Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz
Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)


Erich Priebke wird heute 96 (29.07.09)

July 29th, 2009 · Post your comment (50 Comments)

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In italinischer Haft, begeht heute Erich Priebke seinen 96. Geburtstag. Von vielen Menschen wird Priebke als der „letzte Kriegsgefangene des Zweiten Weltkriegs“ angesehen. Seine Geschichte ist zu bekannt, als daß es notwendig wäre, sie an dieser Stelle noch einmal zu wiederholen. Altermedia gratuliert an dieser Stelle herzlich zu seinem Geburtstag.

In den vergangenen Wochen kam es auch in Deutschland wieder zu verschiedenen Aktionen, die auf das Schicksal Priebkes aufmerksam machten. So wurde eine entsprechende Kampagne auf dem Musikfestival ROCK FÜR DEUTSCHLAND am 11. Juli in Gera eröffnet. Einige Tage später kam es zu Protestaktionen gegen die Haft Priebkes vor dem Auswärtigen Amt und der Italienischen Botschaft in Berlin.

Mahnwache für Erich Priebke am 15. Juli vor der Italienischen Botschaft in Berlin

Was kann ich selber tun, um Erich Priebke meine Solidarität zu zeigen?
Wie mache ich auf sein Schicksal aufmerksam, und wie helfe ich mit, daß dieser Mann endlich freigelassen wird?
-Sprechen Sie mit vielen Menschen aus der Verwandtschaft und der Bekanntschaft über den letzten deutschen Kriegsgefangenen und informieren Sie die Unwissenden.
-Machen Sie durch Aufkleber, Flugblätter, Leserbriefe usw. auf den deutschen Gefangenen in Rom aufmerksam. Lassen sie sich allein oder im Freundeskreis etwas einfallen! (Wozu habt ihr Kopf und Hände? Denkt Euch selber mal was aus!)

Richten Sie Ihren Protest z. B. an:
Italienische Botschaft
Hiroshimastr. 1
10785 Berlin

Tel +49 (0)30-254400
Fax +49 (0)30-25440116
E-Post: segreteria.berlino@esteri.it Auswärtiges Amt
Werderscher Markt 1
10117 Berlin

Tel +49 (0)3018-17-0
Fax +49 (0)3018-17-3402
E-Post: poststelle@auswaertiges-amt.de

Herr Köhler, der auch der Bundespräsident von Erich Priebke ist, hat geschworen, daß er Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. Frau Merkel hat geschworen, daß sie ihre Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden werde.

Fragen Sie doch auch einmal bei diesen beiden Personen nach, was sie für die Freilassung von Erich Priebke tun.

Siehe auch
Mahnwachen für Erich Priebke in Berlin– Altermedia 16.07.09

Freiheit für Erich Priebke – Altermedia 14.07.09

http://www.erich-priebke.de

http://www.priebke.it/

Erich Priebke – Wikipedia

Erich Priebke – Metapedia



Tags: Allgemeines

50 responses so far ↓

  • 1 Deutscher // Jul 29, 2009 at 10:13

    was für ein Verrat an den Deutschen Soldaten da begangen wird!

    Ich schäme mich regelrecht!

    Da verrät mal wieder ein Volk das größte was in seinem Schoße weilt!

  • 2 Rübenemokrat // Jul 29, 2009 at 10:28

    Für Massenpropagandaverteilung eignen sich vorallem auch Supermärkte, große Kaufhallen/Kaufhäuser. Freiheit für Erich Priebke!

  • 3 Unser Grossdeutschland // Jul 29, 2009 at 11:27

    Wenn man die Bilder von Priebke im italienischen Kerker sieht, in einem Alter in dem nahezu jeder gewöhnliche Kriminelle längst Haftverschonung kriegen würde, dann ist man beeindruckt von der souveränen und überlegenen Art mit der er diese Schmach erträgt. Solch ein Menschentum wird in der BRD, die auf dem Gebiet des besetzten Deutschlands von den Feindmächten errichtet wurde, heute nicht mehr geboren.
    Und während er hinter Gittern sitzt genießen zehn- wenn nicht hunderttausende von alliierten Kriegsverbrechern (alleine die Zahl der russischen Kriegsverbrecher muss selbst heute noch weit über 100.000 betragen wenn man bedenkt wie die mordenden und schändenden Horden Stalins beim zweiten Mongolensturm gewütet haben) ihren Lebensabend.

  • 4 Eisiger-Sturm // Jul 29, 2009 at 11:31

    Deine Knochen wird man brechen, deinen Willen bricht man nie!

    Alles Gute zu deinem Ehrentag, natürlich auch von uns.

    Unser Gruss
    Mike

  • 5 Eberhardt // Jul 29, 2009 at 11:48

    Der Amteid des Bundeskanzlers und Bundespräsident wird schon beim Schwören, als Meineid geleistet. Die gebens ja auch zu, indem sie sich gleich die Straffreiheit gesichert haben.

    Die werden einen Teufel tun und sich für Erich Priebke einsetzen.

    Wir brauchen erst wieder eine Deutsche Regierung. Dann wird sich was ändern…

  • 6 Ben // Jul 29, 2009 at 12:27

    Wir wünschen den Herrn Priebke natürlich in seiner -italinischen- Haft bei Wasser und Brot alles Gute!!! “italinisch” auch nett!!!! Beim besten Willen, euch kann man nicht ernst nehmen!!! Dann wünschen wir Herrn Priebke in seiner italienischen Haft,die nächsten 25 Jahre alles Gute!!! Liebe Schriftleitung!!!!!

    War echt gut!!!!!
    Weiter so!!!!

  • 7 griesgram // Jul 29, 2009 at 12:30

    Vermutlich besteht eine Absprache zwischen IM Erika und ihrem freimaurerischen Mittäter Don Sylvio, den alten Mann im Knast krepieren zu lassen.
    Die können sich keinen weiteren Busse oder Ries leisten.

  • 8 Dike // Jul 29, 2009 at 12:37

    “Wie Sie vielleicht schon gelesen haben, werde ich als der älteste Kriegsgefangene der Welt bezeichnet, was ich als eine Schande für Italien halte, aber auch für das offizielle Deutschland, welches mich völlig im Stich läßt. Am kommenden 29. Juli werde ich 96 Jahre alt. Meine geliebte Frau ist im August 2004 verstorben, wir waren 66 Jahre verheiratet.
    Nach meiner Auslieferung am 20. 11. 1995 habe ich sie nie wieder gesehen. Sie ruht in einem schönen Waldfriedhof hoch über einem kristallklaren See im argentinischen Patagonien.”
    Quelle (s.o.): http://www.erich-priebke.de

    Ach.

    Liebe, beste Wünsche für Erich Priebke zu seinem Geburtstag!

    … und dem bösen Gezücht der Demkoratten seinen Untergang!

  • 9 Niederlande // Jul 29, 2009 at 12:42

    Auch wir gratulieren Erich Priebke zu seinen 96. Geburtstag.

