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Das ungarische Volk erhebt sich gegen Lügen, Unterdrückung und Ausbeutung der „demokratischen“ Herrschenden. Auslöser war ein Tonbandmitschnitt aus dem Monat Mai diesen Jahres, der sicherlich das Denkschema aller so genannten Demokraten in ganz Europa und darüber hinaus wieder spiegeln könnte. Denn der ungarische Ministerpräsident, Ferenc Gyurcsany, gab in einer internen Fraktionssitzung seiner Partei offenmundig zu, wie man das Volk belügt, um an der Macht festzuhalten. Vordergründig beinhaltete das Eingeständnis vor allem die wirtschaftliche Situation. Der Tonbandmitschnitt wurden nun von Unbekannten der Öffentlichkeit zugespielt, was den Sturm der Entrüstung und des Aufbegehrens zur Folge hatte. Über 10.000 Menschen versammelten sich vor dem Parlamentsgebäude und forderten den Rücktritt der Regierung.
Gleichzeitig wurden Medienanstalten gestürmt und in Brand gesteckt. Die Polizei ging mit Tränengas und äußerster Brutalität gegen die Regimegegner vor, um den Protest des Volkes im Keime zu ersticken. Gleichzeitig predigt man weiterhin die demokratischen Phrasen, um den Anschein zu erwecken, die Proteste seien das Werk volksfeindlicher Kräfte. Selbst die EU-Demokraten halten sich heuchelnd zurück und kommentieren, es sei nicht ihre Aufgabe, „Werturteile über einzelne Regierungen in Europa zu fällen. Dies sei eine Frage der demokratischen Institutionen in Ungarn.“, so ein Kommissionssprecher der EU in Brüssel. Dass man mit Urteilen über andere Regierungen in und außerhalb Europas sich nicht zimperlich zurück hält, zeigen die Beispiele Weißrußland und Iran, nur um zwei Beispiele der vergangen Zeit anzuführen. Aber es muß natürlich alles den „demokratischen“ Regeln entsprechen, was nichts anderes darstellt, als Unterdrückung der freien Völker.
Die Ursachen und Auswirkungen der Vorgänge in Ungarn, beschränken sich keinesfalls auf dieses eine Land in Europa, denn jede Plutokratie, versucht seine Herrschaft mit Lüge und Betrug aufrecht zu erhalten. Und so können wir als Deutsche tagtäglich ein Lied davon singen, wie sich die „Demokraten“ von Parteien bis Medien ihre Macht gestalten. Und so bleibt die Hoffnung, dass der Ruf der Freiheit von Ungarn über seine Ländergrenzen hinaus schallt, und die Völker von Ausbeuter, Lügner und Unterdrücker befreit.
Für die Freiheit aller Völker – gegen die Herrschenden der Plutokratien!
Freiheit statt Demokratie“ *
Quelle: Freie Offensive Sachsen
* Parolen in dieser Form erscheinen uns doch etwas allzu dehnbar und im Grunde auch ein wenig kontraproduktiv – jedenfalls propagandistisch gesehen. Demokratie ist schon in Ordnung, wenn sie auch so praktiziert wird, wie man es von ihr eigentlich, schon aufgrund ihres Namen erwarten sollte und sie ihrem Namen gerecht wird. Schrankenlose Freiheit gibt es nun mal nicht, noch nicht einmal im Märchen. So zeigt die Geschichte aller Revolutionen nur allzu deutlich, daß die größten Freiheitsapostel letztlich auch die größten Despoten geworden sind, die es dann mit der Meinungsfreiheit, die sie ursprünglich für sich verlangten, dann längst mehr so genau nahmen, als sie das Sagen hatten. Das sollte man bei Slogans dieser Art nicht vergessen.
Wenn man also der Demokratie schon ein Äquivalent an die Seite setzen möchte, dann doch bitte eines das nicht so nach Phrase klingt … doch so denken freilich nur wir. – Die Schriftleitung





11 responses so far ↓
1 Verweigerer // Sep 20, 2006 at 12:24
“…doch so denken freilich nur wir. – Die Schriftleitung”, und das ist auch gut so!
Welche real existierende Demokratie ist “schon in Ordnung”? Demokratie, wie man sie propagiert, gibt es doch “nicht einmal im Märchen”.* Was soll man einer Theorie hinter her rennen, die es so in der Praxis noch nie gegeben hat? Demokratie ist das was wir Tag für Tag erleben, und nichts anderes!
Darum: Freiheit statt Demokratie!
Das hat sie mit der “Freiheit” gemeinsam. Frei ist nur der, der es sich auch leisten kann, frei zu sein.
Schriftleitung Altermedia
2 Eichenholz Original // Sep 20, 2006 at 13:18
“…doch so denken freilich nur wir. – Die Schriftleitung”
Stimmt nicht! Demokratie als Herrschaft des Volkes wird von den meisten Deutschen sehr positiv gesehen und ist kein Gegensatz zu “Freiheit”, sondern mit Freiheit untrennbar verbunden. Entstanden ist sie ja gerade als Gegensatz zur Herrschaft des Adels oder sonstiger kleiner Gruppen.
