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FKA: „Rechtsradikale“ Brückenbesetzung in Ungarn zum Jahrestag von 1956 (29.10.07)

October 29th, 2007 · Post your comment (16 Comments)

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Budapest: „Am Nachmittag hatten nach Polizeischätzungen etwa 30.000 Menschen an einer Kundgebung der rechtsnationalen Oppositionspartei FIDESZ zur Feier des antikommunistischen Aufstands von 1956 teilgenommen. Diese Kundgebung verlief friedlich.“ berichtet vorgestern die Basler Zeitung. Diese offiziellen Feierlichkeiten zum Gedenken an den Aufstand von 1956 wurden jedoch von Demonstranten mit Molotowcocktail-Würfen massiv gestört. Seit Tagen kommt es zu heftigen Ausschreitungen, bei denen Autos in Brand gesteckt und Straßensperren errichtet wurden. Die Polizei riegelte die Innenstadt großräumig ab, Straßenbahn- und U-Bahn-Verkehr wurden teilweise eingestellt. Am Freitag fanden die Ausschreitungen ihren vorläufigen(?) Höhepunkt in der Besetzung zweier Donaubrücken, die in den Medien aber keine weitere Beachtung fand. „Rund 500 „Rechtsextremisten“ haben am Freitag zwei Donaubrücken in Budapest besetzt und den Rücktritt von Ministerpräsident Ferenc Gyurcsany gefordert. Polizisten vertrieben die Teilnehmer der Protestaktion und nahmen mehr als 50 Menschen mit.“ berichtet die Netzeitung und die Basler Zeitung weiß von ca. 2.000 Regierungsgegnern und “Rechtsradikalen”, die sich zu einer nicht genehmigten, „antisemitischen und regierungsfeindlichen Demonstration“ zusammengeschlossen hätten. Die “rechtsextremistische” Jugendbewegung „64 Komitate“ wird als Initiator genannt.

Selbst das massive Polizeiaufgebot – lt. Netzeitung „war die Polizei stets mit einem riesigen Aufgebot präsent. Augenzeugen schätzten, dass auf einen Randalierer mindestens drei Polizisten kamen.“ – konnte die Demonstranten kaum stoppen, es wurden letztendlich Hubschrauber und Tränengas eingesetzt um die Menschen auseinander zu treiben. Der geäußerte Verdacht, wie letztes Jahr wieder Gummigeschosse eingesetzt zu haben, wurde von der Polizei dementiert.

Voriges Jahr kam es aufgrund der „Lügenrede“ des sozialistischen Ministerpräsidenten Ferenc Gyurcsany zu Protestdemonstrationen und Ausschreitungen. Zwar wiederholte auch die offizielle rechte Partei FIDESZ ebenso wie die Randalierer auch in diesem Jahr die Forderung des Rücktritts der Regierung, allerdings distanziert sich der FIDESZ-Vorsitzende Viktor Orban neuerdings von den gewaltsamen Protesten.

Die BRD-Medien differenzieren – im Gegensatz zur deutschen Situation – die ungarische rechtspolitische Szene, und zählen auf, dass nicht alles, was „rechts“ ist, auch „extrem“ und „verfassungsfeindlich“ ist, sondern „Ungarns rechtsextremes Spektrum ist breit gefächert. Zum einen sind es die biederen uniformierten «Gardisten» und zahlreiche christliche Geistliche, die in Publikationen und Predigten puren Antisemitismus verbreiten. Zum anderen gibt es die Skinhead-Szene, die sich auf mindestens 100 rassistischen Websites artikuliert. Dabei ist die Grenze zwischen spätpubertärem Rebellentum und politischer Brandstifterei fließend.“

Siehe auch
Europolitan 24.10.2007

Netzeitung 26.10.2007

Basler Zeitung 26.10.2007

Basler Zeitung 27.10.2007



Tags: Allgemeines

16 responses so far ↓

  • 1 HeHe // Oct 28, 2007 at 17:54

    Alles Gute nach Ungarn!

