Zweiter Weltkrieg. Ein paar Burschen, Mitglieder der Hitlerjugend, sind irgendwo in Polen und verprügeln den jungen Karol Wojtyla auf der Straße. Ein Mann geht vorbei und ruft: “Lasst ihn doch in Ruhe, stellt euch mal vor, daß der einmal Papst wird”. Daraufhin meint einer der Hitlerjungen: “Pah, wenn der Papst wird, dann werde ich sein Nachfolger”.
| Papst-Kotau in Auschwitz. – Wann erfolgt ein solcher für die Opfer von Ketzer- und Hexenverfolgung? |
Auschwitz / Oberschlesien: Während seines Polenbesuches weilte Papst Benedikt XVI. Ratzinger bekanntlich u. a. auch in Auschwitz. Dieses suchte der Stellvertreter des lieben Gottes am 28. Mai auf, um dort publikumswirksam und in offenkundiger Unkenntnis der eigenen Kirchengeschichte von einer Anhäufung von Verbrechen gegen Gott (welchen eigentlich) und den Menschen zu sprechen, der nach seiner Sicht und der des bundesdeutschen Strafrechts ohne Parallele in der Geschichte sei und daß dies für ihn als Christen und „Papst der aus Deutschland kommt“ besonders bedrückend sei. Seine Heiligkeit ließ es sich daher nicht nehmen, höchst eigenhändig eine Kerze zum Gedächtnis der Opfer zu entzünden. Salbungsvoll ließ der Stellvertreter Gottes dann urbi et orbi wissen, daß er nach Auschwitz hätte kommen müssen und: „Es war und es ist eine Pflicht der Wahrheit, dem Recht derer gegenüber, die gelitten haben, eine Pflicht vor Gott, als Nachfolger von Johannes Paul II. und als Kind des deutschen Volkes hier zu stehen.“ Gleichzeitig bat er um die „Gnade der Versöhnung“
Was für eine Geste frommen Entzückens. Mal ehrlich, fast wäre sogar wir so weit gewesen, daß Tempotaschentuch zu zücken, um uns verstohlen eine Träne aus dem Augenwinkel zu wischen, wäre uns in diesem Moment nicht gerade eingefallen, daß seine Heiligkeit zu Beginn seines Polenbesuches bezüglich seiner deutschen Herkunft vernehmen ließ, daß er ja in erster Linie erst einmal Katholik sei. Aus diesem Grunde gehen wir wohl nicht fehl, wenn wir das rührende Gerede vom „Kind des deutschen Volkes“ als das sehen, was es wirklich ist, nämlich reine Propaganda und Ausdruck der typisch bundesdeutschen Schuldneurose, die nunmehr offenbar auch im Vatikan Einzug gehalten hat. Nicht minder possierlich ist der Sermon über die Pflicht der Wahrheit gegenüber dem Recht derer die gelitten haben. Nähme man solcherlei Behauptungen auch nur ansatzweise ernst, müßte der Papst eigentlich nur noch unterwegs sein, gibt es doch kaum einen Ort in Europa, in dem es kein Verbrechen gegeben hat, daß nicht im Namen der, ihrer Meinung nach, alleinseligmachenden Kirche gegeben hat und von denen durchaus anzunehmen ist, daß ihre Zahlen noch weit einzigartiger sind, als die strafrechtlich geschützten „Opfer“-Zahlen von Auschwitz, an die zu zweifeln uns natürlich keineswegs einfällt, und artverwandter Geschichtskonstruktionen.
Mit dem Besuch in Auschwitz setzt Benedikt XVI. Ratzinger die Politik seiner Kirche fort, von ihren eigenen Untaten in der Geschichte abzulenken, indem sie sich am offiziellen Opfermythos um St. Holockauscht beteiligt. – Aber Undank ist bekanntlich der Welt Lohn und so sieht sich der Papst inzwischen keineswegs nur wohlwollenden Reaktionen auf seinem Canossa-Trip nach Auschwitz gegenüber. So mault man in der französischen Presse, daß der Papst in seiner Auschwitz-Rede angeblich den Eindruck erweckt habe, er wolle seine Landsleute von jeder Verantwortung freisprechen, weil er darin gesagt hätte, die Deutschen wären seinerzeit einer „Schar von Verbrechern“ ausgeliefert gewesen und von ihnen „mißbraucht“ worden.
Tatsächlich? In Wirklichkeit gab es in Deutschland Zeit seines Bestehens nicht eine einzige „Schar von Verbrechern“, die so vom deutschen Volke legitimiert war, wie eben diese „Schar von Verbrechern“. Angesichts so hoher moralischer Ansprüche sollte man sich vielleicht einmal mit den Ehrenmännern befassen, die seit Petrus Zeiten den päpstlichen Thron geziert haben. Blickt man diese Liste durch, so hat man nicht selten den Eindruck, man läse in einem Verbrecheralbum. So gibt es wohl nicht einen Krieg, nicht ein Verbrechen und nicht eine Schamlosigkeit, die im Verlaufe seiner Geschichte nicht in irgendeiner Weise von den Päpsten legitimiert oder begünstigt worden wäre. Jetzt aber mit dem Finger auf andere zu zeigen und diese posthum als „Verbrecher“ zu beschimpfen, obwohl es ein eigener Amtsvorgänger war, der diese seinerzeit als Erster international anerkannte, indem er mit ihnen ein Konkordat abschloß, ist geradezu ein Witz und darüber hinaus eher politischer Opportunismus, denn wirkliche Überzeugung.
Doch gibt es nichs Schlechtes aus dem sich auch noch etwas Gutes ergäbe und sei es auch noch so wenig, so machte eine Bemerkung des Papstes in seiner Auschwitz-Rede in mehr oder minder linken Gazetten besonders böses Blut, sagte er doch auch, daß die Sowjets „während sie die Völker von der einen Diktatur befreiten“, sie „dieselben Völker einer neuen Diktatur“ unterworfen hätten. Obwohl der Papst damit ausnahmsweise mal richtig liegt und daß Ende dieser Diktaturen jedermann der unter ihnen gelebt hat noch sehr frisch im Gedächtnis ist, versteigt man sich auf der linken Nachrichtenseite german-foreign-policy,com zu der Behauptung, daß diese Redepassage als weitgehende Gleichsetzung zwischen Nationalsozialismus und Kommunismus verstanden werden kann und in die „ideologischen Konstrukte deutscher Revisionisten“ passen würde.
Tatsächlich dürften sich wohl auch echte Nationalsozialisten gegen eine solche Gleichsetzung wehren, forderte der Kommunismus doch schon allein bis zum Machtantritt der Nationalsozialisten mehr Opfer, als je in deutschen Konzentrationslagern gesessen haben, von der Zeit nach 1945 mal ganz zu schweigen. Abgesehen davon war die Totalitarität des Nationalsozialismus im Vergleich zu dem was man unter dem Kommunismus als „Freiheit“ verstand in der Tat geradezu paradiesisch. Man sollte in diesem Zusammenhang nicht vergessen, daß ein Großteil dessen was man ihm heute an Verbrechen vorwirft, nicht zuletzt der Kriegslage geschuldet war, in der bekanntlich auch solche Regime, die ansonsten von sich meinen, sie hätten Freiheit und Demokratie erfunden, nicht gerade zimperlich mit ihren Gegnern umgehen. Na und was von einer Geschichtsschreibung zu halten ist, deren einzige Legitimität darin besteht, daß jeder, der ihr widerspricht, mit strafrechtlicher Verfolgung zu rechnen hat, so ist es wohl müßig, darüber ernsthaft diskutieren zu wollen, hat eine solche sich doch bereits nicht nur selber ,sondern auch den Gegenstand ihrer Beschreibung gerichtet und zwar nicht zu seinen Gunsten.
Und gegen eine solche Wahrheit hilft noch nicht einmal beten, selbst wenn es der Papst tut und noch nicht einmal in Auschwitz, für dessen Charakteraufklärung ein willkürlich in die Mitte des Wortes gesetzter Gedankenstrich weitaus förderlicher ist, als sämtliche revisionistische Schriften.
Siehe auch
German-foreign-policy.com 30.05.06
Papstrede vom 28. Mai in Auschwitz
Quelle: Störtebeker-Netz 30.05.06


35 responses so far ↓
1 griesgram // May 30, 2006 at 20:54
Hat er endlich begriffen, wo er -und sein ganzer Troß von Kuttengeiern- wirklich hingehört?
2 Bergfeuer // May 30, 2006 at 21:15
der begreift gar nichts mehr
3 GB/BHE // May 30, 2006 at 22:21
Da ärgern sich welche das der Papst die Deutschen nicht kollektiv verurteilte ? Das spricht immerhin für die katholische Kirche, das deren Oberhaupt die Zahl deutscher Täter begrenzt.
