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	<title>Comments on: Im Haken kreuz- und quer gelesen: Richard Schapke – Die Schwarze Front (14.11.07)</title>
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	<description>In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)</description>
	<lastBuildDate>Sun, 22 Nov 2009 12:34:10 +0000</lastBuildDate>
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		<title>By: Eberndorfer</title>
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		<dc:creator>Eberndorfer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Nov 2007 10:21:45 +0000</pubDate>
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		<description>@Frage :

&quot;Wars das?
nicht mehr?&quot;

Der folgende Link und alle Beitaege die mit ihm zusammenhaengen, sind sehr interessant:

Georg Elsers Attentat im Bürgerbräukeller: Waren Secret Service und Otto Strasser die Geldgeber?

http://www.georg-elser-arbeitskreis.de/texts/ge-bulhof.htm


Soll ich mehr uebersetzen? Es gibt ein sehr interessantes Detail ueber Hitler und seine Nichte. Ich halte Otto Strasser fuer sehr vertrauenswuerdig. Er hat keinen Grund zu luegen.

Uebrigens kann ich gut verstehen, warum Otto Strasser Hitler sehr auf die Nerven ging und nicht in sein System passte.

Hitler benoetigte die Diktatur, Strasser konnte sich von seinem Demokratie-Ideal nicht trennen.

Ich verstehe jetzt, warum einige Historiker Mussolini und Hitler die ersten Korporatisten nennen.

Die Bush-Clique, personifiziert durch Cheney und Rumsfeld, ist reiner Korporatismus, d.h. sie regieren nicht, sie managen die USA wie ein internationales Unternehmen. Fuer Korporatisten zaehlt der Staat nicht mehr. Ausserdem sind Cheney und Rumsfeld Neocon-Elitisten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Frage :</p>
<p>&#8220;Wars das?<br />
nicht mehr?&#8221;</p>
<p>Der folgende Link und alle Beitaege die mit ihm zusammenhaengen, sind sehr interessant:</p>
<p>Georg Elsers Attentat im Bürgerbräukeller: Waren Secret Service und Otto Strasser die Geldgeber?</p>
<p><a href="http://www.georg-elser-arbeitskreis.de/texts/ge-bulhof.htm" rel="nofollow">http://www.georg-elser-arbeitskreis.de/texts/ge-bulhof.htm</a></p>
<p>Soll ich mehr uebersetzen? Es gibt ein sehr interessantes Detail ueber Hitler und seine Nichte. Ich halte Otto Strasser fuer sehr vertrauenswuerdig. Er hat keinen Grund zu luegen.</p>
<p>Uebrigens kann ich gut verstehen, warum Otto Strasser Hitler sehr auf die Nerven ging und nicht in sein System passte.</p>
<p>Hitler benoetigte die Diktatur, Strasser konnte sich von seinem Demokratie-Ideal nicht trennen.</p>
<p>Ich verstehe jetzt, warum einige Historiker Mussolini und Hitler die ersten Korporatisten nennen.</p>
<p>Die Bush-Clique, personifiziert durch Cheney und Rumsfeld, ist reiner Korporatismus, d.h. sie regieren nicht, sie managen die USA wie ein internationales Unternehmen. Fuer Korporatisten zaehlt der Staat nicht mehr. Ausserdem sind Cheney und Rumsfeld Neocon-Elitisten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Frage</title>
		<link>http://de.altermedia.info/general/im-haken-kreuz-und-quer-gelesen-richard-schapke-die-schwarze-front-141107_11868.html/comment-page-1#comment-183967</link>
		<dc:creator>Frage</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2007 23:29:51 +0000</pubDate>
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		<description>Wars das?
nicht mehr?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wars das?<br />
nicht mehr?</p>
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		<title>By: Eberndorfer</title>
		<link>http://de.altermedia.info/general/im-haken-kreuz-und-quer-gelesen-richard-schapke-die-schwarze-front-141107_11868.html/comment-page-1#comment-183837</link>
		<dc:creator>Eberndorfer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2007 18:56:02 +0000</pubDate>
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		<description>Aus: Otto Strasser,
„Hitler und Ich“
Kapitel VII. „Kampf mit offenem Visier“!

(Fortsetzung und Schluss)

„Das Wort ‚Sozialismus’ ist das Problem“, sagte Hitler. Er hob die Schultern, schien einen Moment nachzudenken und fuhr fort:

Ich habe nie gesagt, dass man alle Unternehmen sozialisieren müsse. Im Gegenteil, ich habe daran festgehalten, dass man jene Betriebe sozialisieren könne, die dem Interesse der Nation schaden. Wenn sie sich keines solchen Deliktes schuldig gemacht haben, halte ich das Zerstören der Wirtschaft fuer ein Verbrechen. Nehmen Sie den Faschismus! Unser nationalsozialistischer Staat, wie der faschistische Staat, wird die Kooperation zwischen beide Interessen garantieren, die des Arbeitgebers und des Arbeitsnehmers, mit dem Recht auf Schlichtung im Falle eines Konflikts.“

„Aber im Faschismus bleibt das Problem Arbeit und Kapital ungelöst. Es wurde von ihm nicht einmal angegangen. Er hat im Moment nur die Streitereien beseitigt. Der Kapitalismus ist so intakt geblieben, wie auch Sie ihn intakt behalten wollen.“

„Herr Strasser“, sage Hitler, den meine Antworten verärgerten, „im Bereich der Wirtschaft gibt es nur ein System, die Verantwortung auf der Seite der Untergebenen, die Autorität auf der Seite der Leiter. Ich beauftrage Herrn Amann hinsichtlich der Arbeit seiner Untergebenen mir gegenüber verantwortlich zu sein und ihnen gegenüber seiner Autorität wahrzunehmen. Herr Amann verlangt von seinem Bürochef für seine Schreiber verantwortlich zu sein und ihnen gegenüber seine Autorität wahrzunehmen, und so weiter bis zur untersten Stufe der Leiter. So ist es seit tausend Jahren und so wird es immer sein.“

„Ja, Herr Hitler, der Prozess der Konstruktion bleibt immer der gleiche, ob es sich dabei um einen kapitalistischen oder sozialistischen Staat handelt. Aber der Arbeitsgeist kann von dem Regime abhangen unter dem man lebt. Wenn es vor einigen Jahren einer Handvoll von Männern, die sich nicht sonderlich von durchschnittlichen unterschieden, möglich war, eine Viertelmillion Ruhr-Arbeiter auf die Strasse zu werfen – wenn diese Aktion legal und konform mit der Moral unseres wirtschaftlichen Systems wäre, dann ist das System kriminell und nicht die Arbeiter.“

„Aber“, antwortete Hitler, indem er auf die Uhr blickte und Zeichen von akuter Ungeduld von sich gab, „das ist kein Grund die Partizipation der Arbeiter an Betrieben die sie beschäftigen zu verlangen und vor allem das Recht auf Konsultation….“ Ein starker Staat muss darauf achten, dass die Produktion im Interesse der Nation geschieht. Er kann, wenn das nicht der Fall ist, mit Enteignung vorgehen und die Direktion des Unternehmens übernehmen.“

„Das würde, Herr Hitler, so wie ich es sehe, nichts ändern. Da Sie, wenn nötig, bereit sind privates Eigentum zu enteignen, warum wollen Sie sich dazu lokaler Autoritäten bedienen, die Beurteilung eines Handlungsbedarfs diesen überlassen? Warum wollen Sie durch Leute, die vielleicht schlecht informiert sind, willkürliche Aktionen riskieren? Warum wollen Sie zweifelhaften Informanten vertrauen, anstatt das prinzipielle Recht auf Intervention einführen? Dieses Recht könnte ein integraler Teil unserer Wirtschaft sein.“

„Das“, sagte Hitler mit einem scheinheiligen Seufzer, „ ist der Punkt wo unsere Konzeptionen nicht übereinstimmen. Die Partizipation der Arbeiter am Kapital der Unternehmen, das Recht konsultiert zu werden, das sind Grundsätze der Marxisten. Ich bin der Ansicht, dass das Recht einen Einfluss auszuüben, niemand anderem als dem Staat, der von der obersten Schichte regiert wird, anvertraut werden darf.“

Es war ein Uhr dreißig. Zwei Männer, Stöhr und Busch, die Hitler angeblich hierher gerufen hatte, traten in diesem Moment ein. Adolf entschuldigte sich, dann, ohne ein weiteres Wort, führte er seine Besucher in sein Zimmer. Rudolf Hess folge ihm...
------------------------

Es gab, an diesem Tag, keinen besonders lauten Wortwechsel, keinen heftigen Disput. Allerdings war die Situation klar und ich erwartete, dass Hitler, am Abend oder am nächsten Tag, seine Drohungen vom Vortag in die Tat umsetzen würde. Er tat nichts.

Einmal noch hatte Goebbels den Auftrag, diesen Kampf auf eine feige und hinterlistige Art zu beenden.

Von Anfang Juni an wurden einige meiner gelegentlichen Mitarbeiter von der Partei ausgeschlossen. Hitler hatte noch nicht mächtig genug, um unsere Zeitungen zu verbieten oder mich offen anzugreifen; ich hatte aber mit einem Brief von ihm gerechnet, der seinen Bruch mit mir bestätigte, oder etwas ähnliches.

