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FKA: “Wer will noch mal, wer hat noch nicht…” Politische Nische zu verschenken (12.03.07)

March 12th, 2007 · Post your comment (12 Comments)

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CSU Dissident Thomas Fürst

Regensburg / Bayern: In der bayrischen CSU rumort es gewaltig. Grund dafür ist der 35 jährige Thomas Fürst einer von vier Kreisvorsitzenden der Christsozialen in Regensburg. Fürst werden rechtsextreme Ansichten und Verbindungen zum Rechten Lager nachgesagt. Für die CSU, die sich eigentlich sonst recht traditionell und konservativ gibt, nicht unbedingt etwas Ungewöhnliches. So fand selbst die Stoiber Rede am Politischen Aschermittwoch in Passau unter Nationalisten Anerkennung. Stoiber, noch Ministerpräsident des Freistaates, kritisierte für einen etablierten Politiker recht heftig die Bevormundung des Islam in Deutschland, und fragte rhetorisch wie weit die Toleranz eigentlich noch gehen soll, während in der Türkei die Christen gejagt werden.

Dass es sich hierbei zuweilen allerdings auch nur um leere Phrasen handelt, zeigt das Vorgehen in der bayrischen CSU. So fordert man seitens des Kreisvorstandes nicht unerwartet den Ausschluss des Thomas Fürst. Damit verfolgt die CSU einen ähnlichen Kurs wie etwa deren Schwesterpartei CDU, die unter Merkel immer weiter einen Kurs zu einer Art christlichen Version der SPD verfolgt - einen Kurs, den CDU Sympathisanten keinesfalls ungeschehen mit verfolgen. So warnte bereits der Christdemokratische Dissident Friedrich Merz gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ im vergangenen Monat Es gebe zweifellos ein “wachsendes politisch heimatloses Bürgertum. Die CDU sollte das im Auge haben und sich darum kümmern”. Sozusagen, eine politische Nische, die sich hier immer mehr offenbart, ohne, dass sich bislang eine andere Partei ernsthaft darum bemüht hätte, diese Nische zu besetzen.

Eigentlich ein Grund mehr zum Beispiel für die NPD hier mit entsprechender Themenbesetzung diese Nische auszufüllen. Dafür wäre es aber ratsam, den Weg von der derzeitigen „Protestschiene“ weg zu führen. Denn auf Dauer sind Protestwähler auch recht unzuverlässige und unkalkulierbare Wähler, die bei den nächsten Wahlen eben so gut wieder etwas anderes oder gar nichts mehr wählen würden. Die NPD wäre also gut beraten, von alten Dogmen wie der „Raumorientierten Volkswirtschaft“ sowie der Isolierung vor einem Großteil der Bevölkerung abzurücken, wenn sie ihrer Parole nach der tatsächlich einzigen „Alternative“ auch wirklich gerecht werden will. Andernfalls wird diese offene Nische in vielleicht schon absehbarer Zukunft von einer anderen Gruppe oder Partei besetzt werden. Eine Vermutung die gar nicht mal so unrealistisch erscheint, schließlich fürchtete man seitens der CDU bereits im Februar, dass Friedrich Merz plötzlich eine eigene Partei gründen könnte, und so zum „Lafontaine“ für die CDU werden würde.

Der Fall im bayrischen Regensburg zeigt schließlich nur all zu deutlich, dass die parteiinternen Säuberungen den Rechten Rand in der Partei nach und nach entfernen. Mit diesem Wegbruch und der dadurch offenen Lücke in der Partei und in der Wählerschaft wäre eine Partei, die konservative Werte im klassischen Sinne sowie Patriotismus und Freiheitlichkeit authentisch vertritt, in der Lage eine ernstzunehmende Gefahr für das derzeitige Parteienkartell zu werden. Dass die NPD diese Nische ausfüllt, ist allerdings nach derzeitigem Stand der Dinge eher unwahrscheinlich.

Siehe auch
Passauer Neue Presse 10.03.07

Thomas Fürst

Quelle: Störtebeker-Netz 12.03.07

Tags: Allgemeines

12 responses so far ↓

  • 1 Freibeuter // Mar 12, 2007 at 1:54

    @Schriftleitung :

    Der Wink mit dem Zaunpfahl durch Sie sollte die NPD in in gewisser Weise beherzigen und sich des “heimatlosen Bürgertums” bemühen.
    “In gewisser Weise” ist einschränkend zu verstehen !

