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FKA: Kommt Oskar Lafontaine in die Reihen der NPD? (27.06.07)

June 27th, 2007 · Post your comment (44 Comments)

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Oskar Lafontaine

Absicht oder Versehen? Schauspiel oder tatsächliches Engagement? Wenn man Oskar Lafontaine auch vieles nachsagen kann, ein Publikumsmagnet war er noch nie so richtig. Seine ersten Anti-Lorbeeren verdiente er sich, als er Kohls „blühenden Landschaften“ 1989 eine Aufrechnung gegenhielt, dass die Vereinigung mit der DDR länger als eine Generation dauern und erhebliche Kosten mit sich bringen würde. Auch oder gerade, weil er Recht behielt, hat er sich kaum Freunde damit gemacht. Die Wahrheit über die Gründe seines „Hinschmeißens“ als neuer Finanzminister wird wohl nie das Licht der BRD-Welt erblicken, auch wenn er Bücher darüber geschrieben hat. Nun macht er mit nationalistischen Parolen wieder „negativ“ auf sich aufmerksam. Wirklich so negativ, oder hat sich nur eine Ratte eine Planke vom sinkenden Schiff gegriffen?

Ob die „neuen“ Parolen der Linkspartei für die anderen Blöcke wirklich so überraschend kommen, darf dahingestellt bleiben, zumal ihr verzweifelter Ruf nach dem „Verfassungsschutz“ schon fast die Musik der linken Eröffnungsfeier übertönte. Der Stern hat sich in seiner neuen Ausgabe die Mühe gemacht, Lafontaine und seiner „Linkspartei“ rechtsextreme Tendenzen nachzuweisen.

Udo Voigt

So sieht das Blatt die „heftigen Angriffe auf Israel und die USA weisen überraschende Parallelen zu Positionen der NPD auf. Die Linken sind über solche Anwürfe empört, doch ein Vergleich bestätigt die NPD-Positionen.“

Die NPD, die über Lafontaines “lupenreine NPD-Positionen” gejubelt hat, wird von der Linkspartei selbstverständlich schroff zurückgewiesen. Schließlich kann man sich angeblich weder Plagiat noch Rechtsaußen so recht vorstellen …

Die Berliner “BZ” machte einen Zwillings-Test und entdeckte durchaus ideologische Parallelen. Hier das Ergebnis:

Zuwanderung
Während Oskar Lafontaine vor “Fremdarbeitern, die Familienvätern die Jobs wegnehmen” warnte, heißt es bei der NPD “Fremdarbeiter stoppen! Arbeit für Deutsche!”

Hartz IV
Die Linkspartei forderte auf Demonstrationen mit dem Spruch “Hartz IV - Armut per Gesetz” die Abschaffung der Arbeitsmarktreform. Bei der NPD hießt es mit dem selben Ziel “Hartz IV - nicht mit mir”.

Globalisierung
“No G8. Menschen vor Profite” lautete die Linken-Parole gegen den G8-Gipfel von Heiligendamm. Die NPD machte mit dem Slogan: “Gib 8 - Sozial statt Global” mobil.

Nahost
Während die NPD die “Eindämmung des Aggressionsstaates Israel” forderte und sich sogar mit dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad solidarisierte, hetzte Linken-Vorstandsmitglied Christine Buchholz noch 2006, Israel “führe Krieg im Interesse der USA” und erklärte, die Hisbollah stünde auf der Seite “auf der auch ich stehe”.

Irak/Afghanistan
Die Linke nennt den Irak-Krieg “völkerrechtswidrig” und will, dass die deutsche Bundeswehr aus Afghanistan abzieht. Auch NPD und DVU nennen den Irak-Krieg “völkerrechtswidrig” und fordern “Deutsche Soldaten raus aus fremden Kontinenten”-

Anti-Amerikanismus
Während die NPD gegen den “Wirtschaftsimperialismus der USA” hetzt, wettert Lafontaine gegen eine “US-Außenpolitik, die auf Rohstoff-Imperialismus fußt”.

Dem wäre nun nur noch hinzuzufügen, ob die NPD nicht schon genügend Stress am Bein hat, dass sie sich einen so gefährlichen Kasper wie Lafontaine, der, wenn’s drauf ankommt, lieber „den Lafo macht“ und ein Buch schreibt, überhaupt leisten könnte.

Siehe auch
Stern 25.06.07

Quelle: Störtebeker-Netz 27.06.07



Tags: Allgemeines

44 responses so far ↓

  • 1 nalytiker // Jun 27, 2007 at 0:30

    Zuwanderung
    Während Oskar Lafontaine vor “Fremdarbeitern, die Familienvätern die Jobs wegnehmen” warnte, heißt es bei der NPD “Fremdarbeiter stoppen! Arbeit für Deutsche!”

  • 2 Analytiker // Jun 27, 2007 at 0:48

    Zuwanderung
    Während Oskar Lafontaine vor “Fremdarbeitern, die Familienvätern die Jobs wegnehmen” warnte, heißt es bei der NPD “Fremdarbeiter stoppen! Arbeit für Deutsche!”

    Lafontaine fordert nicht das Arbeit erst an Deutsche vergeben wird, sondern einen Schutz für alle Arbeiter.
    Ihr Halbaffen.

    Hartz IV
    Die Linkspartei forderte auf Demonstrationen mit dem Spruch “Hartz IV - Armut per Gesetz” die Abschaffung der Arbeitsmarktreform. Bei der NPD hießt es mit dem selben Ziel “Hartz IV - nicht mit mir”.

    Im Gegensatz zur NPD weiß die Linkspartei um die Resultate von Hartz IV bescheid.
    Sieht man sofort an der Parole.
    Auf mich erscheint es so als ob die NPD plump versucht diese Parole zu kopieren.

    Globalisierung
    “No G8. Menschen vor Profite” lautete die Linken-Parole gegen den G8-Gipfel von Heiligendamm. Die NPD machte mit dem Slogan: “Gib 8 - Sozial statt Global” mobil.

    Die Linkspartei ist nicht GEGEN Globalisierung, sondern für eine gerechtere Globalisierung.
    Im Gegensatz zur NPD die Globalisierung beenden will, vermutlich weil sämtliche NPDler Wähler keine Ahnung haben was sie da überhaupt fordern.

    Nahost
    Während die NPD die “Eindämmung des Aggressionsstaates Israel” forderte und sich sogar mit dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad solidarisierte, hetzte Linken-Vorstandsmitglied Christine Buchholz noch 2006, Israel “führe Krieg im Interesse der USA” und erklärte, die Hisbollah stünde auf der Seite “auf der auch ich stehe”.

    Zwei völlig unterschiedliche Beweggründe.
    Interessant ist das der Autor nicht sachlich argumentiert und dem Linken das Verb “hetzte”
    unterlegt.

    Irak/Afghanistan
    Die Linke nennt den Irak-Krieg “völkerrechtswidrig” und will, dass die deutsche Bundeswehr aus Afghanistan abzieht. Auch NPD und DVU nennen den Irak-Krieg “völkerrechtswidrig” und fordern “Deutsche Soldaten raus aus fremden Kontinenten”-

    Die Linke will den Krieg beenden da sie nicht will das Menschen für das Geld anderer Leute sterben.
    Die NPD würde den Krieg so oder so beenden, egal ob das Resultat ein Demokratischer/ Produktiver Staat wäre.

    Anti-Amerikanismus
    Während die NPD gegen den “Wirtschaftsimperialismus der USA” hetzt, wettert Lafontaine gegen eine “US-Außenpolitik, die auf Rohstoff-Imperialismus fußt”.

    Imperialismus ist die höchstentwickelste Stufe des Kapitalismus.
    Kapitalismus ist das ökonomische System des freien Marktes.

