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Eine „ehrenvolle“ Empfehlung - Katholischer Stellvertreter des lieben Gottes möchte Türkei als Mitglied der EU sehen (28.11.06)

18:16 · Post your comment (78 Comments)

Benedikt XVI.

Istanbul / Türkei: Es jedem Menschen recht getan, ist bekanntlich eine Kunst die niemand kann, auch nicht Benedikt XVI. Ratzinger, seines Zeichens Stellvertreter des lieben Gottes in Rom. Erregte er vor einiger Zeit Unwillen, als er mit dem Zitat eines byzantinischen Kaisers vor dem Anwachsen des Islamismus warnte, scheint er nun offenbar von einem Extrem ins andere gefallen zu sein. So berichtet die Nachrichtenagentur AFP, dass der Pontifex heute bei seinem Türkei während eines 20minütigen Gespräches mit dem türkischen Regierungschef Erdogan auf dessen Bitte um Unterstützung seiner EU-Beitrittsbemühungen hin erklärt habe: „Wir wollen, dass die Türkei Teil der EU ist.“ Anlaß für den türkischen Ministerpräsidenten von einer „ehrenvollen Empfehlung“ zu sprechen.

Ursprünglich hatte sich Erdogan gar nicht mit dem Papst wegen dessen anti-islamischen Äußerungen in der Vergangenheit gar nicht treffen wollen. Wenn es dann doch geschah, so sicher nicht nur allein als Zeichen guten Willens, sondern weil der Vatikan im Vorfeld eine entsprechende Begünstigung der türkischen EU-Beitrittsbemühungen suggeriert hat.

Der Papst will mit seiner Türkei-Reise eine Brücke zwischen den Kulturen schlagen, heißt es. Allerdings hätte vermutlich ein Besuch Seiner Heiligkeit in Kreuzberg oder Frankfurt am Main, von anderen deutschen Metropolen ganz zu schweigen, demonstrieren können, was am Ende eines solchen Brückenschlags steht und ob man das ernsthaft als „Kultur“ bezeichnen kann, geschweige denn als Fortschritt für das Christentum sei doch sehr dahingestellt. Offensichtlich genügt es Benedikt XVI. Ratzinger nicht, dass Kontantinopel als einstige erste Stadt der Christenheit islamisch geworden ist, denn wenn sich die Anzahl solcher „Brückenschläge“ fortsetzt, wird man wohl in nicht allzu ferner Zukunft damit rechnen dürfen, dass aus lauter christlicher Nächstenliebe und nur um ein Zeichen gegen Fehlverhalten aus alten Zeiten zu setzen, selbst den Petersdom in Rom zur Moschee oder vielleicht sogar zur Synagoge erklärt. Dann hätte sich der Kreis wohl wirklich geschlossen.
Undenkbar? - Das galt ein Papstbesuch in Istanbul vor noch nicht allzu langer Zeit auch.

Am Rande des Papstbesuches gab es auch anti-päpstliche Demonstranten, die vom türkischen Staatschef allerdings nur als „Randgruppe“ mit „enger Sichtweise“ abgetan wurde. Allerdings ist der türkische Staat dafür bekannt, in der Regel nur solche Demonstrationen zu dulden, die ihm politisch in den Kram passen, es sollte uns daher nicht wundern, wenn der Aufzug dieser Islamisten nur deshalb zelebriert wurde, um dem Pontifex zu demonstrieren, dass man gegebenenfalls auch ganz anders könne.

Siehe auch
AFP 28.11.06 14:29

Tags: Allgemeines

78 responses so far ↓

  • 1 Alexander // Nov 28, 2006 at 18:46

    Jaja, der gute alte Benedikt. Da fällt mir doch das Bild des Löwen ein, der dann doch als Teppichvorleger endet. Welch ein Jammer. Aber im Grunde keine Überraschung.

    Der Deutschen, der heutzutage Rückgrat beweist und gleichzeitig intellektuell niveauvoll ist, der muß erst noch gebacken werden.

    Gruß

    AvL

  • 2 Alexander // Nov 28, 2006 at 18:47

    uppss…da ist mir doch ein “n” beim Deutschen zuviel reingerutscht…bitte verbessern. Danke. AvL

  • 3 ERROR // Nov 28, 2006 at 19:08

    Ursprünglich hatte sich Erdogan gar nicht mit dem Papst wegen dessen anti-islamischen Äußerungen in der Vergangenheit gar nicht treffen wollen??

    Hat sich Pappa-Ratzi selbst eingeladen?

  • 4 fips // Nov 28, 2006 at 19:22

    Der Papst betreibt, wie nicht anders zu erwarten war, plumpe Anbiederung. Dieser Besuch ist überflüssig wie ein Kropf!

  • 5 Theo // Nov 28, 2006 at 20:04

    Ratzingers Hauptziel ist die freimaurerische „Einheit der Menschheit.

    Alle Menschen haben dieselbe Natur und stammen von einem einzigen Elternpaar ab; insoweit sind sie immer schon eins. Was sie jedoch hauptsächlich voneinander unterscheidet oder gar trennt, sind ihre Nationalität und ihre Religion. Die jüdisch-freimaurerische „Synagoge Satans“ (Apk. 2.9; 3.9) will beide Hindernisse aus dem weg räumen, um dem Antichrist die Weltherrschaft zu Füßen zu legen. Die im Namen Satans ausgeübte Herrschaft über eine „vereinte“ Menschheit. Diese Menschheit bildet nur noch eine einzige „Nation“ und hat nur noch eine einzige Religion: sie betet den falschen „Christus“ und durch in den Teufel an, von dem der Antichrist seine ganze widergöttliche Herrschergewalt bezieht (vgl. Apk. 13).

    Ist nicht die Einheit der Menschheit ein ganz und gar katholisches Rezept? Ratzinger hat das kurz vor seiner Wahl (Die Tagespost. 21. April 2005) ganz klar behauptet: „Das innerste Ziel der Offenbarung ist die Einheit der Menschheit.“

    ‚Gleich’ sind die Menschen nur darin, dass sie sterblich sind. Die Heilige Schrift kennt jedoch absolut keine „Einheit der Menschheit“, sondern nur ihre zeitliche wie ewige Spaltung in Frevler, Gottlose oder Götzendiener auf der einen Seite und Fromme, Gerechte bzw. wahrhaft Christgläubige auf der anderen Seite! Aber Ratzinger der „große“ Gelehrte behauptet unverdrossen das Gegenteil. In seiner ersten Ansprache an die „Kardinäle“ erklärt er am 22. April 2005 (L’Osservatore Romano, 29. April 2005 S. 10), er danke Gott, „der mich trotz meiner menschlichen Schwäche als Nachfolger des Apostels Petrus haben wollte und mir DIE AUFGABE ÜBERTRAGEN HAT, DIE KIRCHE ZU LENKEN UND ZU LEITEN, DAMIT SIE IN DER WELT SAKRAMENT DER EINHEIT FÜR DIE GANZE MENSCHHEIT SEI, (vgl.Lumen gentium!).“

    Nun hat der dreifaltige Gott aber dem hl. Petrus und seinen Nachfolgern nirgendwo die Aufgabe übertragen, eine „Kirche“ zu leiten, die ein „Sakrament“, d.h. ein heiliges Zeichen, „der Einheit der ganzen Menschheit“ wäre. Das konnte Er gar nicht, denn diese „Einheit der ganzen Menschheit“ gibt es ja nicht! Und weil es sie nicht gibt, kann es dafür auch kein heiliges Zeichen, kein „Sakrament“ geben. Ratzingers „Kirche“, die er zu leiten beansprucht und die angeblich ein solches „Sakrament“ ist, kann also nur eine widergöttliche Gegenkirche sein. Sie ist offenbar die endzeitliche „Kirche“ Satans und seines Antichristen, die nämlich die gesamte Menschheit im Satansdienst vereinen will (und f a s t die gesamte Menschheit für kurze Zeit im Satansdienst auch wirklich vereinigen wird).

    Auszug: Habemus - Ratzinger
    Internet: verlag-anton-schmid.de

  • 6 Wetekamp // Nov 28, 2006 at 20:13

    Eine “ehrenvolle” Erklärung einer “ehrenwerten Gesellschaft”

  • 7 sssiggi // Nov 28, 2006 at 20:16

    Jaja, was soll man dazu noch sagen… Sollte der “Stellvertreter Gottes, auf Erden” etwa Angst haben?! Angst vor der Rache und dem Zorn durchgeknallter Islamisten..? Dann wage ich, öffentlich anzuzweifeln, das dieser Mann überhaupt an Gott glaubt! Schade, einem Deutschen hätte ich mehr Mut zugetraut!

  • 8 Hybris // Nov 28, 2006 at 20:24

    Der Oberpfaffe ist das, was die ganze Christenmafia darstellt, Feinde und Verräter ihrer Völker!
    Wallenstein hätte die Brut schon während des 30jährigen Krieges ausrotten und den Vatikan zerstören und plündern sollen!

    Äh, Wallenstein kämpfte für die katholische Seite.

    Schriftleitung Altermedia

  • 9 Hybris // Nov 28, 2006 at 21:10

    @ Schriftleitung

    Hat sich aber Stück für Stück unabhängig gemacht in Glauben und Politik. Das kaiserliche Heer für seine Zwecke benutzt. Wurde zum potentiellen Konkurenten Ferdinands und gehaßten Intimfeind des Papstes und endete - durch langes Zögern -
    in Eger durch die Hände der Meuchelmörder!

    Zugegeben ist eine etwas undurchsichtige Geschichte mit Herrn von Waldstein!

    Er hätte aber die Chance gehabt….. (Lach)

    Die Chance sicherlich, aber mit Sicherheit nicht den Willen. Du hättest König Gustav Adolf als Beispiel nehmen sollen.

    Schriftleitung Altermedia

  • 10 Hybris // Nov 28, 2006 at 21:14

    Hätte wohl - besser erkennbar - die römischen Adler
    oder Teja und die Ostgoten bringen sollen! (Schmunzel)

    Na die sind ja, nun ganz woanders hin zu sortieren als Wallenstein.

    Schriftleitung Altermedia

  • 11 Hybris // Nov 28, 2006 at 21:18

    @Schriftleitung

    Gustav Adolf als PROTESTANT hätte den Katholiken
    den Garaus gemacht; aber dem Christentum überhaupt?
    Ich sehe da Wallenstein schon viel weiter entfernt
    von diesem Glauben. Und auch einen Willen dazu!

    Weder der eine noch der andere hätte DEN Katholiken oder DEN Evangelischen den Garaus gemach und dem Christentum schon gar nicht, dazu waren beide zu sehr Kinder ihrer Zeit. Religionsfanatiker im negativen Sinne war weder der eine noch der andere. Die diente wie so oft nur als Mittel zum Zweck.

    Schriftleitung Altermedia

  • 12 Strelitz // Nov 28, 2006 at 21:34

    Der Papst ist – gelinde gesagt – geistig genauso verwirrt wie sein Vorgänger, der sich in Jerusalem vor die Klagemauer gestellt und nach jüdischer Art Zettelchen in ihre Fugen gesteckt hatte. Seit seiner Wahl 2005 macht „Stellvertreter“ Benedikt eigentlich nur kapitale Fehler:

    1. Völlig überflüssigerweise und ohne daß es sich auch nur für die Kirche gelohnt hätte, ehrte Benedikt gleich bei seiner ersten BRD-Visite die Juden „in Deutschland“ durch einen Besuch der Synagoge in Düsseldorf. Der Zentralrat und die Rabbiner sonnten sich im Licht der Weltöffentlichkeit. Benedikt hatte für seine „alteren Brüder“ im Geiste ein Zeichen gesetzt. Konnte man es nicht als „Canossa“ verstehen?

    2. Ebenso – man muß schon sagen – entblödete sich der Papst nicht, als Deutscher 2005 sogleich Auschwitz zu besuchen UND allen Deutschenfeinden dort das gefundene Fressen zu servieren: er schritt zu Fuß durch den Lagereingang, über dem bekanntlich die seinerzeitigen Betreiber des Lagers die fatalen Worte hinterlassen hatten, die seitdem sorgsam gepflegt werden: „Arbeit macht frei“. Wer „als Deutscher“ und als Papst solche feinen Fotos von sich schießen läßt und noch eine verquaste Rede hält, statt endlich die Vatikan-Archive vollständig für die Forschung zu öffnen, hat finstere Absichten.

    3. Der Gipfel ist seine Fürsprache heute (28.11.2006) für einen EU-Beitritt der Türkei, nachdem die Verhandlungen hierüber gerade (27.11.2006) aufgrund der Eigenwilligkeit der Türken dankenswerterweise ins Stocken geraten waren. „Der Stellvertreter“ wünscht sich also eine Türkenflut nach Mitteleuropa, wo ständig Kirchen geschlossen und Moscheen neu errichtet werden. Wer mit höchster katholischer Autorität sehenden Auges die Ausbreitung des Islam (nach christlichem Verständnis müßte es doch eine Irrlehre sein) im einst christlich geprägten Europa fördert, verrät offensichtlich den eigenen Glauben, die treudoofen christlichen Gläubigen und die „Sendung der Kirche“. Hieß es nicht irgendwo: „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“ (1. Gebot)?

    Wie dem auch sei, feststeht, daß sich der „deutsche“ Papst seit seiner Wahl äußerst tückisch aufführt. Er und seine Institution wetzen gegen die Völker und gerade gegen die Deutschen und ihre Selbstbestimmung das Messer. Was für ein erbärmlicher „Weiser“…
    Man kann nur ausspucken!

    http://www.kirchenaustritt.de

  • 13 nudeldicker hans // Nov 28, 2006 at 21:42


    selbst in den Nachrichten wurde durchgesagt, daß der Papst die Türkei als Brücke bezeichnet.
    Immer dann, wenn die Nachrichten uns Worte wie: Brückenbauer, Brückenschlag, aber auch Atlanter, Atlantikbrücke und Ähnliches mitteilen, so wissen wir, daß sich derjenige als Diener der künftigen Herrschenden zeichnet. Zumal er dabei noch einen Kranz am Grab des Atatürk (Hochfreimaurer”) niederlegte.

    Was braucht´s denn noch?
    Noch deutlicher geht´s wohl nicht mehr…

  • 14 hOsana I bin eingeLaden // Nov 28, 2006 at 22:22

    Der Papst ist in guter Gesellschaft.
    Heute hat Stoiber über den österreichischen Wahlslogan hergezogen “DAHAM STATT ISLAM” - wer so etwas sagen könne… nein der Islam sei bei uns willkommen..
    Lasset die Muslims zu uns kommen, denn hier ist ihr Himmelreich.

