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Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)


FKA: Der 8. Mai in Berlin Neukölln (08.05.07) Ergänzt

May 8th, 2007 · Post your comment (20 Comments)

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Folgender Bericht erreichte uns heute aus Berlin-Neukölln:

Unter dem Motto „Gestern eine Niederlage. Heute eine Chance. Morgen ein Sieg.“ lud die NPD zu einer öffentlichen Saalveranstaltung im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt ein. Der Historiker Dr. Olaf Rose hatte vor einigen Nationalisten zum Thema „Über Galgen wächst kein Gras – Us Folterjustiz von Malmedy bis Abu Ghraib“ referiert.

Die Gegenseite sah sich deshalb veranlasst, am 5. Mai einige Flugblätter im Neuköllner Plattenbaugebiet Gropiusstadt zu verteilen, um die Bevölkerung darauf aufmerksam zu machen und zu einer Gegenveranstaltung aufzurufen. Doch wie heute festzustellen war, hat die hoch gelobte Aktion nicht viel gebracht. Einige Passanten, die gegen 17.00 von der U-Bahn Station Lipschitzallee nach Hause gingen, waren eher verwundert, dass der Vorplatz abgesperrt war und die Polizeipräsenz so hoch war, wie man Sie wohl auch gerne an anderen Tagen in diesem Stadtteil hätte. Vor allem ältere Anwohner äußerten sich teilweise positiv über das Erscheinen der NPD. Im Großen und Ganzen konnte also, trotz der Verteilaktion, kaum ortsansässige Bevölkerung mobilisiert werden, handelte es sich beim Großteil der knapp über 100 Teilnehmer doch eher um die üblichen antifaschistischen Gestalten. Die Gropiusstädter zogen es vor, lieber das Geschehen von außen zu betrachten. Selbst die Bewohner nicht-europäischer Herkunft wollten sich nicht in die Veranstaltung einreihen.

Die Kundgebung, die zu 17.00 angemeldet war, fing dann eine halbe Stunde später an, da der Platz zur angemeldeten Zeit noch recht spärlich belebt war. Als der Veranstalter dann die Kundgebung eröffnet hat, war er erstmal darüber mokiert, dass die Polizei im Vorfeld 3 Personen in Gewahrsam genommen hatte, woraufhin sich die Gruppe veranlasst sah „Haut ab, haut ab!“ der Polizei zu zurufen. Bereits am Vormittag soll es schon zu einigen Festnahmen gekommen sein.

Der erste Redebeitrag war von der DKP mit den üblichen Themen Kapitalismus und Faschismus als Wurzel aller Übel. Der zweite Redebeitrag von VVN-BdA thematisierte das 3. Reich und den vermeintlichen Faschismus von heute. Beim dritten Beitrag schließlich ging es um die Wahlen von 2006 und dem Einzug der NPD in den Bezirken Neukölln, Treptow-Köpenick, Lichtenberg (mit Hohenschönhausen) und Marzahn-Hellersdorf, sowie um die Kommunalpolitik und das Personal der Partei. Die letzen beiden Redebeiträge waren allerdings kaum zu vernehmen, da die Kirche sehr aktiv und lautstark ihre Glocke geläutet hatte. Vermutlich in der Absicht, gegen die NPD-Veranstaltung zu protestieren, wurde letztendlich eher die Gegenveranstaltung akustisch gestört. Ohnehin waren die Redebeiträge so langweilig, dass sich der höfliche Beifall der eigenen Anhänger doch sehr in Grenzen hielt. In der Hoffnung, die Stimmung etwas zu heben, hat man zumindest zwischendurch Punkrock gespielt.

