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Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)


Ein anderes Gesicht – oder doch nur die ewig gleiche Visage? (01.10.08)

October 1st, 2008 · Post your comment (10 Comments)

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Stralsund / Vorpommern: Wie in den vergangenen Tagen bereits mehrfach berichtet, findet am 3. Oktober in Stralsund eine Demonstration der NPD statt. Motto der Veranstaltung, die im Gegensatz zu früheren Demonstrationen nicht vom örtlichen Kreisverband, sondern direkt vom NPD-Landesverband angemeldet wurde, ist: „Sozial geht nur national! Nationaler Sozialismus statt Globalisierung!“

Etablierte Parteien und linke Krawallgruppierungen halten unter der Fassade eines sogenannten „Bündnisses gegen Rechts“ und mit augenscheinlichem Mangel an Deutschkenntnissen unter der Parole „No Nazis, Stralsund stellt sich quer“. Um entsprechend Masse zeigen zu können, veranstaltet man wie bei Aktionen dieser Art gewohnt, ein sogenanntes „Bürgerfest“, hofft man doch mit Bier und Bockwurst der Gegenseite mögliches Publikum abjagen zu können.
Einer der Wortführer der Anti-NPD-Veranstaltung ist der Stralsunder Gewerkschaftsboss Volker Schulz, der mit seinem Spektakel zeigen möchte, dass es Menschen gibt, die anders denken“. Dagegen wäre von der Sache her durchaus nichts einzuwenden, wenn nicht gerade diese Menschen nicht die Angewohnheit hätten, ihrem Denken eine Art Monopolstellung einräumen zu wollen.

Dies kommt zum Beispiel in einer kleinen Anfrage der CDU-Bürgerschaftsfraktion zum Ausdruck, die diese gestern an den Präsidenten der Bürgerschaft richtete und in der man sich darüber mokierte, weshalb die Stadtverwaltung den u. a. auch durch die Innenstadt Stralsunds führenden Marsch nicht verhindert hat. Dieser, so die CDU-Fraktion, bedeute einen Imageverlust der Stadt und wäre „bei ein bisschen mehr Engagement und in Zusammenarbeit mit den demokratischen Parteien“ zu verhindern gewesen. Rhetorisch fragt man außerdem: „Warum gab es hier wieder einmal nicht die so oft eingeforderte Zusammenarbeit?“

An dieser Stelle fragt man sich einmal mehr, was hier mehr überwiegt, dummdreiste Frechheit oder die Heuchelei mit der man förmlich die Stadtverwaltung förmlich erpresst, sich nicht an geltendes Recht und Gesetz zu halten. Es sollte an dieser Stelle daher einmal deutlich ausgesprochen werden, dass wenn es etwas gibt, was das Ansehen Stralsunds schädigt, es nicht die Demonstration einer in der Stadtpolitik absolut keine Rolle spielenden Partei ist, die sich in Ermangelung ernstzunehmender kommunalpolitische Aktivitäten durch äußerliche Lärmveranstaltungen etwas Aufmerksamkeit erhofft, sondern das Rudel Backpfeifengesichter im Stralsunder Rathaus, dass sich Bürgerschaftsabgeordnete nennt und glaubt, die Demokatie erfunden und für sich gepachtet zu haben. Eine Truppe von im Grunde nichtsnutzigen Phraseuren, die sich in ihrer Arroganz für besser als alle Anderen hält, tatsächlich aber nur ein Auswurf provinzieller Gehässigkeit und Beschränktheit ist, denen es nur um Selbstdarstellung und Bürgerabzocke geht.

Tatsächlich gab es in Stralsund seit 1998 schon zahlreiche NPD-Demonstrationen sowie auch andere öffentliche Veranstaltungen, ohne dass das Ansehen der Stadt dadurch Schaden genommen hätte. Wenn es dabei etwas gegeben hat, das Schaden genommen hat, dann allenfalls ihr eigenes Ansehen, gingen dabei vorkommende Gewaltexzesse nachweislich immer nur von der Seite aus, mit der CDU & Co. in einer Front marschieren wollen. Es ist anzunehmen, dass dies auch am 3. Oktober nicht anders sein wird. Die Stadtverwaltung zeigte daher unseres Erachtens durchaus echte Zivilcourage, als sie auf die stichelnde Anfrage der vom früheren SED-Bezirksorgans zur unabhängigen Tageszeitung gewandelten OSTSEE-ZEITUNG, ob man denn etwas unternehme, um die NPD-Demo zu verhindern, entgegnen ließ: „Dazu gibt es bisher keinen Anlaß.“

Maulheld Jens Knoop: “Rassismus, Antisemitismus und andere rechtsextreme Sachen haben in der heutigen Gesellschaft nichts mehr zu suchen.“

