Naziaufkleber entdeckt! - Was tun?
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Dumm, dümmer, Antifa? Das Internetportal „Netz gegen Nazis“ bietet jetzt so etwas wie das „Dr.Sommer-Team“ oder „Domian“ für alle politisch-korrekten Zeitgenossen. Jedes noch so banal-peinliche Problem wird dort vorgetragen, und von noch peinlicheren Zeitgenossen tatsächlich auch beantwortet.
Der User „NichtDieMama“ hatte jüngst ein Problem der ganz speziellen Art: Neonazi-Aufkleber entdeckt - was tun? Möglicherweise hat der eine oder andere Altermedia-Leser einen speziellen Rat für diesen zivilcouragierten Mitbürger, dessen Frage wir an dieser Stelle der Allgemeinheit nicht vorenthalten wollen:
„Dies ist ein recht simples Anliegen:
Ich habe Neonazi-Propaganda in verschiedenen Formen gefunden und eingesammelt. Aufkleber(A7-Format), Plakate(A4 und A3) und Hakenkreuz-kritzeleien.
Das entfernbare ist also entfernt, der Rest ist mittlerweile nicht mehr entzifferbar. Soweit so gut. Aber was mache ich nun mit dem Kram, den ich eingesammelt habe?
Wegwerfen möchte ich ihn nicht, aber ich möchte es auch nirgends hingeben, wo es lediglich “zur Kenntnis” genommen wird.
Was kann man mit diesen Beweisen also letztlich tun, damit sie auch wirklich den maximalen Nutzen erbringen?
Auf kreative Antworten bin ich gespannt.“
Nein – bei dieser Frage handelt es sich um kein „Fake“ von Altermedia! Man könnte ja ohnehin meinen, dass es sich bei der ganzen Seite um einen so genannten Fake handelt. Erntete dieses Portal eigentlich bislang mehr Spott und Hohn als überhaupt ernst genommen zu werden. So schrieb am 20. Mai, eine Woche nach dessen Gründung, das Blatt DIE WELT: „Vor einer Woche ist das Internetportal “Netz gegen Nazis” an den Start gegangen. Außer eifrigen Beteuerungen der Nutzer, dass sie gegen Rechtsextremismus sind, hat es wenig zu bieten.“
Um „kreative Antworten“ hat es dem Nutzer auf seine Frage „…was tun“ bislang aber auch nicht gemangelt. Von „Kollagen daraus basteln und ausstellen. Die beste Kollage bekommt einen Preis.“, bis –man höre und staune- „in den Müll werfen“ ist alles vertreten. Tja, Antifa bedeutet zuweilen eben tatsächlich „Angriff“, wenn auch in diesem ganz speziellen Fall in der Hauptsache wieder „auf die Lachmuskeln“.
Siehe auch
Netz gegen Nazis




34 responses so far ↓
1 Artemidor // Jun 27, 2008 at 8:43
Das Schöne ist ja, daß Jugendliche, die für so etwas instrumentalisiert werden dazu tendieren, nach Erreichen einer gewissen geistigen Reife sich umso stärker in die Gegenrichtung orientieren werden, sobald sie merken, was da mit ihnen gespielt wurde. In diesem Sinne:
Antifa-Strukturen auslachen!
2 Weiterdenker // Jun 27, 2008 at 8:58
Eine öffentliche Verbrennung? Aber Achtung: CO2, Umweltverschmutzung …
3 jochen // Jun 27, 2008 at 9:22
Unter’s Kopfkissen legen, dann kommt es hoffentlich doch noch zu einer gesunden Wirkung.
4 Johann // Jun 27, 2008 at 10:02
1.) In die Mitte legen und einen Stuhlkreis aufbauen.
2.) Angucken!
3.) ruhige Musik im Hintergrund anmachen und sich allmählich auf die Mitte konzentrieren
4.) nochmal angucken
5.) Augen schließen und das Gesehene in sich selber wirken lassen.
