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Erfurt/ Thüringen: Frische Luft für das Erfurter Wahlkreisbüro RedRoxx der beiden Landtagsabgeordneten Matthias Bärwollf und Susanne Hennig von der Linkspartei. In der Nacht zum Sonntag ist dieses laut eigenen Angaben Opfer eines Anschlags geworden. Von den Tätern fehlt zwar bislang jede Spur, aber sind doch schon ermittelt: Es waren die Nazis! Eine Überraschung? Wohl kaum!
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| Nach dem „Anschlag“ |
Dabei können es doch nur die Nazis gewesen sein. Weiß Indymedia nach diesem Vorfall doch immerhin zu berichten, dass unter anderem der Herr Abgeordnete Bärwollf schon seit längerer Zeit ins Visier der NPD geraten sei. Ein Beispiel dafür darf keineswegs fehlen „…So hat der Erfurter NPD-Vorsitzende u.a. am „Tag der offenen Tür“ gezielt die Sitze der beiden antifaschistisch engagierten Abgeordneten „beansprucht“, wie die Partei auf ihrer Homepage schreibt. Trinkaus versuchte zudem mehrfach, unerwünscht Kontakt zu Hennig aufzunehmen und fotografierte erst vor zwei Tagen heimlich den Abgeordneten Bärwolff und sein Fahrzeug…“. Hm, heimlich fotografiert. Eine Person die im öffentlichen Interesse steht. So etwas darf es einfach nicht geben, denn „…Zwei engagierte Abgeordnete sollen so eingeschüchtert werden…“ findet Susanne Hennig. Ach ernsthaft? Einschüchterung, wegen einer vollkommen harmlosen und unschuldigen Fotographie? Ist das nicht ein wenig übertrieben? In etwa so, wie die Vorstellung, eine leicht lädierte Scheibe wäre gleich ein „Anschlag“?
Sicher haben nicht nur wir eine etwas andere Vorstellung vom Begriff „Anschlag“. Fliegen uns ständig Meldungen um die Ohren, von Anschlägen im Irak oder kurz bevorstehenden Terroranschlägen in Deutschland. Nun aber bekommen wir einen „Anschlag“ serviert, in dem es um ein kaputtes Fenster geht. Wie um alles in der Welt sollen wir angesichts solcher Meldungen noch die Ernsthaftigkeit wahren, wenn es mal irgendwann einen echten Anschlag geben sollte? Als was wird dieser dann wohl bezeichnet, als Supergau? Lassen wir doch lieber die Kirche im Dorf, und sprechen stattdessen von einer frischen Brise, die den beiden Erfurter Genossen die Tage im Büro heimsucht. Allerdings auch nicht ganz unverschuldet: „…Das „RedRoXX“ engagiert sich u.a. stark in der antirassistischen und antifaschistischen Arbeit…“. Denn wer mit dem Feuer spielt, sollte gefälligst auch aufpassen sich nicht daran zu verbrennen. Auch wenn zwischen einer kaputten Scheibe und einem Benzinkanister im Wahlkreisbüro noch Welten liegen. „…„Wir werden diese Einschüchterungsversuche nicht hinnehmen! Wir werden uns weiter gegen die NPD und ihre Schläger offen äußern und engagieren. Wer unsere Scheiben einschmeißt, beeindruckt uns nicht!“, sagte Bärwolff…“ Na Bitte, markige Worte! Dann klappt es ganz gewiss auch irgendwann mit einem echten Anschlag. Bis dahin jedenfalls gefallen sich die beiden Angeordneten für einen kurzen Augenblick in ihrer Opferrolle. So sehr, dass wir fast glauben möchten, dieser „Anschlag“ käme den beiden Genossen gar nicht mal so ungelegen. Ein Schelm, der böses dabei denkt…
Ergänzt: NPD Erfurt soll Kopfgeld zur Ergreifung der Täter ausgesetzt haben
Wie uns nach Redaktionsschluss aus Thüringen mitgeteilt worden ist, soll der NPD-Kreisverband gestern Abend eine Stellungsnahme zu der kaputten Fensterscheibe im RedRoxx veröffentlicht haben, in der sich die Partei von den Vorgängen distanziert. Zusätzlich soll die Partei ferner auch ein „Kopfgeld“ ausgesetzt haben, für Hinweise die zur Ergreifung der Täter führen. Die Internetseite der NPD-Erfurt war über die Nacht nicht abrufbar. Ein Verhalten, dass uns nicht unbedingt überraschen würde.