  • 15 Schwert // Nov 28, 2006 at 22:23

    Es gibt da eine mehr oder weniger berühmte ‘Weissagung des Malachias’, seines Zeichens irischer Bischof im Hochmittelalter. Dieser Bischof Malachias soll eine umstrittene Liste alle Päpste aufgestellt haben. Nach dieser Liste wäre Past Benedikt VXI. der vorletzte. Nach ihm soll dann nur noch einer kommen, und mit diesem das Ende der Welt. Schaun ‘mer mal…

  • 16 Thomas Brehl // Nov 28, 2006 at 22:32

    In der anderthalbtausendjährigen Kirchengeschichte hat die katholische Kirche und überhaupt das Christentum alle Stürme der Zeit überstanden und war vielfach hinterher mächtiger als zuvor. Diese Institution und den christlichen Glauben klein zu kriegen, da bedarf es schon eines besonderen Mannes und das muß natürlich ein Deutscher sein.

    Vielleicht ist Ratzinger gar kein Agent des Judentums oder der Hochgradfreimaurerei, vielleicht ist er nur des Führers späte Rache am Vatikan. Ich kann Herrn “Professor” Knopp nur raten, sich die Originalaufnahmen vom letzten Empfang der Hitlerjungen im Garten der Reichskanzlei genau anzuschauen. Einer dieser Hitlerjungen muß Ratzinger gewesen sein!

    Aus einem verschollenen Tonmitschnitt dieses Ereignisses geht eindeutig hervor, daß Ratzinger an den Führer die Frage richtete, was er, als kleiner Hitlerjunge, denn jetzt noch machen könne, er sei doch machtlos. Daraufhin nahm ihn Bruno Gantz, ähhh Adolf Hitler, zur Seite und sagte: “Hitlerjunge Rrrratzingerrr, wärrrden sie Papst! Das ist ein Führerbefehl!”

  • 17 Dike // Nov 28, 2006 at 23:17

    Der erneute “Kniefall” des “Stellvertreter Gottes” überrascht nicht.
    Schließlich konnte am 20. April 2005 in der New York Times, Seite A12, gelesen werden, “Jüdische Gruppen” priesen ihn als einen “Partner”. Und Rabbiner Singer, Vorsitzender des jüdischen Kongress’, konstatierte: “ich betrachte ihn als unseren ernsthaftesten Partner innerhalb der katholischen Kirche und das ist er seit 26 Jahren. Er schreibt, was koscher für Katholiken ist und was nicht. Er sagte auch: ‘Es ist nicht nur koscher Juden gern zu haben, es ist auch koscher den Staat Israel gern zu haben’.”

    Tja bei so viel päbstlicher Zuneigung gegenüber den Juden und ihrem (noch) Staat, ist es augenscheinlich, von wem Benedikt seine Direktiven entgegennimmt.

  • 18 Mjölnir // Nov 28, 2006 at 23:58

    nudeldicker hans
    “…wenn die Nachrichten uns Worte wie: Brückenbauer…”
    Pontifex ist der offz. Titel des römischen Oberpfaffen, und Pontifex heißt: http://de.wikipedia.org/wiki/Pontifex
    http://de.wikipedia.org/wiki/Pontifex_Maximus
    (wahrscheinlich) Brückenbauer.

  • 19 Rurik // Nov 29, 2006 at 0:42

    Ich mußte heute laut lachen, als eine TV-Reporterin meinte, daß der Besuch des Papstes am Mausoleum des Kemal Atatürk, die Islamisten versöhnlicher stimmen würde! Daran kann man erkennen, wie bescheuert die brd-Journaille ist! Die wissen nicht worüber sie reden. (ARD oder ZDF - weiß nicht mehr genau.)

  • 20 Schwert // Nov 29, 2006 at 8:29

    @Thomas Brehl

    “…den christlichen Glauben klein zu kriegen, da bedarf es schon eines besonderen Mannes und das muß natürlich ein Deutscher sein.”

    Hallo!!! Warum hat das Adolf Hitler denn nicht gleich selber getan??? Warum kam er nicht auf so eine “Idee”? Warum trat er selber nicht mal aus der Kirche aus?*

    *Hitler wie auch Goebbels waren beide von der katholischen Kirche exkommuniziert worden und zwar weil Goebbels eine Protestantin geheiratet hatte und Hitler dabei als Trauzeuge fungiert hat. Kirchensteuer mußten sie trotzdem zahlen. Goebbels dazu am 6. April 1944 zu Wilfred von Ovenüber seine Beschwerde beim Berliner Bischof: “Ich erhielt ein sehr höfliches Antwortschreiben, das gleichfalls sehr logisch aufgebaut und nicht ohne feine Ironie abgefaßt war. Sie sind exkommuniziert worden, hieß es darin sinngemäß, für ein - im Sinne der Kirche - von Ihnen begangenes schweres Vergehen. Würde damit für Sie auch die Zahlung von Kirchensteuer wegfallen, entstünde für Sie ein materieller Vorteil. Sie wären also für Ihr Vergehen nicht bestraft, sondern belohnt, zumal Sie unseres Wissens auf die Zugehörigkeit zur Kirche keinen allzu großen Wert legen, Ihnen also auch der Verlust dieser Zugehörigkeit nicht allzu schmerzhaft gewesen sein dürfte.
    Auch der Führer bekam auf seinen schriftlichen Protest eine ausführliche Antwort. Im Leben des Staates, wurde ihm geschrieben, gäbe es einen analogen Vorgang. Ein Bürger habe sich gegen die Gesetze des Staates vergangen. Er werde mit einigen Jahren Gefängnis bestraft. Für diese Zeit setze nun nicht etwa seine Verpflichtung aus, von seinem Vermögen Steuern an den Staat zu entrichten. Im Gegenteil, oft genug würden ihm zu der körperlichen und seelichen Pönitenz in Gestalt der Gefängnishaft auch noch materielle Bußen auferlegt. Der Führer sei also, das stand zwischen den Zeilen geschrieben, eigentlich noch ganz gut davon gekommen und solle sich freuen, daß sein Richter diesmal nicht die weltliche, sondern nur die geistliche Macht gewesen sei.
    Seit damals, jedenfalls, zahlen wir beide treu und brav unsere Kirchensteuern, die einen recht ansehnlichen Betrag im Jahr ausmachen. Das Groteske dabei ist noch, daß das Geld, das die katholische Kirche auf diese Weise erhält, im wesentlichen aus unseren Büchern stammt, die samt und sonders auf dem Index stehen. Aus dem Teufelswerk also, daß mit dem Bannfluch bedacht ist, fließt der Kirche immer noch Segen zu. Die Wege des Herrn sind doch manchmal wunderbar… .” (Quelle: Wilfred von Oven “Dr. G. - Meister der Propaganda”, Teil 2, S. 217)

    Schriftleitung Altermedia

    Das Christentum kann gar nicht so fundamental abartig sein, denn welcher Erziehung und welchem Gedankengut entstammt denn die breite Masse der glorreichen deutschen Soldaten? Etwa der germanischen Mythologie oder dem liberal-marxistischen Atheismus? Oder ist die Basis doch eher das Christentum?

    Das Dritte Reich hatte zwar ein paar Jahre Zeit, eine gewisse Erziehung durchzuführen und einen gewissen Geist hineinzubringen, aber der Kern bzw die Anlagen wurden ganz woanders gelegt.

    Wer wurde denn z.B. im Ersten Weltkrieg besonders gerne für die Stoßtruppen herangezogen? Dafür wurde nämlich sehr gerne auf die erzkatholischen Bayern zurückgegriffen, weil diese nämlich so besonders tapfer und todesmutig waren.

    Was will der Autor damit sagen Daß es nur bayrische Stoßtruppen gab und die anderen nichts getaugt haben, weil sie nicht katholisch waren. Unseres Erachtens kein gut gelungener Vergleich.

    Schriftleitung Altermedia

  • 21 Simplicius Simplicissimus // Nov 29, 2006 at 8:39

    Auf die Art und mit offiziellem Segen aus Rom, wird das Christentum in Mitteleuropa wenigstens nachhaltig verdrängt. Daß nichts Besseres nachkommt ist leider ein kleiner Wermutstropfen.

  • 22 buntspecht // Nov 29, 2006 at 10:39

    Wie hieß doch noch das Sprichwort von den Kälbern und dem Metzger ????

  • 23 Olsen // Nov 29, 2006 at 10:50

    @Schwert
    Die Ironie in den Worten von Thomas Brehl hast du scheinbar nicht verstanden. Ich mußte jedenfalls herzlich lachen.

    “Aus einem verschollenen Tonmitschnitt dieses Ereignisses geht eindeutig hervor…”

    Fällt dir an diesem Brehlschen Satz nichts auf?

    Übrigens trugen die Elitedivisionen der SS auf ihrer Koppel “Meine Ehre heisst Treue”. Allerhand Runenabzeichen lassen ebenfalls auf eine Tradition blicken, die bereits bei Arminius vorhanden war. SS, der Doppelblitz, Kennzeichen nordischer Elitekrieger. Alter Tradition zur Ehre.
    Wenn all die Werte aus dem Christentum stammen sollen, dann muß u.a. bereits Buddha (563 vor Christus bis 483 vor Christus) ein Angehöriger des Christentums gewesen sein. Paralellen in den Aussagen sind unverkennbar. Außerdem interessiert es mich nach wie vor brennend, welche Werte nun konkret dem Christentum zu verdanken sind? Es wird immer von christlichen Werten gesprochen, aber scheinbar ist keiner dazu in der Lage, diese Werte konkret zu benennen.

    @Schriftleitung
    Am Kirchenausschluß von G. und H. ist besonders interessant das Datum. Nämlich Frühjahr 1944. Man müßte naiv sein, um nicht erkennen zu können, daß die Ratten das Schiff verliessen. Wahrscheinlich haben sich die an diesem Akt beteiligten Kuttengeier somit das Recht erworben, nach dem Zusammenbruch sich “Widerstandskämpfer” nennen zu dürfen. Das war ja Mode nach 1945. Da reichte es ja schon zum “Widerstandskämpfer”, wenn man 1938 einer jüdischen Oma die Einkaufstasche abnahm und nach Hause trug. Hauptsache man verleugnete seine Ansichten vor 1945. Da konnte man im Reich der größte Hetzer gewesen sein. Als aufrichtiger Deutscher, der sich nach 1945 zu seinem Vorleben bekannte, weil man sich keiner moralischen Schuld bewußt war, mußte man Kübelweise Dreck über sich ergiessen lassen. Genau von diesen Wendehälsen. Bleibt nur zu hoffen, daß man beim nächsten Umbruch derartige Opportunisten von vornherein Steine in den Weg legen kann, sonst ist die Sache wieder zum Scheitern verurteilt. Diese ewigen 300%er, die jedem dienen, ihrer noch so kleinen Machtpositionen wegen, schaden jeder Sache. Egal welcher.

  • 24 Theo // Nov 29, 2006 at 11:12

    Schriftleitung: „Hitler wie auch Goebbels waren beide von der katholischen Kirche exkommuniziert worden..“

    Ist das tatsächlich so? Wer weiß mehr? Hitler zahlte seinen Kirchenbeitrag stets korrekt und pünktlich, wie ein umfassender Untersuchungsbericht über Hitlers Steuerakte feststellte. Soweit mir bekannt, wurde Adolf Hitler nie exkommuniziert. Nur der Katholik Goebbels wurde wegen der Hochzeit mit einer Protestantin von der Kirche exkommuniziert.

  • 25 Olsen // Nov 29, 2006 at 11:19

    @Schwert
    Und noch eines, bevor irgendwelche Unklarheiten entstehen. Glaubt man den zeitgenössischen Berichtern (und zwar denen, die nichts verherrlichen und nichts nihilieren), dann entstammte in der Tat ein Großteil unserer besten Soldaten aus marxistischen Kreisen vor 1933. So unterschiedlich sind sich “linke” und “rechte” Sozialisten gar nicht gewesen. Es gibt mehr Gemeinsamkeiten als Gegensätze. Dazu mußte sich keiner seiner Ideale entledigen, nur die Vorzeichen verändern.

    Du fragst nach der Ursache des Heldentums? Der germanischen Mythologie entstammt sie weniger, obwohl dort, im Gegensatz zur Bibel, Heldenmut groß geschrieben wird. Es gab aber noch das Rechts- und Gemeinschaftswesen.
    Die mutigsten und bewährtesten Krieger wurden für den Fall einer neuerlichen Auseinandersetzung zum Herzog ernannt. Es war auf’s Äußerste unehrenhaft, wenn die Herzöge und “Unterführer” nicht in vorderster Reihe kämpften. Für die Krieger galt es als besonders unehrenhaft, wenn sie ohne ihre Anführer zurückkehrten. Die Ehre wurde bei den Germanen sehr groß geschrieben. Verstösse galten als Verbrechen und wurden oftmals mit dem Tod geahndet. Die Sagas verkünden davon u.a. “Meine Ehre heisst Treue”. Verstehst du den tieferen Sinn dieser Worte, besonders im Besein der schmückenden Runen?

  • 26 Kristallnacht // Nov 29, 2006 at 12:33

    Armer alter Mann. Er denkt nicht darüber nach, wovon er da redet und die dünne Grenze zwischen Toleranz und Dummheit ist ihm unbekannt. Soll ihn endlich der Teufel holen, so wie er es mit seinem Vorgänger gemacht hatte.

    Auschwitz rules over the torah
    Auschwitz rules over the coran
    Auschwitz rules over the bible
    Auschwitz rules over you bastards

    Quelle:
    http://sozialisten.de/politik/publikationen/kpf-mitteilungen/view_html?zid=33983&bs=1&n=2

  • 27 griesgram // Nov 29, 2006 at 13:52

    Da hat sich der Vizegott als das “geoutet”, was er und seine Vorgänger schon immer waren:
    Vertreter einer art- und raumfremden Macht, der es das Genick zu brechen gilt.

  • 28 master // Nov 29, 2006 at 14:19

    Also bitteschön: Kein Papst ist und war je der “Stellvertreter Gottes”! So etwas gibt es nicht, und man findet diese Behauptung wiederholt eigentlich nur von Zeit zu Zeit in den Systemmedien, wenn es darum geht dem Papsttum eins auszuwischen.*
    Nach römisch-katholischer Lehre empfinden sich die Päpste als Nachfolger des Apostels Petrus, von dem die Legende behauptet, er sei der erste Bischof Roms gewesen, was historisch sicherlich unhaltbar ist, aber dennoch die glaubenstheoretische Grundlage der zentralistischen Führung der katholischen Kirche bildet.

    Keineswegs, mit dieser Floskel arbeitet man bereits seit Luthers Zeiten, wenn nicht sogar schon länger. Abgesehen davon ist sie ja nun wirklich nicht so unpassend, wenn man so sieht, was sich das Papsttum im Laufe der Geschichte alles so angemaßt hat.

    Schriftleitung Altermedia

  • 29 Olsen // Nov 29, 2006 at 14:56

    @master
    Immerwieder schön anzusehen, in diesem Fall zu lesen, wie sehr alles abgestritten, verdreht und geheuchelt wird, wenn es nur darum geht, die eigene Dummheit, die eigene Anmassung und das wahre Gesicht zu verbergen. Aber wie zu allen Zeiten: schuld sind immer die Anderen, all die bööösen Teufelsknechte. Und ihr Verbrechen war es stets, den Oberteufel der Menschheitsgeschichte beim Namen zu nennen.

