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Ein neuer Faschismus – eine Kolumne von Jürgen Schwab (08.10.07)

October 8th, 2007 · Post your comment (80 Comments)

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Seit dem 8. Mai 1945, dem Ende des Zweiten Weltkriegs, wird in der Welt, vor allem in Europa, noch mehr in Deutschland, viel wirres Zeug über „Faschismus“ geredet und geschrieben. Davon abgesehen, daß in der Regel nicht zwischen dem deutschen NS und dem italienischen „Faschismus“ und ähnlichen historischen Modellen (Frankreich, Rumänien, Spanien, Ungarn usw.) unterschieden wird, so sucht sich heute jeder linke Gutmensch seinen „Faschisten“, auf den er öffentlichkeitswirksam mit dem Finger zeigen kann.

Im Herrschaftsbereich des Kapitalismus konkurrieren zwei Theorien um die Deutungshoheit über die Geschichtspolitik: zum einen die Anti-Totalitarismus-Theorie, die im Spektrum zwischen FDP, CDU/CSU und „Junge Freiheit“ angesiedelt ist, und die behauptet, daß das menschlich Böse am rechten und (!) am linken Rand des politischen Koordinatensystems angesiedelt sei; wohingegen die liberal-kapitalistische „Mitte“ – von Guido Westerwelle bis Dieter Stein – alleine für das menschlich Gute stehe – also für Frieden, Freiheit, Demokratie, Toleranz und Wohlstand für alle. Mit dieser Sicht der Dinge konkurriert in der BRD wie in allen westlichen Systemen die Antifa-Theorie, die behauptet, alles was rechts stünde, sei böse, nur die Linken verträten das Gute. Je nach dem, ob wir in einem Bundesland oder der Bundesregierung eine schwarz-gelbe oder eine rot-grüne bzw. rot-rote Mehrheit haben, werden die Politologen und Projekte des einen oder anderen Bereiches mit Steuergeldern üppig finanziert.

Für einen Nationalisten ist es selbstverständlich, daß man beide Theorien ablehnt, für rechte Möchtegern-Steigbügelhalter des Kapitals, wie von der „Jungen Freiheit“ oder „Pro Köln“, ist es klar, daß man die Anti-Totalitarismus-Theorie befürwortet, daß also Gerd Honsik (rechts) und Christian Klar (links) beidermaßen im Gefängnis zu sitzen haben. Und auch der Ex-Neonazi Heinz Christian Strache (FPÖ) erweckt den Eindruck, daß es völlig normal sei, daß Honsik im „Häfn“ sitzt. Für die linke Antifa ist es ebenso selbstverständlich, daß alles, was patriotischer ist als Angela Merkel, im Gulag landen soll. Die Methoden dort unterscheiden sich freilich kaum vom KZ, nur daß die Begründung, warum man einzusitzen hat (Zugehörigkeit zur „falschen“ Klasse, Rasse, Ideologie) variieren kann. Was viele aus den Reihen der Antifa noch gar nicht aufgefallen zu sein scheint – nur wenige wie Jürgen Elsässer, Werner Pirker und Robert Kurz seien hier ausgenommen –, ist der Umstand, daß sich in der BRD und im Westen allgemein ein völlig neuer Typus von Faschismus zu bilden beginnt, der von der Methode her durchaus faschistoid ist, aber in seinen Zielsetzungen mit dem NS-System überhaupt nichts mehr gemein hat. Wir sollten hier also ganz genau einerseits zwischen faschistisch totalitärer Methode und andererseits der Zielsetzung des NS-Systems von 1933-1945 und des heutigen NW – nationalstaatliche Souveränität und völkische Homogentität – und dem heutigen Ziel des neuen herrschenden Faschismus zu unterscheiden wissen. Wer dies nicht tut – ob von links oder rechts –, der landet konsequenterweise in den Armen der Bourgeoisie.

Das Ziel des historischen NS-Systems war zuallererst die nationalstaatliche Souveränität und die völkische Homogenität – die Methoden der Umsetzung wären ein eigenes Thema –, als zweites die Zerschlagung des Bolschewismus und somit die Rettung des bürgerlichen Eigentums an Grund und Boden und an den Produktionsmitteln. Insofern richtete sich der historische NS gegen das Versailler Diktat, gegen den Einfluß von vor allem zugewanderten „Ostjuden“, wie es hieß, und gegen das Aufkommen der marxistischen KPD. Der heutige Faschismus hingegen, der sich am Horizont abzuzeichnen beginnt, hat mit dem ersten Ziel (nationalstaatliche Souveränität und völkische Homogentität) überhaupt nichts mehr gemein – da sich nach 1945 das Weltkapital längst transnational von den Nationalstaaten emanzipiert hat und die nationalen Arbeitsmärkte gegeneinander auszuspielen weiß –; ihm, dem neuen Faschismus, geht es nur noch um das zweite Ziel, das bereits der marxistische Theoretiker Georgi Dimitrow (1882-1949) zu formulieren wußte. Faschismus ist demnach „die offene terroristische Diktatur der reaktionärsten, am meisten chauvinistischen, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals.“ Dieser Satz ist heute aktueller denn je. Ebenso aktuell ist der Satz von Karl Marx, daß für die Bourgeoisie der „Staat“ nur die Aufgabe habe, als „ideeller Gesamtkapitalist“ zu fungieren, letztendlich das Privateigentum der Bonzen an den Produktionsmitteln zu schützen.

Aber schauen wir uns die neuen Faschisten etwas genauer an. Zunächst einmal bildet das transnationale Großkapital – mit seinem Personal an Funktionären in Vorständen und Aufsichtsräten sowie die Kapitaleigner und ihre PR-Agenturen und „politischen“ und journalistischen Erfüllungsgehilfen – den Rumpf und den Kopf dieses neuen faschistischen Monsters. Die Menschen werden von dessen PR-Agenten nicht mehr nach der Rasse sortiert – wie noch bei Hitler –, sondern nach wie vor nach der Klassenangehörigkeit – die liberale „Gleichheit“ ist keinesfalls materiell gemeint! – und nach der Zugehörigkeit zum jeweiligen Kulturkreis. Das ist nun ein neuer „imperialer Rassismus“, wie dies die beiden linken Autoren Michael Hardt und Antonio Negri in ihrem Buch „Empire. Die neue Weltordnung“ (2000) konstatieren, wobei der Begriff „Rassismus“ aus meiner Sicht etwas irreführend ist, da sich die dahinter steckende kapitalistische Ideologie nicht auf die biologische „Rasse“, sondern auf die „Zivilisation“, nämlich die des Westens, stützt. Dieser westlichen Zivilisation kann ein gelbrassiger Japaner genauso angehören wie ein nordischer Schwede und ein schwarzer Börsenjunkie aus Süd-Afrika. Es geht hierbei also um die „richtigen“ westlichen Verhaltensweisen und nicht um die Hautfarbe. Wer englisch spricht und Adam Smith verinnerlicht hat, gehört dazu – die anderen setzen sich der Gefahr aus, als Feinde bekämpft zu werden. Sie landen dann im VS-Bericht oder auf Guantanamo.

In den USA formiert sich der neue Faschismus seit dem 11. September 2001, als George W. Bush die Parole ausgab: „Seid ihr für uns oder gegen uns?“ Seitdem verschwanden in den „antirassistischen“ USA viele Staatsbürger muslimischen Glaubens in Gefängnissen – in den meisten Fällen ohne Beweise für die Beteiligung an eventuellen terroristischen Straftaten. Ist der neue Faschismus nur „Social fiction?“ – fragt der Nationalmarxist Jürgen Elsässer in „Junge Welt“ (26.09.2007): „Wie weit sind die westlichen Staaten von dieser Antiutopie entfernt? Während des Präsidentschaftswahlkampfes im Oktober 2000 witzelte George W. Bush: ‚Wenn wir in einer Diktatur leben würden, wäre es viel einfacher, jedenfalls solange ich Diktator wäre.‘ Lediglich ein schlechter Scherz? Selbst dem früheren Präsidentenberater John Dean ist es nicht ganz wohl: ‚Ich bin besorgt, weil ein proto-faschistisches Verhalten zu erkennen ist, ein Verhalten mit faschistischen Grundmustern. – Sind wir deswegen also auf dem Weg in den Faschismus? – Nein. Aber wir sind davon nicht weit entfernt. – Menschen, die davon etwas verstehen, sagen, daß der Faschismus bei uns mit einem lächelnden Antlitz auftritt und uns dazu bewegt, dort freiwillig Rechte aufzugeben, wo wir vielleicht einmal sagen werden: ‚Hätten wir das doch nie getan!‘“

In Frankreich steht Nicolas Sarkozy an der Spitze, in der BRD hat sich Wolfgang Schäuble (CDU) zum Wortführer dieser neuen faschistischen Bewegung emporgeschwungen. Unter seiner Regie entsteht – nach Elsässer zu urteilen – „nach dem Vorbild der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) eine Geheime Datenpolizei (Gedapo)“. Schäuble wird sekundiert von den Arbeitgeberverbänden (Dieter Hundt & Co.), DGB-Funktionären, die vom Kapital geschmiert sind, von linken Antideutschen und von den oben schon erwähnten rechten Möchtegern-Sheriffs des Kapitals, wie von der „Jungen Freiheit“ und „Pro Köln“, wobei letztere Organisation bereits dem Zionisten Ralph Giordano ein Bündnisangebot im Kampf gegen die Islamisten unterbreitet hat. Ganz davon abgesehen, daß sich Pro-Köln-Bündnispartner Vlaams Belang schon zu Vlaams-Block-Zeiten mit den belgischen Zionisten arrangiert hatte, was dann durch ein Organisationsverbot „belohnt“ wurde. Aber der rechte Bürger läßt sich nun einmal gerne vom Zionisten demütigen. Ihm reicht es schon, wenn Charlotte Knobloch anläßlich der Fußball-WM im eigenen Land ihre Absolution für einen systemimmanenten „Patriotismus“ erteilt, der sich auch gut in den „Standort Deutschland-Patriotismus“ der Kapitalistenklasse der BRD einfügen läßt. Das heißt, die deutschen Fußballfans dürfen dann im eigenen Land schwarzrotgoldene Fähnchen „Made in China“ schwenken. Und derweil selektiert Dieter Hundt die „Zuwanderer“ nach „ausländischen Fachkräften“ und ungebildetem „Schrott“. Die Selektion erfolgt also nicht nach Volks- oder Rassenzugehörigkeit, sondern nach der Verwertbarkeit für den kapitalistischen Arbeitsmarkt, der keine Grenzen kennt.

Die rechtspatriotischen Bürger, die unter allen Umständen im kapitalistisch-amerikanistisch-zionistischen System ankommen möchten, geben sich zwar sonst gerne „nationalliberal“, wenn es aber um die Abschaffung von bürgerlichen Grundrechten zur Abwehr von Islamisten, linken Antiimperialisten und Nationalrevolutionären geht, ist man schon sehr tolerant. Vor allem möchten sich diese im schlechten Sinne reaktionären Kreise – so habe ich den Eindruck – als eine neue „Sturmabteilung“ anbieten. Das heißt natürlich nicht, daß sich Wolfgang Schäuble, Udo Ulfkotte, Manfred Rouhs und Markus Beisicht an deutschen „Extremisten“ und islamischen „Fundamentalisten“ selbst die Hände schmutzig machen möchten, aber es ist für mich sehr wohl denkbar, daß demnächst aus diesen Reihen der Vorschlag kommt, faschistische „Bürgerwehren“ – also eine neue SA – in Städten wie Köln aufzustellen, um Islamisten und deutschen Extremisten, die sich nicht in die WWG (Westliche Wertegemeinschaft) einfügen wollen, eine aufs Maul zu hauen. Im Grunde genommen wäre dies die Fortführung der Arbeit des „Verfassungsschutzes“ mit anderen Mitteln. Es ist dann selbstverständlich, daß die Ford AG in Köln und die Bayer AG in Leverkusen „Pro Köln“ für diese staatsbürgerlichen Dienstleistung auch finanziell unter die Arme greifen wird. Dann kann auch Markus Beisicht von sich behaupten: „Millionen stehen hinter mir!“ Selbstverständlich werden sich diese „Patrioten“ mit der Feministin Alice Schwarzer, die meint, daß es die Islamisten „so ernst wie Hitler“ meinen, und linken Antideutschen wie den Redakteuren von „Konkret“ und „Jungle World“ in „guter Gesellschaft“ befinden. Auch für manchen Angehörigen des NW wird dieses Angebot, sich an einer neuen SA zu beteiligen, sehr verlockend sein, da man es zum einen schon immer mit der Uniformierung und dem Militärischen hatte, zum anderen voll auf den Autoritarismus abfährt.

Als ich vor ein paar Wochen die Debatte um Wolfgang Schäuble mitverfolgte, bei der es darum ging, daß der Bundesregierung – dezisionistisch – das Recht zustehen solle, auch über dem Gesetz und über dem Gesetzgeber stehend im Terrorfall Passagierflugzeuge abzuschießen, dachte ich mir insgeheim, daß dies doch auch eine Forderung sei, die mir nicht ganz fremd ist. Denn: „Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet“, ist jedem Kenner von Carl Schmitt bekannt. Der Staat muß auch, wenn er in Not gerät, handlungsfähig sein. Aber wofür eigentlich? Dafür, daß die Großkonzerne weiterhin Arbeitsplätze von Deutschland ins Ausland verlagern? Dafür, daß in der BRD weiterhin die Ausländerbeschäftigung weiter funktionieren soll, daß also der Türke seinen „Job“ erledigen soll, solange er nicht zum Islamisten wird?