    Es erscheint mir sehr lustig, dass die NPD Imperialismus als Wirtschaftsimperialismus zu deffamieren versucht.
    Obwohl klar ist was Imperialismus ist.
    Die aggressivste Form der Wirtschaft.

    FAZIT:

    Egal, wie sehr sich die NPD-Deppen wünschen, dass sie so wären wie die Linke, sie bleiben kleine erbärmliche Loser.
    Hinter jeder Aussage beider Seiten, kann man deutlich den Unterschied erkennen.

  • 3 Flensburger // Jun 27, 2007 at 2:06

    @Analytiker
    Ich kann Ihnen Streckenweise nicht ganz folgen…liegt das an mir oder Ihrer möglicherweise dürftigen Argumentation?

    -HatzIV
    Im Gegensatz zur NPD weiß die Linkspartei um die Resultate von Hartz IV bescheid.
    Sieht man sofort an der Parole.”
    Das die Npd in ihrer Parole mehr wert auf einen aktionistischen Tonfall legt anstatt das Offensichtliche zu betonen ist geschmakssache und muß nicht von unwissenheit zeugen…

    -Globalisierung
    Richtig erkannt!! Im gegensatz zur PDS ist die NPD tatsächlich gegen Globalisierung. Z.B. gegen die Globalisierung des Arbeits- wie auch des Finanzmarktes. Was nicht bedeutet das kein Ausenhandel betrieben werden könnte. Wie sie daraus schlußfolgern die NPD oder ihre Wähler wüßten nicht was sie da fordern ist mir allerdings schleierhaft…Vielleicht sollten sie mal über den eigenen Tellerrand schauen und sich geistig auch einmahl mit fremden Gedanken beschäfftigen…

    -Nahost
    Mal abgesehen davon das aus den hier genannten Zitaten ohnehin keine Beweggründe offenbahr werden, was genau meint den die Frau Buchholz Ihrer Meinung nach, wenn sie sich dahingehend äussert, daß sie auf Seiten der Hisbollah stünde? Was, wenn nicht die eindämmung (des Aggressionsstaates) Israel, wenn nicht gar deren vernichtung (aber das wird doch wohl jetzt nicht wirklich der von Ihnen gemeinte unterschied in den Bewegründen sein?!?), betreibt denn die Hisbollah??

    -Irak/Afghanistan
    Sie schreiben: Die NPD würde den Krieg so oder so beenden, egal ob das Resultat ein Demokratischer/ Produktiver Staat wäre.
    Aber gilt das nicht auch für die PDS, zumindest geht aus dem Artikel und ihrem Kommentar nichts anderes hervor… Einsatz Völkerrechtswidrig, Truppen abziehen steht dort…oder etwa erst nach erfolgreicher “befriedung”? Aber das fordern wohl dann alle beteiligten, selbst Herr Busch…

    -Antiamerikanismus/Imperialismus
    Ebenso lustig scheint mir der Lafonainsche Rohstoff-Imperialismus. Was ist dieser den, wenn nicht ein Wirtschatsimperilismus? Auch wenn dieser nur einen Teilbereich der Wirtschaft einschließt.
    Davon einmahl abgesehen ist Ihre Imperialismusdefinition, die sich rein aufs Materialistische beschränkt, ebenso Kritikwürdig wie die beschränkung der NPDschen Kritik an den USA auf den wirtschaftlichen Aspekt des Imperialismus, da dieser ,abgesichert duch eine militärische Vormachtsstellung, nicht bloß eine wirtschaftliche, sondern, und das ist wohl das Gravierendere, eine kulturelle Hegemonie zu gunsten des Imperialisten zur folge hat.

    Zu Ihrem Fazit:
    Wir wünshen und uns keineswegs zu sein wie Linke. Und trotz der ein oder anderen gemeinsamkeit kann man, zum Glück, tatsächlich den Unterschied erkennen. Vielleicht machen Sie sich ja nachträglich noch die Mühe und begründen ihre Schlußfolgerungen noch.

  • 4 Flensburger // Jun 27, 2007 at 2:55

    Oha, den Punkt zuwanderung hatte ich fast übersehen. Aber mal abgesehen davon das wir keine Halbaffen sind haben Sie da ganz recht. Ein Grund mehr die NPD zu wählen und nicht auf die PDS hereinzufallen… wobei es mir dabei auf die Arbeitsplätze noch am wenigsten ankommt.

  • 5 Populist // Jun 27, 2007 at 5:22

    Man muß dem Analytiker danken besonders für den Satz
    “Egal, wie sehr sich die NPD-Deppen wünschen, dass sie so wären wie die Linke, sie bleiben kleine erbärmliche Loser.”

    DAS, GENAUS DAS kommt bei der dauernden Einschleimerei und Anbiederei bei der asozialen antideutschen Linken heraus. Hört endlich auf damit! Diese Daueranbiederei KOTZT AN!

  • 6 griesgram // Jun 27, 2007 at 8:12

    @Anal ytiker
    “Lafontaine fordert nicht das Arbeit erst an Deutsche vergeben wird, sondern einen Schutz für alle Arbeiter.
    Ihr Halbaffen.”

    Dir ist schon klar, daß Du da die Genossen vom “Stern” Halbaffen nennst, oder? Von denen kommt der Vergleich, nicht von uns.

    Und was den Saarfürsten a.D. betrifft:
    Den könnt Ihr behalten, der hat noch alles ruiniert, was er in die Hand nahm.

  • 7 Brauner Löwe // Jun 27, 2007 at 8:37

    Wird Zeit…

    LEFT & RIGHT UNITED be ONe LIke

    YING & YANG

  • 8 Horst Brack // Jun 27, 2007 at 9:29

    Die “Analyse” der BZ ist sehr oberflächlich.

    Es gibt nun mal bei den meisten Parteien deutliche Unterschiede zwischen Wahlkampfrhetorik und tatsächlicher Programmatik. Genauso verhält es ich auch bei “Der Linken.” Lafo agitiert in in Wahlkämpfen gegen Fremdarbeiter, aber das Parteiprogramm seiner Partei spricht sich für mehr Zuwanderung aus. Bei der NPD unterscheiden sich Wahlkampfparolen und Parteiprogramm nicht!

    Die Linke. ist internationalistisch, die NPD nationalistisch. Dieser Gegensatz läßt sich nicht aufheben.

  • 9 Kriminalkommisar Freise // Jun 27, 2007 at 9:57

    Immer dieses absurde Herbeireden von Parallelen die nicht existieren. NPD und SED/PDS/Linkspartei/hastenichtgesehen haben einige ähnliche Formulierungen aber ganz bestimmt nicht die gleichen Ziele. Die Linke will eine multikulturell zersetzte und überfremdete BRD in einem überfremdeten und seiner weißen Kultur beraubten Europa. Keine Partei (vielleicht mit Ausnahme der grünen Pest) ist so antinational und für Überfremdung wie die Linke, daran ändern auch ein paar pseudonationale Parolen nichts mit denen man verhindern will, daß die Basis erkennt wem sie da hinterherläuft und zur NPD abwandert. Die PDS/Linke-Wähler, vor allem die im Osten müssen wirklich das dümmste Wählerpack sein daß es gibt. Denn sie wählen eine Partei deren Programm so überhaupt nicht mit ihren Überzeugungen übereinstimmt. Mehr als 80% der Linkswähler sind z.b. eher ausländerfeindlich und wählen eine Partei die massive Überfremdung befürwortet. Dümmer gehts nimmer.

  • 10 viktor // Jun 27, 2007 at 10:27

    besser von einem weichgespühlten Reformbolschewiken Halbaffe und Depp genannt, als Genosse. Das Zwergenduo aus aalglattem Schleimer Gysi und Saarnapo Lafontaine ist doch nur eine peinliche Lachnummer.