  • 30 wartender Krieger // Nov 29, 2006 at 15:12

    Tjaja der Benedikt!
    Ein Käppiträger wie er im Buche steht.

    Und als Deutscher mit Hitlerjugendvergangenheit, ebenfalls mit einem außerordentlich starken Büßer und Anbiederungsreflex ausgestattet.

    Sicher dürfte jedenfalls sein, daß sowohl Juden als auch die Türkischen Moslems diese ganzen Verständigungsorgien und Handreichungen als genau das nehmen was sie so offensichtlich sind: eine eklatante Zurschaustellung von Schwäche einer religiösen Führung, welche ihr Fundament verloren und ihre Ursprünge verraten hat und welche ganz offensichtlich im Niedergang begriffen ist.

    Der Jude sieht in den Annäherungsversuchen des Papstes die Früchte seines jahrtausendelangen Verfälschungswerkes der Christenlehre, welche aus der dem Judentum diametral entgegenstehenden Urchristlichen Lehre ein “Judentum für Nichtjuden” gemacht hat, sowie die Unterwerfung des obersten Katholiken unter das Joch der Holocaustreligion, welcher er als Deutscher ohne wenn und aber zu huldigen hat.

    Der Moslem sieht im Papst einen schwachen, alten Mann, dessen Glauben die Kraft verloren hat und dem die Gläubigen zu zig Tausenden jedes Jahr davonlaufen.
    Und für den Moslem ist diese demonstrierte Schwäche und Hohlheit des Glaubens und der ihn verwaltenden Organisationen und Personen ein deutliches Zeichen, daß der Islam überlegen, weil vitaler und wehrhafter ist. Sowie ein deutliches Angriffssignal auf die dekadente und orientierungslose Christenheit, welche selbst die noch so deutlichen Zeichen nicht mehr zu deuten vermag und auf jeden Trick ihrer Feinde hereinzufallen scheint.

    Es ist wirklich kein Wunder, daß es zahlreiche Prophezeiungen gibt, welche das baldige Ende des Papsttums verkünden. Prophezeiungen übrigens, welche Papst Benedikt/Ratzinger sehr gut kennt, denn er ist in Prophetischen Dingen durchaus bewandert!

    Von daher ist es wirklich schwer abzuschätzen oder zu verstehen, aufgrund welchen Wissens und welcher Ziele die Handlungen und Aussagen Benedikts beruhen.

    Auf jedenfalls demonstriert der Papst, wie auch schon sein Vorgänger, wie unendlich fehlbar doch der angebliche Stellvertreter Gottes auf Erden als Mensch ist, trotz gegenteiliger dogmatischer Behauptung!

  • 31 Schörner // Nov 29, 2006 at 16:54

    Der gestrige Tag war ein historischer Tag von weltgeschichtlicher Bedeutung!

    Meines Wissens hat das erste Mal überhaupt ein Papst die christliche Religion bloß als Tradition bezeichnet. Der Islam und das Christentum würden densleben Gott anbeten, aber mit ihrer eigenen, unterschiedlichen TRADITION. Das hat der Papst gesagt!

    All die Märtyrer, die Hektomben an Toten die im Glauben an Rom ihr Leben gaben, alles nur mehr eine Tradition!
    Jesus, als Gottes Sohn? Keineswegs, sd. eine Tradition!

    Was der Papst gestern getan hat, war der schlimmste geistige Dolchstoß in den Rücken Europas, der jemals geführt wurde!

    Gerade in dem Moment, wo das Großkapital und die Gutmenschen weiche Knie vor dem Islam in Europa bekommen und nach Vorwänden suchen, die Türkei irgendwie draußen halten zu können, da geht der Papst her, zückt den Dolch und sticht ihn dem Abendland in den Rücken!
    Ihm seien Moslems natürlich lieber als europäische Atheisten, sagte der Pastoraltheologe Dr. Zulehner im österreichischen Fernsehen auf die Frage, ob der Papst kein Problem mit einem islamischen Europa habe!
    Im Plauderton fügte der feine konservative theologische Doktor noch hinzu: übrigens werde sich ja ohnedies zeigen, ob das Christentum in Europa nicht zu einer kleinen Minderheit werde, denn die Forpflungsrate der Muslime sei ja viel höher. Das Christentum könne auch als Minderheit gut leben, sagte er.

    Ich sage dazu hier jetzt nichts weiter, da ich mich sonst strafbar machen würde.

  • 32 Olsen // Nov 29, 2006 at 17:38

    @Schörner
    “…Ihm seien Moslems natürlich lieber als europäische Atheisten.”

    Es ging immer um Macht und es wird ihnen immer um Macht gehen. Diese Aussage ist wenigstens nicht gelogen, wobei unter “europäische Atheisten” auch die mittlerweile stärkste christliche Fraktion in unserem Land zu verstehen ist. So schnell geht das. Nämlich die Konfessionslosen. An denen verdient die Kirche nichts, schwubs, sind sie Atheisten. Ob sie weiterhin an Jesus glauben, egal, ohne Kirche geht das nicht, sonst ist man Atheist. Es geht denen nicht um den christlichen Glauben, es geht denen seit Jahr und Tag um dessen bestmögliche Vermarktung. Und wer da immer noch den Sinn von Kirche nicht begreift, hat nichts, womit er jemals etwas begreifen könnte. Davon bin ich überzeugt. Und ehrlich gesagt, ob Kirche, Moscheen oder Synagogen? Wen kümmert’s. Zu keiner Zeit wurden dort die Probleme zu heilen versucht. Nein, dort wurden erst die Probleme geschaffen. Ist das so schwer, dies zu raffen?

  • 33 Schwert // Nov 29, 2006 at 17:47

    @Schriftleitung

    “Hitler wie auch Goebbels waren beide von der katholischen Kirche exkommuniziert worden und zwar weil Goebbels eine Protestantin geheiratet hatte und Hitler dabei als Trauzeuge fungiert hat. Kirchensteuer mußten sie trotzdem zahlen.”

    Fällt Ihnen nichts auf??? Ich hatte geschrieben, daß Hitler nicht selber ausgetreten ist…
    Und er, der so mächtige Führer, “mußte” auch noch weiterhin Kirchensteuer zahlen. Ja mei, wer kann denn ihm das tatsächlich abverlangt haben? Hätte er denn wirklich die ganzen Jahre brav Kirchensteuer gezahlt, wenn er es denn partout nicht gewollt hätte???

    “Was will der Autor damit sagen Daß es nur bayrische Stoßtruppen gab und die anderen nichts getaugt haben, weil sie nicht katholisch waren. Unseres Erachtens kein gut gelungener Vergleich.”

    Gestern oder vorgestern hatte ich angemerkt, daß Sie evtl an einer systematischen Leseschwäche leiden. Sie forderten von mir einen konkreten Textbeweis. Nun bringen Sie ihn mir sogar selber. Danke schön!
    Ich habe geschrieben, daß “besonders gerne” - also nicht ausschließlich - auf die erzkatholischen Bayern zurückgegriffen wurde, da sie “besonders tapfer und todesmutig” waren. Nirgends habe ich also geschrieben, daß sie die einzigen tapferen und todesmutigen gewesen wären.

    Und Sie scheinen jeden, der Ihre Vergleiche nicht teilt, offenbar als eine Art Idioten abtun zu wollen, so dürfte es wohl im Belieben eines jeden Einzelnen stehen, aus Ihrem Vergleich das herauszulesen was ihm richtig erscheint und wenn wir der Meinung sind, daß wir ihren Vergleich, als nicht gelungen empfinden, dann werden wir das auch so sagen, oder, so wie oben in eine Frage kleiden, die der Autor dann nach Belieben beantworten kann - oder nicht, wenn er darauf verzichtet.

    Man sollte von nationaler Seite nicht krampfhaft versuchen, die eigene Geschichte - nur weil sie stark vom Christentum geprägt ist - abzuschneiden. Das steht Nationalisten nicht gut.*

    *Vielleicht sollten sich diese ja mehr ein Beispiel an vorbildlichen Christen nehmen, im Umgang mit deren Geschichtsauffassungen über alles was nichtchristlichen Charakter hat. Gerade aus der christlich dominierten Geschichtsschreibung, von modernen Kirchenpolitikern gar nicht erst zu reden, dürfte man als Nationalist noch manches auf diesem Gebiet lernen können, inwieweit es ihnen steht ist dabei uninteressant, interessanter ist es, daß man das gewählte Angriffsziel richtig trifft und daß der Zweck die Mittel heiligt ist immerhin eine Erkenntnis bei der immerhin die frommen Väter der Gesellschaft Jesu Pate standen, warum also als Nationalist päpstlicher sein wollen als der Papst bzw. dessen fanatischste Anhänger, auch wenn diese inzwischen einiges vom früheren Renommee eingebüßt haben.

    Schriftleitung Altermedia

    @Olsen

    “Die Ironie in den Worten von Thomas Brehl hast du scheinbar nicht verstanden. Ich mußte jedenfalls herzlich lachen.

    “Aus einem verschollenen Tonmitschnitt dieses Ereignisses geht eindeutig hervor…”

    Fällt dir an diesem Brehlschen Satz nichts auf?”

    Na dann erkläre mal, was Herr Brehl uns damit sagen will!

    “Übrigens trugen die Elitedivisionen der SS auf ihrer Koppel “Meine Ehre heisst Treue”. Allerhand Runenabzeichen lassen ebenfalls auf eine Tradition blicken, die bereits bei Arminius vorhanden war. SS, der Doppelblitz, Kennzeichen nordischer Elitekrieger. Alter Tradition zur Ehre.”

    Da bist echt lächerlich! Was stand denn auf dem Koppelschloß der Wehrmacht??? Da stand “GOTT MIT UNS” drauf!
    Wieviele Deutsche kämpften in der SS und wieviele Deutsche kämpften in der Wehrmacht? Oder willst Du etwa behaupten, nur die SS hat tapfer und glorreich gekämpft?

    Und die SS-Männer und deren Vorfahren (die Gene und die vererbten Traditionen machen’s) sind natürlich auch alle überhaupt nicht in einem christlich geprägten Deutschland bzw christlich geprägten deutschen Volk aufgewachsen, sondern auf einer Insel der germanischen Mythologie…

    Der praktizierten germanischen Mythologie in der SS zum Trotz, gab es von Seiten der Führung des Dritten Reiches keine radikalen Bestrebungen zur Abschaffung der über Jahrhunderte gewachsenen deutsch-christlichen Kultur.

    “Außerdem interessiert es mich nach wie vor brennend, welche Werte nun konkret dem Christentum zu verdanken sind? Es wird immer von christlichen Werten gesprochen, aber scheinbar ist keiner dazu in der Lage, diese Werte konkret zu benennen.”

    All das, was die deutsche Nation groß- und ausmachte, war eine Mischung aus germanischem Menschen und europäischem, germanisiertem Christentum. Aber Du kannst natürlich auch wie ein Bolschewist Jahrhunderte deutscher Kulturgeschichte gedanklich ausradieren. Nur brauchst Du Dich dann auch nicht über die allgemeine Zersetzung zu wundern.

    Wenn in Europa (und besonders in Deutschland) die Zeit von 900 bis 1900 nicht christlich geprägt war, was war sie dann? Wer hat denn überhaupt die deutsche Nation aus den germanischen Stämmen begründet? Praktizierende Germanen???

    “Glaubt man den zeitgenössischen Berichtern (und zwar denen, die nichts verherrlichen und nichts nihilieren), dann entstammte in der Tat ein Großteil unserer besten Soldaten aus marxistischen Kreisen vor 1933.”

    Die KPD hatte Stimmenanteile zwischen 10 und 20%. Also bitte! Und die, die dann selbständig und bewußt die Seite wechselten, sind halt jene gewesen, die erkannten, daß sie beim “marxistischen Flügel” zeitlebens falsch aufgehoben waren. Du scheinst Dich dort eher wohlzufühlen. Was wohl die germanische SS davon gehalten hätte…

  • 34 Thomas Brehl // Nov 29, 2006 at 19:11

    @ Schwert

    Eugenio Pacelli, damals päpstlicher Nuntius in Berlin, später Papst Pius XII, sagte anläßlich der Machtergreifung der Nationalsozialisten: “Die werden das Kreuz durch das Hakenkreuz ersetzen!”

    Ein Mann mit Weitblick, muß ich feststellen und wäre das Dritte Reich von Dauer gewesen, dann wäre mit dem Wüstenspuk ein für allemal abgerechnet worden. Das Christentum und besonders der Katholizismus wären geistig überwunden worden, was jetzt ins Haus steht ist klar: Die gewaltsame Verdrängung des Christentums aus ganz Europa durch den aggressiv-kämpferischen Islam. Wenn Ihnen das lieber ist, bitte!

    Ich werde übrigens am besten von der Schriftleitung die Erlaubnis erbitten, über einige meiner Beiträge eine rote Balkenüberschrift mit dem Titel “Achtung Satire” anbringen zu dürfen. Dann können humorlose Zeitgenossen wie Sie darüber hinweglesen…

  • 35 Olsen // Nov 29, 2006 at 19:40

    @Schwert
    Ich redete von Sozialisten, darunter sind keineswegs nur KPDler zu verstehen.
    Du hast meine Frage nicht beantwortet. Nenne mir die sogenannten christlichen Werte? Einer reicht schon. Komm, fang an und flüchte nicht wieder! Sicherlich hat der christliche Glaube den Germanen wohl oder übel geprägt, aber was den Deutschen letztendlich immer wieder auszeichnete, war sein nordisches Wesen. Und darin ist der Unterschied begründet. Wären wir durch den Islam bekehrt worden oder durch die Buddhisten, hätten wir dennoch unser Wesen behalten. Das innerhalb der deutschen Truppen die SS als Elite angesehen werden kann, liegt außer Zweifel. Den Mut der Wehrmacht wollte ich nicht schmälern, daß liegt mir fern. Was einen Soldaten, egal wo auf der Welt, allerdings stark macht, ist sein Glaube, mit den er in den Kampf zieht. Die Wehrmacht hatte zwar viele Freiwillige, aber ebenso gut auch Eingezogene, die lieber daheim geblieben wären. Meines Wissens galt dies nicht für die SS. Dort waren alle Freiwillige, also festen Glaubens. Du redest von einer Insel der germanischen Mythologie? Lese dir noch einmal ruhig meine obigen Zeilen durch. Du machst dich hier über deine eigene Blindheit lustig. Soviel zur Insel und die rechte Backe hinhalten, wenn man auf der linken eins draufbekommen hat. Soviel zum Demutsgedanken. Welcher großartiger Siegeswille und Kampfesmut in der Bergpredikt. Ich habe wohl eine andere Ausgabe zu Händen als du. Selig sind die Armen. Da muß doch glatt jemand bei der Bibelübersetzung weg gelassen haben, sonst stünde dort noch “im Geiste”.

