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FKA: Nach Demo-Eklat am Samstag: Christian Worch macht Schluss mit Leipzig (23.07.07) Ergänzt 120 Teilnehmer bei nationaler Demonstration am Sonntag in Leipzig!

July 23rd, 2007 · Post your comment (202 Comments)

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Christian Worch am Samstag in Leipzig

Leipzig/ Sachsen: Es war die siebzehnte nationale Demonstration, die Christian Worch als Veranstalter in Leipzig am Samstag durchführte. Dieser sollten bis ins Jahr 2014 in periodischer Reihenfolge weitere Veranstaltungen folgen. Gestern hat Christian Worch diese abgemeldet. Bei einer solch immensen Anzahl von Demonstrationen, ist es vollkommen normal, dass es irgendwann Verschleißerscheinungen geben wird. Auch war davon auszugehen, dass die geplanten Demonstrationen irgendwann mangels Interesse oder aufgrund des erreichten Ziels sich über die rechtlichen Blockaden der Stadt hinwegzusetzen, noch vor 2014 eingestellt werden. Allerdings ist weder das eine noch das andere eingetreten: Stattdessen wurde Christian Worch von den regionalen Kräften und „Kameraden“ am Samstag in Leipzig regelrecht aufs Glatteis geführt. Die Demonstration wurde boykottiert, ohne tatsächliche Vorwarnung.

Nun kann man durchaus gespaltener Ansicht über den Sinn oder Unsinn dieser Veranstaltungen in Leipzig sein. Dass diese jetzt aber ein solches Ende nehmen, zeugt hingegen wieder einmal von den unschönen deutschen Eigenschaften. So hätte bereits vergangene Woche ein einfaches Nein nach Hamburg ausgereicht, um von dem Vorhaben am Samstag in Leipzig zu demonstrieren abzurücken. Stattdessen ließen die regionalen Kräfte um Jens Schober und Thomas Gerlach –letzterer besser bekannt als ACE-, Christian Worch sogar noch den Rechtskampf vor dem zuständigen Verwaltungsgericht gegen das von der Stadt Leipzig erteilte Verbot führen. Von den beiden Nationalisten oder „Kameraden“ fehlte am Samstag während der Demonstration jede Spur. Selbst Worch kann in seinem Aktionsbericht bislang nur über die Gründe spekulieren. Sicher ist aber: der Boykott war nicht nur hinterhältig, sondern im Nachhinein betrachtet auch feige. So fehlte es den Herrschaften sicher nicht am Elan, die regionalen Aktivisten zum Boykott zu animieren, dafür aber umso mehr an Traute dies dem Veranstalter Worch weder vor noch nach der Demonstration mitzuteilen. Echte Kameraden eben, für die Christian Worch in den vergangenen Jahren nicht nur Zeit und Kraft sondern auch finanzielle Mittel investiert hat. Der Mohr hat eben seine Schuldigkeit getan… und wie immer erfährt der Mohr es als Letzter. In diesem Fall Christian Worch, der immerhin entsprechende Schlussfolgerungen und Konsequenzen aus dieser Situation zu ziehen in der Lage ist.

Über die Einzelheiten zum Eklat in Leipzig nun der Aktionsbericht von Christian Worch:

Frontbegradigung

Am 21. Juli fand in Leipzig die siebzehnte Demonstration binnen sechs Jahren statt. Heute habe ich gegenüber der Behörde die von mir vorsorglich bis 2014 zweimal jährlich angemeldeten Demonstrationen abgesagt. Das ist Anlaß für eine Rückschau und Erinnerung. Für den 1. September 2001 hatte Steffen Hupka in Leipzig eine Demonstration zum Anti-Kriegstag angemeldet. Sie wurde verboten. Hupka focht das Verbot vor dem Verwaltungsgericht Leipzig an; das Verwaltungsgericht bestätigte das Verbot. Hupka erhob Beschwerde zum Oberverwaltungsgericht, und dieses ließ die Demonstration zu. Sie fand also statt.

Sie fand statt? Wirklich? Naja, bedingt, eingeschränkt…. Etwa zweitausend Kameraden versammelten sich am Hauptbahnhof und marschierten zwischen fünfhundert und siebenhundert Meter, bis die Demo von der Polizei geblockt und eingekesselt wurde. Vorwand dafür war der Sprechchor „Ruhm und Ehre der Waffen-SS“, den die Polizei willkürlich für rechtswidrig hielt. (Die Verfahren gegen Hupka, den ehemaligen Rechtsanwalt Horst Mahler und mich wurden natürlich vor dem Amts- und Landgericht Leipzig gewonnen.)

Dieser Schikane wegen entschlossen wir uns zu einer neuen Demonstration in Leipzig Anfang November 2001. Steffen Hupka hatte aber keine Zeit oder Lust, sie anzumelden und zu organisieren. Oder er scheute die Kosten; denn die Leipzig-Demos waren fast ausnahmslos mit Verlusten verbunden. Also sprang ich ein.

Die Demo Leipzig zwei kam ein wenig weiter als die Demo Leipzig eins, aber auch nur einen Bruchteil der Strecke, rund einen Kilometer oder so. Dann wurde auch sie geblockt, weil unseren etwa 1.200 Demonstranten tausend bis zweitausend bürgerliche Gegendemonstranten gegenüberstanden, darunter auch der Oberbürgermeister von Leipzig persönlich. Kein Wunder, daß die Polizei den nicht von der Straße räumen wollte…. – Aber wir waren vorbereitet, weil wir erstmals in der Geschichte für eine Demonstration unter freiem Himmel auch eine Skinhead-Band dabei hatten; die Jungs von OIDOXIE mit ihrem Sänger Marko Gottschalk. Um uns die Wartezeit zu vertreiben und auszudrücken, daß wir uns die gute Laune nicht mehr nehmen ließen, spielten sie auf offener Straße in einer deutschen Halbmillionenstadt auf; lustigerweise genau vor dem weltberühmten Gewandhaus. Skin-Rock goes Opera…

Weil wir aber hartnäckig waren, entschieden wir, in Leipzig weiter zu demonstrieren, bis auch dort das Demonstrationsrecht in vollem Umfang hergestellt ist. Die nächste Demonstration war im April 2002, und erneut kamen etwa tausend Teilnehmer zusammen. Diesmal hatten sich die Behörden eine andere Behinderung ausgedacht. Das Hindernis heißt Sander und war damals Polizeioberrat; inzwischen Polizeidirektor. Unter Verstoß gegen das Versammlungsgesetz zögerte er den Beginn der Veranstaltung schikanös so lange hinaus, bis es nicht mehr möglich war, trotz des relativ langen angemeldeten Zeitrahmens, die ganze Wegstrecke hin und zurück zu laufen. Damit blieb Leipzig drei vollkommen stationär. Und wir durften später die interessante Erfahrung machen, daß ein Polizeioffizier, der gegen das Versammlungsgesetz verstößt, befördert wird, während ein Demonstrant, der dagegen verstößt, bestraft wird….

Leipzig vier war im Juni 2002, und das waren eigentlich zwei nationale Demonstrationen gleichzeitig in der gleichen Stadt. Denn weil dort gerade die Anti-Wehrmachts-Ausstellung von Reemtsma gastierte, hatten sowohl die NPD als auch parteifreie Kräfte für den gleichen Tag Demonstrationen angemeldet; die eine startete am Hauptbahnhof, die andere am Völkerschlachtdenkmal. Sehr erbost berichteten die Zeitungen , daß nur 500 Leipziger gegen 1.720 Neonazis protestierten. (1.100 auf der NPD-Demonstration, 620 auf der von mir angemeldeten parteifreien Demonstration.)

Leipzig fünf war im Juli 2002, und wie man es bei so kurz aufeinanderfolgenden Demonstrationen in der gleichen Stadt erwarten muß, war die Zahl der Demonstranten wieder ein Stück geringer, in dem Fall 400. Aber die linken Gegenaktivitäten ließen noch stärker nach.

Bis zum 3. Oktober 2003 hatten wir Leipzig zehn erreicht, auf Anregung örtlicher Kräfte diesmal als Doppeldemonstration; erst in Leipzig, dann in Schkeuditz, das so dicht an Leipzig liegt, daß es fast schon als Vorort der Stadt angesehen werden kann. Der Widerstand in Leipzig war kaum noch zu erkennen, und in Schkeuditz gab es überhaupt keinen mehr. Allerdings hatte die Zahl unserer Demonstranten sich auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau stabilisiert; am 3. Oktober 2003 waren es etwa 350.

Um wieder ein wenig Aufwind bei den Teilnehmerzahlen zu bekommen, entschlossen wir uns – in Absprache mit örtlichen Kräften -, den nächsten Demo-Termin auf den symbol- und mobilisierungsträchtigen 1. Mai zu legen. Es kamen am 1. Mai 2004 knapp über tausend Demonstranten.

Leipzig zwölf war für den 3. Oktober angemeldet. Und weil die örtlichen Kräfte es langsam langweilig fanden, immer die selbe Strecke vom Hauptbahnhof in Richtung Völkerschlachtdenkmal zu marschieren (wobei wir zeitweilig auf gerade mal nur hundert Meter ans Völki herankamen, aber dank behördlicher Schikane nie direkt auf den Vorplatz), schlugen sie eine Änderung vor. Warum nicht mal ins auch irgendwo ebenfalls symbolträchtige Connewitz hinein und den Gesprächskonktakt mit den Gegendemonstranten suchen, die wir bei unseren eigenen Demos immer weniger zu sehen bekamen…?

Kurz vor Leipzig zwölf wurde dann die Republik durch den Wahlerfolg der NPD in Sachsen erschüttert, geradezu doppelt erschüttert. Einmal, weil die NPD es erstmalig seit mehr als dreißig Jahren geschafft hatte, in ein Landesparlament zu kommen, und zum anderen, weil sie es sogar mit unerwartet hohem Ergebnis von 9,2 Prozent geschafft hatte.

Das gab auch den Linken einen Mobilisierungsschub, vor allem den militanten Linken. Sie sahen uns wohl knapp vor der Machtübernahme. Jedenfalls tauchten am 3. Oktober 2004 überraschend viele auf, so daß es heftige Krawalle, brennende Barrikaden und all den Rest des Bürgerkriegsszenarios gab. Unsere Demonstration kam auf der angemeldeten Strecke keinen Meter weit. (Eine Art Demo gabs dann allerdings trotzdem, nämlich von dort zurück zum Hauptbahnhof, etwas über einen Kilometer in bester Innenstadtlage.)

Weil die Linken nun einmal auf den Geschmack gekommen waren, machten sie auch bei Leipzig dreizehn Krawall, am 1. Mai 2005. Wir allerdings konnten gegenüber dem 1. Mai 2004 unsere Teilnehmerzahl noch einmal knapp steigern, nämlich auf 1.100. Trotzdem kamen wir nicht einmal die halbe Strecke weit; noch am Georgi-Ring, knapp hinter dem Augustusplatz, wurde wegen linker Steinewerfer der polizeiliche Notstand verkündet. Diese Demonstration hatte übrigens sogar ein parlamentarisches Nachspiel im Sächsischen Landtag; initiiert allerdings nicht von der NPD, wie man vielleicht hätte erwarten dürfen, sondern von der PDS.

Leipzig vierzehn war am 3. Oktober 2005, und auch diesmal gab es Blockaden, die die Polizei zu räumen verweigerte.

Daher ließen wir uns für Leipzig fünfzehn am 1. Mai 2006 etwas neues einfallen: Wir wollten eine Art Sternmarsch machen, von zwei Ausgangspunkten aus, wobei die beiden Züge sich in der Mitte treffen und dann gemeinsam nach Connewitz marschieren sollten. Der Anmelder der zweiten Demonstration war auf meine Bitte beziehungsweise Einladung hin Steffen Hupka. Dies ist von einigen Kameraden sehr kritisiert worden, weil Hupka zwischenzeitlich wohl auch durch deutlich nachgelassene Aktivität nicht mehr sehr hoch im Kurs stand. Mir persönlich aber war er als Co-Anmelder wichtiger als alle anderen infragekommenden, weil er eben der Mann war, der als Anmelder der ersten Demonstration den Stein unabsichtlich ins Rollen gebracht hatte.

Vielleicht lag es an Hupkas Umstrittenheit, vielleicht auch daran, daß parteifreie Kräfte aus Magdeburg sehr kurzfristig für dort noch eine 1. Mai-Demo angemeldet haten, es kamen jedenfalls nur etwa 550 Teilnehmer nach Leipzig. Die eine Hälfte konnte vom Ostplatz aus den größten Teil ihrer Strecke marschieren, die andere Hälfte wurde am Hauptbahnhof durch das übliche Zusammenwirken von Antifaschisten und Polizisten blockiert.

Leipzig sechzehn war am 3. Oktober 2006. Mir waren zwischenzeitlich Gerüchte zu Ohren gekommen, daß etliche Kameraden auf Leipzig keine Lust mehr hätten; da stehe man doch sowieso nur stundenlang im Regen und komme keinen Meter vorwärts. Vielleicht deshalb waren am 3. Oktober 2006 nur knapp über 200 Teilnehmer da. Die aber konnten dafür längenmäßig die ganze Strecke marschieren. Nur auf dem Rückweg mußte eine andere Route genommen werden als die angemeldete, weil dort Barrikaden brannten und die Polizei sich zu deren Beseitigung nicht imstande sah.

Nach dem 3. Oktober und eingedenk der gehörten Gerüchte fragte ich Kameraden aus der Region, ob dort überhaupt noch ein Interesse an der Fortsetzung der Leipzig-Demos bestünde, oder ob damit aufgehört werden solle. Nein, auf keinen Fall aufhören, war die Antwort. Also gut, die nächste war für den 1. Mai 2007 angemeldet. Aber um den Jahreswechsel herum hörte ich, daß für den 1. Mai auch in Dortmund eine parteifreie Demo angemeldet war. Und außerdem versuchten wir, gerade zu diesem Datum die Demonstrationsanmeldungen auch mit der NPD zu koordinieren, um uns nicht wechselseitig ins Gehege zu kommen. Die NPD hatte – mit Mitwirkung parteifreier Kräfte – für Erfurt angemeldet. Erfurt und Leipzig liegen relativ dich beeinander. - Ich fragte also in Sachsen nach: Wollt ihr beim 1. Mai in Leipzig bleiben? Oder wärt Ihr damit einverstanden, wenn wir mit Rücksicht auf Erfurt und Dortmund abmelden beziehungsweise verschieben? – Die örtlichen Kameraden waren mit einer Abmeldung einverstanden. Also meldete ich ab. Und fragte dann noch einmal: Wie möchtet Ihr das mit den Leipzig-Demos überhaupt geregelt wissen? Weitermachen? Aufhören? Wenn weitermachen: Beim bereits angemeldeten 3. Oktober als nächster bleiben? Oder anderen Termin wählen?