Als Schapke an der Reihe war von der Partei ausgeschlossen zu werden, weil er einen zornigen Artikel geschrieben hatte, in dem er Hitlers Methoden attackierte, erklärte ich meine Solidarität mit ihm …


Am 3. Juli 1930 sandte ich das folgende Ultimatum an Hitler:

„Herr Goebbels hat unter fadenscheinigen Vorwänden einige meiner Mitarbeiter von der Partei ausgeschlossen; er hat einigen anderen das Schreiben verboten. Sollten diese Maßnahmen in den nächsten 24 Stunden nicht zurück genommen werden, betrachte ich meinen Bruch mit der Partei und meinen Freunden als vollzogen.“

Das Telegramm blieb ohne Antwort.

Am 4. Juli 1930 habe ich aufgehört der nationalsozialistischen Partei Deutschlands anzugehören.

(Ende)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aus: Otto Strasser,<br />
„Hitler und Ich“<br />
Kapitel VII. „Kampf mit offenem Visier“!</p>
<p>(Fortsetzung und Schluss)</p>
<p>„Das Wort ‚Sozialismus’ ist das Problem“, sagte Hitler. Er hob die Schultern, schien einen Moment nachzudenken und fuhr fort:</p>
<p>Ich habe nie gesagt, dass man alle Unternehmen sozialisieren müsse. Im Gegenteil, ich habe daran festgehalten, dass man jene Betriebe sozialisieren könne, die dem Interesse der Nation schaden. Wenn sie sich keines solchen Deliktes schuldig gemacht haben, halte ich das Zerstören der Wirtschaft fuer ein Verbrechen. Nehmen Sie den Faschismus! Unser nationalsozialistischer Staat, wie der faschistische Staat, wird die Kooperation zwischen beide Interessen garantieren, die des Arbeitgebers und des Arbeitsnehmers, mit dem Recht auf Schlichtung im Falle eines Konflikts.“</p>
<p>„Aber im Faschismus bleibt das Problem Arbeit und Kapital ungelöst. Es wurde von ihm nicht einmal angegangen. Er hat im Moment nur die Streitereien beseitigt. Der Kapitalismus ist so intakt geblieben, wie auch Sie ihn intakt behalten wollen.“</p>
<p>„Herr Strasser“, sage Hitler, den meine Antworten verärgerten, „im Bereich der Wirtschaft gibt es nur ein System, die Verantwortung auf der Seite der Untergebenen, die Autorität auf der Seite der Leiter. Ich beauftrage Herrn Amann hinsichtlich der Arbeit seiner Untergebenen mir gegenüber verantwortlich zu sein und ihnen gegenüber seiner Autorität wahrzunehmen. Herr Amann verlangt von seinem Bürochef für seine Schreiber verantwortlich zu sein und ihnen gegenüber seine Autorität wahrzunehmen, und so weiter bis zur untersten Stufe der Leiter. So ist es seit tausend Jahren und so wird es immer sein.“</p>
<p>„Ja, Herr Hitler, der Prozess der Konstruktion bleibt immer der gleiche, ob es sich dabei um einen kapitalistischen oder sozialistischen Staat handelt. Aber der Arbeitsgeist kann von dem Regime abhangen unter dem man lebt. Wenn es vor einigen Jahren einer Handvoll von Männern, die sich nicht sonderlich von durchschnittlichen unterschieden, möglich war, eine Viertelmillion Ruhr-Arbeiter auf die Strasse zu werfen – wenn diese Aktion legal und konform mit der Moral unseres wirtschaftlichen Systems wäre, dann ist das System kriminell und nicht die Arbeiter.“</p>
<p>„Aber“, antwortete Hitler, indem er auf die Uhr blickte und Zeichen von akuter Ungeduld von sich gab, „das ist kein Grund die Partizipation der Arbeiter an Betrieben die sie beschäftigen zu verlangen und vor allem das Recht auf Konsultation….“ Ein starker Staat muss darauf achten, dass die Produktion im Interesse der Nation geschieht. Er kann, wenn das nicht der Fall ist, mit Enteignung vorgehen und die Direktion des Unternehmens übernehmen.“</p>
<p>„Das würde, Herr Hitler, so wie ich es sehe, nichts ändern. Da Sie, wenn nötig, bereit sind privates Eigentum zu enteignen, warum wollen Sie sich dazu lokaler Autoritäten bedienen, die Beurteilung eines Handlungsbedarfs diesen überlassen? Warum wollen Sie durch Leute, die vielleicht schlecht informiert sind, willkürliche Aktionen riskieren? Warum wollen Sie zweifelhaften Informanten vertrauen, anstatt das prinzipielle Recht auf Intervention einführen? Dieses Recht könnte ein integraler Teil unserer Wirtschaft sein.“</p>
<p>„Das“, sagte Hitler mit einem scheinheiligen Seufzer, „ ist der Punkt wo unsere Konzeptionen nicht übereinstimmen. Die Partizipation der Arbeiter am Kapital der Unternehmen, das Recht konsultiert zu werden, das sind Grundsätze der Marxisten. Ich bin der Ansicht, dass das Recht einen Einfluss auszuüben, niemand anderem als dem Staat, der von der obersten Schichte regiert wird, anvertraut werden darf.“</p>
<p>Es war ein Uhr dreißig. Zwei Männer, Stöhr und Busch, die Hitler angeblich hierher gerufen hatte, traten in diesem Moment ein. Adolf entschuldigte sich, dann, ohne ein weiteres Wort, führte er seine Besucher in sein Zimmer. Rudolf Hess folge ihm&#8230;<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Es gab, an diesem Tag, keinen besonders lauten Wortwechsel, keinen heftigen Disput. Allerdings war die Situation klar und ich erwartete, dass Hitler, am Abend oder am nächsten Tag, seine Drohungen vom Vortag in die Tat umsetzen würde. Er tat nichts.</p>
<p>Einmal noch hatte Goebbels den Auftrag, diesen Kampf auf eine feige und hinterlistige Art zu beenden.</p>
<p>Von Anfang Juni an wurden einige meiner gelegentlichen Mitarbeiter von der Partei ausgeschlossen. Hitler hatte noch nicht mächtig genug, um unsere Zeitungen zu verbieten oder mich offen anzugreifen; ich hatte aber mit einem Brief von ihm gerechnet, der seinen Bruch mit mir bestätigte, oder etwas ähnliches.</p>
<p>Als Schapke an der Reihe war von der Partei ausgeschlossen zu werden, weil er einen zornigen Artikel geschrieben hatte, in dem er Hitlers Methoden attackierte, erklärte ich meine Solidarität mit ihm …</p>
<p>Am 3. Juli 1930 sandte ich das folgende Ultimatum an Hitler:</p>
<p>„Herr Goebbels hat unter fadenscheinigen Vorwänden einige meiner Mitarbeiter von der Partei ausgeschlossen; er hat einigen anderen das Schreiben verboten. Sollten diese Maßnahmen in den nächsten 24 Stunden nicht zurück genommen werden, betrachte ich meinen Bruch mit der Partei und meinen Freunden als vollzogen.“</p>
<p>Das Telegramm blieb ohne Antwort.</p>
<p>Am 4. Juli 1930 habe ich aufgehört der nationalsozialistischen Partei Deutschlands anzugehören.</p>
<p>(Ende)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Eberndorfer</title>
		<link>http://de.altermedia.info/general/im-haken-kreuz-und-quer-gelesen-richard-schapke-die-schwarze-front-141107_11868.html/comment-page-1#comment-183771</link>
		<dc:creator>Eberndorfer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2007 16:17:09 +0000</pubDate>
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		<description>Aus: Otto Strasser,
„Hitler und Ich“
Kapitel VII. „Kampf mit offenem Visier“!

(Fortsetzung)

Noch am selben Abend beschrieb ich meinen Freunden, Richard Schapke, Günther Kübler, Herbert Blank und Paul Brinkmann, die Konversation die ich soeben hatte, und sie baten mich sofort einen Bericht fuer ihren Gebrauch darüber zu verfassen.

Ich schlief diese Nacht nicht, sondern nützte diese schlaflosen Stunden, um die wichtigsten Fragen die ich Hitler am nächsten Tag vorlegen wollte, vorzubereiten.

Bevor ich das Haus verließ, hatte ich ein kurzes Gespräch mit Gregor, um seine Haltung vorzubereiten.

Adolf Hitler beendete soeben sein Frühstück. Man brachte mich in den Speisesaal des Hotels. Als er mich erblickte erhob er sich und bat ihm zu folgen.

Im Lesesaal erwarteten uns vier Männer, Rudolf Hess, Amann, Direktor des „Völkischen Beobachters“, unser stellvertretender Direktor, Hans Hinkel und mein Bruder Gregor.

„Herr Hitler, ich dachte wir würden unsere Konversation allein fortsetzten“, protestierte ich als ich sie sah.

Es schien mir, dass, wenn wir allein wären, ich die wahren Intentionen meines Gegenübers leichter durchschauen würde.

„Diese Herren“, antwortete Hitler, „haben ein großes Interesse Ihre Argumente zu hören, und meine.“

Einerseits war es nicht schlecht vor Zeugen zu sprechen, andererseits erkannte ich die Gefährlichkeit meiner Position, denn die Männer die ich vor mir hatte, waren von Hitler voreingenommen.

