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FKA: Was der Mensch braucht, das muss er haben - Pfadfinder in NRW haben nichts dazu gelernt (30.04.07)

April 30th, 2007 · Post your comment (35 Comments)

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Lammersdorf/NRW: Am 21. April fand im westfälischen Hamm eine Veranstaltung der Pfadfinder statt, auf der diese ihr 100jähriges Bestehen feierten. Im Anschluss an die Veranstaltung gab es für einige der Pfadfinder allerdings noch eine recht unschöne Begegnung. So wurden diese aufgrund ihrer Trachtenkleidung von einer vorbeiziehenden Türkenbande fälschlicherweise als junge Nazigruppe verdächtigt, woraufhin die Pfadfinder mit Knüppeln zusammengeschlagen und zur Krönung beraubt worden sind.

Knapp eine Woche später, wieder in Nordrhein-Westfalen, diesmal in Lammersdorf , kommen die Pfadfinder erneut zusammen. Grund dafür ist eine von den Pfadfindern organisierte Veranstaltung gegen Rechts und Ausländerfeindlichkeit. Krönender Höhepunkt des Abends war dieses Mal allerdings kein Überfall einer Türkenbande, sondern der Vortrag des freischaffenden Journalisten Michael Klarmann, eines alten Freundes und Gönners dieser Seiten.

Pfadfinder in potenziell verdächtiger “Nazikluft” bei der Aktion Friedenslicht

Offenbar hat die Tracht Prügel noch nicht ausgereicht oder den Pfadfindern das letzte bisschen Verstand geraubt, denn in der Aachener Zeitung verliert man über diesen unangenehmen Zwischenfall kein Wort, stattdessen darf man lesen: „…Eine bunte und diskussionsfreudige Mischung aus Jugendlichen und Erwachsenen lauschte dabei dem Vortrag…“. Mit dem zusätzlichen Fazit am Ende des Abends, dass weitere Wachsamkeit in der Zukunft geboten sei. Gemeint ist natürlich vor ‘ausländerfeindlichen Aktivitäten’.

Der Vortrag des freischaffenden Journalisten Klarmann hat dabei keineswegs zu neuen Erkenntnissen geführt. Lamentierte dieser doch lediglich darüber, dass sich Kameradschaften und NPD mittels „Rechts-Rock“ Zugang zu den Jugendlichen verschaffen wollten, und natürlich, dass sich die NPD neuer Umgangsformen in der Öffentlichkeit bediene. Alles alte Binsenweisheiten, die vor Klarmann bereits etliche andere „Experten“ verkündeten ohne, dass es dafür tatsächlicher Anstrengungen bedurfte diese Erkenntnisse anzustellen. Darüber hinaus vergisst der Journalist Klarmann zu erwähnen, dass sich neben der NPD sowohl andere Parteien oder politische Gruppierungen dieser Mittel bedienen. So dürfte „Rock gegen rechts“ wohl ebenso in eine solche Kategorie verfallen, nur mit dem Unterschied, dass Klarmann diese aufgrund seiner Gesinnung für ungefährlich und moralisch rechtens hält.

Wäre sicher mal interessant gewesen, wenn sich in der Diskussionsrunde auch eines der Opfer vom vorangegangenen Wochenende zu Wort gemeldet hätten und Klarmann dazu befragt hätten, wie es denn mit ausländischer Gewalt steht. Ob er diese nicht für wesentlich gefährlicher halte, als etwa eine verteilte NPD-Schulhof-CD. Dazu fehlt es diesen aber offenbar an Traute, so dass man fast den Standpunkt vertreten möchte, diese hätten es gar nicht anders verdient.

Was der Mensch schließlich braucht, das muss er haben.