Aus Erfurt erreichte uns unter anderem folgendes Schreiben, das auch etwas Licht in die ganze Angelegenheit um die kaputte Scheibe im RedRoxx bringen dürfte „…Am vergangenen Wochenende zogen mehrere duzend kriminelle Linksfaschisten unangemeldet durch Erfurt und randalierten an einer nationalen Szene-Kneipe, warfen Scheiben ein und beschädigten das Auto eines Aktivisten. Daraufhin ist der Betreiber zum örtlichen besetzten Haus (Treff der Linksfaschisten) und hat denen klar gemacht, das sie eine Woche Zeit haben für die Schäden aufzukommen. Das hat natürlich erwartungsgemäß keine Reaktionen hervorgerufen und nach dem das Ultimatum gestern ablief, ging halt der zweite Treffpunkt der Linksfaschisten, das “Redroxx”, SED-Jugendbüro ein wenig kaputt und wurde von Unbekannten entglast. Traurig muss man darüber nicht sein, nicht zuletzt nach den Attacken der roten Lumpen in Rostock sollte allen Nationalisten klar sein, das wir nur Erfolg haben, wenn wir in die Offensive gehen und das Übel an der Wurzel packen und uns das nicht ständig gefallen lassen. Die Chaoten verstehen nur eine Sprache. Soweit sogut.
Heute veröffentlichte die NPD Erfurt eine Stellungnahme in der sich von der Aktion distanziert wird. Unter gewissen Aspekten ist das vielleicht auch nachvollziehbar, um das Image in der Öffentlichkeit zu wahren, auch wenn ich mir persönlich so etwas erspart hätte und Solidaritätsbekundungen zur nationalen Selbsthilfe & Gegenwehr angebrachter finde, aber der Hammer kommt ja am Ende der Stellungnahme. Die NPD setzt ein Kopfgeld aus, um die Täter zu ergreifen…Um das zu rechtfertigen wird darauf verwiesen, das NPDler soetwas ja nicht machen würden… Dazu brauch man ja nix mehr sagen, da lachen sich doch Staat, Antifa und Bonzen schlapp. Ich bin einfach nur ziemlich verägert, das wir freien Kräfte von der NPD wiedermal so hintergangen werden. Da werden mal Leute ernsthaft aktiv und tun nicht nur den ganzen Tag labern wie Voigt und Schwerdt und dann wird denen noch in den Rücken gefallen. Eine riesengroße Schweinerei. Nationale Solidarität statt Verrat und Diskredition!
(Absender des Schreibens liegt der Redaktion vor)
ErgänztNPD ERFURT Stellungnahme
08.07.2007 Stellungnahme zu Anschlag auf RedRoxx-Büro
Hinsichtlich der auf Indymedia gemeldeten Nachricht, dass es einen Anschlag auf das Abgeordnetenbüro der Genossen Hennig und Bärwolf gegeben haben soll, gibt der Kreisverband Erfurt der NPD folgende Stellungnahme ab:
Der NPD Kreisverband Erfurt-Sömmerda distanziert sich eindeutig von einer derartigen Tat. Ebenso weisen wir jegliche Verantwortung dafür zurück. Im Interesse einer friedlichen politischen Auseinandersetzung hat der NPD Kreisvorsitzende Trinkaus mehrfach Gesprächsangebote an die Linke/PDS gerichtet.