Adolf bat mich zu sprechen.

„Dies sind die Fragen, die ich Ihnen vorlege, Herr Hitler. Sind Sie wie ich überzeugt, dass unsere Revolution auf der politischen, wirtschaftlichen und intellektuellen Ebene eine totale sein muss? Beabsichtigen Sie eine Revolution, die sich mit derselben Energie gegen den Marxismus wie gegen den Kapitalismus richtet? Geben Sie folglich zu, dass unsere Propaganda den einen wie den anderen attackieren muss, um den deutschen Sozialismus zu erhalten?“

Ich exponierte ihm somit das Strasser-Programm, wie es in Hannover ausgearbeitet wurde, und unsere Ideen der Verstaatlichung von Industrien.

„Das ist Marxismus“, schrie Hitler, „nein, Bolschewismus! Die Demokratie hat die Welt in der wir leben ruiniert, und Sie wollen Sie auf die wirtschaftliche Sphäre ausbreiten. Das wäre das Ende der deutschen wirtschaft. Damit würden Sie den Fortschritt der Menschheit vernichten, der nur durch die Anstrengung des Individuums, großer Denker und Erfinder geschaffen wurde.“

„Ich glaube nicht an diesen Fortschritt der Menschheit, Herr Hitler. Der Mensch hat sic seit tausend Jahren nicht verändert. Sein Aussehen und seine Lebensbedingungen haben sich verändert, sonst nichts. Glauben sie, dass Goethe glücklicher gewesen wäre, wenn er sich in einem Auto bewegt, oder Napoleon, wenn er einen Rundfunk gehabt hätte? Die Stadien der menschlichen Evolution ähneln jenen des Lebens eines Menschen. Ein dreißigjähriger Mensch glaubt sich gegenüber einem zwanzigjährigen im Fortschritt, ein Vierzigjähriger kann immer noch in dieser Illusion leben, ein Fünfzigjähriger spricht kaum noch über Fortschritt und ein Sechzigjähriger hat es vollkommen aufgegeben.“

„Theorie, reine Theorie; die Menschheit schreitet voran“, antwortete Hitler, „und dieser Fortschritt wird nur von großen Persönlichkeiten geschaffen.“

„Die Rolle dieser Persönlichkeiten, dieser Chefs, Herr Hitler, „ist aber nicht jene die Sie annehmen. Der Mensch weder erzeugt noch erfindet die großen historischen Epochen, im Gegenteil, er ist ein Bote, ein Instrument der Bestimmung.“

Adolf Hitler versteift sich;

„Wollen sie bestreiten, dass ich der Erfinder des Nationalsozialismus bin?“

„Ich kann nicht anders. Der Nationalsozialismus ist eine Idee, die sich aus der Epoche heraus in der wir leben, entwickelte. Sie befindet sich in den Herzen von Millionen Menschen; sie hat sich in Ihnen verkörpert. Die Gleichzeitigkeit mit der sie sich im Bewusstsein so vieler Menschen festgesetzt hat, beweist ihre historische Notwendigkeit; sie beweist auch, dass die Ära des Kapitalismus zu Ende ist.“

Hitler begab sich darauf in einen langen Monolog, mit dem er versuchte mich zu überzeugen, dass der Kapitalismus nicht existiere, dass die Autarkie eine Narretei sei, dass die nordische europäische Rasse den Welthandel als Tauschhandel organisieren müsse und schließlich, dass die Nationalisierung und Sozialisierung, wie ich sie sehe, nichts mehr und nichts weniger sei als ein Dilettantismus, um nicht zu sagen, ein Bolschewismus.

Hier ist zu bemerken, dass die Sozialisierung und Nationalisierung von Gütern, zu Hitlers dreizehntem Punkt seines offiziellen Programms gehören.

„Nehmen wir an, Herr Hitler, Sie kommen morgen zur Macht; was machen Sie mit Krupp. Lassen Sie dieses Unternehmen intakt, ja oder nein?“

„Aber natürlich, ja“, schrie Hitler. „Glauben sie ich sei so dumm, die große deutsche Industrie zerstören zu wollen?“

Wenn Sie das kapitalistische Regime erhalten wollen, Herr Hitler, haben Sie kein Recht mehr vom Sozialismus zu reden. Denn unsere Leute sind Sozialisten und Ihr Programm verlangt die Sozialisierung der privaten Unternehmen.“

(Es folgt der Schluss)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aus: Otto Strasser,<br />
„Hitler und Ich“<br />
Kapitel VII. „Kampf mit offenem Visier“!</p>
<p>(Fortsetzung)</p>
<p>Noch am selben Abend beschrieb ich meinen Freunden, Richard Schapke, Günther Kübler, Herbert Blank und Paul Brinkmann, die Konversation die ich soeben hatte, und sie baten mich sofort einen Bericht fuer ihren Gebrauch darüber zu verfassen.</p>
<p>Ich schlief diese Nacht nicht, sondern nützte diese schlaflosen Stunden, um die wichtigsten Fragen die ich Hitler am nächsten Tag vorlegen wollte, vorzubereiten.</p>
<p>Bevor ich das Haus verließ, hatte ich ein kurzes Gespräch mit Gregor, um seine Haltung vorzubereiten.</p>
<p>Adolf Hitler beendete soeben sein Frühstück. Man brachte mich in den Speisesaal des Hotels. Als er mich erblickte erhob er sich und bat ihm zu folgen.</p>
<p>Im Lesesaal erwarteten uns vier Männer, Rudolf Hess, Amann, Direktor des „Völkischen Beobachters“, unser stellvertretender Direktor, Hans Hinkel und mein Bruder Gregor.</p>
<p>„Herr Hitler, ich dachte wir würden unsere Konversation allein fortsetzten“, protestierte ich als ich sie sah.</p>
<p>Es schien mir, dass, wenn wir allein wären, ich die wahren Intentionen meines Gegenübers leichter durchschauen würde.</p>
<p>„Diese Herren“, antwortete Hitler, „haben ein großes Interesse Ihre Argumente zu hören, und meine.“</p>
<p>Einerseits war es nicht schlecht vor Zeugen zu sprechen, andererseits erkannte ich die Gefährlichkeit meiner Position, denn die Männer die ich vor mir hatte, waren von Hitler voreingenommen.</p>
<p>Adolf bat mich zu sprechen.</p>
<p>„Dies sind die Fragen, die ich Ihnen vorlege, Herr Hitler. Sind Sie wie ich überzeugt, dass unsere Revolution auf der politischen, wirtschaftlichen und intellektuellen Ebene eine totale sein muss? Beabsichtigen Sie eine Revolution, die sich mit derselben Energie gegen den Marxismus wie gegen den Kapitalismus richtet? Geben Sie folglich zu, dass unsere Propaganda den einen wie den anderen attackieren muss, um den deutschen Sozialismus zu erhalten?“</p>
<p>Ich exponierte ihm somit das Strasser-Programm, wie es in Hannover ausgearbeitet wurde, und unsere Ideen der Verstaatlichung von Industrien.</p>
<p>„Das ist Marxismus“, schrie Hitler, „nein, Bolschewismus! Die Demokratie hat die Welt in der wir leben ruiniert, und Sie wollen Sie auf die wirtschaftliche Sphäre ausbreiten. Das wäre das Ende der deutschen wirtschaft. Damit würden Sie den Fortschritt der Menschheit vernichten, der nur durch die Anstrengung des Individuums, großer Denker und Erfinder geschaffen wurde.“</p>
<p>„Ich glaube nicht an diesen Fortschritt der Menschheit, Herr Hitler. Der Mensch hat sic seit tausend Jahren nicht verändert. Sein Aussehen und seine Lebensbedingungen haben sich verändert, sonst nichts. Glauben sie, dass Goethe glücklicher gewesen wäre, wenn er sich in einem Auto bewegt, oder Napoleon, wenn er einen Rundfunk gehabt hätte? Die Stadien der menschlichen Evolution ähneln jenen des Lebens eines Menschen. Ein dreißigjähriger Mensch glaubt sich gegenüber einem zwanzigjährigen im Fortschritt, ein Vierzigjähriger kann immer noch in dieser Illusion leben, ein Fünfzigjähriger spricht kaum noch über Fortschritt und ein Sechzigjähriger hat es vollkommen aufgegeben.“</p>
<p>„Theorie, reine Theorie; die Menschheit schreitet voran“, antwortete Hitler, „und dieser Fortschritt wird nur von großen Persönlichkeiten geschaffen.“</p>
<p>„Die Rolle dieser Persönlichkeiten, dieser Chefs, Herr Hitler, „ist aber nicht jene die Sie annehmen. Der Mensch weder erzeugt noch erfindet die großen historischen Epochen, im Gegenteil, er ist ein Bote, ein Instrument der Bestimmung.“</p>
<p>Adolf Hitler versteift sich;</p>
<p>„Wollen sie bestreiten, dass ich der Erfinder des Nationalsozialismus bin?“</p>
<p>„Ich kann nicht anders. Der Nationalsozialismus ist eine Idee, die sich aus der Epoche heraus in der wir leben, entwickelte. Sie befindet sich in den Herzen von Millionen Menschen; sie hat sich in Ihnen verkörpert. Die Gleichzeitigkeit mit der sie sich im Bewusstsein so vieler Menschen festgesetzt hat, beweist ihre historische Notwendigkeit; sie beweist auch, dass die Ära des Kapitalismus zu Ende ist.“</p>
<p>Hitler begab sich darauf in einen langen Monolog, mit dem er versuchte mich zu überzeugen, dass der Kapitalismus nicht existiere, dass die Autarkie eine Narretei sei, dass die nordische europäische Rasse den Welthandel als Tauschhandel organisieren müsse und schließlich, dass die Nationalisierung und Sozialisierung, wie ich sie sehe, nichts mehr und nichts weniger sei als ein Dilettantismus, um nicht zu sagen, ein Bolschewismus.</p>
<p>Hier ist zu bemerken, dass die Sozialisierung und Nationalisierung von Gütern, zu Hitlers dreizehntem Punkt seines offiziellen Programms gehören.</p>
<p>„Nehmen wir an, Herr Hitler, Sie kommen morgen zur Macht; was machen Sie mit Krupp. Lassen Sie dieses Unternehmen intakt, ja oder nein?“</p>
<p>„Aber natürlich, ja“, schrie Hitler. „Glauben sie ich sei so dumm, die große deutsche Industrie zerstören zu wollen?“</p>
<p>Wenn Sie das kapitalistische Regime erhalten wollen, Herr Hitler, haben Sie kein Recht mehr vom Sozialismus zu reden. Denn unsere Leute sind Sozialisten und Ihr Programm verlangt die Sozialisierung der privaten Unternehmen.“</p>
<p>(Es folgt der Schluss)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Eberndorfer</title>
		<link>http://de.altermedia.info/general/im-haken-kreuz-und-quer-gelesen-richard-schapke-die-schwarze-front-141107_11868.html/comment-page-1#comment-183770</link>
		<dc:creator>Eberndorfer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2007 16:16:19 +0000</pubDate>
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		<description>Aus: Otto Strasser,
„Hitler und Ich“
Kapitel VII. „Kampf mit offenem Visier“!

