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Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)


Energie Cottbus sagt Anti-Rechts-Turnier ab! (01.07.09)

July 1st, 2009 · Post your comment (21 Comments)

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Storkow/ Brandenburg: Es sollte der Höhepunkt eines Fußballfestes werden, das unter dem Motto „Mit Energie für Toleranz“ stand. (Altermedia berichtete) Nun fehlt die Energie, denn der Bundesligist aus Cottbus, hat seine Teilnahme an diesem Spektakel für Samstag abgesagt!
So meldet unter anderem die JUNGE WELT zähneknirschend: „Einen größeren Gefallen konnte der Bundesligaverein 1. FC Energie Cottbus der NPD sicher kaum tun: Wegen eines Neonazi-Aufmarsches gegen das Fußballturnier »Mit Energie für Toleranz« am Samstag in Storkow (Mark), hat die Vereinsführung des Zweitligisten die Beteiligung an der Veranstaltung abgesagt.“

Bei der Freundschaftspartie sollte Energie Cottbus am Samstag gegen FSV Germania Storkow 90 antreten. Weil Antifaschismus in Brandenburg sich allerdings für gewöhnlich dadurch auszeichnet, dass es ihn defacto mangels Mitläufer nicht gibt, dachte man sich, ein solches Event, das gewiss mehrere tausend Menschen anziehen würde, einfach einem politisch korrekten Motto zu unterziehen, um sich hinterher in den Medien als tolerantes Brandenburg oder Storkow oder was auch immer feiern zu lassen. Dem machte der FCEnergie Cottbus jetzt einen Strich durch die Rechnung.

Über die Gründe schreibt die knallrote JUNGE WELT: „…daß sich der »Verein nicht politisch vereinnahmen lassen« wolle und man seitens der Polizei über mehrere Wochen hinweg »die Information erhalten habe, daß der Aufmarsch mit Sicherheit verboten« werde.“ Dem ist nun allerdings nicht so, die Demonstration ist erlaubt und wird wie geplant am Wochenende stattfinden. Beim „toleranten Storkow“ gibt man sich derweil betroffen und sowieso „schwer enttäuscht“ über die Entscheidung. Einige ranghohe PDS-Politiker wollen nun Kraft ihrer Vita versuchen den Verein umzustimmen.

In der Märkischen Allgemeinen Zeitung versucht man derweil der NPD den schwarzen Peter in die Schuhe zu schieben.
So schreibt das BLATT: „Dem Druck von Rechts gebeugt… Der FCE soll zu viel Angst vor Ausschreitungen am Rande der Partie haben, da die NPD eine Demonstration in Stadionnähe angekündigt hat.“
Gewiss ist es für die Fußballfans und auch für den Storkower Verein ärgerlich, allerdings trägt die NPD für die Spielabsage nun keine Schuld. Toleranz-Vereine sollten vielleicht mal begreifen, dass sie für niemanden weiter sprechen außer für sich selbst, vor allem aber, dass Fußballfans und -Vereine in der Regel kein Interesse an Politik haben und schon gar nicht an das hohle Geschwätz solch politisch korrekter Zeitgenossen. Hätte man dem Freundschaftsderby nicht das dämliche Toleranz-Motto verpasst, dann hätte das Turnier wie geplant stattfinden können. Pech für die Fans und natürlich für die Super-Toleranten von Storkow, denen die einmalige Gelegenheit entgangen ist einmal auf größerer Bühne zu stehen.

Siehe auch
Märkische Allgemeine 01.07.09

Junge Welt 01.07.09



Tags: Allgemeines

21 responses so far ↓

  • 1 Thor Donnerkeil // Jul 1, 2009 at 13:32

    Ich erinnere mich noch an eine andere linke Aktion, bei der gratis Würstchen und Bier verteilt wurde, dazu viel Musik gespielt und dann jeder Passant als “Demonstrant gegen Rechts” gezählt wurde.

    Anders kriegen die halt nicht genug Dumme für ihre Demos zusammen.

    Das gilt auch für Schulklassen, die man zwangsweise zum Schämen in diverse “Erinnerungsstätten” der brd karren muss, damit dort überhaupt mal jemand vorbeikommt.

