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Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)


Ermittlungsverfahren wegen Schändung von Schlageter-Ehrenmal in Landsberg (23.11.06)

November 23rd, 2006 · Post your comment (10 Comments)

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München / Bayern: Wie die JUNGE WELT meldete, hat die Münchener Staatsanwaltschaft gegen den sogenannten „Aktionskünstler“ Wolfram Kastner ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, weil dieser und einige andere Linksextremisten im vergangenen Monat in Landsberg bei München einen 600 Kilogramm schweren Gedenkstein des 1923 von den französischen Ruhrgebietsbesatzern erschossenen Freikorpskämpfer Albert Leo Schlageter umgestürzt hatten. Zuvor hatte man den Oberbürgermeister und den Ältestenrat der Stadt aufgefordert gehabt, den Stein schräg zu stellen.

In der JUNGEN WELT heißt es dazu weiter:
„…Neben dem vom Sockel gekippten Stein hatte Kastner eine Tafel mit der Inschrift angebracht: »Albert Leo Schlageter wegen rechtsextremer Terroranschläge 1923 hingerichtet. Von den Nazis zum Mythos ihrer Gewalt-Ideologie verklärt. Dieser Stein wurde mehrfach gestürzt und wieder aufgerichtet, 2006 symbolisch aus dem Fundament gekippt – als Denkanstoß. Denn den Totschlagworten folgte millionenfacher Mord.«
Der Naziaktivist Albert Leo Schlageter war während der Ruhrgebietsbesetzung an Sabotageakten gegen die französischen Besatzungstruppen beteiligt und wurde deswegen im Mai 1923 hingerichtet. Die NSDAP ehrte ihn fortan als Märtyrer der Nazibewegung.“

Verfasser des vor Haß und geschichtlicher Unkenntnis nur so triefenden Pamphlets ist der bekannte Antifaschist Nick Brauns, gegen den in der Vergangenheit selbst wegen gewalttätiger Umtriebigkeit im Umgang mit politischen Gegnern ermittelt wurde.

Wolfram Kastner

Auch Wolfram Kastner ist kein Unbekannter, so machte dieser schon vor zwei Jahren von sich reden, als er in Salzburg bei Kränzen, die dort an einem Denkmal für deutsche Soldaten niedergelegt wurden, Banderolen abtrennte, die ihm nicht als politisch korrekt erschienen, sozusagen ein Gewohnheitsgrabschänder. Abgesehen davon gab es von seiner Seite auch Aktionen gegen Judensäue, allerdings nur gegen solche, die sich als steinerne Monumente aus dem Mittelalter an diversen Kirchen befinden. So tourte Kastner eine Zeitlang durch die Lande, um vor solchen Gotteshäusern in Großbuchstaben „Judensau“ aufs Pflaster zu schmieren. Vandalismen dieser Art bezeichnet man heutzutage als „Aktionskunst“.

Grabschänder aus Gewohnheit: Brecht-Tochter Hanne Hiob und Wolfram Kastner auf dem Salzburger Kommunalfriedhof bei der Beschädigung von Kranzgebinden am 05.11.05

Braun unterschlägt man in seiner Suada, daß 1923 das Ruhrgebiet von den Franzosen in völkerrechtswidriger Weise besetzt worden war und daß sich sämtliche politische Parteien Deutschlands – einschließlich der Kommunisten – dagegen zur Wehr setzten. Schlageter gehörte zu den wenigen Zeitgenossen, die es dabei allerdings nicht nur mit Worten und passivem Widerstand belassen wollten. So organisierte er Sabotageakte gegen die französischen Besatzer und führte sie durch. Dabei achtete er darauf, daß Menschen nicht zu schaden kamen, so daß er in seinem Abschiedsbrief vom 10. Mai 1923 ruhigen Gewissens an seine Eltern schreiben konnte:

Albert Leo Schlageter

„…Seit 1914 bis heute habe ich aus Liebe und reiner Treue meine ganze Kraft und Arbeit meiner deutschen Heimat geopfert. Wo sie in Not war, zog es mich hin, um zu helfen. Das letzte Mal hat mir gestern mein Todesurteil gebracht. Das letzte Mal hat mir gestern mein Todesurteil gebracht. Mit Ruhe habe ich es vernommen, ruhig wird mich die Kugel treffen. Hab’ ich doch alles, was ich tat, nur in bester Absicht ausgeführt. Kein wildes Abenteurerleben war mein Verlangen, nicht Bandenführer war ich, sondern in stiller Arbeit suchte ich meinem Vaterlande zu helfen. Ein gemeines Verbrechen oder gar einen Mord habe ich nicht begangen.”

