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Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)


FKA: Spät kommt er, aber er kommt… – „Kanonen-Klaus“-Jürgen Menzel hat das Wort (08.05.07)

May 8th, 2007 · Post your comment (44 Comments)

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Dresden/ Sachsen: Am 28. April berichteten wir über eine Hausdurchsuchung beim sächsischen Landtagsabgeordneten Klaus-Jürgen Menzel in dessen Landtagsräumlichkeiten einen Tag zuvor. Dabei ging es um eine weitere Waffe, die dieser laut Auffassung der Ermittlungsbehörden noch besitzen sollte.

Klaus-Jürgen Menzel

Wundern würde uns das keineswegs. So ist Menzel inzwischen dafür bekannt, ständig negativ in den Medien aufzufallen, auch wenn die von ihm beabsichtigten Aktionen oder Äußerungen durchaus menschlich nachvollziehbar sind. So erinnern wir in diesem Zusammenhang an die Äußerungen des Abgeordneten Menzel am Rande des NPD-Bundesparteitages gegenüber den Medien, in denen er sich offen zu Adolf Hitler bekannte. Eine Ansicht, die mancher vertreten könnte, allerdings derzeit nicht öffentlich, wenn man politisch nicht vollkommen an Substanz verlieren will. So sollte dem Abgeordneten Menzel durchaus klar sein, dass man gewisse Dinge denken aber nicht sagen sollte. Andernfalls müssen wir in der Tat annehmen, dass er solche Äußerungen absichtlich loslässt, um der NPD Schaden zuzufügen.

Inzwischen ist Menzel aus der Partei entfernt worden. Einen Schritt, den wir für in der Vergangenheit für durchaus richtig erachten. So müssen wir keineswegs Freunde der NPD sein, um trotzdem die Ansicht vertreten zu können, dass Menzel andernfalls eine tickende Zeitbombe für die Partei gleich käme. Erfüllt dieser doch schließlich so ziemlich jedes Klischee, das die Medien der NPD regelmäßig vorwerfen. Schlimmer daran ist eigentlich nur noch, dass Menzel offenbar gar nicht darum bemüht war, daran überhaupt irgendetwas zu ändern. Sofern also hinter dem Handeln des NPD-Dissidenten Menzel überhaupt so etwas wie eine Strategie gesteckt haben sollte, so fragt sich eigentlich nur welche und für wen.

Auf unseren letzten Artikel vom 28. April hat es der Landtagsabgeordnete -der inzwischen besser bekannt sein dürfte als „Kanonen-Klaus“- inzwischen geschafft, uns immerhin knapp zwei Wochen später eine Stellungsnahme zukommen lassen, die wir hier und da ein wenig kommentiert an dieser Stelle veröffentlichen möchten.

Sehr geehrte Damen und Herren

Nun ist es zwar schon ein paar Tage her, daß hier bei Altermedia über die bei mir am 27. April 2007 stattgefundene Hausdurchsuchung berichtet wurde, aber einiges am Beitrag von „FKA“ gibt Anlaß, dazu Stellung zu nehmen.

Bekanntlich wurde am 26. April meine Immunität als Landtagsabgeordneter aufgehoben, um tags darauf in meiner Wohnung und in meinem Landtagsbüro nach einer Pistole zu suchen. Und zwar nach einer ganz besonderen. Man sah sich ausschließlich nach einer silbernen Schußwaffe um, die ich nicht besitze. Da diese der Staatsanwaltschaft genau beschrieben wurde, gehe ich einmal davon aus, daß ich den netten Besuch einer Verleumdung zu verdanken habe. Nun könnte man natürlich diesbezüglich wild spekulieren, aber angesichts der Tatsache, daß sich der Vorsitzende der sächsischen NPD-Landtagsfraktion, Holger Apfel, nach meinem Fraktionsausschluß durch mich bedroht sah und dies auch in einem Schreiben an die Landtagsverwaltung äußerte, mache ich mir natürlich so meine Gedanken.

Das ist natürlich reine Spekulation; keine Spekulation ist hingegen, daß sich sowohl Holger Apfel wie auch seine Fraktionskollegen nach wie vor bester Gesundheit erfreuen, was ich ihnen übrigens auch für die Zukunft wünsche. Denn wenngleich ich natürlich so meine Bedenken gegen die Person Apfels und seine Ambitionen habe, stehe ich zur nationalen Sache und habe nach wie vor beste Kontakte zu einigen früheren Fraktionskollegen.

Im übrigen wurde bei den Durchsuchungen rein gar nichts gefunden. Und damit wäre im Grunde zu dem Vorgang auch schon alles gesagt, wenn nicht der vermutliche Urheber des Altermedia-Artikels, „FKA“, den Vorgang nutzen würde um gegen mich Stimmung zu machen. Und zwar in einer Art und Weise, als hätte Holger Apfel souffliert.

So ist da zu lesen: „Menzel ist eines der Beispiele bei denen wir uns fragen, nach welchem Auswahlverfahren man seinerzeit in der NPD die Kandidaten für den Landtag aufgestellt hat. Zwar ist dieser inzwischen kein NPD- Mitglied mehr, aber diskreditiert mit Äußerungen und Aktionen bei denen wir uns nicht sicher sind, ob er diese mit Absicht oder aus Dummheit begeht, die NPD wie es ihre Gegner nicht besser machen könnten.“

Dazu möchte festzustellen: Was das Auswahlverfahren für Kandidaten betrifft, so werden diese auf den entsprechenden Parteitagen demokratisch gewählt. Allerdings können nur die vorgeschlagen werden, die auch anwesend sind. Und von denen werden in der Regel dann die gewählt, die durch aktive Parteiarbeit bekannt sind. Jetzt weiß „FKA“ vielleicht, warum ich damals eine notwendige Stimmenanzahl bekam. „FKA“ kann sich ja auch irgendwann einmal entsprechend bemühen. Dann wird man sehen, ob es bei ihm reicht…

Der Abgeordnete Menzel scheint eine Kleinigkeit zu verwechseln. Wir haben bislang keinen Anspruch gestellt, auf irgendeine Kandidatenliste der NPD zu kommen – wir berichten lediglich. Hierbei handelt es sich um eine typische Masche, die wir von NPD-Funktionären häufiger zu hören bekommen, ganz nach dem Motto „Macht ihr es doch besser“. Dabei handelt es sich um eine Rhetorik, die uns immer dann um die Ohren fliegt, wenn wir einmal kritisch über gewisse Dinge innerhalb der Partei oder eben über bestimmte parteilose Abgeordnete berichten.

Im übrigen halten wir es für nicht notwendig, uns um einen Posten oder Pöstchen innerhalb der Partei zu bemühen. Offenbar hat auch der inzwischen parteilose Abgeordnete noch nicht begriffen, dass es sich bei Altermedia nicht um eine Parteiseite handelt. So wird ein Bundestagsabgeordneter ja schließlich auch keinen Journalisten der FAZ oder BILD oder welcher Zeitung auch immer nach einem kritischen Bericht dazu auffordern sich selbst in den Bundestag wählen zu lassen. Wozu auch? So ist es in erster Linie Sache der Abgeordneten, gute Arbeit zu machen. Davon nimmt sich auch die NPD nicht aus, schließlich sind diese mit einem bestimmten Auftrag in die Parlamente geschickt worden. Wenn diese sich dann nach und nach als unfähige Schafsköpfe erweisen, so hat die Öffentlichkeit auch das Recht, diese nicht nur zur Kenntnis nehmen zu dürfen sondern auch anzuprangern. Für den Abgeordneten Menzel dürfte dies keineswegs eine Überraschung sein.

