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Im Anbetracht der Tatsache, dass uns die Zeit allmählich davon läuft, sollte man sich an neue Konzepte heranwagen. Es ist höchste Zeit die alten, ausgetrampelten Pfade zu verlassen. Die traditionelle Rechte und Linke des Nachkriegsdeutschlands, steht heute vor dem Problem die Lage nicht richtig einschätzen zu können. Es fehlt einfach der Blick für die Zeit und hier spreche ich sicherlich nicht vom Opportunismus, sondern von dem Blick fürs zeitgemäße Auftreten und einer ebenso zeitgemäßen Forderung. Wenn wir nicht “von Gestern” sein wollen, muss sich unsere Politik wandeln, wir müssen den heutigen Ansprüchen gerecht werden. Um politisch bestmöglich handeln zu können, müssen wir frei von jedem Dogma sein.
Beispielsweise die nicht mehr haltbare „linke“ These der Internationalen, eine multikulturelle Mischgesellschaft, wie wir sie heute vorfinden, kann niemals sozialistisch sein! Hier richtet man einfach einmal die Augen auf die Großstädte Deutschlands, vorzugsweise Berlin. Aufstände und Unruhen bestimmen dort das Straßenbild. Hervorgerufen durch eine unsinnige Ausländerpolitik der etablierten Parteien. Hinzu kommt eine, durch die Internationalisten der linken Seite fehlgeleitete Jugend und eine fehlgeleitete und leider heute immer noch sich anachronistisch verhaltende Rechte auf der anderen Seite. Mit abschreckender Marschmusik* und subkultureller Sektiererei lockt man heute keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor. Wir müssen einen Schlussstrich ziehen mit so genannten Traditionen, die heute kein Bürger mehr nachvollziehen kann. Ebenso müssen wir das Bild einer multikulturellen Gesellschaft über Bord werfen, da wir heute schon diese angebliche “kulturelle Bereicherung“, die sich durch Anarchie und Chaos auszeichnet, vor Augen haben! Wichtige Vorraussetzung zur Lageerkennung ist das genaue Betrachten der heutige Welt und der Menschen in der heutigen Zeit. Das bezieht sich auf den großen Weltmaßstab, wie auch im kleinen auf Deutschland alleine. Somit lautet meine These: jede Zeit bedarf ihrer Politik, deren Köpfe und wiederum deren zeitgemäße Forderungen.
* Es würde uns an dieser Stelle schon interessieren, bei welcher nationalen Demonstration heute noch traditionelle Marschmusik verwendet wird. Eigentlich bedient man sich dabei, wenn es sich nicht gerade um den Trauermarsch in Dresden handelt, inzwischen meist höchst moderner nationaler Musik. Ob die freilich immer anziehend ist und weniger “abschreckend” als normale Marschmusik, oder zuweilen nicht doch nur eine kulturelle Bedienung der allerengsten Klientel, ist freilich ein Geschmacksurteil, das zu fällen wir uns hüten wollen. Man könnte uns darob schelten. – Die Schriftleitung
Wir als Kampfbund Deutscher Sozialisten lehnen nach der Betrachtung der heutigen Lage das schwarz/weiss Denken in Links oder Rechts ab, also auch hier muss der nötige Schlussstrich gezogen werden. Das Erkennen der Graustufen dazwischen ist vielmehr notwendig, um eine sozialistische Einheitsfront auf der Basis von Volk und Heimat zu schmieden. Dies ist die Hauptaufgabe des Kampfbundes Deutscher Sozialisten. Alle anderen nationalen Revolutionäre beschränken sich entweder auf außerparlamentarische Arbeit, oder eben auf Parteien selbst, vielleicht auch auf klar nationalsozialistischer Basis, oder eher konservativ. Wir beschränken uns eben nicht auf ein Betätigungsfeld, wir reichen allen die Hand, die ein neues Europa, vor allem ein freies Europa der Vaterländer erschaffen wollen! Dazu ein passendes Zitat:
„Laßt uns erst kämpfen und siegen. Dann können wir uns streiten über all die Einzelheiten, die heute vielen so wichtig sind.“ - Michael Kühnen
Wer die Lage klar erkennt, sieht dass keine Zeit mehr ist, für Grabenkämpfe untereinander. Dies überlassen wir getrost der herrschenden Parteienkaste. Diese Parteienkaste ist nicht willens und auch überhaupt nicht fähig, die derzeitigen Probleme zu lösen, ganz im Gegenteil, nach genauerer Betrachtung sind gerade sie es, die diese Probleme erst herbeigeführt haben. Die Forderung an die etablierten Parteien, die Missstände und Probleme in unserem Land abzuschaffen, würde für diese Parteien nur heißen sich selbst abzuschaffen. Dies ist aber wohl nicht zu erwarten. Vielmehr sind diese Parteien als reaktionär einzustufen und es muss begriffen werden, dass diese Parteien sich selbst decken und gegenseitig absichern. Sie werden aus Angst, nicht doch einmal auf dem Schutthaufen der Geschichte zu landen, versuchen jede aufkommende wirkliche Alternative bereits im Keim zu ersticken. Angst vor der Alternative heißt, nüchtern betrachtet, Angst vom steuerfinanzierten Futtertrog hinfort gejagt zu werden!