Real existieren in Reinkultur wohl weder Demokratie noch Freiheit, allerdings gibt es da schon Unterschiede.
Die Schweizer in den kleinen Kantonen sind z.B. viel freier als wir und gestalten ihr Gemeinschaftsleben weitgehend demokratisch. In Zürich sieht das schon wieder etwas anders aus, ich denke eher an kleine Kantone wie Appenzell oder Uri, die nicht so vom großen Geld beherrscht werden.
Dieses Schwarz-Weiß Denken ist furchtbar, denn es zerstört jeden gesellschaftlichen Fortschritt, statt ihn zu fördern. Wie das alte Sprichwort schon sagt, man soll das Kind nicht mit dem Bade ausschütten.
Wer etwas zerstören will, sollte schon sagen, was er stattdessen aufbauen möchte, sonst sollte er lieber für immer schweigen.
3 Boroevic // Sep 20, 2006 at 13:57
Trotzdem, alle Achtung vor den Ungarn, gerade
weil es ja nicht das erste Mal war, daß sie Courage zeigten. Das ist natürlich in der OMF/BRD anders. Wenn es da einsame Rufer gibt, die die Verlogenheit der einstigen Aspiranten und dann Reüssierten auf der Sinekure anprangern und es so als das nennen, was es für jeden noch moralisch intakten Menschen ist, dann, ja dann steht in diesem Gehege sofort der Obersozi auf der Matte und empört sich ob derlei ungerechtfertigter Aufmüpfigkeit: Mit
sichtlichem Erfolg, nach dem Motto “Ruhe ist
die erste Bürgerpflicht” – und erst recht dann,
wenn diese von einer verlogenen Bagage an
der Nase herumgeführt wurden. Weil eben Meinungsfreiheit offensichtlich nur taugt, wenn sie zur allfälligen Zustimmung denaturiert.
Boroevic
4 Eichenholz Original // Sep 20, 2006 at 14:23
Trotzdem, alle Achtung vor den Ungarn!
@ Boroevic
Das stimmt.
5 griesgram // Sep 20, 2006 at 16:58
@Verweigerer
Freiheit? Was soll das denn sein?
Ohne weitere Definition , für wen Freiheit und VON WAS eigentlich, ist das auch nur eine leere Phrase, so wie “Demokratie” auch!
6 Freibeuter // Sep 21, 2006 at 6:09
Ein Lob auf die (noch nicht von Globalismus und MultiKulti degenerierten) Ungarn !
In der BRd hingegen kann eine “Volkspartei” weiterhin vor der Wahl “Merkelsteuer, das wird teuer” gegen Mehrwertsteuererhöhungen Wahlkampf machen, um nach der Wahl diese Steuer noch weiter (mit) zu erhöhen, ohne das sich hier auch nur ein nennenswerter Widerstand regt.
Offensichtlich befindet sich dieses Land bereits in einem scheintoten Zustand, ob PISA oder Springer-Hetzpresse…hier gilt es erheblich aufzuräumen, sofern es nicht schon zu spät ist.
7 Axel Heinzmann // Sep 21, 2006 at 16:30
…kann der Schriftleitung nur ausdrücklich zustimmen – und den Ungarn in ihrem Kampf für wirkliche Freiheit und Demokratie alles Gute wünschen. Das Rad der Geschichte läßt sich nicht zurückdrehen, der Geist von Freiheit und Demokratie ist aus der Flasche und wer das rückgängig machen will, hat keine Chance, selbst wenn er recht hätte (”vox populi – vox rindvieh”). Deshalb hat, wenn überhaupt, nur Nationaldemokratismus, aber nicht Nationalsozialismus, eine Chance!
heinzmann.axel@web.de
8 Lutz Merkel // Sep 21, 2006 at 17:23
@Axel Heinzmann
Zitat Anfang:
Deshalb hat, wenn überhaupt, nur Nationaldemokratismus, aber nicht Nationalsozialismus, eine Chance!
Zitat Ende
Und ein deutscher bzw. nationaler Sozialismus hätte keine Chance???
Laß es mal hier wirtschaftlich richtig krachen – inklusiv zusätzlichen Bürgerkrieg mit den “Migranten” -.
Dann wird einiges anders aussehen, nämlich ziemlich kraß! Und sicher krasser, als Sie und ich es mir heute vorstellen können.
9 Thomas Brehl // Sep 22, 2006 at 0:04
@ Axel Heinzmann
“Nationaldemokratismus”? Da erschreckt einen ja schon das Wort !
Die Demokratie wird in Deutschland -wie gewohnt!- scheitern. Was dann kommt? Wir wissen es nicht, aber wir arbeiten dran. Ein wie auch immer gearteter “Nationaldemokratismus” wird es jedenfalls nicht sein!
10 Olsen // Sep 22, 2006 at 2:01
@griegram
Freiheit bedeutet die höchstmögliche geistige Entfaltung eines jeden Menschen innerhalb seiner angestammten Umgebung.
Korrekturen erwünscht. Demokratie bedeutet Rückkehr zum Thingwesen, ansonsten ist sie (derzeit) verachtenswert.
11 Olsen // Sep 22, 2006 at 2:04
* und körperliche
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