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Imagewende im Germar-Rudolf-Prozeß? – BKA-Zeugenaussage stellt Angeklagten ins Zwielicht (31.01.06)

19:20 · Post your comment (50 Comments)

Landgericht Mannheim

Mannheim / Ba-Wü: Vor dem Landgericht wurde am 29. Januar der Prozeß gegen den Revisionisten Germar Rudolf fortgesetzt. Dabei handelte es sich um den nunmehr achten Prozeßtag. Präsentierte sich der Angeklagte in den vergangenen Prozeßtagen stets als mutiger Anwalt seiner selbst und seiner Ansichten, so dürfte die Zeugenaussage des BKA-Beamten G. Brockmüller, der in der Vergangenheit die Ermittlungen gegen den Angeklagten geführt hatte, nicht nur bei vielen Prozeßteilnehmern für heftige Überraschung gesorgt haben.

So überraschte Brockmüller Gericht und Publikum mit der Aussage, daß Germar Rudolf am 16. November 2005* bei seiner ersten Vernehmung durch das BKA in Deutschland um ein persönliches Gespräch mit den Beamten gebeten hätte, um darin ein Angebot zur Zusammenarbeit zu unterbreiten. Rudolf schlug nach Aussage des Beamten dabei u. a. vor, alle Rechte an seiner Netzseite vho.org sowie die Kunden- und Multiplikatorendaten** an das BKA auszuliefern, wenn man ihn im Gegenzug dafür in die USA zurückreisen lasse. Im Gegenzug drohte er damit, daß er den Markt mit revisionistischen Schriften überschwemmen werde. BKA-Zeuge Brockmüller führte daraufhin vor Gericht aus, daß Rudolf seinerzeit erklärt habe, daß er selbst keinerlei Zusagen geben könne, da neben den Staatsanwaltschaften Stuttgart und Mannheim auch die Amerikaner mitzureden hätten. Allerdings gab er vor, seinerzeit dem Angeklagten versprochen zu haben, sich um diese Angelegenheit kümmern zu wollen. Der Zeuge wurde nicht vereidigt.

*Rudolf war am 19.10.2005 in den USA festgenommen und in Abschiebehaft gesteckt worden. Am 11.11. des gleichen Jahres lieferte man ihn an die Bundesrepublik aus. – Die Schriftleitung

**Der Begriff „Multiplikator“ wurde vor Gericht mit dem Ausdruck „Meinungsvervielfältiger“ erklärt. Gemeint sind damit die Leser der von Rudolf vertriebenen Schriften, da diese sich mit Dritten über das Gelesene unterhalten würden und daher dadurch dazu beitragen würden, deren Inhalt zu verbreiten. Wie es heißt, umfaßte die Kundendatei 9000 Namen und Adressen, davon 4000 in der Bundesrepublik Deutschland. – Die Schriftleitung

Germar Rudolf

Gegenüber dem Gericht reagierte der Angeklagte auf diese Eröffnungen von Seiten des BKA-Beamten mit der Bemerkung, daß er seinerzeit zu aufgewühlt gewesen sei, um sich an Einzelheiten zu erinnern. Gleichzeitig gab er vor, dem BKA-Mann seinerzeit klar verständlich gemacht zu haben, daß es von ihm keineswegs Hilfe bei der Bekämpfung des Revisionismus geben werde. Nach Mitteilung eines Prozeßteilnehmers soll Germar Rudolf vor Gericht erklärt haben, daß er sich erst nach vier Wochen intellektuell so gestärkt gefühlt habe, um sein Angebot an das BKA nicht mehr aufrecht zu erhalten.

Darüber hinaus ging es im Verfahren hauptsächlich um finanzielle Fragen, wie Einnahmen und Schulden Rudolfs. Angesprochen wurde auch eine despektierliche Äußerung Germar Rudolfs über den früheren deutschen Juden-Führer Ignaz Bubis, deren Wortwahl er zwar Gericht bedauerte, inhaltlich aber keineswegs zurücknahm, sondern noch einmal bestätigte.

Zudem beschloß das Gericht den Angeklagten auch weiterhin in Haft behalten zu wollen. Rudolfs Rechtsanwalt hatte Haftüberprüfung beantragt, nachdem die Haft seines Mandanten aus dem Stuttgarter Urteil aus den neunziger Jahren, wegen dem der Angeklagte seinerzeit ins Exil gegangen war, am 14. Januar offiziell zu Ende gegangen war. Seitdem sitzt er wieder offiziell in „U-Haft“. Begründet wurde der neue Haftbefehl mit „Erhärtung des Tatvorwurfs“ sowie mit Fluchtgefahr des Angeklagten.

Die nächsten Verhandlungstage sind der 12. und 13. Februar. Beginn um 9 Uhr.

Quelle: Prozeßnotizen die uns freundlicherweise vom früheren NPD-Bundesvorsitzenden Günter Deckert sowie anderen Prozeßteilnehmern zur Verfügung gestellt wurden.

Über den Germar-Rudolf-Prozeß siehe auch
Altermedia / Störtebeker-Netz Archiv

Quelle: Störtebeker-Netz 31.01.07

Tags: Allgemeines

50 responses so far ↓

  • 1 TodosAlemanesUnidos // Jan 31, 2007 at 19:43

    G.R.R.G. - Was das heißt ? Sicherlich würfeln manche schon um seinen Rock …

  • 2 Freiburger // Jan 31, 2007 at 20:35

    na mit irgendwas müssen die Systemwächter doch aufwarten

  • 3 Watzmann // Jan 31, 2007 at 20:44

    Ein BKA mit einer Art Sonnenrad als Abzeichen: http://www.bka-luftschloss.de/

    Germar Rudolf stand nach seiner Verhaftung und Auslieferung sicher unter schwerem seelischem Druck. Ich mache seine Glaubwürdigkeit und sein Ansehen nicht von Behauptungen seiner Verfolger abhängig.

    Betrifft BKA:

    vom 24.10.2001:
    “Juristenverbände: Kritik an Anti-Terror-Gesetzen
    Geplantes Gesetz ‘macht aus Bundeskriminalamt einen Geheimdienst’…”
    http://www.123recht.net/article.asp?a=1960&p=1

    “FERNÜBERWACHUNG VON RECHNERN
    BKA will Löcher in Firewalls bohren…
    …Dass deutsche Beamte auf den Festplatten und in den Mail-Ordnern von Verdächtigen nach Inkriminierendem suchen, ist nichts Neues: Auf Landesebene wird das per Gerichtsbeschluss genehmigte Eindringen in Computer übers Netz schon länger praktiziert. Der Verfassungsschutz nutzt solche Möglichkeiten ohnehin. Nun aber will auch die Bundespolizei aufrüsten, als Teil des “Programms zur Stärkung der inneren Sicherheit”. Zulässig sind solche Aktionen übrigens nur bei Verdacht auf wenige besonders schwere Straftaten: Verdacht auf Landesverrat nämlich, oder auf terroristische Aktivitäten…”
    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,453161,00.html

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/82154

  • 4 griesgram // Jan 31, 2007 at 20:56

    Ausreise in die JewSA?
    Die hat ihn schließlich ausgeliefert, weil man dort auch die “Freiheit” liebt, ganz wie in ihrer Kolonie bRd.
    Hätte Rudolf die Ausreise in den Iran verlangt, wäre die Aussage des Schergen glaubwürdig gewesen.
    Offensichtlicher Rufmordversuch!
    Aber eine Ausreise in den Iran könnte Rudolf ja für die Zeit nach der Justizfarce ins Auge fassen. Gute Naturwissenschaftler brauchen die da gerade!

  • 5 Ferrier // Jan 31, 2007 at 20:57

    Hhmmm… Klingt eigenartig. Ob in der einen oder anderen Richtung vermag ich nicht zu entscheiden.

  • 6 Alexander // Jan 31, 2007 at 21:11

    Um die Ausführungen der Schriftleitung hinsichtlich der in der Tat mehr als überraschenden Aussage des BKA-Beamten hinsichtlich des Angebotes von GR zu präzisieren, so stellte GR in Erwiderung auf die unvereidigte Zeugenaussage des BKA-Beamten klar, daß er dem BKA nur die domain-Rechte von vho.org übertragen wollte, jedoch ohne inhaltliche Daten und ohne Kundendaten. Eine wie auch immer geartete offene oder verdeckte Zusammenarbeit mit dem BKA zur Bekämpfung der Revisionisten hatte GR jedoch nach seinen Aussagen nicht gegeben.

    Der BKA-Mann erwiderte, daß das BKA das Angebot von GR sowieso nicht angenommen hätte, da es ihm fast keinen Nutzen gebracht hätte. “Da hätte schon viel mehr kommen müssen um GR freizulassen”, waren sinngemäß die Aussagen des BKA-Beamten.

    Zum zweiten Absatz, siebte Zeile der obigen Meldung muß es heißen: “daß ER Rudolf seinerzeit…”. Sonst könne man meinen, das wäre GR’s Ansicht gewesen.

