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Wenn die Angelegenheiten unserer Zukunft in ungünstigem Licht erscheinen, halten wir Ausschau nach Propheten, die uns wunderliche Dinge von nahendem Glück zu berichten pflegen. Das kann helfen, sich nicht mehr als nötig ungemütlichen Vorahnungen und sorgevollen Gedanken auszuliefern. In satten Zeiten ist dafür kein Raum. Auch haben wir in diesen keine elementareren Sorgen, als solche, die sich nicht mit moderner Wissenschaft kurieren ließen. Doch können wir damit länger zufrieden sein?
Eine Antwort auf diese Frage könnte uns Jean Raspails neuaufgelegtes Buch “Das Heerlager der Heiligen” zu geben im Stande sein. Als es 1973 geschrieben wurde, hätten wir seinen Verfasser durchaus zu den Propheten rechnen können. Inzwischen halten wir ihn für einen, der das Wetter schon für morgen bekannt gibt.
Der Stoff des Romans ist schnell erzählt: Aufgrund einer Hungersnot in der Dritten Welt wird sich eine Millionen bettelarmer Menschen aus Indien Richtung Europa in Bewegung setzen. Eine Millionen Einwanderer, die nicht auf das Mitleid der Franzosen hoffen, sondern dieses als einzige Waffen selbstbewußt mit sich führen. Zu lange unterlagen die Franzosen dem liberalen Geschwätz der Multikulturalisten, der engagierten Literaten und toleranten Politiker, die jeglichen Widerspruch gegen eine ausufernde Einwanderungspraxis reflexionsartig mit dem üblichen Exorzismus ahndeten. Als die Armada, bestehend aus rostigen Schiffen, die ein meilenweiter Fäkaliengeruch ankündigt, an die südfranzösische Küste gespült wird, strömen ebendiese “Diener der Mißgeburt” nach Süden, um die Ankömmlinge mit Willkomm zu begrüßen: “Wir sind alle Brüder vom Ganges!” — und natürlich um die leeren Villen zu plündern, weil “jede Revolution erstmal angenehm beginnt”. Indessen ist die Handlungsfähigkeit des Staates, wobei Frankreich hier nur stellvertretend für den Westen steht, zusammengebrochen, noch ehe auch nur einer der Flotte das Land betreten hat. An den Schulen beginnen Oberlehrer Debatten über gefühlten Rassismus und der Papst verkauft sein Inventar, um es den Hungernden zu spenden.
Indessen findet sich eine handvoll Unbeirrter, die “Grande Nation” zu verteidigen. Gegen die Eindringlinge — wie gegen das gottverlassene eigene Volk, personifiziert in der Gestalt des “Panama — Rangers”. Obwohl allen die Sinnlosigkeit ihres trotzigen Handelns bewußt ist, verteilen sie untereinander die Regierungsposten mit gewissenhaftem Eifer. Die französische Armee, bereit, für Frankreich und seine Regierung zu sterben, besteht zu diesem Zeitpunkt aus zwei Soldaten. Tag für Tag erfüllt sich vor unseren Augen die Vision des Romans. Die offiziellen Stellen berichten von fast 37.000 illegalen Flüchtlingen, die auf dem Seeweg allein in diesem Jahr europäisches Festland erreicht haben. Diese Menschen sind mit mit nichts ausgerüstet, als mit ihrer Armut. Die west- und südeuropäischen Staaten dünken sich aber als eine Art Schlaraffenland, getragen auf den Säulen der Menschenrechte und der Toleranz. Diese Bilder tagtäglich in sich aufnehmend, muß es erschüttern, dieses Buch zu lesen.
Der französische Schriftsteller Jean Raspail glaubt mittlerweile nicht mehr daran, daß Europa noch eine Chance hat, den Bevölkerungsaustausch aufzuhalten. “Ab etwas 2050 werden wir eine Minderheit sein.” Erklärt er gegenüber der Jungen Freiheit. Dennoch hält auch er es für möglich, daß es danach zu einer Art Reconquista (Zurückeroberung) kommen kann. Bis es soweit ist, sieht er jedoch die einzige Strategie des Überlebens der europäischen Kultur im Kommunitarimus. Faye in Romanform also.
