Nach dem die politischen Luftschlösser, die in den vergangenen Monaten nicht zuletzt auch immer wieder auf der DVU-nahen Internetseite Gesamtrechts.tk durch die Aufhebung des Deutschland-Paktes durch die NPD endgültig hinfällig geworden sind, läßt man nunmehr endgültig die Maske fallen.
So macht man keinen Hehl daraus, dass man die NPD von innen her zu spalten gedenkt, indem man offen zur Verstärkung der vornehmlich in den NPD-Landesverbänden Saarland und Sachsen starken Fronde gegen den Bundesvorstand aufruft. Diese Gedanke ist nicht neu, wurde aber bei Gesamtrechts.tk lange nicht mehr so deutlich ausgesprochen.
Die heute dort veröffentlichte Klartext-Kolumne macht deutlich, was die NPD zu erwarten hat, wenn NPD und DVU tatsächlich und ohne alle Vorbedingung fusionieren würden.
So lesen wir in besagter Kolumne u. a.: „Seit die NPD den Deutschlandpakt mit der DVU gebrochen hat, kann man die Abneigung gegen die Partei auch dort förmlich mit Händen greifen, wo sie bislang akzeptiert war.“
Würden die Macher von Gesamtrechts.tk es über sich bringen können, über den Tellerrand ihrer eigenen Kommentarspalten hinaussehen, so würden sie feststellen, dass die Reaktionen auf die Entscheidung des NPD-Bundesvorstandes überwiegend positiver Natur sind.
Zwar wird die in der Tat sehr wohl anfechtbare Art und Weise der Paktaufkündigung überwiegend kritisiert, doch ändert dies nichts am Sachverhalt, dass man der Paktaufkündigung als solcher durchaus wohlwollend und verständnisvoll gegenüber steht.
Daß Gesamtrechts.tk über die gegenwärtige Entwicklung unglücklich ist, leuchtet ein, doch sollten die Macher von Gesamtrechts.tk nicht vergessen, dass nicht zuletzt sie selber es waren, die diese Entwicklung überhaupt erst in Fluß brachten, indem sie kaum eine Gelegenheit ausließen, Stimmung gegen die gewählte NPD-Führung zu machen. Daß dies im Einverständnis mit der DVU geschah ist offenkundig, ist Gesamtrechts.tk doch von Anfang an mit der offiziellen DVU-Internetseite verlinkt, so dass es schon sehr fadenscheinig erscheint, wenn von DVU-Seite immer wieder vorgebracht wird, dass man mit der Seite und deren Inhalten gar nichts zu tun habe.
Das Problem von Gesamtrechts.tk und der DVU ist es, dass keiner von beiden damit gerechnet hat, dass die Europa-Wahl zum Desaster für die DVU hätte werden können.
Stattdessen gefiel man sich schon in Sandkastenspielen darüber, wie man die NPD mit Hilfe der dortigen Fünften Kolonne um den Apfel-Marx-Flügel zu einer Art untergeordneter Nebenorganisation der DVU machen würde. Das Geschick wollte es jedoch anders.
Und nun: Katzenjammer, ohnmächtige Drohungen und unverhüllte Rachephantasien:
„…Ganz unabhängig, wie man den Schritt des Brandenburger NPD-Landesverbandes (und des -Bundesvorstandes) politisch bewerten mag: Es gilt auf jeden Fall festzuhalten, dass das Vorgehen der Partei diesbezüglich moralisch verwerflich ist. Doch als Befürworter einer an den realen Sorgen und Nöten des Volkes ausgerichteten Rechten – egal welche Rechtspartei man wählt oder gar zugehörig ist – wäre es nun das Falscheste, seine menschlich nachvollziehbaren Groll auf die gesamte NPD zu übertragen und alle dort unter einem Dach vereinten Aktiven über einen Kamm zu scheren. Denn das hiesse, dass man Personen und Verbände für Dinge bestrafen würde, für die sie rein gar nichts können.
Denn nicht alle NPD-Verbände sind charakterlich so ausgerichtet wie die Führungsclique von Brandenburg und der Bundespartei.
Es sei hier nur kurz daran erinnert, dass beispielsweise ein Holger Apfel von der sächsischen NPD-Fraktion erst in der letzten Woche den Verzicht auf einen eigenen Direktkandidaten zur Landtagswahl im Wahlkreis 55 (Hoyerswerda) bekanntgab, da dort der nach allzu lauter Kritik an Multikulti und Schuldkult aus der CDU ausgeschiedene rechtskonservative Bundestagsabgeordnete Henry Nitzsche den nicht unaussichtsreichen Kampf um das Direktmandat aufnimmt. Auch ein Frank Franz, Landesvorsitzender der NPD-Saarland, ist bisher mehr durch konstruktive Töne aufgefallen. Doch das sind natürlich bei Weitem noch nicht alle Funktionäre, die sich um eine wirkliche Zusammenarbeit bemühen und selbstverständlich gibt es vor Allem auch auf niedrigeren Ebenen weitere zahlreiche gute Beispiele, die wir uns nicht anmaßen alle zu kennen.
Als Beispiel sei aber die NPD/DSU-Kreistagsfraktion im Landkreis Erzgebirge genannt sowie die Unterstützung der Bautzener NPD-Kreistagsfraktion für den oben bereits genannten Henry Nitzsche, der bei der Wahl zum Ausländerbeauftragten dank besagter NPD- und einigen Fremdstimmen Platz zwei erreichte.
