Storkow/ Brandenburg: Wie die letzten Tage hinlänglich berichtet, hat der Fußball-Bundesligist Energie Cottbus ein Freundschaftsspiel für morgen in Storkow abgesagt. Grund: Der Verein wolle sich nicht von politisch korrekten Zeitgenossen vereinnahmen lassen.
Die hatten dem Spiel einfach das Motto „Mit Energie für Toleranz“ verpasst. Offenbar in der Annahme, bei Energie Cottbus würde man es als eine Art Ehrensache verstehen, unter diesem Motto auf dem Rasen anzutreten, informierte man den Verein darüber gar nicht erst. Wie heute die Potsdamer Neueste Nachrichten (PNN) berichten, erfuhr man beim Energie Cottbus erst durch den offenen Brief des NPD-Landesvorsitzenden Klaus Beier von der Absicht! (Altermedia berichtete)
So heißt es in der Zeitung unter anderem: „Energie-Sprecher Ronny Gersch nannte Vorwürfe, Energie habe auch aus Angst vor den eigenen Fans abgesagt, „absurd“. Gersch wirft den Storkower Organisatoren vor, den FC Energie nicht sauber informiert zu haben. Die Cottbuser hätten lediglich für ein Testspiel im Rahmen eines Sportfests zugesagt: „Erst als uns der Brief der NPD vorlag, haben wir erfahren, wie das Motto der Veranstaltung lautet.“…“
| FSV-Geschäftsführer Johann Kney |
Da hat man sich beim FSV-Germania Storkow im Zusammenspiel mit dem Bündnis „Tolerantes Storkow“ kräftig verkalkuliert, denn offenbar hatte man sich – wie bei Typen dieses Schlags nicht ungewöhnlich – wieder mal für so unwiderstehlich gehalten, dass man nicht ernsthaft damit gerechnet hatte, ein namhafter Fußballverein würde es wagen bei einem solchen Motto abzusagen. Davor hatte der Geschäftsführer des FSV-Germania, Johann Kney, den Verein sogar gewarnt und zwar mit den beherzten Worten: „Wenn ihr nicht antretet, tretet ihr auch zu dem Thema nicht an.“
Zwei Tage später folgte die Absage! Kney resigniert gegenüber PNN: „Das ist genau das, was sich die NPD wünscht. Die sitzen da und grinsen sich eins“
Siehe auch
Postdamer Neueste Nachrichten 03.07.09




14 responses so far ↓
1 Aktivist // Jul 3, 2009 at 13:12
Das nennt man saubere Arbeit. Großes Lob an die NPD in Brandenburg.
2 Thor Donnerkeil // Jul 3, 2009 at 13:13
Ob die NPD da sitzt und grinst weiss ich nicht, ich tue es jedenfalls …
*grins*
3 Ali Mente // Jul 3, 2009 at 14:11
Zu Recht grinsen wir darüber. Führt die Versager vor, wo immer ihr sie aufspürt!
4 Waldbruder // Jul 3, 2009 at 14:20
Typisch Gutmensch: Er versteht nicht, wenn die Jungs von Energie Cottbus anständig behandelt werden wollen – wo es doch gegen Rechts geht und deswegen alles erlaubt ist. Hoffentlich lassen die Storkower diesen Herrn Kney spüren, was sie von seiner Überheblichkeit halten.
5 Doofer Deutscher // Jul 3, 2009 at 14:27
Die Absage von Cottbus angesichts dieser PC-Erpressung nenne ich mal wirklich echte Zivilcourage! Meinen Respekt!
Da werden jetzt die Stasiseilschaften aber Gift und Galle spucken. Die Cottbus-Fans sollten genau verfolgen, was diese PC-Sippschaft jetzt mit ihrem Club anstellen, denn natürlich wird man ihn bzw. seine Funktionäre jetzt in die Nazi-Schmuddelecke stellen wollen. Das war wohl auch der Sinn der ganzen Übung. Irgend eine bösartige Intrige nach dem Abstieg scheint da in der Luft zu liegen und ich würde mich nicht wundern, wenn die VS-NPD das Spielchen mitgespielt hat. Irgendwie passt das alles so schön zusammen: Ein kleiner, provinzieller Sportverein, eine PI-Seilschaft, die NPD als die bösen Spielverderber und schon hat man Cottbus in der PI-Bekenntnis-Falle. Also Leute, seid nicht so naiv, die NPD ist nun nicht deshalb eine echte nationale Partei für Brandenburg, bloß weil der DVU ein noch blöderer Popanz ist.