Tatsächlich ist mir kein katholisches Gegenstück der verbrecherischen “Ostdenkschrift” bekannt das der evangelische EKD 1965 verfasste.
Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland ließ 1965 eine Denkschrift ausarbeiten, die den Titel trug: “Die Lage der Vertriebenen und das Verhältnis des deutschen Volkes zu seinen Nachbarn.”
Darin werden die Christenmenschen u. a. belehrt, “das deutsche Volk” habe “schwere politische und moralische Schuld gegenüber seinen Nachbarn auf sich geladen” (Seite 6, ähnlich S.17, 20, 40); die Vertreibung sei ein “Gericht Gottes”
(S.15, 17) und “Wiedergutmachung für begangenes Unrecht” (S.40).
Bis hierher reine Kollektivschuldtheorie. Aber es geht noch weiter. Man spricht von der Verpflichtung der Deutschen, dem polnischen Volk “den Raum zu lassen, dessen es zu seiner Entfaltung bedarf” (S.29), und zitiert kommentarlos den polnischen Erzbischof von Breslau, Komenek, der schlicht “Lebensraum” für Millionen polnischer Menschen reklamiert (S.20). In diesem Zusammenhang verweist die Schrift auf die polnischen Gebietsverluste im Osten, die flächenmäßig größer seien als die “wiedergewonnenen Länder” im Westen (S.21, 29). Außerdem bringt das Papier ein paar unrichtige Zahlen zu den beiderseitigen Bevölkerungsverlusten und die Feststellung, die Deutschen hätten die Polen ausrotten wollen (S.20)
Diese Schandschrift wird von diesen entarteten Arsch++chern noch heute als bespielhaft für die “deutsch-polnische Versöhnung” gefeiert…
zurück zum Papstbesuch: Es ist auffallend das der nur Kongresspolen und Galizien besucht hat, nicht aber die Hälfte Polens, die auf deutschen Boden liegt. Das hat er sich offenbar erspart um nur ja nicht mit der Vertreibungs-Thematik in Berührung zu kommen.
Sein Vorgänger hat bei seiner Predigten in Danzig die deutsche Geschichte totgeschwiegen und auch sonst nichts dazu beigetragen das die Polen mal ihre Täterrolle aufarbeiten.
4 Kristallnacht // May 30, 2006 at 23:10
„Es war und es ist eine Pflicht der Wahrheit …”
Ja, Wahrheit macht frei, aber nicht die der katholischen Kirche oder eine bestimmte andere Ersatzreligion, die möglicherweise einen Hexenprozess der Neuzeit mit sich führen könnte. Ich finde es ja auch merkwürdig, daß in Berlin ein kostspieliges Holocaust Denkmal gebaut wurde, welcher bezogen auf die Größenordnung für mindestens zwei richtige Holocäuste ausreicht, aber kein bescheidenes Denkmal für die zur Zeit der Inquisition durch die katholische Kirche millionen ermordeten Menschen. Das Christentum ist nichts anderes als ein Plott sowie eine Abspaltung des Judentums, um heidnische Menschen durch den Glauben an einen im Stall geborenen und gekreuzigten jüdischen Hurensohn (INRI = Iesus Nazarenus Rex Iudaeorum) geistig zu verblenden und zu versklaven. Der Papst ist ja ein vortrefflicher Diener des Judentums, was sein demütiger Besuch in Auschwitz und auch in Synagogen beweist.
Vielleicht hat der Papst einfach nur ein schlechtes Gewissen:
Zweiter Weltkrieg. Ein paar Burschen, Mitglieder der Hitlerjugend, sind in Polen und verprügeln den jungen Karol Wojtyla auf der Straße. Ein Mann geht vorbei und ruft: “Lasst ihn doch in Ruhe, stellt euch mal vor, daß der einmal Papst wird”. Daraufhin meint einer der Hitlerjungen: “Pah, wenn der Papst wird, dann werde ich sein Nachfolger”.
5 Peter W // May 30, 2006 at 23:44
„Es war und es ist eine Pflicht der Wahrheit, dem Recht derer gegenüber, die gelitten haben, eine Pflicht vor Gott, als Nachfolger von Johannes Paul II. und als Kind des deutschen Volkes hier zu stehen.“ Gleichzeitig bat er um die „Gnade der Versöhnung“
Daran tut er recht. Nur leider an der falschen Stelle. Ich möchte daran erinnern,
welche abscheulichen Mordtaten seine katholischen Genossen im Jahre 1939 begangen haben:
Herbert Schlicht, 31 Jahre alt, wohnhaft in Bromberg, Berliner Str. 197
“…Ich bin dann mit dem Spaten nach meinem Vater suchen gegangen. Auf dem Petersonschen Felde spürte ich dann bald eine weiche Stelle im Boden, die wie Gummi federte. Schon nach ein Paar Stichen fand ich die Leiche meines Vaters. Mit dem Bajonett war das rechte Auge herausgeholt worden und die rechte Seite des Gesichtes aufgerissen. Sonst wies der Körper lauter grüne und blaue Stellen auf. Mein Vater war 58 Jahre alt… Unter meinem Vater lagen noch sechs Mann verscharrt. Drei von diesen habe ich noch ausgegraben.
Bei einem fehlte die ganze Schädeldecke und das Gehirn.
Ein anderer hatte einen Bajonettstich im Unterleib, daß die Gedärme heraushingen. Der dritte hatte ein eingeschlagenes Gesicht, er hatte keine Nase mehr…”
Ja, das waren noch schöne Zeiten für die Katholiken.
6 Olsen // May 30, 2006 at 23:51
Einerseits faselt Ratzinger etwas von einen Stern der Versöhnung, der bereits aufgegangen ist und dann bittet er um die Gnade der Versöhnung. Was denn nun?
Er fragt, wo “Gott” gewesen ist? Wer kann das schon beantworten, wenn nicht sein Stellvertreter höchstpersönlich?
Wieso kündigt die Kirche nicht ihr Konkordat, dass sie 1933 mit einer “Schar von Verbrechern” aushandelte?* Weshalb gab “Gott” seiner einzig wahren Kirche keine Vorwarnung, einer “Schar von Verbrechern” den Hof zu machen? Wo waren die Visionen? Weshalb konnte Papst Pius XII. und alle deutschen Bischhöfe und Kardinäle sich so täuschen, ist doch sogar der Erstgenannte unfehlbar in seinen Entscheidungen?
*Im Zeitalter der Moderne behaupten böse Zungen, werden sogar Ehrenbürger aus diversen Städtebüchern entfernt, weil sie keine Ehrenbürger waren. Im Dritten Reich war alles und jedes ein Verbrechen. Das zumindest wird behauptet. Nun denn, daß Konkordat von 1933 war wirklich ein Verbrechen, knebelt es das deutsche Volk, unabhängig der Konfession seiner Angehörigen, an die Machtzentrale in Rom, diesem dienstältesten Verbrechersyndikat.
@griesgram
Ohne den Savannenpolizisten beleidigen zu wollen, aber der Ausdruck Kuttengeier ist passend. Allerdings hätte ich andere Orte als Ausschwitz für diese Blödenfänger und Parasiten parat.
7 Dike // May 31, 2006 at 1:40
Die in Demut - zum Frohlocken der Zios - gebückte Haltung Papst Benedikts, der sich selbst “Sohn Deutschlands” nennt, spricht doch alles aus:: TOTALE Unterwürfigkeit gegenüber den/seinen Herren.
Papst Benedikt sei dennoch gedankt. Hat er doch seinen Dienst für die Zio-Sache und gegen unser Volk, aller Welt oiffenbart. Tausend und mehr Worte, könnten nicht kraftvoller aussagen, was sein Bückling in “weißer Weste” der Welt aussagen.
Nun hatte ich - wie sicherlich Millionen weltweit - damals das Vergnügen”, seine Eminenz und Heiligkeit des polnischen Vorgängers auf Bild zu sehen, bzw. wie dieser seinen alterschschwachen Schädel gegen die Klagemauer schlug. Da ist der jetzige, weiß gekleidete, demütig verharrende, sich bückende “Sohn Deutschlands” lediglich Fortsetzung antideutscher Propaganda.
8 Peter // May 31, 2006 at 8:52
Alter Mann in Frauenkleidern geht einsam durch ein Tor,über dem steht “Arbeit macht frei”.
Selten so geschmunzelt.Eigentlich hätte das Tor hinter ihm geschlossen werden müssen.
Wenn Hitler der Teufel persönlich gewesen sein soll,wie konnte dann ein Hitlerjunge Papst werden.
