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Endlich bekommt das brechreizerregende mediale Aufputschmittel für den ausgemergelten und von den Segnungen des Kapitalismus gebeutelten Bundesbürger „Du bist Deutschland“ Rückenwind!
Die Fussballweltmeisterschaft steht vor der Tür und überall keimt in ihrem Zuge die schwarz-rot-goldene Sumpfblüte des Patriotismus auf, gedeiht im Morast der bundesrepublikanischen Gesellschaft und durchseucht langsam und stetig sämtliche Bereiche des öffentlichen Lebens.
Das Telekomtrikot wird übergestreift, die BRD-fahne geschultert, die Paletten Hansa-Pils aus dem Lidl gleich gallonenweise eingekauft und schon kann sie losgehen, die Fussballweltmeisterschaft auf Deutschem Boden. Den durchschnittlichen BRD-Töffel freut es aus gar vielen Gründen.
Beispielsweise die zur WM in noch größerer Anzahl als ohnehin schon herumstromernden Ausländer werden zwar wie gehabt von ihren Gastgebern politisch korrekt voll „Entztücken und Freude“ als Bereicherung des gammeligen deutschen Alltags willkommen geheissen, diesmal allerdings nur als Gäste, die sich nach der Zelebration der sportlichen Aktivitäten wieder in ihr eigenes trostloses Stückchen Land auf der globalisierten Wüste namens Erde verpissen und nicht wie sonst üblich, als neue Mitbürger zu Lasten der Allgemeinheit auf Lebenszeit auf die Liste der Hartz-IV-Empfänger gesetzt werden.
Freundliche grinsende Politiker, die ausnahmsweise mal nicht ihre wahnwitzige Debilität auf Kosten der Deppen ausleben, die sie in Amt und Würden gestimmt haben, von aufmerksamen Polizisten kontrollierte öffentliche Plätze, sichere Strassen, `nen Haufen Dixi-Klos, die bereits erwähnten Ausländer, die sich nach ein paar Tagen Aufenthalt -für den sie auch noch kräftig gelöhnt haben- wieder verpissen, lustige Perücken in den bundesdeutschen Nationalfarben und als Sahnehäubchen noch die WM-Bahncard. Mit der kann man sich zwar immer noch keine Fahrt mit der privatisierten und gar nicht mal so preisgünstigen Bahn in schönere Gefilde leisten, aber je besser die überbezahlten Aushilfsathleten der Nationalmannschaft kicken, desto näher kommt die Illusion aus eigener Finanzkraft heraus der traurigen Realität des heimeligen Doofhausen entfliehen zu können, was ja auch nicht schlecht ist, wenn man sich als durchschnittlicher Kleinstverdiener keine Wumme leisten kann um Amok zu laufen und daher auf die Kultivierung der eigenen Traumwelt angewiesen ist, um nicht durchzudrehen vor lauter Glückseligkeit in diesem, unserem Lande.
Ähnlich wie beim Karneval , der organisierten Pappnaserei, darf man zu WM-Zeiten sogar öffentlich ein Bier oder auch zwei süffeln ohne dafür von der stets herumflanierenden Schickeria der Eigenheimzulagenbesitzer als Assi abgestempelt zu werden. Hinterm letzten Klärwerk der Nation noch stapfen BRD-Flaggen bewährte Horden „Deutschland“ gröhlend durch die Gegend, und kaum ein Kiosk, Dönerbude oder eine Pinte, die nicht eigene Übertragungen der „Deutschen“ Spiele anzubieten haben. Irgendwann ist im alkoholgeschwängertem Jubel und Trubel der Fussballnation BRD des Deutschen Kleinhirn so weichgekocht, dass er sich nicht scheut entgegen sonstiger Gepflogenheiten selbst mit Menschen gesellig zu sein, die unter alltäglichen Umständen in seinen Augen nicht mal dazu taugen, auf dem Pissoir die Kotze wegzuwischen. Aber während der Fussbalweltmeisterschaft lebt sie, die bi-ba-bundesrepublikanische Volxgemeinschaft und man ist endlich wieder wer, als Deutscher!
Schliesslich haben die obersten Hammelhirten der Nation dem abgestumpften Staatsvolk erst jüngst wieder erklärt, dass staatskonformer Patriotismus voll in Ordnung geht und nur Nationalismus böse, schlecht, furchtbar und gemein sei. Selbst wenn man Deutschland ohne einen der sonst üblicherweise abverlangten Zusätze wie „Schuld“ „Wiedergutmachung“ „Verbrechen“ oder „verrecke“ in den Mund nimmt gilt man nicht mehr als „Nazi“.
Endlich kann der gedemütigte von Geburt an zum Kriechen verdammte Deutsche England und allen anderen Nationen die Schmach der Niederlage des Zweiten Weltkrieges auf dem Fußballfeld heimzahlen! Hier kann der Bürger seinen Patriotismus mal offensiv ausleben und von anderen alkoholzusprechenden bierbäuchigen Trikotträgern umjubelt im anonymen schwarz-rot-gold Getümmel der heimeligen Kneipe „scheiss Inselaffen“ und andere hochgeistige, dem PISA-Durchschnitt würdige Titulierungen, unseren europäischen Nachbarn an die Rübe dattern, ohne sich dafür schlecht vorkommen zu müssen. Was in sechzig Jahren demokratischer Erziehung an nationaler Souveränität und Selbstvertrauen eingebüsst wurde, holt er sich hier zurück, der patriotische Musterdemokrat, schliesslich handelt es sich ja um eine Frage größter nationaler Notwendigkeit, beim Fussball Flagge zu zeigen und seiner Mannschaft jubilierend beizustehen, in guten, wie in schlechten Zeiten – beim Sport darf man solche Töne anschlagen, ganz im Gegensatz zum sonstigen Dasein in der Nation der Drückeberger und passionierten Canossagänger.
Während der fussballeigenen Hochzeit des Patriotismus, muss der Durchschnitts-Mittelschichtler keine Schelte vom Ortsvorsitzenden des kubanischen Taubenzüchtervereins befürchten, der `ne Bekannte bei der Kuba-Solidaritätsgruppe in der nächstgelegenen Großstadt hat, die einen beim firmeneigenen Betriebsrat anschwärzen und damit den für`s Endspiel dringend benötigten Urlaubstag gefährden könnte, nee, hier kippen alle Deutschen quer durch die Bank gemeinsam ihr proletarisch als „Pennerglück“ bezeichnetes Bier hinter die Binde und freuen sich mit schwarz-rot-goldenem Papphütchen auf der Rübe, die Tristess des Deutschen Alltags vergessen zu können und sich in nationalen, pardon, in patriotischen Fussball-Siegesfantasien ergehen zu dürfen.
Freudig stimmt das von Kriminalität gepeinigte und geänstigte Staatsvolk auch das energische Durchgreifen der staatslenkenden Luftikusse, die das Problem der „angespannten Sicherheitslage“ der Nation dank WM und ausländischer Gäste endlich mal zu tangieren scheint. Ist ja auch klar, daß, wenn die Inhaber potentieller Wirtschaftsstandorte auf Deutschland glotzen müssen, die heimischen Politiker Angst haben in ein schlechtes Licht gerückt zu werden, welches es ihnen schwieriger macht beim nächsten Verhökern deutscher Interessen ordentlich die Marie abzugreifen, weshalb sie sich ganz besonders um die Sicherheit bemühen.