Noch beschert der Kapitalismus den Herrschenden eine frohe Weihnacht, aber beim Bürger fehlt es allmählich an allen Ecken und Enden. Die Brot-und-Spiele-Tage der Republik gehen zu Ende und der Bürger beginnt das System zu hinterfragen und schaut verängstig in die Zukunft. Der große Bruder Amerika, der die einst freien Völker der Welt mit Bombenterror in den Liberalkapitalismus zwang, stößt bereits an seine Grenzen und seine Macht lässt nach. Der Irak Krieg ist verloren, der Iran bleibt derzeit unangreifbar, Nordkorea testet fröhlich Atombomben und da wo es dem Ami am meisten weh tut, nahe der eigenen Heimat, entwickelt sich bereits der Anfang vom Ende seines einst so mächtigen Imperiums.
Es entsteht langsam aber sicher eine neue sozialistisch geprägte Weltordnung, dies kann man bereits in Lateinamerika sehen! Man mag zum Beispiel über die “linken“ Präsidenten Venezuelas und Kubas, Hugo Chavéz und Fidel Castro, denken wie man möchte, allerdings sollte man mal einen Schritt zurück wagen, um sich das gesamte Bild zu betrachten. Die Standhaftigkeit des sozialistischen Kubas beginnt sich auszuzahlen. Zu Kuba und in die Anti-US-Imperialisiche Front und als sozialistische Gegenoffensive reiht sich fortan Venezuela unter Commandante Hugo Chavéz und Bolivien mit Evo Morales als neue strategische Verbündete ein. Die triumphalen Wahlsiege der Linksnational-Populisten in Nicaragua in den letzten Monaten haben diese Einheitsfront gegen das US-Imperium enorm verbreitert.
All diese Staaten imitieren nicht das Modell des Anderen, sondern praktizieren einen Sozialismus in den Farben ihrer Länder. Man spreche hier von einem Model eines internationalen – Nationalen Sozialismus als zukunftsfähige Alternative.
Man sollte sich im Zuge dieses lateinamerikanischen Vorbildes überlegen, mit Hilfe der Querfrontstrategie einen Block nationaler und sozialistischer Revolutionäre europaweit auf die Beine zu stellen. Auch die Losung Europas muss heißen: International: Nationaler Sozialismus!
Hier schreibe ich aber auch gleich ganz klar, dass nicht jeder sozialistische Staat automatisch unser Freund werden kann, aber jeder sozialistische Staat mehr, ist zumindest ein Vasall weniger im US-Imperium nach römischen Vorbild.
Ich empfehle allen Leser meines bescheidenen Artikels einmal in unseren rot-braunen Kanal zu sehen. Der Kanal ist eine antikapitalistische Schriftfolge unseres KDS-Gründungsmitglieds Michael Koth, Chef der Berliner Bezirksleitung des KDS und Mitglied der Organisationsleitung: http://www.kds-im-netz.de/kanal/2006/nov_dez_2006.htm
Hessen, 21.Dezember 2006
Florian Ranzinger
Der Autor ist Mitglied des KDS
Quelle: Störtebeker-Netz 25.12.06

15 responses so far ↓
1 fips // Dec 25, 2006 at 14:58
Also, das abgebildete Plakat sieht mir nicht gerade nach einem “neuen” Konzept aus. Im übrigen sind die sog. Rahmenbedingungen noch nicht geeignet für einen Systemwechsel. Die Masse der Deutschen ist noch desinteressiert, zu träge und vergnügungssüchtig. Ich glaube auch nicht, daß man die Verhältnisse in Lateinamerika etc. auf Deutschland übertragen kann.