Dieser kurze, unvollständige Anriss eines Überblicks soll die Überschrift noch einmal verdeutlichen: Wer hier alle über einen Kamm schert, der handelt politisch fahrlässig. Es gilt nun, diejenigen NPD-Leute zu unterstützen, auf deren Wort noch Verlass ist, für die die in rechten Kreisen übertrapazierten, aber zumeist nicht ernst genommenen Worte von Kameradschaft, Ehre und Treue noch etwas gelten – auch über Parteigrenzen und kleinere Differenzen in der Sache hinweg. Oder militärisch gesagt: Unterstützt jene Truppenteile, auf deren Hauptmänner man noch etwas halten kann und lasst nicht die noch brauchbaren Teile rechts liegen. Wer nun nach dem Warum fragt, dem sei gesagt: Weil der Aufbau von etwas Neuem eine zeitaufwendige Angelegenheit ist und uns die Zeit buchstäblich davonrennt, wenn nicht gar -sprintet.“
| Kommntar von DVU-Chef Matthias Faust zum Gesamtrechts.tk-Klartext von heute |
Wie unsere Leser unschwer erkennen werden, handelt es sich bei diesem Artikel um die gleiche Tonart, die Gesamtrechts.tk bereits seit April gegen die NPD und ihre Führung fährt, wobei das „Divide et impera“ unüberhörbar herausklingt.
Kann man es daher der NPD-Führung verdenken, wenn sie von solchen „Freunden“, deren praktischer Beitrag zum allgemeinen nationalen Gelingen in den vergangenen Jahren auch nur mehr platonischer Natur war, nichts mehr wissen will, auch wenn sie sich dabei eines Mittels bedient hat, dass zwar unerfreulich, nach Reaktionen wie diesen, aber durchaus erklärlich ist? Wohl kaum.
Es wird daher wohl so kommen, dass nach den kommenden Wahlen die Fronten so geklärt werden, dass jede Seite sich ihre Anhänger aus der anderen Partei zu sich herüber holt. Von dieser Seite aus betrachtet, sollte es uns sogar nicht besonders erstaunen, wenn es irgendwann im kommenden Jahr vielleicht sogar eine DVU-Landtagsfraktion in Dresden geben wird.
Fest steht jedenfalls, dass sich der Kampf um die Führungspositionen innerhalb der NPD in nächster Zukunft noch deutlich verschärfen wird. Man sollte daher beim Fusionieren schon darauf achten, was man sich alles so in die Partei hineinfusioniert, denn die Richtung, wohin die Reise gehen soll, hat Gesamtrechts.tk ja bereits erfreulicherweise angegeben.
Siehe auch
Gesamtrechts.tk 29.06.09




52 responses so far ↓
1 Keks // Jun 29, 2009 at 13:14
Der Artikel zu PI auf gesamtrechts von ernst erscheint genauso auf der DVU Ingolstadtseite.
http://www.dvu-ingolstadt.de/
Man könnte fast meinen, es sei der gleiche Autor.
2 Jochen Schanz // Jun 29, 2009 at 13:15
Hallo Herr Faust,
Es heißt nicht die “narzistischen Egomanen” , sondern es muß richtig heißen die “nazistischen Egomanen”.
Also bitte keine “Narzis” sondern Nazis…gele
Ja, ja,…lange nocht nicht dabei……….
3 Adler // Jun 29, 2009 at 13:24
Freys strategischer Fehler war, ausgerechnet zu Beginn des “Superwahljahres 2009″ den Parteivorsitz an die NPD-Überläufer Faust und Molau zu übertragen. Erstens war dies eine Provokation gegenüber der NPD und zweitens wäre der “”reiche Alte” sicherlich auch bei der NPD-Bundesführung (schon allein aufgrund seines riesigen Vermögens) ernster genommen worden. Ich glaube nicht, dass die NPD Frey gegenüber den Deutschlandpakt “gebrochen” hätte. Faust und Molau aber scheint man in NPD-Kreisen nicht wirklich ernst zu nehmen – wahrscheinlich zurecht…
4 Sven B. // Jun 29, 2009 at 13:43
Auch ein Herr Worch rief bereits zur Rache seiner DVU auf.
Mehr als peinlich!
Eigentlich kann mann diese Herrschaften doch gar nicht ernst nehmen, wer von denen hat den jemals was auf die Reihe bekommen?
Ich finde den Bruch mehr als gerechtfertigt, allein dieses Bild hier hätte ich schon als Grund genommen. Das sind alles irgendwo Versager die nur ein großes Wort haben, mehr nicht!
http://media.de.indymedia.org/images/2009/06/254837.jpg
5 griesgram // Jun 29, 2009 at 14:00
OK, DVU GmbH, war ein Fehler, Euch bei der EU Scheinwahl zu wählen.
Das nächste Mal dann wieder ungültig statt DVU, wenn die NPD nicht antritt.
Danke für die Lektion!
6 Sturmbann.er // Jun 29, 2009 at 14:22
Meine Ehre heißt Treue – schon mal davon gehört?? Wahrscheinlich nicht, den all Das was jetzt so zu lesen steht erinnert doch sehr an typische Politikerdenkweisen. Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern! Und wenn ein Vertrag nicht mehr den Sinn seiner Buchstaben erfüllt, dann hetzen echte Männer nicht wochenlang gegeneinander und suchen in widerlich jüdischer Manie irgendwelche vermeintliche Vorteile, sondern setzen sich zusammen reden und gehen gegebenen Falls mit ehrlichen Händedruck für immer auseinander. Das wäre nach meiner Vorstellung deutsche Verhaltensweise. Das was jetzt auf beiden Seiten passiert – widerlich.
7 kphp // Jun 29, 2009 at 14:27
Faust und Molau können nicht damit rechnen, daß ihre Parasitten innerhalb der NPD Apfel und Marx, die NPD einen solchen Zersetzungsprozess zuführen, daß NPD-Mitgtlglieder in die blutarme DVU, welche kurz vor dem Verwehsungsprozess steht, einer lebensrettenden Blutspende gleich überwechseln werden. Daß wird auch ein Frank Franz erkennen und seinen Karrieredrang etwas zügeln und gezwungener maßen zur NPD, als Vollwertiges Mitglied, zurückkehren. Dem jüdischen Unterseeboot Molau kann jetzt auch kein Brinkmann mehr helfen. Durch das Seerohr direkt ins Auge – Mol- au a.
8 Bernd83 // Jun 29, 2009 at 14:29
Das ist doch nichts Neues. Genau darum bestand ja auch keine Möglichkeir mehr den Pakt auf ehrlicher Basis fortzusetzen. Die Zersetzungsarbeit betreiben doch die Herren Molau und Faust seit Monaten. Nun wird immer deutlicher, wer die Verräter sind!
