Unter diesem Motto trafen sich am 27.07.2009 Nationale Aktivisten in der Barlachstadt Güstrow!
Grund dafür war die, vom Kölner „Künstler“ Gunter Demnig, öffentliche Stolperstein-Verlegung in der mecklenburgischen Kreisstadt. Wie man dem Regionalen „Güstrower Stadtanzeiger“ entnehmen konnte wurden, an 4 Stellen des naheliegenden Stadtkerns, 15 Stolpersteine ins Trottoir eingelassen. Diese Messingtafeln für verfolgte Juden, die nun „vor deren letzten selbstgewählten Wohnsitz“ einbetoniert sind, sorgten im Vorfeld bei einigen Kameradinnen und Kameraden aus der Region für Aktivismus. So ließen sie es sich nicht nehmen und verlegten provokant und demonstrativ an den ausgeschriebenen Orten ca. 200 eigene “Stolpersteine” mit der Aufschrift: „Palästinenser ermordet durch israelische Terrorbomben“! Am Nachmittag schmückten dann noch 2 Transparente die Liebnitzbrücke und verkündeten: „Wer schon kriecht kann nicht mehr stolpern!“, die Aussage des Nationalen Widerstand.
Wohl vom Ordnungsamt aufgeschreckt, wurde nun die Polizeipräsenz in der Stadt erhöht und machte den >Einsatz< der Kameradinnen und Kameraden etwas komplizierter. So kam es vor, dass man sich, während einer Kaffeepause an einer gutbesuchten Backstube im Zentrum, einer Identitätskontrolle unterziehen musste. Nicht willkürlich, sondern sehr zielgerichtet ging Polizeihauptmeister mit seiner Kollegin auf eine Gruppe Kaffee trinkender nationaler Jugendlicher zu und verlangte deren Personalien. Wohl berufend auf den „Alibi Paragraphen“ § 29 SOG MV, der da von „Gefahrenabwehr“ spricht! Die einzige Gefahr ging in diesem Fall wohl nur vom Kaffee aus, dieser war nämlich verdammt heiß und man lief Gefahr sich die Zunge zu verbrennen!
Ansonsten verlief der restliche Tag ohne weitere Zwischenfälle! Wer sich gerne mal die >Stolpersteine< ansehen möchte kann dies in folgenden Güstrower Straßen:
- Hansenstraße 1
- Domstraße 5
- Baustraße 34 (neben dem Ordnungsamt)
- Krönchhagener Straße 13 (vor der Synagoge)
Natürlich nur zu Forschungszwecken, versteht sich.




37 responses so far ↓
1 Deutscher // Jul 31, 2009 at 12:57
gutes Motto!
2 Amadeus // Jul 31, 2009 at 13:00
nette Aktion auf jeden Fall – weiter so!
3 SaltoMortale // Jul 31, 2009 at 13:01
Feine Sache. Alle Achtung!
Keine Fotos?
4 NSROSTOCK // Jul 31, 2009 at 13:04
fein gemacht
5 claudi // Jul 31, 2009 at 13:07
…
Hier benutzt man die im Deutschen übliche Groß- und Kleinschreibung. Auch beim Kaffeetrinken. Ordnung muß sein.
Die Schriftleitung
6 claudi // Jul 31, 2009 at 13:12
Verzeihung
7 Amanita // Jul 31, 2009 at 13:14
“wer schon kriecht, kann nicht mehr stolpern”-
das finde ich mal eine richtig gelungene Aktion. Dürfte auch vielen Bürgern aus dem Herzen sprechen.
8 Marko // Jul 31, 2009 at 13:22
@ SaltoMortale
Fotos sind vorhanden, nur noch nicht veröffentlicht!
Gruß
9 Rittmeister // Jul 31, 2009 at 13:28
Hallo Polizeihauptmeister mit Kollegin und Staatsschutzverbrecher!
Ein deutscher Senfhund (alle Rassen gaben ihren Senf dazu) schlug sein Wasser auf allen Stolpersteinen in Güstow ab.
Nun ist wohl “Gefahl im Verzuge”!
10 “Auf, hebt unsere Fahnen…” // Jul 31, 2009 at 13:38
Wo sind die 16 Millionen Stolpersteine für all die Ermordeten und Vertriebenen in Ostdeutschland und im Sudetenland? Wo sind sie?
11 Prof.Dr.Swastika // Jul 31, 2009 at 14:06
..auf die Stolpersteine draufstehen darf man aber sicher nicht;wegen Verunglimpfung allen Jüdischens.Würde mich nicht wundern! Oh Führer des Lebens,quo vadis mundi?
12 Ag-Boizenburg // Jul 31, 2009 at 15:02
Gute Aktion….
13 claudi // Jul 31, 2009 at 15:35
Achso…Die Fotos, versuche ich bis morgen auf meinen Rechner zu ziehen und leite sie dann weiter, damit sie hier ankommen.