Leider ist der politische Druck in weiten Kreisen der Linken derart groß, dass man zu einem friedvollen Austausch von Argumenten und der Schaffung einer gewaltfreien Atmosphäre seitens der Linken/PDS nicht bereit ist.
Vielmehr ist zu vermuten, dass der Anschlag auf das Abgeordnetenbüro selbst inszeniert ist, um die Bemühungen der NPD zu diskreditieren und von den eigentlichen Gewalttaten der Linken Autonomen abzulenken.
(So wurde ja vor genau 14 Tagen der Überfall auf eine Gaststätte und ein neu eröffnetes Bürgerbüro mit einer immensen kriminellen Energie verübt).Es entsteht der Eindruck, dass der militante Flügel der Linken nunmehr erneut an der Gewaltspirale drehen will.
Aber darauf will und wird sich die NPD nicht einlassen. Steinewerfer haben in unseren Reihen nichts zu suchen und, hier geben wir dem Genossen Bärwolf Recht , “…beeindrucken uns auch nicht”.
Ich denke das Bärwolf sich hiermit auch deutlich von den kriminellen Elementen distanziert hat, die an jenem Überfall vor 2 Wochen beteiligt waren.
Wieder einmal bestätigt sich hiermit die Auffassung, dass nur gemeinsam der Kampf gegen Gewalt und Extremismus Erfolg haben kann.
Der Kreisverband der NPD Erfurt distanziert sich noch einmal nachdrücklich von diesem Gewaltakt lobt hiermit 100,00 Euro zur Ergreifung der Täter des Überfalls auf das RedRoxx aus.
Siehe auch
Indymedia 08.07.07






28 responses so far ↓
1 wartender Krieger // Jul 9, 2007 at 2:19
Na wenn sowas ein Anschlag ist, was ist dann erst das, was die Rotfront, zu deren Klientel ja wohl auch die Linke und nach eigenem Bekenntnis die Betreiber dieses Wahlkreisbüros gehören, erst mit dem ECC in Rostock veranstaltet haben?
Antifschistische Fassadenrenovierung?
Jedem das seine!
2 Rudolf // Jul 9, 2007 at 9:05
“Zusätzlich soll die Partei ferner auch ein „Kopfgeld“ ausgesetzt haben, für Hinweise die zur Ergreifung der Täter führen.”
Ich will mal schwer hoffen, dass sie das nur zu dem Ziel getan hat, um den schröcklichen Attentätern anschließend ausgiebig die Hand schütteln zu können.
3 griesgram // Jul 9, 2007 at 9:10
“…was ist dann erst das, was die Rotfront, zu deren Klientel ja wohl auch die Linke und nach eigenem Bekenntnis die Betreiber dieses Wahlkreisbüros gehören, erst mit dem ECC in Rostock veranstaltet haben? ”
Bürgerkrieg, wenn auch für Arme.
4 wartender Krieger (links) // Jul 9, 2007 at 9:55
Bei allem (fehlenden) Respekt; die “Diskussionen” bezüglich der Gewaltbereitschaft opponierender linker und rechter Gruppierungen bietet schon seit Äonen keine pragmatischen Ansätze mehr. Ich kann mich nur immer wieder darüber beäumeln, wie wenig die Hasstiraden linker wie rechter Schmalspurdemagogen zur gesellschaftliche Polarisierung beitragen.
Als bekennender Linker und Ablehner jedweder nationalistischen Tendenzen stelle ich mir (nicht erst seit eurem Aufmarsch am Samstag) die Frage, in wie weit der von rechter und linker Seite getragene Wunsch nach gesellschaftlichem Aufbegehren durch ideologische Selbstbeweihräucherungen und infantilem Gezanke konterkariert wird.