  • 2 DeimoSS // Oct 28, 2007 at 18:16

    Das tapfere Ungarische Volk…….sie waren wohl,neben den Dänen und Niederländern,die treuesten Verbündeten des Reiches und werden es auch wieder sein!
    Immerhin leisteten sie bis 1946 Widerstand gegen die Besatzer und hielten somit,auch nach der Kapitulation der Wehrmacht,dem deutschen Brudervolk die Treue.
    Ein Heil den stolzen Kriegern Ungarns!

  • 3 Schnecke // Oct 28, 2007 at 18:49

    Die Ungarn haben schon immer die Freiheit geliebt und dafür gekämpft.Ich wünsche ihnen bei ihrem Kampf alles Gute.

  • 4 Rainer Horstmann // Oct 28, 2007 at 20:23

    DeimoSS,

    da musst Du wohl in den Geschichts Quellen einiges falsch gedeutet haben:
    “Dänen und Niederlander? In wenigen anderen Ländern des Westens wurden die besiegten Deutschen so schäbig behandelt, wie gerade dort.
    Flüchtlinge abgewiesen, interniert und nicht oder unzureichend ernährt. Abziehende Truppen mit Schmutz beworfen.
    Hier ist wohl der Wunsch Vater des Gedankens, weil es sich um germanische Länder handelt.

    Gruß aus Mecklenburg

  • 5 Hauke Haien // Oct 29, 2007 at 2:39

    Schoen zu sehen, dass der NW sich in den europaeischen Laendern verbreitet und vor allen Dingen von der Jugend getragen wird.

    Das macht Hoffnung.

    H.H.

  • 6 Glückwünsch an die // Oct 29, 2007 at 10:17

    magyarischen Freiheitskämpfer. Ähnliche Bravehearts gabs in Europa höchstens noch im Baltikum oder in der Ukraine.

  • 7 DeimoSS // Oct 29, 2007 at 10:25

    @Reiner Horstmann

    Es gab auch kaum Soldaten aus anderen Ländern,die die Reichshauptstadt bis zum letzten Tropfen Blut verteidigten wie die Dänen und Niederländer…….
    Mein Opa war Däne und viel im Halber Kessel,als er deutsche Zivilisten verteidigte!Er glaubte bis zum Schluss an ein Europa der Vaterländer und kämpfte entschlossen und tapfer,unterm Totenkopf für die Freiheit der Völker!
    Er hinterliess meinen Oma und meinen Vater+ 2 Schwestern,die in Deutschland blieben,weil sie jenes Volk so liebten.
    Der Opa meines Weibes,war übrigens,als Wehrmachtssoldat in Dänemark stationiert und schwärmt bis heute von der Freundlichkeit die den Deutschen Soldaten dort entgegen gebracht wurde…
    Natürlich gab es die Vertreibungen,nach der Grossen Niederlage,aber Kolaborateure(Demokraten und ähnliches…)gab es wohl in jedem Land,die es auch schafften mit ihrer Greuelpropaganda Menschen aufzuhetzen,aber deshalb ein ganzen Volk an den Pranger zu stellen,halte ich persöhnlich für übertrieben…mit solchen Äusserungen landen wir ruckzuck im Demokratenmilleu,wo alle Menschen angeblich gleich sind!

  • 8 zentralOHRgan // Oct 29, 2007 at 11:07

    Kann Kauke Haien da nur zustimmen. Die Jugend Europas wird uns folgen! Eine von vielen Initialzündung die gerade in Ungarn abläuft. Weiter so!

    Heil Kameraden!

  • 9 @DeimoSS // Oct 29, 2007 at 13:48

    In Berlin kämpften auch 500 Franzosen der Charlesmagne, freiwillige Schweden und sicher auch einige Freiwillige aus dem Osten.