Wie einfältig müssen „europäische Nationalisten“ wie Guillaume Faye sein, wenn sie glauben, gemeinsam mit den Zionisten und den USA gegen die Islamisten vorgehen zu können, wie er dies in seinem neuen Buch „La nouelle question juive“ ausführt, wo er plötzlich Gemeinsamkeiten zwischen jüdischem und griechisch antikem Geist festzustellen glaubt (ebenda, S. 35), gegen den Iran und gegen historische Revisionisten hetzt, die mit dem Iran zusammenarbeiten (S. 196)? Kann man denn so bescheuert sein zu glauben, daß Charlotte Knobloch und Ariel Muzikant überhaupt ein Interesse daran haben, die Gastarbeiter und Asylanten nach Hause zu schicken? Wer stützt denn bei uns seine Macht auf Multi-Kulti? Hat Faye noch nicht begriffen, daß für den zionistischen Faschismus völkische Exklusivität nur für ihn selbst gilt? Ist es nicht schäbig, wenn „europäische Nationalisten“ mit Zionisten zusammenarbeiten wollen, während Gerd Honsik, Germar Rudolf, Ernst Zündel und andere in Gesinnungshaft sitzen? Hat Guillaume Faye völlig verdrängt, daß sein Landsmann Robert Faurisson seit Jahrzehnten von der „französischen“ Gesinnungsjustiz und den Zionisten verfolgt wird?
Wäre die Antifa imstande, ihren Antifaschismus gegen diesen von mir beschriebenen neuen Faschismus und gegen den Extremismus der Mitte auszurichten, dann würde auch ich die Antifa unterstützen.

Bücher von Jürgen Schwab:
Die „westliche Wertegemeinschaft“, Abrechnung, Alternativen. Hohenrain Verlag, Tübingen 2007, 19,50 Euro.
Volksstaat statt Weltherrschaft. Das Volk – Maß aller Dinge. Hohenrain Verlag, Tübingen 2002, 18 Euro.



Tags: Allgemeines

80 responses so far ↓

  • 1 griesgram // Oct 7, 2007 at 22:45

    Die BRD bekämpft nicht die Entstehung des vierten Reiches, sie IST es!

  • 2 Rübenemokrat // Oct 7, 2007 at 22:57

    Es ist schon ein Unterschied, ob ich jemand als “dreckiger Faschist” oder als “dreckiger NASO” bezeichne. NASO hört sich zu “niedlich” an, obwohl es der korrekte Begriff für einen Nationalsozialisten ist.

    Von daher erübrigen sich für mich irgendwelche Faschismusphamblete. Es handelt sich hier um eine typisch negative Kommunikationsstrategie, um den Gegner schon alleine durch seine Benennung etwas böses anzuhaften.

    Ob diese Bennenung dann zutrifft, spielt keinerlei Rolle, hauptsache es blöken genug Schafe nach: Nie wieder Faaaasschiiiiimussss…

  • 3 Eine andere Feldpostnummer // Oct 7, 2007 at 23:47

    @Jürgen Schwab
    “Mit dieser Sicht der Dinge konkurriert in der BRD wie in allen westlichen Systemen die Antifa-Theorie, die behauptet, alles was rechts stünde, sei böse, nur die Linken verträten das Gute.”

    Etwas platt aber im Grund durchaus richtig, geht man davon aus dass die Wahrnehmung des Einzelnen immer sehr stark durch Konstrukte bestimmt wird und es sinnvoll ist den Menschen zu ermöglichen die ihnen gegebenen Potentiale auszuschöpfen, muss jede Konstruktion von sexistischen, rassistischen, klassistischen oder religiösen Einzwängungen verhindert werden und dafür stehen nun ein Mal bürgerliche, wie reaktionäre und erst recht faschistische Theorien.

    Als “AntifaTheorie” sehe ich das durchaus nicht, dazu müsste man die marxistische Faschismustheorie, in ihren diversen Spielarten viel eher zählen. Bei vielen Aktionen spielt auch einfach eine instinktive Abscheu eine Rolle.

    “Für die linke Antifa ist es ebenso selbstverständlich, daß alles, was patriotischer ist als Angela Merkel, im Gulag landen soll. Die Methoden dort unterscheiden sich freilich kaum vom KZ, nur daß die Begründung, warum man einzusitzen hat (Zugehörigkeit zur „falschen“ Klasse, Rasse, Ideologie) variieren kann.”

    Ganz formal gesehen unterscheiden sich die Bedingungen durchaus, da die Vernichtung durch Arbeit in den Gulags den Umständen geschuldet ist und in den KZs ein Gutteil der industriellen Vernichtung zum Opfer fiel, von reinen Todesfabriken wie Treblinka, Sobibor ect. gar nicht zu reden. Wirtschaftlich begründete Vernichtung gab es in den KZs erst in der 2ten Phase des Krieges und dominant wurde sie nie. Davon abgesehen steht eine andere Autokratie heute nur noch für unbedeutende Teile der Linken überhaupt zur Debatte.

    “Jürgen Elsässer, Werner Pirker und Robert Kurz ”

    Elsässer macht doch was gerade in ist, zumindest gesellschaftspolitisch vertritt er inzw. keinerlei emanzipatorische Positionen, als Linker kann er nicht gelten, das ist keine Frage der Einschätzung der Zuordnung der Produktionsmittel. Von Priker weiss ich nicht, Robert Kurz ist mit in der Hinsicht noch nicht so negativ aufgefallen, wobei ich an sich wenig von ihm zu Gesicht bekomme.

    “Das Ziel des historischen NS-Systems war zuallererst die nationalstaatliche Souveränität und die völkische Homogenität”

    Das Ziel des NS-Systems war ein rassistisches Weltreich unter Deutscher Leitung, ein nationalstaatliche Souveränität hätte sich wohl kaum im wahnhaften Ausrotungsfeldzügen gegen die eigene Nation artikuliert. Egal ob man die Juden in Dtl. betrachtet, die einen so unglaublichen Judenkomplex hatten dass sie alles taten um sich in jedem Fall als “Über-Deutsche” zu verhalten, die teilweise betroffenen bürgerlich-reaktionären Elemente oder die negativ-eugenischen Massnahmen, selbst bei völkischen Wirrköpfen dürfte die Liquidierung von schwerstversehrten Soldaten des. 2. Weltkrieges, die in einigem Umfang durchgezogen wurde, kaum als bejubelnswert durchgehen. Und was der – auf einer ganz taktischen apolitisierten Ebene betrachteten – Wahnideen mehr waren.

    Ihr “neuer Faschismus” ist keinesfalls neu, auch wenn der Kapitalismus inzw. in einer (meiner persönlichen Meinung nach) durchaus in ein neues Stadium seiner Entwicklung getreten ist, weniger wegen seiner nun möglichen Supranationalen ausdehnung sondern mehr durch die Abkehr von tatsächlichen Produktionverhältnissen, die Produktion nimt in allen führenden Unternehmen eine nur mehr geringen Raum ein, was reformistische Umverteilungen der Produktionsmittel kaum mehr wirksam macht.

    Dass der Kapitalismus die Tendenz hat sich zu autokratisieren/faschistisieren hat er in seiner Geschichte immer bewiesen, die Träger mögen andere sein. Ihresgleichen ist zur Zeit zu schwach und zu versponnen um erwählt zu werden. Das gilt aber nicht für alle, die Sozialdarwinstischen Idden des Faschismus und die Idee einer naturgesetzlichen Ordnung lassen sich prima für jedes Kapitalistische System einspannen, selbst wenn man wie im 3. Reich kleptokratische Auswüchse der Partei akzeptiert bleibt ein Gewinn.

    Ironischerweise steht ihnen Hitler wieder ein Mal im Wege, da viele das damalige sozialdemagogische Propagandagetösse für wahr halten. In Wirklichkeit war die Situation im 3. Reich selbst vgl. mit dem kap. Resteuropa schlecht, sowohl die Löhne wie auch die Gesundheitsversorgung ect. , eine Änderung trat erst mit dem Krieg ein, durch die Ausplünderung der eroberten Gebiete ging es den Deutschen dann wirklich – aber nur realtiv – ganz gut. Nun wollen also die heutigen Faschisten bösartigerweise eine soziale Verbesserung, die wird es aber nicht geben, die einzige Möglichkeit für eine Veränderung zu ihren Gunsten wäre ein wirksamer Aufstand der Linken in Kombination mit breiten Schichten gegen diese Entwicklung, dann würden sie gebraucht, die sozialen Wohltaten könnte man dann auch einfach zuschanzen, auf Kosten der Gegner, da wäre insgesamt sicher noch eine “Verbresserung” zu Gunsten des Kapitals d´rin.

    “Wäre die Antifa imstande, ihren Antifaschismus gegen diesen von mir beschriebenen neuen Faschismus und gegen den Extremismus der Mitte auszurichten, dann würde auch ich die Antifa unterstützen.”

    Ich wüsste nicht das es von der Linken Seite irgendwelche Zustimmung zu dem Rechtsruck der Mehrheitsgesellschaft oder zu den sozialen Verwerfungen gab.

    Die Idee eines (man muss sich ja nicht gleich in die Arme fallen) Waffenstilstandes, einer Ignoranz um die geringen Möglichkeiten auf das Wesentliche zu konzentrieren, ist ein völlig lebensfremde Idee. Das Gegenteil ist richtig, zuerst muss das Faschismus zerschlagen werden, bevor es an größeres geht.

    Faschisten hatten und haben noch immer ihren universalen und totalen Anspruch auf eine Prägung des ihnen prägbaren Raumes. Wir wissen gut genug wie es in gewissen Gegenden des Ostlandes zugeht, in denen die jüngeren Menschen in enormem Ausmaß zumindest faschistisch Wirken, ohne es vllt. im Wortsinn zu sein Sie haben die Wahl nicht, entweder eine zumindest äußerliche Anpassung oder Terror, zugleich ist der N”W” staatsloyal und kann im seiner autortären Idealistik immer an weite unpolitische Schichten des Bürgertums anknüpfen, einen besseren formal feindlichen Unterstüzer der real existierenden BRD gibt es nicht, bei allen Phrasen und aller erschriebenen Abneigung. In der Hinsicht erfüllt er seinen Zweck, wer materiell schlechter gestellt ist wird sich immer konkret mit dem N”W” auseinadersetzen müssen, erst recht wenn er nicht N”W”-konform wirkt bzw. sich so verhält, wobei es dort ja nur ganz wenig Weisen gibt die überhaupt ertragen werden ohne nicht sofort mordlüstern zu werden. Wer sich in bessere Lagen einkaufen kann bemerkt ihre Bewegung doch gar nicht erst. Das unterscheidet “national” terrorisierte – auch von “alternativ” Geprägten Zonen. Ganz davon abgesehen wäre es glatter Wahnsinn sich zu den Unfreiheiten des Kapitalismus noch die ganzen anderen Unfreiheiten des Faschismus zuzulegen, selbst wenn man dadurch (was sich zwar nicht bewahrheiten würde, aber egal) wirtschaftlich besser gestellt wäre.

  • 4 Schwabe // Oct 8, 2007 at 0:11

    Herr Schwabs Beitrag ist durchaus sehr interessant; man wundert sich ja darüber, daß der Begriff F a s c h i s m u s so häufig und oft augenzwinkernd (dies gilt im vorliegenden Falle natürlich nicht) gebraucht wird, als ob schon alles und jedes wüßte, was darunter zu verstehen sei. Der Artikel fängt mit der Aussage an, es sei schon viel wirres Zeug darüber geredet worden. Das ist nur allzu wahr. Jemand hat den Faschismus einmal als politischen Ästhetizismus bezeichnet (leider kann ich mich im Augenblick weder des Autors noch des ganz genauen Wortlautes entsinnen); diese Aussage stellt für mich eine Klärung des Begriffes insofern dar, als man damit etwas anfangen kann und eine Abgrenzung von reiner Raff- und Machtgier als Handlungszeige möglich ist. Den Faschismus immerzu mit dem Nationalsozialismus gleichzusetzen und damit der ganzen antideutschen Greuelhetze nachzugeben ist zu einfach, stellt man damit doch dem kommunistischen und demokratischen System gleichermaßen einen Persilschein aus und unterstellt diesen Systemen etwas grundsätzlich Gutes. Deren Greuel und Verbrechen sind demnach immer in bester Absicht verübt worden. Insofern finde ich es nicht richtig, daß der vorliegende Beitrag in diese Kerbe haut, auch wenn er den italienischen, ungarischen etc. Faschismus streift, es ist doch genauso gut möglich, von einer Zwangsherrschaft, einer Tyrannei oder einem Unterdrückungsstaat zu reden, ohne sich mit einem im eigentlichen nicht definierbaren und deshalb in die Irre führenden Begriff wie dem des F a s c h i s m u s herumzuschlagen.

  • 5 Miraculi // Oct 8, 2007 at 5:49

    Eine andere Feldpostnummer: October 7th, 2007 at 23:47

    “[...] eine Änderung trat erst mit dem Krieg ein, durch die Ausplünderung der eroberten Gebiete
    ging es den Deutschen dann wirklich – aber nur realtiv – ganz gut. [...]”

    “Ausplünderung der eroberten Gebiete”?
    Präsentiere er endlich einmal (wie oft noch?) auch eine Quelle für seine ständig kolportierte Hetzpropaganda!

    Nur mal zur Info.
    Das Industriezeitalter begann in Deutschland VOR 1900. In manchen Regionen Ost-Europas befand
    man sich z.Zt. des WKII dagegen – zumindest technisch gesehen – oft noch im tiefsten Mittelalter.

    Was hätte man denn außer Naturalien dort wohl großartig “plündern” können, um damit nicht unmittelbar
    die zukünftige Versorgung der Bevölkerung UND v.a. der eigene “Besatzungstruppen” damit zu gefährden?
    (Logik war NIE die Stärke der Genossen bei ihrer Hetzpropaganda – für ihre Zielgruppe reichte es aber offensichtlich.)

