Die drei in Gesinnungshaft befindlichen Widerstandskämpfer Stefan Magnet, René Hönig und Michael Scharfmüller, würden sich sehr über Briefkontakt freuen!
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass einschlägige Grußworte von der österreichischen Justiz ebenfalls verfolgt werden, oder bei der Urteilsfindung als einschlägige Beweise gegen die Freiheitskämpfer gewertet werden. Daher sind entsprechende Formulierungen, Kürzel und dergleichen sowie diverse Beilagen zu unterlassen!
Es ist von Vorteil, eine Briefmarke für das Antwortschreiben beizufügen.
Die Adresse lautet:
Justizanstalt Wels
z. H.: NAME DES INSASSEN
Hamerlingstrasse 1
A-4600 Wels
Eine Bankverbindung für die finanzielle Unterstützung der Betroffenen wird in Kürze bekannt gegeben.
HNG - Freundeskreis Sachsen
Siehe auch
Altermedia 23.03.07
Wie uns einer unser Leser mitteilte, wurde bei ihm im Verlauf einer Hausdurchsuchung sogar ein Berliner Telefonbuch aus dem Jahre 1941 beschlagnahmt. Der Betreffende ist jetzt untröstlich darüber, daß es ihm auf diese Weise von Staats wegen technisch unmöglich gemacht wurde, sich persönlich mit dem Führer und Reichskanzler in Verbindung zu setzen. – Na, wenn das mal keine demokratische Präventivarbeit von echtem Schrot und Korn ist.
Schriftleitung Altermedia
2 responses so far ↓
1 J.B. // Mar 29, 2007 at 13:28
“… wurde bei ihm im Verlauf einer Hausdurchsuchung sogar ein Berliner Telefonbuch aus dem Jahre 1941 beschlagnahmt.”
Die Beschlagnahme ist kein Wunder, so werden derartige Telefonbücher aus den Jahren bis 1944 von Revisionisten gern mißbraucht, um die Existenz von Juden im öffentlichen Leben jener Zeit zu beweisen. Natürlich sind die Eintragungen jüdischer Namen Fälschungen und die Telefonnummern führten allesamt direkt zum Reichsheini und danach ins KaZet. Solche Telefonbücher gehören also auf die Anklagebank und danach ins Fegefeuer!
Kein Notruf für Faschisten!
2 gesinnungshaft // Mar 30, 2007 at 11:32
Wissenswertes ist auch unter dem Artikel “Tag der volkstreuen Jugend” zu lesen.
Im Anhang befindet sich ein Artikel, welcher sich über die menschrechtswidrige Verhaftung der drei beschriebenen Personen befasst.
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