Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz
Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)


Einer darf’s, der andere nicht – Prozionistische Internetseite erregt sich über Ächtung eines französischen Journalisten als Rassisten (19.11.08)

November 19th, 2008 · Post your comment (16 Comments)

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Paris: Vor einigen Tagen erregte der Hamburger Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne (71) Aufsehen, als er auf einer Veranstaltung Anfragen, ob eine dänische Firma mit in die Hamburger TUI-Reederei Hapag-Lloyd einsteigen werde, u. a. entgegnete: „Wir wollen uns möglichst reinrassig deutsch halten.“ Dies sorgte erwartungsgemäß für den üblichen medialen Budenzauber und die Ächtung durch den Zentralrat der Juden in Deutschland. Dessen Vize Dieter Graumann ereiferte sich vornehmlich über das Wort „reinrassig“, dessen Verwendung er als „skandalös“ bezeichnete.

Sollte es etwa so sein, dass es gar keine Rassen gibt, nur weil der Zentralrat der Juden in Deutschland es so für richtig hält? – In der Tat, lieber Leser, so ist es, solltest du dich also mit dem Gedanken tragen, dieses Wort als solches oder in Ableitungen im täglichen Umgang zu gebrauchen, so gib Obacht, dass du dies nur in Beziehung zu Tieren oder anderem Kleinvieh benutzt, nicht aber in Zusammenhang mit Menschen – oder gar mit Juden.

Während man in Deutschland und auch anderswo mit jüdischen Protesten rechnen muß, wenn man von Menschenrassen spricht, gibt es doch auch Fälle, wo man jüdischerseits keineswegs protestiert, sondern sich sogar darüber entrüstet, wenn man Menschen als Rassisten ächtet, nur weil sie von Menschenrassen sprechen.

Eric Zemmour

So erregen sich die PI-News, nach eigenen Angaben „proisraelisch“ und „proamerikanisch“, darüber, dass man in Frankreich den jüdischen Journalisten Eric Zemmour als „Rassisten“ ächtet, nur weil dieser in Rassenfragen vom politisch korrekten Sprachgebrauch abgewichen ist.

So heißt es in einer heute veröffentlichten Meldung der PI-News:
Éric Zemmour ist einer der wenigen politisch inkorrekten Journalisten in der französischen Fernsehlandschaft. Bei einer Diskussionssendung über die Mischung von Kulturen auf Arte verwendete er den Begriff “Rassen”, um die Volksgruppen verschiedener Hautfarbe zu unterscheiden. Das war in den Augen der Multikulti-Versteher nicht statthaft, und er wird jetzt als “Rassist” geächtet.

Zemmour ist ein Gegner des Multikulti-Positivismus:
„Das Lob der Multikulturalität, die ständige Beschuldigung Frankreichs, der Verfall der Schule und der Sprache, der schwindende Patriotismus – all das hat dazu geführt, dass man sich auf Herkunft, Religion und Gemeinschaft zurückbesinnt. Weil wir die Nation zerstören wollten, haben wir jetzt Stämme. Und Stämme bekriegen sich.“

Ihm wird seit der Sendung vorgeworfen, er verteidige die Existenz unterschiedlicher Rassen von Menschen, weil er auf Arte sagte:
“Ich habe das Gefühl, dass auf die vorangegangene Heiligung der Rassen in der Nazizeit die völlige Negierung der Rassen gefolgt ist. Ich halte das eine wie auch das andere für lächerlich. Was soll das heißen, sie existieren nicht? Man sieht doch genau, dass es Rassen gibt.”

Die Kritik der weiteren Diskussionsteilnehmer war ihm damit bereits sicher. Es gäbe keine Schwarzen und Weißen – meinten sie.“

Eine interessante Feststellung, die wir inhaltlich natürlich nur unterschreiben können, gehört das was Zemmour sagt, doch spätestens seit Graf Gobineau zu den Binsenweisheiten, die man als halbwegs normal gebildeter Europäer eigentlich kennen und wissen sollte.