Jens Schober – ich habe keine Hemmungen, seinen Namen zu nennen! – gab mir den Termin, das Thema und die Wegstrecke vor. 21. Juli, Thema: Arbeit in der Heimat zu gerechtem Lohn; und eine Wegstrecke, die am Bahnhof Stoetteritz begann und am Bahnhof Anger-Crottendorf endete, also eine völlig andere als die bisherigen in Leipzig. Ich meldete am 11. April an, unmittelbar, nachdem er mir als letzte von allen Informationen das Thema per e-mail übermittelt hatte.

Christian Worch und die Thüringerin Yvonne Mädel am Samstag in Leipzig

Leipzig siebzehn, für mich persönlich: Leipzig, die letzte, fand gestern statt. Es kamen nach meiner Schätzung 40 Teilnehmer; die Polizei machte sich die Mühe, sie zu zählen, und gab 37 Teilnehmer an. Nach einer Auftaktkundgebung mit Ansprachen von Sascha Krolzig und mir setzte sich der Zug in Bewegung. Wir hatten eine Wegstrecke von ca. sechs oder sechseinhalb Kilometern; ein sehr ruhiger Spaziergang durch Leipzig, inmitten eines Polizeispaliers und oftmals flankiert von pöbelnden Antifas. Einmal flog ein Ei in unsere Richtung, und einmal wurde Wasser aus einem offenen Fenster geschüttet, das nicht unsere Demonstranten traf, sondern einen Polizisten. (Wir wären über den Wasserguß aber nicht unerfreut gewesen; es war ein ziemlich warmer Tag.) An mehreren Stellen gab es Sitzblockaden der Antifa. Die kleineren Blockaden wurden von der Polizei schnell und kompetent geräumt. Wenn es etwas größere Blockaden waren, wurde in Absprache mit mir die Wegstrecke von der Polizei umgeleitet, so daß wir eine Parallelstraße nahmen, um nach einer weiteren Biegung wieder auf die vorgesehene Strecke zu kommen. Eine Verkürzung der anmeldeten Route war es in keinem Fall, so daß wir damit problemlos leben konnten. Zur Abschlußkundgebung sprach Ivonne Mädel. Die Zahl der Gegendemonstranten soll sich nach Medienberichten in einem Bereich von 250 gehalten haben; also hat auch die Linke nicht sonderlich gut mobilisieren können. Bis auf die geringe Zahl unsererseits also eine sehr erfreuliche Veranstaltung; wir kamen sogar dichter an das Völkerschlachtdenkmal heran als bei irgendeiner früheren Demonstration.

Die Auswertung:

Die Demonstration ist boykottiert worden, und zwar erstens systematisch und zweitens auch hinterrücks. Nicht nur der „geistige Vater“ von Termin, Thema und Route fehlte, der erwähnte Jens Schober, sondern auch ein weiterer Mann, dessen Namen zu nennen ich mich nicht scheue, weil er vorher seine Beteiligung angedeutet hatte: Thomas Gerlach, in nationalen Kreisen auch unter dem von ihm selbst gewählten Spitznamen ACE bekannt. Ein paar andere von den Boykotteuren mache ich nicht namhaft, weil ich ihre Beteiligung nicht dokumentarisch belegen kann; aber ich habe eine hinreichend gute Vorstellung, wer alles so mit einbezogen ist. Beispielsweise ein Mann, der einem guten Kameraden von mir etwa zwei Monate vor dem Termin sagte, er sei mit der Demo gar nicht zufrieden. Mein Kamerad empfahl diesem Mann: Dann setz dich doch deswegen mal mit Christian in Verbindung. Der Mann hatte nicht genugt Arsch in der Hose, das zu tun. Tja. Wir Deutschen waren mal ein Volk von Helden. Helden sind rar geworden in unserem Land! Leipzig war mal eine Heldenstadt. Helden sind auch in Leipzig rar geworden, genau wie im ganzen Land…

Und warum?

Nun, darüber kann ich nur spekulieren, weil es eben keiner für notwendig empfunden hat, mich mal vorher darauf anzusprechen. (Vielleicht glauben die Leute, daß ich Gedanken lesen kann. Wäre ja schön, wenn, aber diesen Trick habe ich leider nicht drauf.)

Es gab im Frühjahr oder so in Leipzig eine Demonstration ortsansässiger Kräfte. Sie hatten rein intern mobilisiert und erst exakt 48 Stunden vorher der Behörde gegenüber angemeldet, um nicht den hinderlichen linken Pöbel am Hals zu haben. Der Plan ging insofern auf; es demonstrierten etwa hundert Teilnehmer völlig ungestört in Leipzig; die Linke kriegte nix auf die Beine, und die Polizei hatte folglich auch keinen Vorwand für irgendwelche Schikanen, Blockaden oder willkürliche Verkürzungen der Wegstrecke. So was ist natürlich immer erfreulich. Aber ob Demonstrationen mit eine rein internen Mobilisierung und einer nur 48-stündigen vorherigen behördlichen Anmeldung uns auf Dauer weiterbringen, weiß ich nicht. In Leipzig haben die Leute jetzt ja Gelegenheit, uns das vorzumachen…

Darüber hinaus scheint es seit dem Frühjahr in Sachsen und vielleicht auch in Teilen von Thüringen modern geworden zu sein, sogenannte „Kaffeefahrten“ zu machen. Nach dem Vorbild der Linken ist damit eine unangemeldete Demonstration gemeint; oder gar eine Rundfahrt von einer unangemeldeten Demonstration zur nächsten, bis soviele Polizisten da sind, daß man damit nicht mehr durchkommt. Ein paar örtliche Anführer halten sich vielleicht für Genies, weil sie denken, sie hätten das Rad erstmals erfunden. Sie haben es nicht erstmals erfunden, sondern sie haben es gewissermaßen neu erfunden; ich habe Aktionen dieser Art schon vor rund dreißig Jahren gemacht. Und auch in der Zeit, wo wir gegen Demo-Verbote vor den Gerichten nicht durchkamen, wurde es oft gemacht. Natürlich haben unangemeldete Demonstrationen den Vorteil, daß man überhaupt keine linken Störer um sich herum hat und zumindest am Anfang die Polizei nicht oder allenfalls vereinzelt anwesend ist. Sie haben aber leider auch den Nachteil, daß sie nicht ganz legal sind. Zumindest der Leiter, wenn er identifiziert werden kann, macht sich strafbar. Und wenn die Polizei auflöst und die Demonstration trotzdem fortgesetzt wird, ist das für jeden Teilnehmer eine Ordnungswidrigkeit, die im Schnitt so um die 100 Euro kostet. (Zu welcher Summe sich das bei 100 Teilnehmern addiert, kann man sich ausrechnen.)

Also ein Rad, das sehr schnell eiern kann… Eine „Erfindung“ mit Risiken und Nebenwirkungen. Beim ersten Mal sieht es alles sehr schön aus, nahezu noch perfekt; aber je öfter man es macht, desto mehr stellen sich die Behörden darauf ein und wissen es zu verhindern. Und wissen dann auch die Beteiligten entsprechend zu schikanieren und zu verfolgen. Ob die Organisatoren oder ihre Anhänger das also allzulange machen, werden wir sehen. Ich bin da eher skeptisch.

Nun, es braucht niemand von den Erfahrungen anderer zu lernen. Jedem ist es freigestellt, seine eigenen zu machen. Kann nur unter Umständen teurer werden; aber das ist dann nicht mein Problem. Es darf sich auch jeder einbilden, das Rad neu erfunden zu haben. Obwohl es in der BRD etwa zwanzig Millionen PKWs gibt, die üblicherweise alle auf vier Rädern laufen, ist keiner daran gehindert, sich für den Erfinder zu halten. Oder für den Erfinder von etwas, das aussieht wie ein Rad, das funktioniert wie ein Rad, das alle Eigenschaften eines Rades hat, nur daß der Erfinder es halt für etwas völlig Neues hält, für etwas, das noch nie dagewesen ist…

Die Folgen?

Die Kette der Leipzig-Demonstrationen war der bisher massivste und am längsten andauernde Anti-Repressions-Kampf, den das nationale Lager gegen eine einzige Stadt geführt hat. Wir haben so etwas früher schon gemacht; in Dortmund beispielsweise, oder in Rostock. Aber während in anderen Städten die Repression sich nach zwei, drei oder vier aufeinanderfolgenden Demonstrationen milderte oder auf das bundesweit übliche Maß schrumpfte, erwies Leipzig sich als sehr hartnäckig. Womit sie letztlich richtig lagen. Denn wenn vermeintlich eigene Kameraden – und dann auch noch in undeutscher Heimtücke – so was boykottieren, dann hat die Repression halt einen Hebelpunkt. Und wieder Luft zum Atmen; und damit wird sie stärker werden. Mir als Hamburger, mir als Wessi, kann das verdammt egal sein. Ich muß nicht unbedingt in sechs Jahren für siebzehn Demonstrationen in einer einzigen Stadt cirka 14.000 Kilometer fahren. Es gibt andere Städte, andere Regionen, in denen sich für mich genauso zu demonstrieren lohnt; vom Thema her und neuerdings auch unter dem Gesichtspunkt, daß ich dort Kameraden habe, die nicht hinterhältig versuchen, mir in die Hacken zu treten, sondern die mit mir offen und ehrlich umgehen. Egal, ob sie einer Meinung mit mir sind oder eine andere haben.

Zum Verbot und einigen Hintergründen:

Auch nach dem eingangs beschriebenen ersten Rechtskampf (den Steffen Hupka erst in zweiter Instanz gewann), gab es um die Leipzig-Demonstrationen fast regelmäßig juristische Auseinandersetzungen. Die Stadt versuchte mit immer neuen Kleinigkeiten, unser Demonstrationsrecht einzugrenzen, möglichst auszuhebeln, die Wirksamkeit unserer Demonstrationen zu mindern. (Das ging hin bis zu einem Verbot, Sonnenbrillen zu tragen; ausgesprochen ausgerechnet bei strahlendem Sonnenschein von einem sonnenbebrillten Ordnungsamtsleiter….) Das alles wurde immer wieder konsequent angefochten; meistens auch erfolgreich; oft erst im zweiten oder dritten Anlauf erfolgreich. (Nebenbei bemerkt, ohne daß es mir damals oder rückwirkend um das Geld leid getan hätte bzw. tun würde: Die Kosten dafür habe ich aus eigener Tasche bezahlt. Und wenn unter den Demonstranten mal eine Sammlung gemacht worden ist, hat das bis auf eine einzige Ausnahme, wo es einen Überschuß von vielleicht hundertfünfzig Euro gegeben hat, nie zur Deckung ausgereicht.)

Überrascht war ich allerdings schon, als mir am Dienstag letzter Woche ein Verbot angekündigt wurde und es dann am Nachmittag des Mittwoch tatsächlich zugestellt wurde.

Ein möglicher Hintergrund ist mir bewußt geworden, als ich in der Leipziger Volkszeitung eine Bemerkung des Ordnungsbürgermeisters (so eine Art Zweiter Bürgermeister in Leipzig) las, des Herrn Heiko Rosenthal von der Linkspartei. Als das Verbot raus war, aber bevor die Stadt von meiner Anfechtung zum Gericht wußte, sagte er, er werde keine Details der Verfügung nennen. „Er wolle erst abwarten, wie Worch reagiert und wie das Gericht sich gegebenenfalls positioniert.“

Hat Herr Rosenthal etwa damit gerechnet, daß ich nicht anfechte?

Eine interessante Überlegung. Ich wußte vorher, daß die Beteiligung gering sein würde; es gab genügend Indizien für mindestens eine Verweigerung, wenn nicht schon einen klaren Boykott regionaler Kreise. Herr Rosenthal wußte das möglicherweise noch besser als ich, denn er hatte die beiden Berichte des Verfassungsschutzes, den vom 5. Juli und den vom 16. Juli. Beide sind natürlich in der mir vorliegenden Verbotsverfügung zitiert. „Erkenntnisse über die beabsichtigte Teilnahme sächsischer Rechtsextremisten oder Rechtsextremisten aus anderen Bundesländern liegen zur Zeit nicht vor.“ Da wird sich Herr Rosenthal möglicherweise gedacht haben: Na, wenn der Worch GENAUSOWENIG Erkenntnisse darüber hat wie das Landesamt für Verfassungsschutz, dann ist die kurzfristig ergangene Verbotsverfügung für ihn vielleicht gar ein willkommener Anlaß, die Demonstration ausfallen zu lassen, indem er das Verbot einfach nicht anficht.

Wenn Herr Rosenthal diesen Hintergedanken gehabt hat, muß man ihm wirklich zu seiner Intelligenz gratulieren, denn dann wäre es noch weitergegangen. Das Verbot beruhte tatsächlich nicht auf dem zeitgleich stattfindenden Christopher-Street-Day. Der wurde gerade mal am Rande erwähnt. Es beruhte auf der sogenannten Inanspruchnahnme des Nichtstörers wegen erwarteter Störungen Dritter. Ein Verbotsgrund, den man - wenn man ihn durchgehen ließe – auf jede Demonstration des nationalen Lagers anwenden könnte, weil es immer Gegendemonstrationen gibt, die häufig genug gewaltsam verlaufen. Ein stillschweigendes Akzeptieren des Verbots ohne gerichtliche Anfechtung hätte also für andere Versammlungsbehörden willkommenen Anlaß gegeben, es auch an vielen anderen Orten auf dieser Schiene zu versuchen. Und sie hätten dabei versuchen können, vor den Gerichten damit Punkte zu sammeln, daß sie darauf verweisen, daß eine so begründete Verfügung in Leipzig unangefochten geblieben sei.

Deshalb war also klar, daß ich allein aus Prinzip anfechten würde; nicht wegen einer einzelnen Demonstration, ob sie nun 37 oder 370 Teilnehmer hat, sondern wegen Dutzender und Aberdutzender anderer Demonstrationen anderer Veranstalter in ganz Deutschland.

Aber so weit denken die wenigsten unserer Kameraden. Manche denken vielleicht noch nicht einmal so weit, wenn man es ihnen lang und breit und ausführlich erklärt. Oder wollen nicht so weit denken. Auch das kann man nicht ausschließen.

Also heben die Boykotteure der örtlichen Behörden beinahe schon doppelt in die Hände gearbeitet. Aber nun, da die Folgen hauptsächlich in deren eigener Region eintreten werden, kann mir das egal sein. Schade, wenn der Widerstand sich selbst auf diese Weise lähmt, und sei es auch nur örtlich oder regional, aber das wird man nicht ändern können. Wäre ja auch nicht das erste Mal. Und wird nicht da letzte Mal bleiben.

