![]() |
Hannover / Niedersachsen: Wie die evangelische Nachrichtenagentur “idea” meldet, beharrt die Evangelische Kirche Deutschlands auf eine ausdrückliche Erwähnung des lieben Gottes im europäischen Verfassungsvertrag. Interessanterweise begnügt man sich dabei nicht nur mit dem Hinweis auf die christlichen Traditionen Europas, sondern gleich auf die jüdisch-christlichen Traditionen. Ein typisches Beispiel dafür, daß das evangelische Christentum sich inzwischen nicht nur in religiöser Hinsicht als eine Art Juniorpartner des Judentums sieht, so halten sich die eigentlichen jüdischen Traditionen in Europa durchaus in mäßigen Grenzen, es sei denn man bezieht so bleibende Sprachdenkmäler wie das sogenannte Rotwelsch ganzer Verbrecher- und Gaunergenerationen in diese Traditionen mit ein, die in der Tat vor jüdischen Relikten nur so strotzen.
Abgesehen davon würde eine Erwähnung des Allerhöchsten Gottes in der EU-Verfassung nichts daran ändern, daß dieses inzwischen selbst von den meisten Europäern verabscheute Staatenkonstrukt längst nicht nur vom lieben Gott, sondern auch von allen guten Geistern verlassen ist. Eine Erwähnung Gottes in dieser Verfassung wäre daher wohl mehr oder minder eine Lästerung, die sich der alte Herr wohl schwer verbieten würde, wenn er dazu in der Lage wäre. Aber vielleicht ist die nächste Sintflut ja schon in Vorbereitung, sollte sich der Planet nicht zuvor schon selber in die Luft gesprengt haben.
Die Haltung der Evangelischen Kirche, die im Übrigen nicht weit von der ihrer katholischen Glaubensbrüder entfernt ist, offenbart einmal mehr die innere Wahrheit des alten Disraeli-Wortes, daß Christentum in der Tat nichts weiter ist, als Judentum für die Menge, dabei aber stets Judentum bleibe (Siehe auch Disraeli „Tancred oder der neue Kreuzzug“).
Siehe auch
Idea 29.12.06 14:55
Quelle: Störtebeker-Netz 29.12.06

19 responses so far ↓
1 Rudolf // Dec 29, 2006 at 18:39
Da können sie die “jüdisch-christlichen” Traditionen so sehr in die Verfassung schreiben, wie sie wollen, wenn die Multikulti-Invasion, die nicht zuletzt von gutmenschelnden Pfaffen der EKD jahrzehntelang propagiert wurde, weitergeht wie bisher, dann ist hier sowieso bald Sense mit allem Nicht-Muslimischen…
2 TodosAlemanesUnidos // Dec 29, 2006 at 19:43
Der infektiöse Humor der Schriftleitung hat dennoch ein bißchen Teuflisches.*
Das “Judentum für die Menge” ist als Argument beliebt bei prominenten Juden, da es die Christen verunsichert. Der Kampf der beiden Kräfte ist der zwischen Kain und Abel. Die “nur” 10 Gebote (Dekalog) sind allerdings ein Bruchteil dessen, womit sich die Juden ihr Karma sauber halten wollen. Dennoch: Wer seinen Kathechismus kennt und vielleicht noch Etwas darüber hinaus, der hält zum Glauben. Die Konsequenz ist, die Kirche selbst aktiv zu leben.
Ja, beim Schreiben roch es auch ganz doll nach Schwefel.
Schriftleitung Altermedia
3 michael // Dec 29, 2006 at 20:44
Benjamin Disraeli (né D’Israeli) war pikanterweise Premierminister der deutschstämmigen Königin Victoria, die mit dem deutschen Prinz Albert von Sachsen-Coburg-Gotha verheiratet war. Als im Jahre 1835 der irische Parlamentarier Daniel O’Connor die jüdische Herkunft Disraelis kritisierte, antwortete dieser aus den üblichen opportunistichen Gründen christlich Getaufte: “Ja, ich bin ein Jude und als die Vorfahren des verehrten Herrn noch als brutale Wilde auf einer unbekannten Insel existierten, waren meine bereits Priester im Tempel Salomons.”