  • 11 Martin // Jun 27, 2007 at 10:47

    Oskar Lafontaine macht unsere nationalen Positionen in der Gesellschaft nur akzeptabler. Wenn er uns hilft, Ängste und Hypoteken beim Durchschnittsdeutschen abzubauen, damit dieser endlich ideologische Altlasten abwirft, warum nicht? Derjenige, der sät, ist nicht zwangläufig der, der erntet!

  • 12 kla // Jun 27, 2007 at 11:02

    [Schreib' Dein Zeug bitte noch einmal unter Beachtung der Groß- und Kleinschreibung, falls Du das beherrschen solltest.
    Blogwart]

  • 13 GB // Jun 27, 2007 at 11:24

    Lafontaines Hetze gegen die Russlanddeutschen! Schon vergessen?

  • 14 Schörner // Jun 27, 2007 at 12:14

    Ich verstehe auch nicht, wie man seitens der NPD darauf auch noch hereinfallen kann.
    Hier wird einer Systempartei seitens der Lizenzpresse das Mäntelchen des Schutzes des deutschen Arbeitnehmers umgehängt. Globalisierungskritik hat man den Linken schon angedichtet, jetzt kommt mit Hilfe der Presse - getarnt als Kritik - dieses Mäntelchen dazu.

    Und die NPD hat ncihts weiter zu tun, als einem Internationalisten allerreinster Sorte wie Lafontaine, auch noch die Bestätigung zu liefern, daß er es ernst meine! Dümmer geht’s wirklich nimmer.

    Es ist offensichtlich, daß die zunehmende Attraktivität des nationalen und sozialen Wunsches in diese Systempartei umgelenkt werden soll. Der Deutsche darf auf keinen Fall national wählen, sd. muß bei den Internationalisten gehalten werden. Und manche der NPD-Oberen applaudieren da auch noch dazu.

    Richtig wäre hingegen, Lafontaine als Demogogen und Lügner, der es nicht ernst meint und bereits BEWIESEN hat, DASS er es nicht ernst meint, zu entlarven.
    Stattdessen versucht man sich an den Rockzipfel zu klammer und zu rufen: “Da, sogar der Lafontaine sagt es!”

    Kann man sich eigentlich erinnern, daß Adolf Hitler jemals auf andere Parteien verwiesen hätte, um der eigenen Position mehr Gewicht zu geben?
    Das ist doch ein furchtbares Zeichen von Schwäche und Unsicherheit!
    Der Starke ist am stärksten allein.

  • 15 Schörner // Jun 27, 2007 at 12:21

    Ich verstehe auch nicht, wie man seitens der NPD darauf auch noch hereinfallen kann.
    Hier wird einer Systempartei seitens der Lizenzpresse das Mäntelchen des Schutzwillens der deutschen Arbeitnehmer umgehängt. Globalisierungskritik hat man den Linken als vehementeste Internationalisten schon angedichtet, jetzt soll mit Hilfe der Presse - natürlich getarnt als Kritik - dieses Prädikat dazu kommen.

    Und die NPD hat nichts weiter zu tun, als einem Internationalisten allerreinster Sorte wie Lafontaine, auch noch die Bestätigung zu liefern, daß er es ernst meine!

    Es ist offensichtlich, daß die zunehmende Attraktivität des nationalen und sozialen Wunsches in diese Systempartei umgelenkt werden soll. Der Deutsche darf auf keinen Fall sich von den Systemparteien abwenden, sich emanzipieren und den Schwindel durchschauen, sd. muß bei den Internationalisten gehalten werden. Und manche der NPD-Oberen applaudieren da auch noch dazu.

    Richtig wäre hingegen, Lafontaine als Populisten und Lügner der es nicht ernst meint und bereits BEWIESEN hat, DASS er es nicht ernst meint, zu bekämpfen.
    Stattdessen versucht man sich an den Rockzipfel zu klammern und zu rufen: “Da, sogar der Lafontaine sagt es!”
    Eine bessere Werbung für diesen Falschspieler kann man gar nicht machen.

    Kann sich eigentlich jemand erinnern, daß der Führer oder Goebbels jemals auf andere Parteien verwiesen hätte, um der eigenen Position mehr Gewicht zu geben?
    Das ist doch ein furchtbares Zeichen von Schwäche und Unsicherheit, wenn man sich an den Rockzipfel erwiesener Täuscher klammert!

  • 16 qwertz // Jun 27, 2007 at 12:24

    Der Gegensatz zwischen rechts und links ist der zwischen pro-deutsch und anti-deutsch.
    Wenige Linke denken National.
    Alle Rechten kommen nicht umhin, mit dem Nationalen das Soziale zu denken. Schließlich ist es ja eine soziale Veranstaltung.
    Wer nur das Soziale denkt, kann das auch internationalistisch.
    Und so “sozialisieren” die Linken das hier erwirtschaftete Kapital global und enteignen so kaltschnäuzig und zynisch diejenigen, die dieses Kapital geschaffen haben und denen sie sich dreist als sozial verkaufen.

  • 17 national statt international // Jun 27, 2007 at 14:21

    Das finde ich zu dem Thema ganz passend:

    http://wernigerode.nationaler-beobachter.de/?nav=1&seite=artikel&artikelId=186

  • 18 NPD UNNA/HAMM // Jun 27, 2007 at 15:25

    Wenn Linke und NPD in einigen Positionen der Programmatik übereinstimmen, sagt das noch lange nicht, dass wir ein ähnliches oder gar gleiches Ziel anstreben. Während im Mittelpunkt der NPD Vorstellungen die deutsche Nation steht, wünscht sich die Linke trotz einiger Haken eine multikulturelle Gesellschaft, in der unser Volk unterginge. Oskar Lafontaine wird also wohl nicht die Parteimitgliedschaft wechseln. Gott sei Dank.

  • 19 Schwert // Jun 27, 2007 at 16:32

    @Kriminalkommissar Freise
    Mehr als 80% der Linkswähler sind z.b. eher ausländerfeindlich und wählen eine Partei die massive Überfremdung befürwortet. Dümmer gehts nimmer.

    Und genau auf diese Leute muß die Querfront-Strategie abzielen. Die Anbiederei an die ideologisch gefestigten Überfremdungsfetischisten bzw an den kommunistischen Kern bringt überhaupt nichts.

    Da helfen auch Geschichten von früher nichts, wo sich die ehemals rote Arbeiterschaft der SA anschloss. Denn es ist ja nicht so gewesen, daß die Nationalsozialisten zu besseren Kommunisten mutiert sind, sondern es sind die noch nicht wirklich ideologisch gefestigten (halbroten) Arbeiter Nationalsozialisten geworden.

  • 20 kphp // Jun 27, 2007 at 16:34

    @ Analytiker,
    es ist immer der gleiche Stuss der von den Linken kommt warum nicht von Dir? Das Zwillingskind die Rotlichtfontaine (Einer alleine kann nicht so doof sein) ist sicherlich ein passendes Vorbild auch für Dich geistigen Tiefflieger und Deinen linken Anhang. Tritt eine Idee in ein hohlen Kopf, so füllt sie ihn völlig aus - weil keine andere da ist, die ihr den Rang streitig machen könnte.
    In einem gebe ich Dir aber Recht! Wir wären wirklich DEPPEN, wenn wir uns wünschen würden so zu sein wie ihr.

  • 21 Populist // Jun 27, 2007 at 17:25

    @GB:
    “Lafontaines Hetze gegen die Russlanddeutschen! Schon vergessen?”

    Genau! Lafo sagte daß ihm jeder Türke oder Neger willkommener als Einwanderer sei als Rußlanddeutsche.

    @KK Freise:

    Vollste Zustimmung, absolut auf den Punkt gebracht.