Schwer zu sagen, vielleicht als Teil eines wahrhaft höllischen und diabolischen Plans, den der Zentralrat der Juden noch erst aufklären und dann enthüllen muß, falls B. XVI.Ratzinger mal nicht so will wie er es will.
Schriftleitung Altermedia
9 PA // May 31, 2006 at 10:40
Wörtliches Zitat aus einem katholischen Pfarrbrief:
“Tag des Judentums - 17.1.2006 … Dieser Tag soll uns ChristInnen erinnern, dass die Wurzeln des Christentums im Judentum liegen und uns helfen, den spirituellen und theologischen Reichtum Israels als Fundament unseres eigenen Glaubens neu zu entdecken”. Zitat Ende.
Das sagt eigentlich alles aus. Man beachte die politisch korrekte Geschlechtsbezeichnung “ChristInnen”. Und zum “Vorbild Israel”: Ich sehe schon die katholischen Pfaffen mit israelischen Maschinengewehren, wie sie steinewerfende Kinder massakrieren, so wie es die jüdischen Terroristen in Palästina vormachen … Soviel zum “christlichen Vorbild Israel” …
10 Alexander // May 31, 2006 at 14:19
@ GB/BHE:
Hinsichtlich Deiner Bemerkung, der Papst hätte auf seinem Besuch nur Kongreßpolen und Galizien, demnach deutschen Boden in Polen nicht besucht, könnte man trefflich streiten. Soweit ich mich entsinne, liegt doch Auschwitz in Ost-Oberschlesien und war mindestens Mitte 1939 bis Anfang 1945 Teil des Deutschen Reiches. Es gibt ja da auch die berühmte Aussage von, war es Eichmann?, im Zusammenhang mit den Vergasungen in Konzentrationslagern, daß solche in Lagern im Deutschen Reich nicht stattgefunden hätten. Was soll man da nun sagen?
Gruß
AvL
11 Völkischer Beobachter // May 31, 2006 at 16:53
Aus der Tatsache, daß der Papst keine auf dem Gebiet der ehemaligen deutschen Ostgebiete liegenden Städte besucht hat, würde ich nun wirklich keine voreiligen Schlüsse ziehen. Dies ist mit Sicherheit schlicht und einfach nur Zufall gewesen.
Von deutschen Vertretern des Klerus sind nun ganz gewiß keine nationalen Demonstrationen zu erwarten. Warum sollte da der Papst auch päpstlicher sein als die bundesdeutschen Vertriebenenverbände und tonangebenden Parteien, die jegliche Gebietsansprüche doch auch schon längst aufgegeben haben und nur noch auf “gutnachbarschaftliche Beziehungen” setzen.
Übrigens wäre es mal interessant, die im Zuge der “Entspannungspoliitik” bis zum heutigen Tage der VR Polen und ihrem postkommunistischen Rechtsnachfolger immer wieder gewährten deutschen “Kredite”, deren Rückzahlung dann mit schöner Regelmäßigkeit erlassen wurde, aufzusummieren. Das wäre etwa so, als würde der Dieb Ihres Mercedes Ihnen anschließend aus Polen in regelmäßigen Abständen Rechnungen für neue Reifen und Felgen, Ölwechsel und sonstige Wartungs- und Reparaturarbeiten übersenden und Sie würden diese jedesmal brav bezahlen - überall eine absurde Vorstellung, nur natürlich in der Bananenrepublik Deutschland nicht.
12 Watzmann // May 31, 2006 at 17:04
@Alexander
Ob Eichmann so etwas gesagt hat, weiß ich nicht, es gibt aber die 1960 schriftlich in der Wochenzeitung “Die Zeit” in Form eines Leserbriefes mitgeteilte Behauptung Martin Broszats, er hatte 1958 die angeblichen “Erinnerungen” von Rudolf Höß veröffentlicht und wurde später Direktor des “Instituts für Zeitgeschichte”, es hätten “Vergasungen” stattgefunden “…vor allem im besetzten polnischen Gebiet (aber nirgends im Altreich)…”
“Altreich” meint aber Deutschland in den Grenzen von 1937, also ist Ost-Oberschlesien dabei nicht enthalten. Broszat arbeitete hierbei der von dem jüdischen Oberstaatsanwalt Fritz Bauer in Frankfurt betriebenen Vorbereitung des “Auschwitz -Prozesses” zu und wollte schon im Vorfeld Einwänden begegnen, es seien z.B. auch für Dachau “Massenvergasungen” behauptet worden, die sich dann als Lügen herausgestellt hätten.
M. Broszat in “Die Zeit”, Nr. 34 vom 19.08.1960, Seite 16.*
Ist als Argument vor Gericht sinnlos. Wird als Argument ignoriert, weil es angeblich keine Äußerung im wissenschaftlichen Sinne sei.
Schriftleitung Altermedia
13 Toni // May 31, 2006 at 17:48
Wer Papst sagt, darf Sedisvakanz nicht verschweigen!
http://www.svenler.com/Svenler/blog/?p=505
2 Responses to “Papst Ratzinger besucht Polen”
1. Pater Rolf Hermann Lingen Says:
Mai 28th, 2006 at 23:34
Der Titel “Papst” für den Antichristen Ratzinger ist durchaus unangebracht. Zwar titulieren ihn praktisch alle Medien so, aber selbst wenn praktisch alle Medien etwas behaupten, muss es nicht zwangsläufig auch wahr sein.
Seit dem Tod von Papst Pius XII. besteht Sedisvakanz, weswegen Katholiken öfters als “Sedisvakantisten” diffamiert werden, so als ob sie eine Sedisvakanz gutheißen würden.
Mit dem ersten Pseudo-Papst des 20. Jh., Angelo Roncalli (Pseudonym: “Johannes XXII.”), begann auch eine “Neubewertung” des Judentums. Das Dogma von der Heilsnotwendigkeit der Kirche wurde zwar flächendeckend geleugnet, aber insbesondere hinsichtlich der Juden wurde plötzlich behauptet, dass der Alte Bund gar nicht beendet sei und dass man Juden gar nicht bekehren dürfe.
Rattzi sprach gar von “konvergierenden Linien” bei “Christen” und Juden. In der Tat: Rattzi-”Christen” wandern in dieselbe Richtung wie die Juden.
2. Toni Says:
Mai 29th, 2006 at 17:50
Was Pater Lingen hier sagt, gehört jedenfalls in die Kategorie der Dinge, die das Medien Kartell um jeden Preis in die Schweigespirale versenken, oder entstellen muss. Die Veröffentlichung kirchenrechtlicher Untersuchungen über die derzeitige Sedisvakanz würde das antichristliche, judäo- amerikanische Globalsystem auf ähnliche Weise in seinen Grundfesten erschüttern, wie die Veröffentlichung wissenschaftlicher Analysen über den Holocaust. Das sind Grundpfeiler der Umerziehung.
Dazu beispielsweise:
Bischof Mark A. Pivarunas
(gehalten im Sommer 2002 in Mexiko auf einer Priesterkonferenz, hier auszugsweise wiedergegeben)
Unsere Konferenz über die Vakanz des Apostolischen Stuhles, die sedisvakantistische Position, ist äußerst wichtig; denn sie ist eine theologische Position, die sehr missverstanden und oft falsch dargestellt wird und emotional schwierig ist für viele Gruppen. Aber bevor wir mit diesem Thema fortfahren, ist es wichtig zu betonen, dass es gerade unser Glaube an das Papstum und die päpstliche Unfehlbarkeit ist, die es notwendig machen, dass wir Paul VI. und Johannes Paul II. als legitime Päpste zurückweisen. Viele beschuldigen uns, wir würden das Papstum leugnen. Das ist meilenweit von der Wahrheit entfernt.
In unserer früheren Konferenz haben wir Bezug genommen auf die Hauptirrtümer des religiösen Indifferentismus, falschen Ökumenismus und der Religionsfreiheit, die die Konzilskirche des 2. Vatikanischen Konzils angesteckt haben. Es ist an uns zu zeigen, dass die wahre katholische Kirche - der Papst und die Bischöfe, die in Union mit ihm stehen - keine solche Irrtümer für die universelle Kirche verkünden, und dass kein wahrer Papst eine mangelhafte Liturgie (den Novus Ordo Missae) und ein sakrilegisches Recht (vgl. den Kodex des Kanonischen Rechts von 1983, can. 844, 3+4 - Kommunionempfang für Nichtkatholiken) promulgieren kann. Es ist an uns zu zeigen, dass Menschen, die eine Häresie verbreiten, Häretiker sind und als solche Autorität in der Kirche verlieren.