    Zum Preis totaler Selbstverleugnung in der Programmatik, des puren Machterwerbs willen ? Aber Nein ! Keinesfalls !

    Wenn Sie, verehrte Schriftleitung, in Merz´ens Zitat etwas an “nationaler” Substanz erkennen wollen, so ist es das eine.
    Was wirklich darunter zu verstehen ist, bleibt dennoch etwas anderes.

    Handelt es sich bei dem von Ihnen apostrophierten CDU-”Dissidenten” Merz doch um nicht weniger als einen der vielen zeitgeistig-neoliberal denkenden und sozial unterkühlten “Marktanbeter” reinsten Wassers, einem zeitgemäßen Prototypen des bekannten “heimatlosen Gesellen” also, der dem Internationalen Kapital und nicht dem eigenen Volk verpflichtetet ist, dessen Denkweise jeden Nationalisten und Patrioten ins Gesicht schlagen dürfte, statt zu gefallen.

    Merz´ens Ansichten sind daher weniger im nationalen Lager zu verorten, als vielmehr im Lager der sog. “Liberalen” der FDP vom Schlage Westerwelle.

    Es geht hier nicht etwa um die Frage, ob Merz ein Nationalist ist oder nicht. Hier geht es lediglich um den Freiraum der in der Politik entsteht, der aber von niemandem genutzt wird.

    Hausmeister/Nachtschicht

    Ob Merz weiter die beleidigte Leberwurst des (vor allem vom Merkel-Klüngel !) “unverstanden Bürgerlichen” in der CDU bleibt, oder sich gar als Ersatzgott fürs “heimatlose Bürgertum” anbiede(r)t, oder doch bei der liberalen Schwesterwelle…äh…Westerwelle aufgeht, bleibt für Deutschland letztlich Jacke wie Hose, da diese Diskussion brD-systemimmanent geführt wird, brD gesteuert ist und nichts Neues anbietet, außer eine andere brD-Mogelpackung, bestenfalls vom Format “REP”. Für Deutschland selbst jedenfalls weiter zappenduster…

    Wo Merz, Lafontaine, Merkel oder wie diese Konsorten noch heißen mögen : Sehen aus wie brD, riechen wie brD und sind brD, aber nicht Deutschland !

    ….all diese Herrschaften - und da zitiere ich mal nach Ihrer Fasson - unterscheiden sich höchstens im Maß der an den Tag gelegten Heuchelei…

  • 2 Nanga Parbat // Mar 12, 2007 at 9:34

    “Die NPD wäre also gut beraten, von alten Dogmen wie der „Raumorientierten Volkswirtschaft“ sowie der Isolierung vor einem Großteil der Bevölkerung abzurücken, wenn sie ihrer Parole nach der tatsächlich einzigen „Alternative“ auch wirklich gerecht werden will.”

    Mir wäre neu, daß die NPD ein Dogma der selbstgewählten Isolierung von einem Großteil des VOLKES (”Bevölkerung” ist Systemsprache, um den Begriff des Volkes verschwinden zu lassen) vertritt. Diese Isolierung wird ja wohl eher durch die Parteienoligarchie und ihre Repressionskräfte geschaffen. Und wieso sollte die NPD einen ihrer wichtigsten Grundsätze, der obendrein ein Grundpfeiler in einer antiglobalistischen Politik ist, aufgeben? Stattdessen sollte man versuchen das Bürgertum, daß in großen Teilen selber Verlierer der Globalisierung ist, für die raumorientierte Volkswirtschaft zu gewinnen, ist es doch diese die ein klassisches deutsches Bürgertum überhaupt erst erhalten kann.

  • 3 Kritikaster // Mar 12, 2007 at 10:55

    Gruss an alle Deutschenfreunde!

    Vorneweg zwischendurch meinen Dank und Lob an den hiesigen Moderator!

    Er schrieb hier:
    > Es geht hier nicht etwa um die Frage, ob Merz ein Nationalist
    > ist oder nicht. Hier geht es lediglich um den Freiraum der in
    > der Politik entsteht, der aber von niemandem genutzt wird.