    Stelle du keine Fragen, beantworte erst einmal die Entscheidende, die du hier immer wieder als gewichtigsten Diskussionsgrund anführst. Und die sich jedesmal alles dreht. NENNE KONKRET DIE CHRISTLICHEN WERTE!
    Ich habe dies großgeschrieben, daß du es nicht wieder überliest. Denn, wenn wir diskutieren wollen, dann sollten wir erst einmal definieren oder benennen, um was es überhaupt geht. Ganz einfach. Grundlage jeder Diskussion.

  • 36 Olsen // Nov 29, 2006 at 19:52

    Achso und noch etwas, wenn die KPD Stimmenanteile von 10 bis 20 % hatte, dann waren das meist Stimmen von Kräften im Kampfesalter. Die KPD war keine Rentnergang, sonst hätte es wohl kaum solche blutigen Auseinandersetzungen gegeben.
    Übrigens sackte die NSDAP bei den Reichstagswahlen 1932 von 230 Sitzen auf 196 Sitze ab. Die KPD stieg von 89 auf 100 Sitze. Wie du siehst waren es stürmische Zeiten. Es gab wohl reichlich Wechsler zwischen den Fronten. Ist doch nicht immer alles schwarz oder weiss, wie in deiner kleinen Welt, die nur zwischen Licht und Dunkelheit, zwischen Gut und Böse unterscheiden kann. Die Welt ist reichhaltiger im Angebot. Aber wem erzähle ich das, da kann ich mich auch mit meiner Wand unterhalten…

  • 37 Schwert // Nov 29, 2006 at 19:52

    @Schriftleitung

    “…so dürfte es wohl im Belieben eines jeden Einzelnen stehen, aus Ihrem Vergleich das herauszulesen was ihm richtig erscheint…”

    Natürlich darf das jeder. Und ich gehe davon aus, daß ich auf das “Herausgelesene” dementsprechend reagieren darf, wenn ich mich für völlig mißverstanden halte.

    “Vielleicht sollten sich diese ja mehr ein Beispiel an vorbildlichen Christen nehmen, im Umgang mit deren Geschichtsauffassungen über alles was nichtchristlichen Charakter hat. Gerade aus der christlich dominierten Geschichtsschreibung, von modernen Kirchenpolitikern gar nicht erst zu reden, dürfte man als Nationalist noch manches auf diesem Gebiet lernen können, inwieweit es ihnen steht ist dabei uninteressant, interessanter ist es, daß man das gewählte Angriffsziel richtig trifft und daß der Zweck die Mittel heiligt…”

    Ein vorbildlicher Christ ist für mich zum Beispiel Leon Degrelle. Aber so eine Einschätzung ist halt auch immer ziemlich subjektiv.

    Es geht mir aber im Grunde nicht um irgendwelche subjektiven Vorbilder, sondern um konkrete geschichtliche Tatsachen. Und es ist nun einmal eine historische Tatsache, daß die Geschichte der deutschen Nation christlich geprägt ist. Verachtet man nun irrationaler Weise das gesamte Christentum an sich (damit meine ich jetzt nicht Sie persönlich), dann verachtet man demzufolge auch einen beachtlichen und essentiellen Teil der deutschen Nation bzw ihrer Geschichte.
    Und diesen Umkehrschluß haben z.B. insbesondere die atheistischen Marxisten für sich entdeckt, um auf diese Weise ihre zersetzende, propagandistische “Argumentation” aufzubauen und über’s Volk abzuladen.

    Aber es ist natürlich auch eine Tatsache, daß die sogenannte Christenheit heute leider nicht mehr das ist, was sie mal war. Und es ist noch viel mehr Tatsache, daß die heutige offizielle Kirche (und insbesondere die komischen evangelischen Sekten bzw “Freikirchen”) von nationaler Seite zu bekämpfen ist; aber nicht, weil sie irgendwie christlich wäre (was sie ja gar nicht mehr ist), sondern weil sie selbst den dümmlichen Liberalismus und zersetzenden Neomarxismus tief in sich trägt.

  • 38 Schwert // Nov 29, 2006 at 23:05

    @Thomas Brehl

    “Eugenio Pacelli, damals päpstlicher Nuntius in Berlin, später Papst Pius XII, sagte anläßlich der Machtergreifung der Nationalsozialisten: “Die werden das Kreuz durch das Hakenkreuz ersetzen!”

    Ein Mann mit Weitblick, muß ich feststellen und wäre das Dritte Reich von Dauer gewesen, dann wäre mit dem Wüstenspuk ein für allemal abgerechnet worden.”

    Ach so, wenn’s mal paßt, dann ist auch mal ein Papst “ein Mann mit Weitblick”…
    Und was meinst Du mit “abrechnen”? Inwiefern hätte das Dritte Reich mit dem Christentum - also mit einem essentiellen Teil der eigenen deutschen Vergangenheit - abgerechnet?
    Und warum ist eigentlich Adolf Hitler selbst niemals dieser “Wüstenspuk” aufgefallen? Ganz im Gegenteil! Er zahlte sogar bis zum Ende freiwillig Kirchensteuer!

    “was jetzt ins Haus steht ist klar: Die gewaltsame Verdrängung des Christentums aus ganz Europa durch den aggressiv-kämpferischen Islam. Wenn Ihnen das lieber ist, bitte!”

    Mir ist der Islam keinesfalls lieber. Aber mir ist auch eine künstliche, selbstzusammengebastelte Welt des ach so antichristlichen NS unangenehm.
    Hat Adolf Hitler also nur so zum Vorwand Kirchensteuer gezahlt? Nach dem Sieg hätte er dann wohl sein “wahres Gesicht” gezeigt oder wie?

    “Ich werde übrigens am besten von der Schriftleitung die Erlaubnis erbitten, über einige meiner Beiträge eine rote Balkenüberschrift mit dem Titel “Achtung Satire” anbringen zu dürfen. Dann können humorlose Zeitgenossen wie Sie darüber hinweglesen…”

    Allein daß es Satire ist, heißt noch lange nicht, daß es nicht zu kritisieren wäre. Und wie es aussieht, ist diese Diskussion hier doch sehr vonnöten.

  • 39 Schwert // Nov 29, 2006 at 23:36

    @Olsen

    “Ich redete von Sozialisten, darunter sind keineswegs nur KPDler zu verstehen.”

    Ach ja? Wen denn konkret? Und wie sieht deren Werdegang aus?

    “Du hast meine Frage nicht beantwortet. Nenne mir die sogenannten christlichen Werte? Einer reicht schon. Komm, fang an und flüchte nicht wieder!”

    Es geht nicht um einen Wettstreit der einzelnen Werte. Viele Werte, die das europäische Christentum aufwies, sind bzw waren dem europäischen Menschen selbst zu eigen. Denn das Christentum wurde ja nicht, so wie Du es immer gerne darstellst, als etwas völlig fremdartiges bzw völlig wesensfremdes den Europäern übergestülpt.
    Aber prinzipiell kann man sagen, daß viele Moral- und Rechtsvorstellungen der europäischen Nationen dem Christentum entstammen. Man nehme da z.B. die christlichen Einstellungen zu Ehe oder Homophilie und der Vorbeugung allgemeiner Dekadenz- und Egoismuserscheinungen.

    “Wären wir durch den Islam bekehrt worden oder durch die Buddhisten, hätten wir dennoch unser Wesen behalten.”

    Reine Spekulation. Mir geht es um historische Tatsachen. Und bald werden wir wahrscheinlich auch das Gegenteil erleben dürfen. Denn der Islam wird die Europäer auch biologisch verändern.

    “Das innerhalb der deutschen Truppen die SS als Elite angesehen werden kann, liegt außer Zweifel. Den Mut der Wehrmacht wollte ich nicht schmälern, daß liegt mir fern. Was einen Soldaten, egal wo auf der Welt, allerdings stark macht, ist sein Glaube, mit den er in den Kampf zieht. Die Wehrmacht hatte zwar viele Freiwillige, aber ebenso gut auch Eingezogene, die lieber daheim geblieben wären. Meines Wissens galt dies nicht für die SS. Dort waren alle Freiwillige, also festen Glaubens.”

    Hm, waren Deiner Meinung nach also nur überzeugte Antichristen (oder zumindest Atheisten) in der SS? Da täuscht Du dich gewaltig!
    Das wohl berühmteste Beispiel ist Leon Degrelle. Sagt er Dir was? Er war der Führer der Wallonischen Freiwilligendivision. Leon Degrelle bekam die höchsten Auszeichnungen. Und Adolf Hitler sagte zu ihm: “Wenn ich einen Sohn hätte, wünschte ich, daß er so wäre wie Sie.”
    Und dieser Leon Degrelle war erzkatholisch und baute in Belgien vor dem Krieg eine blitzartig erfolgreiche national-katholische Partei auf, die von Goebbels und Hitler unterstützt wurde.

    “Soviel zur Insel und die rechte Backe hinhalten, wenn man auf der linken eins draufbekommen hat. Soviel zum Demutsgedanken. Welcher großartiger Siegeswille und Kampfesmut in der Bergpredikt. Ich habe wohl eine andere Ausgabe zu Händen als du. Selig sind die Armen.”

    Warum war denn das deutsche Volk (und nicht nur dieses) noch nach mehr als 1000 Jahren Christentum zu solchen Leistungen fähig? Ob es das auch noch nach 1000 Jahren Antichristentum oder Atheismus so sein würde?

    Mich wundert auch diese eigenartige Schizophrenie der Argumention bei einigen Leuten hier: Mal sind die Christen die größten und brutalsten Schlächter, und mal die zartesten Lämmer. Ja was denn nun? Olsen, entscheide Dich mal!

    “Übrigens sackte die NSDAP bei den Reichstagswahlen 1932 von 230 Sitzen auf 196 Sitze ab. Die KPD stieg von 89 auf 100 Sitze. Wie du siehst waren es stürmische Zeiten. Es gab wohl reichlich Wechsler zwischen den Fronten. Ist doch nicht immer alles schwarz oder weiss, wie in deiner kleinen Welt, die nur zwischen Licht und Dunkelheit, zwischen Gut und Böse unterscheiden kann.”

    Ja und nun? Nenne doch mal ein paar große marxistische Kämpfer in den deutschen Reihen! Warum war eigentlich nicht die Rote Armee die beste Armee der Welt? Die hatte doch sicherlich viel mehr Marxisten zur Verfügung…

    Eher besteht wohl Deine Welt nur aus Schwarz und Weiß: Schwarz ist für Dich das Christentum und Weiß ist für Dich jeglicher antichristlicher Mist, sei er auch noch so bolschewistisch verseucht.

  • 40 Khayyam // Nov 30, 2006 at 0:47

    An Alle:

    Auch ich vor Zeiten lauschte lobesam
    Den Weisen und den Heilgen, und vernahm
    Von „Grund“ und „Urgrund“: und ging immer noch
    Zur gleichen Tür hinaus, durch die ich kam.

    Um Dogmen und Satzungen streiten die einen,
    die anderen um Glauben oder Verneinen.
    Wer sind nun die, denen die Wahrheit sich zeigt?
    Die Antwort ertönt: sie zeigt sich keinem.

    Die einen streiten viel um Glauben und Bekenntnis,
    Die andern grübeln tief nach Wissen und Erkenntnis,
    So wird es gehen, bis einst der Ruf sie schreckt:
    Es fehlt so euch wie euch zur Wahrheit das Verständnis.

    http://www.golrang.de/robaid.htm

    Na wie schön, daß wenigstens du den Stein der Weisen gefunden hast, ansonsten aber ein schönes Gedicht, ganz ehrlich.

    Schriftleitung Altermedia

  • 41 Dike // Nov 30, 2006 at 1:57

    Also ich will mal hier für “Schwert” eine Lanze brechen. Er ist doch auf unserer, der deutsch nationalen Seite. Und es soll doch jedem - bitteschön - seine Meinung gestattet sein. Es geht doch in der Essenz einzig darum. DAS sind unsere westlichen Werte. DAS ist der Westen der Aufklärung!: Meinungsfreiheit. Das ist der zentrale Punkt worum es geht.

    Übrigens: Die Schriftleitung praktiziert dies vorbildlich. Ich kenne keine deutsche Netzseite, die auch nur annähernd dem Begriff Meinungsfreiheit gerechter würde als Altermedia Deutschland.

  • 42 Wetekamp // Nov 30, 2006 at 10:47

    So sieht Aljazeera den Stellvertreter Gottes:

    http://english.aljazeera.net/NR/EXERES/B41CE0D8-EB00-4EF9-8985-7F7BFC2CC8FC.htm

  • 43 Olsen // Nov 30, 2006 at 10:48

    @Dike
    Die “Meinungsfreiheit” wurde noch vor 100 Jahren von katholischer Seite als liberaler Schwachsinn bekämpft. Papst Pius IX bezeichnete diese noch 1864 als Ausgeburt eines kranken Geistes. 1864, als zum Beispiel in den USA dieses Recht unabdingbar war. Was den Amerikanern verband, war nicht sein Blut oder die Heimat, es war in erster Linie ihre Verfassung, auf die sie zu Recht sehr stolz sein konnten, betrachtete man sich das alte Europa zu dieser Zeit. Heute wird sie auch dort zunehmend eingeschränkt. Die Amerikaner ruhten sich auf “ihre” Rechte aus und machten dabei den Fehler und vergassen, daß man sich seine erlangten Rechte auch immer verteidigen muß. Sich ein Recht zu erkämpfen, ist nicht schwer. Sich dieses zu erhalten, dagegen sehr. Ich glaube, daß die Amerikaner es noch bitter bezahlen werden, daß sie sich ihrer Verfassung nach und nach berauben lassen.

  • 44 Olsen // Nov 30, 2006 at 12:38

    @Dike
    Achtest du einmal genauestens auf die Reden dieses Ratzingers und anderer hoher Koryphäen der Kirchen, dann wirst du entdecken, daß sie nach wie vor diese “Menschenrechte” angreifen.

    @Schwert
    Das dieser Papst der Vorletzte sein soll, bevor der “Antichrist” den römischen Thron besteigt, daß wurde bereits bei Polen Paul verbreitet und wird wahrscheinlich auch noch beim übernächsten Papst nicht anders gehandhabt.
    Liegt wohl an der alten Endzeitstimmung der Urchristenheit? Selbige Kreise prophezeiten ebenso, daß im Jahre 2000 ein Komet auf die Erde stürzen wird. Jetzt haben wir 2006, der Komet läßt immer noch auf sich warten. Irgendwann, die Wahrscheinlichkeit ist denkbar, wird wieder ein Komet auf diese Erde stürzen, aber nicht im Jahr 2000, auf das man sich so sehr stützte.

    Nun zu deinem letzten Beitrag.

