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Brandenburg: Mitte des Monats erschien im Berliner Speckgürtel, im Kreis Märkisch Oderland, eine vom NPD-Ortsverband Strausberg erstellte Schülerzeitung namens BRENN-NESSEL, die mal abgesehen von den üblich hysterischen Reaktionen seitens etablierter Medien und Politik noch dadurch punktete, dass sich die Macher von anderen Parteizeitungen insofern unterschieden, als dass sie sich nicht in endlos Debatten weltanschaulicher Themen oder historischer Vorträge ergingen - stattdessen humorvolle Beiträge zu aktuellen Themen mit sozialkritischen Untertönen und dem latenten Verweis auf die NPD.
Dass eine solche Zeitung in Brandenburg erscheint, war allerdings weder für die Behörden noch für die Schulen neu. Der NPD-Landesvorsitzende Klaus Beier hatte das Erscheinen einer solchen bereits während der Sommerferien angekündigt. Lediglich die Taktik, mit der die Parteiaktivisten aus Strausberg die Verteilung derselben vornahmen, war dann doch überraschend. Statt wie üblich direkt vor den Schulen aufzukreuzen, pendelten die Verteiler in der Berliner S-Bahn, um Schüler auf ihren Anfahrtweg zur Schule „abzufangen“ und somit das politisch korrekte Vorgehen von Lehrern zu unterbinden. Soweit, so gut.
Wenn das Schülerblatt BRENN-NESSEL kritikwürdig ist, dann wohl in der graphischen Bearbeitung. Allerdings kann man den Mitgliedern des Ortsverband Strausberg da eigentlich kein Strick draus drehen. Denn im Gegensatz zu anderen Partei-Publikationen konnten die Macher bislang nur auf die ihnen zur Verfügung stehenden bescheidenen Mittel zurückgreifen. Dies ist jedoch kein ernsthaftes Problem, denn was der Zeitung graphisch fehlte, machte es inhaltlich wieder wett.
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Umso überraschender sicher nicht nur für uns, sondern auch für die Strausberger NPD, dass nur wenige Tage später eine weitere neue Schülerzeitung der NPD in Berlin und Brandenburg erschien. STACHEL, so der Name und herausgegeben vom Liedermacher, NPD-Bezirksverordneten in Berlin-Lichtenberg und Mitarbeiter der Schweriner Landtagsfraktion Jörg Hähnel. Dass sich solche ranghohen Funktionen eines parteipolitischen „Multifunktionstalents“ sogleich auch in der Unterstützung herausgegebener Publikationen niederschlagen, wird beim Blick auf die von Jörg Hähnel erstellte Schülerzeitung deutlich. So wirkt der STACHEL nicht nur optisch professioneller, sondern auch farbenfreudiger. Nur sind Farben und eine gute Graphik längst nicht alles, so fehlt es dem Blatt nämlich im Gegensatz zur BRENN-NESSEL an Inhalt. Letztere bezog sich in ihrer Ausgabe unter anderem zur Online-Durchsuchung, der Castingshow “Popstars” sowie Förderprogrammen gegen die NPD, garniert durch Witze und Kurzmeldungen, nach Möglichkeit auch zu regionalbezogenen Themen. Der STACHEL hingegen wirkt in diesem Punkt recht farblos, vor allem aber zeitlos und regionsunabhängig. Eine Einschätzung, zu der übrigens auch etablierte Medien wie der TAGESSPIEGEL kamen: „Der „Stachel“ wirkt aber im Vergleich zur „Brennessel“ trocken. Die kleinteilige „Brennessel“ ähnelt mit Zeichnungen und Witzen den „fanzines“, zusammenkopierten Blättchen von Rockfans. Den „Stachel“ prägt vor allem Parteipropaganda” Im Wahlkampf sicher brauchbar, mal so zwischendurch eher fragwürdig. Denn was genau der STACHEL nun eigentlich vermitteln will, außer, dass es sich dabei um eine NPD-Schülerzeitung handelt und eine andauernde Wahlempfehlung ausspricht, ist zweifelhaft.
Nun gibt es also im Land Brandenburg zwei Schülerzeitungen. Wie man uns aus Strausberg mitgeteilt hat, hält man dort auch künftig an der Schülerzeitung BRENN-NESSEL fest. Nicht anders wird man es vermutlich auch mit dem jüngst ausgegebenen STACHEL halten, allerdings unter anderem Namen. Denn STACHEL ist nicht nur der Name einer NPD-Schülerzeitung., sondern auch ein Parteiblatt der Berliner Grünen, die inzwischen eine einstweilige Verfügung gegen die NPD erwirkt haben, das Blatt unter bisherigen Namen nicht mehr verteilen zu dürfen. Das geschah sodann und man stoppte die Verteilaktionen. Nur: Muss es eigentlich zwei von der NPD herausgegebene Schülerzeitungen in einem Bundesland geben?