    Zusammenfassend: auch wenn aus Sicht der Heroen- und Legendenbildung nun vielleicht ein Zacken aus der Krone von GR gefallen sein mag, so bleibt sein Wirken dennoch mehr als beeindruckend. Und vielleicht gibt es ja im Leben Situationen, indem die Familie, die Frau und das eigene Kind wichtiger sind als das gesellschaftliche Wirken. Wer weiß das schon. Jedenfalls steht GR als Mensch sicherlich nicht geringer da als vorher. Und wer das anders sieht, sei’s drum. Ich möchte jedenfalls nicht dort sitzen, wo GR sitzt.

    Gruß

    AvL

  • 7 Wodan // Jan 31, 2007 at 23:17

    Tja, wenn das alles so stimmt, stellt diese Story den Herrn Rudolf in ein ganz neues Licht. Jeder sollte daraus seine Schlüsse ziehen!!!

  • 8 Alexander // Feb 1, 2007 at 9:24

    Da Kommentare a la Wodan zu erwarten waren, noch folgender Hinweis: der BKA-Mann war als Zeuge von Richter Schwab ausgewählt worden, somit also per definition Belastungszeuge. Bisher hatte GR durch sein Verhalten nur positiv gewirkt, da freundlich, zuvorkommend, menschlich. Dies wird auf die Schöffen, zumindest auf die Schöffin, nicht ganz unbemerkt vorbeigegangen sein. Deswegen muß es Strategie von Richter Schwab sein, den Angeklagten soweit wie möglich zu diskreditieren, um sein jetzt schon feststehendes vernichtendes Urteil gegen GR auch gegenüber den Schöffen glaubhaft begründen zu können.

    Um es nochmals klar darzustellen. In diesem Schauprozeß stehen auf der einen Seite GR und seine beiden Verteidiger, auf der anderen Seite die Richterbank und der Staatsanwalt. Letztere wollen und werden ihn zur Höchststrafe verurteilen. Es geht nur darum, die Verurteilung soweit wie möglich juristisch korrekt aussehen zu lassen. Mehr nicht.

    Gruß

    AvL

  • 9 michael // Feb 1, 2007 at 10:38

    @ Alexander

    Der Nationalist vergeht sich überhaupt nicht im “gesellschaftlichen Wirken”. Au contarire: Er bekämpft es!
    Die Gesellschaft ist ein jüdisches Instrument. Zum Beispiel dazu Karl Popper, Die offene Gesellschaft und ihre Feinde. Der Jude Popper war unter anderen Mitglied der mit Rockefeller-Geldern finanzierten “London School of Economics”, an der sich auch der Liberale “Sir” Ralf Dahrendorf (FDP) tummelt.

    Der Nationalist hingegen wirkt “gemeinschaftlich”. Siehe dazu das Anti-Popper-Buch “Wolfsgesellschaft - Die demokratische Gemeinschaft und ihre Feinde” von Carl-Friedrich Berg. Letzteres wurde auf Strafanzeige und Betreiben des Salonjuden Michel Friedman aka Paolo Pinkel indiziert und verbrannt.

    http://www.vho.org/D/w/2.html

    Es ist erstaunlich, daß es immer noch an terminologischen Basiswissen mangelt. Wie sollen wir unter diesen Bedingungen reüssieren?

  • 10 Hans von Dergrete // Feb 1, 2007 at 10:52

    Wer weiß, was noch alles kommt um Germar Rudolf unglaubwürdig zu machen. Den Feinden ist alles zuzutrauen.
    Auf nichts hereinfallen, was von der Gegenseite kommt!
    TREU ZU GERMAR RUDOLF STEHEN!

  • 11 Völkischer Beobachter // Feb 1, 2007 at 11:08

    Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich.

    Gegenüber dem Gericht reagierte der Angeklagte auf diese Eröffnungen von Seiten des BKA-Beamten mit der Bemerkung, daß er seinerzeit zu aufgewühlt gewesen sei, um sich an Einzelheiten zu erinnern. [...] Nach Mitteilung eines Prozeßteilnehmers soll Germar Rudolf vor Gericht erklärt haben, daß er sich erst nach vier Wochen intellektuell so gestärkt gefühlt habe, um sein Angebot an das BKA nicht mehr aufrecht zu erhalten.

    Das klingt nicht gerade nach einer überzeugenden und empörten Zurückweisung der Vorwürfe durch Rudolf.

    Dies ist ja nun ein starkes Stück: Noch im Sommer 2005 erhielten seine Leser von ihm Bettelbriefe mit der Aufforderung, mindestens 100.- $ zu spenden, damit er seine Anwaltsrechnungen bezahlen und somit seine Abschiebung aus den USA verhindern könne und nur wenige Monate darauf bot er anscheinend an, seine Unterstützer beim BKA an’s Messer zu liefern.

    Im übrigen muß man sich hier auch mal fragen, wie naiv einige Leute eigentlich sind, ausgerechnet in den Jewnited States of America vor den Nachstellungen des bundesdeutschen Meinungsstrafrechts Schutz suchen und dort sogar Asyl deswegen beantragen zu wollen. Ebensogut könnte man wohl auch gleich nach Tel Aviv fliehen.

    Gleichgültig, was in der US-Verfassung und ihren Zusätzen auch stehen mag, man sollte dabei tunlichst nicht übersehen, daß die Greuelpropaganda und die Umerziehung, sowie das bundesdeutsche Meinungsstrafrecht ja gerade auf Geheiß der Jewnited States eingeführt wurden und aufrechterhalten werden. Auch die kürzliche Resolution in der Vollversammlung der Jewnited Nations wurde ja von den USA und ihren Vasallen eingebracht.

    Man hätte sich vielleicht doch rechtzeitig nach Rußland oder in den Iran absetzen sollen, wie dies ja angeblich Jürgen Graf getan hat, der anscheinend immer noch auf freiem Fuß ist.

  • 12 Nordland // Feb 1, 2007 at 11:19

    Was er irgendwann mal gesagt hat oder machen wollte ist doch unwichtig. Wie schnell sagt man in Not die falschen Dinge.
    Wichtig ist nur, dass er es letztendlich nicht getan hat!!!

  • 13 Runenraunen // Feb 1, 2007 at 12:08

    BKA

    Von dem unvereidigten Geschwätz eines BKA-Schergen soll man sich jetzt beeindrucken lassen? Es ist sicher nicht der erste Versuch Zwietracht zu säen…

  • 14 master // Feb 1, 2007 at 13:36

    Was G. R. unter dem Druck der Verfolgungsbehörden gesagt hat oder gar nicht gesagt haben mag, das läßt sich wahrheitsgemäß ohnehin nicht mehr feststellen!
    Was aber bleiben wird, das sind seine epochalen Werke über den Revisionismus und seine Forschungsergebnisse, die keine Weltzensur mehr wird auslöschen können.
    Irgendjemand wird immer ein Werk von ihm besitzen, und im Zeitalter der Digitaltechnik genügt ein einziges Exemplar, um dieses als Buch vervielfältigen oder ins Weltnetz stellen zu können.

  • 15 Olsen // Feb 1, 2007 at 13:45

    @Wodan
    “Jeder sollte daraus seine Schlüsse ziehen!!!”

    Und vor allem vorschnell seine Schlüsse ziehen. Das ist immer gut, wenn man in Fallen hineintappen möchte.
    Welchen Wert hat denn die UNVEREIDIGTE Aussage dieses BKA- Beamten? Dient sie zur Aufklärung einer Straftat in Sachen Volksverhetzung, dem Nachweis, daß seine Aussagen unrichtig sind und daher evtl. volksverhetzend? Oder läßt sie lediglich den Schluss zu, daß GR (wie und warum auch immer) zu einem “Kuhhandel” bereit war? Dies bringt Mißkredit für GR bei seiner Anhängerschaft, (soll) zieht in dann den Boden weg. Wie auch immer, ist es nie gut, sich mit den Inquisitoren einzulassen, doch ist GR intelligent genug, daß ich ihm so manchen Schachzug zutraue. Und um mir ein Urteil zu erlauben, dazu fehlt es mir an nötigen Hintergrundwissen. Aber es ist leicht, jemand vorschnell zu verurteilen und damit das Spiel möglicherweise auf Seiten des vermeintlichen Gegners mitzuspielen. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an Irving und seiner Aussagen in Österreich. Irving hat es genutzt, aber vor allem der Sache, der Aufklärung. Was nützt ein Irving oder ein Rudolf, wenn diese Menschen in den Knästern dahinsiechen und ihr Potential verschwendet wird? Ich meine, daß damit so mancher Schachzug gerechtfertigt ist, solange er nicht dem Gegner nützt und er nicht in der Selbstkasteiung endet. @AvL berichtet dankenswerterweise, daß GR die Domän ohne Daten abgeben wollte. Bildlich gesprochen, wollte er bei seiner erneuten Verhaftung die Waffen niederlegen und zwar ohne seine Mitstreiter auszuliefern. Aber heisst einmal entwaffnet, daß es nie wieder Waffen geben wird, wenn die Umstände es dann wieder erlauben?
    Was suchst du, @wodan? Helden? Die gibt es in Legenden- und Märchen. Märtyrer? Die nützen niemand, höchstens den Schwächlingen, die sich an ihnen ergötzen und ihre Feigheit hinter diesen verstecken können. Ist der Name des Pfarrers, der sich kürzlich aus Protest verbrannte, nicht schon erloschen? Wenn jeder Systemkritiker sich auf solche Art und Weise entsorgen würde, dann wäre diese BRD, dieses System sicher und von festem Bestand…