6.) Augen auf, angucken
7.) sich mit seinen Stuhlnachbarn über das Gesehene austauschen
8.) Einen Erfahrungsbericht unter transaktionsanalytischen Gesichtspunkten verfassen
9.) seine negativen Seh-Erfahrungen in Schulen, Selbsthilfegruppen, Talkshows und Kirchen zum Besten geben und ein Aktionsbündnis “Gegen Aufkleber” gründen
5 Kasperl // Jun 27, 2008 at 10:19
Lustig ist auch der Vergleich des Besuchervolumens von Altermedia und dem “Netz gegen Nazis”:
http://www.alexa.com/data/details/traffic_details/netz-gegen-nazis.com?site0=netz-gegen-nazis.com&site1=altermedia.info
Nach einem kurzen Anfangsansturm verliert das linke Netzwerk täglich an Besuchern. Altermedia zeigt sich dagegen (in brauner Farbe) sehr konstant.
6 ANGeldern // Jun 27, 2008 at 10:39
Kleb sie dir an deine Haustüre^^
7 Euler // Jun 27, 2008 at 10:47
Nachdem ich netz-gegen-nazis.de vollständig durchgelesen hatte, erkannte ich erst wie weit ich vom rechten Weg abgekommen war. Ich druckte mir die Seite dann vollständig aus und “…Schnitt…”*
*Wir sind doch hier nicht in der Kneipe! - Der Hausmeister
8 Widerstand Brechten // Jun 27, 2008 at 12:12
Am meisten würde es wohl bringen,wenn er die Plakate wieder da hinhängt,wo er sie abgemacht hat.Dann würde das Volk sie auch sehen,und könnte sich seine eigenen gedanken dazu machen.
9 Kerstin // Jun 27, 2008 at 12:49
Er könnte ja Lösegeld verlangen oder so … wie bekloppt kann Mensch eigendlich sein ?
10 Johann // Jun 27, 2008 at 13:07
oder er formt daraus ein Knäuel und bewirft damit die pösen pösen nazis!
11 Gunvald Larsson // Jun 27, 2008 at 14:05
Mich wundert ja das er die Aufkleber überhaupt anfassen mochte. Hat sich bestimmt 2-3 Std. die Finger geschrubbt der Kleene.
Und danach schnell zum nächsten “Gegen-Rechts”-Exortisten. Vorzugsweise sind das ja evangelische Pfaffen.
12 S.Braun // Jun 27, 2008 at 14:29
Dem Geschreibsel nach ist der Autor der Frage zw. 8 un 10 Jahre alt. …….
13 B:B: // Jun 27, 2008 at 14:36
Nur zur Info für euch, die ihr ja anscheinend nicht wirklich 1 und 1 zusammen zählen könnt: das Netz gegen Nazis ist eine staatliche Initiative, hat aber mal rein gar nichts mit der AntiFa zu tun. Auslachen kann mensch also eigentlich nur euch. Mal ganz nebenbei schaut euch mal das Besuchervolumen von altermedia.info und indymedia.org an! Na? Aha . (Vergesst aber nicht bei euch noch ein paar V-Leute abzuziehen.)
14 Gunvald Larsson // Jun 27, 2008 at 14:45
Man muss sich nur mal die Diskussion auf dieser Seite antun…zum schreien komisch…”Sind die Aufkleber überhaupt erlaubt?
Ist das nicht Sachbeschädigung?”….”also ich habe heut erst wieder ein aufkleber entfernt und direkt einen von antinazi-aufkleber daneben gesetzt.”
Auslachen und gut.
15 Gunvald Larsson // Jun 27, 2008 at 15:23
@B:B:
“(Vergesst aber nicht bei euch noch ein paar V-Leute abzuziehen.)”
Das vergess mal bei indy ebenso wenig.
16 B:B: // Jun 27, 2008 at 15:48
Selbst wenn ich die abziehe dürfte das lächerliche Volumen von Altermedia noch nicht erreicht seien. Vom inhaltlichen Gehalt ganz zu schweigen.
17 Gunvald Larsson // Jun 27, 2008 at 16:01
Was machste dann hier, B:B:?
Reiss deine “schlauen” Sprüche doch auf deiner Seite weiter.
