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Altermedia Deutschland - Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)

Feinde der Freiheit – Eine Kolumne von Jürgen Schwab (30.05.06)

May 30th, 2006 · Post your comment (57 Comments)

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Wie oft wurde uns deutschen Nationalisten schon entgegengehalten: „Keine Freiheit für die Feinde der Freiheit“. Dennoch stellen wir die Frage: Ist die BRD ein freiheitliches System? Dies läßt sich mit einem eindeutigen Nein beantworten. Wenn aber heute wir Nationalisten in Deutschland nicht an der Macht sind, wer sind denn dann die Feinde der Freiheit? Es sind im Grunde genommen alle diejenigen, die am meisten die Formel „Freiheit, Demokratie und Menschenrechte“ verwenden.

Nun leben wir im Zeitalter der „Umwertung aller Werte“ (Friedrich Nietzsche), was bedeutet, daß Zensur unter „Freiheit“ auftritt, Oligarchie und Korruption unter „Demokratie“ firmiert und die Verletzung der Menschenwürde mit „Menschenrechten“ ummäntelt wird. Es sind dies ganz bestimmte Typen und vor allem Physiognomien, vermeintliche Gutmenschen, die die Freiheit abschaffen: Claudia Roth (Grüne), Friedbert Pflüger (CDU) Sabine Leuthäuser-Schnarrenberger (FDP) und Ulla Jelpke (PDS) seien hier nur als Beispiele genannt. Man erkennt diese Leute an ihrem verbiesterten Gesichtsausdruck.

Wenn morgen wieder einmal von den BRD-Medien eine Schlägerei unter Betrunkenen verschiedener Hautfarbe zur vermeintlich ausländerfeindlichen Straftat hochstilisiert wird, dann können wir sicher sein, daß sich Claudia Roth zuerst vor die Mikrophone und Kameras drängt. Nicht daß sie besonders fotogen wäre, aber sie hält ihre pseudomoralischen Stellungnahmen für unverzichtbar.

Oder nehmen wir ihren Parteifreund und ganz besonderen Mitbürger Daniel Cohn-Bendit, der neulich von „Spiegel“-Online gefragt wurde: „Ist die Bestrafung rechtsextremer Gewalttäter ausreichend?“ Darauf Cohn-Bendit: „Ich überlege schon lange, ob es nicht sinnvoll sein könnte, bei rassistischen, antisemitischen und schwulenfeindlichen Vergehen den Tätern für eine Zeitlang die bürgerlichen Rechte abzusprechen. Ein Beispiel: Ein Gewalttäter wird wegen eines fremdenfeindlichen Überfalls zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Warum sprechen wir dem Täter nicht für vier Jahre das aktive und passive Wahlrecht ab?“

Ja, warum gibt unser Daniel nicht endlich zu, daß Liberalismus zur Unfreiheit führt? Warum hören wir nicht auf Friedrich Nietzsche, der in seiner „Götzen-Dämmerung“ zu diesem Problem ausführte: „Die liberalen Institutionen hören alsbald auf, liberal zu sein, sobald sie erreicht sind: es gibt später keine ärgeren und gründlicheren Schädiger der Freiheit, als liberale Institutionen. Man weiß ja, was sie zuwege bringen: sie unterminieren den Willen zur Macht, sie sind die zur Moral erhobene Nivellierung von Berg und Tal, sie machen klein, feige und genüßlich, – mit ihnen triumphiert jedesmal das Herdentier.“

Die „Herdentiere“ haben sich jetzt auch in Düsseldorf zu Wort gemeldet. Dort will der Stadtrat die Auszeichnung des Dichters Peter Handke mit dem Heinrich-Heine-Preis verhindern. Die Fraktionen von CDU, SPD, FDP und Grünen haben sich darauf verständigt, das Preisgeld von 50.000 Euro nicht auszuzahlen. Da weiß ja künftig jeder Dichter, daß er sich politisch korrekt in die „westliche Wertegemeinschaft“ einzubringen hat, um zu Preisgeldern zu kommen. Ganz im Gegensatz zu Handke, der den Angriffskrieg der NATO von 1999 gegen Jugoslawien kritisiert hatte und dem früheren jugoslawischen Staatspräsidenten Slobodan Milosevic über dessen Tod hinaus die Ehre erwiesen hat.

Besonders traf die Gutmenschen Handkes Satz mitten ins Herz: „Die Nato hat kein Auschwitz verhindert, sondern eines geschaffen“. Das klingt wie Jürgen W. Gansels Dresdner „Bomben-Holocaust“. Dabei wissen wir doch alle, daß es nur ein Auschwitz und nur einen Holocaust und nur eine Einzigartigkeit geben darf. Wer das bezweifelt, für den kann es hierzulande keine Freiheit geben. Dies hatte nun Irans Staatspräsident Mamud Ahmadinedschad gewissen „Spiegel“-Redakteuren erklärt, die ihn zum Interview besuchten. Die Herren aus Hamburg waren nach Teheran aufgebrochen, um den souveränen Staatsführer zum zivilisierten Umgang unter den Völkern zu ermahnen und sie wurden von diesem daran erinnert, daß wer in Marionettensystemen der „westlichen Wertegemeinschaft“ zu falschen Ergebnissen in der Zeitgeschichte gelangt, einfach weggesperrt wird. Peinlicher konnte es für Chefredakteur Aust &. Co. nicht mehr werden. Die Schande ist nun aber, und dies sei dem „Spiegel“ gedankt, in einer Auflage von 900.000 Exemplaren nachzulesen.

Aber seien wir ehrlich: In jedem System gibt es Grenzen der Meinungsfreiheit. Einer der obersten Moralapostel der Republik, der bekennende grüne Schwule Volker Beck hat seine Lektion in Moskau erhalten. Dort hat er am Rande einer nicht genehmigten Schwulen-Demo von russischen Glatzen eine „aufs Maul“ gekriegt. Das ist nun aber auch wirklich schade! Warum haben die „Skins“ mit Beck nicht einfach diskutiert, wie Becks Parteifreund Cohn-Bendit in der BRD mit „Rechtsextremisten“ diskutieren möchte?

Siehe auch
Spiegel-Interview mit Ahmadinedjad (allerdings in Englisch) – Spiegel Online 30.05.06

Aus technischen Gründen sowie aus Gründen von Geschmack und Ästhetik - und um zumindest ein gewisses Niveau zu halten - haben wir die Kommentarfunktion im Störtebeker-Netz bis auf weiteres eingestellt. Leser die dennoch auf einen Kommentar der hier veröffentlichten Artikel nicht verzichten wollen, können dies auf Altermedia Deutschland tun. Allerdings machen wir darauf aufmerksam, daß die Veröffentlichung erst nach Prüfung durch die Schriftleitung erfolgt. – Die Schriftleitung

Quelle: Störtebeker-Netz 30.05.06



Tags: Allgemeines

57 responses so far ↓

  • 1 Gerald Franz // May 30, 2006 at 21:53

    Frau Rechtsanwältin Sylia Stolz schrieb folgenden wichtigen Brief:

    http://nsl-forum.com/lager/Sylvia_Stolz_sofortige_Beschwerde_10_04_2006.pdf

  • 2 Kristallnacht // May 31, 2006 at 0:21

    “Darauf Cohn-Bendit: „Ich überlege schon lange, ob es nicht sinnvoll sein könnte, bei rassistischen, antisemitischen und schwulenfeindlichen Vergehen den Tätern für eine Zeitlang die bürgerlichen Rechte abzusprechen. Ein Beispiel: Ein Gewalttäter wird wegen eines fremdenfeindlichen Überfalls zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Warum sprechen wir dem Täter nicht für vier Jahre das aktive und passive Wahlrecht ab?“”

    Rechtsextreme Straftäter also ? Bin gespannt, wie die Gerichte überhaupt erkennen wollen, ob ein Täter rechts, rechtsradikal oder als rechtsextrem einzustufen ist. Dieser Gutmensch kennt wohl noch nicht die Verfassung, denn im Artikel 33 Abs. 1 steht geschrieben, daß jeder Deutsche in jedem Lande die gleichen staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten hat. Er kann also nicht die Rechte absprechen, aber was ist mit den Pflichten ? Da solche “Täter” wohl auch ein Teil der Bevölkerung wären, hören sich seine Äußerungen sehr nach Diskriminierung und Volksverhetzung an. Die Grünen sind ja gleich die Ersten, die über ihr eigenes “Antidiskriminierungsgesetz” stolpern werden. Wer anderen eine Grube gräbt … Was denn nun ? Also nur bei schwulenfeindlichen Vergehen, aber was ist mit lesbenfeindlichen Vergehen ? Ganz schön sexistisch für einen Gutmenschen und das dürfte den Lesben ja gar nicht gefallen. Entweder zwei Jahre Gefängnis oder vier Jahre Entzug des Wahlrechtes ? Was denn nun ? Der kann sich auch nicht entscheiden und seine Vorschläge sind nicht sinnvoll, da eine Klage beim Bundesverfassungsgericht für Klarheit sorgen wird.

    “Einer der obersten Moralapostel der Republik, der bekennende grüne Schwule Volker Beck hat seine Lektion in Moskau erhalten. Dort hat er am Rande einer nicht genehmigten Schwulen-Demo von russischen Glatzen eine „aufs Maul“ gekriegt.”

    Stimmt. So sah er dann aus:

    http://focus.msn.de/politik/ausland/schwulen-demo-in-moskau_nid_29597.html?interface=slide

  • 3 Peter W // May 31, 2006 at 0:22

    „Die Herdentiere haben sich jetzt auch in Düsseldorf zu Wort gemeldet. Dort will der Stadtrat die Auszeichnung des Dichters Peter Handke mit dem Heinrich-Heine-Preis verhindern.“

    Ja, das ist ein Skandal erster Güte.
    Dazu ein Verweis:

    http://www.suedkurier.de/nachrichten/dpa/infoline/boulevard/art402,2053168.html?fCMS=51a753cb7de0cd4731e69f079f181acd

    «Wir sind der Auffassung, dass Handke sich mit seinem öffentlichen Verhalten einem autoritären, verbrecherischen Regime angedient hat», sagte dagegen der FDP-Politiker Neuenhaus. Mit überlieferten Äußerungen Handkes zum Balkankrieg wie «Die NATO hat kein Auschwitz verhindert, sondern eines geschaffen» sei aus FDP-Sicht eine Grenze erreicht.

    Der Vorsitzende des Verbandes Deutscher Schriftsteller, Imre Török, nahm Handke am Dienstag in Schutz. Im Deutschlandradio Kultur sagte er, die Empfehlung der Jury müsse respektiert werden: «So problematisch diese Entscheidung jetzt vor uns steht, sie ist gefallen, und ich würde sie jetzt nicht mehr rückgängig machen.»