    Laut den mir vorliegenden Vergleichszahlen, mussten die “faschistischen Hitleriski” allerdings in den “eroberten” Gebiete
    (größtenteils – wie die Ukraine, die Balten usw. – wurden jene eher vom jahrelangen TERROR des Bolschewismus “befreit”!)
    ZUVOR erst noch Monate oder auch noch länger von den “Besatzern” in solch ein Land re-investiert werden, damit 1.) Die
    ortsansässige Bevölkerung und 2.) Die deutschen “Besatzungstruppen” überhaupt durch das Land ernährt werden konnten.

    Wenn dies heute in verhetzender Weise als “Ausplünderung” bezeichnet wird, dann sollte sich jener der dies
    liest sich auch einmal Gedanken darüber machen, ob die SU dies im Jahr 1941 nicht in noch existentiellerem
    Umfang, in jedem von ihrem unter jahrelang besetzten und tyrannisierten Land, bei ihrem Rückzug betrieben hat.
    Dazu dürfte es sicher völlig ausreichend sein, die Wirtschaftsdaten jedes dieser Länder und Jahre, in welchem
    entweder der Bolschewismus oder der Nationalsozialismus im Land “herrschte”, miteinander zu vergleichen.

    Vergleicht man die z.B. die Wirtschaftszahlen der Ukraine unter der Besatzung der SU mit denen z. Zt.
    der “faschistischen Eindringlinge”, dann lässt sich relativ schnell dabei erkennen, dass im Zeitraum von
    Letzteren, jegliche Erträge FÜR das Land bald steil nach oben gingen, d.h. von einer wie auch immer
    kolportierten “Ausplünderung”, überhaupt KEINE REDE sein kann – was ja auch diese Statistiken belegen.

    Übrigens …
    Wenn die Deutschen ihre SELBST “mit-gebrachten” Maschinen auf ihrem Rückzug entweder zerstörten oder
    auch komplett demontierten und mitnahmen, dann kann ich darin einzig “sein RECHT als Eigentümers” erkennen.
    Die SU-(Raub-)Demontagen bei Kriegsende in Ost- und Mitteldeutschland hat jene doch für zig Jahre nach vorne gebracht.
    Nur Wenige erstaunt es dann, wenn deutsche Maschinen aus der (Nach-)Kriegszeit sich dort größter Beliebtheit erfreuten.
    Und …manch eine dieser von “faschistischen Mörderbanden” gebaute Maschinen erfüllt sogar noch heute ihren Zweck.

    Wenn jemals eine Maschine aus der SU “geraubt” wurde, dann aus dem Grund, um jene durch eine deutsche zu ersetzen.
    Alles andere würde auch jeder Logik widersprechen – außer man dreht gern die technische Entwicklung Jahrzehnte zurück.

    Wie JEDES Land von den Segungen des “Sozialismus a la SU” heruntergewirtsschaftet und tatsächlich ausgeplündert wurde,
    kann man auch heute noch sehr gut an der Geschichte der Ukraine in den 30 und Anfang der 40er Jahre gut nachvollziehen.
    Die Bewohner der sogenannte “Kornkammer des Ostens” musste unter der SU-Besatzung eine zweistellige Millionanzahl an
    HUNGERTOTEN in den 30er Jahren erleiden, da “natürlich” jeder Bolschewist nur das Beste von (NICHT für) jedem Land wollte!

    Nach dem Krieg wurde dieser “Sozialismus”-Vampir dann Kraken-artig dem gesamten Osten zwangsweise übergestülpt.
    Wie gut lebten und fühlten sich denn wohl jene Länder / Völker mit den “Segnungen der Planwirtschaft des Bolschewismus?
    So wie dies von der Roten Hohlraumversiegelung hier ständig geschichtsklitterisch kolportiert wird, war es wohl das Paradies!

  • 6 griesgram // Oct 8, 2007 at 7:02

    @Feldalki
    “Etwas platt aber im Grund durchaus richtig…”

    Man könnte auch einfach “nüchtern” sagen!

  • 7 Meckerer // Oct 8, 2007 at 8:51

    Bei soviel Einbildung der guten Parteien im 2. Abschnitt genannt, CDU,CSU, FDP usw. kann nur sagen, Einbildung und Verblendung aber auch Verblödung ist auch eine Bildung. Denn diese feine Mitte-Parteien lassen sich seit 1949 an der Leine von Juden und Siegermächten führen. Wie es im Volk aussieht und deren Meinung ist denen egal. Demokratie sieht anders aus als das was uns täglich Systempolitiker vorgeführt und gesagt wird. In jedem System gibts gute und böse Parteien oder Vereinigung, kommt immer drauf an wer an der Macht ist. Dann schon eben die Tatsache das wir von der Frau Knoblauch und ihren Vorgängern ständig gegängelt werde läßt viele viele anständige Bürger dieses Landes die Wahlen boykottieren oder sich bei den bösen Parteien zu orientieren. Es einfach eine Schande das genau CDU usw. sich in fast 60 Jahren nicht bemüht haben die Vergangenheit zu bewältigen und den jüdisch-amerikanis. Wasserkopf ganz oben zu überwinden. Wir leben immer noch in Zwangsherrschaft und Juden-Tyrannei und Unterdrückung von Meinungsfreiheit und Menschenrechte. Das letztere gilt für den Mob aus aller Welt aber nicht für Deutsche wie in einem Geheimdokument heißt. Nur die dümmsten Kälber wählen ihre eigenen Schlächter, also warum diese Gutmenschenparteien wählen, die fern jeder Realität sind und nichts übrig haben für den normalen Bürgen ausser das wir das Sparschwein und Melkkuh der Reichen, Juden und anderen überbevorteilten Gruppen sind.

  • 8 Anonymous // Oct 8, 2007 at 9:01

    Wir haben schon vor 40 Jahren in der Schule und an der Uni. darüber diskutiert, was Faschismus ist.
    Ich erinnere mich da an einen Mitschüler, der gegrölt hat: Kapitalismus ist Faschismus, der muß weg.
    Interessant war auch das Auftreten eines Nationalisten bei einer Diskussionsveranstaltung, der sich mit dem Hinweis auf die Unterdrückung von Deutsch Südtirol durch das faschistische System dagegen verwahrte, als Faschist bezeichnet zu werden. Die beste Definition für Faschismus in meinen Augen ist wohl:
    Der Faschismus ist all das, was ich nicht mag.
    Beobachter

  • 9 Beobachter aus Deutsch Südwest // Oct 8, 2007 at 9:07

    Wir haben schon vor 40 Jahren in der Schule und an der Uni. darüber diskutiert, was Faschismus ist.
    Ich erinnere mich da an einen Mitschüler, der gegrölt hat: Kapitalismus ist Faschismus, der muß weg.
    Interessant war auch das Auftreten eines Nationalisten bei einer Diskussionsveranstaltung, der sich mit dem Hinweis auf die Unterdrückung von Deutsch Südtirol durch das faschistische System dagegen verwahrte, als Faschist bezeichnet zu werden. Die beste Definition für Faschismus in meinen Augen ist wohl:
    Der Faschismus ist all das, was ich nicht mag.
    Beobachter

  • 10 's Fritzle // Oct 8, 2007 at 9:12

    Ahmadinejad: Verbündete der Zionisten werden vor Gericht gestellt

    Zitat nach http://germ.irib.ir/index.php?option=com_content&task=view&id=2919
    :
    Freitag, 5. Oktober 2007
    Präsident Ahmadinejad betonte heute in einer Rede in Teheran: Die verbündeten Unterstützerstaaten des Zionismus werden sehr bald durch die Völker vor gerechte Gerichte gestellt. Nach den Demonstrationen zum El-Kuds Tag und vor den Gebetsansprachen in Teheran betonte der iranische Staatspräsident, Ahmadinejad, dass die westlichen Staatsführer entweder unter Herrschaft des zionistischen Regimes stehen oder grundsätzlich selbst Akteure und Marionettenspieler der zionistischen Vorführungen sind. Er sagte: Auf jedem Fall tragen sie die Verantwortung und sind an den Verbrechen Israels mitbeteiligt; sie müssen sich auch dafür rechtfertigen. …

    Anscheinend stößt der faschistoide NAtionalZIonismus auf zunehmenden Widerstand?

  • 11 Bube // Oct 8, 2007 at 9:44

    Ist da jemand auf die JF sauer? Etwa, weil diese Schwab nicht abdruckt?

    Eine reine Wortverdreherei von Schwab: Sämtliche nicht extrem rechtsextremen politischen Bewegungen als Faschisten zu titulieren ist etwas simpel. Wer mit der Faschismus-Keule angegriffen wird, sei es Recht (oder vielleicht Unrecht), der sollte mit dieser nicht zurückschlagen.

  • 12 Eine andere Feldpostnummer // Oct 8, 2007 at 10:07

    @Miraculi Zum Thema Stalinismus wenden sie sich vertrauensvoll an Herrn Nolde oder die beiden KPDs.

    Was ihre Idee angeht, der Pz 35 und – 38 sagt ihnen etwas, er trug das kleine Anhängsel (t) so schlecht war die Industrie also dort zumindest, was ihren Heydrich nicht davon abhielt systematisch zu plündern und die Einwohner materiell wie imateriell zu quälen, können sie z.b. auf http://www.shoa.de/content/category/4/87/63/ nachlesen oder auch auf diversen anderen Seiten – die Artikel sind in der Regel nicht von shoa.de geschrieben, aber ich hielt die Seite für besonders passend.

    Was die unerhört rückständige SU anging, die hatte auch nach dem Einmarsch der Hitlerarmeen Kapazitäten die weit über denen des Reiches lagen, trotz Lend&Lease Verträgen, bei der Ukraine vertrauen sie wohl einfach der neutralen NS-Propaganda? Lassen sie es mich so sagen, wie manch andere Provinz haben die Ukrainer – was ihnen nach den Leiden durch den Stalinismus niemand verdenken kann – die Hitleristen Anfangs freundlich begrüßt. Die von ihnen erwähnte “Kulturhilfe” und das “tadellose Verhalten” hat dazu geführt dass binnen kurzer Zeit überall religiöse und nationalistisch motivierte Partisanengruppen entstanden und diese sogar TROTZ ALLEM innerhalb 1 od. 2 Jahren dt. “Hilfe” wieder mit stalinistischen Kräften kooperierten, wofür Stalin Jahrzehnte braucht, haben die Deutschen in einem Bruchteil der Zeit geschafft, ein wahrer Segen für das Land offensichtlich…

  • 13 Jürgen Schwab // Oct 8, 2007 at 10:23

    @ Eine andere Feldpostnummer

    Der neue Faschismus, den ich aufgezeigt habe, ist nicht unbedingt neu in seiner ideologischen Grundsubstanz, aber neu in der Zusammensetzung der ideologischen Elemente. Der alte Faschismus/NS bestand zum einen aus dem eigentlichen faschistischen Ziel: nationale Souveränität, völkische Homogenität (wobei es zwischen Deutschland und Italien beim Völkischen Unterschiede gab; daß Hitler über den deutschen Nationalstaat hinaus ein germanisches Reich zimmern wollte, widerspricht dem nicht, auch ein Reich benötigt zur Herrschaft einen staatlichen Kern: Zentrum-Peripherie); zum anderen aber auch aus dem Ziel, den Bolschewismus innen- und außenpolitisch zu vernichten, um so bezüglich der Produktionsverhältnisse die bürgerliche Welt zu retten. In diesem zweiten Ziel gab es eine Schnittmenge in den Zielen mit dem deutschen bzw. italienischen Großkapital, wobei damals im großen und ganzen das Großkapital in nationaler Konkurrenz zueinander stand. Genau dies ist aber heute nicht mehr so sehr der Fall, heute überwiegt das transnationale Element beim Kapital, der Nationalstaat ist der Feind, völkische Homogentität wird nicht gebraucht, sie ist sogar auf dem Arbeitsmarkt kontraproduktiv.
    Allenfalls werden völkische Konflikte vom Kapital und den Zionisten ausgenutzt, um Herrschaft zu sichern und auszubauen: siehe Ex-Jugoslawien, siehe Konflikt zwischen Kurden, Suniten und Schiiten im Irak, zwischen Paschtunen und anderen Gruppen in Afghanistan. Es wird ein Ethno-Zoo geschaffen, der von außen kontrolliert wird.

    Daß man den historischen Faschismus/NS nicht auf die Dimitrow-Ideologie reduzieren kann, die zutreffend, aber einseitig ist, geht auch aus folgendem linken Artikel hervor:

    http://www.nadir.org/nadir/periodika/aib/archiv/76/36.php

  • 14 Jürgen Schwab // Oct 8, 2007 at 10:43

    @ Schwabe

    “October 8th, 2007 at 0:11
    Herr Schwabs Beitrag ist durchaus sehr interessant; man wundert sich ja darüber, daß der Begriff F a s c h i s m u s so häufig und oft augenzwinkernd (dies gilt im vorliegenden Falle natürlich nicht) gebraucht wird, als ob schon alles und jedes wüßte, was darunter zu verstehen sei. Der Artikel fängt mit der Aussage an, es sei schon viel wirres Zeug darüber geredet worden. Das ist nur allzu wahr. Jemand hat den Faschismus einmal als politischen Ästhetizismus bezeichnet (leider kann ich mich im Augenblick weder des Autors noch des ganz genauen Wortlautes entsinnen); … .”

    Armin Mohler?

  • 15 Detlef Nolde // Oct 8, 2007 at 11:03

    Faschismus ist die offene, terroristische Diktatur der aggressivsten, imperialistischsten Elemente des Finanzkapitals. Der Hitlerfaschismus als nicht nur chauvinistische, sondern rassistische und ausgeprägt sozialdemagogische Ausprägung des Faschismus war die bisher verbrecherichste Variante des Faschismus, was auf deren heutige Protagonisten in- und außerhalb der NPD unvermindert zutrifft.

