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Gerd Honsik: Abschied von Andreas Mölzer! (24.11.06)

November 24th, 2006 · Post your comment (8 Comments)

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Gerd Honsik

Anerkennung von Brenner-Grenze und Oder-Neiße!
Er verspottet das Völkerrecht!
Nulltoleranz für die Trojanischen Pferde der Haider- Bande in der FPÖ!
Der Vielschwätzer in Straches Rücken sollte schleunigst entsorgt werden.

Das Blut muß allen Völkern, die im Kampfe unterliegen, künftig in den Adern gefrieren, wenn sie die These des FPÖ-„Vordenkers“ Andreas Mölzer vernehmen, nämlich daß Vertreibung und Völkermord nach einigen Jahrzehnten verjährt und legalisiert wären.

Andreas Mölzer

Unter dem visionären Titel „Neue Männer braucht das Land“ verkündet er folgenden Unrat:
„Gerade weil es in jüngster Zeit immer wieder mediale Debatten über das deutsch polnische Verhältnis gibt, wobei die politisch korrekte Linke versucht die polnische Regierung zu diffamieren….“
Man meint hier seinen Ohren nicht zu trauen: Nachdem der polnische Präsident darauf beharrt, daß die Vertreibung der Deutschen, also der größte Völkermord der Weltgeschichte (6 Millionen Deutsche sind laut Adenauer dabei auf der Strecke geblieben) rechtens war, ein „Zentrum für Vertreibung“ oder gar ein Denkmal unannehmbar wäre und Reparationsforderungen der Mörder nach sich zöge, will Mölzer die polnische Regierung schützen. Und zwar gegen die „Diffamierung“ durch die „politisch korrekte“ Linke.

An „politischer Korrektheit“ kann dieser Mölzer wohl kaum übertroffen werden.
Und er fährt fort:


„Die seit 60 Jahren bestehenden Grenzen, insbesondere auch jene an Oder und Neiße…sind im Geeinten Europa des 21.Jahrhunderts vorbehaltlos anzuerkennen“.
Mölzer bekennt sich hier nicht nur zum gegenwärtigen Europa der Kommissare, das von der Mehrheit der Europäer, denen ein Europa der Vaterländer vorschwebt, abgelehnt wird.
Mit diesem Bekenntnis stellt er sich auch gegen das geltende Völkerrecht und gegen die 14 Punkte Wilsons!

Nur noch durch eine Anerkennung der Beneschdekrete könnte dieser Dolchstoß gegen die Lebensinteressen des deutschen Volkes überboten werden.
Niemand verlangt von einem Politiker eine Kriegserklärung gegen Polen. Noch dazu wo die Vertreibung eine Idee der Amerikaner war, die den polnischen Kommunisten angeblich erst schmackhaft gemacht werden mußte. Aber sein Maul zu halten, noch dazu wo Österreich gegenwärtig nicht an Polen grenzt, das müßte man doch, wenn nicht vom Charakter, so doch von der Intelligenz eines Politikers verlangen dürfen.

Dabei will Mölzer ganz im Stil der Brüsseler Kommissare den Vertriebenen seine Vorstellungen in Form eines Diktates („…sind anzuerkennen..“) , aufzwingen..
Seine Entfernung aus der Partei, will diese keinen Schaden nehmen, sollte nicht mehr Zeit erfordern als die Entfernung des untadeligen Bundesrates Oberst Graf Gudenus, die Mölzer seinerzeit angeblich nur aus politischer Räson eifrig betrieben hat.

Mölzer ist übrigens notorischer Wiederholungstäter: Vor Jahren schon hatte er die Geschichtsrevisionisten als „rechten Narrensaum“, die Waffen-SS als „blutbefleckte Prätorianergarde“ und die NPD als „Brutstätte rechter Gewalt“ bezeichnet. Und vom Einmarsch der Alliierten 1945 meinte er, daß sie uns die „Demokratie“ gebracht hätten.
Beim Kampf gegen Überfremdung setzt er, wie Haider und der pensionsreife Obmann des Kärntner Heimatdienstes, auf Integration. Darum spricht er auch nicht mehr vom deutschen Volk, sondern von der deutschen „Kulturnation“. Wer also einen Steirerhut aufsetzt und eine Schillerballade aufsagt, soll künftig vom Nachweis der Herkunft (jus sanguis) entbunden sein.
Eine Katze, auf dem Hühnerhof geboren, ist also ein Huhn!