  • 4 Henry // May 31, 2006 at 2:40

    Herr Schwab deutet hier etwas Wichtiges an, was vielleicht vielen Lesern nicht auffällt. Er benützt die Bezeichnung “verbiesterter Gesichtsausdruck”. Eine noch bessere Chakterisierung wäre “Körpersprache” (engl. body language). “Körpersprache” hört sich etwas geziert an - deshalb sollte man einen Wettbewerb ausschreiben für einen Begriff der dem englischen Gebrauch von “body language” näher kommt - oder einfach den engl. Ausdruck einbürgern. Wenn Sie nun wissen wollen was damit gemeint ist, wird vorgeschlagen einmal die Gesten, Gesichtsausdrücke, Betonung, (abgewendeten, vermeidenden) Blick usw. der Bundestagsabgeordneten bei Debatten und Reden zu beobachten. Man wird erkennen, daß z.B. die Wiederkäuer der (Lieblings-) Worte “rechtsextrem” , “neo-nazistisch”, “rassistisch”,. fremdenfeindlich”, “homophobisch” usw. nicht nur grosse Ähnlichkeiten zueinander aufweisen, sondern auch, dass die meisten keine Ahnung haben wovon sie eigentlich reden. Deshalb können die niemand direkt ansehen bei ihren Tiraden. Es ist ein Phenomen, daß man im amerikanischen Fernsehen oft bewundern kann - die Unaufrichtigkeit. Es geht diesem Menschenschlag um nichts weniger - als die Erhaltung einer Fremdherrschaft, oder, vielmehr, das Vorantreiben des Zerfalls einer Volkseele, was diese Typen als Errungenschaft ansehen. Es ist höchste Zeit, daß man sich an den Begriff “Volkshygiene” einnert. Der Anfang sollte gemacht werden Aktöre zu identifizieren, wie es Schwab hier tut, die Geburtsfehler und Geistesstörungen zur Schau tragen - wofür die ersten Anzeichen meist vorlautes und proselytisierendes Gefasel ist. Die Typen müssen wieder und wieder angeprangert werden, bis sie merken, daß in solchen Fällen - Selbsterkennung der erste Schritt zur Gesundheit ist.

  • 5 Toni // May 31, 2006 at 10:02

    „Nun leben wir im Zeitalter der „Umwertung aller Werte“ (Friedrich Nietzsche), was bedeutet, daß Zensur unter „Freiheit“ auftritt, Oligarchie und Korruption unter „Demokratie“ firmiert und die Verletzung der Menschenwürde mit „Menschenrechten“ ummäntelt wird.“

    Sehr richtig. Die Freiheit, die uns vorgegaukelt wird, ist ein Phantom, das noch nie jemand tatsächlich gesehen hat. Das beste Beispiel dafür ist nun im Störtebeker Netz zu beobachten. Es wurde wieder einmal klar, was passiert, wenn man Hinz und Kunz frei reden lässt, anonym und ohne Verantwortung. Die Kommentarspalte musste geschlossen werden. Dasselbe geschieht dort, wo man Frei und Frank anonym wählen lässt. Der Staat muss am Ende geschlossen werden, oder geht an vielerlei Ursachen zugrunde. Eine Schafherde braucht einen Hirten, ein Volk braucht eine Führung. Alles andere ist Unfug. Das Schicksal eines Volkes hängt allein davon ab, welche Art von Führung es auf Dauer über sich duldet. Eine gute und rechtmäßige, oder eine betrügerische und schlechte. Die Geschichte füllt Bände darüber.

    Also liebe Schriftleitung, greift streng durch, damit uns wenigsten dieses Forum erhalten bleibt.

  • 6 Dike // May 31, 2006 at 12:39

    “…Dabei wissen wir doch alle, daß es nur ein Auschwitz und nur einen Holocaust und nur eine Einzigartigkeit geben darf. Wer das bezweifelt, für den kann es hierzulande keine Freiheit geben. Dies hatte nun Irans Staatspräsident Mamud Ahmadinedschad gewissen „Spiegel“-Redakteuren erklärt, die ihn zum Interview besuchten. Die Herren aus Hamburg waren nach Teheran aufgebrochen, um den souveränen Staatsführer zum zivilisierten Umgang unter den Völkern zu ermahnen und sie wurden von diesem daran erinnert, daß wer in Marionettensystemen der „westlichen Wertegemeinschaft“ zu falschen Ergebnissen in der Zeitgeschichte gelangt, einfach weggesperrt wird. Peinlicher konnte es für Chefredakteur Aust &. Co. nicht mehr werden. Die Schande ist nun aber, und dies sei dem „Spiegel“ gedankt, in einer Auflage von 900.000 Exemplaren nachzulesen.”

    Sehr richtig. Dazu sei ein Kommentar Israel Shamirs eingestellt, der in seinem heutigen Rundbrief zu dem SPIEGEL-Interview mit dem iranischen Präsidenten Ahmadinedschad kurz Stellung nimmt:

    “Ein Interview mit Ahmadinedschad - einem großen Mann wie Mahathir. Sollte er nach Deutschland kommen, könnten die sich daraus entwickelnden Ereignisse von enormer Bedeutung sein. Die deutschen Journalisten lieferten ihrer Parteidirektive den orthodoxen Quark wie jeder Soldschreiber der Hitlerzeit. Natürlich haben sie jetzt eine andere Ansicht, aber für eine abweichende Meinung ist außerhalb des Knasts kein Platz. Selbstverständlich sagte Ahmadinedschad nichts, was wir nicht längst gewußt haben, doch was wir wissen, wird im SPIEGEL nicht veröffentlicht.”

    (Aus dem Englischen übertragen.)

  • 7 Rurik // May 31, 2006 at 13:19

    @ Toni

    Besonders perfide ist es, wenn bestimmte Heinis ihr abartiges Gestammel unter fremdem Namen veröffentlichen. Was dort alles unter meinem Namen veröffentlicht wurde, das spottet jeder Beschreibung. Jeder, der mich auch nur ein wenig kennt, der weiß, daß ich derartigen Müll niemals von mir geben würde.
    Wer ohne überzeugende Argumente ist, der muß eben zu solchen Mitteln greifen. Allerdings beweist er damit, daß er nicht in der Lage ist, eine offene Diskussion durchzustehen.

  • 8 Alexander // May 31, 2006 at 14:26

    @ Jürgen Schwab

    Treffliche Kolumne. In Kürze das Wichtigste zu den aktuellen Themen. Kann man Dich wählen?

    Gruß

    AvL

  • 9 Peter W // May 31, 2006 at 14:35

    Neues zum “Fall Handke”:

    Zahlreiche österreichische Schriftsteller sind empört über die Entscheidung der Düsseldorfer Politiker. Die Literatur-Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek sei “sehr entsetzt”, schreibt die österreichische Zeitung “Der Standard”. “Ich finde es absurd. Diese Entscheidung steht dem Stadtrat nicht zu. Schließlich hat es ja eine Jury entschieden. Die sind ja auch keine hilflosen Kinder, die sich dominieren lassen”, sagte Jelinek, die 2002 selbst den Heine-Preis bekam. “Viele Dinge, die Peter Handke vorgeworfen werden, hat er ja schon selbst entkräftet. Ich finde diesen Brei aus Halbwahrheiten ziemlich unappetitlich.” Unter solchen Bedingungen würden Preise “unnötig”.

    Quelle:
    http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,418949,00.html
    http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,418780,00.html

    Elfriede Jelinek:
    http://www.a-e-m-gmbh.com/wessely/fhhandke.htm

  • 10 Watzmann // May 31, 2006 at 21:29

    An Gerald Franz und an alle:

    Das pdf-Dokument, welches unter dem Verweis erreichbar ist, soll die Rechtsanwältin Sylvia Stolz verfasst haben? Wirklich?

    Das Dokument ist mit der Grußformel der NSDAP unterschrieben, deren Benutzung in der BRD eine Straftat darstellt. Warum das? Nochmals: War das wirklich Frau Stolz?

    Es handelt sich dem Inhalt nach um die Begründung eines Widerspruches vor Gericht. Was hat dabei die Überschrift “In Geschäftsführung ohne Auftrag für das Deutsche Reich” zu suchen. Ein Anwalt handelt doch erst einmal im Auftrage seines Mandanten.
    Und dann auch noch die Grußformel, vor Gericht? - Ich meine, ohne mich bei den Machthabern einzuschleimen, ich würde den Gruß auch in einem freien Deutschland nicht benutzen (Was kein Urteil über Hitler darstellt).
    Wieso nicht “Heil Bismarck!” zum Beispiel, man könnte da viele Namen einsetzen.
    Was soll dieses mutmaßliche Handeln der Rechtsanwältin bringen?

  • 11 Völkischer Beobachter // May 31, 2006 at 23:11

    @ Watzmann:

    Zitat aus FAZ vom 21.02.2006:

    “Der Müll, die Stadt und das Fräulein Stolz
    Von Volker Zastrow, Mannheim
    [...]
    Fräulein Stolz kämpft um die Herrschaft über den Adrenalinspiegel des Vorsitzenden. Fähnchen um Fähnchen setzt sie in ihre Feldzugskarte, und jedes Fähnchen ist ein Nadelstich.

