Die Deutschen werden immer weniger, hat der Direktor für Bevölkerungsfragen der Vereinten Nationen, Joseph Chamie, festgestellt. In den nächsten 50 Jahren müssten jährlich 344.000 Ausländer einwandern, um die gegenwärtige Zahl von 82,5 Millionen Menschen zu halten, meine der UNO-Experte. Der Ausländeranteil in Deutschland liegt zur Zeit bei neun Prozent.
Den Deutschen fehlt der Nachwuchs. Gegenwärtig bringt jede deutsche Frau nur 1,4 Kinder zur Welt. Selbst wenn die pro-Kopf-Geburtenrate bis 2050 auf 1,9 Babys steige, sinke die Bevölkerungszahl in unserem Land auf 65 Millionen einschließlich Ausländer, meint Chamie. Er empfiehlt deshalb einen bleibenden Zustrom von Ausländern.
Die rückläufige Bevölkerungsentwicklung hat aber noch andere schlimme Folgen: Die Zahl der Rentner steigt unaufhörlich und die Zahl der aktiven Arbeitnehmer sinkt dramatisch. Chamie hat auch gleich eine Lösung parat: Damit das Heer der Berufstätigen nicht weiter sinke, müssen mindestens 487000 Ausländer im Jahr nach Deutschland einwandern. Seine Berechnung geht vom Stand von 1995 aus, als die Zahl der deutschen Arbeitnehmer bei 55,7 Millionen lag. Solle dieses Niveau gehalten werden, müßten sogar 3,6 Millionen Immigranten im Jahr kommen. Immerhin hält der UN-Direktor dies für eine völlig unrealistische Zahl.
Schlimm vor allem für die Rentenversicherung. Bleibt die Entwicklung so, dann müssen 2050 2 Arbeitnehmer einen Rentner ernähren.
Den Bericht des UNO-Experten für Bevölkerungsfragen kommentiert Gerrit Gagelmann aus Hannover wie folgt:
Unseren Politiker fällt angesichts der dramatischen Entwicklung der Bevölkerungszahl nur ein, den Geburtenschwund der Deutschen durch Zuwanderung begegnen zu wollen. Vielleicht ist aber diese Argumentation von den Herren bewußt so gewählt. Einzig die NPD und der nationale Widerstand fordern immer wieder, statt einen weiteren Zustrom von Ausländern deren sofortige Rückführung und ein Kindergeld von 500 Euro für jedes deutsche Kind. Dies wäre im Hinblick auf bessere Geburtenzahlen gut angelegtes Geld und könnte bei eine konsequenten Rückführung der Ausländer in ihre Heimatländer locker aufgebracht werden.
Quelle: www.npd.de



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