Was angebliche „diskreditierende Äußerungen“ betrifft, so habe ich aus meiner Einstellung nie ein Geheimnis gemacht, Auch lange vor der Sachsen-Wahl nicht. Was man von anderen, die jetzt in der „Mitte des Gesellschaft“ angekommen sind, nicht mehr behaupten kann – keine Spur mehr von sozialer und nationaler Fundamentalopposition bei denen. Nur noch der Gedanke, beim nächsten Mal wiedergewählt zu werden, um nach zwei Legislaturperioden in den Genuß einer staatlichen Pension zu kommen, die z.B. der Verlagskaufmann Apfel privatwirtschaftlich in einem ganzen Arbeitsleben nicht einmal annähernd erwerben würde. Bei vielen stimmt es schon: Geld verdirbt den Charakter. Wie will man aber das vorher wissen?

Übrigens reicht es für „die Öffentlichkeit“ schon aus, sich zur Nation zu bekennen, um sich zu “diskreditieren”. Ich habe weder mit der Nation, noch ihrer Geschichte irgendwelche Probleme. Damit stehe ich sicher im Einklang mit der überwiegenden Mehrheit derer, die national wählen. Und im „nationalen Lager“ dürfte es darüber doch wohl keine Diskussion geben. Es sei denn, man will lediglich an den Futtertrog in der „Mitte der Gesellschaft“. Dann bin ich freilich ein ganz böser Mensch, der im Wege steht. Damit kann ich aber leben.

Sich zur Nation zu bekennen ist keineswegs ein Problem. Vielmehr wird das sogar von NPD-Politikern erwartet, vertreten diese doch schließlich auch eine Partei, wo das Wort „Nation“ sogar im Parteinamen vorkommt. Ein Vergleich Menzels der etwas hinkt, wenn er in diesem Zusammenhang lediglich seine Äußerungen über die große Persönlichkeit der deutschen Geschichte, am Rande des NPD-Parteitages im vergangenen Jahr zu relativieren versucht. So ist es ein Unterschied ob man sich vor den Medien zur Nation bekennt oder zu Adolf Hitler. So wären wir sicher die Letzten, die da einen Stab brechen würden. Allerdings wissen wir auch, was politfähig ist und was nicht. Das sollte ein Abgeordneter der NPD im Landtag auch wissen, andernfalls müssten wir diesem Dummheit unterstellen.

Daneben tauchten im Artikel des „FKA“ noch zwei Falschbehauptungen auf: „Bereits im vergangenen Jahr ist Menzel in die Schlagzeilen geraten, nachdem einer seiner Mitarbeiter versucht hatte eine Waffe in den Landtag zu schmuggeln.“ Und: „Trotz Ausschluss aus der Partei steht Menzel nach wie vor auf der Gehaltsliste des sächsischen Landtags und somit im Dienste des Volkes. Dabei glänzt dieser keineswegs durch herausragende Leistung. Er ist lediglich Vertreter seiner selbst und somit so ziemlicher Alleinunterhalter im Parlament.”

Dazu ist festzustellen: Die Behauptung, ein Mitarbeiter habe versucht, eine Waffe in den Landtag zu schmuggeln, ist falsch. Bei der Person, die mir beim Aufbruch meine Tasche in den Landtag brachte, handelt es sich um einen guten Freund, der zudem nicht wußte, daß sich in meiner Tasche eine mit Schreckschuß-Munition geladene Pistole befand.

Ich verstehe eigentlich die ganze Aufregung darüber nicht. Wer in nationalen Zusammenhängen aktiv ist, weiß doch, wie gefährdet Kameraden sind, die in der Öffentlichkeit stehen. Auch ich habe in Dresden das Demokratieverständnis der „Antifa“ am eigenen Leibe zu spüren bekommen.

Keine Frage. Jeder von uns weiß, wie gefährdet nationale Personen, ob diese nun in der Öffentlichkeit stehen oder nicht, zuweilen sind. Das rechtfertigt allerdings nicht die Waffe im Landtag. Denn wovor hat sich der Abgeordnete Menzel gefürchtet? Vor Holger Apfel? Vor dem Landtagspräsident Ittgen?….

Warum soll ich mich nicht schützen dürfen, wenn man das z.B. einem Jörg Hähnel zugesteht, der einen „Teleskopstock“ im Schweriner Landtag mit dabei hatte? Wie heißt es doch in der Presseerklärung der NPD so schön: „Nachdem der NPD- Bezirksverordnete von Berlin in der Vergangenheit, genauso wie der NPD-Pressesprecher Klaus Beier und andere NPD-Politiker immer wieder Opfer von linksradikalen Überfällen wurde, hat er genauso wie jedermann ein Recht auf Selbstschutz.“ Dieses Recht nehme ich auch für mich in Anspruch. Und da können es sich einige durchaus schenken, von mir im Bildzeitungsstil als „Kanonen-Klaus“ zu schwatzen.

Dann behauptet „FKA“ schließlich noch, ich sei aus der NPD ausgeschlossen worden. Diese Behauptung ist sachlich falsch, denn ich bin ausgetreten.

„FKA“ behauptet weiter: „Dabei glänzt dieser keineswegs durch herausragende Leistung. Er ist lediglich Vertreter seiner selbst und somit so ziemlicher Alleinunterhalter im Parlament.”

Man merkt an dieser Aussage, daß mancher offenbar nicht weiß, was ein Einzelabgeordneter kann und was nicht. Nach wie vor stimme ich mit der NPD-Fraktion. Wieso bin ich dann ein Alleinunterhalter?

Wenn wir also zusammenfassen dürfen, so besteht die einzige Tätigkeit des Abgeordneten Menzel darin, mit der NPD zu stimmen. Dann wundert dieser sich ernsthaft, dass wir ihm Untätigkeit vorwerfen. Im übrigen ändert das nichts an der Darstzellung des Alleinunterhaltes. Nur weil man jemanden von der Seite anquatscht, ist das noch lange keine Unterhaltung. Darüberhinaus ist Menzel in seiner isolierten Position im Landtag durchaus Alleinunterhalter, oder gibt es eine Fraktion oder fraktionslose Mitglieder, welche sich auf diesen einlassen?

Was meine sonstige Tätigkeit in nationalen Zusammenhängen betrifft, brauche ich mich nicht zu verstecken. Beinahe alles, was ich an Geld vom Freistaat Sachen bekomme investiere ich in meine Kameraden.

Wer mir irgendeinen Abgeordneten, gleich welcher Partei, nennen kann, der von seinem Einkommen 4000 Euro monatlich für gute Zwecke vergibt, darf mitreden.

Klaus J. Menzel MdL

Wobei hier noch eine Frage gestattet sein sollte. Inwiefern handelt es sich um einen guten Zweck, wenn jemand seine eigenen Kameraden mit Geld versorgt? Gibt es namentliche Projekte? Unter guten Zweck verstehen wir wohl eher karitative Einrichtungen oder bedürftige Familien oder unseretwegen auch nationale Projekte. Das würde Menzel immerhin von fast allen anderen NPD-Abgeordneten unterscheiden. Allerdings sollte man solche Aussagen auch belegen, andernfalls wirken diese unglaubhaft.

Siehe auch
Altermedia 28.04.07

Quelle: Störtebeker-Netz 07.05.07



Tags: Allgemeines

44 responses so far ↓

  • 1 DerDoktor // May 9, 2007 at 0:06

    An dem Beispiel von K.J. Menzel kann man die total verfehlte Strategie der NPD nachweisen. Der NPD geht es genauso wie LePenn in Frankreich. Die wollten dort als weichgespülte Linkspatrioten die Wahl in der Flucht nach hinten gewinnen. Genauso verhält sich zur Zeit die NPD in der BRD. Anbiedern an das System. Die NPD sind die besseren Demokraten – dafür entblödet man sich in absurden dummen Aktion. Es wird hier sogar die Devise ausgegeben, man kann ja denken – aber aussprechen darf man doch seine Meinung nicht ( Menzel über Hitler ). Das ist genauso die feige Mentalität, wie sie alle anderen Systempolitikern auch zeigen. Die NPD ist bereits auch angepaßt und deswegen völlig bedeutungslos geworden. Das können die Systempolitiker viel besser, da sie dies bereits seit Jahrzehnten gelernt haben.