  • 16 Josef G. // Feb 1, 2007 at 15:15

    Den ersten Stein unter uns soll werfen, wer auch nur einen Zehntel an Tapferkeit, Fachwissen, Engagement davon aufgebracht hat, was er. Wenn es sowas, wie den Mann des 20. Jahrhunderts gibt, dann ist es Germar Rudolf. Die Holo-Fantasy liegt in Scherben, und das ist hauptsächlich sein Verdienst. Natürlich verzeihen ihm nicht die Aasgeier, und versuchen ihn mit allen Mitteln zu vernichten.
    Wer von uns hat schon die Situation Familienzerstörung erlebt? Ihm ist das schon zweimal passiert. Nebenbei: Morden können die auch, und das weiß er natürlich. Sollte er tatsächlich das Angebot gemacht haben, was keineswegs sicher ist, verdient er den bedingungslosen Freispruch und Unterstützung von uns.

  • 17 Mjoelnir.Thorshammar.Feindschmetterer@web.de // Feb 1, 2007 at 15:20

    Schließe mich Griesgram und Freiburger an; da aber die BRd ein Vasall USraels und JewSA-hörig ist, gehe ich davon aus, daß hier auch deren Folter- und Verhörmethoden genutzt werden (solange die Folgen nicht sicht- und meßbar sind), also auch bewußtseinstrübende Drogen und ähnliche Schweinereien…

  • 18 aksarben // Feb 1, 2007 at 17:42

    Es wäre sehr naiv anzunehmen, daß das BKA Rudolfs Kundendaten noch nicht hat. Ob nun mit seiner Kooperation, oder ohne.

  • 19 Freund von Germar Rudolf // Feb 1, 2007 at 18:14

    Liebe Freunde von Germar,

    ich habe von einem Teilnehmer des Mannheimer Germarprozeßtages vom 29. 01. 2007
    eine Bericht bekommen, den ich Euch nicht vorenthalten möchte:

    Liebe Freunde,

    ich war heute im Landgericht Mannheim bei dem Gerichtsverfahren gegen Germar Rudolf. Und ich möchte mit diesem Rundbrief jedem, dem das überhaupt sinnvoll erscheint, raten, an solch einem Gerichtstermin auch einmal teilzunehmen. Wenn ich alles in allem zusammen fassen möchte, dann möchte ich wohl sagen, daß es den Wert einer Feierstunde hat. Man geht vielleicht berührter davon weg, ernster, als von mancher Sonnenwendfeier oder sonstigen “Feierstunde”, die so im allgemeinen und besonderen abgehalten werden, und wo man doch oft das Gefühl hat, sie werden nicht mit genügend Ernst abgehalten …

    Von Ernst kann wohl die Rede sein, wenn ein Germar Rudolf vor Gericht steht. Der erste Eindruck ist - ein rein menschlicher Eindruck: dies ist mein Freund. Und dieser Freund steht vor Gericht. Wofür? Wofür?

    Ein weiterer Eindruck ist: Hier steht Deutschland vor Gericht.
    Was denn wohl sonst?

    Es ist ja gewiß: Ich hatte den Eindruck, daß der größte Teil der Zuhörer außer mir, extremere politische Anschauungen hat als ich. Und - was vielleicht noch wichtiger ist: Ich hatte den Eindruck, daß auch Germar Rudolf selbst die Gefahr, die von extremeren politischen Anschauungen für Demokratien ausgeht, nicht scharf und klar genug sieht und sich nicht ausreichend feindschaftlich von ihnen abgrenzt, absetzt und distanziert. Aber - ach - lassen wir dieses “Politisieren” an dieser Stelle weg. Hat er nicht Feinde genug, Germar Rudolf? Es gehört nicht, nein, es gehört NICHT zu dem Zentralen, was hier zu behandeln ist.
    Noch einmal: Was hat Germar Rudolf getan? Was?

    Gerade hatte er eine neue Familie in den USA gegründet, sein erstes Kind betreut, während die Mutter arbeiten ging, als er nach Deutschland abgeschoben wurde. All das kam heute zur Sprache. Der Kriminalbeamte, der ihn hier in Deutschland das erste mal verhörte, wurde heute als Zeuge vernommen und äußerste sich EBENFALLS im Tiefsten menschlich berührt über seine erste Begegnung mit Germar Rudolf, der von einem Tag auf den anderen für viele Monate, vielleicht Jahre aus seinem Leben herausgerissen, von seiner Familie, von seinem Kind getrennt wurde. Als Germar Rudolf darüber sprechen sollte und nicht konnte, schlug der Richter fünf Minuten Pause vor, damit er sich sammeln und beruhigen könnte.

    Es kamen die außerordentlich spartanischen, einfachen Lebensverhältnisse zur Sprache, unter denen Germar Rudolf seit Jahren lebt. Reich geworden ist er durch seine Tätigkeit nicht. Nein, reich nicht. Im Gegenteil: Seine Einnahmen deckten sich zu einem Drittel aus Bücherverkäufen, zu einem Drittel aus dem Verkauf der Zeitschrift und zu einem Drittel aus Spenden-Einnahmen. An den beiden ersten Dritteln hat er NICHTS verdient, so daß er vom letzten Drittel leben mußte und den Unterhalt für seine beiden Kinder bezahlen mußte (und natürlich: muß).

    Noch einmal: Hier steht Deutschland vor Gericht. So arm. So anspruchslos. So bescheiden. Deutsche können nicht anders sein als so. (Oder sie sinds nicht mehr.)

    Und nun noch zu organisatorischen Details: Die Gerichtsverhandlung endete heute schon mittags, obwohl sie “normalerweise” den ganzen Tag dauert. Man muß also offenbar als Zuhörer, der von weiter her anreist, immer mit der einen oder anderen Überraschung rechnen, was den Ablauf einer solchen Verhandlung betrifft. Das Landgericht ist leicht zu finden, direkt gegenüber dem riesigen und herrlichen Barockschloß von Mannheim. In der Bismarckstraße, zu Fuß 10 Minuten vom Hauptbahnhof. Mannheim, eine Perle deutscher Kultur in früheren Jahrhunderten - hier wurde Schiller zum ersten mal aufgeführt - Mannheim also ist von den Alliierten offenbar so gnadenlos zusammen gebombt worden, daß ihm heute JEDES, wirklich JEDES Gesicht fehlt. Eine riesen große Stadt mit zerhacktem Gesicht.

    Manchmal trifft man in der Stadt noch Einheimische und dann hört man an der Sprache (dem bekannten, schon leicht schwäbisch-süddeutschen Dialekt), daß man hier noch in Deutschland ist.

    E.M.

  • 20 Wetekamp // Feb 1, 2007 at 18:19

    Die Aussage dieses BKA-Menschen erinnert mich an den Irving-Prozeß. Ob die da wohl abgekupfert haben und GR nun ein ähnliches Verhalten unterstellen wollen, um wenigstens die weggeschwommenen Felle mit einem Rufmord zu “retten”?

    Ein Mensch, der sich keinerlei kriminelle Straftat vorzuwerfen hat, reagiert auf eine Verhaftung und Auslieferung mit Sicherheit traumatisiert und anders als ein wirklich Krimineller. Daß “Verhörexperten” daraus jede Menge Stoff für Verdrehungen und “dienliche” Interpretationen ziehen können, ist ein Gebot der Logik.

    Selbst wenn GR das eine oder andere Zugeständnis gemacht haben sollte, ändert das nicht das Geringste an dem FAKT der rechtsbeugenden Freiheitsberaubung durch die Justiz der usa/brd. Denn unter “normalen” Lebensbedingungen wäre er niemals verhaftet worden - wofür auch?

  • 21 Nanga Parbat // Feb 1, 2007 at 18:40

    Ich habe mal kurz eine Frage an die die wirklich fest davon überzeugt sind, daß ALLES was über Gaskammern etc. behauptet wird erlogene Propaganda ist. Was geschah dann z.B. mit den Künstlern Kurt Gerron (z.B. Die Drei von der Tankstelle), Else Ury (Nesthäkchenromane) und Felix Nussbaum (Maler) wenn sie NICHT in Auschwitz vergast wurden?* Ich habe schon einmal geschrieben, ich bestreite nur den Umfang und die Umstände des Judenmordes, nicht die Tatsache und auch die besten Revisionisten konnten mich bis heute nicht davon überzeugen, daß alles erlogen ist. Dafür sind für mich zB die Aussagen von SS-Richter Dr. Konrad Morgen über Auschwitz zu glaubhaft, zumal sie von einem Mann stammen der weder befürchten mußte bei einem “verstockten Leugnen” bestraft zu werden noch moralisch so verkommen ist, daß er sich zum Gehilfen der Siegermächte gemacht hätte. Zugegeben auch Morgen unterlaufen Fehler, so bezeichnet er Monowitz als das Vernichtungslager aber das sind kleine Fehler. Aber die Gesamtaussage klingt für mich sehr galubhaft.
    Allerdings sollte ich klarstellen, daß für mich der Gesinnungsprozess gegen Rudolf trotzdem ein Schauprozess der BRD-Gesinnungsjustiz ist und die Gesetze zum “Holocaust” jeder Demokratie hohn sprechen.