  • 2 RevierFörster // Jul 1, 2009 at 13:37

    …Dem Druck von Rechts gebeugt…
    hört sich doch gut an, es gibt wohl doch Leute mit Mut. Herzlichen Glückwunsch, Energie Cottbus.

    Den Spieß umdrehen und den Gutmenschen zeigen wie wenige sie eigentlich sind…

  • 3 Bube // Jul 1, 2009 at 13:48

    „Mit Energie für Toleranz“

    Tolleranz finde ich gut! Ich bin auch sehr tollerant. Ich lasse Linke ihre Meinung kundtun. Allerdings würde ich mich auch für mehr Tolleranz gegenüber Rechten freuen. Wer nicht Links ist, wird behandelt als wolle er Kinder fressen. Nichts ist weniger wahr!

    So ist es sehr schön, dass die NPD einen Sieg für die Tolleranz erreichen konnte, indem der Energie Cottbus aus den Reihen der linken Hetzer ausscheiden musste.

    Nun kann der anerkannte Sonstwasverein für “Integration” durch “Sport” sich mit seinen Steuergeldern anderen Aufgaben widmen, z.B. Deutschkurse in türkischen Sportvereinen organisieren, damit die Kommunikation beim Wettkampf gesittet ablaufen kann und nicht Fäuste sprechen müssen.

    Ansonsten kann man ja wieder auf weitere alte Propagandatricks zurückgreifen, wenn es beim Fussball nicht klappen will, um eine große Gefolgschaft vorzugaukeln:
    Samstagseinkauf gegen Rechts, An roten Ampeln halten gegen Rechts, Fernsehgucken gegen Rechts etc. pp.
    Ich fahre zum Beispiel sehr häufig im ÖPNV, um ein Zeichen gegen den Stalinismus der Linken zu setzen. Sie werden sich wundern, wie viele Leute sich mir anschließen!

  • 4 Bereicherunganzeiger // Jul 1, 2009 at 13:50

    Der FSV Storkow könnte ja mal, finanziert von der Stadt, ein buntes Toleranzfest mit anschließendem Übernachten auf seinem Rasen veranstalten mit Punks, Zigeunern, jungen ,,Migranten” und all den anderen Bereicherungen welche sie uns allzeit anempfehlen.
    Um den Toleranten Mitläu.., Fürsprechern einen Vergleich zum Ergebnis zu ermöglichen, schlage ich ein, von nationalen Deutschen organisiertes Fest auf dem Rasen von Cottbus vor. Die Sonne brächte aber wohl kaum überraschendes zu Tage.
    Das nennt man dann Feldversuch.

  • 5 Beobachter // Jul 1, 2009 at 13:53

    Mir tun oftmals die Vorstände von Sportvereinen, Firmen und anderen Organisationen leid, denn wenn an diese ein Wunsch herangetragen wird, eine Benefizveranstaltung für ein vermeintlich soziales und politisch korrektes Ziel abzuhalten, so bleibt ihnen oftmals nichts anderes übrig, als dem Gesuch “engagierter Menschen” nachzukommen und Ressourcen in etwas zu investieren, dem sie persönlich neutral gegenüberstehen oder das sie schlicht nicht interessiert. Andernfalls können sie sich schon auf die Protestreaktionen aus dem Lager derjenigen freuen, die den Wunsch an sie herangetragen haben. In diesem Zusammenhang verwundert mich der Rückzieher von Energie Cottbus und ich hoffe nur, dass dem Verein nicht zu viele Konsequenzen von linker Seite drohen. Sportvereinen sollte es überlassen bleiben, sich auf den Sport und das Geschäft zu verlassen und nicht gewungen zu sein, ständig um ihren guten Ruf zu bangen. Meine Kritik richtet sich dabei aber auch verstärkt an alle Randalierer, gleich ob links oder rechts, die es nicht verstehen, sich bei sportlichen Veranstaltungen zu benehmen. Ordnung und Disziplin sind die Grundlage jedes zufriedenen Gemeinwesens und wer dies nicht begreift und danach handeln kann (vor allem da es völlig sinnlos und jedeweder “Sache” gegenüber kontraproduktiv ist, sich als undisziplinierter Randalierer zu präsentieren), der verdient es nicht, sich das frühere Deutschland als Vorbild zu erwählen, das ein Paradebeispiel für Ordnung und Disziplin unter den Staaten der Erde darstellte.
    Gäbe es nicht so viel medialen Druck müsste der FC auch nicht versuchen, seinen Ruf durch pseudoentschlossene Gutmenschenveranstaltungen aufzupolieren.