    Fräulein Stolz ist Anfang Vierzig, aber sie hat sich einen mädchenhaften Körper erhalten und betont das, sofern sie nicht die Robe trägt, mit einem hautengen Strickkleid. Sie wiegt bestimmt keine fünfzig Kilo. Zum kleinen Schwarzen trägt sie schwarze Strümpfe, schwarze Schnallenschuhe im Rokokostil und einen mit kräftigen Violettönen spielenden Seidenschal, vom gleichen Violett wie die Reichsflagge unter dem Reichsadler auf ihrem Briefkopf - der Tintenstrahldrucker hat das Rot zum Weiß und Schwarz nicht hinbekommen.
    Darunter steht: ‘In Geschäftsführung ohne Auftrag für das Deutsche Reich’.
    Mit dunklem, zurückgeföntem Haar und dem blauen Lidschatten erinnert Fräulein Stolz freilich eher an modebewußte Avon-Beraterinnen der späten Sechziger.
    Sie kommt aus Ebersberg bei München, ihre Sprache ist kräftig bayerisch akzentuiert, doch die Stimme wieder mädchenhaft hell. Mit diesem Diskant dringt sie durch.
    Immer wieder wird Meinerzhagen damit aus dem Konzept gestochen, besonders auch beim Diktieren von Protokollvermerken, wo - schmerzliche Eigenheit der deutschen Sprache - der Zusammenhang zwischen Satzanfang und -ende unterwegs allzu leicht verlorengeht. Dem Vorsitzenden platzt der Kragen, Fräulein Stolz säuselt über Lautsprecher: ‘Herr Meinerzhagen, warum müssen Sie schon wieder herumschreien? Haben Sie das nötig?’.
    Es gelingt ihr, nie die Stimme zu heben, während sie unterbricht. Es soll unschuldig wirken. Der Vorsitzende bekommt sein Rot gut hin, auf dem Gesicht. ‘Ich heiße Dr. Meinerzhagen’. Er wünsche, von der Verteidigung hier nicht als Privatperson angesprochen zu werden. ‘Ich bin der Vorsitzende der Kammer und leite diese Verhandlung’ - ‘Herr Meinerzhagen…’ - ‘Dr. Meinerzhagen!’ - ‘Wünschen Sie, daß ich Sie mit Ihrem Doktortitel anspreche?’ - ‘Ich heiße Dr. Meinerzhagen und werde mit ‘Herr Vorsitzender’ angesprochen.’ - ‘Herr Meinerzhagen, ich nehme es zur Kenntnis. Ich rede Sie mit Ihrem Namen an. Dabei bleibt es’. In salbungsvollem Schulmädchenton.
    [...]
    Die Gefühlstemperatur im Saal hat ebenfalls Höchstgrade erreicht. Der Vorsitzende vernimmt drei Männer ein, die am zweiten Verhandlungstag, nach Schluß der Sitzung, die erste Strophe der Nationalhymne gesungen hatten. Der älteste der drei ist der 39 Jahre alte Handwerker Dirk Reinecke, er blickt als Angeklagter auf einschlägige Vorstrafen in Potsdam und Bernau zurück, auch ihn hat Fräulein Stolz verteidigt. Jetzt spricht er flammende Sätze. Die beiden jüngeren, Kevin K. und Silvio M., ebenfalls aus den neuen Ländern, kommen da nicht ganz mit und kargen mit Worten: ‘Ich schließe mich dem an. Und, äh, ja.’
    Das Gericht verhängt für jeden 200 Euro Ordnungsgeld. Reinecke höhnt, er fühle sich geehrt, von diesem Richter verurteilt zu werden. ‘So etwas hätte ich von einem deutschen Gericht nicht erwartet!’ ruft jemand.
    “Es handelt sich hier ganz offensichtlich nicht um ein deutsches Gericht!’, erwidert Fräulein Stolz. Einer aus dem Publikum brüllt: ‘Freisler!’.
    Der Staatsanwalt erhebt sich: ‘Wer hat hier ‘Freisler’ gerufen? Meld dich mal, Feigling!’.
    Fräulein Stolz weist mit dem Finger auf den Staatsanwalt: ‘Sie sind der Feigling!’. Der Feigling aus dem Publikum hat sich gemeldet, er war insofern doch keiner oder ahnt nicht, was ihn erwartet: vier Tage Ordnungshaft, sofortiger Vollzug. Die Polizei - das Landgericht wird in drei konzentrischen Ringen von Einsatzkräften gesichert - führt den Mann ab. ‘Armes Deutschland!’, sagt Fräulein Stolz. Ihr Mentor, der mit Berufsverbot belegte Rechtsanwalt Horst Mahler, faltet die Hände über dem Bauch und lächelt fein.”

    Wie es scheint, hatte die Verhandlung zuweilen einen nicht geringen Unterhaltungswert. Offenbar ging es streckenweise wie beim “Königlich Bayerischen Amtsgericht” zu.

    Zitat aus FAZ vom 16.05.2006 (Nr. 113 / S. 3):

    “Paare, Passanten Im Mannheimer großen Schwurgerichtssaal geht es nun um die ‘Zündelsite’
    Von Volker Zastrow
    [...]
    “Zündels Verteidigerin, eine seiner sechs Anwälte, ist vom Oberlandesgericht in Karlsruhe aus dem Mannheimer Verfahren ausgeschlossen worden. Dagegen hat sie den Bundesgerichtshof angerufen. Daß sie die Beschwerde mit “Heil Hitler” unterzeichnet hat, mindert aber vermutlich deren Erfolgsaussichten.

    Jetzt sitzt Fräulein Stolz neben ihrem 70 Jahre alten, gleichfalls relegierten “Assistenten” Horst Mahler in der ersten Publikumsreihe. Ein seltsames Paar: der silberbärtige Mann in grünem Hemd mit gemütlich vor dem Embonpoint gefalteten Händen und dem hyperaktiven Blick eines Wilderers - und die altfränkisch frisierte, kinderlose Frau am Rande der Lebensmitte und des Nervenzusammenbruchs, im Schlangenmusterrock und einem rosa Trägerleibchen, das die Büste entschieden scharfzeichnet. In Wahrheit ist sie seine Assistentin. War es nicht eigentlich Mahlers Motto, das sie eigentlich ihm zurief, als man sie am fünften Verhandlungstag rücklings aus dem Saale trug: ‘Das Deutsche Reich erhebt sich’? [...]”

    :-D

  • 12 Verschwörer // May 31, 2006 at 23:51

    @ Watzmann

    Ich halte das Schreiben schon für echt, habe es allerdings auf einer seriösen revisionistischen Internetseite noch nicht gefunden. In den Massenmedien wurde aber auch von der Grußformel berichtet.
    Was das bringen sollte - dazu kann ich mal ein paar Vermutungen anstellen. Frau Stolz war sicher klar, daß sie mit ihrer Beschwerde keinen Erfolg haben kann. Die Beschwerde wurde inzwischen auch vom Bundesgerichtshof verworfen:

    http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=2006&Sort=3&nr=36358&anz=1012&pos=0&Frame=4&.pdf

    Das Ziel war daher wohl eher, “ein bißchen Druck zu machen” und den BGH mal mit der Rechtsauffassung von Frau Stolz zu konfrontieren.
    “In GoA für das Deutsche Reich” - das würde ich eher noch als Teil ihres Briefkopfes sehen.
    Über den Sinn solcher Schreiben kann man sicher streiten.

  • 13 KommentarausdemSüden // Jun 1, 2006 at 1:06

    “Ganz im Gegensatz zu Handke, der den Angriffskrieg der NATO von 1999 gegen Jugoslawien kritisiert hatte und dem früheren jugoslawischen Staatspräsidenten Slobodan Milosevic über dessen Tod hinaus die Ehre erwiesen hat.”

    Zur Klarstellung:
    1. Peter Handke sieht sich selbst als Slowene.
    2. Peter Handke ist ein alter (vielfach bekannter) Tito-Kommunist (Anhänger des Tito-Jugoslawiens war er auch noch), der halt jetzt noch seine Beziehungen nach Jugoslawien und Serbien hat. (Er war dort auch erwerbstätig tätig. Viele munkeln, daß er für den Staat dort “geholfen” hat.)
    Er hat auch in Jugoslawien studiert und ist außerdem ein verbissener Serbenfreund.

    zur E. Jelinek: Sie war bis zum Zusammenbruch des “Ostblocks” KPÖ Mitglied und ist kurz danach ausgetreten (ist/war m.E. dem stalinistischen Flügel der KPÖ zuzurechnen?) und hat ihre Trauer und den Zusammenbruchs ihrer Ideale bzw. all dessen, woran ihr Herz hängt öffentlich betrauert.

    Abgesehen davon ist Elfriede Jelinek abstammungsmäßig:
    Zur Hälfte Jüdin und zur anderen Hälfte Tschechin.

  • 14 Legionär // Jun 1, 2006 at 10:02

    @KommentarausdemSüden

    …und so ganz nebenbei…

    Tito war auch Jude !

    Das ist ja mal ganz was Neues, seit wann denn das? Im Norddeutschen gibt es einen Ausdruck, der heißt Spökenkiekerei, das ist wenn man in allem etwas Schlimmes sehen will. Tito war zwar gewiß nicht sauber, aber wenn er Jude wäre, hätte man das seinerzeit in der NS-Propaganda wohl entsprechend ausgewertet und auch unsere beschnittenen Freunde würden sich wohl wesentlich anders über ihn äußern, wenn er einer der ihren wäre.

    Schriftleitung Altermedia

  • 15 Alexander // Jun 1, 2006 at 10:56

    @ Watzmann, VB & Verschwörer:

    Nene, das Schreiben von Fräulein Stolz (bzw. Ihrem Mentor Horst Mahler) ist schon echt. Die Argumentation von beiden ist recht einfach. Da die BRD ein Produkt der Siegermächte, sprich Feinde Deutschlands ist, sind auch alle Gesetze der BRD unwirksam, da ja nicht vom deutschen Volk legitimiert. Mahler nennte ja die BRD in Bezug auf Carlo Schmid, SPD (1948), OMF-BRD, also Organisationsform einer Modalität der Fremdherrschaft-BRD. Nach Schmids, Mahlers und Stolzes Meinung ist also die letzte rechtmäßige deutsche Regierung das 3.Reich, deswegen also die Grußformel “Heil Hitler” mit dem Emblem des Hakenkreuzes. Ganz folgerichtig.

    Die entscheidende Frage ist nun, wozu? Positiv gedacht: beide initiieren damit den Keim des Zerfalls der BRD. Ist zwar nach menschlichem Ermessen sehr gering, aber natürlich nicht ganz auszuschließen. Negativ gedacht und nicht ganz von der Hand zu weisen ist natürlich die Überlegung, sollte Fräulein Stolz nicht bald für Ihre nach BRD-Recht eindeutigen Straftaten verurteilt werden, daß es bei Stolz und Mahler nicht ganz mich rechten Dingen zugeht. Also mal wieder, ich gestehe leider, der Verweis auf den VS. Entweder also sind beide wagemutige Vorkämpfer, Märtyrer für ein neues Deutschland, oder sie sind Agent provocateurs, oder sie sind einfach nicht ganz dicht, oder alles gemeinsam. Alles möglich.

    Gruß

    AvL

  • 16 Völkischer Beobachter // Jun 1, 2006 at 11:37

    Josip Broz’ (alias “Tito”) Vater war Kroate, seine Mutter Slowenin. Er geriet als Unteroffizier der k.u.k. Armee 1915 in russische Kriegsgefangenschaft und wurde dort zum Kommunisten:

    http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/TitoJosipBroz/

    http://de.wikipedia.org/wiki/Josip_Broz_Tito

  • 17 Freiheit für Germar Rudolf & David Irving // Jun 1, 2006 at 12:19

    Zu RA Horst Mahler & RAin Sylvia Stolz:

    Ich halte es für ausgeschlossen, daß Horst Mahler und Sylvia Stolz etwas mit dem Verfassungsschutz zu tun haben. Mahler hat sich unter anderem h i e r zu seinem Vorgehen geäußert (eine Bitte an die Schriftleitung: bitte zensieren, falls es verboten sein sollte, auf diese Texte hinzuweisen):

    …Wenn da drin mit Hakenkreuzen und Heil Hitler agiert wird, lesen wir gar nicht weiter, ähnlich ist es auch mit der Zündelsite, wenn da irgendwelche englischen Texte sind, die wir nicht entsprechend auf rechtliche Probleme begutachten können, dann geht der Link auch weg. Man muß sich ja nun nicht mit Gewalt etwas auf den Leib reißen. - Schriftleitung Altermedia

    Das von Jürgen Schwab erwähnte Spiegel - Interview mit Präsident Ahmadinedschad findet man hier:

    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,418312,00.html*

    * Dazu kommt heute auch noch was.

