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FKA: Nationale Demonstrationen am 1. Mai – Wie aus einer Mücke ein Elefant gemacht wird (30.04.07)

April 30th, 2007 · Post your comment (19 Comments)

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1. Mai 2006 in Rostock

Das dezentrale Konzept der NPD am 1. Mai ist es, was der Linksfraktion im Bundestag offenbar zu schaffen macht. Dabei hat es die Linkspartei geschafft der Öffentlichkeit zu demonstrieren, wie man aus einer scheinbaren Mücke einen Elefanten machen kann.

Berlin: Dumme Fragen verdienen stets auch dumme Antworten? Immerhin eine Erfahrung die man zumindest seitens der Linkspartei im Bundestag in der vergangenen Woche machen durfte. So behagt es den SED-Nachfolgern offenbar nicht so recht, dass morgen statt einer zentralen, mehrere übers Bundesgebiet verteilte, nationale Demonstrationen stattfinden. Dies wurde in den vergangenen Wochen sowohl von der Partei, als auch von parteifreien Kräften stets damit begründet, dass auf eine zentrale Demonstration zugunsten des 2. Juni in Schwerin verzichtet wird. Klingt irgendwie einleuchtend. Offenbar stößt die Partei bei zwei Großdemonstrationen in so dichter Folge an die Grenzen ihrer Mobilität.

Die Linksfraktion im Bundestag kann sich allerdings nicht mit einer so einfachen wie auch logischen Antwort zufrieden geben. Schließlich muss doch hinter den bundesweit verteilten nationalen Aktivitäten, wenn nicht schon ein tieferer Sinn, dann doch wenigstens eine latente Absicht stecken. Dies zu erforschen, gab sich die Linkspartei in einer Anfrage an die Bundesregierung vergangene Woche die Blöße. „Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung über Absprachen verschiedener rechtsextremer Kräfte zur Koordination bundesweiter Aktivitäten vor?“. Wenn die NPD zuvor bereits öffentlich wahrnehmbar darauf hingewiesen hat, dass eben aus Rücksicht auf die Veranstaltung am 2. Juni anlässlich der Protestdemonstration gegen den G8- Gipfel genommen wird, so sollte die Frage eigentlich beantwortet sein. Nämlich, dass es sehr wohl eine Koordination zwischen den Veranstaltern geben muss. Schließlich handelt es sich bei fast jeder der sechs Demonstrationen, entweder um eine von der Partei organisierten bzw. unterstützten Veranstaltung. Schon allein dieser Hintergrund, hätte für die Linksfraktion aufschlussreich sein können.

Dementsprechend einfach und knapp war auch die Antwort der Bundesregierung, die schlicht und ergreifend auf die Anfrage welche Erkenntnisse dieser denn nun vorlegen antwortete „Keine“. Eine Antwort gemessen auf die Frage, die wir durchaus für zweckmäßig halten. Für die Linkspartei ist dieselbe allerdings ein Skandal. Schließlich liegen doch auch dem Verfassungsschutz Erkenntnisse vor, dass es sich bei den Veranstaltungen keineswegs einfach so um Alleingänge einzelner Verbände handelt. Da kann die Bundesregierung doch nicht einfach sagen, sie wüsste von nichts.