Versteht mich nicht falsch. Mein Ansatz zielt nicht darauf ab, linke und rechte Gruppierungen zu einem nachhaltigem Meinungsaustausch zu bewegen. Dafür hassen wir uns viel zu sehr. Es geht vielmehr darum, eine entschlossene Basis zu entwickeln, die das Potential besitzt, der jeweils verhassten Gruppe beträchtlichen Schaden zuzufügen und nebenbei noch polarisierende Ansätze in der Bevölkerung zu entwickeln.
Ich versuche schon relativ ehrlich an die Sache heranzutreten. Sicher; das Ziel der linken Bewegung ist es nationale Tendenzen im Keim zu ersticken. Wir wünschen uns ganz klar eine Gesellschaft, in welcher eure Ideologien und Meinungen zensiert, kriminalisiert und entwertet werden. Wir wollen Euch die Möglichkeit verwehren Eure Gedanken zu verbreiten weil (und jetzt kommt der dialektische Ansatz) wir unserer Ideologie nach der Ansicht sind, dass die Welt ohne Euch eine Bessere sei (Sorry für den verkürzten Hippy-Ansatz).
Und mal ganz ehrlich Leute. Schaut in Eure Herzen ^^ Wie oft habt Ihr nicht schon innerlich den Wunsch verspürt, uns linkes Gesocks an die Wand zu stellen und ohne viel Palaver zu exekutieren. Ich nehm Euch das auch gar nicht weiter übel. Soziologisch gesehen ist unsere gemeinsame Basis unser gemeinsamer Hass. Die Überzeugung, dass wir unsere Politik erst zielführend durchsetzen können, wenn die opponierende Gruppe ausgelöscht ist ist uns ebenfalls gemein.
Lange Rede kurzer Sinn; wenn wir uns wirklich so sehr hassen sollten wir allmählich mal zu Potte kommen. Es kann nicht wahr sein, dass wir unsere wertvolle Zeit darauf verschwenden, irgendwelche vergammelten Szeneläden mit Pflastersteinen zu bewerfen oder uns auf Demos voller Inbrunst die Stinkefinger zu zeigen.
Als fairer Sportmann wünsche ich Euch bei der Auflösung dieses Problems viel Erfolg. Auch wenn die Endlösung nur einer Seite gut tun wird, zumindest merkt die vollends sedierte Bevölkerung, dass wir existieren und dass in diesem Land nicht nur Opportunisten dahinsiechen.
Macht mal Vorschläge, der Staat belächelt uns nämlich schon seit einer ganzen Weile…
5 Rudolf // Jul 9, 2007 at 11:04
@wartender Linker
Weder Linke noch Rechte haben die Masse oder die Kraft, ernsthaft für Unruhe in diesem Land zu sorgen.
Offenbar hat das viele – gerade in der Politik – sehr bedrückt, so dass sie sich größere Mengen an gewaltbereiten Ausländern ins Land geholt haben. Speziell die Muselmanen unter ihnen – die sich vom Steuerzahler subventioniert kräftig vermehren – werden zu denen gehören. die hier tatsächlich einmal Krawall schlagen werden und sich gegen die schrumpfende deutsche Bevölkerung richten werden.
“Anti-nationale” Linke hoffen natürlich darauf, dass sie dabei dann verschont werden würden, schließlich haben sie die Zugereisten immer nach Kräften unterstützt gerade auch gegen die Rest-Deutschen. Doch auch die antinationalen Linken werden ins Visier unserer Zugereisten Kulturbereicherer geraten, denn blöderweise sind die selbst häufig so rein gar nicht “anti-national” eingestellt. So wie wir die Linken kennen, werden sie natürlich sehr schnell reißausnehmen, sobald es zu vermehrten Angriffen von Türken und Araber gegen Deutsche kommt. Vermutlich werden sich die “Antinationalen” sogar sehr zügig auf die Seite des nationalen und mithin “ausländerfeindlichen” Lagers schlagen, um in diesen ethnischem Konflikt zu bestehen.