    1.) Du möchtest ein Beispiel? Dr. Joseph Goebbels.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Goebbels

    2.) “Aber prinzipiell kann man sagen, daß viele Moral- und Rechtsvorstellungen der europäischen Nationen dem Christentum entstammen. Man nehme da z.B. die christlichen Einstellungen zu Ehe oder Homophilie und der Vorbeugung allgemeiner Dekadenz- und Egoismuserscheinungen.”

    Tja, da täuschst du dich gewaltig. Wie hoch die Ehe bei den Germanen stand, daß kannst du bei Tacitus in seiner “Germania” nachlesen. Er widmet ihr ein eigenes Kapitel.
    Die Bibel schätzt die Ehe ebenso in vielen Versen hoch ein. Tacitus schrieb seine Germania ungefähr zur selben Zeit als die Evangelien geschrieben wurden. Das Bekenntnis zur Ehe haben die Urchristen direkt aus dem Judentum übernommen. Allerdings mit dem Unterschied, daß die Scheidungsgesetze des Mose annuliert wurden und “bis das der Tod euch scheide” Gesetz wurde. Paulus, der von der alten Lehre bereits abweicht, spricht im 1. Korinther 7.7 bereits von der Gottesgabe der Ehelosigkeit. Auf den Paulinismus baut die Kirche auf, nicht auf der reinen Lehre Jesu. Und dies führte zu allerlei Wahnvorstellungen, die ihren Höhepunkt in den Hexenverbrennungen bis ins 18. Jhd. fanden. Die Ehe wurde von der katholischen Kirche auch lange nicht so anerkannt, wie es heute der Fall ist. Erst sehr spät wurde das heilige Sakrament der Ehe allgemein von der Kirche anerkannt. Um genau zu sein, im 12. Jahrhundert. Ab dem 16. Jhd. wurden erst Ehen in Kirchen geschlossen und die Anwesenheit eines Priesters war dazu von Nöten. Zuvor wurden Eheschliessungen innerhalb der Familie vorgenommen.
    “…mit dem, was sie ‘Moral’ nennen. Auf diesem Terrain fühlen sie sich zu Hause; es gibt sogar Leute (vor allem Parteipolitiker), die meinen, die Kirchen besäßen so etwas wie ein Moralmonopol. Aber die Wirklichkeit sieht wie so oft ganz anders aus. Was von klerikaler Seite als zeitlose Moral, letzter Wert, göttliches Gebot verkündet wird, ist Ergebnis einer geschickten Anpassung an die jeweiligen Zeitläufe. Beliebigkeit statt Zeitlosigkeit ist an der Tagesordnung. … Den Zeitgeist, den sie ihre Moral verdankt, verrät sie nie; sie leitet ihre Auffassungen aus ihm ab, selbst wenn es von Fall zu Fall anders aussieht. Ihr Pech: es handelt sich stets um den Geist vergangener Zeiten, dem sie sich angepaßt hat. Nach vorne weist sie nicht.” Worte von Prof. Hermann, denen ist nichts hinzuzufügen.
    Homophilie, wenn überhaupt als allgemeine menschliche Wertvorstellung anzuerkennen, ist in vielen vorchristlichen Völkern und Religionen bereits vorhanden, wenn nicht sogar in den meisten.

    “…und der Vorbeugung allgemeiner Dekadenz- und Egoismuserscheinungen.”

    Das ist keine Wert, sondern eine allgemeine Phrase, auf die ich nicht eingehen werde.

    3) Das du eine rein rhetorische Formulierung als Spekulation abwertest, sei dir vergönnt. Nur achte in Zukunft auch diesbezüglich auf deine Spekulationen. Wenn auch die Wahrscheinlichkeit hoch ist, aber selbst die Feststellung, daß die Europäer sich auch biologisch verändern werden, ist rein spekulativ. Vielleicht erläßt der Oberimam ein Gesetz, daß die Eheschliessung zwischen fremden Rassen verbietet? Wer weiss das heute schon? Rein rhetorisch gefragt. Und die Frage findet seine Berechtigung darin, daß niemand von uns eine Glaskugel besitzt.

    4) “Hm, waren Deiner Meinung nach also nur überzeugte Antichristen (oder zumindest Atheisten) in der SS?”

    Wo habe ich dies behauptet? Bitte um Stellenangabe. Deine kleine schwarz- weisse Welt scheint nur aus Atheisten, Antichristen und Christen zu bestehen. Ein Indiz dafür, wie wichtig ihr Unwichtigen euch nimmt. @Schwert, ich wiederhole es noch einmal. Es gibt auf dieser Welt 6 Milliarden Menschen. Auch wenn wir uns oft sehr ähnlich sind, aber wir sind niemals gleich.

    5) “Warum war denn das deutsche Volk (und nicht nur dieses) noch nach mehr als 1000 Jahren Christentum zu solchen Leistungen fähig? Ob es das auch noch nach 1000 Jahren Antichristentum oder Atheismus so sein würde?”

    Zum einen bezieht sich diese Feststellung von dir sich in keinster Weise auf das meinige Zitat, daß du anführtest, zum anderen stellen sich die Fragen:
    a) welche Leistungen meinst du konkret?
    b) wann wurden diese Leistungen in diesen “1000 Jahren”vollbracht und durch wen?
    Von der völligen Rechtlosigkeit fast des ganzen deutschen Volkes über Jhd. möchte ich erst gar nicht anfangen. Eines sei nur angemerkt. Ich denke, es gibt in der deutschen Geschichte keine Zeitabschnitte, die man zu 100% kopieren sollte. Dies ist auch gar nicht möglich, davon abgesehen, weil sich die Menschheit und somit auch die Deutschen naturgesetzlich bedingt verändern und entwickeln. Stillstand existiert nicht in der Natur.

    6) “Mich wundert auch diese eigenartige Schizophrenie der Argumention bei einigen Leuten hier: Mal sind die Christen die größten und brutalsten Schlächter, und mal die zartesten Lämmer. Ja was denn nun? Olsen, entscheide Dich mal!”

    Eine Erklärung findest du bereits unter Punkt 4). Es gibt nicht den “Christen”. Es gibt nur Menschen mit christlicher Anschauung. Darunter sind, wie in allen Gruppierungen, “Arschlöcher” und “Ehrenhafte” vereint. Das war nie anders und wird nie anders sein. Man kann diese menschliche Erscheinungsform nur mit konsequenten allgemeingültigen Regeln begrenzen. Wenn ich schimpfe, schimpfe ich nicht auf den “kleinen” christlichen Gläubigen, der meist aus Unwissenheit diesem Glauben anhängt. Wenn ich schimpfe, dann auf diejenigen, die diese Unwissenheit ihrer Machtzwecke wegen stets fördern, ja fordern und diese regelmässig (zu allen Zeiten geschehen) mißbrauchen. Meine Welt ist nicht schwarz-weiss. Diesen Luxus kann ich mir erlauben; mein Intellekt ist ausreichend vorhanden, um in vielschichtigen Kategorien denken zu können. Zwischen Heiss und Kalt, zwischen Hass und Liebe, zwischen Licht und Dunkelheit gibt es etwas. Auch wenn die Übergänge oft fließend erscheinen. Die Polarität deines Denkens ist der Hauptgrund unserer Auseinandersetzung. Soviel dazu. Die Polarität mag manchmal nützlich sein, wenn man Dinge einfach und schnell erklären mag. Der geistreiche Denker wird sie in seinen intensiven Überlegungen keinen Platz einräumen, da sie nur dazu dienen kann, Rahmen zu stecken, in denen das Nachdenken erst möglich ist. Kannst du das verstehen?

    7) “Ja und nun? Nenne doch mal ein paar große marxistische Kämpfer in den deutschen Reihen! Warum war eigentlich nicht die Rote Armee die beste Armee der Welt? Die hatte doch sicherlich viel mehr Marxisten zur Verfügung.”

    Unter Punkt 1) erwähnte ich einen, wenn auch nur kurzeitigen “marxistisch” angehauchten Kämpfer. Da dieser sein Ressort brilliant geleitet hat, darf man ihn getrost “großer Kämpfer” nennen. Denn im 20. Jhd. wurden bereits die Kriege nicht mehr auf dem Schlachtfeld, sondern mit der Propaganda gewonnen. Ich sprach nicht von Marxisten in “unseren” Reihen. Eine Benennung würde mir zugegeben schwer fallen. Ich sprach von EHEMALIGEN und das ist ein gewalltiger Unterschied. Dieser scheint dir nicht fassbar zu sein, sonst hättest du deine Frage nicht gestellt bzw. anders formuliert.

    8) “Eher besteht wohl Deine Welt nur aus Schwarz und Weiß: Schwarz ist für Dich das Christentum und Weiß ist für Dich jeglicher antichristlicher Mist, sei er auch noch so bolschewistisch verseucht.”

    Soso, diese Aussage sagt wohl doch mehr über den Verursacher selbiger aus, als über den Adressaten.

  • 45 Theo // Nov 30, 2006 at 13:21

    Dike: „DAS sind unsere westlichen Werte.“

    Es wäre unter Umständen in den hier besten aller Zeiten wirklich das Beste, wenn die Schriftleitung neue Regeln und Befehle ausgeben würde. Nämlich, dass alle Kommentare die Satire oder Sarkasmus beinhalten, gekennzeichnet sein müssen. Z. B. vielleicht mit Doppelplus-S oder nur einem kleinen s am Ende.
    s

  • 46 Olsen // Nov 30, 2006 at 17:47

    Stichwort: “die neue christliche Rechte,”
    wurde auf ARD gesendet:

    http://www.youtube.com/watch?v=itnYbNHBnE8&NR

  • 47 Schwert // Nov 30, 2006 at 20:18

    @Olsen

    “Die “Meinungsfreiheit” wurde noch vor 100 Jahren von katholischer Seite als liberaler Schwachsinn bekämpft. Papst Pius IX bezeichnete diese noch 1864 als Ausgeburt eines kranken Geistes.”

    Ja schau Dich doch mal um in der “freien Welt der Meinungsfreiheit”. Fällt Dir nichts auf?
    Du blökst ständig nur den selben dümmlich-liberalistischen und neomarxistischen Mist, den man auch aus Presse und Fernsehen kennt.

    Es ist auch interessant zu wissen, daß Du so energisch die Seele der USA verteidigen magst. Die USA ist tatsächlich ein Vorbild. Nämlich genauso sollte man es nicht machen! Diese tolle amerikanische Verfassung hat überhaupt erst jene in die mächtigen Positionen kommen lassen, die spätestens seit dem 2.WK. die Welt beherrschen. Oh sorry, das liegt natürlich gar nicht an der tollen Verfassung, sondern natürlich wieder am bösen Christentum…

    “Das dieser Papst der Vorletzte sein soll, bevor der “Antichrist” den römischen Thron besteigt, daß wurde bereits bei Polen Paul verbreitet und wird wahrscheinlich auch noch beim übernächsten Papst nicht anders gehandhabt.”

    Ich hatte auf eine Weissagung aus dem Mittelalter hingewiesen…
    Und nach dieser Weissagung ist Johannes Paul II. eben nicht der Vorletzte, sondern Benedikt XVI.

    “1.) Du möchtest ein Beispiel? Dr. Joseph Goebbels.”

    Und nun? Der große “Sozialist” Goebbels hat wohl nur aus Jux bei jeder Gelegenheit gegen den Marxismus und Kulturbolschewismus agitiert? Das war wahrscheinlich alles nur Tarnung oder wie?
    Und dann hat er auch noch den Katholiken Leon Degrelle unterstützt…

    “Tja, da täuschst du dich gewaltig. Wie hoch die Ehe bei den Germanen stand, daß kannst du bei Tacitus in seiner “Germania” nachlesen. Er widmet ihr ein eigenes Kapitel.”

    Wie ich bereits schrieb, paßte das Christentum gut zu den bereits vorhanden Werten. Und nirgends habe ich geschrieben, daß die “Ehe” ein christliches Monopol wäre.

    “Erst sehr spät wurde das heilige Sakrament der Ehe allgemein von der Kirche anerkannt. Um genau zu sein, im 12. Jahrhundert.”

    Zwischen 1200 und 2000 liegen immerhin acht Jahrhunderte…
    Oder ist die Ehe etwa keine christliche Wertvorstellung, nur weil sie erst im 12.Jh. als “heiliges Sakrament” anerkannt wurde?

    Folgt man Deiner bisherigen Argumentation, dann hat doch das böse “jüdische Christentum” die europäischen Werte unterwandert. Aber eben gerade hast Du selbst geschrieben, daß die Ehe auch bei den Germanen bekannt und heilig war. Wer hat da also wen “unterwandert”?

    “…es handelt sich stets um den Geist vergangener Zeiten, dem sie sich angepaßt hat. Nach vorne weist sie nicht.”

    Dieser “Geist” muß aber offensichtlich immer ein anderer gewesen sein, als der von dir verherrlichte dümmliche Liberalismus und Marxismus. Denn wie konnte Europa sonst über etliche Jahrhunderte jeglichem fremden Einfluß und jeglicher fremder Kolonisation widerstehen? Ganz im Gegenteil sogar! Europa war maßgebend in der Welt, und das mit dem ach so dummen, zurückgebliebenen Christentum…

    Wenn das Christentum niemals “nach vorne weist”, warum wurde Europa dann nicht von allen anderen Kulturen bereits im Mittlealter überholt und ausgelöscht?
    Außerdem ist es viel wichtiger auf guten und bewährten Grundsätzen zu stehen, als blindlings und vernarrt immer “nach vorne zu streben”. Wohin das führt, sieht man jetzt ja wunderschön an der tollen westlichen Zivilisation.

    ““…und der Vorbeugung allgemeiner Dekadenz- und Egoismuserscheinungen.”

    Das ist keine Wert, sondern eine allgemeine Phrase, auf die ich nicht eingehen werde.”

    Ich kann verstehen, daß Du darauf nicht eingehen willst. Ist es doch das wichtigste überhaupt für eine funtionierende Zivilisation.
    Nicht umsonst ist das Dritte Reich - und insbesondere der “Sozialist” Goebbels - so vehement gegen marxistische Zersetzung und liberalistischen Hedonismus vorgegangen.

    “Wenn auch die Wahrscheinlichkeit hoch ist, aber selbst die Feststellung, daß die Europäer sich auch biologisch verändern werden, ist rein spekulativ.”

    Ach ja? Ich denk, Du lebst in Hamburg? Gehst wohl nie auf die Straße oder wie?
    Nicht nur daß Du den Marxismus verharmlost, Du verharmlost sogar die islamische Überfremdung.

    “Vielleicht erläßt der Oberimam ein Gesetz, daß die Eheschliessung zwischen fremden Rassen verbietet? Wer weiss das heute schon?”

    Bist Du echt so naiv? Selbst wenn sie so ein Gesetz einführen würden, wird Europa in absehbarer Zeit nicht mehr mehrheitlich von den autochtonen Europäern bewohnt sein und dann schwindet auch zwangsläufig das von Dir selbst als überaus wichtig gekennzeichnete “nordische Wesen”.

    “a) welche Leistungen meinst du konkret?”