    Daß in anderen Ländern (Spanien, Italien, Chile) und Zeiten davon abweichende Formen auftraten und treten, berührt weder das gemeinsame Wesen noch macht es den Hitlerfaschismus, der sich den propagandistisch wirksamen Tarnbegriff “Nationalsozialismus” zulegte, harmloser oder ertäglicher.

    Ebenso trifft das auf die Tatsache zu, daß faschistische Bedrohungen und Szenarien der Neuzeit in Gegenwart und Zukunft nicht von Nazifaschisten, sondern vielmehr Faschisten ausgeht, die kosmopolitisch und philosemitisch daherkommen. Gemeinsame Klammer und Zielsetzung bleibt der eliminatorische Antisozialismus, welcher sich an der Zerschlagung sämtlicher Arbeiterorganisationen von den Gewerkschaften bis zu den Kommunisten wie der Aushebelung jeder demokratischer Freiheiten und Mitbestimmungsrechte zeigt.


    “Die Hauptgefahr des Faschismus geht heute wie früher von der imperialistischen Bourgeoisie aus. Im übrigen aber sollten wir nicht erwarten, dass der Übergang zum Faschismus, sollte er irgendwo vollzogen werden, sich als Wiederholung von bereits Bekanntem abspielt. Die imperialistische Bourgeoisie verfügt heute über ein ungleich größeres Reservoir von Mitteln sowohl der Manipulierung der Massen als auch der Überwachung jedes Bürgers, als zu Zeiten Mussolinis und Hitlers.”
    (Kurt Gossweiler: Faschismus und antifaschistischer Kampf gestern und heute)

    Antifaschismus ist also nur Teil antikapitalistischen, antiimperialistischen Engagements. Er richtet sich vor allem gegen die weitere Faschisierung der Gesellschaft, weil diese dazu führt, den Kampfbedingungen für Sozialisten ihre Grundlage zu entziehen, den revolutionären Einsatz vollends zu kriminalisieren.

    Wesentlich ist jedoch nicht der Antifaschismus, erst recht nicht jener, der sich gegen den Nazifaschismus richtet, sondern der Kampf gegen den Kapitalismus überhaupt, für den Sozialismus. Das heißt wiederum nicht, wie das Jürgen Schwab aus durchsichtigen Gründen gerne hätte, daß es nicht notwendig ist, die nationale und soziale Demagogie des Hitlerfaschismus immer wieder zu entlarven, den verbrecherischen Charakter ihres rassistischen Weltbildes bloßzustellen.

    Denn, es ist derselbe Rassismus wie einst bei den Nazis, den Schwab unter der Überschrift “Erhalt der völkischen Homogenität” propagiert. Redet er dann von “nationalstaatlicher Souveränität”, geht es um eine Verfälschung dessen, was die Nazis einst tatsächlich anstrebten und immer noch anstreben, worauf in einem Kommentar bereits hingewiesen wurde.

    Fazit: Gegen den Faschismus von oben kann man nicht mit Nazifaschisten angehen, sondern muß sich gegen beide richten, gegen jede Form des Faschismus halt, der darauf aus ist, revolutionäre Kräfte für immer auszuschalten, die Klassenherrschaft des Kapitals sichernd. Gegen den aktuell bedrohlichsten Faschismus, unter der Führung USraels mit dem BRD-Imperialismus im Schlepptau, gilt es einerseits die nationalstaatliche Souveränität zurückzuerlangen bzw. zu sichern, wie das Elsässer erkannt hat, andererseits jedoch dem internationalen Vorgehen und Konzept des Klassenfeindes eine internationale Zusammenarbeit aller sozialistischen und antiimperialistischen Kräfte entgegenzusetzen. Mit rassenmaterialistischen Wahnvorstellungen ist das nicht vereinbar, weshalb von daher schon der Hitlerfaschismus sowohl wegen seines Antisozialismus als auch Rassismus rundheraus abzulehnen ist.

    Denselben zu verharmlosen und falsch darzustellen, sich im Umfeld des Nazifaschismus befindlich zudem das Wesen des Faschismus allgemein falsch darzustellen, war wohl das Hauptanliegen von Jürgen Schwab.

    Er mag kein (Hitler-)Faschist sein, gehört jedoch im weiteren Sinne in deren Bewegung, weshalb er weder Antifaschist noch glaubwürdiger Fürsprecher antiimperialistischer, geschweige denn sozialistisch-ausgerichteter Anliegen sein kann, sondern solange als dessen Gegner angesehen werden muß, wie er am Rassenwahn (=Spaltung der Ausgebeuteten und Unterdrückten) und, darauf aufbauend, seiner politischen Verortung festhält.

    Aber, vielleicht findet ja nächste Woche sein Single-Dasein ein Ende, und die Frau der Träume ist eine Schönheit aus Arabien oder Afrika, so daß der Unsinn der “völkischen Homogenität” aus seinem Kopf wie ein böser, dummer Spuk verschwindet. Dann hat es sich auch mit dem “NW” erledigt. Es wäre ihm zu wünschen.

  • 16 Herschel // Oct 8, 2007 at 11:41

    @ Bube
    “Sämtliche nicht extrem rechtsextremen politischen Bewegungen…”
    Du vertust dich, wir alle hier sind lediglich “gemäßigt extrem”… :D

  • 17 Bube // Oct 8, 2007 at 12:29

    @Herschel

    O ja, ich vergaß, sozusagen: zart-rechts

    :-) )

  • 18 Meckerer // Oct 8, 2007 at 12:43

    @ Eine andere Feldpostnummer :
    shoa.de…. da muß man erst gar nicht anfangen zu lesen, den es die Juden-Verison und Lügen bestimmen die Juden und unsere Welt nach wie vor. Solange die Juden uns ausplündern können mit der Peitsche Shoe und NS wird nichts ändern. Erst echte Forschung betrieben wird, wie es der iran. Präsid. macht und betreibt. Er hat Recht wenn er schreibt alle die dem Zionismus huldigen und ihre eigenen Völker dafür ausplündern gehören vor Gericht. Dazu gehören eben Linke, Antifa usw. die ganze Brut Judenschmatzer und Schmarotzer..

  • 19 Gunvald Larsson // Oct 8, 2007 at 12:50

    Nanu, “times” hat sich ja noch nicht aufgeregt hier…kommt wohl noch.

  • 20 Dagmar // Oct 8, 2007 at 13:24

    Lieber Jürgen Schwab, liebe Feldpost, liebe Gemeinde!

    Jürgen Elsässer zum Nationalmarxisten zu befördern, nur weil er seit zwei Wochen keine deutschen Städte mehr in Schutt und Asche legen möchte, finde ich auch sehr gewagt. Trotzdem ist eure Diskussion sehr schön und wird uns bestimmt ein gutes Stück weiter bringen!

    Leider hab ich im Moment wenig Zeit, weil mir leider wichtige Differenzen zwischen Buddha und Krischna hinsichtlich der Reinkarnationslehre aufgefallen sind, was für uns Nationalbuddhisten natürlich höchste Priorität hat. Ich frage mich deshalb:

    Konnten sich der Buddhismus wegen Krischna’s Irrtümern nicht (oder kaum) in Indien halten?
    Waren die Brahmanen die ersten Faschisten der Weltgischichte?
    Was plant ISKCON wirklich?
    http://www.iskcon.org
    Ist Wolfgang Schäuble insgeheim ein schwarzer Brahmane?
    Erklärt sich durch die aufziehende Krise des Globalkapitalismus der Massenandrang auf Yogakurse?
    http://www.fr-online.de/top_news/?sid=c5bb52a5ff1fa33ead23c5d303b9c0a9&em_cnt=1221769
    Sollte ich meinen Yogakurs also besser nicht fortsetzen und mich ganz auf den achtfachen Pfad konzentrieren?

    Was würdet ihr mir an meiner Stelle empfehlen?

  • 21 Beobachter aus Deutsch Südwest // Oct 8, 2007 at 13:37

    @Dagmar

    Was würdet ihr mir an meiner Stelle empfehlen?

    Weniger schreiben mehr meditieren!

  • 22 die times // Oct 8, 2007 at 13:53

    @Gunvald Larsson

    Nanu, “times” hat sich ja noch nicht aufgeregt hier…

    Stimmt.

    Weil:

    Ich sagte ja schon, ich lese nichts mehr vom Staubsaugervertreter.

    Was ich nicht lese, kann mich auch nicht aufregen.

    ;)

  • 23 Gunvald Larsson // Oct 8, 2007 at 14:09

    Liebe Dagmar,

    trink mal ordentlich ein paar Pils, oder Met, das hilft gelegentliche Spannungen zu lösen, bei vielen, nicht bei allen.
    “Unsere” feldpest nämlich übertreibt es natürlich, da ist der Suff schon Selbstzweck.
    Denn man weiß ja: Jedes Ding ist ein Gift, auf die Dosis kommt es an.

  • 24 NPD KV SEGEBERG/NEUMÜNSTER // Oct 8, 2007 at 14:11

    @ Dagmar

    “Was würdet ihr mir an meiner Stelle empfehlen?”

    Schließe Dich dem NPD-Kreisverband Segeberg-Neumünster an. http://www.npd-segeberg.de/

    Dort findest Du einen Aufnahmeantrag, bitte ausdrucken, einsenden an: NPD, Postfach 13 31, 24561 Kaltenkirchen

  • 25 Schwabe // Oct 8, 2007 at 15:49

    @Jürgen Schwab
    Armin Mohler war es nicht; die Aussage „politischer Ästhetizismus“ stammt aus den dreißiger Jahren.

  • 26 Detlef // Oct 8, 2007 at 16:25

    Ein wirklich auf den Punkt gebrachter Beitrag, Respekt.

    „Kann man denn so bescheuert sein zu glauben, daß Charlotte Knobloch und Ariel Muzikant überhaupt ein Interesse daran haben, die Gastarbeiter und Asylanten nach Hause zu schicken? Wer stützt denn bei uns seine Macht auf Multi-Kulti?“

    Kann man wohl, wie selbst sogenannte „Nationale“ hier immer wieder zum besten geben.

    Knobloch und Konsorten werden sich, wie überall sichtbar, schützend vor ihre Multi- Kulti Objekte stellen, so wie z.B. ins der Plakatwerbung neuerdings kein Neger mehr fehlen darf.

    Die Faschismusdefinition gibt uns nach klarer Abgrenzung eine gute Argumentationshilfe gegen die Jüdischen Faschisten und ihren Schranzen.
    Allerdings sollten NS Begriffe mit solchen Subjekten nicht in Verbindung gebracht werden.
    Die Gestapo arbeitete für Deutschland, der KGB, Vs, CIA, arbeiten für die Juden. Dies muss deutlich bleiben.
    Gruß,

  • 27 Der_Gilb // Oct 8, 2007 at 16:29

    @ andere Feldpostnummer

    ” Was ihre Idee angeht, der Pz 35 und – 38 sagt ihnen etwas, er trug das kleine Anhängsel (t) so schlecht war die Industrie also dort zumindest, was ihren Heydrich nicht davon abhielt systematisch zu plündern ”

    Der Panzer 38 war aus tschechoslowakischer Produktion, daher auch das ” t” am Ende, und die Tschechoslowakei gehörte meines Wissens nach nie zur Sowjetunion noch wurde dort je die Planwirtschaft eingeführt.
    Daß die sowjetische Planwirtschaft auf dem Gebiete der Militärtechnik ( und zwar bis zum Schluß fast ausschließlich dort) sehr effektiv war, stimmt allerdings schon, der T-34 beweist das.

  • 28 Gunvald Larsson // Oct 8, 2007 at 16:34

    @times :

    Da entgeht dir aber was, sollte man gelesen haben.

  • 29 Emmet Brown // Oct 8, 2007 at 16:40

    @Dagmar

    Ich wäre sehr interessiert an einer ausführlichen Erläuterung was es mit dem Nationalbuddhismus auf sich hat.

    Liebe Grüße,
    Emmet

  • 30 TodosAlemanesUnidos // Oct 8, 2007 at 17:02

    “Und derweil selektiert Dieter Hundt die „Zuwanderer“ nach „ausländischen Fachkräften“ und ungebildetem „Schrott“. ”

    Der Autor Schwab kennt sicherlich diese grundlegende Untersuchung zu seiner summarischen Aussage:

    http://www.bamf.de/cln_006/SharedDocs/Anlagen/DE/Migration/Publikationen/Forschung/WorkingPapers/wp9-migration-von-hoch-Qualifizierten,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/wp9-migration-von-hoch-Qualifizierten.pdf

    ( “Conditions of Entry and Residence of Third Country Highly-Skilled Workers in the EU”, im Rahmen des Europäischen Migrationsnetzwerkes )

  • 31 Altraud // Oct 8, 2007 at 18:28

    Es ist tut immer wieder gut, die Beiträge Jürgen Schwabs zu lesen. Ich bin Herrn Schwab sehr dankbar dafür, daß er mich auf diesem Wege noch an den Themen unserer Zeit teilhaben läßt. Ich bin nun beinahe 85 Jahre alt und habe mir das Internet auch deshalb erklären lassen, um in dieser falschen und gemeinen Welt nicht einfach mit der Fernbedienung in der Hand zu verdämmern. In seiner geistig klaren und dabei feinen und ritterlichen Art ist Jürgen Schwab heute etwas ganz besonderes.

    Ich wünsche Herrn Schwab und seinen Mitstreitern alles Gute und Gottes Segen.

  • 32 's Fritzle // Oct 8, 2007 at 18:54

    Zur wesentlichen Differenz zwischen NAtionalemSOzialismus und Faschismus:

    Am 7. November 1921 gab es den Faschistischen Kongress in Rom. Dort wurden alle noch bestehenden Zweifel über die politische Stoßrichtung des Faschismus als Bewegung ausgeräumt. Die Partito Nazionale Fascista” (PNF) beschloß ein Programm, das als entscheidende Eckpunkte

    -Monarchismus,
    -Freihandel und
    -Antisozialismus

    beinhaltete.

