Kaum zu zählen sind Vereine und Initiativen, die sich dem Kampf gegen “Rechts” verschrieben haben. Meistens hoffen deren Initiatoren auf Geld aus diversen Staatskassen. Interesse bei der Bevölkerung rufen sie kaum hervor. Bei Veranstaltungen bleiben die Veranstalter in der Regel unter sich.
In Gardelegen in Sachsen-Anhalt sollte es jetzt wieder so eine “Aufklärungs-”veranstaltung geben. Titel: “Der Nazis neue Kleider”. Ursula Grund von der “Mobilen Beratung für Opfer rechtsextremer Gewalt” sagte das Treffen jedoch kurzfristig wieder ab. Sie mache keine Veranstaltung für Faschos, rechtfertigte sie sich offenbar in der Annahme, daß diejenigen, die sie für Nazis hält, sich die Angelegenheit mal betrachten wollen. Im Grunde gar keine schlechte Sache, wenn man sich die Leute, über die man spricht, auch mal ansehen beziehungsweise mit denen reden kann.
Nicht so die Berufsantifaschisten. “Es muß die Möglichkeit geben, sich über Neonazis zu unterhalten, ohne daß sie dabei sind”, meinte Michael Weiß vom antifaschistischen Bildungszentrum Berlin. Der Mann verschweigt allerdings den Umstand, daß meistens eben doch über Neonazis gesprochen wird und die gar nicht dabei sind. Wenn nun junge Nationale offenbar die Initiative ergreifen wollen mit der Absicht, Gesicht zu zeigen, geraten die Gutmenschen in helle Panik. Das sorgsam gehütete Bild der Neonazis könnte zerstört werden. Es gibt eben Leute, die ein erstaunliches Beharrungsvermögen haben, wenn es darum geht, das Brett vor Ihrem Kopf noch fester zu machen.
Frank Schwerdt, 24. November 2003
Quelle: www.npd.de




0 responses so far ↓
There are no comments yet...Kick things off by filling out the form below.
Leave a Comment