Jean Raspail: Das Heerlager der Heiligen. Eine Vision. Hohenrain
Tübingen 2006, 272 Seiten, Broschur, 17,80 Euro
ISBN 3-89180-004-5
H. G.
Quelle: Störtebeker-Netz 09.10.06




10 responses so far ↓
1 Frank // Oct 10, 2006 at 11:44
Das Buch von Raspail ist mittlerweile zum Geheimtip und Bestseller geworden. Obwohl es offiziell verschwiegen wird, hat es sich in den letzten Jahren allein in Deutschland knapp 2 Millionen mal verkauft, in anderen Laendern Europas sieht es aehnlich aus.
Vor knapp einem Jahr aeusserte sich Jean Raspail in einem mittlerweile legendaer gewordenen Leserbrief an die liberale Zeitung ‘Le Figaro’. Der Brief wurde von der NPD-Zeitung “Deutsche Stimme” nachgedruckt: Hier ist der Brief:
November 2005
Apokalypse II
Das Vaterland wird von der Republik verraten
Jean Raspail in Le Figaro
Vor dreißig Jahren hat Jean Raspail seine Vision »Das Heerlager der Heiligen« geschrieben. Seit über dreißig Jahren warnen nationale Parteien in Europa vor der multikulturellen Gesellschaft. Jean Raspail resümierte in einem Leserbrief in Le Figaro im letzten Jahr, was aus seiner Vision geworden ist.
Ich bin um das Thema herumgeschlichen wie ein Spürhund um einen mit Sprengstoff gefüllten Koffer. Schwierig, auf den Koffer zuzugehen, ohne daß er Ihnen direkt ins Gesicht explodiert. Es droht der soziale Tod. Dabei handelt es sich doch um eine Frage allerhöchster Bedeutung. Ich habe gezögert. Dies um so mehr, als ich 1973 in meinem Buch »Le Camp des saints« (Das Lager der Heiligen) schon so gut wie alles zum Thema gesagt hatte. Es ist nichts mehr hinzuzufügen, außer daß ich glaube, daß es schon fünf nach zwölf ist.
Denn ich bin davon überzeugt, daß unser Schicksal als Franzosen besiegelt ist, denn »sie sind bei sich bei mir zu Hause« (Mitterand) »in einem Europa, dessen Wurzeln genau so moslemisch wie christlich sind« (Chirac). Die Lage ist unumkehrbar, und in den 2050er Jahren kommt das endgültige Umkippen: Die eigentlichen Franzosen werden nur noch die Hälfte der Bevölkerung – den ältesten Teil – stellen, während sich der Rest aus Schwarzafrikanern, Nordafrikanern und allen möglichen Asiaten aus dem unerschöpflichen Fundus der Dritten Welt zusammensetzen wird. Und der Islam – auch in seiner dschihadistischen und fundamentalistischen Spielart – wird die zentrale Rolle spielen. Dieser Tanz hat gerade erst begonnen.
Nicht nur Frankreich ist davon betroffen. Ganz Europa geht seinem Tod entgegen.
An Warnsignalen fehlt es nicht: diverse UNO-Berichte (in denen die Entwicklung bejubelt wird) und die Arbeiten von Jean-Claude Chesnais und Jacques Dupâquier, an denen keiner mehr vorbei kommt. Aber diese Warnsignale werden systematisch unterdrückt. Das Grabesschweigen der Medien, der Regierungen und der Behörden in den Städten über den demographischen Zusammenbruch in den EU-Staaten ist eines der verblüffendsten Phänomene unserer Zeit.
Wenn in meiner Familie oder in meinem Freundeskreis ein Kind geboren wird, muß ich an das Schicksal denken, das diesem Kind heute in den maßgeblichen Kreisen bereitet wird und mit dem es als Erwachsener zu tun haben wird. Ganz zu schweigen davon, daß die eigentlichen Franzosen angesichts der permanenten Berieselung mit »Menschenrechten«, mit dem »Respekt vor dem anderen«, mit dem unseren Pfaffen so hehren »Teilen«, angesichts des ganzen Repressionsapparates an »antirassistischen« Gesetzen, angesichts der Konditionierung bereits der Kleinsten zu kultureller und verhaltensmäßiger »Mestizierung« gemäß den Imperativen des »pluralen Frankreichs« und allen Abwandlungen christlicher Güte, nur noch resignieren und sich ohne Murren in die »Zivilgesellschaft« aufgeben werden.
