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Altermedia Deutschland - Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)

Ebenfalls außer der Reihe: Von Steck- und Offenen Briefen (26.06.06)

22:28 · Post your comment (7 Comments)

Am 21. Juni veröffentlichte die NPD-Schleswig-Holstein per Rundschreiben einen Steckbrief, in dem der frühere Parteivize von Lübeck, Reinhart Jahnke, beschuldigt wurde, ein Polizeispitzel zu sein. Hintergrund dieser Veröffentlichung waren allerdings wohl weniger überzeugende Tatsachen und handfeste Beweise, sondern nach unserem Dafürhalten mehr eine Art Revancheschlag für frühere Indiskretionen Jahnkes in der Affäre Förster. Dieser war vor einigen Wochen aus der NPD ausgeschlossen worden. Jahnke hatte sich zuvor sehr für Förster engagiert und dabei nicht vor heftigen Angriffen auf die Landesparteiführung in Schleswig-Holstein zurückgeschreckt. Dazu gehörte u. a. auch die Veröffentlichung von Material zur Verteidigung Försters, was man aus verständlichen Gründen in der Parteiführung ganz und gar nicht schätzte.

Normalerweise hatten wir keineswegs die Absicht, uns in diese Zwistigkeit einzumischen, sondern sie schlichtweg zu ignorieren, da wir aber inzwischen feststellen müssen, daß man lediglich den Rundbrief der NPD-Schleswig-Holstein veröffentlicht, nicht aber die darauf folgende Reaktion Jahnkes, fühlen wir uns veranlaßt, beide Dinge nebeneinander zu stellen. Soviel Gerechtigkeit sollte schließlich schon sein. Allerdings sei an dieser Stelle festgestellt, daß wir den Angriff der einen Seite wie die Verteidigung der anderen Seite für gleichermaßen unqualifiziert und von gegenseitigem Haß diktiert halten. Unser Fazit: Wie der eine heißt, so sieht der andere aus, aber mag sich jeder sein eigenes Bild machen.

Vorsicht, Polizeizuträger!

Jens Lütke

Liebe Kameraden,

aus gegebenem Anlaß muß leider dringend vor Reinhart Jahnke aus Lübeck, bis vor einiger Zeit NPD-Mitglied und stellvertretender Kreisvorsitzender in Lübeck, gewarnt werden.

Zur Vorgeschichte: Jahnke, der vorher und wohl auch jetzt noch auch in anderen „rechten“ Gruppierungen und Parteien, etwa der DVU und dem Bündnis Rechts, aktiv war, stieß im Jahre 2004 zur NPD in Schleswig-Holstein. 2005 wurde er zum stellvertretenden KV-Vorsitzenden von Lübeck gewählt. Im Januar 2006 kandidierte er vergeblich für praktisch sämtliche Posten im Landesvorstand der NPD. Nachdem er für keine Funktion eine Mehrheit erhielt, zettelte er eine Art Privatkrieg sowohl gegen den Landesvorstand, als auch gegen einige Mitglieder des Bundesvorstandes, das Landesschiedsgericht und den Vorstand des Kreisverbandes Lauenburg-Stormarn an. Für letzteres diente ihm ein ein Schiedsgerichtsverfahren, daß gegen den ehemaligen Vorsitzenden des Verbandes Lauenburg vom amtierenden Kreisvorstand angestrengt worden war. Im Laufe dieses Verfahrens fungierte er als Beisitzer des Beklagten und begann sofort, das Verfahren zu torpedieren und praktisch alle Beteiligten zu diskreditieren, indem er zum Beispiel interne Verfahrensunterlagen gezielt in die Öffentlichkeit gab, ohne Rücksicht auf beruflich gefährdete Kameraden, deren Namen, wie ihm mehrfach klargemacht wurde, in der Öffentlichkeit nichts zu suchen hatten.