    Schriftleitung Altermedia

  • 18 Legionär // Jun 1, 2006 at 17:09

    @Schriftleitung

    Zum Thema Tito = Josif Walter Weiss

    http://www.serbiandefenseleague.com oder

    http://sdlusa.com/sdl/tito.htm

  • 19 Legionär // Jun 1, 2006 at 17:17

    @Schriftleitung

    What is Zionism - Thomas Jefferson Jackson

    Tito was also a Jew, a Zionist and close friend of Stalin. Tito’s real name is Joseph Walter Weiss. Tito is a nickname meaning Third International Terrorist Organization. He was born in Poland to a very wealthy Jewish family. He was educated in Moscow and became a KGB agent when he was a young boy. He worked for a while in Moscow, in Leningrad, and then was sent to the Middle East where he spent more than ten years in KGB service.

    When the civil war in Spain broke out, Joseph Weiss was sent by the KBG to Paris. There, he was in permanent contact with the Zionist brigades fighting in Spain against General Franco, helping them with money, medicine, food and clothes. On one of his trips to Spain, he carried orders from the KGB to Josif Broz, the Croat communist who fought in Spain. He learned that Broz had died in a battle. The real Josif Broz Tito used to be exiled in Moscow, where he was indoctrinated by the Zionist, The Bolsheviks had his file with his picture, etc. and when the KGB told Stalin that Tito had died, Joseph Weiss received Tito’s file and took his place.

    “The real Tito was a shepherd from a small mountainous village of Croatia. He was dark haired, slender, uneducated, and besides Croation, he spoke just a little Russian. He had only two fingers on his left hand. The other ones were amputated after an accident during a grenade drill in Moscow. The new Tito was strawberry-blond, stout, and spoke several languages. He learned a little Croation in the mountains as a Guerilla fighter and spoke the language with a horrible accent. He not only had all his fingers, but also played piano and violin very well. He was an educated man and knew how to behave in public.

    “Stalin, in agreement with Churchill and Roosevelt, needed the new Tito to organize a guerilla war in the Croatian mountains against the Germans who occupied Yugoslavia. Broz Tito was a real symbol for the Croatian people. After the war, with the help from the Yugoslavian Zionist whose boss was Moses Pijade, Tito got rid of all who knew the real Josif Broz. He had no hesitation about killing anyone, regardless of faith. In less than one year, he massacred more than half a million Croatian Moslems who didn’t want to accept him as the real Tito.

    Gut, das ist eine Behauptung und wo ist der Beweis? Man muß ja nun nicht gleich in jedem Verbrecher einen Juden sehen, auch wenn das mitunter zugegebenermaßen verführerisch ist.

    Schriftleitung Altermedia

  • 20 Legionär // Jun 1, 2006 at 17:23

    @Völkischer Beobachter

    Glaube ich nun Wikipedia oder der Serbiandefenseleague. Ich würde Ihnen gerne eine Adresse hinsichtlich der Besitzverhältnisse Wikipedias zukommen lassen, aber diese ist hier sicher nicht erwünscht, anderer Beiträge wegen. Dann würden Sie sicher keine Beiträge dieser “informativen” von Juden betriebenen Internetseite WIKIPEDIA zitieren !!!

  • 21 Legionär // Jun 1, 2006 at 17:26

    @Schriftleitung

    Nicht immer gleich angreifen (Spökenkiekerei), andere können auch mal recht haben…

    Angreifen? Als regelmäßiger Leser solltest du eigentlich wissen, daß dies etwas anders aussieht, aber warum sollten wir zu allem Ja und Amen sagen, machen wir doch sonst auch nicht, warum ausgerechnet in der Kommentarspalte?

    Schriftleitung Altermedia

  • 22 Legionär // Jun 1, 2006 at 17:36

    @Völkischer Beobachter

    Da gab es dann wohl zwei Tito´s ;-)

  • 23 Olsen // Jun 1, 2006 at 17:59

    @ Schriftleitung
    Ich möchte hier nichts dazu beitragen, ob Tito Jude, Judenfreund oder sonstwas gewesen ist, aber mir ist noch in Erinnerung, welch politische Prominenz und zwar aus allen Lagern, zu seiner Beerdigung reiste. Ähnlich, wie die “Fahr zur Hölle”- Feierlichkeiten für Polen Paule.

    Das ist bei international bekannten Staatsmännern nun einmal der Brauch und muß nun nicht unbedingt etwas mit ihrer ethnischen Herkunft zu tun haben.

    Schriftleitung Altermedia

  • 24 Saarlänner // Jun 1, 2006 at 18:12

    @ Alexander
    In einem der letzte Hefte von nation24 fand sich eine ziemlich zutreffende Satire zu Mahler und dem Verfasungsschutz. Der Herausgeber Manfred Rouhs legt hier ziemlich überzeugend dar, dass Mahler als eindeutiger Provokateur und enger Kumpan des VS viele Leute systematisch hereinlegt und auch finanziell anzapft. Mahler hat bisher nicht widersprochen!!

  • 25 Dike // Jun 1, 2006 at 19:26

    @ Saarlänner

    Das hätte man wohl gern, Mahler und das Wunder Sylvia Stolz dem VS zuschieben zu können/wollen. Und was den betreffenden Herausgeber der nation24 betrifft, ist dessen Aussage nun mal wirklich nicht das Bibelwort…gelle…also mal schön langsam mit die Pferde, bevor man solche abartigen Dinge in die Welt hinausposaunt. ;-)

    Mahler hat wohl nicht widersprochen, weil im das so ziemlich wurscht sein kann/ ist, was da in nation24 üb. ihn abgedruckt wird…meine Vermutung.

    @ Alexander

    Schick mir doch bitte bei Gelegenheit die URL zu dem von Dir oben angegebenen engl. Tito-Text per E-Post.
    Danke.
    Dike

  • 26 Legionär // Jun 1, 2006 at 20:24

    @Schriftleitung

    Ich hoffe Sie haben den oben in englisch aufgeführten Text genau durchgelesen, sofern Sie dieser Sprache mächtig sind. In dieser Geschichte werden 2 Titos beschrieben. ..zig Diskussionen und Kommentare grassieren durch dieses Forum bezüglich geschichtlicher “Wahrheiten” und bei diesem Thema ziehen Sie auf einmal die Notbremse und vertrauen der Massenmeinung, den Geschichtsbüchern wie vielleicht auch Wikipedia ? Oder fällt es Ihnen schwer auch einmal zurückstecken und sich eingestehen zu müssen mancherlei Dinge noch nicht zu wissen… ?

    Recherchieren und forschen Sie doch nach, ich habe meinen Standpunkt dazu, ich muß Ihnen nichts beweisen. Vielleicht sind Sie ja nicht lernfähig oder glauben mehr zu wissen als die meisten hier, wer weiß.

    Man lernt nie aus, auch Sie nicht… !!!

    “”"Gut, das ist eine Behauptung und wo ist der Beweis? Man muß ja nun nicht gleich in jedem Verbrecher einen Juden sehen, auch wenn das mitunter zugegebenermaßen verführerisch ist”"”

    Dahingehend klingen Sie ähnlich wie ein Geschichtsstudent der mit der anderen Wahrheit des 2. Weltkrieges konfrontiert wird…

    — “Man muß niemandem etwas beweisen, es reicht das es wahr ist”—

    Isaac Newton

    “”"…allem Ja und Amen sagen, machen wir doch sonst auch nicht, warum ausgerechnet in der Kommentarspalte?”"”

    Hinsichtlich der Geschichte Titos tun Sie es aber…

    Ja und, sollte es der Schriftleitung als einziger vorbehalten sein, über keine eigene Meinung zu verfügen und über jedes Stöckchen zu springen, was ihr gerade vorgehalten wird. Ach nun komm aber, jeder nach seiner Fasson.

    Schriftleitung Altermedia

    Besorgen Sie sich doch das Buch “Maurice Pinay - The Secret Driving Forces of Communism” und bilden Sie sich weiter…

  • 27 Watzmann // Jun 1, 2006 at 20:27

    @Dike

    was meinen Sie mit “das Wunder Sylvia Stolz”? Muß man ihr nun mit dem Palmwedel nachlaufen und ihr zuraunen: “Gedenke, Du bist nur ein Mensch!”?
    Verwunderlich ist einiges an ihrem Verhalten. Wissen Sie, was Ernst Zündel dazu meint?

    Ach ja, hat Horst Mahler seit Beginn seines “neuen” politischen Einsatzes, etwa seit 1998, gegenüber den ihm in dieser Zeit nahestehenden Personen Mitteilungen über zeitgeschichtlich relevante Umstände verlauten lassen, z.B. über seine Zeit in Berlin von 1964 bis 1970, die “RAF-Mitgliedschaft” 1970/71, das “Ausbildungslager im Libanon”, die “Baader-Befreiung”, seinen Prozeß und seine Gefängniszeit, seine Entlassung, Äußerungen über die “RAF”-Geschichte, welche die Version der Bundesanwaltschaft unterstützen und sein Schweigen zum “RAF-Geschichtsrevisionismus”, seltsame Äußerungen über NS und Hitler in den 80′er Jahren bei einer schriftlichen Auseinandersetzung mit einer jüdischstämmigen Person, sein Verhältnis zu Gerhard Schröder, sein mitunter seltsames Gebaren gegenüber Leuten, an die er seit 1998 herantrat, wie den Herausgeber der Staatsbriefe? Die Fragenliste könnte sicher noch verlängert werden.
    Ist nicht böse gemeint und ich unterstelle nichts.

  • 28 Legionär // Jun 1, 2006 at 20:30

    @Dike

    Ich bin zwar nicht Alexander, aber bitte…

    http://www.gnrevival.com/new_page_36.htm

    MfG,

    Legionär

  • 29 Legionär // Jun 1, 2006 at 20:34

    @Dike

    Der komplette Text falls die Internetseite nicht konform ist…

    THE POPULIST AMERICAN

    WHAT IS ZIONISM?