    Schwer zu sagen, natürliche biologische Auslese vielleicht? Soll ja während des Krieges selbst in Auschwitz vorgekommen sein, daß man dort nicht in der “Gaskammer” das Zeitliche segnete, von anderen nichtdeutschen Lagern artverwandter Art mal gar nicht erst zu reden. Und eh nun die große Arie kommt, “Wie könnt ihr denn …” - Ja wir können und wir tun es auch, das mit dem Gedankenstrich in der Mitte von Auschwitz werden Sie ja mittlerer Weile kennen und wir genieren uns nicht für einen Sechser. Deutschland hat in den letzten Jahren genug dafür gelöhnt, daher können wir uns das leisten, ob nun mit oder ohne Revisionismus ist dabei vollkommen schnuppe. - Schriftleitung Altermedia

  • 22 Klaus // Feb 1, 2007 at 18:45

    Mit welchen,schon fast kriminellen Methoden,Ermittlungsorgane arbeiten,davon kann ich ein Lied singen.Der Stasi-Oberst,der mich verhörte,sagte z.B. “Wir werden allen deinen Freunden erzählen,daß du für uns arbeitest.Das stimmt zwar nicht,glaubt aber jeder gern.”

  • 23 Anonymous // Feb 1, 2007 at 21:19

    Diskussionwürdiges Plagiat aus der Qulle: http://www.politikarena.de/showthread.php?t=20422

    Die frohe Botschaft

    Zitat:

    „Eh ich durch Deine Hand gemacht,
    Da hast Du (der Heiland) schon bei Dir bedacht,
    Wie Du mein wolltest werden.“

    Das sind zutiefst philosophische Gedanken aus der Mystik und dem Idealismus. In unendlich vielen Kirchen und Familien singen die Deutschen dieses vom großen Johann Sebastian Bach vertonte Gedicht Paul Gerhards einfach so. Wissen Sie, was sie da singen?

    Sie besingen die Menschwerdung Gottes, woran jedoch auch von den Singenden nur noch die wenigsten glauben.

    Dennoch ist die Gegenwart des Göttlichen im Menschen eine Tatsache, jedoch nicht offenkundig und kaum bewußt. Sie ist gesetzlich nicht geschützt. Die Vergasung von 365 Tausend bis 4 Millionen Juden in Auswitch durch die Deutschen ist keine ebensolche, jedoch offenkundig, allgemein bekannt und gesetzlich geschützt. Das Offenkundige ist dem Tatsächlichen übergeordnet.

    Die Tatsache der Menschwerdung Gottes - da nicht offenkundig - bedarf des Beweises, im Gegensatz zur Millionenvergasung - da offenkundig - bedarf keines Beweises. So jedenfalls sieht es die Justiz in allen Prozessen nach § 130 StGB Volksverhetzung.

    Der schwerfällig denkende Deutsche steht ratlos vor so viel „cleverness“. Und während er noch zu verstehen sucht, nach dem Sinn fragt, wird schon in Sachen Auswitch das Urteil verkündet: In einem ersten Verfahren eine hohe Geldstrafe, im Wiederholungsfall schon die Androhung von Gefängnisstrafe oder gar deren Vollzug. „Das kann doch keine Rechtsprechung sein, wo bleibt da das Recht?“ So fragt ein Deutscher empört. Er will einfach nicht wahrhaben, was in der Justiz seit langem bekannt ist: „Vor Gericht kannst Du nicht Recht erwarten, sondern nur ein Urteil.“

    Der Bundesverfassungsrichter a. D. Willi Geiger zog daher bereits 1982 die Konsequenz:

    Zitat:

    „Ein der Entlastung der Gerichte dienlicher Rat könnte bei dieser Lage der Dinge sein: Führe möglichst keinen Prozeß, der außergerichtliche Vergleich oder das Knobeln erledigt den Streit allemal rascher: billiger und im Zweifel ebenso gerecht wie ein Urteil. Das heißt bei allem Ernst: Unter den in der Bundesrepublik obwaltenden Verhältnissen vor den Gerichten Gerechtigkeit zu fordern, ist illusionär.“ (Deutsche Richterzeitung 9/1982, S. 325)
    Staatsanwälte - obwohl sie nicht wissen, im Auftrage welchen Staates - befolgen diesen „zur Entlastung der Gerichte dienlichen Rat“ nicht. Sie klagen die über diese Rechtsverdrehung verwirrten Deutschen an. So werden ungezählte, ja tausende Prozesse geführt gegen Personen, die Beweise für die Offenkundigkeit zur Ermittlung der Tatsachen fordern. Sie halten das für ihr gutes Recht. Ihr Rechtsempfinden drängt sie dazu.

    Die Justiz sieht das anders, obgleich Richter und Staatsanwälte immer noch in der Mehrzahl Deutsche sind, von denen eigentlich ein entsprechendes Rechtsempfinden zu erwarten wäre.

    Was liegt hier vor?

    Auf diesem Hintergrund erscheint die gegenwärtige und uns so fremde und unverständliche Vorgehensweise bei deutschen Gerichten in einem neuen Licht. Im Paragraphendschungel und Gesetzeswust lebt sich offensichtlich eine jxxxx Rabulistik und talxxxische Denkweise aus, die dem deutschen Rechtsempfinden völlig entgegengesetzt ist. Das juristische Denken von Richtern und Staatsanwälten ist dadurch geprägt und festgelegt. Aber immer noch gibt es bei deutschen Juristen Durchbrüche eines anderen Rechtsverständnisses, so bei dem oben zitierten Bundesverfassungsrichter Willi Geiger, zitiert in der Deutschen Richterzeitung, oder in der juristischen Wochenschrift eine Auslassung des Vorsitzenden Richters am Landgericht i. R. Günter Bertram.

    Zusammenhänge durchschauen und die Einflußnahme der Gegenmacht benennen, ist der erste Schritt zu ihrer Überwindung, siehe das Bild vom Rumpelstilzchen. So besteht für das neue Jahr 2007 die berechtigte Hoffnung, daß die Offenkundigkeit den Tatsachen weichen muß. daß sie in Ermangelung jeglichen Beweises in sich zusammenbricht. Einige Freunde würden sagen: Der Jakobsegen ist nun verbraucht, jetzt beginnt der Esausegen zu wirken. (1. Mose, 27,40)

    So wünschen wir uns für das neue Jahr 2007 viel Durchhaltekraft und Mut und Freiheit mit voller Rehabilitation für alle politischen Gefangen, die es eigentlich in einer Demokratie nicht geben kann - jedenfalls nach Art. 5 GG nicht.

  • 24 Rudolf // Feb 1, 2007 at 22:11

    “Was geschah dann z.B. mit den Künstlern Kurt Gerron (z.B. Die Drei von der Tankstelle), Else Ury (Nesthäkchenromane) und Felix Nussbaum (Maler) wenn sie NICHT in Auschwitz vergast wurden?”

    Ich weiß nicht, wie sich das Ableben dieser Personen gestaltet hat und es ist mir auch egal. (Auch wenn ich von der Frage eigentlich nicht angesprochen wurde…)

    Vielleicht möchtest du statt über das Schicksal ausgerechnet der Gruppen, um die sich eine ganze Betroffenheits- und “Bewältigungs”industrie kümmert, lieber darüber nach Sinnen, wie beispielsweise die Familie Gielnik zu Tode gekommen ist. Götz Kubitschek nennt die Todesdaten der Familienmitglieder auf seiner Netzseite wie folgt:

    “Ignatz, geb. 1891, ermordet am 28. 1.1945

    Maria, geb. 1891, ermordet am 29. 1. 1945
    Hildegard, geb. 1924, ermordet am 29. 1. 1945
    Elisabeth, geb. 1925, ermordet am 29. 1. 1945
    Helene, geb. 1927, ermordet am 29. 1. 1945
    Ludwig, geb. 1933, ermordet am 29. 1. 1945
    Paul, geb. 1935, ermordet am 29. 1. 1945

    Maria, geb. 1931, ermordet am 30. 1. 1945″

    (Weiteres unter http://www.staatspolitik.org/?p=116)

  • 25 Mjoelnir.Thorshammar.Feindschmetterer@web.de // Feb 1, 2007 at 22:14

    @Nanga Parbat:
    “Ich habe mal kurz eine Frage an die, die wirklich fest davon überzeugt sind, daß ALLES was über Gaskammern etc. behauptet wird erlogene Propaganda ist … ich bestreite nur den Umfang und die Umstände des Judenmordes, nicht die Tatsache …”

    Solange die Archive nicht offenliegen, bestreite ich alles, was nicht WISSENSCHAFTLICH bewiesen ist.

