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Zossen / Brandenburg: Wie gestern bereits gemeldet, gab es in der Nacht vom 4. zum 5. Juli in Zossen ein Farbanschlag auf Fassade des Hauses Fischerstraße 23, das dem Versicherungsmakler Jörg Wanke gehört. Wanke beschäftigt sich allerdings nicht nur damit, Leuten Versicherungen aufzuschwatzen, sondern ist auch Anführer der anti-rechten Bürgerinitiative „Zossen zeigt Gesicht“, die es sich zum Ziel gesetzt hat, politische Bestrebungen, die sie als politisch unkorrekt empfindet, in Zossen und Umgebung auf das Entschiedendste zu bekämpfen.
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Am Sonntagmorgen fanden sich daraufhin an der Fassade seines Hauses Sprüche wie „Linke Sau“ oder „Volksverräter“ und dies noch dazu mit brauner Farbe. Ein offenbar rein zufällig am Tatort hinterlassener Aufkleber der Freien Kräfte Teltow sorgte dann dafür, daß die veröffentlichte Meinung auch eine materielle Grundlage für die in solchen Fällen übliche politische Tendenzpropaganda bekam.
So giftete ein Kommentar der MÄRKISCHEN ALLGEMEINE:
„…Nicht nur, dass sie bei ihren Schmierattacken bislang auf den Gebrauch brauner Farbe verzichtete, auch die Dreistigkeit, sozusagen in unmittelbarer Nähe zur Polizeiwache kriminell zu werden, deutet auf eine neue Dimension ihres Vorgehens hin. Haben die Linksextremen bislang vor allem Wahlplakate anderer Parteien, Trafohäuschen, Fahrkartenautomaten oder das Bahnhofsgebäude mit ihren Anti-Nazi-Parolen verunziert, trifft der offenbar rechtsextreme Farb-Anschlag diesmal nicht nur einen engagierten Neonazi-Gegner, sondern auch unbescholtene Hausbesitzer, die viel Geld und Kraft in die Sanierung ihres Eigentums gesteckt haben.“
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| Zossens “Nazifresser” Jörg Wanke |
Tatsächlich ist der Hausbesitzer alles anderes als unbescholten, sondern als „Nazifresser“ in Zossen und Umgebung bekannt. Die FREIEN KRÄFTE TELTOW-FLÄMING protestierten öffentlich gegen die Unterstellung, sie wären in den Vorfall mit hinein verwickelt. Eine entsprechende Erklärung, die gesten bereits auf Altermedia veröffentlicht war, fand heute auch Berücksichtigung einem Artikel der MÄRKISCHEN ALLGEMEINEN.
Allerdings erschien auch ein Artikel, der nunmehr von zwei Jungen Männern berichtet, die angeblich am Montagnachmittag versucht haben sollen, am Hause Wankes angebrachte Anti-Nazi-Plakate gewaltsam abzunehmen.
Offenbar nicht ohne Widerstand, denn, so meldet Wanke stolz: „Gemeinsam mit der Polizei konnten wir das verhindern.“ Dabei will Wanke festgestellt haben, das einer der jungen Männer ein Hakenkreuz auf der Brust eintätowiert hatte.
Ein bemerkenswerter Hinweis. Allerdings wundert es uns schon, daß die Zossener Antifaschisten gemeinsam mit der Polizei nicht in der Lage waren, die beiden Täter festzunehmen, oder sollte man diese lediglich durch gemeinsames Zungeausstecken gegen Rechts zur Flucht genötigt haben?
Schwer zu sagen, immerhin läßt man sich die Gelegenheit zur propagandistischen Nachbereitung der Tat nicht entgehen. So heißt es diesbezüglich in der MÄRKISCHEN ALLGEMEINEN heute:
„…Wie Wanke sagt, wollen Mitglieder der Bürgerinitiative die Fassade heute provisorisch reinigen und vor allem die verleumderischen Schriftzüge überstreichen. Mit dabei sein wird ein Kamerateam des RBB, dass über die Aktivitäten der Initiative – zum Beispiel die Einrichtung eines „Haus der Demokratie“ – berichten will. Auch die Anti-Nazi-Transparente am Haus werden laut Wanke wieder verschwinden. „Das soll ja keine Schaustelle werden“, sagte er.“
Nun ja, eine Schaustelle vielleicht nicht, aber ein mediales Schauspiel schon, so erinnert das Getue bereits merklich an die Affäre Mannichl in Fürstenzell, der ja bekanntlich, seiner Aussage nach auch von einem überaus auffällig tätowierten „Rechtsextremisten“ niedergestochen wurde. Möglicherweise war ja in Zossen der jüngere Cousin desselben am Werke gewesen.