(Fortsetzung)

« Herr Hitler, wir sprechen Mann zu Mann. Wir sind nicht in einer öffentlichen Besprechung. Wie viele Menschen gibt es in Ihrer Umgebung, die fuer sich selbst urteilen können? Schon das Niveau ihrer Intelligenz macht dies unmöglich; und von deren Charakter reden wir gar nicht. Mein Bruder wäre weniger diszipliniert, wenn er finanziell nicht von Ihnen abhängig wäre.“

„Wegen diesem Bruder“, sagte Hitler, dessen Augen immer noch nass waren, „will ich, einmal mehr, Ihnen die Hand reichen. Ich hatte Ihnen mehrere Male interessante Funktionen in der Partei angeboten. Sie könnten ab sofort mein Pressechef fuer das gesamte Reich werden. Kommen Sie nach München und arbeiten Sie unter meiner Direktion. Stellen Sie Ihr Talent und Ihre Intelligenz, die ich hoch anerkenne, der nationalsozialistischen Bewegung zur Verfügung.“

„Herr Hitler, ich könnte dies nur dann akzeptieren, wenn wir eine gemeinsame Basis fuer unsere politischen Konzeptionen finden würden, die sich unterscheiden. Wenn unsere Übereinstimmung nur eine oberflächliche wäre, hätten sie später den Eindruck, dass ich Sie getäuscht hätte, und soweit es mich betrifft, würde ich nicht aufhören zu glauben, dass Sie mich getäuscht hätten. Sprechen wir vor allem über unsere politischen Ziele. Wenn Sie es wünschen, bleibe ich vier Wochen lang in München, um mit Ihnen und Rosenberg, gegen dessen Rivalität ich besonders empfindlich bin, sozialistische Probleme und die Außenpolitik zu besprechen.“

„Nein“, sagte Hitler trocken, „dafür ist es zu spät. Ich benötige eine sofortige Entscheidung. Wenn Sie meine Vorschläge nicht akzeptieren, beginne ich ab Montag zu handeln. Hier die Maßnahmen, die ich getroffen habe:

Die ‚Kampfschriften’ werden als ein fuer die nationalsozialistische Partei lästiges Unternehmen erklärt;

Ich werde allen Mitgliedern der Partei verbieten, an der Redaktion, den Verkauf und der Propaganda ihrer Zeitungen teilzunehmen;

Ich werde Sie und alle die zu Ihrem Umkreis gehören aus der Partei ausschließen.“

Es kostete mich eine übermenschliche Überwindung mich zu beherrschen. Ich dachte dabei an Georg, der sich in diesem letzten Kampf von mir trennen würde.

„Das alles fällt Ihnen sehr leicht, Herr Hitler. Aber es unterstreicht nichts anderes als die profunde Differenz unserer revolutionären und sozialistischen Konzeptionen. Die Gründe die Sie anführen, um die ‚Kampfschriften’ zu vernichten, scheinen mir nur Vorwände zu sein. Der wahre Grund Ihres Zornes liegt darin, dass Sie die soziale Revolution zum Vorteil des Legalismus und Ihrer neuen Kollaboration mit den rechten bürgerlichen Parteien abwürgen wollen.“

Dieses Mal wurde Hitler gewalttätig.

„Ich bin ein Sozialist, und ein Sozialist einer anderen Sorte als Ihr reicher Fürst Reventlow. Ich war früher ein einfacher Arbeiter. Ich kann nicht tolerieren, dass mein Chauffeur sich anders ernährt als ich mich selbst ernähre. Aber Ihr eigener Sozialismus ist ein perfekter Marxismus. Die Masse der Arbeiter verlangt nichts anderes als Brot und Spiele. Sie wird nie verstehen was ein Ideal ist. Wir koennen nicht erwarten, diese Masse zu gewinnen. Was wir tun müssen, ist die Schaffung einer neuen Klasse von Herrenmenschen, die sich nicht wie Sie von der Moral des Mitleids leiten lassen. Jene die regieren, müssen wissen, dass sie das Recht zum Kommandieren haben, weil sie einer höheren Rasse angehören. Sie müssen dieses Recht behalten und es ohne Rücksicht konsolidieren.“

Ich war konsterniert über das was ich hörte und ich sagte es Hitler ganz offen.

„Ihre rassistischen Konzeptionen“, fügte ich hinzu, „die Sie von Rosenberg haben, verlassen nicht nur die große Mission des Nationalsozialismus, die Konstitution einer deutschen ‚Nation’, sondern sie drohen auch das deutsche Volk zu zersetzen.“

Hitler antwortete, als ob er einen Diskurs beginnen würde:

„Liberalismus, Liberalismus, das ist was Sie predigen. Es geht nicht anders, wir brauchen eine Revolution, eine Rassenrevolution. Keine wirtschaftliche, politische, soziale Revolution, der Kampf wäre immer derselbe, jener der niederen Schichten, der niederen Rassen gegen die höheren Rassen, die sich an der Spitze befinden. An jenem Tag an dem die höhere Rasse dieses Gesetz vergisst, hat sie den Kampf verloren. Alle Revolutionen, und ich habe sie gut studiert, sind nichts anderes als Rassenrevolutionen. Wen Sie das neue Buch Rosenbergs lesen (Anmkg: den „Mythus des 20. Jahrhunderts“), werden Sie diese Dinge verstehen; denn es ist das überzeugendste seiner Art, viel größer als das von Chamberlain, „Die Grundlagen des 19. Jahrhunderts“. Ihre Ideen der Außenpolitik sind falsch, weil sie kein rassisches Wissen besitzen. Haben nicht Sie selbst sich fuer die Unabhängigkeits-Bewegung der Inder eingesetzt, obwohl es sich dabei klarerweise nur um eine Rebellion der niederen Rasse der Hindus gegen die wertvolle anglo-nordische Rasse gehandelt hat? Die nordische Rasse hat das Recht die Welt zu regieren; und dieses Recht wird das Leitprinzip unserer Außenpolitik werden. Sehen Sie, warum irgendeine Allianz mit Russland, eine Gemeinschaft von Slawen und Tataren mit einem jüdischen Kopf, ausgeschlossen ist. Ich habe diese Slawen in meiner Heimat kennengelernt. Wenn ein deutscher Kopf sie regiert, kann Deutschland mit ihnen gemeinsame Sache machen, wie es zur Zeit Bismarcks der Fall war. Heute waere dies ein Verbrechen.“

„Aber was sie da sagen“, Herr Hitler, „kann nicht als die Basis einer Außenpolitik dienen. Fuer mich kann nu ein einziges Problem zählen, jene einer fuer Deutschland vorteilhaften oder unvorteilhaften politischen Konstellation. Wir können uns nicht durch Überlegungen der Sympathie oder Antipathie leiten lassen. Einer der großen Ziele der deutschen Politik – das sagte ich Ihnen schon -, muss die Aufhebung des Versailler Vertrags sein. Stalin. Mussolini, Mac Donald oder Poincare, interessieren mich! Ein guter deutscher Politiker muss vor allem daran denken, was gut fuer Deutschland ist.“

„Selbstverständlich“, gab Hitler zu, „geht es darum was gut fuer Deutschland ist. Deshalb ist ein Übereinkommen mit England unverzichtbar. Man muss eine germanisch-nordische Dominanz über Europa etablieren, und danach, zusammen mit Amerika, eine germanisch-nordische Dominanz über die Welt…Fuer uns das Land, fuer England das Meer…“

Wir waren noch nicht am wichtigsten Punkt unserer Diskussion angelangt. Ich zog meine Uhr; sie zeigte zehn nach vier. Hitler, plötzlich erschöpft, ließ sich in einen Fauteuil fallen und atmete wie nach einem Lauf.