    Nur weil sich jemand Doktor nennt, hat er die Weisheit offenbar trotzdem nicht mit Löffel gefressen. Man muss sich keineswegs ans System anbiedern, wenn sich gewisse Äußerungen trotzdem verbieten. Andernfalls ist man nicht Politfähig.

    Der Hausmeister

  • 2 Horst Haddeby // May 9, 2007 at 1:25

    DerDoctor
    Sie haben mir aus der Seele gesprochen. Den weitaus grőβten Teil meines Lebens habe ich im Ausland verbracht und die Verhältnisse in der Heimat sind mir nicht so bekannt. Eines kommt mir nicht aus dem Sinn. Vor mehr als zehn Jahren war ich zu Besuch in Deutschland. Bei der Kaffeetafel wurde mir gesagt: “Das darfst Du eigentlich nicht sagen, aber wir sind ja Verwandte und werden Dich nicht anzeigen”. Mir blieb der Kuchen fast im Halse stecken. Ich werde die Heimat ncht wieder sehen. In Deutschland ist man heute links von der UdSSR, wo man immerhin noch in erster Linie ein Patriot war.

  • 3 michael // May 9, 2007 at 6:52

    Besser ein widerspenstiger und gelegentlich “verhaltensauffälliger” Menzel, als ein wurmstichiger Apfel.

    @ Horst Haddeby

    Wie recht Sie doch haben! Es gibt wohl kaum etwas Obzöneres und kaum eine widerwärtigere Heuchelei als daß sich die antinationalen, volksfeindlichen Parasiten der Systemparteien und -medien über die Zensur in anderen Ländern echauffieren. Man sollte diese Halunken stets öffentlich an den Pranger stellen (z. B. hier).

    Zu der “Zensur in der BRDDR” siehe insbesondere den informativen Artikel des wegen eines “Meinungsverbrechens” gerade einsitzenden Anton Mägerle aka Germar Rudolf “Eine Zensur findet nicht statt, es sei denn …”

    http://www.vho.org/censor/D.html
    beziehungsweise die korrespondierende Liste unter
    http://www.vho.org/censor/Censor.html

    Zitat:
    “Auch Bücher rein politischen Inhalts, wie etwa ‘In Sachen Deutschland’ ( http://www.vho.org/D/isd/index.html ) oder ‘Wolfsgesellschaft’ (www.vho.org/D/w/index.html ) wurden vernichtet. Beide befassen ich auf unpolemische aber ablehnende Weise mit den Problemen der Multikultur und der vermeintlichen Unfähigkeit der deutschen Politiker. Da diese offen ablehnende Haltung jedoch angeblich eine Hetze gegen die Ausländer und gegen die etablierten Parteien und Repräsentanten darstelle, mithin also den inneren Frieden der Republik gefährde, wurde die Bücher verboten.”

    In beiden Fällen war der denunzierende Anzeigenerstatter der Moses-Jude Michel Friedman aka Paolo Pinkel.

    Der “nom de plum” “Anton Mägerle” ist übrigens eine Retourkutsche von Germar Rudolf gegen den GERNOT MODERY, einem SPD-Spitzendenunzianten des Systems, der gegen uns unter dem Alias “Anton Maegerle” (ae statt ä) unentwegt hetzt und nicht für die Systemmedien “Spiegel”, “Stern”, Panorama (ARD), “Report” (ZDF) schreibt und produziert, sondern seine schmutzigen Dienste auch dem “Verfassungs”schutz und der Antifa zur Verfügung stellt.

    Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Anton_Maegerle

  • 4 michael // May 9, 2007 at 6:55

    “Wolfsgesellschaft”: http://www.vho.org/D/w/index.html

  • 5 Ferrier // May 9, 2007 at 8:19

    Ich stimme den Schreibern hier im wesentlichen zu. Auch ich verfolge den Kurs der NPD mit gemischten Gefühlen und immer öfter mit einer Faust in der Tasche. Aktuelles Beispiel ist der Solidarismus, der nichts anderes ist als Feigheit vor dem Feind. Wenn sich der Widerstand gegen die BRD die Begriffe diktieren läßt, ist er kein Widerstand mehr, sondern Opposition in der BRD. Meiner Ansicht nach ein fundamentaler Unterschied.

  • 6 Oliver250 // May 9, 2007 at 8:42

    @ alle Vorredner

    Ich kann mich Euren Ausführungen nur anschliessen.

    Desweiteren denke ich, dass Jürgen Menzels Loyalität zur Sache – mitunter zur Arbeit der NPD – grossen Respekt verdient. Er sieht sich eben grösseren Dingen verpflichtet und sieht auch nach all den unschönen vorangegangenen Ereignissen keinen Anlass, sich in kleinen persönlichen Rachefeldzügen infolge angekratztem Ego zu verlieren. Auch seine Darstellungen hier zeugen von einem differenzierten und analytischen Denken und glänzen mit einer schönen Rhetorik, von der sich der geifernde Hedonist Apfel noch eine Scheibe abschneiden könnte.

    Desweiteren; was soll denn eigentlich “politfähig” in der BRDDR bedeuten? Können wir denn überhaupt unsere Ideen politfähig verpacken in diesem stalinistischen Staat? Und falls ja, glaubt man da nicht, dass sich dann der Staat nicht eben gerade neue Tabufelder schafft, in welchen es verboten ist, sich zu bewegen?

    Nebenbei finde ich “Kanonen-Klaus” einen äusserst kraftvollen Namen mit viel PR-Potential!

  • 7 Cogito // May 9, 2007 at 10:36

    @ michael

    Ihre Aufklärung über diesen Anton Maegerle/Gernot Modery ist wichtig, Mechtersheim tat es in aller Deutlichkeit schon vor Jahren über dessen Gemeinheiten, auf die hereingefallen wird, es ist wohl aber nur von wenigen gelesen worden.

    Die beiden genannten Bücher von C.F. Berg sind auf dem Index, d.h. sie darf man besitzen, aber nicht mehrfach vom Verlag Grabert bezogen haben, weil dann mit einer „jugendgefährdenden Verbreitung“ gerechnet werden muß, wie es offiziell heißt. Die Hausdurchsuchung und Beschlagnahme dieser beiden Titel fand bei denen statt, die mehrere Exemplare bezogen hatten. Wenn übereifrige Beamte alle Exemplare mitnahmen, dann wurde dem Geschädigten auf Beschwerde jeweils 1 Exemplar von der Staatsanwaltschaft zurückgeschickt und der „gute Rat“ gegeben, wegen der restlichen Exemplare den privaten Klageweg zu gehen. Wer macht das schon. Leider haben auch zu wenige gewagt, sich persönlich an die Staatsanwaltschaft wegen der Rückgabe zu wenden. Zum Beispiel der RA eines Bekannten erreichte nichts für seinen Mandanten und schickte dafür noch eine gesalzene Rechnung.

    Die zweite Variante ist, wenn ein Buch nicht nur auf dem Index steht, sondern zu „verboten“ verknackt wird, dann werden a l l e Exemplare beschlagnahmt und kommen in den Reißwolf. Es soll schon mal passiert sein, daß sich ein Buch einfach so aufgelöst hat und auf dem Richtertisch nicht mehr als Corpus Delicti dienen konnte. Wunder gibt es immer wieder …

    Daß ausgerechnet Pinkelpaule, wie sich herausstellte schon mal lebendiges schlechtes Vorbild für die Jugend, Berg anzeigte, war mir nicht bekannt. Der Verlag war damals sehr zurückhaltend in Sachen Information. Inzwischen gibt er sich damit ab, Schwab’sches Geschwafel zu verbreiten, mit dem man in diesem politisch heruntergekommenen Staat nicht anecken kann.

  • 8 Torvald // May 9, 2007 at 10:41

    Solange “national” als Label für offene oder heimliche Hitler-Fans steht, wird das nichts mit dem politischen Erfolg der Rechten, und das ist auch gut so.
    Der NS war für Deutschland trotz einiger Anfangserfolge die maximale politische Katastrophe, wie sein Zwillingsbruder ML das auch für Russland war, da gibt es nichts zu verklären.