Gegen 18.15 wurde zu einer Spontandemonstration zum U-Bahnhof Rudow aufgerufen. Etwa eine halbe Stunde später setzte sich der Zug mit den knapp über 100 Teilnehmern, von denen einige nicht auf ihre Alkoholration verzichten konnten, in Bewegung. Einige Jugendliche, die sich zufällig in die Kundgebung verirrt hatten, die aber vermutlich eher auf der Suche nach Abenteuer waren, sind dort mitgegangen, was Sie wohl auch getan hätten, wenn ein Karnevalszug oder eine Zirkusparade stattgefunden hätte. Kurz nach dem Start zog der Veranstalter die Aufmerksamkeit auf zwei Nationalisten, die am Straßenrand vorbei gegangen sind. Einige aggressive Teilnehmer, die in ihrer undisziplinierten Art und Weise den Zug verlassen hatten, mussten von der Polizei wieder zurück verwiesen werden. Zu einem weiteren Zwischenfall kam es, als einige Jugendliche vom Straßenrand aus, die Teilnehmer des Zuges fotografierten – eine Praxis, die bei nationalen Demonstrationen von der Gegenseite nicht gerade als unüblich empfunden wird. Einige Teilnehmer mussten ebenfalls von der Polizei verwiesen werden, als sie versucht hatten, die Jugendlichen anzugreifen. Kurz vor dem Ziel in Rudow wurde die Polizei vom Redner in gewohnter Manier beschimpft, weil Sie angeblich die Teilnehmer daran gehindert hatte, NPD-Aufkleber abzureißen. Tatsächlich wurden die Demonstranten daran gehindert, ihre eigenen Aufkleber überall anzubringen. Insgesamt wurde die Demonstration von den üblichen Antifa Parolen und Musik, bei der man sich über Geschmack streiten kann, begleitet.

Ergänzt: Pressebericht der Berliner NPD zur gestrigen Saalveranstaltung

Daß die NPD gerade am 8. Mai zu einer öffentlichen Veranstaltung aufruft, hat die “politisch korrekten” Meinungsmacher sichtlich getroffen. Seit der unsäglichen Weizsäcker-Rede von 1985 gilt es nämlich auch im Westen unseres Landes als schick, sich zu den “Befreiten” zu zählen.

Der Stich ins Wespennest gelang. Vielen der vor der Tür anwesenden Protestierer hätte es nicht schaden können, wenn sie sich im Saal platziert hätten, um den fundierten Vortrag des Historikers Dr. Olaf Rose zu hören. Dann hätten wahrscheinlich auch sie begriffen, daß die momentan so laut kritisierte US-Militärpolitik bereits seit 1945 eine Konstante ist. Wer Vietnam, Afghanistan und Irak beweint, muß auch Deutschland beweinen. Wer Guantanamo und Abu Ghraib verteufelt, muß auch die Prozesse von Dachau (Malmedy-Prozess) und Nürnberg verteufeln.
Unsere Stiefellecker-Rolle in der US-amerikanischen Weltbeherrschungsstrategie ist erst möglich geworden, weil mit der Zäsur von 1945 auch der Anstand und der Charakter aus der deutschen Politik verschwunden sind.

Vor etwa 100 Zuhörern im kleinen Saal im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt erinnerte zu Beginn der Veranstaltung der NPD-Landesvorsitzende Eckart Bräuniger an die unzähligen militärischen und zivilen Toten unseres Volkes. Ihnen ein ehrenvolles Gedenken zu verweigern ist ein Vergehen an den Menschen dieses Landes und ein Vergehen an unserer Geschichte. Der 8. Mai bezeichnet das vorläufige Ende der deutschen Souveränität. Nie standen aber die Zeichen besser als heute, aus dieser Lage auszubrechen. Der deutsche Mensch regt sich und eine politische Bewegung formiert sich, die ihm Stimme und Gestalt geben wird.

Siehe auch
NPD Berlin-Neukölln 09.05.07

NPD Berlin

Indymedia 05.05.07

Quelle: Störtebeker-Netz 08.05.07



Tags: Allgemeines

20 responses so far ↓

  • 1 Hindenburg // May 9, 2007 at 3:26

    Zum Kotzen, die Paraden dieses schulabschluß-, zukunfts-, arbeits-, verstand-, ehr-, marnieren- und geistlosen, ewig besoffenen, bekifften und gewaltbereiten Junkypöbels, der in den Medien immer als “Demonstranten”, häufig auch mit dem Adjektiv “junge” davor bezeichnet wird.
    Was für nette, politisch aktive Menschen!
    Und so engagiert gegen die Bösen, die bei Ausübung ihres demokratischen Grundrechts von den selben Medien niemals als (junge) Demonstranten, sondern immer als “Rechtsradikale”, Rechtsextreme” oder “Nazis” bezeichnet werden.
    Wie schön, wenn man an objektiver Berichterstattung teilhaben kann.

  • 2 Squirrel // May 9, 2007 at 9:56

    Zu “@Hindenhurg” : Besser kann man es nicht sagen !

    Worte sind Waffen !

    Nutzen WIR sie !

    Gruss Squirrel

  • 3 Squirrel // May 9, 2007 at 10:09

    Passend zum “8 Mai” ein “Link” :

    http://martinblumentritt.blog-service.de/

    Soviel zu HASS !

