| Florian Ranzinger |
Wie wäre es mal mit einem neuen Projekt in Sachen Bürgerinformation? Nehmen wir diesen Artikel einmal als Gedankenanstoß. In der Frage was wir als national eingestellte Menschen eigentlich erreichen wollen, dürfen wir nicht vergessen einmal zu überlegen, wie wir mit dem was wir durchsetzen möchten auch die Massen erreichen, die es ja für uns zu gewinnen gilt?
Wir müssen feststellen, dass der Durchschnittsbürger auf Grund der gleichgeschalteten Medien im höchsten Maße fehlgeleitet und überinformiert ist, längst aller Werbung und Informationen überdrüssig. Werbeplakate so groß wie ganze Hausmauern stehen an fast jeder Ecke, Werbesäulen stehen an jeder Straße, das Fernsehen, das wohl heute des Deutschen liebstes Kind ist, strahlt mehrere Stunden tagsüber allerlei Werbung zum allumfassenden Konsumangebot aus. Dass Werbung und Informationen längst nicht mehr wahrgenommen werden, und meist vom Briefkasten gleich in den Mülleimer verschwinden, ist uns wohl allen gut bekannt, längst auch den Werbeunternehmen. Mittlerweile setzen so genannte Medienwissenschaftler auf psychische Tricks, in den man bestimmte Farb- und Bildkombinationen wählt, die im Betrachter etwas bestimmtes hervorrufen, sozusagen eine gesteuerte Assoziation, die den Bürger instinktiv dazu bewegt, die Werbung erst mal bildlich zu erfassen, und als zweites erst den eigentlichen Satz/Text darunter. Eine Sekunde des flüchtigen Blicks genügt heutzutage, um der Hausfrau klar zu machen, dass sie beim nächsten Einkauf doch Haartoner oder eine Steige Kinderüberraschungseier aus dem Laden mit zu bringen hat.
Es handelt sich also um ein einfaches Prinzip, mit dem Ziel den Bürger für den Inhalt der Werbung empfänglich zu machen. Man könnte sagen, er ist schon Kunde, bevor er durch die Ladentür getreten ist.
Vielleicht greifen wir dort mal etwas für unseren Gebrauch heraus:
Am besten wir schauen zuerst, dass unser Bild für den Bürger stimmig ist, denn wie wir jetzt wissen, wird der Bürger zuerst auf die Aufmachung schauen und erst als zweites auf den Inhalt. Zeigen wir dem Bürger, dass wir auch ein offenes Ohr für seine Fragen haben. Lasst uns somit etwas aktiver unsere Alternativen an den Bürger heranführen. „Hartz-IV“ ist nur eines der vielen Probleme, die heute schon an vielen Türen klopfen und mit der Gewissheit, dass dies in den kommenden Jahren nicht besser wird, werden die Leute gezwungen sein, sich nach viel versprechenderen Alternativen umzusehen.
Eine Idee um örtlich auf die Bürger bestmöglich einzugehen, ist die Gründung einer Bürgerinitiative, Leute aus der Region arbeiten für die Region. Das ist ein Konzept, das sich im Gegensatz zur Kameradschaft XYZ besser an den Bürger heranführen lässt.
Es wird Zeit, dass wir dem deutschen Volk zeigen, dass es ernstzunehmende Alternativen gibt, dass es bei uns um mehr geht, als um die Bauernfängerei der etablierten Parteien.
Sorgen wir dafür, dass in einer Zeit der Überinformation und des bürgerlichen Ruheanspruchs, dennoch erreicht werden kann, dass sich die Bürger mit uns auseinandersetzen und beschäftigen müssen. Wir müssen tief in die Massen vorstoßen um uns dort zu verankern!
Gründet örtlich Initiativen die möglichst bürgernah sind, lenkt ab von dem hässlichen Bild des glatzköpfigen Neo-Nazis, zeigt das ihr nicht anders seit, sondern Deutsche wie eure Volksgenossen da draußen. In der Abschottung droht nur der fall in die Subkultur, aber unser Weg muss es sein, endlich wieder aufzuschließen, herauszukommen aus einem Strudel in dem wir uns teilweise sogar selbst manövriert hatten. *
* Ergänzend dazu siehe auch
Prediger Salomo, Kap. I., 9-10 – Die Schriftleitung
Quelle: Störtebeker-Netz 26.09.06




21 responses so far ↓
1 Wetekamp // Sep 26, 2006 at 22:35
Wie kann Ranzi(n)ges schmackhaft sein?