  • 10 Rainer Horstmann // Oct 29, 2007 at 16:34

    Hallo,

    aus dem Buch ” In tiefem Schlaf”, von Gretelise Holm: ” Bei Kriegsende befanden sich 240.000 deutsche Flüchtlinge in Dänemark. Die Besatzungsmächte in Deutschland ließen sie nicht zurück in das zerbombte Land, so dass sie in Dänemark bleiben mussten – was ihnen genauso wenig zusagte wie den Dänen. Die letzten Flüchtlinge verließen das Land erst vier Jahre später.
    Nach dem 5. Mai wurden die Flüchtlinge in bewachten Lagern hinter Stacheldraht interniert. Die Sterblichkeitsrate war hoch. Im Laufe des Jahres 1945 starben über 90% der Kinder unter einem Jahr und mindestens ein Drittel der Kinder unter fünf Jahren. Einzelne Dänen protestierten, doch die vorherrschende Stimmung in der öffentlichen Debatte war bar jeden Mitleids: Die Kinder hatten es nicht besser verdient. Sie waren Deutsche.
    Strenge Gesetze verboten den Kontakt zu Flüchtlingen und einzelne barmherzige Dänen, die versuchten, Lebensmittel in die Lager zu werfen, wurden hart bestraft.”

    Sei also froh DeimoSS, dass Dein Opa gefallen ist. Er wäre sonst sicher aufgehängt worden.

    Gruß aus Mecklenburg

  • 11 DeimoSS // Oct 29, 2007 at 17:18

    Was ich damit meinte ist folgenes:
    Wir sollten nicht die Völker für das was geschah hassen-weder Dänen,Franzosen,Engländer,Russen, Tschechen,Polen usw.-sondern eher ihre fremdbeherrschten Regierungen die den Hass gegen alles deutsche erst geschürt haben!Letzendlich steckt nur ein Volk hinter der Verantwortung aller Verbrechen am deutschen Volk……..

    “In Berlin kämpften auch 500…usw.”
    Deshalb habe ich auch KAUM geschrieben und nicht KEINE!

  • 12 wolzow // Oct 29, 2007 at 19:21

    “Die Jugend Europas wird uns folgen! Eine von vielen Initialzündung die gerade in Ungarn abläuft. Weiter so!”

    WAS NÜTZT UNS DEUTSCHEN DAS?

    Die Ungarn zu Helden erklären und sich daran ergötzen wie die Magyaren ihrem Staat eins auf die Mütze geben, das ist schon stark, wenn man dann sieht wie der “deutsche nationale Widerstand” in verlassenen Industriegebieten “gleichgeschaltete” Ampeln angrölt.
    Wenn es denn jemand nachmachen will, dann kommt sogleich der “Ordnerdienst” herbei gesprungen und schließt die betreffende(n) Person(en) von der DEMO aus.
    Papperlapapp, “Zirkus Nationali”, alles obrigkeitshörige Pseudorevolutionäre, die sich die Revolte vom Gegner vorschreiben lassen und ehrfurchtsvoll ins Ausland blicken, ohne selbst den Schneid zu haben Gleiches zu tun.
    Ich weiß schon warum ich bei diesem brd- Schwachsinn nicht mehr mitmache und weg bin. Genau deswegen, wegen der falschen NWPDemo-Disziplin im Kampf gegen die brd.
    Lasst euch doch von den brd- Bullen zusammen knüppeln, ihr könnt ja dann im nachhinein eine Dienstaufsichtsbeschwerde einreichen, vielleicht bringt es ja den NWPD einen Schritt weiter. In der Zwischenzeit könnt ihr euch ja an den Bildern aus Ungarn einen ru…….
    Nur ein Bruchteil des Schneides den die Magyaren (und andere) an den Tag legen im NW Deutschlands und vielleicht kommen meine Kameraden und ich zurück.

    In Osteuropa demonstrieren keine Kurden und/ oder Türken, geschweige denn Zigeuner.

  • 13 hans // Oct 30, 2007 at 1:18

    Das war gut.
    Ungarnischen kameraden sind sehr sehr gute Leute.

  • 14 Martin II // Oct 30, 2007 at 3:19

    Wolzow,
    Du hast recht. Punkt.

  • 15 Freki28 // Oct 30, 2007 at 11:20

    Auch von mir ein donnerndes HEIL an die ungarischen Kameraden!
    Da sollten wir uns mal ein Beispiel dran nehmen!Aber wir lassen ja bei jeder Gelegenheit mit uns machen,was dem Staat gerade gefällt!Wirklichen Widerstand gab es unsererseits noch nie wirklich,auch wenn das System sich nach ihren eigenen Gesetzen strafbar gemacht hat.