  • 33 Jürgen Schwab // Oct 8, 2007 at 20:14

    @ Altraud

    Vielen Dank, auch ich wünsche Ihnen Gottes Segen.

  • 34 Jürgen Schwab // Oct 8, 2007 at 20:15

    @ TodosAlemanesUnidos

    Ne, kannte ich noch nicht. Guter Hinweis.

  • 35 Jürgen Schwab // Oct 8, 2007 at 20:17

    @ Gunvald Larsson

    “October 8th, 2007 at 14:09
    Liebe Dagmar, trink mal ordentlich ein paar Pils, oder Met, das hilft gelegentliche Spannungen zu lösen, bei vielen, nicht bei allen. “Unsere” feldpest nämlich übertreibt es natürlich, da ist der Suff schon Selbstzweck.
    Denn man weiß ja: Jedes Ding ist ein Gift, auf die Dosis kommt es an.”

    Wie wärs mit einem Pils mit Korn, das paßt doch zu Schleswig-Holstein …

  • 36 Jürgen Schwab // Oct 8, 2007 at 20:20

    @ Dagmar

    “October 8th, 2007 at 13:24
    Lieber Jürgen Schwab, liebe Feldpost, liebe Gemeinde! Jürgen Elsässer zum Nationalmarxisten zu befördern, nur weil er seit zwei Wochen keine deutschen Städte mehr in Schutt und Asche legen möchte, finde ich auch sehr gewagt. Trotzdem ist eure Diskussion sehr schön und wird uns bestimmt ein gutes Stück weiter bringen!”

    “Nationalmarxist” bedeutet nicht, daß eine solche Person einen völkischen Nationalismus vertritt, aber Elsässer bezieht seine marxistische Gesellschaftsvorstellung auf den Nationalstaat. Mit solchen Leuten gibt es inhaltlich Überschneidungen.

  • 37 Dike // Oct 8, 2007 at 20:38

    @ Altraud

    Schön Sie hier unter uns zu haben. Herzlich willkommen!

    P.S. Jeder freut sich über ein paar liebe, ehrlich gemeinte Worte, insbesondere unter Gesinnungsgleichen. J. Schwab ist da sicher keine Ausnahme. ;-)

  • 38 Miraculi // Oct 8, 2007 at 20:54

    Eine andere Feldpostnummer: October 8th, 2007 at 10:07

    Über die Entwicklung und Zusammensetzung der Partisanen-Verbände haben sich schon zig Autoren geäußert.
    Dass diese einzig mit dem (Fehl-)”Verhalten” der deutschen Wehrmacht begünstigt oder sogar gefördert wurden,
    wird zumindest in den Publikationen von Bogdan Musial (ISBN: 3486645889 + 3549071264) eindeutig widerlegt.

    Es könnte wohl nicht schaden, sich auch einmal Quellen zu bedienen, welche nicht nur die eigene Meinungen bestätigt.

    ===

    Der_Gilb: October 8th, 2007 at 16:29

    “Daß die sowjetische Planwirtschaft auf dem Gebiete der Militärtechnik ( und zwar bis zum Schluß
    fast ausschließlich dort) sehr effektiv war, stimmt allerdings schon, der T-34 beweist das.”
    Zitat Ende.

    Nichts gegen die hier so genannte “Effizienz” eines T34 …
    aaaaber jener war zwar grundsätzlich gut, aber doch eher einfach konstruiert, um ihn a.) in Massen produzieren
    zu können und “einfach” in der Handhabung, damit man b.) ohne lange Ausbildung mit ihm schnell zurecht kam.

    Wobei sein Diesel-Antrieb für einen Panzer zweifellos eine wirklich gute Wahl war
    - insofern man den entsprechenden Treibstoff auch ausreichend zur Verfügung hatte -
    was Deutscher-seits (v.a. gegen Ende) noch verheerende Auswirkungen haben sollte.

    Zu Beginn der OP “Barbarossa” bildete auf deutscher Seite noch die Massen des Pz II und III und der Pz38(t)
    - welche sicher ALLE dem T34 unterlegen waren – der Panzer IV und und später, der mehr als gleichwertige
    Panther, und in geringerer Anzahl auch der überlegene Tiger I, das Rückgrat der deutschen Panzertruppen.

    Dem Panther und Tiger konnte die SU allerdings BIS Kriegsende einzig die Massen ihres T34 entgegensetzen.

    Wobei man hierbei auch berücksichtigen sollte, dass die Deutschen mangels vergleichbarer Produktionskapazitäten gezwungen waren,
    auf Instandsetzung / Beutepanzer zurückgreifen zu müssen und manch Neuentwicklung (Maus usw.) in der Sackgasse landete, so waren
    doch einige ihrer Entwicklungen (= Infrarot, autom. Lade- / Zieleinrichtung, Tiger II usw.) bereits Trendsetter für die modernsten Kampfpanzer.

    ===

    Fazit: “Masse statt Klasse” …
    … war wohl letztendlich der ausschlaggebende Punkt und weniger die “Effizienz” eines T34 oder auch die eines Sherman (US),
    wenn man rückblickend über den Einsatz aller im WKII von den jeweiligen Armeee eingesetzen Panzertypen sprechen konnte.
    Vergleichbar mit einem VW Käfer und dessen Produktionszahlen, welcher selbst zu Anfang seiner Erfolgsgeschichte, sicher auch
    nicht unbedingt das technisch mögliche (= mangelhafte Heizung u.a.) oder auch Machbare (= Luftkühlung usw.) repräsentierte.

    Übrigens …
    Noch nicht einmal das Grundkonzept des T34 ist eine russischer Entwicklung, sondern stammt von dem Amerikaner John Walter Christie ;-)

  • 39 Meckerer // Oct 8, 2007 at 21:53

    @TodosAlemanesUnidos :
    Dieter Hundt ist ein Hund, das sagte ich schon vor 20 Jahren. Er bekommt den Hals nicht voll, vertritt die Metallarbeitgeber und träumt von der Sklaverei. Arbeitgeber wie Hundt habe ich schon kennengelernt zur Genüge, sie möchten auf 1 offene Stelle 1000 best qualifizierte Bewerber möglichst sofort verfügbar und die anderen 999 können nachhause gehen und Däumchen drehen und am Hungertuch von Hartz4 nagen.
    Das was auf Hundt zutrifft, trifft auf die meisten AG zu. Sie möchten Auswahl aber keine Verantwortung wie wir sie nun dank der Gastarbeiterzeit bis jetzt zu Germanisierung und Staatsbürgerschaft und hohen Arbeitslosenzahlen haben.

  • 40 Dike // Oct 8, 2007 at 23:48

    @ J. Schwab

    Bei mir dauert es immer eine Zeit, bis ich zu Ihren Artikeln komme..

    Schwab: Faschismus ist demnach „die offene terroristische Diktatur der reaktionärsten, am meisten chauvinistischen, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals.“

    Wie wahr.

    Chomsky schrieb schon vor 10 oder mehr Jahren, die USA befänden sich auf einem Schlitterkurs zum Faschismus. Sie sind angelangt. Will sagen: der US-Faschismus zeichnet sich nicht erst “am Horizont ab”, wie Sie (vorsichtig) formulieren. Der bedindet sich mitten unter der Bevökerung. Die Taser Züchtigungen u.a. sind Indikation dafür.

    Ihrem letzten Abschnitt (Faye u. dessen verwirrte “Jünger”) kann ich voll und ganz zustimmen. Beruhigend dabei ist allerdings, daß dieser kleine Irrgarten für sich im Mondenschein selber wuchert. ;-)

  • 41 Rote Fahne // Oct 9, 2007 at 7:32

    Wenn man mit Begriffen wie Finanzkapital hantiert, sollte man wissen, dass das Finanzkapital grundsätzlich von der materiellen Produktion abhängig ist, so wie die materielle Produktion von der Vorfeldfinanzierung durch das böse Finanzkapital, erst beides zusammen ist “Kapitalismus”. Auch im dritten Reich waren die Finanzkapitalisten ganz oben dabei, wie in jedem kapitalistischen System. Die Finanzblasen , die sich relativ losgekoppelt von der Produktion entwickeln, gefährden den Kapitalismus mehr als jede Revolution, versprechen einigen aber auch immer unglaubliche Profite, der Rest geht unter!
    Keine Angst ihr Rechten, die Nationen werden weiter existieren, vielleicht in einer anderen Form als bisher („Europa“), aber es sind ja die Grenzen und kulturellen Unterschiede, auf deren Basis Menschen in Konkurrenz zueinander gesetzt werden können. Wunderbar wenn die Unterdrückten der Erde keine gemeinsame Solidarität entwickeln. Dafür braucht es die Rechten, Hass schüren zwischen denen die man ausbeuten will und so eine gemeinsame Bewegung verhindern. Rassisten, Antisemiten usw., also 80% derer die hier schreiben, sind (ungewollt) Marionetten des Kapitals. Die meisten Menschen würden ihre Heimat niemals verlassen, wenn diese nicht durch das Kapital verwüstet worden wäre, egal ob durch Krieg oder hemmungslose Ausbeutung und das schon seit Jahrhunderten.
    Nur die Solidarität der Unterdrückten weltweit könnte dem Kapital etwas entgegensetzten. Die nationalistische Solidarität beschränkt sich ja immer nur auf die, die in gleicher Mordlust Juden töten wollen…. und auch der Herr Schwab muss seiner Klientel gerecht werden, in dem er immer wieder mal die bösen Zionisten erwähnt, gähn.

  • 42 mors principium est! // Oct 9, 2007 at 8:28

    @ J. Schwab:
    Sehr guter, griffiger Artikel. Stimme inhaltlich voll zu. Eine gute Argumenationshilfe. Sowas gehört als Broschüre verteilt unters Volk.

    @ Miraculi:
    Genau so war es. Mein Großvater hat selbst darüber berichtet, wie prähistorisch der technische Entwicklungsstand der besetzten Länder war. Von systematischen “Ausplünderungen”, die über die militärisch notwendige Requirierung hinausgingen, kann schon deshalb überhaupt nicht die Rede sein. Ist Ihnen eine Ausarbeitung bekannt, in der man mehr darüber lesen kann?

  • 43 Schörner // Oct 9, 2007 at 9:25

    Ich habe selten einen so unsinnigen, ja haarsträubend falschen Artikel von Hr. Schwab gelesen.
    Worauf wir zusteuern ist natürlich nicht Faschismus. Da hilft es auch nicht, wenn man mit den bolschewistischen Faschismusdefinitionen daherkommt. Faschismus hat immer das Wohlergehen des Staates als oberste Maxime.
    Im Gegensatz dazu sieht der NS das Wohlergehen des Volkes als Abstammungsgemeinschaft, und in weiterer Ferne das Überleben des arischen Europäers als oberstes Gut.
    Es kann gar keinen Faschismus der Internationalisten geben und Schwab tut damit nichts weiter, als die propagandistische Falschdefinition der linken Internationalisten über den Faschismus, der alles Schlechte darstelle, auf die gegenwärtigen Entwicklungen hin zu projezieren. So ein hanebüchener Unsinn!

    Worauf wir zusteuern ist die Weltdiktatur der Internationalisten. In der Gesellschaftspolitik bolschewistisch, in der Ökonomie kapitalistisch. Das was der NS seit jeher erkannte: Kapitalismus und Marxismus sind die zwei Seiten derselben Münze und heute sollte man fähig sein zu erkennen, daß sie kongruent zur Weltrgierung streben.
    Wer hier von einem neuen Faschismus spricht, hat entweder wirklich überhaupt ncihts begriffen, oder er versucht den großen Traum der linken Internationalisten zu verschleiern, indem er ihn “neuen Faschismus” nennt.

    Diesen Bock muß man erst zuwegebringen: ein politisches System, das zwar imperialistisch ist, aber auf einen Staat konzentriert, mit dem Vorgehen der kapitalistischen und linken Internationalisten gleichzusetzen!

    Es ist gar nicht mal ausgeschlossen, daß Schwab, nach Verwirklichung der totalen Weltdiktatur, mit vollständiger Gesetzgebung bei internationalen Organisationen, der Besteuerung der Luft zum Atmen und der Wegnahme des Wasserhoheit, auch noch von einem fashcistischen System faselt.

    Ich bin wirklich zornig, daß ein sich national gebender Autor, DAS schlimmste und verwerflichste Ziel der Internationalisten als Faschismus bezeichnet. Nicht genügend, setzen!

  • 44 Schörner // Oct 9, 2007 at 9:37

    Rote Fahne,

    Wenn man mit Begriffen wie Finanzkapital hantiert, sollte man wissen, dass das Finanzkapital grundsätzlich von der materiellen Produktion abhängig ist, so wie die materielle Produktion von der Vorfeldfinanzierung durch das böse Finanzkapital, erst beides zusammen ist “Kapitalismus”.

    Lach! Ich erkenne, Sie haben nicht den blassesten Schimmer davon, wie im Kapitalismus Geld entsteht, stimmts?
    Deshalb schwafeln Sie solches unsinniges Zeug. Die Entstehung von Geld ist im herrschenden Regime in KEINSTER WEISE von Produktion abhängig!
    Ein ernstgemeinter Rat: Erkundigen Sie sich doch mal, wie Geld in diesem Regime konkret erzeugt wird, anstatt Phrasen für Halbgebildete nachzudreschen.

  • 45 stefan // Oct 9, 2007 at 11:43

    @ Schwab aka Buchhalter aka Hyper aka Oswald Spengler aka Freiheit aka pp.

