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Lübeck: Ein inzwischen zur Gewohnheit gewordenes Schauspiel hat sich heute in der Hansestadt Lübeck abgespielt. Freie Nationalisten und die NPD hatten zu einem Gedenkmarsch, anlässlich eines für die Hansestadt mehr als tragischen historischen Ereignisses aufgerufen. Am 28. März 1942 wurde die Stadt von der Royal Airforce mit einem der ersten „Flächenbombardements“ auf deutschen Städten bedacht. Dabei hatte Lübeck gewissermaßen eine Vorreiterrolle, denn die Briten testeten hier sozusagen die Wirksamkeit solcher Angriffe, die aufgrund der alten Fachwerkhäuser in der Stadt gerade zu prädestiniert war und sich später in immer erschreckenderem Ausmaß auf deutsche Städte widerspiegelte. Die Stadt hatte im Verhältnis zu späteren Angriffen noch eine relativ „geringe“ Verlustrate von 320 Toten zu beklagen.
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In der schleswig – holsteinischen Stadt fanden sich heute aufgrund des Anlasses laut Medien und Polizeibericht etwa 350 Nationalisten ein, um unter dem Motto „Bomben für den Frieden???“ zu demonstrieren und den Toten aus jener Bombennacht zu gedenken. Dies verlief laut Lübecker Zeitung weitestgehend unproblematisch. Der Marsch setzte sich nach einer Auftaktkundgebung vorm Bahnhof in Richtung Innenstadt. Weiträumige Absperrungen der Polizei, die mit 1.700 Beamten im Einsatz waren, wurden Ausschreitungen oder Zusammenstöße mit antifaschistischen Gegendemonstranten verhindert. Diese fanden sich traditionell zu solchen Ereignissen ein und führten eine Gegenveranstaltung mit rund 2.000 Teilnehmern durch. Dazu hatten nicht nur Gewerkschaften, Kirchen, Vereine und Verbände aufgerufen, sondern auch der übliche Mob Antifaschisten die hier und da, entlang der vorgesehenen NPD Marschrute, für kurzweiliges Aufsehen sorgten da diese Müllcontainer anzündeten und vereinzelt Steine warfen. Opfer dieser Steinattacken waren vornehmlich Polizeibeamte. Dabei wollen wir natürlich nicht außer acht lassen, dass es zur Abwechslung auch mal eine Antifaschistin höchstselbst erwischt hat. Diese wurde unglücklicherweise Opfer einer ihrer Gesinnungsgenossen, der offensichtlich im Steinwurf noch etwas ungeübt war, und dessen Ungeschick immerhin dafür sorgte, dass besagte Antifaschistin selbst ambulant behandeln werden musste.
Alles in allem also das übliche Schauspiel, anlässlich nationaler Gedenkveranstaltungen, die im Vorfeld allerdings ein wenig politischen Wirbel verursachte. So gab es innerhalb der Lübecker Bürgerschaft keineswegs Einigkeit innerhalb der selbsternannten Demokraten, ob man sich der Gegendemonstration anschließen sollte oder nicht. Insbesondere FDP und deren Jungliberale bzw. die Jugendorganisation der CDU nahmen sich von vornherein an einer Teilnahme aus. Die Junge Union begründete dies damit, dass Gewalt von rechts wie von links ausgehen würde. Für einen besonderen Seitenhieb bei den „Zivilcouragierten“ sorgte die Aussage, der Jungliberalen die ihre Verweigerung gegenüber einer Teilnahme an der Veranstaltung damit begründeten, dass „…die Gegendemonstration erneut von Kreisen mit organisiert wird, die ebenso unappetitlich sind, wie diejenigen, gegen die sie zu kämpfen vorgeben….“
Ansonsten wurden die Gegenaktivitäten mit dem üblichen Blabla und Tamtam von Presse und Politik zelebriert. Dabei unterscheiden sich deren Floskeln in keinster Weise von jenen die man anlässlich solcher Ereignisse nicht auch in anderen Städten zu hören bekommt. So rief man auf politisch korrekter Seite zur Gegendemonstration in Lübeck auf, um so mit ein Zeichen gegen „Rassismus und Antisemitismus“ zu setzen. Ein Motto, dass angesichts des eigentlichen Themas der nationalen Demonstration, gerade zu absurd klingt. Hier zeigt sich einmal mehr, dass es auf linker Seite eigentlich nicht die geringste Rolle spielt unter welchem Motto die NPD oder Nationalisten demonstrieren, sondern, dass es nur darum geht, dass sie demonstrieren. Man darf hier also inzwischen von einer Art Symbiose ausgehen, die sich bei allen Demonstrationen inzwischen gegenseitig ergänzen. Wobei man auf nationaler Seite auf den linken Pöbel durchaus verzichten könnte. Umgekehrt hingegen nicht. Denn gäbe es nicht die gelegentlichen Demonstrationen in Ostholstein oder Lübeck, dann wären Antifa und Vereine dort vollkommen überflüssig. Eine Eigenschaft, die man allerdings nicht auf den Raum Holstein beschränken sollte.