„Können wir nicht“, fragte ich, „diese Konversation morgen Vormittag weiterführen? Die Außenpolitik ist fuer uns vorerst nur ein theoretisches Problem, denn wir haben keine Entscheidungen zu treffen. Der Begriff des Guten fuer Deutschland, worüber wir uns einigten, genügte mir im Moment. Die kulturellen Probleme haben fuer mich nur eine untergeordnete Rolle. Die brennende Frage jedoch ist die der wirtschaftlichen und sozialen Ordnung. Ich bin in dieser Hinsicht mit der Parteipolitik nicht zufrieden und möchte meine ernsten Einwände dagegen erheben.“

Hitler gab mir zum dritten Mal die Hand, seine Augen waren voll von Tränen:

„Bis morgen um sechs Uhr.“

(Fortsetzung folgt)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aus: Otto Strasser,<br />
„Hitler und Ich“<br />
Kapitel VII. „Kampf mit offenem Visier“!</p>
<p>(Fortsetzung)</p>
<p>« Herr Hitler, wir sprechen Mann zu Mann. Wir sind nicht in einer öffentlichen Besprechung. Wie viele Menschen gibt es in Ihrer Umgebung, die fuer sich selbst urteilen können? Schon das Niveau ihrer Intelligenz macht dies unmöglich; und von deren Charakter reden wir gar nicht. Mein Bruder wäre weniger diszipliniert, wenn er finanziell nicht von Ihnen abhängig wäre.“</p>
<p>„Wegen diesem Bruder“, sagte Hitler, dessen Augen immer noch nass waren, „will ich, einmal mehr, Ihnen die Hand reichen. Ich hatte Ihnen mehrere Male interessante Funktionen in der Partei angeboten. Sie könnten ab sofort mein Pressechef fuer das gesamte Reich werden. Kommen Sie nach München und arbeiten Sie unter meiner Direktion. Stellen Sie Ihr Talent und Ihre Intelligenz, die ich hoch anerkenne, der nationalsozialistischen Bewegung zur Verfügung.“</p>
<p>„Herr Hitler, ich könnte dies nur dann akzeptieren, wenn wir eine gemeinsame Basis fuer unsere politischen Konzeptionen finden würden, die sich unterscheiden. Wenn unsere Übereinstimmung nur eine oberflächliche wäre, hätten sie später den Eindruck, dass ich Sie getäuscht hätte, und soweit es mich betrifft, würde ich nicht aufhören zu glauben, dass Sie mich getäuscht hätten. Sprechen wir vor allem über unsere politischen Ziele. Wenn Sie es wünschen, bleibe ich vier Wochen lang in München, um mit Ihnen und Rosenberg, gegen dessen Rivalität ich besonders empfindlich bin, sozialistische Probleme und die Außenpolitik zu besprechen.“</p>
<p>„Nein“, sagte Hitler trocken, „dafür ist es zu spät. Ich benötige eine sofortige Entscheidung. Wenn Sie meine Vorschläge nicht akzeptieren, beginne ich ab Montag zu handeln. Hier die Maßnahmen, die ich getroffen habe:</p>
<p>Die ‚Kampfschriften’ werden als ein fuer die nationalsozialistische Partei lästiges Unternehmen erklärt;</p>
<p>Ich werde allen Mitgliedern der Partei verbieten, an der Redaktion, den Verkauf und der Propaganda ihrer Zeitungen teilzunehmen;</p>
<p>Ich werde Sie und alle die zu Ihrem Umkreis gehören aus der Partei ausschließen.“</p>
<p>Es kostete mich eine übermenschliche Überwindung mich zu beherrschen. Ich dachte dabei an Georg, der sich in diesem letzten Kampf von mir trennen würde.</p>
<p>„Das alles fällt Ihnen sehr leicht, Herr Hitler. Aber es unterstreicht nichts anderes als die profunde Differenz unserer revolutionären und sozialistischen Konzeptionen. Die Gründe die Sie anführen, um die ‚Kampfschriften’ zu vernichten, scheinen mir nur Vorwände zu sein. Der wahre Grund Ihres Zornes liegt darin, dass Sie die soziale Revolution zum Vorteil des Legalismus und Ihrer neuen Kollaboration mit den rechten bürgerlichen Parteien abwürgen wollen.“</p>
<p>Dieses Mal wurde Hitler gewalttätig.</p>
<p>„Ich bin ein Sozialist, und ein Sozialist einer anderen Sorte als Ihr reicher Fürst Reventlow. Ich war früher ein einfacher Arbeiter. Ich kann nicht tolerieren, dass mein Chauffeur sich anders ernährt als ich mich selbst ernähre. Aber Ihr eigener Sozialismus ist ein perfekter Marxismus. Die Masse der Arbeiter verlangt nichts anderes als Brot und Spiele. Sie wird nie verstehen was ein Ideal ist. Wir koennen nicht erwarten, diese Masse zu gewinnen. Was wir tun müssen, ist die Schaffung einer neuen Klasse von Herrenmenschen, die sich nicht wie Sie von der Moral des Mitleids leiten lassen. Jene die regieren, müssen wissen, dass sie das Recht zum Kommandieren haben, weil sie einer höheren Rasse angehören. Sie müssen dieses Recht behalten und es ohne Rücksicht konsolidieren.“</p>
<p>Ich war konsterniert über das was ich hörte und ich sagte es Hitler ganz offen.</p>
<p>„Ihre rassistischen Konzeptionen“, fügte ich hinzu, „die Sie von Rosenberg haben, verlassen nicht nur die große Mission des Nationalsozialismus, die Konstitution einer deutschen ‚Nation’, sondern sie drohen auch das deutsche Volk zu zersetzen.“</p>
<p>Hitler antwortete, als ob er einen Diskurs beginnen würde:</p>
<p>„Liberalismus, Liberalismus, das ist was Sie predigen. Es geht nicht anders, wir brauchen eine Revolution, eine Rassenrevolution. Keine wirtschaftliche, politische, soziale Revolution, der Kampf wäre immer derselbe, jener der niederen Schichten, der niederen Rassen gegen die höheren Rassen, die sich an der Spitze befinden. An jenem Tag an dem die höhere Rasse dieses Gesetz vergisst, hat sie den Kampf verloren. Alle Revolutionen, und ich habe sie gut studiert, sind nichts anderes als Rassenrevolutionen. Wen Sie das neue Buch Rosenbergs lesen (Anmkg: den „Mythus des 20. Jahrhunderts“), werden Sie diese Dinge verstehen; denn es ist das überzeugendste seiner Art, viel größer als das von Chamberlain, „Die Grundlagen des 19. Jahrhunderts“. Ihre Ideen der Außenpolitik sind falsch, weil sie kein rassisches Wissen besitzen. Haben nicht Sie selbst sich fuer die Unabhängigkeits-Bewegung der Inder eingesetzt, obwohl es sich dabei klarerweise nur um eine Rebellion der niederen Rasse der Hindus gegen die wertvolle anglo-nordische Rasse gehandelt hat? Die nordische Rasse hat das Recht die Welt zu regieren; und dieses Recht wird das Leitprinzip unserer Außenpolitik werden. Sehen Sie, warum irgendeine Allianz mit Russland, eine Gemeinschaft von Slawen und Tataren mit einem jüdischen Kopf, ausgeschlossen ist. Ich habe diese Slawen in meiner Heimat kennengelernt. Wenn ein deutscher Kopf sie regiert, kann Deutschland mit ihnen gemeinsame Sache machen, wie es zur Zeit Bismarcks der Fall war. Heute waere dies ein Verbrechen.“</p>
<p>„Aber was sie da sagen“, Herr Hitler, „kann nicht als die Basis einer Außenpolitik dienen. Fuer mich kann nu ein einziges Problem zählen, jene einer fuer Deutschland vorteilhaften oder unvorteilhaften politischen Konstellation. Wir können uns nicht durch Überlegungen der Sympathie oder Antipathie leiten lassen. Einer der großen Ziele der deutschen Politik – das sagte ich Ihnen schon -, muss die Aufhebung des Versailler Vertrags sein. Stalin. Mussolini, Mac Donald oder Poincare, interessieren mich! Ein guter deutscher Politiker muss vor allem daran denken, was gut fuer Deutschland ist.“</p>
<p>„Selbstverständlich“, gab Hitler zu, „geht es darum was gut fuer Deutschland ist. Deshalb ist ein Übereinkommen mit England unverzichtbar. Man muss eine germanisch-nordische Dominanz über Europa etablieren, und danach, zusammen mit Amerika, eine germanisch-nordische Dominanz über die Welt…Fuer uns das Land, fuer England das Meer…“</p>
<p>Wir waren noch nicht am wichtigsten Punkt unserer Diskussion angelangt. Ich zog meine Uhr; sie zeigte zehn nach vier. Hitler, plötzlich erschöpft, ließ sich in einen Fauteuil fallen und atmete wie nach einem Lauf.</p>
<p>„Können wir nicht“, fragte ich, „diese Konversation morgen Vormittag weiterführen? Die Außenpolitik ist fuer uns vorerst nur ein theoretisches Problem, denn wir haben keine Entscheidungen zu treffen. Der Begriff des Guten fuer Deutschland, worüber wir uns einigten, genügte mir im Moment. Die kulturellen Probleme haben fuer mich nur eine untergeordnete Rolle. Die brennende Frage jedoch ist die der wirtschaftlichen und sozialen Ordnung. Ich bin in dieser Hinsicht mit der Parteipolitik nicht zufrieden und möchte meine ernsten Einwände dagegen erheben.“</p>
<p>Hitler gab mir zum dritten Mal die Hand, seine Augen waren voll von Tränen:</p>
<p>„Bis morgen um sechs Uhr.“</p>
<p>(Fortsetzung folgt)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Eberndorfer</title>
		<link>http://de.altermedia.info/general/im-haken-kreuz-und-quer-gelesen-richard-schapke-die-schwarze-front-141107_11868.html/comment-page-1#comment-183769</link>
		<dc:creator>Eberndorfer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2007 16:15:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://de.altermedia.info/general/im-haken-kreuz-und-quer-gelesen-richard-schapke-die-schwarze-front-141107_11868.html#comment-183769</guid>
		<description>Aus: Otto Strasser,
„Hitler und Ich“
Kapitel VII. „Kampf mit offenem Visier“!