9 Reiter // Jun 29, 2009 at 14:33
Apfel und Co. sind keine Wahnsinnigen und würden zur DVU überlaufen. Man erringt nicht in einem Bundesland den flächendeckenden Einzug in alle Kreistage, die zehn größten Städte und viele Gemeinderäte, um dann als Fraktion die Brocken hinzuwerfen. Da können die Abgeordneten nach einem hoffentlich stattfindenenden Wierdereinzug nach fünf Jahren gleich Hartz IV beantragen. Die DVU wählt keiner.
10 Klaus // Jun 29, 2009 at 14:33
Ich glaube die NPD hat jetzt ganz anderes zu tun, als solche Spiele zu spielen.
Jetzt heißt es, gerade in Sachsen, Thüringen und dem Saarland, Wahlkampf, Wahlkampf und nochmal Wahlkampf!!!!
Es muß uns gelingen, mit den wenigen Mitteln die wir zur Verfügung haben, in jedes noch so kleine Dorf vorzudringen und mindestens Ergebnisse wie “2004(zu mindestens in Sachsen) einzufahren.
Aber nur vom reden und vom Artikel schreiben wird nichts werden!!!
Also ich habe heute schon 900 Klartexte verteilt und ihr?*
http://www.npd-sachsen.de
Keine Ahnung, wir haben über 20.000 Leser und wir haben nach wie vor keinen Anlaß dazu, die NPD bei irgendetwas zu unterstützen.
Die Schriftleitung
11 NPD KV UNNA / HAMM // Jun 29, 2009 at 14:35
Die Idee uns in gute und schlechte NPD ler teilen zu wollen, wird scheitern. Die gesamte Partei hat durch ihre Delegierten den derzeitigen Vorstand gewählt und wir werden uns bestimmt nicht durch solche albernen Avancen teilen lassen.
Herr Faust mag den ein oder anderen schwachen Verräter abspenstig machen können, aber einmal Verräter immer Verräter, daran sollte er denken.
Ein derartiges Verhalten würde darüberhinaus den Beschluss unseres Bundesvorstandes auch im nachhinein noch legitimieren.
12 Adler // Jun 29, 2009 at 14:51
Ich glaube kaum, dass Apfel, der seit Ewigkeiten NPD-Mitglied ist und wohl sogar im “Deutsche Stimme Verlag” ausgebildet wurde, zur DVU überwechselt? Warum sollte er das tun? Ist er ein Selbstmörder???
13 Klaus // Jun 29, 2009 at 14:54
Irgendwie kann ich die Kameraden in Brandenburg schon verstehen! Die DVU ist halt nur eine Biertischpartei und daran wird auch Faust nicht viel ändern können, auch wenn er sich wirklich Mühe gibt.
Aber für alle Kameraden aus Sachsen, Thüringen und dem Saarland heißt es jetzt Wahlkampf machen und sich nicht verrückt machen lassen.
Erst wenn es uns gelingt, bis in das kleinste Dorf mit unseren Argumenten vorzudringen, werden wir den gewünschten Erfolg einfahren!!!
Auf geht es Kameraden, beim Landesverband melden, Material abholen und verteilen gehen!!!
http://www.npd-sachsen.de
14 grob durchgerechnet // Jun 29, 2009 at 14:58
Die DVU ist nahezu gesichtslos, medienressitent und ohne Mobilisierungskraft. Der Weltnetzauftritt ist gut, aber man muss die potentiellen Wähler auch an das Weltnetz heran bringen. Was nützt das beste Buch, wenn es irgendwo unerkannt im Regal darbt und nicht gelesen wird?
In Anbetracht der Dringlichkeit für die rechte politische Opposition ist es für die DVU einfach zu spät. Was hilft es, wenn sie in 5 oder erst 10 Jahren massentauglich ist. Da ist die NPD einfach weiter und wird bei den verbleibenden Wahlen erfolgreich sein.
Strategisch denken ist jetzt die beste Devise
15 Kampfgruppe Bitterfeld // Jun 29, 2009 at 15:32
xxxx
…wie man die NPD mit Hilfe der dortigen Fünften Kolonne um den Apfel-Marx-Flügel…..
Wovon charakterlosen Individuen wie Molau, Worch oder Brinkmann träumen, ist das eine.
Wir sollten uns jedoch hüten, aus solchen perversen Träumen reale Kampagnen gegen Führungskader unserer Bewegung zu machen.
Genau dies ist ja Bestandteil des Versuches der inneren Aufweichung.
Unterschiedliche Meinungen innerhalb unserer Bewegung sind legitim, solange nicht der offene oder geheime Verrat an uns, der Sache und Deutschland stattfindet/erkennbar wird.
16 Franz // Jun 29, 2009 at 15:50
Also ich kann der Kolumne auch nach mehrmaligem Lesen keine Rachegelüste entnehmen. Klar sind die nicht erfreut, aber das ist nur all zu verständlich. Alles in allem entnehme ich dem Text einen Aufruf zum gemeinsamen Handeln… was im übrigen auch Voigts Aussage ist (hoffentlich ehrlich!) und wünschenswert wäre!
17 Robbi aus Hamburg // Jun 29, 2009 at 16:02
Kein Krieg mit der NPD; ein klügeres und besseres Angebot gibt es nicht. Alles für unsere Jugend; ein wohl gemeinter Rat, Matthias, aber auch eine allerletzte () Warnung.
Mit keinem anderen Parteikameraden so gestritten wie mit Dir, Matthias; höchste Zeit, dass Du endlich über Deinen Schatten springst, nicht wahr, Amt () hin oder her.
18 Nikolaus Be // Jun 29, 2009 at 17:57
Glaubt jemand im Ernst, bei diesen monatelang anhaltendenden Auseinandersetzungen um den NPD-Chefposten u. jetzt “wegen” des neuen Parteivorstands ginge es in erster Linie um persönl. Macht, um Eitelkeiten, ehrliche Sorge um die NPD und bessere Konzepte für den Wahlerfolg oder neuerdings: um “Vertragesbruch” u. Charakterfragen…? Könnte es nicht sein, daß es um die Aufweichung alter u. fester weltanschaulicher Positionen und die Umformung der NPD zu einer “modernen”, “europäischen Rechtspartei” nach den Vorbildern FPÖ oder BNP geht! Und, falls die Übernahme nicht gelingt, nötigenfalls um die Zerschlagung der NPD als Voraussetzung der Schaffung einer konkurrenzlos dastehenden neuen Partei?