  • 9 Schörner // May 9, 2007 at 11:30

    Zunächst einmal habe ich ein Problem damit, wenn auf einen so hingedroschen wird, wie auf den Herrn Menzel.
    Ich finde das ist nicht wirklich nötig, denn allenfalls kann man ihm unkluges politisches Verhalten vorwerfen. Aber Verrat an der Sache nicht. Das sollte jeder bedenken.

    Desweiteren denke ich, daß Herr Menzel, bei aller politischen Inflexibilität ein wichtiges Thema anspricht: die Verbonzung.

    Ich will in diesem Zusammenhand auf die Tagebücher von Dr. G. hinweisen, vor allem der Zeit nach dem Wahlerfolg 1930, wo sie mit über 100 Mandataren in den Reichstag eingezogen sind.
    Hier mußt von der Parteispitze mit Argusaugen über die Verbonzung gewacht werden. Und zwar, das ist für uns heute von Bedeutung, wurden hier in erster Linie charakterliche Veränderungen sehr sorgfältig registriert. Wenn z.B. jemand arrogant oder besserwisserisch wurde, so war das Grund genug, daß er die Zukunft als Mandatar verspielt hatte.

    In der NPD gibt es – wie in allen demokratischen Parteien – kein Bewußtsein über die unglaubliche Gefährung durch Pfründe und wie diese binnen kürzester Zeit jeden Revolutionär in einen Bonzen verwandeln.
    Deshalb denke ich, daß hier Herr Menzel auf ein ganz prinzipielles Problem hinweist und ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, daß man in der NPD Bonzen viel weniger als Problem betrachtet, wie einen geraden Typus, der halt für so eine Position nicht geeignet ist, weil er eben viel zu gerade ist.

    Ich kann mich täuschen, aber diese Geradlinigkeit wird m.E. auch in den Zeilen seines obigen Briefes erkennbar. Jemand der in diesem Alter noch so wenig von Taktiererei wissen will, hat meinen Respekt. Wenngleich das nicht bedeutet, daß ich ihn gleichzeitig für höhere politische Funktionen befähigt halten muß.

    Bedenklich würde ich finden, wenn in nationalen Kreisen der untadelige Charakter gar nichts mehr zählen würde.

  • 10 Amadeus // May 9, 2007 at 11:40

    Ganz von der Hand zu weisen, sind die Vorwürfe die gegen Menzel erhoben werden nicht. Er mag einen tadellosen Charakter haben. Das steht hier nicht zur Frage. Ein tadelloser Charakter macht einen Menschen dennoch nicht fähig für ein politisches Amt.

    Ich habe auch große Skepsis wenn ich den Kurs der Sachsen Fraktion beobachte. Aber die Offenheit des Abgeordneten Menzel ist auch nicht gerade mein Geschmack. Insofern sind die Vorwürfe nicht ganz falsch. Menzel ist vielleicht ein guter Kamerad. Der Sache nutzen tut er aber nicht.

  • 11 stino // May 9, 2007 at 12:56

    ich lese hier immer von, die NPD biedere sich ans System an, ist nicht gerade und direkt genug etc. Wir wollen doch die Gesellschaft verändern, oder? Das kann man aber nur innerhalb der Gesellschaft und nicht gegen dieselbe. Wenn es nun mal hierzulande (noch!) gewisse Gesetze gibt, die einem bei manchen Themen den Mund verbieten, so hat man das derzeit zu akzeptieren. Was nützt eine verbotene Partei, die nicht mehr auf (systemeigenen) Wahlzetteln zu finden ist. Sicher, das Volk wünscht sich gerade, ehrliche, vorbildliche Menschen an der Spitze und die würden dann auch gewählt werden, wenn sie ein Kästchen zum Ankreuzeln am Wunschzettel haben. Also, mit etwas Taktik eine gerade und aufrechte Politik unter die Leute bringen, das ist die Gratwanderung, die die NPD momentan machen muß, damit sie sich nicht zwischen ignoriert werden und verboten werden aufreibt.

  • 12 wolzow // May 9, 2007 at 14:08

    Das was Menzel zu Adolf Hitler gesagt hat, kann eigentlich nicht der Grund für politisches Unvermögen in der brd sein, ich schätze eher sein plötzliches zurückrudern in dieser Sache war etwas unklug. Er ist halt älteren Kalibers, man sollte ihm das verzeihen. Ich hatte mal die Ehre ein Interview mit Herrn Menzel in norwegische Sprache zu übersetzen, daher kann ich mit Recht behaupten das Herr Menzel sehr wohl eine aufrechte Person ist. Die Sache mit der Patrone im Landtag halte ich für ein sehr kämpferisches Auftreten an dem sich so mancher nationale Revolutionär eine Scheibe abschneiden könnte. Wenn er wie alle anderen Parlamentarier ständig vor dem demokratischen Moloch kuschen würde, könnte er gleich der CDUSPDS beitreten. Ich finde etwas mehr “Strassen”- Stimmung in den Quasselbuden vollkommen in Ordnung. Mit der Verbonzung innerhalb der NPD hat Herr Menzel leider Recht, auf dem letzten DS- Pressefest gab es einen so genannten VIP- Bereich mit Empfangsprosecco, wenn das mal keine Verbonzung ist.

  • 13 Kommentar_adS // May 9, 2007 at 14:28

    Diese Behauptung ist meines Erachtens falsch:
    „Geld verdirbt den Charakter.”

    Wenn man es besser formulieren will, ist es in Wirklichkeit so:

    Geld zeigt den Charakter!

    Und natürlich hat das alte Sprichwort noch immer seine Gültigkeit:

    „Sag mir wer deine Freunde sind, und ich sage dir wer du bist!”

  • 14 Gimpel // May 9, 2007 at 14:53

    Die Npd biedert sich nur da an wo man unfähige zur Individual profilierung neigende Individuen, den Gemeinschaftsnutzen mit Füßen treten läßt, weil keiner im KV weiß WER ? Mitglied , “nur ” symphatisant ” oder nur Freund/ Gast ist. Jeder ist froh bei angeblich Gleichgesinnten zu sitzen und niemand bekommt die möglichkeit KRITIK an den Vorsitzenden auszusprechen . und das noch mit dem Maulschellenargument: das ist intern , gehört hier nicht hin und darf nicht an die ohren der anwesenden potentiellen Mitglieder gelangen, um diese nicht zu verprellen.
    So können wegen ehemaliger peinlicher Verfehlungen, aus dem KV”Herausgeschmissene “, in Gewissheit das die aktuellen Anwesenden von den Vergangenen schädlichen Aktivitäten, nichts “mehr” wissen, ihre Rückkehr und beabsichtigte “Machtübernahme” des KV`s wieder in Angriff nehmen, und alle die sich dennoch an deren Schindluder erinnern der Lüge strafen, solange sie nichts schriftlich beweisen können, und WER ? außerhalb des Vorstandes hat schon Ereignisprotokolle abrufbereit!!!
    VS läßt grüßen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Desweiteren vermisse ich bundesweit geeichte Aufnahmekriterien , es gibt doch tatsächlich Kreisverbände mit Mitgliedern die sich nicht scheuen in der Öffentlichkeit ihre GRUNDSÄTZLICHE Ausländerfeindlichkeit laut herauszuposaunen, und / oder auch noch mit gepiercten Fressen herumzulaufen, irgendwie halt nicht kompaktibel kostümiert = undiszipliniert.
    Siehe Weltnetzseite KV Koblenz ( wo bin ich denn de gelandet???….oder Köln: einfach im Opportunisten – KOMA !!!!
    Ist schon FAST ein Grund meine Mitgliedschaft zu kündigen , WENN ich nicht NOCH Hoffnung hätte !!