  • 4 Squirrel // May 9, 2007 at 10:11

    Nachtrag zu : Passend zum “8 Mai” ein “Link” :

    http://martinblumentritt.blog-service.de/

    Soviel zu HASS !

    Besonders die “Linkliste” des “Bloggers” ist wohl bezeichnend !

  • 5 Der Wohlwollend-Kritische // May 9, 2007 at 10:45

    Zur Zeit ist es doch so:
    DER “Aufstand DER DEUTSCHLANDHASSER” lockt niemanden mehr hinterm Ofen hervor; vor 6 Jahren gab es noch Woche für Woche Demos mit 10.000 bis 200.000 Teilnehmern gegen Deutschland und der Jude Spiegel geiferte um sich.
    Spiegel ist nicht mehr, und auch der “Aufstand” nicht.
    Eigentlich eine blendende Zeit, das Nationale selbst nach vorne zu bringen. Die Chance aber wird nicht genutzt.

  • 6 wool // May 9, 2007 at 15:15

    Es ist immer das selbe Schema, bei NPD-nahen/eigenen Veröffentlichungen.

    “Die Bürger haben uns mit Applause empfangen. Von überall her hörte man Sektkorken knallen und Leute jubelten. Die Systemmedien schätzen die Zahl der Gegendemonstranten auf 100, es dürften wohl doch eher nur 2 gewesen sein. Wiedermal ein Sieg auf der ganzen Linie …. BLA BLA BLAAA!”

    Eigentlich könnte man doch Presseveröffentlichungen auch schon vorher rausgeben…

  • 7 Squirrel // May 9, 2007 at 15:43

    Zu “@wool” : Ja was sollen sie ( in dem Fall die NPD) denn dann schreiben….?

    Wenn Sie , Herr woll, aber die wahren Meister der BLABLABLAAA-Veröffentichungen suchen, dann lesen sie doch bitte (auch) in Zukunft :

    http://de.indymedia.org/index.shtml

    Und versuchen Sie doch bitte dann dort mal so einen Kommentar zur Veröffentlichung zu bringen.
    Denn “dort” nimmt man es mit der Meinungsfreiheit, bzw. deren Veröffentlichung, nicht so genau !

    Und die NPD schreibt halt ihre Artikel aus ihrer Sicht, und das ist doch in Ordnung.
    Das macht man eben so, die Dinge aus der eigenen Sichtweise dar zustellen.

    So wie Sie es ja mit ihrem Kommentar ja auch tun !

    Und wie gesagt, schauen Sie mal bei “indymedia” nach, da können Sie noch was lernen, was “objektive Sichtweise” und “Meinungsfreiheit” bedeutet …. !

  • 8 Squirrel // May 9, 2007 at 17:22

    “Die” NPD redet nicht nur BLABLABLAAA :

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,482025,00.html

  • 9 bildad // May 9, 2007 at 17:48


    Wien – Die Grünen haben sich über die Aussagen von FPÖ-Chef Strache zum Nationalsozialismus am Dienstagabend in der “ZiB2″ empört gezeigt. Strache habe die Nazi-Zeit verniedlicht und die NS-Opfer verhöhnt, sagte die stellvertretende Bundessprecherin der Grünen, Madeleine Petrovic, am Mittwoch gegenüber der APA. Dieser hatte gemeint, bei Gedenken werde auf die Opfergruppen nach 1945 vergessen.

    Strache wollte im “ZiB2″-Interview anlässlich des Jahrestages des Kriegsendes die Frage, ob das, was nach dem 8. Mai 1945 passiert ist, genauso schlimm war, wie das davor, nicht klar beantworten. Nach 1945 seien “leider auch gezieltes Verbrechen vorgenommen worden”, sagte der FPÖ-Chef dazu am Dienstagabend……………………… ”

    http://derstandard.at/?url=/?id=2874765

    Jedes Jahr das gleiche in Ö am 8.Mai ein FPÖ Politiker sagt was in Interwies oder Reden und die Grünen regen sich auf. Wird nächstes und übernächstes usw Jahr auch so sein.

    http://www.youtube.com/watch?v=DaJLubd-6lM

    Da gab es auch grüne Aufregung nach dem 8.5.2004 .