Nicht weil sie auf einmal das Leben der einzelnen Stimmviecher interessieren würde, iwo, sie haben einfach keinen Bock vor ihren nächsten Geldgebern als das dazustehen was sie sind, nämlich als unfähige und gewissenlose Nichtskönner, die nur daran denken ihre persönlichen Interessen zu wahren. Normalerweise freuen sich die „Interessenvertreter“ der parlamentarischen Eierschaukelparadiese ein zweites Loch in den am Aufsichtsratsessel festgetackerten Allerwertesten, wenn einer vom blöden Staatsvolk das Zeitliche segnet, schliesslich ist das eine enorme Entlastung für die bereits geplünderten Kassen und um die Alterversorgung muss sich für den kürzlich aus dem iridischen Dasein Ausgetreten auch niemand mehr sorgen. Nur bei der WM, da muss ganz besonders für Ruhe und Ordnung gesorgt werden und der Deutsche, der ist endlich wieder wer.
Schon was Dolles, so `ne WM auf deutschem Boden….
Axel Reitz
Quelle: Störtebeker-Netz 18.06.06



63 responses so far ↓
1 wartender Krieger // Jun 18, 2006 at 13:06
Etwas drastisch formuliert diese Polemik.
Aber inhaltlich leider nur allzu wahr.
2 Flugzeugführer // Jun 18, 2006 at 13:46
Ganz große Klasse!!
Das ist die Wirklichkeit in der real existierenden sogenannten BRD!
Einfach zum kotzen!
3 Sombrero // Jun 18, 2006 at 16:36
Der medieninduzierte Irrsinn der Einwanderungsrepublik zeigt sich einmal mehr, koscher und blauäugig, im Wirbel um Schwarzrotgold. Während die Vorbeter der Freimaurerfanspiele angesichts der Massenbeflaggung zwischen Rhein und Oder dem Kollaps entgegenrotieren, ist der euphorische Automatismus des Fahnenschwenkens, das nationalverwerfliche dieses Benehmens, unseren Freunden aus aller Welt noch gar nicht zu Bewusstsein gekommen.
So belegt die Geschichte der F(6)i F(6)a o6, wie die Engländer den Römerberg in Frankfurt besetzten. Sie tauchten den Platz der glorreichen WM- Heimkehrer in Rot-Weiß, dekorierten die Häuser bis zum dritten Stock hinauf mit roten Kreuzen, behängten selbst die Portale des Römers mit 2 m² Flaggen und nahmen zu guter Letzt noch das Schwert der blinden Justitia auf dem Gerechtigkeitsbrunnen als Beutekunst mit nach Hause. Nicht, dass diese Art Gegenwarts-Gerechtigkeit jemanden interessieren würde, aber es wäre schon witzig gewesen zu erfahren, wer denn nun den Gentleman dabei soviel Hilfestellung hat zukommen lassen.
Fi Fa Fernseh- Fußball ist die Fortsetzung des Krieges mit den Mitteln der Spaßgesellschaft. Und was kann es da schöneres geben als Weltmeister zu sein? Die Helden des Hedonismus, Emotionauten der Videowände, werden das Land wieder nach vorne bringen. Wir werden unsre Mannschaft wieder siegen sehn!
Zuviel Rauch und Bierdunst um Schwarzrotgold allerdings wird den Kontrolleuren des Patriotismuspegels unheimlich. Schließlich soll ja von deutschem Boden nie mehr ein Funke Normalität ausgehen.
4 Die Nationale-Elf // Jun 18, 2006 at 17:37
Haltet doch einfach die Fresse ihr ach so tollen Nichtsnutze.
5 Fliege // Jun 18, 2006 at 19:19
@ Nationale Elf
Werde erst mal Weltmeister!
6 Nasenring // Jun 18, 2006 at 20:55
@Sombrero
Ich dachte, das wären Restflaggen vom letzten Kirchentag.
7 Markus // Jun 18, 2006 at 21:18
In dem Artikel sind auffallend viele Rechtschreibfehler. Bisher fand ich’s immer gut, daß auf Altermedia noch richtig deutsch geschieben wird. Naja, hat’s vielleicht sehr eilig gehabt, der Autor. Zum Inhalt: ebenfalls naja, bekannte Allgemeinplätze halt. Darf man denn heutzutage eigentlich auch als national gesinnter Deutscher ein Fußballänderspiel einfach nur zum Spaß gucken? Und sich freuen, wenn Deutschland gewinnt? Trotz SCHWARZ-ROT-GELB, Merkel, Knoblauch (oder so ähnlich…), usw.?
8 wartender Krieger // Jun 18, 2006 at 23:27
“Darf man denn heutzutage eigentlich auch als national gesinnter Deutscher ein Fußballänderspiel einfach nur zum Spaß gucken? Und sich freuen, wenn Deutschland gewinnt? Trotz SCHWARZ-ROT-GELB, Merkel, Knoblauch (oder so ähnlich…), usw.?”
Abder klar darf man das! Gibt ja keine Autorität, die das verbieten würde oder?
Und auf diese ewigen Kritiker, Miesmacher und Unkenrufer muss man ja nicht hören, ne?
Und man darf sich nicht nur freuen wenn Deutschland (bzw. die “DFB-Elf) gewinnt, sondern auch der gegnerischen Mannschaft allen gebührenden Respekt zollen, sollte diese eindeutig besser gespielt haben.
Sowas nennt man dann Sportsgeist und diesen zu haben ist eine Auzeichnung für jeden Charakter, ganz unabhängig von der Staats oder Volkszugehörigkeit!
Außerdem können Viele nunmal den Ernst der Realität nicht dauerhaft ertragen und müssen einfach ab und zu “abschalten” oder sich ablenken, um vor Sorgen oder Verzweiflung nicht krank zu werden.
Das ist nur Menschlich und absolut in Ordnung!
Von daher: Erlaubnis zum Spass am Fußball haben erteilt Kamerad Markus!
9 Micha // Jun 19, 2006 at 2:28
Also ich versteh die ganze negative Energie in dem Artikel nicht, irgendwie bin ich total sauer dass ich morgen arbeiten muss, wenn ich all das bunte treiben beobachte, die Stadt voller Engländer, Algerier, Holländer, Franzosen zur Zeit. High Life in Stuttgart sozusagen, man möchte gar nicht mehr schlafen gehen dieser Mix ist doch grossartig. Man läuft rum und lernt jede Menge Leute kennen, so etwas erlebt man nicht alle Tage. Bunt, schrill und lustig. Von mir aus könnte alle paar Monate so eine WM stattfinden bei uns. Die Stimmung ist einzigartig. Ich werde diese Tage nie vergessen.
10 willi // Jun 19, 2006 at 9:51
Was will der Reitz eigentlich beweisen? Das Sportsgeist “undeutsch” ist? Das Fans aus Holland, England und Frankreich keine Gäste sondern “einfach nur Ausländer” sind? Es ist einfach köstlich zu lesen wie er versucht durch gekünstelte Sätze und lustige Wortfetzen daraus einen Glaubenskrieg zu machen um auch noch den letzten Nationalen vom Fußball abzubringen. Oh man, entspann dich doch mal! Es ist doch nur Sport! Nur noch ein paar Tage und wir sind dann wieder voll bei der “Sache”.