Laßt uns trotzdem nicht die Hoffnung verlieren. Es wird, was man in der Ethnologie »Isolate« nennt, geben: starke Minderheiten, etwa 15 Millionen Franzosen – nicht unbedingt weißer Rasse –, die noch ziemlich vollständig unsere Sprache beherrschen werden und die darauf beharren werden, weiterhin unserer Kultur und unserer Geschichte anzugehören. Das wird ihnen nicht leicht fallen.
Angesichts der verschiedenen Gemeinschaften, die heute in den Ruinen der Integration entstehen (wohlgemerkt werden längst wir Franzosen integriert und nicht umgekehrt) und die im Jahre 2050 fest institutionalisiert sein werden, wird es sich bei besagten Isolaten um Gemeinden des Fortbestands Frankreichs handeln. Diese werden sich auf ihre Familien, auf ihre Geburtenzahlen, auf ihre Heiraten innerhalb der Gemeinde, auf ihre Schulen, ihre Netzwerke der Solidarität, vielleicht auf ihre geographischen Zonen, ihre Anteile am Territorium, ihre Wohnviertel, sogar auf gesicherte Rück-zugsgebiete und – warum nicht – auf ihren christlichen, vielleicht sogar katholischen Glauben – wenn dieser bis dahin noch halten sollte – stützen.
Keiner wird das gern hören. Der Zusammenbruch kann zu jeder Zeit kommen, so etwas wie die Eliminierung der Kulaken durch geeignete legale Mittel. Und danach?
Danach wird Frankreich nur noch von Einsiedlerkrebsen aus aller Herren Länder bewohnt sein, die in Gehäusen leben werden, die von den Repräsentanten einer auf immer verschwundenen Art, die sich »die Franzosen« nannte, aufgegeben sein werden. Diese Krebse werden so gut wie nichts mit jener Art gemein haben, deren Namen sie in der Mitte dieses Jahrhunderts übernehmen werden. Dieser Prozeß ist schon im Gang.
Es gibt eine zweite Hypothese, die man nur im Privaten und nur nach Rücksprache mit seinem Rechtsanwalt äußern sollte: Das wäre, wenn die letzten Isolate Widerstand leisten bis hin zu einer reconquista, die sich sicher von der spanischen unterscheiden wird, die aber von den gleichen Motive getragen sein wird.
Es gäbe einen riskanten Roman darüber zu schreiben. Ich werde es nicht auf mich nehmen, ich habe schon meinen Beitrag geleistet. Sein Autor ist wahrscheinlich noch nicht geboren, aber dieses Buch wird genau zur richtigen Zeit herauskommen, da bin ich mir ganz sicher.
Was ich absolut nicht verstehen kann und was mich in tiefe Ratlosigkeit stürzt, das ist, warum und wie so viele mit dem Sachverhalt vertraute Franzosen und so viele französische Politiker sich wissentlich und systematisch – auf geradezu zynische Weise – bei der Opferung eines gewissen Frankreichs (vermeiden wir, von »ewigem Frankreich« zu sprechen, die Gutmenschen könnten ihre Augen überdrehen) auf dem Altar des humanistischen Extremismus gegenseitig überbieten. Ich stelle mir die gleiche Frage bei all den überall gegenwärtigen Vereinigungen für dieses oder jenes Recht, bei all den Ligen und Gesellschaften, den subventionierten Brutstätten, den Netzwerken von Manipulatoren in den Getrieben des Staates (Bildung, Verwaltung, politische Parteien, Gewerkschaften usw.), den unzähligen Unterschriftensammlungen, den korrekt gleichgeschalteten Medien und all den Intellos, die Tag für Tag und ungestraft ihr betäubendes Gift in den noch gesunden Organismus der französischen Nation spritzen.