    Ich bin ein Ungläubiger, und ich will nicht glauben, was ich wissen kann, und was ich nicht wissen darf, bestreite ich eben!

  • 26 Dike // Feb 1, 2007 at 22:30

    Dank an Alexander für die sachlichen Hinweise, Präzisierungen, Zusammenfassungen und nicht zuletzt für die seinem unmittelbaren Erleben und Beiwohnen des Prozessgeschehens am 29.1. entsprungene Erfahrung und Einsicht.

    Wie wenig bedarf es doch Meinungen zu verbiegen, Mißmut und Unsicherheit zu säen, indem von Feindesseite Happen ausgeworfen werden, woran sich die Fischchen verbeißen können, einem Standhaften, einem Edlen wie Germar Rudolf ein Bein zu stellen, ihn, den Kämpfer für Meinungs-und Forschungsfreiheit zu diskreditieren.

    Und kann sich der Eine oder Andere Nörgler überhaupt vorstellen, sich in die Lage versetzen wie es ist, Stellung, Sicherheit, Frau und Kinder, Familie, Besitz, Wohnung, Ansehen und HEIMAT etc. etc. zu verlieren aufgrund eines sachlich und wissenschaftlich fundierten Gutachtens, das lediglich den einen “Fehler” aufweist, sich dem Glaubensbekenntnis der Holo-Religion entgegenzustellen. Das aber ist ein Unterfangen a la David gegen Goliath. (Im Buch der Juden obsiegt allerdings David. Also ist noch nicht allerTage Abend!)

    Laßt uns ihm zur Seite stehen. Laßt seine Peiniger nicht triumphieren. Germar Rudolf braucht jeden von uns und hat er es nicht verdient, unterstützt zu werden? Weiter oben schrieb “Ein Freund von Germar Rudolf” einen wunderbaren Brief. Germar steht für uns alle vor Gericht. Germar steht für Deutschland vor Gericht. Laßt nicht zu, daß uns die Feinde spalten, daß sie uns trennen von ihm, Unfrieden säen, bleibt an seiner Seite, schenkt ihm Eure Liebe und Achtung und Euer Vertrauen.

    FREIHEIT FÜR GERMAR RUDOLF JETZT!

  • 27 Völkischer Beobachter // Feb 1, 2007 at 23:02

    @ Nanga Parbat:

    Lesen Sie dazu doch mal die ausführliche Fassung der Einführung in den Revisionismus von Germar Rudolf auf seiner Website durch.

    Und zu Dr. Konrad Morgen: Er bestand in seiner Aussage ja darauf, daß die Gaskammern in Monowitz und nicht in Birkenau gewesen sein sollten. Dies kann man wohl schwerlich als kleinen Fehler abtun. Dr. Stäglich hat sich in seinem Buch (online ebenfalls auf Germar Rudolfs Seite zu finden) ja mit der Morgenschen Aussage beschäftigt.

    Zu Ihrer optimistischen Einschätzung, daß Morgen ja nicht fürchten mußte, bestraft zu werden, wenn er nicht kooperierte, kann man nur sagen, daß nach der Kapitulation SS-Angehörige sozusagen vogelfrei, jedenfalls aber sicherlich erpreßbar waren.

    Und wenn wir heute erfahren müssen, daß möglicherweise selbst ein charakterstarker Mensch wie Germar Rudolf zur Zusammenarbeit mit seinen Verfolgern zu Lasten seiner Kunden und Unterstützern bereit gewesen sein könnte, um wieviel mehr wäre eine solche Handlungsweise nach der Kapitulation unter den damaligen brutalen Verhörmethoden für ehemalige SS-Angehörige in Betracht zu ziehen.

  • 28 TH // Feb 1, 2007 at 23:15

    @Nanga Parbat

    “ALLES was über Gaskammern behauptet wird”

    Wer weiß schon, was ALLES über Gaskammern behauptet wird. Die Story verändert sich ja fast täglich, damit sie trotz ständig neuer revisionistischer Erfolge noch halbwegs aufrechterhalten werden kann. Zum Beispiel neuerdings die Vergasungen in zwei Bauernhäusern außerhalb des Lagers, die leider nur in der Phantasie von ein paar Spinnern existieren und deshalb natürlich weder be- noch widerlegt werden können. Wie praktisch. Außerdem gibt es ja genug Dinge, die von keinem Revisionisten bestritten werden: Massensterben durch Seuchen, katastrophale Zustände kurz vor dem Zusammenbruch, Hinrichtungen bei schweren Vergehen, usw.

    Aber folgende Dinge bestreiten Revisionisten:
    - Menschengaskammern
    - Einen offiziell geplanten und industriell durchgeführten Völkermord mittels dieser Gaskammern
    - 6 Millionen ermordete Juden
    Da mußt du schon konkreter werden.

    Was den Konrad Morgen angeht - findest du den wirklich sehr überzeugend? Wenn dich sowas schon überzeugt…

    Ich hab mal zusammengesucht, wo in der revisionistischen Literatur was über Morgen steht:

    Germar Rudolf: Vorlesungen über den Holocaust 102, 389, 396, 419, 452 (Seife aus Menschenfett!!!), 453
    Germar Rudolf: Auschwitz-Lügen S.101

    Arthur Butz: Der Jahrhundert-Betrug 46, 226

    Wilhelm Stäglich: Der Auschwitz-Mythos S.22,176, 178-189, 200, 220, 256, 349-350

    Ist leider nicht sehr viel. Am umfangreichsten dürfte hier noch das Buch von Stäglich sein. Die Grundthese ist, dass Morgen (Zeuge der Verteidigung) die SS entlasten wollte und alles auf Leute schob, die schon irgendwas gestanden hatten oder schon tot waren, also die eh nichts mehr zu verlieren hatten. Das war damals anscheinend die gängige Taktik der Verteidigung. Die Vergasungen wurden damals schon genauso vorausgesetzt wie heute bei Rudolf. Hätte er irgendwas bestritten, hätte man ihn im besten Fall rausgeworfen, im schlimmsten Fall aufgehängt. Die Verteidigung hielt diese Strategie anscheinend für sinnvoll. Aus heutiger Sicht natürlich problematisch, aber damals vielleicht nachvollziehbar. (siehe Stäglich S.179, 180)

    Und Morgens Aussagen sind in sich eben ziemlich unglaubwürdig, weil widersprüchlich bis peinlich.
    Unter anderem kolportiert er auch die längst offiziell aufgegebene Geschichte von Seife aus Menschenfett (Vorlesungen über den Holocaust S.452)
    Dann erwähnst du ja selber die Verwechslung von Birkenau und Monowitz. Stäglich legt in “Der Auschwitz-Mythos” aber dar, dass es sich keineswegs um eine simple Verwechslung handelt.
    Erstens vermittelt Morgen in der Aussage für das IMT den Eindruck, als hätte er das geschilderte selbst gesehen. Dann sagt er ausdrücklich mehrmals Monowitz, Birkenau kommt nicht ein einzigesmal vor. Er beschreibt Monowitz auch zutreffend als Industriegebiet mit vielen rauchenden Schornsteinen.

    Zitat Morgen (nachzulesen bei Stäglich S.182/183):
    “Die Häftlinge, die abmarschierten in das Konzentrationslager, hatten keinen
    Hinweis dafür, wohin die anderen Häftlinge verbracht wurden. Das
    Vernichtungslager Monowitz lag weit von dem Konzentrationslager entfernt.
    Es befand [174] sich in einem weitläufigen Industriegelände und war als solches
    nicht zu erkennen, und überall am Horizont standen Schornsteine und es
    rauchte. Das Lager selbst war außen bewacht durch eine Spezialtruppe von
    Männern aus dem Baltikum, Esten, Litauern und Ukrainern. Die ganze
    technische Durchführung lag fast ausschließlich in den Händen der dazu bestimmten Häftlinge selbst, die nur jeweils durch einen Unterführer bewacht
    wurden.”

    Bei den späteren Frankfurter Auschwitz-Prozessen hatte er seine Version dann plötzlich geändert und sprach jetzt auch von Birkenau. Seltsam.

    Was die anderen Namen angeht, die du da aufführst: Die sagen mir nicht viel. Was spricht dennn dafür, dass sie vergast wurden? Nur dass sie vermißt werden? Dann können sie genauso gut an Fleckfieber oder anderen Seuchen gestorben sein. Und dieses Massensterben ist belegt, im Gegensatz zu den Vergasungen.
    Ansonsten, gegen seinen Willen kann man niemand überzeugen. Ich schlage vor, dass du dir mal die Mühe machst, dich selber durch die Literatur zu arbeiten. Durch die traditionelle, einschließlich der Originaltexte und Aussagen der “Augenzeugen”, und dann durch die revisionistische Literatur. Ich hab so den Verdacht, dass du das noch nicht getan hast. Die Mühe kann dir keiner abnehmen. Dann entscheidest du selber, was mehr Sinn macht.

