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| Tino Müller |
Ueckermünde/ Vorpommern: Gestern berichteten wir über die seit Tagen anhaltende Medienhysterie um das Ende April eröffnete Bürgerbüro des NPD-Landtagsabgeordneten Tino Müller in Ueckermünde. Diese führte letztlich dazu, dass sich der Vermieter – CDU Stadtvertreter Roman Breß- dazu veranlasst sah, den Mietvertrag zu kündigen, da Müller laut Auffassung des Christdemokraten die Räume unrechtmäßig missbraucht. So soll Müller die Räumlichkeiten eigentlich nur als Wohnraum angemietet haben.
Der NPD- Landtagsabgeordnete Müller hingegen betonte in den vergangenen Tagen, dass er bei Abschluss des Mietvertrages eine „Büronutzungsklausel“ in denselben aufnehmen ließ. Dabei dürfte es natürlich unerheblich sein, um welche Art eines Büros es sich da letztlich handeln würde. Müller betonte zusätzlich, dass sogar vor Zeugen bei Vertragsabschluss von einem NPD-Bürgerbüro die Rede gewesen sei.
Angesichts dieser gegenseitigen Behauptungen stellt sich natürlich die Frage, welche der beiden Seiten die Wahrheit sagt. So erscheint uns die Aussage des Landtagsabgeordneten Müller durchaus glaubhaft. Darüber hinaus wäre es wohl etwas leichtsinnig, zunächst öffentlich zu bekunden, dass man einer notwendig werdenden gerichtlichen Entscheidung gelassen entgegen zu sehen, wenn man sich seiner Sache nicht unbedingt sicher wäre.
Unabhängig von der bereits erteilten Kündigung durch den Vermieter, hielt Müller heute dennoch seine erste Bürgersprechstunde im Bürgerbüro ab. Dabei kam dieser nicht umhin, der PDS-Bürgermeisterin Michaelis für ihr politisch korrektes Engagement im Vorfeld zu danken. Hat diese doch schließlich das Bürgerbüro auch überregional überhaupt ins Gespräch gebracht. Eine kostenlose PR, die selbst mit tausenden von Flugblättern kaum zu vergleichen sein dürfte. Allerdings darf sich der Landtagsabgeordnete Müller noch über weitere kostenlose Werbung durch die Stadtvertreter in den kommenden Wochen erfreuen. So berichten die Medien heute, dass das Bürgerbüro in der kommenden Woche am 15. Mai Thema einer Sondersitzung im Stadtparlament werden soll. Dabei gehe es Medienberichten zufolge um den Umgang mit „Rechtsextremen“ in der Stadt.
Unserer Ansicht viel Lärm um nichts. So ist ein Bürgerbüro des Abgeordneten Müller ebenso legitim wie die Vermietung der Räumlichkeiten eines CDU-Vertreters an einen NPD-Mann. Auch, wenn für die Bürgermeisterin Michaelis eben nicht sein kann, was nicht sein darf. So wird diese sich früh oder spät mit dem Gedanken abfinden müssen, dass ihre Einwohner mit 18% für die NPD bei den Landtagswahlen im vergangenen Jahr gestimmt haben. So könnten wir uns gut vorstellen, dass das derzeitige Auftreten derselben die NPD-Wähler eigentlich nur bestärkt haben dürfte. Wer weiß, vielleicht darf Tino Müller sich nach der nächsten Landtagswahl nicht nur für die kostenlose Werbung für sein Bürgerbüro bei der Bürgermeisterin Michaelis bedanken
Siehe auch
Lübecker Nachrichten 08.05.07
Quelle: Störtebeker-Netz 08.05.07




6 responses so far ↓
1 Kriminalkommissar Freise // May 9, 2007 at 8:38
“Die Büro-Eröffnung hatte bei Landtagsparteien Empörung ausgelöst.”
Die Eröffnung des Bürgerbüros eines gewählten Abgeordneten einer legalen und demokratisch gewählten Partei “löst Empörung aus” bei den Blockflöten der Blockparteien. Man kann gar nicht so viel fressen wie man kotzen möchte.
2 wolzow // May 9, 2007 at 9:04
Am heutigen Tag eröffnete der NPD-Landtagsabgeordnete Peter Klose sein
Bürgerbüro in der Stiftstraße 5 in der Zwickauer Innenstadt. Die Eröffnung hatte
im Vorfeld vor allem deshalb für Schlagzeilen gesorgt, weil es sich bei Kloses
Vermieterin um die Beraterin des früheren Bundeskanzlers Helmut Kohl und frühere
Vorstandssprecherin der Deutschen Bank, Prof. Dr. Gertrud Höhler, handelt.
Bei der gutbesuchten Eröffnungsfeier betonte Klose, daß das Bürgerbüro eine
Anlaufstelle nationaler Politik sei und über die Arbeit der NPD-Fraktion im
Sächsischen Landtag informieren wolle. - Er hat nur beim falschen Vermieter sein Büro gemietet.
3 borger // May 9, 2007 at 11:06
„ Hausdurchsuchungen in Hamburg
Diverse Objekt in Hamburg ( Wohnungen, Arbeitsplätze, die Rote Flora ) werden JETZT von der Polizei durchsucht. Die Ermittlungen gehen von der Bundesanwaltschaft nach §129 wegen der Kampagne gegen den G8 aus.
Im Rahmen dieser aktuell laufenden Durchsuchungen wegen des Vorwurfs “militante Kampagne gegen den G8″ behalten Polizei und Staatsanwaltschaft sich vor, aus den dabei gewonnenen Erkenntnissen NOCH HEUTE weitere Folgedurchsuchungen bzw u.U. auch Festnahmen durchzuführen!
Haltet Augen & Ohren offen!
Anna & Arthur halten’s Maul!
Treffen: Heute 19 Uhr Flora
Später mehr. „
http://www.nadir.org/nadir/initiativ/roteflora/pe/g8.html
Manchmal trifft es auch die Richtigen! Gestern das Köpi in Berlin zwangsversteigert, heute Bundesbullenschau in der roten Flora in Hamburg. Ich hoffe doch sehr, dass diese „Pechsträhne“ der Linken nicht so schnell vorübergeht.
4 Lina // May 9, 2007 at 11:31
Diese Bundesland hat die zweithöchste Arbeitslosenrate, und die Blockparteien haben kein wichtigeres Problem als einen an die NPD vermieteten Büroraum. Da stimme ich Freise zu - soviel kann ich auch nicht essen.
Lina
5 NPD UNNA/HAMM // May 9, 2007 at 12:04
Man hat doch oft den Eindruck, dass die BRD ein Tollhaus ist. Jetzt regt man sich auf, dass einer unserer Abgeordneten ein Büro eröffnet. Vor einer Woche regten sich dieselben Gutmenschen auf, dass er keins eröffnen würde. Sind wir Rechten eigentlich die Deppen der BRD. Wahrscheinlich ja. Man sollte uns auch noch für steuerunwürdig erklären, damit dieser Staat keine Steuern von uns annehmen müsste. Wahrscheinlich würden dann aber die Mitgliedszahlen rechter Gruppierungen explodieren. Aber Geld von bösen Rechtsradikalen anzunehmen sollte sich dieser Staat doch wirklich zu Schade sein.
6 qwertz // May 9, 2007 at 16:46
Es ist schon erstaunlich, wie hemmungslos und dreist dieser
Politpöbel das Parlament der ueckermünder Bürger als Forum für
seine persönlichen, linksfaschistischen Mobbingaktionen zu
mißbrauchen versucht.
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