11 Sombrero // Jun 19, 2006 at 10:21
Ambivalenz ist wohl das Wort, das die Gefühle der Fußballbegeisterten in der BRD zu WM-Zeiten am besten beschreibt. Die Ursachen für den inneren Zwiespalt sind, wie immer, bei den Medien zu suchen. Einerseits besteht deren Hauptaufgabe darin, alles Deutsche verächtlich zu machen, andererseits sind sie gezwungen, die BRD vor den Augen der Fußballwelt als deutsch erscheinen zu lassen. Für die Mehrheit, die nichts von diesen Dingen ahnt, resultieren daraus keine Probleme. Den so genannten „Rechtsextremen“ bleibt nicht anderes übrig, als diesen Konflikt zu konfrontieren.
12 der Hieb // Jun 19, 2006 at 11:21
@ Markus
Wenn Du dich über zwei oder drei Rechtschreibfehler mokierst, solltest Du Erbsenzähler dich zuerstmal bei den Verantwortlichen für das bunzeldeutsche Schreibchaos beschweren-nämlich dem hirntoten Schröder/Merkel-Clan, die mit ihrer sogenannten ” Rechtschreibreform” dafür gesorgt haben, daß man sich im BRD-Ländle schreibtechnisch fast nur noch auf dem Niveau von Grunzochsen verständigt.
13 axel reitz vs. jürgen schwab // Jun 19, 2006 at 11:28
die jungs sollten sich mal einig werden.
wie doof ihr seid kann ich gar nich glauben,
beim besten willen.
axel und jürgen auf rtl in den promi-ring, ich würde mich nie wieder einkriegen, axel in boxerhosen, zu geil! seine frisur wäre dann artgeschützt, da muss der jürgen aufpassen. jürgen sollte auch in schwarz-rot-gold antreten, und er müsste die brd hymne hören, weil die leute sich dann mit ihm identifizieren könnten. axel würde schwarz weiß rot auftreten, das is mehr sein ding, mit den systempissern will er nix zu tun haben!axel is nämlich ein ganz deutscher nationalist, das is was anderes als patriot, so wie der jürgen, und viel überzeugter.
ob das dem axel helfen würde im ring, das ist anzuzweifeln.
dankt mir für den ratschlag und fragt mal bei den beiden jungs an…..
14 Pogromstimmung // Jun 19, 2006 at 11:56
Ein langweiliger Text. Ich bin mittendrin eingeschlafen! Inhaltlich ist der Text genauso flach, wie die Birne eines Skinhaed. Vor dem vulgären Charakter des Schreibers ist man zum Glück rechtzeitig gewarnt worden (”verpissen”). So war für mich klar: durch diese Buchstabenkonstellation brauchst du dich nicht weiter zu quälen.
15 Mönch Gregor // Jun 19, 2006 at 12:29
Hallo Willi,
können Sie mir erklären, was die verdummende kommerzielle Multi-Kulti-Schau “Fußball WM 2006″ mit Sportsgeist zu tun hat?
16 nidhoeggr // Jun 19, 2006 at 13:52
Der Text ist gut - auch wenn ich ihm inhaltlich nur in Teilen zustimmen kann.
17 Doc Savage // Jun 19, 2006 at 13:54
Mich kotzen die Pseudopatrioten auch an.Man riskiert Leben und Freiheit für die Nation & dann kommen Feiertags & BRD-Patrioten aus den Löchern….Zu Gast bei “Freunden!”
18 Boroevic // Jun 19, 2006 at 14:01
“Briten-Botschafter: Seid nett zu den Deutschen” - das war die fette Schlagzeile einer süddeutschen Zeitung mit dem begründenden Zusatz:”Die Nazi-Zeit ist vorbei”. Dies provozierte eine Zuschrift, deren Inhalt vielleicht den Kopf für Überlegungen
freimachen hilft, warum sich “Freunde”
in einer Weise präsentieren und verhalten, die so manche irritiert, ja, sogar deren Widerwillen und Unverständnis provoziert:
“Allzu viele sind es sicher nicht mehr, aber es gibt sie noch, die, die sich mehr oder weniger erinnern können an ein, der derzeitigen WM adäquates Ereignis. Das war vor etwa 70 Jahren. Ein „Fest der Völker“ hatte man es genannt. Sprüche wie „Die Welt zu Gast bei Freunden“, derer bedurfte es nicht. Man mußte sich damals weder in selbstgefälliger Weise etwas bestätigen, noch in devoter Hingebung um „Freunde“ poussieren. Für Verhaltensweisen wie Gastfreundschaft bedurfte es keiner aufgesetzten xenophilen Beschwörungen, ebensowenig wie für Courteoisie, Anstand und, ja doch, Würde. Daß dies auf Gegenseitigkeit beruhte, also auch für die „Gäste“ galt, war eine schiere Selbstverständlichkeit. Keine Zeitung war mit dem Aufmacher erschienen: „Dr. Goebbels: Seid nett zu den Engländern“ oder gar, daß er seine Landsleute daran erinnert hätte : „Die Hungerblokade ist vorbei“.
Niemand sah etwas besonderes darin, daß einer der beliebtesten Athleten ausgerechnet ein Neger war (der sich noch viele Jahre danach an die Wertschätzung, die ihm damals in diesem Lande entgegengebracht worden war, gerne und mit warmen Worten erinnerte.) Freilich, daß ihm, angeblich wegen seiner Hautfarbe, der damalige Reichskanzler den Handschlag verwehrt habe, diese Geschichte zu kolportieren, blieb in späterer Zeit einer niederträchtigen Journaille vorbehalten.
Es war in der Tat ein „Fest der Völker“ - Völker die sich in gegenseitiger Achtung begegneten und, in und durch diese Begegnung, Angehörige dieser Völker womöglich auch zu Freunden wurden. Eine Achtung, die in bemerkenswerter Weise die Franzosen bei ihrem Einmarsch ins Olympia-Stadion demonstrierten. Denn ohne diese Achtung, die die Anerkennung der Würde und der Ehre und auch das Anders-Sein des Anderen einschließt, ist Freundschaft nicht mehr als eine ad libitum gebrauchte Worthülse - eine inflatorische Anrufung ist hierfür ganz gewiß kein Ersatz.
Ja, und an noch etwas erinnert man sich - nicht: An Randale und an Polizeieinsätze gegen solche,
die entweder als „Gäste“ oder als “Freunde“ den nötigen Anstand vermissen ließen. Und, wenn
schon eine Marginale: Auch das gab es nicht: Daß man sich Schwarz-Weiß-Rot auf die Titten oder auf die durch einen Faden geteilten Arschbacken schmierte. Womit wieder einmal mehr die alten Römer zu zitieren wären: „Sic transit gloria mundi“.
Boroevic
19 Markus // Jun 19, 2006 at 17:44
“Wenn Du dich über zwei oder drei Rechtschreibfehler mokierst, solltest Du Erbsenzähler dich zuerstmal bei den Verantwortlichen für das bunzeldeutsche Schreibchaos beschweren-nämlich dem hirntoten Schröder/Merkel-Clan, die mit ihrer sogenannten ” Rechtschreibreform” dafür gesorgt haben, daß man sich im BRD-Ländle schreibtechnisch fast nur noch auf dem Niveau von Grunzochsen verständigt.”