So endet das heutige Zusammentreffen zwischen NPD und Antifa eigentlich mit dem zu erwartenden “Unentschieden”. Beide Seiten sind irgendwie öffentlichkeitswirksam auf ihre Kosten gekommen. Den tatsächlichen Schaden hingegen hatten heute die Gewerbetreibende in der Innenstadt, denen der Kampf für Demokratie und Toleranz teuer zu stehen kommt. So blieben Geschäfte heute teilweise geschlossen. Andreas Joslyn, Karstadt-Chef und Vorsitzender des Lübeck-Managements betonte dennoch politisch anständig „…Der Gegenprotest ist gut und richtig. Allerdings hätte der Einzelhandel heute den umsatzstärksten Tag des Jahres zu erwarten gehabt. Darauf zu verzichten, sei bitter…“.
Von seiten der NPD liegt uns derzeit noch kein Bericht über den Ablauf der Veranstaltung vor.
Ergänzung: Veranstaltungsbericht von Christian Worch
Trauermarsch und Gedenkkundgebung in Lübeck
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Heute fand in Lübeck der Trauermarsch und die Gedenkkundgebung aus Anlaß
des 65. Jahrestages der Bombardierung statt.
Es begann zu spätabendlicher oder nächtlicher Stunde mit einem Ausfall. Die Frau des Kameraden Jörn Lemke, der Anmelder und vorgesehener Leiter war, mußte mit einer Gallenkolik als Notfallpatientin ins Krankenhaus. Damit hatte Jörn Lemke unerwarteterweise für die Kinder zu sorgen; das jüngste ein drei Wochen alter Säugling. Die Schattenseiten der Vaterfreuden… Aber so etwas läßt sich leichter tragen, wenn man gute Kameraden hat. In kürzester Zeit war Roland Fischer (NPD Kiel) bestimmt, als Vertreter einzuspringen.
Für Roland Fischer war es die Premiere als Versammlungsleiter. Aber er erledigte die Aufgabe so routiniert, als hätte er es schon immer gemacht.
Bei strahlend schönem Frühlingswetter trafen sich am Bahnhof nach meiner Zählung 340 Demonstranten. (Polizei gab 350 an.) Der Abmarsch wurde ein wenig verzögert, weil die Polizei zwei “Skelette” festnehmen beziehungsweise ihre Personalien überprüfen wollte. Ob nun deren Totenkopf-Masken gegen Auflagen verstoßen haben sollen oder als “Vermummung” angesehen wurden, weiß ich nicht. Jedenfalls eine recht billige polizeiliche Schikane.
Kurz vor 13.oo Uhr ging es dann los. Unter klassischer Musik setzte sich der Trauerzug in Bewegung. Vom linken Widerstand war nicht viel zu sehen oder zu hören. Hinter dem Holstentor fiel eine Leuchtkugel (bengalisch-rot) vor uns auf den Weg; das war alles an wahrnehmbaren Zwischenfällen. An der Untertrave soll es ein paar Steinwürfe gegeben
haben, die drei Polizisten leicht verletzten. Außerdem wurde eine linke Demonstrantin durch Steinwurf ihrer eigenen Genossen verletzt. Darüber nicht schadenfroh zu sein, wäre eindeutig gelogen. - Außerdem wurden vereinzelt linke Gegendemonstranten festgenommen.
Der Kohlmarkt, eigentlich vorgesehener Ort unserer Zwischenkundgebung, war von angeblich zweitausend Gegendemonstranten besetzt. Die Polizei war - wie beinahe schon zu erwarten war… - nicht willens oder nicht fähig, ihn zu räumen. Die Zwischenkundgebung fand also ein Stück vor dem Kohlmarkt statt, was allerdings eine eher geringfügige Verkürzung unserer Route war.