Ich kann diesen Intellos, wenn ich sehr großzügig bin, eine gewisse Ehrlichkeit nicht bestreiten, aber es tut mir weh, wenn ich daran denke, daß dies meine Landsleute sind. Sie verwechseln Frankreich mit der Republik. Ohne Bezug auf Frankreich verlieren sich die »republikanischen Werte«. Frankreich ist aber vor allem eine Heimat aus Erde, Fleisch und Blut. Dagegen hat die Republik, die nur eine Regierungsform ist, die Bedeutung von Ideologie. Es scheint, als verrate sie Frankreich zugunsten der Republik.
Hier ein Beleg unter Tausenden für meine These, der ganz naiv daherkommt, aber das ganze Ausmaß der Zerstörung ersichtlich werden läßt: Laurent Fabius sagte am 17. Mai 2003 auf dem Parteitag der Sozialisten in Dijon: »An dem Tag, wo die Marianne in unseren Rathäusern das schöne Gesicht einer Französin mit Migrationshintergrund angenommen haben wird, an dem Tag wird Frankreich einen großen Schritt auf dem Weg der Verwirklichung der republikanischen Werte getan haben.«
Ich füge zwei weitere Zitate hinzu: »Mit keiner atomaren Abschreckung kann die Flut von Menschen eingedämmt werden, die sich eines Tages aus den armen, südlichen Teilen der Welt in die offenen Räume der nördlichen Hemisphäre ergießen wird.« (Algeriens Präsident Boumediene im März 1974)
»Und wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan los werden aus seinem Gefängnis und wird ausgehen, zu verführen die Völker an den vier Enden der Erde, den Gog und Magog, um sie zu versammeln zum Streit; deren Zahl ist wie der Sand am Meer. Und sie zogen herauf auf die Breite der Erde und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. Und es fiel Feuer vom Himmel und verzehrte sie.« (Die Offenbarung des Johannes, 20, 7 bis 9). Jean Raspail
2 NPD KV UNNA/HAMM // Oct 10, 2006 at 13:05
Die Isolate, die Raspail anspricht haben die Ureinwohner der USA auch. Sie vegetieren in Reservaten dem biologischen Ende entgegen.
Wenn wir es nicht schaffen unser Land vor dem Zugriff Fremder und Verräter zu verteidigen, wo soll dann die Kraft herkommen, die die Reste der “Ureinwohner” befähigt die Reservate zu verteidigen oder gar eine Wiedergewinnung (Reconquista) zu versuchen?
3 Olsen // Oct 10, 2006 at 17:11
Das sich Jean Raspail auf die Offenbarung des Johannes stützt, ist in meinen Augen bedenklich. Raspail hat sicherlich einige Zeichen der Zeit gesichtet, ist aber intelektuell nicht dazu in der Lage, diese im Gesamtkontext zu verstehen. Ein Studium des Katholizismus oder noch besser der europäischen Geschichte dürfte die letzte Hoffnung Raspails, die er in seinem Leserbrief offenbart, als Blase platzen lassen. Historische Tatsachen, wie wir sie heute kennen, haben nicht erst 1945 begonnen, daß alte “Europa” zu zerstören. Nein, der Beginn liegt lange zurück und begann im Frankenreich. Das sollte ein Raspail eigentlich wissen. Es begann mit Chlodwig.
Widukind, der dies bereits erkannte, ist kein Nationalheld in unseren Breiten, dafür aber Karl der Schlächter. Ein Teilchen der Misere. Sollte dies nicht von der Masse anerkannt werden, wird das Schicksal der europäischen Völker wahrlich ihr durch die Juden vorherbestimmtes werden. Vielleicht sollten einige der Fraktion, die ihr Heil im “Judentum für Nichtjuden” suchen, die Bibel gründlich lesen. Es ist und bleibt ein MACHTwerk mit abertausenden Widersprüchen und Fälschungen und es ist keine Offenbarung oder Prophetie. Nein, nur ein Fahrplan, der es den “Auserwählten” gestatten soll, die Herrschaft über den Rest der Völker zu erlangen. Das Hauptproblem ist nicht die verfehlte Politik, daß Hauptproblem ist die Grundlage unseres Denkens. Wenn die Geistigkeit permanent mit der Geistlichkeit verwechselt wird, Glauben dem Wissen vorgezogen wird, dann stimmt die Grundlage nicht mehr zu Gunsten des Überlebens alteuropäischer Völkerschaften, sondern ist ideologische Basis für das biblische Weltreich.