Siehe auch
Polizeibericht 22.04.07

Aachener Zeitung 29.04.07

Quelle: Störtebeker- Netz 30.04.07

Tags: Allgemeines

35 responses so far ↓

  • 1 Eisenwolf // Apr 30, 2007 at 16:25

    Zu Anfang hatte ich es erst gar nicht mitbekommen, was in Hamm geschehen ist, da ich die hiesige monopolistische Tageszeitung Westfälischer Anzeiger grundsätzlich nicht lese, jedoch hörte ich Tage später von diesem Vorfall.
    Mein Vorschlag ist nun folgender:
    Die Pfadfinder sollten sich noch mehr von “Rechts” distanzieren und sich unterwürfig bei unseren Mitbürgern mit Migrationshintergrund entschuldigen, da anscheindend der Anblick der Uniformen geeignet ist, daß friedliche Miteinander nachdrücklich zu stören.
    Vor allem bei der Farbe der Pfadfinderhemden sollte man dringend etwas ändern- vielleicht auf schwarze Hemden umsteigen?
    Ach, Mist- das geht ja auch nicht….

  • 2 Rudolf // Apr 30, 2007 at 16:38

    Die Geschichte ist so absurd, ich würd’s nicht glauben, wenn’s nicht im Polizeibericht auch so stünde…

    Besonders niedlich ist die Formulierung in just diesem Bericht: “Diese hielten die Pfandfinder offenbar wegen ihrer Tracht irrigerweise für Nazis, beschimpften sie und griffen diese unvermittelt an.”

    Das klingt ja so, als wäre das eine ganz alltägliche Verwechslung á la “es hätten ja schließlich wirklich welche sein können”…

    Wahrscheinlich muss man sich wünschen, dass Pfadfinder-Gruppen in regelmäßigen Abstanden von multikulturellen Bereicherern überfallen werden, auf dass ihren 68er-Eltern ein Lichtlein aufgeht.

    Aktion Friedenslicht.

  • 3 Sebastian // Apr 30, 2007 at 16:43

    Die Gesinnung dieses Reporters ist ganz klar. Er berichtet nicht nur einseitig, sondern hält enge Kontakte zur “Antifa”!
    In seinem Blog (www.myblog.de/klarmann) kann man seine linksgerichteten Beiträge nachlesen. Wenn wundert es noch, dass er auch für regionale Zeitung sowie für die “TAZ” tätig ist.

  • 4 Götz vonBerlichingen // Apr 30, 2007 at 16:51

    man vergesse nicht die “Gewaltbereiten”*ggg*Pfadfinder aus Paderborn,die Hand in Hand mit Antifas die Brd-Rechtslage umschiffen wollten;)

  • 5 Bettina // Apr 30, 2007 at 16:52

    Unglaublich!!!

  • 6 hasenhirn // Apr 30, 2007 at 16:56

    Wie sagt man so schön “alle guten Dinge sind 3″ nach der 3ten Abreibung haben sie es eventuell auch mal gelernt!

  • 7 Freibeuter // Apr 30, 2007 at 17:26

    Nicht nur politisch gleichgeschaltet und poltisch überkorrekt wie früher in der DDR scheint ist dieser Pfadfinderclub mittlerweile zu sein, nein, offenbar hat bereits der Gehirnklau zugeschlagen.

    Anders läßt sich diese Realsatire nicht mehr erklärlich machen

    Aber das gehört sich ja so im Sinne des in allen Schulen “erlernten” Verhaltenskodex”. Früh übt sich, wer künftig ein “geschichtsbewußter” brD-Spießer sein will, 150prozentig vertraut mit “33/45″, damit, sein eigenes Volk, wenn nicht zu hassen, so doch zumindest zu mißachten, bei gleichzeitiger Verherrlichung oder Vergottung des “Fremden”

    “Pfadfinder” bildet dabei lediglich den beliebig austauschbare Rahmen für dieses unwürdige Schauspiel.

    Ein Volk, daß sich permanent masochistisch vor dem Fremden prostituiert hat einfach keine bessere Behandlung verdient.
    Dies zutreffend zu erkennen bedarf es nicht mal eines türkischen Paß´.

    Bin mal gespannt, wann man als Deutscher bei Begegnung mit einem Ausländer per Gesetz die Straße zu wechseln hat.

    Tendenziell herrscht in dieser brD bereits invertierte Apartheid….schlaft weiter bis zur nächsten Kloppe, ihr Gutmenschen…..

  • 8 Nanga Parbat // Apr 30, 2007 at 17:38

    Tja was soll man zu einem solchen Weltrekord an Dummheit noch sagen? Ich hoffe, daß die ausländischen Kulturbereicherer die grenzdebilen Pfadfinder beim nächsten mal noch ein bischen gründlicher aufklären, vielleicht springt ja dann der Verstand wieder an.