Und daß dies alles am Tag nach dem 20. Juli geschah, verleiht ihm eine gewisse zusätzliche Würze. Nicht, daß ich mich mit den damals beteiligen oder betroffenen Personen auch nur im entferntesten vergleichen wollte; das Datum ist nun einmal irgendwie besonders belegt. Und der 21. Juli liegt nun mal zwingenderweise einen Tag hinter dem 20. Juli….

Impressionen am Rande:

Bevor die Veranstaltung eröffnet wurde, frage mich die Polizei, mit Blick auf die wenigen Teilnehmer, ob ich denn den Umzug überhaupt durchführen wolle. Ich sagte: Selbstverständlich ja, soweit es mich betrifft. – Nach Eröffnung und der lästigen Verlesung der Auflagen sagte ich den Teilnehmern dann: Die Polizei hat mich gefragt, ob wir mit so wenigen Leuten überhaupt einen Umzug machen wollen; ich habe gesagt, soweit es mich betrifft, selbstverständlich ja, aber ich möchte niemanden zu etwas nötigen, was er nicht will, und daher frage ich jetzt Euch: Wenn einer dagegen ist, dann trete er jetzt vor und sage es, oder schweige später! – Es trat von 36 Frauen und Männern niemand vor. Ich bin stolz auf diese Kameradinnen und Kameraden! Wenn die Netzwerkquelle

Altermedia schreibt:

    Dass Christian Worch dennoch auch mit einer geringen Teilnehmerzahl durch Leipzig marschiert ist, nötigt wohl dennoch gewissermaßen Respekt ab.

dann muß ich das berichtigen. Den Respekt verdiene bestimmt nicht ich allein oder ich in erster Linie. Den Respekt verdienen diese 36 Frauen und Männer.

Einen kleinen Seitenhieb in Richtung der Kommune muß ich mir noch gönnen. An der Wegstrecke stand ein älterer roter Daimler-Benz-Transporter (geschlossener Kasten), auf dessen Dach zwei Lautsprecherboxen festgezurrt waren. Zwei wie typische Autonome aussehende Männer standen so vor dem Nummernschild, daß sie es verdeckten, offenbar bewußt. Da sie aber recht dicht am Demonstrationszug standen, wurden sie von zwei Polizisten beiseitegedrängt, was sie so sehr ärgerte, daß sie zurückzudrängeln versuchten. Die Polizisten ließen sich das aber nicht gefallen und waren im Drängeln oder Beiseiteschieben trotz gleicher Kopfzahl einfach besser als die anderen. Somit habe ich mir das Kennzeichen gemerkt: L – AA 1209. Und weil sich Linke manchmal den kleinen Scherz erlauben, das Kennzeichen von mir benutzter Fahrzeuge öffentlich ins Netz zu stellen, erlaube ich mir in Erwiderung dessen auch die Veröffentlichtung. Vorsicht bei eventuellem Kontakt mit diesem Fahrzeug: Die Besatzung macht einen paranoiden Eindruck…

Hamburg, den 22. Juli 2007
Christian Worch

Ergänzt: Unterdessen ist uns nach Redaktionsschluss noch eine weitere Meldung bekannt geworden, die Licht ins Dunkel um die Demonstration am Samstag bringen dürfte. So versammelten sich laut dem Freien Netz Delitzsch gestern rund 120 Nationalisten im Leipziger Stadtteil Grünau zu einer Spontandemonstration. Wir sind uns nicht sicher, inwiefern man diese Mitteilung nun tatsächlich beurteilen soll. Auch wenn aus dem Bericht lediglich der vermeintlich politische Erfolg dieser Veranstaltung im Vordergrund steht, so wird dennoch deutlich, dass es sich um einen Akt der Vergeltung gegenüber Christian Worch gehandelt haben könnte, auch wenn man nach den klärenden Gründen in dieser Mitteilung vergeblich sucht.

Entgegen der Vermutungen aus linken sowie vereinzelten nationalen Kreisen, die freien Aktionsgruppen um Leipzig befänden sich im Sommerloch oder wären zurzeit Demonstrationen gegenüber überdrüssig eingestellt, versammelten sich ca. 120 Kameraden im Problemstadtteil Leipzig-Grünau um dort alternativ unserer politischen Losung Ausdruck zu verleihen.

Der Zug bewegte sich durchs gesamte Grünaugebiet ungestört aber wohl gehört. Neben den bekannten Losungen verbreiteten die parteifreien Kameraden ca. 5000 Handzettel, welche den Fehler des Systems, die brD, zum Inhalt hatten. Gerade die Blockviertel in Leipzig, welche durch ihre hohe Arbeitslosenquote und sozialer Abgrenzung ihre Ohren und Augen gegenüber unserer Systemopposition noch nicht verschlossen haben, sind vorrangig in der nationalen Informationspolitik zu behandeln. Dies geschah an diesem herrlichen Sonntag erfolgreich und nachhaltig.

Während die Leipziger Linke diese Stadt selbst zur roten Hochburg erklärte, beschränkt sich ihr Mobilisierungspotential sowie überhaupt ihr Wille zur politischen Gegenaktion lediglich in den Worch-Pflichtveranstaltungen eines jeden, der beruflich oder politisch schneller weiterkommen will. Immerhin stellten diese vaterlandslosen Gestalten nach dreimonatiger Mobilisierung auf dutzenden Weltnetzseiten sage und schreibe ca. 300 „Aktivisten“ am 21. Juli auf die Straße. Erwartet wurden 2000 Krakeeler. Wenn man nun den Umstand anerkennt, das es sich heute um einen Sonntag handelte und nichts öffentlich beworben wurde, da spontan entschieden und es trotz alledem 120 nationale Aktivisten auf die Straße gebracht haben, sollte die selbsternannte „Rote Hochburg“ über eventuelle Sanierungsmaßnahmen nachdenken.

Die freien Kräfte um Leipzig sind überzeugt, dass durch künftiges Umdenken und daraus resultierenden schaffen von Alternativen des öffentlichen Auftrittes die Stadt Leipzig in naher Zukunft wieder attraktiver auch für bundesweit übergreifende Veranstaltungen werden wird. Viele Aktionen in jüngster Vergangenheit haben gut begehbare Wege in eine erfolgreiche Politik im Kampf um die Straße sowie die Köpfe der Volksgenossen aufgezeigt. Wir werden diesen Weg weiter ausbauen und wissen uns in diesem Denken weit ab von eingefahrenen, längst gescheiterten Taktiken und Strukturen überregional nicht mehr allein.

Der Widerstand in und um Leipzig steht und geht über zum politischen Angriff.

Siehe auch
Freie Netz Delitzsch

Tags: Allgemeines

202 responses so far ↓

  • 1 Gedanke // Jul 23, 2007 at 0:28

    Stell dir vor das ein Fascho sein Maul aufmacht und keiner zuhört^^

  • 2 Albatros // Jul 23, 2007 at 1:00

    Jetzt haben sie völlig einen an der Waffel. Diese Spaltereien werden sich negativ auf das gesamte freie Spektrum in Sachsen auswirken, da bin ich mir aber GANZ sicher.

  • 3 Bismarck // Jul 23, 2007 at 1:11

    Stell dir vor das Leute denken können, also GEDANKEN zuende denken, dann allerdings kann dein dümmliches Gesäusel “GEDANKE”, jedem nur als Unsinn erscheinen.

    Es ist eben nicht einmal gesetzlich vorstellbar daß ein “Fascho” sein “Maul” aufmacht, und keiner zuhört.

    Bei euch krummen versifft-verkifften Gestalten hört dafür niemand hin.

  • 4 flashfunk // Jul 23, 2007 at 1:28

    Dieser Bericht zeigt deutlich, dass je länger eine Demonstrationskette reicht, desto stärker wird auch der Widerstand gegen eine solche. Vielleicht sollte man dieses Konzept einmal überdenken.

  • 5 Amadeus // Jul 23, 2007 at 1:35

    Ich muss schon sagen. Worch seine Darstellung hat es ganz schön in sich. Bin noch etwas unentschlossen, was ich zu dieser Sache sagen soll. Gestern hatte ich mich sehr kritisch geäußert. Im Moment sage ich erstmal lieber garnichts dazu. Muss mir das erstmal durch den Kopf gehen lassen.

    In meinen Augen -entschuldigt den Ausdruck- sind die Leipziger ganz schöne Kameradenschweine.

  • 6 Roland Ionas Bialke // Jul 23, 2007 at 3:31

    Mehrere tausend Menschen bei einem Fussballspiel oder einem Konzert sind nicht sehr aussergewöhnlich. Mehrere tausend Menschen auf einer politischen Demonstration* schon. Ich denke, dass Konzept “Demonstration” hat schon lange versagt. Demonstrationen verändern kaum etwas!

    *[Konzerte und Fussballspiele sind auch politisch und demonstrativ, allerdings eher unterhaltungspolitisch.]

    Herr Woch, ihre Demonstrationen waren immer ein geeigneter Indikator um die kommende Repression auf “Unseren” Demonstrationen abzuschätzen. Aus dieser Sicht ist es natürlich ein Nachteil das Sie so schwächeln. Allerdings aus anderer Sicht auch ein Vorteil, denn nun können Wir Uns mehr kapitalistischen Verbrechern entgegenwenden.

    Ich denke, jeder andere Kommentar ist nur Besserwisserei oder Hohn Ihrer Person gegenüber. Wer über Sie lacht, der sollte ersteinmal das Potenzial aufbauen was Sie aufbauten - Auch wenn ich einige Ihrer Aktionen nicht begrüsse und sogar deutlich ablehne!

  • 7 Ace // Jul 23, 2007 at 5:49

    Heilsa Christian!

    Da Du mich ja in Deinem Bericht namentlich im Zusammenhang eines Boykottes der Leipzig Demonstration am gestrigen Sonnabend genannt hast, erlaubst Du mir sicher einige kurze Anmerkungen dazu!

    Erstens wurde die Demonstration nicht systematisch und schon gar nicht hinterrücks von mir oder sonst jemanden der mir bekannten -regionalen- K-Führer boykotiert! Es ist für uns eine einfache Sache, dass man sich an einer Demonstration -über die man , außer dem Demonstrationsmotto & dem Termin, nichts weis- entweder beteiligen kann oder eben nicht!

    Wir haben dies -mehrheitlich- diesmal eben nicht getan! Natürlich haben wir intern unseren Termin in den regionalen Verteilern verbreitet, aber eben nicht unter dem Zusatz, dass hier der Sonnabend boykottiert werden soll! Ein kleiner aber feiner Unterschied , wie ich finde!

    Dies hätte mit großer Wahrscheinlichkeit vermieden werden können, wenn Du auf eine meiner E Post Anfragen (im Juni und Juli nochmals) wenigstens kurz geantwortet hättest (Bei den Leuten die eine Kopie erhalten haben, ist er ja auch angekommen!). Selbst wenn Dich die erste Mail nicht erreicht hat -was man ja heute auch mit einberechnen muss-, so wird es -in meinen Augen- kaum bei der zweiten Mailanfrage auch der Fall gewesen sein (Wäre für meinen Geschmack zuviel Zufall!)!

    Dort hätte man sich mit Sicherheit über die terminliche Kollidierung (die mir im vorausgegangen kurzen Kontakt -wegen des CSD- nicht bekannt bzw. im Kopf war!)abstimmen und Maßnahmen ergreifen können, welche dem entgegenwirken (Leipzig - Fischer & Kern)!

    Es kam allerdings KEINE Antwort von Dir! Obwohl wir Dir bereits mehrfach -und im Kameradenkreis- nahegelegt haben, die Leipzig Demonstrationen ENGER abzustimmen und zu planen!

    Was im Bezug auf die Mai Demonstration dieses Jahr auch hervorragend funktioniert hat! Allerdings ging es da ja auch “nur” um die Abmeldung und da waren sich -inklusive Dir- ALLE einig! Mir drängt sich der Verdacht auf, dass es vielleicht nur deshalb so gut funktioniert haben könnte…(zumindest im nachhinein betrachtet)?

    Der Begrifssverwendung “hinterrücks” möchte ich vorallem entgegenhalten, dass ich in zwei Foren bereits vor dem Termin schrieb (bei dem einen, weis ich allerdings nicht, ob die Betreiber wollen, dass man es hier verlinkt!), dass ich nicht an der Veranstaltung teilnehmen werde!

    Eines ist hier: http://forum.2hard4u.net/viewtopic.php?t=1675&start=15

    Man kann dort folgendes von mir lesen:

    Zitat: “Hier gehts nicht um “persönliche Differenzen” sondern darum, dass man nicht aber auch gar nichts von der Demonstration hörte oder hört!

    Auch auf Anfrage wird -leider- nicht reagiert!

    Für mich persönlich ist diese Demonstration somit nicht tragbar oder tragfähig! Vorallem weil es keine Absprachen mit Leipziger Kameraden gibt (die überhaupt in der Lage sind, solche Absprachen zu treffen), sondern mit einer (bzw. zwei) Personen, die Ihren Aktionsradius nicht in Leipzig haben und somit gar nicht in der Lage sind für Leipzig oder auch das aktionistische Umfeld zu sprechen (bzw. eine Person nach meinem Wissen sogar aus den aktionistischen Kreisen in leipzig AUSGESCHLOSSEN wurde)!

    Die Antifa interessiert in dem Falle im Grunde nicht, denn man kann nicht ständig die Afa als “Schutzschild” gegen interne Kritik nehmen!

    Da wo es keine Einigkeit gibt, braucht man diese auch nicht vorspielen! Und im speziellen Falle dieser Demonstration gibt es KEINE Einigkeit (was eben am Ausschluss der Gruppen vor Ort geht!)

    Der Aktionsradius um Leipzig (im Verbund mit den Leipziger Kameraden) schliesst sich mehr und mehr!

    Schon seltsam das gerade dort niemand über diese Demonstration im Bilde ist!

    Die Antifa kann den Sonnabend schreiben was sie will! Leipzig ist und wird keine “No Go Area” sein!

    Ich wünsche jedem Aktivisten und jeder Aktivistin natürlich viel Glück und den erhoften Erfolg mit dieser Aktion! Diese wird allerdings ohne uns stattfinden…. ” Zitat Ende

    Dies schrieb ich bereits am 16.Juli um 22.57!

    Ist das dann “hinterrücks”, wenn ich am 21. Juli nicht in Leipzig bin? Da Du mir -leider- ja nicht auf meine E Post Anfragen geantwortet hattest, konnte ich Dir dies nicht persönlich mitteilen! Gut, ich hätte sicherlich auch anrufen können, aber hey, dass hättest Du auch (vorallem weil unser letzter Kontakt meines Wissens spätestens Anfang Juni war -kurz telefonisch-, oder irre ich mich da? Und da ging es nur sehr beiläufig um Leipzig!) und Du schreibst ja selbst: “…vorher seine Beteiligung andeutete”…!