Neben den reifen und überreichen Semestern des Bündnisses gegen Rechts, die am 3. Oktober am Stralsunder Fischmarkt „Gesicht“ zeigen wollen, hat auch die PDS-nahe Jugendorganisation „solid“ ihren Auftritt. Sie will bereits am Vormittag um 9:30 Uhr von der Brunnenaue aus in Richtung „Bürgerfest“ marschieren. Zulauf erhofft man sich in Ermangelung eigener vorzeigbarer Kräfte vornehmlich von außerhalb, speziell aus Rostock und Greifswald. Diese hatten sich bei Demonstrationen der Vergangenheit zuweilen durchaus als gewalttätig gezeigt. Distanzierungen von Seiten demokratischer Parteien gab in diesem Zusammenhang freilich nicht. „solid“-Sprecher Jens Knoop (18) kündigte schon mal an: „Rassismus, Antisemitismus und andere rechtsextreme Sachen haben in der heutigen Gesellschaft nichts mehr zu suchen“ und dass er und seinesgleichen sich dafür in der Öffentlichkeit stark machen wollen.

Vielleicht sollte man diesem Juniorgenossen ein paar Tempotaschentücher zukommen lassen, damit er einmal was gegen die Feuchtigkeit hinter seinen Ohren unternehmen kann. So dürfte er sich im Laufe seines Lebens gewiß noch wundern, was in dieser Gesellschaft noch alles was zu suchen hat und zwar ohne erst beim Genossen Knoop um Erlaubnis zu bitten. Und das nicht nur am 3. Oktober und ganz gewiß nicht nur in Stralsund.

Siehe auch
http://www.keine-chance-den-geschichtsrevisionisten.tk/

Altermedia 29.09.08

Altermedia 21.09.08

Ostsee-Zeitung Stralsund 01.10.08



Tags: Allgemeines · Parole Spaß

10 responses so far ↓

  • 1 Ali Dönerbude // Oct 2, 2008 at 6:37

    “…hofft man doch mit Bier und Bockwurst der Gegenseite mögliches Publikum abjagen zu können…”

    Deutsche Bockwürste gegen rechts.
    Schaut man sich die wanstigen Typen an, so ist das allerdings eine freche Beleidigung aller, selbst aufgeplatzter, Bockwürste.

  • 2 Zilles Bericht aus dem Zeckenmilljöh // Oct 2, 2008 at 9:11

    “Etablierte Parteien und linke Krawallgruppierungen halten unter der Fassade eines sogenannten „Bündnisses gegen Rechts“ und mit augenscheinlichem Mangel an Deutschkenntnissen unter der Parole „No Nazis, Stralsund stellt sich quer“. ”

    Mangelnde Deutschkenntnisse, insbesondere in der Grammatik und im Satzbau muss man den Autor dieses Artikels bescheinigen. Schon einmal was von Korrekturlesen gehört, liebe Redaktion? (und jetzt sucht mal ordentlich nach Rechtschreibfehlern in meinem Text :-) )*

    Schenkt Nationalen Rechtschreib- und Grammatikduden! Weihnachten steht vor der Tür!

    Nationale Abgeordnete : Spendet Eure unerwünschten Diätenerhöhungen! Investiert in nationale Bildung!
    (Banken kommen und gehen, Bildung bleibt bestehen)

    * Wieso sollte die Redaktion Gleiches mit Gleichem vergelten? Für wie kleingeistig hältst Du die Altermedia-Mannschaft? – die Küchenfee

  • 3 Runen raunen richtig Rat! // Oct 2, 2008 at 9:29

    2 – Zilles Bericht aus dem Zeckenmilljöh

    “Mangelnde Deutschkenntnisse, insbesondere in der Grammatik und im Satzbau muss man den Autor dieses Artikels bescheinigen.”

    Lieber ein aufrechter Deutscher mit mangelnden Rechtschreibkenntnissen, als ein rabulistischer Jude, der seine Hetze in bester Schreibweise absondert und dann von einigen Dumpfbacken zum “Literaten” hochstilisiert wird.

  • 4 Alster // Oct 2, 2008 at 9:32

    Darf ich auf die Küchenfeefrage antwort? Für so ziemlich.
    Ansonsten wäre sie (die Küchenfee) nicht auf die Idee gekommen, davon auszugehen, das daß bürgerliche Bündnis mit Bier und Bockwurst versuchen würde, auch nur einen der zu erwartenden 120 Nazis von ihrer Veranstaltung zu locken. Aber damit habt ihr euch ja auch schon die Begründung für die gering ausfallende Teilnahme geliefert.
    Kleingeistig, das trifft es!