Was wohl mit Zemmour passieren würde, wäre er kein Jude, sondern, sagen wir mal, der Vertreter einer x-beliebigen deutschen Partei oder Organisation? Nun, wir glauben, dass der Zentralrat der Juden in Deutschland mit seiner Klientel ein solches Faß aufmachen würde, dass sich der Betreffende, wäre er ein Berufs- und Gewohnheitsdemokrat, letztendlich wie ein geprügelter Hund aus der Politik zurückziehen müsste. Das allgemeine Anathema als Rassist und Antisemiti wäre ihm in jedem Fall sicher.

Offenbar gibt es wohl doch einen geheimnisvollen Unterschied, der es normal denkenden Menschen unmöglich macht, zu erkennen, weshalb ein Jude von Menschenrassen völlig unbefangen sprechen darf und dafür noch von seinesgleichen gelobt und gegen Vorwürfe Anderer verteidigt wird, während jemand anders, der von der Sache her genau dasselbe sagt, von den gleichen Volksgenossen förmlich zur Unperson erklärt wird und mitunter sogar mit Strafe rechnen muß. Erinnert sei an den Fall Günter Deckert, der seinerzeit u. a. einmal verurteilt wurde, weil er von Juden u. a. als Rassegenossen sprach. Das ist fachlich zwar selbst nach der NS-Rassenlehre falsch, aber ist es auch ein Grund jemand dafür gerichtlich zu belangen?

Der Empörung über die Behandlung Eric Zemmours nach zu urteilen, augenscheinlich nicht, aber wenn zwei das gleiche machen ist es eben noch lange nicht dasselbe.

Siehe auch
PI-News 19.11.08

Eric Zemmour – Wikipedia Frankreich

Kühne Vokabel – Altermedia 12.11.08

Herr Kühne doch nicht so kühn – Altermedia 15.11.08



Tags: Allgemeines

16 responses so far ↓

  • 1 Beobachter // Nov 19, 2008 at 9:36

    Auch ein interessanter Fall aus Stuttgart zum Tragen eines Kleidungsstückes

    http://www.npd-bw.de/?p=518

    Danke für den Hinweis, wir haben das mal ein wenig an anderer Stelle hervorgehoben.
    Die Schriftleitung

  • 2 Eine andere Feldpostnummer // Nov 19, 2008 at 9:56

    “Wenn zwei das gleiche machen ist es eben noch lange nicht dasselbe.”

    So wenig man z.b. einen resozialisierten Serienkiller und einen Abkömmling seiner Opfergruppe beim Ausstoßen eines theoretischen Bekenntnises zur Kriminalität als “gleich” erleben würde.

  • 3 Weltverbesserer // Nov 19, 2008 at 10:30

    @Fettpolster
    Da bestimmte Gedanken nur frei sind, solange man sie für sich behält, behalte ich sie jetzt für mich.

  • 4 Wetekamp // Nov 19, 2008 at 10:36

    Das verstehe ich nicht. Hier sollten wir doch den Juden gegenüber auf ihren eigenen heiligen Talmud verweisen, demzufolge ganz besonders wir Deutsche “Vieh” sind. Bei “Vieh” jedoch ist Rassereinheit sowohl erwünscht, als auch angetrebt, steigt doch ihr Wert je nach “Reinheitsgrad” …

    Oder?

  • 5 Mönch Gregor // Nov 19, 2008 at 10:53

    @Eine andere Feldpostnummern

    Es geht hier nicht um “gleich erleben”, sondern um “das gleiche machen”, und in dieser Hinsicht sollen doch alle vor dem Gericht gleich sein – oder nicht?

  • 6 Axel // Nov 19, 2008 at 10:56

    Kurios ist, das es nach den Gutmenschen keine Rasse und somit kein Volk gibt. Jedoch sprechen Gutmenschen und Juden vom “Jüdischen” Volk. Das Verstehe ich jetzt nicht ;-) . Wie “Reinrassig” darf es denn da sein?