    Musste es da nicht für Dich komisch erscheinen, dass es keine Mobilisierung von uns gab?
    Du bist im Netz unterwegs!
    Du hast es sicherlich bemerkt!
    Warum fragt man dann nicht einmal nach?
    Ist es Dir egal?

    Meine persönliche Meinung ist dazu: Du verlässt Dich in dieser Sache zu sehr auf folgende -und ebenfalls schon fast traditionelle- REaktion unsererseits, die kurz mit folgendem Satz/Sätzen erklärt werden kann: “Wir wurden zwar kaum bis gar nicht im Vorfeld eingeweiht - Aber es ist nunmal unsere Region und da müssen wir jetzt schon hin -Wie sieht das sonst aus?!”

    Diesmal ist diese “Rechnung” nicht aufgegangen (ich “unterstelle” Sie Dir einfach mal frecherweise, wie Du mir auch das Prädikat “Boykotteur” gibst!) und es gilt daraus Schlüsse zu ziehen (was Du ja auch hast!)…

    Das bringt mich zur nächsten Sache in Deinem Rundschreiben:

    Du erweckst durch den Aufbau des Schreibens, dass es eine regionale Intrige war, welche maßgeblich und namentlich von Jens Schober & mir (als bekannte Personen) initiiert wurden! Dagegen verwahre ich mich ausdrücklich! Nicht nur ich, sondern auch die Kameraden aus dem Umfeld von Leipzig haben Dir mehrfach (auch in meinem Beisein!) erklärt, dass es mit Jens Schober keine Zusammenarbeit gibt und auch nicht geben kann! Dies ist bei uns schon seit mindestens der letzten Delitzschdemonstration (wo er als Anmelder fungierte) so und die war glaube ich 2005!

    Mich also mit dieser Person in Verbindung zu bringen ist FALSCH! Ich wusste weder von der Absprache mit Schober etwas, noch von der Wegstrecke, noch sonstetwas! Ich hatte und habe KEINEN Kontakt zu Jens Schober!

    Ich vermutete allerdings schon -als ich erfuhr, dass nicht einmal die Leipziger Leute vor Ort etwas von der Demo wussten- dass Du also WIEDER auf Jens Schober als regionalen Ansprechpartner zurückgegriffen hast! Das -und das muss man einfach so deutlich sagen- trotzdem Du um die Probleme hast gewusst! Spätestens seit meinen beiden Mailanfragen im Juni und Juli hätte es Dir allerdings wieder im Gedächtnis sein sollen!

    Dort habe ich es auch -wie Du ja lesen kannst- des lieben Friedens willens nochmals so formuliert, dass Dir die AKTUELLEN Umstände um Schobers Position (oder eben das fehlen selbiger) nicht weiter bekannt sind (obwohl das -wo die “Katze nunmal aus dem Sack ist”- sehr wohl der Fall war! Ich wollte einfach eine Diskussion vermeiden und darauf wäre es sicher hinausgelaufen! Man mag mir dies entschuldigen oder nicht, ich hielt es für das Beste in dem Moment!). Weitere Personen können Dir aber sicher ins Gedächtniss rufen, dass wir das Thema Schober bereits mehrfach besprochen haben!

    Der Fairness halber darf man Dir das aber nicht von Anfang an -100%- anlasten! Zumindest nicht bis zu meinen/unseren Anfragen, denn spätestens dann hättest Du uns ja auf den Jens Schober verweisen können (und spätestens dann hätte ich auch bei Dir angerufen und hätte Dir erklärt, dass dies so mit uns nicht machbar ist!), der ja sicherlich die Arbeiten wie Mobilisierung und sonstiges übernehmen wollte (oder?)! Aber Du hast ebenfalls nichts unternommen und ich persönlich finde es als wenig respektvoll, dass man sich -trotzdem man bereits mehrfach gebeten wurde die Termine vorher abzustimmen- es wieder nicht macht!

    Ich zum Beispiel erfuhr durch die Antifa und durch ein Schreiben des -seltsamen- Reinhold Kruk von dem Termin! Worauf ich Dich bereits im Mitte Mai anschrieb und fragte ob diese Informationen über die Demonstrationsanmeldung stimmen! Auch da: Keine Antwort! Erst unser persönliches Gespräch in Rostock führte dazu, dass ich zumindest wusste, dass eine Demonstration mit dem Reinhold Kruk nicht stattfindet! Weitere Informationen erhielt ich da aber nicht! Auch nicht, dass Du wieder mit Schober kooperiert hast! …

    Den anderen regionalen Aktivistinnen und Aktivisten ging es ebenso! Entweder erfuhr man etwas durch die Antifa Medien oder aber durch Deine 2-3 Rundschreiben!

    Darüber hinaus wurde nichst weiter bekannt!

    Keine Rednerliste, kein Mobilisierungstext, ja noch nichteinmal eine Mobilisierung gab es!

    Ich habe nie an Deinen Leistungen gezweifelt oder sie in Frage gestellt, im Gegenteil, ich bin dankbar über jede Hilfe die Du regional bei uns eingebracht hast! Allerdings sollte ein gemeinsames Arbeiten stehts auf Augenhöhe geschehen! Auch wenn der Eine 20 Jahre länger am politischen Kampf teilnimmt!

    An den beleidigenden Attacken gegen Dich werde ich mich nicht beteiligen und sehe darin auch keine Sinnhaftigkeit (außer Zwietracht zu sähen!)! Eine Aufarbeitung dieser Sache wurde von uns allerdings bereits durchgeführt und ich persönlich begrüße die Absage der Demonstrationen in Leipzig!

    Ich sehe in solchen Demonstrationen derzeit wenig Sinn unsere politischen Positionen unters Volk zu bringen! Ich habe das vor Monaten oder 1-2 Jahren noch anders gesehen, aber solche Sachen müssen eben ständig hinterfragt werden und daraufhin kann natürlich ein Strategiewechsel erfolgen!

    Deine Informationen über die Demonstration im Oktober 2006 sind übrigens FALSCH! Ich war dort Anmelder und habe nicht “exakt 48 Stunden vorher der Behörde gegenüber angemeldet”, sondern die Anmeldung ging frühzeitig raus! Nur da wir nicht öffentlich für die Demonstration geworben haben, brachte den Staatsapparat aus dem Konzept! Das klappt in der Form und vorallem in Leipzig (nach dem Presserummel diesbezüglich im Nachhinein) sicher nicht nocheinmal, aber es war ein interessanter Versuch und man kann aus solchen Versuchen seine Schlüße ziehen und Strategien ausrichten (oder man lässt es eben bleiben!)!

    Das die Leipziger Kräfte in der Lage sind zu agieren, haben sie übrigens auch gestern nachmittag bewiesen! Auch wenn Altermedia das als “Vergeltungsaktion” mutmaßte, dürfte dies nur eine Demonstration gewesen sein, dass die Kräfte in und um Leipzig eben nicht im Urlaub sind und wir waren ja auch am Sonnabend nicht zuhause und haben uns über 38 Männer (und Frauen) amüsiert! Wir sind und bleiben aktiv, dass weist Du auch…

    Eine erwartete Stellungnahme zum gemutmaßten “Boykott” wird es auch nicht geben, denn für uns war es kein Boykott!
    Für uns war es einfach eine freie Wahl der Aktion, so wie Du ja auch frei wählst, mit wem Du Demonstrationen planst und absprichst!
    Gleiches Recht für Alle, denn sonst könnten wir nun auch konstruieren, dass Du uns bewusst zu boykotieren versuchst, indem Du die Leipzig Demonstrationen mit Jens Schober planst! Machen wir aber nicht! …

    Du hast dazu eine andere Meinung! das ist für mich legitim und in Ordnung, solange keine Seite auf “Biegen & Brechen” versucht Ihre Strategie in fremden Regionen anzuwenden! Zuhause, da wo man tagtäglich kämpft, kann man allerdings erwarten und sogar verlangen, dass auf die gewählte Strategie rücksicht genommen wird!

    Man kann allerdings auch nur ein “Stimmungsbarometer” erhalten, wenn man eben auch solche Demonstrationen mit den regionalen Kräften abstimmt und nicht nur mit einer -isolierten- Person wie Jens Schober!

    Die Demonstration am Sonnabend war also wirklich nicht umsonst, sondern hat durchaus sowohl direkten, als auch indirekten Sinn gehabt!

    Auch wenn ich der Demonstration fernblieb, sehe ich darin keine “Heimtücke”! Ich wäre dort Demonstrationsteilnehmer wie jeder Andere auch gewesen und ich habe -da ich in keinerlei Abläufe involviert war- auch ebenso das Recht daran eben nicht teilzunehmen! Das als Boykott zu bewerten bleibt Dir natürlich überlassen, allerdings sehe ich das nicht so!

    Nirgendwo habe ich zum Boykott aufgerufen oder dergleichen!

    Übrigens, Deine Anspielung auf den 20 Juli , sind ebenfalls ziemlich fragwürdig in meinen Augen. Ich betrachte sie allerdings als Meinungsfreiheit und somit werde ich auf die Provokation nicht weiter eingehen! Aus der “Opferrolle” lässt sich -logischerweise- besser schreiben manchmal. Außerdem hat der 20 Juli für mich persönlich etwas durchaus schönes, denn es ist der Geburtstag meiner Tochter Mathilde ;-)

    Somit ist von meiner Seite alles zu dem Thema gesagt! Für mich ist das -zum Abschluss- ausdrücklich KEIN Angriff gegen Dich persönlich! Es gab und gibt hier ein deutliches Komunikationsdefizit und aufgrund dessen sind die Ereignisse so eingetreten wie sie nunmal sind!

    Hier gibt es nur drei Möglichkeiten:

    1. Man verändert es und lösst das Kommunikationsproblem

    2. Man lässt alles wie es ist

    3. Man geht -nach dieser Problematik- getrennte Wege

    Umbringen wird uns (weder Dich, noch mich) keiner der 3. Möglichkeiten!.

    Dies wird -hoffentlich- die Einzige -und recht ausführlicheWortmeldung- meinerseits dazu sein!

    Mag sich jeder ein eigenes Bild machen!

    Beste Grüße aus der Skatstadt

    Ace

  • 8 Verschwörer // Jul 23, 2007 at 7:06

    Und so sieht’s die andere Seite:

    Vom 21. Juli erfuhren wir NUR aus den Rundschreiben von Christian (der diese wohl mit ein oder zwei Personen abgesprochen hatte, die nicht repräsentativ für die Region oder eine großere Anzahl Aktivisten sprechen können! Eine der beiden Personen wurde sogar aus Leipziger Zusammenhängen entfernt!)

    Wir haben trotzdem versucht (mittels E Mails) den aktuellen Stand der Demonstration zu erfragen! Darauf wurde -leider- nicht reagiert!

    Keine Reednerliste! Keine Mobilisierungskoordination und keinerlei logistische Absprachen liesen uns natürlich im absoluten Dunkeln!

    Weshalb sollten wir für eine Demonstration werben, die erstens mit einem traditionellen Termin kollidiert und zweitens von der wir -ausser dem Demomotto- nix wissen?

    Es ist allerdings auch fraglich, wieso nicht hinterfragt wird, wenn KEINE regionale Gruppe für diese Demonstration wirbt! Gerade das “Freie Netz” umfasst -inklusive Leipzig- einen nicht unerheblichen Teil dieses Mobilisierungspotentials!

    Kam es keinen komisch vor, dass wir keine Mobilisierung durchführten?

    Thomas Gerlach, zitiert im Wikingerversand-Forum:

    http://forum.wikingerversand.de/showthread.php?t=7967

    Das war also wohl eher ein Kommunikationsproblem, für das beide Seiten die Schuld (natürlich) auf der jeweils anderen Seite sehen.
    Wie dem auch sei - Vorwürfe wie “hinterhältig” und “feige” - insbesondere gegen Thomas Gerlach - sind doch ziemlich daneben. Man sollte die ganze Sache etwas tiefer hängen.

  • 9 Worch // Jul 23, 2007 at 7:54

    @Ace:

    Private Kommunikation mit dir wird es künftig nicht mehr geben. Wenn du was von mir willst, sag es öffentlich, und ich werde es entweder öffentlich ignorieren oder öffentlich darauf erwidern.

    Ansonsten zu deinen Ausführungen:

    Du schriebst mir am 13.7. um 21.32 Uhr:
    (Zitat Beginn)
    Ace [die nationale Bleiche ohne Chlor] schrieb:
    > Heilsa lieber Christian
    >
    > Ich hatte Dir vor einiger Zeit (genauer gesagt am 25. Juni) eine kurze E Post geschickt.
    >
    > Leider darauf (nach nochmaliger Durchsicht und eben aus Portugal nochmals genau geschaut) keine Antwort erhalten.
    >
    > Ich hoffe die E Post hat Dich überhaupt erreicht?!
    >
    > Der Termin steht ja nun schon für nächste Woche an! Mobilierungs und Ablaufpläne sind uns bisher leider nicht bekannt geworden …
    >
    > Wie sieht es damit aus? Wie hast Du Dir den Ablauf und die Redebeiträge (Rednerliste) vorgestellt?
    >
    > Beste Grüße aus der Skatstadt
    >
    > Ace
    >
    > Erste E Post nochmals als Anhang anbei
    >
    >
    (Zitat Ende)

    Ich antwortete dir am 16.7. frühmorgens um 5.34 Uhr:
    (Zitat Anfang)
    Lieber Ace,

    es gibt keinen Ablaufplan und keine Rednerliste. Mache ich für Leipzig nie. Wer da ist und reden kann und will, wird berücksichtigt. (Wenn du insofern Vorschläge hast, vorher oder vor Ort, sind die natürlich gern gesehen.) Ivonne wird wohl da sein; nach ihrer Entbindung (Anfang Mai hat sie ihr Kind bekommen) hat sie geradezu Entzugserscheinungen, was Demonstrationen betrifft… Sonst liegen mir keine Rückmeldungen o.ä. vor, was hauptsächlich daran liegt, daß ich deswegen auch nie herumfrage.

    Eine Rundmail wegen des Christopher-Street-Days (dessen Demonstration übrigens wirklich am 21. Juli in Leipzig ist) schicke ich wohl noch heute oder spätestens morgen herum.

    Mit besten Grüßen
    Christian
    (Zitat Ende)

    Daß es für Leipzig von meiner Seite nie “Mobilisierungs- und Ablaufpläne” gegeben hat, solltest du als regelmäßige Demonstrant eigentlich wissen.