  • 5 Alster // Oct 2, 2008 at 9:38

    @Rune:
    Wer bei Ihnen nicht alles Jude ist!
    Und nur weil Sie den Autoren für einen Deutschen halten, ist er es noch lange nicht.
    Aber damit haben Sie und die Ihrigen eh und je schon Probleme gehabt.
    Deutscher ist in Ihren Augen, nur der, der Ihnen gefällt, auch wenn Sie Ihn nicht mal kennen; hauptsache Legastheniker!

  • 6 Runen raunen richtig Rat! // Oct 2, 2008 at 10:00

    @Alster

    Die erste Zeile Ihres Beitrages (4) erklärt vielleicht Ihre Bemerkung mir gegenüber? Konfus mit Konfuzius oder geistigem KungFu verwechselt? Oder wollen Sie mir auf diese Weise “signalisieren”, ein Deutscher sein zu wollen? “Deutschsein” ist mehr als die Rechtschreibung zu beherrschen.

    Davon abgesehen: Ich habe eine allgemeine Feststellung getroffen, die meine Meinung widerspiegelt. Was Sie daraus basteln – und besonders die Fixierung meiner Bemerkung ausschließlich auf den Artikelschreiber (oder Schreiberin) – gibt bestenfalls über Ihre eigenen Vorurteile Auskunft.

    Sie übersehen dabei einiges. Beispielsweise, daß die “Umerziehung” Deutsche betrifft, Juden haben ihre eigenen Schulen und vor allem Schulungen. Außerdem, ist es nicht allgemein “beklagter” Umstand, daß gerade dieses Völkchen sich geschliffenster Rhethorik zu bedienen weiß, während der deutsche Schüler sich mit Schlechtschreibregeln und Leerkräften statt Lehrern auseinanderzusetzen hat?

    Und offensichtlich haben Sie keinen Schimmer, was ein Legastheniker ist.

  • 7 Zilles Bericht aus dem Zeckenmilljöh // Oct 2, 2008 at 20:50

    Liebe Küchenfee,

    wie könnte ich jemanden für kleingeistig halten, der sich über Parolen wie „No Nazis, Stralsund stellt sich quer“ mokiert?
    Oder jemanden, der linke Gruppierungen im Bausch und Bogen als “Krawallgruppen” bezeichnet?

    Sie verkennen völlig meine Absichten. Ich habe Ihnen ( und den geneigten Lesern) lediglich die Möglichkeit bieten wollen, Ihre Rechtschreibkenntnisse zu testen. Sie wissen doch: ich engagiere mich jederzeit für die Hebung des nationalen Bildungsniveaus. Schließlich wollen wir doch nicht, dass der Homo grammaticus wieder zuschlägt, nicht wahr, holdeste aller Küchenfeen?

    http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2093:hommo-grammticus-schlaegt-wieder-zu-mit-der-qblackbloxq-in-den-qfinanziellen-urinq&catid=117:satire&Itemid=435

    Mir ist weiterhin aufgefallen, dass offensichtlich der nationale Vorrat an Satzzeichen, insbesondere an Kommas, stark reduziert wurde. Selbstlos, wie Gutmenschen und Zecken nun einmal sind, möchte ich meine Vorräte mit Ihnen teilen. Hier deshalb ein paar Satzzeichen, zur Verwendung nach den allgemein üblichen Regeln:
    ,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,
    ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..
    !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!???????????????????????????!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!??????????????????????????????????????????????????!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    http://de.youtube.com/watch?v=N7L02tCNi0I

    Wir möchten doch nicht, dass die Satzzeichenpolizei wieder zuschlägt?

    http://de.youtube.com/watch?v=sCHN3YPZv1g

  • 8 Zilles Bericht aus dem Zeckenmilljöh // Oct 2, 2008 at 20:54

    Alster

    “Darf ich auf die Küchenfeefrage antworten?”

    Aber selbstverständlich , ich will das Vergnügen doch nicht nur für mich alleine haben ;-)

  • 9 Zilles Bericht aus dem Zeckenmilljöh // Oct 2, 2008 at 22:41

    Runen raunen falschen Rat!

    Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen. Wer die deutsche Sprache nicht beherrscht, soll sich nicht über Fehler anderer mokieren. Das könnte sonst ziemlich lächerlich werden.

  • 10 Judge // Oct 3, 2008 at 19:30

    Der gute Volker Schulz ist wohl bisher zu kurz gekommen . Gewerkschaftsfunktionäre sind doch eher für das Füllen ihrer Taschen gut . Der arme Mann bringt das anscheinend noch nicht und muß sich deshalb mit Gutmenschentum in den Vordergrund bringen .
    Aber als Gewerkschaftfunktionär wird er bald lernen , wie man die Kohlen auf sein Konto bringt.

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