  • 10 Rocky // Jul 29, 2009 at 12:48

    @ Dike
    Laßt den lieben Priebke doch seine Pizza in schöner italinischer Haft genießen!!!! Ach der arme ,arme Priebke!!! Sitzt er doch für Taten im Knast, die doch eigentlich schon verjährt sind!!! Mord verjährt nie!!!!

  • 11 Dr. Josef Göppel // Jul 29, 2009 at 12:53

    An der Gefangenschaft Erich Priebkes sieht man die ganze Widerwärtigkeit dieser sogenannter westlicher Demokratien.

    Selbst Regierungesformen, die dieses System als Diktaturen beschimpt sind oftmals gerechter und begnadigen solche alte Menschen.

    Alles Gute zum Geburtstag Erich Priebke.

  • 12 Alexander // Jul 29, 2009 at 13:59

    Aug um Auge, Zahn um Zahn, bist ins letzte Glied. In der Tat: wehe den Besiegten.

    AvL

  • 13 Alexander // Jul 29, 2009 at 13:59

    upps “bis”

  • 14 +++ EIL-MELDUNG+++ // Jul 29, 2009 at 14:20

    Sudel http://www.sueddeutsche.de/muenchen/812/482275/text/

  • 15 Anonymous // Jul 29, 2009 at 14:39

    @ Rocky

    “Laßt den lieben Priebke doch seine Pizza in schöner italinischer Haft genießen!!!! Ach der arme ,arme Priebke!!! Sitzt er doch für Taten im Knast, die doch eigentlich schon verjährt sind!!! Mord verjährt nie!!!!”

    Da hast Du´s den bösen “Nazis” aber mal richtig gezeigt!! Toll! Weiter so!

    Ich kann mir so richtig vorstellen, wie Du gerne richtig alte Menschen beschimpfst und fertigmachen möchtest. Das hast Du echt gut drauf! Respekt!! Ehrlich!!

    Wie wäre es mit jüngeren Menschen?? Gleich stark, meine ich!! Ich jedenfalls weiß im Grunde – wenn Du dem jungen Herrn Priebke in seinen besten Jahren gegenüberstehen würdest – wer einen fairen Zweikampf zwischen Euch gewinnen würde. Gut oder??

    Daran ändert auch Dein Name “Rocky” wenig, Du Wohlstands-und Friedenszeiten verwöhnter Vorzeige-BRDler!!

  • 16 Levi Scholl // Jul 29, 2009 at 15:25

    Priebke war ein Offizier, der bei einer dem Genfer Abkommen gemäßen Erschießung dennoch moraltheologisch gesehen ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen hat – wenn auch unter Befehl. Die italienischen Frauen (drei) die zu viel erschossen wurden, waren unschuldig wie die Kinder.

    Aber auch in Ostpreußen gab es von sowjetischer Seite solche Sachen. Und Dresden 1945.

    Priebke hat diese Erschießung ja an sich bereut, auch wenn er weiterhin Großdeutsches Gedankengut vertritt. Er wurde im Gefängnis von jüdisch-österreichischen katholischen Priester Florian Abrahamowicz betreut. Abrahamowicz nannte die Presse “eine talmudische Verschwörung gegen diesen unschuldigen Mann”. Er nannte die italienischen Partisanen vor der Corriere della Sera und dem RAI: “Naive Idealisten die für die von Pius XI. als perverse Sekte des Kommunismus bezeichnete Bewegung in Italien kämpften.” “Priebke handelte schweren Herzens im Kriegszustand.”

    Übrigens hat sich damals Simon Wiesenthal über Abrahamowicz (auch Sohn eines Wiener [protestantischen] Juden aus Siret/Rumänien) empört.

    Aber was finden wir heute in der TIMES, der meistgelesenen Zeitung Englands:

    “Simon Wiesental ein Lügner. Des Nazijägers Lügenreihe.”

    http://entertainment.timesonline.co.uk/tol/arts_and_entertainment/books/book_extracts/article6718913.ece

    Traurig aber für Deutsche jüdischen Glaubens, die jetzt wegen Wiesentals Lügen zur Schoah, künftig wieder unter Antisemitismus rassistischer Elemente leiden dürften.

    Kann die Schriftleitung auch mal neutral über Juden berichten?

    Nicht alle sind wie Simon Wiesental.

    Oder wie Herman Rosenblat und seine Phantasie-Industrie à la “Angel at the Fence: The True Story of a Love That Survived” (im Februar 2009) beendet.

    Die Holocaustrevisionisten und die Holocaustleugner dürfen solche Fälle nicht missbrauchen.

    Allerdings bin ich Anhänger Prof. Dr. Ernst Noltes. Kein Anhänger des Daniel Goldhagen. Ja, gerade auch als Deutscher jüdischen Glaubens, dem auch die Teilnahme von hunderttausenden jüdischstämmigen Ehrenariern und Offizieren (Erhard Milch, Werner Goldberg) am antibolschewistischen Kampf der dt. Wehrmacht bekannt ist. Geschichte ist eben kompliziert. In Finnland gab es einen jüdischen Rabbiner der Offizier in der finnischen Armee war, und von der Wehrmachten eine Auszeichnung bekam, allerdings verweigerte er mit Recht das Hakenkreuzsymbol und riß es aus. “Vom guten Kaiser Wilhelm II. hätte ich es angenommen.” Ein Finne jüdischen Glaubens.

  • 17 Deutscher // Jul 29, 2009 at 15:29

    Dieser Mann erinnert mich an meinen Großvater der Offizier im Generalstab war, hatte das Deutsche Kreuz in Gold. Männer auf die man aufgucken konnte! Da verspürt man nur Ehrfurcht!

    Was für bewundernswerte Großväter/Väter wir haben/hatten!

    Alles Gute zu Ihrem Ehrentag Herr Priebke!

  • 18 Dersu Uzala // Jul 29, 2009 at 15:54

    @Steinchen 10:
    Was für eine helle Freude hätte Pawlow
    an ihnen gehabt.Das sehen sie aber
    ganz falsch.Mord kann ziemlich schnell
    verjähren.Auch Vergewaltigung,Folter und
    Plünderung.Das beste Beispiel sind
    diejenigen die ihr rudimentär entwickeltes
    Gehirn auch noch mit Vorwäsche gewaschen
    haben.Die tun das nähmlich genau in
    diesem Moment im Irak,Afghanistan und
    Pakistan.Damit Perwolldebile wie sie nichts
    davon mitbekommen,nennt sich das in
    Neusprech eben Friedenssicherung oder
    humanitärer Einsatz.Von denen wird in
    65 Jahren keiner hinter Gitter sein.
    Am besten lassen sie es doch einfach
    den Rechner zu versabbern und geben
    der Anstaltsleitung den geklauten
    Büroschlüssel wieder zurück.