  • 9 wartender Krieger // Apr 30, 2007 at 17:40

    Also ich frage mich ja ernsthaft, ob jemand, der politisch wie menschlich dermaßen blind und orientierungslos ist, überhaupt noch in der Lage sein kann, soetwas wie einen Pfad zu finden?

    Die Pfadfinder selbst scheinen inzwischen auch zu einer multikulturell verseuchten Idiotentruppe geworden zu sein, in der es gerade mal noch genügend gutmenschlich verwirrte und kastrierte Deutsche gibt, um sich ohne Gegenwehr von Ausländermobs verprügeln und ausrauben zu lassen?

    Und auch ziemlich bezeichnend, daß praktisch sofort nach einem schweren Fall von Ausländerkriminalität, bei dem wieder mal Deutsche die wehrlosen Opfer waren, irgend so ein antifaschistischer Systemling auf seiner Schleimspur angekrochen kommt, um den Betroffenen weiszumachen, daß die wahre Gefahr keineswegs von kriminellen Ausländern ausgeht, sondern von eben jenen “Rechtsextremen”, welche versuchen, genau diese Ausländerkriminalität zu bekämpfen und die Deutschen davor zu bewahren!

    Sowas nennt man dann wohl Doppeldenk vom feinsten!

    Und dann ,ist ja klar, wird ungeniert so getan, als wäre es die normalste Sache der Welt hierzulande, daß Deutsche Jugendliche ungestraft von gewalttätigen Migranten einfach so zusammengeschlagen und ausgeraubt werden dürfen, wenn diese nur aufgrund vermeintlich falscher Kleidung für “Nazis” gehalten werden!

    Mann Mann, wenn die HJ der Höhepunkt des Pfadfindergedankens war, dann ist das, was die Bezeichnung Pfadfinder heute trägt, unzweifelhaft dessen absoluter Tiefpunkt!
    Und dann sind solche Trachten Prügel wirklich mehr als nur verdient!

    Vielleicht kommt ja der eine oder andere noch nicht völlig hirntote Deutsche Jugendliche in anbetracht seiner blauen Flecken und der jeglichen Vernunft und Logik entbehrenden Antifaschistischen Systempropaganda doch noch zur Besinnung und erkennt, wer ihn wirklich verarscht und wer wirklich nur sein bestes will!

    Denn wer nicht bald seine Pfad zurück zu seinen Deutschen Kameraden findet und zur Volksgemeinschaft, der wird schon sehr bald ziemlich blöd aus der Wäsche gucken, wenn Ali und Asamoah ihn in den Arsch ficken!

  • 10 Schörner // Apr 30, 2007 at 17:46

    Was soll der mündige Bprger daraus lernen:

    1. Hätten diese Kanaken Nazis attakiert und beraubt, wäre es in Ordnung - schließlich ist man ja Demokrat und die BRD ein Rechtsstaat

    2. Die Nazis provozieren die unschuldigen Ausländerbanden mit Uniformen, die sie zwar nicht haben, aber doch haben KÖNNTEN, oder haben WOLLEN (die JRD-Gerichtsbarkeit kann schließlich Gedanken lesen, da sie auch erkennt, ob jemand LÜGT oder LEUGNET).

    Diese Zeiten sind inzwischen so absurd und abgedreht, daß man wohl selbst in dieser Zeit gelebt haben muß, um es zu glauben.

  • 11 griesgram // Apr 30, 2007 at 17:48

    Da bleibt nur die sinngemäße Anwendung der Erkenntnisse aus dem Fall “Kristina”:
    Wer es so will, soll es so haben!

  • 12 stromerhannes // Apr 30, 2007 at 18:33

    Es bleibt festzustellen, dass es auch Lichtblicke in der “Szene” gibt:

    Wandervögel….!!!

    http://www.nwv.de/interview.html

    st.

  • 13 fips // Apr 30, 2007 at 18:35

    Pfadfinder sollten sich in Zukunft orientalisch kleiden, dann sind sie sicher vor Übergriffen. Und Mini-Präs. Beck droht extreme Verwechslungsgefahr mit einem Wildschwein. (Vorsicht beim Waldspaziergang !)