“… die Massen erreichen, die es ja für uns zu gewinnen gilt?”
Das einzig Richtige an diesem Ausspruch ist meiner Meinung nach das Fragezeichen. Naja, vielleicht noch das Komma.
“… zeigt das ihr nicht anders seit, sondern Deutsche wie eure Volksgenossen da draußen”
Ich glaub’, mein ranziges Schwein pfeift.
“… herauszukommen aus einem Strudel in dem wir uns teilweise sogar selbst manövriert hatten”
Was für ein Strudel? Ranziger Nazistrudel?
Das ganze Pamphlet ist schlicht – Überinformation *hüstel*
2 Eichenholz Original // Sep 27, 2006 at 1:33
@ Florian Ranzinger
Du möchtest “die Massen erreichen, die es ja für uns zu gewinnen gilt?”
Hier ein paar erfolgversprechende Tips (Achtung Satire):
1) Sollte ein Deutscher eine schwarz-rot-goldene Fahne tragen: sofort beschimpfen, Fahne entreißen und darauf aufmerksam machen, daß nur schwarz-weiß-rot erlaubt ist.
2) Sollten Deutsche Christen aus einer Kirche kommen, z.B. nach einem sonntäglichen Meßbesuch: sofort beschimpfen, da es sich um vernebelte Untermenschen handelt, die einer aufgezwungenen Wüstenreligion huldigen und mit Juden, Zionisten und Kapitalisten seit 2000 Jahren unter einer Decke stecken.
3) Sollten Moslems zu sehen sein: sofort bedanken für die aufrichtige Unterstützung beim Kampf gegen Israel, die Juden, die Zionisten, die Amerikaner, die Ostküste, die Kirche und die Kapitalisten, die sich gegen Deutschland verbunden haben um hier wieder Juden anzusiedeln.
4) Sollten Polen zu sehen sein: sofort lautstark die besetzten Gebiete zurückfordern, insbesondere, wenn man nach einer Landtagswahl vor laufenden Fernsehkameras steht. Zusätzliches Land könnten die Deutschen schon gut gebrauchen, schließlich vermehren sich die Türken ja recht ordentlich.
5) Sollten vor den erwähnten laufenden Kameras auch Fragen nach Hitler und dem 3. Reich auftauchen, so ist es ganz wichtig sich positiv von der PDS abzuheben. Die verraten ja ihre SED andauernd.
6) Sollten Fragen nach Behinderten auftauchen oder gar Behinderte selbst, so kann man mit zynischen Bemerkungen sicher bei fast allen Deutschen Punkte sammeln.
7) Bei jeder Gelegenheit darauf hinweisen, daß die Rechten ungerecht behandelt werden, da die Systempresse einseitig ist.
Insgesamt dürfte man damit ziemlich gut abgelenkt haben “von dem hässlichen Bild des glatzköpfigen Neo-Nazis”, wie Du so schön sagst.
3 Florian Ranzinger // Sep 27, 2006 at 11:31
In der Gewissheit dass irgendwann auch mal etwas hängen bleibt, wenn man es nur oft genug sagt, folgendes;
Revolutionen werden nicht mit Masse gemacht, das ist ganz klar, allerdings
muss man auch in Betracht ziehen, dass sich nur eine Revolution durchführen lässt, wenn sie eben durch das Volk eine berechtigte Legitimation erhält.
Darum eben, es schmackhaft machen!
Danke
Florian Ranzinger
4 Wetekamp // Sep 27, 2006 at 12:15
@Florian Ranzinger
“In der Gewissheit dass irgendwann auch mal etwas hängen bleibt, wenn man es nur oft genug sagt” – Stimmt! Dieses “Rezept” funktioniert und ist der Grund der Zustandes in dem sich das “Volk” befindet. Haben Sie vielleicht schon bemerkt?