6 Schnecke // Jul 9, 2007 at 11:40
Solche Sachen wird es in nächster Zeit noch sehr oft geben.Man versucht mit aller Macht ein Mittel zu finden,um alle nationalen Gruppen ein für alle mal zu verbieten.Sieht mir eher aus,wie ein Steinschlag.Jetzt muß man nur noch den Stein finden.Ich wäre nicht überrascht wenn darauf der Fingerabdruck eines Antifa wäre.Laßt euch nichts gefallen,kämpft an allen Fronten für unser Vaterland.
7 wartender Tiger // Jul 9, 2007 at 11:44
@wartender Krieger (links)
“Sicher; das Ziel der linken Bewegung ist es nationale Tendenzen im Keim zu ersticken. ”
Ach, tatsächlich?
Da haben Deine Genossen in Vietnam, China und Nordkorea aber noch nichts davon mitbekommen.
Die sind nämlich allesamt genau das, was Ihr nicht seid:
Erznational!
Und das ist gut so.
Gib also fein acht, daß Du nicht irgendwann von einem roten Erschießungskommando umgelegt wirst, wenn die kleinen gelben Leute den nächsten Weltkrieg gewinnen.
DAS wäre doch mal lustig.
8 Kriminalkommissar Freise // Jul 9, 2007 at 11:45
Wenn nur noch die Außenmauern stehen würden, eine rauchgeschwärzte Ruine übrig geblieben wäre oder wenigstens die Innenräume verwüstet wären dann, ja dann könnte man mit einiger Berechtigung von einem “Anschlag” reden. Die gleichen Kreise die vom PDS-Abschaum großzügigst unterstützt und geschützt werden bezeichnen sowas als Entglasen und der PDS-Schreibtischtäter kommentiert das mindestens mit einem schadenfrohen Schmunzeln wenn er nicht offen die Gewalt als Zivilcourage verherrlicht. Aber wenn es einen selbst trifft dann ist das Geheule dieser verlogenen Bande groß. Vielleicht hat da einfach nur ein Ex-DDR-Bürger sich noch einmal daran erinnert wer ihn bis vor 17 Jahren eingesperrt und drangsaliert hat (und das heute immer noch gern tut wenn es gegen “Rechts” geht” und wollte sich bedanken. Man hätte damals die obersten 1000 SED-Bonzen aufhängen, die folgenden 10.000 ins Gefängnis sperren, die nächsten 100.000 mit Berufsverbot belegen sollen und die Verbrecherbande verbieten sollen.
9 NPD UNNA/HAMM // Jul 9, 2007 at 12:12
@ Kriminalkommissar Freise hat es auf den Punkt gebracht. So und nicht anders. Mit dem Aufhängen na ja. Diese Strafe gibt es im freiesten Staat der deutschen Geschichte nicht mehr
10 Theo // Jul 9, 2007 at 12:43
Das ist nicht deren Ernst?? Hab ich das richtig verstanden, die NPD-Erfurt zahlt damit unsere Kameraden an den Pranger gestellt oder Verknackt werden für Dinge, die eigentlich selbstverständlich sein sollten? Ich glaub die haben ja wohl einen voll an der Klatsch. Demnäxt heulen die wohl auch noch rum, wenn irgendein Drogenneger die Treppe runterfällt…”oh fremdenfeindlicher Übergriff, das können wir nicht verantworten, da muss die NPD sofort mal aus ihrer Tasche ein Geld zur Ergreifung der Täter aussetzen”, und für so einen Rotz zahle ich meinen Beitrag, na prima
11 wartender Tiger // Jul 9, 2007 at 13:11
NPD spielt wohl eher darauf an, daß die roten Socken das selber waren,um mal wieder NAAAAAAAAAAAAAAAZIIIIIIIIIIIIS schreien zu können.
12 Nordlicht // Jul 9, 2007 at 13:40
Mensch, seht ihr das denn nicht, diesen Pro- Cannabis- Text am Fenster. Wahrscheinlich konnten sich nur ein paar Wasser-Glanz- Augen wieder nicht zurückhalten und dachten hinter dem Fenster wartet das “Himmelreich der Bewustseinserweiterung”.
