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Nationale Kunst

FKA: „Schlageter-Schänder“ Kastner muss vor Gericht (05.07.07)

July 5th, 2007 · Post your comment (66 Comments)

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Landsberg/ Bayern: Der „Schlageter-Stein“ ist rund einen Meter hoch und aus massivem Granit. Bis Oktober 2006 stand er etwas außerhalb des bayerischen Ortes Landsberg an einem Wanderweg. Er erinnerte an den deutschen Freikorpskämpfer Albert Leo Schlageter, hingerichtet 1923 wegen Sabotage gegen die französischen Besatzungstruppen und von den Nationalsozialisten als Märtyrer verehrt. 130 solcher Gedenksteine standen im Deutschen Reich, heute sind noch knapp 20 übrig.

Wolfram Kastner

Wolfram Kastner konnte das nicht akzeptieren und kippte die Granitsteele um(Altermedia berichtete). Weil er in Gemeinschaft mit dem Autoren Claus-Peter Lieckfeld und dessen Frau Veronika den „Schlageter-Stein“ umgestoßen hat, muss sich der Münchner „Künstler“ Wolfram Kastner morgen vor dem Landsberger Amtsgericht verantworten, der Vorwurf lautet auf „gemeinschädliche Sachbeschädigung“ und soll mit je 2000 Euro bestraft werden.

Kastner hatte bereits in der Vergangenheit immer wieder mit – seinem Verständnis nach – spektakulären Aktionen den Nationalsozialismus betreffend auf sich aufmerksam gemacht. So feierte er seine persönliche „Reichspogromnacht“, indem er sich 1993 von SA-verkleideten Freunden durch die Münchner Innenstadt „hetzen“ ließ, was eine kurzfristige Festnahme zur Folge hatte.

Den „Schlageter-Stein“ fand Kastner eher zufällig, als er vor drei Jahren eine Ausstellung in Landsberg organisierte. Kastner forderte gemeinsam mit Lieckfeld den Oberbürgermeister von Landsberg, Ingo Lehmann, mehrmals schriftlich auf, „den „Schlageter-Stein“ symbolisch aus dem Fundament zu kippen und mit einer erklärenden Informationstafel versehen zu lassen. Als Lehmann ablehnte, kippten Kastner und Lieckfeld den Stein im Oktober 2006 um.“ Ingo Lehmann erstattete daraufhin Anzeige.“ berichtet Die Welt.

„Ich habe Strafantrag gestellt, weil die Stadt geschädigt wurde“, sagt Ingo Lehmann, SPD-Politiker und seit 2000 Oberbürgermeister von Landsberg. Er weist auf die intensive „Erinnerungsarbeit“ hin, die die Stadt leiste: Die Kranzniederlegungen am Denkmal für die Opfer eines „Todesmarsches“ durch Landsberg, der Empfang israelischer Schüler, Veranstaltungen mit ehemaligen Häftlingen aus den Konzentrationslagern der Umgebung. In puncto Gedenken habe die Stadt „keinen Nachholbedarf“, sagt Lehmann.“

Kastner kann das nicht verstehen, er meint, dass sich 60 Jahre lang niemand für den Stein interessiert hätte. Lehmann hingegen meint, Kastners Aktion habe das Denkmal jetzt wieder ins Bewusstsein der Rechten gerückt.

Die Welt weiß dies zu bestätigen „In der Tat kursiert der Vorfall in den einschlägigen Foren der Rechtsextremen. Dort werden Kastner und Lieckfeld als „linkes Pack“ bezeichnet und wird nach ihren Adressen gefragt. Die andauernde Mythisierung Schlageters ist indes kein Ergebnis einer vereinzelten Kunstaktion. „Schlageter wird in rechtsradikalen Kreisen nach wie vor als Widerstandskämpfer gefeiert“, so der Münchner Kunsthistoriker Christian Fuhrmeister, der über Denkmäler promoviert hat. Noch heute würden einige der „Schlageter-Steine“ von Rechtsextremen als Treffpunkt genutzt. Fuhrmeister hält es für falsch, derartige Denkmäler unkommentiert stehen zu lassen. Er hat dem Oberbürgermeister geraten, den Stein mit einer Informationstafel wieder aufzustellen.“

Der steht nämlich auf einem städtischen Bauhof sozusagen zwischengelagert bis zur weiteren Entscheidung nach Abschluss des Prozesses gegen Kastner und Lieckfeld. Das könnte allerdings einige Zeit dauern, da für Kastner eine Niederlage vor Gericht keinesfalls akzeptieren will: „Dann mache ich weiter – notfalls durch alle Instanzen.“

Verwunderlich an der Aktion ist, dass es sich hier um einen künstlerischen Akt handelt. Werden hingegen von Unbekannten Gedenksteine auf gewissen Friedhöfen der Waagerechten anvertraut, ist das eine Schändung, begangen durch „rechtsextreme Elemente“. So unterschiedlich können die Dinge sein, auch wenn zwei eigentlich ganz genau das gleiche tun.

Siehe auch
Die Welt 04.07.07

Tags: Allgemeines

66 responses so far ↓

  • 1 Klaus // Jul 5, 2007 at 5:35

    Ein Fall für den Psychiater.

    Zersetzungserscheinungen des Gehirns durch Gehirnwäsche gepaart mit krankhaftem Geltungswahn.

  • 2 qwertz // Jul 5, 2007 at 7:52

    Als Verächter des Freiheitswillens und Freiheitskampfes gegen Fremdherrschaft sind Kastner und Lieckfeld ihre Befürworter und Repräsentanten.
    Sie sind Hochverräter.

  • 3 die times // Jul 5, 2007 at 8:10

    Schade das ihn der Stein beim Umwerfen nicht erschlaxxn hat.

  • 4 Colin Kreuzer // Jul 5, 2007 at 8:18

    “130 solcher Gedenksteine standen im Deutschen Reich, heute sind noch knapp 20 übrig.” (FKA)

    Das, “FKA”, ist nicht ganz richtig, denn die in den 30er und 40er Jahren allgegenwärtigen “Schlageter-Denkmale” können natürlich nicht allein mickrige “Gedenksteine” wie die Landsberger Stele, sondern auch fast 30 Meter hohe Stahlkreuze mit Katakombe und Sarkophag wie das Düsseldorfer “Schlageter-Nationaldenkmal” von Clemens Holzmeister meinen.

  • 5 Anonymous // Jul 5, 2007 at 10:00

    Nun man kann zumindest sicher sein, Kastner wird kein Denkmal errichtet werden. Und ein Kunsthistoriker der in ein und demselben Satz es fertig bringt abwechselnd von Rechtsradikalen und dann Rechtsextremen zu reden beweist, daß er vielleicht von Kunst Ahnung hat aber nicht von Politik und Geschichte.

  • 6 Ronny Thomas // Jul 5, 2007 at 10:17

    – Vom Gedenkstein in Landsberg am Lech und dem Denkmalsturz im November 2006 –

    Mehr dazu unter:

    http://www.freie-offensive.net/index.php?seite=nachrichten&nachrichten=2007_01_29-1

  • 7 Blubo // Jul 5, 2007 at 10:30

    Klaus :

    July 5th, 2007 at 5:35
    Ein Fall für den Psychiater.

    “Zersetzungserscheinungen des Gehirns durch Gehirnwäsche gepaart mit krankhaftem Geltungswahn.”

    Das ist ja wohl eher das Psychogramm des von euch so verehrten Schlageter.

    Hochverräter im Sinnes des Grundgesetzes sind ja wohl eher Typen wie ihr. Macht euch mal nix vor: eure Schlägertrupps können zwar blaue Augen verteilen und Zähne ausschlagen, aber nicht die Mehrheit in unserem Lande überzeugen. Und selbst wenn sie es schafften: unsere europäischen Nachbarn werden euch schon das Fürchten lehren!

  • 8 Karl Mosh // Jul 5, 2007 at 11:19

    Verhandlungsbeginn war heute morgen um 9:00Uhr gibts schon ein Urteil?

  • 9 Karstjaeger // Jul 5, 2007 at 11:36

    Was überaus verwunderlich ist, ist der Umstand, daß diesem aufrechten Kastner noch nie die Goschn eingeschlagen wurde. Schon allein deswegen, damit er bei den Menschen bekannt wird und nicht nur sowas wie den DÖW’lern.

    Im Hinblick auf den verzweifelten Abwehrkampf gegen unzählige Nazihorden wäre doch anzunehmen, daß genug dieser Frechdachse und Unmenschen da wären, dies zu erledigen.

  • 10 Bla Bla Blub // Jul 5, 2007 at 11:36

    @Blubo

    Nee das ist viel eher euer Merkmal, nee das seid viel eher ihr.. bla

    Hat dir im Kindergarten einer die Bauklötze weg genommen?

    Man wird sehen, wen unsere europäischen Nachbarn das fürchten lehren. Vielleicht siehst du dann irgendwann mal so aus, wie Beck in Moskau? ;-)

  • 11 Klaus // Jul 5, 2007 at 11:38

    “Hochverräter im Sinnes des Grundgesetzes sind ja wohl eher Typen wie ihr. ”

    Ausnahmsweise Zustimmung.

    Das von den Siegern des 2.WK dem Besiegten aufgezwungene,vom Volk nicht legitimierte “Grundgesetz” kann man nur verraten,das ist zwingend geboten.

    Aber,mein lieber Blubo,Sie als Deutscher stecken den Siegern bis zum Knöchel im Arsch.DAS ist Hochverrat.

    Und unsere europäischen Nachbarn haben für das linke Pack nicht sehr viel übrig,wie ich aus Kontakten zu Holländern,Dänen,Österreichern und Belgiern weiß.

    Einem Schlageter kann keiner aus eurer,den Speichel der Sieger leckenden Lumpentruppe, auch nur annähernd das Wasser reichen.