Ihre Vorstellungen des “Schmackhaftmachens” sind schlicht infantil, oder um mit Eichenholz’ Satire fortzufahren:
Nomen est Omen. Seien Sie mit Ihrem Namen also vorsichtig. Gerade in Zeiten der Gammelfleischskandale in Kombination mit Ihren geistigen Ergüssen kommen Assoziationen auf, die extrem wenig an “Frische” erinnern.
Hach, schon wieder was Extremes!
5 Florian Ranzinger // Sep 27, 2006 at 14:03
@Wetekamp
@Eichenholz Original
Allem Anschein nach wurde einiges nicht oft genug gesagt, da die Besserung noch aussteht.
Zumindest wurde meinerseits einmal Stellung bezogen. Alleine das ist es ja, das größten teils fehlt, das keiner etwas offen ausspricht und ferner nicht klar Stellung bezieht. Finden sie nicht auch Herr Anonymus? Im Nachhinein möchte es aber doch jeder schon gewusst haben und erklärt dies zu gerne als so genannte Binsenweisheit.
Im Übrigen zeugt es nicht gerade von hohem Niveau Wortspielereinen mit meinem Nachnahmen zu betreiben. Man könnte leicht denken ihnen fehlt das nötige Fundament ihrer Aussagen. Aber die Verniedlichung von gewissen Dingen, oder sie sogar zu versuchen ins Lächerliche zu ziehen ist wohl die einfachste Verarbeitungsform.
Meiner Meinung nach stinkt es hier gewaltig, nein, nicht nach Gammelfleisch, sondern nach Reaktion!
6 Watzmann // Sep 27, 2006 at 19:50
Florian Ranzingers Anmerkungen sind einer Überlegung wert.
Die anderen sind scheint’s besoffen.
7 Eichenholz Original // Sep 27, 2006 at 20:41
@ Florian Ranzinger
Ich bin schon der Meinung, daß die Mehrheit des Deutschen Volkes über seine Zukunft und seine Angelegenheiten selbst entscheiden soll. Der Begriff der “Masse” gefällt mir zwar nicht, aber meinetwegen können wir die Mehrheit auch Masse nennen.
Natürlich kann es momentan keiner genau wissen, aber vermutlich ist die Mehrheit durchaus patriotisch gesonnen und möchte einen deutlichen oder sogar massiven Kurswechsel in der deutschen Politik, zumindest in einzelnen Bereichen.
Daher stimme ich Dir auch zu, wenn Du sagst, daß die Masse zu gewinnen sei und zwar im doppelten Sinn, als Ziel und als realistische Möglichkeit.
Solange die “Nationale Bewegung” (und hier meine ich ausdrücklich auch mal die vielen Kommentatoren der virtuellen Welt, die in der realen Welt ja vielleicht teilweise auch einen Beitrag leisten) sich gerne und häufig durch die im obigen Kommentar angeführten Minus-Punkte auszeichnet bzw. in der Öffentlichkeit darstellt, solange wird die Mehrheit oder die Masse sich abwenden. Aus Verzweifelung bzw. mangels überzeugender Alternative wird die Mehrheit zum Nichtwähler.
Eine Hinwendung der Nationalen zum Volk muß ehrlich gemeint sein, authentisch und aufrichtig daherkommen, nicht als reine Taktik.
Insoweit betraf mein Kommentar garnicht explizit Dich, sondern genau diejenigen, die sich angesprochen fühlen.
Momentan sehe ich rechts viele kleine Sekten und Sektierer, aber keine Volksbewegung (meinetwegen Volkspartei).
Basis für eine nationale Volksbewegung kann aber meines Erachtens nur die Liebe zum Deutschen Volk und der daraus erwachsende Idealismus sein. Die überzeugenden Personen, die sowohl idealistisch, als auch kompetent sind und keine finanziellen Interessen verfolgen, sind aber offensichtlich dünn gesät.
Das ist kein Vorwurf, sondern eine Feststellung.
8 Wetekamp // Sep 27, 2006 at 22:01
@ Florian Ranzinger,
Sprüche wie die Ihren sind einfach schon zuviele geklopft worden, insofern haben Sie recht mit den Wiederholungen.