Im übrigen hatte Disraeli natürlich recht: CHRISTEN SIND JUDEN, deshalb sollte man sich endlich konsequenterweise angewöhnen, einerseits von Christ-Juden und andererseits von Moses-Juden zu sprechen. In seinem Roman “Tancred” vertrat Disraeli übrigens unverblümt die Höherrangigkeit der jüdischen Rasse und äusserte in diesem Zusammenhang: “Rasse ist alles”.
In seiner frühen Schrift “Zur Judenfrage” sagte der ebenfalls christlich getaufte Jude Karl Marx dazu: “Das Christentum ist aus dem Judentum entsprungen. Es hat sich wieder in das Judentum aufgelöst. Der Christ war von vorneherein der theoretisierende Jude.”
Und Ludwig Feuerbach lehrte bereits: “Die Geschichte der christlich-jüdischen Religion ist die Geschichte der fortschreitenden ENTFREMDUNG des Menschen zwischen seiner realen Existenz und seiner ins Jenseits übertragenen Idealvorstellung von sich selbst.” Den Höhepunkt dieser Entfremdung habe das Christ-Judentum gezeitigt, indem es die Scheidung von irdischer Existenz und vergeistigter Jenseits-Erwartung ins Extreme getrieben und die irdische Leiblichkeit mit dem Fluch der Sündhaftigkeit beladen habe. Die Versöhnung des (deutschen) Menschen mit seiner WAHREN NATUR könne nur gelingen, wenn er, der seine wahre Natur durch die Adaption Christ-Judentums verraten habe, wieder zu seinem irdischen (germanischen) Selbst zurückfände.
Die orientalischen Christ-Juden Roms raubten unseren Vorfahren ihre Naturgätter, mit denen sie in friedlicher Koexistenz lebten, schürten Religionskriege, verfolgten einen Teil ihrer Frauen als “Hexen”, übereigneten dem jüdischen Gott Jahwe durch sogenannte “Taufen” deutsche Kinder und gewährten ihnen gütigst, sich ihrer “Sünden” durch Ablasszahlungen an Rom zu entledigen.
Den nachhaltigsten und stärksten Widerstand gegen die abartige christlich-jüdische Ideologie leisteten lange Zeit jene germanischen Stämme, die sich auf dem Gebiet des späteren deutschen Reiches zur VOLKSGEMEINSCHAFT DER “TEUTSCHEN” zusammengeschlossen hatten. Angesichts ihrer natürlichen, geradlinigen und der Wahrhaftigkeit verpflichteten Denkweise war den Deutschen der unnatürliche und naturfeindliche Orientalismus des Christ-Judentums völlig fremd.
Die besonders gemeinschaftsschädlichen Momente des Christ-Judentums sind insbesondere
1. die Existenz einer ideologisch “abartig” ausgerichteten Gemeinschaft innerhalb einer nationalen Volksgemeinschaft, die deren oberste staatliche Gewalt nach Belieben in Frage stellt (Beispiel: Kirchenasyl), sich andererseits aber nicht entblödet, von dieser Gemeinschaft über alle Massen materielle Zuwendungen zu empfangen (Beispiel: Verwendung allgemeiner Steuergelder für kirchliche Zwecke),
2. die Überbetonung des individuellen Selbst auf Kosten und zum Nachteil der Volksgemeinschaft,
3. die Hinwendung zum “Glauben” statt zum (skeptischen) naturwissenschaftlichen Denken, insbesondere im Sinne Darwins,
4. der universalistisch-globale Denkansatz (”katholisch” heißt “universal”) einschl. des unnatürlichen Postulats der Gleichheit aller Menschen (Folge: Entstehung der gemeinschaftsfeindlichen “Menschenechte”).