    Irgendwie hatten wir das mit den englischen Texten doch heute schon mal. Falls nicht bekannt, hier noch mal zur Wiederholung, längere englische Texte nur in deutscher Übersetzung, da wir zugegebenermaßen in der Schule nicht immer fleißig waren, ist unser Englisch bedauerlicherweise nur recht bruchstückhaft, so daß es uns nicht möglich ist, zu prüfen, ob hier möglicherweise strafrechtlich relevante Probleme erstehen können. Wir ersuchen daher nochmals, auf derlei Veröffentlichungen zu verzichten, da dies in erster Linie eine deutschsprachige Seite ist und dies auch bleiben soll, sollte das nicht problematisch. Für englischsprachige Texte gibt es ebenfalls Altermediaseiten.

    Schriftleitung Altermedia

  • 30 Legionär // Jun 1, 2006 at 20:58

    @Schriftleitung

    Der Text war “kosher”

    Schwer zu bestätigen, wenn das eigene Englisch zu wünschen übrig läßt. Wenn er so gut war, kannst du ihn ja ins Deutsche übertragen.

    Schriftleitung Altermedia

  • 31 Legionär // Jun 1, 2006 at 22:05

    @Schriftleitung

    Wenn ich die Zeit und Lust hätte, ja, aber ich habe sie nicht.
    Wir sollten das Thema beenden und zur Gegenwart zurückkehren. Letztendlich wissen Sie, ich und viele andere wer gegenwärtig das Zepter in der Hand hält, und daß ist denke ich wichtiger und interessanter als Grundsatzdiskussionen über…, usw usf etc…

    MfG,

    Legionär

  • 32 Freiheit für Germar Rudolf & David Irving // Jun 1, 2006 at 23:20

    @ Saarlänner:

    “Mahler als eindeutiger Provokateur und enger Kumpan des VS”.

    Ich denke nicht, daß diese Anschuldigung haltbar ist. Dazu folgenden Text von Horst Mahler, in dem er auf einen Artikel von Andreas Molau in der “Deutschen Stimme” Nr. 12/2005 und die von Gerd Honsik daran geübten Kritik eingeht:

    “Horst Mahler am 4.1.2006:

    „In Sachen Andreas Molau – eine Entschuldigung: Es tut mir unendlich leid. Ich habe - ohne eigene Prüfung - mit dem Kommentar: „Hier hat sich Gerd Honsik um das Vaterland verdient gemacht.“ für eine weite Verbreitung einer ätzenden Polemik gegen Andreas Molau im Internet gesorgt. Ich kenne Andreas Molau – leider - nicht gut genug. Er war verdienstvoll am Zustandekommen des von mir gemeinsam mit Franz Schönhuber verfaßten Buches „Schluß mit deutschem Selbsthaß“ beteiligt. Gerd Honsik kenne ich länger und besser. Ich vertraue ihm. Er ist wegen seiner zeitgeschichtlichen Studien politisch verfolgt und lebt seit Jahren im Exil. Ich war Gast in seinem Hause. In tagelangen Gesprächen konnte ich mich von seiner Gediegenheit und von seiner Wahrheitsliebe überzeugen.
    In seiner Philippika gegen Andreas Molau beschäftigt sich Honsik mit dem von Molau verfaßten und in der Dezemberausgabe der DEUTSCHEN STIMME veröffentlichten Artikel „Kein Widerspruch – Der historische Revisionismus kann sein nächstes Kolloquium bald hinter Gittern abhalten“. . Zum ersten Male wurde hier im Organ der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands auf intelligente Weise mit dem Hexenwahn der OMF-BRD-Holocaustjustiz abgerechnet. Gerd Honsik muß einen schlechten Tag gehabt haben, daß er das nicht erkannt hat. Vielleicht fehlt ihm, der selbst ein begnadeter Sprachgestalter ist, der Sinn für Satire. Gekonnt drischt er auf Molau ein, so daß am Schluß der Leser überzeugt ist, der Gescholtene sei zum Verräter an der Deutschen Sache verkommen. Das Gegenteil ist der Fall. Mit seiner Satire hat Molau geschickt ein in der NPD tabuisiertes Thema – die Holocaustreligion - aufgegriffen.
    Es ist zu hoffen, daß der Parteivorsitzende die Zeichen der Zeit endlich richtig deutet. Sicherlich ist es richtig, daß Geschichtsforschung nicht Aufgabe einer politischen Partei sein kann. Wenn aber Geschichtslügen von den Feinden als strategische Waffe gegen das Leben und die Ehre des Deutschen Volkes eingesetzt werden, dann ist es die Aufgabe einer deutschgesinnten Partei, diese Kriegsführung bewußt und die Waffen des Feindes stumpf zu machen. Das kann sie aber nur erreichen, wenn sie die Forschungsergebnisse der Berufenen, der Revisionisten, nicht nur zur Kenntnis nimmt, sondern im politischen Kampf auch bekannt macht. Vor allem aber hat sie kraftvoll und überzeugend Front zu machen gegen die Verfolgung der Treuesten der Treuen durch unsere Feinde. Oder will Udo Voigt warten, bis der Iran und andere moslemische Länder für uns die Kastanien aus dem Feuer geholt haben werden? Vielleicht sollte er mal wieder Hitlers Buch „Mein Kampf“ lesen. Das würde ihn sicherlich mutiger machen. Die Affäre Jürgen Schön, der es immerhin zum stellvertretenden Parteivorsitzenden gebracht hatte, zeigt, das die Partei – will sie noch irgendeine Bedeutung für Deutschland haben - nicht in dem Zustand belassen werden darf, der den Einzug von drei Charakterlumpen als NPD-Abgeordnete in ein Landesparlament ermöglichte.
    Hier ist eine Entschuldigung fällig.

    Kleinmachnow am 4. Januar 2006″

    Quellenangabe wegen § 130 leider nicht möglich.

  • 33 Dike // Jun 1, 2006 at 23:49

    @ Watzmann

    Mit dem “Wunder” Sylvia Stolz meine ich ihre Courage nicht einzuknicken gegenüber der politischen brD Justiz im Schauprozess Ernst Zündel, wenngleich Grußworte aus der Ära des jüngsten Geschichtskomplexes einer gewissen Komik nicht gebrechen und die Richter sicherlich auf die Palme bringen, was Frau Stolz ja möglicherweise beabsichtigt. Ist doch ein Schauprozess, werter Watzmann, da muß schließlich von Verteidiger Seite auch was “Leck’res” geboten werden. ;-) Zündel weiß, jeder weiß den Ausgang des Prozesses. Sylvia Stolz rührt ganz einfach die Trommeln… find’s Klasse! :-)

    Was Zündel über sie denket, weiß ich nicht. Wissen Sie’s? Ingrid Rimland Zündel sprach vor einigen Wochen bewundernd u.a. von einer “magnolian beauty”…also darf man annehmen, daß das Frl. Stolz aus der Sicht der Zündels ihre Sache famos macht. Aber ich vermute nur…ich hake mal bei Gelegenheit nach und komm dann nochmals drauf zurück.

    Zu Mahler: Seine politische Vergangenheit ist mir schon bekannt. Die wird ja in den geichgeschalteten Medien immer wieder breit getreten bzw. nicht ausgespart.

    Na gut, Watzmann, ich war auch mal Christin und bin es nicht mehr, war auch mal umerzogen und zwar ordentlich! und bin es nicht mehr..der bewegliche, intelligente Mensch geht durch Entwicklungsstadien, insbesondere ein Geist wie Mahler. Was zählt ist Mahlers
    heutiges Engagement für unser Volk. Da hat er - meiner Meinung nach - Erhebliches geleistet.

  • 34 Dike // Jun 2, 2006 at 0:00

    @ Legionär

    Danke für den Verweis. Das kuck ich mir gleich mal durch.

  • 35 Olsen // Jun 2, 2006 at 1:46

    @Schriftleitung
    “Ich möchte hier nichts dazu beitragen, ob Tito Jude, Judenfreund oder sonstwas gewesen ist,…”
    Aus diesem Satz geht hervor, daß ich keine Aussage zu Titos Herkunft machen kann. Allerdings besagt der weitere Teil, daß Tito mit sehr viel Aufmerksamkeit beerdigt wurde, wie ich es danach nur bei Johannes Paul II beobachtet habe. Zu Lebzeiten Titos bekam man aber von seiner Wichtigkeit nicht soviel mit und Jugoslawien war nicht die Drehscheibe der Welt.

  • 36 Alexander // Jun 2, 2006 at 17:02

    @ Dike & Legionär:

    Danke für das Einspringen, ich hätte auch nicht helfen können. Aber bei so vielen Einträgen hier kann man/frau in der Tat etwas den Überblick verlieren.

    @ Dike:

    Würde mich mal interessieren, was Dich genau vom Christentum weggeführt hat. Ich selbst bin noch innigst dabei, obgleich mein Verstand schon Fragen stellt.

    Gesegnete Pfingsten allerseits.

    AvL

  • 37 Dike // Jun 2, 2006 at 20:56

    @ Alexander

    Nun ja, da waren mehrere Aspekte maßgebend. Ein herausragender aber ist/war die Diskrepanz zwischen gepredigten Forderungen der kath. Kirche (in meinem Fall) und ihrem Tun bzw. NICHTTUN. Kurzum: Die Heuchelei der Kirche. Diese war mir schon als Kind zuwider und nach meiner Mündigkeit kehrte ich dieser Instition den Rücken.

    Später, als ich den Panzer der politischen Umerziehung abwarf (ich war ein Produkt der perfiden Amerikanisierung), die Lügen und Halbwahrheiten erkannte, womit unser gutgläubiges Volk seit Jahrzehnten gepeinigt wird, entlarvte sich die Kirche mehr und mehr als Komplizin des volksverräterischen Systems. Benedikt zeigte uns neulich deutlich, zu wessen Gunsten er seine Show in Ausch-witz abzog, oder nicht?

    Die Kirche hat nach meinem Dafürhalten jämmerlich versagt gegenüber unserem Volk. Anstatt ihm Schutz zu bieten, bläst sie ins gleiche Horn mit der politischen Führung, die ja keine ist, wie jeder hier weiß.

    Nietzsches “Antichrist” ist eine erhellende Lektüre zum Thema. Insbesondere 24-25., doch es lohnt sich, alles darin zu lesen, falls nicht schon geschehen.

    Und dann ist da noch der flehende Brief des Grafen Plettenberg an Kardinal Döpfner, der eine sehr deutliche Sprache spricht:

    …*

    Sollte dieser Verweis aus unverständlichverständlichen Gründen*gelöscht werden müssen, können die Suchbegriffe: “Graf Plettenberg Kardinal Döpfner” eingegeben werden. Runterrollen bis:

    “Offener Brief des Grafen Plettenberg an Kardinal Döpfner”

    (Es empfiehlt sich, den Text zu speichern, wer weiß, wie lange er dort noch aufzurufen ist…)

    Gruß
    Dike

    * Schon mal auf die Linkliste über besagtem Brief geachtet. Im Gegensatz zu Ihnen sind wir nicht in den USA.