2 Wetekamp // Dec 25, 2006 at 15:03
“Ich empfehle allen Leser meines bescheidenen Artikels …” – Die Wahrheit kommt meistens am Ende, denn “bescheiden” ist dieser Artikel allemal.
“Wir müssen einen Schlussstrich ziehen mit so genannten Traditionen, die heute kein Bürger mehr nachvollziehen kann.”
Zunächst einmal zieht man einen Schlußstrich “unter” etwas und keinesfalls “mit”, oder will der Autor zunächst einen Schlußstrich unter die ordentliche Deutsche Sprache ziehen?
Von dem ewigen “Schlußstrich”-Gelaber können manche wohl auch kaum genug kriegen. Worunter will denn der Autor einen Schlußstrich ziehen? Welche “Traditionen” kann kein Bürger mehr nachvollziehen? Was ist denn der Hergang eines “Schlußstriches” im Sinne seines Wortes?
Ein Schlußstrich ist beispielsweise der Strich unter einer Zahlenkolonne zum Zwecke des Addierens oder Subtrahierens. Auf das Zeitgeschehen gesehen würde ein Schlußstrich also bedeuten, daß alle Fakten und Erkenntnisse auf dem weltgeschichtlichen Tisch liegen, man zieht einen Schlußstrich darunter, bewertet, um daraus ein Ergebnis zu erzielen. Dann – und erst dann – hat ein Schlußstrich einen Sinn und man kann auf den darunter erzielten Ergebnissen basierend entweder weitermachen, das Erforderliche ändern, oder alles Gewesene über Bord werfen und neu anfangen.
Welche Fakten liegen denn nun auf dem weltgeschichtlichen Tisch, der einen Schlußstrich ermöglichen würde und wie sieht es nach dem Schlußstrich aus?
Wie will der Autor einen Schlußstrich unter eine vollkommen unerledigte Sache ziehen, deren Fakten dank §130 weder offengelegt, noch bewertet werden dürfen? Die Lügen, Desinformationen, Manipulationen etc. zusammenzählen, und zu welchem Ergebnis kommen? Traditionen, die kein Bürger mehr nachvollziehen kann? Was soll das sein? Kein Weihnachten mehr? Das macht ja mr. busch gerade vor, indem Hannukah im “weißen haus” gefeiert wird! http://www.foxnews.com/story/0,2933,237319,00.html
“Wer die Lage klar erkennt, sieht dass keine Zeit mehr ist, für Grabenkämpfe untereinander” – Stimmt. Solange allerdings die zu einem Schlußstrich erfoderlichen Fakten und Erkenntnisse fehlen, die einzelnen wahrheitssuchenden Gruppen auf Spekulationen und indirekte Rede beschränkt werden, ist das wohl eher ein Zeichen der Zeit.
“Diese Parteienkaste ist nicht willens und auch überhaupt nicht fähig, die derzeitigen Probleme zu lösen,” – Was für eine dümmliche “Erkenntnis”.
“ganz im Gegenteil, nach genauerer Betrachtung sind gerade sie es, die diese Probleme erst herbeigeführt haben.” – das wiederum stimmt, aber keineswegs aus Unfähigkeit, sondern plan- und zielgerichtet, kaltblütig und vollkommen angstfrei.
“Sie werden aus Angst, nicht doch einmal auf dem Schutthaufen der Geschichte zu landen, versuchen jede aufkommende wirkliche Alternative bereits im Keim zu ersticken.” – “Angst” haben diese Leute mit Sicherheit keine, im Gegenteil, es ist die Angst die sie noch immer erfolgreich erzeugen, geplant, gezielt und sehr gekonnt. Auf dem Müllhaufen der Geschichte ist aus dieser Kaste noch niemand gelandet. Sicherlich ist der eine oder andere Abtrünnige immer mal wieder abgestraft worden, das war’s aber auch. Entweder die beteiligten Personen stehen planmäßig im Rampenlicht als “Gute” oder “Böse”, oder sie erfreuen sich eines überaus luxöriösen Daseins in aller Zurückgezogenheit. Noch funktioniert das “Teile und Herrsche” hervorragend.