Auf der Zwischenkundgebung hatten wir es dann mit einem weiteren Ausfall zu tun, diesmal nicht personeller, sondern technischer Natur. Die Sicherung des Verstärkers der Lautsprecheranlage brannte durch. Das Problem ließ sich in kurzer Zeit beheben, indem ein Reserveverstärker angeschlossen wurde. Dann konnten die Reden gehalten werden, in
chronologischer Reihenfolge von meiner Wenigkeit, Thorsten de Vries und Alexander Hohensee.
Der Rückweg verlief gleichfalls ohne äußere Zwischenfälle. Nur gab auch der Reserveverstärker seinen Geist auf. Auch dieses Problem ließ sich in kurzer Zeit beheben, weil ein zweiter Reserveverstärker vorhanden war. Mit dessen Hilfe hielt dann Jens Lüdtke vor dem Bahnhof die Abschlußkundgebung, und Versammlungsleiter Roland Fischer löste gegen 15.oo Uhr die Veranstaltung auf.
Vor allem die gegenüber dem letzten Jahr deutlich gestiegene Teilnehmerzahl war sehr erfreulich. Auch haben die Linken nebst ihren gutmenschlich-bürgerlichen Unterstützern es anders als im Vorjahr nicht geschafft, den Trauerzug vor dem Holstentor zu blockieren, sondern erst weit im Innenstadtbereich.
Lübecker Bombennacht 28. März 1942
Quelle: Störtebeker-Netz 31.03.07





31 responses so far ↓
1 Worch // Mar 31, 2007 at 22:44
Der Anmelder der Veranstaltung ist zwar NPD-Funktionsträger, aber meines Wissens hat er die Veranstaltung nicht namens der NPD angemeldet, sondern in seiner Eigenschaft als Privatperson. Daher mag es sein, daß die NPD-Homepage (Schleswig-Holstein) nicht oder erst zeitversetzt berichtet. Der Veranstalter selbst bzw. seine Kameraden unterhalten eine Netzwerkseite
http://www.bombenterror.de.ms/
Unter der Rubrik “Aktuells” finden sich dort zwei Veranstaltungsberichte.
Grüße
Christian Worch
2 tHeCoRe // Mar 31, 2007 at 22:50
“Eine Demonstrantin des linken
Spektrums wurde durch einen Steinwurf aus den eigenen Reihen
getroffen, sie musste ärztlich versorgt werden.”
Quelle: Artikel d. Polizei
Vielleicht überlegt sich diese junge Dame in Zukunft ob es sinnvoll st die politischen Gegner mit Steinen zu bewerfen.
3 Rurik // Apr 1, 2007 at 1:52
“Vielleicht überlegt sich diese junge Dame in Zukunft ob es sinnvoll st die politischen Gegner mit Steinen zu bewerfen.”
Überlegen setzt Grips voraus. - Sie wird wohl noch öfter was an die hohle Rübe kriegen… - Hat`s wenigstens schön gescheppert?
4 Lemke // Apr 1, 2007 at 8:36
Besten Dank an alle, die diesen Trauermarsch zu einem so beachtlichen Erfolg gemacht haben.
Wir sehen uns im nächsten Jahr.
Für den 29. März 2008 ist bereits angemeldet!
5 Der Wohlwollend-Kritische // Apr 1, 2007 at 12:40
Ich denke, dass da weitaus weniger als die “2000″Gegendemontrsanten gewesen sind, sieht man as Foto in dieser Zeitung, käme man eher auf 1000.
Waren es die letzten Jahre nicht bedeutend mehr als”2000″? Ich kann mich an”5000″ im letzten Jahr erinner, die die Bombadierung deutscher Städte und das Sclachten der eigenen Landsleute, der Grossväter und Grossmütter, somit ausdrücklich begrüssten. Vielleicht weiss jemand anderes etwas dazu.
Wenn man dabei auch noch die Zahl der “Parteisoldaten der brd-politik, die “Autonomen” abzählt, die gewiss mit 500 “Menschen” vertreten gewesen sein mögen, zeigt sich, dass die Deutschlandhasser und brd-Huren doch in beachtlich kleiner Zahl ihr Vaterland in den Dreck gezogen haben, oder irre ich mich da??