    Schriftleitung Altermedia

  • 38 Saarlänner // Jun 2, 2006 at 21:29

    @ Freiheit für Germar
    Nochmals zu Mahler: Er veröffentlichte 1998 im Focus(!) sehr gute und ansprechende Artikel zu Multikulti. “Kann das deutsche Volk den Frieden retten”. Dann beginnt urplötzlich - sich ziemlich steigernd eine starke Radikalisierung.Lassen Sie sich den Aufsatz von Rouhs doch als mail mal schicken!Der Mann ist sicherlich intellektuell eine Kapazität-trotz allem ist man bei der NPD froh ihn los zu sein. Er ist und bleibt undurchsichtig. Von was lebt er?

  • 39 Verschwörer // Jun 2, 2006 at 23:39

    @ Saarlänner

    Vielleicht könnten Sie den Artikel aus nation24 hier reinstellen? Manfred Rouhs hat bestimmt nichts dagegen.

    Zur Frage “Von was lebt er?”
    Horst Mahler ist 70 Jahre alt. Er war jahrzehntelang - vor und nach seinem Gefängnisaufenthalt - erfolgreicher Rechtsanwalt und wird dementsprechend nicht wenig in das berufsständische Versorgungswerk eingezahlt haben und daraus heute seine Rente beziehen. Daß er auch erfolgreich zur Finanzierung seiner Prozesse Spenden einwirbt, ist natürlich auch zutreffend.

  • 40 Dike // Jun 2, 2006 at 23:45

    @ Schriftleitung

    “* Schon mal auf die Linkliste über besagtem Brief geachtet. Im Gegensatz zu Ihnen sind wir nicht in den USA.”

    Nu ja, mir schwante… Es war ja ganz Ihnen überlassen, den Verweis zu löschen. Faszinierend ist dabei, daß 1965 noch Texte wie der von Graf Plettenberg veröffentlicht werden konnten, ohne, daß der beherzigte Mann dafür im Gulag verschwand.

    Na, auf jeden Fall, wer neugierig wurde, kann sich ja den Brief herholen. Ich muß dazu noch sagen, daß die Seite sofort blockiert wird … LOL

    Nix für ungut, liebe Schriftleitung!

  • 41 Dike // Jun 3, 2006 at 2:40

    @ Saarlänner

    Muß noch was loswerden: Es ist irrelevant, “von was er [Mahler] lebt”. Immerhin hat er doch vedient all die Jahre und etwas auf die Kante gelegt, meinen Sie nicht? Warum so kleingeistig? Es ist das bittre Los nicht weniger Deutschen, so dermaßen im Kleingeistigen verhangen zu sein. Man löse sich davon und sehe auf das Wesentliche, welches ist: Das Überleben unseres Volkes. Mahler trägt im Großen dazu bei.

  • 42 Saarlänner // Jun 3, 2006 at 14:16

    @ Verschwörer, Dike u. Freiheit für Germar
    der Artikel in nation24d heißt: Vom Kampf gegen die große Lüge.Zweiter Streich: Witwe Flockenböck und die Stimme der Wahrheit in nation24.de Nr.152 3.Quartal 2005
    Satireartig wird hier geschildert wie Horst Streicher(Mahler) die Witwe Flockenböck(d.i. Ursula Haverbeck)um zehntausend Euro bringt und eine Resolutionsliste dem VS zukommen lässt. Die Unterzeichner erhielten alle Strafbefehle.
    Im Artikel(S.14) heißt es: Durch die Eidechsenhaut der Provokateure dringt keine menschliche Regung: “Am offenen Kamin amüsieren sie sich über die Dummheit der Welt und hecken neue Pläne aus! Erreichbar ist Rouhs unter : info@nation4.de, Fernruf 0221/4201107 oder 0172/2320792 Fernkopierer: 0221/4201108
    Wg. der geringen Auflage blieb der Aufsatz unbeachtet. Im übrigen weise ich darauf hin, dass Frentz und Holtmann ja Langzeitagenten für den VS seit 1964 waren und niemand im Ernst an ihrer Lauterkeit zweifelte. Selbst nach der Enttarnung von Frentz gehen hochrangige Vertreter der deutschen Rechten(so Dr.Kosiek) gerne mit Frentz zur Jagd bei Oberwesel. Frentz hat dort mit Verratsgeldern des VS ein kostspieliges Jagdrevier(annähernd 70000 E. pro Jahr) gepachtet, von seinen armseligen Tantiemen als Heilpraktiker hätte er sich das niemals leisten können. Das weiß ich von einem Grandseigneur der NPD. Es spielt offenbar keine Rolle mehr, ob man für den VS arbeitet und sehr gut verdient. Wie gesagt- der Artiekel wäre es wert hier veröffentlicht zu werden!Rouhs selbst hat schon mehrfach glaubwürdig beschrieben, wie Mahler interne Termine(die nur ihm bekannt waren) sofort dem VS meldete!

  • 43 Alexander // Jun 3, 2006 at 15:23

    @ Dike:

    Danke für den Hinweis zum Offenen Brief von Graf Plettenberg. Sehr interessant!

    Zum Christentum folgende Anmerkung: genauso wie ich mich dem Deutschtum weiterhin verbunden fühle, obgleich die Mehrzahl der deutschen Elite antideutsch eingestellt ist, so sehr glaube ich es mit meinem Gewissen vereinbaren zu können, mich dem “wahren” Christentum weiterhin verbunden zu fühlen, auch wenn die meisten Christenführer inkl. Papst dem Deutschtum den Rücken zugekehrt und damit das christliche Gebot der Nächstenliebe aufgegeben haben. Aber ich kann verstehen: wenn die Kirche antideutsch eingestellt ist (ist bei den Protestanten noch viel schlimmer als bei den Katholiken), dann sollte man auch nicht mehr der Kirche angehören. Der Glauben ist m.E. davon unbenommen.

    Gruß

    AvL

  • 44 Verschwörer // Jun 3, 2006 at 15:39

    @ Schriftleitung

    Kann man noch auf die Störtebeker-Artikel MIT KOMMENTAREN aus der Zeit von Januar bis April zugreifen? Ich wollte hier eigentlich zum Thema Mahler, um mir Wiederholungen zu ersparen, noch mal auf die Diskussionen zu den Artikeln “Molaus Fürsprecher” und “Hamsterrad Revisinismus” verweisen. Die Störtebeker-Seite von “Molaus Fürsprecher” findet man bei Google-Suche noch im Cache, “Hamsterrad Revisionismus” aber wohl nicht mehr.

    An sich ja, mußt das entsprechende Stichwort eingeben, Mahler oder so. Die Texte gab es ja bei Altermedia auch.

    Schriftleitung Altermedia

  • 45 Freiheit für Germar Rudolf & David Irving // Jun 3, 2006 at 19:45

    Zur Diskussion um Horst Mahler:

    Zitat aus einem “taz”-Interview mit Mahler vom 07.10.2002:

    “taz: In der NPD gibt es Menschen, die Ihren Kurs für gefährlich halten. So hat das ehemalige Vorstandsmitglied Lennart Aae die Frage aufgeworfen, ob Sie ‘geisteskrank’ seien oder ein Geheimdienst-Provokateur …

    Mahler: Er ist deshalb auch seines Amtes enthoben worden.

    taz: Gerade angesichts der bisherigen Enthüllungen ist die Frage ja nicht völlig abwegig: Sind auch Sie ein V-Mann des Verfassungsschutzes?

    Mahler: Sie erwarten doch wohl keine Antwort auf diese Frage?

    taz: Man sagt, in der NPD hätten sich vor allem die beiden (Ex-)V-Leute Holtmann und Frentz dafür stark gemacht, daß Sie das Prozess-Mandat erhalten. Ist das nicht merkwürdig?

    Mahler: Ich habe an den entsprechenden Diskussionen nicht teilgenommen und mich auch später nicht für solche Fragen interessiert. Außerdem war Frentz in der fraglichen Zeit bereits ‘weg vom Fenster’.”

    http://www.taz.de/pt/2002/10/07/a0107.1/text

  • 46 Dike // Jun 4, 2006 at 14:03

    @ Freiheit für Germar Rudolf & David Irving

    Danke für Ihr Bemühen. Die Antworten Mahlers sind trefflich!

    Am Rande für alle die sich interessieren sollten:

    Ein “live” Interview mit Irving aus seiner Gefängniszelle:

    http://www.sky.com/skynews/video/videoplayer/0,,91134-irvinginterview_220206_1100,00.html#

  • 47 Watzmann // Jun 4, 2006 at 14:50

    Wenn man eines Amtes enthoben wird, weil man Horst Mahler kritisiert, dann gute Nacht!

    @Dike

    Ich weiß auch nicht, was Ernst Zündel über seine Ex-Anwältin Sylvia Stolz denkt, deshalb frage ich ja danach. In den veröffentlichten Briefen äußert er sich nicht darüber.

    Nein, Frau Stolz ist kein Wunder. Und was soll “nicht einknicken” hier bedeuten? - Sie ist nun ja nicht mehr Zündels Verteidigerin, weil sie aufgrund ihres Verhaltens vom Vorsitzenden ausgeschlossen werden konnte. Es wäre besser und klüger und “nichteingeknickter” gewesen, Verteidigerin zu bleiben (bleiben zu können) und mit klugen Wortwechseln zu brillieren, gegen die der vorsitzende Richter nichts hätte unternehmen können.
    Das Herumgewurstel mit der Anrede des Richters als “Herr Meinerzhagen” ist Kleinkindverhalten gewesen und kein Wunder. Wenn ich als Anwalt vorhabe, mich so zu benehmen, kann ich doch gleich auf die Ausübung eines Mandates verzichten.

    Ein Schauprozeß ist es schon, aber wenn man ein Mandat übernimmt, ist man verpflichtet sich gerichtskonform zu verhalten, in jeder “Rechtsordnung”. Die andere Möglichkeit wäre, zu Prozeßbeginn auf den Schauprozeßcharakter des ganzen hinzuweisen und auf einen Verteidiger zu verzichten:
    “In einem Schauprozeß ist eine sachgemäße Verteidigung nicht möglich. Sie haben mich in der Hand und werden mit mir verfahren, wie Sie es für richtig halten - ich lehen Ihre Zuständigkeit aus formellen und rechtlichen Gründen ab und auch, mich hier zu verteidigen, denn nach rechtsstaatslichen Grundsätzen habe ich keine Straftat begangen sondern nur meine Meinung beäußert”
    So könnte man das dann in etwa ausdrücken. Herr Zündel hat aber Rechtsanwälte genommen, also erwartet er doch wohl eine sachgemäße Verteidigung innerhalb des in der BRD geltenden Rechtssystems, und dabei ist das Verhalten von Frau Stolz nun einmal fehl am Platze.