Die christlich-jüdische Ideologie ist eine Sklavenideologie, eines freien deutschen Menschen absolut unwürdig und mit einer homogenen “Volksgemeinschaft der Deutschen” unvereinbar!!!
4 Ferrier // Dec 29, 2006 at 20:47
Ich möchte keinen Gott haben der mich wehrlos hält und ich möchte vor allem keinen Gott der einen jüdischen Rabbi zum Sohne hat. Die Zeiten erheischen neue Götter, die freilich die alten Götter sein können. Ganz Reaktionär, in das sich das konservative Element wandeln muß, in Zeiten wie diesen.
5 Gerald Franz // Dec 29, 2006 at 21:06
Eine jede Religionsgemeinschaft ist immer nur so viel Wert, wie ihre Mitglieder bereit sind, dafür zu sterben. Insofern war die Idee einer künstlich und neu kreierten Jüdisch-Christliche Religion eine einzige Totgeburt. Interessant ist der Umstand, daß man bis zum Ende des letzten dreißigjährigen Krieges immer nur von griechisch Christlichen Verbindungen sprach! Weil das Neue Testament Platons Philosophie sowie die Nächstenliebe in Form der Agaphe mit einbezog. Zuletzt noch die Bemerkung, daß Dr. M. Luther eine einzige Inkarnation des Antijudentumes war und ist. Also was soll der Homunkulus?
6 Rurik // Dec 29, 2006 at 21:11
@TodosAlemanesUnidos
“…der hält zum Glauben.”
Ich WILL WISSEN! Glauben überlasse ich denen, die nicht in der Lage sind, auf zwei Beinen aufrecht zu gehen!
Christentum heißt GLAUBEN MÜSSEN!
Heidentum heißt WISSEN WOLLEN!
7 H.Schneider // Dec 29, 2006 at 21:36
Das Judentum manifestiert sich doch als absoluter Gegenpol des Christentums, wieso dann “juedisch-christliche Traditionen” ? Das Christentum steht fuer die 10 Gebote und Moral und das Judentum dafuer diese zu ignorieren und zersetzen.
8 michael // Dec 30, 2006 at 0:11
@ H. Schneider
1. “Das Judentum manifestiert sich als absoluter Gegenpol des Christentums”
2. “Das Christentum steht fuer die 1o Gebote”
ad 1)
Das Christ-Judentums entwickelte sich als Reform-Sekte des Moses-Judentums und ist dieses geblieben. Deshalb verkündete der römisch-katholische Christ-Jude Wojtyla aka Johannes Paul II. im April 1984 in der Synagoge zu Rom völlig zutreffend: “Die Juden sind unsere Lieblingsbrüder und gewissermaßen unsere älteren Brüder.” Argumentum e contrario: Die Christ-Juden sind die jüngeren Brüder der Moses-Juden.
ad 2) Die 10 Gebote sind keine christ-jüdische Errungenschaft, sondern gibt es bereits im Alten Testament der Moses-Juden.
9 Freibeuter // Dec 30, 2006 at 6:54
Das etablierte Pfaffentum - ob “protestantisch” oder “römisch-katholisch” - ist doch noch nicht mal in der Lage (und auch nie gewesen), nach den Vorgaben ihrer eigenen Bibel zu lesen.
Stellvertretend für pseudo-christliche Heuchelei nehme ich einmal das Beispiel heraus, daß man “Gott verehren und keine weiteren Götter” verehren soll.
Der Papst läßt sich als “Vizegott” aller Katholiken verehren, er ist ja “unfehlbar”, die katholische Kirche betreibt “Marien. und Heiligenkult” etc. pp.
Das Geschwafel der sich protestantisch wähnenden Kirche strotzt auf dem biblischen Hintergrund selbst vor totalen Widersprüchen.
Fazit : DIE wissen doch selbst nicht, WEN sie als GOTT anbeten sollen.