  • 16 Nationaler Sozialist // Oct 30, 2007 at 17:56

    Heil euch,
    bitte den folgenden Bericht hinzufügen.
    Der Bericht entstammt vom Nationalen Infoportal vom AB Rhein/Neckar:

    28.10.2007: Bericht zu den diesjährigen Feierlichkeiten zum Jahrestag des Aufstands von 1956 in Ungarn

    Am letzten Wochenende, ein Tag vorm Jahrestag des Aufstands von 1956, wurden weitere 600 Gardisten auf dem Budapester Heldenplatz vereidigt. Der Heldenplatz, vor den überlebensgroßen Statuen der ersten ungarischen Könige befindet sich im Zentrum Budapest und ist alljährlicher Austragungsorgt für die Gedenkfeierlichkeiten zur Verteidigung gegen die rote Armee im 2. Weltkrieg.

    Mit schwarzer Uniform und rot-weiß-roten Fahnen, die dem Abzeichen der ungarischen Pfeilkreuzler aus den 30iger Jahren ähneln.
    Im Anschluss an die Vereidigung kam es während einer Demonstration von ca. 2000 Nationalisten, die zum Opernhaus vordringen wollten, wo Ministerpräsident Ferenc Gyurcsany gerade eine Festrede zum Jubiläum des antikommunistischen Aufstands von 1956 hielt.

    Es gab 19 Leichtverletzte, unter ihnen 14 Polizisten. Die Nationalisten hätten antisemitische Parolen skandiert und die Polizisten mit Molotow-Cocktails angegriffen. Unter den Demonstranten seien auch Mitglieder der Ungarischen Garde gewesen. Anlass der massiven Proteste in diesem wie im letzten Jahr, ist die Lügenrede des Sozialisten Gyurcsany. Die Lügenrede war ein interner Aufruf Gyurcsanys an die eigenen Parteifreunde, die dringend notwendigen schmerzhaften Reformen mutig mitzutragen. Diese Rede wurde auf immer noch unbekannten Wegen öffentlich und versetzte das Land in Aufruhr.

    Die nationale Szene Ungarns ist in Dutzende Gruppen aufgesplittert, die aber gut miteinander kommunizieren. Am Morgen nach der Krawallnacht versammelten sich wieder Hunderte Sympathisanten zu einer offen antisemitischen Kundgebung in der Kirche des Pastors Lorant Hegedüs, unweit des Parlaments. Hegedüs äußerte dort laut der ungarische Internet-Zeitung index.hu gegenüber den Zuhörern: “Die Juden haben Ungarn schon gekauft”.

    Mit dabei in Hegedüs’ Kirche und bei den Demos waren auch Mitglieder der “Ungarischen Garde. Der in diesem Sommer gegründete Verein will laut Satzung alte ungarische Traditionen pflegen, ruft aber auch gleichzeitig auf seiner Homepage die Mitglieder auf, Schießen zu lernen. Die Budapester Staatsanwaltschaft hat diesen Aufruf moniert und mit einem Antrag auf Auflösung der “Garde” gedroht. Dieses “leichte rechtliche Problem” will ihr Führer, der 29-jährige Gabor Vona nach der Vereidigung lösen. Anders als die übrigen nationalen Vereine hat die Garde einen politischen Arm: die Partei Jobbik, die unter Vonas Führung in einigen Kommunen mitregiert. Jobbik hat jetzt erstmals einen in Umfragen messbaren Wert erreicht. Es sind zwar nur zwei Prozent, aber Vona ist überzeugt, dass bei der Wahl 2010 der Einzug ins Parlament gelingt. Er rechnet vor allem mit den Erstwählern.

    Die rechtskonservative Partei Fidesz hat am Dienstag Abend noch eine Massenkundgebung mit mehr als 100.000 Teilnehmern in Budapest abgehalten.

    Zu den Feierlichkeiten zum Jahrestag des Aufstands von 1956 und der Vereidigung der neuen Gardisten waren auch Vertreter den Nationalen Widerstandes aus Deutschland angereist.

    Videobeiträge findet man auf der Netzseite http://magyargarda.hu

    Quelle: Franz aus Mannheim

    und

    http://www.infoportal24.org

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