“Es entsteht langsam aber sicher eine neue sozialistisch geprägte Weltordnung, dies kann man bereits in Lateinamerika sehen!” – und was ist mit der muslimisch geprägten Weltordnung? Und speziell die offensichtlichen Zusammenschluß-Bemühungen dieser beiden “Bewegungen”? Kehren wir die einfach unter den Schlußstrich, weil sie in keinen sozialistischen Gedanken paßt?
Betrachtet man sich das Gehabe dieser “neuen” Weltordnung, dürfte einiges klar werden. Die Macht, die Dinge zu ändern wäre längst da. Die usa hätten längst auf “dem Schutthaufen der Geschichte” landen können. Weshalb noch keine Änderung geschieht, ist keine Frage der Machtlosigkeit der “Emporkömmlinge”, sondern das Drehbuch, an das alle “Eingeweihten” sich halten. Egal, ob Sie Chavez, Ahmadinedschad, Putin, Nordkorea, China oder Hintertupfingen heißen.
3 Ferrier // Dec 25, 2006 at 15:10
Die Grabenkämpfe zu vergessen hat m.E. auch eine weitere, tiefere Dimension: Die angestrebte Volksgemeinschaft kann nicht Wirklichkeit werden, so lange sich die Lager in einem faktischen inneren Bürgerkrieg befinden. Das Bürgertum ist dabei ohne besondere Relevanz, es paßt sich den neuen Verhältnissen ohne Konflikte an, das hat es immer getan.
Bleiben die beiden Lager Rechts und Links. Ich glaube schon, daß es eine Einigung geben sollte, geben muß und geben wird, weil die Trennlinie zwischen Rechts und Links schon seit langer Zeit obsolet geworden ist, bzw. weil sich heute die wirklichen Konfliktlinien in den Fragestellungen der Zeit offenbaren. Da ist als die wichtigste zu nennen: International oder National.
Der Feind aller Menschen und Völker steht heute im Lager der Globalisten, der Kapitaldemokraten und Volkszerstörer, all jener feindlich-negativen Kräfte die sich - bewußt oder unbewußt - der Logik des internationalen Kapitals und damit der Ostküste unterwerfen. Ich fände eine Einigung ganz im Sinne der Idee eines Nationalen Sozialismus und wichtig für die Völker der Welt.
4 Florian Ranzinger // Dec 25, 2006 at 15:26
@Schriftleitung
„Es würde uns an dieser Stelle schon interessieren, bei welcher nationalen Demonstration heute noch traditionelle Marschmusik verwendet wird“
Beispielsweise bei der erst kürzlich stattgefundenen Demonstration vom 2.12.06 der NPD in Wiesbaden unter dem Motto: „Stoppt die Islamisierung Europas – Keine Moschee auf dem Gräselberg!“
Es liefen unter Marsch auch leicht umgetextete SA Lieder. Man rauschte am Sinn der Demonstration vorbei und Bürger die mitliefen fragten am Ende des Zuges nach dem Sinn des ganzen Spektakels, da es durch die Sprüche im Zug selbst und die gespielten Lieder nicht durch kam. Man schüttelte letzten Endes den Kopf.
Hm, und wenn sie Musik von Dieter Bohlen, Ralph Siegel - oder von den Hellwig-Schwestern, um nur mal drei spontane Beispiele aus dem Stegreif zu nennen, gespielt hätten? Wäre das als sinnvoller empfunden worden? - Schriftleitung Altermedia
5 Thomas Brehl // Dec 25, 2006 at 17:08
Also zwischen “SA-Liedern” und Dieter Bohlen gibt es noch ´ne Menge Möglichkeiten, zur Not auch die, auf Musik ganz zu verzichten und anlaßbezogene Parolen zu rufen.
6 Preuße // Dec 25, 2006 at 17:09
Wenn ich Menschen ansprechen will, muß ich ihre Worte verwenden.
Weder das im Artikel abgedruckte Plakat, noch Marschmusik spricht die Mehrheit der von Geburt an mit audiovisuellem Müll berieselten Menschen sonderlich an. Davon bin ich überzeugt.
Aber es geht doch auch anders.
Man kann im Sinne einer nationalen Sache ohne Probleme Symbole und Bilder finden, die der aktuellen Zeit entsprechen. Und gleiches gilt auch für die Musik.