Obwohl wir viele verschiedene Aspekte unserer Position bezüglich des Papsttums beleuchten können, wird es für uns heute doch genügen, unsere Untersuchungen auf einige wenige Voraussetzungen zu beschränken, auf welchen unsere Schlussfolgerung (die Sedisvakanz nämlich) beruht.
Die erste Voraussetzung, die zu bedenken ist, ist die Unfehlbarkeit der katholischen Kirche. Was bedeutet diese Eigenschaft der Kirche? Wie gibt sie uns einen klaren und überzeugenden Beweis gegen Johannes Paul II. und die Konzilskirche?
Das Attribut der Unfehlbarkeit bedeutet die Unfähigkeit und Unmöglichkeit des Lehramtes zu irren, wenn es eine Lehre in Dingen des Glaubens und der Moral für die Gesamtkirche verkündet. Wie das Erste Vatikanische Konzil lehrte: „Darüber hinaus muss mit göttlichem und katholischem Glauben alles geglaubt werden, was im geschriebenen Wort Gottes oder in der Tradition enthalten ist, und was von der Kirche entweder in einem feierlichen Dekret oder durch ihr ordentliches, allgemeines Lehramt als göttlich offenbartes Glaubensgut verkündet wird“.
Unfehlbarkeit besitzen: a) der Papst (er ist unfehlbar, wenn er ex cathedra spricht); der gesamte Episkopat (die Gesamtheit der Bischöfe in Union mit dem Papst ist unfehlbar, wenn sie eine Lehre des Glaubens oder der Moral - entweder auf einem Allgemeinen Konzil oder zerstreut über den ganzen Erdkreis - als von allen Gläubigen festzuhaltende vorstellen.
Viele sind vertraut mit dem Konzept der Unfehlbarkeit bezüglich der Verkündigungen des Papstes „ex cathedra“ und ebenso bezüglich der Ökumenischen Konzilien; aber nicht mit der Unfehlbarkeit des „ordentlichen, allgemeinen Lehramtes der Kirche“.
Was ist dieses ordentliche, allgemeine Lehramt? Eine klare und präzise Antwort darauf lesen wir in „The Fundamentals of Catholic Dogma“ von Dr. Ludwig Ott: „Die Bischöfe üben ihre unfehlbare Lehrgewalt in ordentlicher Weise aus, wenn sie in ihren Diözesen, in moralischer Union mit dem Papst, einstimmig dieselben Lehren bezüglich des Glaubens und der Moral verkünden. Das (1.) Vatikanische Konzil erklärte ausdrücklich, dass auch die
Offenbarungswahrheiten, die als solche vom ordentlichen und allgemeinen Lehramt der Kirche vorgelegt wurden, mit einem ´göttlichen und katholischen Glauben´ fest angenommen werden müssen (Denzinger 1792). Aber die Inhaber des ordentlichen, allgemeinen Lehramtes der Kirche sind die Glieder des gesamten Episkopates, der über den ganzen Erdkreis verteilt ist. Die Übereinstimmung der Bischöfe in der Lehre kann festgestellt werden an den von ihnen veröffentlichten Katechismen, an ihren Hirtenbriefen, an approbierten Gebetsbüchern und an den Beschlüssen einzelner Synoden. Es genügt dabei eine moralisch-allgemeine Übereinstimmung, in diesem Fall ist es aber wesentlich, dass der Papst als das Oberhaupt des Episkopates dem ausdrücklich oder stillschweigend zustimmt.“
Die Kirche des Vatikanums II., Johannes Paul II. (mit seinen Vorgängern Johannes XIII., Paul VI. und Johannes Paul I.) und die Bischöfe des Vatikanums II., haben durch ihr „ordentliches, allgemeines Lehramt“ ganz klar die Irrtümer der Religionsfreiheit, des falschen Ökumenismus und religiösen Indifferentismus verbreitet. Dies waren in den letzten 40 Jahren ununterbrochen die Themen der Konzilskirche!
[…] Wie könnte die katholische Kirche in der hl. Messe ohne Unterbrechung das unblutige Opfer von Kalvaria erneuern und es dann plötzlich durch ein Lutherisches „Andenken an das letzte Abendmahl“ ersetzen? Wie könnte die katholische Kirche in ihrer Gesetzgebung so streng gegen die Glaubensvermischung und den gegenseitigen Kommunionempfang (mit den Protestanten - Anm.), und damit gegen die Förderung des religiösen Indifferentismus vorgehen und dann plötzlich diese Gesetze abschaffen und die entsprechenden Handlungen erlauben?
Sollen wir annehmen, dass der Heilige Geist, der Geist der Wahrheit, plötzlich seine Meinung geändert und Widersprüche im Glauben, in der Messe und den allgemeinen Gesetzen der Kirche erlaubt hat? Sollen wir annehmen, dass Christus plötzlich Seine Kirche im Stich gelassen und sie in Irrtum und Häresie hat fallen lassen?
Wie dem auch sei, es ist doch hauptsächlich diese Frage der Unfehlbarkeit, die diejenigen spaltet, die sich selbst traditionalistische Katholiken nennen. Manche derjenigen verwerfen den Irrtum des falschen Ökumenismus und der Religionsfreiheit des 2. Vatikanischen Konzils, das neue protestantische Gedächtnismahl - den Novus Ordo Missae - und die Häresien des neuen Kodex des Kanonischen Rechts (1983) und bestehen dennoch darauf, dass die Autoren eben derselben Irrtümer noch immer Christi Stellvertreter hier auf Erden seien. In Wirklichkeit sagen sie also, das lebendige Lehramt der Kirche habe geirrt und die Mehrzahl der Katholiken in den Irrtum geführt, und dass es fortfährt zu irren. Eine solche Schlussfolgerung ist nichts anderes als die Unfehlbarkeit der Kirche zu leugnen.
Es kann kein Zweifel bestehen, dass die Konzilskirche geirrt hat. Nicht nur im Jahre 1965, als das Vatikanum II. geschlossen wurde, sondern auch während der vergangenen 30 Jahre in ihrem ordentlichen, allgemeinen Lehramt. Wie kann es noch klarer sein - diese Konzilskirche ist nicht die katholische Kirche!
Wie Papst Leo XIII. in „Satis cognitum“ lehrte: „Wenn das lebendige Lehramt irgendwie falsch sein könnte - es würde ein offensichtlicher Widerspruch folgen, denn dann wäre Gott der Urheber des Irrtums.“ Ebenso lehrte das 1. Vatikanische Konzil (1870) in der dogmatischen Konstitution „Pastor Aeternus“ § 213: „Denn die Väter des vierten Konzils von Konstantinopel folgten ihren Vorgängern genau in den Fußspuren und gaben folgende feierliche Erklärung ab: ´Die erste Bedingung für das Heil ist, die Norm des wahren Glaubens zu halten. Denn es ist unmöglich, dass die Worte unseres Herrn Jesus Christus, der sagte: ´Du bist Petrus, und auf diesem Felsen will ich Meine Kirche bauen´ (Mt 16,18), sich nicht als wahr erweisen sollten. Und ihre Wahrhaftigkeit ist durch den Lauf der Geschichte erwiesen worden, denn vom Apostolischen Stuhl ist die katholische Religion immer rein, und ihre Lehre heilig bewahrt worden…´“
§ 216: „…Denn es war ihnen voll bewusst, dass dieser Sitz des hl. Petrus immer von jeglichem Irrtum unbeschmutzt bleibt, entsprechend dem göttlichen Versprechen, welches unser Herr und Heiland dem Obersten Seiner Jünger gegeben hat: ´Ich habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht schwinde; und du, wenn du dereinst wieder umgekehrt bist, stärke deine Brüder´“ (Lk 22,32).
„Dieses Charisma der Wahrheit und des nie schwindenden Glaubens wurde dem hl. Petrus und seinen Nachfolgern auf diesem Stuhl gegeben, damit sie ihr höchstes Amt zur Rettung aller ausüben könnten; damit durch sie die gesamte Herde Christi vom Gift des Irrtums ferngehalten und mit der Speise der himmlischen Lehre genährt werde; damit die Möglichkeit für ein Schisma gebannt sei, die ganze Kirche als eine bewahrt werde und, gesichert auf ihrem Fundament, fest gegen die Tore der Hölle stehe.“
[…] Die zweite Prämisse, die angewandt werden kann, um die Vakanz des Apostolischen Stuhles zu beweisen, ist, dass Häretiker, die keine Mitglieder der Kirche sein können, gleichfalls keine Autoritätsposition in der Kirche innehaben können. Johannes Pauls II. wiederholte Praktiken des falschen Ökumenismus mit den falschen Religionen der Welt sind, um mit den Worten des Papstes Pius XI. zu sprechen, „gleichzusetzen mit einem Abfall von der von Gott offenbarten Religion“ - sie sind, mit anderen Worten, Apostasie!