  • 15 Lina // May 9, 2007 at 15:19

    Logischerweise muss die NPD, so sie wirklich etwas bewirken will, den Gang durch die Institutionen antreten- und das geht nicht ohne die Anerkennung politischer Notwendigkeiten und Bündnisse. Diesen Marsch durch die Institutionen als „Verrat an der Sache“ abzutun, heißt nichts anderes, als politischen Realitäten verkennen und in einer Traumwelt zu leben. Nun kann man sich selbstverständlich auch weiterhin als „Widerstandsgruppe“ in elitär-abgegrenzten Zirkeln mit zackigen Liedern und stolzem Hitlergruß als Opfer und Held des BRD-Feind-Gebildes gerieren, weit entfernt vom doofen, umerzogenen Durchschnittsbürger- nur, eine Änderung des Systems führt man SO nicht herbei.

    Wieder andere meinen, dass man ja einfach nur abwarten müsse und dann dieses System BRD von selbst kollabiere. Die Hoffer solcher Apokalypsen übersehen dabei allerdings eine Kleinigkeit: 60 % aller Gesetze werden mittlerweile von der EU erlassen, die „nationale“ Politklasse ist dabei nur noch durchführendes Organ mit minimalem eigenen Spielraum. Der anstehende Verfassungsvertrag wird auch noch den letzten Rest Souveränität an Brüssel übertragen. Nein, dieses BRD-System wird NICHT zusammenbrechen, es schafft sich nämlich seit Jahren bewusst und gezielt selbst ab um dann aufzugehen in den mächtigen, undurchsichtigen, supranationalen Moloch EU.

    Nun ist mir mittlerweile schon klar, dass die wenigsten sich für die öde EU-Politik interessieren und Tote ihnen allemal wichtiger sind als der –leider quicklebendige- Barroso. NUR: Es ist u.a. Miguel Barroso, der maßgeblich die politischen Richtlinien der EU-Länder – ergo auch Deutschlands- bestimmt und eben nicht die seit Jahrzehnten toten, ehemaligen Herrscher des dritten Reiches.

    Deshalb ist es wichtig, dass auch in Deutschland eine starke, national-patriotische Partei sich etablieren kann, durch Stimmmacht Einfluss erhält – und die noch zahlenmäßig geringe EU-Fraktion ITS Zuwachs und somit mehr Gewicht einbringen kann. Nur so kann eine Veränderung erfolgen und das ist natürlich ein langer, steiniger und nicht sehr schillernder Weg. Willkommen in der Realität.

    Lina

  • 16 wolzow // May 9, 2007 at 15:37

    @Lina: Gut gedacht und formuliert, nur wie willst Du das den Leuten, welche ja ausgesprochen harte EU-Gegner sind, beibringen. Den meisten ist die EU ein Buch mit sieben Siegeln, gerade in unseren Reihen, und sie lassen da die Finger davon. Wir Deutschen haben auch keine Verfassung die es uns ermöglicht gegen den EU- Moloch vor zu gehen. Ich glaube jeder einzelne und alle zusammen sind in einem riesigen Dilemma. Das einzige was diesen EU- Apparat noch stürzen könnte wäre ein Krieg/ Bürgerkrieg auf europäischem Boden und nach diesem Völkerringen müssen die Nationalen in Europa sehr schnell reagieren können um nicht im Nachkriegschaos den Überblick zu verlieren. Aber wer will schon Krieg, selbst die welche daraus profitieren könnten verhindern ihn aus Angst. Die die keine Angst haben hingegen werden unsere europäischen Völker auffressen mit und ohne Krieg.

  • 17 Lina // May 9, 2007 at 15:57

    @ Wolzow

    Ja, da mögen Sie durchaus Recht haben, doch ich möchte trotzdem ein ABER einbringen ,-) : Ist ein Marsch durch die Institutionen mit dem Ziel, diese zu verändern, nicht auch ein Krieg? Allerdings ein Krieg mit anderen Waffen?

    Lina

  • 18 Schorsch // May 9, 2007 at 16:00

    @Lina – ja Deines kann man verstehen.
    Alles andere ist ein Hin- und Her und für Bürgerinnen und Bürger und dazu noch über 80 000 000 nit besonders alltagswichtig.
    Für mich ist die EU ein Beamtenmoloch, der in ein paar Jahrzehnten fast alles Geld für die Pensionen und Privilegien ebenselbiger Beamten verbraucht. Und dazu noch antideutsch und mafiaähnlich.
    Doch wie soll man das Beamtentum abschaffen? Dazu bedarf es der politischen Macht. Die bekommt man wie??….
    Tja… eben mit Gewalt oder sogenannt demokratisch?? Da macht keen Land mit…
    So vielleicht es nur bleibt Deutschland gründen und dann austreten aus der EU?

  • 19 bildad // May 9, 2007 at 16:07

    Menzel könnte Alkoholverbot im Landtag beantragen, so was macht sich bei den Medien gut, nur macht man sich damit bei seinen Abgeordentenkollegen viele Feinde.

    ” Alk-Verbot: Steirische KPÖ will Landtag trockenlegen

    Die KPÖ fordert ein generelles Alkoholverbot im steirischen Landtag. Für die Grünen vorstellbar, SPÖ und ÖVP winken ab.

    Während einer heißen Debatte mit einem kleinen Bier oder einem Achterl Wein das Mütchen kühlen. Das soll im Grazer Landhaus bald nicht mehr möglich sein. Die steirische KPÖ hat am Donnerstagabend ein Alkoholverbot für die Räumlichkeiten des steirischen Landtags beantragt. …………………………………

    Kaltenegger sagte, dass er auch zuvor schon über ein Alkoholverbot nachgedacht hätte: “Ich mache mir halt manchmal Gedanken, wenn ich die Abgeordneten auf den Gängen gehe sehe.”

    http://www.diepresse.com/home/politik/innenpolitik/300396/index.do?_vl_backlink=/home/politik/index.do

  • 20 michael // May 9, 2007 at 16:10

    @ Cogito

    Sie haben hinsichtlich Schwab und den heutigen Veröffentlichungen von Grabert den Nagel auf den Kopf getroffen. Lahmes Geschwafel ohne wesentlichen Aufklärungswert! Nach Carl-Friedrich Berg und Conrad C. Stein (“Die geheime Weltmacht”) kam kaum noch etwas Erwähnenswertes. Heute ist de.altermedia allemal ein wesentlich effizienteres und stosskräftigeres Medium für unsere Ziele und Zwecke!!!

  • 21 narwa // May 9, 2007 at 16:15

    Der Verlagskaufmann Apfel hat 1996 eine gutbezahlte Anstellung als Verlagskaufmann aufgegeben und für eine 0,2%-Partei, die finaziell, personell und politisch am Ende war über viele Jahre hinweg für einen Hungerlohn Selbstausbeutung betrieben. Der ehemalige EU-Kommissar Brunner (ehedem BfB) lebt -weil er in der falschen Partei war, jetzt von Hartz 4. Nichts anderes würde Apfel und allen anderen passieren, die für die NPD mit ihrer Person in der Öffentlichkeit stehen. Eine normale Lebensplanung ist da nicht mehr möglich, weil man in der Privatwirtschaft nicht mehr unterkommt. Bonzentum schaut anders aus.

  • 22 michael // May 9, 2007 at 17:32

    @ narwa

    Vielleicht sollten Sie es mit “Nirwana” versuchen! Manfred Brunner und Hartz IV? Für wie blöd halten Sie uns eigentlich? Brunner dürfte als ehemaliger Kabinettchef des Vizepräsidenten der Kommission der Europäischen Gemeischaft eine üppige Pension beziehen. Im übrigen ist er Rechtsanwalt in der Münchener Maximilianstrasse! Und was meinen Sie eigentlich mit falscher Partei (Singular)? Brunner war ein unsteter Geselle, der zunächst Mitglied der libertär-supranationalistischen (Sch)Westerwelle-Partei war, später Mitglied des Bundes freier Bürger (BFB), dann wieder für zwei Jahre Mitglied der FDP, weil ihm selbst der BFB zu “rechtslastig” war. Einen solchen Filou können Sie in der Pfeife rauchen.