Man sollte meinen, als würde der “Kampf gegen rechts” lediglich nur das Parteien(un)volk, die Kirchen und die Gewerkschafter anlocken, den normalen Bürger im Gegensatz zu früher aber nicht.
Allerdings locken die nationalen Demos ebenfalls NICHT “den Bürger” an. Es gilt Strategien langfristig zu entwicklen, dass sich das ändert.
6 fips // Apr 1, 2007 at 13:45
Solange Gedenkmärsche für die unzähligen und unschuldigen, eigenen deutschen Opfer des alliierten Bomben-Holocaust nicht von der breiten Masse des Deutschen Volkes veranstaltet und getragen werden, ist dieses Volk immer noch fest im Banne und im Griff der Umerziehung und infiziert vom Geiste der Selbstzerstörung.
Wer heilt es ?
7 bildad // Apr 1, 2007 at 16:15
” Dann konnten die Reden gehalten werden, in
chronologischer Reihenfolge von meiner Wenigkeit, Thorsten de Vries und Alexander Hohensee”
Ja Worch ist mit Ritterrüstung aufgetreten , sicher ist sicher, da ” ich hab eine Fahne” Friese oft Agressionsschübe haben kann.
8 Nanga Parbat // Apr 1, 2007 at 16:42
“Die Junge Union begründete dies damit, dass Gewalt von rechts wie von links ausgehen würde”
Klassische Verlegenheitslüge bürgerlicher Feiglinge. Jeder der die Realität kennt weiß, daß Gewalt bei solchen Anlässen praktisch NUR von links ausgeht. Aber man müßte sich ja vermutlich bereits eine klammheimliche Sympathie für die nationalen Demonstraten unterstellen lassen wenn man die ganze Wahrheit sagt.
9 Der Wohlwollend-Kritische // Apr 1, 2007 at 18:10
@Nanga
immerhin, ja immerhin hat sich die JU nicht an diesem Marsch des Selbsthasses beteiligen wollen, auch wenn die Begründung natürlich daneben ist.
Es ist nicht viel, aber ein Wenig.
@fips
Das deutsche Volk als positives Subjekt existiert nicht mehr. Es gibt die brd mit umerzogenen Weichlingen, Vaterlandsverrätern, Neokapitalisten und Selbsthassern, es existieren Kinderhasser (freilich nur, solang es DEUTSCHE Kinder sind) und es gibt Millionen unsolidarischer Egoisten in der brd.
Das alles gibt es, und deshalb will kein brd`ler etwas von deutschen Opfern wissen.
10 Einer von vielen der aus der Geschichte gelernt hat! // Apr 1, 2007 at 21:02
@Ihr Geschichtsverdreher
Es waren an der Kundgebung der Gegendemonstration gut 5000 Menschen anwesend.
Da die normale Demonstration aus bestimmen Gründen nicht vollzogen wurde, haben sich gut 2000 Personen so schnell wie möglichst auf den Weg gemacht die Nazidemo aufzuhalten, was leider nicht geglückt ist. Seht ihr nicht das Eure Hetze und Verdrehung weder Willkommen noch nachvollziehbar ist. Ihr wurdet nicht von den Passanten applaudiert wie die Gegendemonstranten als wir durch die Straßen gingen und ihr wurdet nicht von Ladenbesitzern und Bewohner mit Nahrung und Wasser versorgt. Niemand hat und wollte euch hören. Wir waren Lauter!
Das ist die Meinung eines jungen(Gymnasiast und nicht wie bei euch meist eher junge Hauptschüler)Demokrats der in Lübeck auf der anderen Seite stand und weiter dort stehen wird!
11 waldhessen // Apr 1, 2007 at 22:37
(Gymnasiast und nicht wie bei euch meist eher junge Hauptschüler)
Wenn ich mir diese Rechtschreibung so anschaue, frage ich mich, was das Abitur eigentlich noch wert ist.*
*Verrate es uns!
Der Hausmeister
12 Freibeuter // Apr 2, 2007 at 2:24
@Der Wohlwollend-Kritische :
“Das deutsche Volk als positives Subjekt existiert nicht mehr. Es gibt die brd mit umerzogenen Weichlingen, Vaterlandsverrätern, Neokapitalisten und Selbsthassern, es existieren Kinderhasser (freilich nur, solang es DEUTSCHE Kinder sind) und es gibt Millionen unsolidarischer Egoisten in der brd.
