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FKA: Vom Friedenspreisträger weiterhin keine Spur? - Wer hat den Gockel gesehen??? (30.04.07)

April 30th, 2007 · Post your comment (12 Comments)

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Paderborn/ Detmold: Wir erinnern uns. Im vergangenen Jahr wurde der tüchtige Antifaschist Frank Gockel aus Paderborn mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet, weil dieser sich im Verein „Hilfe für Menschen in Abschiebehaft Büren“ in der Vergangenheit dafür stark gemacht hat, Asylbetrüger vor der Abschiebung zu bewahren. Inzwischen ist von dem Friedenspreisträger allerdings nicht mehr viel zu hören, geschweige denn zu sehen. Denn, der wackere Recke Frank Gockel hat sich sozusagen in den Untergrund verkrochen. Nicht etwa wegen seines heldenfaftes Kampfes gegen das Abschiebesystem der Bundesrepublik oder gar aus Furcht vor gewalttätigen Repressalien der bösen Rechtsextremen, sondern schlicht und einfach aus Furcht vor nächtlichen Telefonanrufen und Plakaten.

Stolzer Gockel mit Aachener Friedenspreis im vergangenen Jahr

Daher dürfte es kaum einen der nationalen Aktivisten gewundert haben, dass vom besagten Gockel am vergangenen Samstag in Paderborn augenscheinlich weit und breit keine Spur zu sehen war. Hier fand eine von vier geplanten nationalen Kundgebungen statt, die den Auftakt zur Demonstration am 1. Mai in Dortmund bilden sollte Laut Auskunft der Nationalen Offensive Schaumburg, war der Friedenspreisträger allerdings vorneweg, als es im Vorfeld darum ging Gegendemonstrationen zu organisieren. Doch dabei beließ er es offenbar und ließ seine Schäfchen lieber allein demonstrieren. So hat man uns aus nationalen Kreisen aus dem Weserbergland wissen lassen, dass man diesen bei den Gegendemonstranten zwar gesucht hätte –aber gesehen hat man diesen nicht. Ein Umstand der uns vermuten lassen würde, dass dieser stattdessen aus seinem Versteck heraus operiert hat, was dann jedoch eher schlecht als recht gelang. Denn die Kundgebung in Paderborn fand im Gegensatz zu einer anderen nationalen Veranstaltung unweit von Paderborn entfernt statt.

In Recklinghausen hat man es seitens der Polizei offenbar mal wieder darauf ankommen lassen, das Grundgesetz mit Füßen zu treten. Hier wurden die Teilnehmer der nationalen Veranstaltung gar nicht erst zum geplanten Kundgebungsort durchgelassen, was dann zum Abbruch der Veranstaltung führte. Als offizieller Grund herhalten musste ein Häufchen Antifaschisten, gegen die man trotz entsprechend hoher polizeilicher Präsenz nicht vorzugehen vermochte.

Weitere Kundgebungen in der Region fanden in Kamp/ Lintforden und Kamen statt. Während in Kamp/ Lintforden die Kundgebung problemlos durchgeführt werden konnte kam es in Kamen noch zu kurzweiligen Schwierigkeiten. So hatten sich nach Ende der Veranstaltung etwa 50 Antifaschisten in die Nähe des Lautsprecherwagens vorgearbeitet, was bei der Polizei jedoch nicht die geringste Reaktion ausgelöst hat. Stattdessen rüstete sich die Besetzung desselben zur eventuellen Verteidigung, was bei den Antifaschisten offenbar den ´“Frank- Gockel- Effekt“ ausgelöst hat und sie sich lieber wieder zurückzogen.

Alle vier zeitlich versetzten Kundgebungen wurden von den Nationalisten Marcus Winter, Markus Schumacher, Sven Skoda, Christian Worch und Martin Seelert bestritten. Einen ausführlichen Bericht zu diesen Veranstaltungen finden Sie hier.

Bleibt uns natürlich die Frage, warum am vergangenen Samstag in Paderborn kein Hühnchen gerupft werden konnte. Schließlich wäre das doch für den Friedenspreisträger die Gelegenheit gewesen, einmal der Öffentlichkeit zu demonstrieren, wie viel die antifaschistische Losung „Gesicht zeigen“ eigentlich wert ist. Stattdessen zog dieser es entweder vor gar nicht in der Nähe des Kundgebungsortes zu erscheinen oder nur aus sehr weiter Entfernung mal ein Blick drauf zu werfen, um nicht vor seiner eigenen Klientel als feiger Waschlappen hingestellt zu werden. So werden wir uns wohl noch ein Weilchen gedulden müssen, bis der Gockel aus seinem Versteck stolziert kommt. Unabhängig davon: Gerupft wird in jedem Fall.

Um sachdienliche Hinweise zum Verbleib des Antifa- Gockel wird in unserer Kommentarspalte ausdrücklich gebeten.

Altermedia 27.04.07

Quelle: Störtebeker- Netz 30.04.07

Tags: Allgemeines

12 responses so far ↓

  • 1 hansel // Apr 30, 2007 at 7:18

    Vielleicht ist Frank Gockel auch unter seiner “Geschäftsadresse” erreichbar und diskussionswillig?