Beide Zeitungen könnten sich ebenso gut ergänzen: Die Graphik vom STACHEL und Inhalt von der BRENN-NESSEL. Über einen Namen könnte man sich ja gegebenenfalls noch einmal Gedanken machen. In jedem Fall hätte die Partei in Brandenburg somit ein schlagfertiges Propagandainstrument, das weniger auf parteipolitische Langeweile setzt, sondern auf Unterhaltung. Denn vergessen werden darf keineswegs, dass für die ‚Zielgruppe Schüler’ ein Blatt nur dann wirklich interessant ist, wenn sich dieses an die von Nationalisten verpönten Boulevardmedien orientiert.
Siehe auch
NPD-Strausberg: Brenn-Nessel
Altermedia: Neue NPD-Schülerzeitung in Berlin und Brandenburg





15 responses so far ↓
1 Amadeus // Oct 30, 2007 at 0:35
Ja stimmt schon. Warum zwei gute Ideen nicht zu einer kompakten zusammen tun?
Der Stachel ist inhaltlich wirklich ein bisschen bedauernswert. Da könnte man doch mehr draus machen. An die Lieder Hähnels reicht sein Schülerblatt leider nicht ran.
Also vereint Euch! Sonst schläft wahrscheinlich das eine wie das andere Projekt wieder ein!
2 NPD-Feind // Oct 30, 2007 at 3:49
Lach, mal wieder typisch Verfassungsschutz. Die linke Hand weiß nicht was die Rechte tut.
3 Hauke Haien // Oct 30, 2007 at 4:46
Besser solche Zeitungen in Vielzahl als ‘Die Welt’ die von Theodor Herzl gegruendet wurde.
H.H.
4 Forscher // Oct 30, 2007 at 7:38
@NPD-Feind:
Oho ein Feind des Verfassungsschutzes — amüsant!
5 Antifashist // Oct 30, 2007 at 9:44
Fuck you Nazi Scum!!!
6 Faravahar // Oct 30, 2007 at 10:21
Zum Thema:
Die Graphik vom STACHEL und Inhalt von der BRENN-NESSEL. Über einen Namen könnte man sich ja gegebenenfalls noch einmal Gedanken machen.
Wie wär’s mit “Der Kaktus”
Ist wie die Brennessel eine Planze und sticht wie ein Stachel.
7 Bube // Oct 30, 2007 at 10:26
@ Faravahar: Ts, ts, “Kaktus” - ist ja nicht gerade ein einheimisches Gewächs! Ausserdem ist’s grün …
8 NPD KV UNNA / HAMM // Oct 30, 2007 at 10:37
Unsere Brandenburger Kameraden sind auf dem richtigen Weg. An Details wird noch gefeilt werden müssen, aber die Idee ist gut. Wir treffen das System an seiner empfindlichen Stelle. Die Reaktionen einiger Kommentatoren in diesem Beitrag bestätigen das.
9 wolzow // Oct 30, 2007 at 11:25
Folgendes würde auf jeden Fall in eine Schülerzeitung passen:
“Die Kraft der Gedanken und Gefühle - oder
HALLOWEEN einmal anders betrachtet!
Die Erfahrungen des Lebens zeigen, dass ein Gedanke der Beginn jedes kleinen und großen Krieges und jedes Verbrechens, aber auch der Beginn eines glücklichen Lebens sein kann, nämlich dann, wenn man die große Macht der Gedanken erkannt hat und versucht, Gedankenkontrolle zu üben und bewusst nur positive Gedanken zu erschaffen.
Das ganze Leben, Gesundheit, Glück, Geld, Erfolg sind nie Zufall im Sinne von Willkür, sondern Ergebnisse unseres Denkens. Außen wie innen.
-Du bist, was Du denkst und fühlst
-Du siehst, was Du denkst und fühlst
-Du erschaffst, was Du denkst und fühlst!
Sie fragen sich jetzt vielleicht, was das alles mit HALLOWEEN zu tun hat?
Während wir uns dem Abend nähern, dem Abend der “Heiligen-Verehrung” “HALLOWEEN” wie er genannt wird - ist die Aufmerksamkeit der Menschen in der heutigen Zeit auf das genaue Gegenteil gerichtet!