Der Staatsanwalt des französischen Kriegsgerichtes, das Schlageter verurteilte, Oberleutnant Dumoulin, erklärte nach der Hinrichtung gegenüber Schlageters Verteidiger Sengstock: „Es ist unmöglich, daß ein Mann so tapfer und heldenhaft stirbt, wie dieser deutsche Offizier, wenn nicht sein Handeln, das ihn zum Tode geführt hat, von edelster, reinster uneigennützigster Vaterlandsliebe geleitet war.“

Am Leichenbegängnis Schlageters nahmen Tausende Deutsche teil, auf Bahnhöfen und entlang der Bahnstrecken bildeten viele förmlich Spalier, als man den Sarg mit den sterblichen Überresten in seinen Heimatort Schönau im Schwarzwald überführte.
Selbst Kommunisten versagten diesem Manne nicht den letzten Respekt. So schrieben wir bereits vor einigen Jahren über deren Reaktionen:
„…Der jüdische Kommunist Karl Radek (Sobelsohn), der es immerhin bis zum ZK der KpdSU – und später bis in den GULAG schafft – sagte kurze Zeit nach dem Tode Schlageters, in seiner Rede vor dem erweiterten Exekutivkomitee der KOMINTERN in Moskau am 20. Juni 1923: „Schlageter, der mutige Soldat der Konterrevolution, verdient es, von uns Soldaten der Revolution männlich-ehrlich gewürdigt zu werden.“ „Wir werden alles tun, daß Männer wie Schlageter, die bereit waren, für eine allgemeine Sache in den Tod zu gehen, nicht Wanderer ins Nichts, sondern Wanderer in eine bessere Zukunft der gesamten Menschheit werden, daß sie ihr heißes Blut nicht verspritzen um die Profite der Kohlen- und Eisenbarone, sondern um die Sache des großen arbeitenden deutschen Volkes, das ein Glied ist in der Familie der um ihre Befreiung kämpfenden Völker“.

Bei den deutschen Kommunisten stießen derartige Offenbarungen jedoch auf zwiespältige Aufnahme. Besonders aggressive Kreise der KPD um die Jüdin Ruth Fischer zerstörten daraufhin im März 1929 die Gedenkstätte für Schlageter an seinem Sterbeort in der Golzheimer Heide bei Düsseldorf. Ein später dort errichtetes Denkmal wurde dann, wie so viele andere Denkmäler an deutsche Patrioten, nach dem Krieg auf Befehl der Besatzungsmächte zerstört. Schlageters Grab in Schönau (Schwarzwald) aber wurde noch 1985 von Linksextremisten geschändet.“

Doch fehlt es in diesem Zusammenhang auch nicht an einer Posse. So glaubten thüringische Kommunisten in Nordhausen nach Ende des 2. Weltkriegs einen der ihren, einen gewissen Albert Kunz (1896-1945) ausgerechnet damit ehren zu müssen, indem sie einen Schlageter-Gedenkstein kurzerhand umwidmeten. Im Jahre 2003 wurde dann allerdings nach Renovierungsarbeiten bekannt, um was für einen Gedenkstein es sich bei diesem angeblichen Gedenkstein für ein Opfer des Naziregimes wirklich handelte. Um zu verhindern, daß nationale Kreise den Gedenkstein seiner ursprünglichen Bestimmung zurückführten, ließ die Stadt Nordhausen ihn entfernen.