Das alles gibt es, und deshalb will kein brd`ler etwas von deutschen Opfern wissen.”
Eine große Erkenntnis sprechen Sie damit gelassen aus.
Bin mir sicher, daß dann, wenn der brD-Sumpf an seiner eigenen Dekadenz - bei der selbst die alten Römer blaß geworden wären - zugrunde gegangen ist, es auch wieder ein positives Subjekt “Deutsche” in nennenswerter Zahl geben wird….
Frei nach dem “Alten Preußen-Fritz” müssen sich manche Dinge erst verschlimmern um sich hernach zum Positiven wandeln. Von daher besteht durchaus noch Hoffnung….
13 Freibeuter // Apr 2, 2007 at 2:56
@Waldhessen :
Das sich die Antifanten IMMER als die gut gebildeten und die anderen immer als die dummen Hauptschüler hinstellen, gehört zum Krankheitskomplex “Antifaschismus” so dazu, wie das Amen zur Kirche. Intellektuelle Borniertheit gepaart mit einem Dauerabo für die absolute, widerspruchsfreie Wahrheit.
Wußten Sie das nicht ?
Dabei kennt dieses offenbar an Realitätsblindheit laborierende brD-”Deutschländer Würstchen”, was nach eigenem Bekunden die einzig wahre (politisch-)korrekte Geschichtsversion auf seiner Seite vermeint, noch nicht mal eine halbwegs anständige Ansprechformel.
Hopfen und Malz verloren, ganz im Sinne des Kommentars des “Wohlwollend-Kritischen”… echt klasse, der Beitrag !
@Hausmeister :
Sie konnten es hier doch mitlesen.
Das brD-Abi interessiert sich - jetzt quasi amtlich - in erster Linie für korrekten Antifaschismus und exklusive, proalliierte Geschichtsdeutungen, die von brD-Strafrechtsparagraphen flankiert werden.
In zweiter Linie um die Erziehung zum konsumorientierten Homo oeconomicus und erst - unter ferner liefen… - um grundlegende Inhalte wie z.B. Rechtsschreibung.
Ähnlichkeiten in der Prioritätensetzung in der früheren DDR mit solchen Pflichtfächern wie “Staatsbürgerkunde” und “Marxismus-Leninismus” wären rein zufällig, finden Sie nicht auch ?
14 Nordländer // Apr 2, 2007 at 6:58
AHA!So ist das!waldmensch..äh..waldhessen hat Vorurteile.Hochinterressant.Die Hauptschüler sind bei ihm also schlechtere Menschen.Komisch nur das seine geliebten Außengeländer fast alle auf der Hauptschule sind.Und sein sogenanntes Abitur ist eigentlich nicht soviel wert,weil es sich bei seinem”Wissen”nur um eingepaukte Phrasen handelt.Der Kleine muß sich schon an sog. Rechtschreibfehler hochziehen(ich würde mal eher von Tippfehlern ausgehen).
Aber vielleicht meinte er ja auch das Brettergymnasium(Sonderschule),wo er sich aufhält.
Im übrigen erinnert mich sein Gefasel von einer “erfolgreichen Linksdemo”an ein kleines Kind das aus Angst vor sich hinpfeift wenn es in den Keller gehen soll.
Ein Bekannter aus der Lübecker Umgebung hat mir da ganz anderes erzählt.Un solche Leute sind für mich allemal glaubwürdiger.
15 Wetekamp // Apr 2, 2007 at 7:23
Lt. Krabbenpost hat die junge Frau nicht aus den eigenen Reihen, sondern von einem Polizisten eins übergebraten bekommen.
http://krabbenpost.de/?p=381
@”Einer von vielen der aus der Geschichte gelernt hat!”
Man kann “aus der Geschichte” vieles lernen. Die Frage ist nur, was. Ihr seid nicht nur lauter, ihr seid auch wieder einmal gewaltsamer und zerstörerischer gewesen. Und sollte der Bericht der Krabbenpost tatsächlich der Wahrheit entsprechen, läßt das hoffen, daß der Büttel langsam wieder zu Polizei wird.