    Die deutschen Leistungen zwischen 1914 und 1945. Wie konnte das noch nach 1000 Jahren üblem Christentum möglich sein?

    “Ich denke, es gibt in der deutschen Geschichte keine Zeitabschnitte, die man zu 100% kopieren sollte.”

    Wer fordert das?
    Wie sieht’s eigentlich diesbezüglich mit Deinem Germanensplien aus? Willst Du etwa kopieren?

    “Stillstand existiert nicht in der Natur.”

    Wenn das Christentum nur “Stillstand” bedeutet, dann verwundert es umso mehr, warum Europa nicht schon längst von den anderen “fortschrittlichen” Kulturen (besonders Deine heiß geliebten Buddhisten - was machen die eigentlich anderes den ganzen Tag als Stillstand?) hinweggefegt wurde. Zeit genug hatten sie ja.

    “Meine Welt ist nicht schwarz-weiss.”

    Jetzt merk ich es auch: Sie ist “Bunt statt Braun”!

    “Ich sprach nicht von Marxisten in “unseren” Reihen. Eine Benennung würde mir zugegeben schwer fallen. Ich sprach von EHEMALIGEN und das ist ein gewalltiger Unterschied.”

    Und nun? Kann man den Marxismus also positiv sehen, weil sich “Ehemalige” (wer auch immer sich hinter dieser Floskel verbergen soll) darin verirrt hatten? Was willst Du uns damit sagen? Daß der Marxismus aus sich selbst heraus - also aktiv - große, nationalistische Kämpfer hervorbringt?

  • 48 Olsen // Nov 30, 2006 at 22:42

    @Schwert
    Dümmlicher geht es wohl nimmer. Ich rede vom Ideal der Meinungsfreiheit und anderer Menschenrechte, daß es diese bisher nur auf dem Papier bzw. in Relation zur herrschenden Macht gegeben hat, dürfte doch wohl selbstverständlich sein.
    Zum einen bin ich garantiert der Letzte, der die USA verteidigen mag, zum Anderen ist ihre Verfassung bis zur Zeit Wilson die modernste der Welt gewesen. Wenn sie seitdem weiter abgebaut und zerstückelt wird oder nicht vollständig zur Entfaltung kam, dann liegt das am Menschen, an seinem Willen und nicht an einer Idee oder ein Stück Papier.
    Auf diese Weissagung (Päpste) hat man sich bereits bei Polen Paul bezogen. Selbst glaube ich nicht an solchigen Hokuspokus und beschäftige mich dementsprechend auch nur geringfügig mit derartigen Mysterienschamanentum. Diese Aussage tätigte ich, da ich durch mehrere Christen diese Orakel vernahm.

    “Wie ich bereits schrieb, paßte das Christentum gut zu den bereits vorhanden Werten. Und nirgends habe ich geschrieben, daß die “Ehe” ein christliches Monopol wäre.”

    Du windest dich einmal wieder wie ein schmieriger Aal. Jeder kann es oben nachlesen. Ich fragte dich nach einen KONKRETEN christlichen Wert und du hast mit der Ehe geantwortet. Daraufhin habe ich geantwortet und wie es selbst für dich erkennbar ist, habe ich dir diesen Wert als KONKRETEN christlichen Wert widerlegt. Du kannst aber getrost weitere nur für das Christentum oder erst durch dieses entstandene Werte, eben KONKRETE, benennen. Da du ja permanent von christliche Werte redest, müßten sie dir doch geläufig sein. Redest du aber von allgemeingültigen, in allen Kulturen vorherrschenden Wertvorstellungen, dann benötigt es nicht den Hinweis auf “christlich”, da dann der Hinweis auf das Wort “Wert” genügen würde. Mich interessieren die CHRISTLICHEN Werte und da bist du mir nach wie vor eine Antwort schuldig. Mach dir aber nichts d’raus, deine Brüder im Geist, Herr Stoiber, Herr Ratzinger, Herr Bush, Frau Merkel & Co. reden auch permanent von CHRISTLICHEN Werten und können bis auf diese Floskel keinen benennen. Vielleicht kannst du es aber? Hier hast du die Gelegenheit, nutze sie doch. Immerhin sind diese 8 Jahrhunderte, ich hoffe du kannst rechnen, 40% der Kirchengeschichte und liegen somit immernoch unterhalb der Hälfte des Bestehens dieser verstaubten Religion.

    “Folgt man Deiner bisherigen Argumentation, dann hat doch das böse “jüdische Christentum” die europäischen Werte unterwandert. Aber eben gerade hast Du selbst geschrieben, daß die Ehe auch bei den Germanen bekannt und heilig war. Wer hat da also wen “unterwandert”?”

    Wie dumm bist du eigentlich? Was weisst du überhaupt über die Tradition unserer Vorfahren? Deinen Aussagen zufolge nichts. Die Ehe war bestimmt nicht das einzige Kulturelle, was unsere Vorfahren aufzuweisen hatten und selbst, wenn die Vielweiberei per Gesetz beschlossen wäre, hätte es nicht das germanische Gemeinwesen zu brechen vermocht. Auch, als man ihnen ihre Götter nahm, daß hätten sie verkraften können (haben sie ja letztendlich auch).
    Als die neue Religion nicht mehr aus arianischen Wanderpredigern, welche mit reichlich schönen Worten und Geschenken bepackt einherkamen, sondern mit Schwert und Machtanspruch, da nahm man ihnen ihr Heiligstes, ihr Gemein- und Rechtswesen (Thing, Odalskult). Du kennst doch hoffentlich die folgende Geschichte unserer einstigen FREIEN Vorfahren. Recht wurde fortan willkürlich von selbsternannten Herrenmenschen gesprochen und die ehemals freien Stämme landeten in die Sklaverei (Leibeigenschaft). Diese Veränderung der alten Kultur zu Gunsten der römischen Zentrale war in meinen Augen kein Fortschritt. Dabei ist die Geschichte mein Zeuge, zuviele Opfer, zuviele Kriege wurden seither gezollt. Und bevor du jetzt wieder herumblökst, denn ich betrachte mich nicht als Schaf, daß einem Hirten folgt (ist zwar kein Wert, aber Eigenschaft des Christen); ich möchte gar nicht, daß diese alte Zeit wieder Einzug hält. Das wäre auch völlig utopisch, aber ich wünschte, die künftigen Menschen würden in ihr Rechtssystem das Thingwesen in moderner Form für sich wieder entdecken. Es ginge mit Sicherheit gerechter zu nicht nur in unseren Landen.

    “Wer hat da also wen “unterwandert”?”

    Des Lesens bist du nur mäßig mächtig. Die Juden, darausfolgend die Christen kannten die Ehe. Die Germanen kannten die Ehe. Wieso muß hier jemand wen unterwandert haben, um ihn von der Ehe zu überzeugen? Logik ala @Schwert. Für dich gibt es nur Christen, wer keiner ist, muß ein Antichrist sein. Für dich gibt es nur den christlichen Fundamentalisten, wer keiner ist, muß ein Atheist oder schlimmer noch, ein Bolschewist sein. Für dich gibt es nur Heiss, wenn es das nicht ist, muß es kalt sein usw. usf. Deine primitive Denkweise ist beschämend. Mein neues Mobiltelefon kann über 250.000 verschiedene Farben wiedergeben. Meinst du ich wäre jemals dazu in der Lage (oder ein anderer Mensch) allein all die vielen Farbtöne zwischen Hellblau und Blau zu erkennen, geschweige denn zu unterscheiden? Aber mir ist dessen Existenz bewußt. Du hingegen benötigst deine drei Grundfarben, vielleicht kommen noch drei Farbtöne hinzu, aber alles was darüber hinausgeht, macht dir scheinbar Angst oder übersteigt deine Vorstellungskraft. Davon überzeugst du mich mit deinem (Geg)Eifer beständig. Die Worte Prof. Hermanns hast du intellektuell nicht fassen können. Ähnliche Reaktion wie auf die Brehlsche Satire. Dabei hat sich doch Prof. Hermann im klarsten Deutsch ausgedrückt. Versuche es noch einmal zu verstehen, denn wenn du seine Worte nicht verstehst, sehe ich es als überflüssig an, mir hier auch noch die Mühe zu machen. Es gibt wichtigeres im Leben und ob du es verstehst, ist mir salopp gesagt “Wurst”, wichtig ist, daß die Mitleser es verstehen. Dabei habe ich keine Zweifel. Sie müssen ja nicht meine meinung teilen, aber ich denke, sie sind dazu in der Lage, meine Worte intellektuell zu erfassen.
    Was die “Dekadenz- und Egoismuserscheinungen” anbelangt, habe ich doch oben klar und deutlich geschrieben, daß dies im Zusammenhang mit der Benennung konkreter christlicher Werte eine zu allgemeine Phrase ist und ich deshalb nicht darauf eingehe. Lenke hier nicht vom Diskussionsthema ab. Erst die Beantwortung meiner Frage und dann können wir auch meinethalben über “Dekadenz- und Egoismuserscheinungen” unterhalten. Alles der Reihe nach, sonst artet es wieder in ein wüstes Geplänkel aus. Ordnung muß sein und ich denke, gemessen an deinen bisherigen Argumenten, ist dies auch in deinem Interesse.
    “Die deutschen Leistungen zwischen 1914 und 1945. Wie konnte das noch nach 1000 Jahren üblem Christentum möglich sein?”

    Es war durch die deutsche Wesensart möglich, ob mit oder ohne Christentum. Der deutsche MENSCH hat dies ermöglicht. Aber zwei Weltkriege, wenn auch aufgezwungen, als Leistung zu sehen? Alle Achtung oder mißverstehen wir uns? Übrigens interessant, daß du die Weimar- Demokratur nicht ausklammerst. Hat dich ihre Leistung so beeindruckt? *tzztzz* Ich kann mir ein Schmunzeln nicht verkneifen…

    “Stillstand existiert nicht in der Natur.”

    Dies ist allgemein gültig und gilt für alles und jeden. War auch so gemeint. Das du daraus gleich auf’s Christentum kommst, ist dein Geheimnis. Wie ich zu deiner Aussage stehe, kannst du oben bei Prof. Hermann nachlesen. Der schreibt nämlich nichts von einem christlichen Stillstand.

    “Bunt statt Braun”

    Das “statt Braun” kannst du getrost weglassen, denn das Wort “Bunt” beinhaltet auch diese Farbe. Und, weil ich Ehrlichkeit als Tugend sehr schätze; ich möchte auch gar nicht die Welt NUR durch eine braune Brille betrachten müssen. Dazu habe ich bereits zuviel gesehen und auch genossen. Stell dir vor, du fährst nach Norwegen, begegnest einem Braunbären und hättest nur eine solchige Brille auf? Dann sieht man maximal seine Konturen oder einen Schattenkörper. Ist mir nix.

    “besonders Deine heiß geliebten Buddhisten”

    Wie du wieder zu einer solchen Behauptung kommst, ist mir ein Rätsel, da ich nie von einer Liebe und schon gar keiner Heissen gesprochen hab. Es ist aber typisch für deine “Argumentation”, erwähnt man etwas zum Vergleich, bedeutet es für deine Polarität im Denken, daß es gleich einem bekenntnis gleichzusetzen ist. Gleiches gilt für deine letzte Äußerung. Völlig aus dem Zusammenhang gerissen und Kennzeichen mangelnder Aufnahmekapazität.

    Fazit: Deine Argumentationsstrategie war nicht nur sehr dürftig, sondern ich würde sogar behaupten, daß wir mit Koryphäen wie dir bereits jetzt den Krieg um die Köpfe verloren haben. Da muß man sich noch nicht einmal die Schuhe anziehen, um das schlußfolgern zu können.

  • 49 Olsen // Nov 30, 2006 at 22:47

    @Schwert
    Hinter die Floskel “ehemalige” verbergen sich so bekannte Leute, wie das Propagandagenie Dr. Goebbels oder möchtest du seine zeitweiligen politischen Ansichten leugnen. Das würde zwar zu dir passen, aber das hat noch nicht einmal Dr. Goebbels gemacht. Und der muß es doch wissen oder ist das jetzt auch wieder nur “bolschewistische zersetzung”, nur weil es nicht in deinem Negativfotoblickfeld und in deine eingeschränkte Synapsentätigkeit passt?

  • 50 Mjölnir // Dec 1, 2006 at 1:19

    @Olsen:
    “… die rechte Backe hinhalten, wenn man auf der linken eins draufbekommen hat …”
    in der Bergpredigt: Wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, halte ihm auch die linke hin. Die Rede ist von jemand, der einen besonders entehrenden Schlag bekommt: mit dem Handrücken auf die rechte Backe Mt 5,38f
    http://www.radiobremen.de/nordwestradio/kurzundgut/index.php?id=544

    “… Selig sind die Armen. Da muß doch glatt jemand bei der Bibelübersetzung weg gelassen haben, sonst stünde dort noch ‘im Geiste’ …”

    Meine Mutter “zitiert” immer: “Selig sind die Bekloppten, die da geistig arm sind, denn das Himmelreich ist schon ihrs”

  • 51 Olsen // Dec 1, 2006 at 13:51

    @Mjölnir
    Eigenwillige Interpretation von diesem Pastor. Es liegt in jedem sein Ermessen, wie er diese Schwarz auf Weiss gedruckten Worte interpretiert. Auge um Auge, Zahn um Zahn soll ja auch kein Vers im Sinne von Vergeltung sein, sondern als Warnung verstanden werden. Gewissermassen zur Vorbeugung. Das fällt zwar schwer zu glauben, wenn man vorher von den wüsten Rachegelüsten Jahwes liest, aber sei es d’rum. Verspätete Schönrederei nenne ich das. Aber jedem das Seine. Den Pastor laufen auch so die Schäfchen weg… :-)

  • 52 Olsen // Dec 1, 2006 at 13:56

    @Theo
    Weshalb eine Kennzeichnungspflicht für Satire?
    Die war im Fall @Brehl nun so etwas von eindeutig, also wenn da noch etwas zu kennzeichnen ist, dann fördert man nicht nur die Leichtgläubigkeit. Denken beim Lesen schadet nicht.

  • 53 Schwert // Dec 1, 2006 at 17:57

    @Olsen

    Aha, jetzt wird der weise Olsen bereits ausfallend und persönlich. Stehst Du etwa schon mit dem Rücken an der Wand? Führst Du schon Rückzugsgefechte?

    “Ich rede vom Ideal der Meinungsfreiheit und anderer Menschenrechte, daß es diese bisher nur auf dem Papier bzw. in Relation zur herrschenden Macht gegeben hat, dürfte doch wohl selbstverständlich sein.”