So kann die aufgezwungene Immigration munter weitergehen: Kopftuch ab und hereinspaziert!
Damit sollen die völkerrechtlichen Grundlagen, nach denen Kanzler Kreisky im sogenannten “Südtirolpaket” die Ächtung der Unterwanderung noch hatte festschreiben und unterbinden lassen, ausgehebelt werden.
Das Recht der Europäischen Ethnien auf Vaterland, auf territoriale Unversehrtheit und Fortbestand in geschlossenen Siedlungsgebieten, das gegenwärtig „de facto“ aufgehoben ist, soll demnach auch „de jure“ beseitigt werden.

Daß Mölzer sein Buch im Untertitel „Heinz Christian Strache im Gespräch mit Andreas Mölzer“ nennt, kommt nach obigen Zitaten einem Dolchstoß gegen den Parteiobmann gleich.
Um dessen Bild vor einer Demontage zu bewahren, muß jetzt gehandelt werden.
Wer, wie Mölzer, vor St.Germain, Versailles, Jalta und Potsdam bedingungslos kapituliert, dient einem fremden Herrn.

Gerd Honsik

P.S. Es ist jetzt Zeit die Zeitung „Zur Zeit“ abzubestellen und statt dessen die Zeitschrift “Die Aula” zu abonnieren.

Siehe auch: „Neue Männer braucht das Land…“ Heinz Christian Strache im Gespräch mit Andreas Mölzer“ ISBN 3-900052-09-3

Quelle: Gerd-Honsik-Rundbrief 23.11.06



Tags: Allgemeines

8 responses so far ↓

  • 1 wartender Krieger // Nov 24, 2006 at 15:57

    Tjaja, schlimmer und schädlicher als jeder bekannte Feind sind oft jene versteckten Feinde, welche sich als vermeindliche Freunde oder Verbündete ausgeben!

    Und manchem geschenkten Gaul, sollte man durchaus sehr aufmerksam und kritisch ins Maul schauen, wie schon die alten Trojaner schmerzhaft lernen mussten!

  • 2 fips // Nov 24, 2006 at 16:49

    Mölzer ist wie sein Vorbild Haider nur ein Taktierer und Opportunist. Ein schäbiges Verhalten!

  • 3 Othmar // Nov 24, 2006 at 19:17

    Mölzer sitzt sich seit Jahren im EU-Parlament den Hintern breit. Statt sich dort mit Initiativen zum Erhalt der europäischen Völker und Kulturen hervorzutun, widmet er sich in der Brüsseler Beschaulichkeit regelmäßig dem Kolumnen-Schreiben für die „Junge Feigheit“, pardon: „Freiheit“, die genauso „konservativ“ ist wie er. Das gaukelt eine gewisse Aktivität vor.

    Die Inhalte seiner Kolumnen lassen an das Verhalten eines Eierhändlers denken, der jeden Tag nachzählt, wieviel Hühner ihm wieder gestohlen worden sind und dessen Aktivität sich darin erschöpft. Am liebsten würden diese „Konservativen“ so viel wie möglich Erhaltenswertes aus BRD und BRÖ retten und noch ein paar Lieblinge aus der Geschichte, wie Stauffenberg, dazu.

    Wenn diese Figur durch den langen Genuß üppiger Bezüge als nahezu einflußloser EU-Parlamentarier verwöhnt ist, so ist das seine Sache. Auf UNSER EIGENTUM im Deutschen Osten wird er nicht verzichten können. Er demaskiert sich nur als Kollaborateur der Völkerzerstörer.

  • 4 Unahängiger Publizist // Nov 24, 2006 at 22:49

    Ich bin entsetzt! Hat Mölzer wirklich einen solchen hane=
    büchenen Unsinn verzapft, hat Strache das unwider=
    sprochen hingenommen? Dann wäre auch Strache für
    mich erledigt. (Haider ist politisch eh schon toter als tot)
    Na Mahlzeit, würde der Herr Karl sagen, von solchen
    Klafaktern lasse ich mir kein Essen mehr servieren!

    Ein anderer, nonkonformistischer Karl, Deutschösterrei=
    cher, nicht nur kulturell, sondern ganz handfest politisch!

  • 5 Unahängiger Publizist // Nov 24, 2006 at 23:09

    Korrektur: es muß heißen “Kalfaktern” und nicht Klakaktern
    wie ich leider schrieb!