Eben! Deswegen habe ich mich kürzlich entschlossen, wieder konsequent die wirkliche Rechtschreibung zu gebrauchen, und nicht dieses Linksschreibdurcheinander. Also: daß mit “ß”, trenne nie st, und so weiter. Nachdem ich gelesen habe (im Spiegel!) daß diese Rechtschreibreform tatsächlich noch größtenteils von den alten “68ern” durchgezogen wurde, die schon vor 30 Jahren Sprüche gelassen habe wie: “Wer noch nie st getrennt hat, wird auch nicht über die Umverteilung des Kapitals nachdenken!” usw., habe ich für mich beschlossen, daß ich diesen ideologischen Unsinn nicht mitmache. Ich konnte 30 Jahre lang ziemlich gut deutsch schreibe, heute kann ich aber meinen Kindern nur selten eine Hilfe für die Schule geben (in Deutsch). Aber das ist von diesen Kanaillen sicher auch gewollt, einen Keil zwischen die Generationen zu treiben…. Selbst wenn jemand meinen sollte, daß ich mich dabei in schlechter Gesellschaft befinde (Reich-Ranicki, Grass; FAZ) schreibe ich weiterhin wieder deutsch. Einfach genauso machen!
20 Lisa // Jun 19, 2006 at 17:50
@Boroevic
Diese geniale Zuschrift wurde demnach veröffentlicht?
21 sven // Jun 19, 2006 at 20:01
Schon was Dolles, so `ne WM auf deutschem Boden….
tja… was macht man als Pseudorevolutionär wenn die Bedingungen des Kampfes nicht so sind wie man sie gerne hätte…
man schimpft!!
die Funktion von „Brot und Spiele“ ist in jedem System und zu allen Zeiten identisch… nur soll ich deshalb einem fußballbegeistertem Harz 4 - Empfänger sagen: Nix mit Freude… du mußt in Depression verfallen und anschließend wirst du dann nationaler Revolutionär!???
und überhaupt… das mit dem Saufen… tolle Idee… ab sofort wird auf nationalen Veranstaltungen … egal ob Theorie oder Musikkonzert… ganz zu schweigen von national organisierten Fußballspielen (sollten auch weg wg. Infektionsgefahr) ein Alkoholverbot ausgesprochen… denn die traurigen Ergebnisse sehen wir ja gerade bei der WM!
leider leider gibt es da ein ganz fürchterliches Gesetz in der Werbung… und das lautet: du mußt die Menschen dort abholen wo sie sich gerade befinden… und insofern finde ich die WM Klasse… denn ich kann einen Deutschen eher abholen… der bereits eine Fahne zu Hause hat… zumindest die 3te Strophe der Nationalhymne kann… (er erkennt sogar die Melodie *g*) und dem ein „blöder Polacke“ schon einmal aus dem Mund gerutscht ist…
und deshalb werde ich am Dienstag wieder in eine Kneipe gehen… mit Fahne (schwarz-rot-gold … also die Großdeutsche Lösung) … werde „Deutschland, Deutschland“ rufen und mich an dem Systembürger erfreuen der vermutlich zum ersten Mal in seinem Leben bei der Nationalhymne aufsteht und mitsingt (allerdings singe ich die 1ste Strophe)
und bei der Bestellung des nächste Bieres werde ich an all die nationalen Spaßbremsen denken (aber nur kurz) um dann wieder „Deutschland, Deutschland“ zu rufen…
22 Puparsch // Jun 19, 2006 at 21:21
genau ~ saufen für Deutschland, sich selbst auf die Schulter klopfen und die nur zu berechtigte Kritik von “Pseudorevolutionären” zu versuchen ins lächerliche zu ziehen…
mein Gott Walter, was ist aus unserem Reinheitsbräugebot geworden oder warst Du jemals außer mit der schwarzrotsenffarben Fahne unterwegs ?
Um es klarzustellen, die spießbürgerlichen Kleingeister und bevorzugten Kneipen/ Wohnzimmerdummschwätzer nerven mich mehr als 6Polen in einem deutschen Auto, die brauche ich wenigstens nicht abholen, die sind mobiler als manch gefrusteter, bürgerlicher Zeitgenosse, der neben Karneval/Sylvester noch ein oder 2mal im Jahr die Sau rausläßt, ganz revolutionär reaktionär - spießig
also, viel Spaß in der Kneipe und falls Du die Hymne wie angekündigt in der ersten Strophe schmetterst, laß uns an Deinen Gesangeskünsten teilhaben, man gönnt sich ja sonst nichts.
23 Thomas Brehl // Jun 19, 2006 at 23:41
@ Sven
Wenn Du schon mit schwarz-rot-gold rumrennst, dann sing konsequenterweise auch die dritte Strophe des Deutschlandliedes. So gehört es sich für einen patriotischen Bundesrepublikaner.
Das Reich hieß nur einmal “Großdeutschland” und da war die Fahne schwarz-weiß-rot…
24 LJM aus Tschechien // Jun 20, 2006 at 13:07
Die Antiiranischen Demos sind zum erbrechen. Die israelische Fahne, die von einem Ghana-Spieler während des Spieles Tschechien - Ghana herausgezogen und der ganzen Welt gezeigt wurde, ist auch zum kotzen!!!! Dies und noch mehreres überzeugt mich davon, dass Fussball die Politik ist und Politik der Fussball ist.
25 Watzmann // Jun 20, 2006 at 18:51
@Thomas Brehl
Zitat: “Wenn Du schon mit schwarz-rot-gold rumrennst, dann sing konsequenterweise auch die dritte Strophe des Deutschlandliedes.”
Diese Aussage ist unangemessen. Heinrich Hoffmann hat sich nie gegen die schwarz-rot-goldene Flagge ausgesprochen und 1922, als eben diese deutsche Nationalflagge war, hat der Reichspräsident das Lied der Deutschen zur Nationalhymne bestimmt, in allen drei Strophen versteht sich.
26 Boroevic // Jun 20, 2006 at 19:38
@ Lisa
mea culpa -maxima culpa - tut mir leid, wenn die Bemerkung “provozierte eine Zuschrift”
die Hoffnung nährte, sie sei veröffentlich worden. Als Stuhlgang der Seele mit absehbarer und durchaus erwarteter Effizienz beim Empfänger, ist sie für den Verfasser nur
ein, für den Fall eines Falles, weiterer “Persilschein”. Daß die Preßbengel
dieses freiheitlichen mitteleuropäischen US-Fußabdruck angesichts der Empfehlungen des Deutschen Presserates und jener, der Genossin Sontag-Wolgast, die ja für eine Meinungsfreiheit sui generis plädiert, was heißt, nach ihrer und derer in ihrem Geiste werkelnden Diffamationsabonnenten, sich auch nur im ‘Ansatz der Häresie hingeben, dies zu erwarten, ist sicher so wahrscheinlich, wie, daß demnächst die öffentliche Präsentation eines alten indogermanischen Sonnenzeichens zum normalen Alltagserlebnis wird. Nein, “Luise”, es ist, und einschlägige Gespräche mir Meinungsmachern
haben dies unmißverständlich bestätigt: Auch
denen ist das Hemd näher als der Rock: o-Ton
aus einem diesbezüglichen Disput eines Redakteurs einer süddeutschen Zeitung: “Sie haben ja nicht nur recht, sondern auch noch
den Vorzug, dies äußern zu können, täte ich es, könnte ich mir die Bude hier ab morgen von außen anschauen”.