Wie bei so vielen schönen Dingen der Erde, wurde auch diese Feier sehr schnell zu einem hässlichen und eher bösartigen Fest pervertiert - dessen negative Auswirkungen und schädlichen Einflüsse jedes Jahr zunehmen.
Die meisten Menschen, die diesen Tag mit Parties und Streichen begehen und das Böse in Kostümen und Filmen personifizieren, haben keine Ahnung davon, was sie eigentlich tun und warum.
Sie verbinden sich durch ihre Gedanken und Gefühle mit eben jenen Kräften und Energien und werden so zu einem lebendigen Teil davon.
Als die Mitglieder der christlichen Kirche ihre Aufmerksamkeit auf das Reich der Seelen lenkten, da wandten sie ihre Aufmerksamkeit auch dem Reiche des Astralen zu und dem Tod und dem Sterben, und sie beteten zu den verstorbenen “Heiligen” um Schutz in ihrem Leben auf der Erde und um ihre Fürbitte, wenn die Zeit ihres eigenen Übergangs kam.
Daraufhin wurde die Angst vor der Hölle, welche die christliche Kirche den Menschen einflößte, so sehr zum Mittelpunkt ihrer Aufmerksamkeit, dass heute den negativen Kräften, den Hexen, den astralen Wesen, dem Tod und allen perversen Handlungen mehr Macht gegeben wird als der Heiligkeit und dem Himmel.
In den vergangenen Jahren haben diejenigen, die Hexenkunst, schwarze Magie und Zauberei ausüben, die Gelegenheit ergriffen, ebenfalls diese Zeit für ihr “Fest” zu nutzen, um mit der Energie, welche die Menschheit erzeugt, indem sie ihre Aufmerksamkeit auf das Böse lenkt, ihre eigenen selbstsüchtigen und niederträchtigen Ziele voranzutreiben.
Mit der weltweiten Verbreitung des Fernsehens hat nun die ohnehin schon ernste Situation einen gefährlichen Punkt erreicht. Während der letzten Jahrzehnte sind viele Filme hergestellt und herausgegeben worden, um in dieser Jahreszeit um HALLOWEEN betrachtet zu werden, die voll von Horror und Bosheit sind und darauf abzielen, in den Herzen, Gedanken und Gefühlen von sowohl Kindern als auch Erwachsenen Angst zu erzeugen.
Es gibt heutzutage eine ganze Flut solcher Filme, die von Millionen menschlicher Wesen gleichzeitig im Fernsehen gesehen werden - und dies beginnt einige Wochen vor HALLOWEEN, wenn Bilder von Gespenstern, Hexen, Skeletten und schwarzen Katzen überall in Schulen, Häusern, Geschäften und sogar Kirchen zu sehen sind.
Das hat dazu geführt, dass monströse und böse Gedankenformen und Wesenheiten von kolossalem Ausmaß entstanden sind, die vom Bösen für das Böse genutzt werden.
Die letzten Überreste so vieler böser von Menschen heraufbeschworener Wesenheiten, die vor Jahrhunderten schon von Hexen, Zauberern und Schwarzmagiern geschaffen worden sind, erhalten in dieser Zeit neues Leben und werden wieder zu neuem Dienst erweckt durch eben diese Art von Energie, welche sie benötigen, um sich zu erhalten. Es ist unsere, wenn auch unbewußte verstärkte Aufmerksamkeit auf das Negative, das Böse, speziell in der Zeit um HALLOWEEN, die solchen Wesenheiten die ”Lebenskraft” verleihen.
Die größte Kraft, die wir haben, liegt in unseren Gedanken und Gefühlen. Diese können harmonisch und schöpferisch, aber auch disharmonisch und zerstörerisch sein! Alles was man denkt und fühlt, alles, worauf man seine Aufmerksamkeit richtet, erhält Energie. Dadurch werden Gedanken und Gefühle Wirklichkeit, nehmen Gestalt an, werden zur Form und kehren nach dem Gesetz des Kreislaufs wieder zurück.
Die Natur ist harmonisch und schöpferisch. Die Wesen der Natur halten an der Vollkommenheit fest und drücken sie in Liebe durch ihr Sein aus. Wer schützt sie vor solch zerstörerischen und destruktiven Gedankenkräften, die Halloween mit sich bringt? Haben wir wirklich vergessen, dass Mensch und Natur Eins sind und dass, wenn ein Teil leidet, der andere Teil mitleidet?
Es gibt einen Welleneffekt in allem was wir tun!
