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Schwerin / Mecklenburg: Während die Antifa am 14. April in Wismar ein demonstratives Desaster hingelegt hat und die Demo aufgrund eines mit Zwille bewaffneten nationalen „Scharfschützen“ abbrechen musste, begann Deutschlandweit ein NPD- Informationstag gegen den G8- Gipfel. In den NPD Pressemeldungen ist dabei von 10 Infoständen in Mecklenburg Vorpommern an unterschiedlichen Orten die Rede, die wie nicht anders zu erwarten erfolgreich durchgeführt worden sind.
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| Erfolgreicher Infostand in Rostock |
Nach Parteiangaben wurden dabei wieder unzählige Gespräche mit interessierten Bürgern geführt, die an diesem vergangenen Samstag zu dem Entschluss kamen, dass nur eine nationale Gemeinschaft die Lösung der Probleme biete. In den entsprechenden Parteimeldungen heißt es dazu unter anderem„…Der 14.4.2007 in Schwerin: Deutschlandweit sind Infotische angemeldet! Wir sind bei herrlichem Wetter in Schwerin am Dreescher Markt. Drei Kameraden genügen hier völlig, denn die Bevölkerung ist auf unserer Seite… Der Zuspruch der Menschen ist enorm, wie es hier immer der Fall war und ist. Als dann auch noch der NPD-Fraktionsvorsitzende Udo Pastörs kommt, ist die Begeisterung der Schweriner übergroß, denn sie kennen ihn noch aus dem Wahlkampf. Die etablierten Politiker von SPD, CDU, FDP und PDS lassen sich hier nie sehen. Um so größer ist die Freude über uns… Udo Pastörs steht Rede und Antwort, er versteht es, auf die brennenden Fragen einzugehen, er weiß wo der Schuh drückt. Der eine Satz kommt immer wieder: “Die da Oben wissen nicht wie es hier Unten aussieht… gut daß ihr hier seid!”. Einhellig ist die Meinung der Wähler: “Macht weiter so!”. Dieser Tag gibt uns in unserer Arbeit wieder neue Kraft, denn die brauchen wir bei dem, was man an Verlogenheit im Landtag erleben muß… Wir sind stolz, glücklich und froh, daß gerade diese Mecklenburger uns gegen Lüge und Korruption ihr Vertrauen geschenkt haben. Wir sind die nationale Opposition und wir werden so weiter machen!…“
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| Udo Pastörs am Wochenende in Schwerin |
Nun dürfte es keineswegs ein Geheimnis sein, wie wir persönlich zu dieser Art von Berichterstattung im nachgemachten Kriegswochenschaustil stehen. Allerdings spielt unsere persönliche Auffassung hier in diesem Zusammenhang natürlich keineswegs eine Rolle. Denn auch die Links- Lang Schreiber haben sich dieser Infokampagne angenommen. So heißt es bei der politischen Konkurrenz. „…Was für ein Fest muss das gewesen sein. NPD-Infostand in Schwerin, die Massen scharen sich um die Kameraden, ein Volk steht auf für Bonbons und Kugelschreiber. “Der Zuspruch der Menschen ist enorm, wie es hier immer der Fall war und ist.” Immer jubeln sie, die Schweriner, früher für Wilhelm, dann für Erich, nun für Udo: “Als dann auch noch der NPD-Fraktionsvorsitzende Udo Pastörs kommt, ist die Begeisterung der Schweriner übergroß, denn sie kennen ihn noch aus dem Wahlkampf.” Wie ein Fisch im Wasser bewegt er sich im Volke, der große Vorsitzende. “Udo Pastörs steht Rede und Antwort, er versteht es, auf die brennenden Fragen einzugehen, er weiß wo der Schuh drückt,” heißt es auf der Website der NPD.