    Der Gruß der NSDAP ist gemäß derzeitigem BRD-Recht weder “Komik” noch “was Leck’res” sondern schlicht eine Straftat, und wenn es nun kein Verfahren gegen die Frau Stolz deshalb gibt, dann bin ich mit Alexander der Meinung, daß in Bezug auf diese Person einiges nicht in Ordnung sein kann…
    Die Verwendung in einer “Sofortigen Beschwerde” und an ein Gericht gesandt, verschärft die Sache noch. Wollen Sie das wirklich passend für so ein Verfahren nennen, werte Dike?

    Mahlers Vergangenheit mache ich ihm nicht zum Vorwurf, ein sich mit Geschichte beschäftigender Mensch sollte Zeitzeugen keine Vorwürfe machen, es wäre nur gut und angebracht, daß er als Zeuge der Zeitgeschichte, der er für einige Dinge ist, der Forschung durch eine größere Offenheit und Anteilnahme helfen würde, wenn er es denn gut mit seinem Volke meint. Dazu sind meine obigen Fragen gedacht.

    Dike, ich war niemals umerzogen, ich bin aus einer weitgehend “unpolitischen” Umgebung, da glaubt man eh’ nicht alles, was die jeweiligen Machthaber “verzapfen”.

  • 48 Dike // Jun 4, 2006 at 17:27

    @ Watzmann

    Wir sind - was Frau RA Stolz betrifft bzw. deren “Verhalten” als vormalige Verteidigerin Zündels - unterschiedlicher Meinung. Ist ja nicht schlimm. Ich kann sogar in etwa Ihre vorgebrachten Argumente und Stellungnahme nachvollziehen, aber nur, weil diese einem Umfeld entspringen, das sich der “Rechtslage” in der BRD weitgehendst anzupassen gewillt ist. Sie meinen - und da sind Sie sicher in großer Gesellschaft in der BRD - daß ein “klügeres Vorgehen” seitens Frau Stolz den Vorteil gehabt hätte, daß sie seine Verteidigerin geblieben wäre.

    Aber wie kann sie Zündel in Wirklichkeit verteidigen, wenn gar kein rechtsstaatliches Verfahren stattfindet, wenn die Verteidigung wegen strafrechtlicher Begriffe und Inhalte von Anfang an der Ohnmacht preisgegeben ist? Wenn der Strafprozess von vorne herein schon so gut wie entschieden ist?

    Da ist es - auch aus meiner Sicht - doch weitaus propagandistischer, (im Sinne, daß diese Farce eines Prozesses in die Medien, bzw. unters Volk kommt) wenn mit Pauken und Trompeten diese tragisch-komisch-irre Schau in die Welt getragen wird. Das geht eben anders nicht mehr. Die Konditionierung hat irgend wann mal einen Punkt erreicht, wo sie in sich selbst zusammenfällt und ich denke, die Methode, der sich diese mutige Richterin nun bedient, ist die in der BRD einzig noch Vorhandene, um auf diesen politischen Schauprozess in der Öffentlichkeit aufmerksam zu machen. Beide, Stoz und Mahler zerren ganz gewaltig am von der Fremdherrschaft konstruierten Lügengebäude. Dieses wird eines - hoffentlich nicht zu fernen Tages - in sich selbst zusammenfallen.

    Ich habe nun ein bißchen rumgekuckt und stieß auf eine interessante Seite, die sich mit Frau Stolz und dem Prozess beschäftigt, bin mir allerdings etwas unsicher, ob ich diese hier einstellen darf, weshalb ich die Schriftleitung ersuche zu löschen, wenn notwendig.

    Hier:

    “Sylvia Stolz: eine deutsche Jeanne d’Arc
    Von Störtebeker und Nemo

    Rechtsanwältin Sylvia Stolz

    “Dieser Prozeß ist nicht nur Zeitgeschichte – dieser Prozeß macht auch Geschichte.” (…)

    Quelle: VHO*

    Falls gelöscht werden mußte, brauchen Sie bloß auf die Seite, die speziell für Germar Rudolf eingerichtet wurde anzuklicken. (germarrudolf und dann “com” dahinter und dann finden Sie das schon und zwar unter der Rubrik in gelb: “Neues von Germar Rudolf”.)

    Angesichts des Angebotes der VHO-Seite bleibt uns gar nichts weiter übrig, aber wie schon angedeutet, kommt man auch so drauf. - Die Schriftleitung

    Sie schreiben noch: “Dike, ich war niemals umerzogen, ich bin aus einer weitgehend “unpolitischen” Umgebung, da glaubt man eh’ nicht alles, was die jeweiligen Machthaber “verzapfen”.”

    Das freut mich sehr zu lesen. Echt! Da haben Sie ein großes Glück gehabt. Ich habe vor einigen Jahren meinem Schwager (Bayer) vorgehalten, daß er umerzogen ist und dieser war total entrüstet, wies meine Behauptung vehement ab… LOL…was ich damit sagen will ist, die Umerzogenen im Westen, wissen gar nicht wie gründlich sie umerzogen wurden, so perfide war die anglo-amerikanische Umerziehung. Ich sollte es wissen. Ich wußte es aber auch nicht ;-) Aber Ihnen nehme ich es sofort ab, nämlich daß Sie nicht umerzogen wurden/sind. DAS ist doch eine schöne Pfingsfreude! ;-)
    Gruß
    Dike

  • 49 Verschwörer // Jun 4, 2006 at 17:42

    @ Watzmann

    Im Zündelprozeß geht es der Verteidigung nach meiner Einschätzung um zwei Dinge.

    Erstens soll natürlich ein für Ernst Zündel möglichst günstiges Urteil erreicht werden. Dazu KANN eine sogenannte Konfliktverteidigung durchaus sinnvoll sein. Nach dieser Strategie wird gelegentlich auch von “normalen” Anwälten in Prozessen vorgegangen, in denen es nicht um den “Showeffekt” geht. Dazu mal ein Verweis auf die juristische Ausbildungsliteratur:
    http://herberger.jura.uni-sb.de/ref/strafprozessrecht/Rat-27.html
    Das Vorgehen von Frau Stolz bedeutet hier außerdem keinen Verzicht auf ernsthafte juristische Argumente - dafür hat Ernst Zündel ja noch fünf weitere Anwälte.
    Ob das konkrete Vorgehen von Frau Stolz nun tatsächlich vorteilhaft für ihren Mandanten war, ist eine andere Frage.

    Zweitens soll eine möglichst große Aufmerksamkeit für den Prozeß erreicht werden. Wenn der Mandant damit einverstanden ist, kann der Verteidiger hier auch in einer Weise handeln, die sich nicht unbedingt günstig auf das Urteil auswirken muß. Für die öffentliche Aufmerksamkeit hat Frau Stolz zweifellos viel getan. Besonders interessant ist hier der Artikel “Der Riß in der Robe” von Volker Zastow aus der FAZ vom 25.03. (Im FAZ-Archiv kostet er Geld, auf der Züdel-Seite ist er aber auch zu lesen.) Zastrow fühlte sich eben stark an das Vorgehen der Anwälte in den RAF-Prozessen erinnert.

    Das Verhalten von Frau Stolz muß also nicht unbedingt schädlich sein.

    Im Übrigen halte ich von Mahlers Vorgehen mit Reichsrechtsargumenten (ausgerechnet in diesem Verfahren, wo es doch um wissenschaftliche Forschung geht!) gar nichts. Diese Argumente sind juristisch belanglos. Richter und Staatsanwälte reagieren darauf entweder erheitert oder genervt, aber niemals beeindruckt oder gar mit Furcht. Trotzdem kann es sinnvoll sein. Wenn ein Staatsanwalt vor der Entscheidung steht, sich 15 Verhandlungstage jeweils 8 Stunden Mahlervorträge anzuhören oder das Verfahren doch noch wegen Geringfügigkeit einzustellen, dann wird er sich vielleicht eher für letzteres entscheiden. Schließlich ist es auch noch denkbar, daß Mahlers Reichsrechtsvorstellungen immer mehr Leute begeistern und damit unabhängig von ihrer juristischen Bedeutung Wirkung erzielen. Irrlehren waren schon oft genug geeignet, die Massen zu faszinieren.

  • 50 Freiheit für Germar Rudolf & David Irving // Jun 5, 2006 at 12:01

    @ Dike:

    Ich wollte in dieser Kommentarspalte auf eine Aussage von Germar Rudolf (bzgl. politischer Prozesse in der BRD und der Unmöglichkeit einer Verteidigung für den Angeklagten) hinweisen, die ich vor geraumer Zeit mal - wie ich mich zu erinnern glaube - auf der deutschsprachigen Ausgabe seiner persönlichen Website (also nicht vho) gelesen hatte. Doch scheint diese deutschsprachige Version nicht mehr am Netz zu sein, ich finde jedenfalls nur die englischsprachige.
    Wissen Sie - oder ein anderer Leser - zufällig, wo diese deutschsprachige Seite abgeblieben ist und können evtl. mit einer URL dienen?
    Vielen Dank im voraus!

    Wo wir schon dabei sind: Weiß jemand Näheres über das derzeitige Befinden von Germar Rudolf. Es wurde ja am 18.04.2006 Anklage von der Staatsanwaltschaft Mannheim erhoben. Weiß man schon, welchen Anwalt Germar Rudolf mit seiner Verteidigung betraut hat? Ich hatte vor einigen Wochen bei der alten Ausgabe des Störtebeker-Netzes eine diesbezügliche Frage an “Spürnase” gerichtet, der sich dort in einem Kommentar zu einem anderen Thema geäußert hatte. Unglücklicherweise war dies genau einen Tag, bevor die alte Version des Störtebeker-Netzes vom Netz genommen und durch eine andere Software ersetzt wurde, so daß ich nicht mehr darauf zugreifen und nach einer evtl. Antwort sehen konnte. Falls “Spürnase” oder ein anderer Leser, der Kenntnisse über Germar Rudolfs Situation hat, hier mitlesen sollte, wäre ich für eine evtl. Wiederholung der seinerzeitigen Antwort, bzw. andere Mitteilungen sehr dankbar.

  • 51 Verschwörer // Jun 5, 2006 at 13:22

    @ Freiheit für Germar Rudolf & David Irving

    Eine deutschsprachige Version von Germar Rudolfs persönlicher Website hat es nach meiner Erinnerung nie gegeben. Allerdings sind die meisten Texte auch in deutscher Sprache erschienen, insbesondere in den neuesten Büchern und Broschüren von Germar Rudolf. Wenn Sie hier andeuten könnten, welchen englischen Text Sie meinen, würde ich sicher ohne Probleme - falls vorhanden - die deutschsprachige Entsprechung dazu finden.