Und zum Verhalten der NPD vor Ort…da fällt mir nun gar nichts ein………………..
13 Hans Kraft // Jul 9, 2007 at 13:41
@Theo
Dein Beitrag ist mehr als primitiv und dient wohl lediglich nur zur Spaltung!
14 Martin // Jul 9, 2007 at 14:04
Die Belohnung von 100 € für die Ergreifung der Täter ist nicht nachvollziehbar. Das ist voller Blödsinn. Wir haben nicht die Drecksarbeit für das System zu machen!
Desshalb die Bitte an den NPD-Kreisverband Erfurt: zieht euer Angebot einer Belohnung für die Ergreifung der Täter zurück. Man kann auch anders seine Ablehnung zur Gewalt zum Ausdruck bringen.
15 Walter // Jul 9, 2007 at 15:24
Ob die PDS/Linkspartei irgendwann einmal ein Kopfgeld auf Antifaschläger ausetzte, darf stark bezweifelt werden. Jedenfalls ist mir kein Fall bekannt.
Im Gegenteil, man erinnere sich an den Prozess gegen die Antifa-Tante in Potsdam, die mit einem Totchläger auf einen nationalen Jugendlichen losging. Wurde sie nicht etwa von Gysi persönlich vor Gericht vertreten?
Tja, in Thüringen scheint im Vorfeld der Landtagswahl jedes Mittel recht, um sich dem Bürger “wählbar” und anständig demokratisch zu präsentieren.
In der aktuellen Ausgabe der Landesverbandszeitung der NPD Thüringen wird jetzt explizit darauf gedrängt, in Zukunft doch keine SWR-Fahnen mehr bei Info-Ständen zu nutzen…!
Freilich kann man jetzt argumentieren, dass ein bürgerliches Auftreten der Kameraden wünschenswert sei, um so bei der “Normalbevölkerung” zu punkten.
Doch darf man hierbei nicht vergesen, dass mit ähnlichen Maßnahmen andere Parteien (vor allem die REP) auf diese Art und Weise begannen, wegen vermeintlicher Wahlerfolge und den enstprechenden Posten vom “nationalen Wege” abzukommen.
16 Schnecke // Jul 9, 2007 at 16:07
An alle Nationalen,laßt nicht zu ,dass man einen Keil zwischen euch treibt.Da man im Moment schlechte Karten hat,um die NPD zu verbieten,probiert man es auf diese Art durch innere Zersetzung.Denkt mal daran,wie oft das in unserer Geschichte schon so war,dass bezahlte volksfeindliche Typen uns spalten wollten.Versucht diese ausfindig zu machen und zieht sie zur Rechenschaft,ohne Ansehen der Person.
17 Freibeuter // Jul 9, 2007 at 16:41
Welches Manöver betreibt die NPD mit Ihrer Aktion “Kopfgeld” ?
Ist sie der neue Schutzpatron der Linken in Anbiederung an die veröffentlichte Meinung ?
Wird auch ein Kopfgeld zur Ergreifung des kürzlich in Rostock angegriffenen Ladens gezahlt ?
Quo vadis, NPD (regional) ???
18 Wetekamp // Jul 9, 2007 at 17:17
Irgendwie ist da eine ziemlich dicke Schleimspur zu sehen …
19 Marko // Jul 9, 2007 at 18:05
An den linken Kriega:
Zitat: “das Ziel der linken Bewegung ist es nationale Tendenzen im Keim zu ersticken. Wir wünschen uns ganz klar eine Gesellschaft, in welcher eure Ideologien und Meinungen zensiert, kriminalisiert und entwertet werden. Wir wollen Euch die Möglichkeit verwehren Eure Gedanken zu verbreiten…”
Entschuldigung, aber lebt ihr nicht bereits im Paradies? Wird hier nicht nur der Ist-Zustand beschrieben?