Monika Lazar – Gewiss nicht schön aber dafür selten

Ganz klar, dass die Bundesregierung hier etwas zu verschweigen versucht. Worüber, geben die so genannten „Rechtsextremismus- Experten“ im Bundestag Auskunft. Zum Beispiel Monika Lazar von den Grünen „…Anscheinend blendet die Regierung alle derartigen Signale aus dem ultrarechten Lager aus. Die Antwort legt nahe, dass die Bundesregierung sich blind und taub stellt und sämtliche Verlautbarungen aus dem rechtsextremen Spektrum konsequent ignoriert…”. Über die Möglichkeit, dass die Bundesregierung offenbar keine Erkenntnisse hat, weil diese hier offenbar als selbstverständlich voraussetzt, dass Absprachen zwischen den Veranstaltern bestehen, denkt die Expertin Lazar freilich nicht nach. Weil eben nicht sein kann, was nicht sein darf. Eine mögliche Ursache solch permanenten Ignorierens der Bundesregierung gegenüber eines solchen Problems, weiß eine weitere Expertin im Bundestag entsprechend zu kommentieren. So hieß es in der Tagesschau am 27. April, „…Ulla Jelpke von der Linksfraktion sagte, für die Bundesregierung sei Rechtsextremismus offenbar nur dann ein Problem, wenn er dem Image Deutschlands im Ausland schade. Man scheine nach der Maxime zu handeln: “Je weniger die faschistische Gefahr in der Öffentlichkeit bekannt wird, desto besser. Darum wird verharmlost, wo es nur geht…”. Oder man hat seitens der Bundesregierung erkannt, dass man seitens der Linkspartei offenbar aus einer Mücke einen Elefanten zu machen versucht, der eigentlich keiner intensiven Erörterung bedarf.

Christian Worch

Dass es auch außerhalb der Partei zu Absprachen zwischen Veranstaltern gekommen ist, zeigt die morgige nationale Mai-Demonstration in Dortmund. So tritt dort neben Christian Worch auch der Bundesvorsitzende der NPD Udo Voigt als Redner auf. Eine Konstellation die hier und da möglicherweise schon ein wenig Verwunderung bei dem einen oder anderen Leser Altermedias oder des Störtebeker-Netzes hervorrufen dürfte. Ungeachtet dessen zeigt dieser gemeinsame Auftritt, dass man trotz politischer Fehden durchaus auch in der Lage ist mit einander zu kooperieren. Ob derlei auch über den 1. Mai hinausreicht?
Wie dem auch sei, in diesem Jahr verzichtet Christian Worch jedenfalls auf die in den vergangenen Jahren fast schon zur Tradition gewordenen Mai- Demo in Leipzig, zugunsten der NPD- Demonstration in Erfurt.

Für die geplante nationale Demonstration in Rüsselsheim hat bereits die dort ansässige evangelische Kirche, den religiösen „Segen“ erteilt, bei den es uns eigentlich kaum noch ernsthaft wundert, dass derselben nach und nach die Mitglieder davon laufen. So ergingen sich frommen Apostel der Nächstenliebe und Verkünder der Lehre Christi in ihrer gestrigen Sonntagspredigt „…Wir wenden uns ausdrücklich gegen jene, die Nationalismus, Antisemitismus, Rassismus, Ausländerfeindlichkeit oder Frauenfeindlichkeit nutzen, um ihre sozialdarwinistische Interpretation der Gesellschaft und ihrer Geschichte zur Ausgrenzung von Andersartigen und -denkenden heranzuziehen…“.

NPD-Demonstration in Neubrandenburg 2005

Ähnlich herzhafte Worte gibt es auch vorab für die NPD- Demonstration in Neubrandenburg. Hier allerdings nicht im Wort zum Sonntag, sondern im Aufruf des Oberbürgermeisters Paul Krüger an die Einwohner. Dieser ruft gewissermaßen zu einem Gewaltverzicht auf, dessen Forderung gerade in Neubrandenburg auf etwa ebenso reges Interesse stoßen dürfte, wie das Pfaffengeschwätz in Rüsselsheim. Den Vogel schießt der Oberbürgermeister freilich ab, wenn dieser im Aufruf zum besten gibt „…“Ihr ruhiges und besonnenes Verhalten als Ausdruck entschlossener Ablehnung” habe in der Vergangenheit mehrfach maßgeblich dazu beigetragen, “dass die Absicht der rechtsgerichteten Demonstranten, sich Aufmerksamkeit und Geltung zu verschaffen, weitgehend wirkungslos blieb…”. Möglicherweise haben wir in der Vergangenheit etwas verpasst. Aber bislang war unserem Kenntnisstand nach zu urteilen, von dem besonnenen Verhalten in Neubrandenburg weit und breit keine Spur. So ist gerade die Neubrandenburger Antifa für ihr „besonnenes Verhalten als Ausdruck entschlossener Ablehnung“ bekannt. Worte die allein deshalb umso lächerlicher sind, weil der Neubrandenburger Oberbürgermeister Krüger, die zu erwartende besonnene Haltung der Antifa doch immerhin als Verbotsgrund für die NPD Demonstration mit aufgeführt hat. Offenbar geht das landäufige Verständnis von besonnener Haltung mit dem des Neubrandenburger Oberbürgermeisters doch etwas weiter auseinander.