(Fortsetzung)

« Haben Sie, » fragte mich Hitler, « über meinen Vorschlag vom vorigen Jahr nachgedacht? Aman gab mir einen sehr lobenden Bericht über Ihren Verlag. Ich bin bereit ihn zu kaufen. Gregor, Sie und Hinkel würden je 60 000 Mark von mir bekommen. Hinkel und Sie würden Abgeordnete werden.“

„Das kommt nicht in Frage, Herr Hitler; ich lehne das nach wie vor ab.“

Hitler begann sofort mich zu beschimpfen.

„Der Ton Ihrer Zeitungen ist eine öffentliche Schande. Ihre Artikel widersprechen den elementarsten Regeln der Disziplin; sie sind eine Beleidigung fuer das Programm der Partei! Meine Geduld ist am Ende. Die ‚Kampfverlag wird mit Ihrer Einwilligung geschlossen. Sollten sie das ablehnen, werde ich mit allen Mitteln gegen Sie vorgehen.„

Ich erhob mich.

„Herr Hitler, ich habe geglaubt, dass Sie mich eingeladen haben, um diese Situation zu klären. Ich bin damit einverstanden. Aber ich akzeptiere kein Ultimatum.“

„Natürlich möchte ich mit Ihnen zu einer Übereinkunft kommen“, sagte Hitler ein wenig freundlicher. Es liegt mir sehr daran, einen Mann ihres Wertes fuer die Partei zu erhalten. Das ist der Grund, warum ich Sie hierher bestellt habe. Sie sind jung; Sie waren ein Frontsoldat; Sie sind einer unseren älteren Nationalsozialisten, und es scheint mir, dass Sie noch lernen und verstehen können. Von Reventlow kann ich das nicht behaupten. Er ist ein alter Mann und ein billiger Journalist, der seine starren Ideen nicht mehr revidieren kann. Er ist ein hoffnungsloser Fall, aber Sie …“

Und wieder versuchte Hitler seine klassische Methode mich zu isolieren, die er nie aufgegeben hat.

„Ihre Vorwürfe, Herr Hitler, sind zu allgemein. Ich kann Ihnen nur mit zwei Dingen antworten: dass die Artikel der vergangenen Wochen von Mitgliedern der offiziellen nationalsozialistischen Presse geschrieben wurden und dass jeder dieser Artikel meine volle Zustimmung hatte. Ich möchte ergänzen, dass es mich freut eine Gelegenheit zu haben Ihnen meine Position erklären zu können…“

Die Konversation die nun folgte, dauerte genau sieben Stunden. Wir mussten sie unterbrechen und am folgenden Tag wieder aufnehmen. Ich habe den gesamten Dialog dieses letzten Duells aufgeschrieben und ihn nachher sofort an meine Freunde übergeben. Ich kann hier nicht die gesamte Konversation mit Hitler wiedergeben und beschränke mich deshalb auf die Innenpolitik des Reiches. Gleichzeitig möchte ich ein Licht auf den Mann werfen den ich konfrontierte und die gravierenden Gründe die zu unserem Zerwürfnis aufzeigen.

Hitler schritt wie gewöhnlich im Zimmer auf und ab.

„Der in den ‚Nationalsozialistischen Briefen’ erschienene Artikel ist ein Stich in den Rücken unseres nationalsozialistischen Innenminister, Dr. Frick. Was Schultze-Naumburg betrifft, er ist ein Künstler erster Ordnung. Wer eine Ahnung von Kunst hat, versteht, dass dieser Mann wie kein anderer die wahre deutsche Kunst weitergeben kann. Sie aber vereinen sich mit der jüdischen Presse, um die Entscheidungen dieses nationalsozialistischen Ministers zu sabotieren.“

„Wir verteidigen in den ‚Nationalsozialistischen Briefen’ nur die Ansichten junger Künstler, die sich um Wendlands Partei gruppieren. Wir wollen verhindern, dass diese Jungen dem Interesse alter Vorgänger geopfert werden.“

Schultze-Naumburg war ein obstinater Fanatiker mit wehendem Bart, ein prähistorischer Germane, in den Hitler die Inkarnation der Seele unseres Volkes sah.

„Herr Strasser, Sie haben nicht die geringste Ahnung davon was Kunst ist. Die Kunst von Alten oder Jungen existiert nicht. Eine einzige Kunst zählt, die griechisch-nordische.

In dieser Hinsicht existiert keine Revolution. Es gibt keine italienische, holländische oder deutsche Kunst, und es ist falsch von gotischer Kunst zu sprechen. Das alles ist griechisch-nordische Kunst. Alles was den Namen ‚Kunst’ verdient, kann nichts anderes sein als griechisch-nordische Kunst.“

Ich antwortete, ohne dass ich mich in dieser Hinsicht fuer einen Experten hielt, dass Kunst der Ausdruck der Seele eines Volkes sei, der von verschiedenen Einflüssen abhänge. Dann richtete ich seine Aufmerksamkeit auf die ägyptische und chinesische Kunst.

„Das sind die alten liberalen Ideen“, meinte Hitler. Ich wiederhole, eine solche Kunst gibt es nicht. Weder die Ägypter noch die Chinesen waren ein homogenes Volk. Der Körper dieser Völker gehörte einer niedrigen Rasse an, die von einem nordischen Kopf dominiert wurde der alle Meisterwerke schuf.

Ich wartete ungeduldig darauf um die Konversation auf ein politisches Thema das mich interessierte zu bringen. Da ich nicht auf Hitlers absonderliche Kunst-Ideen einging, begann er, wie ich gehofft hatte, über die „Treue und Untreue“ in einem Artikel von Blank zu sprechen.

„Wie rechtfertigen Sie Blanks Theorien?“ fragte er mich. „Mit seiner Konzeption von Treue und den Unterschied den zwischen Führer und Idee macht, verleitet er die Mitglieder der Partei zur Rebellion.

„Nein“, antwortete ich. Es ist keine Frage der Verminderung des Prestiges des Chefs. Der freie protestantische Deutsche ist notwendigerweise daran gewöhnt vor allem der Idee zu dienen. Die Idee ist von göttlichem Ursprung, die Menschen sind nichts als die Empfänger, die Körper in denen das Wort zu Fleisch geworden ist. Ein Chef muss der Idee dienen. Denn wir sind der Idee allen verpflichtet; nur sie ist ewig. Der Chef ist sterblich und er kann sich irren.“

„Was Sie da sagen, ist eine monumentale Idiotie die um einen grünen Konferenztisch herum konzipiert wurde. Sie wollen den Mitgliedern einer Partei das Recht erteilen darüber zu entscheiden ob der Führer einer Idee treu geblieben ist oder nicht. Das ist die schlechteste Demokratie, und wir wollen nichts mit ihr zu tun haben! Für uns ist der Führer die Idee, und jedes Parteimitglied hat nichts anderes zu tun, als dem Führer zu gehorchen.“

„Nein“, antwortete ich, „was Sie hier sagen, ist gut fuer die römische Kirche, von der sich übrigens der italienische Faschismus inspirieren ließ. Ich halte daran fest, dass fuer Deutschland nur die Idee entscheidend ist, und dass das individuelle Gewissen befragt werden muss um zu entscheiden, ob es zwischen der der Idee und dem Chef eine Divergenz gibt.“

„Über diesen Punkt verstehen wir uns überhaupt nicht“, schrie Hitler. Er setzte sich und kreiste mit einer Hand immer schneller um sein Knie. „Was Sie da sagen, würde zum Untergang unserer Organisation führen die auf Disziplin basiert. Ich habe nicht die geringste Lust einem irren Literaten zu erlauben unsere Organisation zu zerstören. Sie waren Offizier, und sie sehen auch, dass Ihr Bruder meine Disziplin akzeptiert, auch wenn er nicht immer meiner Ansicht ist. Nehmen sie ein Beispiel von ihm; er ist ein bewundernswerter Mann!“

Wie vor zwei Jahren, fasste Hitler meine beiden Hände, seine Stimme endete in einem Schluchzen und Tränen rollten über seine Wangen.