  • 29 griesgram // Feb 2, 2007 at 3:31

    @Klaus
    Die STASI heißt bei uns OPINFO, was Operative Informationn bedeutet!
    Habt Ihr rückständigen Scheißossis denn überhaupt nichts über Demokratie gelernt?

  • 30 stoiker // Feb 2, 2007 at 7:58

    Die Verhörmethoden der BKAuxilia sind doch hinreichend bekannt. Man erinnere sich nur daran, auf welche Weise die “Geständnisse” der “Täter” von Mölln und Solingen zustande kamen.

  • 31 Klaus // Feb 2, 2007 at 9:43

    @griesgram

    Danke,Meister,du hast mir die Augen geöffnet.

  • 32 GB // Feb 2, 2007 at 11:08

    @Michael
    “Zum Beispiel dazu Karl Popper, Die offene Gesellschaft und ihre Feinde. Der Jude Popper war unter anderen Mitglied der mit Rockefeller-Geldern finanzierten “London School of Economics”, an der sich auch der Liberale “Sir” Ralf Dahrendorf (FDP) tummelt.”

    Dahrendorf ist inzwischen sogar schon “Lord Ralf”. Allerdings würde ich einer so renommierten Universität wie der London School of Economics ihre Unabhängigkeit nicht so leicht absprechen, auch wenn sie sich unter anderem aus Gelden von Lobbyisten finanziert. Und, von Leuten wie Popper kann man halten was man will, aber gerade im Hinblick auf den Rudolf-Prozess: Sein Kritischer Rationalismus schließt jede “Offenkundigkeit” aus.

  • 33 GB // Feb 2, 2007 at 11:11

    @Freund von Germar Rudolf
    Um wieviel Uhr sollte man am Landgericht sein, damit man MIT SICHERHEIT zu denen gehört, die in den Gerichtssaal eingelassen werden?

  • 34 --- // Feb 2, 2007 at 14:16

    Betr. Germar Rudolf, letzter Verhandlungstag am 29. 1.,
    eine Richtigstellung

    Im umlaufenden Bericht dieses Verhandlungstages heißt es:

    Der Beamte des BKA “teilte mit, daß Germar Rudolf bei der ersten Vernehmung am 16.11.2005, wohl unter dem Eindruck der Abschiebung und Trennung von der Familie in den USA, um ein persönliches Gespräch gebeten und ein Angebot zur Zusammenarbeit (Übergabe der Rechte an der Netzseite, Liefern von Kunden- und Multiplikatorendaten zur Bekämpfung des REVISIONISMUS) gemacht habe, wenn man ihn in die USA zurückschicke. ”

    Da der Bericht die Antwort Germars verschweigt, entsteht der Eindruck, Germar habe den Vorwurf des versuchten Kameradenverrats akzeptiert.

    Germar aber hat diesen Vorwurf nicht akzeptiert, er hat die Unterstellung des Kameradenverrats ausdrücklich zurückgewiesen: Im Falle seiner Freilassung habe er lediglich angeboten, dem BKA nach Löschung aller Daten seine leere Domain VHO zu überlassen. Mit einer leeren Domain wären keine Kunden- und Mitarbeiterdaten festzustellen gewesen.

    Es wird gebeten, diese Richtigstellung weitmöglichst zu verbreiten.

  • 35 Cogito // Feb 2, 2007 at 14:32

    Es ist bekannt – l o h n t sich wohl aber nicht für die vielen Überlebenden, das zu erwähnen -, daß in Auschwitz und anderen KL die Menschen durch Typhus hinweggerafft wurden. Im Mai `45 gelangte die gefährliche Seuche auch nach Breslau, wo es ein Massensterben gab. Meldestellen gab es nicht, so zogen alte Männer (Deutsche natürlich) per Hand große Plateauwagen durch die Straßen und kündigten mit einer Schiffsglocke die Abtransportmöglichkeit an. Die an Typhus Gestorbenen wurden dann in Bettlaken eingehüllt, Särge gab es nicht, von Angehörigen oder Nachbarn zu den Wagen gebracht. Es gab keine Meldestellen, die Männer hatten mit ihrer schweren Arbeit zu tun, als daß etwas registriert wurde. So erfuhr keiner, ob und wo die Angehörigen verscharrt oder verbrannt wurden. Wer redete jemals darüber? Wem ist das heute überhaupt bekannt? Hoffentlich halten viele mit ostdeutschen Wurzeln ihre Familiengeschichte fest. Walter Kempowski hat einst so etwas gesammelt und archiviert, aber nachdem er nur politisch Korrektes in Buchform herausbrachte, sehe ich keinen Sinn darin, ihn zu bestücken.

    Über Germar Rudolf ist hier viel Positives gesagt worden, tief empfunden und gut ausgedrückt, dem ich mich nur anschließen kann. Der NICHT VEREIDIGTE Stinkbombenleger schert mich einen Dreck.

  • 36 Thomasius // Feb 2, 2007 at 14:43

    Es stimmt schon sehr nachdenklich wie schnell hier einige ihre vorgebliche “Treue, die Ehre sein” soll auf Grund einiger Verdächtigungen über Bord werfen.
    Die Verdienste von Germart Rudolf sind unbestreitbar, sie sind epochal.
    Sie haben den Revisionismus auf ein Niveau gehoben, daß es jedem, der sich damit beschäftigt, ermöglicht zumindest eine gewisse innere Überzeugung zu erringen. Zugleich gibt es allen jenen die sich für den Revisionismus interessieren, nicht weil sie den Nationalsozialismus irgendwie rehabilitieren wollen, sonndern schlicht DIE WAHRHEIT wissen wollen, Gelegenheit dieser Wahrheit ein Stück näher zu kommen.
    Naturgemäß waren und sind viele der Unterstützer von Germart Rudolf, Menschen deren politische Grundeinstellungen ich (und wie ich teilweise vermute oder herauslese) aber auch Germar Rudolf durchaus nicht teilt.
    Mit diesen in “einen Topf” geworfen zu werden, ist bei der absichtsvollen Verzerrung der Geschichte durch das Interesse der Geschichtsverzerrer unvermeidlich, wenn auch eine harte Zumutung.
    Aber die Wahrheit hat keine “Parteiabzeichen” und man muss für sie einstehen, auch wenn man dabei Gesellschaft hat, die man lieber nicht hätte. Andererseits ist ja die “andere Seite” auch kein bessere Gesellschaft.
    Dieser unbedingte Wille zur Wahrheit, den der obige liebenswerte Berichterstatter (E.M.) so schön herausstreicht, ist allerdings (und darin irrt m.E. der Berichterstatter, nicht das Gesicht des “Deutschen” sondern des Menschen, der nach Gedankenfreiheit strebt um Mensch zu sein.
    Nicht “Deutschland” steht dort vor Gericht (das gibt es m.E. praktisch nicht mehr), der Mensch wird abgeurteilt, der gegen die Zweifel seiner Vernunft nicht angehen kann, ohne sein Menschentum zu verleugnen.

    Im übrigen teile ich die Erschütterung des berichtenden Freundes über das Unheil, in das Rudolf geraten ist.
    Möge er jene, die er liebt schon bald wieder in die Arme schließen dürfen.

  • 37 Nemo // Feb 2, 2007 at 15:07

    Für diejenigen, welche immer noch an eine industrielle Vergasung der Juden glauben:

    …(Schnippelschnappel)…*

    *Hast ja recht, ist auch nett gemeint, reicht aber wenn G. R. vor Gericht steht, wenn es uns mal trifft, dann doch bitte wegen dem was wir selber verbockt haben.

    Schriftleitung Altermedia

  • 38 --- // Feb 2, 2007 at 16:08

    Quelle: Rundbrief VHO

  • 39 Pater Rolf Hermann Lingen // Feb 2, 2007 at 17:01

    Mal etwas zu der angeblichen “Vergasung” von Edith Stein in Auschwitz, über die alle möglichen Seiten “berichten”: In dem Büchlein von Sr. Teresia Renata de Spiritu Sancto, “Edith Stein - Eine große Frau unseres Jahrhunderts”, Köln (3)1957, geht es um die *Ungewissheit* hinsichtlich Todesort, Todesart und Todeszeit von Edith Stein: »Unsere diesbezügliche Anfrage an das Holländische Rote Kreuz wurde durch ein vorgedrucktes Formular zur Beantwortung von Fragen nach nicht heimgekehrten Deportierten in unbestimmten Wendungen beantwortet. Es lautet in deutscher Übersetzung: “Edith Stein, geb. 12. Okt. 1891 zu Breslau wurde am oder um den 10. Aug. 1942 in oder in der Umgebung von Auschwitz durch Vergasen getötet.” Bald nach Veröffentlichung dieses Todesdatums aber gingen Briefe ein, die das Dokument des Holländischen Roten Kreuzes wieder in Zweifel stellten und seinen Aussagen widersprachen« (204). Es ist also unzulässig, die “Vergasung” von Edith Stein als “Faktum” hinzustellen.

