Die UNO am Scheidepunkt: Völkergemeinschaft freier Völker oder Gemeinschaft der Völker zur Wahrung US-amerikanischer Interessen?
Amis raus aus dem Irak – Amis raus aus Deutschland!
Berlin. Der Überfall auf den Irak begann mit einem Bruch des Völkerrechtes. Aufgabe der Vereinten Nationen ist es nun, das Recht wiederherzustellen oder sich aufzulösen. Daher unterstützen wir Nationaldemokraten die Forderung der Arabischen Liga auf eine Sondersitzung des Weltsicherheitsrates. Dort sollte festgestellt werden, daß die USA und Großbritannien gegen den Willen der Völkergemeinschaft handeln und diese unter einer knappen Fristsetzung unverzüglich zum Rückzug aus dem Irak aufgefordert werden. Anderweitig verhängen die Vereinten Nationen Boykottmaßnahmen gegen die anglo-amerikanischen Aggressoren. Als letzte Maßnahme sollten die Vereinten Nationen auch davor nicht zurückschrecken, die freien Völker der Welt aufzufordern, den bedrängten Irakern dann militärischen Beistand zu leisten.
Die UNO diente in den letzten Jahrzehnten überwiegend der Durchsetzung US-amerikanischer Macht- und Wirtschaftsinteressen in der Welt. Die jüngste Entwicklung zeigt aber, daß die überwiegende Mehrheit der Mitglieder nicht mehr bereit sind, sich dafür mißbrauchen zu lassen. Die Völker werden frei und müssen nun auch bereit sein, sich dieses Attribut zu erkämpfen. Der Bruch des Völkerrechtes durch die USA ist eine einmalige Chance für die Vereinten Nationen sich davon zu befreien, deren Büttel zu sein. Der Überfall auf den Irak ist nun für alle sichtbar zu einem Kampf gegen das Selbstbestimmungsrecht der Völker geworden. Die anglo-amerikanischen Aggressoren wollen aus dem Irak eine neue Kolonie machen und noch nicht einmal die Schiiten bejubeln sie sondern leisten erbitterten Widerstand. Mit Bomben und Raketen soll wieder einmal einem Volk eine Staats- und Werteordnung aufgezwungen werden, die es nicht will. Mit Millionen Toten, unsäglichen Leid und zerbombten Städten haben die USA bislang verstanden, auf der Welt unter einem verbogenen Begriff von „Demokratie“ ihre eigenen Wirtschaftsinteressen eiskalt durch-zusetzen. Die Menschen im Irak erteilen dem amerikanischen Wirtschafts- Werte- und Militärimperialismus eine deutliche Abfuhr. Sie wollen nicht durch die One-World-Phantasien beglückt werden, sondern ihren eigenen Weg gehen. An den Völkern der Welt liegt es nun, diesen Freiheitskampf zu unterstützen oder die amerikanische Hegemonialmacht auf Dauer zu akzeptieren.
Wir Nationaldemokraten haben bereits gehandelt, nehmen in diesen Tagen zu Tausenden an den überall stattfindenden Friedensdemonstrationen teil, organisieren eigene Aktionen und boykottieren Waren aus den USA und Großbritannien, schließt Euch uns an!
Berlin, den 25. März 2003
Quelle: www.npd.de



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