  • 10 Mjoelnir.Thorshammar.Feindschmetterer@web.de // May 9, 2007 at 17:59

    @wool:
    “Es ist immer das selbe …
    ‘Die Bürger haben uns mit Applause empfangen … und Leute jubelten’”
    Ein wenig übertrieben, aber recht haben Sie, und bei Teilnehmerzahlen verlasse ich mich eher auf versierte Schätzer wie Worch, der auch bei eigenen Veranstaltungen eher zur Vorsicht neigt.
    Da aber die Systempresse grungsätzlich manipuliert, ist es naheliegend, wenn auch fragwürdig, selbst ein wenig am Zähler zu drehen, frei nach dem Motto: wir einigen uns bei der Mitte…

  • 11 Kriminalkommissar Freise // May 10, 2007 at 10:47

    “weil mit der Zäsur von 1945 auch der Anstand und der Charakter aus der deutschen Politik verschwunden sind.”

    Nun ich teile ebensowenig wie die NPD die groteskte, befohlene, extrem einseitige Einschätzung des Dritten Reiches die in der BRD Doktrin ist. Aber wer so tut als sei vor 1945 eine ausnahmslos anständige Politik gemacht worden, der betreibt eine Übertreibung in der anderen Richtung, eine Apologetisierung die ich auch nicht teilen kann. Zumal auch viele Nationalsozialisten nach 1945 (die echten, nicht die Mitläufer) auch nicht mit massiver Kritik an Hitlers Politik gespart haben und die Verbrechen des Nationalsozialismus verurteilt haben.

  • 12 Schörner // May 10, 2007 at 14:46

    @KK Freise
    Können Sie Beispiele nennen?

    Diejenigen die Kritik geübt haben, haben das entweder aus völliger Naivität getan, weil sie die Siegerpropaganda gefressen haben, oder sie haben gar nicht die Einblicke gehabt, etwa über das Ausmaß des Verrats und der Sabotage in den eigenen Reihen, die notwendig waren, um die harten Entscheidungen Hitlers auch nur zu begreifen.

    Meine Meinung:
    Viel zu anständig war Er! Hätte man 1933 nur 1000 Stück von den allerschlimmsten Volksspaltern und Pressehebräern den Prozeß gemacht und dann öffentlich auf den Marktplätzen aufgehängt, jeder hätte kapiert, daß das eine Revolution war und kein Kaffekränzchen, wo diese Leute auch noch mit Samthandschuhen angefaßt werden, weil man ja auch bei diesen an die Vernunft appelieren zu müssen glaubte.
    Die Weltjudenpresse hätte auch nicht anders reagieren können, aber der Krieg wäre ohne den Verrat der Reaktion, der uns in Wahrheit das Genick gebrochen hat, mit Sicherheit gewonnen worden, weil diese es gar nicht mehr gewagt hätte, ihr dreckiges Spiel zu spielen, geschweige denn in die Positionen dafür gekommen wäre.
    Ja, ja die Volksgemeinschaft. Hat eben auch alles eine zweite Seite.
    Aber das ist ja nun wirklich Geschichte. Diesmal entscheidet sowieso nur mehr der brutale Rassenkampf und diese romantischen Vorstellungen sind Schnee von gestern.

  • 13 Kriminalkommissar Freise // May 10, 2007 at 17:26

    @ GFM Schörner (von dem Heinrici 1945 sagte, “dieser große Soldat hat seine Front nicht mal einen Tag halten können” nachdem seine Linien durchbrochen worden waren aber das nur nebenbei)

    Nun natürlich Albert Speer. War natürlich ein Scherz.

    Zum Beispiel Artur Axmann und Baldur v. Schirach, Paul Hausser und Felix Steiner, Peter Kleist und Artur Erhardt. Reicht das erst einmal oder soll ich noch mehr nennen?

  • 14 Mjoelnir.Thorshammar.Feindschmetterer@web.de // May 10, 2007 at 20:44

    @KKF:
    Nanga Parbat (ehem. Hausser) 12.01.2007
    Kriminalkommissar Freise (ehem. Nanga Parbat) 02.05.2007
    Warum eigentlich?

  • 15 Kriminalkommissar Freise // May 11, 2007 at 7:34

    @Mjoelnir

    Ich verstehe die Frage nicht ganz. Warum was?

  • 16 Mjoelnir.Thorshammar.Feindschmetterer@web.de // May 11, 2007 at 20:00

    @Kriminalkommissar Freise:
    Warum diese Namensänderungen?

  • 17 Schörner // May 11, 2007 at 20:18

    @KK Freise
    Mich hätte interessiert was, nicht wer.