    Faule Ausflüchte also. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

    Christian Worch

  • 10 Michi // Jul 23, 2007 at 9:12

    Es ist bereits eine Ungeheuerlichkeit hier die Namen Schober und Gerlach in einem Atemzug zu nennen. Während unsere regionalen Kräfte gerade mit Kamerad Ace die letzten Jahre die Worchdemos aufrechterhalten haben, gab es da nie einen Schober, welcher maßgeblich an Planung und Durchführung beteiligt war. Hier handelt es sich um einen isolierten Selbstdarsteller, welcher sich Worch gegenüber als Verbindungs-Kamerad zu Leipzig ausgegeben hat. Dies erinnert schon an den Hauptmann von Köpenick.

    Dies entschuldigt Worch aber in keinster Weise. Ich selbst habe von Ace jeweils eine Kopie der Schreiben an Worch zur Kenntnisnahme bekommen. Worch wurde deutlich informiert, dass es mit Schober keinen Kontakt gibt und selbiger auch keinerlei Ermächtigungen in und um Leipzig hat. Hier zu behaupten, wir hätten ihn aufs Glatteis geführt und wären Kameradenschweine, ist völliger Unsinn.

    Es gab weder auf dem Freien Netz noch auf einer anderen Plattform Boykottaufrufe gegen Lpz. Es gab aber auch keinen Mobilisierungstext auf besagten Seiten. Dies allein hätte Worch auffallen müssen und ist es auch sicher.

    Worch kennt die Kontaktpersonen für Lpz sehr genau. Es gab im Zuge seiner vorletzten Verhandlung in Leipzig ein Orga-Gespräch mit uns allen, er war zwar an diesem Tag etwas fiebrig, es dürfte aber nicht gänzlich in Vergessenheit geraten sein. Auch organisieren wir mit ihm die Halbe-Veranstaltungen. Es steht also immer die gleiche Handvoll-Verantwortlicher für Lpz mit ihm in Kontakt. Wenn Worch dann hier einen gänzlich unbeteiligten Schober vors Loch schiebt, ist dies nur eine fragwürdige Ausrede um vom eigenen Fehler abzulenken.

    Zu dem Thema Kameradenschweine:

    Wenn wir es nicht die letzten Jahre gewesen wären, die nicht selten entgegen ihres eigenen Verständnisses für Sinn und Unsinn, die Leipzig-Demos mobilisiert und gestaltet hätten, dann hätte ein Christian Worch schon letztes Jahr allein dagestanden. Schaut man sich die Teilnehmer und ihr Mobilisierungspotential der letzten Jahre mal genauer an, dann erkennt auch ein Worch recht schnell, dass es sich hierbei fast ausschließlich um Sachsen und Thüringen handelte. Dann muss dieser Ausdruck des Kameradenschwein ja an alle bundesweit agierenden Kameraden gehen, welche nämlich schon langen nicht mehr nach Leipzig kommen.

    Es sieht hier eher so aus, als wäre jeder ein Schwein, der nicht hinterfragend Worch seinen Plänen um Leipzig hinterhermarschiert. Dabei darf eines nicht vergessen werden, Worch kommt zweimal im Jahr zu uns nach Leipzig, wir agieren hier 12 Monate im Jahr und wenn wir der Meinung sind, es müssen neue Alternativen, neue Strategien her, dann sind es auch wir, die diese Entscheidung treffen. Ein Kameradenschwein ist dann der, welcher sich über unsere Köpfe hinweg setzt und sturr allein die Front bilden will.

  • 11 Cogito // Jul 23, 2007 at 9:17

    „Lieber Christian, nehme bitte zur Kenntnis, dass der Großteil der Kameraden in Mitteldeutschland keinen Wert auf deine Demonstrationen sowie auf deine generelle Anwesenheit legen….. Bleibe in Hamburg ….“

    Soll man das so deuten, daß bei diesem Hornochsen der Zusammenschluß der beiden Länder 1990 nur insoweit stattgefunden hat, wie er sich für ihn von speziellem Nutzen auswirkt, ansonsten pfeift er auf eine „Verbrüderung“?

    „Die Zahl der Gegendemonstranten soll sich nach Medienberichten in einem Bereich von 250 gehalten haben; also hat auch die Linke nicht sonderlich gut mobilisieren können.“

    Wozu sollte sich mehr Gesocks auf den Weg machen, wenn man von Schober und Gerlach aktuelle Informationen hatte? Diese Beiden, egal wie sie sich jetzt herausreden wollen, am traurigen Ausgang nicht schuld gewesen zu sein, sollte man im Auge behalten, wie sie sich in Zukunft verhalten und sie überhaupt etwas zuwege bringen. Wäre vielleicht für diejenigen eine Aufgabe, die sich so eilfertig über Christian Worch hermachten. Es waren zwar nicht die Hellsten, z.B. ein Auffälliger brachte es in wenigen Zeilen auf ca. 20 Orthographie-, Interpunktion- und Flüchtigkeitsfehler!

  • 12 Michi // Jul 23, 2007 at 9:23

    @ Worch
    Zitat-Anfang: Ach, bist du nicht der, der am 3. Oktober neben mir stand und einen Anrufer aus Halle abfertigte?! Dann muß jemand deinen Namen gekapert haben. Wie ärgerlich auch! Hoffen wir mal, daß der echte Michi diesen Kaper-Michi mal zu fassen kriegt! Zitat-Ende.

    Zu deiner Information: Fischer und Kern sind nicht am 3. Oktober gefallen sondern am 17. Juli. Ich schrieb, das wir jedes Jahr traditionell das Gedenken an beide durchführen, dies bedeutet natürlich auch, dass dies wie geschehen im Juli und nicht im Oktober stattfindet.

    Als du siehst, ich bin der richtige Michi. Und wie du dann damals gesehen hast auch der Michi, der sich unteranderem mit Kamerad Ace bis Samstag loyal (wenn auch nach heutiger Sicht und deinen Angriffen auf uns MANCHMAL blinder Loyalität) dir gegenüber verhalten hat. Möge Ace den Vergleich zu Stauffenberg als Meinungsfreiheit deklarieren, ich betrachte es als unnötig unter die Gürtellinie gegriffen. Ich hab die von dir beschriebene 30 nun auch schon überschritten aber sowas musste ich von einem denkenden Menschen wie dir noch nicht hören.

  • 13 Jens // Jul 23, 2007 at 9:27

    Zuerst die Kameraden hängen lassen (entschuldigung nichs anderes war das, auch wenn ihr es anders darstellt) und dann im nachhinein das ganze als “demokratische Willensentscheidung” und “Kommunikationsproblem” abtun. Es tut mir Leid, dass ich das so sagen muß, aber die Ost-Nationalisten (leider habe ich so ein Vorgehen v.a. im Osten erlebt) sind zu einem ganz offensichtlich nicht unerheblichen Teil wohl wirklich ziemliche Kameradenschweine!

  • 14 Worch // Jul 23, 2007 at 9:31

    @ Verschwörer:

    Ich lese recht regelmäßig die Kommentarspalten von Altermedia, ich lese relativ regelmäßig Teile des Nationalen Forums Sachsen (NPD-nahe), und sonstige Foren lese ich nicht. Früher habe ich das des Freien Widerstandes regelmäßig gelesen, aber die sind nur noch Nachrichtenportal und haben keinen Forumsteil mehr. Das bremerforum ist bisher von mir noch nicht wieder neu eingerichtet worden; wird wohl irgendwann passieren, hat aber keine Eile. Daher sollte bitte niemand voraussetzen, daß ich Beiträge in anderen Foren kenne oder kennen sollte. Danke für den Link, aber ich benutze auch Links nicht immer; wenn irgendwo was steht, was in der laufenden Diskussion deiner Meinung nach für mich zu wissen wichtig wäre, kopier es einfach hier im Volltext rein. Und dann werde ich darauf möglicherweise auch reagieren.

    Zu den vermeintlichen Kommunikationsproblemen: Ich habe dargelegt, daß ich die Leute vor Ort - darunter auch Ace - mehrfach gefragt habe, ob oder wie die Leipzig-Demonstrationen fortgesetzt werden sollen. Sie hatten sehr wohl die Möglichkeit zu sagen: Nö, möchten wir nicht. Wenn jemand es bestreiten möchte, veröffentliche ich einfach die Mails. Habe ich kein Problem mit.

    Grüße
    Christian Worch

  • 15 immer wachsam // Jul 23, 2007 at 9:38

    Der politische Flurschaden, den die “Kameraden” aus der Region angerichtet haben, ist immens.
    Und die Häme aus dem Mund von “ACE” (” …dass die Kräfte in und um Leipzig eben nicht im Urlaub sind und wir waren ja auch am Sonnabend nicht zuhause und haben uns über 38 Männer (und Frauen) amüsiert!” ) führt seine Entschuldigungsversuche ad absurdum.

  • 16 Gefjon // Jul 23, 2007 at 9:42

    Wenn ich das alles so lese, könnte man meinen, dies ist ein Kindergartenrundschreiben.
    Wie es gelaufen ist, kann ich nicht beurteilen, doch wenn ich aus dem Geschriebenen ein Fazit ziehen soll, sehe ich dieses so:
    ACE gab den Termin und das Motto vor, will aber danach nichts davon gewusst haben, noch sich darum bemüht, weil auf E-Post keine Antwort kam, dann wird also geschmollt und sich nicht weiter darum gekümmert weil ja Christian somit der Böse ist???!!! Entschuldigung aber wir sind im Zeitalter der modernen Kommunikation und wenn diese versagt kann man doch auf alt bewährtes wie z.B das Telefon oder man höre und staune ein Blatt Papier und einen Griffel zurückgreifen. Nochmals auf das Kommunikationsproblem zurückzukommen, so wie ich weiß ist Christian immer zu erreichen und er meldet sich auch IMMER. Du kannst erzählen was Du willst, doch die Argumente das man sich in einer so langen Zeit nicht auseinandersetzen konnte und Christian es nicht für nötig hielt sich zu melden, sind gnadenloser Mumpitz!!!
    Ich sehe bei den obigen Ausführungen nur eines, schade um die Mühe die Kraft und das Geld, denn für solch einen “Widerstand” lohnt es sich nicht zu kämpfen. Wenn Du schon am 16 geschrieben hast, das es ohne Dich stattfindet, so hast Du doch davon gewusst.
    Bitte verschone uns mit Deiner Märchenstunde.
    Zum Thema Zusammenarbeit oder nicht, muss ich sagen das mir die Spalterei auf den Senkel geht und wenn einige Aktivisten ausgeschlossen werden aufgrund mangelnder Aktivität sowieso. Des Weiteren muss ich sagen, kann man nicht einfach jemanden ausschliessen weil er nicht mehr so viel macht, anders ist es wenn es dafür klare Gründe gibt und manchmal ist es eben so, das es von Nutzen ist trotzdem mit jemandem zusammen zu arbeiten, da man von dem Wissen profitieren kann, auch wenn es persönliche Differenzen gibt und wer wenn nicht ich weiss dieses ganz genau.
    Für mich sind die Worte Boykott und hinterrücks klar und treffend platziert. Was sich die Leipziger “Kameraden” geleistet haben, ist unterste Schublade und auch nicht weiter Unterstützendswert.

  • 17 immer wachsam // Jul 23, 2007 at 9:50

    kleine Ergänzung:
    Im Skadi stand schon vor zwei Wochen folgendes, was das Statement von ACE in einem eigenartigen Licht erscheinen lässt: Zitat von “Schwarze Division”: Weiss es net ganz genau, habe des von leuten aus le gesagt bekommen das es ausfällt ich werde mich bemühen nochmal genaues rauszukriegen!!
    Also war von Anfang an ein “Ausfall” geplant.

  • 18 Heinz // Jul 23, 2007 at 10:16

    Die Antifa muss doch vor Lachen vom Stuhl fallen, wenn Sie diese Grabenkämpfe sieht, in denen es um nichts anderes als Selbstprofilierung geht. Aber anscheinden kann man sich das ja angesicht der unheimlichen Größe und politischen Stärke der selbsternannten nationalen Opposition erlauben.

  • 19 Thomas Brehl // Jul 23, 2007 at 10:22

    Wäre besonders seitens Thomas Gerlach Heimtücke oder Hinterlist im Spiel, hätte er sich wohl kaum in obiger Weise zu den Leipziger Ereignissen geäußert. Ich hoffe, es findet bald ein klärendes Gespräch zwischen Christian und Thomas statt.

    Am Zerschlagen weiteren Porzellans können nur die Gegner des Nationalen Widerstandes interessiert sein.

  • 20 STICHHAUSEN // Jul 23, 2007 at 10:29

    Aus einer Frontbegradigung zur FRONTVERSTÄRKUNG: Die alten Kommunisten haben sich einst für die Aktionseinheit der Arbeiterklasse eingesetzt,weil die wusten,allein sind wir zu schwach. Beschämend ist die Untugend an Mißgunst,Zerwürfnis, Zwietracht im nationalen Lager. Das bringt nur Lähmung und Entteuchung hervor. Vielen wird ein Licht aufgehen..Aus dem Tiefstand am 21. Juli gedeiht neues erwachen. Darum die AKTIONSEINHEIT aller Rechten und Nationalen schmieden,das macht uns stark. Leipzig wird von den Roten beherrscht,die ihre Stadt nicht selbst voranbringen aber verdeutlichen, wie unversöhnlich, feindlich sich die Deutschen in den verschiedenen Lagern gegenüberstehen. Die SED Nachfolger- die schlimmsten Hetzer haben ihren SCHWEINEHUND aus der DDR-ÄHRA verinnerlicht.

  • 21 DerDoktor // Jul 23, 2007 at 11:04

    Auch hier auf Altermedia war schon vor Leipzig erkennbar, wie gegen Worch im speziellen und gegen die nationale Sache im allgemeinen Stimmung gemacht wurde. Es ist erschreckend, dass hier immer mehr Antifa-Idioten ihren Müll auskippen können und anscheinend auch Erfolg damit haben. Altermedia erklärt das mit Tollerenz. Ich halte das für Schwachsinn. Ich selber bin schon schon aus etlichen Foren rausgeflogen, weil ich angeblich zu ‘rechts’ bin z.b. bei ‘LOCUS’ Es gibt keine Tolleranz mehr in Deutschland zwischen den Blöcken. Und wenn die Schriftleitung hier meint Antifa-Idioten eine Plattform bieten zu müssen, damit die u.a. auch gegen Worch hetzen können, dann finde ich das aber völlig daneben. Rücksicht und Tolleranz gegen den Feind sind nicht angebracht.

    Die zu den veröffentlichten Artikeln freigeschaltete Kommentarfunktion ist weder konspirativ noch als Forum gedacht.
    Blogwart

  • 22 Leser // Jul 23, 2007 at 11:10

    Gibt es schon eine Stellungsnahme von Herrn Schober? Wer ist Herr Schober?

    gruß Leser

  • 23 NPD UNNA/HAMM // Jul 23, 2007 at 11:17

    Die Betroffenen sollten sich zusammen setzen und im stillen Kämmerlein ihre Probleme besprechen. Ein “Marktplatz “wie altermedia ist dafür vollkommen ungeeignet. hier amüsieren wir nur unsere politischen Gegner..