Achso : Da gab es mal 1934 ein gewisses “Reichskonkordat” mit dem Deutschen Reich, indem diese “Christen” - gegen Bares, vulgo : für Gott Mammon - doch alles Altruistische - Jesus hat ja so gelebt und gepredigt - über Bord geworfen haben.
Schöne, klare “Gottesdefinition”.
Diese Christenkirchen täten besser daran, ihre Heuchlermäuler im Zaum zu halten, bevor sie - in der Tat - der Blitz von oben trifft…..
10 Freibeuter // Dec 30, 2006 at 7:09
Korrektur :
(Erster Satz) Das etablierte Pfaffentum - ob “protestantisch” oder “römisch-katholisch” - ist doch noch nicht mal in der Lage (und auch nie gewesen), nach den Vorgaben ihrer eigenen Bibel zu leben.
***
Ergänzung :
Des weiteren gewisse “Kreuzzüge” und der Genozid an - speziell - an den Indianern Südamerikas, bei dem in erster Linie wegen materiellen und weltlichen Interessen gemordet wurde.
In unseren Breiten sollten diese Herrschaften sich an die “Christianisierung” erinnern und wie diese ablief….
Das erinnert nicht nur daran, daß deren Gott ein ganz anderer ist, als der, für den sie einzutreten angeblich “kämpfen” ,nein, sie machen sich zum Steigbügelhalter rein weltlicher Dinge, die so völlig unvereinbar mit dem sind, was in ihrer eigenen Bibel steht, insbesondere im Neuen Testament.
“Pfui Deibel” würde selbst Jesus zu diesem “Bodenpersonal” sagen, daß stets Wasser predigt, aber selbst Champagner säuft….
Zu solchem Schluß zu gelangen bedarf es nicht mal überzeugten Gegnern des christlichen Glaubens….
11 michael // Dec 30, 2006 at 11:59
@ H. Schneider
P. S. zu ad 2): Die 10 Gebote im Alten Testament der Moses-Juden, die religionshistorisch zeitweise auch 9 oder 11 waren, sind freilich nur eine kodifizierte “Binnenmoral” dieses Stammes gewesen. Für Nicht-Moses-Juden galt und gilt weiterhin, daß sie bei günstiger Gelegenheit benutzt, belogen, betrogen, geschändet und sogar getötet werden können.
siehe auch
http://globalfire.tv/nj/05de/briefe/feb05_04.htm
http://www.abbc2.com/talmud/ger/talfly.pdf
12 Rudolf der Kritiker // Dec 31, 2006 at 6:20
Man sage mir nichts gegen die Juedisch oder Cristliche Religion. Beide Religionen sind in Ordnung. Nur die Juden und die Cristen, DIE sind nichts wert.
13 Rudolf der Kritiker // Dec 31, 2006 at 20:41
In meinen ‘Reply’ vom Dec.31- 6:20 fand ich einen kleinen Rechtschreibfehler. Man schreibt natuerlich nicht Cristliche Religion und Cristen sondern Christliche Religion und Christen.
14 Schwert // Jan 4, 2007 at 22:12
@Rurik
“Christentum heißt GLAUBEN MÜSSEN!
Heidentum heißt WISSEN WOLLEN”
Ach so, der einäugige Odin ist also das “WISSEN”? Die Heiden “wissen” also, daß die gefallenen Krieger von den Walküren nach Walhalla gebracht werden?
Es ist wohl eher so, daß die Menschen zu mehr als 90% nur glauben, daß sie irgend etwas wirklich “wissen”, es sozusagen bis ins Innerste durchschaut haben.
Das Christentum kann auch nicht das “Judentum für Nichtjuden” sein, sonst würden sich die Juden doch sicherlich viel stärker für dieses einsetzen; insbesondere dafür, daß sich Europa seiner christlichen Vergangenheit besinnt. Doch das tun die Juden offensichtlich nicht. Wenn das Christentum ihr “Werkzeug zur Versklavung der indogermanischen Europäer” sein soll, dann würden sie es doch nicht dem beständigen Verfall preisgeben.