Wenn dabei a u c h persönliche Ambitionen eine Rolle spielen, so ist dies ganz natürlich aber doch wohl nicht die Hauptsache.
Denkt nach !
19 Nikolaus Be // Jun 29, 2009 at 18:03
Korrektur:
anhaltenden…, statt “anhaltendenden”
20 Kohlhaas // Jun 29, 2009 at 18:07
Nur wer die Geschichte nicht kennt geht der DVU, der Achse des Guten, pi-news… etc. auf den Leim.
Benson, Ivor – Der Zionistische Faktor – Der Juedische Einfluss Auf Die Geschichte Des 20. Jahrhunde
http://www.scribd.com/doc/15954264/Benson-Ivor-Der-Zionistische-Faktor-Der-Juedische-Einfluss-Auf-Die-Geschichte-Des-20-Jahrhunderts-2000-272-S
21 Sieghild // Jun 29, 2009 at 18:12
Unsere Jugend will leben, Matthias Faust, und keine Moralpredigten. Keiner wird das Glück hindern, zu uns zurückzukehren, auch kein Matthias Faust. Meine Augen haben viel gesehen, versuche erst gar nicht, den Scharfsinn einer alten Frau zu übertreffen.
http://www.youtube.com/watch?v=R7ulbiYWSBE&feature=related
22 Die Katze ist aus dem Sack! // Jun 29, 2009 at 18:42
Der Schwede legt nach und kündigt ein Antreten der DVU bei der Bundestagswahl an und möchte nach den Wahlen zusammen mit den Sachsen und den Saarländern etwas aufziehen!
23 nurmalso // Jun 29, 2009 at 18:46
Vertragsgemäß habe ich Freunden und Bekannten zur EU-Wahl die DVU empfohlen. Nur kannte sie leider keiner. Irgendwelchen DVU´schen Rachegelüsten sollte die NPD gelassen entgegen sehen.
24 Adler // Jun 29, 2009 at 19:56
Warum soll eigentlich schon wieder Hesselbarth an Platz 1? Nur um ihre Diäten zu retten?
25 ehemaliger DVU-ler // Jun 29, 2009 at 20:04
Ich bin fast 15 Jahre lang von der Gründung der Partei an (1987) Mitglied und Wahlkampfhelfer der DVU gewesen und kenne die DVU deshalb sehr gut. So sei einmal an jene Ereignisse von 1989 erinnert, als es die DVU war, die die mit der NPD vereinbahrten Beschlüsse brach:
Nachdem sich NPD und DVU seit dem Baden-Württemberg-Wahlkampf im März 1988 gegenseitig annäherten, kam es schliesslich zu einer zwischen dem damaligen NPD-Chef Mussgnug und dem damaligen DVU-Chef Frey zu einer bedeutenden Vereinbahrung: die NPD sollte alleine zur Bundestagswahl 1989 antreten, die DVU dagegen alleine zur kurz zuvor stattfindenden Europawahl im Juni. Beide sicherten sich gegenseitige Wahlkampfunterstützung zu. So wurde es schriftlich vereinbahrt und in den Zeitungen (Nationalzeitung, Deutsche Stimme) angepriesen. Nach dem Bremensieg der DVU 1987 sah sich deshalb Frey schon im Europaparlament.
Wenige Monate zuvor aber hatte eine gravierende Fehlentscheidung Freys dem Bündnis jedwede Erfolgsaussicht genommen: obwohl die Wahlkampfaussichten bei der berliner Landtagswahl Anfang 1989 für rechte Parteien sehr günstig standen (wie in Bremen), weigerte sich Frey, die DVU ins Rennen zu schicken. Er hatte nämlich Immobilienbesitz und zahlreiche Kunden seines Versandes im von den Alliierten kontrollierten Westberlin und wollte jedwedem Misstrauen der Alliierten vorbeugen. Damit hinterliess er das Feld den damals noch unbekannten REPs unter Schönhuber, die mit über 7% ins berliner Abgeordnetenhaus einzogen. Nunmehr waren die REPs die Nummer eins, waren in allen Medien zugegen und warfen die DVU (und mit ihr die NPD) um Jahre zurück.
Das Ergebnis der DVU bei der darauf im Juni 1989 stattfindenden Europawahl fiel deshalb gegenüber den REPs mit 1,6% mager aus und hinterliess 20 Millionen DM (= 10 Millionen Euro in Besatzergeld) Schulden. Bis heute ist übrigens dieser DVU-Europawahlkampf der einzigste gewesen, bei dem nicht nur bezahlte Plakatierfirmen und Postwurfsendungen zum Einsatz kamen, sondern bei dem auch persönlich vor Ort um jede Stimme gekämpft und Parteistrukturen aufgebaut wurden. Die DVU zählte zu diesem Zeitpunkt bis zu 30.000 Mitglieder! Auch die NPD legte zum Wohlwollen Freys persönlich Hand an, wie es vereinbart war, und warf alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel in die Schlacht.
Von seinem Negativergebnis bei der Europawahl überascht, weigerte sich jedoch Frey zum grossen Ärger der damalgien NPD-Führung, diese im kurz darauffolgenden Bundestagswahlkampf zu unterstützen. Nur eine kleine Werbeanzeige in der Nationalzeitung war es Frey wert, sein der NPD gemachtes Versprechen zu honorieren. Damit brach er seine Zusage und kündigte die DVU-NPD-Zusammenarbeit auf. “Wir lassen uns nicht mehr ausseindanderdividieren”, hatte er noch auf einer wenige Wochen vor der Europawahl stattfindenden Wahlkampfveranstaltung in Tuttlingen dem NPD-Chef Mussgnug zugerufen! Alles das galt nichts mehr.