  • 14 Eberhard // Apr 30, 2007 at 20:25

    Da hab ich ja wirklich grosses Glück gehabt, dass ich zu DDR-Zeiten in meiner NVA-Uniform nicht mit einem Nazi verwechselt wurde!
    Erst heute wird mir bewußt in welcher Gefahr ich schwebte….

  • 15 seneca // Apr 30, 2007 at 20:48

    @stromerhannes
    Vorsicht bei dem Begriff “Wandervögel“, auch hier gibt es viele linke Gruppen. Erinnert sei an die 100 Jahr-Feier des Wandervogel vor wenigen Jahren, denn es waren eigentlich zwei Feiern. Vor allem um das Geschichtsbild des Wandervogel wurde heftig gestritten. Der Wandervogel war eine idealistische, romantische und zutiefst deutsche Bewegung (die Padfinder hingegen haben ihre Ursprünge in England). Darin sind sich beide Seiten einig! Der Wandervogel war eine Gegenbewegung, ein Protest gegen die spießige wilhelminische Gesellschaft, trotzdem eilten tausende Wandervögel im 1.Weltkrieg zu den Waffen, kämpften später in den Freikorps, in Wehrmacht und Waffen-SS. Darüber und auch über die heutige Ausrichtung gibt es Auseinandersetzungen.
    Den Wandervogel alter Prägung gibt es so nicht mehr, es gibt viele Bünde, die sich in dieser Tradition sehen, die Nerother sind sicher die ältesten unter diesen.

    Zum Thema:
    Die Pfadfinder waren seit eh und je eine staatlich gelenkte und subvensionierte Organisation mit multikulturellen Ansätzen, eine wie bereits erwähnt aus England übergeschwappte Bewegung, die uns in äußerem Auftreten, Ausrichtung, Anspruch und Selbstverständnis immer fremd war. Die Pfadfindergruppen sind häufig christlich geprägt, in ihrer Liberalität schon wieder extrem und schaden dadurch mehr, als sie nützen. Sie binden (und verderben) Jugendliche mit Interesse für Gemeinschaftsinn und Natur, die bei den Organisationen der völkisch ausgerichteten Bünde besser aufgehoben wären. In diesem Sinne ist der Verweis von Stromerhannes wieder richtig!

  • 16 NPD-Freund // Apr 30, 2007 at 20:51

    Nicht nur für Pfadfinder gilt

    JEDEN TAG EINE GUTE TAT
    http://www.youtube.com/watch?v=9JUI4vlP4vM

    oder

    http://www.youtube.com/watch?v=FgHpnNn2fc4&mode=related&search=

  • 17 Detlef // Apr 30, 2007 at 22:06

    Bleibt zu hoffen, dass die deutsche Jugend bald eine Jugendorganisation bekommt, in der sie flink , zäh und hart wie Schwedenstahl sein kann, um solche Provokationen nicht unbeantwortet zu lassen. Das ideologische Rüstzeug dazu sollte eine NPD- Bibel dem jungen Volk liefern. Klugheit, List und …. sollten natürlich auch zum Rüstzeug gehören.

  • 18 NPD KV UNNA/HAMM // Apr 30, 2007 at 22:44

    Wer nicht hören will, muss fühlen. Manche brauchen eben mehr Schläge ehe sie begreifen worum es geht.

  • 19 Rurik // Apr 30, 2007 at 23:32

    @ Eberhard

    “Erst heute wird mir bewußt in welcher Gefahr ich schwebte….”

    Ich glaube nicht, daß es einem Fremden in der DDR gut bekommen wäre, hätte er einen NVA-Soldaten in Uniform angegriffen. Man hätte das sicherlich nicht an die “große Glocke” gehängt, aber er hätte - so oder so - ziemlich dumm aus der Wäsche geguckt. - Stimmts? ;-)

  • 20 Rurik // Apr 30, 2007 at 23:41

    @ seneca

    Pfadfinder = Jugendfreimaurer.

  • 21 stromerhannes // May 1, 2007 at 0:20

    @seneca

    Sehen wir es so: der Tradition verpflichtet; dem Neuen aufgeschlossen…
    Bewusst habe ich den Verweis eingestellt..bitte nach unten scrollen und dann auf “zurück”…

    Danach werden Sie feststellen, dass es durchaus den Wandervogel “alter Prägung” gibt.