Doch das sind Dinge, mit denen wir unsererseits normalerweise niemanden außerhalb der Partei behelligen würden, so wie der Landesvorstand bisher auch auf die vielfältigen persönlichen Beleidigungen des Herrn Jahnke nicht reagiert hat. Es hat sich jedoch jetzt herausgestellt, daß die Geltungssucht des Herrn Jahnke mit Attacken auf Schlammschlachtniveau nicht gestillt war. Anläßlich einer Zeugenvernehmung eines NPD-Funktionärs durch die Polizei stellte sich heraus: Reinhardt Jahnke hat offenbar sämtliche für ihn erreichbaren Unterlagen und Informationen über interne Vorgänge sowohl innerhalb der Partei als auch darüber hinaus dem Staatsschutz übergeben. Insbesondere handelt es sich um einen Teil der Finanzunterlagen, um die sich das oben erwähnte Schiedsgerichtsverfahren drehte. Die Unterlagen wurden einem NPD-Funktionär während dessen Vernehmung vorgeführt. Sie bestehen vornehmlich aus solchem Material, das für sich allein genommen „belastend“ gegen die NPD wirken kann, während „entlastende“ Unterlagen scheinbar bewußt weggelassen wurden. Die Polizei hat aber auch Informationen über personelle Zusammenhänge und sonstige Aktivitäten bekommen. Wie weit diese Informationen gehen, kann nur vermutet werden.

Da wir aber nun der Polizei natürlich nicht ungeprüft glauben, wurde Herr Jahnke umgehend telefonisch um Stellungnahme gebeten. Bereits nach dem ersten – durchaus freundlichen und unparteiischen – Versuch einer Erläuterung, um welchen Vorwurf es sich handelt, unterbrach Jahnke das Gespräch aprupt. In einer E-Post vom selben Tag beschwerte er sich dann bei einem anderen NPD-Funktionär, der gar nichts mit der Sache zu tun hatte, über den Anruf. Interessant an dieser E-Post ist, daß Jahnke darin behauptet, es sei „doch wohl bekannt, daß (…) die Staatsanwaltschaft im Herbst 2005 schon tätig wurde“. Da ist er allerdings der einzige, dem das bekannt war, und man fragt sich, woher er dieses Wissen hat. Schließlich war im Herbst 2005 von dem Ausschlußverfahren, daß den Stein ins Rollen brachte, noch nicht einmal die Rede.
Um sicher zu gehen, niemanden unberechtigt zu beschuldigen, wurde Jahnke dann noch einmal per E-Post sachlich und nüchtern aufgefordert, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen. Seine an diverse Faxe eines Jürgen Schön erinnernde Antwort bestand aus dem Satz: „wer böses spricht von mir und den meinen, gehe nach Hause, betrachte die seinen!“

Fazit: Es muß davon ausgegangen werden, daß sämtliche Informationen, die Jahnke besaß, sowohl aus der Partei als auch aus parteifreien Zusammenhängen, insbesondere auch aus dem Kreisverband und der Kameradschaft in Lübeck, an die Polizei gegangen sind. Da Jahnke mindestens bis vor kurzer Zeit in intensivem Kontakt mit Heino Förster stand, gilt dies ebenfalls für sämtliche Informationen, die Förster bekannt waren. Ob der Kontakt weiterhin besteht und somit hier weiter unnötig Internas abfließen, ist nicht bekannt. Herr Förster bestreitet dies, es ist jedoch höchstwahrscheinlich, daß zumindest über eine dritte Person, Norbert Hinz, ebenfalls ein bei uns hinlänglich bekannter Provokateur, Informationen von ihm an Jahnke gehen.

Ob Jahnke nun vom Staatsschutz bezahlt und/oder unter Druck gesetzt wurde, oder ob er tatsächlich nur aus krankhafter Geltungssucht zum Polizeispitzel wurde, kann nicht mit letzter Sicherheit gesagt werden. Fakt ist jedoch: Spitzel ist Spitzel, und durch sein Verhalten hat sich Jahnke als Mitkämpfer für die nationale Sache so oder so disqualifiziert.

Es ist davon auszugehen, daß er, wie bereits geschehen, über „offene Briefe“, anonyme Halbwahrheiten, Lügen und Unterstellungen im Weltnetz, oder über einen sogenannten „Pressedienst“, den er eigens zu diesem Zweck erfunden hat, auch in Zukunft versucht, nationale Aktivisten und NPD-Funktionäre zu diskreditieren. Wir werden auf dieses Niveau jedoch nicht herabsteigen. Wer also Jahnkes Pamphlete in der nächsten Zeit noch in die Finger bekommt, bedenke bitte: Sie stammen von einem Staatsschutz-Zuträger, dessen Auftrag das Schüren von Streit und Unruhe zu sein scheint.