Sein Heil in einer jüdischen Sekte, ein anderes Wort für Kirche, suchen zu wollen, ist mit Verlaub idiotisch und Kennzeichen historischer Ahnungslosigkeit inkl. Blindheit.
4 Schwert // Oct 10, 2006 at 18:00
@Olsen
Es dürfte wohl auch unzweifelhaft eindeutig sein, unter welchem Banner die Reconquista glückte und unter welchem Banner die Türken vor Wien gestoppt und wieder aus Europa vertrieben wurden.
Das Christentum ist von der Blüte der europäischen Nationalstaaten nicht zu trennen. Auch das Deutsche Reich ist ohne Christentum undenkbar; überhaupt der Gedanke an ein mitteleuropäisches Reich, in dem sich die germanischen Stämme zu einem Volk, zu einem Staat entwickelten.
Liberalismus, Kapitalismus, EU und Globalismus erhielten/ erhalten und festigen nur durch den (”wissenschaftlichen”) Atheismus ihren todbringenden Einfluß.
Du kannst von der Bibel halten, was Du willst. Sie kann noch so unendlich widersprüchlich sein. Aber der Atheismus ist letztendlich die Basis für die egalisierte, kulturbarbarische One-World.*
* Ach naja, mit dem gleichen Argument kann man auch ebenso gut dem Koran die Stange halten. So sollte man in diesem Zusammenhang nicht vergessen, daß dasselbe Christentum, unter dessen Banner einst die Türken vor Wien vertrieben wurden, die Vertreibung aus Europa dauerte schon noch etwas länger und ist auch heute bekanntlich noch nicht vollständig, heute zu den stärksten Brückenpfeilern derer gehört, welche die One World-Kulturbarbarei fördern.
Schriftleitung Altermedia
5 Olsen // Oct 10, 2006 at 18:41
Die germanische Wesensart wurde durch das “Judentum für Nichtjuden”, speziell die katholische Kirche, anfangs versucht auszurotten. Dies gelang auch scheinbar über Millionen Tote und einer dunklen Inquisitionszeit, in der nicht nur jegliche Wissenschaft, sondern selbst das Musizieren und Tanzen verboten war. Es ist spekulativ, aber vielleicht hätte das Auto auch schon 1232 erfunden werden können, ohne diesen menschen- und völkerverachtenden Hebräerglauben?
Jahrhunderte lang unterdrückte man diesen Geist durch Gewalt, er sollte sich nie wieder entfalten können. Die Bevölkerung Europas wurde mehr als einmal ausgetauscht. Im Namen des Hebräergottes und des biblischen Weltreiches (One World). Dann geschah es, daß über die Renaissance und die darauffolgende Aufklärung dieser alte Geist neu entfacht wurde. Sehr zum Trotz des einen hebräischen Krakenarms, der Kirche. Die dumme Masse wurde, gemessen an damalige Verhältnisse, frei. Die Güter der Aufklärung hätten verteidigt werden müssen, gegen alles Unterdrückende und Boshafte. Aber die Gleichgültigkeit, Selbstzufriedenheit, Dummheit und Trägheit der Masse erfreute sich der neuen Freiheiten, ohne zu begreifen, daß diese sehr schnell verloren sind, wenn man nicht vorsichtig ist und gewisse funktionierende Schutzvorrichtungen hat. Heute kann man mit Gewißheit sagen, daß die Begriffe der Aufklärung ihren Sinn verloren haben, sie oft in ihr Gegenteil verkehrt wurden. Und genau dies geschah, durch die Kräfte, gegen die die Aufklärung zu Felde zog. Deshalb ist es auch erklärlich, weshalb die Kirche Begriffe der Aufklärung heute als christliche Werte verkauft, obwohl sie die Aufklärer bis auf’s Blut bekämpfte. Und die Pfaffen wettern weiterhin gegen diese Begriffe, nachdem sie ins Machtkalkül einbezogen sind, um den Traum einer humanen Welt entgültig platzen lassen zu können und die alte Tyrannei wieder ihre offene Fratze zeigen kann.