Der scheinbare Beginn der Entledigung jeglicher Reste von Verstand bei den nationaldemokratischen Berichterstattern in Schwerin war gleichzeitig der bundesweite Beginn der Mobilisierung der Partei gegen den G8-Gipfel. Unter dem Motto “Gib8! Sozial statt Global” wollen die Partei und “freie” Kameradschaften das Treffen der Staatschefs in Heiligendamm für ihre Propaganda eines “nationalen Sozialismus” nutzen…“
Nun wollen wir keineswegs gemein sein und durchaus berücksichtigen, dass Berichterstatter einer Partei nun mal gewissermaßen moralisch verpflichtet sind für ihre Sache parteiisch zu berichten. Eine solche Berichterstattung, so aufgesetzt diese auch klingen mag, kennt allerdings nicht nur die NPD. So finden wir diese ebenso immer auch bei der politischen Konkurrenz. So beharrt man bei Links- Lang bis heute darauf, dass am vergangenen Samstag über 500 Menschen ein Zeichen gegen Rechts in Wismar gesetzt hätten, obschon die Presse und Polizei durchgehend von lediglich 150 bis 200 Demonstranten spricht.
Diese Großspurigkeit erkennt man bei den Links-Lang-Schreibern umso mehr, wenn man ihre Darstellung über die Vorbereitungen zur Gegendemonstration am 2. Juni in Schwerin liest. Dort findet die NPD- Demonstration gegen den G8- Gipfel statt, für die Links- Lang bereits jetzt einen Gegenprotest ankündigt, der seinesgleichen sucht. So heißt es dort unter anderem, dass schon jetzt international in deutsch, englisch und griechisch gegen diese Demonstration mobilisiert wird. „…Um einen Teil der weltweiten Aufmerksamkeit abzubekommen, will die NPD ihren Aufmarsch in Schwerin parallel zur Großdemonstration der linken globalisierungskritischen Bewegung in Rostock veranstalten. Falls die Partei gehofft hat, damit den Protesten von aus aller Welt angereisten Antifaschist/innen zu entgehen, hat sie jedoch sich getäuscht. Schon jetzt wird international zu einer Demo und Aktivitäten gegen den Nazi-Aufmarsch mobilisiert. “Fight antisemitism & capitalism!”, ist im Internet und auf Aufrufen englisch, deutsch und griechisch zu lesen.
Da wird Schwerin in der Tat ein Fest erleben. Angesichts der Proteste, des medialen Fokus auf Rostock und einer dank der Polizei menschenleeren Stadt wird die Partei so einige euphemistische Berichterstatter nötig haben, um von einem Erfolg sprechen zu können…“
Dass die Weissagung, dieser euphemistischen Berichterstatter durchaus auch für die politische Gegenseite zutreffen kann, sollte man bei Links- Lang dabei keineswegs vergessen. So soll in diesem Zusammenhang noch einmal an den Bush- Besuch in der Hansestadt Stralsund im Juni 2006 erinnert werden. Von den ursprünglich erwarteten 5.000 linken Gegendemonstranten kamen am Ende nicht einmal 2.000 zusammen. Darüber hinaus ist ein Aufruf nicht alles. So wäre es sicher auch für die NPD kein Problem, über irgendeine Wald- und Wiesenseite im Internet einen Aufruf zur Demo in Schwerin auf englisch, griechisch oder anderen Sprachen zu verfassen, um dann von einer internationalen Mobilisierung sprechen zu können.
Abgesehen davon, dürfte der Protest auf beiden Seiten weitestgehend von der Öffentlichkeit ignoriert werden. Bislang nimmt man in der Bevölkerung Mecklenburg-Vorpommerns jedoch sowohl die Vorbereitungen auf den Gipfel, als auch dessen Gegenaktivitäten, wenn überhaupt, eher beiläufig zur Kenntnis, ist der Masse der Leute ist dieses gespreizte Protestspektakel, auch wenn man es weder auf der einen wie der anderen Seite hören mag, im Grunde vollkommen gleichgültig.