Im Gegensatz zu Ihnen bin ich jedoch mittlerweile der Ansicht, daß es der aufgewachte Deutsche kaum nötig hat, sich bei der Masse (wie Sie es nennen) anzubiedern, indem er versucht, sich selbst “schmackhaft” zu machen.
Im Gegenteil. Mit den sog. NeoNazi-Sprüchen ist es wie mit vielen anderen Falschmeldungen. Es sind immer die “Idioten”, die obenauf sind und den Erkennenden in die Lächerlichkeit zu ziehen bereit. Frei nach dem Motto. “Ufos? Das meinen Sie doch nicht ernst jetzt, oder? HaHaHa”, bin ich persönlich es leid, mir von irgendwelchen Systemschläfern dumm kommen zu lassen, nur weil diese keine Bereitschaft zum Denken zeigen. Ich bin es ehrlich gesagt auch leid, wenn ich von Leuten, mit denen ich mal ein wenig in Richtung Wahrheitsfindung diskutieren will, als paranoid geschimpft werde, weil sie sich nicht sofort trauen, mich Nazi zu schimpfen.
Nicht ICH muß mich den Schläfern schmackhaft machen, sondern diese sytemtreuen brd-Wähler sollten selber langsam auf den Gedanken kommen, daß etwas faul ist im “Staate”
Vor allen Dingen gefallen mir Ihre Formulierungen recht wenig. Sie sind sicherlich fein verteilt in Ihrem Text. Aber klingt es doch heraus, daß “Kameradschaften XYZ” zu meiden, oder “zeigt das ihr nicht anders seit, sondern Deutsche wie eure Volksgenossen da draußen” Sie in ziemlich diskreditierender Weise vermeintlich neue Wege vorgaukeln, die a) keine sind und b) den aufgewachten Deutschen als denjenigen hinstellen, der sich bei der Masse anschleimen soll, um sein Ziel zu erreichen.
Es gibt einen deutschen Spruch, der für mich persönlich wesentlich mehr Aussagekraft hat:
Wer nicht will, der hat schon!
Wer in seinem veramerikanisierten Konsumdenken oder in seinem links-anti-was-auch-immer-Zeckendasein verharren will, der soll es tun. Wenn es zum unvermeidlichen Knackpunkt kommt, muß jeder sich entscheiden, wohin er gehört und wird für das, was er getan oder gelassen hat zur Rechenschaft gezogen. So einfach sehe ich das mittlerweile.
9 Thomas Brehl // Sep 27, 2006 at 22:21
Bitte keine Spielereien mit Florians Nachnamen, mit so einem ähnlichen ist neulich einer Papst geworden…
10 Florian Ranzinger // Sep 28, 2006 at 8:50
Ach Thomas, das musste doch jetzt nicht sein…
11 Eichenholz Original // Sep 28, 2006 at 11:13
@ Wetekamp
Wer nicht Deine Meinung teilt, ist selber schuld und wird schon sehen, was er davon hat?
Wäre eine traurige Einstellung, aber ich nehme sie Dir nicht ganz ab, da Du hier ja immer sehr engagiert argumentierst. Ich erinnere mich an unsere Diskussion über das Rentensystem.
Meine Meinung:
Einschleimen und taktisches Vortäuschen ist grundfalsch.
Eigene Überzeugungen konsequent vertreten.
Immer wieder versuchen zu überzeugen, durch Argumente die Deutschen zum Nachdenken bringen.
Selbst ein gutes Vorbild sein, dazu gehört auch Toleranz. Nicht alle Themen sind überlebenswichtig für die Deutschen.
(Bsp.: ob einer Christ oder Atheist ist, ist für mich erstmal unerheblich, beide können gute Deutsche sein)
12 Dike // Sep 29, 2006 at 16:45
@ Eichenholz
Volle Zustimmung zu den zwei Aspekten in Deinem Text (oben):
1. Liebe zu Deutschland, welches ist unser Volk in seinem Kern, ist die Grundlage zu (s)einer Gesundung. Idealismus erwächst daraus ganz von selbst.