Sie sehen also welchen Vorzug man hat, weiß
man um das stoertebeker-Netz!
Boroevic
27 griesgram // Jun 20, 2006 at 19:42
@LJM
Will man es dem Neger verübeln, daß er tut, wofür er bezahlt wurde? Eimal Fahneschwenken in die Kamera= Collegeausbildung für die Kinder finanziert.
Es gibt Dinge, die sind brechreizerregender!
28 Thomas Brehl // Jun 20, 2006 at 20:10
@ Watzmann
Schwarz-rot-gold ist die Fahne der Demokraten und die haben auch die dritte Strophe zur Nationalhymne gemacht. Rennt man also schwarz-rot-gold durch die Gegend, sollte man in logischer Konsequenz auch diese dritte Strophe singen.
Mal ganz abgesehen von der Lebenswirklichkeit. Denn wenn plötzlich alle Schwarz-rot-goldigen die dritte Strophe singen und einer singt die erste, dann wird er im günstigsten Fall überhört, im ungünstigsten Fall bekommt er eins auf die Glocke. Dann schlagen nämlich die schwarz-rot-goldenen Patrioten schon mal zu, augenscheinlich hat sich ja ein Nazi zu ihnen verirrt und da hört der Patriotismus auf. Und vor allem die Toleranz.
Natürlich hat sich Heinrich Hoffmann nicht eggen die schwarz-rot-goldene Flagge ausgesprochen, er konnte ja nicht wissen, für welches Deutschland sie mal stehen würde.
Karl Marx hat sich auch nie gegen die Hakenkreuzfahne ausgesprochen. Warum? Er kannte sie ja nicht…
29 Völkischer Beobachter // Jun 20, 2006 at 21:06
@ Watzmann:
“Heinrich Hoffmann hat sich nie gegen die schwarz-rot-goldene Flagge ausgesprochen” - Der kannte auch die Erfüllungs- und Verzichtspolitiker nach 1919 und nach 1949 noch nicht!
30 A.R.- ich bin wichtig! // Jun 20, 2006 at 23:11
Irgendwie finde ich es erstaunlich, dass Reitz der sonst zu etlichen Artikeln seinen Senf dazu gibt, es dieses Mal lässt.
Weil er in der Hauptsache Kritik für seinen Artikel erntete? Klar irgendjemand muss den Artikel schon gut finden, stimmts Axel? Oder sollte ich lieber sagen “Puparsch” oder “der Hieb”?
Axel Reitz wäre grundsätzlich mehr etwas Sinn zur Realtität geraten. Dann würde sich vielleicht auch erklären lassen, warum er es politisch gesehen in den letzten Jahren nicht unbedingt weit gebracht hat. Politik ist nun mal Sache reelen Denkens und nicht frommer Wunschträume.
Axel Reitz- ich bin wichtig!
31 Arjuna // Jun 20, 2006 at 23:42
Genau wie zu Sylvester oder jetzt zu WM…
In den assigsten Vierteln der Stadt feiern die Bürger am größten…
>Auch eine Form der Verdrängung!
So vergessen unsere Bürger ihre Sorgen den Frust auf zB. € , Arbeitslosigkeit usw.
WAS FÜR EIN WIR GEFÜHL ….
BROT UND SPIELE FÜR DIE DUMMEN !
(+ Alkohol zum betäuben…..)
Gute NACHT
32 Watzmann // Jun 21, 2006 at 2:35
@Brehl und Beobachter
Was hat denn das mit der Flagge zu tun? Ich meine, nichts.
Wenn ich nun sage, daß die schwarz-rot-goldene Flagge mein ist, warum nennen Sie mich dann Demokrat, in dem von Ihnen gemeinten ungünstigen Sinne?
Nennen wir die Besatzer auch Besatzer und deren Mitläufer deren Mitläufer, aber seien wir nicht so ideologisch gegen unsere Geschichte und unsere Flaggen.
Viele Menschen, die das Hakenkreuz, in welcher Form auch immer, an verschiedenen Orten in der Welt als ein bedeutendes Sinnbild benutzen, wollen womöglich gar nicht wahrhaben, daß dieses im besonderen in eine deutsche Nationalflagge oder auch nur in eine Parteifahne gehöre.
Kürzlich las ich auf irgendeiner Netzseite, deren Anschrift mir leider entfallen ist, die Behauptung, die Trikolore Schwarz-weiß-rot sei nach 1935 als “reaktionär” nicht mehr gerne gesehen worden. Wer weiß dazu etwas?
33 Teichmann // Jun 21, 2006 at 10:28
Ich muß schmunzeln. Naja, ist ja auch Schwachsinn :-))
Achso,- zur info: Die Jungs haben aber nix mit “Deutschland sucht den Superstar” zu tun
34 Perwerter // Jun 21, 2006 at 10:29
: Agenten vom CIA haben ein Männchen bei absonderlichen Frühsportübungen entdeckt. Es wird jetzt anhand der Spuren untersucht, ob es DAS Männchen ist, welches seit gestern verschwunden ist …
35 Die Nationale-Elf // Jun 21, 2006 at 10:31
Oleoleoleolé super Nürnberg , scheiß FCB…
36 Peggy // Jun 21, 2006 at 10:33
Jetzt geht diese dofe Fahnenlaberei wider los, und fussball. Könnt ihr nich mal artikel reinschreiben die was für Kameradinnen auch sein könnten?
Das wär mal nett. Gruß die P. Sonnenschein
37 Nasenring // Jun 21, 2006 at 10:34
Bin auch wieder da, vom Rumkaspern mit scharz-rot-gelber Perücke, BRD- Flagge und allem Schnickschnack. Habe dabei Patriotismus gezeigt ! Bin noch heiser vom Ole-Ole brüllen!
. Ich glaube, er war nicht wenig stolz auf mich, wie ich so fleißig Patriotismus zeigte. Bestimmt macht sich das beim nächsten Termin gut - echten Patrioten streicht man doch nicht einfach das Geld…. bei kleinsten bis kleinen Unregelmäßigkeiten….
(Fußball wurde auch gespielt, ich weiß aber nicht mehr wer - ich glaube Schlitzaugen gegen Großfressen oder Hundegenießer gegen Froschgenießer, oder so was, bin mir nicht sicher).
Mein Arbeitsberater hat mich dabei gesehen und erkannt
38 Axel W. Reitz // Jun 21, 2006 at 11:35
@A.R. - ich bin wichtig
“Der Autor hat den Mund zu halten, wenn sein Werk den Mund auftut” - Friedrich Nietzsche.
Ganz reale Grüße,
- Axel Reitz -
39 Arjuna // Jun 21, 2006 at 12:51
Genau wie zu Sylvester oder jetzt zu WM…
In den assigsten Vierteln der Stadt feiern die Bürger am größten…
>Auch eine Form der Verdrängung!
So vergessen unsere Bürger ihre Sorgen den Frust auf zB. € , Arbeitslosigkeit usw.
WAS FÜR EIN WIR GEFÜHL ….
BROT UND SPIELE FÜR DIE DUMMEN !
(+ Alkohol zum betäuben…..)