16 GB // Apr 2, 2007 at 9:14
Das Motto “Bomben für den Frieden?” war etwas schwach. Um etwas Abwechslung in die Vielzahl von Mahnveranstaltungen anlässlich des westalliierten Luftkrieges zu bringen, wäre mein Vorschlag, eine Kundgebung mit Verlesung aller Namen der Opfer. Es fragt sich, ob sich derartige Namenslisten rekonstruieren lassen, und ob sich eine Kundgebung juristisch durchsetzen lässt, bei der über Stunden tausende von Namen verlesen werden.
17 Nanga Parbat // Apr 2, 2007 at 11:25
Es ist vor allem dem ausgezeichneten deutschen Luftschutz zuzuschreiben, daß in Lübeck wenig Tote zu beklagen waren. Ohne die jahrelangen Vorbereitungen wären dem alliierten Bombenterror wie geplant mehrere Millionen Deutsche zum Opfer gefallen und nicht, wie in der Realität ungefähr eine Million. Tatsächlich kann man im “Brand” von Jörg Friedrich nachlesen, daß die angloamerikanische Luftwaffenführung davon ausgegangen war, daß “several millions” also mehrere, d.h. wenigstens 3 Mio. Deutsche, vielleicht aber auch noch mehr, dem Bombenterror zum Opfer gefallen wären. Die Enttäuschung über diesen Mißerfolg war groß. Dieser Bomben-Holocaust konnte also nur deshalb nicht die geplanten gigantischen Opferzahlen erreichen weil der deutsche Luftschutz zumindest viele Leben retten konnte, wenn auch nicht unsere Städte.
18 Der Wohlwollend-Kritische // Apr 2, 2007 at 11:31
Das, was dieser “@Geschichte gelernt” geschrieben hat, war schlechtestes Deutsch, etwas anderes kannman ja auch von einem “AntiFASCHISTEN” nicht erwarten, der sein Land hasst und der jedes deutsche Opfer bejubelt.
Das ist kein Abiturient, sondern eine dekadente,unfreiwillig-komische Witzfigur, die wahrscheinlich vom Staat lebt oder von Mama und Papa ausgehalten wird. Mehr nicht.
Sogar Leute wie Ernst Thälmann würden sich vor dieser Figur ekeln.
Aber egal, er muss wohl auf einer Traumdemo gewesen sein, die sich so in seinem Kopp abgespielt hat.
19 Nordländer // Apr 2, 2007 at 13:34
Grrrmpf!Waldhessen war natürlich nicht von mir gemeint,sondern dieser ominöse Typ einen darüber:”Einer derjenigen der antideutsche Märchen so schön nachplappern kann”,oder so.
Morgenstund’ ist des Kommentator’s Tod oder wie das Sprichwort heißt….
Auf jeden Fall gilt das Geschriebene für E.v.V.d.a.d.G.g.h.
20 Nanga Parbat // Apr 2, 2007 at 15:21
Und noch an den der angeblich aus der Geschichte gelernt hat und daher vermutlich keine Zeit hatte auch noch die deutsche Sprache halbwegs korrekt zu lernen. Wer solch ein abstruses und fehlerstrotzendes Geschreibsel verzapft beweist, daß er entweder ein hundsmiserabler Gymnasiast oder ein eben so dümmlicher Lügner ist.
21 Eberhard // Apr 2, 2007 at 17:47
@Einer von vielen der aus der Geschichte gelernt hat!
Kauf dir ne BLÖD und dreh dir noch n`Joint!
22 Populist // Apr 2, 2007 at 19:01
Warum ist auf dem Plakat eine deutsche HE-177 zu sehen?
Hat das einen tieferen Sinn oder ist das nur ein peinlicher Schnitzer?
23 Nanga Parbat // Apr 2, 2007 at 20:35
Populist, etwas Zurückhaltung wäre angemessen. Wer sich wirklich mit Flugzeugen auskennt wird niemals eine B29 Stratofortress mit einer He 177 verwechseln, zumal letztere 2 (bis auf einige Prototypen), erstere aber 4 Propeller hatte. Allerdings wurde die B29 in Europa nicht eingesetzt sondern äscherte u.a. Tokio an, daher ist das Motiv falsch gewählt. Viel passender wäre eine Avro Lancaster oder wenn es eine US-Maschine sein soll eine B17.
24 Worch // Apr 2, 2007 at 20:57
@ Populist:
Obwohl die HE 177 ein viermotoriges Flugzeug war, sah sie aus wie ein zweimotoriges.