Die Aufklärung hatte noch eine weitere Reaktion der biblischen Tyrannei* mit sich gebracht. Europa wurde erneut in ein grausames Schlachthaus verwandelt. Man gab hinterher die Schuld den Kräften des Liberalismus, der Humanität usw., ebenso man heute Deutschland die Alleinschuld gibt. Psychologisch sollte der Gegner nachhaltig getroffen werden, nie wieder eine neue Aufklärung versuchen können. Alles für das biblische Weltreich. Und eine für die europäischen Völker grausame, weil tödliche Waffe wurde wirksam. Wir nennen es Multikultur und bezeichnen damit nicht nur unseren eigenen biologischen und geistigen Selbstmord.
Auch wenn die wirklichen Führer dieser Welt vielleicht gar nicht jüdisch, muslimisch oder christlich denken, aber sie nutzen die Einfälltigkeit und Dummheit der dumpfen Gläubigermasse vortrefflich und erfolgreich aus, bis in unsere Tage hinein. Das ist noch viel schrecklicher als davor, denn es geschieht nach WKII und der Aufklärung (!).
* Auf der Gürtelschnalle stand nicht “Goethe mit uns”, in Frankreich auch nicht “Voltaire’ mit uns”. Die Worte dieser beiden Denker wurden nicht den Soldaten gelehrt, nein, es waren u.a. FeldGOTTESDIENSTE, die sie auf das gegenseitige Abschlachten, den Brudermord, vorbereiten sollten und ihr GeWISSEN vernebeln half.
6 Olsen // Oct 10, 2006 at 18:44
@Schwert
Danke für deinen Hinweis. Da du zur Wunderglaubefraktion gehörst, sei dir gesagt, unterstreicht er nur meine Aussage und wie wirkungsvoll diese Idiotie auf geistig ärmere Wesen wirkt.
7 Schwert // Oct 10, 2006 at 22:34
@Schriftleitung
“Ach naja, mit dem gleichen Argument kann man auch ebenso gut dem Koran die Stange halten.”
Es geht nicht darum, irgendwem oder irgendwas die Stange zu halten. Es geht darum, zu klären, woher der Liberalismus kommt; woher die Political Correctness kommt; woher der Kampf für “Freiheit und Demokratie kommt”; woher die Multikultur in Europa kommt; woher “Alle sind gleich” kommt. Von den religiösen Fanatikern oder von den atheistischen Fanatikern?
” So sollte man in diesem Zusammenhang nicht vergessen, daß dasselbe Christentum, unter dessen Banner einst die Türken vor Wien vertrieben wurden, die Vertreibung aus Europa dauerte schon noch etwas länger und ist auch heute bekanntlich noch nicht vollständig, heute zu den stärksten Brückenpfeilern derer gehört, welche die One World-Kulturbarbarei fördern.”
Es ist mitnichten dasselbe Christentum. Das äußern nur Leute, die sich nie ernsthaft damit beschäftigt haben. Das sind so Aussagen wie “die Deutschen sind immer schuld an den Kriegen” oder “der NS (bzw Faschismus) ist der Büttel des Kapitals”. Solche Sprüchen kommen auch von Leuten, die sich nie ernsthaft mit den Themen beschäftigt haben.
Der Protestantismus war bis zur Mitte des 20.Jh. der stärkste Hort des Nationalismus. Um Luther bildete sich die Idee der Volkskirche. Insbesondere die evangelische Kirche stand bis zum Ende des 2.WK hinter der Idee eines starken deutschen Nationalstaats. Davon wollen die “modernen” Evangelikalen heute natürlich nichts mehr wissen. Der Katholizismus hat durch das 2. Vatikanische Konzil gleichermaßen sein Gesicht verloren. Die Päpste, die es bis zu diesem Konzil gab, haben sich immer gegen den ausufernden Liberalismus ausgesprochen. Sie haben immer vor dessen zersetzenden Gefahren gewarnt. Auch war die Freimaurei bis zu diesem Konzil in der katholischen Kirche verboten. Ab dann nicht mehr.