  • 40 Watzmann // Feb 2, 2007 at 19:54

    Kurze Biographie von Edith Stein: http://www.hls.fr.bw.schule.de/Edith_Stein/Leben_Edith_Stein.htm

    @Pater Lingen

    Zitat: “»Unsere diesbezügliche Anfrage an das Holländische Rote Kreuz wurde durch ein vorgedrucktes Formular zur Beantwortung von Fragen nach nicht heimgekehrten Deportierten in unbestimmten Wendungen beantwortet. Es lautet in deutscher Übersetzung: “Edith Stein, geb. 12. Okt. 1891 zu Breslau wurde am oder um den 10. Aug. 1942 in oder in der Umgebung von Auschwitz durch Vergasen getötet.” Bald nach Veröffentlichung dieses Todesdatums aber gingen Briefe ein, die das Dokument des Holländischen Roten Kreuzes wieder in Zweifel stellten und seinen Aussagen widersprachen«”

    Im Juli 1942 (”26. Juli 1942″ schreibt Hellmut Diwald) brach im Lager Auschwitz eine Typhusepidemie aus. Gemäß den greifbaren Biographien wurde Edith Stein einige Tage danach mit einem Transport nach Auschwitz gebracht. Auf der oben von mir angezeigten Seite steht, daß sie nach ihrer Verhaftung zwei Briefe an Ordensschwestern geschrieben habe, es wird nicht genannt, wann und von wo aus. Dem von Ihnen zitierten Buch nach zu urteilen, ist das genaue Sterbedatum unbekannt. Die Briefe, welche dem Hinweis des Holländischen Roten Kreuzes widersprechen, wurden aber anscheinend nicht veröffentlicht, und dessen Aussage wurde seitdem von den Biographen übernommen. Man müßte nun diese Briefe finden, die Sr. Theresia Renata erwähnt, um vielleicht eine genauere Erkenntnis zu erlangen.

    “…Im August 2006 hat das bayerische Kabinett beschlossen, Edith Stein 2008 in die Ruhmeshalle Walhalla aufzunehmen…

    …Skulptur der Heiligen (Edith Stein) als eine der Patroninnen und Patrone Europas, weißer Carrara-Marmor, 5,80 m hoch, von Paul Nagel, in der letzten freien Außenkonche des Petersdoms in Rom aufgestellt und von Papst Benedikt XVI. geweiht (2006)…”

    Quelle: Wikipedia - “Edith Stein”

  • 41 TH // Feb 2, 2007 at 20:37

    @Cogito
    Zitat: “[...]daß in Auschwitz und anderen KL die Menschen durch Typhus hinweggerafft wurden.”

    Da ist eine kleine Anmerkung nötig:
    Was im englischen meist als Typhus bezeichnet wird, ist nicht das gleiche, was im deutschen mit Typhus bezeichnet wird.

    Bei der verheerendsten Seuche, die im zweiten Weltkrieg in Europa auch bei der Zivilbevölkerung, besonders aber in Armeen und Gefangenen- und Konzentrationslagern wütete, handelt es sich nicht um die Krankheit, die bei uns als Typhus bezeichnet wird, sondern um die Krankheit, die im englischen als Typhus bezeichnet wird.
    Die wiederum heißt bei uns Fleckfieber. Andere Namen für diese Krankheit sind z.B. Kriegstyphus, Hungertyphus und Flecktyphus. Der Erreger von Fleckfieber heißt Rickettsia prowazekii und wird durch Kleiderläuse übertragen.
    Unser Typhus (auch Abdominal- oder Unterleibstyphus) heißt im englischen typhoid fever, der Erreger heißt Salmonella typhi und wird durch Wasser und Nahrung übertragen. Beide Krankheiten haben ein paar Gemeinsamkeiten, z.B. Fieber und besonders der typische Ausschlag, der schon mal zu Verwechslungen führen konnte. Deshalb die Namensähnlichkeiten. Wahrscheinlich gab es im zweiten Weltkrieg auch richtige Typhusepidemien, genau wie z.B. Choleraepidemien, aber das größte Problem war eben das Fleckfieber.

    Um das Fleckfieber einzudämmen wurden überall Stationen zur Kleiderentlausung, hauptsächlich mit Zyklon B, aber auch mit Heißdampf und ähnlichen Verfahren (gegen Kriegsende sogar experimentell mit Mikrowellen) installiert. Kleiderentlausungsstationen hatten die Armeen an der Westfront sogar schon im ersten Weltkrieg, nur die Russen dummerweise nicht. Fleckfieber war übrigens historisch besonders in Ost- und Südosteuropa endemisch. Man vermutet, dass bei Napoleons Russlandfeldzug die meisten Soldaten an Fleckfieber starben (und nicht durch den Winter), die Attische Pest bzw. Seuche, der während der Peloponnesichen Kriege ca. ein Viertel der Athener während der Belagerung durch die Spartaner zum Opfer fiel, steht im Verdacht, auch eine Fleckfieberepidemie gewesen zu sein (Typhus ist auch einer der verdächtigen Kandidaten).
    Hier ein interessanter Artikel:
    http://www.imperiumromanum.com/kultur/medizin/medizin_seuchen_attischepest_01.htm

    Zu Flecktypus und Napoleon:
    http://entomology.montana.edu/historybug/napoleon/typhus_russia.htm
    Insects, Disease, and Military History
    The Napoleonic Campaigns and Historical Perception
    Robert K. D. Peterson
    (leider nur englisch)

    Und im ersten Weltkrieg war Fleckfieber wahrscheinlich auch der größte Killer.

    Also mein Rat an alle, die sich für das Thema interessieren: Mal im Internet oder in Fachbüchern über Typhus und Fleckfieber informieren. Leider verwechseln auch viele (unerfahrene) Revisionisten (bzw. deren Anhänger) diese beiden Krankheiten. Liegt wahrscheinlich an dem großen Einfluß englischer Literatur und der englischen Presse. Deutsche revisionistische Literatur ist in Buchläden ja auch nicht so gut verkäuflich…

    Sehr interessant, leider nur auf englisch, Typhus in History in der englischen Wikipedia:
    http://en.wikipedia.org/wiki/Typhus#Typhus_in_history

  • 42 Olsen // Feb 3, 2007 at 2:58

    @Thomasius
    “Dieser unbedingte Wille zur Wahrheit, den der obige liebenswerte Berichterstatter (E.M.) so schön herausstreicht, ist allerdings (und darin irrt m.E. der Berichterstatter, nicht das Gesicht des “Deutschen” sondern des Menschen, der nach Gedankenfreiheit strebt um Mensch zu sein.
    Nicht “Deutschland” steht dort vor Gericht (das gibt es m.E. praktisch nicht mehr), der Mensch wird abgeurteilt, der gegen die Zweifel seiner Vernunft nicht angehen kann, ohne sein Menschentum zu verleugnen.”

    Ich kann deine Aussage, daß hier das grundlegende Recht des Menschen angegriffen wird, nachvollziehen. Und doch steht hier, meiner Meinung nach, Deutschland vor Gericht. Denn es war zu diesem Thema nie die Menschheit allgemein angeklagt, sondern immer nur Deutschland und DIE Deutschen. Niemand redet heute von den litauischen und ukrainischen Wachmannschaften, niemand von mosaischen Kapos. Die Last hat EIN Volk zu tragen und nur dieses Volk wurde angeklagt. Nicht die vermeintlichen (internationalen) Täter, sondern ein Volk. Ganz allgemein und unter völliger Unberücksichtigung der Tatsache, daß man eigentlich die Sippenhaft abgeschafft haben wollte. Sie gilt nur für Deutsche. Für dich und mich. Wir zahlen weiterhin und wir buckeln weiterhin. Das ist die Realität. Und wenn sich an diesem Unrecht nichts ändert, dann zahlen unsere Enkel und weitere Generationen immer noch, der vererbte Canossagang inklusive. Das den Juden Unrecht wiederfahren ist, leugnet niemand. Nur die Zahl, sowie die Art und Weise wird angezweifelt. Völlig berechtigt. Denn stünde die Menschheit im Allgemeinen für vergleichbare Verbrechen am Pranger, müßte man unbefangenderweise zur Erkenntnis gelangen, daß auf Grund fehlender Verurteilungen vorhergegangener und nachfolgender Verbrechen (diese wiederum zum Maßstab genommen) der spezifische Täter (Deutschland) frei gesprochen gehört, zumindest vergleichbar überhart und unverhältnismäßig bestraft wurde und wird.
    Fazit: Der Deutsche steht vor Gericht, ganz Deutschland und doch mit ihm das Menschenrecht.

    [Die von einigen Zeitgenossen angenommene Religion der Menschenrechte verhält sich in diesem Fall analog zu den katholischen Mordkommandos und dem Gebot "Du sollst nicht töten". - Aber Religion als weltliche Ideologie ist hier ja nicht das Thema]

  • 43 Olsen // Feb 3, 2007 at 5:03

    Späte Korrektur:
    “Das den Juden Unrecht wiederfahren ist…”
    Keineswegs “den Juden”, sondern “vielen Juden”. Das trifft den Kern besser.