Dieser spezielle Punkt des Verlustes des Papstamtes durch Häresie wird von vielen Kanonisten und Theologen unterstützt:
Der hl. Franz von Sales (1567-1622), Bischof und Kirchenlehrer, sagte: „Wenn der Papst explizit Häretiker ist, verliert er ipso facto seine Würde und die Mitgliedschaft in der Kirche…“.
Der hl. Robert Bellarmin sagte: „Ein Papst, der offensichtlich Häretiker ist, hört automatisch auf, Papst und Haupt zu sein, wie er automatisch aufhört, Christ und Glied der Kirche zu sein. Deshalb kann er von der Kirche gerichtet und bestraft werden. Das ist die Lehre aller alten Väter, die lehren, dass offenkundige Häretiker unverzüglich alle Jurisdiktion verlieren.“
Der hl. Alfons, Bischof und Kirchenlehrer, sagte: „Wenn je ein Papst als eine Privatperson in Häresie fallen sollte, sollte er sofort das Pontifikat verlieren. Sollte Gott aber zulassen, dass ein Papst ein offenkundiger und unbelehrbarer Häretiker wird, so würde er dadurch aufhören, Papst zu sein, und der Apostolische Stuhl wäre vakant.“
Der hl. Antonius sagte: „Im Falle, ein Papst würde Häretiker, so würde er durch diese Tatsache und ohne jeglichen anderen Richterspruch von der Kirche getrennt sein. Ein Haupt, das vom Körper getrennt ist, kann, solange es getrennt ist, nicht Haupt desselben Körpers sein, von welchem es abgeschlagen wurde.“
Auf dem 1. Vatikanischen Konzil wurde ebenfalls von einem Kardinal die Frage aufgeworfen: „Was ist zu tun, wenn der Papst Häretiker wird?“ Die Antwort war: „… das Konzil der Bischöfe könnte ihn wegen Häresie absetzen, denn vom Augenblick, da er Häretiker wird, ist er nicht das Haupt, nicht einmal ein Glied der Kirche. Die Kirche wäre nicht für einen Moment verpflichtet, auf ihn zu hören, wenn er anfängt, etwas zu lehren, wovon die Kirche weiß, dass es falsch ist, und er würde aufhören, Papst zu sein, da er von Gott selber abgesetzt ist. Wenn der Papst beispielsweise sagen sollte, der Glaube an Gott sei falsch, wäre man nicht verpflichtet, ihm zu glauben, ebenso wenn er den Rest des Glaubensbekenntnisses leugnen würde: ´Ich glaube an Jesus Christus usw.´ Diese Annahme ist der Idee an sich nach von Nachteil für den Heiligen Vater, zeigt aber, dass dieser Punkt voll überlegt und jede Möglichkeit bedacht wurde. Wenn er irgendein Dogma der Kirche leugnet, welches von jedem wahren Gläubigen angenommen wird, dann ist er nicht mehr Papst als Sie und ich.“ (aus: The Life and Work of Pope Leo XIII von Dr. theol. James J. McGovern, S. 241.)
Kanon 188.4 des Kirchenrechts über den stillschweigenden Amtsverlust: „Es gibt bestimmte Ursachen, die den stillschweigenden Amtsverlust bewirken, welcher Verlust im voraus durch Wirkung des Gesetzes angenommen wird und dadurch ohne irgendeine Erklärung wirksam ist. Diese Ursachen sind folgende: … (4) wenn er öffentlich vom Glauben abgefallen ist.“
[…] Ein Einwand, der gegen unsere Position, der Apostolische Stuhl ist vakant, erhoben wird, ist, dass die Häresie hauptsächlich ein Vergehen („delictum“) gegen das kanonische Recht sei - und ein Papst selbst sei als der höchste Gesetzgeber des Kirchenrechts nicht dadurch gebunden.
Der Fall eines häretischen Papstes fällt aber unter die Sünde gegen das göttliche Recht - denn die Kanonisten sagen eindeutig, dass es göttliches Recht ist, welches einen Häretiker davon ausschließt, päpstliche Autorität zu erlangen oder zu behalten.
[…] Gesetzt den Fall, ein Papst wird häretisch, sagt Kardinal Billot, so würde ein solcher Papst automatisch seine Gewalt verlieren, weil er „aufgrund seines eigenen Willens“ aus dem Körper der Kirche ausgeschieden werden würde (De Ecclesia Christi, 5. Ausgabe, [1927] 1:632).
Es ist nicht ein Verstoß gegen das kanonische Recht, welcher einen häretischen Papst absetzt, sondern seine öffentliche Sünde gegen das göttliche Recht.
Übersetzt von Johannes Heyne
14 GB/BHE // May 31, 2006 at 21:15
@Alexander
Der Kreiss Pless liegt am östlichsten in Schlesien, Auschwitz liegt in Galizien.
http://oberschlesiende.h619444.serverkompetenz.net/oberschlesien/Abstimmung/pless.jpg
Es wurden allerdings in jenen 4 oder 6 Jahren galizische Kreise (die kaum deutsche Bevölkerung hatten) an Schlesien angeschlossen.
@Völkischer Beobachter
Ich denke schon das er diese Gebiete absichtlich gemieden hat. Es gibt da eine ältere Ausage von ihm die als Unterstützung für Vertriebenenbelange betrachtet werden kann, ich find da jetzt den Wortlaut nicht.
Was den BdV betrifft der hat sehr wenig Einfluß und ist zudem sehr überaltert. So ist er ein Fall für die Altparteien besonders der Union. Die Lösung wäre, das junge Nationale dem BdV betreten und das Meinungsklima beeinflussen. Doch dazu sind diese ja leider kaum bereit.
15 Alexander // May 31, 2006 at 22:32
@ Watzmann, GB/BHE:
Danke für die Hinweise. Sehr interessant. Die Aussagen von Höß sind ja bekanntlich unter Folter entstanden und deswegen mehr als fragwürdig.
Soweit ich weiß, wurde ja die “Aktion Reinhard” von Globocnik von Lublin aus gesteuert, in Abstimmung mit der Reichskanzlei. Die bekanntesten Lager, die von Christian Wirth eingerichtet wurden, waren wohl Treblinka, Belzec und Sobibor. Dann gab es ja noch das Lager in Kulmhof. All diese Orte lagen wohl im besetzten Polen bzw. waren nicht Teil des Deutschen Reiches.
@ Völkischer Beobachter, GB/BHE:
Vom BdV ist in der Tat nichts zu erwarten. War in den 50er und 60ern noch genügend Masse vorhanden, sind die Mitgliedsverbände jetzt am aussterben. Außerdem hängt der BdV zu 98% finanziell von der Bundesregierung ab. Das sagt alles. Soweit ich weiß, sind die einzigen relativ unabhängigen und noch aktiven BdV-Verbände die Sudetendeutsche Landsmannschaft und die Landsmannschaft Ostpreußen.
Gruß
AvL
16 Legionär // May 31, 2006 at 23:38
@Olsen
“Einerseits faselt Ratzinger etwas von einen Stern der Versöhnung, der bereits aufgegangen ist……….”
Eigentlich müßte der Vertreter der katholischen Freimaurer doch am besten wissen daß der Stern Davids schon ein wenig länger die westliche Hemisspähre “ver”blendet…tztztz
17 Dike // Jun 1, 2006 at 0:05
@ Toni
“Der Titel “Papst” für den Antichristen Ratzinger ist durchaus unangebracht.”
Das ist nun doch ein großes ? für mich. Ratzinger ist, vielmehr soll “Antichrist” sein? Heißt das, er ist von den Juden eingesetzt? Oder?
Ich bitte um Aufklärung.
18 Olsen // Jun 1, 2006 at 0:18
@ Toni
Auf ihren Beitrag möchte ich hier aus Platz-und Zeitgründen nicht näher eingehen. Zusammengefasst schildern sie lediglich innerkirchliche Streitigkeiten der Jetztzeit, diese gab es aber bereits seit Bestehen der Kirche und zu jeder Zeit.
Außerdem ging ich davon aus, dass auf Altermedia Dinge diskutiert oder dargelegt werden, die sich mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des deutschen Volkes beschäftigen. Es stellt sich mir die Frage, was dieses von ihnen wiedergegebene Geschwätz der römischen Mafia mit dem deutschen Volk zu tun hat?
Das sie allerdings einen Kuttengeier namens Mark A. Pivarunas zitieren, der im Jahre 2002 der hebräisch- christlichen Zeitrechnung mehrfach von einem “Erdkreis” spricht, hat meine Lachmuskeln aktiviert. Die Erde ist eine Scheibe (Erdkreis), eine eindimensionale Denkweise, dieses Wüstenglaubens würdig und bezeichnend für die Anhänger von ungelehrten Ziegenhirten. Ist es Blasphemie, wenn ich behaupte, die Erde ist eine Kugel?