  • 24 Worch // Jul 23, 2007 at 11:47

    @ Michi:

    Ich weiß, wann die Freikorpsmänner gefallen sind. Das mit dem 3. Oktober bezog sich auf ein Telefonat, richtiger auf einen Anruf bei dir, den du an dem 3. Oktober hattst, als die vorletzte Leipzig-Demo stattfand, als wir gerade Seite an Seite marschiert sind.

    Aber nun sag mir doch mal, wann Ihr um den 17. Juli letzten Jahres herum eine Veranstaltung zum ehrenden Gedanken an die Männer gemacht habt, die Walther Rathenau getötet haben und dafür selbst ihr Leben gelassen haben, der angehende Jurist Kern und der Maschinenbauingenieur Fischer. Ist das irgendwo dokumentiert? Gibt es Berichte darüber, vielleicht gar Photos? Kannst du einen Link setzen?

    Ansonsten mal ein Auszug aus einer Mail von mir an dich vom 29. September 2006; Kopien davon gingen an Gerlach und an Lars Jacobs.

    (Zitat Beginn)
    Aber allgemeiner gesehen:
    Wie ist denn da überhaupt die Ansicht? Geht es nur um Termine wie den 3. Oktober (der meist ja nicht so günstig fällt), oder geht es eher um Leipzig allgemein? Soll Leipzig, ich sag es mal ganz hart: aufgegeben werden, weil es in den eigenen Reihen Leute gibt, die von unnötigem Verschleiß und so weiter sprechen und sich davon entmutigen lassen, daß wir in Leipzig immer mehr Behinderungen ausgesetzt sind als anderswo? Oder soll die derzeitige Zahl von zwei Demonstrationen jährlich auf eine jährlich vermindert werden? Oder soll nur eine Art Ausgleich dafür geschaffen werden, daß sowohl der 1. Mai als auch der 3. Oktober kalendarisch feststehende Termine sind und damit manchmal ungünstig gelegen, und statt dessen günstigere Termine – sprich also ein Sonnabend bzw. zwei Sonnabende – gewählt werden?

    Mich würde da die Ansicht bzw. Stimmungslage der Kameraden interessieren. Nicht die von irgendwelchen nicht verifizierbaren Nutzern von Foren, die sonstwer sein könnten, sondern die von realen Kameraden, vor allem denen, die bisher immer oder zumindest häufig in Leipzig dabei waren.
    (Zitat Ende)

    Ich zitiere noch mal ein klein wenig aus der gleichen Mail, um es deutlicher zu machen:

    (Zitat Beginn)
    Wenn der 3. Oktober von Seiten der Partei und JN „boykottiert“ wird (ist das überhaupt nachweisbar oder nur eine nicht nachweisbare Annahme,die zwar wahrscheinlich, aber eben nicht beweisbar ist?), wäre die Frage, würde das nur für den 3. Oktober gelten oder für JEDE von mir in Leipzig angemeldete Demonstration? Geht es also um den Termin, oder geht es um den Ort Leipzig, oder geht es um mich als eine bei der NPD nicht sonderlich beliebte Person? Auch das wäre zu überlegen.

    Wir haben ja bis zum 1. Mai noch ein wenig Zeit. Beziehungsweise bis zur „Deadline“ für die Entscheidung, ob es eine allgemeine (Partei und parteifreie Kräfte) Terminkoordinierung für den nächsten 1. Mai gibt. Wir können uns ein wenig umhören. Ich wäre Dir dankbar, wenn Du das in Deinem Kameradenkreis tun würdest.

    Ace und Lars bekommen Kopien dieser Mail.
    (Zitat Ende)

    Also, hier, von wegen, nicht einbezogen und so weiter! Faule Ausrede.

    Und dann weiter im Text: Die erste öffentliche Ankündigung der Demonstration vom 21. Juli 2007 fand statt am 27. Mai 2007 mit der Rundmail “Sommer, Sonne, Demos”. Gerlach und du seid ja wohl noch in meinem Rundmailverteiler, nicht wahr? Und wenn nicht, dann stand es ja auch noch auf der 1mai.net-Seite. Auf Altermedia, wo du nicht zum ersten Mal postest, nebenbei auch. Aber wenn Ihr so regelmäßig für Kern und Fischer Gedenkveranstaltungen macht, an einem Sonnabend um den 17. Juli herum, dann war es keinem von Euch möglich, mich darauf hinzuweisen, daß es da eine Terminkollision mit der Leipzig-Anmeldung gibt, nicht wahr? Oder mußtet Ihr erst ein wenig herumrechnen, welcher Sonnabend denn nun günstiger zum 17. Juli liegt, der davor (14. Juli) oder der danach (21. Juli)? Wenn man ein wenig rechnen kann, liegt der 14. Juli wohl dichter, nicht wahr? Oder macht Ihr es traditionell immer am Sonnabend danach und nie am Sonnabend davor? Gib mir doch mal den Zeitplan, wie lange und an welchen Daten ihr es schon gemacht habt!

    Ich habe mich nach dem 3. Oktober letzten Jahres nicht gedrängt, mit Leipzig weiterzumachen. Aber von Euch hatte wohl keiner den Mut zu sagen: Lassen wir es lieber bleiben! Wolltet wohl nicht schlecht dastehen, was?

    Christian Worch

  • 25 Worch // Jul 23, 2007 at 11:49

    @ NPD Unna:

    Ich habe keine Probleme. Ich habe eine Konsequenz gezogen und diese nebst den Gründen dafür öffentlich gemacht. Das ist alles. Weil ein paar einzelne Leute nicht imstande oder bereit waren, mir zu sagen, daß sie entweder am 21. Juli speziell oder künftig ganz allgemein in Leipzig keine von mir angemeldete Demonstration mehr haben möchten.

    Grüße
    Christian Worch

  • 26 Michi // Jul 23, 2007 at 11:53

    Wie schnell man sich hier auf leute einschiesst ist doch sehr verwunderlich. Wer von den hier schreibenden Moralaposteln war denn überhaupt in Lpz? Wenn nicht, warum denn nicht?

    Noch mal die Fakten:

    1. Ace hat weder den Termin noch das Demonstrationsmotto herausgegeben. Er hatte keinerlei Informationen. Das gleiche gilt für alle andren Verantwortliche um Lpz.

    2. Ace hatte nie etwas mit Schober zu tun. Es gab nie Absprache zwischen Schober Ace oder andren Verantwortliche um Lpz.

    3. Worch hat trotz in Kenntnissetzung nur Kontakt zu Schober gehalten.

    4. Es ist nie eine ePost von Christian Worch bei uns angekommen und dies obwohl bisher jede Post von ihm bei uns ankam.

    5. Keiner von uns hat zum Boykott aufgerufen. Es war eine regional Entscheidung. Wer dies weiter behauptet lügt mutwillig oder soll es beweisen.

    6. Das Worch ein internes Gespräch ablehnt zeigt nur, das er sich seiner Falschaussagen bewusst ist und hier seinen Ruf zu retten, den von Ace zerstören will. Ob aus Frusst oder Rache ist mir derzeit unklar.

  • 27 Worch // Jul 23, 2007 at 11:55

    @ Thomas Brehl:

    Ich zwinge niemandem meine Meinung über andere Menschen auf. Lies dir das einfach durch. Und geh davon aus, daß es zwischen Thomas Gerlach und mir kein Gespräch geben wird. Seine letzte Mail an mich habe ich mit mit Kommentar “ohne Antwort zurück an Absender” zurückgeschickt. Um 7.54 Uhr heute morgen schrieb ich hier an ihn: (Zitat Beginn)Private Kommunikation mit dir wird es künftig nicht mehr geben. Wenn du was von mir willst, sag es öffentlich, und ich werde es entweder öffentlich ignorieren oder öffentlich darauf erwidern.(Zitat Ende.)

    Mehr ist dazu von meiner Seite nicht zu sagen.

    Grüße
    Christian Worch

  • 28 Ace // Jul 23, 2007 at 11:55

    @ Worch

    Ich habe diese Mail NIE bekommen!

    Du stehts bei mir in der Kontaktliste und deshalb ist ein verschieben in den “Spam-Ordner” unmöglich!

    Mein Angebot zur persönlichen Aufarbeitung steht und würde -im Hinblick darauf, dass die Mail eben doch im Netz “verschwunden” sein könnte- Sinn machen.

    Dann wäre natürlich noch das Probem Schober aber das hat sich ja durch die Rücknahme der Demonstrationsanmeldungen ohnehin erledigt!

    Sein fernbleiben zu “seiner” Demonstration erklärt sich aber im Grunde von selbst!

    So, dass wars aber nun öffentlich zum Thema dazu!

  • 29 Stefan // Jul 23, 2007 at 12:14

    Um mal was klarzustellen: Es gab nie einen Boykottaufruf zur Leipzigdemo von Ace oder sonstwem aus Leipzig/Umland!!!
    Und ob es hier einige glauben wollen oder nicht, die jährliche Ausfahrt zum Gedenken an Fischer und Kern (fahre selbst seit 5 Jahren dorthin) stand nun mal im Vordergrund. Ist hier regional eine Pflichtveranstaltung, und da ist es egal ob eine Demo ist oder jemand heiratet oder ob einfach nur schönes Wetter ist. Die Gedenkveranstaltung findet statt und so wird es auch in den nächsten Jahren sein.
    Ich und sehr viele aktive Kameraden unserer Region waren auf jeder Leipzigdemo von Christian Worch. Und wenn Christian Gerichtstermine in Leipzig hatte, waren wir auch zur Stelle damit es nicht zu Übergriffen von Antifabanden kommt. Da hat es ja mit der Kommunikation funktioniert und da stell ich mir die Frage, warum es nicht möglich ist das man vor einer Demo mal bei Kameraden der Region anruft und sich nach der Lage erkundigt??? Bei anderen Terminen war es ja auch möglich.
    Jetzt hier von Boykott und “Kameradenschweinen” zu schreiben ist einfach nur unter der Gürtellinie und stellt den Schreiberlingen selbst ein Armutszeugniss aus.
    Mehr gibts dazu nichts zu schreiben, es gibt wichtigeres zu tun.

  • 30 Martin // Jul 23, 2007 at 12:23

    @ Gedanke

    Stell dir vor, dass eine linke Zecke Mist schreibt und keiner es liest…

  • 31 süden // Jul 23, 2007 at 12:31

    Groß- und Kleinschreibung beachten -Der Hausmeister

  • 32 Sachse // Jul 23, 2007 at 12:35

    Die Betroffenen werden sich NIE zusammen setzen. Das liegt nicht an Worch, sondern an den selbsterannten Führungspersonen bzw. denen die gerne welche werden möchten. Es gibt im leipziger Umland ein paar Personen die gerne alles an sich reißen möchten und das ganze dann auch noch “Taktik” nennen!
    Worch hat sich tatzächlich erst recht spät gemeldet, nur muss ich sagen das die Gruppenführer (bei uns zumind) nicht das weitergaben was er dann doch gesagt hatte, ich wusste davon nichts und glaubte somit weiter an den “bösen Worch”, deswegen schloss ich mich auch dem GEPLANTEN boykott an! Die einen fuhren wenigstens noch auf dei Burg Saaleck um in schallendes Gelächter auszubrechen, als sie von den 30 Mann hörten, der Rest blieb gleich ganz zuhause, man hatte ja ein “alternatives” Programm für den Sonntag geschaffen, ihr Helden!
    Nun stellt euch die Frage, was hat mehr gebracht das 37 Kameraden durch LE zogen und ein rießiger Medienfokus darauf lag oder das 120 nationalisten (ich will nicht NS`ler schreiben, weil viele den Geist nich in sich tragen sondern nur ihren eigenen und denn wollen soe möglichst über der Region strahlen sehen!) durch Grünau zogen und 20 Minuten zugebener Maßen ordentlich Lärm machten?!
    Aber gut, jetzt habt ihr euer Ziel erreicht, Worch (der mind. genauso viel getan hat für Leipzig wie ihr) hat seine Demos abgemeldet und ihr könnt euch gut fühlen, weil ihr Supermenschen jetzt auch noch die einzigen, nämlich Spontandemos, zu organisieren, fühlt euch gut!

  • 33 Worch // Jul 23, 2007 at 12:50

    @ Michi:

    Du schuldest uns allen noch die Mitteilung, daß ihr bereits im letzten Jahr oder geschweige denn mehrere Jahr vorher um den Todestag von Kern und Fischer herum Gedenkveranstaltungen abgehalten habt. Wie wär’s mal damit? Wenn du es nicht bringst, könnte ich auf den Gedanken kommen, dich einen Lügner zu nennen.

    Eine Aussprache? Ja, schön, bei mir in Hamburg, in meiner Wohnung, mit Tonbanddokumentation; da kann sich der gute Gerlach dann auch gleich an meinem Computer mein Mailverzeichnis anschauen und daß mein Mail-Verzeichnis die an ihn gerichtete Mail als abgesandt und nicht als unzustellbaren Rückläufer oder so was ausweist.

    Und es bleibt im Raum stehen, daß Informationen über die Leipzig-Demonstration insgesamt DREIMAL nicht nur über meinen Mailverteiler oder die 1mai.net-Seite, sondern über Altermedia und den Freien Widerstand herausgegangen sind. Nämlich außer der Rundmail “Somme, Sonne, Demos” von Ende Mai auch noch am 17. Juli mit der Ankündigung des Verbots (SKANDAL in Leipzig) und am Freitag, dem 20. Juli, mit der Information über die Aufhebung des Verbots durchs Verwaltungsgericht (Leipzig verliert). Habt Ihr nie was von gelesen, nicht wahr? Und die Leipziger Volkszeitung lest Ihr auch nicht, die am Mittwoch, dem 18. Juli, und am Donnerstag, dem 19. Juli, berichtet hat?

    Trotzdem habe ich von eurer Veranstaltung für Kern und Fischer exakt am Sonntag, dem 22. Juli, erfahren, einen Tag danach, und zwar durch Lars…

    Also, wie soll man so ein Verhalten nennen?! Hinterhältig und Heimtückisch sind dafür Worte, von denen ich keine Silbe, keinen Buchstaben zurücknehme.

    Noch am Freitagabend hätte eine Information bezüglich Eures Termins hilfreich sein können; denn dann hätte ich die Möglichkeit gehabt, NACH gewonnenem Eilverfahren abzumelden mit der offiziell-formalen Begründung, der Beschluß des Gerichts sei leider so spät erfolgt, daß mit einer angemessenen Zahl von Teilnehmern nicht mehr zu rechnen sei; daher werde abgesagt und ggfs. für einen anderen Termin eine neue Demonstration angemeldet (oder auch nicht angemeldet, weil ich dann auch die Schnauze voll gehabt hätte, aber nicht annähernd so sehr wie jetzt).

