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Hahnemanns Sorgen

January 20th, 2004 · Post your comment (No Comments)

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Der Kommunist Dr. Roland Hahnemann macht sich Sorgen. Im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt fanden nationale Veranstaltungen statt und weitere sind geplant. Das kann allerdings nur unerhört finden, wer mit dem Gesetzen dieses Staates auf Kriegsfuß steht oder wer immer noch der verflossenen DDR nachtrauert.

Die NPD hat eine sehr erfolgreiche Reichgründungsfeier mit dem Parteivorsitzenden Udo Voigt bei Rudolstadt durchgeführt. Auf www.npd.de wurde darüber ausführlich berichtet. Im letzten Herbst fand an gleicher Stelle eine Versammlung mit Wolfgang Juchem und dem NPD-Landesvorsitzenden Frank Schwerdt statt. Auch der stellvertretende NPD-Vorsitzende Holger Apfel hat schon im Bereich Saalfeld-Rudolstadt gesprochen. Kleinere Veranstaltungen finden ohnehin regelmäßig statt und der dritte Thüringentag der nationalen Jugend am 29. Mai in Saalfeld, der vom NPD-Landesverband unterstützt wird, wird sicher ein ebensolcher Erfolg werden wie die beiden voraufgegangenen in Jena und Gotha.

Die NPD wird der PDS, der Partei des Herrn Dr. Hahnemann, im Landtagswahlkampf Konkurrenz machen. Da werden mit Sicherheit eine ganze Menge Veranstaltungen auch in Saalfeld-Rudolstadt stattfinden. Interessant an der Aufgeregtheit des PDS-SED-Mannes ist, daß der das „Halbjahresprogramm der Neonazis“ aus Antifa-Kreisen erhalten hat. Das offenbart dann doch eine enge Verbindungen des Kommunisten zu den auch in Thüringen tätigen Schlägern mit dem Etikett „Antifa“ und das erklärt, warum der Mann die Schließung des Saalfelder Mobit-Regionalbüros als „Schwächung antifaschistischer Strukturen“ bedauert.

Es ist also absolut nichts ungewöhnliches, wenn NPD oder wenn nationale Gruppen Veranstaltungen durchführen. Das gehört zum Selbstverständnis eines Staates. Das gehört offenbar aber nicht zum Selbstverständnis eines Mannes mit lupenreiner DDR-Vergangenheit. Wer zu DDR-Zeiten an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena und an der Akademie der Wissenschaften in Berlin (Ost) tätig sein durfte, mußte schon ein zuverlässiger SED-Kader gewesen sein. Und der Herr Dr. Hahnemann ist es mit seiner PDS-Mitgliedschaft offenbar immer noch. Und damit ist nicht die NPD und ihre Aktivitäten das Problem sondern eben jener Mann, der sich als DDR-Grufti entpuppt. Die Organisatoren des Thüringentages in Saalfeld sollten ein Gespräch mit diesem in ihr Programm mit aufnehmen.

Erstaunlich ist nur, daß sich die „Ostthüringer Zeitung“, die sich offiziell „unabhängig“ nennt, an die Rockschöße dieses Kommunisten hängt. Anders jedenfalls ist nicht zu erklären, warum ihm so viel breiten Raum in der Zeitung für seinen Unsinn eingeräumt wird. Was die Veranstaltungen der NPD anbelangt. Da braucht die Zeitung sich nicht aufblasen und von „Recherchen“ sprechen, wenn es um NPD-Versammlungen in Thüringen geht. Die stehen meistens auch auf den Internet-Seiten der Partei.

Christian Sydow

Quelle: www.npd.de

Tags: Allgemeines

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