    Besonderen Wert lege ich auf die Feststellung, dass der Bund auf staatliche Subventionen; begründet; verzichtet!

    Wir sind eben die “Echten”…in aller Bescheidenheit.

    Horridoh…

    st.

  • 22 Detlef // May 1, 2007 at 0:41

    Das Bild der DDR hat 2 Seiten, heute darf in den Staatsmedien nur das Negative, aus einem Minderwertigkeitskomplex heraus, publiziert werden. Schließlich ist man ja auch nur ein Sattelitenstaat, leider mit dem Ziel Deutschland von der Landkarte zu tilgen. Wenn man das politische außen vor lässt, war das Rechtswesen und seine Durchsetzung auf einem weit höherem Niveau. Das Wort „Rechtsstaat“ ist wie viele Begriffe von den Zionisten pervertiert worden.

  • 23 Hindenburg // May 1, 2007 at 2:42

    Ich bin davon überzeugt, daß die Pfadfinder inzwischen sehr betroffen sind, da ihnen klar geworden ist, daß sie die ausländischen Mitbürger nicht in dieser Weise hätten provozieren dürfen.

  • 24 Eberhard // May 1, 2007 at 5:37

    @Rurik

    Stimmt genau. Der Täter wäre schnell und hart abgestraft und in sein Heimatland zurück verfrachtet worden.
    Die DDR-Führung wollte nicht, dass die Ausländer im Land heimisch werden und sich integrieren. So war deren Aufenthaltszeit - ob nun Arbeiter, Lehrling oder Student - von vornherein zeitlich begrenzt. Ehen oder Partnerschaften mit DDR-Frauen kamen vor, waren aber absolut unerwünscht und diese Frauen kamen allermeist aus dem Assimilieu. (Typischer DDR-Begriff für Asoziale)
    Entsprechend scheel wurden sie von der Bevölkerung angesehen.
    Auch konnten Ausländer durchaus nicht in alle Kneipen oder Restaurants gehen, obwohl es da keinerlei Regelungen gab. Das klärte sich irgendwie von selber. Die Bevölkerung mochte die Ausländer trotzdem nicht - in den Betrieben waren sie schlecht angesehen, weil sie oft krankgeschrieben waren, sich dämlich anstellten und gewissermaßen eine ständige Gefahr für Arbeitsunfälle waren. Sie lebten zumeist in recht komfortablen Wohnheimen der jeweiligen Betriebe. Trozdem gingen Gerüchte um, dort sähe es aus wie bei Hempels unterm Sofa.
    Bei uns in der NVA gabs natürlich keine Ausländer - allerdings wurden einige speziell ausgebildet, was aber auf einem anderen Blatt steht.
    Würde in der BRD so verfahren wie damals in der DDR, gäbe es das Problem nicht. Aber die meisten hier werden ja die diebezügliche, alliierte Direktive kennen. Erstaunlich bloß, dass diese anfangs nur in der BRD durchgesetzt wurde. War die DDR eigenständiger?

  • 25 Andreas Fritz // May 1, 2007 at 8:44

    Einige persönliche Anmerkungen aus eigenem Erleben:

    1. In meiner Jugend war ich auch bei den Pfadfindern. Damals eher wertkonservativ, habe ich es durchaus genossen, Mitglied eines Stamms zu sein, der als Kluft schwarze Hosen und braune Hemden trug (Das ist jetzt kein Scherz!!!). Habe mich in der Kleidung auch sehr wohlgefühlt, zumal mich das immer an die Kolonnen der Bewegung erinnerte. In den 80er Jahren konnte man auch noch so durch die Stadt laufen, ohne das jemand Anstoß nahm.

    2. “Die Pfadfinder” gibt es nicht. Die deutsche Pfadfinder-Bewegung teilt sich historisch gesehen in unglaublich viel Einzelbünde, die auch unterschiedliche Anschauungen vertreten. Die katholischen DPSG-Pfadfinder (Dt. Pfadfinderschaft St. Georg) sind zahlenmäßig stark vertreten, es gibt nicht-christliche Organisationen, innerhalb dieser Bünde gibt es eher linke Gruppierungen, manche sind konservativ bis rechts (Nerother Wandervogel).