Und das ist so wenig neu, daß ich es nicht weiter ausführen mag. Klar ist, daß man eine gute Außendarstellung seiner Sache braucht. Gut heißt: Es kommt bei den Menschen an. Das kann man ganz pragmatisch sehen.
Preuße
7 Pinguin // Dec 25, 2006 at 22:07
@Preuße
Mach doch bitte gleich ein Paar Vorschläge, welche Art von Symbolen und Bildern uns weiterbringen würde!
8 Freibeuter // Dec 26, 2006 at 10:56
Ich vermute mal, daß der Begriff “Sozialismus” allein schon für Negativreflexe bei den meisten Menschen auslösen wird, spätestens seit 1989, obiges Konterfei in diesem Zusammenhang den Effekt eher noch verstärken. Obiges Konterfei wirkt wie das Motiv irgendeines sozialistischen “Kulturpalastes”, oder aus der Klamottenkiste stalinistischer Propaganda….
…nunja, ist nur meine persönliche Meinung,,,,
9 Thüringer // Dec 26, 2006 at 12:56
Also Florian,
Dein Beitrag ist sehr widersprüchlich.
Das Schlimmste ist, dass Du die moderne Bewegung forderst und Dich gegen Marschmusik auf Demos aussprichst und auf der KDS Seite lauter Braunhemden mit Schulterriemen etc. zu sehen sind. Was ist daran denn so modern?
Dein Artikel ist eine bloße Aneinanderkettung von Phrasen, welche der Allgemeinheit in unseren Reihen bereits seit längerem bekannt bzw. auch bewusst sind.
Ich brauche keinen Strategie - Artikel um seiner selbst Willen, sondern einen, der Neues aufgreift, behandelt und von Recherche und Ideen zeugt.
10 Anonymous // Dec 26, 2006 at 13:07
@ alle
Zur Ehrenrettung des KDS sei hier noch die Feststellung getroffen, daß es sich bei obigem Artikel lediglich um die Meinung des Verfassers handelt.
Es hat -und politische Aktivisten werden wissen, was ich meine- hinter den Kulissen gewaltig gestaubt und jeder Leser kann sicher sein, daß offizielle Verlautbarungen des KDS anders aussehen und wir auch niemals auf die Idee gekommen wären, den Ruf nach “neuen Wegen” ausgerechnet mit einem Plakat zu illustrieren, das aussieht, als habe es die Flakhelferin Erna Hirsekorn gerade beim Aufräumen ihres seit Kriegsende unberührten Kellers gefunden.*
Um das mitzuteilen, genügt es die E-Post einmal abzuschicken.
Schriftleitung Altermedia
11 RD Preuße // Dec 26, 2006 at 17:26
orweg: An anderer Stelle hatte ich in diesem Forum unter dem Pseudonym Preuße geschrieben. Allerdings nicht den Beitrag der hier weiter oben in der Diskussion steht.
Gut wäre es wenn Stoerti irgendwann einmal ein Forum mit mehr Ausstattung hat, es gibt welche wo man sich sein Pseudonym mit Passwort sichern kann und Beiträge in einer Diskussion per ePost zugesendet werden uvm.
Wird es hier nicht geben. Dies ist lediglich als Kommentarspalte gedacht. Ufert es aus, so müssen wir es hinnehmen, allein es bleibt wie es ist. Gibt auch so schon genug Foren.
Schriftleitung Altermedia
Von grundlegender Bedeutung ist vielleicht ein Meinungsbildungsprozeß der zum Ergebmis kommt, daß die BRD in keinem Zustand ist, der reparabel oder reformierbar oder gar selbstheilend wäre. Das Träumen von besseren Zeiten scheint mir der Hauptgrund zu sein, warum es noch so tot ist, insbesondere im bürgerlichen Lager. Bekanntlich ist das deutsche Bürgertum spiessig und schlafmützig, aber irgendwann sollte es ein wahrnehmbares Erwachen geben.
Vielleicht bekommt man dann auch eine Antwort auf die Frage “Was machen?” Das wäre nämlich dann darauf hinzuarbeiten, daß eine Absetzbewegung entsteht die an der realen BRD-Wirklichkeit nicht mehr interessiert ist und sich eine Gegenwirklichkeit schafft. Die klassischen Organisationsformen sind Subkultur, Autonomie, Separation und Sezession.