Einmal davon abgesehen: die DVU ist immer eine Partei mit überalterten Strukturen gewesen. Sicher sind auch ältere Mitglieder effizient und haben es zur Genüge bewiesen. Doch eine Zukunft hat eine solche Partei nicht. Die grosse Mehrheit der 30.000 DVU-Mitglieder 1989 waren Männer über 55. Wenn heute die DVU gerade mal noch um die 6.000 Mitglieder verfügt, so nicht deshalb, weil seither tausende Mitglieder aus der Partei austraten, sondern weil ihr die meisten Mitglieder einfach wegstarben ohne dass durch Arbeit vor Ort jüngere Mitglieder geworben wurden. Denn von Wahlkämpfen und der jährlich in Passau stattfindenden Grosskundgebung (mit teilweise mässigem Erfolg) einmal abgesehen, wurde einfach nie etwas getan. Auch im letzten Europawahlkampf nicht: selbst die beiden DVU-Multimillionäre Frey und Brinkmann glänzten durch Abwesenheit und finanzielle Untätigkeit. Eine jährliche Grossveranstaltung wie in Passau gibt es auch nicht mehr. Jüngeres und wahlkämpferisches Potential ist in der DVU einfach nicht vorhanden und konnte durch Passivität auch nie entstehen.
Damit hat die DVU alle ihre Chancen verspielt, obwohl sie oft viele Trümphe in der Hand hatte.
26 Dr. H. G. // Jun 29, 2009 at 20:09
Es ist echt peinlich, wenn Versager wie Worch, Molau, Faust und Brinkmann jetzt gegen die NPD hetzen und verzweifelt versuchen, im egomanischen Wahn der NPD zu schaden. Die NPD ist im Volk bekannt und wird sicher von mehr Menschen gewählt, als die bereits in Leichenstarre übergehende DVU.
Lobenswert ist, dass die DVU – Funktionäre nun deutlich Ihre wahren Absichten – nämlich eine Zerstörung der NPD durch innere Zersetzung – geäussert haben. Das war bisher vielleicht einigen gutgläubigen Parteikameraden so nicht bewußt. Die NPD sollte sich also davor hüten, neue Mitglieder, inbesondere Funktionäre (ohnehin Möchtegernhäuptlinge ohne Indianer) aus den Reihen der DVU aufzunehmen (von Ausnahmen abgesehen). Besinnen wir uns auf unsere Basis, auf unsere Stärken, auf die Jugend und auf die vielen freien Kameraden, die uns bisher immer unterstützt haben. Und wenn ein Herr Brinkmann damit droht, mit seinem Leichenzug bei der BT-Wahl gegen die NPD anzutreten, kann dieser zusätzliche “Feind” in den Reihen der Systemlinge der NPD nur nutzen. Soll Brinkmann doch seine Millionen verpulvern – wenn er überhaupt welche hat. Die DVU hat sich doch jetzt selbst demaskiert und dürfte auf Dauer für jeden Nationalen unwählbar sein.
27 Klaus // Jun 29, 2009 at 20:30
@ Die Katze ist aus dem Sack
Selten so einen Schwachsinn gelesen! Hast du irgendwelche Beweise?
28 Antisa // Jun 29, 2009 at 20:39
Nur mal so am Rande.
Wen interessiert überhaupt, was “gesamtrechts.tk” meint.
Die tauchen im 100 000er Rankin gar nicht auf und im direkten Vergleich mit Altermedia muss man ganz unten schon genau hinschauen, um zu sehen wo sie sich befinden.
Ich habe einmal die stärksten Zeiten mit Pfeilem markiert!
http://i44.tinypic.com/x10yna.jpg
29 Antisa // Jun 29, 2009 at 20:40
Pfeilen natürlich
30 Stahlhelm65 // Jun 29, 2009 at 21:24
Kameradenehre ist schon das Wichtigste,
was zählt,doch nur unter echten Kameraden,
insofern ist das Problem doch geklärt,oder?
Bei den Schwaben sagt man kurz und treffend:
dr Käs isch gesse!
Also heißt jetzt die Devise:volle Kraft voraus
und keine Mätzchen mehr,dafür haben wir einfach keine Zeit mehr!
Alle echten Kameraden sollten sehen,daß diese
Zäsur notwendig war und ist!
Das gegenseitige Abwerben von Personal wird
jetzt weiter die Spreu vom Weizen trennen.
Wichtig ist,daß die Spreu auch als solche erkannt
und als unbedeutend entlarvt wird!
Nur wer dies erkennt,weiß,was er zu tun hat:
Kämpfen für eine bessere Zukunft-mit der NPD!
SH Stahlhelm65
31 Sturmadler // Jun 29, 2009 at 21:57
Na, da fällt mir nix zu ein. Marx als fünfte Kolonne der DVU? Aber in der Politik und bei Marx ist sicher alles möglch. Für die NPD wäre das ein Gewinn. Und Marx verkauft für Geld seine eigene Großmutter. Wenn der Schwede zahlt, tanzt Marx nach seiner Pfeife.
Apfel ist aber längst nicht so bürgerlich wie er derzeit tut. Er wird sicher ncht zur DVU wechseln. Dazu ist er nun doch zu sehr der NPD verhaftet. Nach der Wahl wird sein bürgerlicher Tick wieder vorbei sein.
32 Adler // Jun 29, 2009 at 22:30
Apropos:
Als “alter Hase” kann ich mich noch sehr gut an die Zeit vor etwa zehn Jahren erinner, als Frey in der “National-Zeitung” großspurig verkündete, die “0,1%-Partei NPD” habe mal wieder irgendeinen Landtagseinzug der DVU vermasselt, wo sie 4,9 % bekamen. Tja, nun haben sich die Machtverhältnisse wohl umgekehrt, lieber DVU-Multimillionär, und die DVU kann froh sein, dass ein paar Gestalten von ihr noch Platz auf einer NPD-Liste finden. Arroganz der Macht und des Geldes zahlt sich halt selten aus und Idealismus lässt sich nicht kaufen…
(Wird bestimmt gelöscht, aber auch egal…)
33 Adler // Jun 29, 2009 at 22:34
2. Nachtrag:
“Und ich glaube nicht, das diejenigen, die damals gelacht haben, heute auch noch lachen werden!”