  • 22 Worch // Jun 27, 2007 at 20:57

    Lohnt es überhaupt, sich mit den Argumenten eines Nutzers auseinanderzusetzen, der andere als Halbaffen, Deppen und loser bezeichnet? Ich meine, der hat sich von vornherein disqualifiziert. Auch wenn die Schriftleitung dankenswerterweise Meinungsfreiheit so ernst nimmt, daß sie das veröffentlicht, sollten wir auf so jemanden wie den selbsternannten Analytiker nicht weiter eingehen, solange er nicht den minimalen Anforderungen an Diskussionskultur entspricht. Das ist allein eine Frage sowohl seiner Erziehung als auch unserer Selbstachtung.

    Grüße
    Christian Worch

  • 23 Deutschländer // Jun 27, 2007 at 22:20

    @Analytiker

    der Analytiker analysiert haarscharf, was die Halbaffen geschrieben haben. Leider übersieht er dabei, dass es aus der Feder eines Systemlings stammt:
    ……Die Berliner “BZ” machte einen Zwillings-Test und entdeckte durchaus ideologische Parallelen. Hier das Ergebnis:……………

    Aus einem Wort kann der knallharte Analytiker sogar darauf schließen, wie die verschiedenen Parteien das Ergebnis von ALGII analysieren. Respekt!
    Wenn der Experte und Analytiker schon einmal Altermedia gelesen hat, konnte er feststellen, dass wir uns durchaus darüber bewusst sind, dass die SED nicht gegen die Globalisierung ist, im Gegenteil, es geht ihr nicht schnell genug. Wie hatte eine Abgeordnete der “PDS” im Bundestag gesagt: Es kann nicht angehen, dass die Grenzen nur für den Warenverkehr geöffnet werden, wir müssen endlich unsere Grenzen für alle öffnen die in unser Land kommen wollen.
    Leider hat sie nicht gesagt, wie wir (die kleinen Steuerzahler) dieses Millionenheer unterbringen und ernähren sollen, sondern nur, dass ALGII auch für Asylanten bezahlt werden und es zudem noch gewaltig erhöht werden muss.

  • 24 Antifa Knallkopf // Jun 27, 2007 at 22:33

    @Analytiker

    Schon ein kurioser Name für eine solche Dumpfbacke wie Du es bist, aber ein “Argument” von Dir will ich dann doch zitieren:

    “Die Linkspartei ist nicht GEGEN Globalisierung, sondern für eine gerechtere Globalisierung.”

    Falsche Aussage: Der “Links”partei geht die Globalisierung nicht schnell genug. Sie zetert doch, dass ihr Motto “gleicher Lohn für gleiche Arbeit” noch immer nicht umgesetzt wurde und die deutschen Arbeiter noch immer nicht nach den Tarifen ihrer Berufskollegen in Bangladesch bezahlt werden.

  • 25 Aha // Jun 27, 2007 at 23:55

    # Antifa Knallkopf :
    June 27th, 2007 at 22:33

    @Analytiker

    Schon ein kurioser Name für eine solche Dumpfbacke wie Du es bist, aber ein “Argument” von Dir will ich dann doch zitieren:

    “Die Linkspartei ist nicht GEGEN Globalisierung, sondern für eine gerechtere Globalisierung.”

    Falsche Aussage: Der “Links”partei geht die Globalisierung nicht schnell genug. Sie zetert doch, dass ihr Motto “gleicher Lohn für gleiche Arbeit” noch immer nicht umgesetzt wurde und die deutschen Arbeiter noch immer nicht nach den Tarifen ihrer Berufskollegen in Bangladesch bezahlt werden.

    Ähm soll ich noch deutllicher schreiben das die Linkspartei NICHT gegen Globalisierung ist.

    Das es der Partei nicht schnell genug geht schließt nicht meine Aussage aus

  • 26 TodosAlemanesUnidos // Jun 28, 2007 at 16:26

    @ Aha, @ Brauner Löwe, @ qwertz

    Für OSKAR ist “national” nur Hinweis auf einen Ort, in dem Globalisierung stattfindet, völlig qualitätslos. Ér könnte genauso gut sagen: “hier”. Seine Vorstellungen dienen einer Utopie, bei der die Orte egal sind, aber dort jeweils das utopische Prinzip gelingen MUSS.
    Dazu aus seinem Buch “Keine Angst vor der Globalisierung” (Dietz 1998):
    “Falls die Staaten den internationalen Handel weiterhin liberalisieren, ohne ihm Regeln zu geben, engen sie ihren Handlungsspielraum weiter ein. Demokratie wird mehr und mehr zur Farce. In dem Maße, in dem der internationale Markt die Entscheidungen bestimmt, ist es egal, wer regiert.” (S. 40)

    Die Vereinigung von “Links” und “Rechts” kann kaum als Arbeitsbündnis gelten, am wenigstens als Regierungsbündnis !
    Die kurze scheinbare Gemeinsamkeit verfliegt wieder im Moment, wo Linke weitermarschieren, wenn sie um Solidarität mit deutschen Gesellschaftsstrukturen, u.a. mit Arbeitgebern gebeten werden ! Das Argument der “Heuschrecken” ist Stimmungsmache, aber zugleich Täuschung der Berufstätigen. Arbeiter wählen deshalb SPD und wählen dennoch Globalisierung.

    Der Linke verweigert grundsätzlich die Vorgeneration, die Väter. (nichts mit “ödipal” , aber hier zu umfangreich zu erklären !) Er will das Eigene nur für die Söhne, nämlich sich selbst.
    Linke sind “unpropertied males”, wie die Anthropologie sagt: Diejenigen männlichen Tiere nämlich, die ihren Platz in der Gesellschaft nicht innerhalb, sondern nur außerhalb der Hierarchien finden. In der Natur gelten diese “surplus males”, diese vielen überzähligen Nicht-Führungs-Männer (oder “Omegas”) NUR WIE WEIBCHEN !
    Die wenigen Alpha-Männchen regeln die ganze Ordnung, stellen also im links-widersächlichen Denken die sog. “Reaktionäre” dar. Sie werden von Links als solche bezeichnet, weil jede Gelegenheit - dabei kommt Sprache zuerst - zum Kampf gegen die Vätergeneration genutzt wird. Mit Sprache kämpfen sie zuerst, - es ist nicht mehr die “Muttersprache”, sondern der Sprachraum des “Antifaschismus”.

    Man begreift nun, daß “Demokratie” ein extra Biiotop für Linke ist !
    Sind Linke dann “drinnen” in der “demokratischen” Hierarchie, üben sie Zwang aus, um ihre linke Widersacherposition aufrechtzuerhalten: PC und Lernstoffe sind Mittel zur geistigen Umformung. Die Ergebnisse werden nach 30 Jahren jetzt vollkommen sichtbar.
    SPD-Linke, also etablierte ehemalige Juso-Schreihälse, erweisen sie sich als “gezuckerte Faschisten”, also massengestützte Alleinherrscher mit Knebeljustiz.

    Die nationale Selbstbesinnung zielt vorallem auf Selbstschutz vor amerikanischen Wirtschaftseinflüssen, die zugleich nationale Eigenständigkeit zerstören. Insofern sind sich NW und sog. Islamisten in der Richtung brüderlich gleich, auch wenn sie auf verschiedene Identitäten zumarschieren !
    Wenn sich sog. Islamisten prügelnd gegen die Rapper-Libertinage wenden (s.u.), tun sie dasselbe wie demonstrierende Freie Nationalisten ! Es muß uns daher nicht verwundern, wenn die Seite “politically-incorrect.de” zur Hatz auf sog. “Rechte” aufruft, während sie zugleich das Anliegen der sog. Islamisten verdammt.

    Die Methode aus Amerika ist dieselbe, die aus nordamerikanischen Ureinwohnern alkoholsüchtige Nichtse gemacht hat. Diese selbe Methode macht aus allen Menschen Nichtse, denn sie nimmt ihnen die Nation weg und gibt ihnen Cocacola dafür.
    Die Zerstörung des Menschen heißt Liberalismus, der Kampf um seine Bewahrung heißt Nationalität und Religiosität.