  • 12 Schnecke // Jul 5, 2007 at 12:10

    @Blubo
    Na du kleines verstörtes Ausländerkind,lange nichts gehört von dir.Kennst dich mit Geschichte aber überhaupt nicht aus.Was lernt ihr in der Schule?Wie man ein Messer zieht?Oder wie man Lehrer bedroht,damit man ein Hilfsprogramm auf einer sonnigen Insel bekommt?Weißt du überhaupt wer Schlageter war?Ich möchte dir gern helfen,schreibe mir bitte deine Adresse und ich schicke dir eine DVD,wo alles genau beschrieben ist,was Schlageter gemacht hat und warum er beim deutschen Volk so beliebt war und auf ewig als Volksheld in unseren Herzen ist.Es betrifft dich zwar nicht,weil es nicht dein Volksheld sein kann.Zu diesen 2 “Künstler”kann ich nur sagen,sie haben keinen Charakter,sonst hätten sie sich unter den Gedenkstein gelegt,bevor er umgefallen wäre.Mit diesem Kunstwerk wären sie in die Geschichte eingegangen.Aber so bleiben sie nur macht-und mediengeile “Künstler” die dieser Staat in Massen züchtet,aber auch ihre Stunden sind gezählt,wenn du die DVD gesehen hast.Wir würden uns an diesen Schmutzfinken nicht unsere Hände schmutzig machen.Dafür haben wir Leute wie dich,stell dir einfach vor,es wären 2 Deutschlehrer.

  • 13 Rudolf // Jul 5, 2007 at 12:14

    Naja, ein Mainstream-”Künstler” halt. Ein wirklich provokanter Akt würde natürlich die Denkmäler und “Gedenkstätten” des Establishments treffen und nicht die Denkmäler, die den Herrschenden ohnehin eher peinlich sind :D

    Blubber: “. Macht euch mal nix vor: eure Schlägertrupps können zwar blaue Augen verteilen und Zähne ausschlagen, aber nicht die Mehrheit in unserem Lande überzeugen. Und selbst wenn sie es schafften: unsere europäischen Nachbarn werden euch schon das Fürchten lehren!”

    Willst du damit unseren europäischen Nachbarn unterstellen, sie würden Angriffspläne gegen ein selbstbewusstes Deutschland hegen? Das klingt mir ja schon fast nach revisionistischem Gedankengut!

  • 14 Rkm // Jul 5, 2007 at 12:31

    Kastner kippen !

  • 15 Beowulf // Jul 5, 2007 at 12:54

    Für so einen Bastard ist selbst eine Kugel noch zu schade.

  • 16 Schulle // Jul 5, 2007 at 13:38

    Schlageter ist ein Vorbild,weil er Fremdherrschaft ablehnte.

  • 17 Anonymous // Jul 5, 2007 at 14:45

    Willkommen in der Runde,

    Monster “Blubo” !

    Hier wird’s nie langweilig, wenn de wat ablässt !

  • 18 griesgram // Jul 5, 2007 at 15:32

    @Der mit dem Blub
    Erst lesen- die schwarzen Zeug nennt man “Buchstabe”-, dann…

    §81 StGB
    Hochverrat gegen den Bund
    (1) Wer es unternimmt, mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt

    1. den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu beeinträchtigen oder
    2. die auf dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland beruhende verfassungsmäßige Ordnung zu ändern,

    wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe oder mit Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren bestraft.

    (2) In minder schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren.

    § 94 StGB
    Landesverrat

    (1) Wer ein Staatsgeheimnis 1. einer fremden Macht oder einem ihrer Mittelsmänner mitteilt oder

    2. sonst an einen Unbefugten gelangen lässt oder öffentlich bekannt macht, um die Bundesrepublik Deutschland zu benachteiligen oder eine fremde Macht zu begünstigen,

    und dadurch die Gefahr eines schweren Nachteils für die äußere Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland herbeiführt, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft.

    (2) In besonders schweren Fällen ist die Strafe lebenslange Freiheitsstrafe oder Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter 1. eine verantwortliche Stellung missbraucht, die ihn zur Wahrung von Staatsgeheimnissen besonders verpflichtet, oder

    2. durch die Tat die Gefahr eines besonders schweren Nachteils für die äußere Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland herbeiführt.

    … mal darüber nachdenken, was die sogenannte BundesregGIERung in den letzten 30 oder 40 Jahren so in der Praxis getan hat.
    Man nennt das in Kreisen der Rechtskundigen “Subsumieren” und es führt zu einem erstaunlichen Ergebnis:
    Die BundesreGIERung und zumindest die beiden Vorgängerregime haben beide Tatbestände verwirklicht!
    Dann muß man sich natürlich fragen, wie ein Gegner dieser Machenschaften dadurch Hochverrat begehen kann, nicht?

  • 19 wartender Krieger // Jul 5, 2007 at 15:53

    In einem System, in dem es “Kunst” ist, in den Flur zu scheissen und sich in Schweineblut zu wälzen, in dem sich jeder “Künstler” nennen darf, der demonstrativ allen widernatürlichen menschlichen wie tierhaften Neigungen nachgeht und diese irgendwie zelebriert, in Solch einem System gibt es keine “Kunst” mehr, weil alles “Kunst” ist, jeder Fliegenschiss, jede mentale wie körperliche Fehlfunktion! Alles ist Kunst, wenn man nur behauptet daß es das ist.

    Wenn also jemand einen so offensichtlichen Akt des feigstmöglichen Gesinnungsvandalismus dadurch zu rechtfertigen glaubt, daß er ihn einfach “Kunst” nennt und somit in den Schutzbereich der künstlerischen Freiheit rückt, dann ist es doch nur ebenfalls künstlerische Freiheit, wenn man sich jene Möchtegernkünstler schnappt und diese in einem Akt kreativer “Imageveränderung” selbst in ein abstraktes Kunstwerk umgestaltet. Z.b. einen unförmigen Haufen aus Blut und Scheisse, welchen man dann zu Füßen des Schlageterdenkmals bettet.

    Man könnte dieses Werk dann “Schlageters Opfer” nennen. Schön zweideutig, nicht?

    Die einzige Freiheit solcher “Künstler”, wird bald schon diejenige des Vogels sein!

  • 20 wolzow // Jul 5, 2007 at 16:21

    Typisch brd, solche abgehalfterten Trottel Künstler zu nennen. Was ist daran Kunst, ein Denkmal umzuschubsen? Wenn mal wieder ein paar jüdische Grabsteine oder Anne- Frank- Skulpturen umfallen, deklarieren wir das dann eben auch als Kunst, fertig.
    Interessante “Schlapphutträger” fanden sich auch hier ein:
    Die bundesrepublikanische Botschaft hielt auch dieses Jahr auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Oslo ihre jährliche Zeremonie zum Volkstrauertag am 19. November ab.

    Da die NNSB zusammen mit dem Nordischen Hilfswerk und freien Nationalisten eine Woche zuvor, einen Kranz zu Ehren unserer gefallenen Helden niederlegte, entschied ich mich, aufgrund verschiedener politischer Ereignisse in der brd, vorsichtshalber “Kranzwache” abzuhalten. Ich fuhr also am besagten 19. November gegen 12 Uhr zum Soldatenfriedhof und zündete, noch bevor das diplomatische Korps der brd in Sichtweite war, links und rechts unseres Kranzes zwei große Fackeln an und richtete den Kranz zurecht. Da ich alleine war entschied ich mich nicht direkt daneben rum zustehen und beobachtete das ganze aus zirka 5-7m Entfernung. Der Verantwortliche der Zeremonie, ein Mitarbeiter der Botschaft mit Schlapphut (kein Witz, er hatte tatsächlich einen auf) hantierte unseren Kranz etwas unbeholfen, legte diesen dann aber doch wieder ab und legte die Schleifen zurecht, so das man die Beschriftung deutlich lesen konnte. Nach und nach trafen dann alle Demokraten und Pfarrer ein und mit ihnen auch einige Artilleristen der Bundeswehr als Wachdelegation. Wie es der Teufel so will, begrüßten mich die Natosöldner als einzige der brd-Abordnung. Ob sie wohl schlechtes Gewissen hatten? keine Ahnung. Jedenfalls meinte einer deren Offiziere am Ende, das man auch unseren Kranz fotografisch festhalten müsse. Der Botschafter leierte, wie die Jahre zuvor, das gleiche Blabla herunter. In Gedanken an den Zwischenfall einen Tag zuvor in Seelow, wo brd- Büttel u.a. auch die norwegische Flagge in den Dreck warfen, sei zu erwähnen, das der Botschafter in seinen Ausführungen alle diejenigen verurteilte die im mittleren und nahem Osten Flaggen anzünden und zerreisen. Seine Rede war von Anfang bis Ende reine Heuchelei und die Verurteilung so genannter islamischer Terroristen nur die Spitze des Eisberges, ein Trauerspiel westlichen Demokratieverständnisses auf uns heiliger Erde. Ein leichtes Schmunzeln kam mir dennoch über die Lippen, als der höchste brd- Repräsentant in Norwegen auch vor unserem Kranz seinen Kopf senkte, oder besser ausgedrückt senken musste, denn es stand ja im Protokoll. Eines jedoch stand nicht im Protokoll, unser Kranz und die beiden von mir angezündeten Fackeln, sowie meine Anwesenheit. Wir haben an diesem Tag zeigen können was wir von diesen demokratischen Herren halten und wir sind keinen Zentimeter gewichen, nicht in Seelow, nicht in Helsingborg, nicht in Halbe, nicht in Oslo und auch nicht auf all den anderen Heldenfriedhöfen in Europa. Wir haben es dieses Jahr geschafft unseren toten Grosseltern flächendeckend und würdig zu gedenken.