34 Thusnelda // Jun 30, 2009 at 5:01
Also den Marx kann die DVU gerne haben. Die NPD kann doch nur froh sein, wenn diese zwielichtige Gestalt die Partei wechselt. Und wenn Apfel und Franz dann auch noch gehen, was soll`s, kann man auch verkraften.
35 Der die Wahrheit spricht // Jun 30, 2009 at 6:30
@NPD Unna: Zitat
“[...], aber einmal Verräter immer Verräter, daran sollte er denken.”
Wusste gar nicht, dass in der NPD derrat auf Prinzipientreue geachtet wird… Oder wie schaffte es der einstige führende NPD-Liquidator Schützinger nun wieder an die Spitze des LV Baden-Würrtemberg… ?
36 NPD KV UNNA / HAMM // Jun 30, 2009 at 7:21
@ 23 ehemaliger DVU ler
Ihre Darstellung ist vollkommen korrekt. Leider wissen nicht mehr allzu viele Zeitgenossen von diesen Mätzchen, mit denen damals dieses Bündnis zwischen DVU und NPD erfüllt wurde.
Die Kameraden, die damals diese Farce erlebt und erlitten haben, sind ja inzwischen mit Masse tot.
Dieser immer noch Lesezirkel DVU, bei dem bestimmt viele honorige Leute im festen Glauben mitgemacht haben und mitmachen etwas für Deutschland zu leisten, war während der Dauer seiner bisherigen Existenz immer ein Spaltpilz des nationalen Lagers.
Es wird vielen aufrechten Kameraden, die in reinem Glauben der DVU angehören schwer fallen, das zu erkennen. Es ist aber einfach eine Tatsache.
Wir haben uns hier in unserer Gegend immer eingebildet es besser zu machen.
Leider war es nur eine Einbildung.
Abgehobene, egoistische Köpfe der DVU haben letztlich jede Gemeinsamkeit verhindert, nur um ihre kleinen lächerlichen Pfründen zu erhalten, die ihnen noch nicht einmal jemand nehmen wollte.
Aber das haben sie nie begriffen. Für einige hundert Euro wurde jeglicher Anstand über Bord geworfen und die eigenen Mitglieder, die sich soviel Schäbigkeit nicht vorstellen konnten, letztlich belogen.
Herr Faust ist in diesem Zusammenhang nur eine Schachfigur, die nach eigener Aussage nicht über die Macht verfügt, diese ” Köpfe” zu bändigen, wenn er es vielleicht auch wollte.
Im übrigen sind Herrn Faust im Vorfeld der Beendigung des Paktes so großzügige Angebote von Seiten Udo Voigts gemacht worden, dass man sich nur wundern kann wieso F. sie nicht angenommen hat, wenn ihm irgendetwas an der Einigung des nationalen Lagers gelegen hätte.
Aber jetzt greifen wieder die Schilderungen des ehmaligen DVU lers und unsere eigenen Erfahrungen.
Man will überhaupt nicht.
37 Schörner // Jun 30, 2009 at 8:20
Ich finde es sehr gut, daß nun für jeden erkennbar wird, daß Altermedia, dem ja gerade von Seiten der NPD aufgrund sehr kritischer Distanz immer wieder eine feindselige Haltung vorgworfen wurde, wo die Zersetzer und Spalter in Wahrheit sind und daß Altermedia zur Stelle ist, darüber zu berichten.
Hoffentlich erkennen nun viele, daß die Reaktion, die sonst immer als Gegner der “Radikalen” auftritt, wenn es um ihre wahren Interessen geht, radikaler und skrupelloser agiert, als es die “Radikalen” je mit ihnen getan haben.
Es hat sich nichts geändert. Deutschland hat, das ist den wenigsten bekannt, den 2. WK aufgrund des ungeheuren Verrats der Reaktionäre in der Generalität verloren.
Und auch 60 Jahre später erkennt man an diesem Vorfall, daß sich hinter der friedlichen, konsensualen und umgänglichen Maske der Reaktion, eine eiskalte, hinterhältige Fratze verbirgt. Die Reaktion ist schlimmer als der erklärte Feind.
So war es schon immer.
38 Unser Grossdeutschland // Jun 30, 2009 at 8:40
Brüder! Wir müssen zusammenringen!
39 Unser Grossdeutschland // Jun 30, 2009 at 8:45
Korrektur:
Brüder, wir SOLLTEN zusammen ringen!
40 Hans-Joachim // Jun 30, 2009 at 9:08
Schörner // Jun 30, 2009 at 8:20
Das ist etwas sehr seltsames, geheimnisvolles, mystisches… Der Deutsche Held wird durch (tragischen) Verrat gefällt. Siegfried muß sterben, weil man (in bester Absicht!) seine einzig verwundbare Stelle verrät.
Das ist gleichsam eine anthropologische Konstante des Deutschen. Und ich habe bis jetzt noch keine befriedigende Erklärung dafür gefunden. Nur Parallelen. Den Christus z.B.. Auch er mußte durch Verrat sterben. Aber warum? Was macht den Tod durch Verrat so bedeutsam?
41 Schörner // Jun 30, 2009 at 9:40
Außerdem habe ich da so ein Gefühl, das sagt mir, daß das perfekt getimte Auftauchen für die Bundestagswahl des edlen Spenders aus dem Norden, just in der Weltwirtschaftskrise, wo die Chancen der NPD täglich besser werden, kein Zufall ist.
Es würde mich nicht wundern, wenn nach dem Wahlmarathon die Spendierfreudigkeit wieder erlahmt.
Die Strategie dahinter: das Regime geht von einer temporären Wirtschaftsschwäche aus und da muß man über diese Phase drüberkommen, indem man die DVU in Gegensatz zur NPD bringt und mit Geld diesen Leichnam aufpumpt. Es muß nur reichen, um die NPD möglichst aus den Parlamenten draußen zu halten, denn wenn dann wieder ein Aufschwung kommt, dann stehen die Chancen der NPD ohnedies schlechter.
