Im Streit um die Beteiligung des Degussa-Konzerns am Bau des Holocaust-Manmals in der Berliner Innenstadt ist jetzt bekannt geworden, daß der Archtitekt Peter Eisenman das Imprägnierungsmittel der zum Degussa-Konzern gehörenden Firma gefordert hat, um die Stelen vor Graffitiy zu schützen. Er äußerte sein Unverständnis über den Baustopp. Es gehe darum, daß wir uns 60 Jahre nach dem Holocaust nicht mehr zu Geiseln der Political Correctness machen lassen dürfen.
Der Berliner Bausenator Strieder (SPD) zeigte sich zuversichtlich daß der Kostenrahmen von 27,6 Millionen Euro ebenso zu halten sei wie der Fertigstellungstermin Mai 2005. Die mit der Imprägnierung beauftrage Bautenschutzfirma meldete allerdings Bedenken an. Der Einsatz eines anderen Mittels könne das Projekt verzögern und die Folgekosten für die Reinigung der Stelen um das Zehnfache erhöhen, sagte deren Geschäftsführer.
Frank Schwerdt, 30. Oktober 2003
Quelle: www.npd.de



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