“Selbst wenn ich die abziehe”…weisst du denn wer die sind, und wieviele? Und wieviel sind’s dann hier, du “Insider”?
Und überhaupt, was willst du eigentlich mit deinem Volumen belegen? Das sich über indy mehr totlachen?
18 Kasperl // Jun 27, 2008 at 16:16
“Selbst wenn ich die abziehe dürfte das lächerliche Volumen von Altermedia noch nicht erreicht seien.”
Oh, stimmt ja. Altermedia hat ungefähr das gleiche lächerliche Besucheraufkommen wie jungewelt.de. Und cdu.de, antifa.de, die-linke.de, gruene.de sind dann wohl noch lächerlicher. Ganz zu schweigen vom bürgerlichen Antifa-Vorzeigeportal endstation-rechts.de. Alles völlig lächerlich. Man sieht schon: B.B. ist ein echter Durchblicker in Sachen Internetgeschäft.
19 Freiherr von Boeselager // Jun 27, 2008 at 16:31
@Artemidor
“Das Schöne ist ja, daß Jugendliche, die für so etwas instrumentalisiert werden dazu tendieren, nach Erreichen einer gewissen geistigen Reife sich umso stärker in die Gegenrichtung orientieren werden, sobald sie merken, was da mit ihnen gespielt wurde. In diesem Sinne:”
Nazistrukturen auslachen!
20 wirkliche Probleme // Jun 27, 2008 at 16:32
Hugo BOSS : Neue Uniformen für Neonazis ?
Banker…
25.05.2008
um 13:08
Hallo zusammen,
als Trainee bei der Deutschen Bank muss ich immer gut gekleidet sein. Jetzt habe ich gehört, dass auch die NPD-Landtagsabgeordneten in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern sowie die Redakteure der Jungen Freiheit gerne BOSS-Anzüge tragen, weil von dieser Firma seinerzeit die schicken SS-Uniformen hergestellt wurden. Außerdem ist der Schriftzug “SS” im Logo zu erkennen. Meint Ihr, ich sollte meine BOSS-Klamotten lieber in einem second-hand-Laden verkaufen, um nicht für einen dieser Nazis in Nadelstreifen gehalten zu werden ?
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1.
1.
Bild von Alge
Alge…
25.05.2008
um 13:31
Gute Frage.
Ja, ich würde zumindest die Hugo-BOSS-Anzüge verkaufen. Mit den anderen Anziehsachen - ich weiß jetzt nicht wie viele Sie von dieser Marke besitzen - aber ich denke Sie können sie behalten. Zu Hause können Sie Hugo BOSS tragen, ihre Familie weiß ja, dass Sie kein Nazi sind. Kaufen sie einfach keine Hugo-Boss-Anziehsachen mehr, irgendwann wird sich das Problem dann von selber lösen - wenn die Anziehsachen abgetragen oder out sind.
http://www.netz-gegen-nazis.com/frage/hugo-boss-neue-uniform-der-neonazis
21 Widerstand Brechten // Jun 27, 2008 at 17:02
Der kurze kann ja versuchen die Aufkleber bei Ebay zu verkaufen.
22 Gunvald Larsson // Jun 27, 2008 at 17:03
Kommentar von diesem “meierdings” dort :
“Und die Rechtsextreme Szene lacht sich ins Fäustchen über soviel Blödsinn.”
Allerdings.
23 BdU // Jun 27, 2008 at 18:00
Am besten eine große Papierkugel daraus formen und damit den Kopf ausstopfen damit das Vakuum dort endlich einmal ausgefüllt wird.
Und ich wußte gar nicht, daß Kleidung von Boss politisch unkorrekt ist. Jetzt trage ich meine Sakkos ja gleich noch mal so gern!
24 BdU // Jun 27, 2008 at 18:04
Und lächerliche Seiten wie “Netz-gegen-Nazis” machen einem das Nationalsozialist sein ja schon regelrecht symphatisch. Man KANN ja gar nicht völlig irren wenn solche völlig Irren gegen einen sind.