    Hier die Seite:
    http://www.spiegel.de/videoplayer/0,6298,19318,00.html

    Nachwort: Im Unterschied nehmen Islamisten aber “Mekka-Cola”, während Freie Nationalisten sich tatsächlich mit Ami-Cola vollaufen lassen. Die echte Alternative sind FN auch nicht, wenn sie nicht zugleich auch produktiv werden !

  • 27 TodosAlemanesUnidos // Jun 28, 2007 at 16:46

    Nacxhsatz:

    “Linke” wollen immer System werden, also “rechts” sein.
    Daher ist es klar, warum Adolf Hitler KEIN “Rechter” war : Er sollte von einem Erz-Konservativen ermordet werden.
    A.H. war aber auch kein Marxist. Der Mord-Versuch eines Arbeiters schlug fehl.
    Wohin gehört also ein solcher Herrscher ?

    Er gab den lehrreichen Auftakt zu heute, sein KARMA ist der Startschuß für das neue Jahrhundert:
    USA treten in die Schuhe des Machtpolitik-Gedankens, Erstschlagpolitik und Hochrüstung ganz im Sinne des Tausendjährigen Reiches. Israel zieht Zäune, baut Schußanlagen und füllt Lager mit Flüchtlingen, bildet Propagandanetze und sendet seinen Geheimdienst mordend in der Welt ein. BRDDR gewöhnt sich an das Getto, das der §130 um die Menschen zieht. Die Moorsoldaten haben es heute sehr schön, alle Menschenrechte stehen ihnen zu, solange sie in dem 130er Getto drinbleiben.

  • 28 Schwert // Jun 28, 2007 at 18:45

    @TodosAlemanesUnidos :
    June 28th, 2007 at 16:26

    Ein wirklich hervorragender, tiefsinniger und treffsicherer Beitrag!

  • 29 Anonymous // Jun 28, 2007 at 19:07

    # TodosAlemanesUnidos :
    June 28th, 2007 at 16:46

    Nacxhsatz:

    “Linke” wollen immer System werden, also “rechts” sein.
    Daher ist es klar, warum Adolf Hitler KEIN “Rechter” war : Er sollte von einem Erz-Konservativen ermordet werden.
    A.H. war aber auch kein Marxist. Der Mord-Versuch eines Arbeiters schlug fehl.
    Wohin gehört also ein solcher Herrscher ?

    Er gab den lehrreichen Auftakt zu heute, sein KARMA ist der Startschuß für das neue Jahrhundert:
    USA treten in die Schuhe des Machtpolitik-Gedankens, Erstschlagpolitik und Hochrüstung ganz im Sinne des Tausendjährigen Reiches. Israel zieht Zäune, baut Schußanlagen und füllt Lager mit Flüchtlingen, bildet Propagandanetze und sendet seinen Geheimdienst mordend in der Welt ein. BRDDR gewöhnt sich an das Getto, das der §130 um die Menschen zieht. Die Moorsoldaten haben es heute sehr schön, alle Menschenrechte stehen ihnen zu, solange sie in dem 130er Getto drinbleiben.

    Macht Spaß Scheisse zu erzählen gell`?

  • 30 Schörner // Jun 29, 2007 at 12:54

    @TAU
    Toller Kommentar.
    Ich habe seit Wochen zur Überprüfung ihrer These meinen Verwandten- und Bekanntenkreis immer wieder geprüft und kann sie nur bestätigen: die Linken die ich kenne, lehnen tatsächlich das Mannsein ab. Die Rechten hingegen wollen echte Männer sein.
    These: beim Linken verbindet sich mit seiner Unmännlichkeit sein politisches Wirken zum linkischen Wesen. Evolutionsbiologisch bei der Frau gut erklärlich, da sie als Schwächere nie die offene Konfrontation suchen durfte, um zu überleben.
    Daher die völlige Rücksichtslosigkeit om politischen Handeln der Linken. Der Zweck heiligt die Mittel.

    Dem Rechten hingegen bereitet es körperliches Unwohlsein, sich nicht offen gegen eine Sache zu stellen, wo der Linke das gar nicht versteht, weil der Nützlichkeitsgedanke doch so zentral ist.

    Daher zieht es auch die Linken hinter die Strumpfmasken.
    Daher ist auch die Subversion eine linke Waffe.

    Man könnte die Sache noch weiter spinnen:
    daher ist auch der zersetzende Jude immer links. Aus Haß auf das eigene Elternhaus, wollte er mit der Tradition der Väter nichts zu tun haben und wird zum Hasser alles Männlichen, ja zum bolschewistischen Revolutionär, der alle gewachsene natürliche Ordnung verachtet.
    Und er wird Kabaretist, Satiriker um weibisch-hinterfotzig agieren zu können. Denn direkt und gerade, das ist das Männliche, unter dem er so leidet, weil er es nicht ist. Er ist nicht Alpha und leidet unter ihnen, also muß er sie bekämpfen.

    Nach dem 2.WK traf es die Soldatengeneration besonders: echte Männer, an denen die in Nachkriegsdeutschland verweichlichten Söhne sich nicht messen konnten.
    Der harte, männliche Weg als ihr Feindbild.

    Kennt jemand einen jungen Mann, der seinen männlichen Vater, oder eine männliche Vaterfigur zum Vorbild hat, der seinem Wesen nach links wäre?

  • 31 Schörner // Jun 29, 2007 at 12:57

    Ergänzung: er ist nicht Alpha und nicht Beta, er ist Omega und leidet so sehr unter den harten Maßstäben der Männlichkeit, also muß er sie bekämpfen.

  • 32 TodosAlemanesUnidos // Jun 29, 2007 at 15:38

    @ Schörner

    Perfektes Einhaken in die Fortsetzung !
    Wer mit diesem Universalschlüssel die Mainstream-Politik untersucht, begreift auch, wohin solche Programme führen wie dieses : “The Right to share in work and family responsibilities” der ILO (Internat. Labour Organ., Schweiz), das auf einem Plakat einen muskulösen Mann mit fast weiblich-voluminöser Brust zeigt, wie er ein schwarzes Kleinkind im Arm schaukelt.

    Dieses Programm führt in den vielumworbenen Unisex, nämlich den amöbenhaften Hermaphroditismus. Die “Schwulen” sind das Miniatur-Inbild dieses Zieles: Die kreative Spannung Mann-Weib als kulturelle und generative Basis wird ausgelöscht ! Man kann dieses Ziel sogar als ideologische Anti-Baby-Pille für die Welt bezeichnen.

    Folge? Innerhalb der nächsten kritischen Jahrhunderte kann die Weltbevölkerung um die unbrauchbaren “Liberalen” verringert werden. Sie haben großartig gelebt und sind großartig ausgestorben. Übrig bleiben die streng Religiösen.
    Schörner, Sie HABEN KAMFPHÖRNER !

  • 33 TodosAlemanesUnidos // Jun 29, 2007 at 15:51

    @ Anonymous :
    vom June 28th, 2007 at 19:07

    Aus lauter Menschenliebe ! Denn daß Sie das nicht begreifen, sondern alles zitieren, als ob ich mich nicht an mich selbst erinnerte, zeigt doch Ihren Unverstand.
    Aber ich habe ja Verständnis. Deshalb sende ich Ihnen eine Eselsbrücke:

    Der Morgen hat den Schwung, der Mittag die Atzung, und abends ist’s gelung’ …
    Sie sind ja noch gar nicht aufgestanden, Anonymus !

  • 34 Schwert // Jun 29, 2007 at 17:01

    @TAU

    Sie haben großartig gelebt und sind großartig ausgestorben.

    Besser kann man’s nicht auf den Punkt bringen!