    Buchhalter Schwab, wo bleibt Ihre “kaputte” “Kommentarspaltenbilanz”?
    Wir, Ihre vielen Kritiker, lesen Ihren philoislamistischen, pseudomarxistischen und Benoist-hörigen Müll nicht mehr.
    Für einen krankhaften egomanen Buchhalter (perfektes Borderline-Syndrome) wie Ihnen hier etwas von SIR WALTER SCOTT (gekürzt):

    “Ein Unseliger, der nur kreist um sich selbst,
    im Leben noch wird er dem Rufe nachsehen,
    und doppelt sterbend untergehen,
    im gemeinen Staub, von wo er entsprungen,
    unbeweint, ungeehrt und unbesungen.”

    “Breathes there the man with soul so dead
    Who never to himself hath said,
    This is my own, my native land!
    Whose heart hath ne’ver within him burned,
    At home his footrsteps he hath turned
    From wandering on a foreign strand!
    If such there breathe, go, mark him well;
    For him no mistrel raptures swell;
    High though his titles, proed his name,
    Boundless his wealth as wish can claim
    Despite those titles, power, and pelf,
    The wretch, CONCERNED ALL IN SELF,
    Living, shall forfeit fair renown,
    And, doubly dying, shall go down
    TO THE VILE DUST FROM WHENCE HE SPRUNG,
    UNWEPT, UNHONORED, AND UNSUNG.”

  • 46 Jürgen Schwab // Oct 9, 2007 at 12:24

    @ Schörner

    “October 9th, 2007 at 9:25
    Ich habe selten einen so unsinnigen, ja haarsträubend falschen Artikel von Hr. Schwab gelesen. Worauf wir zusteuern ist natürlich nicht Faschismus. Da hilft es auch nicht, wenn man mit den bolschewistischen Faschismusdefinitionen daherkommt. Faschismus hat immer das Wohlergehen des Staates als oberste Maxime.”

    Es kommt darauf an, was man unter “Faschismus” versteht?
    Verstehen wir das darunter, was die Faschisten/NSler darunter verstanden bzw. verstehen? Oder verstehen wir das darunter, was die Antifaschisten/Kommunisten darunter verstehen?
    Als sozialrevolutionärer Nationalist kann ich beide Theorieansätze gut nachvollziehen. Deine Definition, es gehe um das Wohl des Staates, ist richtig, aber in meinem Artikel wurde ja die Frage erörtert, wem der “Staat” zu dienen hat. Nach Karl Marx hat der Staat im Kapitalismus die Aufgabe, als “ideeller Gesamtkapitalist” das Eigentum der Kapitalistenklasse an den PM zu schützen und die Kapitalakkumulation sicherzustellen. In einem Volksstaat wäre die Wirtschaft dazu da, dem Volk – in allen seinen sozialen Schichten – zu dienen.
    Die Defintion von Georgi Dimitrow ist heute aktueller denn je. Das Finanzkapital kommt in die Krise (Absatzkrisen, Währungskrisen, Tendenz des Falls der Profitrate in Hochlohnländern, siehe Marx: Das Kapital, Band 3), dann kann sich das Finanzkapital nur noch in die offene faschistische Diktatur retten. Um den Laden zusammenzuhalten, müssen Rohstoffe geraubt werden, dazu müssen die Widerstandskämpfer (Islamisten und arabischen, iranischen usw. Nationalisten) kriminalisiert werden, Grundrechte sind aufzuheben, der Polizei- und Überwachungsstaat auszudehnen usw.
    Bei Hitler war die Lage eine andere. Damals hatte das Finanzkapital überwiegend nationale Interessen, es war noch nicht so transnational verflochten wie heute. Hitler hatte seinen Türöffner Hjalmar Schacht, deutschblütig, Hochgradfreimauerer, Angehöriger des deutschen (!) Finanzkapitals. Mit ihm einigte sich Hitler, trat dem Möchtegernzinsbrecher Feder in den Hintern. Aber heute, lieber @Schröner, da gibt es keinen Schacht mehr, mit dem sich Faschisten/NSler einigen könnten.
    Solange Udo Voigt das NPD-Programm vertritt, das er heute vertritt (gegen Freihandel, für Sozialstaat, gegen Ausländerbeschäftigung), solange wird Voigt keine Einladung vom Düsseldorfer Industrieklub erhalten, einen Vortrag zu halten. Es ist auch so, daß diese Herrschaften (Dieter Hundt usw.) Nationalisten nicht mehr brauchen, die Volksgemeinschaft und der Nationalstaat haben für die ausgedient!
    Wer aber den Nationalismus zu den Akten legt und sagt: Wir hauen jetzt auf die Islamisten ein, der wird dann von Schäuble aus dem VS-Bericht herausgenommen (REP, Pro Köln, JF). Diese Leute werden mämlich vom transnationalen Finanzkapital noch gebraucht …

  • 47 Jürgen Schwab // Oct 9, 2007 at 12:34

    @ Rote Fahne

    “October 9th, 2007 at 7:32
    Wenn man mit Begriffen wie Finanzkapital hantiert, sollte man wissen, dass das Finanzkapital grundsätzlich von der materiellen Produktion abhängig ist, so wie die materielle Produktion von der Vorfeldfinanzierung durch das böse Finanzkapital, erst beides zusammen ist “Kapitalismus”. Auch im dritten Reich waren die Finanzkapitalisten ganz oben dabei, wie in jedem kapitalistischen System.”

    Voll Zustimmung!

    “Die Finanzblasen , die sich relativ losgekoppelt von der Produktion entwickeln, gefährden den Kapitalismus mehr als jede Revolution, versprechen einigen aber auch immer unglaubliche Profite, der Rest geht unter! Keine Angst ihr Rechten, die Nationen werden weiter existieren, vielleicht in einer anderen Form als bisher („Europa“), aber es sind ja die Grenzen und kulturellen Unterschiede, auf deren Basis Menschen in Konkurrenz zueinander gesetzt werden können. Wunderbar wenn die Unterdrückten der Erde keine gemeinsame Solidarität entwickeln.”

    Das ist nicht so einfach, wenn ein Kurde mit den USA kollaboriert, weil er von denen einen eigenen Staat möchte, oder die türkischen Arbeiter in Deutschland die Löhne drücken und von Dieter Hundt dringend gebraucht werden. Es geht hier nicht um private Feindschaften, sondern um nationale Interessengegensätze, die sich nicht linksgutmenschlich auflösen lassen.

    “Dafür braucht es die Rechten, Hass schüren zwischen denen die man ausbeuten will und so eine gemeinsame Bewegung verhindern. Rassisten, Antisemiten usw., also 80% derer die hier schreiben, sind (ungewollt) Marionetten des Kapitals. Die meisten Menschen würden ihre Heimat niemals verlassen, wenn diese nicht durch das Kapital verwüstet worden wäre, egal ob durch Krieg oder hemmungslose Ausbeutung und das schon seit Jahrhunderten.”

    Zustimmung zum letzten Satz.

    “Nur die Solidarität der Unterdrückten weltweit könnte dem Kapital etwas entgegensetzten. Die nationalistische Solidarität beschränkt sich ja immer nur auf die, die in gleicher Mordlust Juden töten wollen…. und auch der Herr Schwab muss seiner Klientel gerecht werden, in dem er immer wieder mal die bösen Zionisten erwähnt, gähn.”

    Ich biete keinen Stoff für diejenigen, die Juden töten wollen, sondern für diejenigen, die zwischen deutschen Nationalisten und Zionisten einen Interessengegensatz erkennen.

  • 48 Jürgen Schwab // Oct 9, 2007 at 13:05

    Charlotte Knobloch interessiert sich für Fußball:

    http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,510333,00.html

  • 49 Dagmar // Oct 9, 2007 at 13:16

    Lieber Beobachter aus Deutsch Südwest!

    Meditation ist nie verkehrt, aber auch Denken und Schreiben können zur Todlosigkeit führen. So hat mich Christian Worch auf dem anderen Kanal erst auf die Unzulänglichkeiten der prä-buddhistischen Philosophie aufmerksam gemacht:
    http://de.altermedia.info/general/demonstrationen-am-samstag-061007_11504.html#comments

    Christian ist ein profunder Kenner der sakralen altindischen Literatur und genauso wie Luther den Papst oder Marx das Kapital kritisiert hatte, hat der Erwachte die Irrlehren und vedischen Rituale der geldgierigen Brahmanen widerlegt.

    Dem wahren Dhamma zufolge steht für Christian eine Wiedergeburt als ein Gott nichts mehr im Wege!

  • 50 Dagmar // Oct 9, 2007 at 13:20

    Lieber NPD KV SEGEBERG/NEUMÜNSTER!

    Vielen Dank, aber zuerst erwarte ich von Eurem Vereinsvorstand ein klares und eindeutiges Bekenntnis zum Buddhismus auf Reichsebene, dann komm ich gern auf Euch zurück!

  • 51 Dagmar // Oct 9, 2007 at 13:23

    Lieber Emmet Brown!

    Nationalbuddhismus ist praktisch wie Nationalmarxismus, nur mit Buddha statt Marx, Wobei die Lehren des Erwachten (zurück in die Zukunft gedacht) natürlich die Erkenntnisse von Marx und Tönnies umfassen. Insofern ist der Nationalmarxismus keinerlei Konkurrenz.

    Wir Nationalbuddhisten verstehen das Sangha als Gemeinschaft im Rahmen guter Gesellschaft unserer Freunde und Förderer, mit dem Ziel, das Dhamma zu verbreitern, um das Khamma aus allen Fesseln des Samsara zu befreien und ins Nibbana zu führen – Arbeit, Ketten und Reich der Freiheit hätte Marx etwas platt gesagt.

    Reicht Dir das als Erklärung?

  • 52 Dagmar // Oct 9, 2007 at 13:24

    Prost, lieber Gunni!

  • 53 NPD KV SEGEBERG/NEUMÜNSTER // Oct 9, 2007 at 14:18

    @ Dagmar

    Die NPD Kreisverband Segeberg-Neumünster ist eine religiös pluralistisch ausgerichtete Vereinigung national denkender Deutscher.

    Auf Reichsebene sorgte bereits der Augsburger Religionsfriede von 1555 für sowohl religiöse Gleichberechtigung als auch für eine Stärkung der politischen Einheit des Reiches und des Reichsgedankens. Diesem Erbe fühlt sich unser Kreisverband verpflichtet; wir bekennen uns daher ausdrücklich (auch) zum Nationalbuddhismus in den Grenzen von 1555.

    den Aufnahmeantrag findest Du, wie gesagt, hier: http://www.npd-segeberg.de/

  • 54 Eine andere Feldpostnummer // Oct 9, 2007 at 15:48

    @NPD-KV Segeberg

    TsTs gut gelogen ist nur wenn wenn es jemand glaubt, nach den Augsburger Verträgen wäre Dagmar glatt auf den Scheiterhaufen gekommen, das war eine Innerchristliche Angelegenheit, zur Toleranz z.b. gegenüber der jüdischen Konfession oder kleinerer chr. Splittergruppen, oder auch “heidnischen” Ritten kam es ja auch nicht.

    Besonders gefallen hat mir wieder ein Mal die erfrischend selbstlose Haltung der NPD, Zitat beim Unterpunkt Material “Ihr Interesse an unserer Partei ehrt Sie.”

    Im allgemeinen ist es, innerhalb der europäischen Kultur (wie in manch anderer), üblich die Ehre auf Seiten desjenigen auszudrücken, der Interesse gefunden hat, dies mag natürlich in ihrem (NS-) Kulturkreis anders sein. Selbstverständlich nehme ich es ihnen nicht übel, im Gegenteil, ein friedliches Zusammenleben der Kulturen ist mir durchaus ein Anliegen.

    Bemerkenswert finde ich auch das differenzierte Sozialkonzept der Mitgliedsbeiträge, das mir ein schöner Hinweis auf die Volksgemeinschaft zu sein scheint. Ein Millionär zahlt 126 Euro, ebenso der großbürgerliche Anwalt wie auch der Arbeiter, da ist die “Vereinigung der Arbeiter der Stirn wie der Faust” in Mal wirklich gelungen, sogar die obersten Schichten werden gleich behandelt, meinen tief empfundenen Respekt, eine Staffelung nach Einkommen mit div. Kategorien wäre selbstverständlich Kulturbolschewismus da es die Einnahmen evt. mindern könnte.

  • 55 Anonymous // Oct 9, 2007 at 16:17

    @Dagmar :
    October 9th, 2007 at 13:23

    Ich habe die von dir benutzte Fachterminologie quergegoogelt. Wenn ich das richtig verstehe geht es beim Buddhismus um persönliche(!) Erlösung. Nun ist aber doch Marx ein Gesellschafts(!)theoretiker. Wie geht das zusammen?

    Emmet.

    “Zurück in die Zukunft!”

  • 56 EmmetBrown // Oct 9, 2007 at 16:19

    @Dagmar :
    October 9th, 2007 at 13:23

    Ich habe die von dir benutzte Fachterminologie quergegoogelt. Wenn ich das richtig verstehe geht es beim Buddhismus um persönliche(!) Erlösung. Nun ist aber doch Marx ein Gesellschafts(!)theoretiker. Wie geht das zusammen?

    Emmet.

    “Zurück in die Zukunft!”

  • 57 Schwert // Oct 9, 2007 at 17:04

    @Schörner : October 9th, 2007 at 9:25

    Sehr guter Kommentar! Dem pflichte ich bei.

    Ich würde nun aber nicht den Stab über Jürgen Schwab brechen. Ich denke nicht, daß er den (echten) Faschismus an sich diskreditieren will, sondern daß es wahrscheinlich eine “Querfront-Strategie” sein soll.

    Ich glaube aber nicht, daß eine Querfront mit traditions- und kulturbarbarischen Bolschewisten möglich ist, egal wie “antikapitalistisch” sie sich geben. Die Bolschewisten sind nichts anderes als das Bodenpersonal zur Einebnung der europäischen Kultur. Aber soll Jürgen Schwab sein Glück ruhig auch bei diesen Leuten versuchen. Sicher wird es auch bei denen noch welche geben, die noch nicht gänzlich bolschewisiert sind.