15 TodosAlemanesUnidos // Jan 5, 2007 at 18:21
@ michael
Passen Sie mal auf, daß Sie wegen Ihrer Erkenntnisse NIEMALS den Fuß aus Deutschland heraussetzen ! (Vielleicht gilt das schon für die Türschwelle)
16 TodosAlemanesUnidos // Jan 5, 2007 at 18:29
@ Ferrier
Hinter den ethnischen Fakten liegen wissenschaftliche, naturwissenschaftliche. Die Zeitrechnung - ob Sonnenwende, Lichterfest, Weihnachten - legt ihre unrüttelbaren Grundlagen, auf denen sich die Versionen der Völker gestalten.
Was sie ablehnen, ist die Diktatur der Gefühle. Sie können aber nicht die Fakten der Zeitgesetze ablehnen. Diese sind in Ihrem körperlichen Leben als Mikrokosmos genauso festgeschrieben wie im planetaren Leben als Makrokosmos.
17 TodosAlemanesUnidos // Jan 5, 2007 at 18:54
@ Freibeuter
“Fazit : DIE wissen doch selbst nicht, WEN sie als GOTT anbeten sollen. ”
Sie haben da etwas sehr Wichtiges gesagt. Lesen Sie dazu im AT 2. Könige 23.6 :
“Und er ließ das Bild der Aschera aus dem Hause des HERRN bringen hinaus vor Jerusalem an den Bach Kidron und verbrennen am Bach Kidron und zu Staub mahlen und den Staub auf die Gräber des einfachen Volks werfen.”
Götter schleifen heißt Menschen zerstören, - Germanen und Iren haben dasselbe erfahren. Aus dieser Überwältigungserfahrung kommen zwei Reaktionen:
- totale Übernahme, kritiklos bis eifernd
und
- Übernahme und Anpassung, vorsichtig und selbstbewußt.
Die Kreuzzüge beweisen ein fundamentales Mißverständnis der neuen Glaubenslehre, sie stammen aus der totalen Übernahme durch alle feudalen und kirchlichen Institutionen. Aber das europäische Christentum hat dennoch die Anpassung an seine eigene Welt geleistet. Viel Vordergründiges war wichtiger als das, was jetzt hier mit “Jenseits” verspottet wird. Die Tatsache, daß zwei Bücher zu einem Religionstext zusammengesetzt wurden, hat dem Christentum auch seine “zwei Seiten” verpaßt, nämlich die dominant-völkische aus dem Judentum und die versöhnlich-mystische aus dem Bereich des Universalreligiösen.
Was angebetet wurde, zeigen also die Werke: Und daß die Katholische Kirche heute fast schon auf Knien durch die Welt kriecht, um mit ihrer Liebesbotschaft Hände der Begrüßung und Anerkennung zu finden, ist schon sehr endzeitlicher Kreuzgang. Sie wissen wohl, was sie anbeten, aber ihre Mittel haben sie erst spät im Feuer der Erkenntnis geläutert.
Ich möchte immer wieder klarmachen, daß wir die grundlegende Stärke unserer Nation verlieren, wenn wir unsere Religion aus uns selbst verlieren. Haltet doch eure historischen Eigenarten hoch, aber vergeßt nie, daß “die Edda” im 12. Jhd. von christlichen Mönchen aufgezeichnet wurde und somit heute euch zur Verfügung steht.*
* Ja, nachdem man zuvor jene, welche die Götter in der Edda anbeteten, ausgerottet bzw. zum Abfall vom alten Glauben gezwungen hat. Wir empfehlen zur Lektüre die Heimskringla, um selber einmal nachzulesen, wie man den Nordlandbewohnern den wahren Glauben beigebracht hat.