So alles beachtet, denn kann die Nachricht ja absegeln.
14 Maus // Jul 31, 2009 at 16:00
Ausgezeichnete Aktion. Der Spruch “Wer schon kriecht kann nicht mehr stolpern!” ist top. Kompliment!
15 so so // Jul 31, 2009 at 16:02
klasse aktion, mehr davon!!!
16 Gassner // Jul 31, 2009 at 16:13
Ich liebe diese Stopersteine vorallem Nachts wenn man von der Kneipe nach Hause geht kann man sie auf seine Weise betrachten . Man sollte noch viel mehr solche Steine in Deutschland versetzen. Möglichst an jeder dunklen Ecke.
17 Freibeuter // Jul 31, 2009 at 16:15
Schöne, phantasievolle Aktion. Die gewählten Aussagen sind gesinnungsstrafrechtlich irrelevant.
Leider hat die Sache aber den Haken, das die offiziellen Stolpersteine ordnungspolizeilich abgesegnet sind, die anderen hingegen – weil ungenehmigt – als “gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr” angesehen und auch strafrechtlich (sic !) geahndet werden können.
Auch wenn die Euphorie ein wenig mit gebremstem Schaum anzusehen ist, bleibt die Aktion im Geiste eine notwendige, überfällige Antwort auf jene Demnig’sche Auswüchse bundesdeutschen Selbstbesudelungskultus, gegen die – normalerweise – nichts einzuwenden wäre….
18 Freibeuter // Jul 31, 2009 at 16:18
Korrektur :
….Auch wenn die Euphorie in dieser Hinsicht ein wenig schaumgebremst ist, bleibt die Aktion im Geiste eine notwendige, überfällige Antwort auf jene Demnig’schen Auswüchse bundesdeutschen Selbstbesudelungskultus, gegen den – normalerweise – nichts einzuwenden wäre….
Korrektur Ende
19 SiRe52 // Jul 31, 2009 at 17:03
@ Rittmeister
Was war denn das für ein böser “rechtsradikaler” Schäferhund?? Ist er schon eingeschläfert oder nach § 130 angeklagt worden??? Ach nein,das geht ja garnicht, ein Hund ist rechtlich eine Sache und kann daher garnicht angeklagt werden. Wie schade!
@ Schriftleitung
“Natürlich nur zu Forschungszwecken, versteht sich. ”
Jeder Forscher der sich mit Steinen beschäftigt – ich meine in diesem Fall Geologen und Archäologen- wird mir recht geben. Einen Stein, den man untersuchen will, muß man ausgraben.
Aso, fangt mit Forschen an!
20 Disziplinbefürworter // Jul 31, 2009 at 17:46
Tagebuch von Anne Frank wurde von UNESCO in berühmte Welterbeliste aufgenommen:
http://www.wienweb.at/content_apa.aspx?menu=5&cid=2053001141103920
21 Tand und Schande // Jul 31, 2009 at 19:31
Ganz im Gegenteil. Strafrechtlich ist da gar nichts zu machen. Da gibt es keinen 130z (Verbot des Stellens auf Stolpersteinchen)
Es macht daher auch immer einen göttlichen Heidenspaß, sich vor den Augen rotzgrüner Trullas und erzkatholischer Gutmenschentattergreise voll auf die Denkmäler zu stellen und genüßlich mit den Füßen zu scharren.
Die Juden selbst barmen ja immer herzerweichend, daß es eine Lästerung sei, ihrer heiligen Opfer im Kot und Schmutz der Straße zu “gedenken” (voll im Hundescheiße-Bereich) – aber jetzt ist die Sache nun mal angelaufen und nicht mehr rückgängig zu machen.
Kein noch so antisemitischer “Super-Nazi” hätte sich eine ähnlich wirkungsvolle – und dabei noch völlig und absolut straffreie, juristisch in keinster Weise sanktionierbare Verhöhnung der Juden ausdenken können.
Das blanke Entsetzen in den weit aufgerissenen Augen der Gutmenschen-Trullas und der linken Schwuchteln, wenn man sich gemütlich-genüßlich auf so ein Denkmälchen stellt ist ein unbezahlbarer Hochgenuß.
22 Tand und Schande // Jul 31, 2009 at 20:01
Das Gedenken an die deutsche Opfer sollte nicht im Schmutz und Kot der Straße stattfinden. Schmutz und Kot der Straße sind der passende Ort für Gedenken an Anderes oder für aufoktroyiertes “Gedenken”.
Deutsche, die sich aufoktroyiertem Gedenken nicht beugen erkennt man übrigens daran, daß sie mit Wonne und Hochgenuß über Nebensächlichkeiten, die im Schmutz und Kot der Straße – also da wo sie hingehören – liegen mit festem, stolzem Schritt hinwegsappen.