Quelle: NPD 20.04.07







13 responses so far ↓
1 Thomas Brehl // Apr 20, 2007 at 7:54
Was die dauernden Superlative bei diversen Berichterstattungen betrifft, so sollte man den Herrschenden einfach frei nach Dr. Goebbels zurufen: “So, wie ihr es uns vorgemacht habt, so machen wir es jetzt nach!”
Denn nicht nur NPD und Links-Lang beherrschen diesen kriegspropagandistischen Wochenschaustil, auch die Etablierten sprechen gerne -gerade im Zusammenhang mit rechten (Un-)taten- immer wieder davon daß “alle Menschen bestürzt” gewesen seien oder auch die Floskel von der “weltweiten Empörung” wird immer wieder gerne benutzt.
Dabei kann die deutsche Rechte und gerade die NPD machen was sie will, den grönländischen Eisfischer, den kubanischen Zuckerrohrernter oder gar das Millionenheer asiatischer Reisbauern dürfte dem vergleichsweise gelassen gegenüberstehen. Letztere dürften sich tatasächlich mehr über den bis zum Abwinken zitierten Sack Reis erregen, der da fast stündlich in China umfällt, als über eine Demonstration nationaler Kräfte gegen den G8-Gipfel.
Weltweite Empörung lösen Aktionen der deutschen Rechten mitunter aber tatsächlich aus. Und zwar bei einer ganz bestimmten Clique, die man getrost als das “internationale Finanzgaunertum” bezeichnen kann und die keineswegs nur aus Juden besteht. Diese Herrschaften erregen sich zwar wirklich rund um den Globus auf, aber es sind im Vergleich zur Gesamtzahl der heute lebenden Menschen nur wenige, ganz, ganz wenige, in deren Händen sich allerdings viel zu viel Macht konzentriert und die genau wissen, wer denn einst angetreten war, eben diese Macht zu brechen.
2 PA // Apr 20, 2007 at 12:38
“Fight antisemitism & capitalism!”
Das ist genauso intelligent, als ob man sagen würde: “Bekämpft Klopapier und Sch…”.
‘Tschuldigung, musste raus, so kurz nach dem Mittagessen …
3 Nordländer // Apr 20, 2007 at 15:00
Großzügiges Aufrunden der Demoteilnehmer.Starke Sprüche auf ihren Seiten.Kein normaler Mensch will sich mit denen solidarisieren.
Im Verdrängen von Wahrheiten sind die Linken ja schon immer die Größten gewesen…und geblieben.
4 TodosAlemanesUnidos // Apr 20, 2007 at 15:51
@ alle
Zur Rettung der Sympathie sind immer solche “Marken” wie PA dabei, die zwischen den ideologischen Ernst vieler Kommentatoren ihre offenherzige Unangepaßheit quetschen.
Ansonsten ist die Adi-Geburtstagskolummne ein Zeugnis verkehrter Männerliebe.
5 colin kreuzer // Apr 21, 2007 at 5:32
@Thomas Brehl
“wenige, ganz, ganz wenige, in deren Händen sich allerdings viel zu viel Macht konzentriert und die genau wissen, wer denn einst angetreten war, eben diese Macht zu brechen”.
Und dann brechen Sie ab. Und, verraten Sie uns, wer es war? Der antrat, die Macht des “internationalen Finanzgaunertums” zu brechen? Von dem dieses weiß, wer jene waren? Oder wissen Sie es etwa selbst nicht, weil Sie nicht dazugehören, zum “Finanzgaunertum”? Oder hat man es ihnen gesteckt, Sie dürfen es aber nicht verraten?
6 PA // Apr 21, 2007 at 13:16
@ “colin kreuzer”
Gehn’s, kriechen’s zurück in Ihre Lehmhöhle und halten’s dort Ausschau nach Futter. Und machen Sie sich nicht an Personen heran, mit denen Sie sich nicht mal im Traum messen könnten …
7 Schörner // Apr 21, 2007 at 18:26
@TAU
Meinen Sie etwa, daß ihre Kuttenbrüder die wahre Männerliebe praktizieren?