  • 19 griesgram // Jul 29, 2009 at 16:19

    ES GIBT keine “Finnen jüdischen Glaubens”.
    Den Schwachsinn glaubt nicht mal der Zentralrat .
    Selbst die israelische Regierung besteht darauf, daß Juden ein VOLK sind.
    Ist ja auch kein Wunder.
    Die religiösewn Gebote sind eindeutig:
    Rassistisch, faschistisch, militaristisch.
    so wie Israel.

  • 20 Susan and Kelly // Jul 29, 2009 at 16:20

    Mussolini – Rede in Deutschland: Frieden! Arbeit! Jugend!
    http://www.youtube.com/watch?v=L-qqAUP0pLg
    Trotz allen Drängens hat Deutschland sich den Sanktionen nicht angeschlossen. Wir werden das niemals vergessen ..

  • 21 Otti // Jul 29, 2009 at 16:22

    Alles Gute auch von uns zum Ehrentage “allerdings mit fadem Beigeschmack”. Wir hoffen dass Sie Ihren Lebensabend in Freiheit verbringen mögen Herr Priebke !!!

  • 22 griesgram // Jul 29, 2009 at 16:24

    Juden haben in der Wehrmacht gekämpft, weil ihnen der NS als der sicherste Weg galt, nach dem Sieg Palästina zu bekommen.
    Das Ausch-witz Märchen kam erst auf, als sich der Wind in die falsche Richtung zu drehen begann.

  • 23 Susan and Kelly // Jul 29, 2009 at 16:27

    Weiss denn bitte jemand etwas über diesen Auftritt Mussolinis in Deutschland? Ort, Datum, politische Hintergründe. Bei Google nicht allzu viel gefunden.
    Und bitte weiterhin nicht unterkriegen lassen, Erich Priebke. Von Herzen alles Liebe und Gute von Susan und Kelly aus Hamburg.

  • 24 Nikolaus Be // Jul 29, 2009 at 17:53

    Er hat es sich nicht ausgesucht und trägt gleichsam das Schicksal einer ganzen Generation.

    Glückwunsch zum 96. Geburtstag !

    Möge Erich Priebke in Freiheit und Frieden vielleicht nach Argentinien zurückkehren und dort seine letzten Jahre verbringen dürfen.

  • 25 Anonymous // Jul 29, 2009 at 17:58

    @Susan and Kelly

    Besuch des Duce am 28. September 1937. Die Rede wurde am Abend auf dem Maifeld des Reichssportfeldes in Berlin gehalten vor 250.000 Berlinern.

  • 26 Unser Grossdeutschland // Jul 29, 2009 at 18:01

    @Susan und Kelly

    Die Daten zur Rede des Duce sind von mir gewesen. Hatte nur vergessen mein Pseudonym einzugeben. Grüße nach Hamburg, Stadt des Handels, aus der Reichshauptstadt.

  • 27 Unser Grossdeutschland // Jul 29, 2009 at 19:43

    @Levi Scholl

    “Allerdings bin ich Anhänger Prof. Dr. Ernst Noltes. Kein Anhänger des Daniel Goldhagen.”

    Dann lesen Sie mal Noltes “Streitpunkte” Kapitel 15. Die Endlösung der Judenfrage in der Sicht des radikalen Revisionismus.
    Da gibt Nolte zu, daß der radikale Revisionismus richtige und wichtige Fragen gestellt hat und nicht einfach als “pseudowissenschaftlich” und “unseriös” abgetan werden kann. Natürlich wird Nolte nicht zum Revisionisten (denn das kommt einem sozialen Todesurteil gleich) aber er gibt zu, daß sehr vieles bei der “orthodoxen” “Holocaust-Forschung” im Argen liegt.

  • 28 sw // Jul 29, 2009 at 20:08

    @/… wie helfe ich mit, daß dieser Mann endlich freigelassen wird?/

    Zehn Männer plus Hubshrauber dürften reichen um ihn da rauszuholen! Worch, Frey, Brinkmann haben die Knete und besorgen den Hubschrauber, die Männer besorgt …
    Man wird ja noch träumen dürfen ….

  • 29 Nationales Sachsen // Jul 29, 2009 at 20:54

    Alles Gute Kamerad, zu deinem Ehrentage!
    Einst werden wir deine Schmach rächen.
    Das ist versprochen.

    AM ENDE STEHT DER SIEG !

  • 30 Klartext // Jul 29, 2009 at 21:03

    Priebke bekommt das, was er verdient. Nicht mehr und nicht weniger. Ein Soldat muss zu seinen Taten stehen bzw. auch dafür, wie im Fall Priebke, gerade stehen. Über Dinge wie Recht und Unrecht darf sich ein Soldat keine Gedanken machen – und im Fall einer Niederlage hat er die Konsequenzen zu tragen. Da kann man besser unsere heutigen Soldaten heroisieren als sich den alten zu widmen. Die glauben wenigstens an das, wofür sie stehen – und das zu Recht. Oder was meint ihr, warum es früher unter den Soldaten so viel “Verrat” gab? Sogar in den höchsten Reihen? Und wer da was anderes behauptet, der sollte mal seine Großeltern fragen, wie die Moral der Truppen wirklich war.

    Tja, vielleicht sollte man erst mal deine Fragen, wie die über den Krieg gekommen sind. Etappe und hinterher alles besser gewußt oder einfach nur desertiert. Schade, daß sie dich als Balg nicht vom Treck geworfen haben. – Die Schriftleitung

  • 31 Deutschtümelchen // Jul 29, 2009 at 21:11

    Priebke war an den Moden an Zivilisten in Rom beteiligt und wurde dafür verurteilt.*
    Durch seine Flucht auf der Rattenlinie nach Argentinien hat er den größten Teil seines Lebens in Freiheit verbringen können. Warum stellt er sich nun nicht seiner Tat und nimmt seine gerechte Strafe mit Würde?
    Immerhin verbringt er seine Haft nicht im Gefängnis. Aufgrund seines Alters wurde im Hausarrest auferlegt.

    *Was hat er denn verbrochen? Versace?
    Die Schriftleitung

  • 32 Aufklärer // Jul 29, 2009 at 21:58

    Bush, ein wirklicher Mörder, läuft frei herum. In welcher Welt leben wir nur? Priebke, ein unschuldiges Opfer, sitzt im Kerker.

  • 33 Glaube und Freiheit // Jul 29, 2009 at 22:27

    Alles Gute zu deinem Ehrentag, in Gedanken sind wir bei Dir.
    Die Rache für diese Ungerechtigkeit und Unmenschlichkeit wird unser sein.

  • 34 Lamsdorf // Jul 30, 2009 at 7:04

    @Levi Scholl #16

    “Simon Wiesental ein Lügner. Des Nazijägers Lügenreihe.”

    http://entertainment.timesonline.co.uk/tol/arts_and_entertainment/books/book_extracts/article6718913.ece

    Das ist echt der Hammer was da über Wiesenthal steht.