    Eines ist natürlich klar: mit Faschismus im eigentlichen Sinne hat das heute nicht wirklich was zu tun, denn der Faschismus wollte die Kultur und die Traditionen erhalten. Doch genau diese sollen heute abgeschafft werden, damit der globalisierte Konsumzombie gezüchtet werden kann.

  • 58 Schwert // Oct 9, 2007 at 17:11

    @Rote Fahne

    Ja ja, die alte Leier. Die Bösen sind natürlich die Rechten, die von der Bourgeoisie gesteuert werden.

    Drei Fragen hätte ich diesbezüglich noch:

    Warum wurde die -die Rote Fahne tragende- Sowjetunion von den kapitalistischen USA grandios gegen die -angeblich von der Bourgeoisie gesteuerten- rechtsradikalen Deutschen unterstützt?

    Warum ging es den Menschen in der die Rote Fahne tragenden Sowjetunion so dreckig?

    Warum werden in der BRD alle möglich linken und linksextremistischen Vereine und Organisationen staatlich unterstützt? Warum hetzt das Fersehen nicht im gleichen Maße gegen Linke, wie es das gegen Rechte tut?

  • 59 NPD KV SEGEBERG/NEUMÜNSTER // Oct 9, 2007 at 17:15

    @ Eine andere Feldpostnummer

    In Deutschland ist nie, nicht vor und nicht nach 1555, auch nur eine einzige Buddhistin oder ein einziger Buddhist auf den Scheiterhaufen gekommen. Zwar bezog sich der Augsburger Religionsfriede von 1555 auf den Umgang der christlichen Konfessionen miteinander, sein Geist aber steht im Rahmen anderer religiöser Toleranzedikte jener Zeit.

    Bevor Sie hier das Wesen des Augsburger Religionsfriedens in sein Gegenteil verkehren, beschäftigen Sie sich doch bitte mit der Geschichte unseres Landes – und schweigen Sie derweil.

    @ EmmetBrown

    Ich will der Kameradin Dagmar nicht vorgreifen, aber der Nationalbuddhismus ist keine “persönliche” Glücksstrategie a la wie werde ich reich und glücklich. Er ist eine auf die Gesamtheit der Menschen gerichtete Strategie zur Bewusstmachung der Handlungen und Gedanken in moralischer Hinsicht. Da überschneidet sich vieles mit dem, was wir mit Gemeinschaft meinen.

  • 60 Emmet Brown // Oct 9, 2007 at 18:38

    @ NPD KV SEGEBERG/NEUMÜNSTER :
    October 9th, 2007 at 17:15

    Wie macht man sich denn strategisch(?) Handlungen und Gedanken(?) bewusst? Und dann auch noch auf die GESAMTHEIT DER MENSCHEN gerichtet? Alle Achtung!
    Mal ein profanes Beispiel:
    Ich denke mir: “Jetzt hätte ich aber gerne eine Wurst” Und dann kommt die Strategie und sagt mir: “Du hast gerade gedacht, dass du gerne eine Wurst hättest – aber: hast du dabei auch an die Tiere gedacht?” In etwa so?

    Dagmar sprich mal ein klärendes Wort!

    “Zurück in die Zukunft!”

  • 61 's Fritzle // Oct 9, 2007 at 19:26

    @Emmet Brown October 9th, 2007 at 18:38:”Mal ein profanes Beispiel:
    Ich denke mir: “Jetzt hätte ich aber gerne eine Wurst” Und dann kommt die Strategie und sagt mir: “Du hast gerade gedacht, dass du gerne eine Wurst hättest – aber: hast du dabei auch an die Tiere gedacht?” In etwa so?”

    Ja, genau, und die Wurst bekommt dann mein Tibet-Terrier. Deswegen ist das ja auch so ein fanatischer National-Buddhist. Es liegt ihm halt ihm Blut. Kannst Du machen nix (frei nach CW).

  • 62 1+1 // Oct 9, 2007 at 21:50

    @Schwert
    Haben sie noch etwas anderes auf Lager, als ihre ewigen Phrasen zu wiederholen?
    Wie wäre es, wenn sie ‘mal einen konstruktiven Beitrag abgeben?
    Der Versuch unter @Schörners Rock zu schlüpfen, dürfte dabei gescheitert sein. Denn das, was @Schörner so schön von sich gibt, ist nur eine Lufthülle, die jegliche Analysefähigkeit zuwiderspricht.

  • 63 Dagmar // Oct 9, 2007 at 22:26

    @Emmet Brown:

    Also so genau weiß ich das natürlich auch alles noch nicht, weil ich dem Dalai Lama ja auch erst im Juli das erste Mal begegnet bin, aber was heißt schon “persönlich”?

    Man kann sich doch gegenseitig beim Meditieren zum Beispiel unterstützen, dann ist das ja praktisch öffentlich und national. Vielleicht wissen wir kommende Woche alle schon mehr:
    http://www.dalailamany.org

    Und wenn die NPD ihre Nationalbank AG irgendwann mal in ein Joint Venture mit Chavez’ Anti-Imperial-Bank einbringen will, warum nicht?
    http://www.ftd.de/politik/international/:Ch%E1vez%20Anti%20Imperialismus%20Bank/263663.html

    Genau so gut könnte man sich auch die Gründung eines Nationalbuddhistischen Weltverbandes vorstellen. Amtssprachen: Sanskrit, Pali, Tibetisch und Deutsch.

    Da würde ich niemanden diskriminieren!

  • 64 Dagmar // Oct 9, 2007 at 22:27

    @Emmet:

    Über das Beispiel mit dem Würstchen muß ich noch nachdenken.

  • 65 PA // Oct 10, 2007 at 0:46

    @ Schörner :
    October 9th, 2007 at 9:25

    “Ich habe selten einen so unsinnigen, ja haarsträubend falschen Artikel von Hr. Schwab gelesen.”

    Ganz im Gegenteil, alle Elaborate dieses Psychopathen sind in dieser Hinsicht nicht mehr steigerungsfähig.

    Ansonsten stimme ich diesem Ihrem Kommentar völlig zu. Der Kernsatz ist: “Schwab tut damit nichts weiter, als die propagandistische Falschdefinition der linken Internationalisten über den Faschismus … auf die gegenwärtigen Entwicklungen hin zu projezieren”.

    Das ist die zentrale Vorgehensweise der bolschewistischen Völkerverderber: Nationale Entsolidarisierung zum Vorteil des internationalen Finanzkapitals. Es ist in diesem Sinne völlig irreführend, von einem “Nationalkapitalismus” zu sprechen und einen solchen Phantombegriff noch dazu mit dem platten Schlagwort “Faschismus” gleichzusetzen.

    Genauso verhält es sich mit der bolschewistischen Propagierung des “Mehrwertprofites” als wesentlichem Element einer kapitalistischen Wirtschaftsstruktur. Dabei kriegen wir gerade vor Augen geführt, wie kapitalistische Ausbeutung in Wirklichkeit funktioniert: Durch Spekulation mit virtuellen bzw. nicht existierenden Werten werden den ausgebeuteten Völkern deren reelle Werte abgeknöpft und die Völker selbst am Schluss einer zyklischen Vernichtung zugeführt, damit der Kreislauf wieder von neuem beginnen kann.

    Schwab ist nichts weiter als platte Latrinenideologie. Auffällig sind auch die vielen Pseudokommentare bei seinen “Artikeln”, die eine Diskussion über Inhalte vorgaukeln sollen. Schwab ist ganz klar ein Werkzeug des VS.

  • 66 Emmet Brown // Oct 10, 2007 at 4:39

    Liebe Dagmar,

    Das Beispiel mit den Würstchen war weniger an Dich adressiert, als an die NPD-Fraktion. Mich ärgerte das Gerede vom Bhuddismus als einer “Strategie” – sehr unspirituell! Mir gefällt die Passivität einer Gemeinschaft gemeinschaftlich Meditierender, wie du sie angedeutet hast, gut. Allerdings sehe ich nicht, wie da noch Platz für das Nationale ist – muss ja aber auch nicht immer sein! Was meinst du?

    Liebe Grüße, Emmet.

    “Zurück in die Zukunft!”

  • 67 Miraculi // Oct 10, 2007 at 6:56

    mors principium est!: October 9th, 2007 at 8:28

    “Ist Ihnen eine Ausarbeitung bekannt, in der man mehr darüber lesen kann?”
    Zitat Ende.

    Normalerweise halte ich überhaupt nichts davon, auf Artikel von “Wikipedia” zu verweisen …
    Allerdings haben sich der oder die Autoren über das Thema Panzer redlich Mühe gegeben:
    Bei “Wikipedia” suchen nach: Panzer

    So richtig interessant wird es dort ganz unten bei “Panzermodelle des Zweiten Weltkrieges”
    hinter den jeweiligen Links, die Panzer der beteiligten Nationen näher beschrieben werden.

    Dies war zwar nicht meine Hauptquelle in meinem Kommentar, diese
    dürfte für eine erste Information darüber aber vielleicht schon ausreichen.

    Zum Thema (russische!) “Beutepanzer” in deutschen Diensten:
    mal hier klicken: http://beute.narod.ru/index.htm
    … und sich dort vielleicht einmal durchklicken (in englisch oder russisch!)

  • 68 Schwert // Oct 10, 2007 at 7:34

    @1+1 :
    October 9th, 2007 at 21:50
    @Schwert
    Haben sie noch etwas anderes auf Lager, als ihre ewigen Phrasen zu wiederholen?
    Wie wäre es, wenn sie ‘mal einen konstruktiven Beitrag abgeben?
    Der Versuch unter @Schörners Rock zu schlüpfen, dürfte dabei gescheitert sein. Denn das, was @Schörner so schön von sich gibt, ist nur eine Lufthülle, die jegliche Analysefähigkeit zuwiderspricht.

    Du hast recht und Adolf Hitler hat unrecht :-)
    Denn er war Deiner Meinung nach ja nur ein “Meldegänger”…
    Du bist dagegen ein weiser Konsumzombie.

    Wie wär’s wenn Du mal zur Abwechslung meine “ewigen Phrasen” argumentativ widerlegen würdest? Da ich sie schon so oft gebracht habe, hattest Du doch genügend Zeit, um Gegenbeweise aufzutreiben. Ich bin gespannt…

  • 69 Populist // Oct 10, 2007 at 7:52

    Der mit Abstand schlechteste Artikel von Schwab den ich hier gelesen habe (das will was heißen). Nach den letzten Beiträgen Schwabs hätte man die leise Hoffnung hegen können seine Ansichten würden etwas vernünftiger werden aber das war wohl ein Irrtum. Schörner hat alles wesentliche dazu erwidert ich möchte auf die Einzelheiten nicht mehr eingehen. Über Pro Köln kann man ja geteilter Meinung sein aber diese in eine Reihe mit dem antideutschen Transatlantiker Schäuble nach dessen Aussage der Islam ein Teil Deutschlands sei zu stellen ist an Absurdität nicht mehr zu überbieten. Aber seine kaum verhohlene Liebe zum Islam muß es wohl sein die Schwab zu seinen Haßtiraden gegen Pro Köln treibt, während er für den linksextremen, antideutschen Sechfachmörder Klar der im Knast Kesseltreiben gegen Günther Deckert betrieben hat wohl Sympathien hegt.
    Dieses weltfremde Sektierertum welches Schwab und andere Querfronträumer betreiben bringt die nationale Bewegung in keinster Weise voran sondern ist nur hinderlich.

  • 70 Rote Fahne // Oct 10, 2007 at 8:00

    @ Jürgen Schwab
    Das Israel eine Interessengemeinschaft mit den USA bildet ist richtig, aber diese als zionistische zu bezeichenen ist albern. Es sind Kapitalinteressen in denen der Zionismus eine Rolle spielt, aber er ist nur eines von vielen Mitteln zur Durchsetzung der an die USA gekoppelten Kapitalinteressen, und kein übergeordnetes Ziel. Das ganze ist so, als würde man von germano Europa sprechen, um zu implizieren, dass das kapitalistische Europa von den Deutschen manipuliert wird und nur das finstere Ziel verfolgt, das 4 Reich zu errichten! Aber natürlich ist klar, warum man sich in rechten Kreisen hinter dem Begriff Zionismus versteckt….
    Mein Wunsch nach internationaler Solidarität ist kein linkes Gutmenschentum, sondern der einzige gangbare Weg gegen das globlae Kapital. Ich bin nicht der Meinung, das sich die Probleme nur in Deutschland lösen lassen, deswegen bin ich Gegener der “naiven” Nationalisten. Lächerlich zu glauben, man könnte die Probleme des Kapitalismus einfach durch nationale Abspaltung von der Welt “ausgrenzen”…. aber ich bin auch kein Freund der Migration, den auch das Problem des durch den Kapitlismus verursachten weltweiten Leides lässt sich nicht durch Zuwanderung lösen. Aber vielen geht es zu Hause beschisssen und sie kommen um zu überleben, verständlich. Ich halte diese Menschen weder für gut noch für böse, in jedem Fall sind sie nicht die Ursache des Problems, die Fluchtbewegungen der (heutigen) Welt sind ein Symptom des Kapitalismus und die Menschen, die verjagt werden, Opfer. Klar können die nicht alle herkommen, dass geht schon physisch nicht. Aber sie deshalb zu Tätern, zu bösen Menschen, die unser reines Blut vermischen wollen (hahaah) zu machen, ist absurd und spielt dem Kapital in die Hände! Wie lächerlich ist auch der Einfluss der Migranten auf “unsere Lebenswise” im Gegensatz zum Einfluss des Kapital, das uns zu Konsumäffchen macht!
    Internationale Solidarität bedeutet die gemeinsamen Interessen der Ausgebeutenden (auch der Migratinnen) dieser Erde an der Abschaffung des globalen Kapitalismus zu betonen, und gemeinsam die Ursachen der Fluchtbewegungen zu bekämpfen!
    Heimat für alle!