    3. Ich selbst war Mitglied des Stammes Sugambrer Hohenlimburg (mittlerweile erloschen) der Landesmark Westfalen (existiert noch); eines kleinen Bundes mit damals etwa 300 Mitgliedern. Hohenlimburg wurde bis in die späten 80er traditionalistisch geführt, geriet dann aber später auf die linke Bahn, wenn auch die schlimmsten Auswüchse verhindert werden konnten. Als junger Mensch erfährt man das dadurch, daß auf einmal z. B. “Wildgänse” nicht mehr gesungen wird, dafür aber “Die Weber” im Repertoire erscheint. Von einem Lied der italienischen Partisdanenbewegung im 2. Weltkrieg will ich jetzt besser gar nicht sprechen…, das wurde aber von den Teenies begeistert mitgesungen. Man sieht also, daß die Gehirnfäule damals schon weite Teile des Volkes vergiftet hat.

    4. War Sugambrer Hohenlimburg (benannt nach einem ursprünglich hier lebenden Germanenstamm) zunächst noch eher konservativ, änderte sich das in den späten 80ern, als der Sohn einer linken Hauptschullehrerin, die die “Grünen” für die einzig wählbare Partei hielt, zum Stammesführer avancierte. Dann ging es “links” richtig los - wenngleich die schlimmsten Auswüchse uns erspart blieben.

    5. Im Stamm Maya aus Bünde war zum Beispiel das Palästinenserhalstuch Bestandteil der Kluft. (Ich könnte heute noch kotzen, wenn ich daran denke!). Maya Bünde nahm auch an regelmäßigen Antifa-Demos teil, um das Aufkommen von Rechtsextremismus aktiv zu bekämpfen. Als wir einmal dazu eingeladen wurden, haben wir uns unter Hinweis auf unsere politische Neutralität abgeseilt, was uns gleich den Ruf einbrachte, “rechtsextrem” zu sein.

    6. Nochmal zurück zu Punkt 2. Die Frage der verschiedenen Einzel-Bünde. Ich denke, viele große Bünde hängen mit am staatlichen und städtischen Tropf und möchten natürlich von den Pfründen etwas abhaben, um damit das eigene Überleben zu sichern. Das man dabei aber vom System gekauft wird, begreifen sicherlich die allerwenigsten.

    Der Verweis zu dem Gespräch mit dem Wandervogel

    http://www.nwv.de/interview.html

    hat mir gefallen: das ist einer der ganz wenigen Bünde, die sich ihre finanzielle und geistige Unabhängigkeit bewahrt haben.

    Hoffentlich hat mein persönlicher Bericht Euch hier nicht zu sehr gelangweilt.

    7. Zum Abschluß eine kleine Glosse. In meiner späten Zeit als sogenannter Rover stand eine Bundesfahrt nach Polen an. Das war so ein oder zwei Jahre nach der Teilvereinigung mit Mitteldeutschland. Das Motto der Fahrt sollte “Freundschaft” lauten (polnisch: Spotkanie - hoffentlich erinnere ich mich richtig). Der Witz bei der ganzen Sache war nun, daß wenige Wochen zuvor Verhandlungen mit anderen Bünden, von denen man sich 1970 getrennt hatte, gescheitert waren, in denen es um einen erneuten Zusammenschluß ging. Das habe ich nie verstanden: Selbst ist man sich nicht ganz grün in Deutschland, hat Vorbehalte und Antipathien - und fährt dann rüber nach Polen und macht Spotkanie.

  • 26 Detlef // May 1, 2007 at 12:47

    @Eberhard: Aber die meisten hier werden ja die diesbezügliche, alliierte Direktive kennen.

    Bitte aufklären! Danke

  • 27 Thomas Brehl // May 1, 2007 at 13:58

    Das schönste, was uns die bündische Jugend hinterlassen hat, ist das Lied “Es zittern die morschen Knochen”, das einer weitverbreiteten Meinung zum Trotz kein “Nazi-Lied” ist und dessen am häufigsten zitierte Zeile “Denn heute gehört uns Deutschland und morgen die ganze Welt!” aus durchsichtigen Gründen immer wieder falsch wiedergegeben wird. Im Original heißt es nämlich: “Denn heute, da hört uns Deutschland und morgen die ganze Welt!”