    Zwei der Bw- Soldaten standen links und rechts der beiden abgelegten Kränze, allerdings ganz demokratisch und unmilitärisch im “Rührt Euch!”, es war für meine Begriffe ein peinlicher Auftritt neobundesrepublikanischen Patriotismus in schwarz-rot- gold ala FIFA-WM 2006. Wir werden auch in den nächsten Jahren unseren Grosseltern in Oslo würdig gedenken, unabhängig der Pflichtprotokolle zum Volkstrauertag des bundesrepublikanischen Außenministeriums. Zu einer Provokation seitens der Demokraten kam es in Oslo nicht, ich will mich deshalb für diesen uns erwiesenen Respekt bedanken, auch wenn das diplomatische Korps der brd sich dabei zähneknirschend auf die Lippen beißen musste. Wir sehen unsere Kranzniederlegung und die “Kranzwache” am 19. November nicht als Angriff auf die demokratischen Behörden der brd an, wir sind erwachsen und reif und wir halten stille Trauer auf uns heiliger Erde, wir hoffen das die Offiziellen der brd dies ebenso halten, wenn nicht in Deutschland so doch wenigstens im Ausland.

    Hier war der Schlapphutheini wohl etwas vorsichtiger, angesichts der strengen Gesetze, in Norwegen, zum Thema “Störung der Totenruhe”

    Schlageter ist ein Vorbild und der Volksheld der Neuzeit schlechthin.
    Kastner will doch nur den Besatzern in den H….. kriechen, damit man ihm später Asyl gewährt.

  • 21 Ahem // Jul 5, 2007 at 16:38

    Dieses Subjekt ist freigesprochen worden….
    Geringe der Schuld.

    Deutlicher geht es wirklich kaum noch…
    Die Verachtung, die ich für dieses Gericht und diesen Menschen empfinde, kann ich kaum in Worte fassen…

  • 22 griesgram // Jul 5, 2007 at 16:52

    @wartender Krieger
    “In einem System, in dem es “Kunst” ist, in den Flur zu scheissen und sich in Schweineblut zu wälzen”

    Im Blut wälzen?
    Vorbildlich, der übt schon mal!

  • 23 Schnecke // Jul 5, 2007 at 17:02

    Sehen ihr,so schnell geht das.Auf der Titelseite von AOL könnt ihr es lesen:Nazidenkmal:Das Verfahren gegen die Künstler wurde wegen”Geringe der Schuld”eingestellt und die “Künstler haben vor Freude zu weiteren Straftaten aufgerufen.Sorry,muß mich verbessern,wenn das Gericht sie deshalb frei spricht,ist es ja keine Straftat mehr.Lassen sich die Landsberger Bürger das gefallen,oder waren sie dabei gestanden und haben auch noch Beifall gezollt.Alles deutsche wird vernichtet und die Bürger ziehen den Kopf ein.Welche Genkmäler sind als nächtest dran,Goethe und Schiller?Ganz wichtig dagegen,war natürlich die jüdische Klagemauer in Berlin aufzubauen.Wenn das mal nicht ein Freibrief ist,mit jüdischen Denkmälern das gleiche zu machen.Ist das dann auch straffrei?????????????????????

  • 24 Nordländer // Jul 5, 2007 at 17:07

    Schlageter=Held und Freiheitskämpfer!

    Kastner,Blubo und dergl.=Arschlöcher!

    So einfach ist das!

  • 25 qwertz // Jul 5, 2007 at 17:11

    @Blubo : July 5th, 2007 at 10:30

    “…Hochverräter im Sinnes des Grundgesetzes sind ja wohl eher Typen wie ihr. Macht euch mal nix vor: eure Schlägertrupps können zwar blaue Augen verteilen und Zähne ausschlagen, aber nicht die Mehrheit in unserem Lande überzeugen. Und selbst wenn sie es schafften: unsere europäischen Nachbarn werden euch schon das Fürchten lehren!…”

    Hochverräter sind diejenigen, die das Wohl des Deutschen Volkes nicht bedienen.
    Das liegt am Wesen der Demokratie: Das Wohl des Volkes ist das oberste Gesetz.
    Lesen Sie dazu Montesquieu “Vom Geist der Gesetze”.

  • 26 Spieler // Jul 5, 2007 at 18:01

    Geringe der Schuld?

    Na, dann mache ich morgen an der Berliner Ebertstraße einen privaten Domino-Day.

    Scheint ja in Mode zu kommen.

  • 27 Klaus // Jul 5, 2007 at 18:26

    @Schecke

    “Welche Genkmäler sind als nächtest dran”

    War Adolf Hitler nicht Wagner-Liebhaber ??
    Wird Bayreuth in einem Nacht-und Nebel-Event dem Erdboden gleich gemacht ??
    Werden alle Schäferhunde eingeschläfert ??
    Wird das Essen mit Messer und Gabel verboten,denn mit den Fingern hat Adolf ja wohl nicht gegessen.
    Das Zeigen der Farbe Braun “Volksverhetzung” ??
    Aus dem Alphabet die Buchstaben ” A H S A D ” verbannen.
    Totales Verbot von braunem Stuhlgang.

    Ich werde mich mit weiteren Vorschlägen zurückhalten.Schlafende Hunde soll man nicht wecken.

    Unsere Nachkommen werden sich noch mal köstlich über die total verblödete Mehrheit in diesem Lande amüsieren.
    ————————————————-
    Quelle: Wikipedia

    Nach seiner Hinrichtung wurde er als Märtyrer Kultfigur und in großen Teilen der deutschen Bevölkerung verehrt, weshalb politische Gruppierungen verschiedener Richtungen ihn für sich in Anspruch nahmen. Auch die KPD versuchte im Zusammenhang mit ihrem 1923 für einige Zeit verfolgten - und in der Partei umstrittenen - „nationalen Kurs”, den Schlageter-Mythos für sich nutzbar zu machen. Am 20. Juni 1923 bezeichnete Karl Radek, sowjetisches Präsidiumsmitglied der Komintern, Schlageter als „mutigen Konterrevolutionär”. Damit sollte versucht werden, radikale Nationalisten für die KPD zu gewinnen, indem man als „wahren Feind” des deutschen Arbeiters die Kapitalisten der Entente bezeichnete.

  • 28 Hauke Haien // Jul 5, 2007 at 18:26

    Wie ist das eigentlich wenn man mal den Kastner umkippt, ist das auch Kunst?

    H.H.

  • 29 Anathema // Jul 5, 2007 at 18:43

    Wenn ich mir dem seinen Visage ansehen fällt mir nur eins ein: Der Kerl sieht aus wie einer der auf seinen Genickschuß wartet!

    Amen!

  • 30 Hauke Haien // Jul 5, 2007 at 18:46

    Man koennte ja auch mal Stelen aufstellen die ….. na wem denn nun ? gewidmet sind.

    So’n Stein mit ner schoenen Aufschrift ist doch auch Kunst. Oder etwa nicht?

    H.H.

  • 31 TodosAlemanesUnidos // Jul 5, 2007 at 18:49

    @ wolzow:

    Es gibt noch viele - nur in Kreisen der Veteranen noch bekannte - solche Volkshelden, zum Beispiel den

    Julius Schlegel
    “Retter der Kunstschätze von Monte Cassino”
    * 14.8.1895 in Wien, + 8.8.1958 in Wien.
    “Bei einem Besuch im Kloster Cassino erkennt er, daß das im Jahre 529 vom Hl. Benedict gegründete Kloster an einer Schlüsselstelle der künftigen Front liegen wird und mit seinen Kunst- und Kulturschätzen äußerst gefährdet ist. Am 14. Oktober 1943 trägt OTL Schlegel dem Erzabt seine Befürchtungen vor und bietet Hilfe bei einer Bergungsaktion an. … Am 23. Oktober alarmierten alliierte Sender die Welt mit der Meldung, daß die Division HG das Kloster Monte Cassino “plündert”. Nun muß Schlegel seinem Divisionskommandeur General Conrath die Aktion melden und seine Zustimmung erbitten. Diese wird ihm erteilt und sogar erweitert. … Für diese Rettungstat wurde dem OTL Schlegel eine handgeschriebene lateinische Urkunde des Bischofs und Abt Grigorio Dimare O.S.B. überreicht. … Am 15. Februar 1944 wurde das Kloster von 254 alliierten Flugzeugen mit über 570 Tonnen Bomben in Schutt und Asche gelegt. … ” (Aus: Deutsche Fallschirmjäger, 1936-1996, H.A.F. Bracklow, Bonn)

    und … und … und !

    Es wird wirklich Zeit, daß die Enkel erfahren, wer ihre Großväter wirklich waren !
    Die Zeit der Dreckschmeißerei muß zuende sein!

  • 32 TodosAlemanesUnidos // Jul 5, 2007 at 18:54

    Nachtrag:

    Hier könnte man im Netz lesen, scheint aber nicht zu gehen:

    http://www.adastra.at/frieden/kunstkrieg.htm

    The following error was encountered

  • 33 TodosAlemanesUnidos // Jul 5, 2007 at 18:58

    Doch, es geht:

    “Julius Schlegel ließ die Kunstschätze der Abtei Montecassino in den Vatikan evakuieren. Sie füllten 100 Armeelastwagen. Danach zerbombten die Alliierten das Kloster innerhalb von drei Stunden. Es war der schwerste Angriff auf einen einzelnen Gebäudekomplex im Zweiten Weltkrieg. Viele Mönche und Flüchtlinge, die im Kloster untergeschlüpft waren, starben. Die Deutsche Wehrmacht rückte in die Ruinen ein und verteidigte sich dort vier Monate lang gegen die Amerikaner.”

  • 34 TodosAlemanesUnidos // Jul 5, 2007 at 18:59

    AB HEUTE BIN ICH AUCH IM WIDERSTAND

  • 35 Kriminalkommissar Freise // Jul 5, 2007 at 20:12

    Dieser sog. Künstler könnte sich gerne an einigen Steinen versuchen. Mit einem Hammer vorzugsweise und einer Kette am Fuss. Das ganze an der frischen Luft. Vorausgesetzt diese Ratte ist nicht zu alt wenn der gewisse Tag kommt, darf sie ihre Zerstörungswut im Steinbruch austoben. Lebenslang (was dann nicht mehr allzu lang sein dürfte)
    Herr Kastner wenn sie das hier lesen, seien sie sicher, sie werden nicht vergessen.