    Es ist wahr, daß dieses Potetial brach liegt, doch ist diese Erkenntnis nicht prickelnd neu.
    Wer verrät, wie man in der BRD eine bürgerliche nationale Partei aufziehen kann, ist reif für den Nobelpreis.
    Diesen Versuch unternahmen bereits andere, nicht unbedingt dumme, Menschen. Die Abwicklung des letzten Projektes dieser Art dürfen wir in Baden-W. bewundern (REP).
    Das Parteiengesetz ist mit viel Klugheit so konstruiert, daß dem System alle Möglichkeiten der Zersetzung von innen offen sind.
    Mit Bürgern, die noch was zu verlieren haben, ist kein Saat zu machen - nichtmal eine wirksame Partei.
    Ich halte es für gefährlich und Resourcenverschwendung, unzufriedenen Bürgern solche Hoffnungen zu machen.
    Wer vom intelligenteren Teil des Bürgertums nichts mehr zu verlieren hat, kann ja versuchen, die NPD oder DVU “aufzurassen”. Der Rest des Bürgertums tut besser daran, sich parteifrei zu engagieren oder die “Vorderste Front” mit Resoucen zu versorgen.

    Volkssolidarische Grüße
    Kritikaster

  • 4 Bernd Grett // Mar 12, 2007 at 11:31

    Stimme Nanga Parbat (siehe oben) voll zu.
    “Wir stehen am Wendepunkt. Die nationale Bewegung wird entweder antikapitalistisch, oder garnicht sein !”
    Kampf der bürgerlichen Reaktion !

  • 5 Rudolf // Mar 12, 2007 at 14:20

    Um es mal mit Kalle aus Trier zu sagen:

    Das Sein bestimmt das Bewusstsein.

    Wenn sich, aufgrund der Verfolgung, der sich die NPD und ihre Anhänger ausgesetzt sehen, überwiegend ein tendentiell perspektiv- und erfolgloser Menschenschlag der NPD anschließt - und der bürgerliche Mitmensch sich darauf beschränkt seine rechtsextremistisch-neonazistischen (ihr wisst schon) Parolen am Stammtisch abzulassen, dann hat das auch Auswirkungen auf die Programme der Partei. Da gilt dann eben das Motto: Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach. Lieber die Zustimmung der Basis und der Aktivisten, die man quasi zum täglichen Überleben braucht, als die Zustimmung der Bürgerlichen bei Wahlen - die so schnell natürlich sowieso nicht eintreten würde.

    Wofür denn überhaupt noch kämpfen? Für die Basis? Für die Aktivisten? Für die dicken Gehälter von Marx, Apfel, Voigt und Co.?

    Der Hausmeister

  • 6 Deutschländer // Mar 12, 2007 at 17:34

    Peter Gauweiler (CSU) und Willy Wimmer (CDU)
    wären eher Kandidaten für eine neue Partei als Merz.

    Unions-Rebellen klagen gegen Tornado-Einsatz
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,470824,00.html

    http://www.ngz-online.de/public/article/aktuelles/politik/deutschland/415702

  • 7 Der Chef // Mar 12, 2007 at 22:01

    Jaja, die alten Flusen im Kopf. Wie sozialistisch soll denn nun der neue Nationalsozialism… ‘tschuldigung, nationaler Sozialismus denn sein? Wie wär’s denn erstmal mit einer nationaldemokratischen Alternative?*

    *Gibt es denn diese Alternative?
    Der Hausmeister

    Höhere Akzeptanz in der breiten Bevölkerung und mangelnde staatliche Vefolgung werden da scheinbar gefürchtet.
    Sollte so eine Mehrheit erreicht werden können, ist auch der mehrheitliche Volkswille zu entsprechenden Änderungen der Verfassung… (nochmal ‘tschuldigung, haben wir ja noch nicht) also des Grundgesetzes vorhanden um eine vom Volk getragenen Staatsform zu finden. Auch eine rnstzunehmende Entwicklung eines Parteienspektrums jenseits der CDU/CSU würde so vielleicht möglich.
    Aber vielleicht ist es ja viel lustiger sich immer offensichtlich zum Märtyrer machen zu wollen, ohne dabei wirkliche Alternativen für den Bürger zu schaffen. Und wenn mal Hand und Fuß durchblicken, haben wir ja immer noch die schönen Parteiinterna… Harren wir der Dinge, die da kommen mögen.