    Es sind manchmal die kleinen Dinge, an denen sich die Perfidie der gegnerischen Propaganda festmachen läßt…

  • 28 Ein Pfadi // May 1, 2007 at 16:37

    Hallo
    ich bin Nationalist und Pfadfinder.
    Ich kann nur bitten das ihr kein falsches Bild erhaltet.
    Bei uns haben sich viele Gutmenschen eingeschlichen wie sie in unserem System sich überall einnisten.
    Doch sind viele Pfadfinder ach Patrioten die die Kultur ihres Volkes hoch halten.
    Ich versuche mich an der HDJ zu orientieren.
    Also entschuldigt.
    Mit kameradschaftlichem Gruß

  • 29 PFANDfinder // May 1, 2007 at 17:12

    “Am Samstag, 21.04.2007 fand in der Sachsenhalle eine Pfandfinderveranstaltung statt. Gegen 20.00 Uhr verließen mehrere Pfandfinder in typischer Tracht die Halle, als eine Gruppe vermutlich türkischer junger Männer dort vorbeikam. Diese hielten die Pfandfinder offenbar wegen ihrer Tracht irrigerweise für Nazis, beschimpften sie und griffen diese unvermittelt an. Vier der Pfandfinder wurden dabei verletzt. Die Täter flüchteten. Hinweise an die Polizei Hamm werden erbeten unter Tel. 916-0.”

    http://www1.polizei-nrw.de/hamm/pressebericht/pressearchiv/2007/april/article/22.04.2007.html

  • 30 seneca // May 1, 2007 at 18:24

    @Thomas Brehl
    Schade, daß Sie sich mit dem Lied- und Kulturgut der bündischen Jugend so wenig auskennen, dieses Lied wird vielleicht in Ihren kleinen Zirkeln gern gesungen, in der bündischen Jugend singt dieses Lied heute keiner mehr.

  • 31 Mjoelnir.Thorshammar.Feindschmetterer@web.de // May 1, 2007 at 20:49

    Eberhard :
    “… Trozdem gingen Gerüchte um, dort sähe es aus wie bei Hempels unterm Sofa…”
    Wir hatten Neger aus Mocambique und Kuba im Betrieb, in deren Wohnheim SAH es aus wie bei Schmidts Katze hinterm Korb.
    Mit einem von ihnen habe ich Radtouren unternommen; jedesmal, wenn wir bauen mußten, durften wir erst den Fahhradkeller aufräumen, weil dort “alles” stand, von der defekten Nähmaschine aus’m Vietchie-Wohnheim bis zum zerlegten und breitverstreuten Mopedgetriebe…

    @seneca:
    “… in der bündischen Jugend singt dieses Lied heute keiner mehr”
    1.) in DEN Gruppen der bündischen Jugend, die ich kenne, gehört es neben den “Wildgänsen” zum häufiggesungenen Liedgut und
    2.) haben Sie vielleicht einfach nur hineingedeutet, was Brehl garnicht gesagt hat? Er sprach von HINTERLASSEN!
    “Das schönste, was uns die bündische Jugend hinterlassen hat, ist das Lied ‘Es zittern die morschen Knochen’”

  • 32 stromerhannes // May 1, 2007 at 22:10

    Für Interessierte:

    Schwarzer Adler
    DPB Jungenschaft Schwarzer Adler
    Penningsfelder Weg 2
    51069 Köln-Dellbrück
    oder
    Thomas Peffermann (BODO)
    Richard-Demel-Str.23
    51456 Bergisch-Gladbach

    Es handelt sich um ein Liederbuch, das intensiv genutzt wird….

    st.

  • 33 seneca // May 1, 2007 at 22:35

    @Mjoelnir . . .
    Gut, lassen wir die Pauschalierungen hinter uns (die Pfadfinder, die Wandervögel, die bündische Jugend).
    Das genannte Lied paßte vielleicht in die damalige Zeit, trotzdem ist es für die bündische Jugend eher untypisch. Wenn Sie sich mit dem Liedgut des Wandervogel/der Bündischen Jugend etwas auskennen, werden Sie mir recht geben.
    Das Herr Brehl dieses eigentlich eher im SA-Stil gesungene Marschlied als die schönste Hinterlassenschaft ansieht ist Geschmacksache.