    Ach, was nicht alles in der Niederlage gesagt wurde. Entscheidend sind doch die Fakten, meinen Sie nicht?
    Falls Sie etwas über Schörner erfahren wollen, dann kann ich Kalteneggers überaus spannende Schörner Biographie sehr empfehlen.
    http://www.amazon.de/s/ref=nb_ss_w/028-5764140-4894906?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&url=search-alias%3Daps&field-keywords=kaltenegger+sch%F6rner&Go.x=4&Go.y=7&Go=Go
    Dort finden sie jede Menge Informationen, die diverse Behauptungen in einem etwas anderen Licht erscheinen lassen werden. Kennen Sie ja von anderen historischen Persönlichkeiten und Ereignissen ja bestimmt.

  • 18 Kriminalkommissar Freise // May 12, 2007 at 10:52

    @Mjoelnier
    “Warum diese Namensänderungen?”

    Die erste Änderung von Hausser zu Nanga Parbat wurde vorgenommen weil ich mich sarkastisch über Thomas Wulff geäußert hatte, der bekanntlich die Frechheit hat sich “Steiner” zu nennen, was für mich eine Beleidigung des großen deutschen Soldaten Felix Steiner ist. Und da ich konsequent bin habe ich daraufhin den Namen Hausser abgelegt aus Respekt vor dem ebenfalls großen deutschen Soldaten Obergruppenführer Paul Hausser.
    Nanga Parbat hatte ich gewählt weil dieser bekanntlich der Deutsche Schicksalsberg ist. Leider wissen das anscheinend heute nur noch wenige und da der Name ja nicht gerade deutsch klingt hat es da diverse Mißverständnisse gegeben.
    KK Freise ist einer der beiden Helden aus dem Film “Die goldene Spinne” von 1943, ein absolut sehenswerter Klassiker des Spionagefilms in dem der erwähnte Kommissar Freise von der Geheimen Staatspolizei (gespielt von Hermann Brix) zwei sowjetischen Spionen (gespielt von Harald Paulsen und Kirsten Freiberg) das Handwerk legt, eine durch und durch positive und doch fiktive deutsche Identifikationsfigur die zudem noch den Vorteil hat keine leblose Gesteinsmasse zu sein.

  • 19 Kriminalkommissar Freise // May 12, 2007 at 12:37

    @Schörner

    Ich kann dazu u.a. folgende Bücher empfehlen (bitte um entschuldigung, daß ich aus Zeitmangel nur verkürzt nenne):

    Peter Kleist:
    “Aufbruch und Sturz des Dritten Reiches” (SEHR empfehlenswert)
    “Die europäische Tragödie”

    Felix Steiner:
    “Die Freiwilligen”
    “Armee der Geächteten”

    Artur Axmann:
    “Das kann doch nicht das Ende sein”

    Artur Erhardt hat dazu viel in “Nation und Europa” geschrieben als er noch Herausgeber war und auch die Erinnerungen zahlreicher NS-Politiker und Generäle die nach 1945 weder zu heimlichen Widerstandkämpfern mutierten noch alles vor 1945 fanatisch verteidigten sind dazu sehr empfehlenswert. Tatsächlich ist für mich der kritische Alt-Nationalsozialist der Licht UND Schatten des Dritten Reiches sehen konnte und die Fehler und Verbrechen nicht bestreitet aber auch nicht alles verdammt der glaubwürdigste Augenzeuge, weitaus glaubwürdiger als der der schon immer dagegen war aber auch als der der Hitler unbedingt bedingungslos die Treue halten muss.

  • 20 Mjoelnir.Thorshammar.Feindschmetterer@web.de // May 12, 2007 at 20:19

    @KKF:
    Danke für die Aufklärung, sie ist schlüssig. Ich würde allerdings keinen Nick ablegen, mit dem ich mich identifiziere, bloß weil ein anderer einen ähnlichen mißbraucht, oder weil die “breite Masse” ihn nicht versteht. Von einfach “Mjölnir” zur jetzigen Form bin ich übergegangen, weil “einfach so” einer auftauchte, der sich des gleichen Namens bediente. Weil ich mit ihm nur am Rande einer Meinung war und mich nicht mit all seinen Beiträgen einverstanden erklären konnte, nahm ich diesen Wechsel vor.
    Allerdings werde ich ihn gelegentlich ablegen, weil er doch ein wenig pubertär wirkt. Allerdings werde ich dann noch für Gelegenheitsleser am Netzpostfach erkennbar sein.

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