Die klarsten Worte auf die in linken Kreisen schon damals aufkeimende Hetze gegen Schlageter fand wohl der damalige Oberbürgermeister von Duisburg, Dr. Karl Jarres (Deutsche Volkspartei –DVP), der 1925 als Präsidentschaftskandidat gegen Hindenburg antrat, indem er auf ein linkes Hetzpamphlet gegen Schlageter folgendermaßen reagierte:
„Das Pamphlet ist das Niederträchtigste, was jemals eine Schmierhand hingesudelt hat. Als am 26. Mai 1923 Albert Leo Schlageter unter den Kugeln der Franzosen in der Golzheimer geendet hatte, trat der französische Offizier, der das Exekutionskommando befehligte, and ie Leiche heran und senkte tief ergriffen den Degen vor der sterblichen Hülle des Mannes, der hunderte Male sein Leben in die Schanze geschlagen hatte und als ein Held für das deutsche Volk gestorben war. So ehrte ritterlich der Feind den Feind. Wenn der feige Geselle, der ohne Veranlassung und ohne Namen zu nennen, heute das Andenken Schlageters beschmutzen versucht, ein Deutscher ist – ich kann es nicht glauben -, so hätte er verdient, daß ihm die Knochen im Leib zerschlagen werden!“

Das sagte damals der Nationalliberale Karl Jarres. Heute sind die Namen solcher Schänder freilich bekannt und nur unser bekannter Hang zu wahrhaft christlicher Nächstenliebe und gelebter Gewaltlosigkeit hindert uns daran, dazu aufzuforden, den Rat dieses guten Mannes zu beherzigen und in die Tat umzusetzen. Freilich können wir in diesem Zusammenhang nur für uns, nicht aber für andere sprechen.

Auf der linken Internetseite Indynews ließ man am 18. November jedenfalls schon mal vorsorglich wissen: „Es wird wohl nicht das letzte Mal sein, dass AntifaschistInnen gegen solche Denkmale vorgehen, anonym oder unter Verwendung ihrer Namen in Öffentlichkeit. So lange gut 60 Jahre nach dem Ende der NS-Herrschaft unverholen an NS-Verbrecher gedacht wird und Antifaschismus seitens offizieller Stellen stets nur ein Lippenbekenntnis bleibt, werden derartige Aktionen offenbar als nötig empfunden.“ – Kommentar überflüssig. Es sei denn man ist Skatspieler, in diesem Fall kann es wohl nicht anders heißen, als Kontra, Re und Bock und zwar so lange bis man pädagogisch so lange auf solche Zeitgenossen eingewirkt hat, daß sie von selber Abstand zu solchen Aktionen nehmen. Was ein Glück für solche Zeitgenossen, daß wir Gegner jedweden Glücksspiels sind.

Siehe auch
Junge Welt 21.11.06

Indynews 18.11.06 20:09

Indynews 20.10.06 16:56

Leo Schlageter (Wikipedia)

Leo Schlageter

Altermedia 29.01.03

Schlageter-Denkmal Landsberg aus linker Sicht

Wolfram Mallebrein “Albert Leo Schlageter – Ein deutscher Freiheitskämpfer”
Verlag K. W. Schütz Preußisch Oldendorf 1990 (ISBN3-87725-125/0)

Zu Wolfram Kastners weiteren Taten siehe auch
Altermedia / Störtebeker-Netz Archiv

Quelle: Störtebeker-Netz 23.11.06



Tags: Allgemeines

10 responses so far ↓

  • 1 Rudolf // Nov 23, 2006 at 14:46

    Wie Wolfi Kastner es wohl fände, wenn er selbst einmal Gegenstand einer Kunstaktion – und unter Kunst fällt ja heutzutage so gut wie alles – würde?

  • 2 Peter // Nov 23, 2006 at 15:03

    Er leidet bestimmt sehr unter dem Namen Brauns.

  • 3 Teufel // Nov 23, 2006 at 15:46

    Musiktipp: Kahlkopf – Schlageter

    Liedtext:

    Ein Leben für den deutschen Freiheitskampf.

    Du kämpftest nicht um Lohn und äußre Ehre – im Dunkeln dientest Du dem Vaterland. Du standest immer nahe dem Gewehre – ein Krieger, der vor jeder Tat bestand.

    Albert Leo Schlageter!

    Sie lohnten bitter Dir Dein Treuesein, verrieten Dich dem Feinde und dem Tod. Aus Deinem Tode aber, hell und rein, glomm leuchtend hoch das neue Morgenrot.

    Albert Leo Schlageter!

    So ehren wir Dich heute, Kamerad. Verratener Kämpfer für das Deutsche Reich. Die Jugend weiht ihr Leben Deiner Tat und schwört: Ihr Herzblut sei dem Deinen gleich.

    Albert Leo Schlageter!