23 Freibeuter // Jul 31, 2009 at 20:07
@Disziplinbefürworter :
In Anbetracht der Tatsache, daß das ominöse “Tagebuch” mit Kugelschreiber – 1951 erfunden, also nach der schlimmen, bösen Nazizeit – “redigiert” wurde, sagt wohl alles über den Wert des Titeles “UNESCO Weltkulturerbe” aus.
24 MatzeHH // Jul 31, 2009 at 21:45
Sehr gute Aktion. Man kann es nicht anders sagen.
Mehr davon
25 Raue Gesllen // Jul 31, 2009 at 23:01
Laut Wiki bis Ende 2008 17000 Steine Verlegt a 95Euro macht 1,6Mio. Gutmensch müsste man sein….
26 Schulle // Jul 31, 2009 at 23:24
Gute Aktion der Kameraden hier in Güstrow.Da kann man seine Schuhe schön abtreten.
27 RaZi // Jul 31, 2009 at 23:25
Ein deutscher Junge kriecht nicht!
In Erinnerung an Herbert Norkus, 16-jähriger Hitler-Junge, ermordet von der Kommune am Morgen des 24. Jaunar 1932. Wahre Helden sterben nie!
Mit unserem Gruß,
RaZi.
28 Böser Wehrwolf // Aug 1, 2009 at 2:52
Lieber stehend sterben als kriechend leben!
29 Cheatzrichter // Aug 1, 2009 at 5:38
Die Aktion ist schon gut gelaufen.
Danke für euren Einsatz.
@ Tand und Schande
Wenn man schon Fachwörter benutzen will, sollte man sie reichtig schreiben : “aufoktroyieren “
30 Disziplinbefürworter // Aug 1, 2009 at 8:05
@Freibeuter:
Stimmt.
Es passt hier so schön zum Themaim groben und ganzen.
31 Tand und Schande // Aug 1, 2009 at 8:21
32 Heinz aus Bremervörde // Aug 1, 2009 at 12:42
Nun den Einsatz der Nationalen Aktivisten in der Barlachstadt Güstrow empfinde ich als einen nötigen Anfang! Mein Dank an die Kameraden.
Was sich dieser Kölner Künstler Demlich dabei gedacht hat, ist mir schleierhaft!
60 Jahre Sippenhaft sind genug, wir wollen und sind auch nicht gewillt weiter für eventuelle Sünden unserer Väter zu büßen. Genug ist genug.
Das sich jetzt aufreche Deutsche auftun, und Gegenmaßnamen ergreifen, gut so der Anfang ist gemacht. Langsam merkt jeder Deutsche, das die jetzige Politik nicht deutsch-freundlich ist!
Kämpft mit friedlichen Mitteln gegen diesen Antistaat.
Freund Blase
Ps. Auch ein deutscher der kriecht, kann sich aufrichten und sein Land verteidigen.
33 alphonso // Aug 1, 2009 at 16:10
Sinnvoll wäre Strafanzeige an die zuständige Behörde wegen Einbau von gefährlichen offensichtlich bei Nässe glatten Objekten in den Bürgersteig. Noch besser schon ausgerutscht Schadensersatzforderung durchklagen. Beschwerde beim Strassenbauamt erbitten der bauamtlichen Zulassung der Steinen. Zusätzlich hilfsweise Antrag auf mindestens 60 cm hohe Einfriedung wegen Gefährdung der Sicherheit – Überhäuft die Behörden mit Eingaben
34 Selbstdenker // Aug 2, 2009 at 13:10
Hoffentlich kommen bald ein paar findige Palestinenser im Gazastreifen auf die Idee Stolpersteine für die Opfer des Gazakrieges zu verlegen…
35 Empörungsgenerator // Aug 2, 2009 at 20:13
Altkupfer-, Kupferdraht- und Messing-Diebe schrecken vor nichts zurück
Unbekannte haben in Dessau-Roßlau mehrere Gedenksteine für jüdische Nazi-Opfer gestohlen. Die sogenannten Stolpersteine aus Messing waren in den Gehweg eingelassen. Weil die Tat möglicherweise einen politischen Hintergrund hat, übernahm der Staatsschutz die Ermittlungen, wie Staatsanwaltschaft und Polizei heute in Dessau-Roßlau mitteilten.
http://www.volksstimme.de/vsm/nachrichten/sachsen_anhalt/sachsen_anhalt_newsticker/?sid=bb6n8g2vl8rdaavd0rkg680802&em_cnt=1461586
36 Jojo // Aug 20, 2009 at 16:04
von meiner schule aus werde ich gewzungen an sonem stolper kack mitzumachen und werde quasi erpresst mich zu angagieren… scheiß juden so machen sie sich bei mir keine freunde -,-”
(entschuldigt, grade keine zweit für groß/klein schreiben^^)
37 Leni // Aug 24, 2009 at 15:02
Inflationär
18 neue Stolpersteine für Leipzig
http://www.l-iz.de/Bildung/Zeitreise/2009/08/18-neue-Stolpersteine-f%C3%BCr-Leipzig.html
Spenden http://www.stolpersteine-leipzig.de/
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