  • 23 Mjoelnir.Thorshammar.Feindschmetterer@web.de // May 9, 2007 at 17:53

    Lina:
    “… die NPD [muß] … den Gang durch die Institutionen … geht nicht ohne die Anerkennung politischer Notwendigkeiten und Bündnisse. Diesen Marsch durch die Institutionen als ‘Verrat an der Sache’ abzutun, heißt nichts anderes, als politischen Realitäten verkennen …”
    Damit wird sich die Partei keinen Gefallen tun. Es wird zwar vielleicht die “Wählbarkeit” für den Bildleser verbessern, aber die politische Wahrnehmung wird beschädigt, wie bei den “Grünen”, bei denen die “Realos” um Joshua Fischer die Gründungsideale eines Baldur Springmann um der Machtgier willen in den Dreck traten und aus einer Umweltpartei einen Multikriminellen Verein mit Kriegsgelüsten (siehe Kosovo) machten.
    Hier sehe ich verderbliche Parallelen und mir wird angst.

  • 24 Schörner // May 9, 2007 at 17:57

    @Narwa
    Verbonzung ist eine Entwicklung.
    Und diese tritt zwangläufig ein, wenn es kein Korrektiv gibt.
    Wo in der NPD gibt es ein solches Korrektiv?

    @Lina

    Logischerweise muss die NPD, so sie wirklich etwas bewirken will, den Gang durch die Institutionen antreten

    Das hängt davon ab, welches Ziel man verfolgt, würde ich sagen.
    Die NSDAP hat gezeigt, daß der Wahlerfolg nicht den Marsch durch die Institutionen zum Ziel haben muß, sd. die Überwindung des alten Systems.

    Die 68er haben den Marsch vorgemacht und, was ist am Ende des Fleischwolfs rausgekommen: aus Pazifisten wurden Angriffskriegbefürworter, aus Antiimperialisten wurden Imperialisten der schlimmsten Sorte.

    Und überstaatliche Organisationen werden gerade aus dem Grund aufgebaut, um Einflußmöglichkeiten von den Völkern wegzunehmen um direkteren Einfluß von seiten der Hochfinanz ausüben zu können. Also in das Gebilde, das noch näher an diesen Kräften operiert, wollen Sie hinein? Und wozu? Um als Feigenblatt der Plutokraten zu agieren?
    Um was zu tun?

    Prinzipiell geht man nicht in ein Parlament, um mitzuarbeiten, sd. um es als das was es ist bloßzustellen!

    Was wollte man eigentlich im EU-Parlament, selbst wenn man drin ist? Die Komission hat mit dem EU-Parlament nichts zu schaffen. Und die Lobbies auch nicht.

    Überstaatliche Großgebilde haben es nun mal an sich, daß sie nicht reformierbar sind (im Sinne des Bürgers).
    Ich empfehle dazu Leopold Kohr: Die überentwickelten Nationen (“small is beautiful”).

  • 25 GAP // May 9, 2007 at 18:10

    “Der Verlagskaufmann Apfel hat 1996 eine gutbezahlte Anstellung als Verlagskaufmann aufgegeben und für eine 0,2%-Partei, die finaziell, personell und politisch am Ende war über viele Jahre hinweg für einen Hungerlohn Selbstausbeutung betrieben. Der ehemalige EU-Kommissar Brunner (ehedem BfB) lebt -weil er in der falschen Partei war, jetzt von Hartz 4. Nichts anderes würde Apfel und allen anderen passieren, die für die NPD mit ihrer Person in der Öffentlichkeit stehen. Eine normale Lebensplanung ist da nicht mehr möglich, weil man in der Privatwirtschaft nicht mehr unterkommt. Bonzentum schaut anders aus.”

    100 % Zustimmung!

    Warum hat die NPD denn so eine dünn gesähte Schicht an “Intelektuellen”.?
    Man(n)/Frau muß schon mit dem bürgerlichen Leben abgeschlossen haben, um sich dort politisch einzusetzen.
    Zum Dank kannst du noch die Hähme der eigenen Kameraden über dich ergehen lassen, vielen Dank!

  • 26 wolzow // May 9, 2007 at 18:18

    @Lina: Dem Namen nach gehe ich davon aus das Sie eine Kameradin sind, das erklärt das Sie Parlamentsarbeit und Politik als Krieg bezeichnen. Das ist durchaus nicht negativ von mir gemeint, Frauen denken halt anders und das finde ich gut. Trotzdem möchte ich dazu anmerken das Krieg die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln ist (frei nach Clausewitz). Das heisst solange die Parlamente und Beamten in Deutschland und der EU nur schnattern und eigentlich nichts tun, werden die Nationalen das Selbe “Nichts” tun. Wir Nationalen müssen unseren Feinden unseren Willen aufzwingen und Tatsachen schaffen, die wiederum unsere Feinde in den Graben drücken, niederhalten und sogar vernichten. Ein Beispiel dazu: Die Kroaten haben die Kraina quasi über Nacht besetzt, obwohl ihnen das die UNO verboten hat, noch heute gehört die Kraina zu Kroatien. Sie haben Tatsachen geschaffen, ihren Willen der UNO aufgezwungen. Selbiges macht Israel seit jeher. Wir Nationalen müssen aus der Verteidigungsposition heraus in den Angriff übergehen, denn nur und nur im Angriff können wir Tatsachen schaffen und unseren Feinden unseren Willen aufzwingen. Das muss nicht unbedingt mit Gewalt im Sinne von physischem Kampf geschehen, das wäre das letzte Mittel der Politik, der Krieg. Als Beispiel will ich folgendes mal gerne Anbringen: Wir melden Demonstrationen an und unser Feind, die brd, bestimmt uns wie sie ablaufen soll mit den so genannten Auflagen. Wir dürfen aber im Angriff stehend die Demo nicht anmelden, denn bei angemeldeten Demos bekommen wir Auflagen aufgezwungen die wir eigentlich nicht wollen. Unangemeldet als fester Block, damit schaffen wir Tatsachen die unserem Willen entsprechen und der Feind, die brd, muss sich unserem Willen anpassen. Wir haben damit den Feind in die Verteidigung gedrückt, er ist damit nicht mehr so beweglich wie im Angriff. Genau das hat Herr Menzel mit der Patrone im Landtag geschafft, die über 100 Parlamentarier haben an diesem Tage gekuscht, vor einem alten Mann.

  • 27 Lina // May 9, 2007 at 18:47

    @Mjoelnir.Thorshammar.Feindschmetterer@web.de schreibt:
    …Damit wird sich die Partei keinen Gefallen tun. Es wird zwar vielleicht die “Wählbarkeit” für den Bildleser verbessern, aber die politische Wahrnehmung wird beschädigt, wie bei den “Grünen”, bei denen die “Realos” um Joshua Fischer die Gründungsideale eines Baldur Springmann um der Machtgier willen in den Dreck traten und aus einer Umweltpartei einen Multikriminellen Verein mit Kriegsgelüsten (siehe Kosovo) machten.
    Hier sehe ich verderbliche Parallelen und mir wird angst…

    Ihr Anwurf mit der “Wählbarkeit für Bildleser” lasse ich unkommentiert. Ausnahmsweise.

    Was Ihre weiteren Interventionen betrifft: Ja,
    das war das Resultat. Doch bei dem langen Marsch durch die Institutionen implementierten gerade die Grünen ein neues Bewußtsein, das sehr nachhaltig und effektiv die gesamte Gesellschaft nebst Politklasse, Literatur, Medien und Wirtschaft beeinflusste. Ein Einfluss, der auch heute noch – unabhängig der Korrumpiertheit der Grünen – weiter fortdauert. Leider. Doch NUR darum geht es mir bei meiner Argumentation: Dass eine starke nationale Partei nachhaltig nationales Bewusstsein schafft und damit Deutschland und seine Politik verändert.