  • 4 bildad // Nov 23, 2006 at 18:34

    ” Besonders aggressive Kreise der KPD um die Jüdin Ruth Fischer zerstörten daraufhin im März 1929 die Gedenkstätte für Schlageter an seinem Sterbeort in der Golzheimer Heide bei Düsseldorf.” *

    Kann aber nicht stimmen, 1929 gab es keine KPD-Kreise um Ruth Fischer mehr, Fischer und deren Anhänger wurden schon 1925 bzw. 1926 ausgeschlossen.

    ” Die neue, „ultralinke“ Parteiführung unter Werner Scholem, Ruth Fischer, Arkadi Maslow und Arthur Rosenberg, wurde im Februar 1925 abgesetzt und wenig später ausgeschlossen und durch Ernst Thälmann ersetzt, der bis 1933 amtierte.” (wikipedia)

    *Siehe Mallebrein “Albert Leo Schlageter”, S. 169.

    Schriftleitung Altermedia

  • 5 Völkischer Beobachter // Nov 23, 2006 at 20:38

    „…Neben dem vom Sockel gekippten Stein hatte Kastner eine Tafel mit der Inschrift angebracht: »Albert Leo Schlageter wegen rechtsextremer Terroranschläge 1923 hingerichtet. Von den Nazis zum Mythos ihrer Gewalt-Ideologie verklärt. Dieser Stein wurde mehrfach gestürzt und wieder aufgerichtet, 2006 symbolisch aus dem Fundament gekippt – als Denkanstoß

    Weshalb fällt mir hier nur der Text eines alten Liedes ein (Melodie: “Brüder, zur Sonne, zur Freiheit”)?

    Einst kommt der Tag der Rache,
    Einmal, da werden wir frei,
    Schaffendes Deutschland, erwache,
    Brich Deine Ketten entzwei!

    Zur Lektüre empfohlen:

    http://dikigoros.150m.com/schlageter.htm

    http://ingeb.org/Lieder/beidumpf.html

  • 6 NPD KV UNNA/HAMM // Nov 23, 2006 at 23:43

    Wir werden auch diese Künstler, die sich an toten Helden austobten nicht vergessen.

  • 7 wartender Krieger // Nov 24, 2006 at 16:29

    Ob Freiheitsheld Schlageter angesichts solch erbärmlicher Gestalten und ihrer ehrlosen wie niederträchtigen Taten wohl immernoch von der Anwendung tödlicher Gewalt absehen würde, täte er heutzutage noch leben und dies alles miterleben müssen?

    Manche Kreaturen existieren halt auf einem dermaßen niedrigen Niveau, daß ein Gewaltsamer Tod nur ein höchst anständiger Akt von Menschlichkeit und Erbarmen sein kann!

    Wenn es gewissen Antifavandalen doch so viel Freude macht, die Gräber von Helden des Deutschen Volkes mit farbigen Flüssigkeiten zu beschmieren, wird es langsam höchste Zeit, daß sie es mal mit ihrem eigenen Blut versuchen!

  • 8 Schlageter Verehrer // Dec 3, 2006 at 1:25

    @ wartender Krieger
    Du schreibst was von “farbigen Flüssigkeiten”, ich nehme an da ist irgendwo was geschehen, denn in dem Artikel ist von Beschmutzungen keine Rede, was ist denn da wo passiert. Können wir Kontakt aufnehmen? Will mich nicht aufdrängen, aber ich dokumentiere gerade Dinge, die mit der Verunglipfung Nationaler Symbolik zu tun haben. Grüße aus Blender

  • 9 Markus // Jan 22, 2008 at 3:35

    Ihr seit doch so kaputt… Wollt ihr ein viertes reich? Leben voller krieg und armut? Neue kz`s? Möge gott euch gnädig sein und über euer falschdenken hinwegsehen.
    Scheinbar seit ihr leider geistig stark eingeschränkt, aussenseiter, nur stark im rudel, so wies die nazis gepredigt haben.
    Wegen euch geht die welt zugrunde…

  • 10 Leni // Mar 15, 2009 at 14:19

    „Sei was du willst!
    Aber was du bist,
    habe den Mut ganz zu sein!“

    Albert Leo Schlageter

    http://de.metapedia.org/wiki/Albert_Leo_Schlageter

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