Alles in allem ist ansonsten mit dem üblichen Ablauf an allen Veranstaltungsorten zu rechnen, währenddessen die Forderungen von Gewerkschaften, Kirchen, Vereinen und Stadtvertretungen an ihre Einwohner in den unterschiedlichen Orten den Aufmärschen entgegen zu treten, dem Ruf in einen leeren Raum gleichen dürfte.

Tagesschau 27.04.07

Kirche Mecklenburg Vorpommern

Echo Online 29.04.07

Quelle: Störtebeker- Netz 29.04.07



Tags: Allgemeines

19 responses so far ↓

  • 1 NPD-Freund // Apr 30, 2007 at 0:21

    Offenbar stößt die Partei bei zwei Großdemonstrationen in so dichter Folge an die Grenzen ihrer Mobilität.

    Die Grenze der Mobilität liegt daran das der 1.5 dieses Jahr auf einen Dienstag fällt und Mittwoch ein normaler Arbeitstag ist.
    Wer fährt vor einem Arbeitstag tausend Kilometer zu einer demo da kann viel zu viel schiefgehen.Das Klischee von arbeits und bildungslosen Nazi greift nicht mehr.
    Aus diesem Grund hat sich letztes Jahr die Rhein-Nekar-Region nicht an der zentralen 1.Mai Demo in Rostock beteiligt und ihr eigenes Konzept durchgezogen,wie jedes Jahr.

  • 2 dummi // Apr 30, 2007 at 1:34

    Möglicherweise gibt es ja eine spirituell, magisch, übersinnliche Erklärung:

    Die “Linken” haben doch nur Angst das ihnen der 1.Mai als “ihr” Feiertag, als ihr “Tag der Arbeit” abhanden kommt.

    Dumm für die “Linken” das der 1.Mai von Hitler zum Feiertag erklärt wurde.
    http://www.wdr.de/themen/kultur/stichtag/2005/05/01.jhtml

    http://www.dhm.de/lemo/objekte/pict/20011797/200.jpg

    Noch dümmer für “Linke” ist das der “Tag der Arbeit” letztlich auf die Unterwanderung, die Instrumentalisierung der Arbeiterbewegung gegen ihr eigenes Land durch die aus England gesteuerte Freimaurerei, auf den Logenbruder Marx und den “Bund der Gerechten”, auf den Gründer, bzw. auf den von oben bezahlten Schreiber der Illuminaten, auf Adam Weishaupt, auf die Gründung des Illuminaten-Ordens am 1.Mai 1776, zurück geht.

    Ob dies wiederum irgendetwas damit zu tun hat dass der Mai der einzigste Monat im Jahr ist an dem tatsächlich am Ersten auch Vollmond ist?

    ( Monat wurde vom Voll-Monden abgeleitet. Tatsachlich gibt es aber im Jahr nicht nur 12, sondern 13 Vollmonde… da geht es schon los mit den Lügen.. )

    Wie dem auch sei. Dezentrale, spontane Demos kennzeichnen jedenfalls eine “Volksbewegung von unten”.

    Alles Böse kommt von oben… und zwar von ganz oben im weltlichen Sinne… vom “Komitee der 300″…

    Die Ursprunge der Linken, die rote Farbe der Linken, Marx und das kommunistische Manifest… usw.. haben ihren Ursprung in zentralen, von ganz oben gesteuerten Manipulationsstrategien… ORDO AB CHAO… auferstanden aus Ruinen (die zu diesem Zweck zuvor bewusst geschaffen wurden… Millionen Tote..) Die Deutungshoheit und die Wahrheit über den 1.Mai.. ein hochinteressantes Thema..