„Herr Hitler, die Disziplin ist nichts anders als ein Hilfsmittel um im Schosse einer existierenden Gruppe eine Einheit zu erzeugen. Sie kann nicht dazu dienen, um diese Gruppe zu gewinnen. Lassen Sie sich nie durch Bewunderung und Lob von den niedrigen Kreaturen die Sie umringen verführen.“

„Ich verbiete Ihnen meine Mitarbeiter zu beleidigen!“

(Fortsetzung folgt)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aus: Otto Strasser,<br />
„Hitler und Ich“<br />
Kapitel VII. „Kampf mit offenem Visier“!</p>
<p>(Fortsetzung)</p>
<p>« Haben Sie, » fragte mich Hitler, « über meinen Vorschlag vom vorigen Jahr nachgedacht? Aman gab mir einen sehr lobenden Bericht über Ihren Verlag. Ich bin bereit ihn zu kaufen. Gregor, Sie und Hinkel würden je 60 000 Mark von mir bekommen. Hinkel und Sie würden Abgeordnete werden.“</p>
<p>„Das kommt nicht in Frage, Herr Hitler; ich lehne das nach wie vor ab.“</p>
<p>Hitler begann sofort mich zu beschimpfen.</p>
<p>„Der Ton Ihrer Zeitungen ist eine öffentliche Schande. Ihre Artikel widersprechen den elementarsten Regeln der Disziplin; sie sind eine Beleidigung fuer das Programm der Partei! Meine Geduld ist am Ende. Die ‚Kampfverlag wird mit Ihrer Einwilligung geschlossen. Sollten sie das ablehnen, werde ich mit allen Mitteln gegen Sie vorgehen.„</p>
<p>Ich erhob mich.</p>
<p>„Herr Hitler, ich habe geglaubt, dass Sie mich eingeladen haben, um diese Situation zu klären. Ich bin damit einverstanden. Aber ich akzeptiere kein Ultimatum.“</p>
<p>„Natürlich möchte ich mit Ihnen zu einer Übereinkunft kommen“, sagte Hitler ein wenig freundlicher. Es liegt mir sehr daran, einen Mann ihres Wertes fuer die Partei zu erhalten. Das ist der Grund, warum ich Sie hierher bestellt habe. Sie sind jung; Sie waren ein Frontsoldat; Sie sind einer unseren älteren Nationalsozialisten, und es scheint mir, dass Sie noch lernen und verstehen können. Von Reventlow kann ich das nicht behaupten. Er ist ein alter Mann und ein billiger Journalist, der seine starren Ideen nicht mehr revidieren kann. Er ist ein hoffnungsloser Fall, aber Sie …“</p>
<p>Und wieder versuchte Hitler seine klassische Methode mich zu isolieren, die er nie aufgegeben hat.</p>
<p>„Ihre Vorwürfe, Herr Hitler, sind zu allgemein. Ich kann Ihnen nur mit zwei Dingen antworten: dass die Artikel der vergangenen Wochen von Mitgliedern der offiziellen nationalsozialistischen Presse geschrieben wurden und dass jeder dieser Artikel meine volle Zustimmung hatte. Ich möchte ergänzen, dass es mich freut eine Gelegenheit zu haben Ihnen meine Position erklären zu können…“</p>
<p>Die Konversation die nun folgte, dauerte genau sieben Stunden. Wir mussten sie unterbrechen und am folgenden Tag wieder aufnehmen. Ich habe den gesamten Dialog dieses letzten Duells aufgeschrieben und ihn nachher sofort an meine Freunde übergeben. Ich kann hier nicht die gesamte Konversation mit Hitler wiedergeben und beschränke mich deshalb auf die Innenpolitik des Reiches. Gleichzeitig möchte ich ein Licht auf den Mann werfen den ich konfrontierte und die gravierenden Gründe die zu unserem Zerwürfnis aufzeigen.</p>
<p>Hitler schritt wie gewöhnlich im Zimmer auf und ab.</p>
<p>„Der in den ‚Nationalsozialistischen Briefen’ erschienene Artikel ist ein Stich in den Rücken unseres nationalsozialistischen Innenminister, Dr. Frick. Was Schultze-Naumburg betrifft, er ist ein Künstler erster Ordnung. Wer eine Ahnung von Kunst hat, versteht, dass dieser Mann wie kein anderer die wahre deutsche Kunst weitergeben kann. Sie aber vereinen sich mit der jüdischen Presse, um die Entscheidungen dieses nationalsozialistischen Ministers zu sabotieren.“</p>
<p>„Wir verteidigen in den ‚Nationalsozialistischen Briefen’ nur die Ansichten junger Künstler, die sich um Wendlands Partei gruppieren. Wir wollen verhindern, dass diese Jungen dem Interesse alter Vorgänger geopfert werden.“</p>
<p>Schultze-Naumburg war ein obstinater Fanatiker mit wehendem Bart, ein prähistorischer Germane, in den Hitler die Inkarnation der Seele unseres Volkes sah.</p>
<p>„Herr Strasser, Sie haben nicht die geringste Ahnung davon was Kunst ist. Die Kunst von Alten oder Jungen existiert nicht. Eine einzige Kunst zählt, die griechisch-nordische.</p>
<p>In dieser Hinsicht existiert keine Revolution. Es gibt keine italienische, holländische oder deutsche Kunst, und es ist falsch von gotischer Kunst zu sprechen. Das alles ist griechisch-nordische Kunst. Alles was den Namen ‚Kunst’ verdient, kann nichts anderes sein als griechisch-nordische Kunst.“</p>
<p>Ich antwortete, ohne dass ich mich in dieser Hinsicht fuer einen Experten hielt, dass Kunst der Ausdruck der Seele eines Volkes sei, der von verschiedenen Einflüssen abhänge. Dann richtete ich seine Aufmerksamkeit auf die ägyptische und chinesische Kunst.</p>
<p>„Das sind die alten liberalen Ideen“, meinte Hitler. Ich wiederhole, eine solche Kunst gibt es nicht. Weder die Ägypter noch die Chinesen waren ein homogenes Volk. Der Körper dieser Völker gehörte einer niedrigen Rasse an, die von einem nordischen Kopf dominiert wurde der alle Meisterwerke schuf.</p>
<p>Ich wartete ungeduldig darauf um die Konversation auf ein politisches Thema das mich interessierte zu bringen. Da ich nicht auf Hitlers absonderliche Kunst-Ideen einging, begann er, wie ich gehofft hatte, über die „Treue und Untreue“ in einem Artikel von Blank zu sprechen.</p>
<p>„Wie rechtfertigen Sie Blanks Theorien?“ fragte er mich. „Mit seiner Konzeption von Treue und den Unterschied den zwischen Führer und Idee macht, verleitet er die Mitglieder der Partei zur Rebellion.</p>
<p>„Nein“, antwortete ich. Es ist keine Frage der Verminderung des Prestiges des Chefs. Der freie protestantische Deutsche ist notwendigerweise daran gewöhnt vor allem der Idee zu dienen. Die Idee ist von göttlichem Ursprung, die Menschen sind nichts als die Empfänger, die Körper in denen das Wort zu Fleisch geworden ist. Ein Chef muss der Idee dienen. Denn wir sind der Idee allen verpflichtet; nur sie ist ewig. Der Chef ist sterblich und er kann sich irren.“</p>
<p>„Was Sie da sagen, ist eine monumentale Idiotie die um einen grünen Konferenztisch herum konzipiert wurde. Sie wollen den Mitgliedern einer Partei das Recht erteilen darüber zu entscheiden ob der Führer einer Idee treu geblieben ist oder nicht. Das ist die schlechteste Demokratie, und wir wollen nichts mit ihr zu tun haben! Für uns ist der Führer die Idee, und jedes Parteimitglied hat nichts anderes zu tun, als dem Führer zu gehorchen.“</p>
<p>„Nein“, antwortete ich, „was Sie hier sagen, ist gut fuer die römische Kirche, von der sich übrigens der italienische Faschismus inspirieren ließ. Ich halte daran fest, dass fuer Deutschland nur die Idee entscheidend ist, und dass das individuelle Gewissen befragt werden muss um zu entscheiden, ob es zwischen der der Idee und dem Chef eine Divergenz gibt.“</p>
<p>„Über diesen Punkt verstehen wir uns überhaupt nicht“, schrie Hitler. Er setzte sich und kreiste mit einer Hand immer schneller um sein Knie. „Was Sie da sagen, würde zum Untergang unserer Organisation führen die auf Disziplin basiert. Ich habe nicht die geringste Lust einem irren Literaten zu erlauben unsere Organisation zu zerstören. Sie waren Offizier, und sie sehen auch, dass Ihr Bruder meine Disziplin akzeptiert, auch wenn er nicht immer meiner Ansicht ist. Nehmen sie ein Beispiel von ihm; er ist ein bewundernswerter Mann!“</p>
<p>Wie vor zwei Jahren, fasste Hitler meine beiden Hände, seine Stimme endete in einem Schluchzen und Tränen rollten über seine Wangen.</p>
<p>„Herr Hitler, die Disziplin ist nichts anders als ein Hilfsmittel um im Schosse einer existierenden Gruppe eine Einheit zu erzeugen. Sie kann nicht dazu dienen, um diese Gruppe zu gewinnen. Lassen Sie sich nie durch Bewunderung und Lob von den niedrigen Kreaturen die Sie umringen verführen.“</p>
<p>„Ich verbiete Ihnen meine Mitarbeiter zu beleidigen!“</p>
<p>(Fortsetzung folgt)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Eberndorfer</title>
		<link>http://de.altermedia.info/general/im-haken-kreuz-und-quer-gelesen-richard-schapke-die-schwarze-front-141107_11868.html/comment-page-1#comment-183030</link>
		<dc:creator>Eberndorfer</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Nov 2007 09:47:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://de.altermedia.info/general/im-haken-kreuz-und-quer-gelesen-richard-schapke-die-schwarze-front-141107_11868.html#comment-183030</guid>
		<description>@ wolzow :

&quot;Sie können ja gerne Strasser verehren, das ist mir völlig Schnuppe, aber ich halte ihn nach wie vor für einen Verräter.&quot;

Verehren? Nein.
Ich habe mit dem Nationalsozialismus nichts zu tun !!!