Da in ihrer Ausführung ernsthaft behauptet wird, daß das “geschriebene Wort Gottes” unfehlbar und wahrhaftig ist, kann ich davon ausgehen?
Ihr Beitrag gehört auf die Seite der bibeltreuen Massenm***er und eines sei ihnen gesagt. Ich bin nicht der einzigste Deutsche, der eine antichristliche Auffassung vertritt und überzeugt davon ist, daß das Elend in unserem Land mit diesem geisteskranken Glauben (Nichtwissen) Einzug hielt und mit diesem verbannt gehört. Ihr Endzeitgedröhne passt nicht zum Wunsch, das deutsche Volk möge leben. Das Paradies suche ich ebenfalls nicht im Himmel und schon gar nicht nach meinem Tod. Das Paradies gehört auf Erden und zu Lebzeiten errichtet. Kein Schlaraffenland, nein, nur eine lebenswerte Welt in der auch die kommenden Generationen ein glückliches Zuhause finden.
19 Legionär // Jun 1, 2006 at 10:15
GLAUB` KEINEM WOLF
AUF WILDER HEID`
AUCH KEINEM JUDEN
AUF SEINEN EID
GLAUB KEINEM PAPST
AUF SEIN GEWISSEN…
DU WIRST VON ALLEN DREIEN BESCHISSEN !!!!!
Martin Luther
Nicht ganz, der Text geht so:
“Trau keinem Fuchs auf grüner Heid’
und keinem Jud’ bei seinem Eid,
und keinem Papst auf sein Gewissen,
du wirsst von allen dreien beschissen.”
So ist aber auch hübsch.
Schriftleitung Altermedia
20 Toni // Jun 1, 2006 at 11:32
@ Dike
Ich bin kein ausgebildeter Theologe, deshalb kann ich autorisiertes zu diesem Thema, das wirklich sehr tief und umfassend ist, nur durch Verweise auf Theologen und Kirchenrechtler feststellen. Die Unterminierung der katholischen Kirche durch die jüdisch gelenkte Freimaurerei ist schon seit Jahrhunderten die Ursache heftigster Auseinandersetzungen in der Kirche, sowie zwischen der Kirche und der zunehmend von selbiger kontrollierten Welt.
Soviel steht jedenfalls fest:
„Nachdem Papst Paul der VI. Ende 1965 sein Amt verloren hatte, konnte er keine gültigen Bischofs- und Kardinalsernennungen mehr vornehmen. Auch seine Reform
des Papstwahlrechts von 1975 war kirchenrechtliche Makulatur. Aus beiden Gründen konnte 1978 keine gültige Papstwahl mehr zustande kommen. Johannes Paul I. und Johannes Paul II. waren deshalb zu keinem Zeitpunkt gültige Päpste, die von ihnen ernannten Diözesanbischöfe zu keinem Zeitpunkt gültige Inhaber dieser Ämter. Obendrein konnten die genannten „Nachfolger“ Pauls VI. und der Konzilsbischöfe aus einem zweiten Grund (besser gesagt auf einen zweiten Titel hin, da bereits der erste Grund vollkommen ausreichte) jeweils von allem Anfang an keine gültigen Träger ihrer vermeintlichen jurisdiktionellen Ämter sein: weil sie sich nämlich sofort nach ihrem vermeintlichen Amtsantritt einschlußweise oder ausdrücklich in jenen Episkopat eingliederten, der nicht bloß 1965 einen absoluten temerären Akt gesetzt hatte, sondern seitdem unentwegt an diesem Akt festhielt, der alle insgesamt und jeden einzelnen seiner bischöflichen oder päpstlichen Rechtsautorität entkleiden musste. Seit dem /. Dezember 1965 sind darum alle Bischofstühle des Erdkreises einschließlich des römischen Apostolischen Stuhls nicht mehr besetzt; es herrscht eine Sedisvakanz.“ *
Die Angelegenheit ist wirklich sehr komplex und sehr ernst. Selbst im Internet findet man nur Verweise darauf. Wer das vertiefen will, muss zur Literatur greifen.
Empfehlenswert:
Johannes Rothkranz*
Die Konzilserklärung über die Religionsfreiheit.
Ein Dokument des II. Vatikanums und seine Folgen.
Mary Ball Martínez
Die Unterminierung der Katholischen Kirche
Beide Anton Schmid Verlag
http://arbeitskreis-katholischer-glaube.de/texte/kampf_heute/widersprueche_der_priesterbruderschaft.htm
http://verlag-anton-schmid.de/
@ Olsen
„Ich bin nicht der einzigste Deutsche, der eine antichristliche Auffassung vertritt“
Ja leider, es besteht nicht der geringste Zweifel, dass Deutschland antichristlich geworden ist. Sie nennen sich Patriot? Wollen sie unser Volk noch tiefer in den Abgrund treiben, als es schon ist? Wer sind ihre Auftraggeber? Für wen arbeiten sie? Oder sind sie tatsächlich so naiv und glauben, dass man einem Volk nur seine Kultur und Religion abhacken muss, wie man einem Verbrecher ehemals den Kopf abschlug und alles wird gut? Wie sagte Hegel schon? Ich zitiere aus dem Gedächtnis: Die Philosophische Vernunft und die Religion stimmen dem Wesen nach überein. Glauben sie tatsächlich, dass sich auf dem derzeitigen Materialismus eine Zukunft errichten lässt? Sie und ihres gleichen, so in der Öffentlichkeit wirksam, haben das Deutsche Volk zugrunde gerichtet. Atheismus, das ist hier und jetzt die herrschende Doktrin! An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.
Um auf das Christentum zu pfeifen, muß man keineswegs Atheist oder Wotansanbeter sein, man muß es nur an seinen realen Taten studieren und nicht an dem was es vorgibt zu sein. Nichts ist dieser Religion so wesensfremd wie Nationalismus oder Vaterlandsliebe, derlei dient dieser Religion doch nur als Mittel zum Zweck. Wer meint auf diese Weise selig werden zu müssen, bitte schön, was der Mensch braucht muß er haben, auf Missionierungsarbeit jedoch sollten allzu fromme Mitbürger hier verzichten, denn hier sind sie an der falschen Adresse.
Schriftleitung Altermedia
21 Legionär // Jun 1, 2006 at 12:28
@Schriftleitung
Klingt beides hübsch
Ich kenne nur diese Version, aber da Wölfe in unserem Land seltener anzutreffen sind werde ich mir auch die Ihrige einimpfen ;-)*
Das soll sogar die originale sein. In der guten alten Zeit gab es sogar mal ein Bilderbuch mit diesem Titel.
Schriftleitung Altermedia
22 Legionär // Jun 1, 2006 at 12:31
@Schriftleitung
Ein ranghoher Zionist sagte einmal (Name leider entfallen):
“Christentum ist Judentum für Nicht-Juden…”
Ist von Benjamin Disraeli, der war zwar Jude, aber mit Sicherheit kein Zionist, was der Richtigkeit des Zitates freilich keinen Abbruch tut.
Schriftleitung Altermedia
23 Legionär // Jun 1, 2006 at 13:10
@Schriftleitung
…und wieder was dazugelernt
Ich kenne nur das schriftliche Werk Martin Luthers, die Ausgabe aus der guten alten Zeit, “Von den Jüden und…”. Mit einer guten Phantasie kann man sich die Langnasen jener Zeit dazudenken…
24 Watzmann // Jun 1, 2006 at 14:43
Ich sehe keinen Grund dafür anzunehmen, daß ein nachchristlicher Jude eine “richtige” Aussage über das Christentum gemacht haben sollte. Martin Luther würde mir hierbei sicher zustimmen.
25 Toni // Jun 1, 2006 at 15:25
@Schriftleitung
Es geht doch hier gar nicht um das Christentum an sich. Freilich, wenn die Deutschen alles, also auch das Christentum, so „präzise definieren“ - das heißt, munter nachturnen, was die Medien vorexerzieren - wie das „Papsttum“ Ratzingers, dann braucht sich niemand zu wundern, warum in Deutschland Volk und Vaterland den Bach runtergehen.