Zitat: “Wie oft habt Ihr nicht schon innerlich den Wunsch verspürt, uns linkes Gesocks an die Wand zu stellen und ohne viel Palaver zu exekutieren. Ich nehm Euch das auch gar nicht weiter übel. Soziologisch gesehen ist unsere gemeinsame Basis unser gemeinsamer Hass.”
Falsch – wir lieben unser Land, unsere Idee, unsere Leute. Dazu gehören m.E. auch verwirrte umerzogene Linke, DENN falls “Linke” Kinder bekommen, könnten diese möglicherweise wieder für eine Idee kämpfen die Ihre Eltern nicht verstanden haben… Der einzelne bleibt vergänglich aber unsere Art könnte die Zeit überdauern. Unsere gemeinsame Basis ist unsere Art, nicht Hass. Du hast den Nationalismus nicht begriffen! Wir denken nicht in den Kategorien links oder rechts sondern deutsch, egal ob links oder rechts der Hauptnenner bleibt deutsch! Wir würden euch auch nicht an die Wand stellen, maximal einen Spaten in die Hand geben, damit ihr endlich so etwas wie Selbstbewusstsein entwickeln könnt.
Volksgemeinschaft statt Klassenkampf.
20 Eine andere Feldpostnummer // Jul 9, 2007 at 20:00
@wartender linker Krieger
Dem ist wohl so, aber es stellt sich immer die Frage des Umganges mit Mitläufern und die Frage nach der schwere des Problemes. Aus meiner Sicht der Dinge ist, außer in gewissen Teilen der ostdeutschen Provinz, bei denen das Hauptproblem auch im gewohnheitsprotofaschistischen Bürgertum liegt, die ganze Bewegung eine Nebenerscheinung die keinerlei machtpolitische Bedeutung hat.
Eine Konzentration auf Aufmärsche einiger hundert Faschisten hielte ich für falsch, auch wenn heute das Wirken eher im halten liberaler und sozialer Konstrukte bestehen kann (meiner Meinung nach) da wir uns ein einer reaktionären Epoche befinden und die Konstrukte zumindest bei Teilen der Bürger solidarisierbar sind. Das man neben dem Tagesgeschäft auch in anderen Räumen auf andere Zeiten aktiv sein sollte, versteht sich.
21 Rudolf // Jul 9, 2007 at 20:59
“gewohnheitsprotofaschistischen Bürgertum
…
auch wenn heute das Wirken eher im halten liberaler und sozialer Konstrukte bestehen kann ”
Da hat’s wohl fürs Soziologie-Studium plus die obligatorische Asta-Tätigkeit nicht gereicht
22 Patrick Paul, Erfurt // Jul 9, 2007 at 22:15
Sehr geehrte Überreagierer!
Ich lese die Kommentarzeilen etwas verwundert. Daher folgender Vorschlag zur Güte:
Bitte lesen Sie die Pressemitteilung der Erfurter NPD erneut. Lesen Sie sie bitte anschließend erneut. Bevor Sie sie erneut lesen, sollten Sie darüber nachdenken.
(…)
Nicht böse gemeint, aber vielen hier scheint die Anonymität des heimischen Computers nicht gut zu bekommen. Wir vor Ort gehen nach Hinweisen davon aus, daß die Täter im linksautonomen Spektrum zu suchen und zu finden sind, zumal der “Anschlag” in einer Reihe mit dem “Brandanschlag auf das besetzte Haus Erfurt” am 20.April diesen Jahres steht, der ebenfalls der Lokalpresse nur eine Kleinstmeldung wert war – und sogar aus Polizeikreisen als Selbstanschlag in Frage gestellt wurde.