Jens Lütke

Reinhart Jahnke

Offener Brief nach dem NPD-Steckbrief vom 22. Juni 2006

Sehr geehrter Herr Schäfer,

wie war das doch mit dem Wehklagen über die Rufmorde der Antifa an NPD-Leuten? Und nun meinen Leute aus dem Landesvorstand, mich mit dem Hetzartikel bloß stellen zu müssen?

Ganz so dumm hatte ich Sie als Gauleiter doch nicht eingeschätzt und zudem noch so hilflos ggü Ihren beiden „nationalen Sozialisten“ Lütke und Lemke, daß Sie so etwas veröffentlichen lassen.

Das wissen Sie und Lütke doch zu genau, daß es Ihr „Triumvirat“ Glienke, Oelke und Kretschmar im Lauenburgischen war, welches im Herbst den Ausschlußantrag mit den nicht geprüften Finanzunterlagen gg Förster an die Landesleitung und das Schiedsgericht weitergab. Und so viel von der Strafermittlung kennen doch auch Sie, daß bei einem Anfangsverdacht die Staatsanwaltschaft gehalten ist, einzuschreiten. Und glauben Sie wirklich, das 5. K in Lübeck würde einen Informanten gerade in einem Verfahren gg die NPD preisgeben? Wer hatte seit dem Herbst schon alles gequatscht! Ich bekam den Antrag mit den Unterlagen erst 2 Wochen vor der 1. Verhandlung am 2. März durch den Schiedsobmann RA Bangert zugestellt, womit die ganze aufgestellte Zeitrechnung in sich zusammenfällt.

Ganz schlimm ist, daß Sie anonymen Schreiberlingen im Bremerforum mit den Namen Rechterhammer, Blondie etc. so gerne Ihren Glauben schenken. Was sind das für Kreaturen, die zu feige sind, ihre Identität zu offenbaren! Deutsche haben in solchen Angelegenheiten das Visier hochgeklappt! Erstaunlich ist deren Detailwissen in Bereichen schon, doch wenn nun am 21. Juni selbst Lemke und Wulf angegriffen werden, dann solllte man so nicht verfahren. Ist Ihr Vertreter Lemke in seiner Ehre derart gekränkt ob der Anwürfe von „Rechterhammer“? Ist Lütke ob meiner Antwort auf seine Unverschämtheit per E-Post beleidigt? Die Wilster-Gauleitung sollte wirklich zuerst die ihren betrachten, bevor sie mich mit Dreck bewirft! Thomas Wulf unterscheidet sich da ganz erheblich – er läßt sich auf derartiges, niedriges Niveau nicht ein.

Gehören Sie auch zu denen, die immer so gerne Reaktionen ggü Ausgeschiedenen, Andersdenkenden im übertragenen Sinne nach dem Schema der Vorgänge des 30. Juni 1934 herbeisehnen? Doch wohl lieber nicht. Und die Methode „Haltet den Dieb“ paßt leider zu den von Ihnen zu befürchtenden Sanktionen. Darum drauf auf Jahnke?

Pfeifen Sie also Ihre beiden „Zauberlehrlinge“ zurück, bevor es zu einem Unglück kommt, das dann allein auf Ihre Partei zurückfällt. So etwas kann die NPD nicht zur Landtagswahl in MV gebrauchen.

Zum Abschluß noch 2 Empfehlungen: Fast 60 Beiträge sind von mir auch heute noch unter NPD-Lübeck Aktuelles im Netz: Die sollten Sie ganz schnell löschen lassen! Und es steht immer noch die Reisekostenerstattung über 30 € zur 1. Verhandlung am 2. März in Brokenlande aus – das Geld sollten Sie auch besser baldmöglichst überweisen. Solchen Peinlichkeiten sollten Sie als Geschäftsmann aus dem Wege gehen.

Und erklären Sie doch bitte Lütke und Lemke den lateinischen Spruch „ Sic tacuisses….!“

Mit heimattreuen Grüßen
Reinhart Jahnke

Siehe auch
Altermedia 03.03.06

Altermedia 23.02.06

Quelle: Störtebeker-Netz 26.06.06

Tags: Allgemeines

7 responses so far ↓

  • 1 Verschwörer // Jun 26, 2006 at 23:14

    Auf stoertebeker.net wurden ja auch gute, lesenswerte Beiträge von Reinhart Jahnke veröffentlicht, die ich immer gerne gelesen habe.