  • 36 Eine andere Feldpostnummer // Jul 5, 2007 at 20:31

    Noch so ein Fall von orwellschem Zweidenken bei der Rechten - Schlageter der Bombenwerfer gegen die Republik von Weimar, wie sollte man den den bezeichnen, wenn nicht als “Hochverräter” bzw. “Terrorist”…immer dasselber Kämpfer gegen demokratisch auch nur Ansatzweise legitimierte Staaten sind Märtyrer, Kämpfer gegen rechte Diktaturen sind “Verräter”, das geht im Hirn sauber zusammen.

    Entscheidet euch - Staatsloyalität oder Konzeployalität, da euch logischerweise zweiteres näher liegen sollte, dürfte es eigtl. kein Gejammer über Repressionen mehr geben, immerhin seit ihr die Feinde des Jetzigen Staates, des dt. Volkes, aller Menschen die eure Ideologie nicht teilen…

  • 37 Heinz_OH // Jul 5, 2007 at 20:41

    Es ist doch nur ein Stein.
    Geduldet von einem SPD-Systemknecht.
    Was liegt mir schon daran?

    Ich trage das Zeugnis Albert Leo Schlageters im Herzen.
    Und da kann es niemand von seinem Ehrenplatz stoßen.

    Und dieser Kretin, der ihn umgestoßen hat, ist doch auch keine zwei Sätze wert.

    Heinz

  • 38 bildad // Jul 5, 2007 at 20:53

    ” Streit um Gedenktafel für Theodor Herzl
    Vorwurf: “Subtiler Antisemitismus”

    Salzburg - Der Münchner Aktionskünstler Wolfram Kastner hat wieder mit den österreichisch Behörden zu tun. Nach den gerichtlichen Auseinandersetzungen um Kastners künstlerische Proteste gegen den alljährlichen Aufmarsch der Kameradschaft IV der Waffen-SS am Salzburger Kommunalfriedhof läuft jetzt ein neues Strafverfahren. Der Vorwurf lautet auf schwere Sachbeschädigung. Wieder ist es eine von Kastners unbequemen Kunstaktionen, welche die Justiz auf den Plan rief.

    Gemeinsam mit Studenten der Internationalen Sommerakademie hatte der Künstler im August vergangenen Jahres eine von der Landeshauptstadt in Erinnerung an die Salzburger Zeit des Begründers des Zionismus, Theodor Herzl, angebrachte Tafel handschriftlich “ergänzt”.

    “In Salzburg brachte ich einige der glücklichsten Stunden meines Lebens zu”, steht auf der Marmortafel in der Altstadt zu lesen. Kastner hat recherchiert und festgestellt, dass dieses Zitat aus Herzls Tagebuch grob verkürzt wurde: “Ich wäre auch gerne in dieser schönen Stadt geblieben, aber als Jude wäre ich nie zur Stellung eines Richters befördert worden”, notierte Herzl über sein am Salzburger Landesgericht absolviertes Rechtsreferendariat weiter im Tagebuch.

    Das Zitat derart sinnentstellend zu verkürzen sei “eine subtile Form von latentem Antisemitismus”, befand Kastner und schritt in einer öffentlichen Aktion zur handschriftlichen Vervollständigung des Zitats an der offiziellen Erinnerungstafel. Drei Tage später wurde diese “Rückgabe der unterschlagenen Worte” wieder fein säuberlich übermalt, ein halbes Jahr später ein deutsches Amtsgericht um Amtshilfe und Anhörung ersucht. (neu)

    Der Standard, 2001-01-28

    Der Kastner müsste eigentlich schon einige Vorstrafen haben oder kriegt der statt einer Verurteilung immer eine Belobigung.

  • 39 wolzow // Jul 5, 2007 at 21:02

    @TodosAlemanesUnidos:
    AB HEUTE BIN ICH AUCH IM WIDERSTAND

    Herzlich willkommen!

    Natürlich gibt es noch eine Menge anderer Vorbilder, alle aufzuzählen, würde jedoch den Rahmen sprengen.
    Sie können aber immer wieder gern Namen nennen, dass sich die Jungen auch an “Unbekannte” der Zeitgeschichte erinnern.

  • 40 bildad // Jul 5, 2007 at 21:03

    Bezüglich “Aktionskünstler” der “Nitsch schlachtet gern Tiere und schmiert dann mit deren Blut herum.
    Ein wahrer “Künstler” halt, war aber jahrelang in Ö umstritten und vor kurzem hält die ÖVP in seinem Museum ihre Parteiklasur ab. Wahre Wertkonservative halt.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2939199

  • 41 griesgram // Jul 5, 2007 at 22:38

    @andere Feldpostnummer
    “Schlageter der Bombenwerfer gegen die Republik von Weimar, wie sollte man den den bezeichnen, wenn nicht als “Hochverräter” bzw. “Terrorist”…immer dasselber Kämpfer gegen demokratisch auch nur Ansatzweise legitimierte Staaten sind Märtyrer, Kämpfer gegen rechte Diktaturen sind “Verräter”, das geht im Hirn sauber zusammen.”

    Schlageter war ein Kämpfer gegen die französische Besatzungsmacht. Wenn Sie daraus einen Kampf gegen die Weimarer Republik machen wollen, sind Sie ein Idiot. Wenn Sie die Weimarer Republik als “legitim” bezeichnen, sind Sie gar ein Vollidiot.
    Wenn man natürlich den heutigen Besatzern soweit in den Arsch kriecht, daß man sie an den Mandeln kitzeln kann, dann kann man wahrscheinlich nicht anders denken.Wenn Sie ein Regime von Besatzers Gnaden als “legitim” begreifen, dann ist das Doppeldenk eher bei Ihnen. Oder sind Sie ein Besatzer?

  • 42 kommentar_adS // Jul 5, 2007 at 23:00

    Die andere Feldpostnummer soll mal Geschichte lernen gehen! (Und eventuell auch historische Bücher lesen, z.B. ein Buch von demjähnigen, der davor verhaftet wurde und wo es dann einen kominierten knapp erfolgreichen Ausbruch von außen gab - auch der Artellerist Schlageter war dabei. Der erste Ausbruchsversuch scheiterte, aber in der Nacht darauf gelang der Ausbruch. Wenn der Ausbruch gescheitert wäre, hätten die dreckigen Franzosen mit ihrem kolonialem Pack an diesem Freiheitskämpfer, früherem Freikorpskämpfer und auch technischen Studenten in Berlin das Exampel statuiert, das sie an Albert Leo Schlageter statuiert haben!)

  • 43 egal // Jul 5, 2007 at 23:52

    Schlageter der Bombenwerfer gegen die Republik von Weimar.

    Könnte ich dazu mal nähere Informationen bekommen? Davon ist mir nichts bekannt.

  • 44 Der Gutherzige // Jul 6, 2007 at 1:24

    Wer sich direkt an die Verantwortlichen der Denkmalschändung wenden möchte, kann diese telefonisch bei Wolfram Kastner unter 089-1573219 oder Claus-Peter Lieckfeld unter 08193-6822 erreichen, oder per E-Post unter w.kastner@ikufo.de bzw. lieckfeld.straass@t-online.de.

  • 45 Suebe // Jul 6, 2007 at 3:49

    @# Eine andere Feldpostnummer :
    July 5th, 2007 at 20:31

    “Noch so ein Fall von orwellschem Zweidenken bei der Rechten - Schlageter der Bombenwerfer gegen die Republik von Weimar, wie sollte man den den bezeichnen, wenn nicht als “Hochverräter” bzw. “Terrorist”…immer dasselber Kämpfer gegen demokratisch auch nur Ansatzweise legitimierte Staaten sind Märtyrer, Kämpfer gegen rechte Diktaturen sind “Verräter”, das geht im Hirn sauber zusammen. [...]…”

    Den ganzen “Müll” zu schreiben, hättest du dir und uns in jedem Fall auch ersparen können.
    Ein kurzer Blick zum (LINKEN-)Wikiblödia unter “Albert Leo Schlageter” hätte sicher ausgereicht:

    Zitat (von ebenda):
    “Historische Bedeutung

    Nach seiner Hinrichtung wurde er als Märtyrer Kultfigur und in großen Teilen der deutschen Bevölkerung verehrt, weshalb politische Gruppierungen verschiedener Richtungen ihn für sich in Anspruch nahmen. AUCH die KPD versuchte im Zusammenhang mit ihrem 1923 für einige Zeit verfolgten - und in der Partei umstrittenen - „nationalen Kurs”, den Schlageter-Mythos für sich nutzbar zu machen. Am 20. Juni 1923 bezeichnete Karl Radek, sowjetisches Präsidiumsmitglied der Komintern, Schlageter als „mutigen Konterrevolutionär”. Damit sollte versucht werden, radikale Nationalisten für die KPD zu gewinnen, indem man als „wahren Feind” des deutschen Arbeiters die Kapitalisten der Entente bezeichnete.”
    Zitat Ende.

    Die KPD war also für dich der Retter der “Weimarer-Republik” bzw. die Verwirklicher der “wahren Demokratie” ?
    Selten habe ich solch einen völlig unqualifizierten und den Fakten widersprechenden Kommentar hier gelesen!