Die One-World-Apologeten, gerade die in der Kirche, sind der fleishcgewordene Antichrist, der schon in der Johannes-Offenbarung erwähnt wurde. Dort heißt es nämlich, daß der Antichrist im Gewand des Gläubigen kommt, ständig undifferenziert von der “Menschheit” spricht und die Eine-Welt(-Regierung) herbeiführen will. Das Christentum hatte also bereits frühzeitig die Gefahr erkannt und davor gewarnt. Man kann es dem Christentum also nicht anlasten, daß es nun auch tatsächlich so gekommen ist.
Die Vertreibung der Türken war nicht vollständig, okay. Aber die Türken kommen jetzt umso stärker zurück, seitdem Europa immer säkularisierter und liberalistischer geworden ist.
8 Olsen // Oct 11, 2006 at 2:39
@Schwert
Wäre Europa liberal im Sinne des Wortes, würden keine Andersdenkenden im Knast schmoren. Europa ist so wenig liberal, wie die CDU ihre Politik auf die Lehre Jesu begründet und doch nennt sie sich christlich.
Wie sagte es einst Otto Waalkes:
“Nur weil Scheisse drauf steht, muß nicht auch Scheisse drin sein.”
Und lieber @Schwert, sich auf die Offenbarung des Johannes zu berufen, dazu benötigt es schon einiges, aber sicher nichts positives für den menschlichen Geist.
Was ist übrigens ein Atheist in ihren Augen?
Gemäß ihrer Beiträge ein Mensch, der sich zu keiner christlichen Kirche bekennt?
Nennen sie mir einen wahren Atheisten!
Ich kenne keinen.
Leben sie weiter auf ihrer “Erdscheibe” und beten sie zu ihrem Gott, aber vergessen sie dabei nicht, daß die Muselmanen den gleichen Gott anbeten.
Und sind es nicht Klerus und Adel (Politiker etc.), die diese Muselmanen geradezu einladen? Das hat mit PC, Liberalismus usw. nichts zu tun; es sind wohldurchdachte Pläne, die umgesetzt werden. Wer zur Quelle gelangen will, muß gegen den Strom schwimmen. Da hilft es auch nicht Pfaffengeschwätz und Bild- Zeitungsparolen zu multiplizieren.
Ich glaube, einem Schwein die menschliche Sprache beizubringen, ist einfacher als einen Narren auf seine “Tugenden” wirkungsvoll aufmerksam zu machen.
Im Übrigen, wozu schreiben sie hier, wenn doch alles sich zum Guten wendet und durch Gott prophezeit wurde? Wovor hast du Christenmensch Angst? Glaubst du etwa gar nicht wirklich an die Offenbarung? Immerhin wird dir Rechtgläubigen das “Himmelreich auf Erden” versprochen. Hast du etwa Zweifel?
Das Paradies wartet doch schon auf dich. Was soll ich da sagen, ich komme in die Hölle.
Ist dort eventuell noch ein Plätzchen direkt neben deinen Gott frei? Ragnarök?
Jedenfalls möchte ich nicht in deiner kleinen Welt leben. @Schwert, die ist nichts für mich. Ich bin Mensch, keine menschliche Amöbe.
9 Völkischer Beobachter // Oct 12, 2006 at 11:12
@ Frank:
Danke für die Einstellung des Leserbriefes von Raspail!
Der Freimaurerforscher Friedrich Hasselbacher hat ja nicht ohne Grund sein Buch über Frankreich Frankreichs Totentanz um die “Menschenrechte”. La republique à couvert - Das Frankreich der Nichtfranzosen betitelt (Berlin ²1940 - Faksimileausgabe 1999 im Verlag für ganzheitliche Forschung, 25884 Viöl/Nordfriesland, Postfach 1, ISBN 3-932878-07-8). Leider trifft diese Charakterisierung heute nicht mehr nur auf Frankreich zu, wie wir alle wissen.