2. Auch welcher Religion unter nationalbewußten Deutschen einer anhängt, oder eben auch nicht
ist zu dieser Stunde unbedeutend, weshalb es unfruchtbar ist, sich darüber zu zerfleischen oder gar ablenken zu lassen vom Wesentlichen, nämlich, unseres Volkes Überleben und seiner Genesung aus dem nun über 60 Jahre andauernden Trauma, worin es sich quält.
@ Wetekamp
Hier und da gehen Sie mit Gleichgesinnten etwas streng um. Aber das scheint in Ihrer Natur zu liegen und ich halte es Ihnen nicht vor bzw. mich hat es persönlich noch nie gestört. Ich kann den bitteren Unterton nachvollziehen. Ist nur eine Feststellung.
Die Formulierungen Florian Ranzingers mögen ja in Teilen etwas lauwarm sein – nicht jeder hat den Feuergeist!
– doch sind sie positiv und der Verfasser schreibt sie aus seinem Empfinden für die verfahrene Lage heraus und noch dazu mit seinem Klarnamen. Das ist immerhin weit mehr, als wir hier unter Pseudonymen vorzuzeigen haben, gelle.
13 Wetekamp // Sep 29, 2006 at 17:46
@Eichenholz
Wir kennen uns nicht, ich würde es also vorziehen, beim vertrauten “Sie” zu bleiben.
Wer meine Meinung nicht teilt, hat eben eine andere Meinung, so einfach ist das. Ich beanspruche weder Alleinvertretungsrecht oder Meinungsmonopol, allerdings glaube ich, daß man seine Meinung zum Ausdruck bringen darf und soll, soweit das noch im 130er-Rahmen möglich ist.
Wenn Sie sich den Ausgangstext noch einmal unter sachlichem Aspekt durchlesen, werden Sie evtl. feststellen, daß die hier angewandte Rhetorik typisch “Frankfurter Schule” ist. Der “Vorschlag lautet auf seinen Rahmen gebracht: “besser” wieder mit dem Strom zu schwimmen, dann hat man uns auch wieder lieb.
Gerade eindeutig nationale Begriffe – z.B. Kameradschaft – sollte in das bundesdeppendeutsche “Bürgerinitiative” rückgewandelt werden, um dem Bundesdeppen ein X für ein U vorzumachen.
Und wenn er mich dann so richtig lieb hat, hol ich meine Springerstiefel raus und sag ich ihm “Duuu-uu-uu, ich bin ein Nazi, ist doch gar nicht sooooo schlimm, oder???” Oder sollte ich dann besser weiter mit dem Strom schwimmen, weil ich wieder eingeschlafen bin?
Oder alleine die Anmaßung, man solle zeigen, “nicht anders als der Volksgenosse da draußen zu sein”. Eine Frechheit. Ich BIN anders! Und dafür habe ich viel Zeit und Energie, wie jeder aufgewachte Deutsche gebraucht.
“Immer wieder versuchen zu überzeugen, durch Argumente die Deutschen zum Nachdenken bringen” – das habe ich hinter mir. Wenn ich keine Resonanz spüre, gilt für mich “Wer nicht will, der hat schon”. Alles andere ist vertane Zeit und verschwendete Energie, die einem ggf. noch eine Denunziantenanzeige einbringt.
“Selbst ein gutes Vorbild sein, dazu gehört auch Toleranz” – wirklich? Geduld, aus meiner Sicht, ja. Aber Toleranz? Nein.
Die religiöse Frage ist hier für mich in keiner Weise aufgekommen, sondern die Stilistik: Schachern, Schmeicheln, “schmackhaft machen”. Besten Dank, das kenn ich von einem anderen Volk, die können das viel besser.
Ich bitte zu bedenken, von welcher Seite her die Verunglimpfung und das in-einen-Topf-werfen aller nationalen Bewegungen als “brutale Nazis” kommt. Keinesfalls von Nationalen selbst, im Gegenteil, sondern eben gerade von den Bundesdeppen, die sich von den Volkszertretern leiten lassen.