  • 7 Rheinländer // Nov 19, 2008 at 11:21

    Kühnes Wortwahl mag unglücklich sein, denn was soll bitteschön ein “reinrassig deutsches” Unternehmen sein? Abgesehen davon, daß die Begrifflichkeiten von Ethnie und Rasse durcheinandergeworfen werden? Allerdings ist sie keineswegs “skandalös”. Gerade Typen wie Graumann sind es, die ein neurotisches Verhältnis zwischen den ethnischen Deutschen und den ethnischen Juden geradezu zementieren.

  • 8 Hans // Nov 19, 2008 at 11:26

    Was heißt hier der Eine darf’s, der Andere nicht? Der Eine ist Franzose und in Frankreich darf man noch ganz andere Sachen sagen, die haben ja noch zumindest in Ansätzen sowas wie Freiheit.

  • 9 Eine andere Feldpostnummer // Nov 19, 2008 at 11:28

    @Mönch Gregor

    Sie scheinen zu übersehen dass die beiden erwähnten nicht vor Gericht stehen, noch etwas äußerten der dies möglich macht.

    Dass ein Deutscher besonders aufgerufen ist sich nicht missverständlich auszudrücken oder aber mit den Folgen einer versuchten Wiederholung der Verbrechen und sei es nur eine verbale leben muss versteht sich ebenso, ich z.b. als Linker habe z.b. vgl. mit Krethi und Plethi auch mehr Fingerspitzengefühl im Umgang mit den Verbrechen mancher linker Linien zu zeigen.

    Natürlich könnte man auch einfach Lügenbücher schreiben und das als Wahrheit verkünden, mit dem Nebeneffekt dass man einen Opferstatus zum geistigen herumsuhlen mit erhält – das ist aber eher etwas für die Hiesigen. Die meisten Menschen halten davon nichts.

  • 10 Sandra // Nov 19, 2008 at 12:51

    Erinnert mich an den Blechtrommeler Günther Grass. Erst mit dem Zeigefinger wilde “Du du du” Sprüche klopfen und dabei dann selbst bei den Jungens mit dem Doppelblitz freiwillig mitgemischt zuhaben. Waren ja alles Verbrecher nach seinem Ansinnen. Nun Günther, willkommen in der Strafkartei!

  • 11 G.B. // Nov 19, 2008 at 13:15

    “…weshalb ein Jude von Menschenrassen völlig unbefangen sprechen darf…”

    Was für ein Taifun im Wasserglas! Tatsächlich darf jeder, sogar in der BRD, von Rassen und Ethnien reden. Vom Paragraph 130 werden diese Aussagen gar nicht berührt. Was Kühne und Deckert da von sich geben, ist anthropologisch ganz einfach falsch oder allenfalls metaphorisch zu verstehen. Es ist schon skuril, was diese Rassentheoretiker umtreibt. Wie man hört, ist zu befürchten, dass sogar schon bald das “Zigeunerschnitzel” umbenannt werden muss. Und ein kerniges “Neger, Neger, Schornsteinfeger” darf man sich auch nicht mehr gönnen. Und jetzt der Gipfel der Zerknirschung: Die Auserwählten dürfen all das. Vielleicht würde der eine oder andere Paläo-Chauvinist sich in diesem Verein sogar ganz wohl fühlen.

  • 12 bruno der stoibär // Nov 19, 2008 at 13:58

    @Eine andere Feldpostnummer: Seit wann gelten rassistische Talmudjuden und massenmordgeile Purimfeierer als resozialisiert?

    @Hans: Freiheit? Da denke man an das brutale Urteil gegen Bruno Gollnisch, nur weil der gesagt hat, Aussagen zum Holocaust sei Sache von Forschern.