    Lina

  • 28 Lotte // May 9, 2007 at 19:19

    Ich denke auch, das Herr Menzel mit seinen Aussagen voll und ganz recht hat. Die Fraktion in Sachsen ist schon lange nicht mehr das was sie Anfangs einmal war. Leider sind einige MdL´s mitten in der BRD angekommen…

    *** Gegen Bonzentum und anderen Quark ***

  • 29 Mjoelnir.Thorshammar.Feindschmetterer@web.de // May 9, 2007 at 19:37

    @Lina:
    “Anwurf”: mein Schwiegervater ist Bildleser, und er sagt sehr wohl (ich rede oft mit ihm), daß “die” schon recht hätten, aaaber…
    und ich fürchte, daß auf dem Marsch durch die Institutionen Inhalt verlorengeht.

    Ich glaube, unsere Ansichten dazu sind nicht zwei Seiten einer Medaille, sondern nahe beieinander liegende Facetten, die sich ergänzend fast überlagern, also meinetwegen können wir’s an der Stelle gutsein lassen…

    Gruß vom Mjölnir

  • 30 Lina // May 9, 2007 at 19:41

    @ Wolzow

    Nein, ich bin keine Kameradin sondern das, was ihr hier so vornehm als angeblich doofe, umerzogene, geistig retardierte, Glotze-Bams-und-Bohlenhechelnde NormaloDeutsche bezeichnet. Lina ist mein Zweitname und ich erhielt ihn von meiner Großmutter und JA, ich weiß um die prominente Namensträgerin des dritten Reiches.

    Auf das stets gerne verwendete Zitat von Clausewitz lassen Sie mich “Normalin” Folgendes respektlos entgegenhalten: Es ist nicht zu Ende gedachter Schwachsinn. Zu behaupten, der Krieg sei die Fortführung der Politik mit anderen Mitteln ist so, als würde man anführen, die Schlägerei sei die Fortführung der Diskussion mit anderen Mitteln. Das ist es nicht, es ist keine Fortführung – es ist das Scheitern derselben.

    Was Ihr Beispielland Kroatien betrifft: Sie können ein – noch sehr junges – System nicht vergleichen mit einem System, das seit über 60 Jahren eingeschliffen ist und sehr tiefgreifende, mächtige Strukturen entwickelt hat, die – gleich einer Krake – JEDEN Bereich Deutschlands umschlungen hält. Und ob das kurzfristige Kuschen vor Herrn Menzel den politischen Schaden aufwiegt, bleibt abzuwarten. Ansonsten haben Sie Recht. Ich bin eine Frau und als solche natürlicherweise gegen jeden Krieg. Nicht aus Ängstlichkeit, sondern weil Krieg IMMER Tod und Zerstörung bedeutet – und ich von meinem Naturell her dem Leben zugewandt bin.

    Nun muss ich bügeln. Bis morgen.

    Lina

  • 31 Schörner // May 9, 2007 at 20:04

    Doch bei dem langen Marsch durch die Institutionen implementierten gerade die Grünen ein neues Bewußtsein, das sehr nachhaltig und effektiv die gesamte Gesellschaft nebst Politklasse, Literatur, Medien und Wirtschaft beeinflusste. Ein Einfluss, der auch heute noch – unabhängig der Korrumpiertheit der Grünen – weiter fortdauert.

    Von wem wurden die 68er, später die Friedensbewegung finanziert?
    Die Grünen waren mit ihrem Marsch durch die Institutionen nur dort erfolgreich, wo sie als nützliche Idioten für die internationale Hochfinanz getaugt haben.
    ÜBERALL dort, wo ihre Anliegen der Hochfinanz entgegenstanden, wurden sie geplättet.

    Ich frage Sie: was wird vom gelobten “Marsch durch die Institutionen” der 68er denn übrigbleiben, außer Scheinmoral, Selbstbetrug und der Verrat an allen Idealen die manche von ihnen ursprünglich hatten?

    Gerade dieser Tage erleben wir es doch wieder, wie diese Flaschen abermals die eifrigsten Unterstützer der internationalen Hochfinanzpläne sind (Stichwort Klimaretter dank Luftsteuer durch Weltregierung).

    Die Macht des Kapitals ist in diesem System dermaßen mächtg – no na, ist ja sein System – daß es innerhalb der Maschine kein Überleben gibt. Entweder erkennen Sie die “Notwendigkeiten”, den Zwang des Faktischen, oder sie werden ausgeschieden.

  • 32 Watzmann // May 9, 2007 at 21:22

    Es gab eine Sammeldatei, in der auch die Bücher von “Carl-Friedrich Berg” enthalten waren, leider ist diese nun gelöscht:

    http://iran-now.net/forum/viewtopic.php?p=2120068&highlight=&sid=4f4a741788060f4b62017e065f45f9ce

  • 33 Watzmann // May 9, 2007 at 21:55

    Beim ZVAB:

    http://cgi.zvab.com/SESSz160030890211178743256/cgi-bin/n_xsearch.cgi?uc=de&shp=0&dcurr=EUR&noimg=0&lang=de&term=Carl-Friedrich+Berg&days=–&x=25&y=11

  • 34 Irgendeiner // May 9, 2007 at 22:32

    @ GAP

    “Warum hat die NPD denn so eine dünn gesähte Schicht an “Intelektuellen”?

    Wollten Sie damit jetzt sagen, daß Holger Apfel ein Intellektueller sei? Das meinen Sie wohl nicht ganz so ernst – oder?!
    Was glauben Sie wohl, wie viele Reden Holger Apfel in seinem Leben selbst geschrieben hat?
    Seine Talente liegen ganz woanders….
    Die Intellektuellen, die es gab, hat gerade er zu einem guten Teil weggemobbt. Er hat halt viel zu tun. Fragen Sie mal den Herrn Schwab, der hier ab und zu schreibt, wie das ist, wenn wildgewordene Kleinbürger zu Einfluß kommen!

  • 35 Kommentar_adS // May 10, 2007 at 2:01

    An Lina!

    „60 % aller Gesetze werden mittlerweile von der EU erlassen,”

    Falsch. Es sind von etwa rund 75 % bis zu 80%. Das eigene Land kann und muß hierzu bei Richtlinien durchführungsbestimmungen erlassen (in Form von Gesetzen / Verordnungen). Verordnungen der EU-Kommision sind unmittelbar anzuwenden!
    Hier darf der Staat keine Durchführungsbestimmungen erlassen!

    „Ist ein Marsch durch die Institutionen mit dem Ziel, diese zu verändern, nicht auch ein Krieg? Allerdings ein Krieg mit anderen Waffen?”

    Einwurf: Ein Krieg ist ein Kampf auf Leben und Tod zwischen zwei und/oder mehreren Staaten/Völker/Interessensgruppen/Religionen/Sekten/…
    Das m.E. besser dafür verwendete Wort ist Kampf. Ein Kampf muß nicht immer mit dem Schwert oder Gewehr in der Hand stattfinden. Man kann auch durch Worte, … kämpfen!

    An bildad:
    Alkoholverbot im Landtag! Gute Idee, dann werden gewisse geisteskranke, ähm geistesverwirrte und -geschädigte Gruppen möglicherweise mal mit Verstand und Vernunft reden. Oder haben solche Blutsauger keinen Verstand? Jaaaa, daaaaas wär aber ein Armutszeugnis, daß alle LAbg. Alkoholiker sind oder dem Alkohol sehr zugeneigt sind.
    Conclusio: Beantragen! Durchführen! Nur die Säufer können dagegen sein! Oder wollen die Gegner, daß die Abgeordneten sich IM LANDTAG ansaufen können? Man kanns zwar verstehen, bei dem Unsinn (im Sinn) der dort erledigt wird. Dort kann man die anständigen Menschen wahrscheinlich mit dem Vergrößerungsglas suchen, und wird garantiert KEINE Handvoll finden! Da gehe ich mit Ihnen jede ()fast natürlich nur) JEDE Wette ein!