    Hätte man z.B. den linken Chaoten in Kreuzberg verklickert dass der 1. Mai von Hitler zum Feiertag erklärt wurde, hätte man mit Sicherheit Millionen für Polizeieinsätze sparen können…

  • 3 dummi // Apr 30, 2007 at 2:09

    http://www.schaepp.de/1mai/in.html

    Der 1. Mai als Feiertag ist aber nicht erst seit der Arbeiterbewegung bekannt.

    Das keltische Beltane-Fest wurde in der Nacht vom 30. April zum 1. Mai gefeiert. Es ist auch bekannt als Walpurgisnacht (die heilige Walpurgis ist Namenspatronin des 1. Mai).

    In der Nacht vor dem 1.Mai fliegen die Hexen zu ihren Tanzplätzen und esfindet der Hexensabbat auf dem Brocken statt.

    Es wurde ein grosses Feuer angezündet (Feuerchen macht immer wieder Spass, hatten wir ja auch schon zu Ostern) und dann getanzt, gesungen und gefeiert. Gegen den Sonnenaufgang verschwanden Pärchen im Wald.

    Das Beltanefest war ja ein Fest der Reinigung und der Fruchtbarkeit.

    Vielleicht wurde deswegen der 1. Mai zum “Moving Day”, weil einige abhauen mussten, um ein “shotgun-wedding” zu vermeiden ;-)

    Viele Beltane-Bräuche leben im Maibrauchtum weiter (Maibaum, Tanz in den Mai).

    Der “Maibaum” ist nach Expertenmeinung ein phallisches Symbol, das einst für die Frühlingsriten zu Ehren der Göttin Maja verwendet wurde.

    Maibock ist ein saisonales Starkbier mit relativ hohem Alkohol (ab 6%)- und Malzgehalt.

    Bauernregel: Wer im Juni einen hebt, hat den Maibock überlebt.

    Zum Starkbier gibt es eine nette Legende:
    Die Mönche nutzten das gehaltvolle Bier gerne als “Fastenhilfe” während der Vorosterzeit. Es galt “Flüssiges bricht Fasten nicht”. Da die Herstellung von Starkbier jedoch der Genehmigung von (fast) ganz oben bedurfte, ließ man dem Papst ein Probefässchen zukommen, um ihn von dem Getränk zu überzeugen. Der Stoff war aber auf dem Transport über die Alpen sauer geworden. Als der heilige vater ihn kostete fand er ihn widerlich und daher dem Seelenheil seiner Brüder nicht weiter abträglich und erteilte die Genehmigung.

    Der 1.Mai hat also auch eine Menge mit germanischen Fruchtbarkeits-Kulten und Ritualen zu tun..

    An Bestehendes anzuknüpfen, dieses für eigene Macht-Zwecke umzudeuten ist in D spätestens seit Bonifatius und der Donareiche bekannte Strategie der Machthabenden..

    Davon haben offenbar auch Freimaurer und Kommunisten, also die heutige Globalisten gelernt… So wurde das germanischen Fruchtbarkeitsfest, ähnlich wie Ostern oder Weihnachten, einfach zum “Tag der internationalen Arbeit” umdefiniert, es wurde wie immer (wissenschaftlich) versucht die Feierlichkeiten die ursprünglich Lieben, Sex und Fruchtbarkeit dienten zu nutzen um die Leute zu Mord und Todschlag aufzuhetzen…. ORDO AB CHAO…

    So erklärt sich dann auch das Plakat der Linken mit der Aufschrift: Kein Sex….

  • 4 werwolf // Apr 30, 2007 at 3:27

    “Monika Lazar – Gewiss nicht schön aber dafür selten”
    Waaaaaaaaaaaaas? Und DIE will keine Sex?
    Das wird leicht!