  • 35 TodosAlemanesUnidos // Jun 29, 2007 at 18:08

    @ Schwert

    Danke für so viel Gleichklang mit den Gedanken, die - hier in Worte gefaßt - mir auch selber aus der ideologischen Falle heraushelfen sollen ! Ich sitze sozusagen an der Quelle des Unheiles, das von der Frauenrechtlerin Ali Hirsi für ihre Kultur als “Versagen der Sozialdemokratie” bezeichnet wird. Diese Somalierin geht als “Linke” - und Frau, eben deshalb gegen ihre eigenen Männertraditionen ! - ins holländische, dann das US-amerikanische Exil, um einen eigenen, selbstbestimmten Lebensstil führen zu können, auch in der Auseinandersetzung mit ihren Exilländern. Sie ist mit ihren jungen Jahren - ich schätze sie auf Anfang 30 - noch in der Auseinandersetzung mit der eigenen Herkunft beschäftigt, die ja nur deshalb in Zweifel gerät, weil dadurch Vergleichsmöglichkeiten mit “liberalen” Gesellschaften gegeben sind. Solche Vergleiche führen zu beidseitigen Änderungen oder zum Bruch, wenn Änderungen verweigert werden.

    Problematisch beim Liberalismus ist allerdings, daß er keine (systemimmanente) Grenzziehung kennt, eben “liberal” ist und das den Individuen überläßt, die in der Summe ihrer tatsächlichen Selbstbeschränkungen dann die Gestalt des Ganzen bestimmen. Der immer kritische Bernard-Henri Levi (Frankreich) bezeichnet die Grenzenlosigkeit des Liberalismus als den “Schatten der Aufklärung”, also als Mangel an religiös-bindender Selbstdefinition.

    Den Punkt des Stillstandes zu finden, wo Fortschritt am weitesten und Tradition am besten sich vereinen können, das zu finden ist in einer aufgeschaukelten Demokratie, in der alle Stimmen aber eher mißtönend gegeneinanderschlagen, kaum noch möglich. Wir befinden uns im Gedankenkrieg, der vom Tatendrang in eine faktische Enge getrieben wird, aus der nur noch Gewalt Einhalt gebieten kann.

    “Linke” Männer finden in solchen Ausnahme-Interessen wie denen von Hirsi Ali aber sogenannte Stellvertreter-Kriegsschausplätze, auf denen sie ihre eigenen, durch Umstände unerfüllten Bedürfnisse nicht nur ausagieren können, sondern wegen dieses Ersatz-Männlichkeitsverlangens ein wunderbares Werkzeug abgeben für Weltveränderer nach dem Schlage “One World”.

    Die Einheitswelt hat ja ihre Definition, ist nicht mehr liberal, ist Ordnung selbst noch in der lokalen Auseinandersetzung. Ihre Kriterien - auf Jahrhunderte hinaus in kultureller Evolution anzustreben - suchen das “Ende der Geschichte” (Fr. Fukujama) und damit die eschatologische (endzeitliche) Heilssituation. Liberalismus ist die Rennbahn für solche Evolution und damit führt sie in die latent fundamentalistische Umkehrsituation der Freiheit: nämlich in die “Ultra-Religion”.

    Solche Visionen müssen uns nicht beschäftigen, weil diese Zukunft insgesamt nicht abwendbar ist, wegen quasi physikalischer Zusammenhänge. Das Einzige, was uns im Widerstand beschäftigen muß, ist die Entlarvung der Gegenwart als uneingestandene Revanche an der Vergangenheit. Damit stellt sich das “Ideal” der Linken als tatsächlich REAKTIONÄRES Machtstreben dar und verliert seinen Heiligennimbus als ideelles Wertstreben. Die “Sozialdemokratie” ist nichts als usurpierter Christengeist, politisierte Tugend, - die natürlich damit zur Untugend wird.

    Und ich fürchte, daß der moderate Islam mit seiner “faszinierenden Virilität” hier bei den sozialdemokratischen Polit-Eunuchen beste Chancen haben wird, sozusagen als Leinwandversion für religiöse Clint-Eastwood-Bewunderer, - Realeunuchen eben.

  • 36 TodosAlemanesUnidos // Jun 29, 2007 at 18:43

    Nachsatz:

    @ Populist und GB

    Oskar Lafontaine mit seiner “Abneigung” gegen Rußlanddeutsche ist dieselbe Version eines umgekehrt Bekehrten (=Linken) wie die Frauenrechtlerin Hirsi Ali, von der ich oben geschrieben habe.
    Aus der schwachen Position in die starke emporgehoben durch den Widersachergeist, von diesem gekürt und prämiert dient er der Gegenseite, um sich als Selbst zu dienen.

    Beide stellen sich auf eine Befreiungsseite, um gleich damit einer neuen Anbindung anheimzufallen, und zwar einer noch undurchschauten und viel mächtigeren als der, der sie entflohen sind. Lafontaine entflieht der Erinnerung an die Schmach, unter der die deutsche Geschichte ächzen muß, Hirsi enflieht der Zwangsheirat und den Morddrohungen ihrer eigenen Kultur.
    Aber die Neu-”Islamisierung” (die umgekehrte Bekehrung) von Hirsi Ali sieht jetzt so aus:

    “I saw pictures of masses of skeletons, even of kids. I heard horrifying accounts of some of the people who had survived the terror of Auschwitz and Sobibor.
    I told my half-sister all this and showed her the pictures in my history book. What she said shocked me more than the awful information in my book.
    With great conviction my half-sister cried: “It’s a lie! Jews have a way of blinding people. They were not killed, gassed nor massacred. But I pray to Allah …”

    Das stammt aus der Netzseite ihres neuen Arbeitgebers, des American Enterprise Institutes, also fast vergleichbar mit einer Institution der Europäischen Union, was die Reichweite angeht.
    http://www.aei.org/publications/filter.all,pubID.25318/pub_detail.asp

    Die Schwester wird als dumm dargestellt, weil sie noch an die traditionell überlieferte Weltsicht glaubt, während die nun “umgekehrte” Hirsi mit ihrer “Aufklärung” brilliert. Daß beide betrogen sind, werden sie wie so viele andere Gutgläubige vielleicht erst in 20 Jahren erkennen können.

    Uns Deutschen darf daher nur ein Standort zur Wahl bleiben: Verweigerung und Offenlegung. Religion ist keine Mystifizierung, weder so noch so. Sie ist Wahrheit und Erkenntnis, - und sie geht tatsächlich auch MIT DER NATURWISSENSCHAFT !

  • 37 Schörner // Jun 30, 2007 at 15:16

    Je länger ich mir Ihre These nun durch den Kopf gehen lasse, umso bestechender wird sie.
    Der Liberalismus - eine Folge der Entmännlichung.
    Der Feminismus - bereits weit fortgeschrittene Entmännlichung.

    Bereits Spengler bis zum NS: sie alle fühlten den Niedergang - der NBiedergang der Männlichkeit
    Der NS hat nur relativ kurze Zeit hier Gegensteuern können.
    Oder der Pazifismus.
    Oder der Mann, der die Kinder wickelt, statt sich dem Kampf zu stellen. Entmännlicht.

    Wahre Männer? Die gesamte europide Rasse hat kein männliches Element mehr, will keine Männer mehr!
    Folge: Auflösung - Ablösung durch jene Völker und Rassen, die noch Männer (und Frauen) haben und es sein wollen.

    Folge der Entmännlichung: die Zucht für die Frauen (der “Mann” heute ist der Anbiederer bei den Frauen, aber er ist nicht mehr Mann).

    Ich könnte endlos fortfahren!

    Der Schlüssel liegt somit in der Wiedervermännlichung des weissen Mannes, des deutschen Volkes. Ohne Mannsein, kein Frausein und damit keine Zukunft unserer Rasse.
    Alles andere sind Folgeerscheinungen.