    ===

    Apropos Schlageter-Denkmäler …
    Das überhaupt höchste - im Sinne des Wortes - jemals in Deutschland aufgestellte Denkmal, erinnert ebenfalls an Albert Leo Schlageter.

    http://www.zeitenblicke.de/2004/01/fuhrmeister/images/fuhrmeister_05.jpg
    “Schlageter-Denkmal auf dem Ostgipfel der Zugspitze, 1923; Aufnahme Josef Doposcheg”

    Zitat:
    Schon am 7. August 1904 war durch den Alpenverein eine Gedenktafel für den Meteorologen Josef Enzensperger auf der Zugspitze enthüllt worden.
    Sie wurde 1923 ergänzt um ein “politisch-patriotisches Denkmal [...] für den edlen Patrioten Kaufmann Schlageter [...], des großen Vaterlandsfreundes, der gleichfalls ein Opfer des Weltkriegs und der Wut der unversöhnlichen Gallier geworden”
    Zitat Ende.

    Quelle: http://www.zeitenblicke.de/2004/01/fuhrmeister/index.html

    Diese Seite gehört übrigens dem Münchner Kunsthistoriker Christian Fuhrmeister, der über Denkmäler PROMOVIERT hat…
    … und auch am Ende des Eingangsberichts zu Wort kommt, u.a. mit
    Zitat:
    „Schlageter wird in rechtsradikalen Kreisen nach wie vor als Widerstandskämpfer gefeiert“ [...]
    Noch heute würden einige der „Schlageter-Steine“ von Rechtsextremen als Treffpunkt genutzt. [...]”
    Zitat Ende

    Ach, deshalb sieht man so wenig rechtsradikale / rechtsextreme Treffen bei Schlageter-”Denkmäler, sry. -”Steine”, in den Medien, wenn sich doch ALLE STETS auf der Zugspitze (= in 2.962 Meter Höhe!) zusammen finden - dem Himmel und ihren (”NAZI”-)Göttern am Nächsten!
    *Hahaa* - selten über solch einen hirnverbrannten Dummfug gelacht.

    “Kunsthistoriker” Fuhrmeister hätte besser über deutsche GESCHICHTE als über Denkmäler promoviert.
    Dann wäre ihm wohl solch blödsinnige Behauptungen über Schlageter eher nicht in den Sinn gekommen.
    Andererseits, gibt es schon mehr als PC-konforme Historiker in Deutschland, welche EINZIG genau das abliefern, was man auch von ihnen fordert.

    So gesehen, ist ein Denkmal-Kenner wohl ebenso (un-)glaubwürdig einzustufen wie manch Historiker - zumindest ein Deutscher.

    Übrigens …
    (Bei Wikiblödia weiß man über das (Schlageter-)Denkmal auf der Zugspitze offenbar rein gar nichts,
    oder es wird einfach nur von “den Genossen” dort nicht erwähnt - was aber auf das Selbe hinaus läuft.)

  • 46 Blubo // Jul 6, 2007 at 3:57

    kommentar_adS :

    July 5th, 2007 at 23:00
    “Die andere Feldpostnummer soll mal Geschichte lernen gehen! ”

    Stimme vollsten Herzens zu.

    ABER!!!! Das solltet ihr alle mal.

    Wenn ich nämlich schon wieder sehe, wie eure Gesinnung aus dem Ruder läuft und da die Rede ist von “dreckigen Franzosen mit ihrem kolonialem Pack”. Und das über 80 Jahre nach den Ereignissen, die schon damals nicht die volle Zustimmung der Bevoelkerung fanden.

    Leute: es ist das 21. Jahrhundert!!! Unsere Heimat wird nicht von irgendeinem zu recht vergessenen Mini-Terroristen und Saboteur definiert, sondern von den Meeren, die den Kontinent Europa umspülen!

    Und übrigens: mir fällt auf, dass sich hier sehr viele zu Wort melden, denen die Schönheit der deutschen Sprache kaum bewusst ist. Bedenkt doch bitte einmal, dass die Vorväter der deutschen Einigung im 19. Jahrhundert alle Menschen deutscher Sprache in einem Staat zusammen bringen wollten: ist euch denn so gar nichts an dem gelegen, was unsere Ahnen uns ueberlassen haben?
    “Was du ererbt von deinen Vätern:
    erwirb es um es zu besitzen”

    Dann kommen auch nicht mehr solche köstlichen Stilblueten vor wie “…ein Buch von demjähnigen…” und vieles andere mehr.

  • 47 Schwabe // Jul 6, 2007 at 5:33

    Albert Leo Schlageter ist ein deutscher Held. Er lebt in uns. Der Tag wird kommen, da seine Denkmale von unserem Staate wiedererrichtet werden.
    Die Größe eines Menschen wie Schlageter kann man an der Anzahl der ihn blind Hassenden ermessen. Er ist jetzt schon 84 Jahre tot und immer noch können die elenden Schwächlinge sein Andenken nicht ertragen. Es ist für die heutigen sozialhilfegestützten Tunichtgute halt viel bequemer, die Großen kleinzumachen, als selbst nach Größe und Edelmut zu streben.
    Nach der Erschießung äußerte der französische Staatsanwalt Oberleutnant Dumoulin gegenüber Schlageters Verteidiger Sengstock: „Es ist unmöglich, daß ein Mann so tapfer und heldenhaft stirbt wie dieser deutsche Offizier, wenn nicht sein Handeln, das ihn zum Tode geführt hat, von edelster, reinster, uneigennützigster Vaterlandsliebe geleitet war.“ (Nach Wofram Mallebrein: Albert Leo Schlageter - Ein deutscher Freiheitskämpfer).
    Dieser Dumoulin war offenbar ein vornehmer Mensch.
    Dieses Buch, wie auch den vor ein paar Monaten in den Huttenbriefen erschienen Schlageter-Artikel empfehle ich allen, besonders aber den Deutschenhassern zum Lesen; beim Herausziehen von Mallebreins Buch aus dem Bücherstapel gelangten mir auch wieder einmal die 2bändigen Helden der Wehrmacht in die Hände. Auch sehr erbaulich! Wir Deutsche haben wahrlich edle Menschen in unseren Reihen gehabt. Die kommende Weltkrise wird zeigen, wieviel davon noch übrig ist. Ich glaube: Alles; der deutsche Mensch ist nur jahrzehntelang der unaufhörlichen Haßpropaganda, Lächerlichmachung und Verleumdung ausgesetzt gewesen, weshalb er etwas verzagt ist und an sich und seine Stärke nicht mehr glauben mag. Die deutschen Nationalisten haben den geforderten Selbsthaß nie angenommen oder haben dieses Joch durch gesundes Denken und Schließen abgeschüttelt. Sie stehen in der Traditionslinie Schlageters und unserer so zahlreichen Helden.

    Schon seit vielen Jahren begehe ich Schlageters Todestag, den 26. Mai 1923.

  • 48 Kriminalkommissar Freise // Jul 6, 2007 at 8:32

    “ABER!!!! Das solltet ihr alle mal.”

    Wir lassen uns ja vieles gefallen (und auch das nicht mehr lange nebenbei bemerkt). Aber in Punkto Geschichtswissen brauchen wir uns von IHNEN oder irgendeinem anderen Antifatzke oder Systemling nichts vorhalten zu lassen. Selbst die Kameraden die nicht gerade studiert haben wissen idR über Geschichte mehr als 95% der System-Deutschen. Vor allem über die des 19. und 20 Jh. aber auch generell. In Punkto Geschichtswissen dürfte kein politisches Lager ein vergleichbares Bildungsniveau besitzen. Die “Grünen” die immer wieder penetrant auf ihr angeblich hohes Bildungsniveau verweisen sind idR akademische Fachidioten ohne Allgemeinbildung die irgendwelche Luschenstudien gemacht wo niemand durchfallen kann der seine Hausaufgaben macht oder aber nur den Akademiker spielen aber in Wirklichkeit keine echten Leistungen vorzuweisen haben (zB Roth und Fischer) Und die SPD hat einen Bundeskanzler Schröder gestellt der nicht wußte wer den Krieg 1870/71 gewonnen hat (WIR!) und einen Reg. Partymeister in Berlin der zwar SM-Ledertreffen Grußbotschaften schickt aber nicht weiß wann der Zweite Weltkrieg stattgefunden hat (Es waren nur die JAHRESZAHLEN gefordert) Also stecken sie sich ihre Frechheit in eine Körperöffnung ihrer Wahl, in Punkto Geschichtswissen lassen wir uns von ihrer Klientel nicht anpissen.

  • 49 wolzow // Jul 6, 2007 at 9:35

    @Blubo: Du hast sicher auch einen Aufkleber: “Atomkraft, nein Danke! Strom kommt doch aus der Steckdose!” Du hast weder Geschichts- noch irgend ein anderes Wissen. Alleine schon Dein Satz: “Unsere Heimat wird nicht von irgendeinem zu recht vergessenen Mini-Terroristen und Saboteur definiert, sondern von den Meeren, die den Kontinent Europa umspülen!”, sagt alles über Deine Bildung aus. Was hat Heimat, mit geographischer Lage zu tun. Heimat definiert sich in erster Linie über ein Volk und seine Geschichte, die geographische Lage bestimmt nur den Ort und die Landschaft der Heimat eines Volkes. Das wurde uns sogar in der antifaschistischen, polytechnischen Oberschule der DDR beigebracht. Ihr seid geopolitische Nullen, das beweist schon der Ausspruch Eures “Grossen Denkers” Karl Marx: “Proletarier, aller Länder vereinigt Euch!” Wie sollen da die Arbeiter und Bauern für sich eine Heimat definieren? Den Rest kannst Du im Kommentar des KK Freise nachlesen. So, jetzt halte Deinen Mittagsschlaf!

  • 50 qwertz // Jul 6, 2007 at 9:37

    @Klaus : July 5th, 2007 at 18:26

    “….“Welche Genkmäler sind als nächtest dran”

    War Adolf Hitler nicht Wagner-Liebhaber ??
    Wird Bayreuth in einem Nacht-und Nebel-Event dem Erdboden gleich gemacht ??
    Werden alle Schäferhunde eingeschläfert ??
    Wird das Essen mit Messer und Gabel verboten,denn mit den Fingern hat Adolf ja wohl nicht gegessen.
    Das Zeigen der Farbe Braun “Volksverhetzung” ??
    Aus dem Alphabet die Buchstaben ” A H S A D ” verbannen.
    Totales Verbot von braunem Stuhlgang….”