  • 5 Schörner // Apr 30, 2007 at 9:45

    Über die Möglichkeit, dass die Bundesregierung offenbar keine Erkenntnisse hat, weil diese hier offenbar als selbstverständlich voraussetzt, dass Absprachen zwischen den Veranstaltern bestehen, denkt die Expertin Lazar freilich nicht nach. Weil eben nicht sein kann, was nicht sein darf.

    Für so dumm würde uch diese Personen nicht halten. Dieses Vorgehen dient wie alles, was aus dieser Richtung kommt, der Inszenierung “Gefahr von Rechts”.
    Schließlich ist diese Stimmung in den Parlamenten und auch im Volk die Voraussetzung dafür, die Rechte der Oppostion immer weiter einzuschränken, um das Heimatraub- und Völkermordprogramm am deutschen Volk fortsetzen zu können.
    Diese Personen wissen sehr genau, was sie tun und sind keineswegs so dumm, um Offensichtlichkeiten nicht zu behirnen. Sie nutzen hingegen auch Offensichtlichkeiten, um damit Propaganda zu machen.

  • 6 Nationaler Sozialist // Apr 30, 2007 at 10:20

    Da bin ich mal gespannt,wie es morgen wird im Lande.
    Die Linken weren sicherlich wieder Barrikaden usw bauen..Aber das ist ja mittlerweile schon ,,normal´´.!

    Heraus zum 1.Mai.
    Unterstützt Regionale Demonstrationen für eine Zukunft statt dieser völkervernichtenden Globalisierung.

  • 7 Mjoelnir.Thorshammar.Feindschmetterer@web.de // Apr 30, 2007 at 12:35

    Stand 1983 in Dresden an einer Polizeiwache (in der Walpurgisnacht hingepinselt):
    “DANK ADOLF HITLER 1. MAI SEIT 50 JAHREN FEIERTAG!”

    “…13 Vollmonde …” und da sage noch einer, die “13″ bringe Unglück; den Quatsch haben doch nur die Kacktholiken erfunden, um uns unseren Mondkalender zu vermiesen, aus der gleichen trüben Quelle stammen Sprüche wie: “der lebt hinter’m Mond” oder “die Uhr geht nach dem Mond”, als ob der arbeitslose Zimmermann aus Nazireth die Sonne der Erleuchtung und Quell der Zeitenrechnung sei.

  • 8 TodosAlemanesUnidos // Apr 30, 2007 at 14:24

    @Mjölnieretc.

    ist die Traurige Gestalt des Halbwissens, Witzfigur seiner Namensfamilie, Blöder Agent der Antideutschen !

  • 9 Mjoelnir.Thorshammar.Feindschmetterer@web.de // Apr 30, 2007 at 15:23

    @Pan TAU TodosAlemanesUnidos:
    “@Mjölnieretc. … ist die … Antideutschen …”

    geh Er doch woanders schwurbeln, dort, wo persönliche Beleidigungen noch mit Petit Four bedacht werden, denn was unter Seiner Nase zwischen zwei Backen rausläuft, entließe ich durch die große Brille ins Porzellan und spülte dann nach.

  • 10 leipziger // Apr 30, 2007 at 17:08

    “Wie dem auch sei, in diesem Jahr verzichtet Christian Worch jedenfalls auf die in den vergangenen Jahren fast schon zur Tradition gewordenen Mai- Demo in Leipzig…”

    Was denn, was denn, heuer kein Steinhagel?
    Keine brennenden Mülltonnen?
    Keine “entglasten” Polizeiwagen?
    Keine besoffenen Zecken, die überall rumhängen?
    Eigentlich schade, ich hatte mich schon fast dran gewöhnt.

  • 11 Schwert // Apr 30, 2007 at 17:11

    @Mjoelnir.Thorshammar.Feindschmetterer@web.de

    Machst Du mit Deinem heiligen Mondaklender nun Werbung für das Judentum? Denn wenn Du auch nur ein bißchen Ahnung hättest, dann wüßtest Du, daß die alten Juden den Mondkalender nutzten, während im Gegenzug auf christlicher Seite der Julianische und später der Gregorianische Kalender genutzt werden, welche jeweils Sonnenkalender sind.