8 colin kreuzer // Apr 21, 2007 at 18:34
@PA
Tja, Fragen über Fragen. Und deshalb mit Fragezeichen versehen. Rhetorisch allzumal. Aber wem sage ich das, Sie können es k.u.k.-lerisch ja selbst, und dann auch noch als tellurischer Metaphorologe reinsten Wassers.
Denn natürlich weiß “Thomas Brehl”, was er sagen wollte. Nur: er hat es nicht getan. Sondern die Schlußpointe in Schweigen verhüllt, in geheimniskrämerischer Andeutung ausklingen lassen.
So sind die Fragen allein, was herauskommen kann, wenn nicht zuende gesprochen wird. Und wer, wie es bei “Altermedia” bekanntlich im Motto steht, die Wahrheit – gar als revolutionäre Tat – sagen will, der soll die seine auch kundtun.
Also können Sie, “PA”, ihr intellektuelles Leibwächtertum für “Thomas Brehl” getrost ihm selbst überlassen. Das kann er nämlich ganz allein.
9 Thomas Brehl // Apr 22, 2007 at 1:33
@ colin kreuzer
“So sind die Fragen allein, was herauskommen kann, wenn nicht zuende gesprochen wird.”
So lebt sich´s halt in einem Land, in dem nicht zu Ende gesprochen werden darf. Bei einer weiteren Verschärfung der enstprechenden Gesetze (bevor Sie jetzt fragen “Welche?”, nenne ich mal den § 130 StGB), werde ich noch zum Meister des nicht zu Ende gesprochenen Worts und der “geheimniskrämerischen Andeutung”.
Das schöne bei Altermedia ist ja, daß die meisten Leser und Kommentatoren mit den Spielregeln des freiesten Staates deutscher Geschichte so vertraut sind, daß man es tatsächlich oftmals bei Andeutungen belassen kann.
Wenn Sie allerdings meine Beiträge verfolgen, werden Sie feststellen, daß ich sehr wohl auch ganz gerne die Dinge beim Namen nenne, wenn ich es denn für unabdingbar halte, obwohl -wie Martin Walser es formulierte- die freie Meinungsäußerung in diesem Land zum “unkalkulierbaren Risiko” geworden sei.
Andererseits wäge ich schon ab, ob es die eine oder andere Äußerung wert ist, dafür die Leserschaft einer Nachrichtenplattform für zwei, drei Jahre gegen die mich beim Hofgang begleitenden Schwerverbrecher einzutauschen oder ob nicht eine straffreie Andeutung dem vorzuziehen ist.
10 Rhein-Nekar-Kreis // Apr 22, 2007 at 12:41
22.04.2007: Antifa Mannheim heult sich mal wieder aus…
In einem offenen Brief an Ordnungsämter, Parteien und Initiativen in Rheinland-Pfalz beklagt sich das Ak Antifa Mannheim über die Zustände in der Pfalz.
Empört zeigt sich die Mannheimer Antifa, daß Ordnungsämter nach dem Eingang einer Anmeldung eines Infotisches der NPD am 14.04.2007 nicht umgehend die Antifa in Mannheim oder anderswo informierten. Uns ist zwar auch nicht bekannt, daß dies eine Behörde tun muß, aber die Antifa hat da scheinbar eine ganz andere Auffassung zum Datenfluß. Man scheint wohl eher ein wenig dem Selbstverständnis des Zentralrates der Juden in Deutschland zu entsprechen. Diese meinen ja auch, immer und überall das Letzte Wort haben zu müssen und sind über Allem erhaben.
Unverschämter Weise wird in der Pfalz die Antifa trotz dieser selbsternannten Gesellschaftsstellung als moralische Instanz nicht über NPD-Infotische bzw. andere Aktionen von den Ordnungsämtern benachrichtigt. Unglaublich – somit war es also mal an der Zeit sich öffentlich zu beschweren. Also schrieb man einen Offenen Brief.