  • 38 qwertz // Jun 30, 2007 at 19:23

    TodosAlemanesUnidos : June 28th, 2007 at 16:26

    “…Man begreift nun, daß “Demokratie” ein extra Biiotop für Linke ist !
    Sind Linke dann “drinnen” in der “demokratischen” Hierarchie, üben sie Zwang aus, um ihre linke Widersacherposition aufrechtzuerhalten: PC und Lernstoffe sind Mittel zur geistigen Umformung. Die Ergebnisse werden nach 30 Jahren jetzt vollkommen sichtbar…”

    Das liegt aber nicht an der Demokratie. Das liegt nur an der feudalen Struktur unseres Staates, wie sie durch die Verfassung vorgegeben wird. Dem Volk fehlt jedes Mitspracherecht. Das Volk hats Maul zu halten.
    Wenn Verfassungsänderungen nur mit Zustimmung des Volkes möglich wären, und das Volk Verfassungsänderungen erzwingen könnte, dann wäre links die Herrschaft über das Volk entzogen und könnte sie auch nicht usurpieren. Dann hätte das Volk das Werkzeug, den Dienst an ihm einzufordern, von jedermann, und die Herrschaft von jedem über es abzuwehren. Und keiner könnte das leicht aushebeln. Regierung und Parlament könnten nicht mehr abheben und Politk gegen das Volk machen. Deshalb:

    Volksbegehren und Volksentscheid in die Verfassung.

    Auf daß diese Forderung eine Volksbewegung werde.

  • 39 Martin // Jul 2, 2007 at 12:21

    @ Antifa Knallkopf

    Schon der Begriff “Gerechte Globalisierung” ist ein Widerspruch in sich. Eine Globalisierung, in welcher Form auch immer, ist niemals gerecht!

  • 40 TodosAlemanesUnidos // Jul 2, 2007 at 18:17

    @ Schörner und @ qwertz:
    Bitte machen Sie sich noch die Mühe, das zu lesen, denn die “Männlichkeit” ist ein Symptom, nicht die Ursache !

    Für einen wie Oskar Lafontaine, der sich heute als Sprachrohr für die Quergeister und ungefestigten Massen versteht, die das “Maul zu halten” haben, ist ein bißchen demokratischer Feudal-Genuß schon schmeichelhaft. Kein Führer kommt ohne aus, ja die Massen wollen es so. Hier sehen die Vielen sich in dem Einen, wollen ihre Liebe in Ihn setzen und fiebern mit ihm, wenn er kämpft.

    Auf solchem Prinzip funktionierte die Monarchie und jede patriarchale Ordnung. Aus gutem - noch zu nennendem Grund - ist die männliche Führung unentbehrlich für die Gegenwart, besonders aber die Zukunft.

    Auszug aus Munzinger-Biographie über ihn:
    “… wurde am 16. September 1943 in Saarlouis geboren. Er entstammt einer katholischen Arbeiter- und Handwerkerfamilie. Der Vater war Bäcker. Er fiel im Zweiten Weltkrieg. Die Mutter zog später nach Dillingen.”

    In diesen wenigen Sätzen ist die Biographie vorgegeben, denn die Mutter ist Kriegerwitwe.
    Sie war die starke Ersatzperson, die wie viele alleinstehenden Frauen ihr Schicksal auf zwei Geleisten bewältigen müssen, - sollten keine Onkel oder Bekannte eine besondere vaterähnliche Zuwendung für den Jungen aufgebracht haben.
    Das Trauma des Vaterverlustes muß man bei ca. 1. Lebensjahr ansetzen, der Vater kann zwischen 30 und 40 Jahren gewesen sein, also Jahrgang 1900 bis 1910. Das bedeutet, daß der Vater selbst als Kind schon einen Krieg erleben mußte. Diese Erfahrung ist für den Werdegang der Männer, die Kinder der “Doppel-Krieger” waren, sehr entscheidend !
    Man stelle sich die Zeitläufe vor: 1900-1914, der 14-jährige sieht seinen Vater in den 1. WK ziehen. Vielleicht kommt der zurück, schwerverletzt ? Das Saarland und das Ruhrgebiet werden 1923 durch französische und belgische Truppen besetzt, der Junge (Vater von Oskar !) erlebt eine Trennung, die man eigentlich nur als männliche Seele erfassen kann. Zur gleichen Zeit beginnt die Hitler-Bewegung und 1936 holt sich das Deutsche Reich seine Gebiete zurück.
    13-14 Jahre gelten als halbe Generation und bringen nachwirkende Ereignisse zum jeweiligen Ausgangspunkt, sozusagen in der Spiegelung.
    Oskars Vater ist jetzt Mitte 30. Dann beginnt der 2. WK und als der Vater dabei umkommt, zählt er ca. 40 Jahre. Wann konnte er nach unseren heutigen Maßstäben “Vater” sein ? Er war ein Inbild von Leid und Kampf, gerade weil er sicherlich ein starker Mann war. Das ist für seinen Sohn später entscheidenend, daß er ein “Linker” wurde !

    Weiter sagt die Biographie: “1966 trat er der SPD bei, weil er nach eigenem Bekunden den Anspruch des Christentums in der CDU nicht verwirklicht sah.”
    Das ist offenkundig eine gefühlsbezogene Ausrede, denn der katholische Jungmann kann mit 23 Jahren kaum tiefgreifende Aussagen zum Verhältnis von Partei und Glauben machen. Aber im Bindungsalter von 23 geht er in die Partei seiner Neigung (”Tante SPD” !), fühlt sich als Mann dort aufgehoben und angeleitet. Mit 24 heiratet er und bleibt es für 14 Jahre. Ab etwa 1982 (39j.) hat er eine zweite Ehe für 6 Jahre, ab etwa 1996 (53j.) die dritte.

    L. arbeitet zwanzig Jahre als linker SPD-Mann, bis er als 43-jähriger mit seiner (gegen Helmut Schmidt gerichteten) Ablehnung von Nato und Raketenstationierung bundesweit hervortritt. Dieses Alter ist biographisch gesehen ein Spiegel- und Wendepunkt in Bezug auf die Geburt, hier wird wiederholt und konfrontiert. Da er nun genauso alt ist wie sein Vater bei dessen Tod, tritt auch für Oskar ein Wandel ein. Denn als 42jähriger Ministerpräsident des Saarlandes tirtt er (laut Munzinger) “moderat” auf.
    Biographisch ist er nun wie sein Vater: Die Jahre bis zu dessen Tod hat auch der Sohn kämpfend durchlebt. Wie durch ein Tor tritt er nun in die unbekannte Zeit, die jener nie erlebte. Die Spur seines Vater ist hier leer und unbegangen, aber er erkennt, daß er doch sein Vater ist, auch noch als Sohn ! Er lebt nun so, wie der Vater gelebt haben könnte, hätte er 1944 überlebt. Und er fühlt die Biographie seines Großvaters in sich wirken: ca. Jahrgang 1875 ! Der war als 40-jähriger im Jahr 1925/30 angekommen. Vielleicht wurde er ein Braunhemd, kurz nach der Heimholung der Saar !

    Das ist der zu nennende Grund: Die Kontinuität der Geschlechter (die mit dem Wort “Rasse” mehr schlecht als recht getroffen ist) stellt sich in der Gefühlswelt und dem Bewußtsein des Menschen als logische Kette dar, aus der es kein x-beliebiges Entweichen gibt. Im Matthäus-Evangelium (10,29) heißt es dazu :”.. dennoch fällt keiner von ihnen auf die Erde ohne euren Vater.”

    Ende April 1990 wird er attackiert und überlebt zum Glück.
    Dann erscheinen seine Bücher:
    1999 - Das Herz schlägt links; 2002 - Die Wut wächst; 2006 - Politik für alle usw.