Gute NACHT
40 A.R.- ich bin wichtig! // Jun 21, 2006 at 13:40
@Reitz
“Der Autor hat den Mund zu halten…” ? Das kennen wir von anderen Artikeln, als besagter Autor weniger Kritik eingefahren hat, aber anders von Dir.
Stimmt Realismus? Pardon, habe ich Dir vorgeworfen, Du hättest den Bezug zumselben verloren? Wie konnte ich? Deine Arbeit spricht doch schließlich für sich!
Aus dem Lachen nicht mehr rauskommend,
mit bestem Gruß
41 Kunti // Jun 21, 2006 at 14:15
@ Arjuna
Arjuna, mein geliebter Sohn, es schmerzt mich weiterhin dich immer noch so verärgert und verwirrt zu sehen. Warum musst du dein Vater so enttäuschungsreich belasten? Vielleicht lag es wirklich an den vielen keuschen Jahren und sich fürderhin noch mit den Brüdern ein Frau teilen müssen. Ich verstehe, dass das einem jungen Mann nicht gut tun kann. Ach, hätte ich dich damals nach dem Baden nicht immer als erstes an deinem süßen kleinen Stielchen abgetrocknet. Ich mach mir solche Vorwürfe.
Arjuna mein geliebtes Spatzenhirn, ich weiß, ich kann es nicht mehr gutmachen. Als Strafe muß ich mit deiner Unzulänglichkeit leben und du mit ihr zur Prüfung. Mögen die Krafte der Erde dir Gnade bringen - und uns auch.
42 Völkischer Beobachter // Jun 21, 2006 at 15:39
@ Watzmann:
Schwarz-Rot-Gold ist nun mal seit 1919 und 1949 zum Symbol der Unterwerfung geworden - zum Großteil auch noch in vorauseilendem Gehorsam und freiwilliger “Übersollerfüllung”. Der bayerische Gstanzlsänger Roider Jackl hat diese Form der Übersollerfüllung mal in einem seiner unnachahmlichen “Gstanzerl” dem Sinne nach etwa folgendermaßen zum Ausdruck gebracht, mit dem er einen Besuch Adenauers in Washington und dessen dortiges Zusammentreffen mit dem US-Außenminister Dulles bissig kommentierte:
“Und unser Herr Bundeskanzler hat immer sofort “Ja” g’sogt,
bevor ihn der Herr Dulles überhaupt um was frogt!”
Der ehemalige Bundeskanzler Kiesinger hatte die BRD ja bekanntlich mal als “nichts weiter als ein amerikanisches Protektorat” bezeichnet und sogar der BRD-Hofhistoriker Mommsen lobte letztes Jahr, als über die Kanzlerschaft Schröders Bilanz gezogen wurde, dessen Entschluß der Nichtteilnahme am Irak-Krieg als “endlich mal ein Bruch mit dieser sklavischen Abhängigkeit von Amerika”.
Daß die DDR ebenso nichts weiter als ein sowjetisches Protektorat war, bedarf wohl keiner weiteren Erläuterung.
Für diese Protektorate der Siegermächte stand und steht eben Schwarz-Rot-Gold, ebenso wie für die Erfüllungspolitik der Weimarer Republik.
Es ist eben meine Meinung, daß diese Farben dadurch für immer als nationale Symbole diskreditiert sind, ganz unabhängig davon, was aus ihnen bei einem anderen Verlauf der Geschichte nach 1848 hätte werden können.
Zu der Fahne des kaiserlichen Deutschen Reiches:
Dies war auch die Fahne des Deutschen Reiches von 1933 bis 1935. 1935 wurde sie dann durch die Hakenkreuzfahne abgelöst. Es mag sein, daß die Hissung dieser Fahne danach nicht mehr gern gesehen wurde, da sie als Symbol der Monarchisten angesehen wurde, es war auch mal in “Nation & Europa” zu lesen, daß die kaiserliche Reichskriegsflagge (weiß mit preußischem Adler in der Mitte und der Schwarz-Weiß-Roten Nationalflagge mit Eisernem Kreuz in der linken oberen Ecke), die in ihrer Gestaltung unverkennbar die britische Kriegsflagge, das “White Ensign” zum Vorbild hatte, im Dritten Reich angeblich sogar “verboten” gewesen sein soll, doch fällt es mir schwer, dies zu glauben, wurde doch eben diese kaiserliche Reichskriegsflagge bis 1945 alljährlich am 31. Mai von allen Schiffen der Kriegsmarine des Dritten Reiches zur Erinnerung an die Seeschlacht vor dem Skagerrak am 31. Mai 1916 als Toppflagge gehißt (mit Ausnahme des Schweren Kreuzers “Prinz Eugen” - dieser führte nicht nur die Tradition seines Namensvorgängers, des k.u.k. Schlachtschiffes “Prinz Eugen”, sondern der gesamten k.u.k. Kriegsmarine fort und setzte an diesem Tage deshalb die k.u.k. österreichisch-ungarische Kriegsflagge).
43 Axel W. Reitz // Jun 21, 2006 at 16:18
@ Alle Kritiker
“Wenn der Chef redet, haben die Sklaven nichts zu melden!” - Bob der Slavenhändler
Sprich: Wenn ich einen Text formuliere habt ihr die Backen zu halten!
Ganz reale Grüße,
- Axel Reitz -
44 Axel W. Reitz // Jun 21, 2006 at 16:19
Mich kann keiner kritisieren!
Geile Grüße,
- Axel Reitz -
45 Baldur // Jun 21, 2006 at 20:33
@Thomas Brehl
heute im ZDF: Erzählt der eine Fußballexperte was er gestern beim Spiel BRD:Ecuador erlebt hat:
“Ich habe so etwas noch nie erlebt! Bei der Nationalhymne bin ich aufgestanden und habe zusammen mit über 60 000 Deutschen die Hymne von vorne bis hinten durchgesungen”!
Darauf J.B. Kerner:
“Aber natürlich nur die erste Strophe, oder” !!!
PS.
Was mich schaudern läßt bei diesen ganzen Berichten in dem Verdummungskasten ist, daß nun verstärkt Türken, hauptsächlich in Neu Köln, gezeigt werden, die ganz ekstatisch die schwarz-rot-goldenen Flagge schwenken und “Deutschland” schreien. Dies wird nun als Beweis genommen wie integriert die Türken doch sind.
Wie es aussähe wenn die Türkei dabei wäre, brauche ich wohl nicht zu erwähnen.
Baldur Nauheim
46 A.R.- ich bin wichtig! // Jun 21, 2006 at 20:58
@Axel W.
Hm, naja ist nur ne 3 Minus. Musst noch ein bissel üben!
Vielleicht zwischendurch ein bissel Luft schnappen und vor allem eine kräftige Brise Realismus. Wer nur in irgendwelchen Foren was zu melden hat, verliert schnell den Überblick und den Sinn zur Realität.
Geh doch wieder mal Zeitung austragen. Lieber Axel, in dem Metier macht Dir keiner was vor. Da bist Du einzigartig und kannst vielleicht irgendwann mal Reichspostminister werden.
Bedaure kann leider nicht anders, aber Du bist echt schon ne Nummer! Schade, dass man Dich nicht ernst nehmen kann.
So und nun antworte, und vor allem benutze viele Fremdwörter. Könnte ja sonst jemand meinen, Du wärst ein kleiner Dummer!