Und nur so nebenbei halte ich es für angeraten und überaus wichtig, sich wieder an die wahre deutsche Sprache zu erinnern. Die “Frankfurter Schule” hat viele deutsche Begriffe in ihrem Sinn verdreht, teilweise ins Gegenteil verkehrt, um die Grundlage für “Mißverständnisse” zu schaffen. Oder was glauben Sie, woher die Diskussionsunfähigkeit (siehe Rentensystem) kommen?
14 Wetekamp // Sep 29, 2006 at 20:10
@Dike:
“Hier und da gehen Sie mit Gleichgesinnten etwas streng um. …”
Keineswegs. Ich habe mir lediglich angewöhnt, wieder unverfälschtes Deutsch zu sprechen und zu schreiben, sprich die Wörter in ihrem wahren Wortsinn anzuwenden.
Das dies Grund für “Mißverständnisse” und “Fehlinterpretationen” mit dem heutigen Sprachgebrauch ist, ist mir schon klar. Das erklärt auch Ihre Interpretation des angeblich “bitteren Untertones”.
Wie mit vielen anderen Themen auch, wird der Hinweis auf korrekten Gebrauch der deutschen Sprache gerne belächelt und die Verschandelung der korrekten Sprachanwendung wird gerne als Bagatelle hingestellt, der man nun wirklich keine Beachtung zu schenken braucht.
Das ist aber ein Irrtum. Bedenkt man – und das kann man in vielen alten Büchern nachlesen – daß die deutsche Sprache eine magisch/spirituelle ist, sollte einem klar werden, warum a) unsere Sprache gezielt vermanscht wurde (Frankfurter Schule) und b) es wichtig ist, sich wieder an den korrekten Sprachgebrauch zu erinnern und ihn zu pflegen.
“Die Formulierungen Florian Ranzingers mögen ja in Teilen etwas lauwarm sein …” – das sind sie keineswegs. Es ist die Form der Rhetorik ganz im Stil der zersetzenden Frankfurter Schule. Bundesdeutsch also völlig in Ordnung, in ordentlichem deutschen Sprachgebrauch jedoch lediglich eine Aufforderung zur Selbstverleugnung. Wobei ich Herrn Ranzinger keinesfalls bewußte “Herabsetzung” des Nationaldeutschen unterstelle und Ihnen dahingehend sogar zustimme, daß er es mit seiner Stilistik bestmöglich auszudrücken bemüht war. (O-o, das liest sich jetzt aber wirklich “böse” *lach*)
Aber, nochmals auf das Ansinnen selbst zurückzukommen, sei mir die Frage gestattet: Ist es wirklich die gute Deutsche Lebensart, sich bei “Unwilligen” in Form von “Schmackhaftmachen” anzubiedern? Oder ist die Deutsche Art eher dergestalt, klipp und klar zu sagen, was man meint UND zu meinen, was man sagt?
Nehmen wir nochmals den “kritisierten” Begriff “Kameradschaft”. Zu meiner Schläferzeit hatte dieser Begriff für mich auch einen etwas üblen Nachgeschmack. Heute weiß ich, daß es ein “gutes” Deutsches Wort ist und der Sinn dieses Wortes – im Gegensatz zur Bürgerinitiative, die keinesfalls mit einer Kameradschaft gleichzusetzen ist – überaus positiv.
15 Wetekamp // Sep 29, 2006 at 20:22
@Dike:
Nachtrag:
Die Anwendung von Pseudonymen kann andere Gründe, als fehlenden Mut haben. Der Name “Ranzinger” ist recht häufig zu finden. Ohne genauere Ortsangaben kann man sich bereits in Bayern einen Wolf suchen. Außerdem, wo ist der Unterschied? Wenn ich mich hier als Klara Müller oder Kurt Meininger eintragen würde, hätte ich dann auch Ihre Bewunderung ob meines “Mutes”?
16 Eichenholz Original // Sep 29, 2006 at 21:34
@ Wetekamp
Diskussionsunfähigkeit kommt aus der Unfähigkeit sich mit anderen Meinungen zu beschäftigen und sie ggf. auch zuzulassen. Es gibt nicht auf jede Frage nur eine Antwort.
Man nennt diese Geisteshaltung auch T o l e r a n z und sie ist sehr nützlich im gemeinschaftlichen Leben mit vielen Millionen, die nicht immer einer Meinung sein k ö n n e n.