  • 44 Josef G. // Feb 3, 2007 at 12:31

    Zusammenfassung, Argumentationshilfe

    Man kann die Unhaltbarkeit des Holocaust-Komplexes in vier Punkten zusammenfassen:

    …Schnippelschnappel…
    Zu dieser Thematik gibt es nichts zu diskutieren, so lange es den § 130 gibt, sollte man doch inzwischen längst kapiert haben. Aus diesem Grunde werden gewisse Details zu dieser Thematik hier ohne weiteres rausgenommen. Künftig ohne weiteren Kommentar - Schriftleitung Altermedia

    Mehr darüber: Im Rudolf-Gutachten, bzw. in „Vorlesungen über den Holocaust” von G. Rudolf.

    Kein Gericht in der Welt kann einen zwingen, an technisch unmöglichen Dingen zu glauben und wegen dieses Unglaubens in Gefängnis werfen!
    Das Perverse am System ist, das diese technischen Unmöglichkeiten als offenkundig gelten, und ihr Infragestellen als Volksverhetzung ausgelegt wird. Mit der gleichen Logik gilt aber auch die Holocaust-Behauptung als Volksverhetzung.

  • 45 Verschwörer // Feb 3, 2007 at 13:59

    Gleichzeitig gab er [Germar Rudolf] vor, dem BKA-Mann seinerzeit klar verständlich gemacht zu haben, daß es von ihm keineswegs Hilfe bei der Bekämpfung des Revisionismus geben werde.

    So steht es oben. Im Bericht von Günter Deckert heißt es dagegen:

    ER, GRu [Germar Rudolf], habe dem BKA-Mann klar zu verstehen gegeben, daß es beides, d.h. ihn und Hilfe bei der Bekämpfung des REVISIONISMUS, nicht geben werde.

    (Hervorhebung von mir)
    Das ist ja nun ein kleiner Unterschied. Günter Deckert stellt allerdings auch klar, daß er den Prozeß nur so schildert, wie er es mitbekommen hat (keine Mitschrift). Vielleicht kann einer der Prozeßbeobachter sich noch genauer an diesen satz erinnern?

  • 46 Alexander // Feb 3, 2007 at 17:43

    @ Verschwörer:

    Diese Passage von GR habe ich auch nicht ganz genau mitbekommen, da GR manchmal doch etwas nuschelt. Aber meiner Erinnerung nach war die Aussage von GR so zu verstehen, daß das BKA nicht ihn und den Revisionismus gleichzeitig haben könne. Also entweder bekommen sie ihn, dafür aber nicht den Revisonismus, oder sie lassen ihn laufen, dann haben sie den Revisonismus. Damit ist gemeint, daß GR den Revisionismus aufgibt. Nach seinem Verständnis (und der Staatsanwalt wie auch das BKA sehen das so) sieht GR sich als die zentrale Figur des Revisionismus, zumindest was den deutschsprachigen Raum angeht. Verkürzt gesagt: er ist der deutsche Revisionismus.

    Deswegen kann man diese Aussage von GR wie folgt zusammenfassen: ihr laßt mich laufen, dann höre ich mit dem Revisionismus auf, oder ihr laßt mich nicht laufen, dann höre ich mit dem Revisionismus nicht auf. Beides könnte ihr gleichzeitig nicht bekommen.

    Gruß

    AvL

  • 47 Thomasius // Feb 3, 2007 at 20:22

    Mir kam es bei dieser Bemerkung auf drei Dinge an
    1. Das Deutschland, auf das man sich bezieht, wenn man davon spricht, daß “Deutschland” vor Gericht steht, gibt es in weiten Bereichen einfach NICHT mehr. Ich gehe auf die 60 zu und das ist heute rückblickend einer meiner Erfahrungen. Jenes “Deutschland” das in meiner Jugenderziehung “durchschimmerte” (und damit meine ich ausdrücklich NICHT die 12 Jahre von 33-45), sondern eine gewisse Geistes- und Lebenshaltung, wie sie dem deutschen Volk (also den Arbeitern, Bauern, den einfachen Menschen und den geistig Arbeitenden) zu eigen war und die für mich doch immer der Hintergrund dafür war, dass sich so etwas wie “Heimat” in mir entfaltete, dieses “Deutschland” (ein geistiger, kein geographischer Ort) ist zunehmend verschwunden.
    2. Der Holocaustschwindel ist ein WELTWEITER Schwindel, man versucht längst diese Religion weltweit zu installieren. Sie dient nicht nur dazu den Anspruch Israels auf fremdes Land zu unterfüttern, diese Religion rechtfertigt indirekt die GESAMTE HEUTIGE Weltordnung. Dieser Punkt wird (wenn ich das richtig verstehe) von dem iranischen Presidenten sehr gut verstanden.
    Hier wird nicht nur dem deutschen Volk ein “absolutes Verbrechen” angelastet, dass ihm auf ewig als “Kainsmal” eingebrannt werden soll - hier verschönern gleichzeitig alle “Gewinner” dieses 2. Weltkrieges ihre eigene Rolle in diesem größten aller bisherigen Völkergemetzel.
    In der Folge haben die Gewinner ein Weltordnung errichtet (u.a. mit der UNO) das in einzigartiger Weise alle Vorteile der menschlichen Produktivkräfte einseitig verteilt.
    Die Holocaustreligion, zusammen mit der “Menschenrechtsideologie” sind die ZENTRALEN gesitigen Stützen des Weltordnungsanspruches der heutigen Imperialisten.
    3. So gesehen richtet sich dieses Gerichtsverfahren gegen all jene, die diesen tendentiell totalitären Weltordnungsanspruch der hinter Holocaustideologie steht, bestreiten.
    Vielleicht ist die zufällige Tatsache, daß Germar Rudolf Angehöriger dieses Volkes ist, dass so eigentlich kein Volk mehr sein will, nur insofern von Bedeutung, als in seinem Widerstand und in seiner intellektuell redlichen Beharrlichkeit ein Moment sichtbar wird, das uns von Ferne das Wort “deutsch” erinnern läßt.

  • 48 griesgram // Feb 3, 2007 at 22:56

    @Klaus
    Es war mir ein innerlicher Reichsparteitag, einem weiteren Ossi die Augen geöffnet zu haben!
    Jetzt bleiben nur noch zwei gute Taten zu tun, bevor ich sterben kann:
    1)Einen Sohn zeugen!
    2) einen Ju…äh… Feind verga…äh… erschlagen!

    :-))

  • 49 Cogito // Feb 4, 2007 at 20:43

    @ TH, 2.2. - 20:37

    Ich weiß nur, daß der Begriff „Flecktyphus“ falsch ist. „Fleckfieber“ und „Typhus“ führten bisweilen wegen ähnlicher Symptome zur Verwechslung, es sind aber zwei verschiedene Krankheiten. In den deutschen KLs trat vor allem das Fleckfieber auf, seltener auch Typhus. Aus Osteuropa eingeschleppt, wurde es zum Desaster.

    Ich meine, während des 2. Weltkrieges gab es unter der deutschen Zivilbevölkerung weder Fleckfieber noch Typhus. Nach dem Krieg, im Mai `45, war es in Breslau unmöglich, einen Arzt ans Krankenbett zu holen oder einen Todkranken ins Krankenhaus zu bringen. Anzunehmen, daß die Feststellung „Typhus“ aufgrund aufgetretener charakteristischer Eigenschaften dieser Seuche aus einem noch funktionierendem Krankenhaus bekannt gemacht wurde.

  • 50 Riesengehirn // Jun 29, 2007 at 15:23

    Also folgender Maßen:
    Seit 45 ist nichts mehr so wie es zu seien scheint .Die Sieger steuern seit 45 das Ruder, jegliche
    Intelligenz ist ausgeschaltet/abgelenkt wurden, hängt jetzt als Hartz4 Patient oder als kleines Licht und Jobt sich durch die Gegend rum. Auserwählte Trottel sind auf Positionen gefördert worden, dazu muss man verstehen das das alles mit viel Psychologischer Arbeit verbunden ist .Da sich der gesunde Geist nicht korrumpieren lässt, das alles hat natürlich viel Zeit in Anspruch genommen bis 1970 war ja noch (fast) alles Flächendeckend in Ordnung .Danach zeigte sich aber ein rapider Abbau an geistigen Verfasser in der BRD,in Funk und Fernsehen sowie in der Literatur über Kunst ,Kultur, Gesellschaft etc. überall da wo psychologische und geistige Umerziehung von Nöten war. Das Resultat wird jetzt immer deutlicher .Mal ein kleines Beispiel: „Trottel Autoren publiziert ein Buch, auserwählte Professoren bestätigen diese Werke als Literarisch korrekt und verleihen dem ganzen ein Award. So verbreitet sich dann die Dummheit unaufhaltsam.

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