Tut mir leid, ich komme aus dem Lachen einfach nicht raus. Du bist einfach zu gut!
Mit besten Grüßen
47 Sefton // Jun 22, 2006 at 9:55
Ein Trost für diejenigen, die ein natürliches nationales Selbstverständnis befürchten:
Sollte dieser zu Werbezwecken inszenierte Patriotismus aus den Ufern laufen, wird sicherlich die veröffentlichte Meinung ein Sebnitz zur Abkühlung herauskramen. Und dann werden wir uns alle wieder kollektiv schämen…
48 Axel W. Reitz // Jun 22, 2006 at 17:20
@Schriftleitung
Diese beiden Kommentare stammen nicht von mir:
“Axel W. Reitz :
June 21st, 2006 at 16:18
@ Alle Kritiker
“Wenn der Chef redet, haben die Sklaven nichts zu melden!” - Bob der Slavenhändler
Sprich: Wenn ich einen Text formuliere habt ihr die Backen zu halten!
Ganz reale Grüße,
- Axel Reitz -
Axel W. Reitz :
June 21st, 2006 at 16:19
Mich kann keiner kritisieren!
Geile Grüße,
- Axel Reitz - ”
Gruß,
- Axel Reitz -
49 Axel W. Reitz // Jun 22, 2006 at 17:27
@ A.R.- ich bin wichtig
Du hast die Suppe der Weisheit wohl mit ´ner Gabel gegessen.
Aber rede ruhig weiter, bis Dir etwas einfällt.
Schreib Dich nicht ab!
Grüße,
- Axel Reitz -
50 Erich // Jun 23, 2006 at 14:29
Höchst unappetitlich, diese Kommentarspalte. Da würde ich doch zu gerne wissen, was die AM-Schriftleitung wohl dazu veranlassen mag, gleich MASSENWEISE gefälschter/diffamierender/beleidigender “Kommentare” freizugeben, die ganz offensichtlich nur in einer überaus persönlichen Abneigung gegen Axel und den KDS begründet sind und keinerlei argumentativen oder diskussionstauglichen Wert aufweisen.
Die Möglichkeit was und wen auch immer frei zu kritisieren und seine Meinung zu äußern, ist in jedem Falle eine gute Sache - keine Frage! Eine ganz andere Sache ist es aber, jemandem auf Dauer einen Ast zu bieten um dessen persönliche Hass-Objekte von dort aus mit seinen so hirn- wie geistlosen Exkrementen bewerfen zu können. So oder so - nicht gerade eine revolutionäre Tat…
Schade, dachte ich, als im Störtebeker-Netz die Kommentarfunktion vor kurzem deaktiviert wurde. Doch angesichts solcher Schmutz-Kommentare, wie zu diesem Artikel, leider nur zu verständlich.
51 Thomas Brehl // Jun 24, 2006 at 15:25
@ Erich
Danke Erich, für den Flankenschutz. Ich würde mir auch wünschen, daß der Moderator irgendwelchen Profilneurotikern keinen Platz mehr für ihre -aus der persönlichen Abneigung geborerenen- Verbalinjurien geben würde.
Ich glaube, gerade wir vom KDS haben oft genug bewiesen, daß wir sehr souverän mit sachlicher Kritik umzugehen in der Lage sind. Wenn´s aber persönlich beleidigend wird oder man unschwer erkennen kann, daß der einzige Sinn einer Wortmeldung in der Abqualifizierung des Gegenübers besteht, dann hat so ein Beitrag hier eigentlich nichts verloren. Es geht weniger darum, daß wir uns über hirnloses Geschwätz auch nur eine Sekunde aufregen würden, sondern darum, daß es einen Nachahmungseffekt gibt, der letztlich das Niveau der gesamten Seite nach unten drückt. Und das hat Altermedia nicht verdient!
Beste Kampfesgrüße
Thomas Brehl
52 P. Igelhoff // Jun 25, 2006 at 10:38
Ach komm, Mensch, Axel R. wird’s schon aushalten wenn hier ein Fake sein Unwesen treibt.
Putzig ist, man weiß schon immer was danach kommt. Es folgt stets der Ruf nach “Niveau” und man wäre ja nur um die Qualität dieser Seite besorgt, was natürlich indirekt (in diesem Falle direkt) die Frage nach Zensur aufwirft - von genau den Gleichen, die sich über staatliche Repression beklagen.
Bau dir selber ne Seite, da kannste zensieren, soviel Du willst.
Manche Leute sind in der virtuellen Welt nie angekommen und die sitzen, so scheint’s, nicht nur in staatlichen Stellen.
53 Axel W. Reitz // Jun 25, 2006 at 16:35
@P. Igelhoff
Si duo faciunt idem, non est idem (wenn zwei dasselbe tun, so ist das nicht dasselbe).
Oder hier etwas passender formuliert: Wenn zwei das Gleiche wollen ist es längst nicht dasselbe.
Gruß,
- Axel Reitz -
NS: Und natürlich fühle ich mich geehrt kopiert zu werden.
54 Schönerianer // Jun 25, 2006 at 17:23
Mächtig Wirbel den Axels Text verursacht hat!
Ich selber, obwohl ich mich nicht zu den Allerdümmsten zählen würde, hab ihm aber ehrlich gesagt nicht viel abgewinnen können! Gewiß, sein Inhalt stimmt schon zu denken und geht nicht an der Wahreit vorbei, aber auch mir wurde es nach der Hälfte einfach zu blöd ihn angestrengt weiter zu lesen.
Ich schätze den Kameraden Reitz und gehe auch konform mit seinen bisherigen Veröffentlichungen.
Eines hat der Text von ihm jedoch bewirkt - ob bewußt oder unbewußt, viele haben sich damit beschäftigt und verhältnismäßig viele davon haben ihre Meinung kund getan!
Gruß
Schönerianer
55 Hanne Rehmstedt // Jun 25, 2006 at 21:41
Auch ich las.
Und ich spürte beim Lesen die Bitterkeit des Schreibenden. Wohl verwahrt in harten Worten, nur harte Worte werden heute noch gehört, und doch - Bitterkeit.
Was macht diese Zeit des Fluches aus unseren jungen Menschen, da sie ihre Nächsten nicht mehr erkennen können, ja -wollen ? Regiert das Böse schon so unumschränkt, daß wir nur noch ES zur Kenntnis nehmen ?
Ich möchte dem Skribenten zurufen, der im weißen Gewande - einem Ordensritter gleichend, das heilige Wort verbreitet, reitet - Kehr um !
Kehr um. Verlass die Schlachtfelder der Professoralgrammatik, die Tücke der Schachtelsätze, die Tretminen der Infinitive, die Nebelkerzen Präpositionen - kehr um !
Dich mögend, in Sorge, Hanne.
56 Watzmann // Jun 26, 2006 at 11:14
Der Fußballhut als Pickelhaube:
http://www.fanhut.de/images.php
Bei dem weißen Fußballerhemd ist schwarz-weiß-rot übrigens immer mit enthalten…
57 Jens // Jun 26, 2006 at 17:44
also ich hab viel gelacht u. viel gelernt hier. wie im richtigen leben. komme gerne wieder.
jens
58 Thomas Brehl // Jun 29, 2006 at 19:28
Wen es interessiert: Die taz greift das Thema in ihrer heutigen Ausgabe auf und geht auch auf die Diskussion in diesem Forum ein.
http://www.taz.de/pt/2006/06/29/a0116.1/text
59 Günter Kursawe // Jun 29, 2006 at 20:14
Schwarz-Rot-Gold
(Aus “Neuere politische und soziale Gedichte”, 1849-51)
In Kümmernis und Dunkelheit,
Da mußten wir sie bergen!