    MkG, der Chef

  • 8 Eichenholz Original // Mar 12, 2007 at 22:05

    @ Kritikaster

    “Es ist wahr, daß dieses Potetial brach liegt, doch ist diese Erkenntnis nicht prickelnd neu.
    Wer verrät, wie man in der BRD eine bürgerliche nationale Partei aufziehen kann, ist reif für den Nobelpreis”

    Die Erkenntnis ist nicht neu, jedoch wird die “Nische” täglich, wie sich sehr gut an den Wahlbeteiligungen und den Umfragewerten auch zu Sachthemen sehen läßt.

    Die CDU ist eine Variante der SPD geworden, da hat die Schriftleitung recht. Eine christliche Variante sicher nicht, eher eine Variante der Möchte-gern-Bonzen, die es in der Industrie zu nichts bringen, aber angeblich natürlich in der Wirtschaft alle Vorstand und Geschäftsführer wären, wenn sie sich nicht für ihren Wahlkreis aufopfern würden. Die entsprechende Bezahlung ist daher das Mindeste, was man erwarten kann, oder?
    Wichtige (”rechte”) Kirchenfürsten fordern die CDU ja auch mittlerweile mit Nachdruck auf, daß “C” aus ihrem Namen zu streichen, da es sowieso nur geheuchelt ist.
    Trotzdem geht es nicht darum eine bürgerlich nationale Partei aufzubauen. Diese Versuche scheitern tatsächlich mit schöner Regelmäßigkeit, weil die in Frage kommenden Mitglieder dann eben doch lieber Möchte-gern-Bonzen werden, bei der CDU mitmachen und allenfalls beim x-ten Bier (z.B. als Bürgermeister einer merkwürdigen Kleinstadt)*
    über Zuwanderer schimpfen.

    *Bingo!

    Der Hausmeister

    Die Nische ist da und zwar riesig groß, aber der Ehrgeiz muß darin bestehen eine Bewegung für das Volk zu entwickeln, in der sich nicht nur wertkonservative Katholiken zu Hause fühlen, sondern auch arbeitslose Atheisten, sozialistisch geprägte Arbeiter, usw.usw., eben das deutsche Volk, so wie es ist. Lernen kann man hier schon von der CSU, die in früheren Zeiten immerhin Zweidrittel Mehrheiten errang, nun aber aufgrund der Inkonsequenz immer unglaubwürdiger wird. (Das es ein Drittel Ablehnung geben wird ist natürlich auch klar)

    Die Nische stellt nur den geeigneten Startpunkt dar. Vergleichbar der Natur: wer eine Nische besetzt, der verteidigt sie, ein zweiter kann in ihr nicht leben.

    Merz, Gauweiler und wie sie alle heißen sind verbraucht, können diese Rolle niemals ausfüllen. Die inkompetenten Dummlaberer der rechten Parteien auch nicht, versieben sie doch den ersten Fernsehauftritt vor Millionen regelmäßig, z.B. durch die derzeit ja ungemein wichtige Frage der deutschen Ostgrenzen. Über soviel Dummheit kann man noch nicht einmal mehr lachen und mit Rückgrat und sich selbst treu bleiben hat das nun wirklich nichts mehr zu tun. Eher vermute ich den unbedingten Willen, nicht an die Macht zu kommen. In einer Nische kann man unter bestimmten Umständen eben auch recht gut und bequem leben.

    In der Ruhe liegt die Kraft, wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Man suche sich etwas aus.

  • 9 Schörner // Mar 12, 2007 at 23:40

    Wie ist der Kommentar zu verstehen?
    Die NPD solle, zwecks Stimmenmaximierung, den Kapitalismus akzeptieren und das richtige Konzept der raumorientierten Volkswirtschaft aufgeben?! Ist das denn ernst gemeint?