    Da ich vermute das dieser Artikel niemals in Deutschen Medien erscheinen wird und wenn dann nur sehr abgeändert wäre es nicht schlecht wenn irgendwer den in einigermaßen perfektes deutsch übersetzen könnte.

    Traut sich das jemand zu ? Freiwillige vor !

  • 35 Unser Grossdeutschland // Jul 30, 2009 at 7:42

    @Das Stück Sch… “Deutschtümelchen”

    Die Hinrichtung von Geiseln als Repressalie ist kein Kriegsverbrechen solange nicht eine gewisse Verhältnismäßigkeit überschritten wird. Bei der Wehrmacht ist das auch nicht der Fall gewesen aber dafür bei den “Befreiern” die zwischen 50 und 200! Geiseln für einen getöteten eigenen Soldaten angedroht und auch durchgeführt haben, zB 1945 im Harz. Aber was erzähle ich das einem BRD-Dreckschwein ohne Grips und Geschichtswissen. Priebke ist ein Opfer von einem Vae Victis wie es die Geschichte nicht gekannt hat, fast 70 Jahre nach des Krieges werden die Besiegten immer noch gejagt aber die Leichenberge der Sieger werden immer ungesühnt bleiben.

  • 36 Antifant // Jul 30, 2009 at 7:47

    96? Na dann hat er es ja bald überstanden.

    Es lebe der Verrat an Vaterland und Staat.

  • 37 Seemann // Jul 30, 2009 at 9:50

    Antifant #36, deine lächerliche Provokation langweilt, gehe doch wieder in das Kellerloch aus dem du kommst.

    #35: Volle Zustimmung, nur mache dies mal den hirngewaschenen wie z.B. #31 klar, dies wird sich erst zur rechten Zeit lohnen, wenn zur Rechenschaft gezogen wird.

    An die Schriftleitung: Super Kommentar zu dem “Tipper” von #31, musste spontan lachen.

  • 38 Seemann // Jul 30, 2009 at 9:52

    Vergessen, zum Thema: Meine Hochachtung Herr Priebke, frei geboren, frei(im Geiste) sterben.

    Schande und Verderben über die Volksverräter und ihre HiWi’s.

  • 39 Bengt // Jul 30, 2009 at 11:55

    Super Bildauswahl…. So glaubt dann der hier mehrheitlich vertretene Dummbatz E. Priebke säße tatsächlich in einem Gefängnis. Siehe Kommentar von “griesgramm”, der aber auch sonst durch komplette Uninformiertheit “glänzt”.

    Priebke ist zu lebenslanger Haft verurteilt und darf (!) diese Strafe aufgrund seines angeblichen Gesundheitszustands unter Hausarrest verbringen. Hat also im weitesten Sinne humanitäre Bedingungen, etwas das das Naziregime seinen Gefangen wohl kaum offeriert hat.

    Meine eigene Meinung wäre so, dass man sich die Kosten der Bewachung auch sparen könnte, aber das tut nichts zur Sache….

  • 40 Susan and Kelly // Jul 30, 2009 at 13:06

    @Unser Grossdeutschland 26
    Danke. Und Heil Dir. Wer immer Du bist.

  • 41 Völkischer Beobachter // Jul 30, 2009 at 13:19

    @ Lamsdorf (# 34):

    Das ist echt der Hammer was da über Wiesenthal steht.

    Das ist ein alter Hut, wurde in revisionistischen Publikationen schon vor Jahen abgehandelt (und noch viel mehr als die Times zu drucken wagt), Gerd Honsik hat ca. 1996 ein Buch darüber geschrieben:

    »Schelm und Scheusal. Meineid, Macht und Mord auf Wizenthals Wegen«

    http://www.gerd-honsik.net/schelm.jpg

    Darin hat er u.a. nachgewiesen, daß Wizenthal 1989 vor Gericht ein gefälschtes Dokument vorgelegt hat, um Jörg Haider zu Fall zu bringen.

    Der Sohn des in obengenanntem “Dokument” erwähnten ehem. Gauleiters von Kärnten, Rainer, ging vor Gericht, ein Beamter der Wiener Kriminalpolizei erstellte ein Gutachten mit vernichtendem Ergebnis:

    Die beiden auf der vorgelegten Kopie ersichtlichen SS-Symbole zeigen bereits ohne Zuhilfenahme von technischen Geräten augenfällige Divergenzen hinsichtlich der Gestaltung und Abmessungen zueinander.

    Bei entsprechender weiterer Vergrößerung und unter Zuhilfenahme einer Rasterfolie kann dieser Umstand deutlich dokumentiert werden. Somit steht fest, daß die beiden Symbole manuell eingebracht worden sind. [...]

    Ein weiteres Merkmal für die Unechtheit dieser Kopie ergab sich aus der weiteren Untersuchung. Die nicht maßstabsgetreu angefertigte Kopie wurde nunmehr durch einen weiteren Kopiervorgang auf das ursprüngliche Maß des Originals gebracht (Vergrößerung auf 115 %). Dies war aufgrund der als dunkle Flecken erscheinenden Perforationen, herrührend von einem sog. “Locher” möglich, da der Abstand der Stanzlöcher zueinander mit 80 mm genormt ist.

    Somit war es auch trotz der leichten Verzerrung möglich, die Spurweite (Wagenschritt) der Maschinenschrift (Schriftart “Pica”) festzustellen, welche mit 2,54 mm vermessen werden konnte. Anhand der Systemmerkmale konnten unter Zuhilfenahme des “Atlas der Schreibmaschinenschrift Pica”, als auch einer weiteren französischen Sammlung (beide Behelfe in Verwendung bei der Bundespolizeidirektion Wien, bzw. Bundesministerium für Inneres, Kriminaltechn. Zentralstelle) als mögliche Tatmaschine die Schreibmaschinenmarken “Underwood” und “Olivetti” eruiert werden.
    Dieser Typensatz fand jedoch in dieser Ausführungsform (Gestaltung der Ziffern und Buchstaben) sowohl bei Standard-, elektrischen und transportablen Schreibmaschinenmodellen lt. o.a. Unterlagen erst seit dem Jahre 1946 (Type St und El 1946-, Type P 1946 – 1960 und Olivetti St und El 1963-) Verwendung!

    Da das inkrimierte Schreiben die Jahreszahl 1940 der Ausfertigung ausweist, ein derartiges Schriftbild jedoch frühestens ab dem Jahre 1946 gem. den verwendeten Unterlagen möglich ist, ergibt sich aufgrund dieser Untersuchung, bzw. den weiteren Ausführungen im Befund folgende

    Schlußfolgerung

    Die SS-Symbole zeigen beim Vergleich zueinander derartige Divergenzen in Form und Gestaltung, daß mit Sicherheit gesagt werden kann, daß es sich hierbei nicht um Schreibmaschinentypenabschläge handelt, sondern daß diese manuell eingebracht worden sind. Überdies konnte auch festgestellt werden, daß ein derartiger Typensatz zu dem fraglichen Ausstellungsdatum gem. den verwendeten Unterlagen noch nicht in Verwendung war und es sich somit bei der vorgelegten Kopie um eine gefälschte Ausfertigung handeln muß.