6 Heizölkutscher // Jul 3, 2009 at 14:32
Jetzt muß Merkel ran und sagen: Es wird gespielt, Cottbus darf den Rechtsaußen nicht einsetzen!
An seiner Stelle werden Kerzen entzündet und jeder Spieler hat ein Windei- Entschuldigung-ein Windlicht auf dem Kopf zu tragen-schon wieder Mist geschrieben-in der Hose zu tragen!
7 jürgen // Jul 3, 2009 at 14:33
Na, nach Arbeit sieht das wohl eher nicht aus.
Höchstens bei Energie Cottbus, die trotz Drohungen seitens npd-Anhängern mit einem Großteil ihrer Spieler die Testspielgegner des FSV Storkow unterstützen.
Demnächst wird wohl der Sonntag als Arbeitsfreier Tag dran glauben müssen, bloß weil die npd ne Demo angemeldet hat.
8 Frank Graf // Jul 3, 2009 at 20:22
An: den „doofen Deutschen“
Selbstverständlich ist die NPD eine echte nationale Partei . Was veranlaßt Sie, daran auch nur 1ms zu zweifeln?
Der VS versucht uns seit Jahren zu bekämpfen und schafft es aber nicht. Sie sollten daher eher von Anti-VS-NPD schreiben, wenn Sie komplizierte Abkürzungen mögen.
Welche Partei wählen Sie denn? Etwa die Versagerparteien oder zählen Sie zu den Jammerlappen, die gar nicht mehr wählen gehen und den Kopf in den Sand stecken?
Abschließender Kommentar: Selten paßt ein selbst gewählter Spitzname so hervorragend. Alle Achtung! Ergänzen Sie ihn doch noch um das Eigenschaftswort „weinerlich“.
9 Hindenburg // Jul 4, 2009 at 1:35
Ich begrüße die Entscheidung dieses sympathischen Cotbuser Sportvereins, zivilcouragiert Gesicht gegen faschistische linke Meinungsmache zu zeigen und sich dem Ansinnen der antidemokratischen Gutmenschen zu widersetzen.
10 Andreas J // Jul 4, 2009 at 6:55
Politik und Sport gehören getrennt. Gute Aktion vom Energie Cottbus !
11 Birgel // Jul 4, 2009 at 10:20
Jetzt springt für Energie der SV Babelsberg 03 ein mit an der Speer-spitze der Finanzminister von Brandenburg der sein Amt missbraucht und seinem Verein eine politische Note damit gibt. Ob die Fans des babelsberger Vereins damit einverstanden sind, wird sich in den nächsten Spielen zeigen. Solange Potsdam nicht unter Beschuss steht ist es rot. Da hofft man doch, dass die NPD endlich in den Landtag einzieht und dem roten Terror ein Ende bereitet. Damit es nicht mehr die Haushaltsplanungen, die jeder schwäbische Hausfrau den Selbstmord aufzwingen würde gibt. Wo ein Verein aus Vereinspolitischen Gründen den Rückzieher macht, macht der andere Verein aus Vereinspolitischen gründen eien Vorstoß. Der Sport wird materialisiert und ist damit den Gegebenheiten der BRD unterworfen.
12 Doofer Deutscher // Jul 4, 2009 at 19:01
@ Frank Graf
Was mich veranlaßt zu zweifeln? Nun, der gesunde Menschenverstand! – nein, das ist nichts zu essen!
Welche Partei ich wähle? Gar keine!
Würde mein “Spitznahme” nicht zu mir passen, hätte ich ihn ja wohl kaum gewählt, oder? Wers fassen kann, der fasse es!
Was das mit “weinerlich” zu tun hat, bleibt wohl Ihr Geheimnis, Herr Graf! Aber keine Angst! Ich wills gar nicht wissen, sonst fange ich womöglich doch noch an zu heulen…
13 Waechter // Jul 6, 2009 at 0:10
Energie Cottbus ist der letzte wahre deutsche Verein!
14 Leipziger // Jul 6, 2009 at 11:16
@Waechter:
Na nun wollen wir aber mal nicht gleich übertreiben, nur weil aufgrund der hier beschriebenen Geschehnisse einigen von uns einer abgeht. Energie Cottbus kann sich, auch die jüngere Vergangenheit betrachtend, mit ganz anderen “Rekorden” schmücken, welche nicht unbedingt zu dem Schluß kommen lassen, er wäre der “letzte wahre deutsche Verein”.
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