Die Frage nach dem “wie”, wäre die Frage unter welcher Prämisse sich eine Absetzbewegung organisieren kann. Die klassischen parteipolitischen Ausrichtungen wie links, rechts, liberal, konservativ usw. greifen sowieso nicht mehr. Für den Begriff Sozialismus kann ich mir soviel kaufen wie für das Wort Kavallerie oder Rechenschieber.
Auch der Begriff Volksgemeinschaft ist zunächst abstrakt. Vielleicht sollte man zuerst von sehr allgemeinen Begriffen ausgehen wie Lebensraum, Lebensform, Nutz- und Zweckgemeinschaft.
Ein weiterer Grund für die Trägheit der einheimischen bürgerlichen Bevölkerungsmasse in den westlichen Demokratien, insbesondere der BRD, ist die Schaffung von Artefakten wie Ausbildungsabschluß , Arbeitsplatz, Alterssicherung usw. Der normale Mensch kommt mit 5 in den Kindergarten und mit 28 als Diplom-Fuzzie wieder heraus. Die Misere die wir erleben, kann man besser mit Perspektivlosigkeit als mit Arbeitslosigkeit bezeichnen. Nur ein immer geringer werdender Anteil von Studienabgängern und Ausbildungsabsolventen findet in diesem System überhaupt noch eine Planstelle gemäß seiner vermeintlichen Qualifizierung.
Anstatt einer politisch und ideologisch fixierten Bewegung, kann man vielleicht versuchen deutsche Parallelgesellschaften in der BRD aufzubauen, etwa in den leerstehenden ländlichen Gebieten und dort autonome Jurisdiktionen als Lebensräume gründen. Dabei sollte man versuchen, insbesondere jungen Menschen eine alternative Perspektive zu bieten. Hintergrund sollte es natürlich auch sein, dadurch für Nachwuchs zu sorgen.
Als Lebensform kann man versuchen, wieder autark zu wirtschaften, wie es früher zahlreiche deutsche Siedlergruppen gemacht haben, zB. Donauschwaben. Immerhin war das früher einmal die Kernkompetenz der deutschen Volksgruppen, die es überall geschafft haben mit Aufbauleistung ihre typischen, durch Wohlstand und Entwicklung gekennzeichnten Kulturräume zu schaffen.
12 Rudolf // Dec 26, 2006 at 18:32
@RD Preuße: Wenn mich nicht alles täuscht, lässt sich der eigene Name sehr wohl auch für die Kommentarspalte sichern. Eine Registrierung unter http://de.altermedia.info/wp-register.php sollte dazu reichen.
13 Thomas Brehl // Dec 27, 2006 at 1:27
@ alle
Zur Ehrenrettung des KDS und dessen Leitung, sei hier noch die ergänzende Feststellung getroffen, daß es sich bei obigem Artikel lediglich um die Meinung des Verfassers handelt.
Es hat -und politische Aktivisten werden wissen, was ich meine- hinter den Kulissen gewaltig gestaubt und jeder Leser kann sicher sein, daß offizielle Verlautbarungen des KDS anders aussehen und wir auch niemals auf die Idee gekommen wären, den Ruf nach “neuen Wegen” ausgerechnet mit einem Plakat zu illustrieren, das aussieht, als habe es die Flakhelferin Erna Hirsekorn gerade beim Aufräumen ihres seit Kriegsende unberührten Kellers gefunden.
14 Thomas Brehl // Dec 27, 2006 at 16:13
Daß mein Kommentar hier zweimal erscheint und noch dazu einmal anonym, hat technische Gründe. Wie bereits öfter geschehen, hat er meinen Kommentar zunächst nicht angenommen. Ich muß dann den PC extra runterfahren und neu starten, aber auch das hilft nicht immer. Keine Ahnung warum das so ist, ich schreib´s hier nur zum besseren Verständnis…
15 Wetekamp // Dec 28, 2006 at 6:38
@Thomas Brehl
das scheint Ihnen ja öfter zu passieren, ist aber doch ganz einfach zu handhaben: Schreiben Sie einfach immer Ihren Namen unter Ihren Artikel (wie z.B. Herr Worch), dann brauchen Sie ihn nicht zweimal abzuschicken + eine Erklärung :O)
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