Das Argument mit den Aufzeichnungen der Edda durch christliche Mönche zieht nur wenig, steht ihnen diesen spärlichen Aufzeichnungen steht eine Vielzahl an heidnischen Werken gegenüber, die von den gleichen Mönchen und Priestern zur höheren Ehre Gottes vernichtet wurden. Man denke in diesem Zusammenhang vielleicht auch an die Bibliothek von Alexandria. Auch das sollte man nie vergessen. Dem Christentum geht es jetzt von der Sache her ebenso wie dem alten Heidentum, es zerfällt von innen, weil es kaum noch jemand wirklich ernst nimmt. Es fällt uns schwer, darüber Betrübnis zu heucheln. So ist nun mal der Gang der Welt.
Schriftleitung Altermedia
18 TodosAlemanesUnidos // Jan 5, 2007 at 19:10
Nachtrag an Freibeuter:
Es gibt das Gedicht “Von Guten Mächten wunderbar geborgen” (gesungen von einem Elsässer), das von Dietrich Bonhoeffer stammt.
Er löste sich kurz vor der Hinrichtung von diesem religiösen Gefühl:
http://www.evangelium.de/von_guten_maechten.0.html
Darin ist er institutionen-frei. Was Sie mit dem “Champagner” feststellen, trifft ja nicht nur auf Kirchenobere und ihre gesellschaftliche Selbstdarstellung zu ! Denken Sie doch vielmehr an all die Kapitalistischen Bonzen !
Der institutionen-freie Glauben, also das mystische Element der Universalreligion, ist uns allen zueigen, wenn sich uns die Liebe zum Dasein offenbart, in Mitleid, Mithilfe, Märtyrertum und Geringerachtung des Selbst (Nicht: Selbstlosigkeit !) zugunsten eines anderes Selbst, sei es Mensch oder Tier oder Pflanze oder Wasser.
Schlagen Sie nicht auf den Schlauch, denn der Wein ist nichts ohne den Schlauch - als nur verspritzte Flüssigkeit !
19 TodosAlemanesUnidos // Jan 5, 2007 at 19:26
Als Letztes für Heute
@ Schwert:
“Es ist wohl eher so, daß die Menschen zu mehr als 90% nur glauben, daß sie irgend etwas wirklich “wissen”, es sozusagen bis ins Innerste durchschaut haben.”
Akzeptiert. Und nun drehen Sie Ihren Satz rum:
Was die Menschen zu 90% zu wissen glauben, hinterlassen sie anderen Generationan als Glaubenssatz.
Und das ist die Tradition, die das Judentum stark, stärker, am stärksten macht. Und denen hat der Essener Jesus nicht nur die Tradition zersprengt, sondern sogar die Einzigartigkeit: Denn die Essenische Lehre ist universal, bestand lange vor dem Essener schon in Asien. Das Judentum ist in seiner pharisäisch/sadduzäischen Version eine reine Volksreligion mit darwinistischer Prägung: Überlebenskampf im Orient des Altertums !
Gustav Mensching weist in “Soziologie der Religion” (1947) auf das AT 5. Buch Mose, 28.1 ff. hin (” … so wird dich der HERR, dein Gott, zum höchsten über alle Völker auf Erden machen”) und kommentiert: “Aber man darf doch sagen, daß kaum ein anderes Volk seiner Eigenart sich so bewußt gewesen ist wie das israelitische, das in seiner Geschichte Gelegenheit hatte, sich mit vielen anderen Völkern zu vergleichen. Deshalb spielt auch in der Volksreligion Israels, wie in keiner anderen Volksreligion, die Geschichte des Volkes eine so hervorragende Rolle und der Gott Jahwe ist der Gott der Geschichte wie kein Volksgott sonst.”
Eine andere Form des Atheismus also. Deswegen ist Jesus gestorben, “teuer erkauft” für die, denen die Liebe zum Anderen so viel gilt wie die Selbstliebe. Und damit kämpfen wir heute gegen den Historismus des Zionismus, der nichts Anderes ist als der gleichwertige Bruder des Islamismus.
Leave a Comment