    Aber all das zeigt, daß ihr mich gern auflaufen lassen wolltet. Warum auch immer. Die wahren Gründe werden von Euch wohl nie zu erfahren sein. Ihr wart vorher ja nicht imstande, auch nur einen Ton zu sagen, vorher, als noch gar nix los war… Was sollte dann zu der Hoffnung berechtigen, daß Ihr hinterher den Mut zur Wahrheit habt?

    Nebenbei: Die Demonstration wurde auf irgendeiner Seite, die zu Eurem “freien netzwerk” oder wie es nun heißt, beworben, und zwar bis ungefähr eine Woche vor dem Termin; dann war die Terminnachricht raus. Leider habe ich es nicht selbst gelesen, weil ich zu viel zu tun habe, um mir alle lokalen oder regionalen Netzwerkseiten durchzulesen. (Vielleicht ist es das, was Euch stört - Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom?) Aber Lars hats gelesen, und wenn du möchtest, laß ich mir von ihm eine Eidesstattliche Versicherung darüber geben; anders als Ihr hat er in dieser Angelegenheit überhaupt keinen Grund zur Täuschung, Verdrehung oder Lüge. Er hat es nur leider nicht durch Screenshot gesichert, weil er mit so was nun wirklich nicht gerechnet hat… Aber warum er selbst die Links zu all Euren Seiten rausgenommen hat, das ist nicht allein dadurch wohl erklärlich. Und sollte irgendjemand es vorziehen, MIR nicht zu glauben, weil er mir gern ans Bein pissen möchte, dann dürfte es vielleicht ein wenig schwieriger werden, dem in dieser Angelegenheit völlig unbeteiligten Lars Jacobs nicht zu glauben…

    Christian Worch

  • 34 Ace // Jul 23, 2007 at 12:52

    Nur der Ordnung halber:

    1 Mail (mein Schreiben) kam mit der Bemerkung “ohne Antwort zurück an Absender” als Antwort zurück!

    2. Mail (Zitat hier mit Ablehnung des Gesprächs) erreichte mich NICHT!

    Ich habe eben nochmal alle Einstellungen geprüft und auch (zur Sicherheit!, auch wenns an sich nicht passieren kann) denn Spam Ordner kontrolliert!

    Keine Fehler erkannt!

    Mit Deiner Entscheidung kann ich -übrigens- leben!

    Zurück zum Tagesgeschäft also…

  • 35 Worch // Jul 23, 2007 at 12:52

    @ Ace:

    Du hast in meiner Erwiderung an Michi gelesen: Ich revidiere meine Haltung, daß es ein Gespräch darüber nicht geben wird; aber nur in Hamburg in meiner Wohnung und mit einer Bandaufnahme, die zu veröffentlichen ich mir das Recht vorbehalte. (Ihr könnt natürlich ebenfalls eine Bandaufnahme machen und habt ebenfalls das Recht zur Veröffentlichung.) Aber bestimmt mit keinem von Euch in dieser Sache Kommunikation, die ich nicht Wort für Wort beweiskräftig belegen kann.

    Christian Worch

  • 36 Leipziger // Jul 23, 2007 at 12:56

    Christian Worch, ich danke Dir für deine treuen Dienste in Leipzig!

  • 37 ^^ // Jul 23, 2007 at 13:03

    # Martin :
    July 23rd, 2007 at 12:23

    @ Gedanke

    Stell dir vor, dass eine linke Zecke Mist schreibt und keiner es liest…

    Ja das stelle ich mir gerade vor^^

    Eine Welt ohne Toleranz ohne Freundschaft ohne Frieden.

    Gefällt dir gell, du abartiges Psychopathenschwein.

  • 38 Martin // Jul 23, 2007 at 13:06

    Christian Worch hat eine sehr gute Arbeit geleistet, die ihn sicher sehr viel Zeit und Mühe gekostet hat. Dass die Teilnehmerzahl an der Demonstration in Leipzig jedoch sehr gering war, hat mehrere Gründe:

    1) Es gab mehrere rechte Demonstrationen am vergangenen Samstag in Deutschland, z.B. jene in Tübingen mit 200 Teilnehmern, zu der die JN aufgerufen hatte, etc. Dies führt zwangsläuffig zu einer Aufsplitterung der Kräfte.

    2) Die Leipziger Demo war die X-ste in diesem Jahr und führt, wie Altermedia auch zurecht schreibt, zu einem Verschleiss. Nicht jeder Kamerad kann für jedes zweite Wochenende im Jahr Zeit und Reisegeld für eine Demonstration bereithalten…

    3) Wir befinden uns in der (Vor-) Urlaubszeit, was sich in der Regel schlecht auf die Teilnehmerzahl auswirkt.

    4) Es fehlte eine klare Zielsetzung, d.h. ein deutliches Demonstrationsmotto. Denn wofür oder wogegen sollte in Leipzig eigentlich demonstriert werden? Das war vielen nicht klar. Eine solche Unklarheit wirkt sich desshalb negativ auf die eventuelle Motivation eines potentiellen Teilnehmers aus.

    Schliesslich muss man anmerken, dass es meines Wissens keinen Boykottaufruf nationaler Kräfte gegen die Demo gab (aus welchem Grunde auch?). Keiner kann dies belegen. Sicher ist die Enttäuschung gross bei denen, die sich zur Demo eingefunden haben. Doch sollte man sich mit voreiligen Schlüssen zurückhalten, vor allem dann, wenn man keine Beweise für eine solche Behauptung hat.

    Man sollte sachlich aus Fehlern lernen und sich nicht in emotionaler Eregtheit in Kritik üben…

  • 39 Michi // Jul 23, 2007 at 13:08

    @ Worch

    Ich weiss momentan nicht, warum du mir Absprachen der vergangenen Demonstrationen in Leipzig vorhältst. Da gab es diese und wir waren ja auch zugegen. Also ist die kopie deiner Mail an uns für die Klärung des Sachverhaltes völlig wertlos.

    Du verdrehst weiterhin die Tatsachen oder hast es gar missverstanden, dass wir am 21. Juli nicht zugegen waren, weil wir Leipzig und dich nicht mehr wollen. Dies schrieben hier Antifas und andere, welche kein Hintergrundwissen haben oder diesen Eklat nutzen wollen um hier die Gräben noch tiefer zu gestalten.

    Nochmal für dich:

    Wir haben nicht teilgenommen, weil du wiederholt (zum 2. Mal) eine Demo bei uns planst, ankündigst und durchführst ohne dabei mit uns Absprachen zu treffen. Wir waren mit dieser Demo nicht einverstanden, wären aber zur Kooperation bereit gewesen. Schon aus Kameradschaft, welche wir dir stets zollten, hätten wir dich nicht ins Leere geschickt.

    Du hast aber jeglichen Kontakt verwehrt. Natürlich hätten wir anrufen können aber du doch auch. Du musstest doch anmelden, also wärest du auch in der Pflicht, die Sachlage zu sondieren.

    Dein Verhalten gegenüber Ace und in Teilen auch zu mir kann ich schlecht nachvollziehen, fandest du nicht gerade in Ace und Nord/West-Sachsen mit mir als Kontaktperson stete Unterstützung und das nicht nur in Lpz?

    Das einfachste wäre gewesen, das du dich zumindest mit Ace unter vier Augen unterhalten hättest anstatt hier eine Schlammschlacht zu veranstalten. Wenn noch nicht aufgefallen, agiert Ace lediglich aus der Verteidigung heraus.

    Aber wenn man einmal aufgehetzt ist….. nicht war? Wir wissen auch welche Person speziell Nutzen aus einer Abspaltung von dir zu uns seinen Nutzen zieht, nicht umsonst hat selbige heute unsere Seite und den Versand aus den Verweisen genommen. (bei Fragen, gern über meine ePost)

    Mir jetzt auch noch die Teilnahme an den Fischer und Kerngedenken abzusprechen entspricht wohl deiner justizaren Taktik, den Gegner unglaubhaft machen zu wollen. Glücklicherweise war ich dort nie mit mir allein und brauch mich hier auch nicht beweisen.

    Du solltest überdenken ob du hier langjährige Aktivisten zu deinen neuen Gegnern oder gar Feinden deklarierst. Bisher machtest du mir den Eindruck als ließest du dich nicht manipulieren. In den heutigen Kommentarspalten sieht dies aber anders aus. Mein Vorschlag, lass uns alle beruhigen und zum Gespräch finden, welches nicht öffentlich ausgetragen wird und Antifas sowie Kameradenspalter durch ihre Kommentare die Stimmung immer mehr aufkochen lassen.

    Wenn du dies nicht willst, dann halt eben nicht. Es wird aber auf jeden Fall von uns hier keinen Kommentar mehr dazu geben. es wurde bereits viel zu viel dem wirklichen Gegner zugespielt.

  • 40 Michi // Jul 23, 2007 at 13:17

    Worch
    Da haben wir es doch. Eine eidesstattliche Versicherung von Lars Jacobs ist hier unten nicht den Dreck unterm Fingernagel wert, weil er hier bereits als Lügner und Denunziant erkannt wurde. Es gab nie eine Mobilisierung auf den Seiten des Freien Netzes. Jacobs lügt und hetzt somit auf. Dies kennen wir nun schon zur Genüge und es hängt uns zum Halse raus.

    Wir haben genug Material, welches eben gemachte Aussage unterstreicht und werden dieses auch in Kürze dir und allen anderen zukommen lassen.

    Nenn uns Lügner, uns egal. der größte Lügner sitz wahrscheinlich gerade neben dir, nich wahr Jacobs?

    Es gibt halt Leute, die haben es wirklich drauf zu manipulieren und deswegen schalte ich mich jetzt auch hier ab.

  • 41 Hallenser // Jul 23, 2007 at 13:21

    zu Michi:schöner Satz zum schluss mehr ist dem nich
    hinzuzufügen.Un nu Ruhe hier im Puff.
    MdG

  • 42 Antifa Leipzig // Jul 23, 2007 at 13:30

    Macht ruhig weiter so können wir unsere Kräfte endlich wieder auf den wahren Gegner (das kapitalistische und unmenschliche System) konzentrieren.

    Unser Vorschlag ist es, sich doch einfach mal mit integrationswilligen ausländischen Mitbürgern zu unterhalten und zu erkennen, dass der internationale Sozialismus eine Bereicherung für unsere Kultur ist (und diese nicht zerstört).

    Wenn ihr dies erkannt haben solltet, wäre es wünschenswert durch eine “Nacht der langen Messer” (im übertragenen Sinne gemeint) oder so, sich von den Intelligenzallergikern aus euren Reihen zu befreien und gemeinsam den Kampf für einen menschlicheres System zu beschreiten.

  • 43 Chivato // Jul 23, 2007 at 13:33

    Gerlach, du bist eine Schande für den KDS!!!

  • 44 Worch // Jul 23, 2007 at 13:33

    @ Ace:

    Mal völlig unabhängig von der Frage, ob ich dir glaube oder nicht, daß du meine Mail vom 15. Juli nicht erhalten hast: Wie auffällig, daß du bei keiner der vorherigen Leipzig-Demos von mir etwas über “Mobilisierungs- und Ablaufpläne” wissen wolltest. Weil du nämlich ganz genau wußtest, daß ich die Mobilisierung vor Ort logischwerweise nicht selbst mache. Und weil du ganz genau wußtest, daß ich bezüglich der Rednerauftritte nicht vorher eine Rednerliste zusammenstelle und veröffentliche oder intern verbreite, sondern in Leipzig immer nach dem Prinzip verfahre: Wer da ist, wer kann und will, kommt zu Wort. Und wenn es mal sehr viele sind, dann kommt trotzdem jeder zu Wort, es wird nur einfach die Redezeit beschränkt. Ich halte es für sinnvoller, ein Dutzend Redner je zehn Minuten reden zu lassen als zwei Redne je sechzig Minuten. Du kennst das ja nicht erst seit gestern. Du hast nur einen Vorwand gesucht, um dir eine Hintertür offen zu halten. Und da ist es ja sehr bequem, eine Mail angeblich oder tatsächlich nicht erhalten zu haben. Zumal du zweifellos weder im Besitz eines Telefons bist noch meine Telefonnummer(n) (Festnetz und Mobil) hast. Und das Fax, mit dessen Hilfe du vor etwa eindreiviertel Jahren das Verfahren wegen der Zündel-Demo in Mannheim geführt hast, hast du natürlich auch nicht mehr. (Oder hattest meine Fax-Nummer nicht mehr, wie auch immer.) Aber du denkst ja wohl, es sei meine Angelegenheit, mich an alle möglichen Leute zu wenden. Weißt du, wie man früher in Mitteldeutschland eine solche Mentalität nannte? Kunden!

    Christian Worch

  • 45 Tim // Jul 23, 2007 at 13:37

    Leute, Leute, das ist ja Kindergarten kleine Gruppe! Jetzt zerfleischt sich die nationale Opposition schon öffentlich in einem Weltnetzforum. Eigentlich sollte man davon ausgehen, dass sich erwachsene Menschen in einem Gespräch über ihre differenzen aussprechen können und vor allem Ihre persönlichen Haltungen und Meinungen gegnüber einer größeren Aufgabe zurück stellen.
    Da ist mal etwas vor den Baum gegangen, na und, auch wenn viel Herzblut und Arbeit in diese Demo investiert wurde, davon geht die Welt nicht unter. Setzt Euch endlich an einen Tisch und räumt die Unstimmigkeiten aus.

  • 46 Lars (Rostock) // Jul 23, 2007 at 13:42

    @ Michi

    falsch Michi ich sitze woanders. Und Du solltest Christian Worch besser kennen als das er von anderen Leuten sich beeinflussen lässt.

    Es wurde einmal auf der Haldensleben Seite (Freies Netz) auf die Demonstration am 21.Juli hingewiesen. Auf den übrigen Unterseiten stand der Termin nicht. Sicher wirst Du ja nicht alle Seiten schreiben.

    Was Christian Worch an Entscheidungen trifft ist ihm selbst überlassen. Und ob er nun zu einem Gespräch bereit ist oder nicht ist mir auch egal, da ich

    1. nicht an der Demo in Leipzig teilgenommen habe

    2. ich nicht der Anmelder der Demo war

    Also es geht mich nichts an und ich werde den Teufel tun mich da einzumischen. Eine Meinung dazu habe ich aber die behalte ich auch schön für mich.

    Nur weil Du und andere mit Dreck beworfen werd braucht ihr nicht das gleiche zu tun auf völlig Unbeteiligte.