25 griesgram // Jun 27, 2008 at 19:24
“wenn die Anziehsachen abgetragen oder out sind.”
Außerhalb des Kindergartens habe ich niemals jemanden Kleidung “Anziehsachen” nennen hören!
Ich muß mir die Seite unbedingt mal ansehen.
Werde demnächst ein paar lustige Fragen da einstellen.
Versprochen!
26 Rkm // Jun 27, 2008 at 19:44
Einfach in der nächstgelegenen NPD - Geschäftsstelle abgeben.
27 Stefan // Jun 27, 2008 at 20:40
Hier noch ein Beispiel aus dem Netz-gegen-Nazis, das die ganze Absurdität der Holocau$t Religion aufzeigt:
“Antisemitismus in der Schule - wie soll ich reagieren?
Ich gehe im Moment in die zehnte Klasse und seitdem wir in Geschichte mal wieder das Thema 2. Weltkrieg/Holocaust durchnehmen, bekomme ich immer öfter antisemitische Äußerungen von meinen Mitschülern zu hören, sowohl latente (”Irgendwas müssen die Juden ja gemacht haben, dass sie immer verfolgt wurden…”), als auch offensichtliche (”Du Jude” als Schimpfwort). Auch der Ausdruck “bis zur Vergasung” fällt in letzter Zeit mindestens einmal am Tag - letztens sogar von meiner Mathelehrerin …”
http://www.netz-gegen-nazis.de/frage/antisemitismus-der-schule-wie-soll-ich-reagieren
Tja. Ich würde es mal so zusammenfassen: die Gutmenschen und ihre Ideologie sind vollkommen gescheitert. Und Mathelehrerinnen waren mir schon immer sympathischer als Holocau$t-Pädagogen.
28 Nur mal so // Jun 27, 2008 at 20:55
@Kasperl
interessant ist auch der Vergleich mit de.altermedia und PI.
PI hat nach seiner Statistik am Tag zwischen 20 000 und 30 000 Besucher!
29 Nur mal so // Jun 27, 2008 at 21:08
@BB
Indymedia.org users come from these countries:
Germany 15.0%
Altermedia.info users come from these countries:
Germany 47.1%
da relativiert sich das ganze doch etwas.
30 Ben // Jun 27, 2008 at 21:23
@wirkliche Probleme
hehe;
“Liebe User,
wir haben in dieser Frage die Kommentar-Funktion deaktiviert, da die Frage häufig durch unsachliche und polemische Beiträge kommentiert wurde und ein weiterer Erkenntnisgewinn nicht mehr zu erwarten ist.
Das Netz-gegen-Nazis-Team”
*Loool* Das mit dem Demokrativerständnis liegt denen wohl nicht so recht … Lächerlich
31 griesgram // Jun 27, 2008 at 22:08
@Stefan
“bis zur Vergasung” stammt aus dem ersen Weltkrieg und hat sich als geflügeltes Wort gahalen.
Bis zur Vergasung sozusagen.
Hat nichts mitder Einstellung der Lehrerin zu tun!
32 griesgram // Jun 27, 2008 at 22:08
@Stefan
“bis zur Vergasung” stamm aus dem ersen Wltkrieg und hat sich als geflügeltes Wort gahalen.
Bis zur Vergasungsozusagen.
Hat nichts mitder Einstellung der Lehrerin zu tun!
33 2.Sachse // Jun 28, 2008 at 8:15
“…wir haben in dieser Frage die Kommentar-Funktion deaktiviert, da die Frage häufig durch unsachliche und polemische Beiträge kommentiert wurde und ein weiterer Erkenntnisgewinn nicht mehr zu erwarten ist…”
Na, wenigstens eine positive Erkenntnis!
Abschalten, diese Hetzseite.
34 Germania-A.H. // Jun 30, 2008 at 23:56
Eine Frage der Höflichkeit?
Die eingesammelten Sachen gibt man dann seinem “Feind” zurück. Selbst wenn man evtl. Umwege in Kauf nehmen müßte, weil man dem “Feind” nicht in die Augen sehen mag o.ä.
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