    Mit den “Wildgänsen” haben Sie nun wieder recht, wobei Walter Flex in Teilen des Wandervogel und der bündischen Jugend verehrt wird.

  • 34 Völkischer Beobachter // May 2, 2007 at 9:40

    Zum Lied Es zittern die morschen Knochen:

    …dessen am häufigsten zitierte Zeile “Denn heute gehört uns Deutschland und morgen die ganze Welt!” aus durchsichtigen Gründen immer wieder falsch wiedergegeben wird. Im Original heißt es nämlich: “Denn heute, da hört uns Deutschland und morgen die ganze Welt!”

    Dies ist nicht korrekt.
    In der Urfassung hieß es nach Aussage des Liedautors Hans Baumann gehört:

    Die Aussage [...] es heiße nicht denn heute gehört uns Deutschland, sondern denn heute, da hört uns Deutschland, ist irrig und bedarf der Richtigstellung. Ausweislich eines Handschreibens des Dichters Hans Baumann an den Verfasser [Herbert Taege, Anm. V.B.] vom 19.12.1980 ist richtig:
    “Du fragst nach der Urfassung. In ihr heißt es gehört - in einem Bändchen mit meinen Schülergedichten beim katholischen Verlag Kösel in München erschienen. Titel der Sammlung: Macht keinen Lärm. Der Jesuitenpater Dr. Dr. Stonner hat dies Büchlein initiiert. Beim Bärenreiter-Verlag bald darauf als Lied im Studentenliederbuch Wohlauf, Kameraden als Lied mit Noten gedruckt. Niemand empfand das Lied damals als imperialistisch. Um Klarheit zu schaffen, ließ ich, ich glaube ab 1936, gehört drucken und fügte eine Strophe an, die endete Die Freiheit stand auf in Deutschland, und morgen gehört ihr die Welt. Der Freiheit! Das war mein Jugendglaube wie der Glaube vieler.”
    [...]
    Ergänzend muß festgehalten werden, daß es sich bei Baumanns Aussage, er habe etwa 1936 das Lied mit dem Wort gehört drucken lassen, nicht um einen Irrtum handelt, sondern um die Wiederherstellung der Urfassung, nachdem er toleriert hatte, daß aus außenpolitischer Rücksichtnahme die fragliche Liedstelle in denn heute, da hört uns Deutschland abgewandelt worden war. Auf jeden Fall rührt das Durcheinander in den verschiedensten Liederbüchern von dieser tolerierten Unklarheit her.

    [Askania Studiensammlung, Heft 23/24, Dezember 1993, S. 4 ff.]

    Aber eine andere Stelle aus diesem Lied wird seit 1945 mit Vorliebe (und man darf vermuten, mit Absicht) ständig falsch wiedergegeben:

    Es zittern die morschen Knochen
    Der Welt vor dem roten Krieg [...]

    So hieß es richtig und in allen Liederbüchern der damaligen Zeit.

    Seit 1945 will man uns glauben machen, obige Textstelle habe gelautet: vor dem großen Krieg.

    Die dahinterstehende Absicht ist offenkundig.

  • 35 Nanga Parbat // May 2, 2007 at 13:29

    Die Pfadfinder waren mir immer suspekt und als angelsächsische Einrichtung habe ich sie auf deutschem Boden auch immer abgelehnt. Die Schläge des türkischen Mobs scheinen ja nicht eben einen Denkprozess ausgelöst zu haben und daher sollte man diese ganze Organisation im späteren nationalen Deutschland einfach auflösen. Es gibt genügend deutsche Wurzeln für eine naturverbundene Jugendbewegung. Da muss man nicht auf dieses amerikanisch-englische Fähnlein Fieselschweif setzen. Im übrigen befürworte ich eine staatliche Jugendorganisation nach dem Vorbild der HJ, solange kein Zwang von ihr ausgeht. Als Name würde ich Reichsjugend vorschlagen auch wenn die Jugendorganisation der SRP ebenfalls so hieß.

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