    Mit den von Ihnen zitierten Kleinigkeiten geben sich richtige Zersetzer gar nicht ab.

    Hitler hat Deutsch gesprochen.
    Deshalb hattten sie vor einiger Zeit die deutsche Sprache in der Mache. Seitdem hat die Schriftsprache durch Vervielfachung von Mehrdeutigkeiten an Ausdrucksstärke und Kommunikationseffizienz verloren.

    Und das kleine Ein-Mal-Eins wurde zum Zählen der Toten in Auschwitz verwendet.
    Wann das in Deutschland abgeschafft wird, ist nur noch eine Frage der Zeit. Die Vorbereitung dazu ist bereits in vollem Gange durch allgemeine Volksverblödung mit Hilfe der Zersetzung unseres Bildungssystems und von Idioten-Fernsehen. Das Ganze geschieht ganz langsam. Damit es niemand merkt. Wie beim Frosch, der nicht merkt, daß er erhitzt wird, wenn die Temperatur ganz langsam steigt.

  • 51 Nordländer // Jul 6, 2007 at 9:47

    @Blubbo :

    “Dann kommen auch nicht mehr solche köstlichen Stilblueten vor wie “…ein Buch von demjähnigen…” und vieles andere mehr.”

    Weißt du was,du klugscheißende Vollblimse,die verunfallte Rechtschreibreform,die wer weiß wieviel Leute hierzulande über Jahre in Atem gehalten hat,trägt vielleicht das Ihrige dazu bei,das es den Leuten bald scheißegal sein wird wie sie schreiben.Hauptsache,man erkennt noch irgendeinen Sinn im Geschriebenen.
    In deinem ist allerdings keiner zu erkennen.Selbst in Schönschrift nicht.

  • 52 griesgram // Jul 6, 2007 at 10:18

    @Der mit dem Blub
    “Unsere Heimat wird nicht von irgendeinem zu recht vergessenen Mini-Terroristen und Saboteur definiert, sondern von den Meeren, die den Kontinent Europa umspülen!”

    Ich sags ja nur ungern, aber Deine Hallig ist NICHT Europa!
    Ws gibt da VIEL MEHR jenseits des großen Wassers, ehrlich!

  • 53 muß ausgefüllt werden // Jul 6, 2007 at 12:18

    Schlageter, der deutsche Freiheitskämpfer, ist wohl doch nicht so vergessen, wenn solche Kreaturen wie Kastner immer noch ihren pathologischen Deutschenhass an seinen Gedenksteinen austoben müssen. Nun das hier ist die Brd, also kommt man mit sowas durch.
    Wenn er ein Angehöriger einer der anderen europäischen Nationen gewesen wäre, würde es dort keine Straße/Platz ohne seinen Namen geben.

  • 54 TodosAlemanesUnidos // Jul 6, 2007 at 15:15

    @ wolzow:

    Die Heimat schließt den Boden nicht aus, sie stellt ihn aber auch nicht an zweite Stelle. Sie ist als Boden mit dem Volk identisch: So sehen es Juden heute in Israel auch.
    Die alleinige volksbezogene Heimat ist die Definition der Juden in der Diaspora.
    Juden - als alle 150prozentigen Menschen, die ihr Leben so angehen und den Generationenbaum so aufbauen - sind wir eigentlich alle, wenn wir das Prinzip der Bibel begriffen haben: AT materiell für Kraft, Blut, Boden, Schweiß, Tränen. Und NT ideell für Liebe, Zusammengehörigkeit, Treue, Gehorsam und Klugheit.
    Im übrigen ist der “genius loci” eines der Hauptkennzeichen von Heimat: Man kann keine Schwarzwalduhr in Japan laufen lassen, ohne sich am Kopf kratzen zu müssen.

    @ qwertz:
    Veränderungen nicht zu bemerken ist gerfährlich. Wenn die Menschen an Veränderungen gewöhnt werden, bemerken sie nicht, wohin die Reise geht. Auch die Politik von Mulitikulti gehört zu diesem Gewöhnungsprozeß: Es geht ja nicht um das “Bunte” - das glauben nur die Doofen Linken -, sondern es geht um die Verschleierung des Volkstodes der Deutschen. Menschen wimmeln in diesem Land ja viele herum, aber welche Familien peu-a-peu aussterben, bemerkt man erst, wenn die “Butheit” eine “Braunheit der Schwarzköpfe” geworden ist. Sie mögen nette Menschen sein, sind aber wie Schwarzwalduhren in Japan.

    @ Suebe:

    Das Prinzip “Chancengleichheit” der “Sozialdemokratie” lockt als ein leckeres Häppchen nicht nur solche Leute, die sich “emporarbeiten” wollen, sondern jene, für die das “Abi” oder das Studium nas Selbstverständlichste von der Welt sind. Denn die sog. “Modernisierungsverlierer” SIND ja die Klientel der SPD, nicht die irgend einer nationalen Krümelpartei. Dort bei den nationalen Krümels sammeln sich nicht “Verlierer”, sondern solche, die nicht unten den Anderen verloren gehen wollen. Also das ganze Gegenteil von der üblichen, (k)akademischen Behauptung.
    Und weil so viele studieren und später auch einen Doktor vor dem Namen schieben wollen, müssen Themen her: Wie die ausfindig gemacht werden, kann man in solchen Daseins-Zerlegebetrieben und Verkopften-Kolonien wie Universitäten und politischen Bildungsinstituten gut beobachten. Das anstössig Nationale gibt immer wieder Stoff her, ja es ist geradezu der Nährboden für die mitgefühlsunfähige Differenzkultur, die sich “links” befindet.

  • 55 DerDoktor // Jul 6, 2007 at 19:05

    In Karlsruhe auf einem Polizeigelände beim Dauerdienst gibt es heute noch ein Schlageter-Haus. Allerdings denke ich, die Beamten dort sind in der Geschichte nicht besonders bewandert, oder vielleicht doch?

  • 56 Kommentare_adS // Jul 6, 2007 at 21:34

    an Blubo: July 6th, 2007 at 3:57

    Beweise Sie mir, daß ich eine Lüge verbreitet habe?
    Ich warte.
    Sie werden keine finden!

    betreffend: fr. “kolonialem” Uniformierte
    Wollen Sie behaupten, es waren keine Kolonialtruppen (aus Nordafrika) dabei?

    Woher kamen dann die so oft in Medien erwähnten Rheinlandbastarde? Woher?

    betreffend: “dreckigen Franzosen”
    Wolen sie behaupten, daß alle Franzosen und französischen Trupen während der Rheinlandbesatzung und auch bei späteren Besatzungen deutschen bodens sauber blieben?

    Ist es sauber und anständig, daß jeder deutsche Hutträger den Hut vor französischen Soldaten in der Zeit der Rheinlandbesatzung ziehen mußte?
    Ist dies sauber? NEIN!
    Ist dies anständig? NEIN!

    Dies war damals nichts anderes als eine der stärksten Formen zu zeigen und für jeden ersichtlich zu machen, wer in diesen Gebieten der Machthaber ist.
    Außerdem eine pure Provokation, um Deutsche deswegen hart bestrafen zu können. (Haft, Zwangsarbeit, …)

    betreffend:
    “Dann kommen auch nicht mehr solche köstlichen Stilblueten vor wie “…ein Buch von demjähnigen…” und vieles andere mehr.”

    Wenn ich viel Zeit haben würde, würde ich das Buch suchen, und dann Titel, Autor und den Namen des betreffenden Freikorpkämpfers nennen.
    Jedenfalls habe ich das Buch gelesen und weiß, wo ich es auffinden kann.

  • 57 Colin Kreuzer // Jul 7, 2007 at 1:20

    @ Suebe

    “Ein kurzer Blick zum (LINKEN-)Wikiblödia unter ‘Albert Leo Schlageter’ hätte sicher ausgereicht: Zitat (von ebenda): ‘Historische Bedeutung (…) weshalb politische Gruppierungen verschiedener Richtungen ihn für sich in Anspruch nahmen. AUCH die KPD versuchte im Zusammenhang mit ihrem 1923 für einige Zeit verfolgten - und in der Partei umstrittenen - ‘nationalen Kurs’, den Schlageter-Mythos für sich nutzbar zu machen.” (Suebe)

    Die “Schlageter”-Verbrüderung von KPD, Deutschvölkischen und NSDAP ist zwar heftig in Form von Zeitungsartikeln, Antworten und Gegenantworten, Rededuellen und Gemeinschaftsbuchveröffentlichungen geführt worden - vor allem zwischen Ernst Reventlow (Völkisch), Athur Moeller van den Bruck (Völkisch), Karl Radek (KPD), Hermann Remmele (KPD) und Bodo Kaltenböck (NSDAP) -, war jedoch auch nur von äußerst kurzer Dauer: nämlich sechs Monaten.
    Auslösend war Radeks “Schlageter-Rede” bei der Konferenz der Erweiterten Exekutive der Kommunistischen Internationale am 21. Juni 1923, in der er unter anderem sagte: “Die Geschicke dieses Märtyrers des deutschen Nationalismus sollen nicht verschwiegen, nicht mit einer wegwerfenden Phrase erledigt werden (…)”. Ende Dezember 1923 ließ die KPD hingegen als eigenständigen Punkt der “revolutionären Antikriegs- und Antiversailles-Offensive” ausgegeben, daß “dem faschistisch-chauvinistischen Schlageter-Kult die Popularisierung unserer jungen revolutionären Helden aus dem Ruhrkrieg (Hugo Demare etc.) entgegenzustellen” sei.