26 Alexander // Jun 1, 2006 at 16:09
@ Legionär und Schrifleitung:
Zum Luther-Zitat steht in Wikipedia folgendes:
“Trau keinem Wolf auf wilder Heiden // Auch keinem Juden auf seine Eiden // Glaub keinem Papst auf sein Gewissen // Wirst sonst von allen Drein beschissen.” - Von den jüden und iren lügen, 1543; Nachzitiert durch Elvira Bauer: “Trau keinem Fuchs auf grüner Heid und keinem Jud bei seinem Eid!”, Ein Bilderbuch für Groß und Klein, 1936
http://72.14.205.104/search?q=cache:2zHRNHZdvigJ:de.wikiquote.org/wiki/Martin_Luther+luther+trau+keinem+fuchs+auf+gr%C3%BCner+heid&hl=de&gl=de&ct=clnk&cd=1&client=firefox-a
Hm, dann haben wir eben alle recht.
Schriftleitung Altermedia
27 Verschwörer // Jun 1, 2006 at 17:12
@ Toni
Ihr Sedisvakantisten (nicht abwertend gemeint) macht was falsch. Es hilft nichts, endlose theoretische Abhandlungen - die sich auf durchaus hohem Niveau bewegen - ins Internet zu stellen. Ihr bleibt damit einfach zu unbekannt, als das sich jemand damit beschäftigt. Man muß die Potentiale der Mediengesellschaft eben RICHTIG nutzen.
Also: Wählt einen Gegenpapst, bastelt euch ein Papamobil und fahrt euren einzig wahren Papst damit durch die Straßen. Durch die Städte und über die Autobahn. Dann wird euch bald jeder kennen, und man wird auch anfangen, sich für eure Texte zu intessieren.
28 Dike // Jun 1, 2006 at 18:01
@ Toni
Vorab ein Dankeschön für Ihr Bemühen. Ihre Verweise muß ich mir mal in Ruhe ans Gemüte heranlassen. Es ist eine Thematik, die mir mehr als nebulös erscheint, wenn sie noch nicht mal im Internet “gelüftet” wird, was sie somit m.E. mit den Illuminati (bei denen es ja ebenso geheimnisvoll zugeht) in Verbindung bringt. Aber wiegesagt, ich brauche da noch nicht mal zur Literatur zu greifen, denn ich sehe mit meinen Augen und höre mit meinen Ohren und kann zwei plus zwei noch zusammenzählen, um von einem Spektakel, wie dem von P. B.- Ratzinger in Ausch-witz kürzlich gebotenen, nicht vollständig angewidert zu sein.
Sie sagen weiter oben, der Atheismus sei die jetztige Doktrin. Ich schließe mich da dem Kommentar der Schriftleitung an und füge hinzu, daß es m. E. die Kirche selber ist, die seit eh und je durch ihre Prunksucht, übertriebene Forderungen und Privilegien, den Glauben und das Vertrauen des einfachen Mannes - der die Basis ihrer Macht damals wie heute ist - zerstört(e).
Nietzsche schrieb in seinem “Antichrist” sinngemäß: Der einzige Christ der lebte, starb am Kreuz!
Hinsichtlich dieser Aussage, kann die von Ihnen oben eingestellte des Pater Rolf Hermann Lingen, Ratzinger sei Antichrist nachvollzogen werden.
29 Olsen // Jun 1, 2006 at 20:02
“Ja leider, es besteht nicht der geringste Zweifel, dass Deutschland antichristlich geworden ist.”
Wie antichristlich Deutschland geworden ist, merke ich an Tatsachen, wie die Umänderung des nordrhein - westfälischen Schulgesetzes, dessen oberstes Erziehungsziel “die Ehrfurcht vor Gott” ist. Und das, ohne den Begriff “Gott” zu definieren. Der Ministerpräsident Thüringens, D. Althaus (CDU), forderte die Einführung des Kreationistenbuchs “Evolution” für den Biologieunterricht und empfängt Kreationisten. Gescheitert ist das am spontanen Protest thüringer Menschen.
Kreationisten nennen sich die Anhänger der biblischen Schöpfungslehre.
Das Land Brandenburg schließt mit den Großkirchen ein Konkordat (einseitiger Vertrag, der den Kirchen zu Lasten des Volkes parasitäre Überlebensrechte zubilligt) ab, obwohl zu diesem Zeitpunkt nur drei Prozent der Brandenburger diesen Kirchen angehören.
Brauchen sie Neurotiker noch mehr Beispiele?
Das die Kirchen finanziell und rechtlich besser geschützt und gestellt sind, als Großkonzerne, muß ich hier nicht erläutern, ist aber Tatsache.
“Sie nennen sich Patriot?”
Ich verstehe mich zwar als Patriot, aber wo habe ich das in obigen Text geschrieben?
@Toni lassen sie ihren “Gott” oder besser, die Kuttengeier getrost für sie reden und denken. Ich für meinen Teil erledige das für mich, also legen sie mir keine Worte in meine Texte, die nicht dort stehen.
“Wollen sie unser Volk noch tiefer in den Abgrund treiben, als es schon ist?”
Ganz im Gegenteil, sonst würde ich hier nicht publizieren.
“Wer sind ihre Auftraggeber? Für wen arbeiten sie?”
Es ist für sie als Christ sicherlich schwer nachvollziehbar und zu begreifen, daß es auf dieser Erdenkugel Menschen gibt, die eigenständig und unabhängig nach Wissen dürsten, Ursache und Wirkung erkennen wollen. Tja, Wissen ist zwar laut “Gottes geschriebenen Wort” das Werk des Bösen, aber da ich weder an ihren Gott, noch an ihrem Teufel glaube, ist mir das sch***egal.
Im Übrigen arbeite ich für niemand diese Texte aus, ich werde dafür auch nicht bezahlt. Die Triebfeder dazu dürfen sie beruhigt Vernunft nennen.
“Oder sind sie tatsächlich so naiv und glauben, dass man einem Volk nur seine Kultur und Religion abhacken muss, wie man einem Verbrecher ehemals den Kopf abschlug und alles wird gut?”
Naiv? Und das von einen Psychopathen geschrieben, der daran glaubt, die Erde ist eine Scheibe (auch sie verwenden den Begriff Erdkreis), es gäbe eine Jungfrauengeburt, regnet Brot vom Himmel und dergleichen. Sie sind lächerlich und ihr noch lächerlicher Glaube würde im geringsten interessieren, wenn er nicht soviel Auswirkungen auf mein Leben hätte, in jeglicher Hinsicht. Selbst für den Erhalt eurer “Gotteshäuser”, die in meinen Augen Irrenanstalten darstellen, muß ich finanziell aufkommen. Mein Geld ist euch dabei nicht zu schade. Dem Glauben ziehe ich stets das Wissen vor, im Gegensatz zu ihnen. Desweiteren denke ich, dass die Wurzeln meines Volkes nicht die des jüdischen Volkes sind und somit auch dessen Religion und Lebenssicht (Kultur) nicht die meines Volkes ist. Wie mein Volk zu dieser Religion gekommen ist, dürfte allgemein bekannt sein. Die Reparationskosten wären, gebe es Gerechtigkeit, unbezahlbar von euch Christen, die ihr krank genug seid, um auf Juden zu hetzen und drei Juden anzubeten, ja gar zu vergöttern (falls es überhaupt Mirjam oder Joshua jemals gegeben hat).
“Wie sagte Hegel schon? Ich zitiere aus dem Gedächtnis: Die Philosophische Vernunft und die Religion stimmen dem Wesen nach überein. Glauben sie tatsächlich, dass sich auf dem derzeitigen Materialismus eine Zukunft errichten lässt?”
Hegel war antichristlich, vielleicht sollten sie ihn nicht nur zitieren, sondern auch lesen.
Ich bin kein Freund des “derzeitigen Materialismus”, ebenfalls ganz im Gegenteil. Bekannterweise hat der Materialismus in unseren Breitengraden zusammen mit der Kultur Einzug gehalten, die sie vergöttern.
“Sie und ihres gleichen, so in der Öffentlichkeit wirksam, haben das Deutsche Volk zugrunde gerichtet. Atheismus, das ist hier und jetzt die herrschende Doktrin! An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.”
Absoluter Fehlschluss.
Wen meinen sie mit “ihres gleichen”? Denken sie, ich sei Atheist? Eine interessante Schlußfolgerung aus den Begriff “antichristlich”, den ich verwendete. Meine Lebensauffassung beruht weder auf orientalische Ausdünstungen und deren Auslegungen, noch ist sie auf das Primitivste in ein “Schwarz-Weiss”- Muster eingebunden.
Und verwechseln sie nicht religiös mit christlich, haben doch letztere keinen Bezug zur Natur (”Die Natur zum Untertan machen.”, Katastrophenszenarien, Völkermord, Jungfrauengeburt, Windbestäubung, Zölibat und und und). Der Bezug zur Natur, zum Universum, ja zur Schöpfung insgesamt, daß ist religiös, aber gewiss nicht christlich. Die Geschichte ist mein Zeuge.