Der Jude Fabius war ja der Hauptverantwortliche für den sog. “Blut-Aids-Skandal” in Frankreich: er gab die Anweisung, Tausende Bluterkranke Mitte der 80er Jahre mit französischen Blutpräparaten, von denen man wußte, daß sie Aids-verseucht waren, zu behandeln, da man sonst nicht verseuchte Präparate aus dem Ausland hätte importieren müssen. Vor Gericht wurde der Bruder Freimaurer Fabius in der Freimaurerrepublik Frankreich selbstverständlich nicht zur Verantwortung gezogen und heute ist der Jude Fabius, wie man sieht, wieder ganz obenauf, während die Patienten, die auf seine Anweisung mit Aids infiziert wurden, auf den Friedhöfen liegen.
Der französische Schriftsteller und Ex-Kommunist Louis-Ferdinand Céline hat ja schon 1937 geschrieben:
10 Schwert // Oct 12, 2006 at 19:50
@Olsen
“Wäre Europa liberal im Sinne des Wortes, würden keine Andersdenkenden im Knast schmoren. Europa ist so wenig liberal, wie die CDU ihre Politik auf die Lehre Jesu begründet und doch nennt sie sich christlich.”
Du kannst das Kind nennen, wie Du willst. Der Liberalismus, so wie er sich entwickelt hat, führt zur Auflösung der gewachsenen Werte und der gewachsenen Kulturen, und damit zur Auflösung der Völker. Der Liberalismus ist in Wirklichkeit natürlich so wenig freigeistig, wie die CDU christlich ist. Der Kommunismus ist genauso wenig ein Paradies für Proletarier. Es sind aber nun einmal Begriffe, mit denen man kommuniziert. Wenn ich von DEM westlichen Liberalismus spreche, wird wohl jeder wissen, was gemeint ist.
“Und lieber @Schwert, sich auf die Offenbarung des Johannes zu berufen, dazu benötigt es schon einiges, aber sicher nichts positives für den menschlichen Geist.”
Es wurde auch Deinem von triefendem Haß vernarrten Geist zur Abwechslung ganz gut tun.
“Was ist übrigens ein Atheist in ihren Augen?
Gemäß ihrer Beiträge ein Mensch, der sich zu keiner christlichen Kirche bekennt?
Nennen sie mir einen wahren Atheisten!
Ich kenne keinen.”
Daß Du keinen kennst, ist Deine Sache. Ich nenne ein berühmtes Beispiel: Karl Marx.
Ein Atheist ist ganz allgemein jemand, der jegliche göttliche Vorstellung bzw jegliche Religion ablehnt. Du dürftest eigentlich keiner sein, denn Du bewunderst ja z.B. die Germanen und ihr Leben so sehr. Deswegen solltest Du auch erkennen, daß der Atheismus eine Stufe des Zerfalls der gewachsenen Kulturen darstellt.
Es müssen mitnichten alle Menschen (oder alle Deutschen) Christen sein, um keine Atheisten zu sein. Es geht auch nicht darum, daß Christentum hochzujubeln, sondern darum, die Verkettung zwischen Atheismus und zersetzendem westlichen Liberalismus zu erkennen.
“Leben sie weiter auf ihrer “Erdscheibe” und beten sie zu ihrem Gott, aber vergessen sie dabei nicht, daß die Muselmanen den gleichen Gott anbeten.”
Nur mal so nebenbei: Ich bin nicht einmal getauft, geschweige denn, daß ich einen Jesus über meinem Bett hätte. Aber ich kann trotzdem darüber nachdenken und erkennen, welch zersetzende Auswirkungen der Atheismus hat.
Um es auf einen Punkt zu bringen: Man kann vom Christentum halten, was man will. Aber wahrscheinlich würden Europa und der europäische Mensch unter dem Christentum noch etliche Jahrhunderte Bestand haben, während nur allzu offensichtlich ist, daß das unter dem westlichen Liberalismus und Atheismus wohl nicht so sein wird (falls der europäische Mensch nicht endlich selber für sein eigenes Schicksal aufsteht).
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