    Wien, am 09.08.1989

    Dietmar Junker
    Bez. Insp. i. Kriminaldienst

    Honsik kommentiert:

    Niemals vorher durften Dokumente der “Gaskammerlobby” kriminaltechnisch untersucht werden. Bis auf den Demjanjuk-Ausweis und die hier abgebildeten Wizenthal-Briefe: beides plumpe Fälschungen!

    Quelle: Gerd Honsik, »Schelm und Scheusal. Meineid, Macht und Mord auf Wizenthals Wegen«, Bright-Rainbow, Madrid o.J. [ca. 1996], S. 38 ff.

    Weiterhin erschien in Germar Rudolf VffG 3 & 4/2003 ein ausführlicher Bericht von Theodore O’Keefe über Wizenthals Betrügereien, aus dem sich die Times vermutlich bedient haben dürfte:

    Simon Wiesenthals Kriegsjahre: Neues Licht in eine düstere Vergangenheit

  • 42 Rocky // Jul 30, 2009 at 13:32

    @Anonymous
    Da hast Du´s den bösen “Nazis” aber mal richtig gezeigt!! Toll! Weiter so!

    Ich habe mit meiner Aussage niemandem in irgend einer Form was “zeigen” wollen, sondern darauf aufmerksam machen, dass Mord eben nicht verjährt! Und deswegen werde ich gleich von sogenannten Nationalisten auf übelste beleidigt indem einfach eben so behauptet wird, ich beschimpfe und beleidige alte Menschen!! Es wird,wie schon immer im Laufrad der Geschichte, Menschen geben die eben nicht alles schlucken was man ihnen erzählt!! Und ich bin tausendmal lieber ein Vorzeige BRDler und Friedensverwöhnt, als ein von Hass und Unwissenheit geprägter Mensch der auf diesen Staat schimpft und ihn am liebsten zerstört sehen würde! Und dabei natürlich die Vorteile unseres Staates nutzt!! Und noch was zu Ihrer angesprochenen Fairneß. Fragen Sie doch,wenn es möglich wäre,die Opfer von Herrn Priebke.Wie fair er denn war?????

  • 43 Unsere Grossdeutschland // Jul 30, 2009 at 14:01

    “Hat also im weitesten Sinne humanitäre Bedingungen, etwas das das Naziregime seinen Gefangen wohl kaum offeriert hat.”

    Von den Bedingungen in einem deutschen KL zu Friedenszeiten (und nur das zählt denn spätere kriegsbedingte Einschränkungen und Versorgungsprobleme waren Zwangslagen) konnten die Arbeitssklaven des Gulag aber auch die Häftlinge der französischen Strafkolonien oder eines Arbeitslagers im Süden der USA in den 30er Jahren nur träumen!Ganz zu schweigen von den Haftbedingungen in den meisten Kerkern der damaligen unterentwickelten Welt. Man kann das immer nur in der jeweiligen Epoche miteinander vergleichen und nicht mit heutigen Zuständen. Natürlich waren das keine Erholungsheime aber dafür waren sie auch nicht gebaut worden. Nicht ohne Grund zeigen nahezu alle Aufnahmen aus den Lagern vor 1945 gut genährte Häftlinge in gutem Gesundheitszustand.

  • 44 Deutschtümelchen // Jul 30, 2009 at 16:18

    @35
    Drückt sich so ein “anständiger Deutscher” aus?

    Ist es also wichtig für die Beurteilung “Verbrechen oder nicht”, ob die SS für jeden deutschen Besatzer, der damals von den italienischen Partisanen ermordet wurden, 10 oder 100 zivile Geiseln (darunter auch Frauen) erschossen hat? Ist das ihre Moral? 10 Geiseln sind OK, weil das ja angekündigt war, 100 wären Mord gewesen?

    Im Völkerrecht steht dazu nichts genaues. Abgesehen davon, wäre es für mich auch nicht entscheidend, ob das “Völkerrecht” sagt, Geiselerschießungen wären unter bestimmten Voraussetzungen zulässig. Für mich ist der Mord an Zivilisten auf jeden Fall ein Verbrechen, das geahndet werden muss, unabhängig von der Nationalität der Täter. Dass die Täter oft genug selbst Opfer der Umstände waren (“Befehlsnotstand”) steht auf einem anderen Blatt. Deshalb meine ich ja, dass diejenigen, die damals gemordet haben, sich dieser Taten stellen sollten, anstatt sich als Märtyrer aufzuspielen.

  • 45 Deutschtümelchen // Jul 30, 2009 at 16:25

    @43:
    Sie haben natürlich Recht: Es gab nicht nur in NS-Deutschland menschverachtende Haftbedingungen. Und ein Instrument wie sie “Schutzhaft”, die einen auch aus damaliger Sicht rechtlosen Zustand (Inhaftierung ohne Gerichtsverfahren) darstellte, gab und gibt es auch in anderen Ländern.
    Aber “Nicht ohne Grund zeigen nahezu alle Aufnahmen aus den Lagern vor 1945 gut genährte Häftlinge in gutem Gesundheitszustand” kann man eigentlich nur behaupten, wenn man Scheuklappen trägt. Wer durfte wohl im Krieg wie über die Zustände in den Lagern berichten? Welche Möglichkeiten der freien Berichterstattung gab es denn? Es gab während der gesamten 12 Jahre der NS-Diktatur eine rigorose Zensur, die während des Krieges natürlich besonders stark griff. Also bitte versuchen sie doch nicht hier Nebelkerzen zu werfen.

  • 46 Klartext // Jul 30, 2009 at 17:11

    “Tja, vielleicht sollte man erst mal deine Fragen, wie die über den Krieg gekommen sind. Etappe und hinterher alles besser gewußt oder einfach nur desertiert. Schade, daß sie dich als Balg nicht vom Treck geworfen haben. – Die Schriftleitung”

    Schade, dass ich den Text nicht verstehe. Muss ich das jetzt als Angriff auf meine Meinungsäußerung sehen?

    Das kannst du sehen wie du möchtest, Typen wie du scheinen es echt schwer zu haben, wenn ihre Meinungen nicht unwidersprochen bleiben.
    Die Schriftleitung

  • 47 Klartext // Jul 30, 2009 at 17:55

    Noe, Typen wie ich haben einfach Probleme mit “komplizierten” Sätzen., die ich nicht verstehe. Doppelte Verneinungen sind da schon die äußerste Grenze. Außerdem wurde ja nicht widersprochen, sondern halt nur gesprochen.