Nennen sie mir einen nachgewiesenen Atheisten, der mit seinen Taten Deutschland dort hingebracht hat, wo es sich jetzt befindet? Auch wurde (ich bin kein Atheist, doch evtl. in ihren Augen) kein Krieg, kein Verbrechen in meinem Namen oder mit meinen Initialien geführt. Für die Christenheit gilt das nicht, war sie stets Urheber und/oder Unterstützer jedes Krieges, jedes Verbrechens. Ist ihr heiligstes Symbol das Symbol des Todes, nicht des Lebens.
Die Kugel, die meinen Großvater in der Normandie traf, auch sie war gesegnet durch amerikanische Kuttengeier und das, obwohl auf seiner Koppel “Gott mit uns” stand. Nur nebenbei erwähnt.
War das Leben in Deutschland lebenswerter, als die Kirche noch ganz offen ihre Macht zelebrieren konnte? Hungersnöte, keine Schule, Entrechtung, Scheiterhaufen,…
Es war die von der Kirche bis auf’s Blut bekämpfte Aufklärung, die dafür sorgte, dass das Leben lebenswerter wurde. Und heute predigt die Kirche, es seien ihre Werte, die es gilt zu verteidigen. Lügner und Heuchler!
Wenn der Atheismus die Doktrin unserer Zeit bedeutet, dann stellt sich zwangsläufig die Frage, weshalb die Kirchen in Deutschland wie “Gott in Frankreich” hausen und ganz wichtig, weshalb weltweit und religionsübergreifend ein Feldzug gegen die Aufklärung stattfindet. Dieser Feldzug wird mitunter sehr subtil geführt, haben es doch besonders die Führer der mosaischen Religionen gelernt, im wissenschaftlich eingekleideten Gewand die Wissenschaft bekämpfen zu wollen. Brauchen sie Beweise?
Beobachtungsgabe, Wissen und Intellekt lassen dies mehr als deutlich erkennen.
Und noch etwas.
“Die Unterminierung der katholischen Kirche durch die jüdisch gelenkte Freimaurerei ist schon seit Jahrhunderten die Ursache heftigster Auseinandersetzungen in der Kirche, sowie zwischen der Kirche und der zunehmend von selbiger kontrollierten Welt.”
Die Auseinandersetzungen innerhalb der Kirche gibt es seit den Anfängen der Kirche, schon zur Zeit des Apostels Paulus. War Paulus etwa Freimaurer? Oder doch nur ein frauenhassender machtbesessener ungebildeter Zeltbauer?
“Je weniger ich Gott begreife, desto mehr bete ich ihn an. Alles, von dem mir mein Gefühl sagt, dass es gut ist, ist auch wirklich gut. Das Gewissen ist die Stimme der Seele, es täuscht, uns niemals. In der Tiefe der Seele liegt ein angeborenes Prinzip der Gerechtigkeit und Tugend, ein angeborenes Gefühl für das Gute, welches unabhängig von der Vernunft ist. Das alles sind Grundsätze der natürlichen Religion, Gott verlangt als Kultus nur den Dienst des Herzens.”
Rosseau, Atheist?
30 Alexander // Jun 2, 2006 at 16:48
@ Schriftleitung:
Genau, das war auch mein Gedanke zum Gedicht. Alle hatten irgendwie recht.
Hier noch näheres zu Elvira Bauer und dem leicht geänderten Gedicht von ML, entnommen aus `Der Stürmer` Nr.48/1936
“Ein Bilderbuch
Wenn schon die Kulturvölker des Altertums am jüdisch bolschewistischen Geiste zu Grunde gingen, so hatte dies seine Ursache in der Unwissenheit, mit der diese nichtjüdischen Völker dem Tun und Lassen der Juden gegenüberstanden. Diese Unwissenheit in jüdischen Dingen hat auch dazu geführt, dass das russische Volk den Marterweg der völligen Bolschewesierung (Verjudung) gehen konnte und diese Unwissenheit hat zur Folge, dass noch manch anderes Volk den gleichen Weg gehen muß und gehen wird. Das deutsche Volk wurde durch die nationalsozialistische Tat vor dem jüdisch-bolschewistischen Untergang gerettet.
Wenn aber dieser Sieg über die Mächte der Zerstörung und Vernichtung nicht Vorübergehendes geschaffen haben, und das neue Volk im neuen Reich in die Jahrhunderte und Jahrtausende hineingehen soll, dann muß die nachfolgende Jugend, die einmal unser Erbe übernimmt, auch das Wissen sich einverleiben, das wir Alten vom Volk der Juden in uns tragen. Das Wissen vom Juden ist das Wissen vom Teufel. Ein Volk, das von Geschlecht zu Geschlecht das Wissen vom teuflischen Treiben des Volkes Juda weitervererbt, bleibt davor bewahrt, auf´s neue der Schlange (und damit dem Teufel!) zu glauben und sein Glück für immer zu verlieren.
Solch unverlierbares Wissen von den Gefahren, die den nichtjüdischen Völkern vom Juden drohen, wird nur dann einem Volke werden, wenn Herz und Hirn schon in frühester Jugend (und damit in empfänglicher Zeit!) dafür in Anspruch genommen werden. Die Eindrücke, die man schon in frühester Kindheit empfängt, bleiben unverlierbar durchs ganze Leben. Soll also das, was wir das neue Deutschland heißen, von der nachfolgenden Jugend übernommen und wohlbehütet in die fernste Zukunft hinein geführt werden, dann muß diese deutsche Jugend schon frühzeitig mit dem Herzen für das gewonnen werden, was sie später sich erhalten und weitergestalten soll.
Das Bilderbuch “Trau keinem Fuchs auf grüner Heid und keinem Jud bei seinem Eid”, das in diesen Tagen in die deutschen Lande hinausgeht, will mithelfen mit freudigen Farben und verständlichen Versen der deutschen Jugend schon in ihrer Frühzeit Vermittlerin ernsten Wissens zu sein. Aber nicht bloß für die kleinen Kinder hat Elvira Bauer dieses einzigartige Bilderbuch geschaffen. Auch für Große ist es bestimmt, denn
· so lange es noch Leute gibt, die da glauben, aus einem Juden könne man durch Taufe einen Nichtjuden machen,
· so lange es noch Leute gibt, die in ihrem “anständigen Juden” nicht den verkappten Teufel erkennen,
· so lange es noch Leute gibt, die im Juden einen Volksgenossen sehen,
· so lange es noch Leute gibt, die da glauben, das Heil kommt vom jüdischen Volk,
· so lange es noch Leute gibt, hat Elvira Bauer ihr einzigartiges Bilderbuch auch für große Kinder gemacht.
Wer zu großen und kleinen Kindern sprechen will, muß die Sprache des Kindes und seine Aufnahmefähigkeit kennen. Elvira Bauer weiß, wie man es dem großen und kleinen Kinde sagen muß. Und Groß und Klein werden es ihr danken, dass sie das erste und beste Bilderbuch schuf, das man im neuen Reich mit seinem neuen Volk auf jeden Weihnachtstisch legen soll.”
31 Alexander // Jun 2, 2006 at 17:48
Das Deckblatt vom Buch von Elvira Bauer kann eingesehen werden auf den Internet-/Weltnetzseiten des neueröfnneten Deutschen Historischen Museums. Neben auch interessante Audio-Beiträge von Dr.G.:
http://www.dhm.de/ausstellungen/holocaust/r2.htm
32 Verschwörer // Jun 2, 2006 at 17:50
@ Alexander
Es ist doch interessant, was der “Stürmer” Ende 1936 für Ansichten zur Judenfrage hatte. Dem Text entnehme ich:
- es wird auch in Jahrhunderten noch Juden geben
- Juden werden immer eine Gefahr sein
- sie sind allerdings ungefährlich, wenn man nicht auf sie reinfällt
- das Mittel im Kampf gegen die “jüdische Gefahr” ist daher langfristige Aufklärung des Volkes.
Hey, was sind denn das für Nazis - ich denke die wollten schon immer alle Juden ausrotten?
33 Alexander // Jun 2, 2006 at 17:56
Aus dem Buch beispielhafte Seiten:
http://www.jungeforschung.de/bildervl/bauer.html
http://www.ghwk.de/deut/Wanderausstellung/wanderausstellung21.htm
34 Verschwörer // Jun 2, 2006 at 19:06
@ Alexander
Danke für die Links! Jetzt weiß ich endlich, wer das Cover der M&E-CD “H…” gestaltet hat.
35 Alexander // Jun 3, 2006 at 15:26
@ Verschwörer:
Gern geschehen. Sozusagen positiver Kollateral-Effekt.
Gruß
AvL
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