  • 6 Red Flag // Jul 1, 2009 at 14:24

    Wenn die lokale Politik nun ordentlich und laut klar macht, dass ausschließlich die NPD und ihr lokaler Anhang dafür verantwortlich sind, passt das doch.

    Man sollte noch viel mehr Veranstaltungen mit Toleranzslogans ideologisch aufmöbeln und im Falle einer rechten Reaktion, grundsätzlich absagen bzw. abbrechen. Hätte sicher einen Lerneffekt.

  • 7 Freiheit und Glaube // Jul 1, 2009 at 15:19

    @Red Flag (6)
    Dann sollte aber auch das Recht bestehen, rote und rosarote Veranstaltungen abzusagen, schon wegen der Gerechtigkeit, sie roter Suppenkasper.
    Typisch dummer, selbstherrlicher Kommunist, nur verlangen.

  • 8 Franz // Jul 1, 2009 at 15:33

    Sehr vernünftig, dass sich Energie Cottbus nicht vor den Karren der Gutis spannen lassen.

  • 9 Brandenbürger // Jul 1, 2009 at 15:46

    So wird ein Griff ins Klo seitens der Hetzpresse verkauft. Die wahren Gründe liegen ganz anders.
    Die Wahrheit sieht jedoch anders.
    Sicherheitskreise befürchteten, das sich reichlich Fußballhools und andere Fans der NPD Demo anschließen könnten. Dies könnte dann natürlich nicht mehr zu kontrollieren sein und die NPD Demo unnötig vergrößern und machtvoller aussehen lassen. Dies mußte man verhindern, das nicht kurz vor den Wahlen die NPD auch noch einen noch stärkeren Auftritt hat als den den sie auch so hinlegen wird.
    Deshalb entschloß man sich abzusagen. Das ist bei Germania und auch bei Energie bekannt. Auch die Linken und die Toleranzveranstalter wissen das.
    So wird Mischpokenpresse gemacht…lügen bis sich die Nasen biegen.

  • 10 Kolle // Jul 1, 2009 at 16:01

    Da sieht man wieder mal was in BB los ist. Die DVU sitzt “noch” im Landtag und heult über den geplanten Wahlantritt der NPD. Diese NPD ist es aber, welche aktiv ist wenn es gegen sogenannte “Demokratie und Toleranz” Geschichten geht! Also was heult die DVU rum? Wäre sie selbst des öfteren aktiv gewesen, hätte es diese Geschichte doch gar nicht gegeben! Und: DVU Jugend? Alles unter 50 Jahren? Was soll denn das?

  • 11 Kotbusser // Jul 1, 2009 at 17:13

    ich glaube ja fest, dass viele Fans nicht zu der Energie gegangen wären!

  • 12 Unser Grossdeutschland // Jul 1, 2009 at 17:38

    Man hat mir zuweilen vorgeworfen wir seien intolerant. Wir SIND intolerant. Wenn wir uns etwas geschworen haben, dann die Mio. Zivilokkupanten aus unserem Deutschland rauszuschmeißen.
    Lieber intolerant als fremd im eigenen Land.

  • 13 Dr. Josef Göppel // Jul 1, 2009 at 17:39

    Tja, nun können sich die Fans bei den Gutmenschen dafür bedanken, dass ihnen ein spannendes Fussballspiel entgeht.

    Und der NPD ist Respekt zu zollen, dass sie in der Lage ist, massiv gegen die politische Vereinnahmung des Sportes vorzugehen.

    1.0 für die NPD.