    Hier entlarvt sich schön der geistige Sklave der USA bzw der sogenannten “westlichen Wertegemeinschaft”…
    Was beinhaltet denn für Dich “Meinungsfreiheit”? Was besagt diese Floskel konkret?
    Und die sogenannten “Menschenrechte” sind die tragende Säule der westlichen Ideologie. Sie sind sozusagen die Hauptwaffe im Kampf des Gleichheitswahns. Aber schön, daß Du Dich endlich offenbart hast. Bei Dir hat die Umerziehung tatsächlich wunderbar funtioniert.
    Ein Mensch erhält Rechte von einem Staats- bzw Rechtswesen. Je nach Kulturkreis herrschen also auch unterschiedliche Rechtsauffassungen. Die sogenannten “Menschenrechte” kann es dann also nur in der “One-World” - also nach der Auflösung bzw Gleichschaltung aller Völker und Kulturen - geben. Damit die “aufgeklärten” westlichen Bürger den Weg zur “Eine-Welt-Regierung” auch tatkräftig unterstützen, wurde die Phrase von den “Menschenrechten” zu einem heiligen Gebot erhoben; sie ist quasi Zivilreligion.
    Es ist also mehr als verwunderlich, warum Du dich über den Universalismus der Kirche muckierst, während Du selber dem Universalismus der sogenannten “westlichen Zivilisation” frönst.

    “Zum einen bin ich garantiert der Letzte, der die USA verteidigen mag, zum Anderen ist ihre Verfassung bis zur Zeit Wilson die modernste der Welt gewesen.”

    Wie ich gerade aufzeigen konnte, verteidigst Du eindeutig die Ideologie, also die Seele der USA.
    Und woran machst Du “modern” fest? Was soll “modern” für eine konkrete Aussage sein? Ist sie nun gut oder schlecht? Ist sie zur Nachahmung geeignet, oder ist sie es eher nicht?

    “Wenn sie seitdem weiter abgebaut und zerstückelt wird oder nicht vollständig zur Entfaltung kam, dann liegt das am Menschen, an seinem Willen und nicht an einer Idee oder ein Stück Papier.”

    Diese “Idee” bzw dieses “Stück Papier” war schon immer wertlos, denn die Schwarzen wurden bis weit ins 20.Jh. diskriminiert und die Indianer lebten schon seit langem in Reservaten.
    Und wer hat sich letztendlich mittels dieser tollen Verfassung an die Spitze gesetzt?

    “Auf diese Weissagung (Päpste) hat man sich bereits bei Polen Paul bezogen.”

    Geht ja nicht, denn nach der ‘Malachias-Weissagung’ ist Benedikt XVI. der vorletzte Papst. Und diese Weissagung wurde im Mittelalter aufgestellt. Du laberst also mal wieder irgend ein Zeug, was nicht mit der von mir erwähnten ‘Malachias-Weissagung’ zu tun hat.

    “Ich fragte dich nach einen KONKRETEN christlichen Wert und du hast mit der Ehe geantwortet. Daraufhin habe ich geantwortet und wie es selbst für dich erkennbar ist, habe ich dir diesen Wert als KONKRETEN christlichen Wert widerlegt.”

    Ich kann aber nichts für Deine geistige Beschränktheit. Denn soweit ich weiß, steht “konkret” nicht für “alleiniges” bzw “Monopol”. Die Ehe ist also eindeutig eine christliche Wertvorstellung, weil sie im Christentum heilig ist. Die Ehe ist also nicht nur etwas Beiläufiges, sondern etwas hochgradig Schützenswertes.
    Die Ehe zwischen Mann und Frau ist auch kein allgemeiner menschlicher Wert, der auch ohne Christentum immer und überall gleichwertig bestehen würde. Nehmen wir ganz einfach die “westliche Zivilisation”: In ihr erfolgt die zunhemende Gleichstellung auch von “Homo-Paaren”. Die Ehe zwischen Mann und Frau ist in der “westlichen Zivilisation” also nicht mehr heilig, nicht mehr besonders schützenswert.

    “Wie dumm bist du eigentlich? Was weisst du überhaupt über die Tradition unserer Vorfahren?”

    Offensichtlich zumindest klüger als Du. Du kommst nicht mal mit der eigenen Sprache klar.
    Und was weißt Du denn so tolles über “die Tradition unserer Vorfahren”? Was hatten die denn für Traditionen, die sie auch selber schriftlich festgehalten hätten - die also eindeutig überprüfbar wären?
    Und über 1000 Jahre Christentum sind immerhin über 30 volle Generationen - also eine doch recht beachtliche, nachweisbare Tradition.

    “Als die neue Religion nicht mehr aus arianischen Wanderpredigern, welche mit reichlich schönen Worten und Geschenken bepackt einherkamen, sondern mit Schwert und Machtanspruch, da nahm man ihnen ihr Heiligstes, ihr Gemein- und Rechtswesen (Thing, Odalskult). Du kennst doch hoffentlich die folgende Geschichte unserer einstigen FREIEN Vorfahren. Recht wurde fortan willkürlich von selbsternannten Herrenmenschen gesprochen und die ehemals freien Stämme landeten in die Sklaverei (Leibeigenschaft).”

    Die Germanen waren also Menschen, die eigentlich keine Gewalt kannten? Jedenfalls ging von ihnen selber nie Gewalt aus oder wie? Die Germanen haben zwar Rom besiegt bzw überwunden, aber eigentlich wurden sie auf die Anwendung der Gewalt erst von den bösen Christen aufmerksam gemacht…
    Und die Germanen haben natürlich auch nie Menschenraub und Skalvenhandel betrieben. Die waren schon immer nur ganz zahme Lämmer und schon immer total korrekt und tolerant gegenüber anderen…
    Und Dein schönes Thingwesen funktionierte vielleicht in den überschaubaren Stammesgruppen. Zur Bildung und Führung einer großen Nation sind ganz einfach andere Strukturen vonnöten.
    Außerdem willst Du doch angeblich keinen Stillstand und schon gar nicht willst Du eine bestimmte Zeit kopieren. Oder wie sieht’s mit Deinen Prinzipien diesbezüglich aus?

    “Dabei ist die Geschichte mein Zeuge, zuviele Opfer, zuviele Kriege wurden seither gezollt.”

    Das liest sich wie von einem netten Fernsehprediger: ‘Liebe, Frieden und Toleranz wollen wir überall…’
    Kriege haben in Europa auch schon lange vor dem Christentum heftigst getobt. Vor allen Deine Germanen waren “gerne” mit dabei. Wenn Du jetzt so weinerlich daherkommst, frage ich mich: Was für eine lächerliche Karikatur eines Germanen bist Du eigentlich?

    “Für dich gibt es nur Christen, wer keiner ist, muß ein Antichrist sein. Für dich gibt es nur den christlichen Fundamentalisten, wer keiner ist, muß ein Atheist oder schlimmer noch, ein Bolschewist sein.”

    Auf Dich paßt doch meine Beschreibung. Oder willst Du sagen, Du seist kein Antichrist? Und von einem Bolschewisten bist Du gar nicht soweit entfernt. Deine Ausweichmanöver bezüglich meiner konkreten Fragen an Dich, wie Du zum Marxismus stehst, sind ein kennzeichnendes Indiz.

    “Mein neues Mobiltelefon kann über 250.000 verschiedene Farben wiedergeben.”

    Wow, Du Held! Bist auch richtig stolz auf Dein tolles Handy wa?

    “Die Worte Prof. Hermanns hast du intellektuell nicht fassen können. Ähnliche Reaktion wie auf die Brehlsche Satire. Dabei hat sich doch Prof. Hermann im klarsten Deutsch ausgedrückt.”

    Na dann wirst Du uns seine Worte doch sicher sattelfest erklären können!? Bin gespannt, was dabei so Amüsantes herauskommt!

    “…wichtig ist, daß die Mitleser es verstehen. Dabei habe ich keine Zweifel.”

    Die Mitleser verstehen es auf jeden Fall. Da mach Dir mal keine Sorgen. Die erkennen Dich auch, wenn der Lack erstmal ab ist!

    “Was die “Dekadenz- und Egoismuserscheinungen” anbelangt, habe ich doch oben klar und deutlich geschrieben, daß dies im Zusammenhang mit der Benennung konkreter christlicher Werte eine zu allgemeine Phrase ist und ich deshalb nicht darauf eingehe.”

    Es ist doch ganz einfach: Schau Dich in der heutigen “westlichen Zivilisation” des Liberalismus und Neomarxismus um, und vergegenwärtige Dir, wie stark und gesund Europa und der europäische Mensch die ganzen Jahrhunderte zuvor waren! Dann stelle Dir jene Frage: Rühren die grassierende Dekadenz und der zersetzende Egoismus vom Christentum her (bedenke, wie lange Europa innerlich gesund und stark war), oder liegen sie im nun herrschenden westlichen Liberalismus und Neomarxismus begründet? Weiche nicht wieder aus, sondern beantworte mir diese Frage!

    “Es war durch die deutsche Wesensart möglich, ob mit oder ohne Christentum. Der deutsche MENSCH hat dies ermöglicht.”

    Was ist denn “die deutsche Wesensart”? Wie ist denn der “deutsche Mensch”? Fülle diese Floskeln doch mal mit konkreten Eigenschaften aus, die im totalen Gegensatz zu allgemeinen christlichen Wertvorstellungen stehen würden!

    “Aber zwei Weltkriege, wenn auch aufgezwungen, als Leistung zu sehen? Alle Achtung oder mißverstehen wir uns?”

    Du mißverstehst defintiv so einiges. Ich meine mit den Leistungen die Leistungen der Soldaten und des Volkes insgesamt. Für Dich mag das verständlicherweise lächerlich sein. Für Dich ist ja auch das Autofahren ein ganz wichtiger Wert bzw ein Kennzeichen des Gedeihens eines Volkes. Na hoffentlich nehmen sie Dir das Auto nicht eines Tages weg. Wäre ja schade um den tapferen Materialisten.

    “Der schreibt nämlich nichts von einem christlichen Stillstand.”

    Von welchem uninterssanten Zeugs schreibt denn Dein schöner Professor?
    Wozu bringst Du dann eigentlich Deinen sinnlosen Kommentar, wenn es nichts mit dem hiesigen Thema Christentum zu tun hat?

    “Und, weil ich Ehrlichkeit als Tugend sehr schätze; ich möchte auch gar nicht die Welt NUR durch eine braune Brille betrachten müssen.”

    Deine Geschichte ist zwar lustig, aber es ging hier eindeutig um die Institution bzw Bewegung “Bunt statt Braun”. Daß Du Dich nicht von dieser nicht distanzieren magst, bestätigt meinen Verdacht.

    “Deine Argumentationsstrategie war nicht nur sehr dürftig, sondern ich würde sogar behaupten, daß wir mit Koryphäen wie dir bereits jetzt den Krieg um die Köpfe verloren haben.”

    Sehr interessante Behauptung von Dir! Fangen wir mal an: Um welche Köpfe geht es und für wen oder was sollen sie gewonnen werden? Wenn es nach Dir geht, sollen die Köpfe für die “Ideale der Meinungsfreiheit und der Menschenrechte” gewonnen werden - also für genau jene Floskeln bzw jenen Geist, für den die USA ständig Kriege führt.
    Du betest im Grunde das nach, womit die Frankfurter Schule den Neomarxismus in der BRD salonfähig machte.
    Warum sind eigentlich nicht Hitler und Dein “Vorzeigemarxist” Goebbels auf diesen Gedanken gekommen? Ganz im Gegenteil: Sie haben bei jeder Gelegenheit gegen westlichen Liberalismus und Marxismus agitiert.
    Und warum haben Hitler und Goebbels eigentlich auch nationalistische Christen unterstützt aber niemals Marxisten? Warum haben sie auch niemals Leute unterstützt, die vom dümmlichen, westlichen Liberalismus befallen waren?

    “Hinter die Floskel “ehemalige” verbergen sich so bekannte Leute, wie das Propagandagenie Dr. Goebbels oder möchtest du seine zeitweiligen politischen Ansichten leugnen.”

    Es ist ganz einfach: Egal was Herr Goebbels einst für politische Ansichten hatte, so hatte er wohl erkannt, daß sie eindeutig falsch waren. Nicht umsonst war er ein so energischer Kämpfer gegen den Marxismus.
    Wie ich gerade schrieb, versuchst Du ständig nur einer eindeutigen Bewertung des Marximsus auszuweichen. Woran das wohl liegt…

  • 54 Olsen // Dec 1, 2006 at 19:26

    @Schwert
    Anfangs sei dir gleich gesagt, daß ich dein Gedröhns nicht bis zum Ende gelesen habe.
    Muß ich auch nicht, da dieses Geschreibsel einfach zu primitiv ist. Gegen deine Logik mutet selbst die Lektüre einer “Frau hinter’m Spiegel” wie Goethes Faust.
    Die Menschenrechte wie Meinungsfreiheit usw. sind keine amerikanische Erfindung.
    Deine Ausführungen zur Ehe sind der Borniertheit und der Unwissenheit geschuldet.
    Witzig wie du auch ständig mit “deine” etwas betitelst. Trotziger Kindskopf?!!
    Im Übrigen war das Thema CHRISTLICHE WERTE, die ja auch oftmals als WESTLICH christliche Werte bezeichnet werden. Falls du an einer Diskussion interessiert bist, dann bleibe beim Thema. Da du aber aus Unvermögen nicht dazu in der Lage bist, auch nur einen Wert zu benennen, der erst durch das Christentum entstanden ist bzw. nur ihm zu eigen ist, gehe ich davon aus, daß die Diskussion hiermit beendet ist.

  • 55 Kristallnacht // Dec 1, 2006 at 23:24

    Na ja, die Türkei gehört nicht zu Europa, daran wird der liebe Gott auf Erden, der Papst, auch nichts ändern können. Übrigens hatte ich mal eine interessante Aktion gefunden:

    http://de.rayezlaturquie.com/

  • 56 Dike // Dec 1, 2006 at 23:37

    @ Olson

    Ich kann unmöglich auf Details antworten, dazu fehlt mir schlicht die Zeit. Aber Du sollst immerhin wissen - falls Du es noch nicht aus meinen bisherigen Beiträgen herausgelesen haben solltest -, daß ich, was den Papst und seine Kirche angeht, selbstverständlich im Bilde bin, daß diese heuchlerische Klicke von dem Begriff Meinungsfreiheit wenig bis nichts hält.
    “Schwert” scheint auch nicht viel von Meinungsfreiheit zu halen. O weia! Da nehme ich meine Lanze für ihn ruckzuck zurück. So jemandem werde ich nicht verteidigen! ;-)

    Es sei “Schwert” in Erinnerung gerufen, daß Germar Rudolf derzeit im Knast sitzt wegen eines sogenannten Meinungs”deliktes”.

    DAS ist zentrale Sache, mein lieber “Schwert”. Wir haben sie nicht in der brD. Wir haben sie noch in den USA.