  • 48 Völkischer Beobachter // Jul 30, 2009 at 18:26

    @ Deutschtümelchen (# 44/45):

    Dazu hat Germar Rudolf in seinen VffG 1/1997 einen Artikel geschrieben:

    Zur Legalität von Geiselerschießungen im Kriege
    Von Dipl.-Chem. Germar Rudolf

    Die Aufregung um den Priebke-Prozeß in Italien ist verflossen. Kaum noch jemand denkt an den greisen ehemaligen SS-Hauptsturmführer Erich Priebke. Er hatte mit einigen Kameraden auf Befehl seines Vorgesetzten SS-Obersturmbannführer Herbert Kappler als Antwort auf einen Sprengstoffanschlag italienischer Partisanen in der Via Rasella (Rom), bei dem 42 deutsche Polizisten und 8 italienische Zivilisten umkamen und viele weiteren verletzt und verstümmelt wurden, 335 italienische Zivilisten in den Ardeatinischen Höhlen erschossen. Kappler war dafür bereits nach dem Kriege zu lebenslanger Haft verurteilt worden, seine Untergebenen jedoch wurden freigesprochen. Den im Jahr 1996 aus Argentinien nach Italien ausgelieferten Priebke jedoch wollten einige linke Lobbyisten und die Staatsanwaltschaft ebenfalls lebenslänglich einsperren. Das italienische Militärgericht jedoch sprach ihn frei. Daraufhin versammelte sich vor dem Gericht ein aufgebrachter Lynchmob. Die Richter ließen daraufhin Priebke wieder festnehmen und entschieden Anfang Februar 1997, daß Priebke erneut vor ein Militärgericht gestellt werden müsse. Nun hat also auch Italien seine “Orletisierung” der Justiz erfahren.
    Über den Fall Priebke erschienen in Italien zwei Monographien, die sich ausführlich mit dem Fall befassen. [1] In Deutschland publizierte zuerst der Deutsche Rechtsschutzkreis eine knappe und lesenswerte Zusammenfassung des Falles, [2] gefolgt von einer etwas ausführlicheren Monographie der Verlagsgesellschaft Berg. [3]
    In Diskussionen des Falles Priebke ging es weniger um die Details des Falles selbst, sondern vor allem um die Frage der Rechtmäßigkeit von Geiselerschießungen oder Repressalien an Zivilisten durch eine militärische Besatzungsmacht. Der bekannte Rechtsanwalt Rudolf Aschenauer hat sich hierüber in einem Buch über den Fall Kappler, in dem er sich vor allem auf das sehr ausführliche und hervorragend fundierte Rechtsgutachten von Prof. Dr. jur. Karl Siegert [4] stützt, wie folgt geäußert: [5]

    »Im Völkerrecht wird zwischen Repressalie, Geisel und Kollektivstrafe (Art. 50 Haager Landkriegskonvention) unterschieden. Bei letzterer wird eine Gesamtheit von Personen zur Sühne einer Straftat, bei der sie nicht beteiligt, für die sie jedoch mitverantwortlich zu machen ist, herangezogen. Eine Einschränkung erfuhr die Kollektivstrafe erst durch die Genfer Konvention von 1949.
    Von einer Repressalie im militärischen Sinne wird gesprochen, wenn ein Kriegführender mit unrechtmäßigen Mitteln Vergeltung übt, um den Gegner zu zwingen, rechtswidrige Kriegshandlungen aufzugeben und in Zukunft die Grundsätze rechtmäßiger Kriegführung einzuhalten (Oppenheim/ Lauterpacht, H.: International Law, Band II, 6. Auflage, London 1944, § 247)
    Das britische Manual of Military Law in seiner Auflage von 1929 besagt in §§ 386 und 458:
    “Wenn entgegen der Pflicht der Bewohner, friedlich zu bleiben, von einzelnen Bewohnern feindselige Handlungen begangen werden, so ist ein Kriegführender gerechtfertigt, wenn er die Hilfe der Bevölkerung anfordert, um die Wiederkehr solcher Handlungen zu verhüten, und in ernsten und dringenden Fällen, wenn er zu Repressalien greift.”
    “Wenn auch eine Kollektivbestrafung der Bevölkerung für die Handlungen von Einzelpersonen, für die sich nicht als gesamtverantwortlich angesehen werden kann, verboten ist, so können Repressalien gegen eine Ortschaft oder Gemeinschaft für eine Handlung ihrer Einwohner oder Mitglieder, die man nicht namhaft machen kann, notwendig sein.”
    § 454 des genannten Militärhandbuches bemerkt hinsichtlich des vorliegenden Problems:
    “Repressalien sind eine äußerste Maßnahme, weil sie in den meisten Fällen unschuldigen Personen Leiden auferlegen. Darin indessen besteht ihre zwingende Kraft, und sie sind als letzte Mittel unentbehrlich.”
    Die amerikanischen “Rules of Land Warfare” stellen in § 358 c fest:
    “Ungesetzliche Kriegführung, die Vergeltungsmaßnahmen rechtfertigen, kann begangen werden: von einer Regierung, von ihren militärischen Befehlshabern oder von einer Gemeinde oder von Einzelpersonen, die zu ihr gehören und die nicht ergriffen, abgeurteilt und bestraft werden könne.”
    Nach § 358 d können die dem Gesetz zuwiderhandelnden Streitkräfte und Bevölkerungsteile angemessenen Vergeltungsmaßnahmen unterworfen werden.
    Die italienische “Legga di Guerra” sagt in Artikel 8 Absatz 2:
    “Zweck der Repressalie ist es, den Kriegführenden Gegner zur Beachtung der Pflichten zu bringen, die durch das internationale Recht auferlegt sind. Sie kann sich äußern in Akten, die denen des Gegners entsprechen, oder in solchen, die davon verschieden sind.”
    Hervorzuheben ist, daß erst mit dem Zeitpunkt der Genfer Konvention über den Schutz von Zivilisten in Kriegszeiten vom 12.8.1949 durch die Artikel 33 und 34 ein allgemeines Verbot von Repressalien und der Geiselnahme besteht.
    Im Süd-Ost-Prozeß (Fall VII) des amerikanischen Militärgerichts in Nürnberg und im Verfahren gegen Generaloberst von Falkenhausen wurde die Anordnung von Repressalien gegen die Zivilbevölkerung als nicht völkerrechtswidrig anerkannt.
    Im letztgenannten Verfahren hebt das belgische Militärgericht in Brüssel hervor: “In Anbetracht der Tatsache, daß … das Bestehen dieser Handhabung durch den Wortlaut der Regelung, die nicht nur in den deutschen Heeren des 2. Weltkrieges in Kraft waren, sondern noch heute in den Heeren anderer Großmächte bestehen, hinreichend erwiesen ist…, müssen die angeordneten Repressalhinrichtungen als gerechtfertigt angesehen werden.”
    Dieselbe Feststellung traf das italienische Tribunale Supremo Militare vom 13.3.1950 gegen General Wagner.
    Die anglo-amerikanische wie auch die deutsche, französische und italienische Kriegsgeschichte geben Beispiele, aus denen hervorgeht, daß Repressalmaßnahmen und Geiselerschießungen als rechtens angesehen wurden.
    Im italienischen Bereich verweisen Historiker dabei auf den libyschen Feldzug 1911/12 und auf den äthiopischen Krieg im Jahre 1936. Bekannt sind weiter Berichte über Repressalerschießungen der seinerzeitigen Besatzungsmacht in Griechenland.
    Kein Geringerer als Winston Churchill behandelt in seiner Arbeit “Die Weltkrise” in The Aftermath, Seite 278ff., das Thema Repressalien in den irischen Freiheitskriegen.
    Die deutsche Armee führte während des Krieges 1870/71 wie auch 1914/18 Repressalerschießungen durch.
    Daß Repressalien durchaus der harten anglo-amerikanischen Kriegführung entsprachen, zeigen die kritischen Worte, die der amerikanische General Sheridan über die deutsche Kriegführung 1870/71 gegenüber Bismarck äußerte: Die richtige Strategie sei, den Bewohnern so viele Leiden zuzufügen, daß sie sich nach dem Frieden sehnten. Es dürfte den Leuten nichts bleiben als die Augen, um den Krieg zu beweinen (Bismarck: Die gesammelten Werke).
    Bekannt ist der Satz des britischen Ersten Seelords Admiral John Fisher in seinem Brief an Lord Esher: “Es ist Dummheit, den Krieg für die gesamte feindliche Zivilbevölkerung nicht so abscheulich wie möglich zu machen.” (F.J.P. Veale “Der Barbarei entgegen”)
    Aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges dürfen einige Beispiele mit den angedrohten Verhältniszahlen angegeben werden:

    1. Befehl General Leclerques vom 25.11.1944:

    “Für jeden französischen in der Stadt Straßburg erschossenen Soldaten werden 5 Geiseln erschossen.”

    2. Befehl General Lattre de Tassignys in Stuttgart:

    “Repressalquote 1 : 25.”

    * Androhung in Leutkrich:

    “Wenn ein Deutscher auf einen Franzosen schießt oder sonst das geringste passiert, werden 5 Häuser angezündet und 200 Deutsche erschossen.”
    * Bekanntmachung des Kommandanten der Besatzungsmacht in Saulgau vom 27.4.1945:

    “Falls ein französischer Soldat oder Zivilist getötet oder auch nur verwundet wird, werden 200 Personen erschossen. Im Wiederholungsfall wird außerdem ein Viertel der Stadt, in der die Tat erfolgte, niedergebrannt.”

    * In einem Aufruf der französischen Militärverwaltung vom 11.7.1945 in Deutschland wird die Erschießungsquote 1 : 10 festgelegt.

    * Auf die Quoten im Südharz 1 : 200 und in Berlin 1 : 50 darf verwiesen werden.

    * Abschließend ist festzustellen, daß die Anwendung von Repressalien sowohl von der sachlichen als auch juristischen Seite her als äußerst problematisch anzusehen ist. Repressalexekutionen entsprechen nicht der Gedankenwelt des westlichen Kulturkreises. Es ist aber bezeichnend, daß sowohl die Haager Abkommen von 1899 und 1907 als auch die Genfer Konvention des Jahres 1929 zu dem Repressalienproblem keine Stellung nahmen.

    Die Entstehungsgeschichte der Haager Landkriegsordnung, insbesondere die Verhandlungen der Mächte auf der Vorläufer-Konferenz in Brüssel im Jahre 1874, weisen eindeutig darauf hin, daß man dieses “Problem” bewußt ausgeklammert und die Entwicklung dem Gewohnheitsrecht überlassen hat.«

    Einige Beispiele von tatsächlich erfolgten Repressalmaßnahmen der Alliierten führt Heinrich Wendig an: [6]

    »Der Deutschen Wehrmacht wird vorgeworfen, daß sie in ihrem Kampf gegen die gnadenlosen Morde der völkerrechtswidrig vorgehenden Partisanen als Abschreckungsmaßnahme Erschießungsquoten von 1 zu 10 (selten mehr) angewendet habe. Alliierte haben jedoch mit viel höheren Quoten vergolten, auch in offensichtlich unbegründeten Fällen.

    Ein Beispiel ereignete sich im März 1945 beim Schloß Hamborn nahe Paderborn in Westfalen. Dort war der US-amerikanische General Maurice Rose von einem regulären deutschen Soldaten erschossen worden. Der feindliche Rundfunk schob die Tat jedoch gar nicht existierenden “Werwolf-Partisanen” zu, die den General “hinterrücks ermordet” hätten.
    Zur Vergeltung liquidierten die Amerikaner 110 gar nicht an dem Tod des Generals beteiligte gefangene Deutsche. Die “Paderborner Zeitung” (4.4.1992) schrieb darüber nach Jahrzehnten zum Hergang der Tat: “Der deutsche Panzerkommandant steckte seinen Kopf aus der Turmluke, winkte mit der Maschinenpistole und forderte die Amerikaner auf, ihre Waffen niederzulegen. Die Begleiter folgten. Rose trug als General seine Pistole in einer Tasche, die er aufknöpfen wollte. In diesem Augenblick knatterte die Maschinenpistole des Panzerkommandanten. Der Deutsche hatte die Bewegung des US-Generals offenbar mißverstanden. Maurice Rose stürzte auf die Straße, er war sofort tot. Seinen Begleitern gelang die Flucht”.

    Und zu den Vergeltungsmaßnahmen gibt die genannte Zeitung an: “In blinder Wut erschossen die Amerikaner insgesamt 110 unbeteiligte gefangene deutsche Soldaten. Hitlerjungen waren darunter und ältere Männer des Volkssturms. Hinter dem Friedhof in Etteln kamen 27 um. Durch Genickschuß, berichten Augenzeugen. 18 weitere Leichen wurden in Dörenhagen hinter einer Hecke gefunden, erschlagen! Man ließ die Leichen der Deutschen tagelang liegen. Die Amerikaner gestatteten deutschen Zivilisten nicht, die Toten zu begraben.”

    Im Patton-Museum im Fort Knox (USA) ist der Vorgang um den Tod Roses zwar korrekt wiedergegeben, die als Folge davon von den amerikanischen Truppen verübte Vergeltungsaktion wird jedoch nicht erwähnt. Dieses offensichtliche Kriegsverbrechen der Amerikaner ist ebensowenig gesühnt oder in der Weltpresse kritisiert oder gar angeprangert worden wie andere.« [7]

    Manfred Rode stellte allerdings klar, daß nach heutigem Kriegsrecht Geiselerschießungen und Repressalien in jeder Hinsicht strafbar sind: [8]

    »[...] Die Repressalie der Geiselnahme ist seit 1949 nicht mehr nach dem Kriegsvölkerrecht – weder im Verhältnis zehn zu eins noch in irgendeinem anderen Verhältnis – zulässig, sondern unter allen Umständen verboten. Dies wird heute allerdings oft dahingehend verstanden – leider auch von solchen, die es besser wissen müßten -, als habe die erst 1949 geschaffene Rechtslage schon während des Zweiten Weltkrieges gegolten. Leider war das aber nicht der Fall, so daß es auf allen Seiten zur Anwendung dieser unmenschlichen Repressalie kommen konnte, ohne daß es sich im völkerrechtlichen Sinne um ein Verbrechen handelte.