Und noch was fällt auf: wieder kommt es, natürlich rein zufällig vor Wahlen, zur Eskalation.
Bei allen anderen Parteien, wird sowas erst nach den Wahlen ausgetragen – nicht aber, wenn andere Regie führen.
Wenn man dann noch den Herrn Faust mit Trinkhaus sieht
http://media.de.indymedia.org/images/2009/06/254837.jpg
der ja beste Erfahrung darin hat, vor Wahlen zu spalten und zu zersetzen, dann ist für mich die Sache klar, WER da wirklich die Fäden bei der jetzigen DVU-Führung zieht.
Der Staatsschmutz.
Und der jüdischstämmige Molau wird nun, wo die Weltwirtschaftskrise da ist, im entscheidenden Moment ebenfalls aktiv, um den Einzug abzuschwächen oder durch Aufspaltung der Stimmen zu verhindern.
Eigentlich ein leicht durchschaubares Spiel von Kräften, die das kapitalistische Regime und VOR ALLEM die Zinsknechtschaft, um jeden Preis erhalten wollen.
42 Treueschwur // Jun 30, 2009 at 10:25
Warum kratzt die Faustpartei denn immerfort an der Tür der NPD? Vielleicht hat der Schwedenhaufe bei der Frauenpartei, der Piratenpartei oder der ÖDP und den C-Parteien mehr Glück…Mit solchen neuen Bündnispartnern könnten dann Faust und Molau ihren Kampf gegen Rechts wesentlich ehrlicher fortsetzen.
43 Nikolaus Be // Jun 30, 2009 at 15:02
@ ehemaliger DVU-ler 25
Schnelllebige Zeit, man selbst vergißt auch – umso wichtiger Ihr Beitrag! Die Rolle Dr. Freys u. der DVU bei der Nichtentfaltung des deutschen Nachkriegsnationalismus kann einen nur in Erstaunen versetzen. Ich hielt Dr. Frey einmal für einen Ehrenmann, war selbst Leser der “National-Zeitung” u. DVU-Mitglied. Heute stellen sich mir nur noch Fragen. Es kann kein Zufall sein, daß Frey mitten in der NPD-Krise, in einem wichtigen Wahljahr, den DVU-Vorsitz aufgegeben u. mit Faust ausgerechnet einem Mann übertragen hat, der für das Amt offenkundig keine besondere Erfahrung u. Eignung mitbrachte. Im selben Moment tauchten Molau u. Brinkmann bei der DVU auf.
44 Nikolaus Be // Jun 30, 2009 at 15:49
Schörner 37
“Deutschland hat, das ist den wenigsten bekannt, den 2. WK aufgrund des ungeheuren Verrats der Reaktionäre in der Generalität verloren.”
Ein ganz wichtiger Beitrag! Es gibt, vorsichtig gesagt, eine starke Indizienkette dafür, daß die militärische Niederlage kein Zufall war. Sie ist ebensowenig auf die angeblichen oder tatsächlichen Fehlentscheidungen Hitlers zurückzuführen, wobei in diesem Zusammenhang immer wieder kolportiert wird, Hitler habe den Krieg quasi allein geführt u. der Ausgang habe an “seinen Entscheidungen” gehangen. Die Führungsstrukturen im OKW/OKH u. die an sich leicht verständliche Tatsache, daß Hitler auf seine Mitarbeiter u. auf Informationen anderer zwingend angewiesen war wird komplett unterschlagen. Man ist auch immer sehr bemüht so zu tun, als sei jede Entscheidung u. jeder Befehl tatsächlich so wie angedacht umgesetzt worden. Dem Aspekt des militärischen Landesverrats kommt auch im Geschichtsrevisionismus nicht die Bedeutung zu, die er eigentlich haben müßte. Ohne die militärische Niederlage Deutschlands im 2. WK hätte es die territoriale Zerschlagung des Deutschen Reiches, die gewaltsame Unterbrechung seiner politischen Kontinuität u. die Gründung der BRD allerdings nie gegeben. Auch in jüngster Zeit sind Werke erschienen, die wenig Zweifel aufkommen lassen, daß es im 2. WK auf deutscher Seite nicht mit rechten Dingen zugegangen ist. Und, besonders interessant, der spätere Werdegang einiger der früheren Hauptbeteiligten, z.B. Hans Speidel oder Reinhard Gehlen, führt uns direkt in die frühe Geschichte der Bundesrepublik !
http://www.hohenrain.de/grabertverlag/product_info.php?products_id=200
und
http://militaria-buchversand.de/product_info.php?info=p147_HANS-MEISER–SO-WURDE-STALINGRAD-VERRATEN.html
45 sw // Jun 30, 2009 at 18:12
@ehemaliger DVU-ler /25/
Die NPD befand sich damals mit 2,2 % bei der Landtagswahl in BaWü auf einem Höhenflug und hätte mit dem Schwung locker bei der Europawahl Erfolg gehabt. Anstatt nun, wie jeder Annahm und hoffte, zur Europawahl anzutreten, wurde zugunsten des Millionärs Frey und seiner DVU darauf verzichtet.
Mussgnug und nicht zu vergessen Schützinger, ließen sich damals von Freys Imperium blenden. Ich höre es heute noch: Wer sind wir denn gegen die. Die haben riesige Büros und zig Angestellte usw. … Vor allem Schützinger bearbeitete die NPD-Basis massiv. Die Folgen sind bekannt. Die NPD baute so die DVU auf und war 3-4 Jahre später durch eben diesen Wahlverzicht zu Gunsten der DVU kurz vor der Auflösung. Schützinger verkrümelte sich zur Deutschen Liga …. und macht heute als NPD – Landesvorsitzender auf “was stört mich das Geschwätz von gestern”. Von den ganzen Geldern die damals aus dem angeblich sinkenden Schiff NPD “umgeleitet” wurden, möchte ich erst gar nicht anfangen zu reden.
46 Wesermann // Jul 1, 2009 at 6:49
Genau auf sowas wartet das System, dass sich die nationalen Kräfte nicht mehr einig sind.