    Die Schlammschlachten sind echt zum kotzen. Der eine mag den nicht der andere fühlt sich in seinem Führungsanspruch übergangen u.s.w.

    Mein Beitrag dazu…

  • 47 Dagmar // Jul 23, 2007 at 13:55

    Lieber Herr Worch, Ihr Bericht ist Klasse!

    Ich finde trotzdem, Sie sollten sich mit Ihren Kameraden doch noch mal an einen Tisch setzen und das weitere Vorgehen besprechen. Wie leicht ließt man “Terminabsage“ statt “Libidoenlargement“, wenn der Span-Ordner mal wieder überläuft. Durchsuchen Sie doch bitte Ihren Gelöscht-Ordner noch einmal. Ich finde da so oft noch Brauchbares! Sind Sie auch bei gmx.de?

    Wenn Sie jetzt alle Termine bis 2014 absagen, kriegen Sie vielleicht nie wieder welche, so stur wie die Beamten heutzutage sind. Ich würde mir an Ihrer Stelle alle Optionen offen halten. Wenn Sie sich stattdessen hier öffentlich mit einigen Kameraden streiten, kriegen nur die Linken davon Wind. Aber nicht, daß Sie denken, ich will Ihnen irgendwelche Vorschriften machen!

    Grundsätzlich haben Sie sowieso Recht: Früher gab es Helden, heute kann man richtige Männer lange suchen. Wenn ich diese Hanswurste schon sehe, mit Ihren langen Haaren und Schlabberhosen. Wichtiger sind natürlich die inneren Werte wie Willensstärke, Ausdauer, Einfühlungsvermögen, Ehrlichkeit, Bildung und Treue. Von einem gepflegten Äußeren und sauberer Unterwäsche hängt aber der erste Eindruck und eine positive Ausstrahlung entscheidend ab. Ich steh auf gründlich geschnittene Haare, gern auch Glatze und Sonnenbrille. Mir ist es völlig egal, ob einer mehr für Buddha, Odin oder Christus ist, nur Vegetarier sollte er sein und Blumen lieben!

    http://www.dhammakaya.or.th/News/images/481228_B01.jpg

    Siegreich!

  • 48 Dagmar // Jul 23, 2007 at 13:58

    “Wie leicht ließt man “Terminabsage“ statt “Libidoenlargement“, wenn der Span-Ordner mal wieder überläuft.”

    Also in diesem Fall natürlich umgekehrt!

  • 49 Nationaler, Trier // Jul 23, 2007 at 14:07

    Ich kann nicht fassen, was ich hier in meiner Mittagspause lesen muß. Weitere Stellungnahmen sollten hier und anderswo jetzt unterbleiben.
    Kameraden, setzt euch offen und mit Bereitschaft zur Selbstkritik kurz- bis mittelfristig zusammen und besprecht in aller gebotenen Ruhe diese sicherlich leidige Angelegenheit.
    Macht es für den NW und Deutschland.
    MkG,

  • 50 Worch // Jul 23, 2007 at 14:19

    @ Michi:

    Nein, mein Lieber, die Kopie meiner Mail an dich (und Ace) ist mitnichten wertlos; denn daran kann jeder sehen, daß es mir schon vor fast einem Jahr durchaus nicht darum ging, auf Krampf oder zur persönlichen Selbstbefriedigung an den Demonstrationen in Leipzig festzuhalten, oder unbedingt mit mir als Anmelder, sondern daß ich wissen wollte, wie das die Kameraden in der Region sehen. Hättest du mal einfach den Mut oder die Ehrlichkeit gehabt zu sagen: Lassen wir es doch einfach bleiben; es ist zu ausgelutscht; die inneren Widerstände in der eigenen Szene sind zu groß. (JN-isierung von Sachsen-Anhalt, nur ein Stichwort.) Oder: Wir würden es künftig gern anders machen, rein regional, mit kurzfristigen Anmeldungen oder ohne Anmeldung. Dann hätte ich Zeit, Geld und Mühe gespart. Aber nee, dazu warst du oder Ace oder sonstwer von euch Entscheidungsträgern dort in der Gegend nicht imstande. Und jetzt ärgerst du dich, daß du das vielleicht deinen dortigen Kameraden erklären mußt. Oder daß man es in anderen Regionen im Hinterkopf behalten könnte, wenn man mal mit euch zu tun hat. Sorry dafür, aber ihr habt es so weit kommen lassen. Oder erwartest du ernsthaft von mir, daß ich jetzt zu euch in eure Region komme und mit Pipi in den Augen frage: Warum denn nur, warum denn nur?! Bin ich nicht der Mann für. Aber ich bin auch nicht der Mann, einer öffentlichen Erörterung über meine Gründe auszuweichen.

    Gespräch, wie schon erwähnt, nur bei mir in Hamburg, und nur mit Banddokumentation. Sonst wird wieder irgendwas vergessen, wie ja auch angeblich oder tatsächlich eine Mail nicht angekommen ist, und so weiter. Da ich euch nicht mehr vertraue, werde ich nicht vertraulich ohne Bandaufnahme mit euch reden. Euch steht es frei, mir exakt das gleiche Mißtrauen entgegenzubringen. So was kann mich nicht beleidigen.

    Sag die Daten der früheren Gedenkveranstaltungen für Kern und Fischer, oder laß es bleiben. Das ist deine Wahl. Ich habe gefragt, und du antwortest oder tust es nicht; und wenn du es nicht tust, kann sich jeder einen Reim darauf machen, warum du es nicht tust. Und wenn du antwortest, können wir mal schauen, welche Vermutung richtiger ist: Daß es, wenn die Veranstaltung auch in früheren Jahren stattfand, immer der NÄCHSTGELEGENE Sonnabend war, oder immer der Sonnabend DANACH. Ist nämlich auch eine interessante Frage. Oder magst du darauf deshalb nicht antworten, weil du genau so rechnen kannst wie ich?

    Gut, dann leg doch mal das Material vor, daß Lars Jacobs ein Lügner und Denunziant sein soll. Nicht ankündigen, sondern tun. Und wenn das schon länger bekannt war: Warum warst du dann überhaupt im Mai bei dem KC-Konzert, das Lars organisiert hat, und hast bei der Sicherheit geholfen? Also, wenn ich Dokumente habe, die beweisen, daß einer ein Denunziant ist, möchte ich bestimmt nicht mehr so viel mit ihm zu tun haben. Bestimmt nicht bei der Mitorganisation einer Veranstaltung oder eines Konzerts!

    Christian Worch

  • 51 Heimatschutz // Jul 23, 2007 at 14:20

    @ alle Diskutanten: Könnt ihr das nicht bitte per EPost untereinander klären? Erst blamieren wir uns durch die Teilnehmerzahl, jetzt durch die hier aufgekommene Diskussion. Die Tat macht uns stark, nicht das Wort!

  • 52 kphp // Jul 23, 2007 at 14:33

    Tja da verteidigt ein Platzhirsch (ungeschickt wie ich meine) wohl sein Revier? Meine Empfehlung an Christian: Pack Deine Koffer und vergiß nicht Deine Erfahrung mit ein zu packen. Komm hierher nach BW, organisiere uns, vereinige hier die nationale Bewegungen und wir marschieren 2011, bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg, in den Landtag. Nach dem Einzug in den Landtag setzen wir Dir dann ein Denkmal. So einfach wird man unsterblich. 

  • 53 Feirefitz // Jul 23, 2007 at 14:50

    @ Dagmar: Du bist ja sehr wählerisch. Ich bin sicher, viele echte Kerle essen nur deshalb Fleisch, weil ihnen die Tofus so leid tun! (-:

    Tofu; das: Im brasilianischen Urwald beheimatetes Säugetier (ca. 30 cm), Pflanzenfresser; lebt in großen Familienverbänden und gilt als sehr intelligent. Pärchen bleiben ein Leben lang zusammen (25-30 Jahre; Einzelexemplare verenden qualvoll) und haben nur 1-2 mal im Leben ein Junges, welches ca. 5 Jahre gesäugt wird. Tofus gehören zu den besonders gefährdeten Spezies, da sie vom Menschen wegen ihres Fleisches gejagt und mit primitiven Knüppeln totgeschlagen werden; sie gelten vor allem in westlichen Industrienationen als Delikatesse. Ureinwohner verehren die friedfertigen Wesen als Götter des Glückes, des Lichtes und als Seelenwärter des Jenseits.

    “Ich kann es nicht verstehen, wie Menschen solch ein Geschöpf töten und essen können. Meine gute Kinderstube verbietet mir jeden Kommentar über sie! ICH HABE VOR WUT BLUT GESCHISSEN!” (Heinz Sielmann)

  • 54 Braindead // Jul 23, 2007 at 15:13

    In den letzten 15 Jahren hat sich wahrlich nichts verändert … wenn es nicht so zum heulen wäre, müsste man lauthals lachen.

    Traurig.

  • 55 Die Tat macht stark und nicht das Wort // Jul 23, 2007 at 15:22

    Was passiert vor einer Tat?
    Man denkt^^

    Jaja das Schwer ist mächtiger als die Feder…

    Sie sind wirklich ein lustiges Faschoexemplar

    Ich nehme mal an Hauptschule nach der 8 beendet.
    (nichts gegen Hauptschüler)

  • 56 Ad Absurdum // Jul 23, 2007 at 15:22

    Tja so ist das heutzutage in Deutschland. Von einer kleinen Zahl Systemkritiker die sich dem nationalen Spektrum verbunden fühlen, geht nur ein laues Lüftchen aus. Aber wie mehr werden, wenn schon die selbsternannten Speerspitzen des Widerstandes in derartige Grabenkämpfe abgleiten?

    Opferbereitschaft ist doch immer so ein nettes Schlagwort. Wer opfert wohl als erstes seinen Dickkopf und geht damit endlich wieder zu den gravierenden Tagespunkten über?

    Eine Bewegung? Eine Splittergruppe nach der anderen sind wir eher. Und alle mit ihren eigenen Superführern ausgestattet. Jeder ist nur sich selbst am nächsten, das dachte ich wäre der Leitspruch der heutigen Ellbogengesellschaft. Dabei passt er doch mittlerweile viel Besser zu uns!?

    Mit nachdenkenden und traurigen Gruss

    Ad Absurdum

  • 57 Martin // Jul 23, 2007 at 15:37

    @ Gedanke

    Ich habs freundlich mit dir versucht, aller Gegensätze zum Trotz. Aber deiner Wortwahl nach zu urteilen, bis tu du der Intollerante, und hast mit Frieden nicht viel am Hut.

    So ein Antifant verdient nicht einmal, dass man weiter auf seine Pamphlete eingeht. Da ist mir mein Kanarienvogel wichtiger. Ich gehe desshalb nicht weiter auf deine niveaulosen Kommentare ein, denn du bist dir selbst die grösste Strafe.

    @ Altermedia/Hausmeister

    Wenn ein Linker namens “Gedanke/^^” sinnlose Beschimpfungen auf Altermedia zum Besten gibt (”abartiges Psychopathenschwein”), wäre es da nicht besser, diese nicht freizuschalten?

  • 58 Jürgen // Jul 23, 2007 at 16:01

    Lieber Christian,
    mit Erschütterung las ich deine Zeilen. Schade, dass uns diese nationale Kapazität in Leipzig verloren geht. Eine ganze Generation Leipziger Jugendlicher wurde durch dich geprägt. Geschult im Straßenkampf und im Umgang mit Bullen für die Härten des Lebens.
    Danke

  • 59 rüdiger // Jul 23, 2007 at 16:13

    Überraschung, Überraschung.

    Das kommt halt davon wenn ein Haufen obskure Personen sich zusammentun.
    Von Worch mag man halten was man will, aber wirklichen Rückhalt in der Bewegung in Mitteldeutschland hat er nicht.

    Und die angesprochenen Gruppen sind auch nicht gerade für Kameradschaft und Ehrlickeit bekannt, daß weiß jeder Kamerad in der Region. Ein Haufen Neurotiker tun sich zusammen und wundern sich, daß es irgendwann nicht mehr geht.

    Allein die Kommentare hier sagen schon viel aus. Jeder weiß wie arbeitsunfähig die besagten Gruppen vor Ort teilweise sind. Jetzt hats eben gekracht. So ist das manchmal eben.

    Kommt also bitte alle wieder runter und dreht mal etwas ab. Was ihr hier bietet ist echt peinlich, reaktionär und eben typisch für euch.

  • 60 MARTIN ^^ // Jul 23, 2007 at 16:14

    # Martin :
    July 23rd, 2007 at 15:37

    @ Gedanke

    Ich habs freundlich mit dir versucht, aller Gegensätze zum Trotz. Aber deiner Wortwahl nach zu urteilen, bis tu du der Intollerante, und hast mit Frieden nicht viel am Hut.

    So ein Antifant verdient nicht einmal, dass man weiter auf seine Pamphlete eingeht. Da ist mir mein Kanarienvogel wichtiger. Ich gehe desshalb nicht weiter auf deine niveaulosen Kommentare ein, denn du bist dir selbst die grösste Strafe.

    @ Altermedia/Hausmeister

    Wenn ein Linker namens “Gedanke/^^” sinnlose Beschimpfungen auf Altermedia zum Besten gibt (”abartiges Psychopathenschwein”), wäre es da nicht besser, diese nicht freizuschalten?
    “”"

    Aha, das heißt also das sie andere Leute problemlos beleidigen dürfen und wenn die sich dann wehren sind das plötzlich die bösen :-)

    Du bist ja noch kaputter als ich dachte.

    Du warst derjenige der angefangen hat intolerant zu sein (das schreibt man übrigens klein) DU warst es der mich beleidigt hat.

    (linke Zecke)

    Aber irgendwie muss man sich ja rechtfertigen schon klar^^

  • 61 Helmuth // Jul 23, 2007 at 16:22

    Ich verstehe nicht,was diese Demonstrationen für einen Sinn haben sollen?Ihr seid in den Augen der Bevölkerung der Abschaum der Menschheit - wenn ihr durch die Strassen marschiert,dadurch soll sich die Meinung ändern? So schön seid ich auch wieder nicht.

  • 62 Hoffnungsloser // Jul 23, 2007 at 16:38

    Bravo kann ich zu diesen Kindereien nur sagen. Offenbar gibts das sog. ‘Sommerloch’ nicht nur in der Politik oder den Medien…

    Was ich seit mehr als 20 Jahren predige - nämlich Zusammenhalt gegen das kapitalistische/menschenverachtende System! - versucht ihr nun innerhalb kürzester Zeit mit eurem “Das ist mein Backförmchen - Sandkastengeplänkel” kaputtzumachen.

    Ich kann nur noch Verachtung empfinden für sogenannte Kameraden wie Euch - wer oder was treibt Euch zu sowas? Ich erspare es mir einzelne anzusprechen, es ist ohnehin sinnlos…

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