  • 13 Weltverbesserer // Nov 19, 2008 at 14:02

    @Fettpolster

    “Natürlich könnte man auch einfach Lügenbücher schreiben und das als Wahrheit verkünden, mit dem Nebeneffekt dass man einen Opferstatus zum geistigen herumsuhlen mit erhält …”

    Welche sind denn nun die Lügenbücher?! Der Rest muss gedacht bleiben …

  • 14 kphp // Nov 19, 2008 at 16:55

    @Feldschnapsleiche,

    hat man dich wieder rein gelassen? Ich dachte du machst Erholungsurlaub auf Indymedia, nun können wir deine „Bekenntnises“ wieder überlesen. Ich hätte dir einen längeren Urlaub gegönnt du Pfeife!
    “Die Seelen der Goy (Nichtjuden) sind von ganz anderer, minderer Art. Alle Juden sind von Natur gut, alle Goy von Natur böse. Die Juden sind die Krone der Schöpfung, die Goy ihr Abschaum.” (Das ist die Lehre von Rabbiner Shneur Zalman.)
    Na du Abschaum bist eben mal eine mindere Art!

  • 15 Cogito // Nov 19, 2008 at 19:20

    Ich habe einen Teil der Sendung auf ARTE gesehen, mir hat der Jude Spaß gemacht. Es waren 4 Gäste: eine junge Schwarze, ein junger Philosoph (unüblich laut und großmaulig auf der Schiene der Schwarzen), eine unbedeutende türkische Schauspielerin aus Deutschland und Eric Zemmour. Alle 4 haben wohl gerade ein Buch geschrieben. Die Türkin laberte nur dummes Zeug, auf das niemand einging, die Afrikanerin forderte u.a. aggressiv, daß nicht mehr von ihrer und ihrer Artgenossen Hautfarbe und Herkommen gesprochen werden soll, sie seien Fransosen und damit basta. Zemmour zählte alles auf, was ihm nicht an den Einwanderern paßte und forderte, daß sie sich verdammt nochmal anzupassen hätten, nämlich Land, Leuten, Sitten und Gebräuchen.

    Ich glaube nicht, daß Zemmour etwas auf das Geschrei seiner Kritiker gibt. Er fühlt sich im Recht und vertrat das in der Sendung hartnäckig. Anders die deutschen Hosensch….., sie lassen einen Spruch los und kaum kommt die künstliche Aufregung aus dem wirklich nur kleinen Judenverein, da kriegen sie ’nen krummen Rücken. Daß man dann immer fordernder wird, ist die logische Folge. Es muß vielmehr heißen: „Der eine wagt’s, der andere nicht“

    Heute hörte ich im Hamburgischen Rotfunk, daß der Innenminister von Niedersachsen alles dransetzen wird, damit der NPD die Gelder gestrichen werden. Dazu müßte das Grundgesetz geändert werden, und er habe schon einen Entwurf gefertigt, wobei ihm ein Prof zur Seite gestanden hat. Ach ja, da ist doch vor kurzem der niedersächsische Ministerpräsident bei der Perückenlotti in Ungnade gefallen, als er „Pogrom“stimmung für die läppischen Banker anwandte. Böse, wer etwa damit in Zusammenhang bringen will, daß sein Kollege Innenminister ein Versprechen einlösen muß, wofür der Landesfürst die Absolution erteilt bekam.

  • 16 Alexander // Nov 22, 2008 at 7:47

    Wer sich die ganze ARTE-Sendung antun möchte, und Französisch versteht, kann sie hier anschauen:

    Teil 1:
    http://www.dailymotion.com/video/x7eof3_eric-zemmour-demain-tous-metis-13_news

    Teil 2:
    http://www.dailymotion.com/prince_de_conde/video/x7eo69_eric-zemmour-demain-tous-metis-23_news

    Teil 3:
    http://www.dailymotion.com/prince_de_conde/video/x7eo0a_eric-zemmour-demain-tous-metis-33_news

    Lustig ist auch die “Nachbearbeitung”. Hier ein Ausschnitt aus einer Radiosendung, in der über Herrn Zemmour und den Rassen heftigst debattiert wird:
    http://www.dailymotion.com/prince_de_conde/video/x7haza_zemmour-et-les-races-reactions-et-p_news

    Gruß AvL

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