    An wolzow:
    „Ein Beispiel dazu: Die Kroaten haben die Kraina quasi über Nacht besetzt, obwohl ihnen das die UNO verboten hat, noch heute gehört die Kraina zu Kroatien. ”

    Nicht Vergessen: Mit Wissen und Unterstützung der Amis! Außerdem hat dies 2-3 Tage gedauert. Aber, die us Söldnerfirmen konnten einen vollen ERfolg verbuchen, noch dazu mit sehr wenig kroatischen Gefallenen. M.W. n. war die Anzahl der Gefallenen in Kroatien (es ging dann gleich in Bosnien weiter) etwas über 100 Kroaten/Kroatische Armeeangehörige, glaube so 140-160.
    Die gesamte Eroberung der Kraijna hat wesentlich mehr Kroaten das Leben gekostet!

    Außerdem darf man nicht vergessen, die Kroaten konnten über. Ein paar Monate davor haben sie den serbisch besetzten Teil von Westslawonien erobert. War viel leichter, war so ne Art Schlauch mit Kopf, wo man nur an zwei Punkten durchstoßen mußte um abzuschnüren und auszuräumen, auch mit Hilfe der ami Söldnerfirmen und US-Regierung gestützt und geduldet.

  • 36 Lina // May 10, 2007 at 6:46

    @ Schörner schreibt:…Die Macht des Kapitals ist in diesem System dermaßen mächtg – no na, ist ja sein System – daß es innerhalb der Maschine kein Überleben gibt. Entweder erkennen Sie die “Notwendigkeiten”, den Zwang des Faktischen, oder sie werden ausgeschieden…

    Sie sehen das Heil also in einem “Zusammenbruch” des Systems, um dann ein Staatsmodell nationalen Zuschnitts zu errichten. Und einen Marsch durch die Institutionen erachten Sie als kontraproduktiv, da jeder, der in dieses System eintritt um es von innen heraus zu verändern I.E. automatisch korrumpiert wird – oder eben ausgeschieden. Ist das in etwa Ihre Intention?

    Lina

  • 37 Lina // May 10, 2007 at 7:06

    @Mjoelnir.Thorshammar.Feindschmetterer@web.de schreibt:
    …Ich glaube, unsere Ansichten dazu sind nicht zwei Seiten einer Medaille, sondern nahe beieinander liegende Facetten, die sich ergänzend fast überlagern, also meinetwegen können wir’s an der Stelle gutsein lassen…

    Ich denke, die unterschiedliche Facette liegt in der Bindung an die Partei. Sie
    zogen in Ihrem Posting davor einen Vergleich zwischen Grüne und NPD und fürchteten … verderbliche Parallelen die Ihnen Angst machen…(nicht wortwörtlich zitiert, aber sinngemäß)

    Sie scheinen persönlich involviert zu sein und befürchten daher ein Scheitern als ein Scheitern eines Lebensinhaltes – vielleicht auch Lebenstraumes. Ich sehe die Nationalen als Mittel zum Zweck. Dieses “Mittel zum Zweck” will ich nicht abwertend verstanden haben, sondern als eine event. wählbare Partei, die politische Veränderungen herbeiführen könnte. Ein Scheitern wäre für mich einfach nur ein Rückschlag, aber kein Zusammenbruch. Verstehen Sie mich nicht falsch – ich möchte weder Freud noch Jung bemühen: Mich interessiert nur, wo die Schnittpunkte sind.

    Lina

  • 38 Lina // May 10, 2007 at 7:44

    @ Schörner schreibt:…Was wollte man eigentlich im EU-Parlament, selbst wenn man drin ist? Die Komission hat mit dem EU-Parlament nichts zu schaffen. Und die Lobbies auch nicht…

    Das EU- Parlament mit seinen jeweiligen Fraktionen hat mittlerweile – durch eine ganze Reihe von Verträgen – zunehmende Befugnisse und wachsenden Einfluss auf die europäische Politik: Von einer ehemals NUR beratenden Versammlung hat es sich in ein Parlament mit Gesetzgebungsbefugnis verwandelt und nimmt damit auf europäischer Ebene Aufgaben wahr, die denen der nationalen Parlamente bereits vergleichbar sind. Hinzu kommt, dass die Abgeordneten – wie z.B.die der ITS – DIREKT von uns gewählt werden. Leider fehlt bei der nationalen Fraktion ITS noch eine deutsche Vertretung, neben Vlaams Belang, Ataka, PRM, FPÖ und Front National. Untenstehend ist ein Link für alle, die sich tiefer mit dem Thema beschäftigen wollen.

    Lina

    http://www.cafebabel.com/de/article.asp?T=T&Id=10021

  • 39 wolzow // May 10, 2007 at 8:03

    @Lina: Ich wollte Sie eigentlich nicht diskriminieren, daher bitte ich als Kavalier um Verzeihung. Natürlich weiss ich, das vor allem Frauen gegen Gewalt sind und daher Clausewitz nicht unbedingt zu deren Nachttischlektüre zählen dürfte. Ich will aber dagegenhalten das wir Männer sind und den Wettkampf/ Zweikampf lieben, auch den mit jeglicher Art Waffen, bitte nehmt uns das nicht auch noch weg ihr lieben Frauen.

  • 40 Lina // May 10, 2007 at 8:03

    @ Schorsch

    Eine Gründung Deutschlands mit avisiertem Austritt aus der EU zeigt Parallelen zu Hitlers Austritt aus dem Völkerbund 1933. Was damals passierte, wissen wir hier – denke ich – alle. Was glauben Sie, was heute,70 Jahre später, passieren würde?

    Lina

  • 41 Schörner // May 10, 2007 at 11:36

    @Lina

    Sie sehen das Heil also in einem “Zusammenbruch” des Systems, um dann ein Staatsmodell nationalen Zuschnitts zu errichten. Und einen Marsch durch die Institutionen erachten Sie als kontraproduktiv, da jeder, der in dieses System eintritt um es von innen heraus zu verändern I.E. automatisch korrumpiert wird – oder eben ausgeschieden. Ist das in etwa Ihre Intention?

    So so ungefähr.
    Das Heil zwar nicht (wie kann ein Zusammenbruch das Heil sein?), aber die unabdingbare Voraussetzung für grundlegende Veränderungen. Alles andere bleibt im Grunde Maskerade.

  • 42 Schorsch // May 10, 2007 at 16:41

    Na wozu isn die NPD sonst da, als Deutschland zu gründen? Oder die DVU?
    Als NVUD…. schon sinds mehr und dann mehr..

  • 43 Völkischer Beobachter // May 10, 2007 at 19:28

    @ Schriftleitung:

    War mein Kommentar von heute Vormittag bzgl. “Carl Friedrich Berg” unerwünscht?

    Wie schon häufiger betont. Aus irgendeinen Grund landen einige Kommentare hin und wieder zwischen den Spams. Darin zu suchen, ist recht aufwändig und wird von uns in der Regel auch nicht gemacht. Also in diesem Fall einfach noch mal schicken.

    Der Hausmeister

  • 44 Mjoelnir.Thorshammar.Feindschmetterer@web.de // May 10, 2007 at 20:27

    @Lina:
    “… Sie scheinen persönlich involviert zu sein …”
    überhaupt nicht, eher NPD-kritisch, bin ich bei der JLO engagiert; gut, die eine oder andere Plakat- und Briefkastenaktion, Demos, deren Thema UND Klientel vertretbar ist (ich bin auch schon vom Treffpunkt wieder abgehauen, weil die Org und OD die Angetrunkenen und Lärmfriede nicht im Griff hatte), bin ich vertreten; aber nachdem sich die REP zu einer Art markiger FDP gewandelt hat und die DVU nur ein Buchversand mit angeschlossenem Altherrenverein ist, habe ich ein wenig Angst um die NPD…

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