47 Schörner // Jul 1, 2009 at 9:43
Nikolaus Be (#44)
danke für den Hinweis. Meiser kenne ich noch nicht.
Georgs Buch kenne ich und finde es atemberaubend gut.
Ich kann zum Themenkomplex Verrat an der Westfront dann noch dieses Buch sehr empfehlen:
http://www.ds-versand.de/product_info.php?info=p3878
Schmolke geht darin fast minutiös auf die Vorgänge in der Nacht der Invasion ein und es bereitet tlw. körperliche Qualen es zu lesen.
Deine Einschätzung der offiziösen Darstellung von Hitlers Enscheidungen teile ich uneingeschränkt.
Erst wenn man sich nämlich in das Thema oberste deutsche Führung UND Persönlichkeit Hitlers eingelesen hat, beginnt man zu erkennen, was für ein falsches Bild da konstruiert wurde.
Und da haben auch die deutschen Generäle mit ihren großen Namen ganz großen Anteil daran. Denn sie wußten, wie Hitler wirklich war, wie offen er für jedes Argument war und in welcher Art und Weise die Widerständler gelogen und sabotiert haben – und wie sie selbst dabei zugeschaut haben (Manstein oder Rommel).
Kann man sich woanders vorstellen, daß hohe Generäle es nicht melden, wenn sie von Saboteueren in den eigenen Reihen wissen?
Erst wenn man dieses ganze UNGLAUBLICHE Ausmaß des Verrats und der charakterlichen Verkommenheit beginnt zu erkennen, kann man erst verstehen, warum Hitler den Generälen nicht mehr trauen konnte – und, wie ungeheuer nachsichtig Hitler in Wahrheit war.
Es gab KEINE Säuberungswelle und Himmler mußte quasi hinterrücks seinen Polizeiapparat mühsam auf die Wehrmachtsführung ansetzen.
Und nichtmal im April ‘45 hat Hitler dann angeordnet, alle Verdächtiugen einzukassieren und zu liquidieren.
Er war frei von jedem Rachegefühl – aber er erkannte am Ende, was für ein Fehler es war, die SA politisch zu entmachten und nicht Röhm freie Hand zulassen und die Reaktion auszurotten – wie es Stalin ja klugerweise getan hat.
48 Enno // Jul 3, 2009 at 7:26
Die DVu im Größenwahn.Die haben nicht begriffen das man bei einem Pakt auch Pflichten hat.Da die DVu diese nicht einhielt hat Sie auch den Pakt gebrochen.
49 Julie // Jul 3, 2009 at 13:55
Mir stellt sich jetzt nur die Frage, wen soll man denn wählen? NPD oder DVU?
50 Adler // Jul 3, 2009 at 19:05
Nikolaus Be 43
Sehr guter Kommentar! Ich sehe das genauso, wie Sie! Es war ein absoluter Irrsinn von Frey, ausgerechnet zu Beginn des “Superwahljahres” den Parteivositz an “Glücksritter” wie Faust und Molau zu übertragen.wahrscheinlich wollten er und seine Millionärs-Familie aber wohl Kohle sparen…
51 VRIL // Jul 4, 2009 at 1:07
re : Schörner : Das Hauptproblem waren überambitionierte Führungskräfte ; Lindemann / Bismarck z.B : er funkt ohne Ende anstatt in die Unwetterfront zu fahren ; oder Dünkirchen : 320.000 Engländer konnten flüchten ; dann Göring , überfordert mit der Aufgabe, Stukas vs. Spitfire über England , völliger Irrsinn . Die Strahlbomber und Jäger wurden nicht konsequent entwickelt ( Arado E 555 ) ; man hätte mit wenigen U Booten ( später mit dem Walter Antrieb ) sehr viel erreichen können . Funkstille ( statt Enigma e post Geschwätzigkeit ) hätte vielen U Bootfahrern das Leben gerettet .
Der Teufel steckt im Detail . Minenfelder vor der us Küste und um England herum ( preiswert , effektiv ) hätten ausgereicht um zog zu besiegen . Der Angriff auf Russland ( wenigstens die Angriffstiefe ohne Ausrüstung ) war Irrsinn ) auch hier : 600 km im Sommer rein , Minen legen , Rückzug um 400 km . Die V 2 hätte bereits 1940 einsatzbereit ( also serienmäßig ) verfügbar sein können . Mussolini hätte ich nie unterstützt , nach Frankreich ( und 320.000 gefangenen Engländern ) hätte ich Schweden besetzt und die Ostsee mit Schlachtschiffen gesichert ; den Nordatlantik hätte man auch aus der Luft kontrollieren können ( zusätzlich mit zu den U-Booten ), setzt nat. 4 motorige Langstreckentorpedobomber voraus . Bomber mit “Kamerabomben” ( also Stratobomber ) Arado E 555 hätten jeden Konvoi vernichten können . Die militärtechnischen Konzepte waren teilweise einfach überholt ( Schlachtschiffe , Nachschub mit dem Pferdewagen ; ) ein einziger Sabotageakt gegen ein Ostküstenkraftwerk hätte die Schiffsproduktion in den usa für Monate stagnieren lassen ( Aufwand : 20 Freiwillige ) .
Todt hat Mio. Tonnen Beton direkt am Strand verbaut , völliger Quatsch , das Material hätte man für Hinterlandbunker besser verwendet bzw für Rommelspargel , preiswert und effektiv .
Dünkirchen war schon der entscheidende Fehler .Letztendlich hätte man viel früher den Roten Spanien überlassen müssen ( in der Folge wäre zwar das ganze Mittelmeer rot geworden, aber die Engländer hätten garantiert Gibraltar , Malta und Zypern verloren ; England wäre beschäftigt gewesen und 1949 hätten wir einen 40000 Bomber – Angriff gegen zog an der Ostküste fliegen können ( die nötige Entwicklungszeit für den Arado E 555 hätten wir gehabt . Zu viele kleine Geister .
52 Großmutters Rache // Jul 6, 2009 at 21:01
Mich wundert nur eines und zwar, weshalb Altermedia sich noch immer mit diesen Magen David Schwenkern befasst.
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