    Flüchtlingshilfe Lippe e.V.
    (vor allem mittwochs, 10-18 Uhr)
    Leopoldstraße 2
    32756 Detmold
    Tel.: 05231 / 3093927

  • 2 Artemidor // Apr 30, 2007 at 8:49

    “Um sachdienliche Hinweise zum Verbleib des Antifa- Gockel wird in unserer Kommentarspalte ausdrücklich gebeten.”

    H5N1?

  • 3 werwolf // Apr 30, 2007 at 10:58

    http://ork.rz.fh-muenchen.de/~hor/funpics/chicken_20fuck.jpg

  • 4 Watzmann // Apr 30, 2007 at 11:00

    “…Für Frank Gockel gehört Gewalt offensichtlich zum politischen Geschäft. Dies zeigte er am 25. März 2006 bei einer Demo in Gütersloh. Dort hielt er eine Ansprache an - wie er sagte - “liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten”. Diese hatten sich gegen eine Demonstration “Freier Kameradschaften” versammelt. Gockel forderte, daß man “den braunen Mob aus den Straßen von Gütersloh, und nicht nur in Gütersloh, sondern überall, wo man ihn antrifft, jagen soll”. Dieser Aufforderung wurde umgehend Folge geleistet. Laut Polizeibericht der Kreispolizeibehörde Gütersloh wurden aus der Gruppe der linken Demonstranten Flaschen und eine Billardkugel auf die Rechten geschleudert. “In unserem Bemühen, friedliche Demonstrationen wirksam zu schützen, haben wir für solch ein Verhalten kein Verständnis. Diese Straftaten werden wir konsequent verfolgen”, äußerte dazu der Einsatzleiter der Polizei, Karsten Fehring.

    Auch auf anderen gewaltbereiten Antifa-Veranstaltungen fühlt sich der Flüchtlingsrat-Referent Gockel wohl. Am 20. April 2006 organisierte er eine Antifa-Versammlung in Büren-Wewelsburg im Namen des BDP-Infoladen Paderborn. Auf den Plakaten zu dem Aufmarsch wurde dargestellt, wie eine als Neonazi stilisierte Person durch einen Stiefeltritt zerquetscht wird, und dies höhnisch mit dem Hinweis verbunden: “Eintritt frei!” Der Infoladen Paderborn, in dessen Namen Gockel sprach, wird vom Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen als Anlaufstelle der autonomen Szene eingestuft…”
    http://www.jf-archiv.de/archiv06/200620051220.htm

  • 5 Rudolf // Apr 30, 2007 at 12:02

    “Diese Straftaten werden wir konsequent verfolgen”, äußerte dazu der Einsatzleiter der Polizei, Karsten Fehring.”

    Gnihihi. Wenn mal einer angeklagt und verurteilt wird, gibt’s wahrscheinlich zwei Stunden Jugendarrest auf Bewährung.

    Aber danke für den Hinweis auf den Artikel. Der Gockel wird hoffentlich nicht erwarten, dass er von seinen Gegnern besser behandelt wird als er vorgesehen hat, dass diese behandelt werden sollen.
    Gerechtigkeit für Gockel!

  • 6 Rkm // Apr 30, 2007 at 12:12

    http://www.youtube.com/watch?v=cUEQ9MXIskU

  • 7 werwolf // Apr 30, 2007 at 12:43

    “dass er von seinen Gegnern besser behandelt wird als er vorgesehen hat, dass diese behandelt werden sollen.”

    Und wenn es einer macht, wird drüber gejammert.

  • 8 griesgram // Apr 30, 2007 at 13:02

    “Diese Straftaten werden wir konsequent verfolgen”, äußerte dazu der Einsatzleiter der Polizei, Karsten Fehring.”
    Oh, klar!
    Wer das glaubt, der glaubt auch, daß Zitronenfalter Zitronen falten.

  • 9 Rudolf // Apr 30, 2007 at 15:25

    “Und wenn es einer macht, wird drüber gejammert.”

    Vom wem denn?

  • 10 Nanga Parbat // Apr 30, 2007 at 17:46

    Der Gockel ist ja wirklich an Lächerlichkeit kaum zu überbieten. Wohin ist denn der erbärmliche Feigling mit der riesengroßen Schnauze “untergetaucht”? NORAD? Area 51? In die Negev-Wüste?

  • 11 Mjoelnir.Thorshammar.Feindschmetterer@web.de // Apr 30, 2007 at 19:38

    @Nanga Parbat:
    “mit der riesengroßen Schnauze” wohl eher Schnabel, Bruhaha
    Area H5N1!
    oder bei Samy auf dem Spieß abgestiegen?

  • 12 Mjoelnir.Thorshammar.Feindschmetterer@web.de // Apr 30, 2007 at 21:02

    Schon wieder? Letzter Versuch: oder bei Samy auf dem Spieß abgestiegen?

    @Hausmeister: Wenn das auch kein ins Netz weisender Verweis wird, bitte ich um ersatzlose Löschung.
    Danke, Mjölnir

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