    Colin Kreuzer

  • 58 Suebe // Jul 7, 2007 at 3:16

    @Colin Kreuzer : (July 7th, 2007 at 1:20)

    Dank für die hochinteressanten Informationen.

    Vor allem deshalb, da bereits in den 20er-Jahren gut zu erkennen ist, dass Mitglieder der KPD (heute als deren selbsternannten Erben: die PDSED bzw. Linken) schon damals Sätze von sich gegeben haben, mit welchen Sie die “Arbeiter und Bauern” ansprechen wollte, welche sie aber damals so wenig verstanden haben, was sie außer ihren (Hetz-)Parolen eigentlich zu sagen haben - wie dies AUCH bei deren heutigen Zielgruppe unzweifelhaft der Fall ist.

    Das Einzige was ihre “Zielgruppe” aus solchen mehr oder weniger geschickt zusammen sortierten Ansammlungen von Fremdwörtern und Wust von hochgestochener Ausdrucksweise anfangen konnte bzw. überhaupt verstehen sollte, waren aber wohl eh nur einzelne Phrasen wie: “Faschisten”, “Hass”, “Revolution” … und “Anti-”XXXX.

    Interessanterweise hat sich weder an ihrer Ausdrucksweise, ihrer (zumindest, die von ihr ständig angesprochene) Zielgruppe, noch an ihren Parolen usw., ist auch in über 80 Jahren, auch nur die geringste Abweichung zu erkennen - außer dem Austausch einzelner Namen ihrer aktuellen Feind-Bilder, natürlich.

    Am großflächigen Untergang dieser verbrecherischen Ideologie -wenn auch für die Millionen-Opfer leider viel zu spät- ändert dies zum Glück allerdings auch nichts!
    Zumindest, wenn dies bei ihrer “Zielgruppe” nicht nur im Kopf ankam, sondern dort auch “verarbeitet”, sprich: auch die richtigen Konsequenzen daraus gezogen werden.

    Heute gilt es mMn vor allem für die von ihnen ernannten Feinden eigentlich nur noch, das in manchen Köpfen noch vorhandenen und
    auszubrütende “Ei ihres PHOENIX-Mythos”, ein-für-allemal unfruchtbar zu machen und die (KPD-) Asche in sämtliche Winde zu zerstreuen.

    Dies ist mMn jeder aufrechte Demokrat, Patriot, Nationalist usw. - aus welchem Land dieser Erde auch immer - den unzähligen Opfer, unter welchem Deckmantel (= “Sozialisten”, Pseudo-Demokraten” usw.) sich diese barbarischen und völlig entmenschlicht umgesetzte Ideologie des Kommunismus heute auch immer (noch) verbergen mag, dem erlittenen Leid und den Opfern schließlich auch schuldig!

    Wer innerlich dabei “Tränen der Unschuld” vergießt und mit dem Finger ständig nur auf die Opfer der anderen hinweist …
    der bemerkt offenbar nicht, dass mindestens 3 seiner eigenen Finger dabei, stets völlig zu recht, auf ihn selbst zeigen!

  • 59 Wetterfahne // Jul 7, 2007 at 7:55

    Nordländer :

    July 6th, 2007 at 9:47
    @Blubbo :

    “Weißt du was,du klugscheißende Vollblimse,die verunfallte Rechtschreibreform,die wer weiß wieviel Leute hierzulande über Jahre in Atem gehalten hat,trägt vielleicht das Ihrige dazu bei,das …”

    Also bitte! Wirklich! Wer sich hier stark machen will für nationale Belange, soll sich auch um die Erhaltung der deutschen Sprache bekümmern. Es ist wirklich bezeichnend, dass es immer wieder gerade nationale Kräfte sind, die sich nicht richtig in ihrer eigen Sprache ausdrücken koennen oder wollen. Oder liegt das vielleicht daran, dass sie Agenten einer Fremdmacht sind, deren Sprache alles andere als Deutsch ist? Wahrscheinlich ja.

    Kraftmeiernde fäkalsprachliche Verirrungen wie “du klugscheißende Vollblimse” (was bitte ist eine Voll- bzw. Halbblimse?) helfen da keineswegs dabei, Deutschland als Kulturnation darzustellen. Oder sollen etwa Goethe und Schiller vergessen werden? Gute Reise kann ich da nur sagen.

  • 60 Wegdakommtdas // Jul 7, 2007 at 8:23

    Ach der Herr [Zitat: "Ich will als Künstler nicht der Solotänzer sein, der einzelne Geniale, ich will Menschen unmittelbar einbeziehen.] Kastner mal wieder.. Ihn jedoch als “linkes Pack” zu betiteln, das ist fast schon eine Beleidigung gegenüber jedem Kommunisten. War sogar der Kommunist Karl Radek in der Lage, diesem Helden seine Ehrerbietung zu leisten:

    Die Geschicke dieses Märtyrers des deutschen Nationalismus sollen nicht verschwiegen, nicht mit einer abwerfenden Phrase erledigt werden. Sie haben uns, sie haben dem deutschen Volke viel zu sagen… Wir sind keine sentimentalen Romantiker, die an der Leiche die Feindschaft vergessen, und wir sind keine Diplomaten, die sagen: An Grabe gutes reden oder schweigen. Schlageter, der mutige Soldat der Konterrevolution, verdient es, von uns Soldaten der Revolution männlich-ehrlich gewürdigt zu werden.

    Daß nun menschlicher Unrat à la Kastner meint, mit solchen Aktionen das Andenken dieses Mannes in den Schmutz ziehen zu können, mei, soll er es weiter glauben. Solange auch nur ein Idealist das Banner Schlageters in die Höhe hebt, solange können die Denkmäler auch weiterhin fallen. Es wird wieder aufgebaut und es werden auch weiterhin Gedenkfeiern zu seiner Ehren veranstaltet. Heldenhaftes Licht hat schon immer den parasitenhaften Schmutz überstrahlt. So wird es auch dieses Mal sein.

  • 61 Nordländer // Jul 7, 2007 at 9:22

    @Wetterfahne :

    Mich als”Agenten einer Fremdmacht”zu bezeichnen,betrachte ich mal als persönlichen Affront.
    Mit dieser Sprachdiskussion wollen Sie doch nur ablenken.
    “Blubo”und dergleichen linksliberale und kulturlose Typen mehr gehen mir nämlich nur noch auf die Nerven.Denen kommt man mit noch so viel Kultur nicht bei.Und die Zeit der Diskussionen ist ebenfalls bald endgültig vorüber.Dann möcht ich mal sehen wo die ganzen”Schöngeister”sind.An vorderster Front jedenfalls garantiert nicht!
    Im übrigen,wo soll ich denn”fäkalsprachliche Verrirrungen”in dem Satz benutzt haben?
    Woanders hier hat sich jemand darüber mokiert,ich würde nach Satzzeichen kein Leerzeichen setzen.Ha ha ha…ist klar,wenn einem sonst nichts zum Thema einfällt…und tschüß!

    P.S.: Hängt sich ‘ne Wetterfahne nicht immer in die jeweilige Windrichtung?

  • 62 Karl Mosh // Jul 7, 2007 at 9:26

    Kastner ist freisprochen worden. unfassbar!

    http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Landsberg/Uebersicht/Artikel,Verfahren-gegen-%22Stein-St%FCrzer%22-eingestellt_arid,990492_regid,2_puid,2_pageid,4500.html

  • 63 Eine andere Feldpostnummer // Jul 7, 2007 at 12:25

    @griesgram

    “Schlageter war ein Kämpfer gegen die französische Besatzungsmacht. Wenn Sie daraus einen Kampf gegen die Weimarer Republik machen wollen, sind Sie ein Idiot. Wenn Sie die Weimarer Republik als “legitim” bezeichnen, sind Sie gar ein Vollidiot.

    Schlageter war ein diversen rechts-terroristischen Freikorps aktiv, wenn sie mir nun mit der Idee kommen dass die Freikorps “Grenzkämpfer” waren sind sie ein Idiot, dafür gab es eine Armee die ausreichte, [ob es zielführend ist einem Land eine "ewige" Abrüstung zu verordnen währen die anderen aufrüsten, sei dahingestellt] bei dem ganzen Getue um die ach so ruhmreiche und ach so unbesiegte kaiserliche Armee, ist es umso erstaunlicher dass 100tsd Heroen illegitime Hilfstruppen für Grenzgeplänkel nötig hätte - das waren Terroristen im Inneren, vgl. mit dem Selbstmordattentätern gegen die eigene Bevölkerung im Irak. Nur zum Selbstmord reichte es bei den sauberen Herrschaften nicht, aus dem Hinterhalt Zivilisten liquidieren und vllt. vorher noch foltern, das sind die Helden der Rechten.

    Die Republik von Weimar entstand durch die Umstände, wie dann auch durch das Volk und war alle Mal legitimier als das 2. Reich. Hätte man das reaktionäre Beamtentum in den Griff bekommen und wäre die Kamernossen der SPD keine notorischen Verräter gewesen man hätte sehen können.

    Was die stalinistische KPD der Zentrale nachblöckte interessiert mich nicht, es ist nur schade dass so viele Arbeiter, Bauern und Angestellte auf Marionetten wie Thälmann herein vielen wie sie später auf Feind des Menschengeschlechts herreinvielen.

    Ich habe mir in meiner hiesigen Gutmenschenfilliale von meinem Mossadansprechpartner übrigens sagen lassen, dass um die Jahre 1989 und -90 in Ostdeutschen Gefilden sehr viele Denkmäler vernichtet wurde, weil die Idole eines staatskapitalistischen deutschnationalen Staates als unpassend gesehen wurde, ebenso ist es hier.

    Abschließend heute sind wir wohl bei ca. 19 verbleibenden Schandmälern dieser Art…

  • 64 Klaus // Jul 7, 2007 at 18:40

    @Eine andere Feldpostnummer

    Einen größeren Blödsinn wie Sie schreibt nur noch die BILD-Zeitung und/oder Blubo.