Die Polizei selber verhält sich eher zurückhaltend, so bestätigte sie lediglich den Fund eines Aufklebers der FREIEN KRÄFTE TELTOW am Tatort, machte aber geltend, daß es keinerlei Erkenntnisse darüber gebe, wer sie nun tatsächlich am Haus des Versicherungsmaklers angebracht hat.
Zu den Hinweisen der FREIEN KRÄFTE TELTOWS, daß die Tat ja auch von Linksextremisten begangen worden sein könnte, um sie der politischen Konkurrenz in die Schuhe zu schieben, heißt es in der MÄRKISCHEN ALLGEMEINEN:
„…Der von den als rechtsextrem bekannten Freien Kräften geäußerte Verdacht, „dass dieser Anschlag von Linksextremisten, der Antifa oder dem Verfassungsschutz geplant und durchgeführt wurde“, ist von Jörg Wanke als „völlig idiotisch“ bezeichnet worden. Nach seinen Recherchen sind die Schriftzüge – insbesondere die Schreibweise bestimmter Buchstaben – auch schon in der Vergangenheit in Baruth und Ludwigsfelde aufgetaucht. „Und welcher Linke lässt sich wohl ein Hakenkreuz auf die Brust tätowieren“, fragt er nach dem Vorfall am Montag.“
Eine berechtigte Frage, allerdings, welcher wirkliche Nationalsozialist täte dies auch? Abgesehen davon ist das Vortäuschen rechter Straftaten ja nun in Deutschland nicht so selten, wie Herr Wanke hier Glauben machen möchte. Erinnert sei hier nur an den Fall mit der Hakenkreuz-Rebecca im sächsischen Mittweida, die für ihren Schwindel sogar öffentlich belobigt wurde, obwohl zu der Zeit schon klar war, daß an ihren Behauptungen kaum etwas Wahres ist.
Nicht unberechtigt ist in diesem Fall auch die Frage, ob die Zossener Schmierereien lediglich als Vorwand dienen sollen, um die FREIEN KRÄFTE TELTOW zu verbieten. Eine solche Forderung stellte immerhin der SPD-Landrat Peer Giesecke schon am 27. Mai bei einer Anti-Rechtsveranstaltung in Luckenwalde. Ein Grund mehr, um bei Vorfällen dieser Art zu fragen, wem diese denn eigentlich nutzen. – Cui bono?
Siehe auch
Märkische Allgemeine 08.07.09







21 responses so far ↓
1 FKTFler // Jul 8, 2009 at 9:49
Mal nen Lob an die Schriftleitung!
Der Artikel ist allererste Sahne, wir
haben selten so gelacht
Und immer schön aufpassen, sonst kommen
die böden “Farbklecks-Nazi-Terroristen”
auch zu euch
MkG
2 RevierFörster // Jul 8, 2009 at 10:25
…„Und welcher Linke lässt sich wohl ein Hakenkreuz auf die Brust tätowieren“…
Tja, und wer läßt sich schon eine grüne Schlange oder ein großes Kreuz ins Gesicht tätowieren, wie in Mannichl-Town?
Soll ja auch Leute geben die sich Hakenkreuze in die Hüfte schnitzen, oder die besoffen ins Gleisbett fallen, ja Sachen gibts – die gibts eigendlich nicht. Nur in der supertollen Bunzelblik…
3 Lamsdorf // Jul 8, 2009 at 11:12
Zunächst mal muss hier der Frage nachgegangen werden ob es nicht im Raum Zossen religiöser Brauch ist das zur Sommerzeit braune Farbeimer mit Pinsel an Haustüren hängen.