    Sollte es nämlich nur ein Vorschlag taktischer Natur sein, so ist er auch nicht wirklich gut: Glaubwürdigkeit ist das wichtigste Kapital einer polit. Bewegung. Nun mag man darüber streiten, ob die NPD-Führer selbst vorleben was sie für Deutschland fordern, aber es ändert nichts an der Tatsache, daß populistische Phrasen immer nur relativ kurzzeitig Erfolg bringen (meinetwegen von Wahl zu Wahl), aber langfristig großer Schaden entsteht, wohingegen eine deutsche Erneuerungsbewegung, nicht für den Moment, sd. für die Zukunft arbeitet.
    Von einer Haider-FPÖ hat das Volk gar nichts.

    Es ist m.E. ein Irrtum zu meinen, die Leute bei ihrem vollen Kühlschrank abholen zu müssen.
    Viel besser ist es, auf der Straße auf und abzugehen und beharrlich seine Meinung zu vertreten, auch wenn man (noch) nicht hereingelassen wird.
    Wenn erst der Kühlschrank leer ist, dann kommen die Leute von sich aus den Häusern und dann zeigt sich, wer standhaft geblieben ist und keine billigen Versprechungen gemacht hat, wer also Glaubwürdigkeit besitzt, während sie alle anderen längst verspielt haben.

    Würde mich schon interessieren, wie das die Schriftleitung gemeint hat.

  • 10 Eichenholz Original // Mar 13, 2007 at 7:40

    @ Schörner

    Die Kühlschränke bleiben voll, die Leute zu Hause und die NPD geht seit 40 Jahren die Straße auf und ab.

    Wenn nur die Verzweifelung über zu wenig Wohlstand die Deutschen an ihre eigene Nation denken läßt, dann haben sie es nicht anders verdient.

    Ich bin aber gegenteiliger Ansicht.

  • 11 Schörner // Mar 13, 2007 at 15:51

    @Eichenholz
    Ein politisches System, das solchen Wohlstand erzeugt, ist nun mal nicht am Ende, egal wie verwerflich, korrupt, volksschädlich und kulturzerstörerisch es auch ist.
    Adolf Hitler hätte hundert Jahre vom Volk predigen können. Ohne Weltwirtschaftskrise, hätte das weiterhin niemanden interessiert.
    Und er wäre auch schnell wieder weg gewesen vom Fesnter, wenn er wirtschafltich nicht so erfolgreich gewesen wäre.

    Wir dürfen nicht bei den Linken beklagen, daß sie die Welt nicht so erkennen wie sie ist, während wir genauso unfähig sind, die Menschen so zu sehen wie sie sind.
    Das war schon immer so (auch wenn es nochkeine Kühlschränke gab) und wird auch nie anders sein.

    Sehen Sie es mal aus Warte der Gesetze des Lebens: warum sollte bittesehr eine Person Revolution machen, wenn es ihr gutgeht, die Kinder genug zu essen haben und die Wohnung warm ist?

    Idealismus ist und war immer nur einer kleinen Minderheit vorbehalten und es ist auch immer nur eine kleine Minderheit, welche führt und bestimmt.
    Und solange ein politisches System ökonomisch nicht versagt, solange wir uns mehr Gedanken um unser Übergewicht machen müssen, gibt es keinen Grund für die Menschen, es überwinden zu wollen.

    Und selbstverständlich haben wir als Volk, wie alle Völker vor uns, nichts anderes verdient, als das, was wir bekommen. Möglicherweise ist das unser Schicksal heute. Möglicherweise steht der ökonomische Kollaps aber kurz bevor und möglicherweise liegt dann die Zeitenwende greifbar nahe. Wir kennen die Zukunft nicht.
    Aber wir können uns vorbereiten und wir bereiten uns am besten vor, indem wir mit die Realität wie sie ist annehmen. Nur darauf kann man dann auch, die richtigen politischen Schritte setzen. Als Träumer wacht man hingegen irgendwann in der Realität auf, die dann wiederum andere bestimmen.

  • 12 Eichenholz Original // Mar 14, 2007 at 23:46

    @ Schörner

    Natürlich muß man die Realität nehmen wie sie ist. Aber nur darauf zu warten oder noch schlimmer zu hoffen, daß alles ganz furchtbar wird, nur damit es dann anschließend wieder besser wird…wo ist da der Sinn? Kein Wunder, daß der eine oder andere Da Depressionen bekommt.

    Zu verbessern ist schon heute genug, die Entwicklung zum Negativen ist in vielen Punkten vorprogrammiert. Warten braucht man nicht, nur denken, um zu erkennen.

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