Feiern Sie Halloween als einen Tag der Verehrung des Lebens, in Frieden, Freude, Schönheit, Harmonie, Freundschaft und Vollkommenheit und das Leben wird auf die gleiche Weise antworten.”
(Quelle: geistig-frei.com/forum)
und folgenden unheimlich “netten” Kommentar zum Thema Kinder, Jugend und “Halloween” will man ebenso dem Leser nicht vorentalten:
“Es ist wieder soweit. Millionen von degenerierten Konsumaffen zelebrieren die ihnen aufoktroyierte Oktober-Perversion. Kurz: „Halloween“ genannt. Mit ekelerregender Kostümierung sowie den dazu passenden „Festivitäten“, frönt der gleichgeschaltete Massenmensch einer debilen Entgleisung aus dem Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten. Und es gleicht einem Schwerbrechen, ja – dem größten Frevel, mithin unschuldige Kinderseelen dieser abartigen Morbidität auszusetzen. Doch gerade an der Gruppe der arglosesten Schutzbefohlenen verdient sich die Horrorindustie Jahr um Jahr eine goldene Krummnase. Die Injektion dieses Giftes erfolgt z.T. schon in Kindergärten und Grundschulen durch sog. Pädagogen.
Kein gesunder Verstand würde jemals auf die fixe Idee kommen, sich freiwillig als Leiche, Tod oder Teufel darstellen zu wollen. Die ganze Angelegenheit ist nichts anderes, als kommerzieller Blut- u. Dämonenkult. Wenngleich sich pathologische Wüstengehirne auch daran ergötzen mögen – für den zum Hohen strebenden Menschen kann es nur ein Urteil zu jenem nekrophilen Treiben geben:
ENTARTET!”
(Quelle: Anonym)
10 Faravahar // Oct 30, 2007 at 11:39
@Bube
Ts, ts, “Kaktus” - ist ja nicht gerade ein einheimisches Gewächs!
Gut, darüber läßt sich reden.
Ausserdem ist’s grün …
Aha, und eine Brennessel nicht?
Wie wär’s dann mit “Der Weissdorn”?
11 Miraculi // Oct 30, 2007 at 19:15
Faravahar : October 30th, 2007 at 11:39
“Wie wär’s dann mit “Der Weissdorn”?”
Zitat Ende.
Was für ein Quark, eine schnöde Pflanze als Titel für eine nationale Schülerzeitschrift zu verwenden!
Der Vogel des Jahres 2007 der Turmfalke (Falco tinnunculus - braun national, rot = sozial) passt eigentlich nicht
nur farblich perfekt mit seiner Dynamik und seinem Erscheinungsbild als “Verteidiger” seines Reviers (= Heimat).
Als “kleine” Ausgabe des Bundes- oder auch Reichsadlers ist er mMn erst recht Titel-würdig - z.B. auch als “FALCO”.
12 Außenseiter // Oct 30, 2007 at 20:16
Herausgeber der freien Schülerzeitungen strengt euren Geist an. Die Herausgeber jugendverblödender Medien müssen sauer werden.
13 Faravahar // Oct 30, 2007 at 21:16
@Miraculi
Also ich finde “WeiSSdorn” gut.
Grün wie die Brennessel, stechend wie der Stachel, in Deutschland heimisch….und die zwei “S” darin, zufällig aber auch das Wort “Weiss”.
So viele Bezüge auf einen Haufen.
14 Miraculi // Oct 30, 2007 at 21:47
Faravahar : October 30th, 2007 at 21:16
“Also ich finde “WeiSSdorn” gut.”
Schön für dich.
Aber wer bitte soll sich - aus welchem Grund auch immer - heutzutage (noch?) als SCHÜLER mit der “SS” identifizieren?
Und was hat national, konservativ oder patriotisch eigentlich mit der Farbe weiß (= der italienische Kriegsflagge!) gemein?
Nichts, richtig!
Vor allem deshalb nicht, weil es sich hierbei um eine Schülerzeitung und kein Partei- oder Hetz-Blättchen handelt.
Solch ein unterirdisches Niveau überlasse mal auch zukünftig besser der anderen Feldpost. Dort passt es immer.
Übrigens…
Den Jagdfalken kennen auch unsere ehemalige und besten Verbündeten in Japan.
Dort wird jener Hayabusa genannt. Für manch Schüler evtl. auch ein interessanter Titel?
… oder doch passender der Titel: Harakiri, für das politisch gewollte Ziel unseres Volkes?
15 Faravahar2 // Nov 1, 2007 at 11:02
@Miraculi
Ja, Harakiri ist gut.
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