    Dies haben nach dem Kriege auch alliierte Militärgerichte so gesehen: 1947 hat der Deputy Judge Advocate General of the Britisch Army in Venedig beim Verfahren gegen Feldmarschall Kesselring (bei dem es unter anderem auch schon um die Hinrichtungen in den Ardeatinischen Höhlen ging) festgestellt:
    “However, I have come to the conclusion that there is nothing which makes it absolutely clear, that in no circumstances – and especially in the circumstances which I think are agreed in this case – that an innocent person properly taken for the purpose of a reprisal cannot be executed.” […]« (Schließlich bin ich zu dem Schluß gelangt, daß es insbesondere unter den Umständen, die – so denke ich – in diesem Fall anerkannt sind, nichts gibt, was es absolut klar erscheinen läßt, daß eine unschuldige Person, die zum Zwecke einer Repressalie gefangen genommen wurde, unter keinen Umständen hingerichtet werde darf.)

    Angesichts dieser Tatsachen mag man zwar die Repressalien und Geiselerschießungen deutscher Truppen in Gebieten des Partisanenkrieges für taktisch unklug und moralisch verwerflich halten, streng betrachtet jedoch war es damals nicht rechtswidrig. Dies sollte immer auch bedacht werden, wenn es um die Reaktionen deutscher Truppen in Rußland und in Serbien geht, wo etwa 500.000 deutsche Soldaten durch Partisanen ihr Leben verloren. Nach Auffassung der Alliierten wären die Deutschen demnach “berechtigt” gewesen, zwischen 2,5 Millionen (Verhältnis 1:5) und 100 Millionen Russen (Verhältnis 1:200) als Repressalie zu erschießen, eine geradezu absurde Vorstellung. Man geht heute in der Literatur allgemein davon aus, daß bis zu 2 bis 3 Millionen Partisanen und Zivilisten von den Deutschen im russischen Hinterland erschossen wurden. Es soll hier nicht diskutiert werden, ob diese allgemein behauptete Zahl stimmt. [9]

    Anmerkungen

    Dank gebührt R. Kosiek und G. Stübiger für ihre freundliche Unterstützung.
    [1] Pierangelo Maurizio, Via Rasella, cinquant’ anni di menzogne (Via Rosella, fünfzig Lügenjahre), Maurizio Editione, Roma 1996; Mario Spataro, Repressaglia (Repressalie), edizione Settimo Sigillo, Roma 1996)
    [2] Günther Stübiger, Der Priebke-Prozeß in Italien, Schriftenreihe zur Geschichte und Entwicklung des Rechts im politischen Bereich, Heft 5, Deutscher Rechtsschutzkreis, Postfach 40 02 15, D-44736 Bochum 1996, DM 5,-.
    [3] G. Gyseke, Der Fall Priebke, Verlagsgesellschaft Berg, Berg am Starnberger See, 1997.
    [4] Prof. Dr. jur. Karl Siegert, Repressalie, Requisition und höherer Befehl, Göttingen 1953, 52 S. Kopien dieses Gutachtens können bei VHO gegen Einsendung von DM 10,- bezogen werden.
    [5] Rudolf Aschenauer, Der Fall Kappler, Damm-Verlag, München 1968, S. 6-8; Aschenauer stützt sich dabei vor allem auf das sehr ausführliche und hervorragend fundierte Rechtsgutachten von Prof. K. Siegert, aaO. (Anm. 4). Die Franzosen drohten eine Erschießung von 1:25 sogar schon an, wenn nur auf ihre Soldaten geschossen würde, egal mit welchem Ergebnis: hoh, »Die Franzosenzeit hat begonnen«, Stuttgarter Zeitung, 25.4.1995.
    [6] Heinrich Wendig, Richtigstellungen zur Zeitgeschichte, Heft 8, Grabert, Tübingen 1995, S. 46.
    [7] Fußnote 1 verweist auf die Hefte 2 (1991, S. 47ff.) und 3 (1992, S. 39ff.) der gleichen Reihe (Anm. 6); vgl. auch Heft 10 (1997), S. 44f.
    [8] Manfred Rode, »Geiseln im Krieg – bis 1949 und danach«, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.8.1996.
    [9] Über die Tätigkeit der Einsatzgruppen als Partisanenbekämpfungstruppe bzw. Judenmordkommando – je nach Sichtweise – hat Udo Walendy drei kritische Abhandlungen geschrieben: Historische Tatsache Nr. 16 & 17, »Einsatzgruppen im Verband des Heeres«, Teil 1 & 2; Historische Tatsache Nr. 51, »Babi Jar – die Schlucht mit 33.771 ermordeten Juden?«; Verlag für Volkstum und Zeitgeschichtsforschung, Vlotho 1983, 1983 und 1992, beziehbar über VHO.

    http://www.vho.org/VffG/1997/1/RudGei1.html

  • 49 Stahlhelm65 // Jul 30, 2009 at 21:59

    Heil Dir Kamerad Priebke,
    der nationale Sozialismus lebt und wächst
    unaufhörlich!
    Und dies zum trotze aller Deutschtümelchenrockiebengts und wie sie alle
    heißen mögen!
    Wir sind die zukunft unseres Landes und wer
    sie uns nehmen will,wird mit entsprechender
    Härte bekämpft!
    SH Stahlhelm65

  • 50 Fenris (vm. "mors principium est!") // Jul 31, 2009 at 12:25

    @ Deutschtümelchen (44 + 45):
    “Wer durfte wohl im Krieg wie über die Zustände in den Lagern berichten?”

    Das Rote Kreuz?

    Sie machen den Fehler, Repressalerschießungen mit der Moralkeule des Jahres 2009 zu betrachten.

    Es mag in Ihnen Übelkeit hervorrufen, ändern werden Sie es nicht. Es ist bereits passiert und alle haben es damals so gemacht, weil alle es für richtig hielten. Ihre deutschen Vorfahren haben sich dabei noch am meisten zurückgehalten. Es gäbe eigentlich für uns Deutsche keinen Grund darüber überhaupt ein Wort zu verlieren, wenn nicht bis zum heutigen Tage ausgerechnet unsere ritterlich gekämpft habenden Großväter dafür verfolgt würden. Als einzige übrigens.

    Ihre Verweichlichung ist eine Spätfolge der reeducation. Befreien Sie Ihren Geist.

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