  • 6 Hybris // Nov 25, 2006 at 12:07

    Die FPÖ ist keine völkisch-nationale Partei.
    Zumindest jetzt nicht mehr!
    Und Mölzer ist kein nationaler Mann.
    Sondern rechter Etatist!
    Man wird da noch einige Überraschungen in “good old Europe” erleben!
    Auch und gerade mit der Front National.
    Es gibt hier einige Irrtümer, derer man sich bewußt werden sollte.

  • 7 Kommentar_adS // Nov 25, 2006 at 17:53

    Ersuche um genaues zitieren.
    Welche Seite wurde zitiert? Dann kann ich nachschauen (lassen), um den Zusammenhang zu erfahren.

    Andererseits: Besser mit 30 Grad Abweichung die richtige Richtung anpeilen, als mit 177 Grad in die falsche Richtung.

    Mölzer hielt ich und er ist m.E. kein volkstreuer Politiker. Seine politische Linie ist nicht wirklich berauschend, aber er war auf der EU-Liste der nationalste Politiker und wird auch heute noch als ein Nationaler angesehen, er m.E. aber kein durchdrungener Nationaler ist. Er ist m.E weder wirklich völkisch noch tiefgründig volkstreu!

    an Hybris
    1. Satz zutreffend, war sie ja auch nie (vollkommen)!
    Mölzer als Etatisten zu bezeichnen, ist m.E. falsch. Er ist m.E. u.a. ein wirtschaftsliberal orientierter selbsternannter laut Selbstbeschreibung national-liberaler mit Gemeinschaftssinn (steckt hier der Etatist drinnen?).
    Etatist bedeutet m.W. für Verstaatlichungen. Bei Post und Bahn ja, aber sonst schreibt/schrieb bzw. ließ er schreiben im Wirtschaftsteil der “ZurZeit” eher für Privatisierungen (lat.: plündern, verschleudern).

    an Othmar
    Sie wissen wohl, daß Anträge nur von Fraktionen gestellt werden können. Mölzer ist noch nicht Mitglied einer Fraktion. Aber ab Jahresbeginn 2007, nachdem Rümenien und Bulgarien auch bei der EU sind, soll es eine “Rechtsdemokratische Fraktion” geben, wo Mölzer in maßgebender Weise (Eigendarstellung) daraufhinarbeitet.

    M.E. ist Mölzer – inhaltlich gesehen – in der falschen Partei, ER müßte beim BZÖ sein, und Jörg Haider in der FPÖ. Aber dies ist schon wieder eine andere Frage.

    Aber andererseits, können sie von einem Schreiber von einem Schundbuch “Der Graue” erwarten, daß diese Person Aspekte der Vergangenheit ohne Verleumdungen und Widerwärtigkeiten aller Art beschreibt. Nein. Er hat schon öfters Ausfälle dieser Art geschrieben – wie im Artikel zitiert.
    Andererseits gibt es in der FPÖ Leute und Politiker, die solche Ausfälle niemals (zumindest öffentlich) getätigt haben und man Ihnen dies auch nicht zutrauen würde.

    Ein möglicher Grund für Ausfälle dieser Art könnte seine Verwaltungsstrafe gegen das Verbotsgesetz in den 1990er Jahren sein. Er möchte sich “abgrenzen” :-)

    Wer mehr über die Eigendarstellung vom Studienabbrecher Andreas Mölzer erfahren will, kann dessen Netzseite http://www.andreas-moelzer.at/
    besuchen.

  • 8 Kommentar_adS // Nov 26, 2006 at 19:59

    Zitat: „P.S. Es ist jetzt Zeit die Zeitung „Zur Zeit“ abzubestellen und statt dessen die Zeitschrift “Die Aula” zu abonnieren.”

    Für noch besser als „Zur Zeit“ abbestellen, halte ich einen Leserbrief an dieses Wochenblatt zu schreiben, ohne auf diese Netzseite bzw. den Rundbrief des Herrn Honsik bezug zu nehmen! Weil wer darauf bezug nimmt, wird nicht einmal ignoriert!

    Anschrift:
    „Zur Zeit“
    Engelsberggasse 4
    A-1030 Wien

    Tel.: (01) 712 10 57
    leserbrief@zurzeit.at

    verlag@zurzeit.at

    Also fleißig Leserbriefe schreiben!
    Nach dem Motto: Wenns nix nutzt, so schadets nix!

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