Nun haben wir sie doch befreit,
Befreit aus ihren Särgen!
Ha, wie das blitzt und rauscht und rollt!
Hurra, du Schwarz, du Rot, du Gold!
Pulver ist schwarz,
Blut ist rot,
Golden flackert die Flamme!
Das ist das alte Reichspanier,
Das sind die alten Farben!
Darunter haun und holen wir
Uns bald wohl junge Narben!
Denn erst der Anfang ist gemacht,
Noch steht bevor die letzte Schlacht!
Pulver ist schwarz,
Blut ist rot,
Golden flackert die Flamme!
Ja, die das Banner ihr gestickt,
Ihr Jungfern unverdrossen,
Derweil am Feuer wir gebückt
Uns Flintenkugeln gossen:
Nicht, wo man singt nur oder tanzt,
Geschwungen sei’s und aufgepflanzt! -
Pulver ist schwarz,
Blut ist rot,
Golden flackert die Flamme!
Denn das ist noch die Freiheit nicht,
Die Deutschland muß begnaden,
Wenn eine Stadt in Waffen spricht
Und hinter Barrikaden:
»Kurfürst, verleih! Sonst - hüte dich! -
Sonst werden wir - - großherzoglich!«
Pulver ist schwarz,
Blut ist rot,
Golden flackert die Flamme!
Das ist noch lang die Freiheit nicht,
Die ungeteilte, ganze,
Wenn man ein Zeughaustor erbricht,
Und Schwert sich nimmt und Lanze;
Sodann ein Weniges sie schwingt,
Und - folgsamlich zurück sie bringt!
Pulver ist schwarz,
Blut ist rot,
Golden flackert die Flamme!
Das ist noch lang die Freiheit nicht,
Wenn ihr an Brockhaus’ Glase
Ausübt ein klirrend Strafgericht
Ob einer Dresdner Nase!
Was liegt euch an dem Sosius?
Drauf: - in die Hofburg Stein und Schuß!
Pulver ist schwarz,
Blut ist rot,
Golden flackert die Flamme!
Das ist noch lang die Freiheit nicht,
Wenn man, statt mit Patronen,
Mit keiner andern Waffe ficht,
Als mit Petitionen!
Du lieber Gott: - Petitioniert!
Parlamentiert, illuminiert!
Pulver ist schwarz,
Blut ist rot,
Golden flackert die Flamme!
Das ist noch lang die Freiheit nicht,
Sein Recht als Gnade nehmen
Von Buben, die zu Recht und Pflicht
Aus Furcht nur sich bequemen!
Auch nicht: daß, die ihr gründlich haßt,
Ihr dennoch auf den Thronen laßt!
Pulver ist schwarz,
Blut ist rot,
Golden flackert die Flamme!
Die Freiheit ist die Nation,
Ist aller gleich Gebieten!
Die Freiheit ist die Auktion
Von dreißig Fürstenhüten!
Die Freiheit ist die Republik!
Und abermals: die Republik!
Pulver ist schwarz,
Blut ist rot,
Golden flackert die Flamme!
Die eine deutsche Republik,
Die mußt du noch erfliegen!
Mußt jeden Strick und Galgenstrick
Dreifarbig noch besiegen!
Das ist der große letzte Strauß -
Flieg aus, du deutsch Panier, flieg aus!
Pulver ist schwarz,
Blut ist rot,
Golden flackert die Flamme!
Zum Kampfe denn, zum Kampfe jetzt!
Der Kampf nur gibt dir Weihe!
Und kehrst du rauchig und zerfetzt,
So stickt man dich aufs neue!
Nicht wahr, ihr deutschen Jungfräulein?
Hurra, das wird ein Sticken sein!
Pulver ist schwarz,
Blut ist rot,
Golden flackert die Flamme!
Und der das Lied für euch erfand
In einer dieser Nächte,
Der wollte, daß ein Musikant
Es bald in Noten brächte!
Heißt das: ein rechter Musikant!
Dann kläng’ es hell durchs deutsche Land:
Pulver ist schwarz,
Blut ist rot,
Golden flackert die Flamme!
London, 17. März 1848
von Ferdinand Freiligrath
60 Thomas Brehl // Jun 29, 2006 at 22:40
@ Günter Kursawe
Also Günter, ausgerechnet von Dir ein Loblied auf schwarz-rot-gold? Kann mich noch gut erinnern, daß Du auf der schwarz-weiß-roten Seite standst.
Oder verlangt das die Parteidisziplin?
In alter Kameradschaft
T h o m a s
61 vaterlandslose-gesellen // Jun 30, 2006 at 8:38
Das einzige worauf wir stolz sein können ist unsere Deutsche Leitkultur. Wir sollten diese aber von ihrer Paragraphen Lästigkeit befreien.
62 Günter Kursawe // Jul 1, 2006 at 0:15
@ Thomas Brehl
Lieber Kamerad Brehl !
Es ist mir eine Freude, daß Du dich noch gut an mich erinnern kannst.
Ich habe die ganze Diskussion nicht mitverfolgt und bin über die
“tageszeitung” darauf aufmerksam geworden, die sich über die innere
Zerrissenheit des nationalen Lagers freute.
Was die Parteidisziplin angeht, so sieht sie die Farbentradition
Schwarz-Rot-Gold und Schwarz-Weiß-Rot, als gleichwertig an und hat
Verständnis für nationalrevolutionäre Gruppen, die in bewußter
Abgrenzung unter den Reichsfarben Schwarz-Weiß-Rot auftreten,
da man die schwarz-rot-goldene Fahne kaum noch von der Politik
der BRD trennen kann.
Meines erachtens macht Jürgen Schwab deutlich, daß es den jungen
deutschen Patrioten nicht um Widerstand gegen die herrschende Politik
geht, sondern lediglich um Nationalstolz. Mit dem Gedicht von
Freiligrath wollte ich die Richtigkeit seiner Aussage unterstreichen.
Daraus muß kein neuer “Flaggenstreit” entstehen der so alt ist wie
die NPD selbst.
Der Nationalismus selbst kennt noch eine andere Farbentradition,
nämlich die der schwarzen Fahne.
“Unsere Fahne ist nicht rot, nicht schwarz-rot-gold und nicht
schwarz-weiß-rot, sie ist die Fahne eines neuen, größeren Reiches,
das in unserem Herzen begründet und aus ihm heraus gestaltet werden soll”
Ernst Jünger, Vorwort zu Aufmarsch des Nationalismus, 1926
63 Klaus // Jul 7, 2006 at 8:19
@Axel Reitz
“schwarz-rot-goldene Sumpfblüte des Patriotismus ”

Hoffentlich haben Sie sich dieses Wortspiel patentieren lassen:
http://www.faz.net/s/Rub47986C2FBFBD461B8A2C1EC681AD639D/Doc~E8129E4BEA680497990CBCB438947587C~ATpl~Ecommon~Scontent.html
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