4 König // Jul 8, 2009 at 11:46
“Erinnert sei hier nur an den Fall mit der Hakenkreuz-Rebecca im sächsischen Mittweida, die für ihren Schwindel sogar öffentlich belobigt wurde,”
Ahja, Hakenkreuz-Rebecca und die bösen Rasierklingennazis mit den NSDAP-Jacken.
5 „zwa Braune in am Weggla“ // Jul 8, 2009 at 12:02
Für Mannichl hat sich die bis dato ungeklärte Lebkuchenmesser-Affäre karrieretechnisch bezahlt gemacht, er wurde jedenfalls irgendwie weggelobt oder wegbefördert und ist seit 1. Juni Leiter der Abteilung Verbrechensbekämpfung im neuen niederbayerischen Polizeipräsidium in Straubing.
Vielleicht hat der Versicherungsfuzzi ähnliches im Sinn?
6 skinni // Jul 8, 2009 at 12:34
Einfach nur lächerlich! Es erinnert einen wirklich ganz enorm an die Lebkuchenmesseraffäre.
Das ist wie mal ein Bekannter von mir sagte: “ich möchte einmal einen erwischen,der ein Hakenkreuz an die Wand schmiert!”
Denn, zu 95% werden solche “Straftaten” von Linken verübt um die pösen Nazis ins Gespräch zu bringen und mal wieder ne “Anti-Rechts-Demo” zu veranstalten.
7 Der böse Neo .... // Jul 8, 2009 at 13:22
Dabei bin ich gar kein Neo…. ich bin schon im gepflegten Mittelalter, wenn ich mich nach der Lebenserwartung in Deutschland richte…
aber zum Thema…
Ich musste am Montag schon schmunzeln, als ich an diesem besagten Haus vorbei fuhr. Als erstes fielen mir diese unsäglichen Transparente auf, auf denen 12 ! Jahre Krieg (offensichtlich ist hier der zweite Weltkrieg gemeint) angeprangert wurde. Wahrscheinlich, weil in der Berliner Straße in Berliner Straße ein Banner hängt, das man in diesem unserem Lande für sein Recht auf Meinungsfreiheit eine Haftstrafe von 12 Jahren zu erwarten hat.
Bei genauerem Hinsehen fielen mir dann auch die erwähnten Schriftzüge auf. Meines Erachtens waren dieses irgendwelche Kinder, oder Jugendliche, die sich auf ihre Art und Weise eine Beschäftigung suchten.Wen auch eine in meinen Augen sinnlose Tat, die Häuserwände zu beschmieren, dann aber auch eine mutige, denn nicht weit davon entfernt ist das Revier der uniformierten Diener der BrD.
Auffallend war aber auch, das gegen Abend ungewöhnliche oft eine Streife der Staatsbüttel zu sehen war, selbst zu Fuss liefen die Herren Streife. Man hatte wohl Angst, es könnte in der Nacht von Montag zu Dienstag etwas außergewöhnliches passieren.
8 Doofer Deutscher // Jul 8, 2009 at 13:38
Ergänzend drängt sich mir auf, daß mich das beschmierte Haus eines Versicherungsmaklers irgendwie auch an einen Feuerwehrmann als Brandstifter erinnert. Soll es ja schon alles gegeben haben….
9 Patriot54 // Jul 8, 2009 at 14:21
Fragen wir mal unseren Staatsschutz. Die müssen doch wissen, wem sie das Geld für die braune Farbe geschenkt haben. Merken die eigentlich nicht, wie blöd die sind und immer die gleiche Leier veranstalten?
10 Otti // Jul 8, 2009 at 15:17
Mehr als den Leuten Versicherungen aufzuschwatzen wird diese… na ich nenne Ihn mal Platzbirne nicht können . Weiter so Du Hirni führe Dich selber Ad absurdum . Und vergiss nicht ” Immer schön gegen die bösen bösen Nationalen” . Den um einen so anspruchsvollen Beruf wie den Ihren ausführen zu können bedarf es sicherlich einem Baumschulen Studium …aber mit irgendwas muss man sich ja Geltung verschaffen .