    Die Antwort auf den sog. Steckbrief ist aber weder gelungen noch ausreichend. Dazu sollte Kamerad Jahnke unbedingt noch einmal in qualifizierter Weise Stellung nehmen. Hier wäre der geeignete Ort.

  • 2 Uwe Glienke // Jun 27, 2006 at 8:34

    Zitat:

    ´´Ich bekam den Antrag mit den Unterlagen erst 2 Wochen vor der 1. Verhandlung am 2 März durch den RA Bangert zugestellt,womit die ganze Zeitrechnung zusammenfällt.´´

    Soweit Herr Jahnke

    Nun stellt sich mir als Betroffner (Antragsteller) die berechtigte Frage,wie konnte denn der Beitrag-na ich nenne es mal
    “Verteidigung“bereits am 23.02.06. hier erscheinen??
    Und der Urheber ist doch unstrittig der Herr Jahnke-oder wird auch das von selbigen bestritten??

  • 3 Uwe Glienke // Jun 27, 2006 at 9:03

    Und noch einer von mir,wer in den letzten Wochen das Geschehen,die Veröffentlichungen um den Herrn Jahnke aufmerksam beobachtet hat,dem sollte aufgefallen sein,daß er nur noch um sich schlägt.Ihm geht es schon lange nicht mehr umSchäfer,Stawitz,Lüdke,Lemke,Glienke,Öelke,Schwerdt…Bangert.Er bringt alles und jeden mit Namen und Adresse in die Öffentlichkeit.
    Er hat der NPD aus Geltungssucht den Kampf
    angesagt. Anders ist sein Verhalten doch kaum noch zuerklären.Ich glaube auch seine Äußerung in Richtung Meck.-Pomm. ist so zuwerten.
    Sollte hier vieleicht doch verletzte Eitelkeit des Hernn Jahnke bezüglich des Ausgang der letzten Landesvorstandswahlen sein??
    Auch ich wäre ihm dankbar,wenn er wie Verschwörer schon bemerkt hat,sich qualifiziert in der Angelegenheit bezüglich seiner Antwort auf den Steckbrief aüßern würde.
    Bedingt durch sein Verhalten sind meiner Meinung nach berechtigte Zweifel an seiner Person doch sicher angebracht.Ein Anfangsverdacht in Richtung Polizeispitzel ist doch sicher gegeben.
    Na Herr Jahnke,mal los!

  • 4 Verschwörer // Jul 1, 2006 at 0:17

    @ Kamerad Jahnke

    Goldene Brücken sollte man nutzen. Läßt man sie ungenutzt, kommen oft auch keine silbernen Brücken mehr, sondern gar keine.

  • 5 Uwe Glienke // Jul 3, 2006 at 13:21

    Der Verschwörer richtet seinen Hinweis noch an den Kameraden Jahnke, vieleicht sollte man den Herrn Jahnke langsam als den sehen,der er ist.

    Es sei mir ein Verweis ins Bremenforum erlaubt,dort geht es inzwischen deutlich zur Sache-auch was den Herrn Jahnke betrifft.

  • 6 Uwe Glienke // Jul 9, 2006 at 18:08

    Nun hat der Herr Jahnke eine Brücke betreten.
    Ja, Verschwörer,er hat es getan.
    Die Art und Weise ist aus meiner Sicht sehr bezeichnend für seine Person. Er droht mit rechtlichen Schritten gegen Lüdke und Lemke als Verfasser und Vertreiber.Auch uns hat er diese rechtlichen Schritte angekündigt.
    auch wir haben auf der Seite NPD-Lauenburg seinen Steckbrief veröffentlicht.

  • 7 Verschwörer // Jul 11, 2006 at 23:58

    @ Uwe Glienke

    Ich habe auf Deinen Hinweis noch mal ins Bremer Forum geschaut. Die Brücke, die Herr Jahnke jetzt betreten hat, führt wohl an ein anderes Ufer.

    Der \”Steckbrief\” mit der klaren Aussage \”Wer Staats- und Antifaarbeit macht, muß auch so behandelt werden:
    Kurzer Prozeß für Jahnke und Seinesgleichen!\”
    steht übrigens noch bei freier-widerstand.net - einer Seite, der man wohl kaum besondere NPD-Nähe unterstellen kann.

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