(Zitat)
Ungewöhnlich an dieser Maschine war die Triebwerksanordnung mit jeweils zwei nebeneinander eingebauten Daimler-Benz-Flugmotoren pro Seite, die durch ein Getriebe miteinander gekoppelt waren und so eine gemeinsame Luftschraube antrieben. Dadurch sah die He 177, obwohl tatsächlich viermotorig, von außen wie ein zweimotoriges Flugzeug aus.
(Zitat Ende)
Und wie sieht der auf dem Plakat aus?
Fehlerhafterweise könnte es allerdings ein amerikanisches Modell gewesen sein, wie die Kokarde an der Seite nahelegt. An der Bombardierung Lübecks war meiner Erinnerung nach nur die RAF beteiligt und nicht auch die US-Airforce. Das allerdings würde ich für einen läßlichen Fehler halten, weil es mir in Sachen Luftkriegsführung schwer fällt, einen Unterschied zwischen Briten und Amis zu sehen.
Grüße
Christian Worch
25 colin kreuzer // Apr 3, 2007 at 0:17
Den Ikonologen und Aviatikern:
Bildmotiv des Plakats ist nicht nur eine Photographie der amerikanischen B29, die also weder in Lübeck noch überhaupt in Europa eingesetzt wurde.
Sondern: es ist vor allem eine recht bekannte Aufnahme aus dem Koreakrieg.
Und zwar aus den “Public domain”-Beständen der U.S. Airforce
( http://www.af.mil/ ).
26 Suebe // Apr 3, 2007 at 2:29
Die nachfolgende Abbildung ist jeweils eine Avro 683 “Lancaster” …
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/8/81/AvroLancaster.jpg
Auf der linken Seite beim “Dübel”-Abwurf (= Staniol-Streifen zur Radarblendung) - rechts Stabbrandbomben und “Wohnblock-Knacker”
… und sie wäre als Bild sicher auch besser als ein US-Terror-Bomber auf Lübeck passend.
Zitat aus Wikiblödia über die “Lancaster”:
“Insgesamt flogen die Lancaster im Zweiten Weltkrieg über 156.000 Einsätze und warfen dabei 608.612 TONNEN Bomben ab.”
… und dies i.d.R. nur Nachts, da die USAF ab 1943 tagsüber Deutschland in Schutt & Asche und einen großen Friedhof verwandelte.
27 Hans Gut // Apr 3, 2007 at 7:52
Gibt es eigentlich ein Thema, zu dem dem Worch nichts einfällt?
28 Nordländer // Apr 3, 2007 at 11:48
@Hans Gut
Vielleicht ja zu dir…
29 Nordländer // Apr 3, 2007 at 11:54
Was ist das eigentlich zwischen Triebwerk und Heckflügel für ein Symbol?Schwer zu erkennen.Könnte der Ami-Stern oder ein rotes Kreuz sein.Also,falls das jemand genauer erkennt…Ich konnte das trotz Lupe nicht entschlüsseln.
30 Schulle // Apr 3, 2007 at 16:56
Wieviel Einwohner hat Lübeck überhaupt?Sicher mehr als 2000.Die Antifa kann nichts anderes als randalieren.Argumente für ihren Multikulturellen Schwachsinn haben sie nicht.
31 Revolutionärer Leipziger // Apr 11, 2007 at 20:38
Lübeck war für mich Leipziger einfach nur erschreckend! Was sich leider in unseren Reihen befand, war nur erschreckend! Ich mit den Nationalen Sozialisten aus Hamburg angereist, haben erstmal manche Personen das Bier abnehmen müssen. Auch tragen von Kleidungsstücken mit Fleck tarn oder Bomberjacken kann nicht Wahrsein! Auch die Ordnung war unter aller Sau. Rühmen tue ich mich nicht, das ich da war! Unterstützen ist die eine Sache aber was zuviel ist, ist zuviel. Ich mit einigen anderen Kameraden aus dem Raum Mittel wie Ostdeutschland habe einen eigenen Block gemacht und waren somit Disziplinierter als der ganze Zug. Als der ganze andere Zug! Somit freuen wir uns auf das nächste mal, und hoffen das die Ordner besser eingreifen! Ehre die Opfer, seit Diszipliniert! Nationaler Sozialismus jetzt.
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