11 Martin // Jul 8, 2009 at 15:42
Wer einmal lügt dem glaubt man nicht!
Die Medien fürchten Wahrheit wie der Teufel das Weihwasser das ist allerorts bekannt. Wer es noch immer nicht weiß der wird es an solchen Beispielen lernen.
Die Medien sollen so weitermachen dann glaubt denen kein Mensch mehr ähnlich wie es bei den Aussagen und Versprechen der Politiker ist.
12 Zossener Bürger // Jul 8, 2009 at 16:19
Jörg Wanke wird glaube langsam Größenwahnsinnig, unter paranoia leidet der arme ja schon
Vilicht sollte man ihn mal auf psychische Schäden testen, vileicht kann man ihn ja noch helfen
13 Waldbruder // Jul 8, 2009 at 18:25
Der Aufkleber, die Farbe braun und das tätowierte Hakenkreuz sind der Beweis: das waren Natzis. Außerdem: wer „Linke Sau“ und „Volksverräter“ ohne Rechtschreibfehler an die Wand bringt, kann kein Antifant sein.
Die Beweise sind erdrückend.
14 Wotans Elite-Berserkerkriegstroll // Jul 8, 2009 at 19:33
Wahrscheinlich schliesst kein Mensch, bei dem schmierigen Aal, ne Versicherung ab! Aber nach sonem brutalen Farbanschlag, wer weiss wie viel politisch korekte Zeitgenossen nun dem armen “Opfer” ihren letzten Cent, für ne Versicherung, rausrücken, um ihm zu helfen… Auch ne Art von Werbung!
15 Willy Wanker // Jul 8, 2009 at 19:49
Na endlich bunte Bilder
Ich kenne die FKTFler nun nicht persönlich, aber doofer geht’s nimmermehr, falls die das selber waren.
Demnach stinkt das verdammt nach Agents Provocateurs von der anderen Feldpostnummer.
16 Franz // Jul 8, 2009 at 22:24
Um Mannichl ist es ruhig geworden, seid er nach Straubing versetzt wurde, um dort sein Unwesen zu treiben. Weiß von Euch jemand, ob er dort auch schon wieder mit Lügereien aufgefallen ist?
17 Ich // Jul 9, 2009 at 8:58
Tja Jungs da habt ihr aber Glück gehabt das Ihr nicht auch noch einen Zettel mit eurer Anschrift dort verloren habt
das wäre doch auch mal was…….oder, Herr Wanke?
18 kphp // Jul 9, 2009 at 12:23
Ich,
„Tja Jungs da habt ihr aber Glück gehabt das Ihr nicht auch noch einen Zettel mit eurer Anschrift dort verloren habt
das wäre doch auch mal was…….oder,“
Unsere Anschrift und unsere Ausweise verlieren wir erst aus dem Flugzeug, wenn wir wie unsere terroristischen Vorbilder, in einen WTC (WC) fliegen.
19 Unser GroSSdeutschland // Jul 9, 2009 at 16:29
Mein Gott, was für ein furchtbarer Anblick. Das Haus ist ja kaum noch wiederzuerkennen nach diesem Terroranschlag, fast bis auf die Grundmauern zerstört. Daß da einer lebend rausgekommen ist, ein wahres Wunder. Das erfordert natürlich umfassende Aufklärung.
20 Hausmeister // Jul 20, 2009 at 18:31
PS : Herr Wanke ist nicht der Hausbesitzer , lediglich betreibt er im Haus ein Versicherungsbüro ! Wer auch immer den Anschlag verübte , schädigte damit Burger aus Zossen die Steuern zahlen und Arbeiten gehen müssen um solch ein Haus am laufen zu halten ! Der Hausmeister
21 0815 // Aug 11, 2009 at 13:28
pfui das ja hier das aller letzte…rechts links haben beide einen an der waffel in meinen augen…wobei ik die ideale der rechten auf gar keinen fall akzeptiere…die sich ja hier wohl zahlreich melden…schade das die meinungsfreiheit so ausgenutzt wird…irgendwas hat mami bei euch falsch gemacht hirnloses pack..könnt kotzen..
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