Strasser war ein Nationalsozialist, der mit Hitler und seinen Absichten nichts zu tun hatte. Nur das wollte ich aufzeigen.

Hitler war kein Nationalsozialist - Hitler war Adolf Hitler und sonst gar nichts.

Otto Strasser soll deshalb nur dann in einem Atemzug mit Hitler genannt werden, wenn es um seine Opposition gegen Hitler geht.

Nicht ganz so Georg Strasser. Er war Nationalsozialist wie sein Bruder Otto, bieb aber bei Hitler, der ihm nach der Flucht Ottos dann nicht mehr traute und ihn ermorden liess.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ wolzow :</p>
<p>&#8220;Sie können ja gerne Strasser verehren, das ist mir völlig Schnuppe, aber ich halte ihn nach wie vor für einen Verräter.&#8221;</p>
<p>Verehren? Nein.<br />
Ich habe mit dem Nationalsozialismus nichts zu tun !!!</p>
<p>Strasser war ein Nationalsozialist, der mit Hitler und seinen Absichten nichts zu tun hatte. Nur das wollte ich aufzeigen.</p>
<p>Hitler war kein Nationalsozialist &#8211; Hitler war Adolf Hitler und sonst gar nichts.</p>
<p>Otto Strasser soll deshalb nur dann in einem Atemzug mit Hitler genannt werden, wenn es um seine Opposition gegen Hitler geht.</p>
<p>Nicht ganz so Georg Strasser. Er war Nationalsozialist wie sein Bruder Otto, bieb aber bei Hitler, der ihm nach der Flucht Ottos dann nicht mehr traute und ihn ermorden liess.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Frage</title>
		<link>http://de.altermedia.info/general/im-haken-kreuz-und-quer-gelesen-richard-schapke-die-schwarze-front-141107_11868.html/comment-page-1#comment-182815</link>
		<dc:creator>Frage</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Nov 2007 22:08:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://de.altermedia.info/general/im-haken-kreuz-und-quer-gelesen-richard-schapke-die-schwarze-front-141107_11868.html#comment-182815</guid>
		<description>Welche stichhaltigen Argumente sprechen gegen den Solidarismus, wie ihn Otto Strasser sah? 

Was spricht gegen den &quot;Solidarismus&quot; von Otto Strasser? 

Nur stichhaltige Argumente sind gute Argumente! 
Polemik bitte woanders abladen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Welche stichhaltigen Argumente sprechen gegen den Solidarismus, wie ihn Otto Strasser sah? </p>
<p>Was spricht gegen den &#8220;Solidarismus&#8221; von Otto Strasser? </p>
<p>Nur stichhaltige Argumente sind gute Argumente!<br />
Polemik bitte woanders abladen!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Eberndorfer</title>
		<link>http://de.altermedia.info/general/im-haken-kreuz-und-quer-gelesen-richard-schapke-die-schwarze-front-141107_11868.html/comment-page-1#comment-182807</link>
		<dc:creator>Eberndorfer</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Nov 2007 21:45:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://de.altermedia.info/general/im-haken-kreuz-und-quer-gelesen-richard-schapke-die-schwarze-front-141107_11868.html#comment-182807</guid>
		<description>@ &#039;s Fritzle 

Otto Strasser war ein ueberzeugter Christ. Mit &quot;Paganismus&quot; (im deutschen Original sagt er vermutlich &quot;Heidentum&quot;) meint Strasser m.E. nur, dass Rosenbergs Religionsphilosophie un-christlich ist: &quot;... eine neue &#039;Religion des Blutes&#039; soll laut Rosenberg das Christentum ersetzen&quot;.
(Wikipedia)

&quot;Man unterschlug die grosse Verehrung, die im Werk des Stifters des Christentums gezollt wird; man unterschlug, dass die religioesen Ausfuehrungen den offenbaren Sinn haben, die grosse Persoenlichkeit ohne spaetere entstellende Beigaben verschiedener Kirchen zu erblicken.
Man unterschlug, dass ich den Wotanskult als eine tote Religionsform hinstellte (aber naturlich vor dem germanischen Charakter Ehrfurcht habe, der Wotan ebenso gebar, wie den Faust), und dichtete verlogen und skrupellos mir an, ich wollte den heidnischn Wotanskult wieder einfuehren. Kurz, es gab nichts was nicht verfaelscht und entstellt wurde.&quot;
(Rosenberg zur 3. Auflage von &quot;Mythus des 20. Jahrhunderts&quot;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ &#8217;s Fritzle </p>
<p>Otto Strasser war ein ueberzeugter Christ. Mit &#8220;Paganismus&#8221; (im deutschen Original sagt er vermutlich &#8220;Heidentum&#8221;) meint Strasser m.E. nur, dass Rosenbergs Religionsphilosophie un-christlich ist: &#8220;&#8230; eine neue &#8216;Religion des Blutes&#8217; soll laut Rosenberg das Christentum ersetzen&#8221;.<br />
(Wikipedia)</p>
<p>&#8220;Man unterschlug die grosse Verehrung, die im Werk des Stifters des Christentums gezollt wird; man unterschlug, dass die religioesen Ausfuehrungen den offenbaren Sinn haben, die grosse Persoenlichkeit ohne spaetere entstellende Beigaben verschiedener Kirchen zu erblicken.<br />
Man unterschlug, dass ich den Wotanskult als eine tote Religionsform hinstellte (aber naturlich vor dem germanischen Charakter Ehrfurcht habe, der Wotan ebenso gebar, wie den Faust), und dichtete verlogen und skrupellos mir an, ich wollte den heidnischn Wotanskult wieder einfuehren. Kurz, es gab nichts was nicht verfaelscht und entstellt wurde.&#8221;<br />
(Rosenberg zur 3. Auflage von &#8220;Mythus des 20. Jahrhunderts&#8221;)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Wintertag</title>
		<link>http://de.altermedia.info/general/im-haken-kreuz-und-quer-gelesen-richard-schapke-die-schwarze-front-141107_11868.html/comment-page-1#comment-182789</link>
		<dc:creator>Wintertag</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Nov 2007 21:05:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://de.altermedia.info/general/im-haken-kreuz-und-quer-gelesen-richard-schapke-die-schwarze-front-141107_11868.html#comment-182789</guid>
		<description>Zitat aus http://www.hiller-gesellschaft.de/kz.htm#kz 

&quot;....Je weniger wir älteren Intellektler uns von der Reinmacherei zu drücken versuchten, desto eifriger sprangen die jüngeren Manuellen uns bei, nahmen uns den schmutzigeren und schwereren Teil der Arbeit ab, machten sich geradezu ein Vergnügen daraus. Nie habe ich so wenig Ressentiment von Arbeitern gegen Hirnleute gefunden. Dieser widerwärtige und im Effekt konterrevolutionäre Haß ist ja auch nicht auf den Beeten der Arbeiterschaft gewachsen, sondern von Halbgebildeten und Viertelgeistigen, aber aus den &#039;intellektuellen&#039; Branchen, teils auch von hochgebildeten Selbsthassern in die Arbeiterschaft hineingetragen und dort gezüchtet worden.&quot; 
Zitat ENDE</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat aus <a href="http://www.hiller-gesellschaft.de/kz.htm#kz" rel="nofollow">http://www.hiller-gesellschaft.de/kz.htm#kz</a> </p>
<p>&#8220;&#8230;.Je weniger wir älteren Intellektler uns von der Reinmacherei zu drücken versuchten, desto eifriger sprangen die jüngeren Manuellen uns bei, nahmen uns den schmutzigeren und schwereren Teil der Arbeit ab, machten sich geradezu ein Vergnügen daraus. Nie habe ich so wenig Ressentiment von Arbeitern gegen Hirnleute gefunden. Dieser widerwärtige und im Effekt konterrevolutionäre Haß ist ja auch nicht auf den Beeten der Arbeiterschaft gewachsen, sondern von Halbgebildeten und Viertelgeistigen, aber aus den &#8216;intellektuellen&#8217; Branchen, teils auch von hochgebildeten Selbsthassern in die Arbeiterschaft hineingetragen und dort gezüchtet worden.&#8221;<br />
Zitat ENDE</p>
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