  • 12 Günter Kursawe // Apr 30, 2007 at 18:00

    Erfolg vor dem Verwaltungsgericht ! NPD setzt sich durch !
    In einem Eilverfahren beim Bayerischen Verwaltungsgericht in Ansbach, hat sich die NPD weitgehend gegen die Stadt Nürnberg durchgesetzt.
    Die Auflage Punkt 14, daß nur 1 Fahne oder Transparent bzw. Plakat je 30 Teilnehmer mitgeführt werden darf, wurde ersatzlos aufgehoben. Es können also beliebig viele Kundgebungsmittel (Transparente/Fahnen/Plakate) mitgeführt werden!!!
    Bei der Auflage 17, die Sprechchöre betreffend, wurde erfolgreich gegen das Verbot der Parolen “Nationaler Widerstand” und “Deutscher Widerstand” geklagt. Diese Wortfolgen sind wieder erlaubt!
    Einer erfolgreichen Demonstration steht somit nichts mehr im Wege. Auf nach Nürnberg !

  • 13 griesgram // Apr 30, 2007 at 18:37

    @leipziger
    “Keine besoffenen Zecken, die überall rumhängen?
    Eigentlich schade, ich hatte mich schon fast dran gewöhnt.”

    Denen kann man doch brüderlich sozialistisch einen ausgeben, gut gekühlt, aus der Wodkaflasche. Methyl zum Beispiel.

  • 14 Mjoelnir.Thorshammar.Feindschmetterer@web.de // Apr 30, 2007 at 18:43

    @Schwert:
    “… wenn Du auch nur ein bißchen Ahnung hättest, dann wüßtest Du, daß die alten …” Germanen “… den Mondkalender nutzten, während …” alle Hochkulturen hatten irgendwann einen Mondkalender, die Ägypter, Phönizier, Kelten, Juden, Germanen, Chinesen, Maya, Inka, Azteken…

    Die dreizehn Kerzen auf dem Weihnachtsbaum sind die letzte Erinnerung daran und waren ein “christliches” Zugeständnis an die rechtgläubigen Deutschen, denen noch die germanischen Wurzeln bewußt waren: für jeden Monat eine.
    Die Juden besaßen zwar einen lunaren Kalender, den sie jedoch, aus welchem Grunde auch immer (möglicherweise unter römischem Einfluß), mit einem solaren Kalender gekoppelt hatten.
    Die vier großen Feste im Jahreskreise sind in Europa seit wahrscheinlich wenigstens 4.000 Jahren solarkalendarisch bestimmt worden, nämlich die Tag- und Nachtgleichen sowie die Sonnenwenden (erkennbar wird das an Ostern: wie bekannt sein dürfte, ist dies das Fest der genau im Osten aufgehenden Sonne, dessen Namen die Kacktholiken benutzten, um ihr von den Juden geliehenes Passah aufzu”wert”en, und um wenigstens eines der Solarfeste den pöhsen Heiden zu entfremden, wurde es dem hebräischen Festkalender angepaßt); die anderen Feste wie Beltane und Samhain (sind die keltischen Namen, ich weiß) sind bewegliche Mondfeste. Wenn die Forschungen an der Himmelsscheibe von Nebra abgeschlossen sind, werden wir es genauer wissen. Bis dahin ist alles weitere Spekulation.

    Und wenn ich (so aus dem Gedächtnis heraus) was falsches geschrieben haben sollte, laß es mich wissen.

  • 15 fips // Apr 30, 2007 at 18:52

    Der 1. MAI ist der Tag der NATIONALEN ARBEIT !