  • 71 Jürgen Schwab // Oct 10, 2007 at 9:34

    @ Rote Fahne

    “October 10th, 2007 at 8:00
    @ Jürgen Schwab
    Das Israel eine Interessengemeinschaft mit den USA bildet ist richtig, aber diese als zionistische zu bezeichenen ist albern. Es sind Kapitalinteressen in denen der Zionismus eine Rolle spielt, aber er ist nur eines von vielen Mitteln zur Durchsetzung der an die USA gekoppelten Kapitalinteressen, und kein übergeordnetes Ziel.”

    Das habe ich nicht bestritten, daß das Kapitalinteresse das bestimmende Ziel ist. Der Zionismus, aber auch die zivilreligiösen Menschenrechte bilden den geistigen Überbau des Weltkapitalismus, Zionismus äußert sich dann auch als peinlicher Philosemitismus. Zionismus wird übrigens nicht nur von Juden, sondern gerade auch von Christen betrieben, die sich auch selbst als Zionisten bezeichnen.

    “Das ganze ist so, als würde man von germano Europa sprechen, um zu implizieren, dass das kapitalistische Europa von den Deutschen manipuliert wird und nur das finstere Ziel verfolgt, das 4 Reich zu errichten!”

    Das wäre die Ideologie der Antideutschen.

    “Natürlich ist klar, warum man sich in rechten Kreisen hinter dem Begriff Zionismus versteckt….”

    Ja, typisch deutscher Philosemit: Die Antisemiten sind immer die anderen …

    “Mein Wunsch nach internationaler Solidarität ist kein linkes Gutmenschentum, sondern der einzige gangbare Weg gegen das globlae Kapital.”

    Es wäre ein denkbarer Weg, den ich auch unterstützen würde, ob er allerdings gangbar ist, wie Du schreibst, ist zweifelhaft. Ich hätte kein Problem damit, in Deutschland auch mit Arabern und Türken zusammenzuarbeiten. Das hängt immer von den konkreten Projekten und Zielen ab. Man müßte allerdings auch akzeptieren, daß man in manchen Punkten anderer Meinung ist, Beispiel Ausländerproblem und dessen Lösung.

    “Ich bin nicht der Meinung, das sich die Probleme nur in Deutschland lösen lassen, deswegen bin ich Gegener der “naiven” Nationalisten. Lächerlich zu glauben, man könnte die Probleme des Kapitalismus einfach durch nationale Abspaltung von der Welt “ausgrenzen”….”

    Das ist nicht mein Standpunkt, aber jeder sollte den Widerstand erst in seinem Land organisieren. Es hat keinen Sinn, das Selbstbestimmungsrecht der Paschtunen zu fordern, wenn man zu feige ist, es für sein eigenes Volk zu fordern.

    “… aber ich bin auch kein Freund der Migration, den auch das Problem des durch den Kapitlismus verursachten weltweiten Leides lässt sich nicht durch Zuwanderung lösen. Aber vielen geht es zu Hause beschisssen und sie kommen um zu überleben, verständlich. Ich halte diese Menschen weder für gut noch für böse … .”

    Das hatte ich auch nicht behauptet.

    “… , in jedem Fall sind sie nicht die Ursache des Problems, die Fluchtbewegungen der (heutigen) Welt sind ein Symptom des Kapitalismus und die Menschen, die verjagt werden, Opfer. Klar können die nicht alle herkommen, dass geht schon physisch nicht. Aber sie deshalb zu Tätern, zu bösen Menschen, die unser reines Blut vermischen wollen (hahaah) zu machen, ist absurd und spielt dem Kapital in die Hände!”

    Warum sollte der Widerstand gegen Multi-Kulti dem Kapital in die Hände spielen? Dieter Hundt ist doch ein “Antirassist” … Auch der DFB, hinter dem das Kapital steht (Werbung usw.) ist “antirassistisch” und pro-zionistisch.

    “Wie lächerlich ist auch der Einfluss der Migranten auf “unsere Lebenswise” im Gegensatz zum Einfluss des Kapital, das uns zu Konsumäffchen macht!”

    Das ist allerdings richtig.

    “Internationale Solidarität bedeutet die gemeinsamen Interessen der Ausgebeutenden (auch der Migratinnen) dieser Erde an der Abschaffung des globalen Kapitalismus zu betonen, und gemeinsam die Ursachen der Fluchtbewegungen zu bekämpfen! Heimat für alle!”"

    Zustimmung.

  • 72 Detlef Nolde // Oct 10, 2007 at 9:51

    @Rote Fahne
    Schon richtig. Nur, Internationalismus bedeutet nicht, im Zeitalter galoppierenden Imperialismus, im Angesicht seiner kosmpolitischen Ideologie, den Verlust nationaler Souveränität gutzuheißen oder weiter damit fortzufahren, eine dem werktätigen Volke dienende vernünftige Einwanderungs- bzw. Integrationspolitik als weitere “nationale Frage” den Rechten und Rassisten zu überlassen. Vor diesem verhängnisvollen Irrweg warnte schon Ernst Thälmann, was leider von den Sozialisten und Kommunisten des Jahres der Jetztzeit “vergessen” wurde, von Mindermeinungen wie die von Jürgen Elsässer einmal abgesehen.

    Deshalb ist die antideutsche Sektiererideologie weiter innerhalb der revolutionären Linken verbreitet, als man denkt, zum Nutzen der politischen Reaktion. Nur, mit Internationalismus hat das nichts zu tun, auch nicht eines nötigen Engagements gegen rassistische Spaltungspolitik.

    Das zionistische Regime muß auch ganz klar als solches bezeichnet werden, als Fremdkörper in Palästina, welches kein Existenzrecht von einer antiimperialistischen Linken zugesprochen bekommen werden darf. Da hat sich schon einiges getan, allerdings muß es auch darum gehen, den zionistischen Machtanspruch überall, auch hierzulande auszusprechen und zurückzuweisen, anstatt sich diesem unterzuordnen und damit fortzufahren, zionistische und nazistische Propaganda weiterzuverbreiten, in dem Judentum mit Zionismus gleichgesetzt wird.

  • 73 Jürgen Schwab // Oct 10, 2007 at 10:24

    @ Dike

    “October 8th, 2007 at 23:48
    @ J. Schwab
    Bei mir dauert es immer eine Zeit, bis ich zu Ihren Artikeln komme..
    Schwab: Faschismus ist demnach „die offene terroristische Diktatur der reaktionärsten, am meisten chauvinistischen, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals.“
    Wie wahr.
    Chomsky schrieb schon vor 10 oder mehr Jahren, die USA befänden sich auf einem Schlitterkurs zum Faschismus. Sie sind angelangt. Will sagen: der US-Faschismus zeichnet sich nicht erst “am Horizont ab”, wie Sie (vorsichtig) formulieren.”

    In den USA ist der neue Faschismus im Sinne des transnationalen Finanzkapitals schon ziemlich entfaltet, in der BRD werden Entwicklungen in den USA immer zeitlich versetzt nachvollzogen. Derzeit sind Schäuble und Beckstein die Vorreiter des neuen Faschismus in der BRD – sekundiert von Charlotte Knobloch, die das NPD-Verbot fordert und Jagd auf einen halbiranischen Fußballspieler macht.

    “Der bedindet sich mitten unter der Bevökerung. Die Taser Züchtigungen u.a. sind Indikation dafür. Ihrem letzten Abschnitt (Faye u. dessen verwirrte “Jünger”) kann ich voll und ganz zustimmen. Beruhigend dabei ist allerdings, daß dieser kleine Irrgarten für sich im Mondenschein selber wuchert.”

    Faye kriegt auf der französischen Rechten derzeit richtig sein Fett ab. Faurisson hat sich schon zu Wort gemeldet. Vgl.:

    http://ch.altermedia.info/gnral/guillaume-faye-denonce-les-revisionnistes_1434.html

    Wie gesagt, für manche im NW ist die Verlockung groß, deutscher Herrenmensch spielen zu dürfen – im Windschatten von Schäuble, Beckstein, Knobloch und Muzikant. Aber wenn wir wachsam sind, Ausrutscher – wie das Vorwort von Andreas Molau in Fayes pro-USA-Buch “Wofür wir kämpfen” und Holger Apfels Bekanntnis nach dem Einzug in den Landtag (die BRD sei “unsere Demokratie”) – öffentlich diskutieren, können wir die Gutwilligen wieder zurückholen und die Möchtegern-Sheriffs isolieren. Ein paar Deppen werden aber sicherlich mitmachen. Man braucht Gestalten wie @ PA nur 500 Euro in die Hand zu drücken, eine Uniform zu versprechen und daß er mit 20 anderen Sheriffs einen wehrlosen Türken verprügeln darf, dann wird er schon mitmachen – wenn für ihn keine Gefahr besteht.

  • 74 An die eigene Nase gefasst // Oct 10, 2007 at 11:11

    @Schwert
    Wie kommen sie jetzt auf den letzten Reichskanzler und Meldegänger aus dem I. Weltkrieg? Von dem war doch in meiner Anmerkung gar nicht die Rede. Oder halten sie sich gar für die Reinkarnation des A.H.?
    Für diesen Fall sollten sie dringenst einen Arzt aufsuchen. :-)

  • 75 Dagmar // Oct 10, 2007 at 12:11

    Lieber Emmet!

    Man kann auch aktiv meditieren, da wird der Buddhismus oft unterschätzt. Überhaupt gilt Buddha ja als der Preuße unter den indischen Meditationslehrern:

    “Hunde, wollt ihr ewig wiedergeboren werden?”

    Das Meiste, was heutzutage über Buddhismus verbreitet wird, ist konterbuddhistisch und wird von den Chinesen gefördert:
    http://ec1.images-amazon.com/images/I/41305SC1S9L._SS500_.jpg
    http://blog.pantoffelpunk.de/wp-content/uploads/2007/04/gott.jpg

    Du kannst auch weiter Deine Würstchen essen, die waren ja schon tot!

  • 76 Schwert // Oct 10, 2007 at 16:35

    @Jürgen Schwab

    wie das Vorwort von Andreas Molau in Fayes pro-USA-Buch “Wofür wir kämpfen”

    Auffällig sind immer wieder Deine absichtlichen Falschaussagen. Denn Du hast das Buch ja gelesen. Deswegen weißt Du auch, daß Faye in diesem Buch den Amerikanismus, ja die USA an sich, absolut ablehnt. Aber Du kannst gerne versuchen, das Gegenteil aufzuzeigen.
    Faye stellt doch ganz klar den amerikanisierten Menschentypus heraus und zeigt doch deutlich auf, daß das Prinzip der USA auf alle Staaten bzw Kulturkreise übertragen werden soll.
    Wie kann man bei dieser deutlichen antiamerikanischen Haltung in “Wofür wir kämpfen” von einem “Pro-USA-Buch” sprechen? Was in diesem Buch angesprochen wird, ist grundsätzlich richtig, nämlich die Rückbesinnung auf unser europäisches Erbe. Was hat das mit “Pro-USA” zu tun?

    Im Gegensatz dazu könnte man eher herausstellen, daß Dein Faschismus-Begriff und Dein Philomarxismus viel eher Pro-USA sind, denn wer wurde von den USA unterstützt? Die faschistischen, antimarxistischen Bewegungen Europas oder die antifaschistische, promarxistische Sowjetunion?

  • 77 Schwert // Oct 10, 2007 at 16:42

    An die eigene Nase gefasst :
    October 10th, 2007 at 11:11
    @Schwert
    Wie kommen sie jetzt auf den letzten Reichskanzler und Meldegänger aus dem I. Weltkrieg? Von dem war doch in meiner Anmerkung gar nicht die Rede. Oder halten sie sich gar für die Reinkarnation des A.H.?

    Ganz einfache Gegenfrage: Wie hat es der letzte Reichskanzler mit dem Faschismus gehalten? Wen hat er unterstützt?

    Da Du ein Konsumzombie bist, den ganzen Tag nach Deiner individuellen “Freiheit” quakst, Ehrenmitgliedern des Club of Budapest huldigst und das deutsche Volk wieder in seine stammesmäßigen Bestandteile aufgelöst sehen willst, stehst Du eindeutig in Gegnerschaft zum NS bzw den Zielen des letzten Reichskanzlers.

  • 78 An die eigene Nase gefasst // Oct 10, 2007 at 18:52

    @Schwert
    In meiner Anmerkung ging es auch nicht um mich. Unabhängig ihrer idiotischen Vorwürfe gegen meine Person, nebenbei bemerkt.
    ;-)

  • 79 Dagmar // Oct 11, 2007 at 12:43

    Lieber Jürgen Schwab!

    Ich finde es ist immer wieder ermutigend, nach so langer kontroverser Diskussion festzustellen, daß wir im Prinzip doch alle einer Meinung sind. Vielleicht darf ich mal zusammenfassen:

    Habgier und Hochmut führen zu Armut, Neid, Haß und Wiedergeburt. Wenn die Gierigen merken, daß sie auf diese Weise überhaupt nichts erreichen, lassen sie aus Trotz ihre liberale Maske fallen und werden richtig imperialistisch und faschistisch (also im bösen Sinne: bös-faschistisch). Deswegen ist unsere höchste Aufgabe als Nationalbuddhisten, die Gierigen von ihrer Gier zu befreien und sie ins Nirwana zu führen, einverstanden?

  • 80 Anonymous // Feb 19, 2008 at 12:20

    hexenjagd auf vermögende- nur der anfang einer neuen hexenjagd in deutschland huber und kumpane schäuble und bnd eine mache !ziel ist es europa unter die deutsche herrschaftso oder so zu bringen- mamit es zumbraunen hause wird immer wieder gedankliche fehlleistungen und freiheits- einschränkungen

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