“Wer meine Meinung nicht teilt, hat eben eine andere Meinung”
Tja, könnte man als tolerante Haltung bezeichnen.
Aber da Sie mit ja unter gar keinen Umständen jemals zustimmen werden (etwas streng, laut Dike), werden Sie das ganze jetzt wieder so umformulieren, das es nicht mehr paßt.
Viel Spaß dabei, ich muß jetzt noch ein wenig für I H R E Rente arbeiten.
17 Eichenholz Original // Sep 29, 2006 at 21:35
@ Wetekamp
Entschuldigung, Sie arbeiten ja auch noch selbst. Aber Humor ist Ihre persönliche Stärke, stimmts?
18 XXX // Sep 30, 2006 at 2:57
Ich muß sagen das ich diese Kolumme mehr als überflüssig finde. Desweitern gehören Taktikpapiere nicht unbedingt ins Netz. Vorallem brauch man auch das Rad nicht neu erfinden wenn es, es schon gibt, bzw. es schon als Rad benutzt wird. Sieht mir sehr nach selbst Profilierung aus.
19 Wetekamp // Sep 30, 2006 at 12:21
@Eichenholz
“Tja, könnte man als tolerante Haltung bezeichnen.”
Toleranz war in meiner Jugend, als noch ordentliches Deutsch gesprochen wurde, eine eher zähneknirschend hingenommene Situation, die schnellstöglich geändert werden sollte. Das was Sie als “Toleranz” bezeichnen, hieß (und heißt) in meinem Sprachschatz Akzeptanz und Respekt. Auch hier läßt die Frankfurter Schule grüßen.
Ich habe keine Ahnung, wie jung oder alt Sie sind, aber ggf. muß ich den Umstand berücksichtigen, daß Sie mit der Sprachverschandelung aufgewachsen sind und somit die Unterschiede nur dann erfassen könnten, wenn Sie sich mit dem zersetzenden System der Frankfurter Schule (übrigens ein us-Produkt) gezielt auseinandersetzten. ( http://www.amazon.de/Frankfurter-Schule-ihre-zersetzenden-Auswirkungen/dp/3891800614/sr=8-13/qid=1159610474/ref=sr_1_13/028-2595651-5670107?ie=UTF8&s=books )
Diskussionsunfähigkeit beruht auf dem Umstand, anstatt den Inhalt einer Aussage (Meinung) zu erfassen und darauf einzugehen, z.B. glaubt, persönlich angegriffen worden zu sein, und eine “Antwort” zu geben, die entweder vom Thema des Vorredners ablenkt, oder gar in persönlichen Angriffen gipfelt. Sie haben das im Beitrag Rentensystem hervorragend demonstriert.
In dem Moment, in dem ich mit Ihrer Meinung konform gehe, werde ich Ihnen das auch bestätigen. Wie Ihre Bemerkung, daß Millionen niemals einer Meinung sein können. Was ehrlich gesagt auch stinklangweilig wäre.
Mit dem Humor ist das so eine Sache. Gerade auf Seiten wie Altermedia, die nur sehr eingeschränkte internette Ausdrucksmöglichkeiten zuläßt, kann man einen Text kaum durch visuelle Merkmale (Schmeilies, Bilder) als humorig oder ernstgemeint kennzeichnen. Deshalb bemühe ich mich eher um sachliche Argumentation, indem ich schreibe, was ich meine und meine, was ich schreibe. Das hat kaum Bezug zu meinem Humor.
Aber genug für jetzt, ich muß eben Mal noch Ihren Rentenbeitrag im Kaufrausch ausleben. Wenn ich langsam und weit genug gehe, komme ich vielleicht rechtzeitig zu meinem Rentenalter im Kaufhaus an … :O)
20 Waldtraut // Oct 3, 2006 at 13:46
@Alle
Und Nachts ist es kälter als Draussen!
21 Florian Ranzinger // Feb 18, 2007 at 20:54
richtig heißt es “die Massen erreichen, die es ja für uns zu gewinnen gilt!” da lag wohl ein kleiner Fehler vor.
Mit freundlichen Grüßen
Florian Ranzinger
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