  • 14 Ali Mente // Jul 1, 2009 at 17:59

    Die Verantwortlichen bei Energie müssen der Braten gerochen haben. Bei so viel unfreiwilliger Toleranz würde der Verein künftig nur noch vor leeren Rängen spielen.

  • 15 motschütze // Jul 1, 2009 at 19:08

    Trotz dass jener Verein immer mit den meisten Ausländer-Spieler in Liga 1 und 2 auffällt, ist´s doch angenehm zu lesen, d. der Verein sich für solche “Neudeutschen” Sinnlos-Zwecke nicht benutzen läßt.

    Da die Bevölkerung nun mittelbar mit den offenen Grenzen und einer Vielzahl von bösen Dingen der Neudeutschen (P) OLitik (-siehe Oligarchie) zu tun hat, hätte dieses Ereignis kontraproduktiv geendet!

    “…Wie kann man nur so heimatfeindlich sein…”

  • 16 Rand-Berliner // Jul 1, 2009 at 19:37

    Anbei auch die RBB-Nachrichten zu dem Thema:

    http://rbb-online.de/etc/medialib/rbb/rbb/aktuell/aktuell_20090701_news1.asx.format_0001.1.asx

  • 17 Thor // Jul 1, 2009 at 19:58

    Naja, Energie Cottbus… Was soll man dazu noch sagen?! Dieser Club hat sich gerade sein eigenes Grab geschaufelt. Wie können die nur….Ein für die BRD-Gesellschaft so wichtiges Turnier abzusagen.
    Mal abwarten, ob der DFB dem Ausländerclub auch in der kommenden Saison noch zum Klassenerhalt verhilft…

  • 18 Frontbann 24 // Jul 2, 2009 at 8:06

    @ Kameraden,

    vergesst bitte bei allem Für und Wider für die Absage von Energie nicht, dass die Demo trotzdem stattfindet.
    Treffpunkt : 14:00 Uhr Bahnhofsvorplatz Storkow (Mark).

    Zeigt Präsenz und erscheint zahlreich, damit die selbsternannten Gutmenschen erfahren, was wir von ihrem nun in’s Leben gerufenen “Demokratiefest” halten.

    MkG Frontbann 24

  • 19 Rand-Berliner // Jul 2, 2009 at 9:21

    Ersatzweise tritt anstelle von Cottbus nun offiziell eine Mannschaft “Babelsberg/Cottbus” an, also faktisch der SV Babelsberg 03, deren Präsident zufällig Finanzminister Speer (SPD) ist. Wer die Anhänger von Babelsberg kennt, weiß was es damit auf sich hat.
    So fördert das Land Brandenburg nun Ausschreitungen, die letztendlich auf die Nationalen zurückfallen sollen.

  • 20 dasichnichtlache // Jul 2, 2009 at 13:27

    “[..] dass sie für niemanden weiter sprechen außer für sich selbst, vor allem aber, dass Fußballfans und -Vereine in der Regel kein Interesse an Politik haben und schon gar nicht an das hohle Geschwätz solch politisch korrekter Zeitgenossen.”
    Au au,da lehnt sich aber jemand weit aus dem Fenster. Wäre doch mal ne emprirische Untersuchung im Rahmen einer Dplomarbeit o.ä. wert.
    Wenn das so klar ist, wieso geht dann die NPD nachweislich auf Stimmenfang in Stadien,vor allem auf Regionalebene?
    Es gibt genügend Vereine, wo die breite Anhängerschaft oder zumindest der “harte” Kern Mitglied einer gewissen Partei oder einer Kameradschat ist. (und wer meint das Kameradschaften nicht politisch sind,hat keine anhang und sollte sich lieber in der Bushaltestelle zum Besäufnis treffen) .
    Man muss doch nur mal bei Hansa, Dynamo oder dem 1.FCM ins Stadion.Die selben Papp-Nasen sieht man auch auf den örtlichen Demos und das die politischen8zumindest im Gedanken) sind, kann wohl keiner von der Hand weisen.

  • 21 dasichnichtlache // Jul 2, 2009 at 13:29

    *huch…natürlch hat der keinen Anhang.Ich meinte Ahnung…sorry-der Ahnungslose

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