  • 16 Rkm // Apr 30, 2007 at 19:26

    Auf indymedia wird massiv zu Gewalt aufgerufen.
    Zitat: \”Ob friedlich oder militant – wichtig ist der Widerstand!\” … Alle Mittel und Wege, die den Naziaufmarsch zum Stillstand, Umkehr oder vorzeitigem Abbruch führen, sind gewünscht.\”

    So soll offenbar in Erfurt auf Teilnehmer der NPD-Demo geschossen werden !

    http://media.de.indymedia.org/images/2007/04/174295.jpg

  • 17 Deutschländer // Apr 30, 2007 at 21:50

    Wenn man das große Plakat “kein Sex mit Nazis” sieht, weiß man, wohin unsere Steuergelder (Krampf gegen Rechts) verschwinden.

    Dem Aufruf selbst kann ich nur zustimmen.
    Wenn ich mir vorstelle, Punker Maria (mit Syphilis verseuchte Maria), im Bett zu haben wird mir kotzübel.

  • 18 Schwert // Apr 30, 2007 at 22:54

    @Mjoelnir.Thorshammar.Feindschmetterer@web.de

    Du kannst ja gerne die von Dir aufgezählten Hochkulturen feiern. Mir als Europäer reicht da absolut die europäische Hochkultur, die nun einmal zu einem sehr großen Teil christlich geprägt ist. Als europäischer oder deutscher “Nationalist” mag man das leugnen oder schlecht finden und lieber mit einer chinesischen oder aztekischen Hochkultur liebäugeln, nur erklärt das in keinster Weise die europäische Geschichte und nutzt uns auch überhaupt nichts für unsere Zukunft.

    Die Ägypter waren zudem eigentlich für ihren Sonnenkalender und ihren ausgeprägten Sonnenkult bekannt. Julius Caesar nutzte den ägyptischen Sonnekalender als “Vorlage” für den Julianischen Kalender.
    Die Germanen waren auch für ihren Sonnenkult bekannt. Stonehenge ist nach der Sonne und nicht nach dem Mond ausgerichtet, was darauf schließen läßt, daß Stonehenge germanischen und nicht keltischen Ursprungs ist.

    Deine Versuche, das europäische Christentum oder die frühe katholische Kirche dahingehend zu interpretieren, daß sie per se gegen das Heiden- bzw Germanentum ausgerichtet gewesen wären, ist Unsinn. Das Christentum war im Grunde der einigende “Kitt” nahezu aller europäischen heidnischen Kulte und Kulturen, wodurch Europa und die europäischen Nationalstaaten zu dem geworden sind, was wir heute als Europa (nicht EU) kennen.

    Diesbezüglich empfehle ich auch die Apostelgeschichte (im NT) ab Kapitel 15, in der geschildet wird, wie der Apostel Paulus Europa betritt und mit wem die Christen eigentlich richtige Probleme hatten und gegen wen in erster Linie argumentiert wurde.

    “Ostern” ist zudem kein germanisches Wort, sondern es ist aus der lateinischen Kirchenlehre eingedeutscht. Ich habe zu der Thematik “Ostern” bereits in einem früheren Artikel geschrieben. Es ist kein “Diebstahl” heidnischer Kulte, da es sich zeitlich am Passahfest orientiert, welches mittels des jüdischen Mondkalenders festegelegt ist. Um davon aber eine eindeutige Abgrenzung zu treffen, wurde der Auferstehung Jesu gedacht und es wurde die Sonne insofern “miteingebaut”, als daß es nach alter Kirchenlehre heißt, daß niemand in dieser Nacht schlafen solle, bis die Morgenröte im Osten erscheint.
    Siehe hierzu auch: http://www.festjahr.de/festtage/ostern.html

  • 19 leipziger // May 1, 2007 at 11:01

    Selbst wenn Worch nicht nach L. kommmt, heißt dies keineswegs, daß man keinen Spaß haben könnte!
    18 verletzte Polizisten, 25 Festnahmen nach “Rock gegen Rechts” sind angeblich die diesjährige Bilanz. Brennende Mülltonnen inclusive.

    http://www.mdr.de/nachrichten/meldungen/4428539.html

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