    Lieber Olson, ich kann Dir im Großen und Ganzen zu allen Deinen Argumenten zustimmen, die Du hier vorgebracht hast. Du dem, was Du über die amerik. Bürger schreibst, daß diese es noch bereuen würden, ihre Rechte Stück für Stück preisgeben zu haben ..auf jeden!
    Die Wurzel liegt in dem von Jefferson Ausgesprochenen;

    “Wenn das amerikanische Volk jemals erlauben wird, dass die Herausgabe ihrer Währung von den Banken kontrolliert wird, werden die Banken und die Geschäfte, welche um sie herum entstehen, erst durch Inflation und dann durch Deflation das Eigentum der Menschen an sich reißen, und ihre Kinder werden obdachlos im Kontinent aufwachsen, welcher von ihren Vätern erobert wurde. Die Fähigkeit zur Geldschöpfung sollte den Banken genommen werden und wieder rechtmäßig an den Kongress und das Volk zurückfallen. Ich glaube fest daran, dass ein Bankensystem, welchem das Recht auf Geldschöpfung eingeräumt wird, eine größere Gefahr für die Freiheit ist als eine stehende Armee.”

    Ich habe Dir @Olson noch einen faszinierenden Verweis, wo das eben genannte Zitat auch vorkommt unter vielen anderen hochinteressanten Fakten und Zitaten. leider nur auf Englisch:

    http://www.freerepublic.com/forum/a37f592f42625.htm

  • 57 Dike // Dec 1, 2006 at 23:42

    Ich bitte um Nachsicht wegen der Flüchtigkeitsfehler..

  • 58 Capistrano // Dec 2, 2006 at 0:25

    @Olsen
    „Die Menschenrechte wie Meinungsfreiheit usw. sind keine amerikanische Erfindung.“

    Die sogenannten „Menschenrechte“ und in ihnen die „Meinungsfreiheit“ sind die Zivilreligion der sogenannten westlichen Welt. Sie sind der Hebel, um alles in der „One World“ aufzulösen. Schwert hat dies in einem seiner obigen Beiträge sehr gut näher beleuchtet. Die Idee der Gleichheit aller Menschen, welche aufgrund dieser Gleicheit auch überall die gleichen Rechte haben, ist direkter Ausfluß aus der „Menschenrechts“-Ideologie. Mittels dieser Ideologie wird Europa mit fremden Menschen überflutet und die natürlichen Widerstandsreflexe der europäischen Eingeborenen betäubt. Wer sich Nationalist nennt, und auf die Ideologie der „Menschenrechte“ pocht, steht geistig bereits im Lager des Feindes. Sein Verrat ist nur eine Frage der Zeit. Eine Bewegung, welche eine Alternative zu den herrschenden Zuständen in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft usw. sein will, kann sich nicht auf diese Ideologie berufen. Ansonsten führt sie sich selbst ad absurdum. Man sieht es doch in unserer Zeit: Jeder der jüngeren Kriege wurde unter dem Vorwand der „Menschenrechte“ geführt, um Staaten und Regierungen, welche sich nicht dem internationalen Finanzkapital unterwerfen wollten, gefügig zu machen. Und sollte es zum Krieg des „Westens“ gegen den Iran kommen, so wird er offiziell wegen den „Menschenrechten“ geführt werden.

    “Deine Ausführungen zur Ehe sind der Borniertheit und der Unwissenheit geschuldet.“

    Du schriebst oben, dass die Ehe im Christentum erst seit dem 12.Jahrhundert als Sakrament allgemein anerkannt wurde. Das ist so nicht ganz richtig bzw. Du hast mal wieder (ich lese schon etwas länger mit) etwas irgendwo gelesen und es nicht verstanden. Im Jahre 1276 fand das sog. 2. Konzil von Lyon statt, auf welchem die Siebenzahl der Sakramente für die Kirche verbindlich festgelegt wurde. Das bedeutet, dass die Siebenzahl dogmatisch festgezurrt wurde. Vorher galt die Ehe jedoch bereits als Sakrament. Denn es wird nicht etwas dogmatisiert, was nicht bereits allgemeines Glaubensgut der Kirche ist. Kirchenlehrer wie der hl. Ambrosius (339 – 397), welcher die Ehe als das „himmlische Sakrament“ bezeichnete, und der hl. Augustinus (354-430) schrieben über die Heiligkeit des Sakramentes der Ehe bei den Christen.
    Des weiteren gilt auch in der orthodoxen Ostkirche die Ehe als eines der sieben Sakramente. Das Schisma (Kirchenspaltung) zwischen dem katholischen Westen und den orthodoxen Osten wird traditionell auf 1054 datiert. Nach Deinen Ausführungen hätte sich die orthodoxe Ostkirche bei einer so wichtigen Frage wie der nach der Zahl der Sakramente also der katholischen Westkirche unterworfen. Das ist jedoch absurd.

    „Im Übrigen war das Thema CHRISTLICHE WERTE, die ja auch oftmals als WESTLICH christliche Werte bezeichnet werden. Falls du an einer Diskussion interessiert bist, dann bleibe beim Thema. Da du aber aus Unvermögen nicht dazu in der Lage bist, auch nur einen Wert zu benennen, der erst durch das Christentum entstanden ist bzw. nur ihm zu eigen ist, gehe ich davon aus, daß die Diskussion hiermit beendet ist.“

    Im Übrigen finde ich, nachdem ich schon einige Diskussionen zu diesem Thema hier verfolgt habe, dass Du nicht beim Thema bleibst, bzw. Unvermögen an den Tag legst. So warte ich bis heute auf die von Dir angekündigten Bibelstellen, welche Rassenvermischung und Volkszersetzung predigen.
    Des weiteren ist zu sagen – und auch Schwert schrieb mehrfach dazu, ohne dass es von Dir ersichtlich wahrgenommen wurde – dass die Ausbreitung des Christentums in Europa nur möglich war, weil eine Synthese zwischen der Kultur der herrschenden Germanenvölker und dem Christentum zustande kam. Diese kann nicht lediglich erzwungen worden sein, sondern das Christentum scheint hier auf fruchtbaren Boden gefallen zu sein. Der Mythos von Odin, hängend am Baum, sich selber geopfert und von Baldur mag dafür durchaus mitverantwortlich gewesen sein. Ein Ergebnis dieser Synthese ist das Volk der Deutschen. Es ist anzumerken, dass das Zentrum des Christentums im Mittelalter das Heilige Römische Reich war. Das Herz dieses Reiches war das deutsche Königreich. Was ist mit den christlichen Ritterorden, von denen einer der bekanntesten der Deutsche Orden ist? Dessen Symbol, schwarzes Kreuz auf weißem Grund, Grundlage der preußischen Fahne, der Gestalt des Eisernen Kreuzes und der Hoheitsabzeichen deutscher Militärfahr- und Flugzeuge ist? Und der sonstigen christlichen Ritterschaft? Vor kurzem las ich eine Diskussion in einem katholischen Forum, in welcher es um das Knien beim Gottesdienst ging. Einige Leute vertraten die Ansicht, dass man im Gottesdienst nicht mehr knieen dürfe – was in der „modernen“ Kirche sowieso kaum noch jemand macht, da es sich um eine heidnische Sitte handele. Aus dem germanischen Kulturraum. Derjenige, welcher ein Lehen empfängt, kniet vor dem Lehnsherrn. Von dorther sei es in die christliche Kirche eingedrungen. Nun, die Gegner des Knieens dürften der Ratzinger-Benedikt XVI.-Woytila-Johannes-Paul II.-Fraktion angehören. Man beachte: „Johannes Paul“ ist eine Kombination der Namen der vorhergehenden Päpste Johannes XXIII. und Paul VI.. Den sogenannten Konzils-Päpsten. Diese gelten unter traditionellen Katholiken als häretische „Hochgrad“-Freimaurer.

  • 59 Schwert // Dec 2, 2006 at 9:07

    @Dike

    ““Schwert” scheint auch nicht viel von Meinungsfreiheit zu halen. O weia!”

    Ich halte einfach nichts von naivem Schnulli zum Thema “Meinunungsfreiheit”.
    Daß wir uns hier über historische Fakten unterhalten und einen Weg zur Rettung des deutschen volkes suchen, begrüße ich. Nur offensichtlich stecken hinter Olsens Geschichten so gut wie keine historischen Fakten. Er bastelt sich das “deutsche Wesen” und den NS so zurecht, wie es ihm paßt - damit auch ja alles irgendwie “germanisch rein”, von jeglichem Christentum befreit, erscheint.

    “Da nehme ich meine Lanze für ihn ruckzuck zurück. So jemandem werde ich nicht verteidigen!”

    Hier zeigt sich wunderbar, was “Capistrano” so schön formulierte: Die vorgeblichen Kämpfer für “Meinungsfreiheit” stehen bereits im Lager des Feindes und üben Verrat.
    Wenn Du so eine tolle Kämpferin für die “Meinungsfreiheit” wärst, würdest Du auch für mich Deine “Lanze brechen”, damit ich meine Meinung frei sagen darf, egal wofür sie steht.
    Doch die Kämpfer für “Meinungsfreiheit” zeigen immer wieder schnell ihr wahres Gesicht: Paßt ihnen eine Meinung nicht - und was zu passen hat, bestimmen die selbsternannten Kämpfer für “Meinungsfreiheit” stets selber - dann wird zum Angriff (natürlich nur für die “Meinungsfreiheit”) geblasen. Und dabei ist die “Meinungsfreiheitskeule” genauso praktikabel wie die “Faschismuskeule”. Brüder im Geiste sozusagen.
    Irgendwie scheint Ihr über das ach so verhaßte christliche Mittelalter doch noch nicht wirklich so weit hinaus zu sein…

    “Es sei “Schwert” in Erinnerung gerufen, daß Germar Rudolf derzeit im Knast sitzt wegen eines sogenannten Meinungs”deliktes”.”

    Und Dir sei in Erinnerung gerufen, daß er unter anderen Vorzeichen eben nicht im Knast sitzen würde.
    Der “Kampf für Meinungsfreiheit” ist also immer nur die Verschleiherung der Herrschenden.

  • 60 Olsen // Dec 2, 2006 at 12:06

    @Dike
    Ich weiß um deine Ansichten über den Klerus.
    Was G. Rudolf betrifft, habe ich erst letzte Woche eine überraschende Erfahrung machen können. Der Onkel meiner Freundin ist ein persönlicher Bekannter von G. Rudolf. Aus seiner Stuttgarter Zeit. Er drückt ihm beide Daumen. So klein ist die Welt. :-)
    Rudolf fechtet derzeit einen Kampf vor Gericht aus, dessen Tragweite einige hier unmöglich verstehen können. Dabei bin ich mir sicher.

    @Capistrano alias Schwert
    Deine Ausführungen sind schnurz egal und haben im übrigen nichts mit der Benennung sog. CHRISTLICHER Werte zu tun. Über die Prophetie im Alten Testament, daß das auserwählte Volk sich alle anderen Völker zum Untertan machen soll und die widerstrebenden Völker durch Gottes Willen ausgelöscht gehören, habe ich bereits berichtet. Ich bin aber aus bereits erwähnten Gründen genaue Angaben aus der Bibel schuldig. Das ändert nichts an der Tatsache, daß diese Prophezeiung allgemein bekannt sein dürfte. Gegenfrage, Du kannst mich gerne mit entsprechenden Bibelzitaten widerlegen. Eine Unterlassung diesbezüglich erfordert weiteres Warten deinerseits, da ich bereits wiederholt anmerkte, daß es für mich wichtigere Bücher gibt, als dieses verstaubte MACHTwerk. Ich möchte mich durch Bücher bilden, meinen Horizont erweitern, mich selbst hinterfragen. Zu diesen Büchern gehört nicht die Bibel, da ich diese bereits vor langer Zeit aus der Hand gelegt habe und nicht vor hatte, mich erneut mit diesem Schundwerk auseinanderzusetzen, geschweige denn, sie zum zitieren auswendig zu lernen.
    Deine Ansichten über die Menschenrechte, insbesondere bezüglich einer nationalen Bewegung, teile ich in keinster Weise. Somit hast du unmißverständlich Goethe, Schiller, Kant, Lessing usw. in das “feindliche Lager”, wie du es bezeichnest, eingeordnet.
    Dies lasse ich so stehen, ein Kommentar gebe ich dazu nicht ab.
    Außer die Anmerkung, daß die Menschenrechte, ihre blanke inhaltslose Begrifflichkeit, auf den Fahnen der aktuellen Kriegsherren stehen. In vergangenen Kriegen waren Jesus Abbild, Maria, Nächstenliebe usw. auf den Fahnen der ewigen Tyrannei vorhanden, aber ebenso inhaltsleer. Was zählen Ideen oder Worte, wenn sie unausgefüllt als Phrasen daherkommen? Nichts, aber auch gar nichts. Wie dämlich muß man sein, dies nicht anerkennen zu wollen? Oder verbirgt sich dahinter vielmehr die Angst vor diesen Begriffen, vor AUSGEFÜLLTEN Worten, da sie jeder tyrannischen Macht zur Gefahr werden müssen und somit auch einem verstaubten Wüstengerüst? Das zumindest wäre eine Erklärung, weshalb in der Geschichte die Tyrannei sich jedem gesunden Ideal “verbunden” fühlte, um es so in die Wertlosigkeit, in die Bedeutungslosigkeit zu stürzen. Selbstverständlich nach anfänglicher Gegenwehr, gegen diese Ideale; bevor man wieder rettete, was man retten wollte; den Idealismus unterwandern und intrigieren mußte.
    Nochmals zu den Werten. Du sprichst nicht von allgemeingültigen Werten, von Werte als solche. Du sprichst von CHRISTLICHEN Werten. Demzufolge muß es innerhalb des Christentums Werte geben, die nur im Christentum vorhanden sind oder aus dem Christentum stammen, ihre Geburt durch diese Religion hatten. Es ist Unvermögen, diese täglich und tausendfach gehörten CHRISTLICHEN Werte, nicht benennen zu können. Wie soll man etwas beim Namen nennen, daß es nicht gibt?!!!
    Und was die Ehe betrifft. Was ändern die Zahlenangaben daran, wann und wo dieser CHRISTLICHE Wert “Ehe” nun endgültig zum Dogma erhoben wurde, an der Tatsache, daß die EHE durch die Christen von den Juden übernommen wurde, denen nebenbei bemerkt, die Ehe im Gegensatz zur “christlichen Wertegemeinschaft”, diese nach wie vor heilig ist? Was ändert es daran, daß die Ehe bereits bei den Germanen heilig war? Und wo ist die Erklärung zum Korintherbrief des Paulus, zur “Gottesgarbe der Ehelosigkeit”. Keine Phrase, baut das Mönch- und Nonnentum darauf auf. Einfach wieder übergangen, obwohl alles was wir heute unter Kirche verstehen, genau auf diesen Paulus zurückgreift.
    Allein darum ging es. Aufzuzeigen, daß der vermeintliche CHRISTLICHE Wert, die EHE, kein CHRISTLICHER Wert darstellt, weil bereits vorhanden. Alles andere sind Ablenkungsversuche von dieser Tatsache.
    Punkt.

    Und noch einmal die Worte Prof. Herrmans, der in klarsten und einfachsten Worten, den Bezug