An alle Empörer bzgl. des “Kopfgeldes”: Vielleicht verrät ein linksautonomer Drogensüchtiger ja seinen kiffenden WG-Mitbewohner, und wir haben für 100e alle was zu lachen. Vielleicht kommen aber auch sämtliche Spürnasen der brd-Behörden nach Erfurt und jagen dem Gelde nach: Würde es nicht unseren Tourismus fördern? Was könnte nicht noch alles passieren? Unsere freien Strukturen jedenfalls überlegen, mit der Kohle 50mal bei http://www.2-euro-helfen.de den echten schwarzen Block zu unterstützen. Mal im Ernst Leute, vermutet nicht hinter jeder Sache, die ihr anders machen würdet, einen kleinen Hochverrat, sondern lächelt auch mal: Nationalismus muß auch Spaß machen..
Von der stumpfen Ansicht, daß nun in EF ein Spalt zwischen Partei und Freie Kräfte gerissen würde, kann sich getrost verabschiedet werden. Auch fährt die Erfurter NPD keinen ekelhaften pseudo-bürgerlichen Anpasserkurs, sondern kooperiert mit den politischen freien Kräften und arbeitet mit inhaltlicher, nicht destruktiver Provokation – also ohne Angriffe auf Kneipen und Privateigentum. Das würde ich auch nicht als politischen Kampf bezeichnen wollen, ganz im Ernst, das ist billig. Unsere Aufgabe ist doch, überzeugend zu werden, und nicht die coolste Randgruppe zu sein oder nachts Stratftaten zu begehen.
Wer da nun noch immer den Wald vor lauter Boimen nicht sieht, kann uns ja am kommenden Sonnabend, 14.7/12h, einen Besuch bei der Kundgebung vor der Thüringer Staatskanzlei abstatten.
Mit freundlichen Grüßen,
Patrick Paul, nicht NPD-aber Erfurt.
23 Rand-Berliner // Jul 9, 2007 at 23:28
@Patrick
ich denke auch, daß die 100,- Euro anders besser verwendet werden könnten (z.B. Gulasch-Aktion für sozial benachteiligte Deutsche).
Wie Du richtig sagst: “Unsere Aufgabe ist doch, überzeugend zu werden, und nicht die coolste Randgruppe zu sein oder nachts Stratftaten zu begehen.”
Gewalt als politisches Mittel abzulehnen ist die eine Sache. Sich aber mit “Die Linke” zu solidarisieren und derart anzubiedern, daß man sogar 100 Euro aussetzt (egal von welchen Kreisen die Täter kommen), um den linken “Opfern” zu helfen, halte ich für absolut unangemessen.
24 Kornwind // Jul 10, 2007 at 0:03
das ist doch lediglich ein getürkter Entstehungsbaustein, ein Pressefummel für die neue Linke.
25 Eine andere Feldpostnummer // Jul 10, 2007 at 0:07
@Rudolf
Allerdings hat es für´s Studium in den letzten Jahren, angedacht war jedoch Philosophie und Ethnologie, in den letzten Jahren fast nie gereicht und für mich ist die Chose wohl endgültig zu Ende. Meine Eltern sind arm, ich bin arm und der Geldadel verteidigt seine Pfründe immer rabiater.
Sparen sie sich ihre Überheblichkeit.
26 Kriminalkommissar Freise // Jul 10, 2007 at 9:24
Zustimmung Patrick Paul. Der satirische Charakter des ausgesetzten Kopfgeldes ist eigentlich kaum zu übersehen aber manche hier haben mit dem Erkennen von Ironie ein wenig ihre Probleme, zumindest wenn sie nicht mit einem 5 meter hohen, blinkenden, neongrünen Hinweisschild “ACHTUNG IRONIE!” versehen ist.
27 HS // Jul 10, 2007 at 11:11
Ich warte auf die ersten selbsternannten Nationalisten die jetzt schon wiedeer Weimarer Zustände sehen….!
28 Rudolf // Jul 10, 2007 at 18:58
@EaF
Ooooch. Jetzt ist der “Geldadel” daran schuld, dass der Kleine nicht der x-tausendste Laberfach-Student werden konnte… Versager.
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