    Was hat der Mann also durchgemacht ?

    Fehlt ihm die Männlichkeit ? Das darf die Familie beurteilen, es geht hier um das, was er aus Vaterverlust und aus Vater’s-Erfahrung gemacht hat: Denn tatsächlich finden wir in Oskar Lafontaine einen, der sich zum Übervater eignet !

    Und das ist es, was Linke kennzeichnet: Sie kommen aus der Vernichtung, die sich zum Sein erhebt. Die wollen ihre Leiderfahrungen nicht annehmen, sondern verändern die Geschichte, sie zerschlagen nachträglich das, woran die Väter litten: z.B. keine Raketen, Deutschland soll aus der Nato austreten.
    Die Zerschlagung ist eine Flucht vor der Erinnerung an das, was wirklich war, ist eine Häutung wie bei Schlangen, die doch immer wieder als dieselben weiterleben.

    Sie negieren das Leid, aus dem sie stammten, Armut, Verlust, Tod, und tragen auch ideologisch den Kampf empor zu besseren Zuständen. Sie sind als Sozialisten nicht anders als nationale Sozialisten !
    Als Sozialisten ist ihnen das Ziel des Wohllebens wichtig, ohne Leid aber geschützt und geborgen im Leben - durch und durch eine typische Sohn-(starke)Mutter Beziehung !

    Schlimmstenfalls ist es die “Brave New World” in der Vision von Aldous Huxley, wo die leidende Seele - das christliche Zentrum - im Wohlleben ausgeschaltet ist, wo man auf Zähne verzichten kann, weil alles Brei ist. Das einzige, was von der Seele noch übrigbleiben darf, ist der übermenschliche Glorienschein “des Sozialismus”, der sich über alle Autoritäten, Führer, Leitbilder und Glaubensformen legt, um sie zu bändigen. Sozialisten suchen den “-ismus”, weil er eine Religion verspricht, nämlich den fehlenden Vater ersetzt. Ob er durch Tod oder Versagen fehlte, spielt keine Rolle. Aber weil der fehlende Vater seine Person nicht so eingebracht hat, daß die Selbstliebe des Sohnes sich daran aufbauen konnte, ist dieser Leerraum zur Existenznot des Sohnes geworden.

    Linke sind - trotz allen Erlittenen - immer Leidensverweigerer, also keine urkatholischen CDU-Typen, wo ja die Maria, die schmerzensreiche Mutter Christi, des Leidenserlösers, eine große Bedeutung für männliche Identifikation hat: Wenn sie mit ihm leidet, kann er sich kreuzigen lassen.
    Wir erinnern uns an den Vater von Oskar, der kurz nach dem Fronturlaub wieder zurückging, zum Sterben …

    Leidensverweigerer - Söhne solcher echter, tapferer und beweibter (!) Männer - nehmen sich gerne literarische Vorbilder, dazu eignet sich besonders Friedrich Nietzsche. Welche Ehrfurcht erzeugt sein Zarathustra bei sozialistischen Schwarmgeistern, die sich eine paradiesische Edel-Welt erträumen, ein Elysium der makellosen Übermenschen. Und die sich die “Intoleranz gegen die Intoleranz” (Kurt Hiller, 1947) auf die Fahne schreiben, was ja nichts anderes heißt als: Beißt jene weg, die jene wegbeißen, die jene wegbeißen, die jene wegbeißen …

    Die Kehrtwende zum prinzipiell Nationalen schaffen sie nur durch den Übergang auf ein anderes, zurückliegendes Vorbild: aber bei Oskar gab es keine, denn die lagen seit dem D-Day unter Tabu ! Also blieb er beim mütterlichen Weg, dem vermännlichten Weib, beim linken Sozialismus.

    Eine sozialistisch-sozialdemokratische Heilswelt ist wie ein Igel voller Flöhe, der sie ernährt. Schlimm genug zu wissen, daß es dafür den modernen “Kapitalismus” braucht, um die Flöhe gesund zu erhalten. Aber letztendlich ziehen sie aus der Mutter Erde ihr nährreiches Blut, eine ungleiche Symbiose. Vielleicht hat Oskar Lafontaine jetzt den Schmerz der Mutterfigur erkannt, um endlich ein richtiger Allvater, ein Politiker für alle, zu werden ! Dann gehört er als Deutscher zu Deutschen, - sonst in den Orkus !

  • 41 qwertz // Jul 3, 2007 at 16:20

    @TodosAlemanesUnidos : July 2nd, 2007 at 18:17

    Ich halte nicht viel von solchen psychologisierenden Beschreibungen von Menschen. Sie kosten viel Zeit und bringen im politischen Kampf zuwenig. Die Auseinandersetzung muß sich um das Wohl des Volkes drehen und da hinkt Lafontaine wegen seines gestörten Verhältnisses zur Nation und damit zur Demokratie hoffnungslos hinterher. Und damit stürzt auch sein sozialer Anspruch als eine Sonderform der Globalisierung.
    Das einzige an Lafontaines Umfeld wären seine aktuellen Beziehungen. Die könnten etwas über seine wahren Interessen aussagen.

  • 42 qwertz // Jul 3, 2007 at 16:21

    Korrekur: …Das einzige interessante an Lafontaine…

  • 43 Kretin // Feb 20, 2008 at 11:31

    Ich habe sehr interessiert die Diskussion verfolgt. Denn ich habe die Linke gewählt, und bewundere meinen Vater. Aber das spielt wohl keine Rolle, da ich schon eine Frau bin.
    Übrigens braucht die NPD sich keine Anstrengungen zu machen, da die Männer in Zukunft weitesgehend aus den Führungspositionen verdrängt werden. Denn in der heutigen Zeit ist Sensibilität und Einfühlungsvermögen wichtiger als strategisch und hart zu sein wie ein Mann.
    Ich bin keine Feministin und verabscheue diese sogar, weil Feminismus teils auch faschistisch ist.
    Aber ich kann dieses Männer-Gesülze, und oh Schreck die Männer sind verweichlicht, weil sie Kinder wickeln und zu Hause am Herd stehen und kochen, nicht mehr hören!
    Mein Freund hat auch unser Kind gewickelt und ist nicht nur maskulin im Wesen. Und gerade das ist in der heutigen Zeit von Vorteil. Denn man muss seine Gefühle äußern, damit sich was verändert. Männer dürfen weinen. Echte Männer, die Angst haben von Frauen unterdrückt zu werden, aber sehr maskulin und eine Führungsposition haben, können oft ihre Emotionen nicht zeigen, und daran werden sie selbst als Mann zerbrechen.
    Nur sieht man das nicht, denn sie lassen sich das nicht anmerken.
    Eher “feminine” Männer dagegen haben kein Problem in aller Öffentlichkeit ihr Kind zu wickeln.
    Ach ja und noch eine Anmerkung:
    Man kann jegliche Parteien verabscheuen und entweder man geht wählen, und wählt das kleinere Übel, oder man lässt es.
    Ich weiß nicht ob die Linke wirklich das kleinere Übel ist (die NPD jedenfalls gehört verboten -scheiß Nazis- dumme Hirntote) aber ihr Wahlprogramm entspricht am ehesten meinen Vorstellungen von Gerechtigkeit.
    Das heißt nur das Programm; ansonsten schwimmen die eh ALLE im Sumpf der Perversionen. Ist ja auch schön warm und gemütlich in diesem Sumpf, schließlich gibt´s auch ein “kleines” Entschädigungs-Diät-Paket!
    Echt ich als “kleiner Mann” frage mich immer noch “was nun”?
    Die nächste Wahl wird mein Wahlzettel jedenfalls ungültig gemacht, denn man kann sich wirklich auf niemanden verlassen…

  • 44 Dorothee // Feb 20, 2008 at 11:41

    Sehr toll

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