In diesem will man Nationaldenkenden immer wieder Übergriffe auf sogenannte Linke andichten und zählt willkürlich Gewalttaten der letzten Wochen auf. Vor allem die gewaltbereite autonome Antifa der Kurpfalz, deren Demonstrationen regelmäßig in Gewaltexzessen gegen Polizei und Andersdenkenden gipfeln, zeigt mit dem Finger auf andere.
Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen!
Wir möchten hier einfach mal exemplarisch die Doppeldemonstration Linksautonomer im Frühjahr 2007 durch Grünstadt und Kirchheim ansprechen. Dort kam es zu wilden Schlägereien mit den Ordnungskräften. Brennende Barrikaden und Gewaltexzesse durch Linkschaoten bestimmten das Bild am 1.Mai 2005 in Worms. (Siehe http://www.juz-mannheim.de/akantifa/archiv/050501bilder1mai.htm) Damals marschierte der Nationale Widerstand friedlich durch die Wormser Innenstadt.
Auf Grundlage dieser Vorkommnisse und den damit verbundenen Erfahrungen ist es mehr als verständlich, wenn die Behörden eine Öffentlichmachung von NPD-Veranstaltungen unterlassen. Der Nationale Widerstand wie auch die Behörden der Pfalz sind jederzeit an einer friedlichen Durchführung von Werbeaktionen interessiert.
Somit ist einfach kein Platz für Steinewerfer und Krawallmacher aus der linken Szene!
Sicherlich wird es bald wieder einmal eine Demonstration durch Kirchheim geben und auch die Infotour “Kein ruhiges Hinterland“ wird in Kirchheim und Altleiningen halt machen. Dann wird sich die linksautonome Szene der Kurpfalz und das Bündnis gegen Rechtsradikalismus aus dem Leininger Land wieder versammeln, um Angst und Schrecken unter der Bevölkerung zu verbreiten. Nur als dies ist der öffentliche Protest Linksradikaler gegen rechtsextreme Propaganda – auch auf der Straße – zu verstehen.
Quelle: Nationaler Widerstand Deutsche Weinstraße
Im Anschluß kann man noch den Heulbrief in seinem vollständigen Wortlaut nachlesen:
Offener Brief zur Nazi-Gewalt in der Pfalz
an Ordnungsämter, Parteien und Initiativen in Rheinland-Pfalz
Am Samstag, den 14. April 2007 kam es in Ludwigshafen, Landau, Kaiserslautern und möglicherweise in weiteren Städten zu Propagandaaktionen der regionalen Nazi-Szene. In diesem Zusammenhang kam es von Seiten der Nazis zu mindestens drei gewalttätigen Übergriffen, bei denen mehrere Jugendliche verletzt wurden. Die Propagandaaktionen der Nazis waren offenbar ordnungsgemäß angemeldet und von den jeweiligen Ordnungsämtern verschwiegen worden. Damit wurde es den Nazis nicht nur ermöglicht, ohne antifaschistischen Protest Propaganda zu verbreiten, sondern auch, auf unliebsame Personen einzuschlagen.
Die NPD hatte in oben genannten Städten Infotische organisiert und dabei rechtsextreme und antisemitische Propaganda, unter anderem die sogenannte “Schulhof-CD” und völkische Flugblätter gegen Globalisierung verteilt. In Landau waren dabei zusätzlich 20 Nazi-Schläger aus dem Kameradschaftsspektrum angereist, in Ludwigshafen waren bekannte Nazikader von NPD und “Aktionsbüro Rhein-Neckar” vor Ort.
In Neustadt wurde auf dem Heimweg ein Jugendlicher von Nazis angegriffen, in Heidelberg kam es abends zu einem Übergriff. In Landau wurden drei Jugendliche am nächsten Tag von zehn Nazis zusammengeschlagen und -getreten. Am darauffolgenden Dienstag kam es zu Nazischmierereien an einer Moschee in Ludwigshafen. Dies sind nur einige Beispiele der letzten Woche, die öffentlich gemacht wurden. Die Dunkelziffer rechtsextremer Gewalt in der Pfalz ist um ein vielfaches größer. Tagtäglich sind Menschen, die nicht in das rechtsextreme, fremdenfeindliche und antisemitische Weltbild von NPD und “Aktionsbüro Rhein-Neckar” passen, der Gewalt auf der Strasse ausgeliefert.