    Vielleicht darf man einmal daran erinnern,daß hier im Ruhrgebiet im Winter Menschen erfroren sind,weil die geförderte Kohle an Frankreich abgeliefert werden mußte.Da war Widerstand dringend geboten.

    Wer war dieser Albert Leo Schlageter, der - wie wir sehen - so unterschiedlich beurteilt, gelobt und begeifert wurde?

    Text entnommen aus Albert Leo Schlageter, 1923 – 1983 von Paul Rothmund

    “Die Familie Schlageter ist seit über vier Jahrhunderten in Schönau im Schwarzwald als Bauerngeschlecht ansässig. Albert wurde am 12. August 1894 als sechstes von sieben Kindern geboren. Seine Eltern waren der Landwirt Josef Schlageter und seine Ehefrau Rosina. In Schönau besuchte er die Volksschule und die Bürgerschule, und da er begabt und fleißig war, erteilte ihm der Pfarrer Lateinunterricht. So konnte er nach Freiburg in das Bertholdgymnasium. Der Weg eines Bauernjungen zum Geistlichen war damit für ihn vorgezeichnet.

    Entscheidender Einschnitt in Schlageters Leben war der Kriegsausbruch. Der Unterprimaner wurde gemustert und zur Infanterie ausgehoben, meldete sich aber gleichzeitig als Kriegsfreiwilliger zum 5. Badischen Feldartillerieregiment. Nach seinem Notabitur wurde er im Dezember 1914 eingezogen und kam nach kurzer Ausbildungszeit im März 1915 nach Nordfrankreich an die Westfront. Mit seiner Batterie kämpfte er an den Brennpunkten dieser Front, bei Arras, vor Verdun, an der Somme und in der Siegfriedstellung.

    Seine Briefe an die Familie und an seinen ehemaligen Lehrer, den Geistlichen Rat Lang, zeigen uns ihn als guten Soldaten und gläubigen Christen, der noch mit sich rang, ob er wirklich zur Theologie berufen und zum Beruf des Geistlichen geeignet ist.

    Wenige Tage an der Front, am 30. März 1915, schrieb er: “Ist der Krieg auch schrecklich, seine Schönheiten und Anziehungen hat er doch, besonders für uns junge Leute.« Als fronterfahrener Offizier stellte er am 1. September 1917 fest: »Der Krieg ist allerdings ein großes Übel. Tausende und Abertausende sind ihm zum Opfer gefallen.” Wie jeder Soldat sehnte er den Frieden herbei, einen siegreichen Frieden, an den er glaubte. So schrieb er am 24. Februar 1918: “noch eine Gewaltanstrengung und dann hoffentlich der langersehnte Weltfrieden ! ”

    Vor Verdun wurde er erstmals verwundet. Im April 1916 wurde er Unteroffizier. Während der Somme-Schlacht wurde er zum Vizewachtmeister befördert und zum Offiziers-Aspirant ernannt. 1917 im Sommer erhielt er das Eiserne Kreuz II. Klasse und wurde -ohne Kurs- Leutnant der Reserve. Für tapfere Patrouillen erhielt er im April 1918 das Eiserne Kreuz I. Klasse. In der Mitteilung darüber an seine Eltern wird seine Einstellung deutlich: “Meine Patrouillen sind an höherer Stelle anscheinend recht hoch eingeschätzt worden, obwohl es für mich nichts anderes war, als auf dem Posten, auf den ich gestellt wurde, meine Pflicht und Schuldigkeit getan zu haben. Aber ich muß sagen, es hat mich gefreut.”

    Als Offizier war er beliebt, da er seine Aufgabe aus dem Bewusstsein der Pflichterfüllung und des Dienens sah. Dazu kam seine Vaterlandsliebe und seine tiefe Religiosität. Vor dem Weihnachtsfest 1917 schrieb er seinen Eltern: »Möge mir Gott die richtigen Worte in den Mund legen, dass den Leuten Weihnachten auch ein Fest ist und dass ich in religiöser und patriotischer Hinsicht das erreiche an Gutem, was man bei derartigen Anlässen erwartet!”

    So führte er nach dem Waffenstillstand im November 1918 seine Batterie -trotz Revolution und oftmals chaotischer Unordnung -geschlossen und diszipliniert zur Auflösung nach Freiburg. Schlageter selbst wurde am 28. Februar aus dem Heeresdienst ent- lassen.

    Schon zuvor hatte er sich an der Universität in Freiburg immatrikuliert. Doch er studierte nun nicht - wie ursprünglich vorgesehen -Theologie, sondern wandte sich der Nationalökonomie zu. Im Januar 1919 trat er der Studentenverbindung Falkenstein als Aktiver bei, die zum Verband der katholischen Studentenverbindungen gehörte. Zu- gleich wurde er Mitglied des Jungdeutschen Ordens, einer von Arthur Mahraun geleiteten, sehr national eingestellten Organisation. Auch hier dokumentierte sich wieder die enge Bindung Schlageters an Religion und Vaterland.

    So war es wohl nicht Landsknechtstum und Abenteuerlust, die ihn zum Freikorps von Medem trieben, das im Raum Freiburg aufgestellt wurde, um das Baltikum vor dem Bolschewismus zu bewahren. Als Batterieführer kam er zur deutschen Legion unter General Graf von der Goltz und kämpfte im Kurland. In der Schlacht um Riga zeichnete er sich besonders aus.

    Nach der Rückkehr aus Kurland kam Schlageters Batterie zur 3. Marine-Brigade in Tilsit. Diese Brigade unter Führung des Korvettenkapitäns von Löwenfeld wurde im Ruhrgebiet 1920 gegen die Rote Armee bei Gladbeck und Bottrup eingesetzt. Im Sommer 1920 wurde die Brigade aufgelöst, und Schlageter arbeitete als Gutsarbeiter in Ostpreußen.

    Schon im Frühjahr 1921 ging er erneut in den Einsatz zum Grenzschutz nach Oberschlesien. Er kämpfte im Freikorps Hauenstein gegen die polnischen Insurgenten, die unter Missachtung der für Deutschland günstigen Volksabstimmungsergebnisse dieses Gebiet annektieren wollten. Höhepunkt der Kämpfe in Oberschlesien war die Erstürmung des Annaberges am 21. Mai 1921, bei der Schlageters Kompanie eine wichtige Rolle einnahm.

    Nach der Auflösung des Freikorps arbeitete er einige Zeit im Auftrage Hauensteins als Agent in Danzig, um sich dann als Kaufmann in Berlin niederzulassen.

    Als im Januar 1923 die französischen Truppen mitten im Frieden das Ruhrgebiet besetzten und die Reichsregierung dagegen zum passiven Widerstand aufrief, standen auch die Freikorps wieder bereit. Schlageter eilte zu seinen Kameraden, und als Führer einer Sabotagegruppe sprengte er am 15. März 1923 bei Kalkum eine Eisenbahnlinie.

    Durch Verrat wurde er verhaftet und vor ein französisches Kriegsgericht gestellt. Dieses verurteilte ihn zum Tode.

    Am 26. Mai 1923 wurde das Urteil - trotz weltweiter Gnadengesuche - vollstreckt. Ein Peloton französischer Soldaten erschoss Albert Leo Schlageter auf der Golzheimer Heide in Düsseldorf.

    Schlageter selbst schrieb am 8. Mai 1923 an seine Eltern: „Seit 1914 bis heute habe ich aus Liebe und reiner Treue meine ganze Kraft und Arbeit meiner deutschen Heimat geopfert. Wo sie in Not war, zog es mich hin, um zu helfen. Das letzte Mal hat mir gestern mein Todesurteil gebracht. (…) Kein wildes Abenteurerleben war mein Verlangen, nicht Bandenführer war ich, sondern in stiller Arbeit suchte ich meinem Vaterlande zu helfen. Ein gemeines Verbrechen oder gar einen Mord habe ich nicht begangen.”

  • 65 Völkischer Beobachter // Jul 7, 2007 at 22:52

    @ Die dummschwätzende Feldpostnummer:

    bei dem ganzen Getue um die ach so ruhmreiche und ach so unbesiegte kaiserliche Armee, ist es umso erstaunlicher dass 100tsd Heroen illegitime Hilfstruppen für Grenzgeplänkel nötig hätte

    Was für ein Schwachsinn!

    Die Reichswehr wurde bei den Grenzkämpfen (und im Baltikum gegen die Bolschewisten) gar nicht eingesetzt!

    Bei den polnischen Versuchen, Oberschlesien durch Miliz an sich zu reißen (mit wohlwollender Unterstützung durch die französischen Truppen, die dort stationiert wurden, um die Deutschen an wirksamer Gegenwehr zu hindern) hat die Reichsregierung versucht, die (auf eigene Kosten - und natürlich auf eigenes Risiko anreisenden Freikorpskämpfer, die sogar ihre Waffen selbst mitbringen mußten), an der Einreise nach Schlesien zu hindern und ihre Waffen zu beschlagnahmen!

  • 66 Kriminalkommissar Freise // Jul 9, 2007 at 22:09

    Mit historischen Analphabeten wie der anderen Feldpostnummer (ich sagte schon mal, diese ehrende Bezeichnung des deutschen Landsers für den geachteten feindlichen Soldaten verdienen sie nicht) zu diskutieren ist reine Zeitverschwendung. Sein lausiges Viertelwissen (Halbwissen kann man das nicht nennen wie der nachgequatschte Dummfug über Schlageter und die Freikorps beweist) vermutlich aus der Giftküche diverser Umerzieher und Geschichtsfälscher wie Fischer, Wehler, Knopp und Kumpane, ist nicht die Basis für ernsthafte Diskussionen. Wer das abgerüstete 100.000 Mann Heer der WR für eine ernstzunehmende Verteidigung gegen zB das hochgerüstete Polen hält hat einfach von Tuten und Blasen keine Ahnung.

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