  • 52 Dike // Jun 5, 2006 at 13:39

    @ Freiheit f. Germar Rudolg & D.I…

    Hallo,

    meinen Sie etwa diese Seite? Eine andere gibt es m. W. nicht auf Deutsch.

    http://www.germarrudolf.com/support/help_germar_de.phpht

    Auf einige Ihrer Fragen komme ich später zurück. Bin jetzt unter Zeitdruck.
    Bis dann
    D.

  • 53 Alexander // Jun 5, 2006 at 16:33

    @ Dike:

    Wahrscheinlich meinst Du diese Seite:

    http://vho.org/Intro/D/index.html#12

    Gruß

    AvL

  • 54 Dike // Jun 5, 2006 at 19:01

    @ Alexander

    Genau, diese Seite meinte ich. Danke für deren Einstellung. Es gibt aber noch eine auf Deutsch und zwar die Unterstützerseite:

    http://www.germarrudolf.com

    Dort ist u.a. einzusehen, was er an Lesestoff und Musik zugeschickt bekommen hat, um Doppelsendungen auszuschließen und dort sind auch die sonstigen Bedingungen, denen Germar Rudolf unterliegt angegeben.

    @ Freiheit für Germar Rudolf & David Irving

    Allgemein: Ich habe den Eindruck, daß Germar seiner derzeitigen Situation geistig und physisch gewachsen ist. Er treibt Sport, liest, schreibt, hört Musik. Er bat um englischsprachige Literatur, um im Englischen nicht “rostig” zu werden. Auch hat er die Absicht, an Übersetzungen zu arbeiten. Seine Nahrungsverpflegung soll nicht schlecht sein. Er kann im Knastladen Müsli und Milch kaufen (Nahrungsmittel, die er sehr schätzt). In Briefmarken ertrinke er, schreibt er, bittet Briefmarkensendungen vorläufig einzuschränken, was schließen läßt, daß er viel Post erhält. Post dauert nach wie vor zwischen 4-6 Wochen und wird zensiert. Artikel aus Töpfers AUTO und auch den Artikel von Shamir (”Hummer für den Iran”) hat er erhalten. http://www.nationalanarchismus.org/Nationalanarchismus/26_kampf/david_schah/david_schah.html

    Erhalt seines letzten Briefes ist der 27.4. und zu dieser Zeit hatte er eine Schreibmaschine, was seiner Sehnenentzündung am Daumen (vom vielen ungewohnten mit-der-Hand-schreiben) Linderung verschaffte.

    Auf meine letzte Frage, ob er einen Anwalt habe, kam noch keine Antwort. Die Anklage hat er inzwischen, wie ja bekannt.

    Gruß
    Dike

  • 55 Freiheit für Germar Rudolf & David Irving // Jun 5, 2006 at 20:03

    @ Dike, Verschwörer & Alexander:

    Zunächst einmal herzlichen Dank an alle für die prompten Antworten, besonders auch an Dike für die Angaben über Germar Rudolfs Befinden!

    Ich hatte vor etwa einem Jahr mal auf Germar Rudolfs Seite etwas ausführlicher verweilt und war der Meinung, daß damals z.B. folgende Seite auch in deutscher Sprache online war:
    http://www.germarrudolf.com/private/

    Aber womöglich spielt mir diesbezüglich mein Gedächtnis einen Streich (”false memory syndrome” - Revisionisten kennen sich damit dank Germar Rudolf ja aus!). ;-)

    Mir war beim Durchlesen von “Watzmanns” Kommentar vom 04.06., 14.50 Uhr, (”…zu Prozeßbeginn auf den Schauprozeßcharakter des ganzen hinzuweisen und auf einen Verteidiger zu verzichten”) wieder eingefallen, daß sich Germar Rudolf auf seiner Seite irgendwo ebenso geäußert hatte. Er schrieb dort sinngemäß, es habe in der BRD gar keinen Sinn, sich als Revisionist vor Gericht zu verteidigen, sondern man täte, sollte man in eine solche Situation kommen, gut daran, auf den Schauprozeß- und Unrechtscharakter des Verfahrens hinzuweisen und ansonsten auf eine Verteidigung zu verzichten und sich nicht zur Sache zu äußern. Leider kann ich die betreffende Seite nicht mehr ausfindig machen.

    Da sich die Diskussion weiter oben ja mit dem Zündel-Prozeß und dem Verhalten der Verteidigerin Sylvia Stolz und ihres Mentors Mahler befaßte, nachfolgend noch ein Zitat von Germar Rudolf zu Ernst Zündel, welches er in einem von einem deutschen Studenten durchgeführten Interview im Jahre 2004 äußerte:

    “Frage: Welche der bekannten Revisionisten bekennen sich zum Nationalsozialismus?

    Germar Rudolf: Den einzigen, den ich kenne, ist Ernst Zündel, aber er hat seine Ansichten während der letzten 20 Jahre geändert, wenn ich es recht verstehe. Er ist außerdem ein radikaler Pazifist. Sie fragen sich vielleicht, wie das zusammenpaßt. Sie müßten mal mit ihm darüber reden. [...]

    Frage: Herr Rudolf, ich mißtraue den meisten Revisionisten, weil sie mehr Propagandisten als Wissenschaftler zu sein scheinen. Davon nehme ich Sie und andere Gelehrte, wie Prof. Faurisson, Carlo Mattogno und Jürgen Graf aus, nicht aber viele andere. Haben Sie dafür Verständnis?

    Germar Rudolf: Es gibt nicht allzu viele rationale, ernsthafte revisionistische Forscher. Zündel zum Beispiel ist immer in erster Linie Propagandist gewesen. Dies trifft auch auf viele andere zu. Insofern haben Sie teilweise recht, wie ich zugeben muß. Die schlechte Nachricht ist, daß viele, die sich selbst ‘Revisionist’ nennen, eigentlich keine sind. Ich meine damit, daß man, um sich als Revisionist bezeichnen zu können, einen radikal wissenschaftlichen Ansatz der Kritikfähigkeit, auch sich selbst gegenüber, aufweisen muß. Den haben viele selbsternannte Revisionisten nicht. Die meisten sind eher Politiker als Wissenschaftler. Aber Ihre Skepsis ist keine schlechte Eigenschaft. Bewahren Sie sie sich! Wenn einem der Revisionismus eins lehrt, so ist es, skeptisch zu sein demgegenüber, was andere Ihnen erzählen. Das ist die Grundvoraussetzung des Revisionismus.”

    ["S.: Which of the well-known revisionists confess to be National Socialists?

    R.: The only one I know of is Ernst Zündel, but he has changed his views during the last 20 years, as I understand it. He also is a radical pacifist. You may ask how that fits together. You would have to talk to him about it. [...]

    S.: Mr. Rudolf, I distrust most revisionists, because they seem to be more propagandists than scholars. That does not include you and the other scholars like Prof. Faurisson, Carlo Mattogno, Jürgen Graf, but many others. Can you understand that?

    R.: There are not too many rational, serious revisionist scholars. Zündel for example has always been primarily a propagandist. That is true for many others. I therefore have to admit that you are partly right. The bad news is that many of those who call themselves “revisionists,” are not really revisionists. With that I mean that in order to be a revisionist, you have to have a radical scientific attitude of being able to criticize, even yourself. That does not apply to many self-assigned revisionists. Most of them are politicians rather than scholars. But your skepticism is not a bad thing. Keep it! If revisionism teaches one thing, than it is to be skeptical about what others tell you. That is the prerequisite of revisionism.”]

    http://www.germarrudolf.com/private/bug.html

  • 56 Freiheit für Germar Rudolf & David Irving // Jun 6, 2006 at 8:55

    Nach einigem Suchen bin ich hinsichtlich des von mir oben erwähnten Zitats von Germar Rudolf zum Verhalten als Angeklagter in bundesdeutschen Holocaust-Prozessen doch noch fündig geworden: Es findet sich in seinem Buch “Vorlesungen über den Holocaust” (Hastings April 2005, S. 528). Germar Rudolf schreibt dort, nachdem er die Offenkundigkeitsfalle ausführlich dargestellt hatte, auf die (fiktive) Frage eines “Zuhörers”:

    “Z[uhörer]: Demnach führen Strafprozesse gegen Revisionisten, in denen die Verteidigung versucht, die Offenkundigkeit mittels neuer Beweismittel zu unterminieren, Ihrer Meinung nach zu nichts?

    R[udolf]: Nein, zumal inzwischen ja auch Strafverteidiger, die revisionistische Beweisanträge stellen, laut Rechtsprechung des BGH strafrechtlich verfolgt werden m ü s s e n (vgl. S. 429). Man kann sich also als Revisionist den Aufwand sparen. In einer solchen Lage ist es am besten, seinem Verteidiger den Mund zu verbieten und selbst lediglich auf die dargelegte Rechtslage, also den Schauprozeßcharakter solcher Verfahren hinzuweisen. Alles andere ist eine Verschwendung von Zeit, Energie, Nervenstärke und Geld.”

  • 57 Watzmann // Jun 6, 2006 at 15:00

    dpa-Meldung vom 29. Mai 2006:

    “«Heil Hitler»-Unterschrift - Ermittlungen gegen Zündel-Anwältin
    Mannheim/Karlsruhe (dpa) - Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen eine frühere Anwältin des Holocaust-Leugners Ernst Zündel, weil sie einen Brief mit «Heil Hitler» unterschrieben hat. Die Juristin habe die verbotene Grußformel in einem Brief an das Oberlandesgericht (OLG) Karlsruhe verwendet, sagte Sprecher Klaus Böhm am Montag der dpa. Die Staatsanwaltschaft Mannheim bestätigte auf Anfrage einen Bericht der «Bild»-Zeitung, wonach gegen die Anwältin nun wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt werde.

    Die Juristin war zuvor vom Zündel-Prozess ausgeschlossen worden, weil sie die Verhandlung wiederholt durch Reden mit teils strafbarem nationalsozialistischem Inhalt sabotiert habe. Der 67-jährige Zündel muss sich seit Februar vor dem Landgericht Mannheim verantworten, weil er via Internet den millionenfachen Mord an den Juden in der NS- Zeit geleugnet haben soll.
    In dem Beschwerdeschreiben an das OLG wegen ihres Ausschlusses aus dem Zündel-Prozess stehe, dass Adolf Hitler als «Erlöser» auferstehen werde, sagte Böhm. Der 63-Seiten Schriftsatz der Anwältin trage den Briefkopf «In Geschäftsführung ohne Auftrag für das Deutsche Reich». Das OLG hatte den Ausschluss der Juristin Ende März verfügt. Der Bundesgerichtshof hat die OLG-Entscheidung bereits bestätigt.”

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