Die Rheinland-Pfälzer Politik ist meist von Zurückhaltung gekennzeichnet, wenn es um Rechtsextremismus vor der eigenen Haustür geht, sei es in Landau, an der Weinstraße oder sonstwo. Rechtsextreme Gewalt wird gerne verschwiegen, das Problem bei den Opfern gesucht oder ein wirres Konstrukt von Konflikten zwischen Jugendlichen oder “Linken” und “Rechten” herbeigeredet. Das Verheimlichen der Nazi-Veranstaltungen, das Ordnungsämter, Polizei und Lokalpolitik gemeinsam betreiben, ist dabei typisch – und die Nazis profitieren davon. Ohne Gegenmobilisierung, ohne öffentliche Beobachtung und ohne antifaschistischen Protest können sie zuschlagen, einschüchtern und ihre Propaganda verteilen.
Am Samstag, den 15. Mai kündigt die NPD im Internet bereits die nächsten “landesweiten Aktionen” in Rheinland-Pfalz an.
Um den Nazi-Terror in der Pfalz zu beenden, fordern wir
- Sofortige Veröffentlichung und Bekanntmachung der Anmeldung von Naziveranstaltungen seitens der Ordnungsämter
- Öffentlichen Protest gegen rechtsextreme Propaganda – auch auf der Straße
- Schluss mit der Kriminalisierung derer, die sich den Nazis entgegenstellen
- Schluss mit dem Totschweigen und Verheimlichen des Nazi-Problems
Die antifaschistische Selbsthilfe organisieren!
Kampf dem Faschismus auf allen Ebenen, mit allen Mitteln!
Ak Antifa Mannheim, April 2007
Mitglied im Antifaschistischen Aktionsbündnis Rhein-Neckar (AARN)
11 Thomas Brehl // Apr 22, 2007 at 15:31
“den Nazi-Terror in der Pfalz zu beenden…”
Wer sowas schreibt, sollte wirklich den Arzt wechseln, die ANTIFA-Mannheim oder ihre Sprecher begnügen sich allerdings nicht mit der Forderung “den Nazi-Terror zu beenden”, sondern lassen dankenswerterweise auch gleich die Katze aus dem Sack, wie das geschehen soll: “auf allen Ebenen, mit allen Mitteln!”
“Mit allen Mitteln” heißt nichts anderes, als auch mit denen der Gewalt, wobei “alle Mittel” sogar Mord und Totschlag mit einschließen. Hier kann es seitens nationaler Kräfte eigentlich nur eine Forderung geben: Den ANTIFA-Terror beenden und zwar gleich und nachhaltig!
12 Nordländer // Apr 23, 2007 at 11:46
@”…nicht umgehend die Antifa in Mannheim oder anderswo informierten.”
Sind die Antifatzkes jetzt im Schmollwinkel?Das hört sich ja fast nach dem Gewimmer unser aller”lieben Frau”Pisscoppia an.
Aber mal ernsthaft.Schlagt die Antifahaha wo ihr sie trefft!Das fängt schon mit Aufkleberreißen oder überkleben an.Sozusagen:aus schlecht mach gut.
Ein kleiner Japanspachtel in der Tasche ist immer recht nützlich für Stadtverschönerungsmaßnahmen.
Und soll mir hier keiner erzählen das sei alles Kinderkram.Die Hoheit über die Straßen fängt schon mit solcher Propaganda an.
13 Mjoelnir.Thorshammar.Feindschmetterer@web.de // Apr 25, 2007 at 16:29
@Nordländer:
Stimmt, das Pißkopp-Auweia hat sich recht rar gemacht in letzter Zeit, obs wohl noch lebt, das Pöbelchen?
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