin gingen, dieser werden aber mit Sicherheit ihre Stimme bei den Wahlen richtig zu vergeben wissen, zumahl sie nun einmal mehr das Gesicht von “toleranten Demokraten” ohne Maske erleben durften. Maik / Lübtheen

  • 7 fox // Jun 24, 2006 at 15:05

    Also um hier mal die Freude ueber eure 100 Leute zu trueben: Nicht jeder, der auf eine Veranstaltung von Nationalen geht, ist ein nationaler. Genausowenig wie jeder, der auf ein APPD fest geht, ein Pogoanarchist ist. Genausowenig, wie jeder, der sich ein ‘Kreis-A’-Button auf die Jacke heftet, ein Anarchist ist. Genausowenig, wie jede Glatze zu den Skins gehoert. Manche haben keine Ahnung, manche wollen es sich nur mal anschauen.
    Allerdings ist eine Teilnahme an einer Gegendemo durchaus ein Flaggenbekennen.

    “Ach ja, noch eins zum Ablachen: witzig waren die wagemutigen Gegendemonstranten, die mit ihren PS-schwachen Bolliden hupend und mittelfingerzeigend an der NPD-Veranstaltung vorbeifuhren. Einer hatte sogar eine Israel-Fahne aus dem Fenster hängen. Na, das nenne ich fulminanten antinationalen Widerstand. ”

    Versuchen sie gerade mit ihrem ‘ablachen’ zu verdecken, dass sich Antifas trauen, an einer NPD-Veranstaltung in PS-schwachen bolliden mittelfingerzeigend vorbeizufahren und sogar Israelfahnen zu schwenken, waehrend ihre Genossen nur in Gruppen, die dem Gegner mit dem Faktor 3 ueberlegen sind, angreifen koennen?

    Ich moechte noch anmerken, dass es in den wenigen Jahren Deutscher Demokratie (sind ja immerhin weniger als 100, auch wenn ich die letzten 55 dazuzaehle) niemanden gab, der das Deutsche Volk tiefer in die Scheisse (man verzeihe mir den Ausdruck) geritten hat, als ihr hochgelobter Adolf mit seiner NSDAP. Wenn sie sich staendig ueber die Bomben auf Dresden &co und die Besatzer aufregen, so sollten sie sich mal fragen, warum das gemacht wurde! Die Nationalen haben Hunderttausende Deutsche in den Tod geschickt und gaben sogar den Befehl, Jahrhundertealte Bruecken von Staedten zu sprengen, damit die sicheren Gewinner des Krieges eben 2 Tage laenger brauchen, die Rinnsale vor jenen zu ueberqueren.
    Ich frage sie: Ist DAS etwa die VOLKSnaehe, die sie propagieren?

  • 8 Alexander // Jun 28, 2006 at 16:31

    Neue Hetzpropaganda von Panorama:

    Das Erste | Donnerstag, 29.06.06 | 21:45 Uhr
    Panorama

    NDR | Länge: 30 Minuten

    Berichte - Analysen - Meinungen
    Moderation: Anja Reschke
    Geplante Themen:
    - Kompromiss um jeden Preis - Merkel und die Geldausgeber

    - Nazi-Zentrale - NPD unterwandert Kleinstadt

    - Absturz eines Mythos - Airbus in der Krise

    - Hilflos gegen Judenhetze - Behörden dulden weiter Islamistenschule

    - Gefährlicher Öko-Sprit - Krebsrisiko bei Rapsöl

  • 9 Alexander // Jun 30, 2006 at 0:24

    Wer den Beitrag von Panorama sehen will:

    http://www.ndrtv.de/panorama/archiv/2006/0629/npdkleinstadt.html

    rechts auf Video klicken

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